Mai 2022
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Veranstaltungen am 17. Mai 2022

Ausstellung
Architekturfotografie im Stadtplanungsamt
Industriestraße 1c

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Ab dem 1. Februar 2022 kommen Architektur- und Fotobegeisterte gleichermaßen auf ihre Kosten. Denn das Stadtplanungsamt zeigt für ein halbes Jahr ausdrucksstarke Aufnahmen der „Diffus Fotofreunde Oldenburg“ von Gebäuden in Oldenburg, Bremen, Hamburg und anderen Orten. Die Ausstellung kann zu den normalen Öffnungszeiten des Stadtplanungsamtes unter den derzeitig geltenden Corona-bedingten Auflagen (Abstand, 3G und FFP2-Maske) besucht werden.
Ausstellung
das UNDURCHSCHAUBARE
Galerie Staublau, Staugraben 9

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Die Ausstellung des bildenden Künstlers Mansour Movahedzadeh trägt den Titel „das UNDURCHSCHAUBARE“ und ist vom 9. April bis 5. Juni jeden Samstag und Sonntag von 13 bis 19 Uhr zu sehen.

 Mansour Movahedzadeh, geboren 1961 im Iran, lebt seit über 30 Jahren in Oldenburg, ist seit 2000 tätig als Dozent an verschiedenen Bildungseinrichtungen und nebenbei als freischaffender Künstler, Schriftsteller, Dichter und Übersetzer aktiv.

Mit der Malerei hat er sehr früh angefangen. In seiner Kindheit und Jugend hatte er die Grundlagen der Kunstmalerei, Töpferei und Bildhauerei erlernt und später ließ er sich mit großem Enthusiasmus bei einigen sehr bekannten iranischen Künstlern weiterbilden. So machte er im Laufe der letzten vier Jahrzenten mehrere Einzelausstellungen, darunter vor allem in Oldenburg, Bad Zwischenahn, Bremen und Hamburg.

Auf dem Weg des Malerwerdens, schreibt Mansour Movahedzadeh, von naturalistisch-realistisch bis surrealistisch und dann abstraktes Malen, sei es ihm nur um eins gegangen: „selbst sein“; Authentizität also, in der Kunst und auch sonst wo. Seinen Malstil beschreibt er: „Ich fange ein neues Bild nur dann an, wenn der Vulkan der Gefühle, Gedanken, Sehnsüchte und Wünsche in meinem Herzen ausbricht. Manche dieser Emotionen nehmen Gestalt in Worten an, so entstehen Gedichte. Manche wiederum verkleiden sich auf einer poetischen Weise mit Formen, Volumen und Farben, und so entstehen Gemälde; Bilder, die mein ICH in einem bestimmten Moment präsentieren, sobald sie aber diese Welt betreten, gehen sie ihren eigenen Weg, der mir vielleicht völlig fremd ist.“, so Mansour auf seiner Webseite www.lyrischemalerei.de.  
Ausstellung
Die schönsten deutschen Bücher 2021
Landesbibliothek, Pferdemarkt

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Kann man Steine essen? Und wie hat man sich die Welt der Renaissance vorzustellen? Diese und andere Fragen beantworten die von der Stiftung Buchkunst prämierten 25 schönsten deutschen Bücher, die vom 19.4. bis 21.5.2022 in der Landesbibliothek Oldenburg gastieren.

Das Zeitalter der Digitalisierung geht einher mit der permanenten Verfügbarkeit von elektronischen Medien im Internet, bei denen die Gestaltung der Bücher eine eher untergeordnete Rolle spielt. Eine Möglichkeit, den veränderten Lesegewohnheiten zu begegnen, ist die Betonung des haptischen Erlebnisses, das gedruckte Bücher von elektronischen Medien unterscheidet.

Mit dem Ziel, Buchgestaltung und –herstellung zu fördern und den Blick der Öffentlichkeit wieder verstärkt auf das gedruckte Buch zu lenken, prämiert die Stiftung Buchkunst seit 1966 jährlich die „Schönsten Deutschen Bücher“, die ab dem 19.4. für vier Wochen präsentiert werden.

In den fünf Kategorien „Allgemeine Literatur“, „Wissenschaftliche Bücher, Fachbücher, Schul- und Lehrbücher“, „Ratgeber, Sachbücher“, „Kunstbücher, Fotobücher, Ausstellungskataloge“ und „Kinder- und Jugendbücher“ wählte eine Expertenjury in einem mehrstufigen Verfahren aus insgesamt 633 Titeln je fünf Siegerbücher des Jahres 2021 aus. Die Gestaltung des Kinderbuchs „Wo kommt unser Essen her?“ von Volker Mehnerts und des Sachbuchs „Erdöl. Ein Atlas der Petromoderne“ von Alexander Klose und Benjamin Steininger ist beispielhaft für die Vielfalt und Aktualität der insgesamt 25 prämierten Titel, die in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung als vorbildlich bewertet wurden.
Ausstellung
Sentient Picnic
Edith-Russ-Haus, Katharinenstraße 23

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Das Edith-Russ-Haus präsentiert die erste Werkschau des indischen Künstlers und Filmemachers Mochu. In einer eigens für diese Ausstellung entstandenen großformatigen Installation entwickelt er einen komplexen Science-Fiction-Kosmos aus Bildern und Texten, in dem er dem Entstehen und den Wirkmechanismen globaler, neo-reaktionärer Bewegungen im Internet nachgeht.

Die Ausstellung Sentient Picnic präsentiert ein breites Spektrum von Mochus Arbeiten. Seine Projekte integrieren verrückte Geologien, mediale Nischenphänomene, künstlerische Kollektive und psychedelische Pfade. Im Zentrum der Ausstellung steht die Videoinstallation GROTESKKBASILISKK! MINERAL MIXTAPE (2022), die als Auftragsarbeit des Edith-Russ-Hauses entstand und auf vier Leinwänden präsentiert wird.

GROTESKKBASILISKK! MINERAL MIXTAPE besteht aus einer Verfremdung von 3D-Renderings, Bollywood-Sounds, Memes, Martial-Arts-Spielen und mythologischen Comics. Sie kombiniert diese mit fiktionalen und theoretischen Textfragmenten zu einer delirierenden  Reflektion des Internets. Im Zentrum der Arbeit stehen Online-Subkulturen, die auf einer rasanten technologischen Beschleunigung beruhen und gleichzeitig eine starke imperialistische kulturelle Nostalgie in sich tragen. Diese anomale Kombination führt zu einer eigentümlichen Form des antiegalitären Futurismus, der eng mit den Genre-Taktiken von Science-Fiction und Horror, sowie den Strategien führender Technologie-Konzerne verwandt ist. Der Künstler fasst die Problematik so zusammen: „Das Internet ist nicht einfach ein Medium, das Wissen überträgt. Ich denke, dass es seine eigene Agenda mit sich bringt.“
Ausstellung
Planet or Plastic?
GleisPark, Hauptbahnhof

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Die Abhängigkeit von Plastik hat sich zu einem weltweiten Problem entwickelt. Die National Geographic-Ausstellung „Planet or Plastic?“ will auf die globale Plastikmüllkrise aufmerksam machen und Lösungen aufzeigen. Vom 30. April bis zum 28. August wird sie erstmals von einem Museum in Deutschland präsentiert. Gemeinsam mit den Agenturen Mediavanti und Expona zeigt das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg die Ausstellung in einer ehemaligen Gleishalle neben dem Oldenburger Hauptbahnhof.

Die Ausstellung „Planet or Plastic?“ baut auf der mehrjährigen globalen Initiative von National Geographic auf, die Menge an Einwegplastik zu reduzieren, die in die Ozeane gelangt. Sie erzählt die Geschichte von Kunststoff seit seiner Erfindung vor etwas mehr als einem Jahrhundert bis zu seinem heutigen Massenkonsum. Dieses künstliche Material hat die Medizin revolutioniert und die Raumfahrt erleichtert – es verlängert auch die Haltbarkeit frischer Lebensmittel, ermöglicht die Lieferung von sauberem Trinkwasser an diejenigen, die es nicht haben, und rettet in Airbags oder Helmen Leben. Doch trotz seines Nutzens und seiner Bequemlichkeit wird eine exorbitante Menge an Plastikprodukten unsachgemäß entsorgt, wobei etwa 6,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll nicht recycelt werden.
Ausstellung
Leben in Alexandersfeld
Staustraße 16 (ehem. Photo Dose)

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Stadtmuseum Oldenburg zeigt partizipatives Ausstellungsformat in der Staustraße 16.

Was macht das Leben in Oldenburg aus? Die vielfältigen Antworten auf diese Frage will das Stadtmuseum Oldenburg während seiner Schließzeit in mehreren Stadtteilprojekten herausfinden. Den Anfang macht der Stadtteil Alexandersfeld. Im Projektraum_3, der vom 7. Mai bis 14. Juni im ehemaligen Photo Dose in der Staustraße 16 zu sehen ist, zeigt das Museum eine Ausstellung über den Stadtteil – basierend auf den Geschichten, Fotos und Gegenständen der Alexandersfelderinnen und Alexandersfelder. 
Ausstellung
Anne Dück-von Essen: Bewegung
BBK Galerie, Peterstraße 1

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Unter dem Titel „Bewegung“ zeigt die Künstlerin Arbeiten mit Ölkreide und mit Acrylfarbe auf Papier. Die Bilder entstehen unmittelbar aus dem Malgestus heraus, es geht es um Raum und Bewegung, um Farbdifferenzierung und Struktur. Einige der Arbeiten bieten noch Assoziationen von Landschaftsräumen und Landschaftsstrukturen, bei anderen lösen sich die Formfindungen weiter auf und werden mit ihren kristallinen Auffächerungen bildbestimmend. Es verteilen sich unzählige Strukturelemente auf dem Blatt, einander ähnlich, aber alle individuell verschieden. Sie schweben vor dem Hintergrund, ergeben ein Geflecht, erzeugen einen variierenden Rhythmus.
Ausstellung
Unvollendet – Die Faszination unfertiger Kunstwerke
Prinzenpalais, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

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Die Kabinettschau „Unvollendet“ spürt der Faszination (vermeintlich) unfertiger Kunstwerke nach.

Bis zum 18. September 2022 versammelt die Präsentation rund 30 Beispiele für unvollendete Arbeiten aus den Sammlungen des Landesmuseums – von Malerei über Grafik bis hin zu Kulturgeschichte. Im Zentrum der Schau stehen die Fragen: Wann gilt ein Kunstwerk eigentlich als fertig und ist die Vollendung tatsächlich immer der Idealzustand?

Zu sehen sind unter anderem begonnene Landschaften der Künstler Georg Bernhard Müller vom Siel, Ernst Wilhelm Dietrich Willers und Alfred Mahlau.