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Polizei

Unbekannter wirft Stein von Autobahnbrücke

23.08.2017 09:42 Uhr

Fahrzeugführer nur knapp verfehlt

Ein bislang unbekannter Mann warf am Sonntagabend von einer Brücke einen Stein auf die Autobahn 29 im Bereich der Stadt Oldenburg und verfehlte damit einen 23-jährigen Pkw-Fahrer nur knapp.

Der 23-Jährige war gegen 21.40 Uhr mit seinem blauen Audi auf der A 29 in Fahrrichtung Wilhelmshaven unterwegs. Als der Oldenburger mit seinem Fahrzeug die Brücke der Butjadinger Straße mit etwa 140 km/h passierte, konnte er einen dunklen Gegenstand erkennen, der von der Brücke fiel. Unmittelbar danach habe ein Stein die Windschutzscheibe seines Audi durchschlagen. Der Granitstein mit einer Kantenlänge von etwa 6 Zentimetern blieb zwischen Fahrersitz und Mittelkonsole des Fahrzeugs stecken. Der 23-Jährige habe dann eine Vollbremsung eingeleitet und sein Fahrzeug anschließend auf dem Pannenstreifen abgestellt. Der Fahrzeugführer sowie sein 24-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.

Beide Männer schilderten den Beamten, dass sie unmittelbar vor dem Einschlag des Steins eine männliche Person auf der Brücke sehen konnten. Diese Person sei vermutlich dunkel bekleidet und mit einem Hollandrad unterwegs gewesen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. Hinweise möglicher Zeugen werden unter Telefon 790-4115 entgegen genommen. (1017252)
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Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche bei Verkäufen im Internet

13.08.2017 12:17 Uhr
Seit Jahresbeginn ermittelt der Zentrale Kriminaldienst der Polizei Oldenburg in Zusammenhang mit einer Reihe von Betrugstaten nach Internetverkäufen von neuwertigen Mobiltelefonen.

Die Täter meldeten sich jeweils bei Personen, die in Anzeigen- und Auktionsportalen im Internet Smartphones zum Verkauf anbieten. Bei den Verkaufsgesprächen kommt es im weiteren Verlauf der Tatvorbereitung dann zu einer Einigung über einen Kaufpreis; die Zahlung wird dann angeblich über Bezahldienste im Internet vorgenommen. Nachdem die vermeintliche Zahlung auf das Konto des Verkäufers getätigt wird, bietet der Betrüger an, die Ware durch einen Boten beim Verkäufer abholen zu lassen.

Nach der Übergabe der meist neuwertigen Smartphones stellte sich in den beschriebenen Fällen jeweils heraus, dass die Konten der Internet-Bezahldienste manipuliert und das Geld zurückgebucht worden ist.

Derzeit wird aktuell in fünf dieser Fälle ermittelt. Die Polizei bittet insbesondere potentielle Verkäufer von Mobiltelefonen um Wachsamkeit, wenn die im Internet verkauften Waren persönlich abgeholt bzw. Kaufpreise über Bezahldienste veranlasst werden. Vereinbaren Sie einen Versand der Ware per Paketdienst erst, wenn der Kaufpreis endgültig bezahlt wurde oder lassen Sie sich im Fall einer persönlichen Übergabe der Ware von den jeweiligen Abholern den Ausweis zeigen.
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Schmuck sucht Eigentümer

12.04.2017 22:37 Uhr
Am 11. März 2017 findet ein Spaziergänger im Bürgerfelder Teich diverse Schmuckstücke, von denen die Polizei annimmt, dass sie entwendet wurden. Da sie bisher keinem Eigentümer zugeordnet werden konnten erhofft sich die Polizei nun durch die beigefügten Fotos Hinweise auf den Eigentümer. Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 0441-7904115
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Falsche Polizeibeamte unterwegs

09.02.2017 11:48 Uhr
Die Polizei Oldenburg warnt erneut vor Betrügern, die sich am Telefon als Polizeibeamte melden und die Angerufenen zur Herausgabe von Bargeld und Wertsachen überreden wollen.

Am Dienstag meldeten sich allein sechs ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger bei der Polizei und schilderten, dass sie von angeblichen Polizeibeamten angerufen worden seien. Die Unbekannten erklärten jeweils, dass es zur Festnahme einer Diebesbande gekommen sei. Im Gespräch versuchten die Anrufer meist, Informationen zu Vermögen, Kontostand und dem Vorhandensein von Wertgegenständen zu erhalten. Im weiteren Gespräch sollen die besorgten Bürger dann schließlich zur Herausgabe ihres Vermögens überredet werden, weil dieses sonst nicht mehr sicher sei.

In den gestern bekannt gewordenen Fällen blieb es beim Versuch, da die Betroffenen richtig reagierten: sie beendeten das Gespräch und benachrichtigten die Polizei.
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Polizei warnt vor falschen Mietangeboten

08.10.2016 19:02 Uhr
Immer wieder kommt es auch in Oldenburg zu Fällen von Betrugsdelikten im Zusammenhang mit dem Angebot von Mietwohnungen. Geschädigt sind in erster Linie junge Menschen, die das Internet zur Wohnungssuche nutzen.

Die Täter gehen meist so vor, dass sie Inserate über tatsächlich existierende Mietobjekte aus Immobilienportalen kopieren und mit veränderten Kontaktdaten neu einstellen. Regelmäßig handelt es sich dabei um attraktive Wohnungen in interessanter Wohnlage. Nicht selten werden die Wohnungen tatsächlich aktuell zur Vermietung angeboten.

Meldet sich auf eins der Inserate ein Interessent, geben die Täter vor, sich aktuell im Ausland aufzuhalten. Sie erzeugen dadurch eine Distanz und erklären auf diese Weise, warum sie persönlich vor Ort keine Besichtigung der Wohnung anbieten können. Es wird darum gebeten, eine Vorauszahlung zu leisten, häufig in der Höhe von ein bis zwei Monats-Kaltmieten.

Die Vorauszahlung wird auf ein Auslandskonto erbeten. Nachdem das Geld geflossen ist, sind die Anbieter nicht mehr zu erreichen.

Die Täter suchen sich häufig gezielt Universitätsstädte auf, in denen bekanntermaßen viele junge Menschen und Wohngemeinschaften auf Wohnungssuche sind.

Um selbst nicht Geschädigter einer solchen Straftat zu werden, sollten Wohnungssuchende Online-Angebote kritisch bezüglich ihrer Authentizität überprüfen. Hinterfragen Sie die Anschrift der Wohnung, fragen Sie nach einem persönlichen Ansprechpartner vor Ort. Leisten Sie keine Vorauszahlung, bevor Sie die Wohnung nicht real gesehen haben und tatsächlich wissen, wer Ihr Verhandlungspartner ist. Seriöse Vermieter und Vermittler werden damit kein Problem haben.
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Zukunftstag 2012 bei der
Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland

27.04.2012 00:05 Uhr

Polizei gibt Einblicke in die Arbeit

Insgesamt fast 140 Mädchen und Jungen nahmen bei der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland an dem diesjährigen Zukunftstag teil (Oldenburg 60, Autobahnpolizei 24, Polizeikommissariat Westerstede 54).
Davon versammelten sich 60 Mädchen und Jungen am 25.04.2012 um 08.30 Uhr bei der Oldenburger Polizei am Friedhofsweg. Nach der Begrüßung wurden die Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen aufgeteilt, um Ihnen ein abwechslungsreiches und interessantes Vormittagsprogramm zu bieten. Durch Norbert Cordes vom Erkennungsdienst (5. Fachkommissariat) wurden die Kinder in die Kunst des Spurenlesens eingeweiht. Dazu wurde u.a. die Abnahme von Fingerabdrücken von Gegenständen vorgestellt.
Auch der Zellentrakt, welcher von Sascha Weiß - Dienstschichtleiter im Einsatz- und Streifendienst - vorgestellt wurde, konnte ausführlich angesehen werden. Natürlich konnte auch mal ein echter Streifenwagen näher unter die Lupe genommen werden.

Nun ging es zum Lagezentrum "Otto".
Hier landen alle Polizeinotrufe und die Polizisten setzen von hier aus die Streifenwagen ein.
Ausführlich erklärten Carmen Steenken und Sabine Striek, Einsatzleitbeamtinnen beim Lage- und Führungszentrum, die Abläufe in einer Leitstelle. Verwirrend und zugleich faszinierend fanden die Kinder und Jugendlichen diese vielen Knöpfe, Tasten, Telefone und Bildschirme an jedem Arbeitsplatz.
Die Botschaft, dass man jeden erwischt, der einen Notruf nur aus Spaß absetzt, ist bei allen angekommen.

Für einen weiteren Höhepunkt sorgte Jürgen Baltrock, Schusswaffeneinsatztrainer und Beamter der Verfügungseinheit in der der Inspektion. Mit seinem Team stellte er eindrucksvoll einen Polizeieinsatz nach einem Autoaufbruch dar.
Auch wurde die Stellung und die Festnahme des "Automarders" in einer praktischen Sequenz - wie im echten Polizeialltag - dargestellt.

Ergänzt wurden die praktischen Vorführungen mit dem Einsatz der Diensthundeführergruppe aus Oldenburg, die die Möglichkeiten des Einsatzes von Diensthunden darstellten und anhand praktischer Vorführungen den Einsatzwert der Hunde unterstrich.
Dabei wurde auch ein flüchtender "Straftäter" gestellt.

Abschließend stellte Sven Guderjan die Möglichkeiten vor, ausgebrochene und aggressive Tiere zu betäuben.
Insgesamt war es für alle Beteiligten ein schöner Tag. Auch im nächsten Jahr ist die Polizei wieder dabei, wenn es heißt: Zukunftstag 2013.
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