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Innenstadt

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Wechsel in der Alten Schmiede am Lappan

15.01.2018 12:29 Uhr

Edda Sandstede-Jacobs hört auf – Neuer Mieter ab April ist Metallgestalter Jörg Ridderbusch

In der Alten Schmiede, Lappan 4/Staulinie 1a, stehen Veränderungen an: Die bisherige Mieterin Edda Sandstede-Jacobs beendet ihre Tätigkeit nach mehr als 35 Jahren in den Räumlichkeiten der Schmiede zum 31. März. Ab dem 1. April startet dort der Oldenburger Metallgestalter Jörg Ridderbusch. Die Stadtverwaltung freut sich, dass der grundsätzliche Schmiedebetrieb – wenn auch mit etwas anderen Schwerpunkten – in dem denkmalgeschützten Gebäude weitergeführt werden kann und mit Jörg Ridderbusch ein engagierter Nachmieter gefunden wurde. Damit bleibt in der Innenstadt ein traditionelles Handwerk erhalten.

Die Alte Schmiede ist ein fester Begriff bei der Oldenburger Bevölkerung und wurde dank des Schaffens von Edda Sandstede-Jacobs auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Jörg Ridderbusch wird die Schmiede in der Tradition der lebendigen Werkstatt weiterführen und die Räumlichkeiten für die Fertigung von Skulpturen am „offenen Feuer“ sowie als Verkaufsfläche nutzen. Daneben sollen auch Schmiedekurse angeboten werden.

Der Kiosk, der sich ebenfalls in dem Gebäude befindet und zur Staulinie hin gelegen ist, wird weiterhin geöffnet sein.
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Mit Bildern erzählt – Gemälde und Zeichnungen von Klaus Frerichs

15.01.2018 12:17 Uhr
Vom 18. Januar bis 3. März 2018 präsentiert Klaus Frerichs seine künstlerischen Arbeiten unter dem Titel „Mit Bildern erzählt – Gemälde und Zeichnungen von Klaus Frerichs“ in der Landesbibliothek Oldenburg. Bei der Vernissage am Donnerstag, dem 18. Januar 2018 um 19 Uhr führt der Verleger und Antiquar Hermann Wiedenroth aus Bargfeld/Celle in das Werk des Künstlers ein.

„Fragen des Menschseins“, so formuliert der Emder Künstler Klaus Frerichs das, was ihn im Kern interessiert: In seinen figurativen Werken befasst er sich schwerpunktmäßig mit dem einzelnen Menschen selbst, mit dem was er ist und was er aus sich macht oder was aus ihm gemacht wird, mit seiner Lebenssituation, mit Jugend und Alter, mit Leiden, Sterben und Tod. Ganze Bildzyklen entstehen in der Auseinandersetzung mit existentiellen biblischen Themen und mit seinen eigenen Erinnerungen, von denen eine Auswahl in der Landes­bibliothek gezeigt wird.

Klaus Frerichs bevorzugt Zeichnungen und Ölmalerei. Sein zeichnerischer Stil ist beeinflusst von Arbeiten des jüngeren Horst Janssen, seine Ölmalerei vom Magischen Realismus eines Franz Radziwill. Menschen werden oft nackt mit Gesichtern dargestellt, die eine Allgemein­gültigkeit und Zeitlosigkeit der Bildaussage assoziieren lassen. Dieser Eindruck wird verstärkt durch einen oft strengen, unwirklich und inszeniert wirkenden Bildaufbau und eine auf wenige Farben beschränkte, in den Flächen klar voneinander abgesetzte Farbigkeit.

In der Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg möchte Klaus Frerichs vor allem mit Bildern erzählen. Dabei widmet er sich auch Themen, die bisweilen die Sprache der Bilder überschreiten. Dann sucht er Ergänzungen in der Literatur und verknüpft in seinen Werken Bild und Wort. Zusammen mit einer Bild-im-Bild-Darstellungsweise, mit Schrifteinschüben, zahlreichen Bildzitaten aus alter und moderner Malerei, mit historischen und aktuellen gesellschaftspolitischen Verweisen und mit autobiografischen Bezügen bilden die Arbeiten von Klaus Frerichs eine vielfältige, tief- und hintergründige, manchmal rätselhafte Bilderwelt, die sich einer eindeutigen Auslegung verschließt und breiten Raum für die eigene Fantasie und Interpretation des Betrachters einräumt.

Klaus Frerichs, geboren 1953, wuchs in einer Emder Werftarbeitersiedlung auf. Nach dem Abitur studierte er zunächst Philosophie, Politik- und Sozialwissenschaften an der Universität Hannover. Später wechselte er an die neu gegründete Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, an der er Kunst, Politik, Geschichte und Arbeitslehre auf Lehramt studierte. Von 1980 bis 2015 arbeitete er als Lehrer am Johannes-Althusius-Gymnasium in Emden. Bereits 2009, 2011 und 2014 präsentierte er seine Arbeiten erfolgreich in Einzelausstellungen in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden.

Mit Bildern erzählt – Gemälde und Zeichnungen von Klaus Frerichs
Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg
18. Januar bis 3. März 2018

Eröffnung am Donnerstag, 18.01.18, 19.00 Uhr
mit einer Einführung von Hermann Wiedenroth (Bargfeld/Celle). Der Künstler ist anwesend.

Öffnungszeiten
Mo – Fr 10 – 19 Uhr und Sa 9 – 12 Uhr. An Sonntagen geschlossen.
Eintritt frei

Öffentliche Führungen mit Klaus Frerichs
Sonnabend, den 20.01., 17.02. und 03.03.18, jeweils um 10.30 Uhr
Eintritt frei

Donnerstag, 08.02.18, 19.00 Uhr: Lesung und Gespräch zum Buch
Joke und Klaus Frerichs: „einer schreibt, einer malt“. Zwei Brüder aus dem Emder Arbeitermilieu finden ihren Weg. Emden, 2017.
Eintritt frei
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CCO-Tiefgarage wird abschnittsweise saniert

09.01.2018 21:54 Uhr

Arbeiten beginnen am 15. Januar – Nicht betroffene Parkflächen weiterhin nutzbar

Die Tiefgarage unter dem City Center Oldenburg (CCO) wird in der Zeit von Mitte Januar bis Ende März Schritt für Schritt saniert. Nach Mitteilung der Immobilien-Verwaltungsgesellschaft beginnt die Entfernung des Estrichs im ersten Parkkeller am Montag, 15. Januar. Bis zum 19. Februar sind in diesem Parkdeck insgesamt fünf aufeinanderfolgende Bauabschnitte geplant. Im zweiten Parkkeller starten die Sanierungsarbeiten am 20. Februar. Auf dieser Parkebene soll der letzte der dort vorgesehenen vier Bauabschnitte bis zum 28. März abgeschlossen sein.

Die staub- und lärmintensiven Arbeiten beginnen täglich gegen 7 Uhr und dauern bis circa 18 Uhr. Bei Bedarf und in Ansprache seien auch frühere (ab 6 Uhr) und spätere Arbeitszeiten (nach 18 Uhr) möglich, heißt es in der Mitteilung. Während der Sanierung sind nur die Parkflächen in den betroffenen Bauabschnitten blockiert. Der Rest der Parkgarage steht auch während der Arbeiten zur Verfügung. Wenn Schutt aus der Garage transportiert werden muss, sind die Zufahrtsmöglichkeiten zur Tiefgarage und innerhalb der Parkgarage zeitweise eingeschränkt. Nacht- und Wochenendarbeiten sind nicht vorgesehen.

Bewirtschaftet wird das Parkhaus mit 500 Plätzen von der bundesweit tätigen Contipark Gruppe. Im November 2016 war die Tiefgarage aufgrund statischer Probleme für einige Tage teilgesperrt worden. Nach erfolgreichen Sicherungsmaßnahmen konnten die Beschränkungen wieder aufgehoben werden. Nun steht eine grundlegende Sanierung an.
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Gefiederter Gesangsvirtuose in großer Not

09.01.2018 21:47 Uhr

Vortrag über den Star, Vogel des Jahres, beim Treffen der NABU-Stadtgruppe

Ein Vortrag über den Star, NABU Vogel des Jahres 2018, steht im Mittelpunkt des nächsten öffentlichen Treffens der NABU-Stadtgruppe am Dienstag, 16. Januar, um 19 Uhr in der Geschäftsstelle am Schlosswall 15.

Der Star als einst häufige »Allerweltsart« ist stark im Bestand zurückgegangen. Dafür ist vor allem Nahrungsmangel durch den Verlust von Grpnland und, damit verbunden, Insekten und Insektenlarven, verantwortlich. Auch der dramatische Flächenrückgang sowie kliamtische Faktoren und Bejagung im Mittelmeerraum spielen eine Rolle für seinen schleichenden Niedergang, der auch in der Stadt Oldenburg allemthalben duetlich wird: Wo früher in Nutzgärten zahlreiche Starenkasten als Angebot vorgehalten wurden und diese vom Star, einem der virtuosesten Sänger unter den heimischen Singvögeln, angeflogen wurden, gähnen heute Einheitsgrün oder Beton. Deshalb sollen im Rahmen des Vortrags auch praktische Lösungsansätze zum Starenschutz im eigenen Garten und Kleingarten aufgezeigt werden. Gäste sind willkommen.
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Weimar in den Schlosshöfen

08.01.2018 22:51 Uhr
Vom 8. bis 22. Januar 2018 ist die Weimarer Republik zu Gast in den Schlosshöfen Oldenburg. Der Verein »Weimarer Republik e.V.« hat eine Wanderausstellung gezielt für Einkaufszentren konzipiert. Sie besteht aus vier Kinowürfeln, die an insgesamt 16 Medienstationen punktuelle Einblicke in die Zeit zwischen 1919 und 1933 bieten.

Zur Ausstellungseröffnung am 8. Januar konnten Bürgermeisterin Christine Wolff und Stephan Zänker, Geschäftsführer von Weimarer Republik e. V., unter anderem Thomas Kossendey und Dr. Michael Brandt von der Oldenburgischen Landschaft, MdB Dennis Rohde und Ratsfrau Rita Schilling begrüßen.

»Warum kommt eine politische Ausstellung in ein Einkaufszentrum?«, diese Frage stellte auch Christine Wolff bei der Eröffnung. Und sie gab ihren Zuhörer_innen auch gleich die Antwort: »Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten kommen: Hier werden Menschen mit dem Thema Weimar konfrontiert, die dafür eher nicht ins Museum gehen würden.«

Die erste Deutsche Republik, vor 99 Jahren gegründet, ist uns näher, als es auf den ersten Blick scheint. »Noch gibt es Zeitzeug_innen, die zumindest die letzten Jahre miterlebt haben«, sagt Wolff. Viel wichtiger aber sei die Erkenntnis aus der Geschichte, dass Demokratie verteidigt werden müsse, was den Einsatz und die Beteiligung aller Bürger_innen erfordere.

Oldenburg ist der 28. Standort für die Ausstellung. Hier entstand zur Weimarer Zeit ein Freistaat, der der Stadt den auch heute noch verwendeten Zusatz »in Oldenburg« eingebracht hat. »Gerade die Freistaaten halten viele interessante regionale Geschichten bereit«, erklärt Stephan Zänker. Darüber hinaus verdankten wir der ersten Deutschen Republik Errungenschaften wie Pressefreiheit oder Frauenwahlrecht. »Um den Zugang zu erleichtern, haben wir versucht, die Themen in die Gegenwart zu übersetzen«, so Zänker

Die Ausstellung wird aus Mitteln des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Der Eintritt ist frei.
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