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Inklusion
05.07.2022, 22:22 Uhr
Präsentation der Einsendungen zum Jugendkunstwettbewerb „How are you?“
Ab 9. Juli 2022 im Schloss
Die FSJlerinnen des Landesmuseums und der Oldenburgischen Landschaft haben mit dem Kunstwettbewerb How are you? Heranwachsende dazu eingeladen, ihre Erfahrungen während der Pandemie künstlerisch zu verarbeiten. Die Einsendungen des Wettbewerbs werden vom 9. bis 31. Juli 2022 im Schloss ausgestellt. Der Eintritt zur Präsentation ist kostenfrei.

Ob Abschlussball, Geburtstagsfeier oder Clubbesuch: Während der Coronapandemie sind insbesondere für Jugendliche viele gemeinschaftliche Veranstaltungen ausgefallen. Mit dem Jugendkunstwettbewerb How are you?  fragten das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg und die Oldenburgische Landschaft, wie Corona das Leben der Heranwachsenden verändert hat. Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb von Aurélie Krüger und Rahel Schmöger, die momentan ihr FSJ Kultur an den beiden Institutionen absolvieren.

Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren waren dazu aufgefordert, ihre Eindrücke und Emotionen der letzten zwei Jahre Pandemie künstlerisch zu verarbeiten. Eingereicht wurde eine Vielzahl an Werken – von Gemälden über Zeichnungen bis hin zu Collagen und Digital Art.

Die Jury, bestehend aus Doris Korte (Landesmuseum Oldenburg), Sabrina Kolata (Oldenburgische Landschaft) und Merle Bülter (Oldenburgische Landschaft), wählte die 15-jährige Louisa Rauh zur Gewinnerin des Wettbewerbs. Ihre dreidimensionale Rahmenfotografie überzeugte durch die zeichnerische Gestaltung, mit der sie ihre Gedanken und Gefühle während der Pandemie in Form einer in schwarz-weiß-Tönen gehaltenen, multimaterialen Gestaltung zum Ausdruck brachte. Rauh verhandelt in dem Werk auch den Einfluss digitaler Medien sowie die soziale Isoliertheit. Der Hauptpreis des Wettbewerbs ist mit 200 Euro dotiert.

Der Wettbewerb wurde unterstützt durch die Freiwilligendienste Kultur und Bildung Niedersachsen.
05.07.2022, 22:09 Uhr
Sparda-Bank fördert das Herbartgymnasium mit 5.000 Euro
SpardaSpendenWahl 2022: Filiale Oldenburg gratuliert zum zweiten Platz
Zum zehnten Jubiläum der SpardaSpendenWahl drehte sich alles um das Thema Nachhaltigkeit. Mit großem Erfolg: Insgesamt 444 Schulen aus dem gesamten Geschäftsgebiet der Sparda-Bank West präsentierten unter dem Motto „Heute nachhaltig für morgen handeln“ ihre Ideen und zeigten damit, wie stark sie sich für eine lebenswerte Zukunft engagieren. Das Herbartgymnasium erreichte mit dem Projekt „PV-Anlage für unsere Klimaneutralität“ den 2. Platz in der Kategorie „Große Schulen“ und wurde mit einer Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West ausgezeichnet. „Auf dieses Ergebnis sind wir stolz und gratulieren allen beteiligten Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler zu der herausragenden Platzierung herzlich“, erklärt Hermann Kruse, Filialleiter der Sparda-Bank in Oldenburg.

Nun überreichte der Filialleiter einen symbolischen Scheck an Annika Niesen, Schulleiterin des Herbartgymnasiums, Janosch Schierke, Lehrer des Gymnasiums und Projektbeauftragter, Geraldine Dudek und Alph Schnittker vom Förderverein der Schule sowie an drei Schülerinnen. Mit dem Projekt „PV-Anlage für unsere Klimaneutralität“ streben die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums die Installation einer Photovoltaik-Anlage an, mit der die Emissionen der Schule reduziert und kompensiert werden sollen.

Gemeinschaftsprojekt mit vielen Gewinnern
„Ich freue mich sehr, dass wir bei unserem Wettbewerb auch Gewinner aus Oldenburg und Umgebung haben, an die wir einen Teil der insgesamt 400.000 Euro Förderung vergeben können. Und ich möchte mich bei allen teilnehmenden Schulen ganz herzlich für ihr Engagement bedanken“, berichtet Filialleiter Hermann Kruse. Nicht zuletzt weist er darauf hin, dass die SpardaSpendenWahl auch im zehnten Jahr ein großes Gemeinschaftsprojekt gewesen ist. Das lebt nicht nur von den Projekten der Schülerinnen und Schüler, sondern auch von den Menschen, die sie unterstützen: über 460.000 Internetnutzer haben in diesem Jahr teilgenommen; es wurden 673.814 Stimmen abgegeben – und damit die Erfolgsgeschichte des Wettbewerbs fortgeschrieben.

Fortsetzung folgt
Die nächste Gelegenheit auf einen Preis gibt es dann im nächsten Jahr: Denn auch 2023 wird es wieder eine SpardaSpendenWahl geben. „Wir freuen uns, über alle, die mitmachen, ob neu oder zum wiederholten Mal, ob als Teilnehmer oder Unterstützer bei der Abstimmung“, sagt Hermann Kruse. Nähere Informationen zur elften Runde wird es frühzeitig auf der Wettbewerbsseite geben.

Mehr Informationen unter www.spardaspendenwahl.de.
05.07.2022, 21:49 Uhr
Kostenfreie Wildstauden vom NABU
Infostand zum Aktionstag der Stadtgärten
Am Samstag, den 9. Juli wird sich der Naturschutzbund NABU mit einem Infostand am 2. Aktionstag der "Stadtgärten" in Oldenburg beteiligen. "Wir werden von 11 bis 16 Uhr in der Heiligengeiststr. zu insektenfreundlichen Gärten, zur Vogelwelt im Garten und anderen Themen informieren," kündigt Bernd Ziesmer vom NABU an. 

Im Rahmen des durch die Postcode-Lotterie geförderten Projektes "Artenvielfalt auf Balkon und Terrasse" bietet der NABU an seinem Stand 50 kostenfreie Wildstaudenpakete an. "Je 12 heimische, mehrjährige Arten, die als Futter- oder Nektarpflanzen für Insekten dienen, sollen zeigen, dass wir uns die Natur mit wenig Aufwand schon auf kleinem Raum ans Haus holen können! Dieses wird unsere letzte Projektaktion in Oldenburg sein,“ so Projektleiter Ziesmer. Die Pakete werden direkt am NABU-Stand angeboten und können vorab unter ziesmer@nabu-oldenburg.de reserviert werden. 
01.07.2022, 18:22 Uhr
Kinderbibliothek startet Bilderbuch-Autokino
Kinder sind auf „Bobby Cars“ zur Lesung unter freiem Himmel eingeladen
Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem ganz besonderen Bilderbuchkino ein. Für Kinder bis 5 Jahre werden im Garten der Kinderbibliothek Bilderbücher auf der großen Leinwand gezeigt und Geschichten vorgelesen. Die kleinen Kinogäste nehmen dabei auf „Bobby Cars“ Platz. Das „Bilderbuch-Autokino“ findet am 7. Juli, 11. Juli und 18. August jeweils um 14 und um 15 Uhr statt.

Interessierte melden sich vor Ort in der Kinderbibliothek am PFL oder telefonisch unter 0441 235-2893. Die Veranstaltung ist kostenlos. Pro Kind soll möglichst nur eine erwachsene Begleitperson teilnehmen. Falls eine Veranstaltung wetterbedingt abgesagt werden muss, werden die Teilnehmenden informiert.
01.07.2022, 18:03 Uhr
Ideenlabor: Zeichnen mit der Schere
Künstlerin Aline Helmcke gibt Workshop für Erwachsene / Anmeldung bis 8. Juli
Die Künstlerin und Stipendiatin des Horst-Janssen-Museums lädt zum Workshop „Zeichnen mit der Schere“ am Samstag, 16. Juli, von 10 bis 16 Uhr ein. Zurzeit stellt sie in der Jubiläumsausstellung der Freunde und Förderer des Museums eigene künstlerische Arbeiten aus, die von Janssens Holzschnitten inspiriert sind. Dabei nutzt sie die Technik des Papierschnitts und schneidet Formen aus dem Papier, die frei improvisiert sind. Allmählich entstehen Räume, darin Figuren. Bei der Papierschnitttechnik entstehen Fragen: Wieviel darf man herausschneiden, ab wann erscheinen, ab wann verschwinden die Figuren wieder? Gemeinsam mit der Künstlerin schauen die Workshopteilnehmer*innen sich in der Ausstellung die Arbeiten an und lernen im Atelier die Technik des Papierschnitts kennen. Dabei werden sie mithilfe verschiedener Übungen dem künstlerischen Prozess nachspüren und eigene Ideen umsetzen.

Der Workshop „Zeichnen mit der Schere“ richtet sich an Erwachsene und kostet 35 Euro. Anmeldungen nimmt die Museumspädagogik bis zum 8. Juli unter Telefon 0441 235-4105 und per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de entgegen.
28.06.2022, 17:49 Uhr
20-Jähriger wird Opfer eines Raubs
Im Bereich der Bushaltestelle „Lappan“ ist es am Sonntagabend, 26.06., zu einem Raub gekommen. Die Polizei sucht für die weiteren Ermittlungen nun Zeugen der Tat.

Ein 20-jähriger Oldenburger hatte sich am Sonntagabend mit Freunden am Lappan verabredet. Als er wenige Minuten vor 20 Uhr dort eintraf, habe er sich zunächst auf eine Bank gesetzt und dort auf seine Bekannten gewartet. Plötzlich sei eine ihm unbekannte Person von der Seite gekommen, habe das Opfer umgestoßen und ihm das Mobiltelefon aus der Hand gerissen. Dann sei der Unbekannte mit seiner Beute in Richtung Poststraße davongerannt. Den Täter beschrieb der 20-Jährige als etwa 1,50 Meter groß. Der Angreifer soll zudem dunkle, lockige Haare getragen haben und sei mit rotem Shirt, schwarzer Hose und schwarzen Schuhen bekleidet gewesen.

Für Zeugenhinweise ist die Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 erreichbar.
28.06.2022, 17:30 Uhr
Erlebte Geschichten
Das Blauschimmel Atelier sucht ältere Menschen, die Lust haben, von ihrem Leben zu erzählen.

Mit offenen Ohren und viel Wertschätzung möchte das Blauschimmel Atelier ältere Menschen nach ihrem Leben befragen. Durch Fotoalben blätternd werden vergangene Erlebnisse wieder lebendig. Im Anschluss daran wird der ganz persönliche Blickwinkel auf Geschichte gemeinsam künstlerisch gestaltet und präsentiert. Interessierte können sich bei Jörg Scheel unter joerg.scheel@blauschimmel-atelier.de oder 0441-2480999 melden.

„Erlebte Geschichten“ ist Teil des Projekts ÜberLebensKünstler*innen. In dem Projekt widmet sich das Blauschimmel Atelier drei Jahre lang den Geschichten und Lebenserfahrungen von Menschen aus unterschiedlichen Generationen. Mit Hilfe künstlerischer Methoden aus der Malerei, der Fotografie, der materiellen Kultur und der Biographiearbeit werden diese kreativ bearbeitet und in Bildern, Filmen, Plakaten und Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es unter www.blauschimmel-atelier.de. Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch und der OLB-Stiftung.
24.06.2022, 14:18 Uhr
Gemeinsam Trauern
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen und Männer, die einen engen Angehörigen bzw. ein Familienmitglied verloren haben.

In dieser Gruppe wird über unsere Gefühle und Gedanken gesprochen, gespürt, dass niemand alleine ist und alle können Verständnis und Trost erfahren.

Interessierte können sich bei der BeKoS melden: 
Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg
Telefon: 0441 884848
info@bekos-oldenburg.de

Bürozeiten: Di bis Fr: 9 – 12 Uhr + Mo u. Mi: 15 – 19 Uhr
24.06.2022, 14:16 Uhr
62 neue Stellplätze für Fahrräder am Friedensplatz
Nächstes Projekt für sicheres Parken fertiggestellt
Die Umsetzung des städtischen Programms zur Erneuerung bestehender und Schaffung zusätzlicher Radabstellanlagen rund um die Innenstadt kommt voran: Am Friedensplatz wurde jetzt das nächste Projekt fertiggestellt. Dort wurden die bisher vorhandenen fünf Kfz-Parkplätze in Fahrradabstellplätze umgewandelt. Es sind 31 neue Anlehnbügel (29 für normale Fahrräder und zwei für Lastenräder) entstanden. Damit können dort 62 Fahrräder komfortabel parken. Ein bisher an dieser Stelle vorgehaltener Behinderten-Parkplatz wurde in die gegenüber gelegene Marienstraße verlegt.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 15.000 Euro. Die zusätzlichen Fahrrad-Abstellmöglichkeiten sollen das vorhandene Angebot auf dem Julius-Mosen-Platz entlasten. Die Schaffung hochwertiger Abstellanlagen zum sicheren Parken soll die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad verbessern.

Als nächstes Projekt ist die Abstellanlage am Stautor zwischen Staustraße und Staugraben auf der Haarenbrücke an der Reihe: Dort ist voraussichtlich ab November eine Erweiterung um 15 Anlehnbügel vorgesehen.
24.06.2022, 14:12 Uhr
Buchvorstellung: Literatur und Verantwortung im Wilhelm13
Roman Ehrlich mit „Überfahrt“ im Programm des Literaturhauses
40 Tage verbrachte der Schriftsteller Roman Ehrlich auf einem Containerschiff. Aus dieser Erfahrung resultierte sein literarischer Essay „Überfahrt“, den er am Mittwoch, 6. Juli, im Programm des Literaturhauses vorstellt. Dabei spricht er mit dem Literaturwissenschaftler Thomas Boyken darüber, ob Gegenwartsliteratur erhellend für die gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit sein kann. Anders als bisher angekündigt findet die Veranstaltung nicht im Kulturzentrum PFL, sondern im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten können per E-Mail unter literaturhaus@stadt-oldenburg.de reserviert werden.

In diesem Sommersemester thematisieren die Germanisten der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in einer Ringvorlesung die Frage, welche Rolle Literatur in gesellschaftlichen Diskursen spielen kann. Roman Ehrlich ist ein Schriftsteller, in dessen letzten Veröffentlichungen die Folgen des Klimawandels, der Globalisierung und des weltweiten Massentourismus literarisch verhandelt werden. Die in „Überfahrt“ festgehaltene teilnehmende Selbstbeobachtung fragt nicht nach Wetter, Menüfolge und Unterhaltungsprogramm. Roman Ehrlich ist kein Pauschaltourist, der 365 Meter lange Frachtriese gehört keinem Kreuzfahrtunternehmen. Das prägende Erlebnis an Bord ist die Ereignislosigkeit. In der Gleichförmigkeit der Tage kreisen die Gedanken des Schriftstellers um den politischen Kontext des weltweiten Güterverkehrs, den Verlust der Festlandwirklichkeit und die brüchigen Mythologien der Seefahrt.

„Wie hier die Gegensätze von stetiger Bewegung und gleichzeitigem Stillstand, von Erwartung und Wirklichkeit, von Losgelöstheit und Gefangenschaft an Bord gegeneinander aufgerechnet werden, ist schlicht beeindruckend,“ meint Journalist Cornelius Wüllenkemper zu „Überfahrt“ im Deutschlandfunk.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Carl von Ossietzky Universität.
23.06.2022, 15:10 Uhr
Buchmalerei von Albrecht Dürer entdeckt
Spektakulärer Fundin der Landesbibliothek Oldenburg
Die fantasievolle, farbige Miniatur mit zwei Putten auf delfinartigen Meerestieren und einem Wappen in der Mitte ist nur knapp 16 cm breit und 6,5 cm hoch – und doch eine Entdeckung von außergewöhnlicher Größenordnung. Das Kunstwerk stammt von keinem Geringeren als dem bedeutendsten deutschen Künstler der Hochrenaissance: Albrecht Dürer. Ein spektakulärer Fund, der über 230 Jahre unerkannt im Bestand der Landesbibliothek Oldenburg schlummerte. Die Miniatur ziert die erste Seite eines griechischen Textes, der 1502 von Aldus Manutius (1449-1515) in Venedig gedruckt wurde. Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Aldinen-Sammlung der Landesbibliothek Oldenburg konnte das Buch jetzt anhand des Wappens der Büchersammlung des berühmten Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer (1470-1530) zugeordnet werden. Mehr noch: Es gelang, den Oldenburger Band zweifelsfrei als eines von 14 kostbaren Büchern zu identifizieren, die 1634 von den Erben Pirckheimers an einen holländischen Sammler verkauft wurden. Der Preis war hoch, denn alle diese Bücher enthielten auf der Titelseite eine eigenhändige Buchmalerei von Albrecht Dürer (1471-1528). Nur sechs waren bisher bekannt. Die Oldenburger Buchmalerei ist in der historischen Quelle von 1634 exakt beschrieben und damit die siebte Dürer-Miniatur aus dieser Reihe, die wiederentdeckt wurde. Auch über die Geschichte des Buches nach 1634 gibt es Erkenntnisse der beteiligten Wissenschaftler Sven Behnke M.A., Dr. Matthias Bley, Dr. Matthias Bollmeyer und Prof. Dr. Detlef Haberland.

Die Dürer-Miniatur und weitere Forschungsergebnisse wurden heute vom niedersächsischen Wissenschaftsminister Minister Björn Thümler und von Projektleiter Prof. Dr. Detlef Haberland der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Buch mit der Dürer-Miniatur ist noch bis zum 16. Juli in der Landesbibliothek Oldenburg zu sehen.

 

„Der sensationelle Fund der Dürer-Miniatur in der Landesbibliothek Oldenburg beweist, dass wir in Niedersachsen außerordentlich hochkarätige Sammlungen beherbergen und zeigt, welche unentdeckten Schätze in unseren Bibliotheken schlummern. Hier liegt noch viel Potenzial beispielsweise für Forschungskooperationen von Bibliotheken und Hochschulen“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Mit dem Programm Pro*Niedersachsen – Kulturelles Erbe – Sammlungen und Objekte fördert das Land gezielt die Erforschung der Kulturschätze Niedersachsens. Das Aldinen-Projekt belegt anschaulich, dass wir mit dem Forschungsprogramm auf dem richtigen Weg sind und neue Impulse geben, um unsere kulturellen Überlieferungen in Niedersachsen zu erschließen, zu erforschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

Im Rahmen des Pro*Niedersachsen-Projekts »Antiken-Rezeption und späthumanistisch aufgeklärte Kennerschaft: Georg Friedrich Brandes als Sammler von Drucken der Offizin des Venezianers Aldus Manutius« werden seit Oktober 2020 erstmals sämtliche 263 Aldinen der Landesbibliothek Oldenburg systematisch erschlossen und wissenschaftlich beschrieben. Die meisten von ihnen stammen aus der Büchersammlung des hannoverschen Beamten Georg Friedrich Brandes (1719 – 1791), die Herzog Peter Friedrich Ludwig 1790 für Oldenburg ankaufte. „Aldus Manutius war hochgebildet und führte in seinem Verlag humanistische Gelehrsamkeit und Innovation mit handwerklichen und ästhetischen Spitzenleistungen zusammen. Daher wurden seine Drucke schon von Zeitgenossen aus wissenschaftlichen und bibliophilen Interessen sehr geschätzt“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Detlef Haberland. „Da sich Pirckheimer zwischen 1502 und 1505 der Übersetzung einer Reihe von griechischen Texten ins Lateinische widmete, hat er vermutlich in dieser Zeit auch den griechischen Druck aus der Offizin von Aldus Manutius erworben“, so Haberland.

Die Miniatur kann erst nach 1504, dem Todesjahr von Pirckheimers Ehefrau, in das Buch gemalt worden sein, weil ihr Wappen dort fehlt. Dass die Buchmalerei tatsächlich eigenhändig von Dürer ausgeführt wurde, sei aufgrund seiner persönlichen Freundschaft mit Pirckheimer, der glaubwürdigen historischen Quelle und der bisherigen Forschungen zu den Miniaturen in den Büchern der Pirckheimer-Sammlung sehr wahrscheinlich. Eine vergleichende kunsthistorische Untersuchung stehe aber noch aus, wie Sven Behnke M.A. und Dr. Matthias Bollmeyer betonen.

 

Das Schicksal der Oldenburger Dürer-Aldine nach dem Verkauf aus der Pirckheimerschen Sammlung 1634 ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht lückenlos erforscht. In der Mitte des 18. Jahrhunderts befand sie sich nach Recherchen von Dr. Matthias Bley in der Bibliothek von Hieronymus de Wilhem, einem Geistlichen aus einer sehr wohlhabenden Amsterdamer Kaufmannsfamilie, und erhielt wohl in seinem Auftrag zwischen 1747 und 1752 in der Leidener Necklace-Bindery einen prächtigen Einband aus rotem Maroquinleder mit Goldprägungen. 1769 ersteigerte Georg Friedrich Brandes den Band auf einer großen Buchauktion in Den Haag für 9 Gulden und 10 Stuiver. Zusammen mit seiner gesamten Bibliothek kam das Buch dann nach seinem Tod 1791 nach Oldenburg und wurde Teil der 1792 eröffneten Herzoglichen öffentlichen Bibliothek, der heutigen Landesbibliothek. Dort blieb die besondere Herkunft bis 2021 unerkannt. Bereits vor der Mitte des 18. Jahrhunderts waren das Wissen über Albrecht Dürer als Künstler der Miniatur und über die Zugehörigkeit zur Bibliothek von Willibald Pirckheimer verloren gegangen.

Öffentlich zu sehen ist die Dürer-Miniatur im Rahmen der Ausstellung:
Buchschätze der venezianischen Renaissance aus der Offizin des Aldus Manutius 
Kabinettausstellung, 22.06. – 16.07.2022  und 15.09. – 15.10.2022, Landesbibliothek Oldenburg 
21.06.2022, 18:03 Uhr
Digitaltag 2022: Technik und Digitales zum Ausprobieren
Von nützlichen Apps bis zum 3D-Drucker: Stadtbibliothek mit umfangreichem Programm
Die Digitalisierung verändert den Alltag und das Berufsleben zunehmend, und in den vergangenen Jahren machte die digitale Entwicklung rasante Fortschritte. Um über die vielseitigen Aspekte digitaler Medien und Technik zu informieren, wurde der bundesweite Digitaltag ins Leben gerufen, der am 24. Juni stattfindet. Zu diesem Anlass lädt die Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, am kommenden Freitag von 15 bis 18 Uhr zum Ausprobieren aktueller Technik und digitaler Medien ein.

An verschiedenen Stationen können Interessierte die vielfältige Technik- und Medienwelt entdecken: Von der Videospielkonsole mit Bewegungssteuerung, einem Greenscreen für erstaunliche Fotos, iPads mit nützlichen Apps für den Alltag und einem 3D-Drucker bis hin zu Virtual Reality-Brillen, die in andere Welten versetzen können – es wird ein breites und einsteigerfreundliches Programm geboten. Zusätzlich stehen an allen Stationen Ansprechpersonen zur Verfügung, damit keine Berührungsängste aufkommen und Fragen gestellt werden können.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
17.06.2022, 20:16 Uhr
In die Tiefe gehen mit „Janssen Spezial“
Neue Reihe im Horst-Janssen-Museum nimmt einzelne Janssen-Facetten in den Fokus
Das Horst-Janssen-Museum hat mit „Janssen Spezial“ ein neues Format in sein Programm aufgenommen, in dem sich Interessierte vertieft mit einzelnen Facetten Janssens beschäftigen können. In Horst Janssens Werk finden sich die Hauptthemen der Kunstgeschichte: von Landschaften, Porträts und Selbstporträts über Zeichnungen und Drucke, Realistisches und Neuzusammengesetztes, Auseinandersetzungen mit künstlerischen Vorbildern bis hin zu literarischen und wissenschaftlichen Texten. In „Janssen Spezial“ können die Teilnehmenden jeweils für 90 Minuten in ein spezielles Thema eintauchen und es im Anschluss in lockerer Runde bei einem Getränk diskutieren. Geleitet wird das Format von der Kunstvermittlerin Geraldine Dudek, die sowohl Einblicke in die aktuellen Ausstellungen gewährt als auch literarische Vorlagen rezitiert.

Der erste Termin von „Janssen Spezial“ findet am Freitag, 24. Juni, von 17 bis 19 Uhr statt. Im Mittelpunkt steht der Radierzyklus „Hannos Tod“ und die Frage: Was hat Horst Janssen mit Thomas Mann zu tun?  Ausgehend von Manns „Buddenbrooks“ schuf Janssen 1972 Selbstporträts, die in 23 Varianten eine Metamorphose erfahren. Wer teilnehmen möchte, kann sich bis zum 22. Juni per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2887 anmelden. Die Teilnahme kostet 8 Euro.

Weitere Termine von „Janssen Spezial“
Am Freitag, 1. Juli, 17 bis 19 Uhr wird unter der Fragestellung „Wie viele Gesichter hat Horst Janssen?“ auf seine Selbstbildnisse eingegangen. Anmeldung bis zum 29. Juni.

Und am Freitag, 15. Juli, 17 bis 19 Uhr geht es um Janssens Verhältnis zu Verfall und Tod und seine daraus resultierenden Stillleben. Anmeldung bis zum 13. Juli.
14.06.2022, 11:37 Uhr
Fällung einer Blutbuche wegen Schadpilzbefall
Pflanzung eines neuen Baumes nach dem Verlust des Naturdenkmals bereits in Planung
Eine als Naturdenkmal geschützte Blutbuche auf einem Grundstück in der Nordstraße an der Ecke zur Uferstraße wird voraussichtlich am Donnerstag, 16. Juni, durch eine Baumpflegefachfirma gefällt. Die circa 150 bis 180 Jahre alte Blutbuche ist abgestorben, nachdem sie nach einem schwachen Blattaustrieb durch den Riesenporling befallen worden war, ein holzzersetzender Schadpilz. Die Eigentümerin des Grundstücks wird in der kommen Pflanzzeit einen größeren Baum auf dem Grundstück nachpflanzen lassen. Der genaue Standort steht noch nicht fest.

Der Riesenporling (Meripilus gigantus) ist ein typischer Pilz an der Buche. Zum Wirtsspektrum gehören auch Rosskastanie oder Eiche. Die wulstigen Pilzfruchtkörper, die von Juli bis November an den Wurzelanläufen, aber auch weiter weg vom Stamm vorkommen, fallen nach wenigen Wochen zu einer matschigen schwarzen Masse zusammen. Der sogenannte Schwächeparasit besiedelt den Baum über verletzte oder abgestorbene Wurzeln. Der Pilz wird aber nicht allein nicht die Ursache für das Absterben der Blutbuche sein, vermutlich haben auch die letzten, sehr trockenen Sommer zur Schwächung des Baumes beigetragen.
03.06.2022, 18:55 Uhr
Neues Digitalisierungszentrum und Erweiterungsbau
Wissenschaftsminister Thümler setzt Meilensteine für den Ausbau der Landesbibliothek Oldenburg
Am 2. Juni 2022 eröffnete Wissenschaftsminister Björn Thümler das neue Digitalisierungszentrum der Landesbibliothek Oldenburg. Um für die Digitalisierung Räume zu schaffen, war die Dachterrasse auf dem jetzigen Magazingebäude in den letzten Monaten überbaut worden. Zudem erhält die Bibliothek vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur einen neuen Scanner für die Zeitungsdigitalisierung. Das Digitalisierungszentrum ist gleichzeitig der erste Meilenstein für den weiteren Ausbau der Landesbibliothek Oldenburg in den kommenden Jahren. Das Land will bis 2027 für einen großen Erweiterungsbau rund 21 Mio. Euro investieren, denn es fehlen der Landesbibliothek dringend Flächen für Büchermagazine und Werkstätten. Im Neubau soll auch der wertvolle Altbestand besser untergebracht und gesichert werden. Im Rahmen der Pressekonferenz informierten Minister Björn Thümler, Bibliotheksleiterin Corinna Roeder und Florian Steinhoff vom Staatlichen Baumanagement Region Nord-West über die Hintergründe und den aktuellen Stand der Vorbereitungen für den Erweiterungsbau.

Digitalisierung des schriftlichen Kulturguts auf der einen Seite, Restaurierung und Archivierung der handschriftlichen und gedruckten Bücher im Original auf der anderen Seite – dies sind heute zentrale Aufgaben der niedersächsischen Landesbibliotheken. „Für die Erfüllung dieser wichtigen Aufgaben und die strategische Verzahnung von Digitalisierung, Archivierung und Bestandserhaltung benötigt die Landesbibliothek Oldenburg eine zukunftsfähige räumliche und technische Infrastruktur“, so Minister Thümler. „Das neue Digitalisierungszentrum ist dabei ein wichtiger Baustein für die geplante Erweiterung der Landesbibliothek.“

„Mit den neuen Räumen und dem Hochleistungsscanner für die Zeitungsdigitalisierung bekommt die Landesbibliothek Rückenwind für die Fortsetzung ihrer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie und gute Chancen, um neue Drittmittelprojekte einzuwerben“, freute sich Direktorin Corinna Roeder. Durch den Dachausbau würden zudem Räume im Bestandsgebäude frei, die für eine Übergangsphase als zusätzliche Magazinflächen genutzt werden könnten, erläuterte Roeder. 

„Im Material der Fassade und bei den Fenstern haben wir Elemente des Bestandsgebäudes aufgegriffen und zeitgemäß interpretiert“, erläutert Gerke Locher von BraunLocher Architekten die äußere Gestaltung des Dachausbaus. Im Inneren stehe die Funktionalität im Vordergrund. Dabei sei auch bereits der künftige Anschluss des Digitalisierungszentrums an den geplanten Neubau vorgesehen worden, so Locher.

Bis zum Jahr 2027 wird auf dem Gelände hinter der Landesbibliothek, direkt im Anschluss an das bestehende Magazin ein zweites großes Büchermagazin mit Werkstätten für die Bestandserhaltung fertiggestellt werden. Der Niedersächsische Landtag hat diese große Baumaßnahme auf Antrag des MWK in den Haushalt 2022/2023 eingestellt und in die mittelfristige Finanzplanung des Landes aufgenommen. Der Erweiterungsbau wird nach dem Ergebnis der baufachlichen Beratung durch das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL) eine Nettonutzfläche von rund 2.200 m² aufweisen (ca. 3.000 m² Grundfläche insgesamt) und etwa 21 Mio. Euro kosten. Die Vorbereitungen für den Erweiterungsbau sind beim Staatlichen Baumanagement Region Nord-West bereits in vollem Gange. „Die ersten Projektphasen sind sehr zügig umgesetzt worden“, berichtete Florina Steinhoff (stellv. Regionsleitung des SB RNW). „Derzeit läuft das Vergabeverfahren für Architekten und Fachplaner, das in diesem Sommer abgeschlossen sein soll. Ziel ist es, die Haushaltsunterlage-Bau bis Ende 2023 fertig zu stellen und noch 2024 mit den Bauarbeiten zu beginnen“, so Steinhoff.   

„Der Erweiterungsbau ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Landesbibliothek“, betonte Roeder. „Wir sind Herrn Minister Thümler und allen, die sich dafür engagiert haben, zutiefst dankbar!“ Die Landesbibliothek kämpft bereits seit Jahren für einen Erweiterungsbau, denn die letzten Raumreserven sind fast erschöpft. Das Bibliotheksgebäude am Pferdemarkt, das 1987 umgebaut und für 570.000 Bände ausgelegt wurde, beherbergt aktuell schon über 740.000 gedruckte Medien. In einem Außenmagazin sind weitere 78.000 Bände untergebracht. Durch den jährlichen Zugang an neuer Literatur fehlen bis 2047 Magazinflächen für 335.000 Bände. Die im Keller liegende Buchbinderei verfügt über keine ausreichenden Räumlichkeiten. Bis Mai 2022 war auch die Digitalisierungswerksatt provisorisch in der ehemaligen Hausmeisterwohnung untergebracht.

In dem neuen Magazinbau kann der wertvolle Altbestand der Landesbibliothek (rund 142.000 Bände) erstmals klimatisiert und unter modernen Brandschutzbedingungen untergebracht werden. Zukünftig erhält die Landesbibliothek neben der Buchbinderei auch Räume für eine Restaurierungswerksatt. Der Neubau bietet außerdem Platz für die Archivierung des Neuzugangs an Büchern für die nächsten drei Jahrzehnte. Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus können das Außenmagazin aufgelöst und die Kosten für Miete und Bewirtschaftung eingespart werden.

Hintergrund:
Die Landesbibliothek Oldenburg versorgt als wissenschaftliche Gebrauchsbibliothek in Kooperation mit den Oldenburger Hochschulbibliotheken die Bevölkerung der Region mit aktueller wissenschaftlicher Literatur in digitaler und gedruckter Form. Als Regionalbibliothek sammelt, erschließt und archiviert sie das Schrifttum über Nordwestniedersachsen. Außerdem erhält, erforscht und digitalisiert die Landesbibliothek Oldenburg ihre umfangreichen historischen Buchbestände, Handschriften und Sondersammlungen. Sie ist die viertgrößte Altbestandbibliothek in Niedersachsen. Aktuell verfügt die Landesbibliothek Oldenburg insgesamt über einen Bestand von 958.000 Medien, davon über 818.000 Druckschriften. Im Jahr 2021 wurden 409.000 Ausleihvorgänge registriert.

Bereits seit 2009 hat die Landesbibliothek Oldenburg mit Unterstützung des MWK schrittweise eine technische Infrastruktur für die Digitalisierung von schriftlichem Kulturgut wie Handschriften, alten Büchern, historischen Karten, Zeitschriften und Zeitungen aufgebaut. Mittlerweile sind in den Digitalen Sammlungen der Landesbibliothek unter der Adresse https://digital.lb-oldenburg.de über 1 Mio. digitalisierte Seiten kostenlos weltweit zugänglich.
03.06.2022, 18:19 Uhr
Norm_mal_anders – ferPekte_morFen
Jugendtheater Rollentausch & Ensembles des Blauschimmel Atelier Oldenburg
Eigentlich ganz normal – nur halt anders! Doch wie geht das, anders? Und was ist schon normal? Damit hat sich das Jugendtheater Rollentausch gemeinsam mit dem BlueScreen Ensemble und dem Performance Ensemble des Blauschimmel Ateliers in diesem Jahr beschäftigt. Drei ganz unterschiedliche Gruppen, jugendliche und erwachsene Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, aus sehr unterschiedlichen sozialen Lebensbedingungen eine Kooperation, die mit künstlerischen Mitteln Begegnung und Zusammenarbeit über alle Grenzen hinweg ermöglicht. Mit theatralen, tänzerischen und musikalischen Mitteln wurden zahlreiche eigene Erfahrungen und Blickwinkel der 15 jungen und 15 erwachsenen Menschen bearbeitet und zu einem Bühnenstück mit emotional berührenden Texten, dynamischen Bewegungs-Choreographien und schrägen experimentellen Klängen verwoben.

Der rote Faden des Stücks ist die Auseinandersetzung mit dem Thema „Form“. Doch was ist die Form dieses Stücks? Was ist die Form von Theaterstücken, von gängigen Musik- oder Tanzdarbietungen? Mit ihren Texten, Bewegungs- und Musikperformances hinterfragen die Teilnehmer*innen Normen und Vorstellungen, die unseren Alltag, unsere Wahrnehmung und unser Verhalten beeinflussen und bestimmen. Aber was ist denn eigentlich „normal“? Wann gehört etwas oder jemand dazu? Wann nicht? Welches Bild wird mir vermittelt in der Werbung, den sozialen Medien, auf der Bühne oder im Film vom perfekten Körper, der richtigen Form, dem idealen Aussehen? Wie soll sich Musik anhören, wie Tanz aussehen? Und was ist, wenn alles anders ist?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich die jugendlichen und erwachsenen Teilnehmer*innen der gemeinsamen Produktion des Jugendtheaters Rollentausch und zwei Gruppen des Blauschimmel Ateliers. Im Blauschimmel Atelier wurde eigens für dieses Projekt eine neue inklusive Performance-Gruppe ins Leben gerufen, die sich seit November 2021 mit tänzerischen performativen Mitteln mit dem Thema „Anders-Sein“ beschäftigt. Eine Gruppe Musiker*innen des experimentellen BlueScreen Ensemble trifft sich seit Ende letzten Jahres zu regelmäßigen Proben und Workshops. Das Jugendtheater Rollentausch hat gemeinsam mit der Theater AG der IGS Kreyenbrück innerhalb der Freizeitstätte Kreyenbrück bereits nach den Sommerferien 2021 damit begonnen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, und das Theaterstück, die Texte und die Dramaturgie zu entwickeln. Seit Ende letzten Jahres gab es mehrere gemeinsame Treffen aller Gruppen, um die entstandenen Ideen auszuprobieren, zusammenzusetzen und daraus eine gemeinsame Bühnenpräsentation zu entwickeln.

Die Idee zu dieser außergewöhnlichen Zusammenarbeit entstand im letzten Jahr bei der Zusammenarbeit im „Freischütz“ – Projekt, einer Stadtteiloper in Kooperation von Jugendkulturarbeit mit dem Staatsorchester Oldenburg, bei der auch das BlueScreen Ensemble mitgewirkt hat.

Entstanden ist ein spannender, gesellschaftskritischer Mix aus Tanz, Theater und Musik – mit neuen Perspektiven, der am 12. (Premiere um 19.30 Uhr) und 13. Juni (Schulauftritte) 2022 in der Klävemannhalle und am 7.7.22 (18.00 Uhr) im Rahmen der Jugendtheatertage in der Exerzierhalle zu sehen sein wird.

Förderungen:
Das Projekt des Jugendtheaters Rollentausch wird von der Aktion Mensch gefördert. Die beiden
Gruppen des Blauschimmel Ateliers vom Landesverband Soziokultur aus Mitteln des Landes Niedersachsen, der EWE-Stiftung, der Stadt Oldenburg aus dem Fonds für innovative Kulturprojekte Machwerk

Aufführungen:
Die Premiere findet am 12. Juni 2022 um 19:30 Uhr in der Klävemannhalle (Theater Wrede+)
statt, am Montag den 13.6. finden um 9.15 und 11.45 jeweils Schulauftritte statt.

Eine weitere Abendvorstellung findet im Rahmen der Jugendtheatertage in der Exerzierhalle am Donnerstag, den 7.7. um 18:00h statt.

Karten können unter 0441 39010750 oder
mailto: ticket@jugendkulturarbeit.eu vorbestellt werden.

Für den Auftritt in der Exerzierhalle unter www.staatstheater.de
31.05.2022, 17:01 Uhr
Drei neue Medienkunst-Stipendiaten am Edith-Russ-Haus
Lucy Beech, Silvia Martes und James Newitt erhalten jeweils 12.500 Euro
Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen vergibt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst im Jahr 2022 wieder drei Stipendien zur Förderung künstlerischer Arbeiten im Bereich der Medienkunst, die mit jeweils 12.500 Euro dotiert sind. Diese gehen an: Lucy Beech für ihre Arbeit „Body of Waste“, Silvia Martes für ihr Projekt „heru ku heru (iron upon iron)“ und James Newitt für sein Werk „Haven“. Insgesamt hatten sich 252 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt für die drei Produktions- und Aufenthaltsstipendien beworben.

Die Qualität der Bewerbungen war durchgängig hoch; dies betraf ebenso die Projektideen wie die beschreibenden Texte und Portfolios. Das Auswahlverfahren war entsprechend anspruchsvoll, und die Einreichungen lösten angeregte Diskussionen aus. Mitglieder der Jury waren Sofía Hernández Chong Cuy, Direktorin des Kunstinstituut Melly in Rotterdam, die Kunsthistorikerin Lívia Páldi, Kuratorin am Kiscelli Museum in Budapest, sowie Edit Molnár und Marcel Schwierin, die das Edith-Russ-Haus gemeinsam leiten.

Zu ihrer diesjährigen Entscheidung sagt die Jury: „Der Auswahlprozess war schwierig, weil es viele starke Projektvorschläge gab. Unsere Entscheidung fiel auf drei Künstlerinnen und Künstler, deren Praxis auf Recherchen beruht – und die offenbar nicht zögern, persönliche Geschichten mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und spekulativen Untersuchungen zu verbinden. Wir waren sehr beeindruckt, mit welcher Leichtigkeit sich ihre Arbeiten ebenso auf dem Gebiet des Realismus wie im Bereich des Imaginären bewegen.“
 

Über die Projekte:
Der Projektvorschlag der britischen Künstlerin Lucy Beech umfasst einen Film, eine Veranstaltungsreihe und eine Publikation, die sich mit den Themen Müll und Verschwendung, aber auch mit Wiederverwertung und Recycling auseinandersetzen. In ihrer einzigartigen Herangehensweise an diese Thematik verbindet Lucy Beech feministischen Materialismus mit queerer Lyrik und Psychoanalyse.

Die niederländische Künstlerin Silvia Martes hat die Produktion einer Videoarbeit vorgeschlagen, in der sich Fakten und Fiktion, aktuelle Erfahrungen und deren Bezug zu ihrer Familiengeschichte in Curaçao miteinander verbinden. Sie will „außergewöhnliche Geschichten erzählen, die auf den nichtfiktionalen Erinnerungen der Nachkommen von Versklavten beruhen. Denn wir leben heute den Traum, den sie einmal hatten.“

James Newitt, der ursprünglich aus Tasmanien kommt, schlägt vor, eine neue Mehrkanal-Sound-und-Videoinstallation weiterzuentwickeln, die sich mit dem angeblich ersten Datenhafen der Welt beschäftigt: Er schreibt: „Dieser Raum, der von einer geschlossenen, isolierten Geräteeinheit überwacht wird, dient der Souveränität und Datenautonomie.“
27.05.2022, 19:09 Uhr
„Level up!“ in der Stadtbibliothek Oldenburg
Gaming-Angebot für Jugendliche an jedem ersten Freitag des Monats
Für alle Fans von Videospielen ab zwölf Jahren bietet die Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, jetzt wieder regelmäßig den kostenlosen Gaming-Treff an. Jeweils am ersten Freitag des Monats von 16 bis 18 Uhr wird zum gemeinsamen Spielen eingeladen. Gestartet wird am Freitag, 3. Juni, weitere Termine folgen am 1. Juli und am 5. August. Dann können alle spielebegeisterten Jugendlichen an den Gaming-Stationen mit Nintendo Switch, Wii U oder PlayStation 4 und 5 inklusive VR-Brille gemeinsam oder gegeneinander spielen und über alle Themen der Videospielwelt reden.

Aufgrund der begrenzten Teilnahmeplätze ist eine Anmeldung per Telefon unter 0441 235-3021 erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
27.05.2022, 19:01 Uhr
Selbsthilfegruppe „Armut im Alter“
In Oldenburg versucht eine Betroffene, eine Selbsthilfegruppe für Menschen die z.B. durch chronische Erkrankung, Teilzeitarbeit, Pflege von Angehörigen oder Scheidung im Alter von Armut betroffen sind, zu gründen. Dafür werden noch interessierte Betroffene gesucht. 

In der Gruppe soll ein vertrauter Kontakt aufgebaut werden, so dass die Teilnehmenden einander stärken können, wenn es mal wieder beschwerlich wird.

Die Gruppentreffen sind 2 x monatlich geplant.
Wer sich angesprochen fühlt, kann über die BeKoS Kontakt aufnehmen:  
Telefon: 0441 - 88 48 48, E-Mail: info@bekos-oldenburg.de  
20.05.2022, 15:12 Uhr
Mobil und drehbar
Cadillac erhält Bühnenpodest-Unikat für zwei Schlagzeuge
Rico Heinemann und seine Frau Mechthild sind seit Jahrzehnten Stammgäste des Oldenburger Zentrums für Jugendkultur Cadillac. Seit einigen Jahren veranstalten beide gemeinsam mit dem Cadillac die bereits traditionelle Hard-Rock-Nacht im Cadillac. Was Heinemann dabei immer wieder aufgefallen ist: die nicht unerhebliche Umbauzeit der beiden Schlagzeuge. Und so kam er auf die Idee, dass dies doch ein Problem ist, welches er mit seiner Firma „Heineman(n)ufakur“ aus der Welt schaffen könnte.

Kurzum sprach er das Team des Cadillacs an und stieß hier auf neugierige und offene Ohren. Ein paar Gespräche und Messungen später machte er sich in seiner Firma in Elsfleth daran, ein neues Bühnenpodest, einen so genannten Drum-Riser, zu bauen. Auf dieses handgefertigte Unikat passen nun gleichzeitig zwei Schlagzeuge, zudem ist es drehbar und lässt sich in mehrere Unikate aufteilen.

Nun wurde es an den Cadillac Förderverein geliefert. Das gesamte Team des Fördervereins und des Cadillacs freut sich über diese einzigartige und nicht nur kreative, sondern vor allem auch problemlösende Spende.

Den ersten Einsatz hat der neue Drum-Riser am Freitag, 27. Mai, beim Hard-Rock-Nacht-Konzert mit „Black/Rosie“ und „Just Priest“, das wegen der Corona-Pandemie immer wieder verschoben werden musste.

Weitere Informationen zu anstehenden Konzerten und Tickets gibt es unter www.oldenburg.de/cadillac.
20.05.2022, 09:37 Uhr
E-Autos: Innenstadtring künftig „unter Strom“
27 neue öffentliche Ladepunkte an acht Standorten – Auch Carsharing wird elektrisch
Die Stadt beschleunigt den Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos: Zusammen mit Ladeinfrastrukturbetreibern schafft die Stadtverwaltung öffentliche E-Ladepunkte rund um die Innenstadt und elektrifiziert das Carsharing. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eröffnete am Mittwoch, 18. Mai, die ersten beiden neuen Ladepunkte am Pferdemarkt und stellte das für die nächsten Wochen geplante Ausbauprogramm vor, das insgesamt 27 öffentliche Ladepunkte an acht Standorten umfasst. Beteiligt sind die Ladepunktbetreiber EWE Go GmbH und Olegeno eG sowie die beiden Carsharing-Anbieter cambio Oldenburg und Braasch – all to drive GmbH, die sieben der acht Stationen mit ihren E-Carsharing-Fahrzeugen bestücken werden. Im Zuge eines Pilotvorhabens wurde für die Beschaffung neuer Elektrofahrzeuge fürs Carsharing ein Zuschuss in Höhe von insgesamt 92.000 Euro bewilligt. Zudem trägt die Stadt die Kosten für die Ladeinfrastruktur der E-Carsharing-Stellplätze (circa 90.000 Euro).

Das sagt die Stadt:
„Mit den insgesamt 27 neuen, kurzfristig realisierten öffentlichen Ladepunkten schafft die Stadt gerade für auswärtige Besucherinnen und Besucher während ihrer Verweildauer in der Innenstadt eine gute Möglichkeit zum Aufladen ihrer privaten Fahrzeuge. Damit leisten wir einen Beitrag, damit die Innenstadt auch in Zukunft attraktiv bleibt. Zudem ist dies ein weiterer Schritt, um den Verkehr auf das beschlossene Klimaschutzziel auszurichten“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Bei diesem Ausbauprogramm arbeiten alle Akteure gemeinsam und pragmatisch im Sinne einer zukunftsorientierten Mobilität mit der Stadt zusammen und ermöglichen eine rasche Umsetzung“, freut sich der Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität, Dr. Norbert Korallus. 

Das sagt EWE Go:
EWE Go betreibt unter anderem die neu geschaffenen Ladeeinrichtungen am Pferdemarkt. EWE GO-Geschäftsführer Ilker Akkaya sagt dazu: „Wir erweitern das Ladenetz täglich, deutschlandweit, und freuen uns, insbesondere in unserem Heimathafen und gemeinsam mit der Stadt Oldenburg für die notwendige Ladeinfrastruktur zu sorgen. Laden dort, wo Bedarf besteht, ist stets gesetzter Fokus.“

Das sagt Olegeno:
Das gemeinsame Ansinnen, etwas Neues für Oldenburg zu schaffen, sieht Sönke Burkert von der Oldenburger Energiegenossenschaft Olegeno mit Stolz: „Es ist uns als Oldenburger Energie-Genossenschaft ein Herzensanliegen, unsere Stadt an das genossenschaftliche Bürger-Ladenetz anzuschließen und damit einen spürbaren Schritt in Richtung Freiheit von fossilen Kraftstoffen zu ermöglichen. Es freut uns dabei besonders, Leuchttürme für die Carsharing-Idee bauen zu dürfen."

Das sagt cambio:
Klaus Göckler, Geschäftsführer des in Oldenburg größten Carsharing-Anbieters, Stadtteilauto Oldenburg cambio GmbH, betont: „Ein cambio-Auto ersetzt im Schnitt zwölf private Pkw. Rein rechnerisch entlastet cambio also Oldenburg bereits heute um rund 800 Fahrzeuge. Das sind etwa fünf Kilometer straßenbegleitendes Parken oder mehr als alle Parkplätze am Pferdemarkt und an der 91er Straße zusammen. Mit der nun initiierten Umstellung auf Elektrofahrzeuge setzen wir zudem unsere Ziele im Rahmen der Zertifizierung mit dem Umweltzeichen ,Blauer Engel‘ konsequent fort.“

Das sagt Braasch – all to drive:
Dass die Verkehrswende auch von Oldenburger Unternehmen gelebt wird, zeigt das Engagement des vierten und neuesten Carsharing-Anbieters: Die Braasch – all to drive GmbH erweitert mit gleich neun vollelektrischen Fahrzeugen, verteilt an fünf Stationen, das Angebot. Vorab werden zwei weitere batterieelektrische Pkw am Standort in der Bremer Heerstraße 1 zur Kurzzeitmiete bereitgestellt. Die Fahrzeugbuchung läuft in Kooperation mit EWE GO GmbH und deren Smartphone-Applikation. Geschäftsführer Bernd Weber sagt: „Als Oldenburger Mobilitätsunternehmen ist es für uns eine große Freude, die geteilte Mobilität unserer Stadt attraktiver und nachhaltiger zu gestalten. Wir freuen uns, gleich mehrere Carsharing-Stationen im städtischen Raum auszustatten und die urbane Mobilität in Oldenburg mitzugestalten.“

Mobilitätsstationen
Ein vielversprechender Ansatz zum Erreichen von CO2-Minderungszielen im Oldenburger Verkehrssektor ist die Verknüpfung zwischen klimaschonenden Fahrzeugantrieb mit dem sparsamen Einsatz von Ressourcen und Verkehrsflächen, bedingt durch das Teilen von Fahrzeugen (Sharing-Prinzip). „Da zukünftig alle Carsharing-Autos aufgrund des allgemeinen Wechsels des Fahrzeugantriebs eine Steckdose benötigen, haben wir uns bewusst dazu entschlossen, direkt neben den öffentlichen Ladepunkten E-Carsharing-Stationen einzurichten und als Pilotvorhaben zu finanzieren“, erklärt die Leiterin des Fachdienstes Mobilität, Carola Pietsch. Aufgrund der Innenstadtlage sind unmittelbar angrenzend Bushaltestellen vorzufinden. In Kombination mit Fahrradabstellanlagen und „Hotspots“ für Elektroscooter erwachsen aus Carsharing-Stationen neue Mobilitätsknotenpunkte im inter- und multimodalen Verkehr, sogenannte „Mobilitätsstationen“.
Hier sollen öffentliche Ladepunkte entstehen und E-Carsharing-Fahrzeuge stationiert werden:

1. Pferdemarkt: 2 Ladepunkte von EWE GO plus 2 Pkw von Braasch – all to drive
2. 91er Straße: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 2 Pkw von Stadtteilauto Oldenburg cambio
3. PFL: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 1 Pkw von Braasch – all to drive
4. Theaterwall: 4 Ladepunkte von EWE GO
5. Theaterwall/AGO-Parkplatz: 9 Ladepunkte von EWE GO plus 2 Pkw von Braasch – all to drive
6. Kasinoplatz: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 2 Pkw von Stadtteilauto Oldenburg cambio
7. Straße am Schloßplatz: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 2 Pkw von Stadtteilauto Oldenburg cambio und 2 Pkw von Braasch – all to drive
8. Stautor: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 2 Pkw von Braasch – all to drive

Während des Ladevorgangs fallen in Oldenburg in Zonen mit Parkraumbewirtschaftung keine Parkgebühren für die Elektroautos an. Die zeitliche Dauer des Ladevorgangs ist derzeit auf maximal drei Stunden begrenzt. Während des Ladevorgangs in Zonen mit Parkraumbewirtschaftung muss der Beginn des Ladevorgangs durch Anbringen einer Parkscheibe kenntlich gemacht werden.

– Zahlen und Daten zu öffentlichen Ladepunkten: 31.300 Ladevorgänge in 2021

Gab es 2017 noch 18 öffentliche Ladesäulen in Oldenburg, die von der EWE erfasst werden, waren es 2021 mit 38 Stück mehr als doppelt so viele. Die Anzahl an Ladevorgängen hat sich zwischen 2017 und 2021 verfünffacht. Wurden 2017 insgesamt 6.200 Ladevorgänge erfasst, waren es 2021, trotz des Pandemie-bedingten Lockdowns, bereits circa 31.300 Ladevorgänge.

Weitere Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/elektromobilitaet.

– Zahlen und Daten zum Carsharing in Oldenburg: Fast 4.200 Nutzerinnen und Nutzer

In Oldenburg existieren derzeit drei Carsharing-Anbieter, die sukzessive auf den Markt gekommen sind. 1992 startete das Carsharing-Angebot als „StadtTeilAuto“-Verein. Im April 2003 entwickelte sich daraus cambio Oldenburg („StadtTeilAuto Oldenburg cambio GmbH“). Zu dieser Zeit existierten elf Fahrzeuge, die durch 199 Fahrberechtigte genutzt wurden. Seit Oktober 2004 kooperiert cambio Oldenburg mit der VWG (Verkehr und Wasser GmbH Oldenburg). Bis Mitte April 2022 ist die Anzahl der cambio Fahrzeuge auf 73, die Anzahl der Stationen auf 29 gestiegen. 3.964 Fahrberechtigte nutzten das Angebot von cambio in Oldenburg.

Zweiter Anbieter in Oldenburg war „flinkster“ (Carsharing der Deutschen Bahn). Seit 2004 stehen am Oldenburger Hauptbahnhof Süd beziehungsweise am Zentralen Omnibusbahnhof zwei Carsharing-Fahrzeuge von „flinkster“ bereit. Die Anzahl der Fahrberechtigten von „flinkster/ DB Connect“ liegt leider nicht für Oldenburg vor. Deutschlandweit sind es rund 400.000.

Der dritte Anbieter, seit März 2014, ist das Oldenburger Autohaus Munderloh. Im März 2022 hat Munderloh acht Fahrzeuge von „Ford Carsharing“ an sieben Stationen in Oldenburg auf dem Markt gebracht. Die Zahl der Fahrberechtigten bei „Ford Carsharing“ lag im Oktober 2018 bei 380, im März 2022 nutzten ungefähr 200 Kundinnen und Kunden das Angebot. Besonderheit ist, dass das Carsharing von Ford Munderloh im DB-Verbund angeboten wird.

Insgesamt nutzten ungefähr 4.164 Fahrberechtigte Mitte April 2022 das Carsharing in Oldenburg.

In 2022 kommt mit der Fa. Braasch - all to drive GmbH, in Kooperation mit der Fa. EWE GO GmbH, ein vierter Carsharing-Anbieter auf den Oldenburger Carsharing-Markt. Dieser Anbieter setzt von Beginn an auf batterieelektrische Fahrzeuge. Aktuell wird schrittweise an fünf Innenstadtstandorten der Einsatz von E-Autos im Carsharing-Bereich im Rahmen eines Pilotvorhabens realisiert. In der Bremer Heerstraße ist eine weitere E-Carsharing-Station in der Umsetzung. Der Anbieter cambio Oldenburg verfügt aktuell bereits über vier Mild-Hybrid-Fahrzeuge in seiner Flotte.

Weitere Informationen sind online unter www.oldenburg.de/carsharing zu finden.
12.05.2022, 20:39 Uhr
Parkplatzfläche vor der Exerzierhalle steht wieder zur Verfügung
Untergrundsanierung ist abgeschlossen – Restarbeiten erfolgen bis Ende dieser Woche
Vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt stehen in Kürze wieder 17 Parkplätze zur Verfügung: Unter Federführung der Bodengutachter des Oldenburger Fachbüros Krauss & Collegen Geoconsult wurde in den vergangenen Wochen eine Teilfläche des Parkplatzes durch die Firma Otto Lieke GmbH & Co. KG saniert und für die zukünftige weitere Nutzung als Kfz-Parkplatz vorbereitet. Ende dieser Woche werden die Restarbeiten fertiggestellt sein und die Parkplatzfläche zur Nutzung freigegeben.

Nachdem im August vorigen Jahres Versackungen in der vorhandenen Platzbefestigung entstanden waren, hatte die Stadtverwaltung umfangreiche Untersuchungen des Untergrundes in Auftrag gegeben. Das Ergebnis dieser Überprüfungen ließ vorläufig keine Nutzung der Fläche als Kfz-Parkplatz zu. Im Untergrund befanden sich Hohlräume durch noch vorhandene, unvollständig verfüllte Gebäudereste. Bis 1966 standen auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.

Für die vordere (östliche) Hälfte der Parkplatzfläche ließ sich nun mit vertretbarem Kostenaufwand in Höhe von rund 90.000 Euro eine Stabilisierung des Untergrundes ohne Ausbau der noch vorhandenen Gebäudereste vornehmen. Dabei wurden die Gebäudereste freigelegt und Hohlräume durch das Einschlämmen von Sand verfüllt, eine Tragschicht aus Schotter aufgebracht und die Fläche asphaltiert. Die hintere (westliche) Hälfte des Parkplatzes, die direkt vor der Exerzierhalle liegt, konnte mit diesem Verfahren nicht saniert werden. Dort wäre ein Ausbau der Gebäudereste erforderlich gewesen, der mit einem erheblichen Kostenaufwand einhergegangen wäre. Dieser Teil der Platzfläche wird mit Pollern für den Kfz-Verkehr abgesperrt und kann zukünftig fußläufig genutzt werden.
10.05.2022, 18:05 Uhr
Kinder-Stadt-Garten: Buddeln und Gärtnern auf dem Waffenplatz
Sandkiste und Naschgarten für die Kleinsten locken ab 14. Mai in die Innenstadt
Der Waffenplatz wird zum Stadtgarten für die Kleinsten: Vom 14. Mai bis 15. August lädt der Sand- und Naschgarten zum Fühlen, Spielen und Bewegen ein. Ein buntes Mitmach-Programm erwartet die Kinder am Eröffnungstag am Samstag, 14. Mai. Organisiert wird die Aktion von rund 50 Einrichtungen, die Angebote für junge Familien mit Säuglingen und Kleinkindern anbieten. An zwei Aktionstagen – jeweils samstags, 11. Juni und 9. Juli – sowie jeden Mittwochnachmittag von 15 bis 17.30 Uhr vor dem Abendmarkt gibt es kleine Spielangebote am Sandkasten von Mitarbeiterinnen der Einrichtungen aus dem Oldenburger System Frühe Hilfen (OSFH). Gleichzeitig erhalten Eltern von ihnen auf Wunsch Auskunft über weitere Unterstützungsmöglichkeiten für Familien in der Stadt.

„Die Innenstadt bietet nicht allzu viel Spielgelegenheiten oder Räume an, wo Kinder sich frei bewegen oder kreativ sein können und mit ihren Eltern während des Bummels gemeinsam ausspannen können“, so Petra Bremke-Metscher, Leiterin des Bereichs Frühe Hilfen/Prävention der Stadt Oldenburg. Während die Kleinen im „Kinder-Stadt-Garten“ unterwegs sind, können die Eltern untereinander in Kontakt kommen und vielleicht eine kleine Auszeit genießen.

Immer noch ist vielen Müttern und Vätern nicht bekannt, wie viel Unterstützung sie für die erste gemeinsame Lebensphase mit dem Kind kostenlos und unproblematisch in Oldenburg bekommen können. Das Oldenburger System Frühe Hilfen (OSFH) möchte hier Abhilfe schaffen und gleichzeitig einen kinderfreundlichen Treffpunkt für Eltern in der Oldenburger Innenstadt anbieten.

Der Arbeitskreis – bestehend aus fast 50 Einrichtungen, die sogenannte „Frühe Hilfen“ anbieten – hat bereits vor der Pandemie für einen Tag einen großen Sandhaufen auf dem Rathausplatz auffahren lassen und Kinder mit ihren Familien zum Beisammensein eingeladen. Die Rückmeldungen auf die vielen buddelnden und grabenden, lachenden und tobenden Kinder und ihre entspannten Eltern mitten in der Einkaufszone war so positiv, dass der Kreis beschloss, im Jahr 2022 einen Stadtgarten für Kinder zu gestalten.

Ermöglicht wird der Stadtgarten durch den Einsatz der im OSFH verbundenen Einrichtungen, durch die finanzielle Unterstützung der Bundesstiftung Frühe Hilfen sowie der Initiative Peter Hilft von Peter Pane und des Bekleidungsgeschäftes Closed/DUNORD. Ein großer Dank geht an die Gemeinnützigen Werkstätten mit dem Bereich Aqua, der den Garten aufbaut und betreut. Weitere Informationen gibt es bei Petra Bremke-Metscher telefonisch unter 0441 235-3097 oder per E-Mail an petra.bremke-metscher@stadt-oldenburg.de.
10.05.2022, 17:59 Uhr
Interessierte für Selbsthilfegruppe gesucht: Trauer/Traurigkeit/Verlust
Für die Selbsthilfegruppe „Trauer, Traurigkeit und Verlust“ werden noch Interessierte in der Altersgruppe 18-40 Jahre gesucht. Wir bitten um Veröffentlichung folgender Information in Ihren Medien.  (Infoflyer der Gruppe im Anhang)
 
Trauer/Traurigkeit/Verlust – zu diesen Themen und dem besseren Umgang mit ihnen sucht ein Selbsthilfegruppe weitere Interessierte, im  Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Weitere Informationen gibt es bei der BeKoS unter: 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de
10.05.2022, 17:56 Uhr
Europa zu Gast in Oldenburg
Im Rahmen des EU-Projekts „Craft:in“ hat das Blauschimmel Atelier in dieser Woche Besuch aus vier verschiedenen Ländern.

Gemeinsam mit Kolleg*innen aus Lissabon (Portugal), Zagreb (Kroatien), Belfast (Nordirland) und Škofja Loka (Slowenien) baut das Blauschimmel Atelier eine Woche lang Masken und führt in die Kunst des Maskenspiels ein. Ziel des von der Europäischen Union im Rahmen von Erasmus Plus geförderten Projekts „Craft:in“ ist der Wissens- und Methodenaustausch. Alle beteiligten Einrichtungen arbeiten auf künstlerische Art und Weise mit marginalisierten Gruppen, wie Menschen mit Beeinträchtigungen, Migrant*innen und Minderheiten zusammen.

Während der 18-monatigen Laufzeit des Projekts besuchen sich die Einrichtungen gegenseitig und geben ihr spezifisches Wissen weiter. So nahm das Blauschimmel Atelier im letzten Jahr an einem Bildungsworkshop in Zagreb teil, der vom UPSET Theatre organisiert wurde. Dort lernen die Teilnehmenden mit Ton zu arbeiten und Seife, Desinfektionsmittel und Zahncreme selber herzustellen. Außerdem besuchten Blauschimmel-Mitarbeiterinnen die University of Atypical in Belfast, nahmen an einem Filzworkshop teil und erlebten das inklusive Bounce-Festival. Im Frühjahr fand ein in Lissabon organisierter Workshop statt, in dem Techniken wie Siebdruck erlernt und Fliesen bemalt wurden. Nun führt das Blauschimmel Atelier unter der Leitung von Ute Bommersheim in die Kunst des Maskenbau und –spiels ein. „Neben den verschiedenen handwerklichen und künstlerischen Tätigkeiten kommt natürlich auch der persönliche und kulturelle Austausch nie zu kurz und so freue ich mich ganz besonders über den Besuch unserer europäischen Gäste in Oldenburg“, so Ute Bommersheim.

Die an dem Projekt beteiligten Einrichtungen sind:

Arts & Disability Forum - University of Atypical (Großbritannien), sie arbeitet seit 1993 mit Menschen mit Beeinträchtigungen und gehörlosen Menschen im Bereich Kunst und Kultur zusammen und organisiert das einmal jährlich stattfindende große inklusive "Bounce"-Festival in Belfast

Centar za kulturu Trešnjevka/ Upset Theatre (Kroatien) ist ein inklusives Kulturzentrum mit Angeboten im Bereich Theater, Soziokultur, Tanz, Musik, Audiovisuelle Medien etc. (seit 1980)
Zavod Tri (Slowenien), Institut für nachhaltige Gemeinschaftspraktiken, fördert, organisiert und implementiert nachhaltige Gemeinschaftspraktiken. Der Fokus liegt auf der Arbeit mit Frauen.

Guerreiro & Silveira, Lda (Portugal) ist eine Organisation, die zum Ziel hat das traditionelle Kunsthandwerk in der Region zu fördern. Dazu bietet es Kurse an und bildet Trainer:innen aus.

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es auf www.blauschimmel-atelier.de.
10.05.2022, 17:48 Uhr
Kinderbibliothek: Neue Wandgestaltung dank gelungener Kooperation
Auszubildende des BZTG überzeugen mit Entwürfen für den Servicebereich
Ab sofort laden kindgerechte Wald-Motive in spannende Bücherwelten ein: Die Kinderbibliothek am PFL freut sich über eine neue Wandgestaltung im Servicebereich. Nachdem bereits im Herbst 2021 eine neue Servicetheke und passende Möbel eingezogen waren, sorgte jetzt eine Kooperation mit dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung Oldenburg (BZTG) für die noch fehlende Gestaltung der Wände und Garderobe. „Wir sind dankbar darüber, dass wir das Projekt durchführen durften und die Kinderbibliothek uns alle gestalterischen Freiheiten gelassen hat“, äußert sich die Schülerin Paula Uecker begeistert über das gemeinsame Projekt.

Auszubildende des ersten Ausbildungsjahres „Gestalterinnen für visuelles Marketing“ haben die Wandbilder für die Kinderbibliothek erstellt und konnten damit die im Lehrplan vorgegebenen Aspekte „Planung und praktische Umsetzung eines Projekts“ anhand eines beispielhaften Auftrags abdecken. Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek, zeigt sich beeindruckt von der professionellen Arbeit der Schülerinnen: „Wir danken dem BZTG für die gute Zusammenarbeit und freuen uns, dass die individuelle Wandgestaltung perfekt zu der Neugestaltung des Servicebereichs der Kinderbibliothek passt.“

Zum Auftakt der Zusammenarbeit hatte Carolin Hummels, Einrichtungsleiterin der Kinderbibliothek, die Vorstellungen seitens der Stadtbibliothek in der Schule vorgestellt. Wichtige Vorgaben für die Gestaltungselemente waren die kindgerechte und zum neuen Eingangsbereich der Kinderbibliothek passende farbliche Gestaltung. Im weiteren Verlauf des Projekts gestalteten die acht Schülerinnen Entwürfe zu einem Wandbild und einer Kindergarderobe, die sie dem Team der Kinderbibliothek präsentierten. Nach Anpassung der ersten Entwürfe erstellten die Auszubildenden die Wandelemente zum Thema Wald und Waldtiere. Die verantwortliche Lehrerin, Janna Boomgaarden, zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen: „Die Schülerinnen haben die Wünsche der Kinderbibliothek meiner Meinung nach perfekt erkannt und eine stimmige Gestaltung für die Zielgruppe der Kleinsten entwickelt.“
06.05.2022, 09:22 Uhr
Neuer Leuchtturm der Buchkunst im Nordwesten
Landesbibliothek Oldenburg kauft wertvolle Künstlerbuchsammlung von Dr. Onno Feenders
Ein privater Bücherschatz wird künftig für Öffentlichkeit und Wissenschaft zugänglich sein: die kostbare Sammlung moderner Buchkunst von Dr. Onno und Christa Feenders aus Emden. Mehr als 1.100 bibliophile Werke, Pressendrucke und Künstlerbücher – zusammengetragen in über vier Jahrzehnten intensiver Sammeltätigkeit – konnte die Landesbibliothek Oldenburg jüngst mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und mehrerer Stiftungen für insgesamt 300.000 Euro erwerben. Die Originalausgaben der wichtigsten deutschen Pressen und bibliophilen Verlage – darunter sehr seltene Spitzenstücke und Unikate - spiegeln die Entwicklung der Buchkunst in Deutschland von den Anfängen der Pressendruckbewegung um 1900 bis zur Gegenwart. Die Sammlung Feenders wurde heute im Rahmen eines Festaktes mit Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Mit der Sammlung Feenders entsteht ein neuer Leuchtturm der Buchkunst im Nordwesten“, unterstreicht Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler die Bedeutung des Ankaufs. „Niedersachsen besitzt reiche Bücherschätze wie die berühmte französische Malerbuchsammlung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Mit der Sammlung Feenders kommt jetzt ein ganz neuer Akzent hinzu. Das eröffnet interessante Perspektiven für Forschungskooperationen und Projekte mit anderen Bibliotheken und Museen.“

„Die Sammlung Feenders ist die schönste und bedeutendste Erwerbung der Landesbibliothek Oldenburg in den letzten drei Jahrzehnten“, freut sich Bibliotheksdirektorin Corinna Roeder. „Sie macht die moderne Buchkunst zu einem neuen Schwerpunkt im Profil der Landesbibliothek. Auf dieses Ziel haben wir gemeinsam mit Dr. Feenders lange hingearbeitet. Die Sammlung Feenders knüpft zugleich an große bibliophile Traditionen des 16. bis 18. Jahrhunderts an, die bereits den Gründungsbestand der Landesbibliothek auszeichnen“, so Roeder.

Gerade in ihrer Dichte und Geschlossenheit und in der konsequenten Auswahl nach strengen Kriterien exzellenter Typographie, Illustration und Einbandkunst besteht die außergewöhnliche Bedeutung der Sammlung Feenders. Berühmte Pressen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wie die Bremer Presse, „Königin der deutschen Pressen“, und die Rupprecht-Presse sind vollständig versammelt, wichtige andere in repräsentativer Auswahl. Nach 1950 liegen Schwerpunkte bei norddeutschen Pressen und Künstlern wie den Hamburgern Otto Rohse und Roswitha Quadflieg. Sehr gut vertreten sind auch Buchkünstler aus dem Gebiet der ehemaligen DDR. In außergewöhnlicher Qualität und Anzahl finden sich in der Sammlung Feenders Bucheinbände berühmter Meister, darunter Frieda Thiersch und Ignaz Wiemeler, und experimentelle Einbände zeitgenössischer Künstler.

„Wir dürfen uns auf Buchkunst-Ausstellungen mit Strahlkraft weit über die Region hinaus freuen“, ist sich Dr. Gesa Schönermark von der Stiftung Niedersachsen sicher, und spricht damit auch für die EWE-Stiftung, die Barthel Stiftung, die Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg und die Landessparkasse zu Oldenburg, die sich für den Ankauf engagiert haben. „Schon in diesem Herbst werden wir Künstlerbücher und Buchinstallationen der international bekannten Buchkünstler Anja Harms und Eberhard Müller-Fries in der Landesbibliothek Oldenburg zu sehen bekommen“, verrät Schönermark.

Im Laufe seiner über 40jährigen Sammlertätigkeit hat Dr. Onno Feenders vielfältige persönliche Kontakte zu Buchkünstlern, Buchexperten und Verlegern geknüpft. Für den Emder Kinderarzt war die Bibliophilie immer ein schöner Ausgleich zur herausfordernden Berufstätigkeit und zugleich mehr als ein persönliches Hobby. Viele Jahre lang wirkte Feenders bundesweit im Vorstand der Gesellschaft der Bibliophilen. In seiner ostfriesischen Heimat initiierte Feenders als Vorsitzender der Freunde der Johannes a Lasco Bibliothek nicht nur zahlreiche Ausstellungen zur Buchkunst, sondern vermittelte dort auch den Ankauf zweier bedeutender Werkarchive. Die eigene Sammlung stellte Feenders erstmals 2014 in der Landesbibliothek Oldenburg der Öffentlichkeit vor.

Persönlich bevorzugt Feenders eine reduzierte, zurückhaltende Ästhetik, wie sie beispielsweise die Bremer Presse auszeichnet, die auf opulenten Schmuck vollkommen verzichtet. Auch die Kupferstiche und Holzschnitte des Buchkünstlers Otto Rohse sind Meisterwerke in der Kunst des Weglassens. Onno Feenders ist aber nicht nur ein Betrachter mit unbestechlichem Auge, sondern auch leidenschaftlicher Leser. „Wenn mich der Text nicht interessiert, hat es ein Buch schwer, in meine Sammlung zu kommen“, erzählt Feenders. Ein Meisterwerk der Typographie und gleichzeitig eines der kostbarsten und bedeutendsten Bücher der Sammlung machte Feenders der Landesbibliothek Oldenburg nun zum Geschenk: „Die Verfassung des Deutschen Reiches von 1919“ ist eines von nur 24 auf feinstes Pergament gedruckten Exemplaren, das die Bremer Presse im Jahr 1929 herausbrachte – in der Spätphase der Weimarer Republik ein klares Bekenntnis zur Demokratie.

Die Landesbibliothek Oldenburg will die Künstlerbuchsammlung Feenders nicht nur bewahren, sondern auch aktiv vermitteln: Die Katalogisierung im Online-Verbundkatalog soll zunächst die Voraussetzung schaffen für eine Nutzung der Künstlerbücher als Quellen für wissenschaftliche Zwecke, z.B. Forschungen zur Kunst, zur Literatur- und Mediengeschichte. Die Sammlung Feenders wird außerdem in die künftige Dauerausstellung der Landesbibliothek und in vielfältige Wechselausstellungen einbezogen werden. Die Pressendrucke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts können dabei z.B. in einen spannenden Vergleich zu Frühdrucken der italienischen Renaissance des 14. und 15. Jahrhundert aus dem Gründungsbestand der Landesbibliothek treten. Auch das medienpädagogische Angebot der Landesbibliothek für Schulklassen wird durch die Sammlung Feenders bereichert. Im Rahmen von Schulungen, Führungen und Seminaren auch für Studierende und Auszubildende können Begegnungen mit herausragenden Beispielen historischer und moderner Buchkultur im Original stattfinden. Sie vermitteln wichtige Kenntnisse und Erfahrungen über das gedruckte Buch als Leitmedium der letzten 500 Jahre, die als kulturelle Basis für eine fruchtbare Auseinandersetzung mit der digitalen Zukunft unverzichtbar sind.
26.04.2022, 17:10 Uhr
Muse, Mampf & Mammon in den Schlosshöfen
Kultur, Gastronomie und Einzelhandel am 7. Mai gemeinsam auf der Bühne
Schon 2020 hat „Muse, Mampf und Mammon” sich als das ultimativ neue Crossover-Event Oldenburgs erwiesen. Die von cre8 oldenburg, dem Netzwerk Kreativwirtschaft und der Wirtschaftsförderung Oldenburg entwickelte Veranstaltung geht in 2022 zweimal auf die Bühne und mischt die Oldenburger Innenstadt auf. Nun legen die Veranstaltenden nach und zeigen erneut, wie viel kreatives Potenzial in Oldenburgs Wirtschaft steckt – diesmal mit den Schlosshöfen als tatkräftigem Partner an der Seite.

Das Prinzip ist so simpel, wie überraschend: Vier Teams aus Kultur, Gastronomie und Einzelhandel bringen amüsante, kurzweilige Darbietungen auf die Bühne. An den Start gehen die vier Teams „Wanderlust“, „Puppenstube“, „Tanztee“ und “Kostprobe”.

Den Kultur-Part übernehmen Axel Bahro, Puppenspieler der Gruppe Puppets in Minutes, der Schauspieler Jo Schmitt, die Flamenco-Tänzerin Flavie Cardona und der DJ Mr. 5ooo. Aus der Gastronomie sind die Bäckerei Janssen, Immergrün Salate, Wraps & Bowls, Tee Gschwendner und das Café Woyton dabei; der Einzelhandel ist durch das Fotostudio Studioline, Porzellan von Belinda Berger, Outdoorbekleidung Schöffel Lowa und das Gutscheinheft Kostbar vertreten.

Alle sind herzlich dazu eingeladen am Samstag, 7. Mai, von 15 bis 17 Uhr in der Rotunde in den Schlosshöfen vorbeizuschauen. Der Eintritt ist frei.

Im September wird Muse, Mampf & Mammon noch einmal stattfinden, dann auf dem Schlossplatz. Die Stadt Oldenburg hat für Muse, Mampf & Mammon eine Förderung bei der Europäischen Union (REACT-EU-Mittel) / Land Niedersachsen (Perspektive Innenstadt) beantragt. Die Schlosshöfe tragen mit einer Kofinanzierung bei. Das Netzwerk der Kreativwirtschaft cre8 oldenburg setzt das Projekt in Kooperation mit den Schlosshöfen um. 
23.04.2022, 17:03 Uhr
Lappan wird auf Herz und Nieren geprüft
Gebäudeinspektion ab 25. April gibt Aufschluss über Sanierungsbedarf
Das Gebäude Lange Straße 3, zu dem auch der historische Lappan-Turm gehört, wird von Montag, 25. April, bis Mittwoch, 27. April, einer eingehenden Prüfung unterzogen. Die Maßnahme dient dazu, einen Gesamtüberblick über den Gebäudezustand zu erhalten, und gibt Aufschluss darüber, ob und inwieweit bauliche Maßnahmen nötig sind. Schwerpunktmäßig prüfen die Fachleute des Monumentendienstes dabei Dach, Mauerwerk und die Fenster.

Um den Turm prüfen zu können, wird ein Steiger eingesetzt, wofür es voraussichtlich am Dienstag, 26. April, zu kurzzeitigen Sperrungen des Durchgangs am Lappan kommt. Auch bei der Tourist-Information sind Zugangsbeschränkungen möglich, sie bleibt aber ganztägig geöffnet, da jeweils mindestens ein Eingang zugänglich sein wird.
23.04.2022, 16:55 Uhr
Dekoloniale Perspektiven
Chancen für eine neue Erinnerungskultur in Oldenburg
OL verändern | OL erinnern: Veranstaltungsreihe des Stadtmuseums in der Flänzburch

Am Donnerstag, 28. April, 19 Uhr, lädt das Stadtmuseum wieder zu der Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ ein. Zu Gast sind Lena Nzume Aktivistin, Politikerin (Bündnis 90/Grüne) und Mitinitiatorin des zum Jahresanfang gegründeten Arbeitskreises „Koloniale Kontinuitäten in Oldenburg“ sowie der Wissenschaftler und Aktivist Malte Kleinschmidt. Alexander Duschek, wissenschaftlicher Volontär am Stadtmuseum, spricht mit ihnen über die koloniale Vergangenheit Oldenburgs, die Verbindung von Kolonialismus und Rassismus damals wie heute sowie das Fortbestehen kolonialer Strukturen bis in die Gegenwart.

Die Beschäftigung mit dem Thema des neuzeitlichen Kolonialismus geschieht meist in Form von Vergangenheitsbewältigung. Nicht ohne Grund, denn mit den Unabhängigkeitserklärungen vieler ehemals kolonisierter Länder in den 1960er Jahren schien eine Epoche zu Ende zu gehen. Was also hat eine Stadt wie Oldenburg im Jahr 2022 mit Kolonialismus zu tun? Die Folgen kolonialer Herrschaft und Überzeugungen sind noch immer spürbar – und das nicht nur in den jeweiligen fernen Ländern. Vom Kolonialwarenhandel, über eine sogenannte „Völkerschau“, in der Menschen wie Zootiere präsentiert wurden, bis hin zur militärischen Verehrung von Gewaltverbrechern – in Oldenburg gibt es zahleiche Spuren, doch bleiben sie meist unsichtbar. Wie also lässt sich eine Stadt dekolonisieren? Welche Ansätze braucht es, um die Narben offenzulegen und zu erinnern? Und wieso ist jede und jeder Einzelne von uns davon betroffen – wenngleich auf unterschiedliche Art und Weise? 

Im Anschluss an das Gespräch lädt das Stadtmuseum das Publikum zur Diskussion des Themas ein.

Die Veranstaltung findet in der Flänzburch, Friedensplatz 2 statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Es gilt die 3-G-Regelung: Zutritt nur mit einem Nachweis über Impfung oder Genesung oder einem tagesaktuellen negativen Test.

Das Stadtmuseum bittet um Anmeldung zur Veranstaltung unter: museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
23.04.2022, 16:30 Uhr
Engagement für Künstler*innen
theater wrede + bereichert Oldenburger Theaterszene
Im Rahmen der bundesweiten Förderung #TakeHeart unterstützt das theater wrede + auch dieses Jahr wieder Künstler*innen, die durch die Covid-19-Pandemie noch immer existenziell betroffen sind. Das Oldenburger Theaterteam ist Spielstättenpartner für 17 Künstler*innen, als Teil des von ihm gegründeten Theaternetzwerks flausen+ in Kooperation mit dem Fonds Darstellende Künste. Die Förderung bereichert die Oldenburger Theaterszene dabei in mehrere Richtungen: Viele regional tätige Künstler*innen werden mit ihrem Rechercheprojekt unterstützt und zusätzlich können die geförderten Projekte einen Grundstein für neue Arbeitsweisen und Produktionen legen, die wiederrum in der Oldenburger Theaterszene gezeigt werden können. „Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr bei der Koordination, Vernetzung und Beratung von Künstler*innen unterstützen können. Nachdem die Zusammenarbeit und der künstlerische Austausch im letzten Jahr so fruchtbar waren, freuen wir uns um so mehr darüber, dass die Anzahl der Künstler*innen erhöht werden konnte. Das Besondere in diesem Jahr ist auch, dass viele von ihnen Oldenburger*innen aktiv in ihre Rechercheprojekte einbinden“, so Marga Koop, Geschäftsführerin und Künstlerische Leiterin im theater wrede +.
418 freischaffende Künstler*innen und Absolvent*innen werden aktuell bundesweit allein von flausen+ in Zusammenarbeit mit dem Fonds Darstellende Künste unterstützt. 2021 waren es 350 Künstler*innen. Zu den 17 geförderten Künstler*innen, die das theater wrede + zwischen Januar und August 2022 berät, gehören: Brit Bartuschka, Kristina Feix, Alessandra Corti, Caro Lutz, Wiebke Rohloff, Merle Mühlhausen, Ramona Krohn, Lena Düspohl, Karl-Heinz Stenz, Gudrun H. E. Lelek, Ylva Jangsell, Irene Ebel, Nadja Sühnel, Silvan Stephan, Felix Worpenberg, Ania Pachura und Esther Kammüller. Im letzten Jahr war das theater wrede + Spielstättenpartner für 12 Künstler*innen. 

Publikum in Oldenburg als Teil der Recherche
Viele der Künstler*innen binden in ihre künstlerische Recherche Menschen aus der Region ein. Die Oldenburgerinnen Brit Bartuschka und Ramona Krohn recherchieren beispielsweise zu interaktiven Theaterformen für Kinder. Dabei liegt der Schwerpunkt der Auseinandersetzung von Brit Bartuschka darauf, Mitbestimmung für Kinder erlebbar zu machen. Ramona Krohn möchte herausfinden, wie ein Kinder-Experimentierparcourstheater aussehen könnte, das die naturwissenschaftlichen MINT-Themen für Kinder als auch Gesichtsausdrücke begreifbarer macht. „Viele kleine Kinder kennen fremde Menschen bisher oft nur mit Mund-Nasenschutz und lernen Gesichtsausdrücke von Fremden erst mit der Zeit näher kennen. Das möchte ich gerne einfließen lassen“, so Ramona Krohn. Unter dem Thema „Nicht alle Wege führen ins theater wrede +“ untersucht die Freie Theatermacherin Merle Mühlhausen die Bewegung von Oldenburger*innen rund um das Theater. Dabei skizziert sie Routen und analysiert räumliche und soziale Sackgassen. Für ihre Recherche sucht sie Menschen, die Lust haben sich im April/Mai mit ihr auszutauschen. Interessierte können sich unter hyperdeel@web.de anmelden. Das Syndikat Gefährliche Liebschaften möchte ebenfalls mit Oldenburger*innen ins Gespräch kommen und dazu recherchieren, was zugängliche Formen für unterschiedliche Menschen ausmachen könnte.

Die Künstlerin Lena Düspohl möchte herausfinden, ob sich spontane Gesprächsbegegnungen, wie die in einer Bar oder an einer Bushaltestelle durch ein gemeinsames Projekt künstlich herstellen lassen. Für ihr Vorhaben im April/Mai sucht sie Menschen, die regelmäßig zusammensitzen oder das gerne anfangen möchten, z.B. bei einem Stammtisch, an einer Bushaltestelle oder im Café. Wer Interesse hat, kann sich an zusammensitzen@posteo.de wenden.

Zu weiteren Themen gehören u.a. „Vergessene jüdische Autor*innen der Vor- und Zwischenkriegszeit“ und „Die Diskriminierung des weiblichen Körpers“. Zudem wird es eine Tanzrecherche mit Workshops geben, um Möglichkeiten zu finden, körperliche Distanz und Isolation aus der Pandemie-Zeit wieder zu überwinden. Mit Elementen des Tanztheaters, freier Improvisation, Atem- und Entspannungsübungen wird Irene Ebel versuchen, dem Körper zu helfen, sich zu entlasten und zu befreien. Interessierte zwischen 30 und 80 Jahren können sich unter irene.ebel@gmx.de anmelden. 

Mehr Informationen zu den Projekten und die Vorstellung aller Künstler*innen erfahren Sie unter www.theaterwrede.de. Bei Fragen zu den Projekten erreichen Sie das Theaterteam unter info@theaterwrede.de Im Rahmen des Förderprogramms #TakeHeart kooperiert das bundesweite Theaternetzwerk flausen+ mit dem Fonds Darstellende Künste. 418 freischaffende Künstler*innen und Absolvent*innen werden aktuell bundesweit allein von flausen+ in Zusammenarbeit mit dem Fonds Darstellende Künste unterstützt. Diese Künstler*innen werden während ihrer zweimonatigen künstlerischen Recherche mit 5.000 Euro von dem Fonds gefördert, um neue Arbeits- und Produktionsweisen auszuloten und erhalten beratende Unterstützungen der 28 Spielstätten des Theaternetzwerks flausen+. Die Zusammenarbeit begann bereits mit dem Förderprogramm #TakeCareResidenzen, das bis ins Jahr 2021 bestand. Der Fonds Darstellende Künste hat die Förderprogramme im Rahmen des NEUSTART KULTUR-finanzierten Maßnahmenpakets der Bundesregierung für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt.
14.04.2022, 16:12 Uhr
Familienanaloge Hilfen leisten Unterstützung für Kinder in Not
Tag der offenen Tür informiert über Pflegekinderdienst und Bereitschaftsbetreuung
Die Familienanalogen Hilfen gehören zu den Angeboten, die man hoffentlich nie braucht – aber immer wieder gibt es Situationen, in denen Familien an ihre Grenzen kommen und vor allem die Kinder Unterstützung brauchen. In solchen Fällen ist der Fachbereich Familienanaloge Hilfen im Amt für Jugend und Familie von größter Wichtigkeit. Mit einem Tag der offenen Tür stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Freitag, 29. April, 11 bis 17 Uhr, ihre neuen Räumlichkeiten in der Leo-Trepp-Straße 18 vor und beraten Interessierte über die verschiedenen Leistungen.

„Familien können aus ganz unterschiedlichen Gründen in eine Situation kommen, in der die Kinder nicht mehr bei ihren Eltern bleiben können. Die Familienanalogen Hilfen kümmern sich in diesem Fall darum, dass die Kinder – eine Zeit lang oder auf Dauer – in einer anderen Familie leben, in der sie Zuwendung und Sicherheit erfahren“, betont Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Lennart Schulze, Leiter der Familienanalogen Hilfen, ist froh, mit dem Umzug in die Leo-Trepp-Straße einen zentralen und ruhigen Standort mit niedriger Hemmschwelle für die Betroffenen gefunden zu haben. Dort kann auch ein Spielzimmer für Umgangskontakte zwischen Kindern und ihrer Herkunftsfamilie oder den Pflegeeltern genutzt werden. „Jedes Kind und jede Situation sind unterschiedlich. Deshalb gibt es verschiedene Formen der Familienpflege und die Familiäre Bereitschaftsbetreuung“, sagt Schulze. „Wir versuchen für jedes Kind die beste Lösung zu finden – sei es mit einer vorübergehenden Unterbringung, in einer dauerhaften Pflegefamilie oder sogar mit einer Adoption.“

Jedes Kind hat unterschiedliche Bedürfnisse und Erfahrungen und braucht eine Pflegefamilie, die zu ihm passt. Der Pflegekinderdienst übernimmt nicht nur die Vermittlung, sondern steht allen Beteiligten auch während der Unterbringung beratend zur Seite. Die Allgemeine Vollzeitpflege ist für Kinder und Jugendliche, die nicht nur für die Überbrückung einer Krisensituation, sondern für viele Jahre – oft bis zur Volljährigkeit oder darüber hinaus – eine Pflegefamilie brauchen, die ihnen ein neues Zuhause gibt. In der sozialpädagogischen und der sonderpädagogischen Vollzeitpflege werden Kinder betreut, die in ihrer seelischen oder körperlichen Entwicklung beeinträchtigt oder traumatisiert sind. Hierfür müssen die Pflegeeltern entsprechend qualifiziert sein.

Kinder im Alter von null bis sechs Jahren, die aufgrund akuter familiärer Krisen nicht bei ihren Eltern leben können, finden in Bereitschaftsbetreuungsstellen ein vorübergehendes Zuhause. Pädagogisch qualifizierte oder erfahrene Personen geben ihnen Zuwendung und stellen ihre Grundbedürfnisse nach Schutz, Stabilität, Ruhe und regelmäßiger Versorgung sicher. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Familienanalogen Hilfen stehen Kindern, Eltern und auch den Betreuungspersonen beratend und begleitend zur Seite.

Die Adoptionsvermittlung berät und begleitet Eltern, die sich mit der Frage auseinandersetzen, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Auf der anderen Seite überprüfen und begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch interessierte Personen, die gerne ein Kind adoptieren möchten. Auch mit der Suche nach den Wurzeln von adoptierten Kindern sowie mit der Adoption von Stiefkindern beschäftigt sich die Adoptionsvermittlung.
12.04.2022, 17:49 Uhr
Stadt erneuert Fahrradstellplätze neben den Schlosshöfen
Mehr Service für Radfahrerinnen und Radfahrer: Die Stadt Oldenburg hat im Rahmen ihres 15-Punkte-Programms zur Erneuerung und Schaffung von Radabstellanlagen rund um die Innenstadt das nächste Projekt abgeschlossen. Bei der jetzt fertiggestellten Maßnahme wurden auf dem Schlossplatz neben den Schlosshöfen die vorhandenen mobilen Abstellanlagen durch 30 neue und herausnehmbare Anlehnbügel ersetzt. Damit können dort nun 60 Fahrräder komfortabel parken.

Das Projekt wurde aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 24.000 Euro. Ziel des Vorhabens ist die verbesserte Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad durch die Schaffung hochwertiger Abstellanlagen zum sicheren Parken.

Das nächste Projekt ist die Erweiterung der Abstellanlage am Friedensplatz. Am Montag, 11. April, haben die Baumaßnahmen begonnen. Vorgesehen ist, die vorhandenen fünf Kfz-Stellplätze in Fahrradabstellplätze umzuwandeln. Der Behindertenparkplatz wird direkt gegenüber in die Marienstraße verlegt. Es werden 29 Anlehnbügel, an denen 58 Fahrräder abgestellt werden können, eingebaut. Im Bereich der bereits bestehenden Abstellmöglichkeiten wird Platz für zwei Lastenrad-Stellplätze geschaffen. 
08.04.2022, 16:00 Uhr
theater wrede + spendet 810 Euro an „Oldenburg hilft der Ukraine“
810 Euro sind insgesamt bei der Spendenaktion des theater wrede + am vergangenen Wochenende zusammengekommen. Die Summe setzt sich aus den Erlösen der Theatervorstellung „Regen riechen“ und zusätzlichen Spenden aus dem Publikum zusammen. Gesammelt wurde für die lokale Hilfsorganisation „Oldenburg hilft der Ukraine“, die Menschen bei der Flucht aus der Ukraine unterstützen, sich um regionale Unterkünfte kümmern, Sachspenden vor Ort verteilen und humanitäre Güter in die Ukraine bringen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Hilfsbereitschaft weiterhin groß ist und wir zusammen mit unserem Publikum 810 Euro für Menschen in der Ukraine sammeln konnten. Damit unterstützen wir gerne die tolle Initiative „Oldenburg hilft der Ukraine“, so Pressesprecherin Katharina Proske.

Das Theaterteam in der Klävemannstraße setzt sich für freie und friedliche Gesellschaften ein und verurteilt jede Art von Gewalt aufs schärfste, wie sie in der Ukraine, nach der militärischen Eskalation durch die russische Regierung, stattfindet und in anderen Krisen- und Kriegsgebieten, wie Jemen oder Afghanistan.
08.04.2022, 15:27 Uhr
„Es ist alles nur ICH“
Neue Hängung der Dauerausstellung nimmt Bezug auf Janssens Gefühlswelten
Ab sofort präsentiert sich die Dauerausstellung im Horst-Janssen-Museum wieder in neuem Gewand. Alle Originalwerke des norddeutschen Künstlers wurden ausgetauscht, so dass es für Besucherinnen und Besucher wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Das Motto der neuen Hängung lautet „Es ist alles nur ICH“. „Bei der Auswahl der Werke gehen wir dieses Mal von Janssens Gefühlswelt aus, denn der Künstler selbst führte die Wahl seiner Motive und Bildthemen auf seine jeweilige Gefühlslage zurück“, sagt Antje Tietken, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin die Werkauswahl kuratiert hat.

Bereits der letzten Hängung in der ständigen Ausstellung zum Leben und Werk von Horst Janssen lag das Thema „Emotionen als Lebensgeister“ zugrunde. „Wir haben festgestellt, dass der Zusammenhang zwischen den Gefühlslagen Janssens und seiner Kunst ein viel größerer ist, als bisher angenommen“, so Antje Tietken. „Deshalb wollen wir das Thema mit der neuen Werkauswahl nochmals vertiefen.“

In seiner Rede zur Verleihung des Oldenburg-Preises durch die Oldenburgische Landschaft im Jahr 1990 bringt Janssen es auf den Punkt: „Ich habe keine ‚Motive‘. Meine Motive sind ‚Themen‘ und sie sind jeweils das Thema meiner inneren Verfassung. […] In heiterer Verfassung: in den Tagen der Liebe, der Geilheit, der Lust und des Übermuts fall ich auf dem Papier in die Erotikas, in die drolligen Figurationen und Burlesken. […] In den Tagen der Melancholie und der Entsagung ziehe ich mich gerne ins Stillleben zurück. […] Die Tage der Wut in meinen zynischen Verfassungen nutze ich fürs Selbstporträt: ich als Fratze gegen die ‚Welt‘. […] Und in Tagen unerklärlicher Autarkie in ‚Zufriedenheiten‘ kann es werden, was es will. Das ist dann das Spiel mit der eigenen Meisterschaft 60jähriger Übung. […] ERGO: Es ist alles nur ICH und meine Verfassung sind meine Themen.“

Und so ergeben sich in der Ausstellung die vier Abteilungen Heiterkeit, Melancholie, Wut und Zufriedenheit, denen Radierungen, Lithografien, Holzschnitte und Zeichnungen von den 1950er bis zu den 1980er Jahren zugeordnet werden. Den erotischen Zeichnungen, wie dem „Highländer“ und „Zu deiner heutigen Nacht“, ist das Verspielte und Heitere durchaus anzusehen, während die in melancholischer Stimmung gezeichneten Stillleben als Motive beispielsweise tote Motten oder welkende Pflanzen zeigen und damit die Vergänglichkeit des Lebens aufgreifen. In zufriedener Gemütslage setzt sich Janssen zum Beispiel mit anderen großen Künstlern wie Goya, Rembrandt oder Füssli auseinander. Und wer sich bei der Betrachtung von Janssens Selbstporträts vielleicht wundert, warum sie oft so verzerrt und fratzenhaft wirken, erhält mit dem Hinweis auf die ihnen zugrundeliegende wütende und zynische Verfassung des Künstlers nun eine Erklärung.

Neben den Originalwerken besteht die Dauerausstellung zum Leben und Werk von Horst Janssen aus Schauwänden, Zeitzeugeninterviews, Videos und Hands-on-Stationen zu seinen Drucktechniken. Während diese jedoch stets gleichbleiben, werden die Janssen-Werke etwa alle vier Monate ausgetauscht. „Der regelmäßige Bildertausch hängt zum einen damit zusammen, dass die Grafiken lichtempfindlich sind und nur eine bestimmte Zeit dem Licht ausgesetzt sein dürfen, zum anderen möchten wir unseren Besucherinnen und Besuchern immer etwas Neues bieten“, erläutert die Kuratorin Antje Tietken. „Wir wählen für die neue Hängung immer ein anderes übergeordnetes Thema aus, so entsteht quasi immer wieder eine kleine neue Ausstellung in der Ausstellung.“
05.04.2022, 17:19 Uhr
Wochenmarkt am Pferdemarkt rückt zusammen
Besucherinnen und Besuchern steht Parkplatzfläche wieder voll zur Verfügung
Mit der Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung zum 3. April 2022 sind viele Restriktionen weggefallen. Das hat auch Auswirkungen auf den Standaufbau beim Wochenmarkt am Pferdemarkt: Auf größere Abstände zwischen den Ständen kann nun verzichtet werden. Das heißt, dass die Händlerinnen und Händler, die zuletzt auf den Parkplatz des Pferdemarktes ausgewichen waren, ab Dienstag, 5. April, wieder auf die alte Fläche auf dem Wochenmarktgelände zurückkehren. Dadurch stehen 38 Kfz-Stellplätze wieder für die Besucherinnen und Besucher zur Verfügung.

Dass sich der Aufbau wieder der Zeit vor der Corona-Pandemie annähert, ist vor dem Hintergrund der bundesweit geregelten Lockerungen möglich und in Anbetracht der Hospitalisierungsrate vertretbar.

Die Händlerinnen und Händler bieten der Kundschaft frische und abwechslungsreiche Produkte wie Obst, Gemüse, Blumen, Pflanzen, Käse, Fisch oder Fleischspezialitäten. Der Wochenmarkt am Pferdemarkt hat dienstags und donnerstags von 7 bis 13.30 Uhr und samstags von 7 bis 14 Uhr geöffnet. An den Markttagen sind hier bis zu 70 Handelsbetriebe vertreten.
01.04.2022, 13:54 Uhr
Abrissarbeiten am Stadtmuseum beginnen
Interessierte können Fortschritt ab jetzt über Baukameras verfolgen
Seit Anfang März wird die Neue Galerie des Stadtmuseums Oldenburg entkernt und für den Abriss vorbereitet. Jetzt beginnt ein großer Bagger damit, das Gebäude Schritt für Schritt abzubrechen. Drei Wochen lang frisst er sich vom Dach bis zum Fundament des Gebäudes. Der entstehende Bauschutt wird zunächst gesammelt und dann abtransportiert. Am Ende entsteht ein Loch, das im Anschluss zur Baugrube wird. „Der Abriss des Gebäudes bedeutet für uns den wichtigen ersten Schritt in Richtung Neueröffnung“, sagt Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann. „Unsere intensive Arbeit am neuen Stadtmuseum wird nun vom täglichen Baufortschritt begleitet.“

Blick hinter den Bauzaun
Um den Oldenburgerinnen und Oldenburgern Einblicke in die fortschreitenden Arbeiten am Gebäude zu ermöglichen, hat das Stadtmuseum zwei Baukameras installiert, die das Baugeschehen einfangen. Über die Website des Museums können seit dem 30. März jederzeit aktuelle Bilder und Zeitrafferfilme eingesehen werden. Zugang zum Material und Informationen sind hier zu finden: https://www.stadtmuseum-oldenburg.de/museumsneubau/blick-hinter-den-bauzaun.

Die Veröffentlichung der Bilder geschieht datenschutzkonform. Personen, die von den Kameras erfasst werden, werden von einer Software automatisch unkenntlich gemacht.

1968 erbaut, war die Neue Galerie des Museums lange Zeit ein Ausstellungsort für regionale Kunst und Kulturgeschichte. Nach dem Abriss soll über drei Jahre hinweg ein neues Stadtmuseum für Oldenburg gebaut werden. Die Eröffnung ist nach momentanem Stand für November 2024 geplant.
29.03.2022, 11:16 Uhr
Neues EU-Projekt startet im Blauschimmel Atelier
Für das Projekt "Urban Survival Kits" werden noch Teilnehmende gesucht

Was braucht es eigentlich zum Reisen? Mit welchen Barrieren werden insbesondere Menschen mit Beeinträchtigungen beim Reisen konfrontiert? Und was kann beim Reisen helfen sich zurecht zu finden und sich wohl zu fühlen?

Gemeinsam mit vier Partnern in Nordirland, Polen, Kroatien und der Türkei wird sich das Blauschimmel Atelier mit diesen Fragen beschäftigen. Auf künstlerische Art und Weise werden die Teilnehmenden ihren ganz persönlichen "Urban Survival Kit" gestalten. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung an den unterschiedlichen Orten und online präsentiert.

Für das inklusive Projekt im Blauschimmel Atelier werden noch Teilnehmende gesucht, die Lust haben sich mit dem Thema Reisen auseinandersetzen. Am Mittwoch, den 20.4. von 18 bis 20 Uhr findet ein erstes Treffen statt. Weitere Treffen sollen dann wöchentlich stattfinden.

Anmeldung und Kontakt unter 0441–2480 999 oder kontakt@blauschimmel-atelier.de.

Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos. Das Projekt wird gefördert von dem Erasmus+ Programm der Europäischen Union.
 

Die Kooperationspartner:
· ist Koordinatorin des Projekts. Sie arbeitet seit 1993 mit Menschen mit Beeinträchtigungen und gehörlosen Menschen im Bereich Kunst und Kultur zusammen und organisiert das einmal jährlich stattfindende große inklusive "Bounce"-Festival in Belfast.

· Akdeniz Üniversitesi (Türkei) ist Partner in einem Netzwerk, das an der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen arbeitet. Dieses greift dabei auf theaterpädagogischen Methoden zurück, die zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen beitragen.

· Centar za kulturu Trešnjevka (Kroatien) ist ein inklusives Kulturzentrum mit Angeboten im Bereich Theater, Soziokultur, Tanz, Musik, Audiovisuelle Medien etc. (seit 1980)

· Stowarzyszenie Pracownia Filmowa „Cotopaxi“ (Polen) ist eine Filmwerkstatt die 2008 gegründet wurde und zahlreiche Aktivitäten in diesem Bereich anbietet, über Workshops, Beratung bis hin zur Entwicklung neuer Vermittlungsmethoden.
25.03.2022, 16:57 Uhr
Abbas Khider mit „Der Erinnerungsfälscher“ im Programm des Literaturhauses
Lesung am 7. April im Kulturzentrum PFL
In seinem neuen Roman „Der Erinnerungsfälscher“ entwirft Abbas Khider eine Lebensgeschichte von enormer Wucht, eine große Erzählung vom Suchen und Erinnern. Am Donnerstag, 7. April, stellt er das Buch im Programm des Literaturhauses vor und spricht mit der Bremer Literaturwissenschaftlerin Silke Behl darüber, welche Erinnerungen unsere Identität bestimmen. Die Lesung im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten können per E-Mail unter literaturhaus@stadt-oldenburg.de reserviert werden.

Said Al-Wahid, der Protagonist in Khiders Roman, hat seinen Reisepass immer dabei, auch wenn er in Berlin-Neukölln nur in den Supermarkt geht. Als er eines Tages die Nachricht erhält, seine Mutter liege im Sterben, reist er zum ersten Mal seit Jahren in das Land seiner Herkunft. Je näher er seiner in Bagdad verbliebenen Familie kommt, desto weiter führen ihn seine Gedanken in die Vergangenheit zurück. Er erinnert sich an die Jahre des Ankommens in Deutschland, an die monatelange Flucht über Afrika nach Europa und schließlich an die Kindheit im Irak. Doch welche Erinnerungen fehlen, welche sind erfunden und welche verfälscht? Said weiß es nicht. Es ist bis heute seine Rettung.

Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad geboren. Mit 19 Jahren wurde er wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet. Nach der Entlassung floh er 1996 aus dem Irak und hielt sich in verschiedenen Ländern auf. Seit 2000 lebt er in Deutschland und studierte Literatur und Philosophie in München und Potsdam. 2008 erschien sein Debütroman „Der falsche Inder“. Es folgten die Romane „Die Orangen des Präsidenten“ (2011) und „Brief in die Auberginenrepublik“ (2013).
25.03.2022, 13:09 Uhr
NABU Oldenburg freut sich über volle Handy-Sammelboxen
Annahme für NABU-Aktion „Handys für Hummel, Biene und Co.“
Große Freude beim Oldenburger NABU: Die 60 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b des Alten Gymnasiums haben mit ihren Biologielehrerinnen zwei Wochen lang in den Pausen mit viel Engagement Althandys gesammelt und konnten Oliver Kraatz von der Oldenburger NABU-Geschäftsstelle zwei randvolle Handysammelboxen überreichen. 

Die Klassen haben im Unterricht das Thema Insektensterben behandelt und möchten auf diese Weise die NABU-Aktion „Handys für Hummel, Biene und Co. unterstützen. Die abgegebenen Handys werden an eine Spezialfirma weitergeleitet, dem Recycling zugeführt oder, wenn möglich, weiterverkauft. Auf diese Weise werden wertvolle Ressourcen geschont und Klimaschutz betrieben.
Der Erlös aus der Aktion fließt in den Insektenschutz.

Althandys können in der NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15 abgegeben werden. Hier sind auch spezielle Handysammelboxen für Sammelaktionen erhältlich. 
18.03.2022, 11:14 Uhr
Kunstdeuter führen durch Nanne Meyers „überAll“
Neues Vermittlungsformat mit Laien gewährt ungewöhnliche Einblicke
In der Ausstellung „Nanne Meyer: überAll“ prallen Kunst und Astrophysik aufeinander und dem Betrachter stellen sich Fragen wie „Wo bin ich eigentlich in der Welt verortet? Und was haben diese Kunstwerke mit mir zu tun?“ Ähnliche Fragen gingen den Kunstdeuterinnen und Kunstdeutern des Horst-Janssen-Museums durch den Kopf, als sie sich im Vorfeld mit der Ausstellung auseinandersetzten. Nun laden sie am Samstag, 26. März, um 14 und 16 Uhr zu zwei ganz besonderen Führungen durch Nanne Meyers „überAll“ ein. Denn die Kunstdeuter*innen sind ein neues museumspädagogisches Format, das extra für diese Ausstellung entwickelt wurde.

Vor einigen Monaten hatte das Horst-Janssen-Museum Menschen zwischen 8 und 99 Jahren dazu aufgerufen, sich um eine Teilnahme an diesem neuen Vermittlungsformat zu bewerben. Die angehenden Kunstdeuterinnen und Kunstdeuter haben sich dann, Forschungsreisenden gleich, in zwei von der Museumsvermittlung entwickelten Wochenend-Workshops mit dem Werk Nanne Meyers vertraut gemacht. Vorkenntnisse waren nicht erforderlich. Unter Fragestellungen wie „Ist das Kunst? Wie entsteht Kunst? Was hat das mit mir zu tun?“ sind sie in die Arbeiten Nanne Meyers eingetaucht und berichten nun den Museumsgästen von ihrer Forschungsreise in die Bildende Kunst. Auf der Webseite des Museums stellen sich sechs Kunstdeuterinnen und Kunstdeuter übrigens mit kleinen Videoclips vor: https://www.horst-janssen-museum.de/ausstellungen/nanne-meyer.

Anmeldungen für die Kunstdeuter-Führungen sind bis zum 25. März telefonisch unter 0441 235-3403 möglich oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de. Die Führung kostet 3 Euro, der Eintritt ins Museum ist frei.

15.03.2022, 18:07 Uhr
Sinti und Roma in Oldenburg – ein Kampf für Sichtbarkeit, Teilhabe und Erinnerung
Entfallener Termin der Veranstaltungsreihe OL verändern | OL erinnern wird nachgeholt
Am Dienstag, 22. März, 19 Uhr, lädt das Stadtmuseum wieder zu der Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ ein. Zu Gast sind Christel Schwarz vom Maro Kher-Freundeskreis für Sinti und Roma in Oldenburg sowie Patrick Schwarz vom Anna Schwarz Haus e.V. Alexander Duschek, wissenschaftlicher Volontär am Stadtmuseum, spricht mit ihnen über die öffentliche Wahrnehmung von Sinti und Roma in Oldenburg und deren Geschichte, die kaum im kollektiven Gedächtnis der Stadt verankert zu sein scheint.

Von der Stigmatisierung und gesellschaftlichen Ächtung bis hin zur systematischen Verfolgung, Deportation und Ermordung im Nationalsozialismus sind Sinti und Roma auch heute noch Rassismus und Diskriminierung ausgesetzt. Dies zeigt nicht zuletzt der Brandanschlag auf das von Christel Schwarz geleitete Maro Kher-Haus im Jahr 2013. Eine Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit und gegenwärtigen Situation im alltäglichen Leben der Oldenburger Stadtgesellschaft ist demnach umso notwendiger.

Als zentrale Ansprechpartner unterstützen Christel und Patrick Schwarz betroffene Sinti und Roma in ihren Anliegen und Problemen. Seit vielen Jahren engagieren sie sich für die Präsenz und Gleichbehandlung im öffentlichen Leben der Stadt. Darüber hinaus pflegen und erhalten sie das Andenken an Anna Schwarz, der Namenspatin des Kulturhauses, und anderer Opfer der NS-Diktatur.

Im Gespräch berichten die beiden Gäste Wissenswertes aus ihrem Arbeitsalltag und von ihren täglichen Herausforderungen. Sie liefern Einblicke in eine Lebensrealität, die sowohl in der Geschichtsschreibung als auch im gegenwärtigen Selbstverständnis der Stadt viel zu lange Zeit vernachlässigt wurde.

Im Anschluss an das Gespräch lädt das Stadtmuseum das Publikum zur Diskussion des Themas ein.

Die Veranstaltung findet im Hauptfoyer des Staatstheaters, Theaterwall 28 statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Es gelten die aktuellen Coronabestimmungen des Staatstheaters.

Das Stadtmuseum bittet um vorherige Anmeldung unter: museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter: 0441 235-2887.
11.03.2022, 17:29 Uhr
Walter Kempowski-Preisträger Kurt Drawert im Kulturzentrum PFL
Autobiografischer Roman „Dresden. Die Zweite Zeit“ im Fokus am 23. März
Der Schriftsteller und Lyriker Kurt Drawert ist am Mittwoch, 23. März, auf Einladung des Oldenburger Literaturhauses im Kulturzentrum PFL zu Gast. Drawert ist der zweite Preisträger des Walter Kempowski-Preises für biografische Literatur, mit dem das Land Niedersachsen seit 2019 Autorinnen und Autoren auszeichnet, denen es mit ihren literarischen Arbeiten gelingt, die Einflüsse und Auswirkungen zeitgeschichtlicher Ereignisse auf die individuelle Biografie darzustellen. Die Literaturwissenschaftlerin und Journalistin Gabriela Jaskulla stellt den Autor in Lesung und Gespräch vor. Im Fokus steht Drawerts aktueller Roman „Dresden, die zweite Zeit“. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Der Besuch ist nur möglich, wenn zuvor unter der E-Mailadresse literaturhaus@stadt-oldenburg.de Karten reserviert werden.

„Als ‚Bewegungen in Richtung des Schweigens‘ hatte Kurt Drawert seine Poetik als junger Lyriker beschrieben. Diese zunächst paradox anmutende Strategie der Sprach-Verweigerung erwuchs nicht zuletzt aus der biografischen Erfahrung des Verstummens, die Drawert unter anderem in seinem ersten Roman ‚Spiegelland‘ (1992) beschreibt. Ein existenzieller Zweifel an Sprache, die schließlich jedem und auch der Gewalt dient, prägt bis heute Lyrik und Prosa des Autors. Dieses erzählerisch zu entfalten, heißt für einen Schreibenden vor allem Selbstzweifel und schonungsloses Betrachten. Kurt Drawerts autobiografisches Erzählen erreicht in ‚Dresden. Die zweite Zeit‘ eine Tiefenschärfe, die vergleichbare Romane zur Wendezeit weit hinter sich lässt“, heißt es in der Begründung der Jury.

Kurt Drawert, 1956 in Hennigsdorf bei Berlin geboren, lebt als Autor von Lyrik, Prosa, Dramatik und Essays in Darmstadt, wo er das Zentrum für junge Literatur leitet. Sowohl für seine Prosa als auch für seine Lyrik wurde er mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er 2017 den Lessingpreis des Freistaates Sachsen und war 2018 Dresdner Stadtschreiber.
11.03.2022, 16:00 Uhr
Aus für „Wein-Box“ an der Nordstraße
Jugendschutz: Stadt untersagt Betrieb eines Alkoholverkaufsautomaten
Ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Alkoholverkaufsautomat an der Nordstraße nahe der Amalienbrücke sorgt für Katerstimmung: Nicht nur, dass die sogenannte „Wein-Box“ gegen die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes verstößt. Der von einem Wetterschutz umgebene Selbstbedienungsautomat steht auch unmittelbar vor einem der imposantesten Streetart-Kunstwerke in der Stadt und verstellt den Blick auf die Hauswandbemalung, die ein Massai-Mädchen zeigt. Zumindest gegen die Gefährdung des Jugendschutzes hat die Stadtverwaltung eine Handhabe: Der Betreiberin des Automaten wurde jetzt per Bescheid untersagt, in dem Automaten alkoholische Getränke anzubieten.

Die Stadtverwaltung hofft, dass nach dem Wegfall der „Geschäftsgrundlage“ auch der Grundstückseigentümer reagiert und die „Wein-Box“, die sich auf privatem Grund befindet, entfernen lässt. Die Aufstellung und der unzulässige Betrieb des Automaten haben in den vergangenen Wochen für Unmut unter Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Passantinnen und Passanten gesorgt.

Gegen die Betreiberin des Automaten wurde zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sie muss mit einem Bußgeld rechnen, dessen Höhe bis zu 3.000 Euro bemessen kann. Mündlichen und schriftlichen Aufforderungen, den mit Weinflaschen gefüllten Automaten außer Betrieb zu setzen, war sie nicht nachgekommen. Wenn sie der Untersagungsverfügung nicht Folge leistet, wird der Verkaufsautomat versiegelt werden. Bei eventuellen Zuwiderhandlungen droht zudem ein Zwangsgeld.

Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen alkoholische Getränke in der Öffentlichkeit nicht in Automaten angeboten werden. Ausnahmen sind möglich, wenn der Automat an einem für Kinder und Jugendliche unzugänglichen Ort steht oder in einem gewerblichen Raum aufgestellt ist und durch technische Vorrichtungen oder durch ständige Aufsicht sichergestellt ist, dass keine Minderjährigen Alkoholika entnehmen können. Diese Ausnahmefälle sind an der Nordstraße nicht gegeben. „Auch wenn die so genannte Wein-Box auf einem Privatgrundstück steht, so befindet sich dieser Automat unter freiem Himmel in der Öffentlichkeit, weil er einem unbegrenzten Personenkreis – also auch Kindern und Jugendlichen – jederzeit zugänglich ist“, betont der Jugendschutzbeauftragte der Stadt Oldenburg, Mario Mohrmann.
04.03.2022, 13:15 Uhr
Ein Rucksack voller Erinnerungen
Neues Kunstprojekt startet im Blauschimmel Atelier
In einem neuen Kunstprojekt im Blauschimmel Atelier werden Graphik Novels gestaltet, eine Art Comic in Heft- oder Buchform. Ausgangspunkt für die Graphic Novels sind die eigenen Geschichten der Teilnehmenden, die durch eine Figur oder mehrere Personen verkörpert werden. Ob die Geschichten erfunden, gehört oder selbst erlebt wurden spielt dabei keine Rolle. Die Teilnehmenden fertigen Zeichnungen, Fotografien und Collagen an, entwickeln eine Handlung und schreiben kleine Texte.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, es braucht nur Spaß am Ausprobieren und Geduld mit sich selbst.

Das Projekt wird angeleitet von den Künstlerinnen Susanne Barelmann und Marianne Garbe. Anmeldung und Kontakt unter 0441-2480 999 oder kontakt@blauschimmel-atelier.de.

Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenlos. Das Projekt wird gefördert von der Oldenburgischen Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen, von der Stiftung Teilhabe und dem BVO.
25.02.2022, 12:10 Uhr
21. Oldenburger Kindermusikfestival vom 11. bis 13. März 2022
„Blindfische“ und „Burgfräulein Bö und die Ritter Rost Band“ sorgen für „ausgezeichnete“ Musik
Musik liegt in der Luft: Das 21. Oldenburger Kindermusikfestival findet von Freitag, 11. März, bis Sonntag, 13. März, mit insgesamt fünf Konzerten wie gewohnt im PFL statt. „Aufgrund der angekündigten Lockerungen freuen wir uns, dass das Oldenburger Kindermusikfestival wie geplant stattfinden kann“, äußert sich Rolf Weinert, künstlerischer Leiter des Festivals und Mitglied der „Blindfische“.

Das „Burgfräulein Bö und die Ritter Rost Band“ werden Blechpop und Schrottrock spielen, eine Mischung aus den bekanntesten Songs der Ritter Rost Musicals. Die neueste CD von Ritter Rost hat ebenso wie das aktuelle Album der Blindfische den Medienpreis Leopold vom Verband Deutscher Musikschulen erhalten. Eine Ehre, die in den letzten zwei Jahren insgesamt nur zehn Produktionen zuteilwurde. Beim Kindermusikfestival können sich die Zuschauerinnen und Zuschauer also im wahrsten Sinne auf „ausgezeichnete“ Musik freuen.

Am Freitag, 25. Februar, beginnt um 11 Uhr der Kartenvorverkauf für die fünf geplanten Konzerte. Die Karten sind wie gewohnt über die Plattform „ticket2go“ sowie in der Tourist-Info-Oldenburg, Lange Straße 3, zum Einheitspreis von 8 Euro pro Karte zuzüglich der Servicegebühr erhältlich.

Aufgrund der gültigen Abstandsregelungen von Personen unterschiedlicher Haushalte wird es in diesem Jahr nur eine begrenzte Anzahl an Karten geben. „Daher ist vor allem in diesem Jahr die Förderung durch die OLB-Stiftung und die EWE-Stiftung sowie durch die Oldenburgische Landschaft mit dem Programm ‚Niedersachsen dreht auf‘ sehr hilfreich“, bedankt sich Weinert bei den langjährigen Förderern des Festivals.

Damit Personen eines Haushaltes wie gewohnt nebeneinandersitzen können, gibt es in diesem Jahr ausschließlich die Möglichkeit, Karten für zusammengehörige Sitzplätze zu kaufen. „Wir wollen ermöglichen, dass Familien und zusammengehörige Personen die Konzerte gemeinsam erleben und verfolgen können. Daher bieten wir Tickets an, die für zwei, drei oder vier Personen gültig sind. Dadurch können zusammengehörige Personen wie gewohnt nebeneinandersitzen und gemeinsam am Konzert teilnehmen und zu Personen anderer Haushalte den vorgeschriebenen Abstand einhalten“, schildert Weinert den diesjährigen Kartenverkauf.

Musikschule der Stadt Oldenburg ist langjähriger Kooperationspartner
Zwei der fünf Konzerte werden traditionell mit Beteiligung von Schülerinnen und Schülern der Musikschule der Stadt Oldenburg stattfinden. Am Samstag, 12. März, 15 Uhr, sowie am Sonntag, 13. März, 11 Uhr, treten der Kinderchor unter der Leitung von Gerke Jürgens und die Rappelkiste unter der Leitung von Rita Meiners gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern auf. „Mit den ‚Blindfischen‘ und weiteren bekannten Künstlerinnen und Künstlern gemeinsam auf der Bühne zu stehen, ist für unsere Schülerinnen und Schüler jedes Jahr ein ganz besonderes Highlight, auf das sich alle freuen“, schildert Philipp Schlüchtermann, stellvertretender Leiter der Musikschule, die Vorfreude.

Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler dürften bei diesem musikalischen Programm voller Vorfreude sein. Bei so viel „ausgezeichneter“ Musik sind Spaß, viel Mitmachen, Zuhören, Staunen und Lachen garantiert.
22.02.2022, 14:35 Uhr
Es geht los: Startschuss für Neubau des Stadtmuseums
Abrissarbeiten starten im März – Eröffnung für November 2024 geplant – Sanierung der Villen
Der Startschuss fällt für ein bedeutsames Projekt in unserer Stadt: den Neubau des Stadtmuseums Oldenburg. In den kommenden Wochen wird die „Neue Galerie“ abgerissen und macht Platz für ein neues Museum für die Geschichte, Gegenwart und Zukunft Oldenburgs. Seit gestern steht das unübersehbare Baustellenschild auf dem Horst-Janssen-Platz und zeigt, wohin die Reise geht. Im April sollen die ersten Baufahrzeuge anrücken. Wenn alles nach Plan läuft, wird das neue Stadtmuseum im November 2024 eröffnen.

„Das Museum soll ein lebendiger Ort zum Austausch über aktuelle und historische Themen werden. Hier wird Stadtgeschichte erlebbar gemacht, stärker in das Bewusstsein gerückt und soll uns Antworten geben, wie wir unsere Zukunft gemeinsam gestalten können. Deshalb war es mir von Anfang an wichtig, die Bürgerinnen und Bürger an dem Vorhaben zu beteiligen. Das Stadtmuseum ist das Museum der Oldenburgerinnen und Oldenburger, es soll Identität bewahren und fortentwickeln“, betont Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jürgen Krogmann. „Deshalb soll es ein Ort der Begegnung werden und mit innovativen Formaten, Ideen und Konzepten Besucherinnen und Besucher von nah und fern aus allen Altersgruppen anziehen. Ich freue mich, dass jetzt, nach all den intensiven Vorbereitungen, der Startschuss für den Neubeginn fällt.“

Mit dem Start der Bauarbeiten beginnt auch für das Team des Stadtmuseums eine neue Phase. Auf dem Weg zum SMO werden die neuen Dauerausstellungen im Neubau und in den Francksen-Villen sowie das Leitsystem, Wegeführungen, Lichtkonzepte und viele weitere Themen entwickelt. „Wir freuen uns über den Start der Bauarbeiten, da nun unsere intensive Arbeit und unsere Planungen für das neue SMO vom Baufortschritt begleitet werden“, sagt Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann. Kern des aktuellen Stadtmuseums sind die Francksen-Villen, die 1915 zum Stadtmuseum wurden. 1968 wurde das Gebäudeensemble um die „Neue Galerie“ erweitert, 1995 schließlich um den Hüppe-Saal.

Im Juli 2021 wurde der Stadt eine Projektförderung von 8,5 Millionen Euro bewilligt. Die Förderung beinhaltet neben dem Neubauteil die Sanierung der Ballin´schen Villa sowie die Einrichtung der gesamten Dauerausstellung.

Baustellenführungen, Filme, Magazin und Podcast geplant
Die veränderte inhaltliche Ausrichtung macht das Stadtmuseum bereits verstärkt unter dem Motto ‚Museum findet Stadt‘ sichtbar. Nun soll den Oldenburgerinnen und Oldenburgern auch das Baugeschehen umfangreich vermittelt werden. „Hierfür nutzen wir diverse Kanäle, um einen möglichst vielseitigen Eindruck zu vermitteln, was hinter dem Bauzaun passiert“, erläutert Wiegmann. „Wir planen einen Podcast, begleitende Filme und ein Magazin, aber auch – sofern es das Baugeschehen zulässt – Baustellenführungen bei denen sich Interessierte selbst ein Bild vom Baufortschritt machen können.“

Bauablauf
Die Vorbereitungen für den Bau des neuen Stadtmuseums hatten im Dezember 2016 mit einer Fachtagung und umfangreichen Bürgerbeteiligung begonnen. Im Januar 2019 wurde der Siegerentwurf der Gruppe GME aus Achim und des Architekten Dennes Janßen aus Bremen vorgestellt. Der finanzielle Rahmen für das Projekt wurde bislang auf Basis der marktüblichen Preissteigerungen fortgeschrieben. Die Ausschreibungsergebnisse zum Abbruch der „Neuen Galerie“ bewegen sich im Rahmen der Kostenberechnung. Um frühzeitig vor Baubeginn eine größtmögliche Kostensicherheit zu haben, plant die Stadt, 80 Prozent der Gewerke vor Baubeginn auszuschreiben.

Der Neubau wird in ein bestehendes Ensemble integriert und an das Horst-Janssen-Museum und den Hüppe-Saal angeschlossen. Eine besondere Herausforderung sind die extrem engen Verhältnisse. Die Baustelleneinrichtung wird auf dem Vorplatz des Museums so angeordnet, dass die Baumaßnahme optimal durchgeführt werden kann. Gleichzeitig soll die Zugänglichkeit zum Horst-Janssen-Museum erhalten und nur dann unterbrochen werden, wenn es unvermeidbar ist. Innerhalb der mit dem Bauzaun gesicherten Fläche befindet sich das Baufeld für die Abbrucharbeiten, die unmittelbar nachfolgenden Spezialtiefbauarbeiten der Baugrube und den Neubau. Weiter sind hier die Flächen für die Infrastruktur der Baustelle, Verkehrsflächen, Container, Lagerflächen für Baustoffe, Werkzeuge und notwendiges Material angeordnet.

Der in den Farben des Stadtmuseums gestaltete Bauzaun soll im Vorwege der Abbrucharbeiten aufgestellt und vorgehalten werden, so lange es die Baustelle erfordert. Es ist geplant, die Baustelleneinrichtungsfläche mit dem Baufortschritt schrittweise zu verkleinern.

Über die Verkehrsführung
Die Abfuhr und Anlieferung von Baustoffen und Material erfolgt über die Straße „Am Stadtmuseum“. Die rechte Fahrspur und der Rad- und Fußweg in Richtung „Pferdemarkt“ werden hierfür aus Sicherheitsgründen gesperrt. Mit der Verkleinerung der Baustelleneinrichtungsfläche sollen die gesperrten Verkehrsflächen in enger Absprache mit den für die Verkehrslenkung zuständigen Stellen ebenfalls schrittweise wieder freigegeben werden.

Der Rad- und Fußverkehr wird über die Raiffeisenstraße umgeleitet. Die Umleitungsstrecke beträgt nur rund 75 Meter. Dies dient auch der Verkehrssicherheit, da von der Straße „Am Stadtmuseum“ aus Abbruchmaterial abgefahren und Baumaterial angeliefert werden muss. Dafür muss der Rad- und Fußweg häufig mit Fahrzeugen und schwebenden Lasten überquert werden, was mit Gefahren für Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger verbunden wäre.

Die Meilensteine im Überblick:
Abbruch des alten Stadtmuseums: März bis Juni 2022
Herstellung der Baugrube: Mai bis Oktober 2022
Rohbauarbeiten:  November 2022 bis September 2023
Ausbauarbeiten:  Oktober 2023 bis April 2024
Inbetriebnahme / Mängelbeseitigung: Mai 2024 bis Juni 2024
Ausstellungseinrichtung: Mai 2024 bis Oktober 2024
Mögliche Eröffnung: November 2024
Sanierung Ballin´sche Villa: August 2022 bis Mai 2024
Sanierung Francksen- und Jürgen´sche Villa: November 2022 bis Mai 2024
22.02.2022, 14:31 Uhr
Stadt möchte Volkshochschule Oldenburg übernehmen
Verhandlungen zur Sicherung der VHS abgeschlossen – Ratsbeschluss am 28. März
Die Stadt Oldenburg möchte die Volkshochschule Oldenburg zu 100 Prozent übernehmen. „Die VHS Oldenburg ist ein wesentlicher Teil der städtischen Bildungslandschaft und soll in ihrem Bestand und der Entwicklung gesichert werden. Wir übernehmen als Stadt gerne diese Verantwortung und tragen damit wesentlich zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen auch digitaler Kompetenzen bei“, zeigt sich Oberbürgermeister Krogmann entschlossen und fügt an: „Ich bedanke mich bei der VHS für die stets offenen und nach vorne gerichteten Verhandlungen der letzten Monate.“

„Durch die Übernahme werden für die VHS Oldenburg langfristig tragfähige Strukturen geschaffen, was mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte durch einen ehrenamtlich getragenen Verein nicht mehr möglich gewesen wäre. Mit diesem Ansatz konnten die Verhandlungen zu einem guten Ergebnis geführt werden“, stellt Franz-Josef Sickelmann als Vorstandsvorsitzender des Fördervereins VHS Oldenburg e. V. fest.

Über Kaufpreis und Zuschüsse
Der Kaufpreis in Höhe von 390.585 Euro wurde auf Basis des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2020, des (vorläufigen) Jahresergebnisses 2021 und der prognostizierten Ergebnisse aus der mittelfristigen Finanzplanung ermittelt und vereinbart. Weiter wird im Kaufvertrag festgehalten, dass der an den VHS Oldenburg e. V. gezahlte Kaufpreis auf Antrag für ausgewählte Projekte der Volkshochschule Oldenburg gGmbH Verwendung finden kann.

Die Stadt gewährt der Volkshochschule bislang neben Fördermitteln für Projekte einen Zuschuss aufgrund des Zuwendungsvertrages mit dem VHS Oldenburg e. V. Dieser betrug im Haushalt 2021 zuletzt 712.000 Euro.
 
Über die Volkshochschule Oldenburg
Die Volkshochschule Oldenburg gGmbH ist die größte Weiterbildungseinrichtung in der Stadt Oldenburg im Bereich der Erwachsenenbildung. Seit 2010 befindet sich das VHS-Haus in zentraler Lage am Hauptbahnhof und findet als Zentrum für Bildung, Begegnung und Kultur einen breiten Zuspruch.

Über die Hintergründe
Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Volkshochschule Oldenburg hat der VHS Oldenburg e. V. die Stadt Oldenburg bereits 2020 gebeten, sich an der Gesellschaft zu beteiligen. Daraufhin wurde in den letzten Monaten die Übernahme der Gesellschaftsanteile geprüft und verhandelt. Die künftigen Herausforderungen wie beispielsweise Investitionen im Digitalbereich oder auch die Personalkostenentwicklung werden sich für die Volkshochschule Oldenburg und damit für die Stadt Oldenburg voraussichtlich in einem erhöhten Finanzbedarf niederschlagen.

Wie geht es weiter?
Im Finanzausschuss am 2. März wird über die Übernahme beraten, damit dann letztendlich der Rat der Übernahme der VHS in seiner Sitzung am 28. März zustimmen kann. Wenn dies geschehen ist, muss der Anteilserwerb noch von der zuständigen Kommunalaufsicht genehmigt werden, um im Anschluss den notariellen Kaufvertrag schließen zu können.
18.02.2022, 15:39 Uhr
Stadtmuseum stellt leere Francksen Villen für Kreative zur Verfügung
Foto- und Videoshootings in den historischen Räumlichkeiten an zwei Wochenenden
Die historischen Villen des Stadtmuseums Oldenburg stehen aufgrund der anstehenden Restaurierung zum ersten Mal seit der Museumsgründung leer. Dies nimmt das Stadtmuseum zum Anlass, um die geschichtsträchtigen Räumlichkeiten für die Projekte der Oldenburger Kreativszene zur Verfügung zu stellen. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Fotografinnen und Fotografen sowie Videokünstlerinnen und -künstler, die ihre Ideen in den Villen umsetzen wollen. An zwei Wochenenden im März und April vergibt das Museum hierfür Zeitslots.

„In den letzten Jahren wurden die Villen immer wieder für Foto- und Videoshootings angefragt. Wegen der musealen Nutzung mussten wir diese Anfragen aber häufig ablehnen“, erklärt Sammlungsleiterin Franziska Boegehold-Gude. „Aufgrund der anstehenden Sanierung und Restaurierung bietet sich nun endlich die Möglichkeit, die Räumlichkeiten bedenkenfrei für solche Vorhaben anzubieten.“ Im Herbst diesen Jahres beginnen die restauratorischen Arbeiten an den drei miteinander verbundenen Stadtvillen aus der Gründerzeit. Sie sollen zeitgleich mit der Neueröffnung des Stadtmuseums in neuem Glanz erstrahlen. Neben der Restauration werden die Villen auch durch eine neu konzipierte Dauerausstellung aufgewertet. „Die Aktion ist auch für uns ein spannender Öffnungsprozess.“, beschreibt Melanie Robinet, Mitarbeiterin der Bildung und Vermittlung. „Wir haben die tolle Möglichkeit, unsere Villen in neuen Kontexten und durch den Blickwinkel anderer Menschen zu sehen, bevor wir sie wieder in Museumsräume verwandeln.“

Möglichkeiten für eine kreative Nutzung der Villen bieten sich an folgenden Wochenenden:

Samstag, 19. März und Sonntag, 20. März
Bewerbungsschluss: 6. März

Samstag, 23. April und Sonntag, 24. April
Bewerbungsschluss: 10. April

Für die Teilnahme an der Aktion ist eine unkomplizierte Online-Bewerbung unter folgendem Link erforderlich: https://www.oldenburg.de/bewerbung-location-historische-villen.
15.02.2022, 16:31 Uhr
Cadillac-Gebäude an der Huntestraße wird denkmalgerecht saniert
Arbeiten an Dach und Fassade in den kommenden Wochen
Das Gebäude Huntestraße 4, in dem unter anderem das Cadillac ansässig ist, wird in den kommenden Wochen denkmalgerecht saniert. Der Altbau an der Huntestraße ist Teil des Schlossensembles und weist inzwischen größere Schäden an der Außenhülle auf, während das hintere Band- und Konzerthaus nicht von der Baumaßnahme betroffen ist. Am Altbau wird unter anderem das Zwerchdach an der Vorderseite des Gebäudes in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt und mit einer Kupfereindeckung versehen. Außerdem wird die gesamte Dacheindeckung und -entwässerung erneuert. Als weitere Maßnahme werden die Holzfenster überarbeitet und neu beschichtet sowie das Mauerwerk und der Außenputz überprüft und an den notwendigen Stellen repariert.

Die ersten Arbeiten an der Fassade haben bereits begonnen und werden ab Montag, 14. Februar, mit der Sanierung des Daches fortgesetzt. Insgesamt ist mit rund zwei Monaten Bauzeit zu rechnen, was sich bei ungünstiger Wetterlage noch verlängern kann. Für die gesamten Sanierungsarbeiten werden rund 180.000 Euro veranschlagt. Genutzt wird das Gebäude neben dem Cadillac vom städtischen Fachdienst Jugendhilfezentrum und dem Bildungs- und Sozialunternehmen CJD Oldenburg.
11.02.2022, 12:33 Uhr
Alina Bronsky liest im Kulturzentrum PFL
Erfolgsautorin mit neuem Roman im Programm des Literaturhauses
Die aus Russland stammende Schriftstellerin Alina Bronsky lebt seit den Neunzigerjahren in Deutschland. Ihr Debütroman „Scherbenpark“ wurde zum Bestseller und fürs Kino verfilmt. Auch „Der Zopf meiner Großmutter“ stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Am Mittwoch, 23. Februar, präsentiert die Schriftstellerin ihren neuen Roman „Barbara stirbt nicht“ im Programm des Literaturhauses. Die Lesung findet ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt und wird von der Bremer Literaturwissenschaftlerin Silke Behl moderiert. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Die Teilnahme ist möglich nach Kartenreservierung per E-Mail an literaturhaus@stadt-oldenburg.de. Nach derzeitigem Stand findet die Veranstaltung unter 2G-Bedingungen statt, weil der Raum nur zu 50 Prozent belegt wird, wobei während der gesamten Veranstaltung eine FFP2-Maske getragen werden muss. Aktuelle Informationen finden sich im Internet unter www.literaturhaus-oldenburg.de.

Alina Bronsky entwirft in ihrem berührenden Roman das urkomische Porträt einer Ehe, deren jahrzehntelange Routinen mit einem Schlag außer Kraft gesetzt werden: Walter Schmidt ist ein Mann alter Schule. Er hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man sich eine Tütensuppe macht und ohne jemals einen Staubsauger bedient zu haben. Schließlich war da immer seine Ehefrau Barbara. Doch die steht eines Morgens nicht mehr auf. Und von da an wird alles anders. Mit bitterbösem Witz und großer Warmherzigkeit erzählt Alina Bronsky, wie sich der unnahbare Walter Schmidt am Ende seines Lebens plötzlich neu erfinden muss: als Pflegekraft, als Hausmann und fürsorglicher Partner, der er zuvor nie gewesen ist. Nach und nach beginnt Walters raue Fassade zu bröckeln – und mit ihr die alten Gewissheiten über sein Leben und seine Familie.
04.02.2022, 12:36 Uhr
Konzert mit BlueScreen
Das Blauschimmel Atelier präsentiert das digitale Kunst-Projekt coronaUNITED in der Exerzierhalle
Ein ganzes Jahr lief das Projekt "coronaUnited – gemeinsam digital kreativ sein“. Weltweit waren interessierte Menschen dazu aufgerufen, sich online mit eigenen Videos, Klängen oder Bildern daran zu beteiligen. Das BlueScreen Ensemble des Blauschimmel Ateliers ließ sich davon inspirieren und improvisierte dazu in Live-Sessions, zum Teil gemeinsam mit professionellen Künstler:innen, die live oder digital dabei waren. Das Material verarbeitete der Sound Designer Mirco Dalos im Studio zu künstlerischen Videos, die im Netz unter https://cu.corona-united.art/ zu sehen sind.

Im Konzert in der Exerzierhalle am 12.2. um 20 Uhr werden live Improvisationen inspiriert von Material aus dem Projekt zu hören sein. Als Gast mit dabei ist der Komponist und Multi-Instrumentalisten John Ortega aus New York, der online dazu geschaltet wird. Außerdem berichten Mitarbeitende des Blauschimmel Ateliers über das Projekt und die künstlerische inklusive Arbeit in Zeiten von Corona. Im Foyer und im Gastrobereich stehen Monitore zur Verfügung, auf denen die entstandenen Videos angeschaut werden können.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe NOIES! von klangpol in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatsorchester statt. Das Projekt coronaUnited wurde von der Aktion Mensch gefördert.


Eintritt: 10 €/5 €

Karten an der Abendkasse oder unter www.staatstheater.de.
01.02.2022, 16:27 Uhr
Luftqualität am Heiligengeistwall: Stadt atmet durch
Stickstoffdioxid-Belastung auch 2021 deutlich unter dem Grenzwert – 9.000 Fahrzeuge täglich
Keine dicke Luft mehr am Heiligengeistwall: Auch im Jahr 2021 wurden die Grenzwerte bei der Belastung mit Stickstoffdioxid und Feinstaub deutlich unterschritten. Das ergab die Auswertung der Daten der vom Land Niedersachsen betriebenen Messstelle am Heiligengeistwall, die das Amt für Umweltschutz und Bauordnung vorgenommen hat. „Das sind sehr erfreuliche Ergebnisse“, kommentiert Verkehrs- und Umweltdezernent Dr. Sven Uhrhan die aktuellen Zahlen zur Luftqualität. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung greifen.“

Der aus allen Tagesmittelwerten ermittelte Jahresdurchschnittswert für Stickstoffdioxid (NO2) lag 2021 bei 30 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) und somit deutlich unter dem EU-Grenzwert von 40 µg/m³. Bis 2018 wurden an dieser Stelle noch Überschreitungen festgestellt, die unter anderem dazu führten, dass sich die Stadt mit einem angedrohten Dieselfahrverbot auseinanderzusetzen hatte.

Auch der sogenannte Kurzzeitgrenzwert für Stickstoffdioxid wurde 2021 eingehalten: Dieser Stundengrenzwert beträgt 200 µg/m³, wobei 18 Überschreitungen im Kalenderjahr zulässig sind. Am Heiligengeistwall wurde der höchste Stundenmittelwert am 9. September 2021 um 19 Uhr registriert und betrug 121 µg/m³. Bei zwei gebäudenah installierten Passivsammlern hat das für die Luftschadstoffmessungen verantwortliche Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim im Jahr 2021 einen Jahresmittelwert von 25 µg/m³ errechnet.

Für Feinstaub lag der Jahresmittelwert 2021 bei 16 µg/m³ und damit ebenfalls deutlich unter dem festgelegten Grenzwert in Höhe von 40 µg/m³. Bei den Tagesmittelwerten bewegte sich im vergangenen Jahr kein Wert über 50 µg/m³. Gesetzlich zulässig wären maximal 35 Überschreitungstage im Kalenderjahr gewesen. „Mit der Einhaltung der Feinstaubgrenzwerte hatte die Stadt Oldenburg im Übrigen in der Vergangenheit noch nie Probleme“, betont Dezernent Sven Uhrhan.

Parallel betreibt die Stadtverwaltung an dieser Stelle zwei Erfassungssysteme, mit denen die Verkehrsmengen kontinuierlich bestimmt werden. Der auf dem Heiligengeistwall gezählte Kraftfahrzeugverkehr hat sich im Vergleich zu den Jahren, in denen die Stadt den Grenzwert überschritten hatte, vermindert. Passierten 2017 täglich noch rund 11.300 Kfz die Messstelle, so ging die Anzahl 2019 auf tagesdurchschnittlich 10.500 zurück. Im Jahr 2020 lag der Durchschnitt nur noch bei rund 8.700 Fahrzeugen pro Tag, 2021 stieg der Wert wieder leicht an auf rund 9.000 Fahrzeuge pro Tag. Die Corona-Pandemie und damit verbundene Beschränkungen hatten am Rückgang der Fahrzeugmengen in den vergangenen beiden Jahren einen signifikanten Anteil: So lagen die durchschnittlichen täglichen Verkehrsbelastungen in den „Lockdown-Monaten“ April 2020 und Januar 2021 mit rund 6.000 Fahrzeugen pro Tag weit unter dem Durchschnitt „normaler“ Monate.

Die Verbesserung der Luftqualität am Heiligengeistwall führt die Stadtverwaltung neben dem niedrigeren Verkehrsaufkommen auch darauf zurück, dass zunehmend schadstoffärmere Fahrzeuge unterwegs sind. Positiven Einfluss hat auch die Modernisierung der Busflotte der VWG und die Optimierung der Ampelsteuerung, die den Verkehrsablauf im Bereich Heiligengeistwall verbessert hat. Und auch das Wetter spielte mit: Es herrschten in 2021 vielfach meteorologische Verhältnisse mit vergleichsweise günstigen Bedingungen.
28.01.2022, 16:38 Uhr
Büchertauschbörse findet wieder statt
Die kostenlose Büchertauschbörse, ein Angebot des Fachdienstes Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg, findet ab Dienstag, 1. Februar, wieder im gewohnten vierzehntäglichen Rhythmus in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Keller des Kulturzentrums PFL statt. Die Tauschbörse kann ohne Anmeldung unter Einhaltung der 2G-Regelung besucht werden.

Die Büchertauschbörse ist bereits seit 2003 ein fester Bestandteil des inForum Programms. Besucherinnen und Besucher können aus zirka 4.000 Büchern aus unterschiedlichen Genres wählen. Gut erhaltene, saubere Bücher und auch Hörbücher können hier getauscht werden.

Weitere Termine der Büchertauschbörse im aktuellen inForum-Wintersemester sind am 15. Februar, am 1., 15. und 29. März sowie am 12. und 26. April.
22.01.2022, 12:53 Uhr
Das Beste kommt... ...nach der Trennung
Wie kann der Neubeginn nach einer Trennung vom Partner/ von der Partnerin gelingen? Welche Perspektiven gibt es und wie geht man mit der Veränderung, den Ängsten, den neuen Aufgaben (...) um. Diesen Fragen muss man sich nicht alleine widmen: eine neue Selbsthilfegruppe richtet sich an Menschen, die den ersten Schock der Trennung bereits überwunden haben und sich nun neu aufstellen möchten. Weitere Informationen gibt es bei der BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de.
22.01.2022, 12:52 Uhr
Selbsthilfegruppe für Alleinstehende in Gründung
Alleinstehende, die etwa zwischen 40-90 Jahre alt und auf der Suche nach Austausch sind, können sich an die BeKoS wenden. Dort gründet sich gerade eine Gruppe, die Gelegenheit zum Gespräch aber auch zu gegenseitiger praktischer Unterstützung und ggf. gemeinsamen Freizeitaktivitäten bietet. Interessierte erreichen die BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de 
22.01.2022, 12:51 Uhr
In den Streit ums Wallkino kommt Bewegung
Die Bemühungen, das denkmalgeschützte und vom fortschreitenden Verfall bedrohte Wallkino zu erhalten, bekommen Auftrieb. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann schlägt Eigentümer Ulrich Marseille, der wegen seines Umgangs mit dem 1914 erbauten Gebäude in der Kritik steht, einen gemeinsamen Vor-Ort-Termin im Wallkino vor. Krogmann reagiert mit der Einladung nach Oldenburg auf ein Schreiben des Hamburger Unternehmers, in dem Marseille der Stadt einen „Neuanfang in dieser Sache“ in Aussicht stellt. Krogmann zeigt sich dialogbereit: „Meine Tür stand und steht immer offen. Ich möchte mich von der Ernsthaftigkeit des Vorstoßes überzeugen und bin gerne bereit, im vertraulichen Rahmen Gespräche über neue Planungen zu führen.“

Bereits in den vergangenen Jahren hatte es Gespräche und Kontaktaufnahmen gegeben, die indes allesamt im Sande verlaufen waren. Krogmann selbst hatte sich zu Beginn seiner Amtszeit als Oberbürgermeister im Jahr 2015 in Hamburg mit Marseille getroffen, ohne dessen Standpunkt, das Gebäude bis auf die Fassade abzureißen, aufweichen zu können.

Der Oberbürgermeister registriert nun erfreut, „dass unser Vorgehen offenbar Wirkung zeigt“. Die Stadtverwaltung lässt aktuell die Erfolgsaussichten eines Enteignungsverfahrens prüfen. Daran will Krogmann festhalten und hat für diesen Kurs auch in der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Bauen am 20. Januar breite Unterstützung bekommen. In der Vergangenheit war die Stadt Oldenburg mehrfach wegen des Gebäudeverfalls eingeschritten, hatte denkmalschutzrechtliche Verfügungen zur Sicherung der Immobilie erlassen sowie Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen angeordnet. Die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahmen hatten sowohl das Verwaltungsgericht Oldenburg als auch das Oberverwaltungsgericht Lüneburg bestätigt.

Parallel zu den von der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Oldenburg erlassenen Verfügungen wurden durch die Bauaufsichtsbehörde zwei Bußgeldverfahren gegen den Eigentümer des Wallkinos eingeleitet. In beiden Verfahren ist ein Bußgeld in Höhe von jeweils 10.000 Euro festgesetzt worden. Gegen die Bußgeldbescheide hat der Eigentümer Einspruch eingelegt. Die Verfahren sind jeweils noch beim Amtsgericht Oldenburg anhängig.

Ulrich Marseille versichert nun in dem Schreiben an den Oberbürgermeister, dass er an der Sicherung des Gebäudes in seinem Bestand weiterhin sehr interessiert sei und alles Notwendige jetzt und in Zukunft veranlassen werde. Die Stadtverwaltung prüft derzeit einen von Marseille vorgeschlagenen Einsatz einer Fachfirma, die Arbeiten zur Fassadensicherung übernehmen soll. Die Stadt hatte kurz vor Weihnachten den Geh- und Radweg vor dem ehemaligen Kino am Heiligengeistwall wegen der Gefahr durch herabstürzende Gesimse-Teile sperren müssen. 

Das Wallkino ist seit 2007, dem Jahr seiner Schließung, als Einzelbaudenkmal in das Verzeichnis der Kulturdenkmale eingetragen.
22.01.2022, 12:36 Uhr
Landesbibliothek Oldenburg punktet in der Pandemie vor allem digital
2021 erzielte die Landesbibliothek Oldenburg einen neuen Rekord an Ausleihen gedruckter und elektronischer Medien und knackte bei der Digitalisierung die 1 Millionen-Marke.

Mit 409.000 Ausleihvorgängen im Jahr 2021 kann die Landesbibliothek Oldenburg einen neuen Benutzungsrekord verkünden (+ 8,2% im Vergleich zu 2020). Besonders stark stieg die Nutzung des erweiterten Angebots an E-Books aus den Geistes- und Sozialwissenschaften (+ 16 %). Nicht bei den Ausleihen mitgezählt sind die virtuellen Besuche in den Digitalen Sammlungen der Landesbibliothek. Diese haben sich 2021 sogar mehr als verdoppelt! Unter https://digital.lb-oldenburg.de stehen jetzt mehr als 1 Million digitalisierter Seiten aus historischen Zeitungen, Handschriften, Karten und Büchern sowie landeskundlichen Zeitschriften für alle Interessierten kostenfrei zur Verfügung. „Durchschnittlich stöbert jeder virtuelle Besucher 34 Minuten in den Digitalen Sammlungen“, berichtet Bibliotheksleiterin Corinna Roeder. „Dies zeigt, wie groß das Interesse gerade an den regionalen Zeitungen und Karten ist, die wir im letzten Jahr freigeschaltet haben.“

Auch vor Ort war die Landesbibliothek das Jahr 2021 über durchgehend geöffnet. Ab Mitte Februar 2021 standen die Arbeitsplätze im Lern- und Informationszentrum (LIZ) wieder zur Verfügung. Recherche-Schulungen für Schülerinnen und Schüler wurden teilweise online, teilweise als Präsenzveranstaltungen in der Bibliothek durchgeführt und besonders im Herbst stark nachgefragt.

Ab Mai 2021 konnte die Landesbibliothek wieder ein abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm anbieten. Neben der jährlichen Wanderausstellung der „Schönsten deutschen Büchern“ zogen vor allem die wissenschaftshistorischen Ausstellungen „Chinin – Wundermittel gegen Malaria“ und „Kolportageliteratur“, die in Kooperation mit der Universität Oldenburg entstanden, ein interessiertes Publikum an. Auch die Schülerausstellung des Gymnasium Eversten (GEO) zu Erinnerungsgang konnte in den Räumen gezeigt werden. Abgerundet wurde das Ausstellungsprogramm durch zwei Ausstellungen der Oldenburger Künstlerinnen Birgit Elke Schumacher und Eugenia Gortchakova.

Aktuell bietet die die Landesbibliothek eine individuelle Beratung zur Literatur- und Informationssuche für die Facharbeit in der Oberstufe an. Diese Facharbeitssprechstunden werden online und telefonisch nach Voranmeldung bis einschließlich 17.3.22 durchgeführt.

2022 widmet sich die erste Ausstellung dem wohl bedeutendsten Orgelbauer des Barock, Arp Schnitger (1648-1719), der aus der Wesermarsch stammt.
22.01.2022, 12:31 Uhr
Workshop-Wochenenden für junge Bands im Cadillac
Musik komponieren und optimal vermarkten: Zweitägige Angebote geben Einblicke
An den ersten beiden Wochenenden im Februar findet im Jugendkulturzentrum Cadillac jeweils ein Workshop-Angebot für junge Bands aus Oldenburg und Umgebung statt. In den zweitägigen Workshops werden die wichtigsten Inhalte vermittelt, die Bandmitgliedern im Alter von 16 bis 27 Jahren dabei helfen sollen, Musik zu komponieren, auf die Bühne zu bringen und zu vermarkten. Die Workshops beginnen am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Februar sowie 12. und 13. Februar, um 10 Uhr im Cadillac (Huntestraße 4a). Das Ende des jeweiligen Workshop-Tages ist um 18 Uhr.

Am ersten Tag des Workshop-Wochenendes geht es im ersten Teil um das Image und die Selbstdarstellung, aber auch um die Selbstwahrnehmung einer Band. Im zweiten Teil wird die Vermarktung der Musik und das DIY-Booking behandelt. Diese Bausteine schaffen die notwendige Basis, um als Band erfolgreich gemeinsam zu agieren, auf sich aufmerksam zu machen und die Reichweite auf Social-Media-Kanälen oder Streamingdiensten zu vergrößern.

Die Dozierenden für den ersten Tag sind Silvia Rutkowski aus Oldenburg, die erfolgreich Kunst- und Kreativschaffende coacht, und Jan Hagerodt von der bekannten Booking Agentur Spider Promotion aus Hannover.

Stimme, Songwriting und Stage Performance stehen am zweiten Workshop-Tag im Zentrum: Wie entdecke ich die Kraft meiner Stimme, singe damit eigene Melodien und schreibe Songs, die hängenbleiben? Was zeichnet effektive Background Vocals und ein klares Arrangement aus? Wie kann man die Stage Performance verbessern, um einen Auftritt zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen?

Diese und weitere Fragen beantworten die Dozierenden Simon Knox, studierter Vocal- und Band-Coach, Rocksänger und Neu-Oldenburger von www.deinestimmerockt.de, und Emanuel Knorr, studierter Musiker, Tonmeister und Lead Gitarrist bei der international bekannten Metal Band Majesty aus Bremen.

Dieses Angebot richtet sich an junge Bands in der Altersgruppe von 16 bis 27 Jahren. Pro volljährigem Bandmitglied wird ein Kostenbeitrag von 20 Euro fällig, für minderjährige Musikerinnen und Musiker 10 Euro. Interessierte Bands können sich unter cadillac@stadt-oldenburg.de mit dem Betreff „Band-Workshop“ oder telefonisch unter 0441 235-3800 melden. Für den Workshop gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen, weitere Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung.
22.01.2022, 12:07 Uhr
Selbsthilfegruppe Overeaters Anonymous (OA)
die Selbsthilfegruppe OA – Overeaters Anonymous trifft sich unter 2-G-Regeln und hat noch Plätze frei

OA – Overeaters Anonymous trifft sich regelmäßig Montag Abend. OA ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen aus allen Lebensbereichen, die sich treffen, um ihr gemeinsames Problem, das zwanghafte Essen, zu lösen. Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem zwanghaften Essen aufzuhören. Es gibt noch freie Plätze und Interessierte sind willkommen. Weitere Infos bei BeKoS 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de .
18.01.2022, 15:29 Uhr
100 Jahre Vereinigung für junge Kunst
Kabinettschau ab sofort im Landesmuseum Oldenburg zu sehen
Die 1922 gegründete Oldenburger „Vereinigung fu?r junge Kunst“ gehörte zu den herausragenden Avantgarde-Kunstvereinen der Weimarer Republik: Modernste Ausstellungen, Lesungen und Konzerte brachten die kulturelle Vielfalt der ‚Roaring Twenties‘ in die ehemalige Residenzstadt.

Das 100. Gründungsjubiläum nimmt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg zum Anlass, das facettenreiche Engagement der Vereinigung in einer Kabinettschau zu beleuchten. Bis zum 1. Mai 2022 gibt die Sammlungspräsentation im Prinzenpalais, dem Ort der Vereinsgründung, anhand ausgewählter Kunstwerke und Originaldokumente einen Überblick über die Geschichte des Vereins. Neben Ausstellungsplakaten und Archivalien kommen auch Werke von u.a. Franz Radziwill, Erich Heckel, Emil Nolde oder Karl Schmidt-Rottluff zur Ansicht, die das Landesmuseum aus Ausstellungen des Vereins erworben oder als Schenkung erhalten hat.

Die „Vereinigung für junge Kunst“ wurde am 20. Februar 1922 von Ernst Beyersdorff gegründet. Unter seiner Leitung realisierte sie bedeutende Veranstaltungen und Ausstellungen des zeitgenössischen Kunstschaffens. Namhafte Vertreter aller Gattungen der künstlerischen Moderne waren im Programm der Vereinigung vertreten: Tanzgastspiele mit Mary Wigman, Tatjana Barbakoff, Harald Kreutzberg und Gret Palucca, Konzertabende mit dem Amar-Quartett, Eduard Erdmann, Walter Gieseking und Paul Hindemith, Autorenlesungen mit Else Lasker-Schüler, Bertolt Brecht, Franz Werfel, Alfred Döblin, Erich Kästner und Gottfried Benn.

Bedeutende Einzel- und Gruppenausstellungen zur zeitgenössischen Kunst und Architektur, welche von rahmenden Vorträgen begleitet wurden, begeisterten nicht nur das Publikum, sondern zeugen von einer Zeitgenossenschaft ersten Ranges. Ein enges Netzwerk zu anderen Vereinen und Museen sowie zu privaten Förderern, Künstlern, Händlern, Kritikern, Verlegern und Publizisten ermöglichte es, den Furor der Zwanziger Jahre in allen Facetten zu präsentieren und der Öffentlichkeit zu vermitteln.

Die herausragende Geschichte der „Vereinigung für junge Kunst“ steht exemplarisch für das Ende der Kaiserzeit und den republikanischen Aufbruch in die Moderne. Im Frühjahr 1933, und unter dem steigenden Druck des nationalsozialistischen Regimes, sah sich die Vereinigung zur Auflösung gezwungen und beendete nach elfjähriger Tätigkeit ihren engagierten Einsatz für „das Schaffen der Lebenden“, wie es 1922 in der Satzung gefordert worden war.
18.01.2022, 15:24 Uhr
Übergangslösung lässt Spielraum für künftige Platznutzung
Sanierung geplant: Hohlräume unter Parkfläche vor der Exerzierhalle werden verfüllt
Die Parkplätze vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt stehen voraussichtlich spätestens Mitte des Jahres wieder zur Verfügung. Die nach Versackungen im Boden festgestellten Hohlräume sollen verfüllt und die Parkfläche wiederhergestellt werden. Die notwendigen Bauleistungen wird die Stadt in Kürze öffentlich ausschreiben. „Bei der Sanierung handelt es sich um eine Übergangslösung“, sagt Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan. Im Rahmen der Ausweisung des Stadterneuerungsgebietes „Nördliche Innenstadt“ biete sich die Chance, über die Funktion der Plätze rund um den Pferdemarkt zu diskutieren und zu entscheiden. „Auf Basis des Ergebnisses kann der Platz dann endgestaltet werden“, blickt Uhrhan voraus.

Der Platz ist seit August vorigen Jahres für Fahrzeuge gesperrt. Bei der Untersuchung des Untergrundes der Parkplatzfläche wurden größere Hohlräume in einer Tiefe von einem halben bis zu einem Meter festgestellt. Die Georadarmessungen haben aber auch bis zu 2,70 Meter tiefe Hohlräume erfasst.

Um eine zeitnahe Nutzung des Parkplatzes im vorderen (östlichen) Bereich zu ermöglichen, sollen die Hohlräume mit Sand verfüllt werden. Danach erfolgt eine Verdichtung des Untergrunds. Zum Abschluss wird eine Tragschicht aus Schottermaterial aufgebracht und die bituminöse Befestigung erneuert. Hinzu kommen die gutachterliche Begleitung der Arbeiten und die Durchführung von Kontrollprüfungen, um die Belastbarkeit der Fläche zu gewährleisten. Es wird mit Kosten in Höhe von 90.000 Euro kalkuliert. Ausgeführt werden die Arbeiten voraussichtlich zwischen dem ersten und zweiten Quartal 2022. 

Die Hohlräume sind vermutlich durch unvollständig verfüllte Gebäudereste entstanden. Bis 1966 hatten sich auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther befunden, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.
14.01.2022, 13:46 Uhr
Frech, bunt und frei
Ab Frühjahr startet eine neue Maskengruppe im Blauschimmel Atelier
Seit über 20 Jahren sorgen die Masken-Walk-Acts des Blauschimmel Ateliers immer wieder für Überraschungen. Im Rahmen des Projekts „Teilhabe schaffen, Theater ermöglichen“ startet nun ab Frühjahr eine neue inklusive Maskengruppe. Alle interessierten Menschen, die Lust haben, das Maskenspiel kennen zu lernen, an regelmäßigen Proben teilzunehmen und bei Auftritten dabei zu sein, sind jetzt schon herzlich eingeladen, sich im Blauschimmel Atelier zu melden. Anmeldung und Kontakt unter 0441 - 2480 999 oder kontakt@blauschimmel-atelier.de.

Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenlos. Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch und der GSG.
24.12.2021, 13:53 Uhr
Fassade des Wallkinos bröckelt weiter
Geh- und Radweg am Heiligengeistwall gesperrt – Tempo 30 auf der Straße in Richtung Lappan
Die Stadtverwaltung hat den Geh- und Radweg vor dem ehemaligen Wallkino am Heiligengeistwall aus Sicherheitsgründen gesperrt. Teile des Kranzgesimes an der Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes drohen abzubrechen. Bei einer auf Veranlassung der Stadt vorgenommenen Gefahrenüberprüfung hat ein Statiker die Befürchtungen der Unteren Denkmalschutzbehörde bestätigt: Bereits eine leichte Berührung reichte aus, um größere Betonbrocken am Kranzgesims zu lösen.

Aus Sicht des Fachdienstes Verkehrssicherung reicht das im März dieses Jahres vor dem Gebäude errichtete Tunnelgerüst zum Schutz der Radfahrenden und der Passantinnen und Passanten nicht mehr aus, so dass weitere Maßnahmen notwendig sind. So werden jetzt Fußgängerinnen und Fußgänger über die Wallstraße umgeleitet. Diese Umleitung kann den Radfahrenden nicht angeboten werden, da sie dann durch die Fußgängerzone fahren müssten. Der Radverkehr wird daher auf die Fahrbahn des Heiligengeistwalls geführt. Die Höchstgeschwindigkeit für den motorisierten Verkehr wurde zwischen Mottenstraße und Lange Straße in Richtung Lappan auf 30 km/h reduziert. Zudem wurden als Hinweise für den Kfz-Verkehr die Verkehrszeichen „Radverkehr“ und „Radfahrer auf der Fahrbahn“ aufgestellt.

Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan kritisiert das Verhalten des Gebäudeeigentümers scharf: „Es ist eine neue Dimension, wie hier Sicherungsmaßnahmen verschleppt und Verletzungsgefahren für Passanten billigend in Kauf genommen werden.“ Leider schränke das Eigentumsrecht die Handlungsmöglichkeiten für die Stadtverwaltung stark ein. Die Untere Denkmalschutzbehörde wird dem Gebäudeeigentümer nun weitere Maßnahmen zur Sicherung des Kranzgesimses aufgeben.

In der Vergangenheit war die Stadt Oldenburg mehrfach eingeschritten, hatte eine denkmalschutzrechtliche Verfügung zur Sicherung des Gebäudes erlassen sowie Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen angeordnet. Die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahmen hatten im vorigen Jahr sowohl das Verwaltungsgericht Oldenburg als auch das Oberverwaltungsgericht Lüneburg bestätigt. In beiden Instanzen wurde der Denkmalschutz für das Gebäude entgegen der Einschätzung des Eigentümers bekräftigt.

Das 1914 erbaute Wallkino ist seit 2007, dem Jahr seiner Schließung, als Einzelbaudenkmal in das Verzeichnis der Kulturdenkmale eingetragen.
17.12.2021, 15:21 Uhr
Belebung der Innenstadt: Oldenburg erhält bis zu 1,8 Millionen Euro Fördermittel
Hilfen aus Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ – Knapp 20 Maßnahmen geplant
Eine Eislauffläche in Oldenburg? Digitale Displays in der City? Spiel- und Sportelemente im Zentrum? Diese schönen Ideen müssen keine Träume bleiben: Denn das im Amt für Wirtschaftsförderung angesiedelte Innenstadtmanagement hat erfolgreich Fördermittel für die Innenstadtbelebung eingeworben. Darüber wurde im jüngsten Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Digitalisierung und internationale Zusammenarbeit berichtet. Insgesamt wird der Stadt Oldenburg ein sogenanntes virtuelles Budget in Höhe von 1,8 Millionen Euro für die Umsetzung von Einzelvorhaben gegen die Folgen der Corona-Pandemie in der Innenstadt reserviert – bei einer Förderquote von 90 Prozent. „Somit muss die Stadt selbst lediglich 10 Prozent der Gesamtsumme, also rund 200.000 Euro, selbst tragen. Für das gut investierte Geld können wir zahlreiche Maßnahmen angehen, die unsere Stadt noch attraktiver machen – für Einwohnerinnen und Einwohner aber auch für Gäste Oldenburgs“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Möglich wird dies durch Hilfen aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ beim Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung. „Ziel des Förderprogrammes ist es, den Folgen der Corona-Pandemie in den Innenstädten entgegenzuwirken. Dies geschieht, indem neue Nutzungen und Aufenthaltsqualitäten in der Innenstadt ermöglicht, Beiträge zur Digitalisierung und Klimaschutz geleistet und der Gefahr einer zunehmenden Verödung der Innenstädte entgegengesteuert wird“, so Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Zu den konkreten Projekten, die mit den Zielen des Programms kompatibel sein müssen, zählen unter anderem Maßnahmen gegen die Leerstände am Lefferseck und eine Verstärkung des Innenstadtmanagements. Aber auch eine Machbarkeitsstudie zur „Klimaneutralen Wärme-, Kälte- und Stromversorgung der Innenstadt“, ein „Konzept 100 Prozent-Photovoltaik-Fußgängerzone“, ein „Beratungskonzept Gewerbe, Einzelhandel, klimaneutral“ und eine Überarbeitung des „Lichtkonzepts“ sind geplant. Dieser Mix soll Oldenburgs Innenstadt in Zukunft noch attraktiver machen – und einen Schritt weiter Richtung grüne Transformation gehen.

Aber auch Veranstaltungen in Oldenburg profitieren: So sollen beispielsweise „Muse, Mampf und Mammon“ und die „Stadtgärten“, ebenso gefördert werden wie der beliebte Lamberti-Markt, dessen Aufenthaltsqualität durch eine besondere Illumination verbessert werden soll. Eine Aufwertung soll auch der Markt durch neue Sitzgelegenheiten und eine neue Beleuchtung erhalten. Am Kasinoplatz/Pulverturm sollen ebenfalls mehr Sitzmöglichkeiten geschaffen und ein Tastmodell vorbereitet werden. Auf dem Plan stehen zudem das Aufstellen von Spiel- und Sportelementen in der Innenstadt sowie eine temporäre Eislauffläche. Und nicht zuletzt stehen der Ausbau von Open Data und der Einsatz digitaler Displays in der City auf der Liste der knapp 20 Maßnahmen.
 
Jede Einzelmaßnahme muss separat von den jeweiligen Projektträgern bei der NBank beantragt werden. Die Förderfähigkeit einzelner Maßnahmen setzt unter anderem voraus, dass die Ausgaben mindestens 50.000 Euro bei investiven Maßnahmen und mindestens 30.000 Euro bei nicht-investiven Maßnahmen betragen und sie einem der 27 spezifischen Fördergegenstände, aufgeteilt auf sechs Handlungsfelder, im Sofortprogramm zuzuordnen sind. Mindestens eine Einzelmaßnahme muss bis spätestens 30. Juni 2022 beantragt und alle Projekte bis zum 31. März 2023 abgeschlossen sein. Eine Verlängerung des Zeitraums ist nicht möglich.

Und: Es muss nicht bei den 1,8 Millionen für Oldenburg bleiben. Denn Budgets, die zu den Stichtagen nicht ausgeschöpft sind, werden auf andere Kommunen verteilt. Dadurch könnte es kurzfristig auch zu einer Aufstockung des virtuellen Budgets für Oldenburg kommen.

Um in der Projektlaufzeit Maßnahmen zu realisieren, die den Säulen der Innenstadtstrategie zuzuordnen sind und Synergieeffekte hervorrufen, wurden alle Dezernate beteiligt. Die eingereichten Projektvorschläge wurden in der Wirtschaftsförderung gebündelt, mit der NBank vorbesprochen, teilweise angepasst und anhand verschiedener Kriterien (Förderfähigkeit, Stimmungsbild des Beirats Bündnis Innenstadt, Projektreife) sortiert. Nun laufen die Vorbereitungen, um alle Maßnahmen auf den Weg zu bringen.
17.12.2021, 15:16 Uhr
Sparda-Bank West spendet 3.000 Euro für schwerkranke Kinder
Wenn ein Kind viel zu früh, behindert oder sehr krank auf die Welt kommt, bedeutet das für die Familie oft eine extreme Belastung. Über 40.000 Familien in Deutschland sind jedes Jahr mit einer solchen Lebenssituation konfrontiert. Für diese Familien knüpft der Bunte Kreis ein beispielhaftes Hilfsnetzwerk für ganzheitliche Betreuung. Dazu gehört auch die Einrichtung am Kinder-Klinikum Oldenburg, die zu Weihnachten von der Sparda-Bank West eine Spende über 3.000 Euro erhält. „Diese Unterstützung  ist besonders in der aktuellen, herausfordernden Zeit ein besonderer Lichtblick für die Familien, die wir betreuen und eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit“, betont Elisabeth Walker, Leiterin der Sozialmedizinischen Nachsorge am Kinder-Klinikum Oldenburg.

Insgesamt stellt die Genossenschaftsbank 45.000 Euro als Weihnachtsspende aus Mitteln des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West bereit, berichtet Sparda-Bank-Filialleiter Hermann Kruse: „Der Bunte Kreis gibt mit seinen Nachsorge-Einrichtungen betroffenen Kindern und ihren Familien Rückhalt in einer schweren Zeit, vor allem Mut und Unterstützung im Alltag. Das sind gelebte Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt, genau die Werte, die wir als Genossenschaftsbank mit unserem gesellschaftlichen Engagement fördern.“ Auf der Basis dieser genossenschaftlichen Wertvorstellungen helfe die Sparda-Bank West vor Ort und gestalte die Zukunft positiv mit, unterstreicht der Filialleiter: „Das ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiger Beitrag für die Menschen in unserer Region“. Jahr für Jahr unterstützt die Sparda-Bank West mit ihrem Gewinnsparverein rund 850 Vereine und gemeinnützige Initiativen in Nordrhein-Westfalen und dem nördlichen Niedersachsen.
10.12.2021, 12:06 Uhr
Alles glatt?
Das Blauschimmel Atelier sucht neue Teilnehmende für eine inklusive Performance-Gruppe
Wer steht auf der Bühne und wer nicht? Wie sieht der öffentlich präsentierte Mainstream aus? Wie hört er sich nicht an? Noch immer stehen Menschen mit Beeinträchtigungen oder Menschen, die nicht der Norm entsprechen im Schatten der Bühnen. Was passiert also, wenn wir schräge Dinge tun? Was kommt heraus, wenn nicht alles glatt ist? Welche neuen künstlerisch-ästhetischen Formate können ausprobiert, entwickelt und neue Sichtweisen angestoßen werden?

Diesen Fragen möchte das Blauschimmel Atelier in seinem Projekt „Alles glatt? – Was ist, wenn’s anders ist?“ nachgehen. Dazu wird eine inklusive Performance-Gruppe gegründet, die gemeinsam mit dem BlueScreen Ensemble des Blauschimmel Ateliers und dem Oldenburger Jugendtheater Rollentausch eine Bühnenpräsentation erarbeitet. Diese soll im Sommer 2022 mehrmals öffentlich aufgeführt werden.

In der Gruppe sollen intuitive körperliche Reaktionen auf Musik und Materialien sichtbar gemacht, geteilt und durch Bewegung in künstlerische Kommunikation umgesetzt werden. Fragen wir „Was entsteht, wenn ich deine Bewegung lerne und du meine?“, „Wie können unsere Körper mit all ihren Ecken und Kanten klingen?“ stehe im Mittelpunkt. Für die Performance-Gruppe werden noch neue Teilnehmende gesucht. Am Sonntag, den 19. Dezember von 14 – 15.30 Uhr findet ein unverbindlicher Auftaktworkshop statt. Die regelmäßigen Probezeiten ab Januar werden voraussichtlich montags von 19 – 20.30 Uhr und an zusätzlichen Wochenendterminen stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos und findet unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygieneregeln statt. Eine Anmeldung unter kontakt@blauschimmel-atelier.de ist erforderlich.

Das Projekt wird gefördert vom Landesverband Soziokultur mit Mitteln des Landes Niedersachsen, der EWE-Stiftung und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg.
07.12.2021, 16:20 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe „Essstörungen“
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen und Männer mit einer Ess-Störung. Diese Selbsthilfegruppe ist geeignet für Menschen, die bereit sind, sich mit ihrer Erkrankung und ihren Folgen auseinanderzusetzen, die bereits Therapieerfahrung gesammelt haben, die den Willen haben, Eigenverantwortung zu übernehmen und  die ihre Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge mit anderen Betroffenen teilen wollen und somit Unterstützung leisten und finden.

Die Selbsthilfegruppe ist als eine Ergänzung zu professionellen Hilfsangeboten zu verstehen. Diäten werden nicht thematisiert.
Alle, die sich angesprochen fühlen und am Aufbau der Selbsthilfegruppe mitwirken wollen, sind herzlich eingeladen. Die Gruppe richtet sich an Frauen und Männer ab 20 Jahre.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS (Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V.), Telefon: 0441 – 884848; Mail: info@bekos-oldenburg.de
03.12.2021, 15:28 Uhr
Theater/Inklusion/ Jetzt!
Ab sofort startet eine neue inklusive Theatergruppe für Erwachsene im Blauschimmel Atelier.

Unter dem Motto „Theater/Inklusion/ Jetzt und mit Dir“ startet ab sofort eine neue auftrittsorientierte Theatergruppe im Blauschimmel Atelier. Das Angebot richtet sich an alle Menschen ab 18 Jahre, die Lust haben Theater zu spielen und auf der Bühne zu stehen. Vorerfahrung ist nicht nötig, das wichtigste sind Experimentierfreude und Spaß daran, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen.

Die Theatergruppe trifft sich immer donnerstags von 17 bis 19 Uhr unter der Leitung von Theresa Ehmen und Verena Schweicher im Blauschimmel Atelier, Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg. Es besteht die Möglichkeit erst einmal in das Angebot hinein zu schnuppern. Das Angebot findet unter Einhaltung der jeweils aktuellen Hygienebestimmungen statt. Anmeldung unter: kontakt@blauschimmel-atelier.de oder 0441-2480999.

Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch und der GSG.
30.11.2021, 18:37 Uhr
Internationaler Austausch und inklusive Kunst
Das Blauschimmel Atelier ist Kooperationspartner in mehreren EU-Projekten
Im nordirischen Nieselregen das hochkarätige inklusive „Bounce Festival“ besuchen oder bei 30 Grad in Antalya neue Formen des Theater kennen lernen und ausprobieren – das konnten Mitarbeitende und Teilnehmende des Blauschimmel Ateliers bei mehreren Reisen in diesem Sommer im Rahmen der EU-Projekte „Guide us into the arts (GUIA2)“ und „CRAFT:IN the inclusion“.

Im Mittelpunkt beider Projekte steht der Austausch von Methoden im Bereich der künstlerischen und kunsthandwerklichen Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Projektpartner*innen sind inklusiv-künstlerisch arbeitende Einrichtungen aus der Türkei, Kroatien, Tschechien, Polen, Belgien, Slowenien, Portugal und Großbritannien (Nordirland).

In unterschiedlichsten Workshops, die in diesem Jahr in Belfast, Zagreb und Antalya stattfanden, hatten die Teilnehmenden des Blauschimmel Ateliers die Gelegenheit unter professioneller Anleitung die Kunst des Filzens auszuprobieren, Theater- und Tanzworkshops zu besuchen, Seifen und Desinfektionsmittel aus natürlichen Zutaten herzustellen – und natürlich Land und Leute kennen zu lernen. Außerdem konnten Veranstaltungen wie das Bounce Festival in Belfast besucht werden. Neben dem intensiven Workshop-Programm war immer genügend Zeit dafür sich auszutauschen, neue Freundschaften zu schließen und etwas gemeinsam zu unternehmen. „Für alle Beteiligten war es ein wundervoller Austausch, bei dem wir viel gelacht haben und der Lust auf mehr gemacht hat“, so Projektleiterin Ute Bommersheim.

Während das GUIA2-Projekt corona-bedingt nun mit einjähriger Verspätung abgeschlossen wurde, laufen bereits die Planungen für ein neues EU-Projekt „Urban Survival Kits“ und für Reisen nach Lissabon, Slowenien und den Besuch der CRAFT:IN-Partner in Oldenburg. Mehr Informationen gibt es auf www.blauschimmel-atelier.de oder auf den Projektseiten:

https://www.guia2.org/digital-stories

https://www.guia2.org/

Die Projekte werden über das Programm Erasmus+ der Europäischen Union gefördert.
26.11.2021, 16:34 Uhr
Lamberti-Markt: Ab Mittwoch Maskenpflicht und 2G
Für die Abgabe von „Festivalbändchen“ ändert sich aktuell nichts
Bei den Weihnachtsmärkten in Niedersachsen gilt ab morgen, Mittwoch, eine durchgängige Maskenpflicht – so auch für den Oldenburger Lamberti-Markt. Nach der ab dem 24. November in Kraft tretenden Neufassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung besteht auf dem kompletten Lamberti-Marktgelände die Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung. Diese gilt auch, wenn Sitzplätze eingenommen werden. Ausnahmen bestehen nur während des Verzehrs von Speisen und Getränken. Atemschutzmasken mit Ausatemventil sind nicht zulässig.

Von der Pflicht ausgenommen sind Personen, für die das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können. Ausgenommen sind auch Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres. Kinder zwischen dem vollendeten 6. Lebensjahr und dem vollendeten 14. Lebensjahr dürfen anstelle einer medizinischen Maske einen beliebigen anderen geeigneten textilen oder textilähnlichen Schutz tragen.

Außerdem stellt die ab Mittwoch geltende Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung fest, dass sich ganz Niedersachsen in der Warnstufe 1 befindet. Für den Lamberti-Markt bedeutet das den Wechsel von „3G“ auf „2G“. Das heißt: Bewirtungsleistungen in Anspruch nehmen und Fahrgeschäfte nutzen dürfen nur noch Menschen, die über einen Impfnachweis oder einen Genesennachweis verfügen. Die Tagesbändchen für den Lamberti-Markt werden demnach nicht mehr an Personen, die nur einen Testnachweis vorlegen, abgegeben. Für die Herausgabe der „Festivalbändchen“, für die auch bisher bereits ein 2G-Nachweis notwendig war, gibt es aktuell keine Änderungen. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind von der 2G-Nachweispflicht ausgenommen.
23.11.2021, 19:51 Uhr
Weihnachtliche Stimmung und Einkaufsnacht in der Oldenburger City
Weihnachtliche Aktionen sind in der Oldenburger Fußgängerzone seit vielen Jahren eine festliche Zutat in der Adventszeit. Dafür übernimmt in diesem Jahr die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) die Organisation. Neben weihnachtlichen Aktionen am 4. und 11. Dezember 2021 können die Geschäfte am 11. Dezember außerdem zur Einkaufsnacht bis 21 Uhr öffnen.

Mit kleinen Weihnachtskonzerten verschönert Oldenburg in dieser besonderen Adventszeit den Besuch in der Innenstadt. An zwei Samstagen (4. und 11.12.2021) ertönen in der Zeit von 12 bis 18 Uhr und von 12 bis 21 Uhr am 11. Dezember weihnachtliche Klänge teils aus dem Fenster, teils auf der Straße an verschiedenen Standorten in der Fußgängerzone. Dafür konnten die Posaunenchöre Art Brass, Gruppe 08, Osternburg, das Tiefstimmenquartett sowie der Nikolai Posaunenchor aus Oldenburg und der Region gewonnen werden.

Am 4. Dezember wird das Programm durch einen Eiskünstler auf dem Julius-Mosen-Platz ergänzt: „Wir wollen den Besuchenden immer wieder etwas Besonderes bieten. Das Team von „Icecatcher“ haben wir erstmals gebucht. Hier entsteht mit E-Kettensägen und anderen Werkzeugen über den gesamten Tag eine weihnachtliche Skulptur aus einem großen Eisblock.“, so Friederike Töbelmann, Leitung Veranstaltungsmanagement OTM.

Zur Einkaufsnacht am 11. Dezember sind dann mehrere Walk-Acts geplant, die für Unterhaltung und schöne Fotomotive sorgen werden. Weitere Informationen sind unter www.oldenburg-tourismus.de/shopping/weihnachten zu finden.
23.11.2021, 19:42 Uhr
Impfpunkt in den Schlosshöfen: Ab jetzt Terminanmeldungen möglich
Angebot startet am 24. November – Immer mittwochs Impfungen ohne Termin, aber mit Wartezeit
Der erste Impfpunkt der Stadt Oldenburg startet am Mittwoch, 24. November, in den Schlosshöfen am Schloßplatz 3. Seit Ende vergangener Woche wurden in einem von der Stadt angemieteten Ladengeschäft im Erdgeschoss des Einkaufscenters zehn Impfkabinen eingerichtet. Rund 400 Impfungen werden pro Tag möglich sein. Um den zu erwartenden Andrang zu steuern, hat sich die Stadtverwaltung dazu entschieden, ein Terminvergabesystem einzurichten. Termine können ab sofort online unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar) gebucht werden.

Bürgerinnen und Bürger können sich aber auch ohne Termin impfen lassen – und zwar immer mittwochs. An diesen Tagen muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Das heißt, gleich am Auftakt-Mittwoch können sich Interessierte ab 10 Uhr ohne vorherige Terminbuchung zur Immunisierung einfinden. Es werden Sicherheitskräfte vor Ort sein. Eine mögliche Warteschlange wird über den östlichen Ein- und Ausgang des Centers nach draußen in Richtung Poststraße geleitet.

Der Impfpunkt wird montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet und mit etwa 20 Mitarbeitenden besetzt sein. Es werden sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Auffrischungsimpfungen vorgenommen. Verimpft werden die mRNA-Impfstoffe von BionTech/Pfizer und Moderna (nur für über 30-Jährige). Oberbürgermeister Jürgen Krogmann appelliert vor allem an jene, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen, die Gelegenheit nun wahrzunehmen: „Nutzen Sie unbedingt die Chance, sich selbst und andere zu schützen. Alle sind dringend dazu aufgerufen, die Verbreitung der Infektionen zu stoppen und zu einer Entlastung der Krankenhäuser beizutragen.“

Die Stadt orientiert sich bei den Impfungen an den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die Auffrischungsimpfungen sollen frühestens im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen.

Nach der STIKO-Empfehlung beziehungsweise dem Beschluss der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister gilt, dass noch nicht vollständig geimpfte Bürgerinnen und Bürger ab zwölf Jahren eine Erst- oder Zweitimpfung erhalten können. Wer mit dem Vakzin von Johnson & Johnson einmalig geimpft wurde, kann bereits vier Wochen nach der Erstimpfung zur Optimierung (Booster) eine Zweitimpfung erhalten.

Zur Impfung sind der eigene Impfpass und Lichtbildausweis mitzubringen. Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein. Jugendliche ab 16 Jahre müssen eine Zustimmung eines Erziehungsberechtigten mitbringen. Um die Abläufe zu beschleunigen, wird darum gebeten, die notwendigen Unterlagen (Anamnese/Impfeinwilligung sowie Aufklärungsblatt) schon ausgefüllt mitzubringen. Die Dateien stehen in verschiedenen Sprachen auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter
 https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html
 zum Download bereit.
19.11.2021, 12:53 Uhr
450.000 Seiten historischer Zeitungen des Oldenburger Landes kostenfrei im Netz
Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
2018 startete die Landesbibliothek Oldenburg in einem Pilotprojekt mit der Digitalisierung einiger Zeitungen des Oldenburger Landes aus den Jahren 1918/1919. Heute ist die digitale Zeitungssammlung der Landesbibliothek auf fast 450.000 Seiten angewachsen und damit das größte Portal historischer Zeitungen im Nordwesten Niedersachsens. Mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft konnten jetzt das sozialdemokratische „Norddeutsche Volksblatt“ (1887–1933) aus Bant bei Wilhelmshaven und das „Jeversche Wochenblatt“ (1791–1945), die älteste noch heute erscheinende Zeitung der Region, vollständig digitalisiert werden. Das digitale Zeitungsangebot der Landesbibliothek umfasst aktuell 22 verschiedene Zeitungstitel des Oldenburger Landes aus einem Zeitraum zwischen 1791 und 1945.

Unter der Adresse https://digital.lb-oldenburg.de/lbolrz stehen alle diese digitalisierten Zeitungen im Internet für die Öffentlichkeit kostenfrei zur Lektüre und zum Download zur Verfügung. Die Zeitungen können nicht nur online durchblättert werden, sondern sind sogar im Volltext durchsuchbar. Außerdem bietet das Portal eine Kalenderfunktion, über die alle Tagesausgaben einzelner Zeitungen gezielt ausgewählt werden können. Insgesamt sind aktuell 322 Zeitungsjahrgänge und über 58.000 Tagesausgaben online.

Kernstück der digitalen Zeitungssammlung mit rund 300.000 Seiten sind das „Norddeutsche Volksblatt“ und das „Jeversche Wochenblatt“. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft förderte zwischen 2019 und 2021 die Digitalisierung dieser historischen Zeitungen des Oldenburger Landes mit 145.000 Euro. Im Herbst 2021 konnte das große Projekt in Kooperation mit dem Schlossmuseum Jever, dem Niedersächsischen Landesarchiv und dem Brune-Mettcker-Verlag erfolgreich abgeschlossen werden. Das Schlossmuseum und die Landesbibliothek ergänzten ihre Zeitungsbestände des „Jeverschen Wochenblattes“ gegenseitig, sodass der Erscheinungsverlauf seit dem ersten Band von 1791 vollständig digital zur Verfügung steht. Der Verlag gab das Einverständnis für die digitale Veröffentlichung aller der Jahrgänge bis 1945. Das Landesarchiv digitalisierte seine Mikrofilme des „Norddeutschen Volksblattes“ und stellte sie der Landesbibliothek zur Verfügung, wo sie weiter bearbeitet und für die Online-Präsentation vorbereitet werden konnten.

Die für das DFG-Projekt ausgewählten Zeitungen entstanden seit dem Ende des 18. Jahrhunderts zwar in einem kleinräumigen regionalen Kontext, sie bieten aber einen differenzierten Blick auf politische, wirtschaftliche und soziale Umwälzungen, die während des 19. und frühen 20. Jahrhunderts deutschlandweit wirksam wurden. Daher sind gerade diese Regionalzeitungen für die überregionale Forschung besonders interessant und zeichnen sich durch ihre lange Laufzeit sowie ihren exemplarischen Charakter für bestimmte Phasen der Pressegeschichte aus. Gleichzeitig sind sie kontrastierenden politischen Strömungen bei sich überschneidenden Verbreitungsgebieten zuzuordnen. Das „Jeversche Wochenblatt“ war zunächst ein Anzeigenblatt, das sich zu einer auf den ländlichen Raum zugeschnittenen politischen Lokalzeitung entwickelte. Ursprünglich liberal-bürgerlich orientiert, vertrat die Zeitung schon ab 1919 eine zunehmend nationalsozialistische Ausrichtung. Das „Norddeutsche Volksblatt“ gehörte im Gegensatz dazu zur sozialdemokratischen Arbeiterpresse und wurde bereits im März 1933 verboten.

Das abgeschlossene DFG-Projekt soll nur eine Zwischenetappe beim weitern Aufbau der Digitalen Sammlung historischer Zeitungen des Oldenburger Landes sein. Aktuell arbeitet die Landesbibliothek an der Digitalisierung der „Nachrichten für Stadt und Land“ (1866-1938) und kooperiert dabei erneut mit dem Niedersächsischen Landesarchiv. Außerdem laufen Gespräche mit weiteren Partnern für die Digitalisierung von Zeitungen aus dem Südoldenburgischen, aus Wilhelmshaven und aus Ostfriesland.

Künftig werden alle digitalen Zeitungen der Landesbibliothek Oldenburg auch in das nationale Zeitungsportal der Deutschen Digitalen Bibliothek eingespielt, das im Oktober 2021 bundesweit freigeschaltet wurde: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper. Das „Jeversche Wochenblatt“ ist dort schon jetzt zu finden.
16.11.2021, 17:22 Uhr
Zwischen Vorfreude und Vorsicht: Budenzauber mit Bändchen
Lamberti-Markt startet – Vielfältiges Angebot – Sicherheit der Gäste steht obenan
Budenzauber, Glühweinduft, stimmungsvolle Beleuchtung und ein ausgefeiltes Hygienekonzept: Mit einer Mischung aus weihnachtlicher Vorfreude und Corona-bedingter Vorsicht startet am Dienstag, 16. November, in Oldenburg der Lamberti-Markt 2021. „Der Infektionsschutz steht für uns an erster Stelle“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Der Eröffnungstag ist in diesem Jahr ausnahmsweise bereits vor dem Totensonntag, um frühzeitig einen Marktbesuch zu ermöglichen und den Andrang zu entzerren. „Für die Standbetreiberinnen und Standbetreiber bietet der vorzeitige Start die Gelegenheit, die Vorgaben des Hygienekonzepts in einer Art ,Kennenlernwoche‘, in der ein noch nicht so starker Besuch erwartet wird, zu erproben. Nach dieser Woche können gegebenenfalls Anpassungen unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben vereinbart werden“, kündigt Dr. Julia Figura als zuständige Marktdezernentin an. „Der diesjährige Marktaufbau ist anders als wir es vor der Pandemie gewohnt waren“, erklärt Bürger- und Ordnungsamtsleiter Michael Lorenz. „Dennoch wurde ein Markt entwickelt, der im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten attraktiv ist.“

Mehr Fläche, breitere Wege und bei Bedarf rote Leuchten
Das Marktgelände wurde um einen Laufweg zwischen Schlosshöfen und Schloss erweitert. An fast allen Stellen des Marktes hat die Marktverwaltung Gangbreiten von mindestens sechs Metern geschaffen. Die Ausschänke wurden so aufgebaut, dass die Bildung von Menschentrauben in den Gassen eingeschränkt wird. Um die Personenanzahl – insbesondere an den sehr gut besuchten Ausschankbetrieben – einzuschränken, wurde eine maximale Besucheranzahl festgelegt. Sollte diese erreicht sein, ist der Ausschank verpflichtet, dies durch eine rote Leuchte zu signalisieren.

Weniger Buden, neue Angebote
Die Anzahl an Buden hat sich von 120 auf etwa 95 reduziert. Die geringere Anzahl resultiert aus Absagen von Marktkaufleuten aufgrund von Personalmangel oder Problemen bei der Beschaffung von Waren. So wird es in diesem Jahr unter anderem nicht die beliebten Kartoffelpuffer und auch nicht die großen Schaumküsse am Rathausmarkt geben. Trotz der reduzierten Anzahl an Ständen hält der Markt ein vielfältiges Angebot an Glühwein, Mandeln, Bratwurst, Kunsthandwerk und Geschenkartikeln bereit. „Das Imbiss-Sortiment wird erstmalig durch die vor allem in Tschechien beliebten Baumstriezeln erweitert. Mit dem Verkauf von O’Donnell Moonshine Likör wird es zudem einen neuen Verkaufsstand geben. Beide Angebote sind auf dem Rathausmarkt zu finden“, freut sich Marktmeister Dennis Ostendorf.

3G-Regelung bei Imbiss- und Ausschankbetrieben sowie in Fahrgeschäften
Es dürfen lediglich Gäste bewirtet werden beziehungsweise in Fahrgeschäften mitfahren, die eine der 3G-Anforderungen (geimpft, genesen oder getestet) erfüllen. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind davon ausgenommen. Wer auf dem Weihnachtsmarkt nur bummeln und/oder etwas einkaufen möchte, benötigt keinen Nachweis.

Nach Prüfung des 3G-Nachweises in Verbindung mit dem Personalausweis werden Bändchen in Papierform mit täglich wechselnden Farben ausgegeben. Geimpfte oder Genesene haben zusätzlich die Möglichkeit, gegen Entrichtung einer Schutzgebühr von einem Euro stabilere Stoffbändchen (sogenannte Festivalbänder) zur Nutzung für den gesamten Zeitraum des Lamberti-Marktes zu erhalten. Eine Abholung für Dritte ist nicht möglich.

Hier gibt es die Bändchen:
Die Bändchen sind an den Imbiss- und Ausschankbetrieben sowie an den Fahrgeschäften erhältlich. Zusätzlich gibt es folgende Ausgabestellen:

  • OTM (Lange Straße 3; Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr; samstags von 10 bis 16 Uhr; sonntags geschlossen)
  • Clearingstelle (Schloßplatz im Gebäude der Schlosshöfe in der Nähe des Eingangs Schiller; Öffnungszeiten: sonntags bis donnerstags von 11 bis 20.30 Uhr; freitags und samstags von 11 bis 21.30 Uhr)
  • Infostand auf dem Schloßplatz (vor dem Verwaltungsgericht; Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 17 bis 20.30 Uhr; freitags von 17 bis 21.30 Uhr; samstags von 11 bis 21.30 Uhr; sonntags von 11 bis 20.30 Uhr)
  • Lambertihof (Markt 22; Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 17 bis 20.30 Uhr; freitags von 17 bis 21.30 Uhr; samstags von 11 bis 21.30 Uhr; sonntags von 11 bis 20.30 Uhr)
  • Schlosshöfe (Schloßplatz 3; Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 17 bis 20.30 Uhr; freitags von 17 bis 21.30 Uhr; samstags von 11 bis 21.30 Uhr; sonntags geschlossen)
Teststationen in der Nähe des Lamberti-Marktes gibt es unter anderem am Bahnhofsplatz, am Julius-Mosen-Platz und am Staatstheater (Theaterwall 19/Ecke Roonstraße). Keine grundsätzliche Maskenpflicht Grundsätzlich herrscht keine Maskenpflicht auf dem Lamberti-Markt. Es wird allerdings empfohlen, zu Stoßzeiten eine Maske zu tragen. Während des Lamberti-Marktes können weitere Maßnahmen notwendig werden, um den Infektionsschutz sicherzustellen, zum Beispiel die Einführung der Maskenpflicht, Einbahnstraßenregelungen oder eine vorübergehende Teilschließung des Marktes. Mehr sanitäre Anlagen Neben den bestehenden Toilettenanlagen wird es in diesem Jahr einen weiteren Wagen am Kasinoplatz geben. Dadurch sollen Warteschlangen reduziert werden. Die Anlagen werden regelmäßig intensiv gereinigt und desinfiziert. Zusätzlich sind die Toilettenwagen mit Handdesinfektionsmitteln ausgestattet. Kontrollen Bürger- und Ordnungsamt sowie die Polizei kontrollieren stichprobenartig die Umsetzung des Hygienekonzeptes. Der Oldenburger Schaustellerverband wird zudem mit eigenem Personal auf die Einhaltung der Hygieneregelungen achten. Soziale Hütte Seit dem Jahr 2013 stellen die Stadt Oldenburg und der Oldenburger Schaustellerverband eine Hütte für karitative Einrichtungen zur Verfügung. Auch in diesem Jahr besteht wieder die Möglichkeit, sich in der Hütte zu präsentieren und durch Verkäufe für den guten Zweck zu sammeln. Die Hütte befindet sich im westlichen Eingangsbereich der St. Lamberti-Kirche (gegenüber vom Kasinoplatz). Tannenbaum mit neuer Beleuchtung Auch in diesem Jahr erstrahlt der Weihnachtsbaum auf dem Rathausmarkt im tollen Lichterglanz. Für ein weihnachtliches Ambiente sorgt eine neue Beleuchtung mit insgesamt 4.800 LED-Lampen. Der Pentor-Stern sorgt für ein stimmungsvolles Gesamtbild. Weihnachtsmann für Kinder Ab dem 28. November ist der Weihnachtsmann täglich um 16 Uhr auf der Bühne am Schlossplatz anzutreffen. Hier können die Kinder ihre Weihnachtswünsche direkt beim Gabenbringer abgeben. Sicherheit durch neue Poller „Für den diesjährigen Lamberti-Markt gibt es neben dem Hygienekonzept ein modifiziertes Sicherheitskonzept“, erklärt Christian Aster, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung. „Marktverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Marktkaufleute stimmen sich im Vorfeld des Lamberti-Marktes und auch während des Marktes regelmäßig zu Sicherheitsfragen ab.“ In diesem Jahr kommen erstmalig neue Sicherheits-Poller – so genannte „Oktablöcke“ – zum Einsatz, die die Betonblöcke der vergangenen Jahre ablösen. Außerdem werden mobile Einfahrtssperren durch Fahrzeuge insbesondere im Bereich Schloss, Schlosshöfe und Kasinoplatz errichtet. Die Polizei wird das Marktgelände wie in 2018 und 2019 mit Kameras videoüberwachen. Polizei sowie Bürger- und Ordnungsamt werden regelmäßig Fußstreifen – auch in Zivilkleidung – einsetzen. An den Wochenenden werden diese Kräfte durch Bereitschaftseinheiten der Polizei verstärkt. Sollten Besucherinnen und Besucher Auffälligkeiten wahrnehmen (zum Beispiel Taschendiebstähle oder Auseinandersetzungen), können vor Ort auch alle Marktkaufleute angesprochen werden, um einen Kontakt zur Polizei herzustellen. Ebenso kann die Polizei direkt unter 112 informiert werden. Der Schaustellerverband engagiert für die Nachtstunden wieder einen Sicherheitsdienst. Anreise Der Lamberti-Markt liegt direkt in der Innenstadt am Rathaus und Schlossplatz. Während des Marktes ist auch diesmal mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen. Die Stadt Oldenburg bittet daher darum, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Vom Bahnhof aus ist der Markt in wenigen Gehminuten erreichbar. Oldenburgerinnen und Oldenburgern wird empfohlen, gerne auch mit dem Fahrrad zu kommen. Rund um den Lamberti-Markt stehen zahlreiche zusätzliche Abstellplätze zur Verfügung. Für Busreisende wird erneut eine zusätzliche Ein- und Ausstiegsmöglichkeit an der Huntestraße zur Entlastung der Halteplätze am Cäcilienplatz eingerichtet. Öffnungszeiten Der Lamberti-Markt ist am Eröffnungstag von 17 bis 20.30 Uhr, sonntags bis donnerstags von 11 bis 20.30 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 21.30 Uhr geöffnet. Am Totensonntag (21. November) bleibt der Markt geschlossen. Weitere Informationen zum Lamberti-Markt sowie tagesaktuelle Neuigkeiten und Bilder gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/lambertimarkt oder unter facebook.com/lambertimarkt.
11.11.2021, 23:22 Uhr
Lamberti-Markt: Festivalbändchen sind ab Freitag bei der OTM verfügbar
Mit 2G-Nachweis für die gesamte Marktdauer gültig
Der Lamberti-Markt 2021 beginnt zwar erst am 16. November um 17 Uhr, das erste Souvenir ist allerdings bereits schon ab diesem Freitag, 12. November, erhältlich: Geimpfte und genesene Personen können dann bereits gegen eine Schutzgebühr von einem Euro ein Festivalbändchen erwerben. Diese für die gesamte Marktdauer bis zum 22. Dezember geltenden Bändchen berechtigen zum Genuss von Glühwein, Punsch, Bratwurst, Lebkuchen und von anderen Getränken und Speisen sowie zur Nutzung von Fahrgeschäften.

Die Festivalbändchen können nur persönlich gegen Vorlage eines Identitätsnachweises und einem Nachweis der Impfung oder der Genesung an Interessierte herausgegeben werden. Eine Abholung für Dritte ist nicht möglich. Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) ermöglicht den Erwerb während der Öffnungszeiten der Oldenburg-Info im Lappan (Lange Straße 3) montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr.
 
Neben dem Festivalbändchen werden ab Marktbeginn auch kostenlose Bändchen mit täglich wechselnden Farben ausgegeben an Besucherinnen und Besucher mit 3G-Nachweis. Voraussetzung ist ein Impf- oder Genesenennachweis oder ein tagesaktuelles negatives Testergebnis. Sowohl diese kostenlosen Bändchen als auch die Festivalbändchen sind ab dem 16. November an den Bewirtungs- und Fahrbetrieben auf dem Lamberti-Markt sowie in den Schlosshöfen (im Erdgeschoss direkt bei Fahrstühlen), im Lambertihof und an einem Infostand auf dem Schloßplatz verfügbar. Zusätzlich wird eine sogenannte „Clearingstelle“ am Schloßplatz eingerichtet, die unklare Sachverhalte prüft.

Die 3G-Nachweispflicht gilt nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Wer auf dem Weihnachtsmarkt nur bummeln und/oder etwas einkaufen möchte (das gilt auch für To-Go-Speisen), benötigt – ebenso wie im Einzelhandel – keinen Nachweis.
11.11.2021, 23:06 Uhr
Horst-Janssen-Museum vergibt erstmalig Stipendium
Künstlerin Aline Helmcke darf neun Monate in Oldenburg über Janssen forschen
Das Horst-Janssen-Museum vergibt dieses Jahr erstmalig und mit der Unterstützung seines Fördervereins ein neunmonatiges Forschungsstipendium. Erste Stipendiatin ist die Künstlerin Aline Helmcke aus Leipzig, die sich mit bewegter Zeichnung beschäftigt und zu Horst Janssens Frühwerk forschen wird. Für die Dauer ihres Stipendiums zahlt der Förderverein eine monatliche Pauschale für die Lebenshaltungskosten und das Museum stellt eine frisch renovierte Wohnung im Haus von Janssens Großeltern zur Verfügung. Horst Janssens verbrachte in dem Haus in der Lerchenstraße in Oldenburg seine Kindheit. 

Mit dem neuen Stipendium wollen Museum und Förderverein Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler fördern, deren Forschungsschwerpunkt im Bereich Zeichnung und Grafik liegt, und die sich in Horst Janssens Werk vertiefen möchten. „Unser Förderverein hat das Stipendium gerne gemeinsam mit dem Horst-Janssen-Museum eingerichtet und unterstützt es nun finanziell, damit verstärkt zu Horst Janssen geforscht und sein Werk in neue, künstlerische Zusammenhänge gestellt wird“, sagt Inge von Danckelman, erste Vorsitzende des Fördervereins.

Die Entscheidung für Aline Helmcke wurde von einer Auswahlkommission bestehend aus Dr. Tobias Burg (Folkwang Museum Essen), Dr. Markus Müller (Picasso Museum Münster), Petra Roettig (Hamburger Kunsthalle), Dr. Jutta Moster-Hoos (Horst-Janssen-Museum) und Inge von Danckelman (Freunde und Förderer des Horst-Janssen-Museums Oldenburg e.V.) gefällt. Museumsleiterin Jutta Moster-Hoos über die Entscheidung: „Ich habe Aline Helmcke vor allem als Künstlerin kennengelernt. Auf ihre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Janssen freue ich mich deshalb besonders, denn sie wird andere und neue Aspekte in seinem Werk zu Tage fördern.“

Im Fokus von Aline Helmckes Forschungsinteresse steht das Verhältnis von Zeichnung, Bewegung und bewegter Zeichnung. Im Rahmen des Forschungsstipendiums am Horst-Janssen-Museum wird sie sich mit dem wenig bekannten Frühwerk von Horst Janssen beschäftigen. Die Lithographien und Farbholzschnitte der späten 1950er Jahre werden zum Ausgangspunkt einer praktisch-wissenschaftlichen Untersuchung, die den Stellenwert von Material und Technik für den frühen Zeichenstil von Janssens grafischen Arbeiten herausarbeiten und dessen narratives Potenzial für die bewegte Zeichnung erkunden soll.

Aline Helmcke wurde 1974 in Berlin geboren. Sie studierte von 1995 bis 2002 an der Universität der Künste Berlin und wurde dort 2002 Meisterschülerin. Anschließend absolvierte sie am Royal College of Art in London einen Masterstudiengang in Animation. Seit April 2020 promoviert sie an der Filmuniversität Babelsberg über das Thema „Zeichnen zur Zeit“. Sie erhielt 2017 einen Award beim Girona Film Festival Spanien und sammelte Lehrerfahrung an der Bauhaus-Universität Weimar. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Museum Folkwang Essen, im Haus der Kulturen der Welt Berlin, im Foro de Animación Contemporánea Mexico City sowie auf Filmfestivals in Cork, Girona, Zypern, Toulouse, Trieste und London gezeigt. Zurzeit ist Aline Helmcke mit einer Arbeit in der Ausstellung „Janssen ANIMIERT“ im Horst-Janssen-Museum zu sehen.
11.11.2021, 21:48 Uhr
Zweiter Projektraum des Stadtmuseums Oldenburg
Stadtmuseum eröffnet neue Zwischennutzung in der Langen Straße 10
Am Samstag, 13. November eröffnet das Stadtmuseum den Projektraum_2 in einem leer stehenden Ladengeschäft in der Langen Straße 10. Bis zum 22. Januar stellt das Museum dort einen Teil seiner aktuellen Arbeit vor. An drei interaktiven Stationen können Besucherinnen und Besucher sich mit ihrer Meinung, ihrem Wissen und ihren Erfahrungen einbringen und so zum Teil des neuen Museums werden.

Die Projekträume sind über die neubaubedingte Schließzeit des Museums hinweg zweimal pro Jahr geplant. Das Stadtmuseum geht damit bewusst in die Oldenburger Innenstadt, um die Themen des Museums näher an die Menschen heranzubringen. „Die Projekträume sind für uns eine Schnittstelle zu den Oldenburgerinnen und Oldenburgern“, erklärt Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums. „Wir haben hier die Möglichkeit Fragen zu formulieren, die uns beschäftigen und Interessierte direkt an der Beantwortung zu beteiligen. Die Teilhabe am Prozess der Neuausrichtung des Museums und seiner zukünftigen Inhalte ist uns ein wichtiges Anliegen.“

Die Mitmach-Stationen beschäftigen sich mit dem Stadtraum, dem persönlichen Bezug zu Erinnerungsorten und der Sichtbarkeit von Orten in der Stadt, die eigentlich nicht mehr existieren. Im Fokus steht die Frage, welche Erinnerungen und Erzählungen wichtig sind, damit die Geschichte Oldenburgs aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden kann.

Das Stadtmuseum befragt zum Beispiel Oldenburgerinnen und Oldenburger dazu, welche Themen und Orte der Stadt für sie am wichtigsten sind. Damit zielt das Museum auf die so genannten Kristallisationspunkte der kollektiven Erinnerung ab. Die zehn beliebtesten Orte werden Teil der seit Mai fortlaufenden Stadtausstellung. In dieser macht das Museum regelmäßig auf neue Orte aufmerksam und erzählt anhand spannender Anekdoten deren Geschichte.

„Wir bieten außerdem zwei Stationen an, bei denen wir Besucherinnen und Besucher dazu einladen, ihre Erinnerungen und Perspektiven auf Oldenburg in wachsenden Ausstellungsstücken einzubringen“, sagt Sandrine Teuber, Koordinatorin des Projektraums.

Darüber hinaus stellt das Museum eine neue Augmented Reality-App vor, die den früheren Garten des Museumsgründers Theodor Francksens wieder zum Leben erweckt. Mit der App können Nutzerinnen und Nutzer Details aus diesem Garten direkt dort sichtbar machen, wo sie früher waren. Dadurch werden neue Perspektiven auf die Stadt möglich und längst vergessene Orte wieder sichtbar. Die Entwicklung der App wurde im Rahmen des Projekts Digitale Lernlabore aus Mitteln des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert. Mehr Informationen sind auf der Website des Stadtmuseums zu finden: https://www.stadtmuseum-oldenburg.de/garten-app.

Mit der Langen Straße 10 bezieht das Stadtmuseum diesmal ein Gebäude mit reicher Tradition. Die Adresse besteht seit dem 16. Jahrhundert. Das jetzige Gebäude beherbergte früher die Hofschneiderei Bamberger und Theofiel. Dort wurden seit Beginn des 19. Jahrhunderts Kleidung und Uniformen für den Oldenburger Hof gefertigt.

Am Eröffnungstag sind ab 11 Uhr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtmuseums vor Ort und beantworten Fragen rund um das Museum, den Projektraum und ihre aktuelle Arbeit.

Öffnungszeiten des Projektraums sind Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr
11.11.2021, 21:44 Uhr
40.000 Euro Unterstützung für Oldenburger Kinokultur
Erfolgreiches Förderkreisfest des Cine k
Am Sonntag, den 7. November, fand im ausgebuchten Cine k das Herbstfest des Förderkreises für das Cine k und das Medienbüro statt. Dieses galt als Dankeschön für die Arbeit des Förderkreises, denn die Pandemie war und ist nicht leicht für das Cine k und das Medienbüro Oldenburg. Seit Anfang der Pandemie wurden über den Förderkreis 40.000 € Spenden und Mitgliedsbeiträge eingenommen, erzählt Helga Wilhelma, Vorsitzende des Förderkreises. Der Förderkreis besteht momentan aus 175 Mitgliedern, welche das Cine k und das Medienbüro Oldenburg durch Beiträge unterstützen. Durch die Spenden war es dem Kino trotz der schwierigen Situation möglich, eine aufblasbare Leinwand sowie Kopfhörer für das Draußen-Kino im Sommer und einen Projektor zu finanzieren.  

Der Abend war ein großes Dankeschön an all die Menschen, die das Cine k unterstützen. Dafür gab es ein besonderes Programm: Es gab ein Buffet und Sektempfang sowie ein anschließendes Kino-Quiz, bei dem alle Kinoliebhaber:innen und -expert:innen auf ihre Kosten kamen. Neben dem gemeinsamen Raten im Kinosaal ermöglichte das Herbstfest, einander zu begegnen und in einen Austausch miteinander zu kommen. Im Anschluss an das Quiz wurde der Film „Minari“ von Lee Isaac Chung gezeigt. Ein Film, welcher einmal mehr zeigt, wofür das Cine k steht: Filme, die sich jenseits des Mainstreams befinden und über die Erzählmuster kommerzieller Produktionen hinausgehen. 
09.11.2021, 14:21 Uhr
Startrampe für nachhaltige Produkte
Wechsel auf der städtischen Pop-up-Fläche im CCO
Ein Wettbewerb der städtischen Wirtschaftsförderung machte es möglich: Seit Mai werden zwei neuartige Einzelhandelskonzepte im CCO an der Heiligengeiststraße erprobt. Während die Mode-Designerin Sibylle Kleinhans ihre Geschäftsidee KUMOKO, ein Mode-Geschäft mit Jeans-Reparaturwerkstatt, erfolgreich umsetzen konnte, mussten die Betreiber des Kulturkiosks „Ecken und Kanten“ ihr Geschäft vorzeitig aufgeben. Für sie rückt Dr. Sina Longman mit einem Shop für nachhaltige Kosmetik- und Haushaltsprodukte nach. Die Eröffnung von ECO ZEENA ist noch für diese Woche geplant.

Wettbewerb um Pop-up-Fläche im CCO
Die Wirtschaftsförderung hatte im Frühjahr über einen Wettbewerb zwei Ladenflächen für Pop-up-Stores à 35 Quadratmeter im CCO zur achtmonatigen miet- und nebenkostenfreien Nutzung vergeben. Finanziert wurde der Wettbewerb über das im März vom Rat beschlossene Sofortprogramm zur Belebung der Oldenburger Innenstadt. Sibylle Kleinhans war eine der Gewinnerinnen und konnte sich seit der Eröffnung im Mai mit ihrem Upcycling-Label KUMOKO bereits einen festen Kundenstamm aufbauen. Über 160 Jeans wurden bislang von ihr repariert und unikatiert. Darüber hinaus können in ihrem Shop ausgewählte Mode, Accessoires und Designobjekte erworben werden.

Das andere Gewinnerteam um Jannik Kirchner und Michael Viertel wollte mit dem Kulturkiosk „Ecken und Kanten“ neben einem klassischen Kiosk-Sortiment eine Verkaufsfläche für Oldenburger Kunst- und Kulturprodukte anbieten. Aufgrund von fehlenden Personalkapazitäten mussten die Gründer jetzt jedoch die Reißleine ziehen und die Nutzungsvereinbarung vorzeitig auflösen. 

Chance für Nachrückerin
Die Stadt handelte zügig, um für die Restlaufzeit und vor allem das nahende Weihnachtsgeschäft einer weiteren Geschäftsidee eine Startrampe in der Innenstadt zu bieten. Im damaligen Wettbewerb ebenfalls in der engeren Auswahl, wurde mit Dr. Sina Longman und ihrem Geschäftskonzept ECO ZEENA schnell eine vielversprechende Nachrückerin gefunden.

ECO ZEENA wurde 2019 in Winchester, Großbritannien als Marktstand für nachhaltige und plastikfreie Produkte gegründet. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2020 ist Sina Longman mit ihrem Marktstand auf Wochenmärkten in Oldenburg und Umgebung zu finden und betreibt einen Onlineshop unter www.ecozeena.com. Unter dem Motto „Irgendwann ist jetzt“ wagt sie nun in Rekordzeit den Sprung in ihr eigenes Ladengeschäft. „Ich bin sehr erleichtert, dass wir so schnell einen passenden Ersatz finden konnten. Das Engagement von Sina Longman zeigt mir, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben“, freut sich Dr. Wiebke Friedrich von der städtischen Wirtschaftsförderung.

Bis zum 15. Januar 2022 werden KUMOKO und ECO ZEENA noch ihre nachhaltigen Produkte und Dienstleistungen im CCO in der Heiligengeiststraße anbieten.
09.11.2021, 13:48 Uhr
Entdeckungsreisen in die Farbenwelten der Elvira Bach
Mit einer Ausstellung gratuliert das Blauschimmel Atelier der Berliner Künstlerin zum 70. Geburtstag
Ein Jahr lang öffnete das Malatelier des Blauschimmel Ateliers unter der Leitung von Susanne Barelmann und Marianne Garbe seine analogen und digitalen Türen und lud alle Interessierten ein ausdrucksstarke Selbstportraits zu malen, genau wie die Berliner Künstlerin Elvira Bach.

Die Unverwechselbarkeit ihrer Bilder, die Farbenpracht und die expressive Malweise machen Bach zum Vorbild für viele Künstler*innen. Und so wurden die Entdeckungsreisen in die Farbenwelten der Elvira Bach für die Teilnehmenden zu Entdeckungsreisen in das eigene Selbst. Die entstandenen Werke werden vom 16.11.2021 bis zum 03.01.2022 in einer Ausstellung im Foyer der Kinderbibliothek am PFL und einem Katalog der Öffentlichkeit gezeigt.

Das Projekt wird gefördert von der Oldenburgischen Landschaft und der LZO Sparen + Gewinnen.

Entdeckungsreisen in die Farbenwelten der Elvira Bach
Foyer der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, 26122 Oldenburg
16.11.2021 – 03.01.2022
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 11-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr
Eintritt: frei
09.11.2021, 13:16 Uhr
Blog zu den historische Karten der drei niedersächsischen Landesbibliotheken gestartet
Zum 75-jährigen Jubiläum des Landes Niedersachsen starten die drei niedersächsischen Landesbibliotheken am 8. November einen gemeinsamen Blog, in dem besondere Kostbarkeiten aus dem historischen Kartenbestand der Häuser vorgestellt werden: https://historische-karten.gbv.de/.

Seit 2019 erschließen und digitalisieren die Landesbibliothek Oldenburg, die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in einem gemeinsamen Projekt ihre historischen Kartenbestände. 

Der Blog, der nun an den Start geht, wird wöchentlich neue Beiträge enthalten, und das Bundesland sowie seine Vorläufergebiete in seiner ganzen Vielfalt abbilden. So werden beispielsweise Seekarten und Stadtansichten vorgestellt, königliche Reiserouten und Chausseen, das Celler Schloss und das brennende Stade sind zu sehen oder der Borgloher Kohlestollen. Mitarbeiter*innen der Bibliotheken, Fachleute der Wissenschaft und interessierte Sammler*innen werden im Blog zu Wort kommen.

In dem gemeinsamen Projekt der drei Landesbibliotheken konnten durch die Förderung des Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur mehr als 10.000 historische Kartenwerke virtuell zugänglich gemacht werden. Herausragende kartografische Materialien der Landesgeschichte sind so per Mausklick auffindbar. Sie werden in der Altkartendatenbank IKAR erschlossen, in den Digitalen Sammlungen der beteiligten Häuser digital zur Verfügung gestellt, und sollen mittelfristig im Fachportal „Kartenspeicher“ der Verbundzentrale des GBV virtuell zusammengeführt und in das Portal „Kulturerbe.Niedersachsen.de“ integriert werden. 
05.11.2021, 20:10 Uhr
Heinrich Steinfest mit „Amsterdamer Novelle“ in der LiteraTour Nord
Lesung findet im Oldenburger Schloss statt
Heinrich Steinfest gilt als einer der originellsten Erzähler der deutschen Sprache. Am Sonntag, 21. November, präsentiert er seine „Amsterdamer Novelle“ in der LiteraTour Nord und spricht mit der Literaturwissenschaftlerin Silke Behl. Beginn ist um 11 Uhr im Saal des Oldenburger Schlosses. Die Oldenburger Lesungen der LiteraTour Nord werden in Kooperation vom Literaturhaus und der Buchhandlung Thye veranstaltet. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnahme ist nur möglich nach Kartenreservierung unter literaturhaus@stadt-oldenburg.de.

Heinrich Steinfests neues Buch ist knapp, pointiert und rasant erzählt. Es kreist um Amsterdam, eine schicksalhafte Liebe und ein Foto. Mit diesem Foto beginnt und endet die „Amsterdamer Novelle“. Es zeigt den Kölner Roy Paulsen, wo er nicht sein kann, in Amsterdam. Er ist nie dort gewesen, und doch sieht man, wie er mit dem Rad an einer Gracht entlangfährt. Paulsen könnte dieses Bild als kuriose Verwechslungsgeschichte abtun. Er fährt jedoch nach Amsterdam und macht sich auf die Suche nach dem Haus, das hinter dem Radfahrer zu sehen ist. Dabei gerät er in eine tödliche Auseinandersetzung, die sein Leben in eine neue Richtung lenkt – genau auf den Moment des Fotos zu.

Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet und erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde er für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis. 2018 wurde „Die Büglerin“ für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien von ihm der Roman „Der Chauffeur“.
05.11.2021, 19:54 Uhr
Lasst uns froh und munter sein – und vorsichtig
Lamberti-Markt 2021: Alle wichtigen Regeln und Informationen im Überblick
Lasst uns froh und munter sein – und vorsichtig: Das bekannte Weihnachtslied bekommt mit Blick auf den Lamberti-Markt eine Ergänzung. Nach Corona-bedingter Pause in 2020 lebt das adventliche Treiben zwischen Altem Rathaus, Lambertikirche und historischem Schloss in diesem Jahr wieder auf, und zwar dank eines Frühstarts um eine Woche verlängert vom 16. November bis zum 22. Dezember. Allerdings gelten für den Genuss von Glühwein, Punsch und Lebkuchen besondere Regeln im Sinne des Infektionsschutzes.

Über das im Einklang mit der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen stehende Veranstaltungskonzept informierten Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Dezernentin Dr. Julia Figura, Bürger- und Ordnungsamtsleiter Michael Lorenz und der Vorsitzende des Oldenburger Schaustellerverbandes, Michael Hempen, am Donnerstag, 4. November, in einem Pressegespräch. Passend zum Anlass sagte Krogmann: „Die frohe Botschaft ist: Der Lamberti-Markt findet statt. Wir haben gemeinsam eine gute Lösung gefunden, die Vorfreude auf Weihnachten vermittelt und eine größtmögliche Sicherheit gewährt.“

Krogmann machte indes keinen Hehl daraus, dass er sich praktikablere Landesvorgaben gewünscht hätte – auch, um Diskussionen um die vermeintlich von Kommunen zu restriktiv gehandhabte Auslegung der Vorschriften zu vermeiden. Die Umsetzung sei für die Stadt und das Schaustellergewerbe sehr aufwendig. Gerade die geplante Bändchen-Ausgabe an Besucherinnen und Besucher mit 3G-Nachweis, der zum Verzehr von Speisen und Getränken berechtigt, sei eine organisatorische Herausforderung. „Einiges wird sich vielleicht erst nach ein paar Tagen zurechtruckeln“, warb der Oberbürgermeister um Verständnis.

Dr. Julia Figura ergänzte, dass es nach dem Start am 16. November zunächst eine Art „Kennenlern-Woche“ geben werde, in der die Regelungen des Hygienekonzepts erprobt und überprüft werden. „Danach können Anpassungen – in Abstimmung mit dem Schaustellerverband – vereinbart werden, soweit diese weiterhin den rechtlichen Vorgaben der Corona-Verordnung entsprechen“, betonte die Dezernentin.

Durch die Erweiterung des Marktgeländes in Richtung Staulinie können insgesamt etwas mehr als 100 Buden und Stände platziert werden. Schausteller-Chef Michael Hempen dankte der Stadtverwaltung für ihr Engagement, den Lamberti-Markt möglich zu machen. „Wir wissen um die Verantwortung, die wir tragen. Die Hygienemaßnahmen werden greifen“, zeigte er sich überzeugt. „Wir freuen uns auf Besucherinnen und Besucher aus Oldenburg und der Region.“

Bürger- und Ordnungsamtsleiter Michael Lorenz stellte die Eckpunkte des Hygienekonzeptes vor.

3G-Regelung bei Imbiss- und Ausschankbetrieben sowie in Fahrgeschäften:
  • Es dürfen lediglich Gäste bewirtet werden beziehungsweise in Fahrgeschäften mitfahren, die eine der 3G-Anforderungen (geimpft, genesen oder getestet) erfüllen. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind davon ausgenommen.
  • Nach Prüfung des 3G-Nachweises in Verbindung mit dem Personalausweis werden Bändchen in Papierform mit täglich wechselnden Farben ausgegeben. Geimpfte oder Genesene haben zusätzlich die Möglichkeit, gegen Entrichtung einer Schutzgebühr von einem Euro stabilere Stoffbändchen (sogenannte Festivalbänder) zur Nutzung für den gesamten Zeitraum des Lamberti-Marktes zu erhalten.
  • Die Bändchen werden an den Imbiss- und Ausschankbetrieben sowie an den Fahrgeschäften erhältlich sein. Zusätzlich gibt es sie in der Oldenburg-Info im Lappan (dort werden die Stoffbändchen voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche zu haben sein), in der „Sozialen Hütte“ auf dem Rathausmarkt und an einem Info-Stand auf dem Schlossplatz sowie an weiteren Ausgabestellen in der Nähe des Lamberti-Marktes, die noch benannt werden.
Die Standbetreiberinnen und Standbetreiber, die bei der Ausgabe der Bändchen mitwirken, erhalten vorab eine Schulung.
  • Teststationen in der Nähe des Lamberti-Marktes gibt es unter anderem am Bahnhofsplatz, am Julius-Mosen-Platz und am Staatstheater (Theaterwall 19/Ecke Roonstraße).
Allgemeines:
  • Grundsätzlich herrscht keine Maskenpflicht auf dem Lamberti-Markt. Es wird allerdings empfohlen, zu Stoßzeiten eine Maske zu tragen.
  • Während des Lamberti-Marktes können weitere Maßnahmen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes notwendig werden, wie zum Beispiel die Einführung der Maskenpflicht, Einbahnstraßenregelungen oder eine vorübergehende Teilschließung.
Vermeiden von großen Menschenansammlungen:
  • Der Marktbeginn wurde zur Entzerrung der besucherstarken Wochenenden um eine Woche, auf den 16. November, vorgezogen.
  • Die Abstände bei Ständen mit hohem Besucheraufkommen wurden vergrößert. Die Ausschänke werden so aufgebaut, dass die Bildung von Menschentrauben in den Gängen eingeschränkt wird. Außerdem wurden die Gassen teilweise verbreitert und zusätzliche Flächen geschaffen.
  • Um die Personenanzahl – insbesondere an sehr gut besuchten Ausschankbetrieben – steuern zu können, soll eine Begrenzung der Becherzahl festgelegt werden. Sollte die Besucherzahl überschritten werden, wird ein sichtbares Signal an der jeweiligen Hütte zu sehen sein.
Sanitäre Anlagen: Es wird in diesem Jahr ein zusätzlicher Toilettenwagen bereitgestellt, so dass ausreichend Toiletten zur Verfügung stehen. Diese werden durch das Reinigungspersonal intensiv gereinigt und desinfiziert. Zusätzlich sind in den Toilettenwagen Handdesinfektionsmittel installiert. Kontrollen: Die Einhaltung des Hygienekonzeptes wird stichprobenartig vom Ordnungsamt und der Polizei kontrolliert. Öffnungszeiten: Freitags und samstags: 11 bis 21.30 Uhr Sonntags bis donnerstags: 11 bis 20.30 Uhr Eröffnungstag, 16. November: 17 bis 20.30 Uhr Totensonntag, 21. November: geschlossen
05.11.2021, 19:45 Uhr
Weihnachtlicher Glanz ab dem 16. November
Rund 180 Lichterketten bringen Oldenburg zum Strahlen
Weihnachtlicher Lichterglanz in der Fußgängerzone ist eine feste Zutat für die Adventszeit in Oldenburg. Dafür übernimmt in zahlreichen Straßen wieder das City-Management Oldenburg (CMO) die Organisation. Die Lichterketten schmücken in diesem Jahr bereits ab dem 16. November mit Start des Lamberti-Marktes die Innenstadt. Derzeit wird die Weihnachtsbeleuchtung installiert. Am Totensonntag wird analog zum Weihnachtsmarkt die Beleuchtung ausbleiben.

„Weihnachtsbeleuchtung in Krisenzeiten ist ohne Unterstützer nicht möglich“, berichtet Friedrich-August Fisbeck. 1. Vorsitzender des CMO. „Deshalb wurden die Kräfte gebündelt, um die Beleuchtung zu finanzieren. Ausschlaggebender Unterstützer ist hierbei die Stadt Oldenburg, die in diesem Jahr die Finanzierung fast vollständig übernimmt. Mit dem Sofortprogramm Innenstadt verabschiedete der Rat der Stadt Oldenburg (Oldb) im März 2021 ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Oldenburger Innenstadt. Die Weihnachtsbeleuchtung ist Teil dieses Sofortprogramms“, so Fisbeck.

Insgesamt werden rund 180 LED-Lichterketten aufgehängt und acht Schmuckbilder. Drei von den Bildern schmücken die Haarenstraße, die anderen die Eingänge zur Fußgängerzone an der Bergstraße, der Gaststraße, der Kurwickstraße und der Langen Straße, sowie ein weiteres die Mottenstraße. Die Lichtbilder am Brunneneck über die Lange Straße und die Achternstraßen fehlen in diesem Jahr wegen der Bauarbeiten am Eckgebäude. Die Oldenburger Weihnachtsbeleuchtung besteht aus LED-Lampen, die aufgrund ihrer hohen Effizienz weniger Energie verbrauchen und damit nicht nur effizient, sondern auch umweltschonend sind.

„Die Weihnachtsbeleuchtung leistet einen wichtigen Beitrag zur Stimmung. Lichtinstallationen in den Einkaufsstraßen machen die Vorweihnachtszeit besonders schön. Damit tragen wir zur Belebung der Innenstadt bei. In einigen Straßen wie der Haaren-, Berg- oder auch Gaststraße sind vor allem inhabergeführte Geschäfte mit Tradition oder individuellen Konzepten ansässig. Die Geschäftsleute stecken viel Herzblut in die Beleuchtung der Straße und ihrer Läden, um für ihre Kunden eine weihnachtliche Stimmung zu schaffen. Das sollte nicht für selbstverständlich genommen werden. Wir sind sehr dankbar für dieses Engagement“, erklärt Friederike Töbelmann von der CMO-Geschäftsstelle.
30.10.2021, 17:59 Uhr
Besondere Gabe ans Museum
Horst-Janssen-Museum erhält Selbstbildnis von Janssen
Eine Schenkung von besonderem Wert hat jüngst das Horst-Janssen-Museum erhalten: Ein gezeichnetes Selbstporträt von Horst Janssen aus dem Jahr 1964. Das Bild stammt aus einem privaten Erbe und hätte auf dem Kunstmarkt einen guten Preis erzielen können. Doch die Erben haben sich stattdessen dafür entschieden, das Porträt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und dem Museum zu überlassen.

„Das Blatt gehört in eine Reihe von Selbstporträts aus dem Jahr 1964, in denen Janssen – zeichnerisch variabel und sehr experimentierfreudig – die Wiedergabe seines Gesichtes erprobt hat“, weiß Dr. Sabine Siebel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Horst-Janssen-Museums. „Das Porträt ist eine zarte Bleistiftzeichnung, deren kringelige Linienführung an die radierten Selbstbildnisse von Rembrandt erinnert – ein Künstler, der zu Janssens Vorbildern zählt und mit dem er sich intensiv auseinandergesetzt hat.“ Tatsächlich sind die charakteristischen Partien des Gesichtes – Augen, Nase und geöffneter Mund – kaum konturiert. Auffällig sind die schräg ausgerichtete Nase und der etwas indifferente Blick.

„Das Selbstbildnis hat für uns einen besonderen Wert, denn es ist das früheste gezeichnete Selbstporträt Janssens in unserer Sammlung“, sagt Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos. Ihre Kollegin Sabine Siebel ergänzt: „Es scheint der zeichnerische Vorläufer einer drei Monate später von Janssen erstellten Radierung zu sein.“

Das Porträt befand sich bis vor kurzem im Besitz der Familie Söling aus Göttingen. Die Eheleute Brigitte und Hans-Dieter Söling, die die Kunst Horst Janssens sehr mochten, hatten es vor mehr als vier Jahrzehnten für eine fünfstellige Summe (circa 15.000 DM) erworben. Nach ihrem Tod entschieden ihre vier Kinder im September 2021 das Bild dem Horst-Janssen-Museum zu schenken. Die Tochter Ariane Söling erklärt: „Wir möchten, dass das Bild andere Menschen erfreut und dass es möglichst häufig ausgestellt wird.“ Ab Ende November/Anfang Dezember wird das Selbstporträt in der dann neu gehängten Dauerausstellung zum Leben und Werk von Horst Janssen präsentiert und mit einem kleinen Schild versehen, das die Namen von Brigitte und Hans-Dieter Söling trägt. „Auf diese Weise wird unseren Eltern auch nach ihrem Tode noch gedacht“, so Ariane Söling.

„Wir freuen uns sehr über diese Schenkung und danken Familie Söling herzlich dafür, dass sie dieses wertvolle Bild so selbstlos der Allgemeinheit zur Verfügung stellen“, so Museumsleiterin Moster-Hoos.
26.10.2021, 17:44 Uhr
Artothek Oldenburg präsentiert neue Editionen der Griffelkunst
Vom 1. bis 6. November werden in der Artothek Oldenburg die neuen Editionen der Griffelkunst-Vereinigung präsentiert. In ganz Deutschland gehören 4500 Mitglieder der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V. an, darunter finden sich auch zahlreiche Grafikbegeisterte in der Stadt Oldenburg. Der Griffelkunst Verein fördert das Interesse an der Bildenden Kunst und regt Künstlerinnen und Künstler zu druckgrafischen Arbeiten an. Hierzu ediert die Vereinigung regelmäßig originalgrafische Blätter, die im Herbst und Frühjahr erscheinen und an Ausstellungsorten wie der Artothek Oldenburg gezeigt werden.

„In der aktuellen Herbstausstellung überraschen experimentelle Grafiken durch besondere Farbigkeit, Detailreichtum und historische Bezüge“, sagt Artotheksleiterin Dr. Sabine Isensee. „So sind etwa von dem international bekannten Kölner Künstler und Professor Johannes Wohnseifer mit Goldfolie kaschierte Drucke zu erleben, in denen er auf ambivalente Weise den Elvis Presley-Kult der 1970er-Jahre hinterfragt.“

Die Bandbreite der neuen Editionen der zehn Künstlerinnen und Künstler reicht von Klischeedrucken, Lithografien, Siebdrucken, Fotografien bis hin zu Radierungen und einem Glasobjekt. Vom Leipziger Künstler Benjamin Badock sind farbenfrohe Klischeedrucke mit kuriosen Motiven von städtischen Landschaften zu sehen, während der Berliner Künstler Marcus Weber Aspekte des Großstadt-Alltags comichaft auf seinen mehrfarbigen Lithografien umsetzt. Die Berliner Fotografin Annette Kelm widmet sich in ihrer Werkserie den riesigen Travertinsäulen am Stadtrand von Stuttgart, die als befremdliche Relikte nationalsozialistischer Architektur gelten. Die kanadische Künstlerin Linda McCue hat Lithografien geschaffen, die täuschend echt mit der Materialität von textilen Stoffen spielen und dabei kulturelle Erinnerungsträger sind, während der Leipziger Maler und Zeichner Claus Georg Stabe in seinen Werken feinste Formen durch sich überlagernde Linien und Druckschichten erzeugt.

Der Pariser Künstler Roman Moriceau hat schimmernde Siebdrucke aus reinen Kupferpigmenten kreiert, auf denen Pflanzenmotive aus dem Botanischen Garten Meise in Belgien zu entdecken sind. Von der New Yorker Künstlerin Dasha Shishkin sind zwei Radierungen zu sehen, die durch Detailreichtum und Figurenfülle bestechen. Die französische Künstlerin Agathe de Bailliencourt hat ihre pastellfarbige Malerei schwungvoll in Lithografien übersetzt. Und der Hamburger Künstler Marc Lüders schließlich hat ein Glasobjekt entwickelt, das seine Fotografie durch das Siebdruckverfahren dreidimensional wirken lässt.

Die Ausstellung kann am Montag, 1. November und Donnerstag, 4. November von 15 bis 19 Uhr in der Artothek, Peterstraße 1, besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Die Wahl und Ausgabe der Grafiken wird ehrenamtlich von Geraldine Dudek betreut und erfolgt am Samstag, 6. November von 11 bis 15 Uhr.
26.10.2021, 17:42 Uhr
Künftig Platz für 138 Fahrräder
Stadt erneuert und erweitert Abstellanlage am Pferdemarkt-Kiosk
Die Stadt Oldenburg bringt den Ausbau der Fahrradinfrastruktur voran: Im Rahmen ihres 15-Punkte-Programms für Radabstellanlagen rund um die Innenstadt werden aktuell die Parkmöglichkeiten im Bereich des Pferdemarkt-Kiosks erneuert.

Im ersten Bauabschnitt wird zurzeit die Radabstellanlage südlich des Kiosks in Richtung Heiligengeiststraße saniert. Hierbei werden die vorhandenen Fahrradständer durch neue Anlehnbügel ersetzt. Es werden 25 neue Anlehnbügel aufgestellt, sodass dort zukünftig 50 Räder komfortabel parken können.

Die neuen Anlehnbügel dienen nach Fertigstellung direkt als Ausweichmöglichkeit, wenn im zweiten Bauabschnitt die Radabstellanlage auf der Nordseite des Kiosks in Richtung Neues Rathaus erneuert wird. Die vorhandenen Bügel nördlich des Kiosks werden ebenfalls durch neue Anlehnbügel ersetzt und dabei gleich neu angeordnet. Es werden dort insgesamt 40 neue Anlehnbügel sowie vier spezielle Lastenrad-Parkvorrichtungen aufgestellt. Dies bietet zukünftig Platz für 88 Räder.

Insgesamt stehen somit nach der Sanierung rund um den Kiosk Abstellmöglichkeiten für 138 Räder zur Verfügung. Die Kosten belaufen sich auf circa 45.000 Euro.
26.10.2021, 17:14 Uhr
Grafikpreisträgerin zu Gast im Horst-Janssen-Museum
Am Freitag, 22. Oktober, war Serena Ferrario im Horst-Janssen-Museum zu Gast. Sie ist die siebte Preisträgerin des Horst-Janssen-Grafikpreises der Claus Hüppe-Stiftung, der am 19. August in der Hamburger Kunsthalle verliehen wurde. Sie hat eine mehrteilige Installation „Where the drawings live“ geschaffen, die mit gefundenen Objekten, Zeichnungen und filmischen Dokumenten arbeitet und von der Jury ausgezeichnet wurde.

Serena Ferrario ist 1986 in Crema bei Mailand geboren, hat an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig studiert und lebt und arbeitet in München. Ein Besuch im Horst-Janssen-Museum war für sie selbstverständlich. Zu den aktuellen Ausstellungen sagte sie: „Dass es im Norden so ein faszinierendes Museum für Zeichnung gibt, wissen nicht alle. Ich freue mich, wenn ich als Horst-Janssen-Grafikpreisträgerin dazu beitragen kann, das Museum bekannter zu machen.“
19.10.2021, 18:03 Uhr
Platz vor der Exerzierhalle kann wieder betreten werden
Einzäunung abgebaut – Poller aufgestellt
Die bisher als Parkplatz ausgewiesene Fläche vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt kann vorläufig nur von Fußgängerinnen und Fußgängern genutzt werden. Die vorhandene Einzäunung der Fläche wird dafür zurückgebaut.

Nachdem im August dieses Jahres Versackungen in der vorhandenen Platzbefestigung entstanden waren, wurden umfangreiche Untersuchungen des Untergrundes vorgenommen. Das Ergebnis dieser Untersuchungen lässt keine Nutzung durch Kraftfahrzeuge zu. Aus diesem Grund wurden bereits Poller aufgestellt, die das Befahren des Platzes verhindern. Im Untergrund befinden sich Hohlräume durch noch vorhandene, unvollständig verfüllte Gebäudereste.

Bis 1966 standen auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.
19.10.2021, 17:12 Uhr
Minifestival »Gehörgänge« am 29. und 30. Oktober
Die Kunst der Improvisation
Das HCL-Ensemble, benannt nach den Initialen des Schlagzeugers Hannes Clauss, hat sich der frei improvisierten Musik verschrieben und bereichert die nordische Kulturszene nun bereits seit 30 Jahren. Die im Wilhelm13 in Oldenburg stattfindende Konzertreihe „Gehörgänge" bringt die vier Musiker der Band dabei regelmäßig in Austausch mit nationalen und internationalen Größen der freien Musikszene sowie auch mit Künstlern aus anderen Bereichen. Zum Jubiläum haben sie sich gleich 5 Gäste eingeladen. Am 29.10. sind Stephan Meinberg, tp / Ove Volquartz, bcl / Erik Konertz, tb / Hainer Wörmann, git. dabei, am 30.10. haben sie die Tänzerin und Choreographin Miriam Röder dabei.

Eine Veranstaltung der Jazzmusikerinitiative Oldenburg (JMO) 

Gefördert von KLANGPOL, Oldenburgischer Landschaft und Kulturbüro der Stadt Oldenburg.


29.10.2021, 20:00 Wilhelm13
GEHÖRGÄNGE Die Kunst der Improvisation #25 :  mit Stephan Meinberg, tp / Ove Volquartz, bcl / Erik Konertz, tb / Hainer Wörmann, git.


30.10.2021, 20:00 Wilhelm13
GEHÖRGÄNGE Die Kunst der Improvisation #26 : mit Miriam Röder (Tanz und Choreographie)
HCL-Ensemble 30 Jahre Jubiläum.


Beginn 20 Uhr,  Eintritt 15 € / erm. 10 €   
Beide Tage : 20 € / erm. 15 € 
15.10.2021, 20:05 Uhr
Kreative Bibliothek – Mit Bookogami Objekte in alte Bücher falten
Neues Veranstaltungsformat für Erwachsene
Die Stadtbibliothek Oldenburg startet am Donnerstag, 21. Oktober, in der Stadtbibliothek im PFL mit dem neuen Veranstaltungsformat „Kreative Bibliothek“. Dabei können während der Öffnungszeiten der Bibliothek in lockerer Runde Kreativtechniken ausprobiert werden. Los geht es mit einem Schnupperangebot zum Bookogami. Mit dieser Technik lassen sich dreidimensionale Objekte, wie Buchstaben oder Symbole, in alte Bücher falten. Die zauberhaften Kunstwerke können so als Dekoration oder Geschenk verwendet werden.

Weitere Termine folgen am Mittwoch, 27. Oktober, in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, am Dienstag, 2. November, in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück und am Mittwoch, 3. November, in der Stadtteilbibliothek Eversten, jeweils von 15.30 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung ist telefonisch erforderlich unter 0441 235-3021. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
12.10.2021, 17:17 Uhr
Mit 3G-Regel auf den Lamberti-Markt
Stadt stellt Planung vor – Aufbau wird „luftiger“ – Beginn ausnahmsweise am 16. November
Endlich wieder Glühwein und gebrannte Mandeln: In diesem Jahr will die Stadt Oldenburg trotz der noch andauernden Pandemie den Lamberti-Markt wieder ausrichten – allerdings mit einem „luftigeren“ Aufbau der Buden und Stände als es die Besucherinnen und Besucher in den sonstigen Jahren gewohnt waren. Ziel ist die Realisierung des adventlichen Treibens unter den durch die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen gesetzten Rahmenbedingungen. Demnach ist die 3G-Regel Grundvoraussetzung: Wer auf dem Weihnachtsmarkt Speisen oder Getränke zu sich nehmen möchte, muss also zuvor die vollständige Impfung, die Genesung oder eine aktuelle negative Testung nachweisen. „Wir halten das für praktikabel“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Damit wird ein stimmungsvoller Markt möglich gemacht, ohne den Grundschutz in Sachen Corona zu vernachlässigen.“

Erste Details der Planungen stellte Ordnungsdezernentin Dr. Julia Figura am Montagabend dem Verwaltungsausschuss vor. Angedacht ist, die Anzahl der Stände auf der bisherigen Marktfläche auf dem Rathausmarkt und auf dem Schlossplatz von bisher knapp 120 auf 90 bis 100 Geschäfte zu reduzieren. Wege und Wegeverbindungen sollen breiter als üblich gestaltet werden, damit sich keine Menschenmassen stauen können. Um den Wegfall von Standplätzen zum Teil zu kompensieren, soll das Veranstaltungsgelände durch zusätzliche Flächen zwischen Schloss und Schlosshöfe in Richtung Staulinie erweitert werden. Um einen etwaigen „Überlauf“ an Ständen aufzufangen, soll den Händlerinnen und Händlern auch der Waffenplatz als Ausweichfläche angeboten werden.

Als Betreiberin des Lamberti-Marktes hat die Stadt nach der Niedersächsischen Corona-Verordnung ein Hygienekonzept zu erarbeiten. Ein Kernpunkt ist die 3G-Regelung. Dazu sollen an bestimmten Ständen und an weiteren Anlaufstellen farbige Armbändchen an Besucherinnen und Besucher ausgegeben werden, wenn sie den 3G-Nachweis erbringen. Die Bändchen sollen in täglichen wechselnden Farben zum Verzehr von Speisen und Getränken berechtigen. Darüber hinaus ist geplant, gegen eine Schutzgebühr stabilere Stoffbändchen, so genannte „Festivalbänder“, mit einer werbewirksamen Aufschrift für Geimpfte und Genesene anzubieten. Diese Bänder gelten für die gesamte Marktdauer. „So benötigen Geimpfte und Genesene, wenn sie mehrfach den Markt besuchen wollen, nicht jedes Mal ein neues Bändchen“, erläutert Dr. Julia Figura.

Die 3G-Nachweispflicht gilt nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Wer auf dem Weihnachtsmarkt nur bummeln und/oder etwas einkaufen möchte, benötigt – ebenso wie im Einzelhandel – keinen Nachweis. Eine Maskenpflicht ist bei aktueller Infektionslage nicht notwendig.

Bei der Steuerung des Besucheraufkommens wird ein besonderes Augenmerk auf die erfahrungsgemäß in den Abendstunden und an den Wochenenden stark frequentierten Glühweinstände gelegt. Um die Anzahl der gleichzeitig zu bewirtenden Gäste zu begrenzen, soll unter anderem nur eine bestimmte Menge an Bechern ausgegeben werden. Die Einhaltung der in den Zulassungsbescheiden festgeschriebenen Hygiene-Regeln werden vom Ordnungsamt und der Polizei stichprobenartig kontrolliert.

Um den Andrang vor allem an den besucherstarken dritten und vierten Adventswochenenden zu entzerren, gibt die Stadtverwaltung dem Antrag des Oldenburger Schaustellerverbandes statt, den Lamberti-Markt in diesem Jahr eine Woche früher als üblich, also bereits am 16. November, beginnen zu lassen. Am Totensonntag, 21. November, bleibt der Markt aber geschlossen. Die evangelische Kirche hat keine Bedenken gegen den ausnahmsweise frühzeitigeren Marktstart geltend gemacht.

Am Feinschliff für den Lamberti-Markt 2021 wird die Stadtverwaltung in den nächsten Tagen und Wochen weiter in Abstimmung mit allen Beteiligten arbeiten. Im Verwaltungsausschuss traf der bisherige Planungsstand auf einhellige Zustimmung.
12.10.2021, 17:15 Uhr
Techniksprechstunde in der Stadtbibliothek
Offenes Angebot für alle Fragen rund um Technik und digitale Medien
Die Techniksprechstunde wird am Donnerstag, 14. Oktober, 11. November und 9. Dezember jeweils von 15 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, weiter fortgeführt. Technische Geräte sind im Alltag inzwischen allgegenwärtig und sollen diesen vereinfachen. Doch nicht immer erklären sie sich von selbst. Sei es das Smartphone, das Tablet, der Laptop, die Spielekonsole, die Fotokamera oder ein anderes digitales Gerät. Wie werden Fotos verschickt, E-Mails empfangen, ein Instagram-Account erstellt oder Daten auf den USB-Stick übertragen?

Bei der Techniksprechstunde werden Fragen wie diese im persönlichen Gespräch beantwortet. Dazu können kostenlos jeweils 30-minütige Termine gebucht werden, um Fragen zu technischen Geräten und digitalen Medien jeglicher Art zu stellen.

Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt entweder direkt vor Ort in der Stadtbibliothek oder telefonisch unter 0441 235-3021.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
08.10.2021, 15:47 Uhr
Eigentlich war alles ganz anders
Ein Theater- und Film-Workshop nimmt das Schlossleben in den Blick
Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg hat in idealer Ergänzung durch die Projektpartner „Verein Jugendkulturarbeit e.V.“ und „Medienbüro Oldenburg e.V.“ einen in jeder Hinsicht erfolgreichen Ferienworkshop veranstaltet.

In den Sommerferien wurden 12 Kinder und Jugendliche zu einer ungewöhnlichen Zeitreise durch das Schloss eingeladen. In dem zweiwöchigen Workshop ging es um die ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner des Schlosses, aber auch um die Frage, was ihr Leben und die dazugehörige Zeitgeschichte mit unserer Existenz heute zu tun hat. Gemeinsam mit der Schauspielerin Sabine von Rothkirch (Verein Jugendkulturarbeit e. V.) wurden kleine Szenen entwickelt, die nicht nur nennenswerte Fakten erzählen, sondern die historischen Begebenheiten auch humorvoll pointieren oder Menschen zu Wort kommen lassen, die damals nicht gehört wurden: wie das Personal im Schloss!

Die Museumspädagogin Doris Korte resümiert: „Das Besondere war die Offenheit des Projektes. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich in einer ganz entspannten Atmosphäre mit ihrer Neugier und ihren Interessen einbringen. Sie hatten aufgrund der optimalen fachlichen Betreuung beste Möglichkeiten, den Kulturort zu hinterfragen, die Inhalte spielerisch in Szenen zu erleben und das Filmprojekt mit ihren eigenen Fähigkeiten zu bereichern, zum Beispiel durch spontane Tanz- und Gesangseinlagen.“

Der Part der Medienpädagogin (Medienbüro Oldenburg e. V.) war es, die Kinder und Jugendlichen in die Film- und Aufnahmetechnik einzuführen. Im Ambiente des Schlosses lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bedingungen für gute Aufnahmen kennen, wie z. B. die Lichtstimmung, welche die Atmosphäre verändert, die Nutzung der architektonischen Besonderheiten durch bestimmte Perspektiven und die Optimierung von Wirkungen durch den Einsatz von Requisiten. Einblicke in die Kunst des Filmschnitts wurden geboten, aber die sehr aufwendige Umsetzung passierte federführend durch die Medienfachfrau.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass das Projekt im Hinblick auf das Gruppengefühl und das Miteinander dieser zufällig zusammengefundenen Gruppe wunderbar funktioniert hat. Es gab viele heitere und auch inspirierende Momente. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die kreativen und kommunikativen Möglichkeiten dieses Workshops dankbar angenommen, besonders nach der langen Zeit, in der ein persönliches Miteinander kaum möglich war.

Einige der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen werden dem Schloss treu verbunden bleiben. Unter der Anleitung von Sabine von Rothkirch werden sie sogenannte Live-Act-Führungen im Schloss anbieten, die Familien und Kindern einen ungewöhnlichen Zugang zum Erleben des Kulturortes Schloss ermöglichen. Der erste Termin ist Sonntag, der 24. Oktober, es werden zwei Führungen um jeweils 15 und 16 Uhr angeboten. Die Anmeldung zu diesen kostenfreien Führungen wird unter (0441) 40570 444 oder unter info@landesmuseum-ol.de erbeten.

Der Videofilm „Schloss Spektakel – Eigentlich war alles ganz anders“ wird nach der Preview im Cine k für die beteiligten Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien ab dem 16. Oktober über die Webseite des Landesmuseum über den folgenden Link: www.landesmuseum-ol.de zu sehen sein. Ebenfalls am 16. Oktober wird eine kleine Ausstellung mit Foto-Impressionen im Schlossatelier eröffnet, die Eindrücke und Szenen einer schönen Workshop-Zeit dokumentiert.

Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.
05.10.2021, 16:48 Uhr
Erlebnisausstellung „Mission 2030“ von Plan International wandert nach Oldenburg
Landesmuseum Natur und Mensch zeigt interaktive Schau zu den nachhaltigen Entwicklungszielen
Die Erlebnisausstellung „Mission 2030 – Globale Ziele erleben“ der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland ist ab dem 9. Oktober 2021 im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zu sehen. Die interaktive Ausstellung macht die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen an neun multimedialen Stationen erlebbar.

Bei „Mission 2030“ können Besucher:innen in die Rollen von Delegierten einer internationalen Konferenz schlüpfen. Sie erfahren, welche konkreten Maßnahmen für die Erreichung ausgewählter globaler Nachhaltigkeitsziele zu ergreifen sind. Dazu nimmt „Mission 2030“ das Publikum mit auf eine Art Weltreise – mit Stationen in Ägypten, Ghana, Guatemala, Kambodscha, Kolumbien und Timor-Leste sowie in zwei deutschen Großstädten. Die Erlebnisausstellung von Plan International stellt exemplarisch die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Defiziten, sozialen Herausforderungen und einer Ungleichheit der Geschlechter zur Diskussion. Sie richtet sich gezielt auch an Jugendliche.

Unter dem Motto „Grüße aus der Zukunft – Geschichten von Menschen, Meeresmüll und Massensterben“ ergänzen zeitgleich die Perspektiven junger Menschen aus der Oldenburger Region die Sonderausstellung im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Etwa 150 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben sich in Projekten der Oldenburger Kunstschule e. V. und von slap-social land art project e. V. Fragen zu Nachhaltigkeitszielen gestellt. Die in der Ausstellung präsentierten künstlerischen Werke drücken ihre individuellen Erfahrungen, Meinungen und Visionen aus.
05.10.2021, 16:25 Uhr
35. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde e.V.
Münzen, Medaillen und mehr im Kulturzentrum PFL in Oldenburg
Samstag, den 9. Oktober, findet von 9 bis 12 Uhr im Kulturzentrum PFL in Oldenburg, Seminarraum 2, die 35. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde e.V. statt. Sammler und Interessierte sind eingeladen, Münzen, Medaillen, Notgeld, Ehrenzeichen, historische Ansichtskarten und vieles mehr zu tauschen, zu kaufen oder sich einfach nur umzusehen. Außerdem besteht die Möglichkeit zu Erfahrungsaustausch und kostenloser und unverbindlicher Beratung zu münzkundlichen Fragen. Der Eintritt ist frei. Für alle Besucher gilt die 3G-Regel, Mund-Nasenschutz ist zu tragen, der Abstandspflicht ist nachzukommen, Kontaktdaten werden erhoben.

35. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde
Samstag, 9. Oktober 2021, 9-12 Uhr
Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, Seminarraum 2
Eintritt frei
17.09.2021, 16:04 Uhr
Klangexperimente mit Violine, Berimbau, Drumset und Tuba
Levens, Pförtner, Urbat am 01.10.2021, 20:00 im Wilhelm13
Künstlerische Projekte während des Lockdowns zu starten, bedeutet sich zu beschränken. Diese Beschränkung kam den beiden Oldenburger Experimentalmusiker*innen Ulla Levens und Tim Pförtner entgegen, weil ihnen die klangliche Reduktion und das Ausloten der feinen Zwischentöne von jeher ein Anliegen ist. Und so haben die Violinistin und der Schlagzeuger unter den Bedingungen des social distancing ein Duo gegründet, das mit kleinem Instrumentarium große Fragen stellt. Für das Konzert im Wilhelm13 konnten sie Jonas Urbat, Tubist beim Berliner Stegreiforchester und Produzent digitaler Musik, gewinnen. Das Trio bündelt an diesem Abend die Klangvielfalt des einsaitigen Musikbogens Berimbau mit Percussion und tiefem Blech zu einem spannenden Klangerlebnis improvisierter Musik. 

Eintritt 15 € / 10 €

Eine Veranstaltung der Jazzmusikerinitiative Oldenburg (JMO)
Gefördert von der Oldenburgischen Landschaft und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg
03.09.2021, 14:57 Uhr
Nachhaltiges Handwerk in der Haarenstraße
Stadt vergibt Pop-up-Fläche an Möbeltischlerei und Kunstmanufaktur
So wird das Beste aus dem Leerstand in der Innenstadt gemacht: Mit dem Wettbewerb „Start-up: Dein Aufbruch, unser Antrieb“ haucht die Wirtschaftsförderung ungenutzten Flächen neues Leben ein und fördert dabei gleichzeitig junge und mutige Ladenkonzepte. Innenstadtmanagement und Gründungsberatung arbeiten dabei Hand in Hand. Nachdem zum Auftakt im Mai dieses Jahres mit Erfolg Pop-up-Stores im CCO vergeben werden konnten, richtete sich der Blick bei der Fortsetzung des Wettbewerbs auf die Haarenstraße: Für die interimsweise Nachnutzung des leerstehenden Geschäfts, in dem „Biwak City“ beheimatet war, wurden innovative Geschäftskonzepte vornehmlich aus dem (kunst-)handwerklichen Bereich gesucht – und gefunden: Für zwei Ladenflächen à 70 Quadratmeter in der Haarenstraße 55 hat jetzt eine Jury die beiden Gewinnerkonzepte ausgewählt. Erfolgreich waren „claus+claus“ sowie „Just Art But Different“, die dort in Kürze Einzug halten werden.

• claus+claus:
Das junge Oldenburger Unternehmen von Florian Schön und Bina Wirth entwirft, baut und vertreibt gesunde Möbel für Mensch und Umwelt mit einem hohen Anspruch an modernes Arbeiten und Design. Neben Büromöbeln in Serie bietet die Tischlerei auch individuelle Anfertigungen nach Wunschmaß und Farbe. Alle Produkte sind bezahlbar, kreislauffähig, schadstofffrei reparabel und leicht. Die Pop-up-Fläche soll gleichermaßen als Showroom, Arbeitsplatz sowie Ausstellungs- und Veranstaltungsort genutzt werden. Im Fokus steht die Begeisterung für das Handwerk und der Wunsch, noch mehr Bewusstsein für die Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu schaffen.

• Just Art But Different:
Seit 2016 gestalten und vertreiben Johanna Just und Merle Neels unter ihrem Label ein breites Angebot an handgemachten Artikeln. Dazu gehören Kunstdrucke, Postkarten, bemaltes Geschirr, Bienenwachstücher und es kommen ständig neue Angebote hinzu. Neben dem Verkauf sollen auf der Ladenfläche auch Workshops angeboten werden. Ob Aquarellmalerei, Linoldruck oder Notizbücher herstellen: Die Palette an Kursen wird ständig erweitert. Auch für Jungesellinnenabschiede und Kindergeburtstage werden individuelle Angebotspakete entwickelt.

„Die ausgewählten Ideen bringen zusätzliches Leben in die Innenstadt und bereichern mit ihrem (kunst-)handwerklichen Angebot die Haarenstraße“, lobt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung. „Überzeugt hat uns an beiden Konzepten die spannende Mischung aus Einzelhandel und Event, gleichzeitig verkörpern beide Teams die Qualität und Vielfalt unseres lokalen und regionalen Handwerks.“

Der Gewinn umfasst die sechsmonatige miet-und nebenkostenfreie Nutzung der Ladenfläche und Lagerräume sowie einen Investitionszuschuss von 2.000 Euro für den Ladenausbau sowie die Geschäftsausstattung. Die Anmietung der Ladenfläche durch die Stadt wird finanziert durch das im März 2021 vom Rat beschlossene Sofortprogramm für die Oldenburger Innenstadt.

Sogenannte Pop-up-Stores (pop-up = plötzlich auftauchen) sind Experimentierräume für neue Geschäftsideen. „Mit der temporären Vergabe von Pop-up-Flächen können wir Gründerinnen und Gründern einen niederschwelligen Einstieg in das eigene Geschäft ermöglichen. Wir hoffen natürlich, dass sich das Konzept auch über die Förderung hinaus als tragfähig erweist und sich die Angebotsvielfalt in der Innenstadt über diesen Weg dauerhaft erhöht“, betont die städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich.

Die Jury:
Insgesamt wurden neun Konzepte eingereicht. Eine Jury hat die Bewerbungen anhand von Kriterien wie Stimmigkeit, Innovationsgrad, Alleinstellungsmerkmal, Innenstadt-Tauglichkeit und Nachhaltigkeit bewertet. Zur Jury gehörten HWK-Geschäftsbereichsleiterin Susann Ruppert, die Initiatorin und Veranstalterin von „Handgemacht Oldenburg“, Annika Dühnen, Innenstadtmanager Steffen Trawinski und die städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich.
02.09.2021, 18:40 Uhr
Stadtmuseum Oldenburg führt Provenienzforschung weiter
Langfristiges Forschungsprojekt zu bildender Kunst
Nach der Bewilligung einer weiteren Förderperiode durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste führt das Stadtmuseum Oldenburg die Forschung zur Provenienz der Sammlungen fort. Dabei soll nachvollzogen werden, wem die Objekte in der Vergangenheit gehörten und ob sie ihren ehemaligen Eigentümern in den Jahren der NS-Herrschaft geraubt oder auf andere Weise unter dem Druck der Verfolgung entzogen worden sind. Die Provenienzforschung konzentriert sich dabei auf bereits bestehende konkrete Verdachtsfälle und weitere ausgewählte Bestände. Das neue Forschungsprojekt wird durch die Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin Sabine Stührholdt betreut, die bereits die bisherigen Recherchen zur Herkunft der Sammlungsbestände des Stadtmuseums durchgeführt hat. „Die eigene Geschichte genau zu kennen und zu verstehen ist die Voraussetzung dafür, gute Entscheidungen für die Gegenwart und Zukunft zu treffen,“ erläutert Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums. „Die Provenienzforschung ist hier ein wichtiger Baustein in unserer Arbeit, die eigene Sammlung transparent und konzeptionell-inhaltlich gut aufzustellen.“

Das neu begonnene Forschungsprojekt befasst sich mit den rege getätigten Erwerbungen der Nachkriegszeit ab 1946. Das Stadtmuseum Oldenburg hatte in den Jahren der NS-Zeit nur begrenzte Möglichkeiten, seine Sammlungen durch Ankäufe zu erweitern. Nach dem Krieg begann die Museumsleitung, die langen Einschränkungen mit zunehmender Ankauftätigkeit zu kompensieren. Ab 1947 steigt die Zahl der Neuerwerbungen deutlich an, vor allem im Bereich der Bildenden Kunst, darunter Werke des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie der Klassischen Moderne. Diesen Sammlungsschwerpunkten gilt die besondere Aufmerksamkeit des Projekts. Bisher sind 144 Erwerbungen auffällig geworden, deren Provenienz nun geprüft wird.

Ein konkreter Verdacht ruht auf dem frühen expressionistischen Gemälde Die Welle von Franz Radziwill, das vormalig dem jüdischen Oldenburger Arzt Dr. Georg Rosenthal gehörte. Für eine Radziwill-Ausstellung der Vereinigung für junge Kunst im Augusteum in Oldenburg stellte Rosenthal das Gemälde bereits im Herbst 1925 zur Verfügung. Erst später gelangte es in den Besitz des Oldenburger Arztes Dr. Georg Düser, der seinerseits mit Radziwill befreundet war. „Um bewerten zu können, ob ein Unrecht zugrunde liegt, ist es notwendig die genauen Umstände dieses Eigentümerwechsels herauszufinden“, erklärt Sabine Stührholdt.

Zu den weiteren Verdachtsfällen zählen Ankäufe, die 1947 und 1948 bei dem Buch- und Kunsthändler Wilhelm Oncken getätigt wurden. Der Oldenburger war in den Kriegsjahren von 1942 bis 1944 am NS-Kulturgutraub in den besetzen Niederlanden und in Belgien beteiligt. Zu den betreffenden Werken gehört die Radierung Der Bäcker, der das Horn bläst des niederländischen Künstlers Adriaen van Ostade, entstanden um 1664.

Begonnen hatte die kritische Bestandsaufnahme der Sammlungen des Stadtmuseums 2015 mit einem kurzfristigen Projekt zur Erforschung des Nachlasses des Oldenburger Malers Bernhard Winter. Daraufhin wurden von Oktober 2016 bis August 2020 etwa 1700 Kunsterwerbungen, die in den Jahren 1933 bis 1945 Eingang in die Sammlungen des Stadtmuseums fanden, systematisch untersucht.
02.09.2021, 18:28 Uhr
Premiere des „Oldenburger Plakatherbstes“
Ausstellungen im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg
Das Plakat gehört auch im Zeitalter der Digitalisierung zu den wichtigsten visuellen Kommunikationsmitteln. Mit dem „Oldenburger Plakatherbst“ feiern die Medienagentur Mediavanti und das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg im November mit drei Ausstellungen erstmals die Plakatkunst.
Plakate sind mehr als Informationsträger: In ihnen vereinen sich Design, Kunst, Politik, Geschichte und Werbung zu einem Gesamtwerk. Sie begleiten uns im Alltag und spiegeln den aktuellen Zeitgeist wider. „Mit den Ausstellungen im Rahmen des Oldenburger Plakatherbstes widmen wir uns endlich einem viel zu selten betrachteten Bereich der angewandten Kunst und seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Dabei spannen wir einen zeitlichen Bogen vom Beginn des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart“, so Dr. Anna Heinze, stellvertretende Direktorin des Landesmuseums.
„Wir freuen uns sehr über die erneute Kooperation mit dem Landesmuseum“, ergänzt Mediavanti-Geschäftsführer Claus Spitzer-Ewersmann und fügt hinzu: „Plakate wirken nachhaltig. Sie fangen die Blicke der Betrachtenden ein, hinterlassen Eindruck und fordern unmittelbar zu einem Dialog auf. Das macht ihren Reiz und ihren Stellenwert aus.“

100 beste Plakate 20 – Deutschland, Österreich, Schweiz
20. November bis 12. Dezember 2021, Oldenburger Schloss
Der Wettbewerb „100 beste Plakate“ gilt als Pulsmesser des zeitgenössischen Plakatdesigns. Die Ausstellung präsentiert erstmals die Gewinnerplakate aus dem Jahr 2020 in Norddeutschland und versammelt Arbeiten von professionellen Gestalterinnen und Gestaltern sowie von Studierenden. „Außergewöhnlich ist die Qualität der Plakate – zuweilen gestaltet für Veranstaltungen, die wegen der COVID-Pandemie nicht durchgeführt werden konnten. Diesen visuellen Optimismus sehen wir in vielen der eingereichten Sujets“, so Markus Weisbeck (Studio Markus Weisbeck, Frankfurt am Main), Vorsitzender der internationalen Fachjury 2020. 100 beste Plakate 20 gibt einen umfassenden Überblick über aktuelle Trends und innovative Ansätze und zeigt den kreativen Reichtum des Kommunikationsdesigns im deutschsprachigen Raum.

Brandspuren – Filmplakate aus dem Salzstock
Eine Ausstellung der Deutschen Kinemathek
20. November bis 12. Dezember 2021, Oldenburger Schloss
Die Ausstellung versammelt rund zwei Dutzend internationale Filmplakate sowie Dokumente aus den ersten 40 Jahren der Filmgeschichte. Sie wurden 1986 in einem Salzbergwerk in Grasleben bei Helmstedt gefunden, wo das Reichsfilmarchiv der Nationalsozialisten seit dem Krieg lagerte. Das 1934 gegründete Reichsfilmarchiv war das erste zentrale staatliche Filmarchiv in Deutschland. Vor dem Hintergrund nationalsozialistischer Propaganda wurde eine umfangreiche Sammlung an Filmen angelegt und der internationale Filmaustausch angeregt. Als die Luftangriffe auf Deutschland im Zweiten Weltkrieg ab 1943 zunahmen, verlagerte man Teile des Archivs in das trockene, bombensichere Salzbergwerk. Nach dem Sieg der Alliierten drangen amerikanische Sondereinheiten in das Bergwerk ein und transportierten vor allem filmische Materialien ab. Ein Brand beschädigte das restliche eingelagerte Material stark. Was blieb, sind die Plakate, denen die Spuren der Zeit buchstäblich eingebrannt sind. Sie wurden in den letzten Jahren von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Grafikarchivs der Deutschen Kinemathek aufwendig restauriert und sind im Rahmen des „Oldenburger Plakatherbstes“ erstmals in Niedersachsen zu sehen.

Kabinettschau
Zwischen Kunst und Werbung –
Weihnachtsplakate der 1950er und 1960er Jahre
20. November bis 9. Januar 2022, Prinzenpalais
Während des Wirtschaftsbooms der 1950er und 1960er Jahre erlebte die Plakatkunst in Deutschland einen neuen Höhepunkt. Museen und Galerien bedienten zur Weihnachtszeit das zunehmende Interesse an zeitgenössischer Kunst, aber auch den Wunsch nach einem stimmungsvollen Weihnachtsfest. Die Kabinettschau zeigt eine Auswahl an Weihnachtsplakaten aus den Beständen des Landesmuseums sowie ausgewählte Sammlungsstücke zum Thema Weihnachten.

Rahmenprogramm
Wie auch bei der ebenfalls in Kooperation von Mediavanti und dem Landesmuseum jährlich gezeigten World-Press-Photo-Ausstellung wird es beim „Oldenburger Plakatherbst“ ein umfangreiches Rahmenprogramm geben.
Vorträge, Workshops und Filmvorführungen sind in Planung. Über die einzelnen Programmpunkte und Termine informieren wir in Kürze. 

Oldenburger Plakatherbst 2021
100 beste Plakate 20 – Deutschland, Österreich, Schweiz: 20.11. – 12.12.2021
Brandspuren – Filmplakate aus dem Salzstock: 20.11. – 12.12.2021
Zwischen Kunst und Werbung – Weihnachtsplakate der 1950er und 1960er Jahre: 20.11.2021 – 9.1.2022

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

www.mediavanti.de/plakatherbst
www.landesmuseum-ol.de
02.09.2021, 18:11 Uhr
„Sing Das Ding!“ — Das Mitsing-Konzert im Cadillac
Am Mittwoch, dem 08.09.2021 um 19 Uhr ist es nun endlich wieder soweit, Sing das Ding! findet wieder mit echten Menschen vor der Bühne live und laut statt!

Über 17 Monate haben Marco Neumann und Marcus Friedeberg ihre treue Sing das Ding! - Fangemeinde mit 14-tägigen Live-Streams bei Youtube bei Laune gehalten, und jetzt dürfen sie wieder vor echten Menschen stehen und diese begeistern.

Marco Neumann und Marcus Friedeberg, die bereits seit vielen Jahren gemeinsam in der Formation „Off Limits“ unterwegs sind und sich auch als Duo „Pangea“ einen guten Namen erspielt haben, sind die Gesichter dieser beliebten Veranstaltung. Sie sorgen für eine bunte Mischung aus Hits, Klassikern und Kultsongs aus Pop, Rock und Folk.

Die Texte der Lieder werden via Beamer auf die Leinwand projiziert, sodass alle Gäste diese gut lesen können. Das gemeinsame Singen von bekannten Songs, die nahezu alle generationenübergreifend kennen, macht nicht nur unglaublich viel Spaß, es ist auch gut für die eigene Psyche, denn singen befreit und erleichtert auf eine ganz eigene positive Art und Weise.

Und wenn dann noch das mitreißende und humorvolle Temperament der beiden Vorsänger dazu kommt, dann wird das Zwergfell nicht mehr nur durch das Singen einen schweren Muskelkater erleiden.

Die Gäste dürfen sich somit am Mittwoch, dem 09. September ab 19 Uhr auf einen ganz besonders unterhaltsamen Abend freuen, denn Singen macht Spaß und vor allem glücklich. Einlass ist bereits ab 18 Uhr.

Die Tickets kann man online unter www.cadillac.reservix.de erwerben, oder an allen regionalen Reservix- und AdTicket Vorverkaufsstellen, die man sich unter www.reservix.de/vorverkaufsstellen für seinen Ort anzeigen lassen kann. Alle Informationen dazu kann man auch unter www.singdasding.de und unter www.cadillac.oldenburg.de noch einmal nachlesen.

Aufgrund der aktuellen Corona Verordnung und der steigenden Inzidenzen gilt für diese Veranstaltung im Cadillac jetzt die 2G-Regelung. Das bedeutet, dass der Einlass ausschließlich nachweisbar geimpften und genesenen Personen gewährt werden kann. Für alle anderen wird diese Veranstaltung zusätzlich auch wieder kostenlos als Live-Stream bei Youtube stattfinden. Diese Maßnahme ist vorübergehend und notwendig um die Veranstaltung in ihrer typischen Art und Weise stattfinden lassen zu können. Das Cadillac bittet hierfür um Verständnis.
02.09.2021, 18:09 Uhr
Mietkostenzuschuss für leerstehende Immobilien in der Innenstadt
Wirtschaftsförderung: Neues Instrument zur Belebung der Oldenburger Fußgängerzone
Der anhaltende Strukturwandel in der Innenstadt, der durch die Corona-Krise deutlich beschleunigt wurde, stellt die Akteurinnen und Akteure vor große Herausforderungen. Mit dem Sofortprogramm Innenstadt hat der Rat der Stadt Oldenburg am 22. März 2021 ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Oldenburger Innenstadt verabschiedet. Die „Richtlinie der Stadt Oldenburg (Oldb) zur Förderung von Geschäftsansiedlungen in leerstehenden Immobilien in der Innenstadt“ ist Teil dieses Sofortprogramms und tritt am 1. September 2021 in Kraft.

Mit einem Mietkostenzuschuss sollen gewerbliche Neuansiedlungen und Zwischennutzungen in Leerständen gefördert werden, um die Attraktivität der City zu steigern. Die Höhe des Zuschusses beläuft sich auf 50 Prozent der Kaltmiete bis maximal 500 Euro pro Monat für einen Zeitraum von einem Jahr. Für die Maßnahme ist ein festgelegtes Budget vorgesehen. Deshalb werden bei der Stadt eingehende Anträge nach dem sogenannten Windhundprinzip – also nach Eingangsdatum – bearbeitet werden. Förderfähig sind nur Vorhaben, bei denen noch kein Mietvertrag abgeschlossen wurde.

„Mit dem Mietkostenzuschuss steht uns nun ein neues Instrument zur Verfügung, mit dem wir aktiv Leerstände bekämpfen und Unternehmen direkt finanziell unterstützen können. So haben wir die Möglichkeit, punktuell wichtige Akzente in der Innenstadt zu setzen“, freut sich Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung.

Anträge können ab dem 1. September 2021 beim Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg gestellt werden. Das entsprechende Formular und weitergehende Informationen sind unter www.oldenburg.de/wirtschaft zu finden. Bei Fragen ist die Wirtschaftsförderung telefonisch unter der Nummer 0441 235-4690 zu erreichen.
31.08.2021, 17:20 Uhr
Erweiterungsbau AGO: einige Parkplätze werden gesperrt
Im Zusammenhang mit dem Erweiterungsbau am Alten Gymnasium müssen einige Parkplätze auf dem Parkplatz am AGO vorübergehend gesperrt werden. Dort wird ein Bauzaun eingerichtet, weil die Baustelle für die kommenden Monate mehr Platz in Anspruch nehmen wird.

Es fallen damit insgesamt 19 Parkplätze weg.
26.08.2021, 20:29 Uhr
Stadt erweitert Radabstellanlage am Theaterwall
Jetzt auch Platz für Lastenräder
Im Rahmen des „15 Punkte-Programms“ für die Radabstellanlagen in der Innenstadt wurde eine weitere Maßnahme fertiggestellt. Auf dem Parkplatz am Theaterwall/Ecke Roonstraße wurden die vorhandenen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder ausgebaut. Die Fläche der Abstellanlage wurde erweitert und die Bügel neu angeordnet, um die Anzahl der Abstellplätze zu erhöhen. Jetzt finden dort an 30 Anlehnbügeln 60 Fahrräder Platz, um während eines Theater- oder Innenstadtbesuchs komfortabel und sicher abgestellt zu werden.

Das Besondere an dieser Abstellanlage: Erstmals hat die Stadt hier zusätzlich sechs Stellplätze speziell für Lastenräder geschaffen. Diese sind großzügiger bemessen und haben zudem besondere Bügel: Diese sind länger und niedriger als herkömmliche Anlehnbügel und somit für Lastenräder mit ihren kleineren Rädern und dem tiefliegenden Rahmen besser geeignet. Außerdem weist ein kleines Lastenradsymbol an jedem Bügel darauf hin, dass diese für Lastenräder vorgesehen sind und es sich nicht um Abstellplätze für normale Fahrräder handelt. Solche Lastenradstellplätze werden zukünftig an weiteren Standorten in der Stadt eingerichtet, um die Nutzung von Lastenrädern zu fördern.
26.08.2021, 20:22 Uhr
Auslandsaufenthalte frühzeitig planen
JugendBildungsmesse Oldenburg findet am Samstag 11. September 2021 statt
Wer sich zu den derzeitigen Möglichkeiten eines längeren Auslandsaufenthaltes informieren möchte, kann das auf der JugendBildungsmesse „JuBi“ tun. Die Spezialmesse für Auslandsaufenthalte findet am Samstag, den 11. September 2021, von 10 bis 16 Uhr in der Cäcilienschule in Oldenburg statt. Der Eintritt ist frei.

Neben internationalen Bildungsexpert*innen und ehemaligen Teilnehmer*innen ist auch weltweiser, Bildungsberatungsdienst und Veranstalter der Messe, vor Ort und berät unabhängig zu Programmen wie Schüleraustausch, Sprachreisen, Freiwilligenarbeit, Work & Travel, Au-Pair sowie Praktikum bzw. Studium im Ausland. Thomas Terbeck, Gründer und Geschäftsführer von weltweiser, hat selbst bereits viel Zeit im Ausland verbracht und weiß, worauf es ankommt: „Eine umfassende Vorbereitung und Beratung sind der Grundstein für die Wahl des individuell richtigen Programms – und somit nicht zuletzt für ein erfolgreiches Abenteuer im Ausland!“

Auch in außergewöhnlichen Zeiten wie diesen muss der Traum vom Auslandsjahr nicht automatisch platzen. Vielmehr ist jetzt der Zeitpunkt, sich zu informieren, welche Programme weiterhin möglich sind und welche Einreisebestimmungen in den unterschiedlichen Ländern gelten. Mehr denn je ist Flexibilität bei der Wahl des Gastlandes gefragt. Schließlich erhöhen sich die Chancen, einen Programmplatz zu finden, je offener man ist. 

Spezialmesse mit Hygienekonzept
Im Austausch mit den örtlichen Gesundheitsbehörden hat der Veranstalter ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet, das die sichere Durchführung der Messe in Corona-Zeiten gewährleistet. Als erfolgreichste Spezialmesse zum Thema „Bildung im Ausland“ bietet die JuBi nun wieder die einzigartige Möglichkeit, persönlich mit Anbieter*innen in Kontakt zu treten und den Traum vom Auslandsaufenthalt in die Tat umzusetzen.
26.08.2021, 20:16 Uhr
Einbruch in Baucontainer
Bislang unbekannte Täter brachen in der Zeit von Dienstag, dem 24.08.2021 (20 Uhr), bis Mittwoch, dem 25.08.2021 (04.30 Uhr), einen Baucontainer, der im Bereich der Baustelle an der Kanalstraße in Oldenburg steht, auf. Hierzu durchtrennten die Unbekannten das Vorhängeschloss und nahmen aus dem Container hochwertige Werkzeuge mit. Mit dem Diebesgut im Wert von ca. 4000 Euro flüchteten die Täter unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen des Einbruchs und nimmt unter der Telefonnummer 0441/790-4115 Hinweise entgegen.
25.08.2021, 10:06 Uhr
Stadt sperrt Parkfläche vor der Exerzierhalle
Hohlräume unter dem Gelände festgestellt
Die Stadt Oldenburg hat die Parkfläche vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt gesperrt, weil unter der Fläche größere Hohlräume festgestellt worden sind.

In den vergangenen Wochen hatten sich auf der Fläche mehrere Versackungen gezeigt, die jetzt von einer Fachfirma genauer untersucht worden sind. Dabei stellt sich heraus, dass sich unterhalb der Fläche größere Hohlräume befinden. Woher diese stammen, kann derzeit noch nicht genau gesagt werden. Sie haben aber erhebliche Auswirkungen auf die Belastbarkeit der Fläche, die als Parkplatz genutzt wird. Um die Sicherheit nicht zu gefährden werden ab sofort große Teile der Fläche abgesperrt, Autos und Lkw können dort nicht mehr parken.

Besucherinnen und Besucher des Wochenmarkts wird deshalb empfohlen, die Parkflächen an der 91er Straße zu nutzen oder auf andere Verkehrsmittel zurückzugreifen.
24.08.2021, 20:22 Uhr
Senioren- und Pflegestützpunkt zieht in die Innenstadt
Der Senioren- und Pflegestützpunkt (SPN) der Stadt Oldenburg bekommt neue Räume und einen sehr zentralen Standort. Ab sofort bietet die Stadt diese Dienstleistung im Lambertihof an. Damit setzt die Stadt den eingeschlagenen Weg der vergangenen Jahre fort, Dienstleistungen möglichst auch in der Innenstadt anzubieten, um hier für eine Belebung zu sorgen.

„Wir holen eine weitere Dienstleistung mitten in die Stadt“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Der SPN ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger zu den Themen Älterwerden, Wohnen, Mobilität und Pflege für alle Altersgruppen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels werden diese Angebote in den kommenden Jahren mit Sicherheit immer stärker nachgefragt“, so Krogmann.

Die Beratungsstelle wurde 2011 als Seniorenstützpunkt ins Leben gerufen, im Jahr 2014 um den Bereich Pflegestützpunkt erweitert und heißt seitdem Senioren- und Pflegestützpunkt. Jährlich finden etwa 2.500 Beratungen im SPN statt, außerdem etwa 30 Veranstaltungen und Netzwerktreffen. Je nach Anfragen und Möglichkeiten finden außerdem regelmäßig Vorträge zu spezifischen Themen in verschiedenen Institutionen, von der Polizei Oldenburg über Vereine und Projekte bis zur Uni Oldenburg, statt.

Seit drei Jahren gibt es außerdem einen Demenzparcours, der Menschen die Möglichkeit bietet, verschiedene Situationen zu simulieren, die eine Demenzerkrankung begreifbar und erfahrbar, ja spürbar machen.

Insgesamt sind 80 Ehrenamtliche für den SPN tätig, das zeig die gute Vernetzung innerhalb der Stadt.

Der SPN hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr. Er ist auch telefonisch (0441 235-3880) oder per Mail (seniorenstuetzpunkt@stadt-oldenburg.de) zu erreichen.
24.08.2021, 20:00 Uhr
Queeres Kinofestival im Cine k
Das Queer Film Festival Oldenburg findet vom 26. bis 30. August statt. Zum zwölften Mal macht es lesbische, schwule, trans und inter Lebensweisen im Kino sichtbar. Es findet weitgehend Open Air beim Cine k statt, bei schlechtem Wetter in der großen Halle der Kulturetage. Das Programm sieht eine Reihe interessanter neuer Filme und die Vergabe eines Publikumspreises – gefördert mit 600 Euro vom Kulturbüro – für den besten Kurzfilm vor. 

Eröffnet wird das Festival mit „Genderation“ in digitaler Anwesenheit der 

Regisseurin Monika Treut. Davor wird auch die zwanzig Jahre zurückliegende Dokumentation „Gendernauts“ der Regisseurin mit denselben trans Protagonist*innen in San Francisco gezeigt. Ein weiteres Highlight ist „Kleines Mädchen“ (Petite fille). Der Film wurde international von Seattle bis Hongkong mit vielen Filmpreisen ausgezeichnet und zeigt, auf welche Schwierigkeiten ein biologisch als Junge geborenes Kind stößt, wenn es seinem eigenen Bedürfnis entsprechend als Mädchen leben möchte. 

Ebenfalls mit Filmpreisen ausgezeichnet wurden die Spielfilme „Beyto“ über die Probleme des Coming-outs in einer schweizerisch-türkischen Familie und „Boy Meets Boy“, der die fünfzehnstündige Zufallsbekanntschaft zweier Männer in Berlin zeigt. Die Thematik lesbischer Beziehungen kommt in drei mittellangen Filmen zur Sprache: „Lesbisch hoch drei“. 

Abgerundet wird das Festival durch zwei Programme mit Kurzfilmen. 

Nähere Infos, Festivalprogramm und Eintrittskarten unter www.qffol.de. 

Geplant wird das Festival ehrenamtlich von der Initiative Rollenwechsel. Gefördert wird das Festival von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kulturbüro und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg, dem Queeren Netzwerk Niedersachsen, dem Autonomen Feministischen und dem Autonomen Schwulen-Referat im AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg,  dem Medienbüro Oldenburg e.V. und dem Na Und - Queeres Leben in Oldenburg e.V. 
19.08.2021, 18:15 Uhr
Finissage mit Varieté und Kleider-Versteigerung
Horst-Janssen-Museum entführt ein letztes Mal in Jugendstil-Zeit
Zum Ende der Ausstellung „Ilna Ewers-Wunderwald: Expedition Jugendstil“ lädt das Horst-Janssen-Museum am Sonntag, 29. August, zur Finissage ein. Um 17 Uhr beginnt das Programm mit einem „Varieté à la 1900“: Sven Brömsel, Kurator und Gaukler, präsentiert zusammen mit der Artistin Vanessa Lee Baisch eine Feuer-Show und Akrobatik im Museumsgarten. Außerdem werden Originaltexte aus dem Berliner Kabarett „Überbrettl“ vorgetragen, in dem Ilna Ewers-Wunderwald zur Jahrhundertwende auftrat. Für 18 Uhr ist ein Kuratorengespräch geplant: Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos und Kurator Sven Brömsel sprechen über Emanzipation und Jugendstil und das Leben und Werk von Ilna Ewers-Wunderwald.

Um 19.30 Uhr findet eine Versteigerung statt: Das seidene Reform-Kleid aus der Ausstellung, das die Damenschneiderin Dorothea Schachtschneider nach Entwürfen von Ilna Ewers-Wunderwald aus dem Jahr 1904 gefertigt hat, wird zu einem wohltätigen Zweck versteigert.  Das Kleid kann an die Größen 36 bis 42 angepasst werden. Das Startgebot liegt bei 150 Euro. Bereits vom 21. bis 28. August können verbindliche Initiativangebote per Mail an info@horst-janssen-museum.de abgegeben werden. Bieterinnen und Bieter geben dafür bitte ihre vollständigen Adressdaten an. Das bei der Versteigerung eingenommene Geld soll das Mädchenhaus Oldenburg e.V. erhalten.

Musikalisch wird die Finissage von dem Vater-und-Sohn-Duo László und Adrian Rusnak begleitet, die auf Violine und Klavier Salonmusik der Jahrhundertwende und 1920er Jahre zum Besten geben.

Der Eintritt zur Finissage ist frei, jedoch ist die Buchung eines Onlinetickets (0,75 Euro Ticketgebühr) auf Ticket2Go oder in der Touristinfo Voraussetzung für den Besuch. Ticketlink: https://ticket2go.de/#!/event/2543. Die Anzahl der Tickets richtet sich nach der im Veranstaltungszeitraum geltenden Corona-Verordnung und wird gegebenenfalls zwei Tage vor der Veranstaltung aufgestockt. Die Finissage findet bei gutem Wetter überwiegend im Museumsgarten statt. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich gerne ein Picknick, Getränke und eine Decke mitbringen. Bei Regen muss die Veranstaltung auf die Ausstellungsräume ausweichen. 
19.08.2021, 17:49 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe: Töchter/Söhne im Gespräch
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Töchter und Söhne zum Erfahrungsaustausch über die
Tochter/Sohn-Mutter-Beziehung in der letzten Lebensphase. Die Selbsthilfegruppe ist offen für alle Töchter und Söhne, die sich in dieser Situation befinden. Thema könnten u.a. schwierige Beziehungen im Leben oder auch in der letzten Lebensphase sein.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS unter 0441-884848, info@bekos-oldenburg.de .
10.08.2021, 15:56 Uhr
Die Stadt gestalten – Graffiti und Street-Art in Oldenburg
Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ im Projektraum des Stadtmuseums
Am Dienstag, 17. August, um 19 Uhr lädt das Stadtmuseum zum neunten Mal zu der Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ ein. Zu Gast sind die Künstler und Sprüher Sebastian von Zeberg und Renke Harms, die sich mit Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann über Graffiti und Street-Art in Oldenburg austauschen.

Graffiti und Street-Art sind schon längst nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Sie sind zum Symbol für Urbanität geworden und haben sich schon lange von ihrem Image als Ausdruck von Vandalismus emanzipiert. Auch in Oldenburg wurde die Kunstform durch eine gut vernetzte Szene vorangebracht: Immer öfter wird die Gestaltung von Fassaden und Flächen in Oldenburg in die Hände von Graffiti-Künstlerinnen und -Künstler gelegt, in Schulen werden Graffitikurse gegeben und Veranstaltungen, wie das Brückenkunstfestival, vermitteln die Bedeutung von legalen Freiflächen für die Szene. Graffiti und Street-Art prägen das Stadtbild. Doch Farbe ist vergänglich und es stellt sich zunehmend die Frage, ob Street-Art aufbewahrt werden soll und welche Möglichkeiten es gibt.

Sebastian von Zeberg und Renke Harms arbeiten in ihren aktuellen Projekten daran, die Sichtbarkeit der Graffiti-Kunst in Oldenburg zu erhöhen und Informationen zu den Werken über die Zeit nachhaltig zu dokumentieren. Gemeinsam betreiben sie die Firma „Die Jungs Wandgestaltung“ in Oldenburg, die für Unternehmen und Privatleute Wände gestaltet. Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums, spricht mit Ihnen über diese Projekte, die Zukunft des vermutlich ersten Graffito der Stadt, das kürzlich an der Eisenbahnbrücke am Pferdemarkt wiederentdeckt wurde und darüber, wie Graffiti und Street-Art Oldenburg verändern.

Die Veranstaltung findet im Projektraum des Stadtmuseums in der Langen Straße 74 statt. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
10.08.2021, 15:50 Uhr
Selbsthilfegruppe »Verlassene Eltern«
 Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter und Väter die unter dem Kontaktabbruch ihrer Kinder leiden. Die Gruppe bietet Unterstützung und Verständnis bei Menschen, die eine ähnliche Lebenssituation aus eigener Erfahrung her kennen, es können gemeinsam Ideen entwickelt werden, wie man den Schmerz nicht als einzigen Lebensinhalt walten lässt und wie man der Ohnmacht ihre Macht nimmt. Die Gruppe ist noch offen für interessierte Betroffene. Interessierte können sich bei der BeKoS melden unter 0441-884848, info@bekos-oldenburg.de.
10.08.2021, 15:45 Uhr
Büchertauschbörse öffnet wieder
Erster Termin im PFL ist am 17. August – Einlass erfolgt reguliert
Die Büchertauschbörse, ein Angebot des Fachdienstes Bürgerschaftliches Engagement/inForum der Stadt Oldenburg, öffnet an zwei Terminen im Sommer wieder ihre Türen. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, an den Dienstagen, 17. August und 14. September, jeweils von 15 bis 17 Uhr gut erhaltene Bücher und Hörbücher kostenlos im Keller des Kulturzentrums PFL zu tauschen.

Der Einlass erfolgt reguliert und unter Beachtung geltender Hygienemaßnahmen. Die Hygienevorschriften sowie weitere Informationen zu dem Angebot der Büchertauschbörse finden Sie unter www.oldenburg.de/inforum.

Wer weitere Fragen hat, kann sich gerne an den Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement wenden im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Telefon 0441 235-2020, E-Mail inforum@stadt-oldenburg.de.
06.08.2021, 13:48 Uhr
Kunstwerk nach Verkehrsunfall aus der Haaren geborgen
Städtischer Bauhof erfasst Schäden des Reliefs „Alt-Oldenburg“
Das künstlerisch gestaltete Brückengeländer an der Lappan-Kreuzung, das in der Nacht auf Donnerstag, 29. Juli, bei einem Verkehrsunfall teilweise in die Haaren gefallen war, konnte heute erfolgreich geborgen werden.

Zur Bergung des 2,7 Tonnen schweren Teilstückes wurde zunächst eine Lagebestimmung mittels Tauchgang vorgenommen, da bisher nicht bekannt war, in welcher Position sich das Fertigteil im circa 2 Meter tiefen Wasser befand. Anschließend wurde das Betonteil freigespült, damit die Tauchgruppe spezielle Hebemittel zur sicheren Lkw-Verladung anbringen konnte. Bereits nach wenigen Stunden war die Bergung abgeschlossen. „Wir konnten das Betonelement zügig und sicher aus der Haaren bergen“, so Carsten Hoting vom Fachdienst Tiefbau der Stadt Oldenburg. Am Vormittag traf das Betonelement im Bauhof der Stadt Oldenburg ein und wurde in die entsprechende Stellbox abgeladen. „Im Bauhof findet nun eine genaue Begutachtung statt, damit weitere Maßnahmen zur Instandsetzung oder Erneuerung durchgeführt werden können“, erklärt Hoting.

Das Betonelement ist Teil des Kunstwerks „Alt-Oldenburg“ von Georg Schmidt-Westerstede (1921-1982), das Oldenburg im Jahr 1550 als Relief zeigt. Das ergänzende Geländerrelief, welches die Stadt 200 Jahre später abbildet, ist bei der nächtlichen Kollision des Fahrzeugs mit dem Brückengeländer erhalten geblieben. Ob eine vollständige Wiederherstellung des Kunstwerks möglich ist und welches Ausmaß der tatsächlich entstandene Schaden hat, wird sich erst nach erfolgter, genauer Begutachtung ermitteln lassen.
03.08.2021, 17:28 Uhr
Bilderbuch-Autokino in der Kinderbibliothek
Kinder sind auf „Bobby Cars“ zur Lesung unter freiem Himmel eingeladen
Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem ganz besonderen Autokino ein. Das Veranstaltungsformat „Bilderbuchkino“ wird in den Garten verlagert und zum „Bilderbuch-Autokino“. Bei gutem Wetter werden dort für Kinder bis 5 Jahre Bilderbücher auf der großen Leinwand gezeigt und Geschichten vorgelesen, während die Kinder auf „Bobby Cars“ Platz nehmen.

Interessierte können sich per E-Mail melden unter stadtbibliothek@stadt-oldenburg.de. Die genauen Termine werden je nach Wetterlage kurzfristig zwei bis drei Tage vor der jeweiligen Veranstaltung per E-Mail angekündigt und die finalen Anmeldungen entgegengenommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Pro Kind soll möglichst nur eine erwachsene Begleitperson teilnehmen.

Gemäß der niedersächsischen Corona-Verordnung werden bei der Anmeldung zur Veranstaltung Kontaktdaten (Name, Adresse und Telefonnummer) aufgenommen. Die Daten werden für die Dauer von drei Wochen aufbewahrt und anschließend gelöscht.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
27.07.2021, 18:26 Uhr
Gedenkwand für jüdische NS-Opfer beschmiert
Am Dienstag, 27.07., beschädigten unbekannte Täter die Gedenktafel für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus an der Peterstraße.

Die Gedenkwand neben dem Gebäude des PFL wurde im Zeitraum zwischen 11 und 13 Uhr auf der Vorder- und Rückseite mit antisemitischen Botschaften in weißer Farbe beschmiert.

Johann Kühme, Präsident der Polizeidirektion Oldenburg, zeigte sich entsetzt über die Tat. "Es gibt in unserer Gesellschaft keinen Platz für Judenhass, deswegen müssen wir jegliche Form von Antisemitismus konsequent bekämpfen. Der Staatsschutz arbeitet mit Hochdruck daran, die Verursacher dieser Tat zu ermitteln", sagte Kühme und betonte: "Die Polizei steht an der Seite der Jüdischen Gemeinde."

Der Staatsschutz der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland bittet Zeugen der Tat, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 zu melden. Insbesondere der unbekannte Hinweisgeber, der die Tat am Dienstag gegen Mittag bei der Polizeiwache an der Wallstraße gemeldet hat, wird um Kontaktaufnahme mit den Ermittlern gebeten.

Die Stadtverwaltung hat Anzeige erstattet. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen. Eine Fachfirma soll versuchen, die antisemitischen Schmierereien zu beseitigen. Vorerst soll die Gedenkwand abgedeckt werden.

Die 2013 eingeweihten und 2015 überarbeiteten Gedenktafeln halten die Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger Oldenburgs wach. 175 Namen ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Geburtsdatum, der Geburtsort, die letzte Wohnung sowie das Todesdatum beziehungsweise das Datum ihrer Deportation sind auf der Gedenkwand nachzulesen. Auf einem großen Stadtplan sind die letzten Wohnungen besonders gekennzeichnet.
23.07.2021, 17:55 Uhr
Ikea spendet 5.000,- Euro an Wildwasser Oldenburg
Im Zuge einer Spendenaktion zum „Schwedischen Midsommar“ bei IKEA Oldenburg darf sich unsere Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen über 5.000,- Euro freuen.

Das ist eine großartige und gerade in diesen Zeiten tolle Unterstützung, denn das ist die halbe Jahresmiete der Räumlichkeiten, die wir seit 2019 zusätzlich für die Beratung von Betroffenen und deren Bezugspersonen angemietet haben. Schon damals unterstützte uns IKEA Oldenburg bei der Einrichtung dieser Räumlichkeiten.

Im ersten Pandemie-Jahr mussten wir dann aufgrund enorm weggebrochener Spendengelder darüber nachdenken, ob wir die zusätzlichen Mietkosten weiterhin finanzieren können. Dabei waren und sind diese Räumlichkeiten gerade jetzt in Zeiten von Abstandsregeln und Schutzmaßnahmen unabdingbar! 

Daher ist es umso erfreulicher, dass wir mit dieser großzügigen Spende bereits die „halbe Jahresmiete“ für unsere zusätzlichen Räume erhalten haben. 

Anhand eines mitgebrachten symbolischen Schecks im Wert von 5.000,- Euro nahm unser Team am 22.07.2021 die Spende in unserer Fachberatungsstelle entgegen. Wir sind sehr glücklich und bedanken uns ganz herzlich bei IKEA Oldenburg. 
22.07.2021, 21:49 Uhr
Grundschulklassen verschönern Bauzaun in der Haarenstraße
Meterlanger Bauzaun der Großbaustelle bietet Platz für Kreativität
Passend zum Beginn der Sommerferien hängen jetzt Bilder von sechs Oldenburger Grundschulklassen am Bauzaun in der Haarenstraße. Die Schülerinnen und Schüler haben tolle Kunstwerke zum Thema „Oldenburg auf dem Weg in die Zeit nach Corona“ aufs Papier gebracht, die nun in der Innenstadt bestaunt werden können.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über die Ergebnisse: „Das ist eine sehr gelungene Gemeinschaftsaktion der Schülerinnen und Schüler mit dem Bauunternehmer. So schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz, die Innenstadt zu besuchen und setzen eine Idee des Handels und der Schulen um, die Aufenthaltsqualität in der Haarenstraße während der Bauarbeiten aufzuwerten.“
 
Realisiert wurde das Projekt auf Initiative der Haarenstraßen- & Julius Mosen-Platz-Gemeinschaft und mit Unterstützung des Innenstadtmanagements der Stadt Oldenburg und des ausführenden Bauunternehmens Porr. Vom Schulkindergarten bis hin zur vierten Klasse haben sich Schülerinnen und Schüler der Grundschule Babenend, Grundschule Alexandersfeld, Grundschule Kreyenbrück, Katholische Grundschule Eversten, Grundschule Unter dem Regenbogen und der Grundschule Staakenweg beteiligt. Als Dankeschön haben alle Schülerinnen und Schüler, die ein Bild gemalt haben, einen Gutschein für ein Eis in der Innenstadt.
22.07.2021, 21:46 Uhr
Handgemachtes in der Haarenstraße
Ideenwettbewerb zur Gründungsförderung in der Innenstadt geht in die zweite Runde
„Start-up. Dein Aufbruch, unser Antrieb“ – unter diesem Motto prämierte die Wirtschaftsförderung Oldenburg im Mai innovative Gründungsideen für die Innenstadt mit kostenlosen Arbeitsplätzen im CORE und Einzelhandelsflächen im CCO. Nun hat Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, den offiziellen Startschuss für einen weiteren Wettbewerb gegeben: Gesucht werden diesmal vor allem Gründungsideen aus dem handwerklichen beziehungsweise kunsthandwerklichen Bereich.

Unter dem Motto „Handgemacht“ soll in der Oldenburger Innenstadt ein Ort entstehen, der die Qualität und Vielfalt des lokalen und regionalen Handwerks präsentiert. Zu gewinnen gibt es zwei Pop-up Flächen à 70 Quadratmeter miet- und nebenkostenfrei in der Haarenstraße 55 für sechs Monate. Dazu erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner einen Investitionszuschuss für den Ladenausbau beziehungsweise die Geschäftsausstattung.

„Das große Interesse am ersten Wettbewerb und das beeindruckende Engagement, mit dem die ersten Gewinnerinnen und Gewinner ihre Geschäftsidee im CCO zum Leben erweckt haben, zeigt uns, dass es sich lohnt, mutige und innovative Ladenkonzepte in der Innenstadt zu fördern und Raum dafür zur Verfügung zu stellen“, betont der Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken. „Darüber hinaus reiht sich der neue Wettbewerb perfekt in die zahlreichen Aktivitäten zur Belebung der Innenstadt ein, die im Zuge des im März beschlossenen Sofortprogramm nun konsequent umgesetzt werden.“

Auch die Organisatorin und städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich freut sich über den Start des zweiten Wettbewerbs. „Die Möglichkeit, die Immobilie in der Haarenstraße temporär zu einem sehr günstigen Preis anzumieten, war ein echter Glücksgriff. Ich freue mich sehr, dass wir nun die Chance haben, frischen Geschäftsideen so zentral in der Stadt einen Experimentierraum zu bieten.“

Die gewerbliche Pop-up-Nutzung durch die Gewinnerinnen und Gewinner des Ideenwettbewerbs wird gerahmt durch zwei künstlerische Pop-up-Nutzungen. Im August wird der Freizeitlärm e. V. die Schaufenster im Rahmen der Oldenburger Klappstuhltage bespielen, im September wird ein Teil der Fläche durch das Künstlerkollektiv „The Hidden Art Project“ im Rahmen des „roomers project“ genutzt.

Alle Informationen zum Wettbewerb „Pop-up/Haarenstraße“ sowie die genauen Teilnahmebedingungen sind online unter www.start-up.city zu finden. Bewerbungsschluss ist am 18. August. Eine Jury wird unter den eingegangenen Bewerbungen die beiden Gewinnerkonzepte auswählen. Fragen beantwortet die städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich unter Telefon 0441 235-2818 und per E-Mail unter gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de.
20.07.2021, 20:01 Uhr
Oldenburger Innenstadt weiter stärken
Bauminister Olaf Lies zu Gesprächen in Oldenburg
Eine Stärkung der Innenstadt ist das gemeinsame Ziel von Bauminister Olaf Lies und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Bei einem Treffen in Oldenburg wurden jetzt die Möglichkeiten erörtert, die das neue Niedersächsische Quartiersgesetz (NQG) bietet.

Im NQG ist das innovative Instrument der BIDs (Business Improvement Districts) verankert. Ein BID ermöglicht es Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern, sich in privaten Initiativen zusammen zu schließen. Sie können so Projekte realisieren, die Quartiere aufwerten, Immobilienwerte erhalten oder auch Leerstände beseitigen. So können sie mit kreativen Konzepten ihr Quartier attraktiver gestalten. Finanziert werden diese privat getragenen Initiativen durch Umlagen, die regelmäßig im BID erhoben werden.

„Mit dieser Initiative wollen wir unsere Innenstädte gemeinsam weiterentwickeln. Wir wollen damit die unterstützen, die etwas vor Ort bewegen wollen und gleichzeitig auch die mit in die Pflicht nehmen, die sich vielleicht sonst eher nicht beteiligen. Wir geben den Initiativen vor Ort die Möglichkeit, gemeinsame Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität ihres Quartiers zu ergreifen“, so Niedersachsens Bauminister Olaf Lies.

Konkret geht es in Oldenburg um die Haarenstraße, mit deren Vertretern Krogmann und Lies ein längeres Gespräch führten.

„Die Haarenstraße eignet sich aus unserer Sicht sehr gut für einen solchen Vorstoß“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Viele Geschäfte sind hier noch inhabergeführt, damit liegt eine wichtige Voraussetzung vor, um die Möglichkeiten für ein Business Improvement District auszuloten."


Das Land stellt vorerst 800.000 Euro für einen Modellversuch zur Verfügung. Davon könnten auch Oldenburg und die Haarenstraße profitieren.
15.07.2021, 17:55 Uhr
Oldenburg überzeugt mit lebendiger Innenstadt
Ministerpräsident Stephan Weil und OB Jürgen Krogmann auf Tour durch die City
Ministerpräsident Stephan Weil hat sich heute in Oldenburg einen Überblick über die Situation in der Innenstadt verschafft. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ging es auf eine fast dreistündige Informationstour durch die Fußgängerzone. Zu den Stationen gehörten etwa Gespräche mit der Celona-Gruppe, dem Management der Schlosshöfe sowie mit der Geschäftsführung der Modehäuser Bruns und Leffers.

Das Fazit von Ministerpräsident Weil fiel eindeutig aus: „Oldenburg hat bereits gute Antworten auf den laufenden Wandel gefunden. Es wird darauf ankommen, die Innenstädte zu großen lebendigen Flächen zu machen, die mehr bieten als Einkaufserlebnisse. Auch Kultur und Wohnen müssen stärker dort stattfinden.“ Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist ein Aufwärtstrend nach der Corona-Pandemie klar erkennbar: „Wir wollen in der jetzigen Phase vor allem ansprechbar bleiben. Mit dem Büro des Innenstadtmanagers haben wir einen Schritt mitten in die Stadt gemacht. Auch die Stadtgärten und der Abendmarkt tragen in diesem Sommer zur Belebung der City bei.“

Auf dem Weg durch die Stadt suchten Stephan Weil und Jürgen Krogmann auch den Austausch mit den Oldenburger Schaustellerinnen und Schaustellern, die seit mehr als einem Jahr keine Volksfeste mehr ausrichten konnten.

Die Entwicklung der Oldenburger Innenstadt ist bereits seit Jahren ein zentrales Thema der Stadtspitze. Oberbürgermeister Krogmann hatte bereits 2018 einen „Arbeitskreis Innenstadt“ ins Leben gerufen, um die Oldenburger City auf das veränderte Freizeit- und Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden vorzubereiten. Die Tendenz zum Onlinehandel ist durch die Corona-Pandemie nun noch einmal verstärkt worden. Ende vergangenen Jahres wurde zudem die Stelle des Innenstadtmanagers geschaffen, der seitdem gezielt die Wünsche und Anliegen der Innenstadt in die Verwaltung trägt.
13.07.2021, 21:27 Uhr
Zwei Museen – zwei Wege in die Zukunft
Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums
Am Mittwoch, 21. Juli 2021, 19 Uhr, laden das Stadtmuseum und der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums zum achten Mal zu der Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ ein. Unter dem Titel „Zwei Museen – Zwei Wege in die Zukunft“ tauschen sich Prof. Dr. Anna Greve, Direktorin des Focke Museums in Bremen und Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums Oldenburg über die Neuausrichtung ihrer Häuser aus. Moderiert wird die Veranstaltung von der Fördervereinsvorsitzenden Inge von Danckelman.

Nicht nur Oldenburg macht sich auf den Weg, das Stadtmuseum zu modernisieren und die Ausrichtung des Hauses zu verändern. Auch das Focke Museum, das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte arbeitet an einem neuen Konzept. Im Fokus steht die Absicht, die Museen stärker zu öffnen und sie zu einem Ort des gesellschaftlichen Austauschs und der Begegnung zu entwickeln.

Prof. Dr. Anna Greve hat im November letzten Jahres die Stelle als neue Direktorin des Focke Museums angetreten. Sie möchte das Haus zu einer neuartigen Kultureinrichtung für die Bremerinnen und Bremer weiterentwickeln. Ihr Ziel ist es, „die Konzeptionen des Museums als Ort des historischen Gedächtnisses mit einer modernen, zeitgemäßen Interpretation eines Bürgerhauses zusammenzudenken. Im Bürgersinn und auf der Grundlage einer historisch gewachsenen Sammlung zur bremischen Geschichte, soll das Haus ein neuer Kultur- und Diskussionsort für die Menschen in unserem Bundesland werden“. Ähnlich beschreibt es Dr. Steffen Wiegmann, der das Stadtmuseum Oldenburg seit Dezember 2019 leitet. Er möchte, dass das Stadtmuseum „ein Ort wird, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt stärker als bisher diskutiert werden. Dabei soll die Beziehung Mensch und Stadt im Mittelpunkt stehen“.

„Was liegt also näher, als dass sich die beiden Museumsmachenden über ihre Konzeptionen, ihre Ziele und ihre Arbeit austauschen“, sagt Inge von Danckelman. „Wir freuen uns, als Förderverein diesen Austausch im Rahmen der Veranstaltung ‚OL verändern | OL erinnern‘ initiieren zu können und so das Gespräch über museale Neuausrichtung nicht nur unter Fachleuten, sondern mit Museumsbesucherinnen und -besuchern anzuregen.“

Die Veranstaltung findet im Projektraum des Stadtmuseums in der Langen Straße 74 statt. Der Eintritt ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
13.07.2021, 21:24 Uhr
Oldenburg. Stadt am Wasser
Fahrrad-Exkursion des Stadtmuseums
Am Freitag, 23. Juli, 14 Uhr bietet das Stadtmuseum die Exkursion „Oldenburg. Stadt am Wasser“ an. Warum gibt es in der Schleusenstraße keine Schleuse? Wie kam die Hunte nach Hundsmühlen? Warum fließt die Lethe unter der Hunte durch? Gästeführer Helmuth Meinken beantwortet viele spannende Fragen rund um Oldenburgs Gewässer und besucht mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern technische Bauwerke wie die Cäcilienbrücke, die Schleuse und das Wasserkraftwerk (letzteres mit Besichtigung). Die Radtour dauert 3 Stunden und umfasst circa 12 Kilometer.

Treffpunkt: Cäcilienbrücke/Stadtseite

Tickets sind für 12 Euro zuzüglich Servicegebühr unter folgendem Link https://ticket2go.de/e/2379 oder bei der Touristinformation am Lappan erhältlich.

Die Exkursion „Oldenburg. Stadt am Wasser“ findet am 25. September um 14 Uhr noch ein weiteres Mal statt.
09.07.2021, 14:32 Uhr
Porträts im Mono-Print-Verfahren mit Jaqueline Menke
Workshop aus dem Rahmenprogramm zur Ausstellung „Analog 66“
Vom 23. Juli bis 29. August ist das Stadtmuseum mit der Ausstellung „Analog 66 – Oldenburger Porträts von Stephan Meyer-Bergfeld“ im Oldenburger Kunstverein zu Gast. Im Rahmenprogramm der Ausstellung bietet das Stadtmuseum am Sonntag, 1. August, von 11 bis 13 Uhr einen Workshop zum Mono-Print-Verfahren an. Kunstvermittlerin Jaqueline Menke gibt Einblicke in die Methode, die es erlaubt in relativ kurzer Zeit auf einfache Weise bildnerisch zu drucken. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren zunächst, wodurch ein Porträt eigentlich wirkt und gestalten dann die skizzenhafte Darstellung eines Porträts im Mono-Print-Verfahren. Die Veranstaltung war ursprünglich als Online-Veranstaltung geplant, findet aber jetzt in Präsenz statt.


Kosten pro Person: 18 Euro auf Rechnung

Anmeldeschluss 23. Juli 2021 telefonisch unter 0441 235-3403 oder museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
09.07.2021, 14:31 Uhr
Janssen neu entdecken
Dauerausstellung im Horst-Janssen-Museum zeigt ab Samstag neue Werke
Fünf Tage lang war die Dauerausstellung „Horst Janssen – Neu entdeckt!“ geschlossen, ab Samstag, 10. Juli, zeigt sie sich nun in neuem Gewand beziehungsweise mit neuer Hängung. Die aktuelle Präsentation von insgesamt um die 70 Zeichnungen und Druckgrafiken demonstriert einmal mehr, mit welcher Leichtigkeit Janssen seine Techniken und Zeichenstile variieren konnte. Zu den thematischen Gruppen gehören neben Janssens Porträts, Landschaften und Nature Mortes diesmal auch „verworfene Zeichnungen“, Werke also, die unvollendet oder gar von ihm zerrissen wurden. Eine weitere Gruppe zeigt „Gekleckstes und Gestricheltes“. Sie sensibilisiert die Besucherinnen und Besucher für die verschiedenen Zeichenmaterialien und -verfahren, die Janssen auf Papier nutzte.

Die Ausstellung zeigt auch einige Neuzugänge der Sammlung. Die Förderstiftung Horst-Janssen-Museum erwarb kürzlich einige Lithografien, die sie dem Museum als Dauerleihgaben zur Verfügung stellt. Unter ihnen befindet sich ein Porträt Janssens mit dem spöttelnden Titel „Selbst blöd für die Griffelkunst“ von 1968 und die großformatige, frühe Lithografie „Domicile du Jazz“ von 1954. Inspiriert wurde die Lithografie durch Janssens Berührung mit dem Jazz der 1950er Jahre.

Die Dauerausstellung zum Leben und Werk von Horst Janssen besteht zum einen aus gleichbleibenden Teilen, zum Beispiel aus den Schauwänden, Zeitzeugeninterviews und Hands-on-Stationen zu den Drucktechniken; zum anderen aus Originalwerken, die etwa alle vier Monate ausgetauscht werden. „Grafiken sind lichtempfindlich und dürfen immer nur eine bestimmte Zeit dem Licht ausgesetzt sein. Dann müssen sie sich eine Zeitlang im dunklen Magazin erholen“, erläutert Dr. Sabine Siebel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Horst-Janssen-Museum. „Außerdem möchten wir, dass unsere Besucherinnen und Besucher auch in unserer Dauerausstellung immer wieder etwas Neues entdecken können!“
09.07.2021, 14:24 Uhr
Eine neue Heimat gefunden
Neuoldenburgerinnen und Neuoldenburger schwärmen von Oldenburg
In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund neu nach Oldenburg gekommen. Viele von ihnen fühlen sich hier inzwischen heimisch. Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg hat dies zum Anlass genommen, ein Projekt ins Leben zu rufen, das etwas Einladendes und Verbindendes in die Innenstadt bringt: In einer Plakataktion erzählen Neuoldenburgerinnen und Neuoldenburger über ihre neue Heimat und darüber, was sie an Oldenburg lieben. Die Beiträge zeigen, dass Oldenburg eine sehr lebenswerte Stadt mit einer diversen Stadtgesellschaft ist und dass jede hier lebende Person dazu beiträgt, dass dies auch zukünftig so bleibt.

Unterstützt wird die Aktion von den verschiedenen Geschäften der Haarenstraße, die ihre Schaufenster für die Plakate zur Verfügung stellen. Als Zeichen der Solidarität mit den Geschäftsbetreibenden nach dem langen und schweren Corona-Jahr wurden in Kooperation mit dem Innenstadtmanagement der Stadt Oldenburg Gutscheine von den beteiligten Geschäften erworben und den teilnehmenden Neuoldenburgerinnen und Neuoldenburgern ausgehändigt. Es soll damit ein Zeichen gesetzt werden, dass Oldenburg ein Ort des Zusammenhaltes ist. Eine dynamische, weltoffene und tolerante Stadt, die es schafft, Alteingesessene und neu hinzugezogene Menschen zu verbinden.


Die Plakate hängen vom 9. Juli bis zum 6. August in folgenden Geschäften zur Ansicht im Schaufenster:

Bruns Männermode, Haarenstraße 38
KDW (Kaufhaus der Werkstätten), Julius-Mosen-Platz 4
Holert Lederwaren, Haarenstraße 51
Hankens Haaren Apotheke, Haarenstraße 38
Woyton, Haarenstraße 56
Biwak City, Haarenstraße 55
Sanitätshaus Lübbehusen, Haarenstraße 40
Buch Brader, Haarenstraße 8
Misuki, Haarenstraße 34
Isensee, Haarenstraße 20
Eiscafé Restaurant Venezia, Haarenstraße 50