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Innenstadt

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Veranstalter und Behörden noch wachsamer als sonst

23.08.2017 10:45 Uhr

Stadtfest-Sicherheit: Verstärkte Polizeipräsenz und Zufahrtssperren an neuralgischen Stellen

Wenn beim Stadtfest Zehntausende Besucherinnen und Besucher zusammenkommen, wollen sie vor allem eines: friedlich und fröhlich feiern. Damit das bestmöglich gelingt, haben das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt, die Polizei, die Feuerwehr und die Stadtfest-Veranstalter ihr Sicherheitskonzept weiter optimiert. An den Vorbereitungen für die große Party, die von Donnerstag, 31. August, bis Samstag, 2. September, stattfindet und parallel bereits ab dem 30. August um die Veranstaltung „Kochen am Schloss“ ergänzt wird, haben die Behörden und Stadtfest-Macher seit Monaten intensiv gearbeitet.

Vor dem Hintergrund der Anschläge in Nizza, in Berlin und zuletzt in Barcelona, bei denen Attentäter Fahrzeuge in Menschenmengen gesteuert hatten, will die Stadt bei Großveranstaltungen präventiv tätig werden. „Zwar liegen nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden in Oldenburg aktuell keine Hinweise auf Gefährdungsszenarien vor, und es halten sich derzeit auch keine so genannten Gefährder in Oldenburg auf. Es besteht aber unabhängig davon bundesweit eine latente Gefährdungslage. Die Stadt und die Polizei werden dem Rechnung tragen und an den Stadtfesttagen mit einer erhöhten Präsenz vor Ort sein“, sagt Erste Stadträtin Silke Meyn.

Ein weiteres sichtbares Zeichen wird das Aufstellen von insgesamt 48 Betonblöcken sein. Diese jeweils 1,60 x 0,80 x 0,40 Meter großen Hindernisse werden in verschiedenen Innenstadt-Zufahrten – zum Beispiel am Julius-Mosen-Platz, am Schloßplatz und in der Wallstraße – platziert, um diese Bereiche besser abzusichern. Die Sperren werden ab Dienstag, 29. August, aufgebaut. Der Zentrale Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat die Standorte gemeinsam mit der Polizei festgelegt. „Natürlich bleiben Fluchtwege und die Erreichbarkeit der Innenstadt für Rettungswagen und Feuerwehr gewährleistet", kündigt Dezernentin Silke Meyn an. Die bei der Weser-Ems-Halle eingelagerten Betonblöcke sollen künftig im Bedarfsfall auch bei anderen Großveranstaltungen in Oldenburg zum Einsatz kommen, etwa beim Kramermarkt.

Erstmals wird zum Stadtfest auch die Wallstraße an den Festtagen für den Fahrzeugverkehr ab 22 Uhr gesperrt und der Taxenstand am Waffenplatz jeweils ab 18 Uhr in den Bereich Heiligengeistwall (von Höhe Polizeigebäude bis zur Einmündung Mottenstraße) auf die dortigen Parkflächen verlegt.

Während des Stadtfestes wird die Sicherheitslage laufend mit dem Veranstalter und der Polizei analysiert. Die Polizei wird verstärkt an den Bühnenbereichen, aber auch auf den Straßen die Situation beobachten und Präsenz zeigen. Zudem sollen Zivilkräfte eingesetzt werden. Wie in den Vorjahren sind auch die Außendienstmitarbeiter des Bürger- und Ordnungsamtes an den gesamten Tagen im Einsatz. Sie werden gemeinsam mit der Polizei unter anderem wieder Jugendschutzkontrollen vornehmen.

Die Polizei bittet darum, bei Übergriffen und möglichen Straftaten unverzüglich die Nummer 110 zu wählen.

Informationen zum Programm gibt es im Internet unter www.stadtfest-oldenburg.de.
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Starkes Ehrenamt

23.08.2017 10:22 Uhr

Eine Reihe von Workshops im Blauschimmel Atelier

Eine Reihe von Workshops für Ehrenamtliche und Interessierte im Blauschimmel Atelier Auch in diesem Jahr bietet das Blauschimmel Atelier eine spannende Reihe von praktischen Workshops für bereits aktive Ehrenamtliche sowie für Interessierte an. Diese Workshops sind die ideale Gelegenheit, sowohl um sich künstlerisch auszuprobieren als auch um unverbindlich und mit Spaß die Arbeit des Blauschimmel Ateliers kennenzulernen.

»Ob in der Kursgestaltung, bei kleinen oder großen Veranstaltungen, im Büro oder in der Öffentlichkeitsarbeit: Die Möglichkeiten, sich im Blauschimmel Atelier zu engagieren sind vielfältig und spannend!«, verspricht Geschäftsführerin Ilaria Massari. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Anmeldung wird gebeten.

Alle Termine, Uhrzeiten und Informationen sind auf der Webseite des Blauschimmel Ateliers zu finden.
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GRÜNE: Haus der Jugend soll am zentralen Ort bleiben

23.08.2017 09:36 Uhr
Der Jugendhilfeausschuss des Rates beauftragte in seiner letzten Sitzung am vergange- nen Mittwoch die Verwaltung, ein Konzept zu erarbeiten, das den Erhalt von Gebäuden unter Beibehaltung und Ausbau der jetzigen Nutzung durch den Stadtjugendring vorsieht. Die Debatte und Beschlussfassung erfolgte aufgrund einer in der letzten Ratssitzung gefassten Verweisung an die Fachausschüsse Jugendhilfe und Stadtplanung.

Der Jugendhilfeausschuss, dessen beratende Mitglieder stimmberechtigt sind, kümmert sich um die Belange von Oldenburger Kindern und Jugendlichen und setzt mit seiner Positionierung ein klares Zeichen für die Belange der Jugendverbände.

»Wir begrüßen das klare Signal der Forderung für den Erhalt des bestehenden Gebäudes und gehen davon aus, dass sich nunmehr eine Mehrheit im Rat für diesen Beschluss aussprechen wird«, sagt Christine Wolff, die für die Grünen im Jugendhilfeausschuss sitzt. »Neben den Jugendverbänden gehört unserer Auffassung nach das Kinder- und Jugendbüro ebenfalls an diesen Standort. Nach wie vor plädieren wir für öffentliche Räume der Begegnungen auf diesem Sahnestück, das im Eigentum der Stadt bleiben sollte«, ergänzt Grünen-Fraktionssprecherin Rita Schilling.
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Büsingstift feiert Sommerfest

23.08.2017 09:33 Uhr

Seemannschor und Sommerbowle wecken Erinnerungen

von Frerk Hinrichs

Mit Angehörigen, Kindern, Enkeln, Nachbarn, Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen feierten die Senioren im Büsingstift heute ein großes Sommerfest. Zum Auftakt hielt Pastorin Christiane Cuno eine Andacht zum Thema Trost: „Die Sonne scheint auch an trüben Tagen.“ Der seit 1974 bestehende Shantychor Oldenburg sang mitten zwischen den Besuchern. Einrichtungsleiterin Hilke Wulf sorgte mit ihrem Team für Kaffee, Kuchen, Eis und Sommerbowle. Solche Bowlen waren in den 50er, 60er Jahren sehr beliebt. Sie schmecken gut und wecken Erinnerungen, weiß die Leiterin des diakonischen Hauses. Wegen seiner Lage mitten im Zentrum der Stadt wird das Büsingstift von alten Oldenburgern besonders geschätzt. Begleitend zum Fest wurden an Ständen Geschenkartikel, handgefertigte Seifen, Schmuck und Handarbeiten angeboten.
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Stadtführung um den alten Oldenburger Hafen

21.08.2017 09:01 Uhr

Bis zum 23. August anmelden

Das Stadtmuseum Oldenburg lädt am Samstag, 26. August, von 14 bis 15.30 Uhr zur Stadtführung „Zu Fuß rund um den alten Oldenburger Hafen“ ein. Rund 30 Jahre ist es jetzt her, dass der Oldenburger Stau (der alte Hafens Oldenburgs) aus dem inneren Stadtbild verschwunden ist. Heute erinnert nicht mehr viel an die lange Geschichte dieses Hafens. Gästeführer Helmuth Meinken holt als „Staubuttjer“ bei seiner Führung am Stau die Erinnerungen der Oldenburger zurück. Die Teilnahme an der Führung kostet 6 Euro. Treffpunkt ist der alte Hafen-Krahn (beim Lokal „Schwan“).

Es wird um Anmeldung bis zum 23. August unter Telefon 0441 235-2886 (Mo.-Fr., 8-12 Uhr) oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de gebeten.
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Seminar zum Thema Psychose und Familie am 24. August im PFL

21.08.2017 08:48 Uhr
Das nächste Treffen im Psychose-Seminar für Psychoseerfahrene, Angehörige sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern psychiatrischer Institutionen findet am Donnerstag, 24. August, von 18 bis 20 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Das Thema des Seminars ist Psychose und Familie.

Das Seminar dient dem Austausch von Erfahrungen und Perspektiven im „Trialog“ von Psychoseerfahrenen, Angehörigen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern psychiatrischer Institutionen. Es besteht Gelegenheit, über das Erleben von Psychosen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und sich mit Aspekten psychiatrischen Fachwissens auseinanderzusetzen. Das Seminar hat keinen therapeutischen Charakter. Interessierte können jederzeit neu hinzukommen.

Nähere Informationen können beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes unter Telefon 0441 235-8663 oder -8666 erfragt werden.
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inForum: Die Oldenburger Friedensbewegung in den 1980er Jahren

21.08.2017 08:46 Uhr
In der inForum-Vortragsreihe „Unerzählte Geschichte - nicht vergangene, nachwirkende Geschichte“ wird Matthias Schachtschneider am Mittwoch, 23. August, ab 17 Uhr einen Vortrag über vielfältige praktische Solidarität halten, wie sie Schachtschneider zusammen mit anderen Oldenburgerinnen und Oldenburgern selbst in den 1970er und 1980er Jahren in der Abwehr der politisch motivierten Berufsverbote erfahren hat. Er wird auch auf ermutigende Beispiele für gelebte Solidarität gegenüber Hilfsbedürftigen in der gegenwärtigen Gesellschaft eingehen.

Die Teilnahme an dem Vortrag ist kostenfrei. Anmeldungen werden persönlich im Büro des inForum im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, oder telefonisch unter 0441 235-2781 zu den Sprechzeiten montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags auch von 14 bis 16 Uhr entgegen genommen.
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Videoinstallation verwandelt Pulverturm in sakrale Konzerthalle

10.08.2017 10:28 Uhr

„For you, only you” von Sonia Boyce bis 24. September zu sehen

Mit der Installation „For you, only you“ verwandelt die englische Künstlerin Sonia Boyce den Oldenburger Pulverturm ab Samstag, 12. August, in eine sakrale Konzerthalle. Sie bringt die Welt der frühen Renaissance-Musik mit der zeitgenössischen, dadaistischen Stimme des griechischen Klangkünstlers Mikhail Karikis zusammen. Die klassisch von einem Chor vorgetragene Motette „Tu solus qui facis mirabilia – Du allein bist es, der Wunder tut“ (Josquin Desprez, 1450–1521) „stört“ Karakis mit seinen künstlerischen Eingriffen. So entsteht eine Dekonstruktion der ursprünglichen Partitur als Grundlage für ein völlig neues Musikstück. Die 15-minütige 3-Kanal-Videoinstallation wirft nicht nur Fragen des künstlerischen Originals und seiner Aneignung durch zeitgenössische Kunst auf, sondern entwickelt sich zu einer Mikro-Schlacht zwischen verschiedenen musikalischen Formaten.

Das Videomaterial wurde in der holzvertäfelten Kapelle des Magdalenen College in Oxford aufgenommen, die Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut wurde, etwa zur gleichen Zeit, als der Oldenburger Pulverturm entstand. Der ganz in schwarz gekleidete Chor fügt sich harmonisch in die historische Umgebung ein, wohingegen Mikhail Karikis mit einem silbrigen, futuristisch anmutenden Hemd wie ein Fremdkörper aus einer anderen Zeit erscheint. Die Anordnung der Videoscreens als Triptychon (dreigeteiltes Gemälde, oft als Altarbild) übersetzt die religiöse Form des Altars in das moderne Format der Installation.

Zur Künstlerin
Sonia Boyce (geboren 1962 in London) ist seit den frühen 1980ern eine Schlüsselfigur der Black-British-Kunstszene. Sie arbeitet mit einer Vielzahl von Medien, darunter Fotografie, Collage, Film, Druck, Zeichnung, Installation und Ton. Ihre Arbeiten wurden unter anderem auf den Biennalen von Venedig, Göteborg, Thessaloniki und Sharjah sowie in der Tate Modern und Tate Liverpool gezeigt. Sie ist Professorin an der Middlesex University, London, sowie an der University of the Arts, London.

Edith-Russ-Haus im Pulverturm
Mit „For you, only you“ setzt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst seine Serie von Ausstellungen fort, die den Pulverturm als eines der ältesten Gebäude Oldenburgs gleichermaßen in Beziehung zu Musik und Videokunst setzt. Die Installation ist vom 12. August bis 24. September im Pulverturm am Schlosswall zu sehen. Geöffnet ist jeweils freitags, 14 bis 18 Uhr, sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zur Nacht der Museen am Samstag, 23. September, ist die Ausstellung bis 24 Uhr geöffnet. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 11. August, 19 Uhr, in Anwesenheit der Künstlerin.
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