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Oldenburger Innenstadt weiter stärken

20.07.2021, 20:01 Uhr

Bauminister Olaf Lies zu Gesprächen in Oldenburg

Eine Stärkung der Innenstadt ist das gemeinsame Ziel von Bauminister Olaf Lies und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Bei einem Treffen in Oldenburg wurden jetzt die Möglichkeiten erörtert, die das neue Niedersächsische Quartiersgesetz (NQG) bietet.

Im NQG ist das innovative Instrument der BIDs (Business Improvement Districts) verankert. Ein BID ermöglicht es Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern, sich in privaten Initiativen zusammen zu schließen. Sie können so Projekte realisieren, die Quartiere aufwerten, Immobilienwerte erhalten oder auch Leerstände beseitigen. So können sie mit kreativen Konzepten ihr Quartier attraktiver gestalten. Finanziert werden diese privat getragenen Initiativen durch Umlagen, die regelmäßig im BID erhoben werden.

„Mit dieser Initiative wollen wir unsere Innenstädte gemeinsam weiterentwickeln. Wir wollen damit die unterstützen, die etwas vor Ort bewegen wollen und gleichzeitig auch die mit in die Pflicht nehmen, die sich vielleicht sonst eher nicht beteiligen. Wir geben den Initiativen vor Ort die Möglichkeit, gemeinsame Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität ihres Quartiers zu ergreifen“, so Niedersachsens Bauminister Olaf Lies.

Konkret geht es in Oldenburg um die Haarenstraße, mit deren Vertretern Krogmann und Lies ein längeres Gespräch führten.

„Die Haarenstraße eignet sich aus unserer Sicht sehr gut für einen solchen Vorstoß“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Viele Geschäfte sind hier noch inhabergeführt, damit liegt eine wichtige Voraussetzung vor, um die Möglichkeiten für ein Business Improvement District auszuloten."


Das Land stellt vorerst 800.000 Euro für einen Modellversuch zur Verfügung. Davon könnten auch Oldenburg und die Haarenstraße profitieren.
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