Rubrik Sonstiges
Seiteninhalt
01.07.2022, 18:19 Uhr
Publikumspreis von „Kommune bewegt Welt“: Jetzt abstimmen für Oldenburg!
Stadt geht beim Wettbewerb auch in der Kategorie „große Kommune“ ins Rennen
Wie setzen wir uns gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Initiativen in Oldenburg für mehr Vielfalt in einer offenen interkulturellen Gesellschaft und für ein Miteinander auf Augenhöhe ein? Dieser Frage stellte sich die Stadt Oldenburg, als sie einen Beitrag zum diesjährigen Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ einreichte. Dabei bestehen in gleich zwei Kategorien Chancen auf einen Gewinn: Gemeinsam mit dem Ökumenischen Zentrum Oldenburg (ÖZO) bewarb sie sich um einen Preis in der Kategorie „große Kommune“ sowie um den Publikumspreis, für den alle Interessierten nun abstimmen können.

Das Augenmerk der Oldenburger Bewerbung in der Kategorie „große Kommune“ liegt auf dem Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“ mit seinen Aktivitäten, unter anderem dem Projekt „Großes beginnt im Kleinen – ein faires Oldenburg für 17 Ziele“ im Jahr 2021, sowie auf dem städtischen Leitbildprozess. Die Kategorie ist mit einem Preisgeld von bis zu 20.000 Euro dotiert.

Die am Publikumspreis teilnehmenden Städte, Landkreise und Gemeinden bewarben sich mit der Antwort auf die Frage, warum ihr Engagement in der kommunalen Entwicklungspolitik zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt. Die Antworten der Kommunen und die Abstimmung finden Interessierte unter https://engagementglobal.sslsurvey.de/Kommune-bewegt-Welt. Die Abstimmung ist bis Freitag, 19. August, möglich. Die Gewinnerkommune erhält einen Preis von 3.000 Euro.

Mit dem Preisgeld möchte die Stadt Oldenburg ihr entwicklungspolitisches Engagement weiter verfestigen. Ob Oldenburg gewonnen hat, zeigt sich am Donnerstag, 15. September, bei der Preisverleihung in Düren, einer der Gewinnerkommunen aus 2020.

Der Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ wird organisiert durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Er findet seit 2014 alle zwei Jahre statt, Oldenburg ist 2022 das erste Mal dabei. Ziel des Wettbewerbes ist es, das hohe und vielseitige kommunale Engagement sichtbar zu machen und die Kommunen mit ihren zivilgesellschaftlichen Partnerinnen und Partnern zu unterstützen.
23.06.2022, 15:25 Uhr
Trautermin für den Schlossgarten reservieren
Heiraten im Hofgärtnerhaus oder Teepavillon – Standesamt Oldenburg schaltet Termine frei
Zu einer richtigen Traumhochzeit gehört auch die passende Location für die eigentliche Zeremonie. Wer in Oldenburg zueinander „ja“ sagen will, kann dies auch im idyllischen Schlossgarten tun. Nun wurden die Trautermine für 2023 bestätigt: Für Heiratswillige stehen der 5. Mai, der 23. Juni, der 7. Juli, 18. August und der 15. September 2023 zur Wahl. Für die Zeremonie kann entweder das Hofgärtnerhaus oder der Teepavillon reserviert werden. Beide Trauorte und der erste der oben genannten fünf Termine stehen bereits im neuen Online-Verfahren des Standesamts Oldenburg unter www.oldenburg.de/standesamt zur Buchung zur Verfügung. Die weiteren Termine werden üblicherweise nacheinander ein Jahr im Voraus freigeschaltet, der Trautermin für den 23. Juni 2023 also um Mitternacht.

Seit vergangener Woche können Brautpaare ihren Trautermin online selbst reservieren. Und das geht ganz einfach: Entweder sucht man erst einen Trauort aus und wählt anschließend einen Termin – oder Paare wählen zuerst den Wunschtermin aus und schauen dann, welche Trauorte noch zur Verfügung stehen. Nach der jeweiligen Reservierung gibt es automatisch eine Bestätigung mit allen Daten und Hinweisen für das weitere Vorgehen. Pro Paar ist dabei nur eine Reservierung möglich, um allen interessierten Paaren eine Trauung in Oldenburg zu ermöglichen.

Wer innerhalb der nächsten drei Monate heiraten möchte, wendet sich telefonisch unter 0441 235-4444 an das ServiceCenter oder per Mail an standesamt@stadt-oldenburg.de, um zu klären, ob dies noch möglich ist.
10.06.2022, 11:26 Uhr
Für Ja-Sager: Trautermine online reservieren
Service des Standesamts Oldenburg – Buchungen ab dem 14. Juni möglich
Ja, ich will – unseren Trautermin selbst reservieren: Das ist ab dem 14. Juni für Brautpaare möglich. Die Stadt Oldenburg bietet ein neues Online-Verfahren an und setzt damit die Strategie fort, allen Bürgerinnen und Bürgern immer mehr Dienstleistungen auch online zugänglich zu machen.

Das Portal bietet eine Übersicht über alle Trauorte mit genauer Beschreibung des jeweiligen Trauortes, den Rahmenbedingungen wie beispielsweise die Größe oder Besonderheiten sowie Informationen zu den Kosten. Wenn ein passender Trauort gefunden wurde, kann nach Eingabe der persönlichen Daten auch der entsprechende Trautermin gesucht werden. Der Vorteil an dieser Reihenfolge: Die etwas zeitaufwändigere Eingabe der persönlichen Daten ist dann bereits erfolgt und die Buchung des jeweiligen Termins kann im Anschluss sehr schnell erfolgen – bevor ein anderes Paar den Wunschtermin reserviert.

Es ist auch möglich, zunächst einem Termin auszusuchen, um dann zu schauen, an welchen Trauorten an diesem Tag Trauungen möglich sind. Auch in diesem Fall sind zunächst die persönlichen Daten einzugeben, bevor der Wunschtermin gewählt werden kann. Bei beiden Varianten erhält das Paar nach der Reservierung automatisch eine Bestätigung mit allen Daten und Hinweisen für das weitere Vorgehen.

Um allen interessierten Paaren eine Trauung in Oldenburg zu ermöglichen, kann jedes Brautpaar nur einen Trautermin reservieren. Reservierungen sind immer taggenau ein Jahr im Voraus möglich.

Wenn Paare relativ kurzfristig heiraten möchten, also innerhalb der nächsten drei Monate, dann können diese Termine nicht online reserviert werden. Hierfür ist eine persönliche Rücksprache mit dem Standesamt erforderlich, um zu klären, ob dies möglich ist. Dafür wenden sich heiratswillige Paare bitte telefonisch ans ServiceCenter unter 0441 235-4444 oder per Mail an standesamt@stadt-oldenburg.de

Der Online-Traukalender ist ab dem 14. Juni über die städtische Website unter www.oldenburg.de/standesamt zu erreichen.
03.06.2022, 19:00 Uhr
Metropolregion Nordwest fördert Vernetzung von Lernorten für Reparatur und Sharing
Oldenburger Ressourcenzentrum wird zum Kern für neue Angebote in der Region
Rund um das Oldenburger Ressourcenzentrum soll ein dezentrales Netzwerk von Lernorten für nachhaltige Daseinsvorsorge in der Metropolregion Nordwest entstehen. Ziel des Projekts der Stadt Oldenburg und des ReparaturRates Oldenburg e. V. ist es, die Themen Reparatur und Sharing in die Region zu tragen. Um die Entstehung neuer Lernorte und Angebote in der Metropolregion zu initiieren, entsteht eine Konzeption für Kursangebote, für die Anwerbung von ehrenamtlichen Handwerkerinnen und Handwerkern und für eine Plattform für Akteurinnen, Akteure und Interessierte.

Gemeinsam mit den Projektpartnerinnen und Projektpartnern werden am Ressourcenzentrum Oldenburg erste Kurse angeboten, um das Konzept zu erproben und ggf. nachbessern zu können. Diese Erfahrungen zur Kursgestaltung aber auch zur Akquise der Mitwirkenden werden den regionalen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern für die Entwicklung der eigenen Vorort-Kursangebote zur Verfügung gestellt.

Rund 80.000 Euro erhält das Projekt aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen für die Metropolregion Nordwest, dessen Schwerpunktthema in diesem Jahr „Daseinsvorsorge & soziale Innovation“ lautet. „Reparatur ist ein Thema, das immer stärker in den gesellschaftlichen Fokus rückt, aber regionale Reparaturangebote sind vielfach schlicht nicht mehr existent. Wollen wir unseren Konsum nachhaltiger gestalten, bedarf es jedoch eben jener Angebote. Ebenso ist der Fachkräftemangel im Handwerk bereits heute schon sehr ausgeprägt, so dass mit diesem Projekt für beides eine Lösung gesucht wird: neue Reparaturangebote entstehen und junge Menschen erhalten einen interessanten Einblick in handwerkliche Berufsbilder“, erklärt Peter Hoffmeyer, 1. Vorsitzender der Metropolregion Nordwest.

„Erfahrene Handwerker im Ruhestand geben ihr Fachwissen ehrenamtlich an die Jugendlichen weiter“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Diese authentische Weitergabe von Wissen und insbesondere von Erfahrung macht einerseits Lust auf mehr und setzt zudem neue Wertmaßstäbe im Umgang mit den endlichen Ressourcen!“ Der von Krogmann beschriebene Prozess wird innerhalb des Projekts wissenschaftlich begleitet und mit Erkenntnissen zu den Effekten von Reparatur als Beitrag zur Ressourcenschonung verbunden. Dr. Katharina Dutz, ReparaturRat Oldenburg e. V. ergänzt: „Die Vermittlung des Erfahrungswissens an Jugendliche, denen noch eine berufliche Orientierung fehlt, wird so zu einer intergenerationalen Daseinsvorsorge mit regionalem Fokus. Über die Selbstlernkompetenz der Heranwachsenden erfolgt dies mit hohem Praxisbezug und für geflüchtete Jugendliche weitgehend unabhängig von der sprachlichen Kompetenz“. Der ReparaturRat Oldenburg e.V. plant eine enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Zivilgesellschaft. An der Mitwirkung Interessierte können sich an das Ressourcenzentrum Oldenburg wenden.
13.05.2022, 21:16 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sprech-und oder Redeangst
Eine betroffene Frau gründet eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die in bestimmten Situationen, wie z.B. bei Vorträgen, in Workshops, in Teamsitzungen gehemmt sind zu reden und sich durch ihre Ängste nicht adäquat oder gar nicht mitteilen können (kein Lampenfieber!).

Wer im geschützten Rahmen einer Gruppe an seinen Ängsten arbeiten und vor allem dort üben möchte, kann sich bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen melden:
Tel 0441 – 88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg
23.04.2022, 17:08 Uhr
Preise für Nachhaltigkeit, Innovation, Gesundheit und Soziales Engagement
Vier ausgeschriebene Awards der Metropolregion Nordwest: Bis zum 3. Juni bewerben
Die Metropolregion Nordwest bewirbt vier ausgeschriebene Awards mit einem Preisgeld von jeweils 10.000 Euro für gute Ideen, Initiativen oder Projekte. Teilnehmen können Privatpersonen sowie alle öffentlichen und privaten Initiativen und Institutionen, darunter auch Städte und Gemeinden, sowie Verbände, Vereine und Unternehmen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 3. Juni 2022. Diese vier Awards sind aktuell von der Metropolregion Nordwest, bei der auch die Stadt Oldenburg Mitglied ist, ausgeschrieben:

NordWest Award
Der NordWest Award prämiert unter dem Motto „NordWest.Zusammenhalt“ soziales Engagement, eine gute Idee, eine Initiative oder ein Projekt, die oder das die Menschen im Nordwesten bei der Bewältigung der umfassenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformationsprozesse unterstützt. Der Nordwesten hält zusammen!

GesundheitsAward
Der GesundheitsAward zeichnet eine Idee, eine Initiative oder ein Projekt aus, die oder das auf einem breiten Gesundheitsverständnis aufbaut und die Menschen in der Region an den Umgang mit der eigenen Prävention heranführt. Der Nordwesten hält sich gesund!

NachhaltigkeitsAward
Der NachhaltigkeitsAward wird an eine Idee, eine Initiative oder ein Projekt verliehen, welche oder welches mit fortschrittlichen und kreativen Ansätzen und Lösungen zu Umwelt-, Klima- oder Naturschutz in unserer Region beiträgt. Der Nordwesten gestaltet Zukunft!

WeiterdenkerAward
Der WeiterdenkerAward würdigt eine Idee, eine Initiative oder ein Projekt, welche oder welches durch einen hohen Innovationsgrad einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung und zum Wachstum unserer Region beiträgt. Der Nordwesten zeigt seine Stärke!
12.04.2022, 18:01 Uhr
Aktionstag „Familien auf Tour“
„Bewegung verbindet“ in Bürgerfelde/Dietrichsfeld
Unter dem Motto „Jetzt erst recht – mit Bewegung das Wirgefühl in unserem Stattteil stärken“ findet in Bürgerfelde/Dietrichsfeld am Samstag, den 30.04.2022 der bewegte Aktionstag „Familien auf Tour – Bewegung verbindet“ statt. Kindergärten, Grundschulen, Sportvereine und der Stadtteiltreff Dietrichsfeld laden Familien ein, gemeinsam zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf unterschiedlichen Touren den Stadtteil zu erkunden. Die Touren geben eine Orientierung im Stadtteil und führen zu Grünflächen und Spielplätzen, wo gemeinsam Pausen gemacht werden. Zusätzlich werden auf dem Außengelände der Grundschule Dietrichsfeld Bewegungsstationen angeboten. Familien bringen bitte für sich selbst eine Decke und Verpflegung für die Pausen mit. Kommen auch Sie dazu und nutzen Sie die folgenden öffentlichen Angebote:

Gehtour
Treffpunkt: Stadtteiltreff Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331
Startzeiten: 11 Uhr und 14 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Std. mit Pausen

Radtour
Bitte eigene Fahrräder mitbringen!
Treffpunkt: Backyard e.V., Alexanderstraße 488
Startzeit: 10 Uhr
Dauer: ca. 2 Std. mit Pausen

Der Aktionstag wird vom Präventionsprojekt „3F - Fit for Family“ der Niedersächsischen Kinderturnstiftung und KKH Kaufmännische Krankenkasse gemeinsam mit dem Stadttsportbund Oldenburg e.V. und den verschiedenen Stadtteilakteur*innen organisiert. Seit 2020 unterstützt das 3F-Projekt die Bewegungsförderung von Familien in Bürgerfelde/Dietrichsfeld. So können kostenfreie Bewegungsmaterialien mit niedrigschwelligen Spielideen für die ganze Familie online genutzt oder als Printmedien bestellt werden unter www.3f-fitforfamily.de/material. Zudem ist ein Bewegungskompass für Familien erstellt worden, der in Kürze im Stadtteil ausgelegt und verteilt wird. Die Broschüre enthält u.a. eine Übersicht zu allen öffentlichen Bewegungsflächen, die Bewegungsangebote von Sportvereinen und Statteileinrichtungen sowie insgesamt sieben Stadtteiltouren – für einen bewegungsaktiveren Familienalltag.
12.04.2022, 17:38 Uhr
Mit 15 Handy-Touren Unsichtbares in der Region entdecken
WunderlineGO App auf neustem Stand
Passend zum Start in den Frühling: Die WunderlineGo App lädt dazu ein, die Region einmal anders zu entdecken. 15 Orte an der Schienenstrecke zwischen Groningen und Bremen bieten eine „digitale Schnitzeljagd“ per Smartphone an. Jeder Ort – auch die Stadt Oldenburg – hat dazu eine eigene Tour entwickelt, die ein besonderes lokales Thema aufgreift und spannend darstellt. Mithilfe von „Augmented Reality“, einer „erweiterten Realität“, tauchen auf der Tour Bilder und Texte auf, die eine Geschichte erzählen, mal muss ein Rätsel gelöst werden. Und vor allem gilt es, die Wunder der jeweiligen Tour – eine berühmte Person, eine geografische Besonderheit oder ein kennzeichnendes Ereignis – einzusammeln und (online) mit nach Hause zu nehmen. In Oldenburg erlebt man, auf welche Weise und wie schnell Kommunikation vor 100 Jahren funktionierte und welchen Anteil ein Oldenburger daran hatte.

Nach der Testphase im vergangenen Jahr wurde die App noch einmal überarbeitet und die Nutzerfreundlichkeit stark verbessert. Die App wurde von der Oldenburger Digitalagentur Quantumfrog entwickelt. Die WunderlineGO-App kann kostenfrei im Google- und Apple-Store heruntergeladen werden.

Auf EU-Ebene gilt die App als innovatives Modell für andere europäische Regionen: Erst kürzlich wurde sie mit einem Preis im Wettbewerb „Beste europäische Bahntourismuskampagne 2021“ ausgezeichnet.

Nähere Informationen über die WunderlineGO App geben die zweisprachige Projektwebsite und der App-Trailer bei Youtube unter youtu.be/7f0nqlLUm9s.

Groningen, Hoogezand-Sappemeer, Winschoten, Bunde, Weener, Ihrhove, Leer, Stickhausen, Augustfehn, Ocholt, Bad Zwischenahn, Oldenburg, Sandkrug, Hude und Delmenhorst laden zu den Touren ein. Sie sind alle Partner im Netzwerk Anschlussmobilität Wunderline, das von der Provinz Groningen koordiniert wird. Das Marketing-Projekt Wunderline GO App wird von Stadt Oldenburg, Ostfriesland Tourismus GmbH und Provinz Groningen/Projekt Wunderline geleitet.
12.04.2022, 17:34 Uhr
Neue Radbroschüre für Oldenburg
Attraktiven Radtouren und Erlebnisse
Radfahren macht Spaß, ist nicht nur eine Wohltat für Körper und Seele, sondern auch für die Umwelt. Kein Wunder also, dass das Radfahren längst die beliebteste Form der Fortbewegung in Oldenburg ist. In der Stadt und in der Umgebung bieten sich ideale Bedingungen. Es gibt keine nennenswerten Steigungen und mit dem Fahrrad ist man schnell in der ländlichen Umgebung. 

Die Neuauflage der Fahrradbroschüre der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) hält nicht für Touristen, sondern auch für Einheimische und Vermietende jede Menge Ideen bereit. Das Kernstück der Broschüre „Radfahren in Stadt & Land“ ist die Route um Oldenburg. Sie verbindet das Stadtzentrum mit dem grünen Umland. Die in beiden Richtungen gut ausgeschilderte 110 Kilometer lange Strecke umspannt Oldenburg wie ein großes Rad. In der Broschüre werden drei Touren auf der Route um Oldenburg von der Stadt in die Regionen vorgestellt. Zu allen drei Touren gib es eine Karte, Informationen zur Länge und Dauer, einen GPX-Track zum Download und zusätzliche Tipps für sehenswerte Ziele am Wegesrand. 

Die Broschüre enthält auf 31 Seiten viele weitere Tourenvorschläge für Ausflüge, Angebote und Erlebnisse sowie fahrradfreundliche Serviceadressen. Sie ist kostenfrei erhältlich in der Oldenburg-Info im Lappan. Alternativ kann sie auch per E-Mail unter info@oldenburg-tourist.de bestellt und oder im Internet unter www.oldenburg-tourismus.de/prospekte als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
01.04.2022, 13:49 Uhr
Drahtesel gesucht? Stadt versteigert Fund-Fahrräder digital
Online-Auktion vom 1. bis 10. April – ein Dutzend Fahrräder im Angebot
Wie wäre es mit einem Fundrad zum Start in die Fahrradsaison? Ob Rennrad, Moutainbike, Trekkingrad oder sogar ein Lastenrad: Bei der beliebten Fund-Fahrrad-Versteigerung der Stadt Oldenburg kommen Zweiradliebhaber auf ihre Kosten – und können sich das ein oder andere Schnäppchen sichern. Los geht die Online-Auktion auf www.zoll-auktion.de am Freitag, 1. April, um 18 Uhr. Sie endet am Sonntag, 10. April. Diesmal kommen insgesamt 12 Räder unter den virtuellen Hammer.

Wieso versteigert die Stadt Fundräder?
Fahrräder, die im Fundbüro nach Ablauf einer sechsmonatigen Frist nicht von ihren rechtmäßigen Eigentümerinnen und Eigentümern abgeholt wurden, werden versteigert. Welche Fahrräder genau angeboten werden, kann online in einer Liste auf www.oldenburg.de/fundbuero eingesehen werden.

Wie läuft die Online-Auktion ab?
Die Versteigerung beginnt mit einem festgesetzten Mindestbetrag. Sofern ein Fahrrad ersteigert wurde, setzt sich die Stadt Oldenburg mit dem Meistbietenden in Verbindung. Die Bezahlung und Übergabe des Fahrrades erfolgt dann nach Absprache. Auf die Fundsachen gibt es keine Garantie oder eine Gewährleistung. Auch ein Umtausch oder Rücktritt vom Kauf ist nicht möglich.

Sie möchten mehr erfahren?
Wissenswertes zur Online-Versteigerung finden Sie auf www.zoll-auktion.de. Bei weiteren Fragen gibt das städtische Fundbüro unter fundbuero@stadt-oldenburg.de gerne Auskunft.
25.03.2022, 17:00 Uhr
Gefahr der sexuellen Ausbeutung: Frauen aus der Ukraine schützen
Bedrohung durch Menschenhändler – Sicherheitshinweise auf Deutsch und Ukrainisch online
Als hätten die aus der von Russland bombardierten Ukraine geflohenen Frauen und Kinder nicht schon genug Probleme, droht leider auch in Deutschland eine weitere Gefahr: die der sexuellen Ausbeutung. Deshalb ist es umso wichtiger, auf diese Bedrohung für die Geflüchteten deutlich hinzuweisen – und sich selbst und andere dafür zu sensibilisieren. Besonders in diesen furchtbaren Kriegszeiten sind fliehende Frauen und Kinder leichte Beute für Menschenhändler. Sie suchen Schutz und Unterstützung – und können letztlich abermals zu Opfern werden. Deshalb ist es umso wichtiger, genau hinzuschauen, wer ihnen hilft und wo sie untergebracht werden.

„Die Vermittlung von Frauen und Kindern auch in private Unterkünfte ist eine großartige Unterstützung“, findet Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Wer aber derzeit aus privater Initiative heraus Menschen aus der Ukraine hilft, eine Unterbringung zu finden, sollte bei der Vermittlung besondere Aufmerksamkeit walten lassen. Insbesondere wenn `günstige Verdienstmöglichkeiten mit Unterkunft´ angeboten werden, sollten die Helfenden kritisch nachfragen und den Kontakt mit den vermittelten Frauen und Kindern halten. Außerdem ist es sehr wichtig, dass Namen und Adressen der Unterkünfte dokumentiert werden und dass alle Ankommenden zuerst registriert werden.“

Der sicherste Privatwohnraum ist nach wie vor der, der von der Stadt vermittelt wurde. Hierbei ist eine Begleitung der Geflüchteten auch nach der Aufnahme möglich. Rein privat vermittelte Unterkünfte entziehen sich jeder öffentlichen Kontrolle.

Zum Hintergrund
Seit einem Monat tobt der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine – und seit dem ersten Tag der Invasion sind die Google-Suchen nach „Ukrainian girls“ massiv angestiegen und bewegen sich seitdem auf einem hohen Niveau. Das gleiche Phänomen ist auf Pornoseiten zu beobachten. Fälle von Ukrainerinnen, die in die Fänge von Menschenhändlern gerieten, sind schon nach der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 gemeldet worden.
 

Auch die Sondergesandte der Vereinten Nationen für sexuelle Gewalt in Konflikten, Pramila Patten, zeigt sich besorgt über die sich „schnell verschlechternde Situation“ in der Ukraine. Tausende Familien sind zur Flucht gezwungen, da der Konflikt weitergehe. Damit steige das Risiko von sexueller Gewalt und Ausbeutung. Frauen und Mädchen seien überproportional gefährdet.

Weitere Informationen und Sicherheitshinweise auf Ukrainisch
Auf der städtischen Website www.oldenburg.de/ukraine finden geflüchtete Frauen Sicherheitshinweise sowie Notfall-Telefonnummern auf Deutsch und Ukrainisch.

Wer Wohnraum in der Stadt Oldenburg für Geflüchtete anbieten möchte (für mindestens sechs Monate), kann dies über ein Formular unter www.oldenburg.de/ukraine tun. Dort gibt es auch ein Registrierungsformular für Ukraine-Flüchtlinge sowie ein Anmeldeformular für schulpflichtige Kinder. Viele Informationen sind auch auf Ukrainisch zu finden.
18.03.2022, 13:35 Uhr
Dobbenwiese: Gegenseitige Rücksicht ist das oberste Gebot
Nutzungssatzung gilt an allen Wochentagen – Keine Geräuschverstärker erlaubt
Die Dobbenanlagen haben sich in den vergangenen Jahren, insbesondere an warmen Tagen und im Sommerhalbjahr, zwar zu einem über die Stadtgrenzen hinaus beliebten Treffpunkt entwickelt – sie sind jedoch auch zu einem Schwerpunkt der Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern geworden. Anliegerinnen und Anlieger des Bereichs an den Dobbenanlagen, Vertreterinnen und Vertreter der Jugend sowie Polizei und Mitarbeitende der Stadtverwaltung haben sich auf eine Nutzungssatzung verständigt, die der Rat in seiner vergangenen Sitzung beschlossen hat. Die Regeln gelten an allen Wochentagen und damit auch an Feiertagen und in Ferienzeiten.

„Rücksichtsvolles Verhalten aller ist das oberste Gebot im öffentlichen Raum – auch auf den Dobbenwiesen. Jede und jeder soll die Möglichkeit bekommen, sich hier zu erholen, zu entspannen oder sich sportlich zu betätigen. Aber bitte mit Verständnis für andere Menschen und die Natur. Mit dem Beschluss der Nutzungssatzung haben wir nun klare Regeln für dieses Areal geschaffen“, zeigt sich Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan erfreut über diesen Schritt.

Das gilt nun auf den Dobbenanlagen
Auf den städtischen Dobbenanlagen sind Lärmbelästigungen grundsätzlich zu vermeiden, deshalb ist die Benutzung von Geräuschverstärkern jeder Art untersagt. Aber auch die Natur ist zu schützen: So besteht ein Verbot des Verrichtens der Notdurft, ebenso ist offenes Feuer verboten. Die Rasenflächen und sonstige begehbare Anlagenteile dürfen nicht mit Kraftfahrzeugen befahren werden. Für bestimmte Veranstaltungen größeren Ausmaßes, wie beispielsweise organisierte Events mit mehreren 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern oder organisierte Fußball- und andere Sportturniere, besteht zudem eine Genehmigungspflicht, die spätestens eine Woche vor der geplanten Veranstaltung schriftlich oder elektronisch bei der Stadt gestellt werden muss. Eine Anleinpflicht für Hunde im Bereich der Dobbenanlagen wurde nicht in die Satzung aufgenommen, da gemäß der Verordnung der Stadt Oldenburg über das Mitführen von Hunden in der Öffentlichkeit Kinderspielplätze und andere zum Spielen und Liegen geeignete Flächen in öffentlichen Anlagen mit Hunden nicht betreten werden dürfen.

Über den Hintergrund
Besonders im vergangenen Jahr häuften sich ruhestörende Lärmbelästigungen in den Abend- und Nachtstunden, Handlungen in Folge übermäßigen Alkoholkonsums und auch wahllos weggeworfener Müll enorm. Es folgten verstärkte Kontrollen durch die Polizei, der Einsatz von Streetworkern durch die Stadtverwaltung und das Aufstellen von Toilettenwagen und zusätzlichen Müllbehältern. Damit der Streit zwischen Anwohnenden und Feiernden nicht eskaliert, hatte sich die Stadt Oldenburg im Sommer 2021 zur Einrichtung eines „Runden Tisches“ mit allen Beteiligten entschlossen. Dort wurde unter anderem auch verbindliche und klare Regelungen diskutiert, die nun in der Nutzungssatzung Anwendung finden.

Von Frühling bis Herbst 2021 wurden Vorfälle von hier dargestelltem Ausmaß und beschriebener Intensität nur auf den Dobbenanlagen festgestellt, alle anderen städtischen Grünflächen waren aus ordnungsrechtlicher Sicht vergleichsweise unproblematischer. Für weitere städtische Grünflächen ist die Aufnahme in die Satzung grundsätzlich nachträglich bei vergleichbarer negativer Entwicklung jeweils durch einen entsprechenden Ratsbeschluss möglich. 
11.03.2022, 16:00 Uhr
Aus für „Wein-Box“ an der Nordstraße
Jugendschutz: Stadt untersagt Betrieb eines Alkoholverkaufsautomaten
Ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Alkoholverkaufsautomat an der Nordstraße nahe der Amalienbrücke sorgt für Katerstimmung: Nicht nur, dass die sogenannte „Wein-Box“ gegen die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes verstößt. Der von einem Wetterschutz umgebene Selbstbedienungsautomat steht auch unmittelbar vor einem der imposantesten Streetart-Kunstwerke in der Stadt und verstellt den Blick auf die Hauswandbemalung, die ein Massai-Mädchen zeigt. Zumindest gegen die Gefährdung des Jugendschutzes hat die Stadtverwaltung eine Handhabe: Der Betreiberin des Automaten wurde jetzt per Bescheid untersagt, in dem Automaten alkoholische Getränke anzubieten.

Die Stadtverwaltung hofft, dass nach dem Wegfall der „Geschäftsgrundlage“ auch der Grundstückseigentümer reagiert und die „Wein-Box“, die sich auf privatem Grund befindet, entfernen lässt. Die Aufstellung und der unzulässige Betrieb des Automaten haben in den vergangenen Wochen für Unmut unter Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Passantinnen und Passanten gesorgt.

Gegen die Betreiberin des Automaten wurde zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sie muss mit einem Bußgeld rechnen, dessen Höhe bis zu 3.000 Euro bemessen kann. Mündlichen und schriftlichen Aufforderungen, den mit Weinflaschen gefüllten Automaten außer Betrieb zu setzen, war sie nicht nachgekommen. Wenn sie der Untersagungsverfügung nicht Folge leistet, wird der Verkaufsautomat versiegelt werden. Bei eventuellen Zuwiderhandlungen droht zudem ein Zwangsgeld.

Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen alkoholische Getränke in der Öffentlichkeit nicht in Automaten angeboten werden. Ausnahmen sind möglich, wenn der Automat an einem für Kinder und Jugendliche unzugänglichen Ort steht oder in einem gewerblichen Raum aufgestellt ist und durch technische Vorrichtungen oder durch ständige Aufsicht sichergestellt ist, dass keine Minderjährigen Alkoholika entnehmen können. Diese Ausnahmefälle sind an der Nordstraße nicht gegeben. „Auch wenn die so genannte Wein-Box auf einem Privatgrundstück steht, so befindet sich dieser Automat unter freiem Himmel in der Öffentlichkeit, weil er einem unbegrenzten Personenkreis – also auch Kindern und Jugendlichen – jederzeit zugänglich ist“, betont der Jugendschutzbeauftragte der Stadt Oldenburg, Mario Mohrmann.
08.03.2022, 16:54 Uhr
Techniksprechstunde jetzt auch in Stadtteilbibliotheken
Offenes Angebot für alle Fragen rund um Technik und digitale Medien
Die Stadtbibliothek Oldenburg weitet das Angebot der Techniksprechstunde aus. Es gibt weitere Termine in der Stadtbibliothek im PFL, neu hinzu kommen Termine in den Stadtteilbibliotheken Kreyenbrück und Ofenerdiek. Bei der Techniksprechstunde können kostenlos jeweils 30-minütige Termine gebucht werden, um im persönlichen Gespräch mit Medienpädagoge Hannes Meiners Fragen zu technischen Geräten und digitalen Medien jeglicher Art zu stellen. Sei es das Smartphone, das Tablet, der Laptop, die Spielekonsole, die Fotokamera oder ein anderes digitales Gerät.

Die nächsten Termine finden statt am Donnerstag, 10. März, von 15 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, am Dienstag, 22. März, von 15 bis 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, Alter Postweg 1, und am Mittwoch, 30. März, von 14 bis 17 Uhr in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, Lagerstraße 39.

Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt entweder direkt vor Ort oder telefonisch unter 0441 235-3021.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
25.02.2022, 12:41 Uhr
Stadt reagiert auf Überfall in der Ukraine
Rathaus beflaggt – Rede bei Mahnwache – Infos zu Visum und Flüchtlingsaufnahme
Der unfassbare völkerrechtswidrige Angriff der russischen Armee auf die Ukraine am gestrigen Donnerstag erschüttert die Welt, Europa und Deutschland. Auch Oldenburg zeigt sich tief betroffen von dem unnötigen Krieg, den Russland angezettelt hat, und der vielen unschuldigen Menschen bereits das Leben gekostet hat und vermutlich noch kosten wird.

Als erstes Zeichen der Solidarität mit der Ukraine wurde kurzerhand das Oldenburger Rathaus beflaggt: Seit gestern Nachmittag hängen sowohl die ukrainische Nationalflagge als auch die Fahne der „Mayors for Peace“, deren Organisation Oldenburg seit 1987 angehört. „Der russische Angriff auf die Ukraine muss gestoppt werden. Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen. In der Hoffnung auf eine friedliche Lösung wollen wir gemeinsam mit unseren Verbündeten bei den Mayors for Peace ein sichtbares und deutliches Zeichen setzen für unseren Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt in Europa“, so Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Seine Betroffenheit über die Bombardierungen brachte Krogmann auch in einer spontanen Rede bei der Mahnwache auf dem Schlossplatz zum Ausdruck, die von mehreren politischen Jugendorganisationen initiiert wurde und zu der rund 150 Menschen kamen.

Aber Oldenburg will sich nicht nur mit der ukrainischen Bevölkerung solidarisieren, sondern auch konkret helfen. So wird, wie in allen anderen deutschen Ausländerbehörden auch, nach entsprechender Antragstellung die Aufenthaltsdauer für ukrainische Staatsbürger verlängert, die sich in Oldenburg zu touristischen Zwecken oder im Rahmen eines Besuchs aufhalten. Bisher können sie für 90 Tage visafrei einreisen, dieser Aufenthalt kann nun um weitere 90 Tage verlängert werden.

Derzeit gibt es zwar noch keine Informationen über Flüchtlingsaufnahmen, aber das Land Niedersachsen hat bereits Bereitschaft signalisiert. Auch die Stadt Oldenburg wird dann ihren Beitrag leisten. Deshalb wird kurzfristig geprüft, wie viele Unterbringungsmöglichkeiten in Oldenburg für Geflüchtete derzeit zur Verfügung stehen und nutzbar gemacht werden könnten.
22.02.2022, 14:33 Uhr
„KeinNotfall“-Service entlastet Notruf-Leitungen bei Unwetterlagen
Alternativkanal für die Meldung von Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht
Bei außergewöhnlichen Ereignissen wie Unwettern und anderen Großschadenslagen stehen die Telefone der Notrufnummer 112 in Einsatzleitstellen nicht still. Insbesondere seit Mobiltelefone die Kommunikationsmöglichkeiten wesentlich erweitert haben, melden sich bei einer Unwetterlage in kürzester Zeit hunderte Anruferinnen und Anrufer, weil überflutete Straßenbereiche, herabgefallene Dachziegel oder umgestürzte Bäume auffallen – oft wird das gleiche Ereignis mehrmals gemeldet. Das große Problem dabei: Die echten Notrufe, bei denen Leben in Gefahr sind, kommen nicht immer bis zur Feuerwehr- und Rettungsleitstelle durch, weil die zur Verfügung stehenden Notrufleitungen und Abfragekapazitäten belegt sind.

„Der „KeinNotfall“-Service verfolgt das Ziel, die Notrufkapazitäten zu entlasten, aber auch den Feuerwehren einen Mehrwert an Informationen bereitzustellen“, schildert Mirko Mennrich, Projektleiter beim IT-Unternehmen BTC Business Technology Consulting und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Oldenburg, der aus der Idee in Zusammenarbeit mit der Großleitstelle Oldenburger Land (GOL) die „KeinNotfall“-Lösung konzipiert hat.

Der digitale Service ermöglicht die Meldung von unkritischen Schäden und Vorfällen, ohne die Notrufleitungen zu belasten. Bürgerinnen und Bürger können somit die Geoposition des Schadensortes mit ihrem Mobiltelefon erfassen und zusammen mit einem Foto und einer Beschreibung versenden. Die Meldungen werden dann direkt an die zuständige Führungsstelle der Feuerwehr übertragen, dort bewertet, priorisiert und weiterbearbeitet.

Bei der GOL trifft die Anwendung auf große Zustimmung. „Mehr als 500 Notrufe am Tag zu bearbeiten, ist kein Problem“, bestätigt Stefan Abshof von der GOL. „Bei Sonderlagen, wie Orkanen und Überschwemmungen, kommen es aber zu einem stark ansteigenden Anrufaufkommen der Bürgerinnen und Bürger – viele dieser Anrufe sind keine „echten Notrufe“ im eigentlichen Sinne und so steigt die Anruflast in den Feuerwehr- und Rettungsleitstellen stark an.“

Der KeinNotfall-Service ist der Alternativkanal zur Notrufnummer, um Vorfälle, von den keine Gefahr für Leib und Leben ausgehen, schnell und unkompliziert zu melden. Frank Leenderts, Leiter und Geschäftsführer der GOL, kann dies uneingeschränkt bestätigen: „Auf diese Weise werden die Notrufleitung in den Leitstellen für lebensbedrohliche Einsätze freigehalten – dadurch wird die temporäre Extremsituation entlastet und die Einsatzplanung in den Führungsstellen der Städte und Gemeinden kann optimiert werden.“

Michael Bremer, bisheriger Leiter der Feuerwehr Oldenburg und Initiator des Projektes, hebt die Wichtigkeit des neuen Service hervor: „Vor dem Hintergrund der Klimaveränderungen müssen wir von weiter zunehmenden Unwetterlagen ausgehen. Die Digitalisierung der Schadensmeldungen ist ein wesentliches Instrument, um diese Einsatzlagen auch künftig bewältigen zu können.“ Auch sein Nachfolger Jens Spekker ist der Auffassung, dass ein solcher Online-Meldeweg in der heutigen Zeit unumgänglich ist.

Die hilfreiche Lösung hat die BTC AG im Frühsommer 2021 in Zusammenarbeit mit der Großleitstelle Oldenburger Land und Vertretern der zugehörigen Kreisfeuerwehren entwickelt. Basierend auf Open-Source-Technologien wird diese als Software-as-a-Service bereitgestellt und kann auf jedem aktuellen mobilen Endgerät ohne Installation mit dem Browser genutzt werden.
 

Es stehen drei Module für die jeweilig Beteiligten zur Verfügung:

· Das beschriebene Bürgerinnen- und Bürgermodul benötigt keine Installation und ist bei größeren Unwetterereignissen unter www.KeinNotfall.de erreichbar. Damit lassen sich einfach und schnell Meldungen mit wertvollen Zusatzinformationen (Koordinaten, Foto, Kurzbeschreibung) absetzen.

· Das Leitstellenmodul ist für die Leitstelle konzipiert. Es aktiviert die anlassbezogene Schadensmeldung, legt das Schadensgebiet fest und schaltet die Führungsstellen frei. Ein umfassendes Monitoring von Schadensmeldungen wird ermöglicht, ebenso eine automatische Weiterleitung an die zuständigen Feuerwehren.

· Im Führungsstellenmodul nimmt die Feuerwehr die Meldungen entgegen, priorisiert sie und veranlasst die Schadensbeseitigung durch Einsatzkräfte vor Ort. Die Einsatzaufträge werden dafür digital weitergeleitet oder als Printversion mit QR-Code zur Verfügung gestellt.

Die Generalprobe für „KeinNotfall“ fand im Jahr 2021 im Oldenburger Land statt. Sie rief sehr positive Reaktionen hervor und wurde seitdem noch weiter optimiert und Stresstests unterzogen. Seit Februar 2022 kann der Service anlassbezogen durch die GOL freigeschaltet werden. Darüber wird mit den etablierten Warnapps BIWAPP und KATWARN, aber auch in den Social-Media-Kanälen der Leitstelle informiert.
22.01.2022, 12:20 Uhr
Bewegung im Stadtteil: Projekt „3000 Schritte“ läuft auch in diesem Jahr
Beim Spazierengehen den Stadtteil neu entdecken und ins Klönen kommen
Was gibt es Schöneres, als sich an frischer Luft zu bewegen? Körper, Geist und Seele profitieren gleichermaßen – dazu muss es kein anstrengendes Sportprogramm sein. So kommt das Projekt des Niedersächsischen Turnerbundes „3000 Schritte“ für ältere Menschen gerade richtig. Der Bürgerfelder Turnerbund (BTB), der TuS Bloherfelde und der Oldenburger Turnerbund (OTB) haben in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen verschiedene Spaziergänge ausgearbeitet und in den stadtteilbezogenen Broschüren bebildert vorgestellt. Unterstützung erhalten die Vereine dabei vom Gesundheitsamt Oldenburg. Ziel ist es, die Gesundheit für alle im Wohnumfeld mit Angeboten wie „3000 Schritte“ zu stärken.

Barrierefreie Wege bieten Abwechslung
Die barrierefreien Wege bieten viel Abwechslung, laden an einigen Stellen zum Verweilen ein und können – je nach Bedarf – auch für kleine sportliche Einlagen genutzt werden. Die speziell ausgebildeten Bewegungsbegleitenden sowie lizensierte Trainerinnen und Trainer gehen auf Wünsche ein und motivieren zum Mitmachen. In zwangloser Atmosphäre werden so Kontakte geknüpft, neue Gesprächsthemen gefunden und neben den motorischen Fähigkeiten auch die geistigen Fähigkeiten positiv beeinflusst. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht nötig, die spontane Teilnahme ist zu den genannten Terminen problemlos und kostenfrei möglich – und das bei jedem Wetter. Einzig die geltenden Corona-Vorschriften sind zu beachten.

Gemeinsam spazieren gehen in Bürgerfelde
Der BTB arbeitet dabei mit dem Seniorentreffpunkt im Pavillon am Scheideweg zusammen und hat diese Spaziergänge bereits im Jahr 2018 begonnen. Sie finden zu folgenden Zeiten statt:

• montags von 10.30 bis 11.30 Uhr, Treffpunkt beim BTB an der Alexanderstraße 191
• donnerstags von 14.30 bis 15.30 Uhr, Treffpunkt am Scheideweg beim Seniorentreffpunkt

Nach dem Spaziergang am Donnerstag trifft sich die Gruppe im Seniorentreff in gemütlicher Runde. 
 
Spaziergänge des Oldenburger Turnerbundes
Partnerorganisation des OTB ist die Seniorenresidenz Domicil/Doreafamilie am Drögen-Hasen-Weg 1. Die gemeinsamen Spaziergänge gibt es im Haarentor-/Wechloyviertel seit Dezember 2019 und sie finden immer mittwochs um 10 Uhr statt. Treffpunkt ist am Eingang der Seniorenresidenz.
 
Unterwegs in Bloherfelde
In Bloherfelde arbeitet der TuS Bloherfelde mit der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde-Eversten zusammen. Die Spaziergänge gibt es seit September 2020. Start ist montags um 10.15 Uhr auf dem Bloherfelder Marktplatz. Im Anschluss an den Spaziergang besteht noch die Möglichkeit zu einem Kaffeetrinken in der Gemeinwesenarbeit.
 
Zwangspause im Lockdown
In allen Stadtteilen hatte der Corona-Lockdown ab November 2020 für einen Stillstand gesorgt, sodass dieses niedrigschwellige Angebot nicht stattfinden konnte. Erst ab Juni 2021 war es wieder möglich, die Spaziergänge erneut aufzunehmen. Deshalb sollen sie nach Möglichkeit auch im Winter 2021/2022 weiterhin stattfinden.
10.12.2021, 12:32 Uhr
Mit Pfeil und Bogen durch den Ruhestand
Eine der ältesten Bogenschützinnen Deutschlands im Rathaus empfangen
Im hohen Alter noch fit zu sein und regelmäßig Sport zu treiben kann eine Herausforderung sein – für Christa Elfers ist das kein Problem. Die 86-Jährige ist eine der ältesten aktiven Bogenschützinnen Deutschlands. Um ihren herausragenden Sportsgeist und die beeindruckenden Erfolge zu würdigen, hat Bürgermeisterin Christine Wolff die Sportlerin am Donnerstag, 9. Dezember, im Alten Rathaus empfangen, wo Christa Elfers sich ins Gästebuch der Stadt Oldenburg eintragen konnte.

Elfers, die das Bogenschießen erst im Rentenalter für sich entdeckt hat, tritt in der Seniorenklasse für den Verein Oldenburger Schützen von 1816 an. Noch heute ist sie amtierende Bezirksmeisterin. „Was Sie sich mit 86 Jahren sportlich zutrauen und was Sie damit erreichen, ist bewundernswert und die absolute Ausnahme“, würdigte Wolff die Bogenschützin. Sowohl im Hinblick auf die sportliche Betätigung im Alter als auch beim Engagement im Verein könne Elfers als Vorbild für viele Bürgerinnen und Bürger dienen.
10.12.2021, 12:31 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sprech-und oder Redeangst
Eine betroffene Frau gründet eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die in bestimmten Situationen, wie z.B. bei Vorträgen, in Workshops, in Teamsitzungen gehemmt sind zu reden und sich durch ihre Ängste nicht adäquat oder gar nicht mitteilen können. (Kein Lampenfieber!).

Interessierte können sich bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen melden.

Telefon: 0441 – 88 48 48
E-Mail: info@bekos-oldenburg.de 
01.12.2021, 17:19 Uhr
Keine Haustürgeschäfte bei den Gemeinnützigen Werkstätten
Es ist immer wieder die gleiche „Masche“: Aktuell häufen sich wieder Fälle im Stadtgebiet, in denen Verkäufer vorgeben im Namen der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) Produkte zu verkaufen, zum Teil mit sehr aggressivem Auftreten.

Die GWO weisen ausdrücklich darauf hin, dass Mitarbeiter*innen der Werkstatt grundsätzlich keine Haustürgeschäfte vornehmen. Betroffene sollten sich direkt bei den Gemeinnützigen Werkstätten unter der Telefonnummer 0441/3405-111 melden, diese nehmen dann Verbindung zur Polizei auf.
26.11.2021, 16:34 Uhr
Lamberti-Markt: Ab Mittwoch Maskenpflicht und 2G
Für die Abgabe von „Festivalbändchen“ ändert sich aktuell nichts
Bei den Weihnachtsmärkten in Niedersachsen gilt ab morgen, Mittwoch, eine durchgängige Maskenpflicht – so auch für den Oldenburger Lamberti-Markt. Nach der ab dem 24. November in Kraft tretenden Neufassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung besteht auf dem kompletten Lamberti-Marktgelände die Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung. Diese gilt auch, wenn Sitzplätze eingenommen werden. Ausnahmen bestehen nur während des Verzehrs von Speisen und Getränken. Atemschutzmasken mit Ausatemventil sind nicht zulässig.

Von der Pflicht ausgenommen sind Personen, für die das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können. Ausgenommen sind auch Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres. Kinder zwischen dem vollendeten 6. Lebensjahr und dem vollendeten 14. Lebensjahr dürfen anstelle einer medizinischen Maske einen beliebigen anderen geeigneten textilen oder textilähnlichen Schutz tragen.

Außerdem stellt die ab Mittwoch geltende Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung fest, dass sich ganz Niedersachsen in der Warnstufe 1 befindet. Für den Lamberti-Markt bedeutet das den Wechsel von „3G“ auf „2G“. Das heißt: Bewirtungsleistungen in Anspruch nehmen und Fahrgeschäfte nutzen dürfen nur noch Menschen, die über einen Impfnachweis oder einen Genesennachweis verfügen. Die Tagesbändchen für den Lamberti-Markt werden demnach nicht mehr an Personen, die nur einen Testnachweis vorlegen, abgegeben. Für die Herausgabe der „Festivalbändchen“, für die auch bisher bereits ein 2G-Nachweis notwendig war, gibt es aktuell keine Änderungen. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind von der 2G-Nachweispflicht ausgenommen.
11.11.2021, 23:22 Uhr
Lamberti-Markt: Festivalbändchen sind ab Freitag bei der OTM verfügbar
Mit 2G-Nachweis für die gesamte Marktdauer gültig
Der Lamberti-Markt 2021 beginnt zwar erst am 16. November um 17 Uhr, das erste Souvenir ist allerdings bereits schon ab diesem Freitag, 12. November, erhältlich: Geimpfte und genesene Personen können dann bereits gegen eine Schutzgebühr von einem Euro ein Festivalbändchen erwerben. Diese für die gesamte Marktdauer bis zum 22. Dezember geltenden Bändchen berechtigen zum Genuss von Glühwein, Punsch, Bratwurst, Lebkuchen und von anderen Getränken und Speisen sowie zur Nutzung von Fahrgeschäften.

Die Festivalbändchen können nur persönlich gegen Vorlage eines Identitätsnachweises und einem Nachweis der Impfung oder der Genesung an Interessierte herausgegeben werden. Eine Abholung für Dritte ist nicht möglich. Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) ermöglicht den Erwerb während der Öffnungszeiten der Oldenburg-Info im Lappan (Lange Straße 3) montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr.
 
Neben dem Festivalbändchen werden ab Marktbeginn auch kostenlose Bändchen mit täglich wechselnden Farben ausgegeben an Besucherinnen und Besucher mit 3G-Nachweis. Voraussetzung ist ein Impf- oder Genesenennachweis oder ein tagesaktuelles negatives Testergebnis. Sowohl diese kostenlosen Bändchen als auch die Festivalbändchen sind ab dem 16. November an den Bewirtungs- und Fahrbetrieben auf dem Lamberti-Markt sowie in den Schlosshöfen (im Erdgeschoss direkt bei Fahrstühlen), im Lambertihof und an einem Infostand auf dem Schloßplatz verfügbar. Zusätzlich wird eine sogenannte „Clearingstelle“ am Schloßplatz eingerichtet, die unklare Sachverhalte prüft.

Die 3G-Nachweispflicht gilt nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Wer auf dem Weihnachtsmarkt nur bummeln und/oder etwas einkaufen möchte (das gilt auch für To-Go-Speisen), benötigt – ebenso wie im Einzelhandel – keinen Nachweis.
05.11.2021, 19:54 Uhr
Lasst uns froh und munter sein – und vorsichtig
Lamberti-Markt 2021: Alle wichtigen Regeln und Informationen im Überblick
Lasst uns froh und munter sein – und vorsichtig: Das bekannte Weihnachtslied bekommt mit Blick auf den Lamberti-Markt eine Ergänzung. Nach Corona-bedingter Pause in 2020 lebt das adventliche Treiben zwischen Altem Rathaus, Lambertikirche und historischem Schloss in diesem Jahr wieder auf, und zwar dank eines Frühstarts um eine Woche verlängert vom 16. November bis zum 22. Dezember. Allerdings gelten für den Genuss von Glühwein, Punsch und Lebkuchen besondere Regeln im Sinne des Infektionsschutzes.

Über das im Einklang mit der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen stehende Veranstaltungskonzept informierten Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Dezernentin Dr. Julia Figura, Bürger- und Ordnungsamtsleiter Michael Lorenz und der Vorsitzende des Oldenburger Schaustellerverbandes, Michael Hempen, am Donnerstag, 4. November, in einem Pressegespräch. Passend zum Anlass sagte Krogmann: „Die frohe Botschaft ist: Der Lamberti-Markt findet statt. Wir haben gemeinsam eine gute Lösung gefunden, die Vorfreude auf Weihnachten vermittelt und eine größtmögliche Sicherheit gewährt.“

Krogmann machte indes keinen Hehl daraus, dass er sich praktikablere Landesvorgaben gewünscht hätte – auch, um Diskussionen um die vermeintlich von Kommunen zu restriktiv gehandhabte Auslegung der Vorschriften zu vermeiden. Die Umsetzung sei für die Stadt und das Schaustellergewerbe sehr aufwendig. Gerade die geplante Bändchen-Ausgabe an Besucherinnen und Besucher mit 3G-Nachweis, der zum Verzehr von Speisen und Getränken berechtigt, sei eine organisatorische Herausforderung. „Einiges wird sich vielleicht erst nach ein paar Tagen zurechtruckeln“, warb der Oberbürgermeister um Verständnis.

Dr. Julia Figura ergänzte, dass es nach dem Start am 16. November zunächst eine Art „Kennenlern-Woche“ geben werde, in der die Regelungen des Hygienekonzepts erprobt und überprüft werden. „Danach können Anpassungen – in Abstimmung mit dem Schaustellerverband – vereinbart werden, soweit diese weiterhin den rechtlichen Vorgaben der Corona-Verordnung entsprechen“, betonte die Dezernentin.

Durch die Erweiterung des Marktgeländes in Richtung Staulinie können insgesamt etwas mehr als 100 Buden und Stände platziert werden. Schausteller-Chef Michael Hempen dankte der Stadtverwaltung für ihr Engagement, den Lamberti-Markt möglich zu machen. „Wir wissen um die Verantwortung, die wir tragen. Die Hygienemaßnahmen werden greifen“, zeigte er sich überzeugt. „Wir freuen uns auf Besucherinnen und Besucher aus Oldenburg und der Region.“

Bürger- und Ordnungsamtsleiter Michael Lorenz stellte die Eckpunkte des Hygienekonzeptes vor.

3G-Regelung bei Imbiss- und Ausschankbetrieben sowie in Fahrgeschäften:
  • Es dürfen lediglich Gäste bewirtet werden beziehungsweise in Fahrgeschäften mitfahren, die eine der 3G-Anforderungen (geimpft, genesen oder getestet) erfüllen. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind davon ausgenommen.
  • Nach Prüfung des 3G-Nachweises in Verbindung mit dem Personalausweis werden Bändchen in Papierform mit täglich wechselnden Farben ausgegeben. Geimpfte oder Genesene haben zusätzlich die Möglichkeit, gegen Entrichtung einer Schutzgebühr von einem Euro stabilere Stoffbändchen (sogenannte Festivalbänder) zur Nutzung für den gesamten Zeitraum des Lamberti-Marktes zu erhalten.
  • Die Bändchen werden an den Imbiss- und Ausschankbetrieben sowie an den Fahrgeschäften erhältlich sein. Zusätzlich gibt es sie in der Oldenburg-Info im Lappan (dort werden die Stoffbändchen voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche zu haben sein), in der „Sozialen Hütte“ auf dem Rathausmarkt und an einem Info-Stand auf dem Schlossplatz sowie an weiteren Ausgabestellen in der Nähe des Lamberti-Marktes, die noch benannt werden.
Die Standbetreiberinnen und Standbetreiber, die bei der Ausgabe der Bändchen mitwirken, erhalten vorab eine Schulung.
  • Teststationen in der Nähe des Lamberti-Marktes gibt es unter anderem am Bahnhofsplatz, am Julius-Mosen-Platz und am Staatstheater (Theaterwall 19/Ecke Roonstraße).
Allgemeines:
  • Grundsätzlich herrscht keine Maskenpflicht auf dem Lamberti-Markt. Es wird allerdings empfohlen, zu Stoßzeiten eine Maske zu tragen.
  • Während des Lamberti-Marktes können weitere Maßnahmen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes notwendig werden, wie zum Beispiel die Einführung der Maskenpflicht, Einbahnstraßenregelungen oder eine vorübergehende Teilschließung.
Vermeiden von großen Menschenansammlungen:
  • Der Marktbeginn wurde zur Entzerrung der besucherstarken Wochenenden um eine Woche, auf den 16. November, vorgezogen.
  • Die Abstände bei Ständen mit hohem Besucheraufkommen wurden vergrößert. Die Ausschänke werden so aufgebaut, dass die Bildung von Menschentrauben in den Gängen eingeschränkt wird. Außerdem wurden die Gassen teilweise verbreitert und zusätzliche Flächen geschaffen.
  • Um die Personenanzahl – insbesondere an sehr gut besuchten Ausschankbetrieben – steuern zu können, soll eine Begrenzung der Becherzahl festgelegt werden. Sollte die Besucherzahl überschritten werden, wird ein sichtbares Signal an der jeweiligen Hütte zu sehen sein.
Sanitäre Anlagen: Es wird in diesem Jahr ein zusätzlicher Toilettenwagen bereitgestellt, so dass ausreichend Toiletten zur Verfügung stehen. Diese werden durch das Reinigungspersonal intensiv gereinigt und desinfiziert. Zusätzlich sind in den Toilettenwagen Handdesinfektionsmittel installiert. Kontrollen: Die Einhaltung des Hygienekonzeptes wird stichprobenartig vom Ordnungsamt und der Polizei kontrolliert. Öffnungszeiten: Freitags und samstags: 11 bis 21.30 Uhr Sonntags bis donnerstags: 11 bis 20.30 Uhr Eröffnungstag, 16. November: 17 bis 20.30 Uhr Totensonntag, 21. November: geschlossen
05.11.2021, 18:20 Uhr
Stadt baut OL-WLAN in der Innenstadt aus
Auf jetzt neun Flächen können Bürgerinnen und Bürger kostenfreien WLAN-Zugang nutzen
Die Stadt Oldenburg hat ihr kostenfreies WLAN-Angebot an stark frequentierten Plätzen in der Innenstadt ausgebaut. Oldenburgerinnen und Oldenburger sowie Gäste können ab sofort auch auf dem Waffenplatz, dem Julius-Mosen-Platz, am Hauptbahnhof Süd und dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) kostenfrei im Internet surfen. Damit steht auf vier weiteren öffentlichen Plätzen das städtische OL-WLAN zur Verfügung. „Mit dem Ausbau haben wir unser bisheriges Angebot erheblich ausgeweitet. Das stärkt die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und den digitalen Standort Oldenburg insgesamt“, so Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, bei der Vorstellung der neuen Einwahlpunkte.

„Die Nutzerinnen und Nutzer können jetzt über weitere 14 leistungsstarke Hot Spots kostenfrei ins Internet. Insgesamt gibt es nun 33 Einwahlpunkte, mit denen wir eine gleichmäßige Netzabdeckung der Plätze erreichen. Zudem haben wir die Leistungsfähigkeit des Gesamt-Angebots erweitert und verbessert. Die technische Umsetzung erfolgte in einer sehr guten und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen meinen Fachleuten und der EWE TEL“, erklärt Ulrich Dierkes, Leiter des städtischen Fachdienstes Informations- und Kommunikationstechnik.

Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens hat die Stadt Oldenburg EWE TEL mit der Erweiterung beauftragt. „EWE treibt mit dem umfassenden Glasfaserausbau und modernen Telekommunikationslösungen die Digitalisierung im Nordwesten voran. Wir freuen uns sehr, dass wir das WLAN-Angebot in der Innenstadt gemeinsam mit der Stadt erweitern“, erklärt Andreas Temmen, Key Account Manager Kommunen bei EWE TEL.

Bereits seit 2016 können Nutzerinnen und Nutzer auf den Außenflächen am Alten Rathaus/Marktplatz, Schlossplatz, Kulturzentrum PFL, Lappan und dem Neuen Rathaus/Pferdemarkt kostenfrei mit OL-WLAN surfen. Mit der Erweiterung steht an insgesamt neun öffentlichen Plätzen in der Oldenburger City das kostenfreie städtische WLAN zur Verfügung. Gleichzeitig hat die Stadt die Arbeiten genutzt, um die Ausstrahlung an einzelnen bisherigen Flächen geringfügig auszudehnen. Das erweiterte Angebot ist seit Ende September im Betrieb. Seitdem wurden in der Spitze bereits mehr als 14.000 Nutzerinnen und Nutzer insgesamt am Tag gezählt.

Die Nutzungsbedingungen bleiben unverändert einfach: Wer kostenfrei surfen möchte, wählt im WLAN-Menü OL-WLAN aus, akzeptiert anschließend mit einem Klick die Nutzungsbedingungen und kann dann ein halbes Jahr lang kostenfrei rund um die Uhr im OL-WLAN surfen. Auch die Kooperationen mit dem Klinikum Oldenburg und der VWG bleiben bestehen. Um zu verhindern, dass einzelne Nutzerinnen und Nutzer jugendgefährdende oder illegale Inhalte ansehen, sind die Hotspots mit einem Filter ausgestattet. Gewaltverherrlichende und pornographische Seiten und der Zugang zu Filesharing-Diensten sind gesperrt.

Der Ausbau wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung über die Richtlinie „Hot-Spot Niedersachsen“.
02.11.2021, 17:58 Uhr
inForum-Veranstaltungsreihe „Willkommen in der digitalen Welt“ verschoben
Veranstaltungen zum Internet und digitalen Technologien starten erst im November
Das inForum, eine Bildungs- und Kultureinrichtung für Best Ager der Stadt Oldenburg, bietet auch in diesem Semester wieder neue digitale Veranstaltungen an. Aus organisatorischen Gründen startet die Veranstaltungsreihe D2 // Willkommen in der digitalen Welt nicht wie im Programmheft angekündigt im Oktober, sondern erst im November.

In diesem Format sollen Nutzungshindernisse abgebaut und über das Internet und digitale Technologien informiert werden. Stefan Völker, langjähriger ehrenamtlicher inForum-Mitarbeiter, referiert über verschiedene Themen rund um den Computer und das Internet und beantwortet im Anschluss Fragen.

Hier die neuen Termine und die Kurstitel der Veranstaltungen, für die es noch freie Plätze gibt:

D2.1. // Windows 10-Betriebssystem am Donnerstag, 25. November
 D2.2. // Wartung und Pflege von Laptop und PC am Donnerstag, 9. Dezember
 D2.3. // Anti Virus am Donnerstag, 13. Januar 2022
 D2.4. // Moderne Kommunikation am Donnerstag, 10. Februar 2022
 D2.5. // Online-Banking am Donnerstag, 24. Februar 2022


Es wird um Anmeldung gebeten, diese kann telefonisch über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 oder über das Anmeldeformular unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung erfolgen.
15.10.2021, 20:14 Uhr
Nachwuchsgoldschmiede begeben sich in Spiegelwelten
Nachwuchs der Innung reichte Arbeiten ein
von Andreas Speckmann
Eine Jury bewertete die Stücke. Die Stücke werden auf einer Gemeinschaftsausstellung der Gold- und Silberschmiede-Innung Oldenburg- Ostfriesland gezeigt.

Kein Motto wie jedes andere: „Spiegelwelten“ lautete der Titel für die Ausschreibung des 22. Kreativwettbewerbs der Gold- und Silberschmiede-Innung Oldenburg-Ostfriesland. 19 Auszubildende und junge Gesellen reichten Arbeiten ein. „Wir waren wie immer sehr gespannt, wie dieses Thema umgesetzt würde, und sind ganz begeistert von den vielen, verschiedenen und mutigen Schmuckideen unseres Nachwuchses“, sagten Innungsobermeister Andreas Speckmann und Lehrlingswart Thomas Kunke anlässlich der Jurysitzung.

Um eine gerechte Beurteilung zu gewährleisten, wurde jedes Lehrjahr für Sich gewertet. Die Arbeiten der Gesellinnen wurden zudem in einer eigenen Kategorie bewertet. Punkte gab es für die Themenumsetzung, die Gestaltung, aber auch für die handwerklich gekonnte Verarbeitung der Materialien. Maximal konnten 150 Punkte erreicht werden und 100 Punkte waren die Mindestvoraussetzung für eine Platzierung.

In der Jury punkteten Frau Sina Kämper und Jessica Germanus als Goldschmiedinnen aus Rastede, Olaf Schäfer aus dem Hause wohnen + ideen, Fotograf Sven Seebergen, Ratsherr sowie Grafikdesigner Christoph Baak sowie der Präsident der Handwerkskammer Oldenburg Herr Eckhard Stein.

Die Innung schreibt den Wettbewerb alljährlich aus, um besonders die Kreativität junger Menschen zu fördern. Sie sollen völlig frei von Verkaufsargumenten ihre Gestaltungsvorstellungen umsetzen können und Fantasie entwickeln. „Wir lassen allen in der Materialwahl völlig freien Lauf erläutert Speckmann. Wie manche Nachwuchsgoldschmiede den Titel „Spiegelwelten", interpretieren war sehr spannend. Erwartungsgemäß sind viele spiegelnde Flächen dabei, allerdings auch sehr überraschende Arbeitstechniken und Materialien.

Die Ausstellung ist vom 11. bis einschließlich 14.Novemer im Einrichtungshaus Wohnen und Ideen im Herbartgang zu sehen.
15.10.2021, 19:46 Uhr
Interview mit der ICAN-Botschafterin Elisabeth Saar zum Tag des Friedens
Podcast gegen Atomwaffen: Aktion zur städtischen Mitgliedschaft bei Mayors for Peace
Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg hat in diesem Jahr ein digitales Format genutzt, um auf die städtische Mitgliedschaft bei den Mayors for Peace hinzuweisen und ein Zeichen gegen Atomwaffen und für Frieden zu setzen: In einem Interview-Podcast spricht Paula von Sydow, Leiterin des Kulturbüros, mit der ICAN-Deutschland-Botschafterin Elisabeth Saar. Thematisiert werden die Organisation und deren Projekte sowie das Engagement von jungen Menschen für atomare Abrüstung und Frieden. Kenntnisreich und mit großer Leidenschaft berichtet Elisabeth Saar von ihrem Weg zu ICAN Deutschland und von ihrer Überzeugung, dass der Einsatz für eine friedliche und atomwaffenfreie Welt lohnend und notwendig ist. Zudem findet ein Austausch über den Nukipedia-Workshop 2021, der in diesem Jahr „Deutschlands Rolle in der internationalen Atomwaffenpolitik“ zum Thema hatte, statt.

ICAN Deutschland e.V. ist der deutsche Zweig der „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ (ICAN) und damit Mitglied eines globalen Bündnisses von über 600 Organisationen in 103 Ländern. Dieses internationale Bündnis wurde 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Für ICAN wäre die Teilnahme Deutschlands an der Vertragsstaatenkonferenz zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag ein wichtiger Schritt zur Verständigung mit Befürworterinnen und Befürwortern sowie mit Gegnerinnen und Gegnern der nuklearen Abschreckung.

Oldenburg ist seit 1987 Mitglied bei den Mayors for Peace, einer 1982 gegründeten internationalen Organisation, die sich für atomare Abrüstung und gemeinsame Friedensarbeit weltweit einsetzt. Derzeit gehören 8.047 Städte und Gemeinden aus 165 Ländern zum ständig wachsenden Bündnis der Mayors for Peace. Seit 2018 nimmt das Kulturbüro der Stadt Oldenburg den Internationalen Tag des Friedens am 21. September zum Anlass, mit Veranstaltungen unterschiedlicher Art auf die städtische Mitgliedschaft bei den Mayors for Peace aufmerksam zu machen. Bereits im letzten Jahr hatte die Covid-19-Pandemie eine Veranstaltung für die am Thema atomare Abrüstung und internationale Friedensarbeit interessierten Bürgerinnen und Bürger unmöglich gemacht. Entstanden ist daher eine Videobotschaft von Beteiligten aus vorherigen Veranstaltungsprogrammen. Ihre Stimmen für Solidarität und Engagement gegen Atomwaffen sind noch auf der Homepage der Stadt Oldenburg zu finden.

Der Interview-Podcast mit Elisabeth Saar ist auf der städtischen Internetseite unter https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/kulturbuero/mayors-for-peace.html abrufbar.
12.10.2021, 17:17 Uhr
Mit 3G-Regel auf den Lamberti-Markt
Stadt stellt Planung vor – Aufbau wird „luftiger“ – Beginn ausnahmsweise am 16. November
Endlich wieder Glühwein und gebrannte Mandeln: In diesem Jahr will die Stadt Oldenburg trotz der noch andauernden Pandemie den Lamberti-Markt wieder ausrichten – allerdings mit einem „luftigeren“ Aufbau der Buden und Stände als es die Besucherinnen und Besucher in den sonstigen Jahren gewohnt waren. Ziel ist die Realisierung des adventlichen Treibens unter den durch die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen gesetzten Rahmenbedingungen. Demnach ist die 3G-Regel Grundvoraussetzung: Wer auf dem Weihnachtsmarkt Speisen oder Getränke zu sich nehmen möchte, muss also zuvor die vollständige Impfung, die Genesung oder eine aktuelle negative Testung nachweisen. „Wir halten das für praktikabel“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Damit wird ein stimmungsvoller Markt möglich gemacht, ohne den Grundschutz in Sachen Corona zu vernachlässigen.“

Erste Details der Planungen stellte Ordnungsdezernentin Dr. Julia Figura am Montagabend dem Verwaltungsausschuss vor. Angedacht ist, die Anzahl der Stände auf der bisherigen Marktfläche auf dem Rathausmarkt und auf dem Schlossplatz von bisher knapp 120 auf 90 bis 100 Geschäfte zu reduzieren. Wege und Wegeverbindungen sollen breiter als üblich gestaltet werden, damit sich keine Menschenmassen stauen können. Um den Wegfall von Standplätzen zum Teil zu kompensieren, soll das Veranstaltungsgelände durch zusätzliche Flächen zwischen Schloss und Schlosshöfe in Richtung Staulinie erweitert werden. Um einen etwaigen „Überlauf“ an Ständen aufzufangen, soll den Händlerinnen und Händlern auch der Waffenplatz als Ausweichfläche angeboten werden.

Als Betreiberin des Lamberti-Marktes hat die Stadt nach der Niedersächsischen Corona-Verordnung ein Hygienekonzept zu erarbeiten. Ein Kernpunkt ist die 3G-Regelung. Dazu sollen an bestimmten Ständen und an weiteren Anlaufstellen farbige Armbändchen an Besucherinnen und Besucher ausgegeben werden, wenn sie den 3G-Nachweis erbringen. Die Bändchen sollen in täglichen wechselnden Farben zum Verzehr von Speisen und Getränken berechtigen. Darüber hinaus ist geplant, gegen eine Schutzgebühr stabilere Stoffbändchen, so genannte „Festivalbänder“, mit einer werbewirksamen Aufschrift für Geimpfte und Genesene anzubieten. Diese Bänder gelten für die gesamte Marktdauer. „So benötigen Geimpfte und Genesene, wenn sie mehrfach den Markt besuchen wollen, nicht jedes Mal ein neues Bändchen“, erläutert Dr. Julia Figura.

Die 3G-Nachweispflicht gilt nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Wer auf dem Weihnachtsmarkt nur bummeln und/oder etwas einkaufen möchte, benötigt – ebenso wie im Einzelhandel – keinen Nachweis. Eine Maskenpflicht ist bei aktueller Infektionslage nicht notwendig.

Bei der Steuerung des Besucheraufkommens wird ein besonderes Augenmerk auf die erfahrungsgemäß in den Abendstunden und an den Wochenenden stark frequentierten Glühweinstände gelegt. Um die Anzahl der gleichzeitig zu bewirtenden Gäste zu begrenzen, soll unter anderem nur eine bestimmte Menge an Bechern ausgegeben werden. Die Einhaltung der in den Zulassungsbescheiden festgeschriebenen Hygiene-Regeln werden vom Ordnungsamt und der Polizei stichprobenartig kontrolliert.

Um den Andrang vor allem an den besucherstarken dritten und vierten Adventswochenenden zu entzerren, gibt die Stadtverwaltung dem Antrag des Oldenburger Schaustellerverbandes statt, den Lamberti-Markt in diesem Jahr eine Woche früher als üblich, also bereits am 16. November, beginnen zu lassen. Am Totensonntag, 21. November, bleibt der Markt aber geschlossen. Die evangelische Kirche hat keine Bedenken gegen den ausnahmsweise frühzeitigeren Marktstart geltend gemacht.

Am Feinschliff für den Lamberti-Markt 2021 wird die Stadtverwaltung in den nächsten Tagen und Wochen weiter in Abstimmung mit allen Beteiligten arbeiten. Im Verwaltungsausschuss traf der bisherige Planungsstand auf einhellige Zustimmung.
05.10.2021, 16:25 Uhr
35. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde e.V.
Münzen, Medaillen und mehr im Kulturzentrum PFL in Oldenburg
Samstag, den 9. Oktober, findet von 9 bis 12 Uhr im Kulturzentrum PFL in Oldenburg, Seminarraum 2, die 35. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde e.V. statt. Sammler und Interessierte sind eingeladen, Münzen, Medaillen, Notgeld, Ehrenzeichen, historische Ansichtskarten und vieles mehr zu tauschen, zu kaufen oder sich einfach nur umzusehen. Außerdem besteht die Möglichkeit zu Erfahrungsaustausch und kostenloser und unverbindlicher Beratung zu münzkundlichen Fragen. Der Eintritt ist frei. Für alle Besucher gilt die 3G-Regel, Mund-Nasenschutz ist zu tragen, der Abstandspflicht ist nachzukommen, Kontaktdaten werden erhoben.

35. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde
Samstag, 9. Oktober 2021, 9-12 Uhr
Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, Seminarraum 2
Eintritt frei
20.08.2021, 17:10 Uhr
Oldenburger Kramermarkt kann erneut nicht stattfinden
Stadt und Schausteller suchen nach Alternative
In diesem Herbst wird es wegen der Corona-Pandemie zum zweiten Mal in Folge keinen Kramermarkt in Oldenburg geben. Das traditionelle Volksfest wird auch 2021 nicht stattfinden, darauf haben sich Stadt und Schaustellerverband nach einer eingehenden Analyse der Gesamtsituation verständigt. Stattdessen werden die Schauersteller prüfen, den temporären Freizeitpark „LaOla“ erneut anzubieten. „Das wäre aus unserer Sicht eine gute Alternative, denn LaOla hat im vergangenen Jahr erstmals stattgefunden und mit guten Ergebnissen überzeugt,“ lässt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann Zustimmung für dieses Format erkennen.

Die Stadt hatte in den vergangenen Wochen eingehend die Bedingungen geprüft, unter denen ein Kramermarkt in diesem Jahr (geplant vom 1. bis 10. Oktober) stattfinden könnte.

Eine Voraussetzung wäre ein umfassendes Abstands- und Hygienekonzept auf dem Marktgelände an den Weser Ems Halle gewesen. Dazu hätten etwa Eingangskontrollen und eine personifizierte Datenerfassung gehört. Die erforderlichen Abstandsregeln und weitere Vorschriften würden dann dazu führen, dass nur etwa bis zu 8.000 Menschen gleichzeitig auf dem Gelände sein könnten.

Die Zahl der Geschäfte müsste in der Folge deutlich verringert werden, auf einige Angebote (Schankzelte) müsste ganz verrichtet werden.

In Summe könnten die Schausteller auf einem derart veränderten Markt lediglich mit bis zu 300.000 Besuchern in 10 Tagen rechnen, normalerweise sind es gut eine Million.

„Nach eingehender Prüfung der Gesamtlage und nach Bewertung der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unter Einbeziehung des Schaustellerverbandes halten wir eine Absage des Kramermarktes leider für geboten,“ sagt die Rechtsdezernentin der Stadt, Dr. Julia Figura.

Der Oldenburger Schaustellerverband kann sich dem anschließen: „Wir sehen die Notwendigkeit eines umfassenden Hygienekonzepts, aber mit der erforderlichen Begrenzung der Besucherinnen und Besucher auf dem Marktgelände ist ein wirtschaftlicher Erfolg für die Betriebe nicht gegeben“, sagt der Vorsitzende des Oldenburger Schaustellerverbandes, Michael Hempen.
05.08.2021, 22:32 Uhr
Oldenburg zu Fuß, mit dem Rad und auf dem Wasser entdecken
Seit Jahren gehören sie zum Bild in der Stadt: die Stadtführungen durch Oldenburg, durchgeführt von zertifizierten Gästeführerinnen und Gästeführer aus Oldenburg. Mittlerweile kann man die Stadt wieder im Rahmen einer Stadtführung in kompetenter Begleitung in größeren Gruppen entdecken und erleben. Bei vier unterschiedlichen Stadtführungen können Gäste oder auch Einwohner Oldenburg von Samstag, 7. bis Montag, 9. August, aus verschiedenen Perspektiven kennenlernen. Stadttouren mit dem Fahrrad oder dem Kanu als auch eine Führung durch den Schlossgarten stehen auf dem Programm.

Der Oldenburger Schlossgarten ist ein besonderer Ort im Zentrum der Stadt. Ganz entspannt lässt sich dieser bei der Schlossgarten- und Schlossführung erleben. Ein sachkundiger Gästeführer informiert über die historische Anlage, die seit 1814 fast unverändert besteht. Während des zweistündigen Rundgangs erhalten die Teilnehmer außerdem einen Einblick in die Wohnräume des Herzogs Peter Friedrich Ludwig, in die Natur und Garten ebenso Einzug gehalten haben. Die Führung beginnt am Samstag, dem 7. August, um 14:00 Uhr vor dem Oldenburger Schloss am Eingang zum Landesmuseum. Die Führung kostet 10 Euro pro Person.

Dem Fluss Haaren ganz nah kommen die Teilnehmer der geführten Kanu-Stadttour „City-Paddeln“, die am Sonntag um 14.30 und 16.30 Uhr am Staatstheater beginnt. Ein Stadtführer begleitet die Gruppe bei der rund zweistündigen Tour, unterwegs gibt es spannende Informationen zur Geschichte und Zukunft der Stadt. Die Führung kostet 28 Euro pro Person.

Per eigenem Drahtesel lässt sich Oldenburg bei den City-Radtouren „Oldenburg Nord – Ost“ am Sonntag, dem 8. August und „Grünes Oldenburg“ am Montag, dem 9. August, erleben. Quer durch den Nordosten der Stadt führt die Radtour „Oldenburg Nord-Ost“ auf gut ausgebauten Wegen. Unterwegs präsentiert Stadtführer Bernd Munderloh die wichtigsten Fakten der Stadtgeschichte. Die Tour beginnt um 10 Uhr am Friedrich-August-Platz und kostet 13 Euro pro Person.

Auf der Tour „Grünes Oldenburg“ wird radelnd gezeigt, wie grün Oldenburg ist und welche gegensätzlichen architektonischen High­lights die Stadt zu bieten hat. Diese Tour beginnt im um 17 Uhr Schlossinnenhof und kostet 13 Euro pro Person.

Zur Teilnahme an den Führungen ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Die Teilnehmeranzahl ist auf je 20 Personen begrenzt. Unter den Teilnehmenden sollte der Mindestabstand zu Personen anderen Haushaltes eingehalten werden. Das Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes ist erforderlich. Weitere Informationen, Anmeldung und Bezahlung bei der Oldenburg-Info im Lappan in der Langen Straße 3 unter der Telefonnummer 0441 361613-66, per E-Mail unter info@oldenburg-tourist.de und im Internet mit Möglichkeit einer Online-Buchung unter www.oldenburg-tourismus.de/erlebnisse. Die Tourist-Information ist Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
03.08.2021, 17:29 Uhr
Toilettenwagen an der Dobbenwiese aufgestellt
Mobile WC-Lösung am Rummelweg – Regelmäßige Reinigung
Mit dem Aufstellen eines Toilettenwagens will die Stadtverwaltung die Situation auf der Dobbenwiese verbessern. Mit dieser Maßnahme greift sie ein Ergebnis aus der Diskussion im Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima auf, der sich in seiner Sitzung am 8. Juli mit den Auswirkungen der ausufernden Nutzung der Dobbenanlagen sowie mit den Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern befasst hatte. 

Der Toilettenwagen ist seit dem vergangenen Wochenende am Rande der Wiese am Rummelweg in der Nähe eines Kanal- und Wasseranschlusses postiert. Der Anhänger verfügt im Damenbereich über drei Einzelkabinen und einen Waschtisch sowie im Herrenbereich über eine Einzelkabine, vier Urinale und ebenfalls einen Waschtisch. Die Stadt hat den WC-Wagen bis zum 31. Oktober 2021 gemietet und eine Firma mit der Reinigung und dem Auffüllen der Verbrauchsmaterialien beauftragt. Die Reinigung findet viermal wöchentlich statt, davon einmal am Samstag. Die Miet- und Reinigungskosten belaufen sich monatlich auf rund 1.900 Euro.


Bereits im Juni hatte die Stadtverwaltung die Anzahl der Abfallbehälter auf der Dobbenwiese deutlich erhöht und zusätzliche Leerungen veranlasst. Es wurden vier Sperren und ein Poller errichtet, um ein Befahren der Wege durch Kraftfahrzeuge zu verhindern. An den Zufahrten wurden Verkehrsschilder, die ein Verbot für Kraftfahrzeuge aller Art vorgeben, aufgestellt. Es finden weiterhin Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt statt. Eine Entscheidung über eine von der Verwaltung vorgelegte Benutzungssatzung für die Dobbenanlagen, um die in diesem Sommer in den Nachtstunden eskalierte Lage durch klare Regelungen langfristig zu beruhigen, war im Juli vom Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima zurückgestellt worden.
27.07.2021, 18:16 Uhr
Blick ins Jahr 2030: Zukunftsideen für das Zusammenleben in der Stadt
Zweite Hackathon-Veranstaltung im September – Erstes Kennenlern-Treffen am Samstag, 31. Juli
Bürgerbeteiligung mal anders – oder: Wie können wir im „Hackathon“ die Zukunft unserer Stadt gestalten? Vom Freitag, 3. September, bis Sonntag, 5. September, findet der zweite Civic Data Lab Hackathon als Präsenzveranstaltung statt. Diese dreitägige Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts Digitale Lernlabore der Stadt Oldenburg in Kooperation mit dem Verein Kreativität trifft Technik e.V. umgesetzt.

Innerhalb von rund 48 Stunden haben die Teilnehmenden im Rahmen der kostenlosen Veranstaltung die Möglichkeit, gemeinsam zu selbstgewählten Themen rund um das Zusammenleben in der Stadt im Jahr 2030 neue wegweisende Zukunftsideen und Konzepte zu entwickeln. Ein Rahmenprogramm führt thematisch durch das Wochenende, und ein spannendes Programm im Vorfeld der Veranstaltung bringt interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Zukunftstechnologien näher. Direkt neben dem Oldenburger Hauptbahnhof bietet der Veranstaltungsort im Mainframe-Hackspace Oldenburg mit seiner großen Auswahl an Maschinen und Technik eine Vielzahl von Möglichkeiten, Ideen zu realisieren und greifbar zu machen.

Im gesamten August gibt es für Teilnehmende immer wieder die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in Bezug auf neue Technologien in kleineren Veranstaltungen, digital und vor Ort zu verbessern und auszuweiten. Dabei bekommen sie eine Einführung in viele spannende Themen, zum Beispiel im Löten, Fräsen, Lasern oder 3D-Drucken. Für das erste von zwei größeren Kennenlern-Treffen am Samstag, 31. Juli, um 14 Uhr sind nur noch wenige Plätze frei.

Was ist ein Hackathon?
Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, in der sich die Teilnehmenden in einem begrenzten Zeitraum intensiv einem bestimmten Thema widmen und skizzenhafte Lösungen entwickeln. Der Hackathon bietet die Möglichkeit, eigene Ideen in einem interdisziplinären Team weiterzuentwickeln und zu gestalten. Die erarbeiteten Ergebnisse eines Hackathons können vielfältig sein – von Postern, PowerPoint-Präsentationen, Pappmaché bis hin zu greifbaren Prototypen kann alles dabei sein.

Wie kann ich mitmachen?
Der Hackathon bringt die unterschiedlichsten Menschen zusammen und ist offen für alle, die die Zukunftsvision vom Miteinander in Oldenburg nachhaltig mit eigenen Ideen gestalten wollen. Mitbringen müssen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur Begeisterung und Kreativität. Technisches Vorwissen ist nicht notwendig. Mehr Informationen zum Hackathon und zur Anmeldung gibt es unter https://hackathon.kreativitaet-trifft-technik.de/.

Die Veranstaltung gehört zum Projekt Digitale Lernlabore: Civic Data Lab der Stadt Oldenburg und wird aus Mitteln des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Die Hackathons werden vom Kreativität trifft Technik e.V. im Auftrag des Civic Data Lab Oldenburg durchgeführt. Weitere Informationen über das Projekt „Digitale Lernlabore“ sind online unter www.oldenburg.de/digitale-lernlabore zu finden.
20.07.2021, 20:29 Uhr
Städtische Ehrungen in festlichem Rahmen verliehen
Würdigung langjährigen Engagements im Oldenburger Schlosssaal
In zwei feierlichen Zeremonien wurden am Dienstag, 20. Juli, im Schlosssaal des Oldenburger Schlosses die Städtischen Ehrungen für langjähriges Engagement übergeben: „Mit ihrem Engagement bereichern die Geehrten das Leben in unserer Stadt und sorgen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dadurch tragen sie dazu bei, dass Oldenburg so vielfältig und bunt ist, wie wir es kennen und schätzen!“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.


Über das Große Stadtsiegel konnte sich freuen
 • Rüdiger Wohlers (NABU Oldenburg)


Die Goldene Stadtmedaille wurde verliehen an
 • Wolfgang Bartels (Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V.)
 • Wolfgang Bruch (Medienbüro e.V.)
 • Sahap Dag (Yezidisches Forum e.V./ Zentralrat der Yeziden in Deutschland e.V.)
 • Marion Fittje (Medienbüro e.V.)
 • Sven Guderjahn (Tura 76 Oldenburg e.V./ Stadtsportbund Oldenburg e.V./ Schützenkreis Oldenburg Stadt e.V.)
 • Birger Holz (DRK-Kreisverband Oldenburg-Stadt e.V.)
 • Fritz Luther (Oldenburger Seniorenzeitung Herbstzeitlese)
 • Ingrid Meyer (Tschernobyl Kinderhilfe Oldenburg e.V.)
 • Martin Schmid (Deutsches Rotes Kreuz/ Jugendrotkreuz)
 • Telim Tolan (Yezidisches Forum e.V./ Zentralrates der Yeziden in Deutschland e.V.)
 • Rainer Zemke (Bürgerverein Oldenburg-Eversten e.V.)


Die Silberne Stadtmedaille erhielten
 • Dieter Hannawald (Bezirksvorsteher in Bloherfelde, Wechloy)
 • Christiane Keßler (Wildwasser Oldenburg e.V.)
 • Andrea Mahnken (Arbeitskreis Forum Brustkrebs)
 • Hans-Gerd Tabke (Bürgerverein Ofenerdiek)


Die Stadt vergibt die Silberne und Goldene Stadtmedaille bereits seit 1951 an Menschen, die sich besonders für Oldenburg und seine Bürgerinnen und Bürger eingesetzt haben. Sie ist eine Anerkennung für langjährige ehrenamtliche Aktivitäten in einem Verein, Verband oder einer anderen Institution. Dabei kann die Silberne Stadtmedaille nach 20 Jahren ehrenamtlichen Engagements und die Goldene Stadtmedaille nach 25 Jahren verliehen werden. Mit dem Großen Stadtsiegel werden Menschen geehrt, die sich in großem Maße und besonders wirkungsvoll für die Interessen und Belange der Stadt Oldenburg eingesetzt haben.
16.07.2021, 20:30 Uhr
Werner Fredehorst bekommt Bundesverdienstkreuz
Auszeichnung für mehr als 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit
Seit mehr als 50 Jahren hat sich Werner Fredehorst ehrenamtlich im Sport engagiert, vor allem im Schießsport. Für dieses langjährige Engagement ist der Oldenburger heute mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat die Auszeichnung im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Alten Rathaus übergeben: „Es ist mir persönlich ein großes Anliegen, diese Auszeichnung zu übergeben. Das Bundesverdienstkreuz steht für einen besonderen ehrenamtlichen Einsatz und ich bin sehr beeindruckt, wie lange und intensiv Werner Fredehorst sich um den Schießsport gekümmert hat“, so Krogmann.

Für Werner Fredehorst war es nicht die erste Auszeichnung, aber sicher die mit der größten Bedeutung. Denn das Verdienstkreuz ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl verleihen kann. „Mein Dank gilt allen Unterstützern, die ich immer hatte und natürlich auch der Stadt und dem Oberbürgerbürgermeister“, so Fredehorst.

Er war maßgeblich daran beteiligt, viele Veranstaltungen nach Oldenburg zu holen. Etwa Deutsche Meisterschaften oder sogar Europameisterschaften im Bogenschießen. Sein Engagement reichte dabei weit über den eigenen Verein (Schützenverein Etzhorn) hinaus.
15.07.2021, 17:55 Uhr
Oldenburg überzeugt mit lebendiger Innenstadt
Ministerpräsident Stephan Weil und OB Jürgen Krogmann auf Tour durch die City
Ministerpräsident Stephan Weil hat sich heute in Oldenburg einen Überblick über die Situation in der Innenstadt verschafft. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ging es auf eine fast dreistündige Informationstour durch die Fußgängerzone. Zu den Stationen gehörten etwa Gespräche mit der Celona-Gruppe, dem Management der Schlosshöfe sowie mit der Geschäftsführung der Modehäuser Bruns und Leffers.

Das Fazit von Ministerpräsident Weil fiel eindeutig aus: „Oldenburg hat bereits gute Antworten auf den laufenden Wandel gefunden. Es wird darauf ankommen, die Innenstädte zu großen lebendigen Flächen zu machen, die mehr bieten als Einkaufserlebnisse. Auch Kultur und Wohnen müssen stärker dort stattfinden.“ Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist ein Aufwärtstrend nach der Corona-Pandemie klar erkennbar: „Wir wollen in der jetzigen Phase vor allem ansprechbar bleiben. Mit dem Büro des Innenstadtmanagers haben wir einen Schritt mitten in die Stadt gemacht. Auch die Stadtgärten und der Abendmarkt tragen in diesem Sommer zur Belebung der City bei.“

Auf dem Weg durch die Stadt suchten Stephan Weil und Jürgen Krogmann auch den Austausch mit den Oldenburger Schaustellerinnen und Schaustellern, die seit mehr als einem Jahr keine Volksfeste mehr ausrichten konnten.

Die Entwicklung der Oldenburger Innenstadt ist bereits seit Jahren ein zentrales Thema der Stadtspitze. Oberbürgermeister Krogmann hatte bereits 2018 einen „Arbeitskreis Innenstadt“ ins Leben gerufen, um die Oldenburger City auf das veränderte Freizeit- und Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden vorzubereiten. Die Tendenz zum Onlinehandel ist durch die Corona-Pandemie nun noch einmal verstärkt worden. Ende vergangenen Jahres wurde zudem die Stelle des Innenstadtmanagers geschaffen, der seitdem gezielt die Wünsche und Anliegen der Innenstadt in die Verwaltung trägt.