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Erfolgreiches Jubiläumsjahr
ist Ansporn für die Zukunft

19.11.2015, 08:58 Uhr

Mitgliederversammlung des Präventionsrats zieht Bilanz

von Carsten Lienemann und Melanie Blinzler

Die Mitgliederversammlung des Präventionsrates Oldenburg (PRO) am Dienstag, 17. November 2015, blickte auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück.
Der PRO-Vorsitzende Eckhard Wache nannte die wichtigsten Veranstaltungen und Ereignisse des laufenden Jahres. Es begann im Januar mit der Vorstellung des neuen Logos, das von einer Schülerin der BZTG gestaltet wurde.

Herausragende Ereignisse waren der Präventionsrundgang mit Besuch der Religionsgemeinschaften Oldenburgs. Teil dieser ungewöhnlichen Wanderung am 30. Mai war auch ein Empfang im Rathaus. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der auch Schirmherrn des PRO ist, würdigte ebenso wie die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz bei ihrem Besuch zwei Tage zuvor das Engagement der vielen Ehrenamtlichen im PRO. Weitere Höhepunkte, bei denen die Arbeit des PRO vorgestellt wurde, waren der »Treffpunkt Klasse2000«, das Festival »5 Jahre legale Graffiti-Flächen in Bloherfelde« und die Lesung »Glückskind«.

Mit inzwischen elf Arbeitskreisen konnte außerdem das kontinuierliche Engagement für Prävention fortgeführt werden.

»Das Thema Flüchtlinge wird auch uns beschäftigen, ein mögliches Engagement sollte aber Hand und Fuß haben.« Wache erwähnte in diesem Zusammenhang auch den Flüchtlings-Fonds, den der PRO für ehrenamtliches Engagement auflegt.

Torsten Maus bilanzierte das Jahr aus der Sicht des Fördervereins. »Rekordverdächtige 50.000 Euro haben wir in diesem Jahr zusammenbekommen. Das dritte Soccer-Court Turnier brachte wieder zuverlässig Einnahmen, und auch der Lions-Club Oldenburg unterstützte den PRO wieder mit seinem Entenrennen. Durch die OLB-Zinswette konnte das Projekt ›Open Sunday‹ weiter finanziert werden«, so Maus. Es folge noch das Bundesligaspiel der EWE-Baskets gegen Alba Berlin am 21. November, bei dem die EWE und die EWE-Baskets vielfältig für den PRO werben werde.

Anknüpfend an das Thema des diesjährigen Deutschen Präventionstages, »Prävention rechnet sich«, referierte Geschäftsführerin Melanie Blinzler zur Rentabilität von Präventionsarbeit. Sie zeigte anhand der Beispiele »Klasse2000« und »Balu und Du«, dass der Nutzen tatsächlich nachweisbar ist und im Fall von »Balu und Du« sogar in Euro und Cent ausgedrückt werden kann.

»Das Gelingen von Prävention hängt jenseits ökonomischer Überlegungen ganz entscheindend vom bürgerschaftlichen Engagement ab, denn Gewaltprävention ist eine Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts«, sagt Blinzler. »In Oldenburg sind wir da schon sehr weit: So sind unsere Arbeitskreise aus Fachleuten und Laien zusammengesetzt, und wir haben eine gute gewachsene Kultur für die Haltung das ›Was kann ich tun?‹ im Oldenburger Präventionsrat«.
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