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Berufsbildungsbereich hinterlässt Spuren

24.11.2017 17:57 Uhr

38 Teilnehmer des Berufsbildungsbereichsbereichs feierten ihre Freisprechung

von Daniel Lüllmann

Bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. feierten die Teilnehmenden des Berufsbildungsbereichs nach 27 Monaten den Abschluss ihrer beruflichen Bildungsmaßnahme. Dies wurde gewürdigt in einem festlichen Rahmen, der eröffnet wurde mit einer Ansprache von Betriebsleiterin Silke Schiffler.

Zu ihrer Zeit im Berufsbildungsbereich gab sie den Absolventen ein treffendes Zitat Goethes zur Bedeutung gemachter Erfahrungen mit: „Alles, was uns begegnet, lässt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.“ Jedem einzelnen wünschte sie für seine berufliche Zukunft alles Gute, als mit Stolz und auch den ein oder anderen feuchten Augen die Abschlusszertifikate und Berufsschulzeugnisse entgegengenommen wurden. Im Jahr 2017 wechseln insgesamt 38 Teilnehmende verschiedene Arbeitsbereiche. Ein Großteil wechselt in die Fachgruppen der Werkstätten. Zwei Absolventen wechseln auf einen Außenarbeitsplatz, und ein Teilnehmer beginnt seine Ausbildung zum Metallfeinbearbeiter.
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Gute Beispiele und Methoden transferieren

08.10.2017 18:57 Uhr
von Daniel Lüllmann

Eine Delegation aus Archangelsk in Russland besuchte die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO). Die Gäste informierten sich über die Arbeit der Behindertenhilfe in Deutschland. Dabei galt das Interesse der praktischen und pädagogischen Arbeit, um Ideen für die eigene Arbeit mit behinderten Menschen nach Russland transferieren zu können.

Die Gesellschaft Deutschland-Russland/Dagestan ist seit Jahren für die Verbesserung und Ausdehnung der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation aktiv. Hierzu organisiert die Gesellschaft regelmäßige Treffen zwischen unterschiedlichen Akteuren aus beiden Ländern. „Oberstes Ziel ist es, dadurch dem Frieden und der Völkerverständigung zwischen den Bürgern beider Seiten zu dienen. Dem kommt gerade in diesen Zeiten besondere Bedeutung zu.“ sagt Helmut Hinrichs, Vorsitzender der Gesellschaft Deutschland – Russland/Dagestan.

Im Zuge des Austausches besuchte nun eine Delegation aus Archangelsk, einer Hafenstadt in Nordrussland, die GWO, um sich über die Arbeit in der Behindertenhilfe in Deutschland zu informieren. Die Gäste engagieren sich beruflich und ehrenamtlich in ihrer Heimat für Menschen für Behinderungen. Besonders interessiert waren die Teilnehmer an der pädagogischen Arbeit der Werkstätten und der Organisation von Qualifizierung, Arbeit und Wohnen. Ein Punkt, der dabei für besondere Aufmerksamkeit sorgte, war der Einsatz von Piktogrammen. Die GWO nutzen die Ergänzung von Schrift mit Symbolen für Menschen, die nicht sicher lesen oder schreiben können, um Informationen verständlicher zu machen. So wird dieses System, genau wie im Café Kurswechsel, auch im Museumscafé im Horst-Janssen- und Stadtmuseum Anwendung finden. Das Café wird ab Dezember durch die Tochtergesellschaft Teilhabe gGmbH der GWO betrieben.

„Wir wissen durch unsere eigenen Besuche in Russland, dass es dort noch viel Entwicklungsbedarf in der Eingliederungshilfe gibt. Deshalb freuen wir uns, wenn wir Ideen und Impulse weitergeben können, um zu einer positiven Entwicklung beizutragen.“ betonte Gerhard Wessels, Vorstand der GWO. Beide Seiten wollen hierzu im Austausch bleiben, so Wessels.
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Gemeinnützige Werkstätten begrüßen neue Azubis

26.09.2017 20:54 Uhr
Zum Start ins Berufsleben begrüßten die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) 8 neue Auszubildende zum Werker im Gartenbau und 6 zum Metallfeinbearbeiter in ihrem Bereich ›aqua‹.

„Dies ist bereits der achte Jahrgang junger Menschen, den wir im Auftrag der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven zum Metallfeinbearbeiter oder Werker im Gartenbau ausbilden“, erklärt Wolfgang Hündling (Bereichsleiter Bildung) zum Hintergrund der Ausbildungen. „Der Unterschied zu einer regulären Ausbildung liegt darin, dass beide Ausbildungsgänge stärker praxisorientiert und die theoretischen Anforderungen etwas geringer sind. Nach drei Jahren enden die Ausbildungen mit einem anerkannten Berufsabschluss. Finanziert wird das Ganze von der Agentur für Arbeit.“ so Hündling. Zudem seien alle stolz auf die bisherigen Erfolge. So konnten viele der bisherigen Auszubildenden im Anschluss an die Ausbildung eine Stelle in hiesigen Betrieben finden. Daher bieten die Ausbildungen eine hervorragende Perspektive, so Hündling weiter. Er wünscht allen neuen Auszubildenden einen guten Start, viel Motivation und natürlich auch Spaß in den kommenden drei Jahren.
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