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Tierischer Besuch in der Grundschule Nadorst

15.09.2015, 08:54 Uhr
von Carsten Lienemann

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c an der Grundschule Nadorst konnten es kaum erwarten, und ihre Schulleiterin Sabine Stehno war nicht weniger aufgeregt: An diesem 14. September bekamen sie Besuch von der Rettungshundestaffel der Johanniter Unfall-Hilfe. Das war ihre Belohnung für die tollen Bilder, die sie für den Klasse2000-Malwettbewerb im Juni beim Präventionsrat Oldenburg (PRO) eingereicht hatten.

Aber zuerst kamen nur Zweibeiner, denn am Anfang war eine kleine theoretische Einführung nötig. Susanne Oltmanns, Leiterin der Hundestaffel, und ihre vier Kolleginnen Franka Riemann, Ute Lange, Andrea Pöpken und Frauke Schütte erklärten und zeigten, was man im Umgang mit Hunden wissen sollte: freundlich begegnen, den Besitzer fragen, wenn man das Tier streicheln möchte, nicht lange in die Augen schauen und nie beim Fressen stören. Das meiste davon wussten die Kinder allerdings schon.

Spannender wurde es, als es um die Ausbildung zum Rettungshund ging. Wie lernen sie, vermisste Personen zu finden und das auch anzuzeigen? »Wir arbeiten mit positiver Bestätigung, die Hunde bekommen eine Belohnung, wenn sie etwas gut gemacht haben. Das muss ganz schnell gehen, damit sie verstehen, wofür genau sie belohnt worden sind«, erklärt Susanne Oltmanns.

Dann ging es nach draußen, und die Kinder durften nun endlich auch die Hunde begrüßen. Das Wetter war nicht überragend, aber »das stört keinen großen Geist«, wie Karlsson vom Dach sagen würde. Jede der vier Rettungshündinnen zeigte nacheinander das Auffinden einer sichtbaren und einer versteckten Person. Dabei durften auch die Kinder »Gesuchte« sein, und die Hündinnen führten zwei Arten der Signalgebung vor: Lautes Bellen, bis die Hundeführerin da ist, oder zurück laufen und die Hundeführerin holen.

Und schon waren zwei Schulstunden herum. Die Schülerinnen und Schüler kehrten zum Frühstück in die Klasse zurück und erzählten, wie es ihnen gefallen hatte. »Es war toll, dass wir uns mit verstecken und ihnen Leckerlies geben durften, und wie schnell die Hunde laufen können« - »Ein bisschen laut und gruselig war es, wenn die Hunde so laut gebellt haben, aber gut, dass nicht alle gebellt haben.«

Dass zu Beginn »so lange gequatscht« wurde, fanden nicht alle gut, sahen aber ein, dass es wichtig war, vorher ein paar Dinge zu wissen, damit nichts schief geht.

Währenddessen war die Rettungshundestaffel schon auf dem Weg zur Grundschule auf der Wunderburg. Dort warteten nämlich auch noch zwei Klassen auf ihren Gewinn aus dem Malwettbewerb.

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