August 2022
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Veranstaltungen am 11. August 2022

Ausstellung
Planet or Plastic?
GleisPark, Hauptbahnhof

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Die Abhängigkeit von Plastik hat sich zu einem weltweiten Problem entwickelt. Die National Geographic-Ausstellung „Planet or Plastic?“ will auf die globale Plastikmüllkrise aufmerksam machen und Lösungen aufzeigen. Vom 30. April bis zum 28. August wird sie erstmals von einem Museum in Deutschland präsentiert. Gemeinsam mit den Agenturen Mediavanti und Expona zeigt das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg die Ausstellung in einer ehemaligen Gleishalle neben dem Oldenburger Hauptbahnhof.

Die Ausstellung „Planet or Plastic?“ baut auf der mehrjährigen globalen Initiative von National Geographic auf, die Menge an Einwegplastik zu reduzieren, die in die Ozeane gelangt. Sie erzählt die Geschichte von Kunststoff seit seiner Erfindung vor etwas mehr als einem Jahrhundert bis zu seinem heutigen Massenkonsum. Dieses künstliche Material hat die Medizin revolutioniert und die Raumfahrt erleichtert – es verlängert auch die Haltbarkeit frischer Lebensmittel, ermöglicht die Lieferung von sauberem Trinkwasser an diejenigen, die es nicht haben, und rettet in Airbags oder Helmen Leben. Doch trotz seines Nutzens und seiner Bequemlichkeit wird eine exorbitante Menge an Plastikprodukten unsachgemäß entsorgt, wobei etwa 6,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll nicht recycelt werden.
Ausstellung
Unvollendet – Die Faszination unfertiger Kunstwerke
Prinzenpalais, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

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Die Kabinettschau „Unvollendet“ spürt der Faszination (vermeintlich) unfertiger Kunstwerke nach.

Bis zum 18. September 2022 versammelt die Präsentation rund 30 Beispiele für unvollendete Arbeiten aus den Sammlungen des Landesmuseums – von Malerei über Grafik bis hin zu Kulturgeschichte. Im Zentrum der Schau stehen die Fragen: Wann gilt ein Kunstwerk eigentlich als fertig und ist die Vollendung tatsächlich immer der Idealzustand?

Zu sehen sind unter anderem begonnene Landschaften der Künstler Georg Bernhard Müller vom Siel, Ernst Wilhelm Dietrich Willers und Alfred Mahlau.
Ausstellung
Retrospektive zu Wolfgang Heimbach
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Augusteum

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Der gehörlose Künstler Wolfgang Heimbach (ca. 1613–1679) zählt zu den bedeutendsten norddeutschen Malern des 17. Jahrhunderts. Zu seinen Auftraggebern zählten bremische Kaufleute, die Medici, Fürst Piccolomini oder Papst Innozenz X. Trotz seiner bemerkenswerten künstlerischen Laufbahn ist wenig über das Leben Heimbachs dokumentiert und sein Werk geriet in Vergessenheit.

Vom 21. Mai bis zum 28. August 2022 präsentiert das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg die weltweit erste Retrospektive zu dem Barockmaler. „Wolfgang Heimbach – Ungehört“ entdeckt den Künstler wieder und erzählt von seiner besonderen Wahrnehmung der Welt.

Die Ausstellung reflektiert das Thema der körperlichen Beeinträchtigung im soziokulturellen Kontext des 17. Jahrhunderts und untersucht, wie die Gehörlosigkeit Heimbachs künstlerisches Schaffen prägte. Zur damaligen Zeit waren die Erwerbsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung gering. Die gesellschaftliche Ausgrenzung führte nicht selten zu einem Leben in Armut, mangel­haftem Zugang zu Bildung oder zum frühen Tod der Betroffenen.

Heimbachs künstlerischer Erfolg ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Überwindung körperlicher Schwächen und gesellschaftlich auferlegter Stigmata.

Die Gehörlosigkeit wirkte sich auf Heimbachs künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema des Andersseins aus: Während Kranke oder Menschen mit einer Behinderung zur Belustigung und mit einem gewissen Grad an Voyeurismus und Abscheu abgebildet wurden, wählte Heimbach in seinen Bildern eine empathische Darstellung des Andersseins. Seine Bildauffassungen zeigen Heimbachs Innovationspotenzial und seine Wahrnehmung von gesellschaftlichen Strukturen, die er in den Werken verarbeitet. 
Ausstellung
Annegret Streu: Artefakte
Pulverturm am Schlosswall

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Unter dem Titel „Artefakte“ zeigt das Stadtmuseum vom 3. Juli bis zum 28. August 2022 die Werke der diesjährigen Preisträgerin des Oldenburger Förderpreises „Keramik im Pulverturm“. Annegret Streu greift in ihrer Kunst das aktuelle Thema der Nachhaltigkeit auf, indem sie Müll zum ästhetischen Prinzip ihrer Werke erhebt. Im kreativen Prozess der Assemblage erhalten die mit Keramik kombinierten Fundstücke phantastisch neue Sinnbezüge.

Mit dem Förderpreis „Keramik im Pulverturm“ werden seit 1996 junge Talente ausgezeichnet, die durch innovative und überraschende Positionen in der keramischen Kunstszene beeindrucken.
Ausstellung
Rana Hamadeh: Standard_Deviation II
Edith-Russ-Haus, Katharinenstraße 23

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Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst zeigt vom 7. Juli bis zum 2. Oktober 2022 die Ausstellung „Standard_Deviation II“ der Künstlerin Rana Hamadeh. Die Einzelausstellung, die auf der antiken griechischen Tragödie des König Ödipus basiert, wird das gesamte Edith-Russ-Haus für Medienkunst einnehmen. Sie umfasst eine neue zeitbasierte Klang-, Bild- und Netzwerkmedieninstallation, die sich über die beiden Etagen des Gebäudes erstreckt und die Ausstellungsräume in eine lebendige, atmende „Theatermaschine“ verwandelt.
Führung
Rana Hamadeh: Standard_Deviation II
15.00 Uhr, Edith-Russ-Haus, Katharinenstraße 23

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Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst lädt am Sonntag, 24. Juli, um 15 Uhr zum öffentlichen Rundgang mit der Kunstvermittlerin Maxie Kiwitter durch die neue Ausstellung „Standard_Deviation II“ der libanesischen Künstlerin Rana Hamadeh ein. Im Anschluss sind alle Besucher herzlich eingeladen, sich bei einer Tasse Kaffee über das Gesehene auszutauschen. Der Eintritt kostet 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, die Teilnahme an dem Rundgang ist kostenlos.

Die Einzelausstellung, die auf der antiken griechischen Tragödie des König Ödipus basiert, nimmt das gesamte Edith-Russ-Haus ein. Sie umfasst eine zeitbasierte Klang-, Bild- und Netzwerkmedieninstallation, die sich über die beiden Etagen des Gebäudes erstreckt und die Ausstellungsräume in eine lebendige, atmende „Opernmaschine“ verwandelt.
Ausstellung
Aufbrüche
BBK Galerie, Peterstraße 1

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Vom 24. Juli bis zum 21. August 2022 stellen Ingrid Freihold, Ida Oelke, Reinald Szepanski und Petra Timmas in der BBK Galerie Oldenburg aus. Unter dem Titel „Aufbrüche“ zeigen sie Malerei, Holzschnitte und Collagen, die sich mit den fortwährenden Veränderungen in der Natur und in unserem Leben befassen.

Die große Leidenschaft von Ingrid Freihold ist das Arbeiten mit Tusche, um Gefühle oder Gedanken, Erlebnisse oder Eigenschaften auf Papier sichtbar zu machen. Ida Oelke liebt vor allem den Holzschnitt. Die lebendigen Strukturen des Holzes durch Astlöcher und Maserungen inspirieren sie zu immer neuen Arbeiten. Reinald Szepanski malt ausschließlich abstrakt, es ist die Kraft der Farbe, die ihn immer wieder aufs Neue fasziniert und inspiriert. Seine Bilder liefern deshalb jede Menge Interpretations-Möglichkeiten. Und Petra Timmas taucht ein in den Wundergarten der Natur mit ihren Schattenbildern, Wasserspielen und Irrlichtern und erforscht dabei Struktur und Wesen der Orte.

Die Arbeiten von Ingrid Freihold, Ida Oelke, Reinald Szepanski und Petra Timmas sind vom 24. Juli bis zum 21. August 2022 in der Galerie des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler in der Peterstraße 1 in Oldenburg zu sehen. Im Rahmen der Vernissage am Sonntag, den 24. Juli ab 11 wird es eine Einführung durch Dirk Meyer geben. 
Ausstellung
Mein[e] Ge[SICHT]
Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt

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Ausdrucksvolle Portraits von Oldenburgerinnen und Oldenburgern, die ihre Sichtweisen zu heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen zum Ausdruck bringen.

Das Projekt von Petra Zimmerling und Vanessa Müller portraitiert Gesichter und Sichtweisen von Älteren und Jüngeren: Es geht um Austausch und Kommunikation sowie um Sichtweisen und Erfahrungen der Älteren, von denen jüngere Generationen sich inspirieren lassen und lernen können. Dies ist jedoch keine Einbahnstraße, denn auch die Jüngeren stehen heutzutage mehr denn je bewusster im Leben und können mit ihrer Mentalität und ihrer Rolle als Gestalterinnen und Gestalter der Zukunft viel bewegen, von dem die gesamte Gesellschaft profitieren kann. Die Ausstellung entstand im Rahmen des von der Stadt Oldenburg geförderten Nachbarschaftsprojektes „Lebendige Nachbarschaft im Ziegelhof“ unter der Trägerschaft des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Die Bilderausstellung ist bis zum 31. August kostenfrei zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros Mitte zugänglich: Montag bis Mittwoch von 8 bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr.
Ausstellung
Frieden geht anders
Staustraße 16 (ehem. Photo Dose)

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Mit dieser Ausstellung wird anhand von elf konkreten Konflikten aufgezeigt, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten. Die Beispiele stammen aus unterschiedlichen Weltregionen, doch die angewendeten Methoden sind grundsätzlich übertragbar. Es liegt an den handelnden Personen, also durchaus an jedem selbst, welche favorisiert oder selbst ergriffen werden.
Ausstellung
Intrinsic Contradictions – Harmony Broken?
Schloss

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Selten war Kristallglasur so innovativ: Wie Unterwasserwelten oder ferne Galaxien muten die Arbeiten des aktuellen Preisträgers der NEUEN KERAMIK Ricus Sebes an. In seinen Arbeiten verbinden sich raue Körper mit fein auskristallisierten Glasurschichten, treffen explodierende Formen auf gestaltete Körper und korrespondieren Erdtöne mit den strahlenden Farben der Glasuren.

Vom 6. August bis zum 18. September 2022 präsentiert das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg in der Ausstellung „Intrinsic Contradictions – Harmony Broken?“ eine Auswahl an Arbeiten des Preisträgers Ricus Sebes im Oldenburger Schloss. Das Werk des Keramikkünstlers ist geprägt von den scheinbaren Gegensätzen: Fragile Kristallglasur begegnet geologisch anmutenden Formen, die Bilder von versunkenen Schätzen und Korallenriffen wachrufen. Dabei experimentiert Sebes mit der Zusammensetzung des selbst hergestellten Tons, den Glasuren und der Brenntemperatur, womit er stets aufs Neue die Grenzen des Keramik-Handwerks auslotet.