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Vier herausragende Projektideen ausgezeichnet

08.02.2018, 09:07 Uhr

Förderpreis „Kulturelle Bildung“ verliehen – Kultur- und Bildungseinrichtungen kooperieren

Vom Kindermusical übers Lokalradio bis hin zu Computerspielen: Ebenso vielfältige wie starke Projektideen wurden am Dienstag, 6. Februar, mit dem Förderpreis „Kulturelle Bildung“ ausgezeichnet. Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg würdigt und unterstützt mit diesem Förderpreis alle zwei Jahre spannende Kooperationen zwischen Oldenburger Bildungs- und Kultureinrichtungen. Die Verleihung fand im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 statt. Diesmal wurde der Förderpreis in drei Kategorien im Gesamtwert von 4.000 Euro vergeben. Vier Projekte werden mit jeweils 1.000 Euro unterstützt.

In der Kategorie „schoOL’n’art“ (Kooperation Schule – Kultur) hat das Projekt „Ein Fest für König Gugubo – Ein Kindermusical“ das Rennen gemacht. Daran beteiligt sind die IGS Flötenteich, die IGS Kreyenbrück, die Hermann-Ehlers-Grundschule und das Institut für Musik an der Carl von Ossietzky Universität. Das Kindermusical soll im Juni beim Kulturfestival „Farbenfroh“ in Kreyenbrück aufgeführt werden. Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Bewerbungen hat die Jury dieses Mal sogar einen zweiten Preis in der Kategorie „schoOL’n’art“ vergeben: Er ging an die Oberschule Ofenerdiek und das Projekt Radio Globale des Lokalsenders Oeins für eine Projektidee, die zur Integration von jungen Migrantinnen und Migranten durch Musik und Sprache beitragen soll.

In der Kategorie „KiTaKu“ (Kooperation KiTa – Kultur) hat das Projekt „Eine Welt voller Töne: Die Rückkehr der Zugvögel“ gewonnen. Hierbei kooperieren die Betriebskindertagesstätte Biberburg, das Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, das Landesmuseum Natur und Mensch und die Künstlerin Uda Kluge.

Den erstmals vergebenen Sonderpreis „KuBi Digital“ erhielten die Offene Tür Bloherfelde, die Grundschule Staakenweg und das Institut für Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität für ihre Projektidee „Spielen, daddeln, zocken“. Für die Vergabe des Sonderpreises „KuBi Digital“ wurde eigens eine Jugendjury einberufen.

In der Förderpreis-Jury für die Sparten „KiTaKu“ und „schoOL’n’art“ saßen neben Jury-Sprecher Uwe Fischer, Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg (Schwerpunkt Kulturelle Bildung, Theaterpädagogik), und Kulturamtsleiterin Christiane Cordes die Berufsschullehrerin Regina Bernsmann, Fachschule für Sozialpädagogik, BBS III, Oldenburg (Schwerpunkt Kindertagesstätten und Jugendhilfe-Einrichtungen, Ausbildung von Erzieherinnen), und Katharina Neumann, Fachkoordinatorin für Kulturelle Bildung bei den Schulischen Diensten der Stadt Bremerhaven. Der Jugendjury gehörten die Schülerinnen Celine Luginbühl, Rabia Makari, Cosma-Sophie Lausen und Marie-Julie Lewitz von der Oberschule Alexanderstraße an.

Der Förderpreis „Kulturelle Bildung“ wurde unter den rund 70 Teilnehmenden des Marktplatzes Kulturelle Bildung im Oktober 2017 vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg ausgelobt. Er gibt einen Anreiz, damit Schulen, Kindertagesstätten und andere Bildungseinrichtungen mit Kultureinrichtungen und verschiedenen Kunstsparten ins Gespräch kommen, gemeinsam Projektideen entwickeln und diese umsetzen.
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