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Bundesweite Aktionswoche Alkohol:

15.06.2015, 07:00 Uhr

Arbeitskreis Sucht bietet Hotline und Chat an


Der 2. Alternative Drogen und Suchtbericht nennt erschreckende Zahlen zum Alkoholkonsum in Deutschland: der Durchschnittswert pro Kopf beträgt 9,6 Liter reinen Alkohols.
1,77 Millionen Menschen im Alter von 16 bis 64 Jahren gelten als alkoholabhängig und 74.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen des Alkoholkonsums.

„Alkohol? Weniger ist besser!“ so lautet das Motto der fünften Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21. Juni 2015.
Im Rahmen der Aktionswoche werden deutschlandweit zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Sucht angeboten, um für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren.

Auch HeinzHermann Buse, Kreisgeschäftsführer des Diakonischen Werks Oldenburg Stadt und Leiter des AK Sucht des Präventionsrates, hat mit seinem Arbeitskreis für die Aktionswoche ein Angebot geschaffen.
In Kooperation mit der NWZ sowie unter der Patenschaft der EWE Baskets werden am 19.06.15 von 16:00 bis 19:00 Uhr Fachberater/innen aus Oldenburg zum Thema Drogen und Sucht Rede und Antwort stehen.
Menschen jeglichen Alters können anrufen oder chatten und Fragen zu Alkohol, Cannabis, synthetische Drogen/Amphetamine, Internetsucht oder problematisches Glücksspiel stellen.

Erreichbar sind die Expert/inn/en an der eigens eingerichteten Hotline 0441 – 99883800 sowie im Chat: www.NWZonline.de/eurefragenzudrogen .

„Für eine wirksame Prävention muss man früh ansetzen“, sagt Winfried Wigbers, Leiter der Beratungsstelle „Rose 12“, „sowohl die Verwendung von Alkohol als legaler Substanz als auch Cannabis als illegaler Substanz ist weit verbreitet.
Entscheidend ist, dafür Sorge zu tragen, dass die Nutzung dieser Substanzen nicht der vermeintlichen ‚Lösung‘ individueller Probleme dient.“

Aus Sicht des AK Sucht trifft es sich gut, dass in Oldenburg bereits an 21 Grundschulen das Präventionsprogramm Klasse2000) angeboten wird.
Das mit Klasse2000 spielerisch vermittelte Wissen zu Gesundheit und die Stärkung der Persönlichkeit schaffen die Grundlage für einen späteren angemessenen Umgang mit Genussmitteln und die Ablehnung von Drogen.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, wünscht sich, „dass in unserer Gesellschaft Kinder zu starken Persönlichkeiten heranwachsen konnen, die die Risiken von Suchtmitteln richtig einschätzen konnen“. In Oldenburg ist der Präventionsrat in Kooperation mit seinen Partnern auf einem guten Weg – der kontinuierlich weiter gegangen werden muss. weitere

Informationen unter www.aktionswochealkohol.de
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