Rubrik Gesundheit
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05.07.2022, 22:17 Uhr
Stadt bekennt sich zu nachhaltiger Ernährungsstrategie
Oldenburg will Glasgow-Erklärung zu Ernährung und Klimaschutz unterzeichnen
Oldenburg will als erste deutsche Stadt die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ unterzeichnen. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag legt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dem Stadtrat für die Sitzung am 11. Juli vor. Die so genannte „Glasgow-Erklärung“ war Ende 2021 in der schottischen Hafenstadt von der UN-Klimakonferenz verabschiedet worden. Das Papier beinhaltet die Selbstverpflichtung, dem Klimawandel durch eine ganzheitliche Ernährungspolitik zu begegnen. 

Oberbürgermeister Krogmann begrüßt die Initiative, weil Oldenburg im Bereich nachhaltiger Ernährung bereits wichtige Schritte eingeleitet hat: „Der achtsame Umgang mit Lebensmitteln ist ein zentraler Faktor für Klima- und Umweltschutz“, so Krogmann. „Was wir essen, wo und wie wir Lebensmittel einkaufen, lagern und zubereiten –  das alles hat Einfluss auf die Umwelt. Verbraucherinnen und Verbraucher können durch ihr Konsumverhalten an vielen Stellen dazu beitragen, das Klima zu schützen“, betont Krogmann.

Die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ richtet sich insbesondere an Kommunen und Bundesländer. Die jeweilige Stadt oder Region erklärt, dass sie sich der Bedeutung des Bereichs Ernährung im Klimaschutz bewusst ist. In zwölf Punkten wird die Anerkennung der komplexen Zusammenhänge und die Doppel-Rolle als Verursacher und besonders vulnerabler Bereich deklariert. Die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ enthält darüber hinaus drei Selbstverpflichtungen für die Unterzeichnenden:

· die Konzeption von „ganzheitlichen Ernährungsstrategien und -politiken“ als Schlüsselinstrument für Klimaschutz und Klimaanpassung;
· das Ziel, Emissionen aus dem Bereich Ernährung zu senken;
· Impulse an die übergeordneten Verwaltungsebenen geben, um Rahmenbedingungen zu verbessern.

Die unterschiedlichen Handlungsfelder, die sich aus diesen Selbstverpflichtungen ergeben, decken sich bereits mit vielen städtischen Aktivitäten. So hat die Stadt Oldenburg auf Beschluss des Rates die Entwicklung einer Ernährungsstrategie eingeleitet und dafür eine Koordinationsstelle geschaffen, die im Fachdienst Klimaschutz angesiedelt ist. „Damit geben wir dem Thema Ernährung im Klimaschutz die nötige Aufmerksamkeit“, sagt Oberbürgermeister Krogmann. Zudem fördert die Stadt Oldenburg seit mehreren Jahren die Arbeit des Ernährungsrates Oldenburg, der sich stark für die Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und für die Entstehung neuer Partnerschaften in Wertschöpfungsketten einsetzt. Und auch im Maßnahmenplan für das Ziel Klimaneutralität 2035, der derzeit ausgearbeitet wird, spielen die Themen Ernährung und Konsum eine Rolle. Gleichzeitig bettet sich die Glasgow-Erklärung in das kürzlich beschlossene Nachhaltigkeitsleitbild der Stadt Oldenburg ein.

In Deutschland hat bislang noch keine Kommune die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ unterzeichnet, so dass die Stadt Oldenburg hier eine Vorreiterrolle einnehmen würde. Zu den bisherigen Unterzeichnern zählen Wien, Barcelona und mehrere US-Städte.
28.06.2022, 17:46 Uhr
Radtour für den guten Zweck
Sparda-Bank in Oldenburg fördert den Verein Deutsche Hirntumorhilfe e.V. mit 1.000 Euro
Die Sparda-Bank in Oldenburg unterstützt den Verein Deutsche Hirntumorhilfe e.V. mit einer Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro. Hermann Kruse, Filialleiter der Sparda-Bank in Oldenburg, übereichte einen symbolischen Scheck an Rieke Imhoff, Spendensammlerin und Angehörige eines vormals von der Krankheit Betroffenen. Die Zuwendung stammt aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West e.V.

Für ihre Spendensammelaktion hat sich Rieke Imhoff etwas Besonderes einfallen lassen. Als Schwester eines wieder genesenen Tumorerkrankten, hat sie alle Höhen und Tiefen der Behandlung mitbekommen, genauso wie die Unsicherheit bei der Wahl der richtigen Therapie. Das hat sie dazu veranlasst, eine Radtour entlang wichtiger Orte im Leben der Geschwister zu unternehmen und dabei Spenden für die Deutsche Hirntumorhilfe zu sammeln. Ihre Tour startet in Aurich, wo die Geschwister aufgewachsen sind. In vier Etappen wird Rieke Imhoff eine Gesamtstrecke von 280 Kilometern fahren. Ziel ist die Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg, in der ihr Bruder erfolgreich operiert wurde. Mit der Aktion möchte Rieke Imhoff in Zusammenarbeit mit dem Tumorzentrum Oldenburg auf die Krebserkrankung aufmerksam machen und die Erforschung von Behandlungsmethoden unterstützen. Mehr Informationen zu der Aktion unter: https://www.hirntumorhilfe.de/helfen-spenden/benefizaktionen/radeln-fuer-den-guten-zweck.

Für Filialeiter Hermann Kruse ist die finanzielle Förderung von Rieke Imhoffs Anliegen eine Selbstverständlichkeit. „Als Genossenschaftsbank vor Ort engagieren wir uns seit jeher für die Menschen in unserer Umgebung. Daher unterstützen wir auch den großartigen Einsatz von Rieke Imhoff für Tumorerkrankte sehr gern und freuen uns, auf diese Weise einen Beitrag für Genesung zu leisten“, sagt der Filialleiter. 
28.06.2022, 17:43 Uhr
Selbsthilfegruppe für erwachsene Menschen mit ADHS
In der Gruppe besteht die Möglichkeit, sich über Erfahrungen auszutauschen und verschiedenen Aspekte von ADHS zu beleuchten.
Mögliche Themen könnten auch sein: Was ist ADHS? Verschiedene Typen und Dimensionen von ADHS; Stärken und Risiken; Medikamente und alternative Behandlungen; Sekundärerkrankungen sowie Tipps und Tricks. 

Interessierte können sich gerne bei der BeKoS melden unter 0441-884848, info@bekos-oldenburg.de
27.05.2022, 18:51 Uhr
Durchatmen: Keine Maskenpflicht mehr in städtischen Gebäuden
Lange war sie unser stetiger Begleiter im Alltag – und zum Schutz aller Beteiligten vor einer möglichen Corona-Infektion auch in städtischen Dienstgebäuden Pflicht: eine FFP2- oder OP-Maske. Doch da sich die Inzidenzzahlen weiterhin auf einem niedrigen Niveau bewegen und der Gesetzgeber die bis einschließlich Mittwoch, 25. Mai, befristete Corona-Arbeitsschutzverordnung nicht verlängern wird, verabschiedet sich ab dem 26. Mai nun auch die Stadtverwaltung von der Maskenpflicht in städtischen geschlossenen Gebäuden und Eingangsbereichen.

„Seit nunmehr über zwei Jahren beschäftigt uns alle die Corona-Pandemie. Unter anderem war auch das Tragen von Masken zum Schutz vor Corona in städtischen Gebäuden lange Zeit Pflicht, um Menschen vor einer möglichen Infektion zu schützen. Ich freue mich umso mehr, dass wir mit diesem Schritt, der Abschaffung der Maskenpflicht in unseren Gebäuden, wieder nach vorne und in Gesichter sehen können. Für ihr langes Durchhalten und ihr Verständnis für die Einschränkungen in Corona-Zeiten danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern und Beschäftigten“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Wer jedoch freiwillig eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen möchte, kann dies selbstverständlich weiterhin tun – das gilt sowohl für Besucherinnen und Besucher als auch für Beschäftigte.
24.05.2022, 17:46 Uhr
Neubau: Klinikum und Stadt sichern gemeinsam Zukunft für Oldenburg und Region
Klinikum nimmt Darlehen in Höhe von 116,5 Millionen auf – Stadt als Trägerin in Verantwortung
Das Klinikum Oldenburg wird vergrößert – und die Stadt Oldenburg als Trägerin übernimmt dafür auch finanzielle Verantwortung. „Der geplante Neubau des Klinikums Oldenburg sichert die Versorgung zukunftssicher auf universitärem Niveau – insbesondere in den Bereichen Herz, Notfallmedizin, Geburtshilfe und Pädiatrie. Und das nicht nur in der Stadt, sondern auch für die gesamte Region“, stellt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann fest und ergänzt: „Für die Stadt ist das Projekt finanziell eine der größten Maßnahmen aller Zeiten.“ Denn damit dieses Vorhaben gelingen kann, wird die Stadt Oldenburg als Trägerin eine Ausfallbürgschaft für ein von der Klinikum Oldenburg AöR aufzunehmendes Darlehen in Höhe von rund 116,5 Millionen Euro übernehmen. Ein entsprechender Beschluss soll nach Vorberatung im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen (1. Juni) in der Ratssitzung am 27. Juni gefasst werden.

„Als Stadt Oldenburg haben wir uns immer der großen – auch überregionalen – Verantwortung für die Krankenversorgung aller Patientinnen und Patienten gestellt und werden dies auch weiterhin tun“, so Krogmann weiter. Gleichwohl betont er, dass dies nur durch die finanzielle und wirtschaftlich gute Lage der Stadt in den letzten Jahren möglich war. Künftig könne die Stadt jedoch keine weitere Mittel einbringen: „Die Finanzierung des Neubaus muss aus der wirtschaftlichen Stärke des Klinikums heraus erfolgen“, appelliert Krogmann an das Klinikum.

Rainer Schoppik, Vorstandsvorsitzender Klinikum Oldenburg, sagt zum Neubau-Projekt: „Die Umsetzung sehen wir in unserer klar zugewiesenen Verpflichtung zur Aufrechterhaltung und Entwicklung einer zukunftsfähigen Patientenversorgung der Region. Die notwendige Eigenfinanzierung verstehen wir als ‚Ersatzvornahme‘, da die politisch Verantwortlichen im Bund und im Land sich aus der Finanzierungsverantwortung weit zurückgezogen haben und die finanzielle Verantwortung auf den Kliniken nebst Träger lastet.“

Das Neubauprojekt hat ein Volumen von 346 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit einer ersten Tranche in Höhe 145 Millionen Euro. Der Fördermittelbescheid wurde bereits im Herbst 2020 zugestellt. Weiterhin liegt eine Förderzusage des Landes von 22,5 Millionen Euro vor. Ferner hat das Land Niedersachsen bereits eine mündliche Zusage für die Baupreissteigerung der förderfähigen Maßnahmen gegeben. Über ein Bankenkonsortium sollen 116,5 Millionen Euro finanziert werden. Die bisher erbrachte Eigenfinanzierung des Klinikums liegt bei 9,2 Millionen Euro. Die Stadt Oldenburg übernimmt darüber hinaus einen Risikopuffer von 26,4 Millionen Euro und tritt für den eventuellen Fall der Zwischenfinanzierung oder bei einem Ausfall der Landeszusagen ein.

Stadtkämmerin Dr. Julia Figura bringt die Zahlen auf den Punkt: „Für den Abschluss des Konsortialvertrags zwischen den kreditgebenden Banken und dem Klinikum bedarf es der Übernahme einer befristeten Ausfallbürgschaft in Höhe von bis zu 116,5 Millionen Euro, zuzüglich anfallender Zinsen, Nebenleistungen und Kosten. Ferner müsste die Stadt – im Falle des Vertragsabschlusses – die Zwischen- beziehungsweise Ausfallfinanzierung eines weiteren Betrags in Höhe von 75,3 Millionen Euro sicherstellen, damit die Gesamtfinanzierung des Bauvorhabens gewährleistet ist. Schließlich wäre die Stadt verpflichtet, eine Patronatserklärung abzugeben, um den Kapitaldienst – also die Tilgungs- und Zinszahlungen des Klinikums – zusätzlich abzusichern. Alle Maßnahmen bedürfen sowohl der Prüfung durch die Kommunalaufsicht als auch der Beschlussfassung des Rates.“

Bei einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft hat die Stadt Oldenburg die Kreditschuld (Tilgung) zu tragen. Die Höhe der darüber hinaus zu tragenden Zinsen hängt vom Zeitpunkt der Inanspruchnahme, also der verbleibenden Restlaufzeit des Konsortialkredites, ab.

Außerdem besteht das Risiko des Ausfalls von bislang nur mündlich getätigten Landeszusagen sowie das Risiko der Inanspruchnahme der Risikopuffer. Die Auswirkungen auf den städtischen Haushalt wären erheblich, jedoch ist eine genaue Bezifferung des Risikos nicht möglich, da die Auszahlungen des Konsortialkredits in jährlichen Tranchen, jeweils zum 30. Juni eines Jahres und bis zum 30. Juni 2026, erfolgen.

„Unsere Hauptaufgabe ist nach wie vor der überregionale Versorgungsauftrag“, stellt Rainer Schoppik klar und dankt der Stadt für ihre Unterstützung: „Die Stadt Oldenburg hat sich mit uns verantwortungsvoll dafür eingesetzt, dass dieser Auftrag zum Wohle aller Patientinnen und Patienten auch seinen vollen Umfang entfalten kann. Dies hat es erforderlich gemacht, dass dringend notwendige Investitionen zum Teil mit erheblichem Eigenanteil aus vorhandenen betrieblichen Mitteln beziehungsweise über Kreditaufnahmen finanziert wurden und werden. Nur durch Eigeninvestitionen konnte aus eigener Kraft ein hoher medizinischer Standard für die Patientenversorgung gesichert werden.“
20.05.2022, 15:09 Uhr
Sozialpsychiatrischer Plan fortgeschrieben
Aktuelle Entwicklungen, Bestand und Bedarf im Bereich sozialpsychiatrische Versorgung
Wie steht es um die psychiatrischen Hilfen in Oldenburg? Antworten auf diese Frage liefert die Fortschreibung des Sozialpsychiatrischen Planes für das Jahr 2021/2022, die der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Oldenburg nun herausgegeben hat. Der Plan informiert über aktuelle Entwicklungen, beschreibt Bestand und Bedarf im Bereich der sozialpsychiatrischen Versorgung und soll Raum für Diskussionen geben. Somit ist er die Grundlage für die Psychiatrieplanung in der Stadt Oldenburg.

Im Sozialpsychiatrischen Plan werden jährlich Schwerpunktthemen behandelt – aktuell „Früherkennung psychischer Störungen“. Zudem werden Empfehlungen zur Verbesserung der kommunalen Versorgungsstruktur zum vorangegangen Schwerpunktthema „Psychiatrische Notfallversorgung“ ausgesprochen. Die Empfehlungen werden gemeinsam von den verschiedenen Arbeitskreisen des Sozialpsychiatrischen Verbundes erarbeitet.

Zur schnellen Orientierung befindet sich am Ende des Sozialpsychiatrischen Planes eine grafische Übersicht der psychiatrischen Hilfsangebote.

Die Erstellung des Sozialpsychiatrischen Planes erfolgt trialogisch: Betroffene, Angehörige und psychosoziale professionelle Fachkräfte beteiligen sich an der Fortschreibung.

Der Sozialpsychiatrische Plan soll gemäß den Empfehlungen des Landesfachbeirates Psychiatrie Niedersachsen folgende Zielgruppen erreichen:
  • Betroffene und Angehörige von psychisch kranken Menschen
  • psychosoziale professionelle Fachkräfte
  • Kostenträger
  • Politikerinnen und Politiker
  • Vertreterinnen und Vertreter von Forschung und Lehre sowie
  • an dieser Fragestellung interessierte Bürgerinnen und Bürger
Die Publikation ist online unter https://www.oldenburg.de/sozialpsychiatrischer-plan zu finden. Anregungen und Rückmeldungen können schriftlich an den Sozialpsychiatrischen Dienst im Gesundheitsamt (Industriestraße 1 b, 26121 Oldenburg) gerichtet werden.
17.05.2022, 17:20 Uhr
Klinikum Oldenburg: Wechsel im Vorsitz des Verwaltungsrates
Staffelübergabe an Oberbürgermeister Krogmann – Margrit Conty 20 Jahre im Gremium
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat den Vorsitz im Verwaltungsrat des Klinikums Oldenburg von Margrit Conty übernommen. Der Wechsel war bereits in der konstituierenden Ratssitzung am 1. November 2021 beschlossen worden. Die feierliche Staffelübergabe fand pandemiebedingt nun am heutigen Dienstag, 17. Mai 2022, statt.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann blickt zufrieden auf die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren zurück: „Frau Conty hat stets mit viel Ehrgeiz die herausfordernde Aufgabe als Vorsitzende gemeistert. Aber auch schon vorher überzeugte sie mit ihrem langjährigen Engagement im Aufsichtsgremium. Ich bedanke mich ausdrücklich bei ihr für ihre geleistete Arbeit in all den Jahren – und freue mich selbst auf die Aufgabe im Vorsitz des Verwaltungsrates.“ 

Margrit Conty wurde mit Beginn ihrer Ratstätigkeit im November 2001 Mitglied im Aufsichtsrat und wurde im Oktober 2014 zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Nach Umwandlung des Klinikums von einer gGmbH in eine Anstalt des öffentlichen Rechts wurde sie auf Vorschlag von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auch zur Vorsitzenden des Verwaltungsrats gewählt und übte dieses Amt bis Oktober 2021 aus. Insgesamt blickt sie auf 20 Jahre im Aufsichtsgremium, davon war sie somit sieben Jahre als Vorsitzende aktiv.

Margrit Conty: „Als das Amt des AR-Vorsitzes an mich herangetragen wurde, war mir wichtig, diese Funktion nicht nur für zwei Jahre auszuüben, sondern möglichst darüber hinaus an dieser Stelle aktiv zu sein. Das ist mir seinerzeit durch meine Wiederwahl in den Rat gelungen und auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat mir durch seinen Verzicht auf den Vorsitz diese Möglichkeit eröffnet. Dafür war und bin ich ihm sehr dankbar. Nicht immer war die Arbeit leicht und einfach, es galt die Materie der Krankenhausfinanzierung verstehen zu lernen und es galt auch, manchen Stolperstein zu bewältigen. Wichtig dabei war für mich stets, das Wohl und die Zielsetzung für das Klinikum als größtes Krankenhaus der Stadt immer im Kopf und im Blick zu behalten. Das ist uns gemeinsam als Verwaltungsrat mit Oberbürgermeister, Vorständen, Ärztlichem Direktorium sowie Unterstützung der Stadtverwaltung gelungen und das wünsche ich mir auch in Zukunft für das Klinikum“.

Auch das Klinikum Oldenburg, vertreten durch Rainer Schoppik als Vorstandsvorsitzender und Dr. Christiane Stehle als medizinischer Vorstand, bedankte sich in der feierlichen Stunde bei Margrit Conty für die sehr gute Zusammenarbeit und für den wachsamen Blick, mit dem sie immer auf das Klinikum geschaut hat und wünscht ihr für ihre Zukunft alles erdenklich Gute.

Der Verwaltungsrat setzt sich somit neu zusammen aus Oberbürgermeister Krogmann (Vorsitz), Ingrid Kruse (Ratsfrau, Bündnis 90/Die Grünen), Oliver Rohde (Ratsherr, Bündnis 90/Die Grünen), Jens Freymuth (Ratsherr, SPD-Fraktion), Hanna Naber (Ratsfrau, SPD-Fraktion), Barbara Woltmann (Ratsfrau, CDU-Fraktion), Silke Wolf (Beschäftigtenvertreterin), Nils Lotze (Beschäftigtenvertreter) und Frank Hillen (Beschäftigtenvertreter).
12.05.2022, 20:43 Uhr
„Tukane sind keine Störche“
Gründung einer Selbsthilfegruppe zum vielfältigen Thema Schwangerschaftsabbruch
Willkommen sind alle Frauen im Alter zwischen 18-35, die bereits einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt haben (egal wie lange dieser her ist) und mit den Folgen mental oder durch körperliche Symptome zu kämpfen haben.

Die regelmäßigen Gruppentreffen (1x im Monat) ermöglichen:
  • einen Raum zum Austausch von Erfahrungen und belastenden Situationen in Verbindung mit dem Schwangerschaftsabbruch
  • eine Umgebung des Verstehens und Mitfühlens
  • das Gefühl mit diesen z.T. belastenden Erfahrungen nicht allein zu sein
  • gegenseitigen Rat (wenn erwünscht)
  • einen besseren und eigenen Umgang zu finden
  • ein zwangloses Umfeld in dem offen kommuniziert wird
  • eine akzeptierende Gemeinschaft, ohne Anschuldigungen oder Fragen nach dem Warum
Interessierte können sich wenden an: BeKoS Oldenburg Lindenstraße 12a 26123 Oldenburg Telefon: 0441 - 88 48 48 E-Mail: info@bekos-oldenburg.de
06.05.2022, 16:10 Uhr
Impfpassaktion an Schulen wird abgesagt
Aktuelle Umsetzung wird auf Prüfstand gestellt – Beratung zu Impfstatus wird empfohlen
Aufgrund der an das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg herangetragenen Kritikpunkte im Zusammenhang mit der Impfpassaktion an Oldenburger Schulen wird diese nun abgesagt. Zu dieser Entscheidung sagt Gesundheitsamtsleiter Dr. Holger Petermann: „Wir nehmen die geäußerte Kritik der Eltern und Sorgeberechtigten sehr ernst. Deshalb werden wir die Impfpassaktion in der aktuellen Umsetzung noch einmal auf den Prüfstand stellen und in diesem Frühjahr von der Einsichtnahme in die Impfdokumente der Kinder absehen.“ Das Gesundheitsamt bedankt sich bei den Schulen für den Mehraufwand und bei den Eltern und Sorgeberechtigten für die Bereitschaft, die Impfbücher überprüfen zu lassen.

Petermann betont, dass die Überprüfung der Impfpässe auf alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Schutzimpfungen genau zu diesem Zeitpunkt und in diesem Alter richtig sei, räumt aber auch ein, dass die Anforderungen des Datenschutzes überwiegen. Daher bestünde keine Möglichkeit, die Impfpassaktion so kurzfristig zu starten.

Als Alternative empfiehlt das Gesundheitsamt, dass sich die angesprochenen Familien im Rahmen der anstehenden Vorsorgeuntersuchung J1 ihrer Kinder in der eigenen Kinder- oder Hausarztpraxis zum Impfstatus beraten lassen oder nochmals im Gesundheitsamt beim Fachdienst Kinder- und Jugendgesundheit unter der Telefonnummer 0441 235-8642 melden. Dann könne eine individuelle Impfstatuserhebung durch das Gesundheitsamt erfolgen.
29.04.2022, 13:18 Uhr
Dringender Appell: Bei Kindern auf den Impfschutz achten
Gesundheitsamt bietet Beratung in sechsten Klassen an – Standardimpfungen im Blick
Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat die diesjährige Europäische Impfwoche, die unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ steht, zum Anlass genommen, um eine Impfpassaktion an Oldenburger Schulen zu starten. Für die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe bietet der Fachdienst Kinder- und Jugendgesundheit dabei eine Impfberatung an. Neben der Erhebung des Durchimpfungsgrades haben die Kontrollen der Impfdokumente das Ziel, auf die Notwendigkeit und Bedeutung von Impfungen sowie auf Impflücken hinzuweisen. Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis und im Einverständnis mit den Eltern beziehungsweise Erziehungsberichtigten.

In Kooperation mit den weiterführenden Schulen werden die Impfausweise oder vollständige Kopien von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern eingesammelt. Im Mai und Juni sehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes Kinder- und Jugendgesundheit die Impfausweise durch und händigen diese nach der Überprüfung den Schülerinnen und Schülern direkt wieder aus. Mit der Rückgabe des Impfpasses erhalten Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte für jedes Kind eine individuelle Rückmeldung mit Hinweisen zu fehlenden oder in Kürze anstehenden Impfungen.

„Es ist sehr wichtig, dass man auf seinen Impfschutz achtet. Bei Impflücken sollten die Schülerinnen und Schüler das kostenfreie Angebot der Krankenkassen für Schutzimpfungen nutzen und sich in der Kinder- oder Hausarztpraxis impfen lassen“, appelliert Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes. Dr. Walter Götte, Kinderarzt im Gesundheitsamt, ergänzt: „Zuletzt standen die Impfungen gegen COVID-19 im Fokus. Hier geht es jedoch um die Standardimpfungen, die die STIKO für alle Kinder empfiehlt.“

Nach dem Infektionsschutzgesetz haben die Gesundheitsämter die Aufgabe, die Bevölkerung über die Bedeutung von Schutzimpfungen zu informieren und Erhebungen über die Dichte der Durchimpfung zu erstellen. Grundlage für die Beratung sind die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Bei den hier empfohlenen Impfungen fällt das Nutzen-Risiko-Verhältnis eindeutig zugunsten der Impfung aus.

Die Impfpassaktion des Gesundheitsamtes steht nicht im Zusammenhang mit der Masern-Impflicht nach dem Masernschutzgesetz. Beim Masernschutzgesetz wurde die Übergangsfrist bis zum 31. Juli 2022 verlängert. Bis zu diesem Stichtag haben die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten von Kindern der jeweiligen Leitung von Gemeinschaftseinrichtungen einen Nachweis über die Masernimmunität vorzulegen.
19.04.2022, 18:35 Uhr
Impfangebot am 23. April auf Ukrainisch und Russisch
Aufklärungsgespräch in Muttersprache möglich – Gesamtbilanz: 55.839 Impfungen
Für Geflüchtete aus der Ukraine sowie deren Gastgeberinnen und Gastgeber gibt es an den kommenden Samstagen, 23. und 30. April, ein besonderes Impfangebot: Jeweils von 10 bis 18 Uhr hat im Impfpunkt Schlosshöfe als Impfarzt wieder Amar Abu Barham Dienst, der sowohl Ukrainisch als auch Russisch spricht. Der gebürtige Jordanier hat sieben Jahre in der Ukraine gelebt und sein Medizinstudium in der Stadt Vinnitsa, rund 250 Kilometer von Kiew entfernt, absolviert. Die Möglichkeit, ein Aufklärungsgespräch in der Muttersprache zu absolvieren, hat sich oft als sehr hilfreich erwiesen. Es stehen an beiden Tagen noch zahlreiche Termine zur Verfügung.

Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, sofern vorhanden, der Nachweis über bereits erfolgte Corona-Impfungen. Personen ab 12 Jahren, die bereits mit in der EU zugelassenen Impfstoffen (Biontech, Moderna, Johnson & Johnson, AstraZeneca/Covishield) geimpft wurden, können sich bei fehlender Booster-Impfung und ausreichendem Zeitabstand eine Auffrischungsimpfung abholen. Bisher ungeimpfte Personen und solche, die vor mindestens vier Wochen zuletzt mit einem in der EU nicht zugelassenem Impfstoff geimpft wurden, können eine neue Impfserie beginnen. Das Mindestalter beträgt auch hier 12 Jahre.

So kommen Impfwillige an die Corona-Impfung
Corona-Impftermine (montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr) für den städtischen Impfpunkt Schlosshöfe können unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbart werden. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna besteht nicht, geimpft wird nach den derzeitig gültigen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission.

Mittwochs wird in den Schlosshöfen von 10 bis 18 Uhr ohne Termin geimpft. Für bisher Ungeimpfte über 18 Jahren steht auch der Proteinimpfstoff von Novavax zur Verfügung.

Insgesamt 55.839 städtische Corona-Impfungen
Vor den Osterfeiertagen ist das Interesse an Corona-Impfungen weiter zurückgegangen. Das geht aus der städtischen Impfstatistik für die 15. Kalenderwoche hervor. Im Verlauf der vergangenen Woche wurden 327 Impfungen verabreicht. Zahlenmäßig dominierten diesmal Drittimpfungen (160). Darüber hinaus wurden 123 Viertimpfungen vorgenommen. Zudem gab es 13 Erst- und 31 Zweitimpfungen. Somit ist die Zahl der in städtischer Regie organisierten Corona-Impfungen seit dem am 15. Oktober 2021 erfolgten Startschuss der Impfkampagne auf insgesamt 55.839 angestiegen.

Weitere Informationen
Alle wichtigen Informationen finden Sie auch auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/corona.
05.04.2022, 17:19 Uhr
Wochenmarkt am Pferdemarkt rückt zusammen
Besucherinnen und Besuchern steht Parkplatzfläche wieder voll zur Verfügung
Mit der Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung zum 3. April 2022 sind viele Restriktionen weggefallen. Das hat auch Auswirkungen auf den Standaufbau beim Wochenmarkt am Pferdemarkt: Auf größere Abstände zwischen den Ständen kann nun verzichtet werden. Das heißt, dass die Händlerinnen und Händler, die zuletzt auf den Parkplatz des Pferdemarktes ausgewichen waren, ab Dienstag, 5. April, wieder auf die alte Fläche auf dem Wochenmarktgelände zurückkehren. Dadurch stehen 38 Kfz-Stellplätze wieder für die Besucherinnen und Besucher zur Verfügung.

Dass sich der Aufbau wieder der Zeit vor der Corona-Pandemie annähert, ist vor dem Hintergrund der bundesweit geregelten Lockerungen möglich und in Anbetracht der Hospitalisierungsrate vertretbar.

Die Händlerinnen und Händler bieten der Kundschaft frische und abwechslungsreiche Produkte wie Obst, Gemüse, Blumen, Pflanzen, Käse, Fisch oder Fleischspezialitäten. Der Wochenmarkt am Pferdemarkt hat dienstags und donnerstags von 7 bis 13.30 Uhr und samstags von 7 bis 14 Uhr geöffnet. An den Markttagen sind hier bis zu 70 Handelsbetriebe vertreten.
01.04.2022, 14:22 Uhr
Bis auf Weiteres Maskenpflicht in städtischen Gebäuden
Schutz aufgrund hoher Inzidenzzahlen – Stadtverwaltung nutzt Hausrecht
Ab Sonntag, 3. April, gilt eine neue Corona-Verordnung in Niedersachsen. Demnach wird unter anderem die allgemeine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, abgeschafft. Eine Maskenpflicht wird dann nur noch in wenigen in der Verordnung explizit genannten besonderen Einrichtungen bestehen.

Hier gilt die Maskenpflicht weiterhin
Da jedoch die Corona-Inzidenzzahlen aktuell auf einem hohen Niveau sind und die Stadtverwaltung alle Beteiligten schützen möchte, wird im Rahmen des Hausrechts die Maskenpflicht in städtischen Gebäuden bis auf Weiteres beibehalten. Dadurch soll vermieden werden, dass es aufgrund größerer Corona-bedingter Personalausfälle bei den städtischen Beschäftigten zu Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger im laufenden Betrieb kommt.

Besucherinnen und Besucher haben für die gesamte Dauer des Aufenthaltes in städtischen geschlossenen Gebäuden sowie in den vor diesen Gebäuden gegebenenfalls gelegenen Eingangsbereichen verpflichtend eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2- oder OP-Maske) zu tragen. Eine Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher außerhalb geschlossener Gebäude entfällt, wenn der Mindestabstand eingehalten wird.

Ausnahmen: Kinder und Attest
Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren dürfen eine geeignete textile oder textilähnliche Bedeckung tragen, Kinder unter 6 Jahren sind von der Maskenpflicht befreit. Vorgelegte ärztliche Atteste, nach denen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, werden ebenfalls akzeptiert.

Hinweisschilder in Eingangsbereichen sowie an anderen geeigneten Stellen städtischer Gebäude weisen auf die nach wie vor gültige Maskenpflicht hin.
01.04.2022, 14:13 Uhr
Impfpunkt international: Ein Arzt für alle Fälle
Amar Abu Barham führt Aufklärungsgespräche in fünf verschiedenen Sprachen
„Arabisch, Englisch, Ukrainisch, Russisch – und ein bisschen Deutsch“, antwortet Amar Abu Barham lachend, wenn man ihn nach seinen Sprachkenntnissen fragt. Der 34-Jährige arbeitet seit fast einem Jahr nebenberuflich als Impfarzt, zunächst im Impfzentrum und seit Dezember in den Impfpunkten der Stadt Oldenburg.

So auch am vergangenen Samstag, 26. März, als zahlreiche Geflüchtete aus der Ukraine in die Schlosshöfe kamen, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Eine besondere Stimmung auch für Abu Barham, denn zu dem Land und den Menschen hat er eine besondere Verbindung und der Krieg und das damit verbundene Leid der Ukrainerinnen und Ukrainer berühren ihn sehr: „Ich habe sieben Jahre in der Ukraine gelebt und pflege bis heute freundschaftliche Beziehungen in das Land“, erklärt der Jordanier, der sein Medizinstudium in der Stadt Vinnitsa, rund 250 Kilometer von Kiew entfernt, absolviert hat.

Einen emotionalen Moment erlebte er in der Impfkabine, als ihm kürzlich eine junge Frau aus Vinnitsa gegenübersaß, die nur 300 Meter von Abu Barhams damaliger Wohnung entfernt lebte. „Sie berichtete mir von Angriffen auf den Flughafen und ersten Toten in der Stadt“, erzählt der Arzt, „und in dem Moment waren meine Erinnerungen an Vinnitsa und die Ukraine wieder ganz nah.“

In den Gesprächen geht es somit nicht nur um die Impfung gegen Corona, viele Geflüchtete nutzen die Gelegenheit, sich in ihrer Muttersprache mit Abu Barham auszutauschen. „Ich versuche, ihnen etwas Mut zu machen und zu vermitteln, dass sie hier gut aufgehoben sind. Das erzähle ich allen Geflüchteten in ihrer Sprache, egal ob sie aus der Ukraine, Syrien oder dem Irak kommen. Auch wenn ich selbst nicht als Flüchtling kam, wurde ich hier mit offenen Armen empfangen, als ich Ende 2015 neu in das Land kam“, erklärt der Oldenburger, der seit Oktober 2019 hier lebt und hauptberuflich im Evangelischen Krankenhaus als Plastischer Chirurg und Handchirurg arbeitet.

„Man könnte sagen: Amar Abu Barham ist unser Mann für alle Fälle“, sagt Sönke Wendt von der Feuerwehr der Stadt Oldenburg und Leiter der Impfpunkte. „Er hilft uns mit seinen vielfältigen Sprachkenntnissen sehr, gerade bei besonderen Impfaktionen wie am vergangenen Wochenende oder etwa auch in Blankenburg, wo er sehr viel Arabisch gesprochen hat.“ Sogar telefonisch sei er schon in Impfkabinen zugeschaltet worden, wenn die Sprachbarriere trotz technischer Hilfsmittel zu groß war. Gerade bei Bedenken gegen die Impfung sei ein Aufklärungsgespräch in der Muttersprache oft sehr hilfreich. Seine nächsten Einsätze als Impfarzt hat Amar Abu Barham an zwei Samstagen im April. Am 23. und 30. April heißt es dann im Impfpunkt Schlosshöfe wieder: „Hallo“, „Hello“, „Marhaba“, „Zdravstvuyte“ oder „Privet“ – je nachdem, wer ihm gerade gegenübersitzt.

Impftermine für diese beiden Tage sind bereits buchbar. Corona-Impftermine (montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr) für den städtischen Impfpunkt Schlosshöfe können unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbart werden. Ausführliche Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/corona.
01.04.2022, 13:30 Uhr
Gemeinsam gegen Krebs
Sparda-Bank fördert die Krebsberatungsstelle in Oldenburg mit 10.000 Euro
Die Sparda-Bank in Oldenburg unterstützt die Krebsberatungsstelle des Regionalen Tumorzentrum Weser-Ems e.V. mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro. Hermann Kruse, Filialleiter der Sparda-Bank in Oldenburg, überreichte einen symbolischen Spendenscheck an Prof. Dr. med. Claus-Henning Köhne, 1. Vorstandsvorsitzende des Vereins, sowie an den Dipl. Psychologen und Leiter der Beratungsstelle, Reza Bayat. Die Spende dient zur Finanzierung des Beratungsangebots.

Für den Filialleiter ist die Unterstützung eine Selbstverständlichkeit. „Auch in Zeiten der Pandemie darf das Engagement für Menschen mit Krebserkrankungen nicht nachlassen. Das Tumorzentrum Oldenburg setzt sich konsequent für die psychologische Begleitung von Betroffenen und ihren Angehörigen ein. Daher unterstützen wir als Genossenschaftsbank vor Ort das Tumorzentrum bereits seit vielen Jahren“, sagt Hermann Kruse.
29.03.2022, 11:22 Uhr
Städtische Corona-Impfungen erreichen 54.000er-Marke
Drei Impfpunkte schließen zum 1. April – Angebot im Impfpunkt Schlosshöfe bleibt bestehen
Insgesamt 54.030 Corona-Impfungen seit dem Startschuss am Freitag, 15. Oktober 2021 – eine beachtliche Zahl, die die mobilen Impfteams und die städtischen Impfpunkte mittlerweile vorweisen können. Obwohl das Interesse an Corona-Impfungen weiter abnimmt, bleibt die Zahl der Impfungen in den städtischen Impfpunkten weiterhin auf einem hohen Niveau. Allein in der vergangenen Woche wurden 767 Impfungen vorgenommen. Dabei standen wieder die Drittimpfungen (330) und die Viertimpfungen beziehungsweise zweiten Booster-Impfungen (321) hoch im Kurs. Dabei wurde das spezielle Impfangebot am Samstag, 26. März, für Geflüchtete aus der Ukraine und deren Gastgeberinnen und Gastgeber sehr gut angenommen, bei der ein Ukrainisch und Russisch sprechender Impfarzt Dienst hatte. Da die Resonanz sehr gut war, sind weitere Termine dieser Art geplant.

Aufgrund des jedoch insgesamt sinkenden Interesses bleiben ab April die Impfpunkte Wechloy, Kreyenbrück und Universität geschlossen. Bei einer Änderung der Lage in Verbindung mit einer steigenden Nachfrage kann die Stadt kurzfristig das Angebot in den Schlosshöfen erweitern oder auch weitere Impfpunkte öffnen. Das freie Angebot ohne Terminbuchung in den Impfpunkten Universität (montags), Kreyenbrück (dienstags und donnerstags), Schlosshöfe (mittwochs) und Wechloy (freitags) bleibt für Personen ab 12 Jahren noch bis zum 31. März bestehen.
 
Wie komme ich an eine Impfung gegen Corona?
Corona-Impftermine (montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr) für den städtischen Impfpunkt Schlosshöfe können unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbart werden. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden mRNA-Impfstoffen von BionTech und Moderna besteht nicht, geimpft wird nach den derzeitig gültigen Stiko-Empfehlungen.

Mittwochs wird in den Schlosshöfen wie bisher von 10 bis 18 Uhr ohne Termin geimpft. Dann steht für bisher Ungeimpfte über 18 Jahren auch der Proteinimpfstoff von Novavax zur Wahl.

Was muss ich zum Impftermin mitbringen?
Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, sofern vorhanden, der Nachweis über bereits erfolgte Corona-Impfungen. Personen ab 12 Jahren, die bereits mit in der EU zugelassenen Impfstoffen (Biontech, Moderna, Johnson & Johnson, AstraZeneca/Covishield) geimpft wurden, können sich bei fehlender Booster-Impfung und ausreichendem Zeitabstand eine Auffrischungsimpfung abholen. Bisher ungeimpfte Personen und solche, die vor mindestens vier Wochen zuletzt mit einem in der EU nicht zugelassenem Impfstoff geimpft wurden, können eine neue Impfserie beginnen. Das Mindestalter beträgt auch hier 12 Jahre. Wer sein Kind von 5 bis 11 Jahren das erste Mal impfen lassen möchte, muss sich an die Kinderärztin oder den Kinderarzt wenden.

Alle wichtigen Informationen finden Sie auch auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/corona.
22.03.2022, 17:11 Uhr
Über 53.000 Impfungen durch mobile Impfteams und Impfpunkte
Impfangebot am 26. März im Impfpunkt Schlosshöfe auf Ukrainisch und Russisch
Obwohl insgesamt das Interesse an Corona-Impfungen abnimmt, gibt es auch gute Neuigkeiten: So wurden allein in der vergangenen Woche insgesamt 828 Impfungen durch mobile Impfteams und in den städtischen Impfpunkten verabreicht – damit bleibt die Zahl weiterhin auf einem hohen Niveau. Besonders erfreulich ist, dass das Angebot der so genannten zweiten Booster-Impfung gut angenommen wird: 307 Mal wurde die Viertimpfung gemäß Stiko-Empfehlung älteren Menschen ab 70 Jahren sowie Immungeschwächten in der vergangenen Woche verabreicht. Mobile Impfteams verabreichen seit knapp drei Wochen vierte Impfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen, ab April sind Einrichtungen der Behindertenhilfe an der Reihe.

Ukrainisch und Russisch: Impfangebot für Geflüchtete
Für Geflüchtete aus der Ukraine sowie deren Gastgeberinnen und Gastgeber gibt es am kommenden Samstag, 26. März, ein besonderes Impfangebot: Von 10 bis 18 Uhr hat im Impfpunkt Schlosshöfe ein Impfarzt Dienst, der sowohl Ukrainisch als auch Russisch spricht. Es stehen an diesem Tag noch zahlreiche Termine zur Verfügung, die online unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbart werden können.

Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, sofern vorhanden, der Nachweis über bereits erfolgte Corona-Impfungen. Personen ab 12 Jahren, die bereits mit in der EU zugelassenen Impfstoffen (Biontech, Moderna, Johnson & Johnson, AstraZeneca/Covishield) geimpft wurden, können sich bei fehlender Booster-Impfung und ausreichendem Zeitabstand eine Auffrischungsimpfung abholen. Bisher ungeimpfte Personen und solche, die vor mindestens vier Wochen zuletzt mit einem in der EU nicht zugelassenem Impfstoff geimpft wurden, können eine neue Impfserie beginnen. Das Mindestalter beträgt auch hier 12 Jahre.

So kommen Impfwillige an ihre Corona-Impfung
Corona-Impftermine (montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr) für den städtischen Impfpunkt Schlosshöfe können unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbart werden. Mittwochs wird wie bisher ohne Termin geimpft. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden mRNA-Impfstoffen von BionTech und Moderna besteht nicht, geimpft wird nach den derzeitig gültigen Stiko-Empfehlungen.

Das freie Angebot ohne Terminbuchung in den Impfpunkten Universität (montags), Kreyenbrück (dienstags und donnerstags), Schlosshöfe (mittwochs) und Wechloy (freitags) bleibt für Personen ab 12 Jahren noch bis zum 31. März bestehen. In der Regel entstehen dabei keine Wartezeiten mehr. Ab April bleiben die Impfpunkte Wechloy, Kreyenbrück und Universität geschlossen. Bei einer Änderung der Lage in Verbindung mit einer steigenden Nachfrage kann die Stadt kurzfristig das Angebot in den Schlosshöfen erweitern oder auch weitere Impfpunkte öffnen.

Wer sein Kind von 5 bis 11 Jahren das erste Mal impfen lassen möchte, muss sich an die Kinderärztin oder den Kinderarzt wenden. Die noch anstehenden Zweitimpfungen für diese Altersgruppe finden noch bis Monatsende im Impfpunkt Wechloy statt.

Insgesamt 53.180 städtische Corona-Impfungen
In der vergangenen Woche konnten in den vier städtischen Impfpunkten (Schlosshöfe, Kreyenbrück, Wechloy und Uni) und durch mobile Impfteams insgesamt 828 Impfungen verabreicht werden. Dabei handelte es sich um 411 Drittimpfungen sowie um 40 Erst- und 45 Zweitimpfungen. 307 Menschen holten sich ihre zweite Booster-Impfung (Viertimpfung). Bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren wurden insgesamt 25 Zweitimpfungen verabreicht.

Damit wurden im Rahmen der von der Stadt organisierten Impfangebote seit dem Startschuss am Freitag, 15. Oktober 2021, insgesamt 53.180 Impfungen vorgenommen. Einen Großteil machen nach wie vor die Drittimpfungen aus: Sie dominieren mit 35.084 Impfungen. 4.320 Menschen konnten erstmals geimpft werden, 6.549-mal gab es Zweitimpfungen. Die Gesamtzahl der Kinderimpfungen, die ausschließlich im Impfpunkt Wechloy angeboten werden, liegt nun bei 6.117. Bisher haben 3.155 Fünf- bis Elfjährige den ersten Piks bekommen, 2.962 Kinder erhielten bereits die zweite Spritze.
08.03.2022, 16:50 Uhr
Corona: Ohne Termin mit Novavax impfen lassen
Weitere Impftermine für April und Mai freigeschaltet – Kinder-Erstimpfungen in Arztpraxen
Freies Impfen ohne Termin, auch mit Novavax: Das ist an diesem Dienstag, 8. März, und Donnerstag, 10. März, im Impfpunkt Kreyenbrück möglich. Wer bisher ungeimpft und über 18 Jahre alt ist und auf eine Erstimpfung mit dem Proteinimpfstoff setzt, kann sich an einem der beiden Tage jeweils zwischen 10 und 15 Uhr zur Ewigkeit 20 begeben. Ab Mittwoch, 16. März, werden Impfungen mit Novavax dann jeden Mittwoch ohne Termin von 10 bis 18 Uhr im Impfpunkt Schlosshöfe angeboten.

Zudem weist die Stadt darauf hin, dass seit heute keine Kinder-Erstimpfungen für Fünf- bis 11-Jährige mehr in Wechloy angeboten werden. Interessierte müssen sich an ihre Kinderärztin oder ihren Kinderarzt wenden. Die noch anstehenden Zweitimpfungen finden jedoch selbstverständlich noch bis Monatsende statt.
 
Weitere Termine im Impfpunkt Schlosshöfe freigeschaltet
Unterdessen hat die Stadt Oldenburg weitere Termine mit den derzeit zugelassenen mRNA-Impfstoffen von BioNTech und Moderna für den Impfpunkt Schlosshöfe in den Monaten April und Mai freigeschaltet. Bürgerinnen und Bürger, bei denen dann gegebenenfalls auch im Hinblick auf geplante Urlaubsreisen die Auffrischungsimpfung (Booster) ansteht, können bereits jetzt einen Impftermin unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbaren. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden mRNA-Impfstoffen besteht nicht, geimpft wird nach den derzeitig gültigen Stiko-Empfehlungen.

Reduzierung der Corona-Impfangebote
Wie in der vergangenen Woche angekündigt reduziert die Stadt Oldenburg aufgrund der sinkenden Nachfrage ihre städtischen Corona-Impfangebote: Ab sofort sind Terminbuchungen nur noch im Impfpunkt Schlosshöfe möglich, der montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet hat. Mittwochs wird wie bisher ohne Termin geimpft, für alle anderen Tage können Termine online oder telefonisch gebucht werden. Das freie Angebot ohne Terminbuchung in den Impfpunkten Universität (montags), Kreyenbrück (dienstags und donnerstags), Schlosshöfe (mittwochs) und Wechloy (freitags) bleibt für Personen ab 12 Jahren über den gesamten März bestehen. In der Regel entstehen dabei keine Wartezeiten mehr. Ab April bleiben die Impfpunkte Wechloy, Kreyenbrück und Universität geschlossen. Bei einer Änderung der Lage in Verbindung mit einer steigenden Nachfrage kann die Stadt kurzfristig das Angebot in den Schlosshöfen erweitern oder auch weitere Impfpunkte öffnen.

Insgesamt 51.291 städtische Corona-Impfungen
In der vergangenen Woche konnten in den vier städtischen Impfpunkten (Schlosshöfe, Kreyenbrück, Wechloy und Uni) insgesamt 958 Impfungen verabreicht werden. Dabei handelte es sich um 595 Drittimpfungen sowie um 38 Erst- und 92 Zweitimpfungen. Erstmals waren sechs Novavax-Erstimpfungen darunter. 129 Menschen holten sich ihre zweite Booster-Impfung (Viertimpfung). Bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren wurden insgesamt 104 Impfungen verabreicht (21 Erst- und 83 Zweitimpfungen).

Insgesamt wurden im Rahmen der von der Stadt organisierten Impfangebote seit dem Startschuss am Freitag, 15. Oktober 2021, 51.291 Impfungen vorgenommen. Einen Großteil machen nach wie vor die Drittimpfungen aus: Sie dominieren mit 34.194 Impfungen. 4.225 Menschen konnten erstmals geimpft werden, 6.433-mal gab es Zweitimpfungen. Die Gesamtzahl der Kinderimpfungen, die ausschließlich im Impfpunkt Wechloy angeboten werden, liegt nun bei 6.051. Bisher haben 3.154 Fünf- bis Elfjährige den ersten Piks bekommen, 2.897 Kinder erhielten bereits die zweite Spritze. 
01.03.2022, 16:51 Uhr
Corona: Stadt fährt Impfangebote zurück
Terminbuchungen nur noch für Impfpunkt Schlosshöfe – Kinderimpfungen über Arztpraxen
Obwohl in der vergangenen Woche die 50.000er-Marke bei den städtischen Corona-Impfungen geknackt wurde, sinkt die Nachfrage weiterhin. Deshalb reduziert die Stadt Oldenburg ihre städtischen Corona-Impfangebote: Ab sofort sind Terminbuchungen nur noch im Impfpunkt Schlosshöfe möglich, der montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet hat. Mittwochs wird wie bisher ohne Termin geimpft, für alle anderen Tage können Termine online oder telefonisch gebucht werden. Das freie Angebot ohne Terminbuchung in den Impfpunkten Universität (montags), Kreyenbrück (dienstags und donnerstags), Schlosshöfe (mittwochs) und Wechloy (freitags) bleibt für Personen ab 12 Jahren über den gesamten März bestehen. In der Regel entstehen dabei keine Wartezeiten mehr. Ab April bleiben die Impfpunkte Wechloy, Kreyenbrück und Universität geschlossen.

Kinderimpfungen: ab April Arztpraxen zuständig
Auch bei den Kinderimpfungen wird ein neuer Weg eingeschlagen: Im Kinder-Impfpunkt in Wechloy werden ab dem 7. März keine Erstimpfungen mehr angeboten. In der vergangenen Woche wurden lediglich 23 Kindererstimpfungen vorgenommen – zu wenig, um den Betrieb aufrecht zu halten. Für Zweitimpfungen bleibt dieser Standort jedoch bis Ende März geöffnet. Bis dahin können sich 5- bis 11-Jährige ihre zweite Spritze montags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr abholen. Ab April wird dann in Abstimmung mit den Oldenburger Kinder- und Jugendarztpraxen die alleinige Zuständigkeit bezüglich Kinderimpfungen wieder zurück in deren Hände gegeben.

Kurzfristiges Hochfahren der Impfangebote möglich
Grundlage für alle Corona-Impfungen sind die Empfehlungen der ständigen Impfkommission (Stiko). Über das stationäre Angebot hinaus besuchen Mobile Impfteams Alten- und Pflegeeinrichtungen und nehmen vor Ort Impfungen vor. Vereinzelt können außerdem Impfaktionen an anderer Stelle angeboten werden, über die die Stadt frühzeitig informiert. Bei einer Änderung der Lage in Verbindung mit einer steigenden Nachfrage kann die Stadt kurzfristig das Angebot in den Schlosshöfen erweitern oder auch weitere Impfpunkte öffnen.

Weitere Informationen und Terminbuchung
Alle wichtigen Informationen zu den städtischen Impfpunkten sowie die Terminbuchungen gibt es online unter www.oldenburg.de/impfpunkt sowie unter www.oldenburg.de/kinderimpfung. Unter www.oldenburg.de/corona sind zudem weitere Impfmöglichkeiten in der Stadt Oldenburg aufgelistet.
01.03.2022, 12:55 Uhr
Novavax kommt nach Oldenburg: Aktionswoche im Impfpunkt Kreyenbrück
Wartelisten-Impfungen am 6. und 7. März – freies Impfangebot am 8. und 10. März
Wer auf eine Corona-Impfung mit Novavax hofft, kann sich bald impfen lassen: Denn der neue Proteinimpfstoff, der im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Corona-Impfstoffen nicht auf Grundlage der mRNA- oder der Vektor-Technologie aufgebaut ist, wird jetzt ausgeliefert. Interessierte können sich nach wie vor über die Hotline des Landes Niedersachsen (Telefon 0800/9988665) auf eine Warteliste setzen lassen, um einen Termin zugewiesen zu bekommen. Diese Impftermine finden im städtischen Impfpunkt Kreyenbrück (Ewigkeit 20, 26133 Oldenburg) entweder am Sonntag, 6. März, oder am Montag, 7. März, jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt.

Novavax-Impfung auch ohne Termin möglich
Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht für die Warteliste gemeldet haben, auch freie Impfangebote ohne Terminvereinbarung nutzen: Diese werden am Dienstag, 8. März, und am Donnerstag, 10. März, angeboten und finden ebenfalls zwischen 10 und 15 Uhr im Impfpunkt Kreyenbrück statt.

Mitzubringen sind ein Lichtbildausweis und – sofern vorhanden – der Impfpass.

Was muss ich noch zur Novavax-Impfung wissen?
Mit dem Novavax-Impfstoff werden grundsätzlich nur Erstimpfungen und die nach drei Wochen zugehörigen Zweitimpfungen durchgeführt. Er kann nicht als Auffrischungsimpfung für einen der anderen Impfstoffe genutzt werden. Der jeweilige Zweitimpftermin findet bei allen Novavax-Impfungen exakt drei Wochen nach der Erstimpfung an selber Stelle statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sollten eines der oben angegebenen Angebote nutzen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, den Impfstoff auch im Impfpunkt Schlosshöfe anzubieten. Ab wann dieses Angebot bestehen wird, kann aber aufgrund der noch unklaren Liefersituation aktuell nicht gesagt werden.

Was ist Novavax und wie viele Impfungen sind nötig?
Der Impfstoff Novavax enthält Teile des sogenannten Spike-Proteins, das sich auf der Oberfläche von Sars-CoV-2-Viren befindet. Das körpereigene Abwehrsystem reagiert auf diese Eiweiß-Schnipsel. Dadurch wird ein Immunschutz gegen Corona-Erkrankungen aufgebaut. Auch viele Grippe-Impfstoffe funktionieren ähnlich. Bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna hingegen produziert der Körper selbst das Spike-Protein, der Impfstoff selbst enthält nur die Bauanleitung dafür. Für den Abschluss der Grundimmunisierung sind zwei Novavax-Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen nötig.

Weitere Informationen
Auf den Corona-Informationsseiten unter www.oldenburg.de/corona informiert die Stadt Oldenburg ständig über aktuelle Regelungen und Impfmöglichkeiten. Fragen zu Corona-Impfungen beantwortet zudem das ServiceCenter unter der Telefonnummer 0441 235-4960.
11.02.2022, 12:39 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe „Brustkrebs“
In der Gruppe können sich betroffene Frauen über die täglichen Probleme, Hindernisse sowie Therapien austauschen und sich gegenseitig im Umgang mit der Erkrankung unterstützen. Alle Frauen mit Brustkrebs sind herzlich eingeladen die Selbsthilfegruppe mit zu gestalten, die Kraft für den Alltag spendet und die eigene Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung stärkt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS (Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V.), Telefon: 0441 – 884848; Mail: info@bekos-oldenburg.de 
05.02.2022, 12:37 Uhr
Impfen nach Feierabend
In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Krankenhaus bietet die Johanniter-Unfall-Hilfe Oldenburg Impftermine am Abend an. In der ehemaligen Notdienstpraxis am Evangelischen Krankenhaus an der Auguststraße 18 betreiben die Oldenburger Johanniter seit Dezember bereits ein Corona-Testzentrum. Zukünftig werden nebenan auch Corona-Schutzimpfungen angeboten. Los geht es am Donnerstag, 10. Februar, mit einer Impfaktion von 16 bis 22 Uhr. 

„So wollen wir vor allem denen ein Impfangebot machen, die nur außerhalb ihrer Arbeitszeit einen Termin wahrnehmen können“, sagt Dr. Thomas Henke, Chefarzt am Zentrum für Notfallmedizin am Evangelischen Krankenhaus. Die Organisation übernehmen die Johanniter. „Wir werden Erst- und Zweitimpfungen sowie die Booster-Impfung anbieten“, betont Lars Johnsen, Ortsbeauftragter des Ortsverbands Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe. Geimpft wird ab dem Alter von zwölf Jahren, die unter 30-Jährigen mit BioNTech und alle anderen mit Moderna.

Als weiterer Termin steht bereits Donnerstag 17. Februar, wieder in der Zeit von 16 bis 22 Uhr fest. Die weiteren Termine werden je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs und des notwendigen Fachpersonals festgelegt. Weitere Informationen und Anmeldung ab Montag, 7. Februar, in der Zeit von 10 Uhr bis 14 Uhr unter Telefon 0441 40579266.
04.02.2022, 14:28 Uhr
Oldenburg startet zweite Booster-Impfung für Ältere und Immunschwache
Terminbuchung online und freies Impfen ab Montag, 7. Februar, möglich
Wer mindestens 70 Jahre alt ist oder an einer festgestellten Immunschwäche leidet und dessen erste Booster-Impfung (Drittimpfung) taggenau mindestens drei Monate her ist, kann sich ab Montag, 7. Februar, in Oldenburg seine zweite Booster-Impfung gegen Corona geben lassen. Möglich ist das in allen vier städtischen Impfpunkten, entweder mit vorheriger Terminvereinbarung (online oder telefonisch) oder gegebenenfalls mit Wartezeit zu den offenen Impfzeiten. Damit folgt die Stadt unmittelbar der STIKO-Empfehlung (Ständige Impfkommission), Menschen ab 70 Jahre, Menschen in Pflegeeinrichtungen sowie Immunschwache ab fünf Jahren mit einer vierten Spritze gegen das Coronavirus besser zu schützen. Immunschwachen wird empfohlen, sich bezüglich der zweiten Booster-Impfung mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem behandelnden Arzt zu besprechen.

Termine für die zweite Booster-Impfung sind für diese Zielgruppe ab Montag, 7. Februar, online unter www.oldenburg.de/impfpunkt sowie telefonisch unter 0441 235-4960 buchbar.

Wer vorab keinen Termin buchen möchte, kann sich von Montag bis Freitag auch ohne vorherige Terminbuchung – dafür aber gegebenenfalls mit Wartezeit – beim sogenannten „freien Impfen“ den vierten Piks geben lassen. Diese offenen Angebote verteilen sich wie folgt über die Woche:

· montags, 10 bis 15 Uhr: Impfpunkt Universität, Uhlhornsweg 49-55
· dienstags 10 bis 15 Uhr: Impfpunkt Kreyenbrück, Ewigkeit 20
· mittwochs, 10 bis 18 Uhr: Impfpunkt Schlosshöfe, Schlossplatz 3
· donnerstags, 10 bis 15 Uhr: Impfpunkt Kreyenbrück, Ewigkeit 20
· freitags, 10 bis 18 Uhr: Impfpunkt Wechloy, Posthalterweg 10
 

Mitzubringen sind lediglich ein Lichtbildausweis sowie die Dokumentation der bereits erfolgten Corona-Schutzimpfungen durch Impfpass oder Ersatzbescheinigung. Verimpft wird der mRNA-Impfstoff von Moderna oder Biontech, eine Wahlmöglichkeit besteht nicht.

Die Oldenburger Alten- und Pflegeheime werden von der Stadt gesondert über mögliche Vor-Ort-Impfungen in den Einrichtungen für ihre Bewohnerinnen und Bewohner informiert.
04.02.2022, 13:03 Uhr
Kampagne: Mädchen vor Genitalverstümmelung schützen!
Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung – Oldenburg geht in die Offensive
Etwa 75.000 von Genitalverstümmelung betroffene Frauen leben in Deutschland, weitere 20.000 Mädchen sind aktuell von dieser schweren Menschenrechtsverletzung bedroht – auch in Oldenburg gibt es Betroffene. Gemeinsam mit dem Amt für Jugend und Familie startet das Gleichstellungsbüro deshalb eine Kampagne, die es insbesondere pädagogischen Fachkräften erleichtern soll, potentiell gefährdete Mädchen zu erkennen. Gleichzeitig informieren die Angebote über Handlungsmöglichkeiten im Verdachtsfall.

„Es ist unsere Pflicht, Mädchen, zu denen wir in Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen tagtäglichen Kontakt haben, zu schützen“, betont Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Das gelingt aber erst, wenn die Kontaktpersonen für mögliche Warnsignale sensibilisiert sind und wissen, an wen sie sich wenden können.“ Der vom Gleichstellungsbüro entwickelte Flyer fasst alle wesentlichen Informationen kompakt zusammen und benennt Ansprechpersonen in Oldenburg. Dieser wird Anfang Februar an Kindergärten, Grundschulen, Arztpraxen sowie Freizeit- und Beratungseinrichtungen in Oldenburg versendet und enthält zusätzlich je ein Exemplar des „Schutzbriefes gegen weibliche Genitalverstümmelung“ der Bundesregierung zur Ansicht. Diese können in diversen Sprachen individuell nachbestellt und Familien als Unterstützung ausgehändigt werden.

„Wer sich eingehender mit der Thematik befassen möchte, erhält außerdem die Möglichkeit der Teilnahme an einer kostenfreien Fortbildung“, ergänzt Petra Bremke-Metscher vom Amt für Jugend, Familie und Schule. „Wir stellen einen Termin für pädagogische und medizinische Fachkräfte zur Verfügung, in welchem insbesondere auch auf rechtliche Hintergründe eingegangen wird. Zusätzlich wird es einen Termin geben, der allen Interessierten offensteht.“ Über die Online-Informationsveranstaltung wird es in Kürze weitere Informationen geben. Der Flyer „Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung“ steht auch digital auf den Seiten des Gleichstellungsbüros unter www.oldenburg.de/gleichstellung zur Verfügung.

Über den Gedenktag
Die UN Menschrechtskommission erklärte 2012 den 6. Februar zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, um auf diese geschlechtsspezifische Gewalt und Menschenrechtsverletzung aufmerksam zu machen. Hierbei werden meist ohne Narkose und unter zweifelhaften medizinischen Bedingungen Teile des weiblichen Genitals beschnitten oder ganz entfernt und in einigen Fällen wieder bis auf ein kleines Loch zugenäht. Die meisten Betroffenen leiden ihr Leben lang unter Schmerzen, komplizierten Geburten, Traumata und anderen Folgen. Etwa ein Viertel der Betroffenen stirbt an Komplikationen oder den Folgen der Verletzungen. Zuweilen wird verharmlosend von „Beschneidung“ gesprochen, dabei gibt es weder in der Durchführung noch im Vergleich der physischen und psychischen Folgen Parallelen zur männlichen Beschneidung.
04.02.2022, 13:00 Uhr
Digitale Umstellung: Online-Formulare werden gut genutzt
Entlastung für das Gesundheitsamt – Dank an Bürgerinnen und Bürger
Die digitale Unterstützung für das Gesundheitsamt findet immer mehr Zuspruch: Seit dem Start der beiden Online-Formulare „Corona-positiv-Meldung“ und „Freitesten aus der Corona-Quarantäne“ vor zwei Wochen bis einschließlich 2. Februar sind 4.876 Anträge online eingegangen. Davon fielen 2.902 auf die Meldung über einen positiven PCR-Test und 1.974 auf die Meldung zum Freitesten für diejenigen, die sich in Corona-Quarantäne befinden. Rund 65 Prozent der Positiv-Meldungen sind in den vergangenen Wochen digital erfolgt.

Laut Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Oldenburg, war dieser Schritt zu diesem Zeitpunkt genau richtig: „Wir sind froh und dankbar, dass viele Oldenburgerinnen und Oldenburger diesen digitalen Weg mit uns gehen – gerade jetzt, wo durch die rasante Omikron-Ausbreitung täglich viele Positiv-Fälle hinzukommen.“ Dank des überwiegend digitalen Meldewegs und der Information der Kontaktpersonen durch die Infizierten selbst kann sich das Gesundheitsamt nun auf die positiven Fälle fokussieren und diese abarbeiten.

Sicherlich ruckelte es zu Beginn der Umstellung auf die digitale Meldung an der ein oder anderen Stelle oder es kam zu zeitlichen Verzögerungen: „Doch der Großteil kommt mit diesem Meldeweg gut klar. Natürlich gibt es auch dazu immer mal telefonische Nachfragen oder Menschen, für die das Online-Verfahren mehr Hürde als Erleichterung bedeutet. Aber denen hilft unser ServiceCenter kompetent weiter. Wir versuchen, auf allen Kanälen zu unterstützen.“

Wer positiv auf Corona getestet wurde, findet alle relevanten Informationen dazu sowie das Online-Formular zur Positiv-Meldung unter www.oldenburg.de/coronapositiv.
Das Gesundheitsamt sendet außerdem automatisch einen Absonderungsbescheid zusammen mit dem Genesenenbescheid an die angegebene Adresse, sobald der Fall bearbeitet wurde.

Nach wie vor gilt die Niedersächsische Corona-Absonderungsverordnung, deren Quarantäne-Regeln und Infos zur Freitestung auf www.oldenburg.de/freitesten zu finden sind. Zudem besteht auch nach wie vor die Möglichkeit, die Freitestung auf dem Postweg an das Gesundheitsamt Stadt Oldenburg, Industriestraße 1 b, 26121 Oldenburg, zu schicken.

Wer sich nicht in der Lage sieht, die Online-Formulare zu nutzen oder Rückfragen hat, wendet sich bitte telefonisch über 0441 235-4550 an das ServiceCenter der Stadt Oldenburg.

Alle weiteren Informationen zum Thema gibt es auf unseren umfangreichen Sonderseiten unter www.oldenburg.de/corona.
01.02.2022, 16:33 Uhr
Neue Termine für Kinderimpfungen freigeschaltet
Knapp 43.000 Impfungen durch mobile Impfteams und Impfpunkte
Der Impfpunkt in Wechloy verlängert sein Angebot: Eigentlich hätte die Stadt Oldenburg bis Ende Februar aus den Räumen sein müssen, doch der Mietvertrag mit dem Famila Center wurde um einen weiteren Monat verlängert. So kann die Stadt an diesem Standort im Posthalterweg 10 nun voraussichtlich bis Ende März Corona-Impfungen gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung (Ständige Impfkommission) anbieten.

Alle Impfwilligen ab 12 Jahren können sich in Wechloy bis auf Weiteres montags bis donnerstags von 10 bis 14 Uhr mit vorheriger Terminvereinbarung oder freitags von 10 bis 18 Uhr ohne Termin impfen lassen. Außerdem wurden neue Termine für Kinderimpfungen (Montag bis Donnerstag von 14 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 18 Uhr) freigeschaltet: Bis Ende Februar kann man sich einen Termin für eine Kinder-Erstimpfung sichern, die Zweitimpfung erfolgt dann drei Wochen später.

Nach wie vor haben die Oldenburger Impf-Teams gut zu tun: In der vergangenen Woche wurden insgesamt 3.739 Corona-Schutzimpfungen von den mobilen Impfteams und in den vier städtischen Impfpunkten (Schlosshöfe, Kreyenbrück, Wechloy und Uni) verabreicht. Dabei handelte es sich um 2.314 Drittimpfungen sowie um 102 Erst- und 457 Zweitimpfungen. Die Zahl der Kinderimpfungen ist im Vergleich zur Vorwoche gestiegen: 866 Kinderimpfungen wurden insgesamt verabreicht (424 Erst- und 442 Zweitimpfungen).

Insgesamt wurden im Rahmen der von der Stadt organisierten Impfangebote seit dem Startschuss am Freitag, 15. Oktober 2021, 42.986 Impfungen vorgenommen. Einen Großteil machen nach wie vor die Boosterimpfungen aus: Sie dominieren mit 29.615 Impfungen. 3.999 Menschen konnten erstmals geimpft werden, 5.504-mal gab es Zweitimpfungen. Die Gesamtzahl der Kinderimpfungen, die ausschließlich im Impfpunkt Wechloy angeboten werden, liegt nun bei 3.868. Bisher haben 2.635 Fünf- bis Elfjährige den ersten Piks bekommen, 1.233 Kinder erhielten bereits die zweite Spritze.

Angesichts der insgesamt leicht abnehmenden Impfnachfrage sind jetzt auch kurzfristige Impfgelegenheiten vorhanden. Wer sich im Impfportal anmeldet, kann mit Glück noch am selben Tag einen Termin bekommen. Außerdem sind die Wartezeiten bei den offenen Impfangeboten ohne vorherige Terminbuchung deutlich gesunken.

Alle wichtigen Informationen zu den städtischen Impfpunkten sowie die Terminbuchungen gibt es online unter www.oldenburg.de/impfpunkt sowie unter www.oldenburg.de/kinderimpfung. Unter www.oldenburg.de/corona sind zudem weitere Impfmöglichkeiten in der Stadt Oldenburg aufgelistet. Telefonische Auskünfte gibt es unter 0441 235-4960 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr).
25.01.2022, 17:48 Uhr
Einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt ab 15. März
Betroffen sind Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich – freien Impftermin sichern
Sie wurde bereits des Öfteren angekündigt und diskutiert, nun wird sie kommen: die bundesweite Impfpflicht. Allerdings soll diese vorerst nur für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich gelten – dafür aber bereits ab dem 15. März. Was bedeutet das für Beschäftigte in diesem Sektor in der Stadt Oldenburg?

Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, betont: „Eine besonders hohe Verantwortung haben Menschen, die beispielsweise im Krankenhaus, in einer Arztpraxis oder im Pflegedienst arbeiten. Die Corona-Impfung schützt nicht nur diese selbst vor schweren Verläufen, sondern auch die Menschen, mit denen sie bei der Arbeit täglich im Kontakt sind wie Patientinnen und Patienten oder Pflegebedürftige. Besonders die Hochbetagten sowie akut oder chronisch Kranke sind gefährdet.“ In welchen Einrichtungen und Unternehmen die einrichtungsbezogene Impfpflicht genau gilt, steht auf www.oldenburg.de/corona.

Laut dem niedersächsischen Gesundheitsministerium ist bereits die Mehrzahl der von der Impfpflicht betroffenen rund 240.000 Niedersächsinnen und Niedersachsen geimpft – aber ein kleiner Anteil besitzt noch keinen vollständigen Impfschutz. Damit diese ab dem 15. März auch weiterhin ihren Dienst am Menschen leisten können, sollten sie sich laut Sachse nun schnellstmöglich impfen lassen: „In Oldenburg haben Sie an vier städtischen Impfpunkten und darüber hinaus in zahlreichen Arztpraxen die Möglichkeit, sich den vollen Impfschutz rechtzeitig zu sichern. Bitte machen Sie davon Gebrauch. Vereinbaren Sie schnell online oder telefonisch einen Impftermin oder nutzen Sie rechtzeitig das freie Impfen ohne Termin.“ Möglich ist dies unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder 0441 235-4960.

Was gilt ab dem 15. März?
Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs müssen ab dem 15. März ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Die so genannte einrichtungsbezogene Impfpflicht (§ 20a Infektionsschutzgesetz) gilt bundesweit.

Für wen gilt die Impfpflicht?
Das Infektionsschutzgesetz regelt, dass alle Personen impfverpflichtet sind, die über einen längeren Zeitraum in der Einrichtung tätig sind. Das bedeutet, dass neben den Beschäftigten auch Ehrenamtliche, rechtliche Betreuerinnen und Betreuer, externe Dienstleistende sowie Mitarbeitende in Verwaltung, Technik oder IT betroffen sind, sofern keine räumliche Abgrenzung möglich ist. Dies ist unabhängig von der Art der Beschäftigung oder Selbstständigkeit.

Gibt es Konsequenzen bei Nicht-Impfung?
Wer der Impfpflicht nicht nachkommt, riskiert Bußgelder bis zu 2.500 Euro, behördliche Betretungs- oder Tätigkeitsverbote sowie weitere arbeitsrechtliche Konsequenzen. Die Kontrolle der Nachweispflicht obliegt künftig den kommunalen Gesundheitsämtern. So regelt es das Bundesinfektionsschutzgesetz. Ein einheitliches Verfahren zur Umsetzung befindet sich derzeit in der Abstimmung aller Beteiligten auf Bund- und Länderebene.

Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, sind von der Impfpflicht befreit, wenn sie ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen, in dem die medizinische Kontraindikation konkret und nachvollziehbar attestiert ist. Für diese Personen besteht die tägliche Testpflicht fort. Genesene Personen unterliegen ebenfalls nicht der Impfpflicht.

Sollte ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis ab dem 16. März 2022 seine Gültigkeit aufgrund Zeitablaufs verlieren, ist ein neuer Nachweis spätestens einen Monat nach Ablauf der Gültigkeit des bisherigen Nachweises vorzulegen.
25.01.2022, 17:26 Uhr
Tukane sind keine Störche
Leben mit den vielen Farben eines Schwangerschaftsabbruchs
In Oldenburg gründet eine Betroffene eine Selbsthilfegruppe für Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, die einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt haben, egal wie lange dieser her ist, und mit den Folgen mental oder durch körperliche Symptome zu kämpfen haben.

Die regelmäßigen Gruppentreffen (1x im Monat) ermöglichen:
• einen Raum zum Austausch von Erfahrungen und belastenden Situationen in Verbindung mit dem Schwangerschaftsabbruch
• eine Umgebung des Verstehens und Mitfühlens
• das Gefühl mit diesen z.T. belastenden Erfahrungen nicht allein zu sein
• gegenseitigen Rat (wenn erwünscht)
• einen besseren und eigenen Umgang zu finden
• ein zwangloses Umfeld in dem offen kommuniziert wird
• eine akzeptierende Gemeinschaft, ohne Anschuldigungen oder Fragen nach dem Warum
22.01.2022, 12:49 Uhr
Gesundheitsamt stellt die Kontaktpersonennachverfolgung um
Positiven PCR-Test online melden und Quarantäne-Bescheid ausdrucken – Kontaktpersonen informieren
Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg reagiert auf die steigenden Corona-Zahlen: So sollen Oldenburgerinnen und Oldenburger, die mittels PCR-Test positiv auf Corona getestet wurden, diese Meldung ab sofort online an das Gesundheitsamt übermitteln. Möglich macht dies der digitale Antragsassistent der Stadt Oldenburg, der bereits für etliche andere Online-Verfahren wie Hundesteueranmeldung oder Sperrmüllbeantragung im Einsatz ist. Sorgeberechtigte werden ebenfalls dazu aufgefordert, den positiven PCR-Test über dieses Formular zu melden.

Zudem müssen mittels PCR-Test nachgewiesene Corona-Positive ihre engen Kontaktpersonen selbst über ihre Infektion informieren, damit sich diese ebenfalls in Quarantäne begeben. Für Letztere steht auf www.oldenburg.de/coronapositiv eine allgemeine Absonderungs-Anordnung für Kontaktpersonen zum Download und zur Vorlage beim Arbeitgeber zur Verfügung. Wer darüber hinaus unbedingt eine individuelle Quarantäne-Anordnung benötigt, muss sich telefonisch beim Gesundheitsamt über das ServiceCenter der Stadt melden. Die Telefonnummer lautet 0441 235-4550.

Wie funktioniert das Online-Verfahren zur Positiv-Meldung?
Wer selbst einen positiven PCR-Test hat oder als Sorgeberechtigter für jemand anderen diese Meldung vornimmt, füllt über den digitalen Antragsassistenten der Stadt Oldenburg ein entsprechendes Online-Formular aus. Am Ende des Vorgangs bekommt die Bürgerin oder der Bürger einen Bescheid, den sie oder er ausdrucken und als Nachweis beim Arbeitgeber vorlegen kann. Nach dem Abschicken werden alle eingegebenen Daten SSL-verschlüsselt übertragen und dem Gesundheitsamt elektronisch zur Verfügung gestellt.

Wer sich nicht in der Lage sieht, online seinen positiven PCR-Test zu übermitteln, wendet sich bitte telefonisch über 0441 235-4550 an das ServiceCenter der Stadt Oldenburg.

Das Gesundheitsamt sendet außerdem automatisch einen Genesenenbescheid an die angegebene Adresse, sobald der Fall bearbeitet wurde.

Welche Schritte müssen Corona-Positive einleiten?
Für einen besseren Überblick, was in welcher Reihenfolge zu tun ist, wenn man positiv auf das Coronavirus getestet wurde, informiert die städtische Website. Unter www.oldenburg.de/coronapositiv finden sowohl Menschen, die einen positiven Selbsttest oder einen positiven Test einer Teststelle haben, als auch Personen mit einem positiven PCR-Test eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte auch hier an die Service-Nummer der Stadt unter 0441 235-4550.

Warum gibt es diese Umstellung zum Online-Verfahren?
Durch den rasanten Anstieg der Corona-Fälle auch in Oldenburg kommt das städtische Gesundheitsamt kaum noch bei der Kontaktpersonennachverfolgung hinterher. Deshalb liegt der Fokus nach wie vor darauf, die positiv Getesteten zu ermitteln. Die Absonderungsverordnung erlaubt ein solches Vorgehen und es bedarf keines formalen Bescheides mehr, da die Infizierten ihre Kontaktpersonen informieren. Das Gesundheitsamt appelliert bei diesem Verfahren an die Eigenverantwortung und Vernunft aller Betroffenen, um die Zahlen einzudämmen.

Wie sieht es mit dem Freitesten aus der Quarantäne aus?
Generell gilt weiterhin: Sowohl Infizierte als auch enge Kontaktpersonen (Erwachsene und Kinder) müssen für zehn Tage in Quarantäne. Wer sich bereits in Quarantäne befindet, symptomfrei ist und sich schnell freitesten lassen möchte, kann seit dieser Woche – ebenfalls über den städtischen Antragsassistenten – sein negatives Testergebnis online an das Gesundheitsamt melden. Innerhalb von zwei Tagen sind bereits 183 Online-Freitestungen eingegangen.

Die Internetadresse lautet hierfür www.oldenburg.de/freitesten, auf der sich auch alle weiteren Hinweise zur Quarantäne-Regelung, zu Ausnahmen und zur Freitestung befinden. Alternativ kann man seine Freitestung auf dem Postweg an das Gesundheitsamt Stadt Oldenburg, Industriestraße 1 b, 26121 Oldenburg, schicken.
22.01.2022, 12:48 Uhr
Johnson & Johnson-Geimpfte können kurzfristig Termine bekommen
Impfpunkte haben freie Kapazitäten – In Kürze auch Termine für März buchbar
Von einem Tag auf den anderen nicht mehr vollständig geimpft oder geboostert – das gilt für viele Menschen, auch in Oldenburg, die eine Corona-Impfung von Johnson & Johnson erhalten haben.

Nach der neuen Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung des Bundes benötigen Menschen, die ihre Erstimpfung mit dem Vakzin Janssen von Johnson & Johnson erhalten haben, jetzt zwingend eine zweite Impfung – möglichst mit einem mRNA-Vakzin wie dem von Biontech/Pfizer oder Moderna – um einen vollständigen Grundschutz zu haben. Um als „geboostert“ zu gelten, ist eine dritte Impfung notwendig. Das hat für die Betroffenen Auswirkungen auf die Einhaltung von 2G- oder 2Gplus-Zugangsregeln. Sie benötigen jetzt in vielen Bereichen zusätzlich einen Test.

Die kurzfristig bekannt gewordenen Änderungen haben bei vielen Betroffenen für Unmut und Verunsicherung gesorgt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zeigt dafür Verständnis: „Die Herabstufung des Impfstatus‘ dieser Personengruppe ohne Vorwarnung oder Übergangszeit ist für mich nicht nachvollziehbar. Dass so ein folgenreicher Eingriff nur unzureichend kommuniziert wurde, ist ärgerlich“, kritisiert Krogmann. 

Dem Oberbürgermeister ist es wichtig, dass alle Betroffenen auf jeden Fall kurzfristig Impftermine bei den städtischen Impfpunkten bekommen können: „Dafür werden wir Sorge tragen.“ Zudem könnten die ursprünglich mit Johnson & Johnson Geimpften auch ohne Termin die offenen Impfangebote nutzen, die von montags bis freitags zur Verfügung stehen. „Es steht ausreichend Impfstoff bereit“, betont Krogmann. Weil einige der Betroffenen aber noch warten müssen, bis die Dreimonatsfrist zur dritten Impfung – die nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission einzuhalten ist – verstrichen ist, können sie sich allerdings nicht umgehend die dritte Spritze geben lassen. Um ihnen eine zeitliche Perspektive für die Booster-Impfung zu geben, wird die Stadtverwaltung Ende nächster Woche in ihrem Buchungssystem für den Impfpunkt in den Schlosshöfen ausreichend Termine für den Monat März freischalten.

Krogmann dankte denjenigen, die gerade in der Zeit der knappen Impfangebote im vergangenen Sommer bereit gewesen waren, sich mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson impfen zu lassen. Damit habe schnell die Impfquote der Bevölkerung erhöht werden können.


Offene Impfangebote ohne vorherige Terminvereinbarung gibt es an folgenden Tagen:

· montags, 10 bis 15 Uhr, Impfpunkt Universität Campus Haarentor (Uhlhornsweg 49-55),
· dienstags, 10 bis 15 Uhr, Impfpunkt Kreyenbrück (Ewigkeit 20),

· mittwochs, 10 bis 18 Uhr, Impfpunkt Schlosshöfe (Schloßplatz 3),

· donnerstags, 10 bis 15 Uhr, Impfpunkt Kreyenbrück, (Ewigkeit 20), 

· freitags, 10 bis 18 Uhr, Impfpunkt Wechloy (Posthalterweg 10).

Termine ohne Wartezeiten können gebucht werden online unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr).
22.01.2022, 12:15 Uhr
Freitesten: Negatives Testergebnis per Online-Formular übermitteln
Stadt richtet sicheres Onlineverfahren für die Quarantäneaufhebung ein
Omikron greift um sich, derzeit infizieren sich immer mehr Menschen mit Corona oder sind Kontaktpersonen und müssen deshalb in Quarantäne – auch in Oldenburg. Doch wie kann man sich bei Symptomfreiheit schnell, unbürokratisch und datenschutzkonform freitesten? Die Stadt Oldenburg stellt für dieses Verfahren nun ein sicheres Online-Formular bereit, über das Betroffene zusätzlich zu einigen persönlichen Angaben ihr negatives Testergebnis als Nachweis einreichen können.

Generell gilt: Sowohl Infizierte als auch enge Kontaktpersonen (Erwachsene und Kinder) müssen für zehn Tage in Isolierung beziehungsweise Quarantäne. Ausgenommen von der Quarantäne sind nur Kontaktpersonen, die asymptomatisch und geboostert sind oder deren Zweitimpfung oder Genesung nicht länger als drei Monate zurückliegt.

Wie kann man sich freitesten?
Infizierte und Kontaktpersonen dürfen sich bereits nach sieben Tagen Quarantäne, also ab dem 8. Tag, freitesten. Kinder, die Kontaktpersonen sind, dürfen sich bereits nach fünf Tagen freitesten – das gilt allerdings nicht für infizierte Kinder. Freitesten darf man sich nur, wenn man mindestens 48 Stunden symptomfrei ist. Die Freitestung erfolgt mit einem PCR- oder einem PoC-Test (Bürgertest). Ausnahmen gelten bei Beschäftigen in Betrieben mit vulnerablen Personen: Diese Beschäftigten müssen einen PCR-Test machen.

Die persönlichen Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum und die Angabe, ob man Kontaktperson oder erkrankte Person war) sowie das negative Testergebnis als PDF, JPG oder PNG können über www.oldenburg.de/freitesten online hochgeladen werden. Nach erfolgreicher Übermittlung der Daten wird eine Bestätigung generiert, dass man aus der Quarantäne befreit ist. Diese kann ausgedruckt und beispielsweise dem Arbeitgeber vorgelegt werden.

Wer die Freitestung lieber per Post einreichen möchte, kann diese an das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg, Industriestraße 1 b, 26121 Oldenburg, schicken und muss eine entsprechende Bestätigung abwarten.

Was gilt für Infizierte?
Das Gesundheitsamt ruft infizierte Personen am 7. Tag an und bespricht mit ihnen, ob ein Testen am 8. Tag bei Symptomfreiheit möglich ist. Gegebenenfalls erfolgt eine Verlängerung der Quarantäne um jeweils 48 Stunden bei Weiterbestehen der Symptome.

Auf www.oldenburg.de/freitesten findet sich auch ein anschauliches Schaubild der aktuellen Quarantäne-Regelungen. Bei Fragen rund um die Freitestung informiert auch das ServiceCenter der Stadt Oldenburg telefonisch unter 0441 235-4550 (montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr).
22.01.2022, 12:07 Uhr
Selbsthilfegruppe Overeaters Anonymous (OA)
die Selbsthilfegruppe OA – Overeaters Anonymous trifft sich unter 2-G-Regeln und hat noch Plätze frei

OA – Overeaters Anonymous trifft sich regelmäßig Montag Abend. OA ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen aus allen Lebensbereichen, die sich treffen, um ihr gemeinsames Problem, das zwanghafte Essen, zu lösen. Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem zwanghaften Essen aufzuhören. Es gibt noch freie Plätze und Interessierte sind willkommen. Weitere Infos bei BeKoS 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de .
14.01.2022, 14:06 Uhr
Stadt setzt STIKO-Empfehlung in Impfpunkten um
Ab Freitag, 14. Januar, können auch Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren geboostert werden
Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät angesichts der rasanten Verbreitung der Omikron-Variante nun auch allen Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren zu einer Covid-19-Auffrischungsimpfung. Darauf reagiert die Stadt Oldenburg: Ab Freitag, 14. Januar, wird diese Empfehlung in allen von der Stadt betriebenen Impfpunkten umgesetzt.

Erste Möglichkeiten bieten sich an diesem Freitag im Impfpunkt Wechloy (Posthalterweg 10), wo zwischen 10 und 18 Uhr Impfungen ohne vorherige Terminanmeldung angeboten werden, sowie am Montag, 17. Januar, von 10 bis 15 Uhr im neu eingerichteten Impfpunkt an der Universität (Gebäude B, Uhlhornsweg 49-55) – auch hier wird ohne Termin geimpft. Bei den termingebundenen Angeboten in den Schlosshöfen und in Wechloy sind momentan auch wieder kurzfristig Impfzeiten buchbar.

Nach der STIKO-Empfehlung erfolgt in den Impfpunkten die dritte Impfung in einem Mindestabstand von drei Monaten zur vorangegangenen Impfung. Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren wird der Impfstoff von Biontech verabreicht. 

Bisher hatte die STIKO eine Booster-Impfung nur allen Erwachsenen ab 18 Jahren empfohlen.

Alle weiteren Informationen zu den Impfpunkten und zu den Unterlagen, die mitzubringen sind, gibt es online unter www.oldenburg.de/impfpunkt.
14.01.2022, 14:01 Uhr
Campus contra Corona: Weiterer Impfpunkt öffnet an Universität
Stadt weitet Impfangebot erneut aus – freies Impfen unter der Woche durchgängig möglich
Ihren vierten Impfpunkt eröffnet die Stadt am kommenden Montag, 17. Januar, auf dem Campus Haarentor der Carl von Ossietzky Universität. Jeden Montag werden dort zwischen 10 und 15 Uhr ohne vorherige Terminvereinbarung alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Corona-Schutzimpfungen für die Altersgruppe ab zwölf Jahren durchgeführt. Das Angebot richtet sich nicht nur an Studierende, sondern an alle Bürgerinnen und Bürger. Der Impfpunkt ist von außen zugänglich und befindet sich im Gebäude B, Uhlhornsweg 49-55, direkt neben dem Eingang zur Bibliothek.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann schließt der neue Impfpunkt eine Lücke: „Dank der Erweiterung des Impfangebotes durch den Impfpunkt am Campus können sich Bürgerinnen und Bürger nun in Oldenburg von Montag bis Freitag spontan ohne Termin gegen Corona impfen lassen. Wir freuen uns, dass die Universität uns in dem Vorhaben unterstützt, so vielen Impfwilligen wie möglich ein niedrigschwelliges Angebot machen zu können.“

„Jeder Impfpunkt in Oldenburg zählt. Ich danke der Stadt für das zusätzliche Angebot auf unserem Campus. Die Angehörigen unserer Universität, aber auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger haben nun einen noch leichteren Zugang zur Impfung. Mein Appell an alle, die noch keinen oder keinen vollständigen Impfschutz haben: Nutzen Sie dieses Angebot! Denken Sie an sich und Ihre Mitmenschen, damit wir alle bald wieder einen sicheren Alltag erleben können“, erklärt Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg.


An folgenden Tagen findet nun in Oldenburg freies Impfen statt:

Montag: Impfpunkt Universität, 10 bis 15 Uhr, Uhlhornsweg 49-55, 26129 Oldenburg
 Dienstag: Impfpunkt Kreyenbrück, 10 bis 15 Uhr, Ewigkeit 20, 26133 Oldenburg
 Mittwoch: Impfpunkt Schlosshöfe, 10 bis 18 Uhr, Schlossplatz 3, 26122 Oldenburg
 Donnerstag: Impfpunkt Kreyenbrück, 10 bis 15 Uhr, Ewigkeit 20, 26133 Oldenburg
 Freitag: Impfpunkt Wechloy, 10 bis 18 Uhr, Posthalterweg 10, 26129 Oldenburg

In allen städtischen Impfpunkten werden nur solche Impfungen durchgeführt, für die es eine aktuelle Empfehlung der STIKO gibt. Daher werden derzeit weder Booster-Impfungen für Minderjährige noch Viert-Impfungen durchgeführt. Verimpft werden die mRNA-Impfstoffe der Hersteller Biontech und Moderna, eine Wahlmöglichkeit besteht nicht.

Alle weiteren Informationen zu den Impfpunkten und zu den Unterlagen, die mitzubringen sind, gibt es online unter www.oldenburg.de/impfpunkt.
01.01.2022, 14:16 Uhr
Corona in Oldenburg: Änderung bei der Kontaktpersonennachverfolgung
Keine häusliche Absonderung mehr für symptomfreie Geimpfte oder Geboosterte
Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg beschreitet ab sofort einen neuen Weg, um der steigenden Zahl von Corona-Fällen, insbesondere mit der Omikron-Variante, gerecht zu werden und die Kontaktpersonennachverfolgung tagesaktuell abarbeiten zu können. „Wir müssen uns bei unklarer Datenlage der Varianten bei der Nachverfolgung nun mehr fokussieren, um einen wirklichen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten“, sagt Dr. Holger Petermann, Leiter des Oldenburger Gesundheitsamtes. „Wir setzen mit unseren Regelungen auf eine hohe Akzeptanz in der Oldenburger Bevölkerung.“

Mit dem Problem ist Oldenburg nicht allein: Derzeit kämpfen mehrere Gesundheitsämter in der Region damit, dass sie die Menschen, die als Kontaktpersonen in Frage kommen, nicht ans Telefon bekommen. Auch wird in der Regel die Sequenzierung auf Varianten mit vielen Tagen Verzug durch die Labore gemeldet, so dass im Anschluss an eine erste Kontaktnachverfolgung aktuell eine weitere anschließt. Daher passt das Gesundheitsamt die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts zur Kontaktpersonennachverfolgung an die aktuelle Lage an.

Das Oldenburger Gesundheitsamt wird für alle ungeimpften Kontaktpersonen ab sofort eine Quarantäne von 10 Tagen ohne Freitestungsmöglichkeit anordnen. Geimpfte oder geboosterte Kontaktpersonen ohne Symptome müssen nicht in Quarantäne. Alle positiv getesteten Personen (auch Omikron-Positive) werden für 14 Tage abgesondert. Sie können sich nur freitesten lassen, wenn sie keine typischen Symptome zeigen. Das ist frühestens nach fünf Tagen, also am sechsten Tag, durch einen PCR-Test möglich. Zudem setzt das Gesundheitsamt auf ein verschärftes Management bei Omikron-Ausbrüchen in Heimen oder anderen Gemeinschaftseinrichtungen.

Durch die insgesamt steigenden Zahlen, auch in Oldenburg, will man sich nun auch bei der Kontaktpersonennachverfolgung aufs Wesentliche konzentrieren. Denn neben dieser Aufgabe gibt es auch immer mehr Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern zu Corona allgemein, zur Boosterung/Drittimpfung, zur Freitestung, zur Einreise, zu Warnstufen, zu Veranstaltungen und so weiter, die allesamt bewältigt werden müssen.
01.01.2022, 14:12 Uhr
Dr. Ulrike Matthiensen wird neue Direktorin der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie
Dr. Ulrike Matthiensen übernimmt zum 01.01.2021 die Position der Direktorin der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie an der Karl-Jaspers-Klinik (KJK).

Die gebürtige Hamburgerin Dr. Matthiensen ist eng mit der Karl-Jaspers-Klinik, dem Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, verbunden. Sie hat an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Medizin studiert und ist seit 2006 Ärztin an der Karl-Jaspers-Klinik.

Zuletzt hatte Frau Dr. Matthiensen als Leitende Ärztin bereits die operative Verantwortung für die 5 Stationen der Suchtklinik mit insgesamt 108 Betten sowie der suchtmedizinischen Institutsambulanz inne. Mit der neuen Position übernimmt sie nun die Leitung der Klinik für Suchtmedizin von Dr. Christian Figge, der diese in einer Interimslösung neben der Klinik für Allgemeinpsychiatrie geleitet hatte.

Als gut vernetzte Expertin auf dem Gebiet der Suchtmedizin engagiert sich Frau Dr. Matthiensen für eine an ethischen Grundsätzen und dem neusten Stand der Wissenschaft orientierten Versorgung Abhängigkeitskranker. Darüber hinaus gelten Dr. Matthiensens besondere Anliegen der Verminderung von Zwang in der Psychiatrie und der Entstigmatisierung von psychisch Kranken in der Gesellschaft.

Die Karl-Jaspers-Klinik, die Teil der Universitätsmedizin Oldenburg ist, verfügt derzeit über 611 vollstationäre sowie 84 teilstationäre Behandlungsplätze sowie vielfältige ambulante Angebote. Die Klinik in Trägerschaft des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land gGmbH steht mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, den Kliniken für Allgemeinpsychiatrie, Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie, Forensische Psychiatrie und der Klinik für Psychosomatische Medizin für fachliche Vielfalt und stellt die psychiatrische Versorgung für die Landkreise Ammerland, Vechta, Oldenburg, Cloppenburg, Wittmund und Wesermarsch und die Städte Delmenhorst und Oldenburg sicher. In der KJK arbeiten mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
17.12.2021, 15:24 Uhr
Neue STEP-Tagesstätte für Oldenburg gestartet
Ambulantes Angebot für Menschen mit Suchterkrankung – Eröffnungsfeier im Sommer 2022
Eine Suchterkrankung kann Menschen stark aus ihrer Bahn werfen. In der neuen Tagesstätte Oldenburg kann gelingen, was oft unmöglich scheint: Ein geregeltes und selbstbestimmtes Leben – allem zum Trotz.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir in Oldenburg ein neues Angebot für Menschen mit Suchterkrankung anbieten können. Dieses ambulante Angebot ist niedrigschwellig und kann damit Menschen erreichen, die wir bisher nicht erreicht haben“, sagt Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg. Dieser Bedarf sei schon vor einiger Zeit festgestellt worden und sei in diesen Tagen der Pandemie sicherlich nicht weniger geworden. „Ich freue mich sehr, dass wir die STEP Niedersachsen gGmbH als Träger der Tagesstätte gefunden haben und diese Neugründung gemeinsam umgesetzt haben. Gemeinsam schließen wir eine Versorgungslücke zwischen ambulanten und stationären Wohnformen für unsere Stadt und die Landkreise Ammerland und Oldenburg.“ 

„Eine Suchtkrankheit in den Griff zu bekommen ist eine sehr große Aufgabe, für jede und jeden Betroffene und Betroffenen“, sagt Serdar Saris, Geschäftsführer der STEP Niedersachsen gGmbH, Trägerin der neuen Einrichtung. „Wer durch suchtassoziierte Problemlagen viel Boden in seinem Leben verloren hat und zurück möchte in ein geregelteres Leben, kann bei uns dafür viel Unterstützung erfahren“, so Saris. „Die STEP-Tagestätte bietet ab sofort tagsüber genau für ihre Zielgruppe professionell ausdifferenzierte tagesstrukturierende Angebote. Wir freuen uns, dass wir dieses Angebot gemeinsam mit der Stadt Oldenburg und den Landkreisen Oldenburg und Ammerland umsetzen können. Für die sehr gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten bedanken wir uns herzlich.“

Insgesamt verfügt die neue STEP-Tagesstätte in der Elbestraße 8 über 40 Plätze. Rund acht Arbeitsplätze für verschiedene Berufsgruppen wurden geschaffen und werden schrittweise besetzt – beispielsweise mit Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sowie Arbeitstherapeutinnen und Arbeitstherapeuten. „Welche Unterstützung jeweils konkret erforderlich ist, ergibt sich aus der individuellen Biographie, eventuellen gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie schulischen und beruflichen Vorerfahrungen“, erklärt Harald Vortmann, Einrichtungsleiter der Tagesstätte Oldenburg. Der 62-Jährige ist seit 29 Jahren in Einrichtungen der Suchthilfe tätig, davon sechs Jahre unter dem Dach der STEP. Er kennt die vielschichtigen Herausforderungen, mit denen die künftigen Teilnehmenden leben. Dabei seien alle Angebote der Tagesstätte Hilfe zur Selbsthilfe – in Achtung und Respekt vor der Selbstbestimmtheit und Individualität der Teilnehmenden. „Wir haben verschiedene Module in unserem Angebot, die sich individuell verbinden lassen“, sagt Vortmann.

Die Angebote zum Mitgestalten und Mitarbeiten sind vielfältig: So werde die Tagesstätte mit Teilnehmenden und entsprechend qualifizierten Arbeitsanleiterinnen und Arbeitsanleitern im Stadtgebiet fünf bis 20 Bienenvölker pflegen. Zudem werden handwerkliche Tätigkeiten in Holz- und Metallwerkstatt sowie die Mitarbeit in der Gemeinschaftsküche angeboten. Zwei große Schwerpunkte des Angebots sind die Zukunftswerkstatt, in der ein Umgang mit digitalen Infrastrukturen des heutigen Alltags geübt wird.

In der sogenannten „Lernwerkstatt“ werden Angebote in drei Hauptfächern (Deutsch, Mathematik und Englisch) und vier Nebenfächern (Biologie, Politik, Wirtschaft, Physik/Erdkunde) gemacht. Das Lernangebot umfasst rund zwei bis drei Zeitstunden am Tag. „Die Teilnehmenden dieses Moduls sollen die Möglichkeit bekommen, an einer sogenannten „Nichtschülerprüfung“ der Landesschulbehörde teilzunehmen und dadurch einen Schulabschluss nachholen zu können“, erklärt Harald Vortmann. Begleitende Angebote zu Gesundheit, Suchtarbeit oder beispielsweise Ergotherapie runden das Angebot ab.

Für den Sommer 2022 ist eine Eröffnungsfeier geplant, bei der die Tagesstätte Oldenburg ihre Türen und Tore öffnen und sich in der konkreten Arbeit präsentieren wird.

Weitere Informationen über das Angebot gibt es unter www.tagesstaette-oldenburg.de, per Telefon unter 0441 4057310 oder per E-Mail an tagesstaette.oldenburg@step-niedersachsen.de.
17.12.2021, 15:23 Uhr
Corona-Teststellen: Bis Mitte Januar über 50 Angebote in Oldenburg
Boom durch 2G-plus Regelung – Bewerbungsphase abgeschlossen
Boostern oder testen: Um die aktuelle 2G-plus-Regelung in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens zu erfüllen und daran teilhaben zu können, gibt es nur diese beiden Optionen. Wer jedoch zu früh dran ist mit der Auffrischungsimpfung, muss wenigstens eine Testmöglichkeit bekommen. Deshalb haben Stadtverwaltung und Betreibende von Corona-Teststellen in den vergangenen zwei Wochen mit Hochdruck an dem Ausbau des Testangebots für Bürgerinnen und Bürger gearbeitet. So werden bis Mitte Januar über 50 Teststellen in Oldenburg ihren Betrieb aufgenommen haben – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Aktuell sind 38 Teststellen geöffnet (Stand: 17. Dezember), einige davon auch an den Feiertagen.

Seit der Einführung der 2G-plus-Regelung wurde das Gesundheitsamt von Bewerbungen möglicher Betreiber regelrecht überrollt: Rund 100 Anfragen sind seit Ende November eingegangen, die größtenteils mit einer telefonischen Erstberatung einhergingen. Alle haben die Mindestanforderungen an Teststellen sowie die einzureichenden Unterlagen per E-Mail bekommen – doch nicht jeder erfüllte diese. So konnten 12 Anträge nicht zum Abschluss gebracht werden, 16 weitere wurden von den Betreibern selbst zurückgezogen und in 41 Fällen haben sich die Betreiber nach der ersten Anfrage nicht mehr gemeldet. Letztlich kam es so von den rund 100 Anträgen zum Abschluss von 31 Beauftragungen, deren Eröffnungen teilweise noch ausstehen. Zusätzlich gab es eine weitere Eröffnung für eine Hilfs-/Rettungsorganisation, für die keine Beauftragung nötig ist, sowie zwei Reaktivierungen. Zudem waren bereits vor der 2G-plus-Regelung einige Testzentren geöffnet.

Laut Bundesanzeiger ist die Bewerbungsphase für neue Corona-Teststellen am 15. Dezember 2021 abgelaufen, eine Beauftragung darüber hinaus ist aktuell nicht erlaubt. Interessierte können sich über die gültige Coronavirus-Testverordnung online auf der Landes-Website informieren: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html.

Wer eine Corona-Teststelle in Oldenburg eröffnen wollte, musste einige Mindestanforderungen erfüllen. In einem telefonischen Erstgespräch wurden Fragen und das weitere Prozedere geklärt. So waren neben einem Hygienekonzept inklusive Hygieneplan und Desinfektionsplan unter anderem auch ein qualifiziertes Führungszeugnis aller Geschäftsführenden, eine eidesstattliche Versicherung, eine Anbindung an die Corona-Warn-App, Schulungszertifikate und weitere Unterlagen dem Antrag beizulegen. Nach eingehender Prüfung gab dann das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg das Startsignal – oder forderte Nachbesserungen oder fehlende Unterlagen an.

Eine Übersicht mit allen aktuellen Testangeboten ist unter www.oldenburg.de/corona-testzentren zu finden. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert. Sobald Terminbuchungen für die neu hinzugekommenen Standorte möglich sind, finden Sie diese auf der Website.
10.12.2021, 12:44 Uhr
Impfpunkt Kreyenbrück: Dienstag geht’s los
Vorbereitungen sind abgeschlossen – Oberbürgermeister Krogmann: „Impfzug nimmt weiter Fahrt auf“
Ausreichend Impfstoff ist avisiert, die Einrichtung der Räumlichkeiten ist abgeschlossen: Dem Start des neuen Impfpunktes im Gebäude der ehemaligen Stadtteilbibliothek in Kreyenbrück (Ewigkeit 20) steht am nächsten Dienstag, 14. Dezember, nichts im Wege. Dieser Impfpunkt stellt damit ein ergänzendes Angebot zum großen Impfpunkt in den Schlosshöfen sowie zum zukünftigen Impfpunkt in Wechloy dar, die beide eine deutlich größere Kapazität aufweisen. Dienstags und donnerstags können sich in Kreyenbrück bis zu 150 Menschen ab zwölf Jahren von 10 bis 15 Uhr ohne Termin impfen lassen.

„Wir haben mittlerweile eine sehr gute Impfleistung und aktuell eine sinkende Inzidenz – wir sind in Oldenburg auf einem guten Weg“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er erwartet durch die Eröffnung des Impfpunktes in Kreyenbrück einen weiteren Schub für die Impfkampagne. „Wir schaffen hier ein bürgernahes Vor-Ort-Angebot in einem Stadtteil“, erläutert Krogmann und freut sich, dass durch die Einrichtung der Impfpunkte und durch den Einsatz der Impfteams „der Impfzug weiter deutlich Fahrt aufnimmt“.

Verabreicht werden im Impfpunkt Kreyenbrück Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. Zur Impfung sind der eigene Impfpass und Lichtbildausweis mitzubringen. Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein. Jugendliche ab 16 Jahren müssen eine Zustimmung eines Erziehungsberechtigten mitbringen. Mit Wartezeiten ist zu rechnen, es wird um Geduld gebeten.

Die mobilen Impfteams haben bisher (Stand 8. Dezember) 721 Erstimpfungen, 444 Zweitimpfungen und 3.051 Auffrischungsimpfungen verabreicht, der Impfpunkt Schlosshöfe hat seit dem Start am 24. November 1.433 Erstimpfungen, 953 Zweitimpfungen und 2.740 Booster-Impfungen vorgenommen. Zuversichtlich stimmt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auch die deutlich gestiegene Bereitschaft der Haus- und Fachärzte, sich an der Impfkampagne zu beteiligen. Zahlreiche Praxen bieten eigene Impfaktionen an. Für die Hausärztinnen und Hausärzte sowie Fachärztinnen und Fachärzte wurden mit Stand zum 5. Dezember 51.570 Erstimpfungen, 52.040 Zweitimpfungen und 20.527 Auffrischungsimpfungen notiert – das sind knapp 9.000 Impfungen mehr als eine Woche zuvor.
10.12.2021, 12:39 Uhr
Weitere Corona-Testzentren eröffnen im Dezember
Übersicht auf städtischer Internetseite wird laufend aktualisiert
Die Nachfrage wächst, das Angebot auch: Mit Einführung der 2G-plus-Regelung in Oldenburg seit Mittwoch, 1. Dezember, eröffnen nach und nach immer mehr Corona-Testzentren in unserer Stadt. Seitdem zusätzlich zu dem Genesenen- oder Geimpften-Status in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ein tagesaktuelles, negatives Testergebnis vorliegen muss, sind die Termine in den Testzentren schnell ausgebucht. Die Stadtverwaltung arbeitet im Zusammenspiel mit den Betreibenden weiterhin mit Hochdruck am Ausbau des Angebots, um den Bürgerinnen und Bürgern die kostenlosen Tests zu ermöglichen. Aktuell sind in Oldenburg 22 Corona-Testzentren geöffnet (Stand: 9. Dezember).

Zum Glück stehen aktuell mehrere Anbieter in den Startlöchern, die in Kürze ihre Corona-Testzentren öffnen beziehungsweise reaktivieren werden:

• Spätestens ab Freitag, 10. Dezember, soll es eine Teststelle der Farzin und Farzin GmbH im Autohaus Krzykowski (Nadorster Straße 265) geben. Der Laborkreis öffnet drei neue Testzentren: Ebenfalls am Freitag, 10. Dezember, am Waffenplatz sowie am Samstag, 11. Dezember, am Pferdemarkt und Schloßplatz.

• Am Montag, 13. Dezember, eröffnet ein Testzentrum des Pius-Hospitals in der Peterstraße 28, das „NoCorona Testcenter“ in der Gerhard-Stalling-Straße 60 B (bei der wika AG) und eine Teststation auf der Terrasse des „Pfefferprinz“ (ehemals „Aroma“) vor dem Famila-Einkaufscenter Wechloy (Posthalterweg 10). An diesem Tag soll auch die Teststelle am Globus Baumarkt Wechloy reaktiviert werden.

• Für Samstag, 18. Dezember, ist zudem die Reaktivierung der Corona-Teststation an den Weser-Ems-Hallen (Messestraße) geplant.

Eine Übersicht mit allen Testangeboten ist unter www.oldenburg.de/corona-testzentren zu finden. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert. Sobald Terminbuchungen für die neu hinzugekommenen Standorte möglich sind, finden Sie diese auf der Website.
10.12.2021, 12:25 Uhr
Stadt richtet zwei weitere Impfpunkte ein
In Kreyenbrück keine Anmeldung nötig – In Wechloy sind Extra-Angebote für Kinder geplant
Mit der Einrichtung von zwei weiteren stationären Impfpunkten will die Stadt Oldenburg in der nächsten Woche ihr Angebot an Corona-Schutzimpfungen ausbauen. Neben dem bereits am 24. November eröffneten Impfpunkt in den Schlosshöfen kommen dann Standorte in Kreyenbrück und Wechloy hinzu. Dabei handelt es sich um die Räumlichkeiten der ehemaligen Stadtteilbibliothek in Kreyenbrück (Ewigkeit 20) und um ein ehemaliges Geschäft neben dem EWE-Servicepunkt bei Famila Wechloy (Posthalterweg 10). Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ruft dazu auf, die Impfangebote wahrzunehmen: „Jede einzelne Impfung zählt und hilft, die Anzahl weiterer Infektionen zu reduzieren. Alle, die sich impfen lassen, bringen ein Stück vom Leben zurück, das wir so sehr vermissen.“


Impfpunkt Kreyenbrück:
Den Auftakt macht der Impfpunkt Kreyenbrück, der am Dienstag, 14. Dezember, starten soll. Künftig sollen hier dienstags und donnerstags, jeweils von 10 bis 15 Uhr, Impfungen ohne Termin angeboten werden. 


Impfpunkt Wechloy:
Der Impfpunkt Wechloy soll voraussichtlich am Freitag, 17. Dezember, den Betrieb aufnehmen. Zum Start wird von 10 bis 18 Uhr „freies Impfen“ ohne vorherige Terminanmeldung angeboten.

Eine Ausweitung des Impfangebots auf weitere Tage ist in Planung.

Die Stadtverwaltung bereitet sich zudem am Standort Wechloy auf Kinderimpfungen für die Fünf- bis Elfjährigen vor. Geplant ist, für diese Zielgruppe dort gesonderte Termine vorzuhalten. Das Mainzer Unternehmen BionTech und der US-Konzern Pfizer haben angekündigt, ab dem 13. Dezember mit der EU-weiten Auslieferung des Kinderimpfstoffes zu beginnen. Es wird davon ausgegangen, dass die Ständige Impfkommission in Kürze eine Empfehlung für die Corona-Impfung von fünf- bis elfjährigen Kindern aussprechen wird.

Da alle Kinder zunächst eine Erstimpfung erhalten, ist es zwingend erforderlich, bereits den Termin für die Zweitimpfung fest einzuplanen. Dieser Termin wird exakt drei Wochen nach der ersten Impfung stattfinden.

Wichtiger Hinweis: Termine für den Impfpunkt Wechloy können derzeit noch nicht reserviert werden. Die Stadtverwaltung bittet von telefonischen Anfragen abzusehen. Sobald weitere Einzelheiten vorliegen, wird darüber auf der städtischen Webseite, per Pressemitteilung und im Bürgerbrief informiert.


Impfpunkt Schlosshöfe:
 • mittwochs: 10 bis 18 Uhr, „Freies Impfen ohne Termin“ für alle Bürgerinnen und Bürger ab zwölf Jahre.
 • montags, dienstags, donnerstags bis samstags: 10 bis 18 Uhr, Impfungen mit vorheriger Terminvereinbarung für alle Bürgerinnen und Bürger ab zwölf Jahre.

Für den Impfpunkt Schlosshöfe stehen in den nächsten Wochen nur noch vereinzelte Termine zur Verfügung.


Ausblick:
Ein weiterer Impfpunkt ist bei der Universität Oldenburg am Uhlhornsweg geplant. Dieser könnte nach aktuellem Planungsstand im Januar 2022 den Betrieb aufnehmen.


Grundsätzliches:
 • Beim „freien Impfen“ ohne Termin muss mit Wartezeiten gerechnet werden, die Impfwilligen werden um Geduld gebeten.
 • Zur Impfung sind der eigene Impfpass und Lichtbildausweis mitzubringen. Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein. Jugendliche ab 16 Jahre müssen eine Zustimmung eines Erziehungsberechtigten mitbringen. Um die Abläufe zu beschleunigen, wird darum gebeten, die notwendigen Unterlagen (Anamnese/Impfeinwilligung sowie Aufklärungsblatt) schon ausgefüllt mitzubringen. Die Dateien stehen in verschiedenen Sprachen auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html zum Download bereit.
 • Verabreicht werden für Personen ab 12 Jahre Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. Die Stadt orientiert sich bei den Impfungen an den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. Demnach sollen die Auffrischungsimpfungen in der Regel im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Wer mit dem Vakzin von Johnson & Johnson einmalig geimpft wurde, kann bereits vier Wochen nach der Erstimpfung zur Optimierung (Booster) eine Zweitimpfung erhalten. Abweichungen von diesen Zeiträumen sind nur nach individueller medizinischer Entscheidung möglich. Diese kann im Impfpunkt nicht erfolgen.

Weitere Infos unter www.oldenburg.de/impfpunkt.
07.12.2021, 16:20 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe „Essstörungen“
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen und Männer mit einer Ess-Störung. Diese Selbsthilfegruppe ist geeignet für Menschen, die bereit sind, sich mit ihrer Erkrankung und ihren Folgen auseinanderzusetzen, die bereits Therapieerfahrung gesammelt haben, die den Willen haben, Eigenverantwortung zu übernehmen und  die ihre Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge mit anderen Betroffenen teilen wollen und somit Unterstützung leisten und finden.

Die Selbsthilfegruppe ist als eine Ergänzung zu professionellen Hilfsangeboten zu verstehen. Diäten werden nicht thematisiert.
Alle, die sich angesprochen fühlen und am Aufbau der Selbsthilfegruppe mitwirken wollen, sind herzlich eingeladen. Die Gruppe richtet sich an Frauen und Männer ab 20 Jahre.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS (Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V.), Telefon: 0441 – 884848; Mail: info@bekos-oldenburg.de
03.12.2021, 15:21 Uhr
Übersicht über Corona-Testangebote in der Stadt
Mehrere Möglichkeiten, um 2G-plus zu erfüllen
In Oldenburg gilt seit heute für viele Bereiche des öffentlichen Lebens 2G-plus – also zusätzlich zu dem Genesenen- oder Geimpften-Status der Nachweis eines bestätigten negativen Corona-Schnelltestergebnisses, das 24 Stunden gültig ist. Nachdem die Testzentren ihre Angebote aufgrund sinkender Nachfrage zuletzt runtergeschraubt hatten, sind sie aktuell gefragter denn je und zunehmend ausgebucht. Auch in Oldenburg ist es derzeit schwierig, an einen kurzfristigen Termin in einem der Corona-Testzentren zu kommen. Deshalb werden nach und nach immer mehr Corona-Testzentren oder alternative Angebote eingerichtet. Zurzeit gibt es 14 Testzentren. Die Stadtverwaltung arbeitet im Zusammenspiel mit den Betreibenden von Teststellen mit Hochdruck daran, das Angebot weiter auszubauen.

So eröffnet voraussichtlich am Donnerstag, 2. Dezember, ein Schnelltest-Zentrum im Kaufpark in Kreyenbrück (Alter Postweg 125). Zudem soll am Freitag, 3. Dezember, ein Corona-Testzentrum in den Schlosshöfen (Schlossplatz 3) an den Start gehen. Am Montag, 6. Dezember, eröffnet ein weiteres Testzentrum in der Heiligengeiststraße 1a. Die gute Nachricht: Zwölf Anbietende befinden sich derzeit in der Prüfung und haben gute Aussichten, dass sie demnächst Testzentren eröffnen können. Weitere 26 Anfragen liegen der Stadtverwaltung vor. Geprüft werden müssen unter anderem Hygienekonzept und infrastrukturelle Voraussetzungen. 

Auf der städtischen Website werden unter www.oldenburg.de/corona-testzentren laufend Standorte hinzugefügt, die Corona-Testungen anbieten. Dort gibt es auch Verlinkungen zu einer Apotheken- und Arztpraxen-Suche, die Corona-Tests in Oldenburg anbieten.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass in bestimmten Situationen auch vom Arbeitgeber eine Bescheinigung über einen unter Aufsicht durchgeführten Corona-Schnelltest ausgefüllt werden kann. Diese gilt, analog zu den offiziellen Bestätigungen der Corona-Testzentren, auch als Nachweis und berechtigt beispielsweise ebenfalls zum Restaurant- oder Friseurbesuch unter 2G-plus-Regelungen. Eine Verlinkung zum offiziellen Formular des Landes Niedersachsen sowie weitere Informationen darüber finden Sie unter www.oldenburg.de/testbescheinigung.

Auch Gastronomen und Veranstalter haben die Möglichkeit, für ihre Gäste Tests unter Aufsicht anzubieten.
30.11.2021, 19:27 Uhr
Aus 2G wird 2G-plus
Stadt stellt in Allgemeinverfügung Corona-Warnstufe 2 fest – Maskenpflicht auf Wochenmärkten
Ab Mittwoch, 1. Dezember, werden die Corona-Regeln noch einmal deutlich verschärft – auch für Geimpfte und Genesene: Statt 2G gilt dann 2G-plus. Die Stadt Oldenburg stellt in einer Allgemeinverfügung Warnstufe 2 fest. Dieser Schritt ist nach der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen notwendig, weil der landesweite Hospitalisierungswert am Montag, 29. November, fünf Werktage in Folge über 6 lag. Gleichzeitig hat auch der zweite Indikator – der regionale Inzidenzwert – in Oldenburg bereits seit dem 22. November die 100-Grenze überschritten. Die Allgemeinverfügung tritt am Mittwoch, 1. Dezember, in Kraft.

In Warnstufe 2 müssen auch Geimpfte und Genesene einen negativen Test vorlegen, wenn sie beispielsweise ins Restaurant, Kino, Fitnessstudio oder zum Friseur wollen. Ungeimpfte sind von alldem weiter ausgeschlossen. Bei privaten Feiern dürfen sich ebenfalls nur noch Geimpfte und Genesene und getestete Personen in Gruppen von mehr als 15 Menschen treffen. Masken dürfen bei Veranstaltungen nur im Sitzen abgenommen werden. In Innenräumen und auf dem Weihnachtsmarkt ist zudem das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht, eine OP-Maske reicht dann nicht mehr. Bewirtungsleistungen auf dem Lamberti-Markt in Anspruch nehmen und Fahrgeschäfte nutzen dürfen nur noch Geimpfte oder Genesene, die einen negativen Corona-Test vorweisen.

Darüber hinaus legt die Stadt Oldenburg in der Allgemeinverfügung fest, dass auf dem Gelände aller Wochen-, Bio- und Bauernmärkte während der Marktzeiten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Die Maskenpflicht gilt auch für auch Menschen, die das Marktgelände ohne Kaufabsicht lediglich passieren.


Im Einzelnen gilt ab Mittwoch, 1. Dezember:

Weihnachtsmärkte:
 • 2G-plus im Innen- und Außenbereich bei Bewirtung
 • FFP2-Maske generell (auch im Sitzen)

Wochenmärkte:
 • Maskenpflicht

Zusammenkünfte/Veranstaltungen/Private Feiern:
 • bei mehr als 15 Personen
 • 2G-plus im Innenbereich, 2G im Außenbereich
 • Kontaktdaten-Erfassung, FFP2-Maske bis zum Sitzplatz (nicht bei privaten Feiern)

Gastronomie:
 • 2G-plus in Innengastronomie, 2G in Außengastronomie
 • FFP2-Maskenpflicht im Innenbereich bis zum Sitzplatz
 • Kontaktdaten-Erfassung und Hygienekonzept

Hotels, Pensionen etc. (Beherbergung):
 • 2G-plus (Test bei Anreise und 2x wöchentlich)
 • 2G im Außenbereich, FFP2-Maskenpflicht im Innenbereich, Kontaktdaten-Erfassung

Körpernahe Dienstleistungen:
 • 2G-plus im Innenbereich, 2G im Außenbereich
 ausgenommen: medizinisch notwendig/Blutspende
 • FFP2-Maskenpflicht im Innenbereich und Außenbereich, Kontaktdaten-Erfassung, Hygienekonzept

Sport:
 • 2G-plus bei Sportanlagen in geschlossenen Räumen, generell in Duschen/Umkleiden, 2G im Außenbereich
 • FFP2-Maskenpflicht außer beim Sporttreiben
 • Dokumentation Kontaktdaten in Sauna, Therme und Schwimmhallen
 Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern:
 • 2G-plus im Innenbereich, 2G unter freiem Himmel
 • Kontaktdaten-Erfassung, FFP2-Maske auch im Sitzen, Antrag, Hygienekonzept mit erhöhten Auflagen

Großveranstaltungen mit über 5.000 Besucherinnen und Besuchern:
 • 2G-plus im Innenbereich, 2G unter freiem Himmel
 • Personalisierte Tickets für Kontaktdatenerfassung, FFP2-Maske auch im Sitzen, Antrag, Hygienekonzept mit erhöhten Auflagen

Clubs und Diskotheken:
 • 2G-plus im Innenbereich, 2G im Außenbereich
 • FFP2-Maske auch im Sitzen und beim Tanzen
 • digitale Kontaktdaten-Erfassung, Hygienekonzept, höchstens 50-prozentige Auslastung

Testpflicht:
 • ein PoC-Antigen-Test (Schnelltest) bzw. ein Selbsttest unter Aufsicht muss durch die testende Einrichtung/offiziell kontrollierende Person bestätigt sein und ist nach Probeentnahme 24 Stunden gültig;
 • ein PCR-Test zum Nachweis darf nicht mehr als 48 Stunden vorher vorgenommen sein;
 • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Anwendung der 2G-plus-Regel ausgenommen (außer in Diskotheken/Shisha-Bars und ähnlichen Einrichtungen).

Maskenpflicht:
 • entfällt für Kinder unter 6 Jahren;
 • bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren ist eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung (zum Beispiel Stoffmaske) ausreichend.
30.11.2021, 18:31 Uhr
Corona-Impfaktionen von Oldenburger Arztpraxen
Stadt informiert online über gemeldete Angebote
Die Pandemie hält uns weiterhin auf Trab und leider ist noch keine Kehrtwende erkennbar. Angesichts der bundesweit und auch in unserer Stadt steigenden 7-Tages-Inzidenz sind deshalb Corona-Impfungen wichtiger denn je, um langsam wieder Richtung Normalität zurückzukehren. Einige Oldenburger Arztpraxen gehen mit gutem Beispiel in Form von gezielten Corona-Impfaktionen voran, bei denen wöchentlich mehrere hundert Impftermine angeboten werden. Die Stadt Oldenburg erstellt derzeit eine Internetseite mit einer Auflistung solcher Corona-Impfaktionen von Oldenburger Arztpraxen, damit Bürgerinnen und Bürger möglichst schnell an eine Impfung kommen können. Diese ist online unter www.oldenburg.de/impfaktionen-arztpraxen zu finden. So sind beispielsweise für diese Woche aktuell noch rund 200 Termine im Anästhesie-Zentrum Oldenburg frei, die ausschließlich online gebucht werden können.

Sie betreiben auch eine Arztpraxis, die aktuell Corona-Impfaktionen durchführt und noch in dieser Auflistung fehlt? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit allen relevanten Informationen an online-redaktion@stadt-oldenburg.de.

Bis zu 600 Impfungen täglich im Impfpunkt Schlosshöfe
Um selbst die Impfquote zu erhöhen, hat die Stadt Oldenburg in der vergangenen Woche einen Impfpunkt in den Schlosshöfen eröffnet, an dem täglich bis zu 600 Corona-Impfungen durchgeführt werden. Der Impfpunkt in den Schlosshöfen ist montags bis samstags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs können Impfwillige ohne Termin vorbeikommen, müssen aber Wartezeiten in Kauf nehmen. Impftermine können online unter www.oldenburg.de/impfpunkt vereinbart werden.

Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen sind wichtiger denn je, um sich zu immunisieren und den eigenen Impfschutz aufrecht zu halten – und so die Risiken eines schweren Verlaufs bei einer möglichen Corona-Erkrankung zu minimieren. Aber auch der Schutz anderer spielt eine große Rolle: Denn nur, wenn wir durch eine ausreichende Zahl an Geimpften die Herdenimmunität aufbauen können, schützen wir auch diejenigen, die sich aus gesundheitlichen oder Altersgründen derzeit (noch) nicht impfen lassen können.
27.11.2021, 15:12 Uhr
2G-Regel in der Stadtbibliothek Oldenburg
Rückgabe von Medien dennoch für alle möglich
Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung vom 24. November 2021 greift in der Stadtbibliothek Oldenburg die 2G-Regel. Für die Ausleihe von Medien und den Aufenthalt in allen Einrichtungen der Stadtbibliothek sind Kundinnen und Kunden ab 18 Jahren verpflichtet, ihren 2G-Nachweis – geimpft oder genesen – beim Betreten vorzuzeigen. Eine Ausnahme bildet die Rückgabe von Medien: In allen Einrichtungen besteht die Möglichkeit, Medien ohne 2G-Nachweis abgeben zu können. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ist weiterhin verpflichtend. Alle Bibliotheken sind zu ihren gewohnten Öffnungszeiten zu erreichen.

Weitere Informationen sind tagesaktuell unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
26.11.2021, 16:35 Uhr
Ins Kino und zum Friseur nur mit 2G
Was Warnstufe 1 bedeutet: Diese Beschränkungen gelten seit dem 24. November
Das Land Niedersachsen verschärft mit Wirkung von Mittwoch, 24. November, die Corona-Schutzmaßnahmen noch einmal deutlich. Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung greift in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens die 2G-Regel. Das Zusammentreffen vieler Menschen in Innenräumen ist nur noch geimpften und genesenen Menschen gestattet. Dies gilt etwa in der Gastronomie, bei Veranstaltungen, beim Sport, beim Friseur oder bei der Beherbergung.

In der neuen Verordnung stellt das Land Niedersachsen fest, dass ab Mittwoch landesweit – so auch in Oldenburg – die Warnstufe 1 gilt. Das bedeutet im Einzelnen:

• Grundsätzlich:
 - Wegfall der Privilegierung bei 2G (geimpft/genesen): Das heißt, auch mit 2G ist Abstand einzuhalten, und in geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht.
 - Nachweise müssen aktiv eingefordert werden; ansonsten ist der Zutritt zu verwehren.
 - Ungeimpfte Beschäftigte müssen einen täglichen PoC-Test machen und eine FFP2, K95 oder gleichwertige Maske tragen, wenn sie bei ihrer Tätigkeit den Abstand von 1,5 Metern dauerhaft unterschreiten.
 - Personen, die ein ärztliches Attest vorlegen, nach dem sie sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, sind von der Pflicht ausgenommen – hier muss ein Test vorgelegt werden.
 - Kinder bis zum 18. Lebensjahr sind von der 2-G Regel ausgenommen.


• Veranstaltungen bis 1.000 Teilnehmende (inklusive Sitzungen, Zusammenkünfte und Nutzung von Theatern, Kinos und ähnlichen Einrichtungen sowie in Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen):
 - Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Personen in geschlossenen Räumen nur mit 2G, unter freiem Himmel mit 3G.


• Körpernahe Dienstleistungen:
 - Entgegennahme und Betrieb einer körpernahen Dienstleistung (mit Ausnahme medizinisch notwendiger körpernaher Dienstleistung) in geschlossenen Räumen nur mit 2G, unter freiem Himmel mit 3G.


• Beherbergung und Nutzung von Sportanlagen:
 - Nutzung von Sportanlagen und -einrichtungen (einschließlich Umkleidekabinen, Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnlichen Einrichtungen) sowie von Beherbergungsbetrieben in geschlossenen Räumen nur mit 2G, im Freien mit 3G.


• Gastronomische Betriebe:
 - Zutritt zu geschlossenen Räumen für Gäste und dienstleistendes Personal (mit Ausnahme der sanitären Anlagen für Gäste der Außenbewirtschaftung) nur mit 2G.
 - Zutritt zu den Außenbewirtschaftungsflächen nur für Gäste und dienstleistendes Personal mit 3G.
 - Regelungen gelten nicht für Mensen, Cafeterien und Kantinen, soweit diese Einrichtungen der Versorgung von Betriebsangehörigen, Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern, Studierenden und Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Einrichtung dienen.
 - Regelungen gelten ebenfalls nicht für Gastronomiebetriebe in Heimen und in Einrichtungen des betreuten Wohnens zur Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner, für Gastronomiebetriebe auf Raststätten und Autohöfen an Bundesautobahnen und bei Tafeln zur Versorgung bedürftiger Personen.


• Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen mit mehr als 1.000 bis höchstens 5.000 Teilnehmenden:
 - Teilnahme an Sitzung, Zusammenkunft und Veranstaltung in geschlossenen Räumen nur mit 2G, unter freiem Himmel mit 3G.
 - Antrag und Hygienekonzept sind Pflicht.
 - Abstand und Maskenpflicht sind einzuhalten.


• Großveranstaltungen:
 - Können auf Antrag und unter strengen Maßstäben zugelassen werden.
 - Besuch einer Großveranstaltung in geschlossenen Räumen nur mit 2G, unter freiem Himmel mit 3G.
 - Antrag und Hygienekonzept sind Pflicht.


• Messen:
 - Zutritt mit 3G, allerdings ist beim Testnachweis nur eine negative PCR-Testung zulässig.


• Weihnachtsmärkte:
 - Maskenpflicht (auch im Sitzen).
 - Nutzung von Bewirtungsleistungen und von Fahrgeschäften nur mit 2G.


• Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen:
 - Weiterhin nur Hälfte der zulässigen Personenkapazität erlaubt.
 - Es besteht Maskenpflicht (auch am Sitzplatz).
 - Elektronische Kontaktdatenerhebung.
 - Besuch nur mit 2G; unter freiem Himmel mit 3G, allerdings ist beim Testnachweis nur ein negativer PCR-Test zulässig.


• Kindertagespflege:
 - Betreuungsangebote nur für nicht mehr als 50 gleichzeitig anwesende Kinder.
 - Bei mehrtägigen Angeboten besteht Testpflicht.
 - Während des Betreuungsangebotes zwei Tests pro Woche.
 - Für dienstleistendes Personal muss ein Testkonzept vorliegen: Mindestens zwei Tests wöchentlich. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind von der Testpflicht ausgenommen
 - Personen, die ein ärztliches Attest vorlegen, nach dem sie sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, sind von der Pflicht ausgenommen – hier muss ein Test vorgelegt werden.
23.11.2021, 19:42 Uhr
Impfpunkt in den Schlosshöfen: Ab jetzt Terminanmeldungen möglich
Angebot startet am 24. November – Immer mittwochs Impfungen ohne Termin, aber mit Wartezeit
Der erste Impfpunkt der Stadt Oldenburg startet am Mittwoch, 24. November, in den Schlosshöfen am Schloßplatz 3. Seit Ende vergangener Woche wurden in einem von der Stadt angemieteten Ladengeschäft im Erdgeschoss des Einkaufscenters zehn Impfkabinen eingerichtet. Rund 400 Impfungen werden pro Tag möglich sein. Um den zu erwartenden Andrang zu steuern, hat sich die Stadtverwaltung dazu entschieden, ein Terminvergabesystem einzurichten. Termine können ab sofort online unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar) gebucht werden.

Bürgerinnen und Bürger können sich aber auch ohne Termin impfen lassen – und zwar immer mittwochs. An diesen Tagen muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Das heißt, gleich am Auftakt-Mittwoch können sich Interessierte ab 10 Uhr ohne vorherige Terminbuchung zur Immunisierung einfinden. Es werden Sicherheitskräfte vor Ort sein. Eine mögliche Warteschlange wird über den östlichen Ein- und Ausgang des Centers nach draußen in Richtung Poststraße geleitet.

Der Impfpunkt wird montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet und mit etwa 20 Mitarbeitenden besetzt sein. Es werden sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Auffrischungsimpfungen vorgenommen. Verimpft werden die mRNA-Impfstoffe von BionTech/Pfizer und Moderna (nur für über 30-Jährige). Oberbürgermeister Jürgen Krogmann appelliert vor allem an jene, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen, die Gelegenheit nun wahrzunehmen: „Nutzen Sie unbedingt die Chance, sich selbst und andere zu schützen. Alle sind dringend dazu aufgerufen, die Verbreitung der Infektionen zu stoppen und zu einer Entlastung der Krankenhäuser beizutragen.“

Die Stadt orientiert sich bei den Impfungen an den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die Auffrischungsimpfungen sollen frühestens im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen.

Nach der STIKO-Empfehlung beziehungsweise dem Beschluss der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister gilt, dass noch nicht vollständig geimpfte Bürgerinnen und Bürger ab zwölf Jahren eine Erst- oder Zweitimpfung erhalten können. Wer mit dem Vakzin von Johnson & Johnson einmalig geimpft wurde, kann bereits vier Wochen nach der Erstimpfung zur Optimierung (Booster) eine Zweitimpfung erhalten.

Zur Impfung sind der eigene Impfpass und Lichtbildausweis mitzubringen. Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein. Jugendliche ab 16 Jahre müssen eine Zustimmung eines Erziehungsberechtigten mitbringen. Um die Abläufe zu beschleunigen, wird darum gebeten, die notwendigen Unterlagen (Anamnese/Impfeinwilligung sowie Aufklärungsblatt) schon ausgefüllt mitzubringen. Die Dateien stehen in verschiedenen Sprachen auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter
 https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html
 zum Download bereit.
30.10.2021, 17:48 Uhr
Junge Selbsthilfegruppe Trauer, Traurigkeit, Verlust
Für eine neue Selbsthilfegruppe zu den Themen Trauer, Traurigkeit und Verlust werden noch Interessierte in der Altersgruppe 18-40 Jahre gesucht. Wir bitten um Veröffentlichung folgender Information in Ihren Medien.  (Infoflyer der Gruppe im Anhang)

Trauer/Traurigkeit/Verlust – zu diesen Themen und dem besseren Umgang mit ihnen gründet sich in der BeKoS eine Selbsthilfegruppe. Interessierte, im  Alter zwischen 18 und 40 Jahren, können sich für weitere Informationen an die BeKoS wenden: 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de. 
26.10.2021, 17:16 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe Long-/Post-Covid 19
Selbst nach überstandener Erkrankung und Genesung, bedeutet es nicht, dass man nach einer Covid-19 Erkrankung auch wieder gesund ist. Anhaltende Lungenfunktionsstörungen, Erschöpfung (Fatigue-Syndrom), Neurologische Beschwerden, Kopf- und Gliederschmerzen, Konzentrationsschwächen, Ängste, Depression und Vieles mehr können weiterbestehen oder sich erst nach geraumer Zeit entwickeln.
In der Gruppe geht es um Austausch über diese Ängste und Bedenken, über Lösungsmöglichkeiten, über Erfahrungen mit Therapieansätzen, über Wege der Regeneration und Gesundung und mehr ...

Diese Gruppe richtet sich an Menschen nach durchgemachter Corona-Infektion mit anhaltenden und/ oder gebesserten Beschwerden und ihre Angehörigen.

Bei Interesse bitte melden bei: BeKoS 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de.
22.10.2021, 12:58 Uhr
Wo vom 3G-Prinzip abgewichen wird
Inzidenzwert fünf Tage unter 50: Neue Allgemeinverfügung ermöglicht weitere Lockerungen
In Oldenburg lag die 7-Tage-Inzidenz (Zahl der Neuinfizierten mit Covid-19 je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner) nach Angaben des Robert Koch-Instituts an fünf Werktagen in Folge unter dem Wert von 50. Aus diesem Grund ermöglicht die Stadtverwaltung mit einer neuen Allgemeinverfügung weitere Lockerungen. Die einzelnen Regelungen gelten ab Freitag, 22. Oktober 2021.

Mit der neuen Allgemeinverfügung entfällt die bisher verpflichtende 3G-Regelung (geimpft/genesen/getestet) für den Zutritt zu Veranstaltungen mit 25 bis 1.000 Teilnehmenden in geschlossenen Räumen. 3G greift erst ab mehr als 1.000 Teilnehmenden. Auch die Nutzung von Beherbergungsstätten, die Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, die Nutzung von Sportanlagen in geschlossenen Räumen und die Nutzung aller in Theatern, Kinos und ähnlichen Kultureinrichtungen, in Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen sowie in Zoos, botanischen Gärten und Freizeitparks für den Benutzerverkehr zugänglichen geschlossenen Räume ist nicht mehr an die 3G-Regelung gebunden.

Ebenfalls entfällt bei Gastronomiebetrieben die Pflicht zu 3G. Auf die Einhaltung von Mindestabständen und Maskenpflicht (bis zum Sitzplatz) im Innenbereich kann hier indes nur verzichtet werden, wenn die 2G-Regelung (geimpft/genesen) angewendet wird.
 Ohne Warnstufe und bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 gelten die Bestimmungen der aktuellen Niedersachsächsischen Corona-Verordnung. Eine Übersicht ist hier zu finden: https://www.niedersachsen.de/assets/image/212867.
19.10.2021, 16:59 Uhr
Johanniter eröffnen Praxis für Ergotherapie „Am Hafen“
Mit einem Empfang in den neuen Räumen an der Huntestraße 17 in Oldenburg hat die Johanniter-Unfall-Hilfe ihre Praxis für Ergotherapie „Am Hafen“ offiziell eingeweiht. Bereits seit Anfang Oktober werden die ersten Patienten behandelt. Damit fügt sich ein weiterer Baustein in das umfangreiche Leistungsangebot der Oldenburger Johanniter. Entstanden ist die Idee während einer Tagung der Johanniter-Unfall-Hilfe in Brandenburg. Dort haben Johanniter aus Sachsen und Hamburg ihr Konzept für Ergotherapie-Praxen vorgestellt. Vorteil für die Johanniter als Arbeitgeber: Gerade für die Mitarbeitende aus den körperlich belastenden Berufen wie Rettungsdienst, Pflege und Erziehung bietet eine eigene Praxis mit kurzen Wegen eine gute Hilfe. Aber auch für externe Patienten bietet die Praxis eine wichtige Unterstützung bei der Erlangung oder Wiederherstellung körperlicher Fähigkeiten etwa nach Krankheit, Unfall oder bei einer Beeinträchtigung. 

Die Sachsen und Hamburger erklärten, dass es gar nicht so schwierig sei, wenn man klein anfange. Unter den Tagungsgästen war Wilfried Barysch, Mitglied im Vorstand des Regionalverbands Weser-Ems. „Ich wusste sofort: das will ich auch in Oldenburg haben“, erzählt er. Der Weg war dann doch steiniger als gedacht. Zunächst war geplant, einen Ergotherapeuten oder eine Ergotherapeutin anzustellen und sich anschließend um die Räumlichkeiten zu kümmern. „Wir haben uns dann schnell umentschieden und doch erst die Praxisräume angemietet und anschließend das passende Personal gesucht“, berichtet Barysch und lobt Praxisleiterin Antje Hagedorn für ihren Einsatz und ihr Engagement. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das was wird.“

Antje Hagedorn freut sich darauf endlich richtig loslegen zu können. „Einkaufen und schön machen ist nett, aber ich möchte mich endlich um Patienten kümmern.“ Die Voraussetzungen sind gut. Entstanden ist in dem historischen Gebäude in wunderschöner Lage eine helle, freundliche Praxis für Ergotherapie mit einem offenen Wartebereich, Bewegungs- und Behandlungsräumen sowie einer Küche und einem Büro. Sogar eine Art Werkstatt gibt es, aber nicht um Dinge zu reparieren, sondern damit Patienten ihre Handlungsfähigkeiten üben und kreativ werden können. Verschiedene Böden weisen thematisch auf die unterschiedlichen Bereiche hin. Alles ist mit viel Liebe und einem Blick fürs Detail eingerichtet. 

Eine Entwicklung, die Hans-Ulrich Diers mit viel Interesse und Begeisterung verfolgt. Das Johanniter-Urgestein begann als Jugendlicher, wurde 1982 Ortsbeauftragter und 1995 Mitglied im Regionalvorstand. Er war es, der in Oldenburg erstmals etwas neues neben Sanitätsdienst, Rettungsdienst und Erste-Hilfe-Ausbildung wagte und „Essen auf Rädern“ für die Versorgung älterer Menschen mit heißen Mahlzeiten aufbaute. Heute hat der Ortsverband mehr als 300 Mitarbeitende in Bereichen wie Kindertagesstätten, Rettungsdienst, ambulante und Tagespflege, Wohnen mit Service, Einsatz- und Fahrdienste, betreibt das Mehrgenerationenhaus Oldenburg und jetzt auch eine Praxis für Ergotherapie. 
28.09.2021, 16:54 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe Long/ Post-Covid 19
Selbst nach überstandener Erkrankung und Genesung, bedeutet es nicht, dass man nach einer Covid-19 Erkrankung auch wieder gesund ist. Anhaltende Lungenfunktionsstörungen, Erschöpfung (Fatigue-Syndrom), Neurologische Beschwerden, Kopf- und Gliederschmerzen, Konzentrationsschwächen, Ängste, Depression und Vieles mehr können weiterbestehen oder sich erst nach geraumer Zeit entwickeln.
In der Gruppe geht es um Austausch über diese Ängste und Bedenken, über Lösungsmöglichkeiten, über Erfahrungen mit Therapieansätzen, über Wege der Regeneration und Gesundung und mehr.
Diese Gruppe richtet sich an Menschen nach durchgemachter Corona-Infektion mit anhaltenden oder gebesserten Beschwerden und ihre Angehörigen.

Bei Interesse bitte melden bei: BeKoS 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de 
07.09.2021, 22:16 Uhr
Selbsthilfecafé Depression: Noch Plätze frei
Zum Selbsthilfecafé Depression: Wir reden drüber! lädt die BeKoS am 14.9.2021, von 16–18 Uhr ein.
Bei Kaffee und Kuchen gibt es für Betroffene, Angehörige und Interessierte die Gelegenheit, sich mit Aktiven aus drei verschiedenen Selbsthilfegruppen und einer Psychotherapeutin auszutauschen.
Es sind noch Plätze frei! Anmeldung unter Tel: 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de. (Nach Anmeldung wird der Veranstaltungsort bekannt gegeben.) 
05.08.2021, 22:30 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe: Kontrollzwang
In Oldenburg wird eine Selbsthilfegruppe für Menschen gegründet, die unter Kontrollzwang leiden. Betroffene im Alter zwischen 30 und 50 Jahren können sich an die BeKoS wenden: 
Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg
Telefon: 0441 - 88 48 48 
E-Mail: info@bekos-oldenburg.de 

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation sollen die Treffen zunächst online stattfinden. Sobald die Situation es zulässt, können die Mitglieder und Teilnehmenden sich auch persönlich treffen und austauschen.
03.08.2021, 17:05 Uhr
Impfmobil fährt sehr gute Bilanz ein
Auch Yezidisches Forum bietet Impfungen an
Mit zahlreichen Aktionen gibt das Impfzentrum Oldenburg der Impfkampagne zusätzlichen Schub. Sehr gut angenommen worden ist am vergangenen Wochenende das Angebot, sich ohne Termin und Voranmeldung im „ImpfMobil“ der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg impfen zu lassen: Am Samstag, 31. Juli, wurden in dem Impf-Truck, der auf dem Parkplatz des Verbrauchermarktes aktiv & irma an der Alexanderstraße postiert war, zwischen 9 und 14 Uhr 140 Impfungen vorgenommen. Am Freitag, 30. Juli, wurden zwischen 12 bis 18 Uhr 180 Menschen geimpft. „Insgesamt 320 Impfungen sind ein Super-Ergebnis“, freute sich der Leiter des Impfzentrums, Andreas Schiefbahn.

Impfungen in den Stadtteilen
Die dezentralen Impfungen in den Stadtteilen werden in dieser Woche fortgesetzt: Mobile Teams des Impfzentrums sind am Dienstag, 3. August, von 9 bis 14 Uhr im Kulturzentrum Rennplatz in der Kurlandallee 4 sowie einen Tag später, am Mittwoch, 4. August, zur selben Zeit im Stadtteiltreff Kreyenbrück, Alter Postweg 1, im Einsatz. Auch hier sind dann für Menschen ab 18 Jahren Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson ohne Voranmeldung möglich. Bei diesem Vakzin ist nur eine Impfung nötig. Wenn möglich sollten Lichtbildausweis, Krankenversichertenkarte und Impfpass mitgebracht werden. Aufklärungsmerkblätter sowie Einwilligungs- und Anamnesebögen gibt es vor Ort, stehen aber auch schon vorab in verschiedenen Sprachen auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Vektorimpfstoff-Tab.html zum Download bereit und können ausgefüllt mitgebracht werden. Das vom Impfzentrum eingesetzte Personal verfügt über vielfältige Sprachkenntnisse, um Fragen zu beantworten.


Aktionstag für Minderjährige im Impfzentrum
Am Freitag, 6. August, können im Impfzentrum in den Weser-Ems-Hallen Kinder und Jugendliche aus Oldenburg im Alter von 12 bis 17 Jahren ihre Erstimpfung mit dem Impfstoff von Biontech erhalten. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt Eltern, die überlegen, ihr Kind gegen Covid-19 impfen zu lassen, die Risiken und den Nutzen abzuwägen und ihre Entscheidung mit dem Kinderarzt/der Kinderärztin zu besprechen. Deshalb kommen an diesem Tag im Impfzentrum Kinder- und Jugendmedizinerinnen und -mediziner zum Einsatz, die ausführliche Aufklärungsgespräche führen.
 Mehr als 400 Termine können für die Zeit zwischen 11 und 20 Uhr ausschließlich telefonisch über die Hotline 0800 99 88 665 gebucht werden. Die Zweitimpfung ist für den 17. September vorgegeben. Es stehen noch zahlreiche Termine zur Verfügung, bislang (Stand 2. August, 10 Uhr) wurden 102Termine vergeben.

Angebot im Yezidischen Forum
Auch das Yezidische Forum an der Eidechsenstraße 19 bietet Impfungen ohne vorherige Anmeldungen an. Am Dienstag, 10. August, können sich alle interessierten Bürger*innen ab 18 Jahren mit dem Impfstoff von BionTech erstimpfen lassen. Die zweite Impfung wird dann am 07.09. vorgenommen, ebenfalls im Yezidischen Forum. Unbedingt mitzubringen ist ein Identitätsnachweis (z. B. Personalausweis, Aufenthaltsnachweis oder Führerschein) sowie, falls vorhanden, der Impfausweis.

Weitere Informationen unter www.oldenburg.de/impfaktionen.
03.08.2021, 17:03 Uhr
#zusammengegenCorona: Plakataktion in Geschäften und Supermärkten
Mehrsprachiger Impfaufruf beim Einkauf und im Bus – Stadt Oldenburg verteilt Plakate
Die Impfkampagne gegen das Coronavirus läuft in Oldenburg weiter auf Hochtouren. Um möglichst viele Menschen in der Stadt zur Impfung zu motivieren, geht die Verwaltung neue Wege: Mit einer groß angelegten Plakataktion werden insgesamt 600 Exemplare mit mehrsprachigem Impfaufruf in unterschiedlichen Größen in der Stadt verteilt. Ab heute werden per Hand-Verteilung stark frequentierte Orte wie Supermärkte und Geschäfte in den Stadtteilen Dietrichsfeld, Bloherfelde, Ohmstede, Donnerschwee, Kreyenbrück, Bümmerstede und Krusenbusch ausgestattet und die Geschäftsleute darum gebeten, diese in Schaufenstern sowie Ein- und Ausgangsbereichen gut sichtbar aufzuhängen. Damit möglichst viele Zielgruppen angesprochen werden, ist der Impfaufruf auf Englisch, Französisch, Kurdisch, Arabisch, Türkisch, Russisch und Deutsch zu lesen.

Auch in den Bussen zieht das Plakat Blicke auf sich: Die VWG unterstützt den Impfaufruf und bestückt ihre Fahrzeuge mit A2-Plakaten. Wer durch Oldenburg fährt, wird ab Mitte August auch auf etlichen Litfaßsäulen die Plakate entdecken. Und nicht zuletzt hängt auch in vielen Ämtern, Museen, Schulen und Kitas der Appell, sich solidarisch zu zeigen und sich impfen zu lassen.

Für Sozialdezernentin Dagmar Sachse kommt dieser Schritt nun genau richtig: „Getreu dem Motto #zusammengegenCorona heißt es in dieser wichtigen Phase, gemeinsam alle Anstrengungen zu unternehmen, um Corona einen Riegel vorzuschieben. Wir müssen es schaffen, unsere Impfquote in der Stadt weiter zu erhöhen – nur so schützen wir unsere Gemeinschaft. Und die Menschen erreichen wir am besten dort, wo sie täglich einkaufen oder sich aufhalten.“

Die Plakatierung ist nur ein Baustein einer Reihe von Maßnahmen, die die Stadt Oldenburg unternimmt, um möglichst viele Menschen für eine Impfung zu motivieren. So gibt es einige Sonder-Impfaktionen ohne Termin oder Anmeldung, bei denen mobile Teams gezielt in die Stadtteile gehen oder das Impfmobil an unterschiedlichen Standorten eingesetzt wird. Eine Übersicht über alle aktuellen Impfaktionen gibt es unter www.oldenburg.de/impfaktionen.

Bisher sind bereits über 100.000 Impfungen allein im Impfzentrum vorgenommen worden und über 70.000 Impfungen in den Arztpraxen.
03.08.2021, 16:59 Uhr
Stadt stellt luca-App-Schlüsselanhänger kostenlos zur Verfügung
Technische Unterstützung bei der Registrierung möglich
Die Stadt Oldenburg stellt allen Interessierten ab sofort luca-App-Schlüsselanhänger kostenlos zur Verfügung. Der Schlüsselanhänger ist das analoge Gegenstück zur luca App. Er ist eine Alternative für Nutzerinnen und Nutzer, die kein Smartphone besitzen und dennoch die luca-Funktion nutzen möchten. Für eine Registrierung sind eine Telefonnummer und eine gültige E-Mail-Adresse notwendig.

Die Schlüsselanhänger wurden in einer Auflage von 5.000 Stück beschafft. Sie können am Infoschalter im Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt, bei der Oldenburg-Info der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) im Lappan, im Senioren- und Pflegestützpunkt der Stadt Oldenburg im Lambertihof sowie im Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL abgeholt werden. Unternehmerinnen und Unternehmer, die den Schlüsselanhänger für ihre Beschäftigten nutzen möchten, können sich an das Amt für Wirtschaftsförderung unter der Telefonnummer 0441 235-3846 wenden.

Für diejenigen, die eine Unterstützung bei der Registrierung benötigen, bietet der Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement nach verbindlicher Terminvereinbarung immer dienstags und donnerstags, in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, technische Unterstützung bei der Registrierung an. Eine Terminvereinbarung ist notwendig unter der Telefonnummer 0441 235-2790.
30.07.2021, 14:17 Uhr
Klinikum und Stadt Oldenburg kooperieren
Klinikum Oldenburg geht mit OL-WLAN online
Der technische Start ist vollzogen: Ab sofort steht das kostenfreie städtische OL-WLAN durch die Kooperation von Klinikum und Stadt Oldenburg auch im Klinikum Oldenburg zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Klinikpersonal. Gerade für die Menschen, die längere Zeit im Krankenhaus verbleiben, bietet das kostenlose OL-WLAN eine gute Möglichkeit, sich online mit Informationen zu versorgen, sich zu beschäftigen und den Kontakt zu Angehörigen zu halten.

„Mit dem kostenfreien OL-WLAN können wir allen Patientinnen und Patienten im Klinikum ab sofort einen schönen Service bieten und den Aufenthalt damit angenehmer gestalten“, meint Ralf Boldt, Geschäftsbereichsleitung IT, Klinikum Oldenburg. „Wir freuen uns, mit der Kooperation OL-WLAN weiteren Nutzerinnen und Nutzern zugänglich machen können. Das stärkt den digitalen Standort Oldenburg insgesamt“, sagt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg.

Das öffentliche WLAN-Netz „OL-WLAN“ der Stadt Oldenburg wird seit 2016 an stark frequentierten Plätzen in der Innenstadt ausgestrahlt. Ein weiterer Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes ist in Vorbereitung.
30.07.2021, 10:55 Uhr
Aktionstag am 6. August: Impfungen für Kinder und Jugendliche
Pilotprojekt mit Kinderärzten im Impfzentrum – Mehr als 400 Termine freigeschaltet
Nach wie vor gibt die Ständige Impfkommission (Stiko) keine allgemeine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren ab, außer bei besonderem Risiko. Dies ist auch der Grund, warum diese Personengruppe bisher nicht im Impfzentrum der Stadt Oldenburg geimpft wurde, sofern solche Risiken nicht bestanden.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) erklärt: „Eltern, die überlegen, ihr Kind gegen Covid-19 impfen zu lassen, sollten die Risiken und den Nutzen einer Impfung abwägen und ihre Entscheidung mit dem Kinderarzt/der Kinderärztin besprechen.“

Da im Impfzentrum Oldenburg an üblichen Betriebstagen mit bis zu 1.000 Impfungen aber weder Kinder- und Jugendärzte arbeiten, noch die Zeit für besonders ausführliche Aufklärungsgespräche vorhanden ist, werden im Normalbetrieb ohne allgemeine Stiko-Empfehlung auch weiterhin keine gesunden 12- bis 17-Jährigen geimpft, die kein besonderes Risiko haben. Da die Stiko aber auch die Möglichkeit einer Impfung auf besonderen Wunsch der Kinder und deren Eltern beziehungsweise Sorgeberechtigten beschreibt, führt das Oldenburger Impfzentrum am Freitag, 6. August, ein Pilotprojekt durch: Zwischen 11 und 20 Uhr werden mehr als 400 Impftermine angeboten, bei denen die Aufklärungsgespräche von Oldenburger Kinder- und Jugendmedizinern geführt werden. Dabei wird die Zeit für die Gespräche im Vergleich zum Normalbetrieb deutlich erhöht.

An diesem Aktionstag werden ausschließlich Minderjährige zwischen 12 und 17 Jahren mit dem Impfstoff von Biontech geimpft. Die Termine sind nur telefonisch unter der Hotline 0800 99 88 665 zu vereinbaren. Dabei muss konkret der Terminwunsch für diesen Aktionstag angegeben werden. Der Zweitimpftermin findet am Freitag, 17. September, statt und kann nicht verlegt werden.
22.07.2021, 22:03 Uhr
European Medical School kauft Grundstück von der Stadt
Die Universitätsmedizin in Oldenburg bekommt Raum für eine weitere positive Entwicklung. Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am 19. Juli den einstimmigen Beschluss zum Verkauf einer circa 2,2 Hektar großen Entwicklungsfläche im Technologiepark Oldenburg (TPO) für die European Medical School Oldenburg (EMS) gefasst. Die Stadt hatte von Beginn an klargemacht, dass für dieses Projekt immer Flächen freigehalten würden. Nach der Bauleitplanung hat die Stadt Oldenburg damit eine weitere wesentliche Voraussetzung für die bauliche Entwicklung der Universitätsmedizin geschaffen.

„Wir setzen auf eine konsequente Weiterentwicklung er EMS“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Im Weiteren gilt es jetzt im Zusammenwirken mit allen Akteuren gemeinsam die notwendigen Rahmenbedingungen für den Ausbau der European Medical School zu schaffen. So können wir die medizinische Versorgung in den ländlichen Regionen Niedersachsens langfristig sichern“, so Krogmann weiter.

Der Oberbürgermeister ist zuversichtlich, dass es dem Land Niedersachsen trotz aller weiteren Herausforderungen gelingen wird, die Medizin- und Gesundheitswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg erfolgreich weiter zu entwickeln.
15.07.2021, 18:10 Uhr
Unterstützung für mobile Impfteams
ImpfMobil der IHJO kann kostenlos gebucht werden
Ab sofort können Organisatoren von Impf-Kampagnen gegen die Erkrankung COVID-19 das ImpfMobil der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO) kostenfrei buchen. Die IHJO hat ihren Science Truck aufgrund der Coronapandemie zu einem ImpfMobil umgebaut. Ausführliche Informationen finden Interessierte unter ihjo.de/impfmobil.

Das Innovation(s)Mobil der IHJO dient normalerweise als mobile Plattform des Wissenschaftstransfers. Es ist für wissenschaftliche Ausstellungen, Vorträge oder interaktiven und forschungsnahen Unterricht an Schulen oder außerschulischen Lernorten gedacht. Da die Coronapandemie seinen vorgesehenen Einsatz erschwert hat, baute die IHJO in Kooperation mit der Stabsstelle Arbeitssicherheit der Jade Hochschule das Innovation(s)Mobil zum ImpfMobil um. Mit dem ImpfMobil stehen zwei Impfstraßen zur Verfügung, die die Impfung von mindestens 120 Personen pro Tag unter Berücksichtigung der notwendigen Hygienemaßnahmen ermöglichen. Alternativ lässt sich der Truck bei Bedarf auch als TestMobil einsetzen.

Personal sowie die erforderlichen Impfstoffe müssen die jeweiligen Organisatoren selbst stellen. Finanziert wird das ImpfMobil im Rahmen der IHJO durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Land Niedersachsen. 
13.07.2021, 21:22 Uhr
Impfbus: Pilotprojekt in Bloherfelde
Die Stadt Oldenburg startet ein Pilotprojekt, um herauszufinden, ob gezielte Angebote die Impfbereitschaft erhöhen können. In Bloherfelde wird vom „Treffpunkt Gemeinwesenarbeit“ eine gemeinsame Busfahrt zum Impfzentrum organisiert. Eingesetzt wird der Bus am 15. Juli, die Abfahrt zum Impfzentrum ist für 10 Uhr geplant. Damit reagiert die Stadt auf die zunehmend kürzer werdende Warteliste im Impfzentrum. Diese ist in den vergangenen Wochen von fast 30.000 auf unter 3.500 gesunken.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist dieses Vorgehen jetzt entscheidend für den Erfolg der gesamten Impfkampagne: „Es wird darauf ankommen, Menschen dort zu erreichen, wo sie sich im Alltag aufhalten. Das Impfzentrum leistet eine hervorragende Arbeit, wir brauchen aber auch Impfangebote im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen.“

Die Stadt wird nicht nur den Impfbus im Stadtteil testen, sondern auch gezielt auf verschiedene Gruppen zugehen. So spricht zum Beispiel das Amt für Zuwanderung und Integration Initiativen, Vereine und Gemeinschaften an, um gemeinsam Ideen zur Steigerung der Impfbereitschaft zu entwickeln.

„Unser Ziel muss es sein, die Sommerwochen zu nutzen, um die Impfquote in Oldenburg zu steigern. Nur dann können wir dem Herbst einigermaßen entspannt entgegensehen“, so Krogmann.

Sollte die Aktion mit dem Impfbus erfolgreich sein, kann das Projekt auch auf andere Stadtteile ausgeweitet werden. Das Pilotprojekt wird von der VWG unterstützt, die den Impfbus und den Fahrer stellt: „Diese Aktion unterstützen wir sehr gerne, weil es nach wie vor sehr wichtig ist, möglichst viele Menschen zu impfen und uns alle damit besser zu schützen“, sagt Morell Predoehl, Prokurist der VWG.
06.07.2021, 16:07 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe Angst 50+
Angst ist etwas alltägliches, aber wenn die Angst beginnt, das Leben zu kontrollieren ist es an der Zeit, etwas dagegen zu tun. Die Gruppe soll dazu da sein, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Menschen auszutauschen, denen es ähnlich geht, Beistand zu bekommen und zu geben, voneinander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern. Die Gruppe ist für Menschen ab 50 Jahren, mit generalisierter Angststörung, mit Angst und depressiven Störungen, mit konkreten oder diffusen Ängsten. 

Interessierte Betroffene melden sich bitte bei der BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de.