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1,5 Millionen Euro für Umbau der Schule am Bürgerbusch

14.05.2020, 21:02 Uhr

Stadt erhält Fördermittel aus „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“

Die Stadt Oldenburg erhält 1,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. „Die Mittel werden für den Umbau der Schule am Bürgerbusch verwendet, die nicht mehr für schulische Zwecke benötigt wird“, erläutert Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Gefördert werden die Umbaumaßnahmen für die neuen Räumlichkeiten des Stadtjugendrings, der VHS-Jugendwerkstatt sowie des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit im Amt für Jugend und Familie.
 
Zusätzlich wird in dem Gebäude, das als künftiges Haus der Jugend fungiert, noch mit städtischen Mitteln eine viergruppige Kindertagesstätte errichtet, um dem wachsenden Bedarf an Kindertagesbetreuung gerecht zu werden. „Insgesamt entsteht dort somit ein neues Begegnungszentrum für Kinder, Jugendliche und Familien im Quartier, das die Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Menschen verbessern wird“, betont Sachse.

Mit den Baumaßnahmen soll im ersten Quartal des Jahres 2021 begonnen werden. Die Inbetriebnahme wird frühestens für das dritte Quartal 2022 angepeilt. 

Zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Integration im Quartier stellt der Bund den Ländern für die Jahre 2017 bis 2020 jährlich 200 Millionen Euro für das Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ zur Verfügung. Das Land Niedersachsen verteilt für das Programmjahr 2020 Zuschüsse in Höhe von 22,55 Millionen Euro an die Städte und Gemeinden. Die Stadt Oldenburg hat sich erfolgreich um die Fördermittel beworben. Der Umbau der Schule am Bürgerbusch ist als eines von neun Projekten in der Weser-Ems-Region ausgewählt worden.

Die Programmmittel werden zur Verbesserung der sozialen Integration, des sozialen Zusammenhalts im Quartier und zur Sanierung sozialer Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen eingesetzt. Das Quartier als Teil des Stadtgefüges ist der zentrale Ort, an dem die Querschnittsaufgabe Integration gelingen kann. Integration, Teilhabe und Inklusion brauchen Raum für Begegnungen. Gutes Zusammenleben und Integration aller Bewohnerinnen und Bewohner setzen lebenswerte, stabile Quartiere und Nachbarschaften voraus.
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