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Kreyenbrück

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IGS Kreyenbrück ist ausgezeichnet!

24.04.2017 21:36 Uhr

Repair-Cafe und »Lernen durch Engagement« ist »sozial genial«!

Die IGS Kreyenbrück hat an dem zweiten Service-Learning-Wettbewerb »sozialgenial – Schüler engagieren sich« teilgenommen und gehört seit diesem Jahr zu den deutschlandweit nur fünf ausgezeichneten Schulen! Am 31. Mai fahren die Didaktische Leitung Heike Schaadt, Christian Dierking, Leiter der Technik-AG und des erfolgreichen Repair-Cafés, eine Schülerin und drei Schüler nach Berlin, um die Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Doch was ist überhaupt »sozialgenial« und wofür wurde die Schule genau ausgezeichnet?

»sozialgenial« ist ein Wettbewerb, der Schulen deutschlandweit dazu anregen möchte, Unterricht und Engagement miteinander zu verknüpfen. Das Projekt entstand 2009 auf Initiative der WGZ BANK (heute DZ BANK) und in Kooperation mit der Stiftung »Aktive Bürgerschaft«, es wird gefördert von der DZ BANK. Die Stiftung »Aktive Bürgerschaft« hat nach dem ersten Wettbewerb im letzten Jahr auch im Jahr 2017 wieder die besten Service-Learning-Schulen in Deutschland ausgezeichnet, die Schulen also, die Unterricht und Engagement am besten und nachhaltigsten miteinander verknüpfen. Hierbei ist die Leitidee der Stiftung folgende: »Gemeinsam stiften und sich persönlich engagieren in dem Ort oder der Region, in der man lebt oder arbeitet.« Und für genau diese Idee steht auch die IGS Kreyenbrück. Durch vielfältige Kooperationen innerhalb Oldenburgs und vor allem im Stadtteil Kreyenbrück und durch die Förderung des Schülerengagements in ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldern zeichnet sich die IGS Kreyenbrück besonders aus.

Beispielhaft sollen hier die für die Auszeichnung besonders wichtigen beiden Engagement-orientierten Handlungsorte, zum einen das Repair Cafe und zum anderen das Schulfach »Lernen duch Engagement« (LdE), kurz vorgestellt werden. Denn in genau diesen beiden Handlungsorten wird deutlich, warum die IGS Kreyenbrück ausgezeichnet wurde.

Ungefähr 150 Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück engagieren sich derzeit ehrenamtlich im Rahmen von LdE in ganz unterschiedlichen Institutionen. Das Schulfach wird vom siebten bis zum achten Jahrgang für jeweils zwei Stunden in der Woche unterrichtet, wobei im ersten Halbjahr theoretische Grundlagen über Engagement und Ehrenamt gelehrt werden. Daraufhin suchen sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Institution, in der sie sich für zwei Halbjahre circa zwei Stunden in der Woche ehrenamtlich engagieren. Besonders beeindruckend seien die Vielzahl an gemeinnützigen Institutionen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler wöchentlich einbringen können, und die Dauer des Ehrenamtes. Dies zeige die Qualität des Engagements auf. Und auch die Didaktische Leitung ist stolz darauf, dass bis auf wenige Ausnahmen der gesamte fünfzügige siebte Jahrgang einen Ort zum ehrenamtlichen Engagement gefunden hat.

Auch das Repair Café sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Unterricht und Engagement miteinander sinnvoll verknüpft werden kann. Im Wahlpflichtkurs »Ehrenamtlicher Fahrradmechaniker« bereiten sich Schülerinnen und Schüler auf ihren Einsatz im Repair Café vor, welches 2016 in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Technik der Universität Oldenburg ins Leben gerufen wurde. Dies ist ein fester Treffpunkt im Stadtteil geworden. In gemütlicher Atmosphäre treffen sich hier Jung und Alt aus verschiedenen Lebenskulturen und kommen beim Reparieren ins Gespräch. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich in ihrer Arbeit anerkannt und sind stolz auf ihre Tätigkeiten. Velten, 13 Jahre, beschreibt seine Arbeit so: »Ich fühle mich dabei gut, da wir für Leute mit nicht so viel Geld Sachen reparieren. Dabei sind wir in der Gemeinde und können uns auch mit neuen Leuten unterhalten.« Die monatlich stattfindenden Freitagstermine werden im Stadtteilmagazin regelmäßig bekannt gegeben und locken eine Vielzahl an Besuchern an. Einmal im Monat reparieren die Schülerinnen und Schüler dort Fahrräder, organisieren Kaffee und Kuchen, nehmen Aufträge an und leiten diese an die Reparateure weiter. Zudem helfen die syrischen Schüler der Sprachlernklasse zum Beispiel bei Textilarbeiten.

Nähere Informationen über:
http://www.aktive-buergerschaft.de/service_learning/service-learning-wettbewerb
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Offene Schwangerensprechstunde im Stadtteiltreff Kreyenbrück

03.04.2017 10:26 Uhr
In Kooperation mit dem Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58, bietet die Schwangerschafts- und Konfliktberatungsstelle der AWO an jedem ersten Donnerstag im Monat, jeweils von 10 bis 12 Uhr, eine Beratung an. Im vertraulichen Gespräch finden Ratsuchende Unterstützung bei allen Fragen rund um die Schwangerschaft. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Beratung ist kostenfrei. Nähere Informationen gibt es bei der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück, unter Telefon 0441 235-3292, sowie bei der Familienberatungsstelle der AWO, unter Telefon 0441 973770.
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Flüchtlingsunterkunft An der Kolckwiese wird geschlossen

30.03.2017 11:38 Uhr

Dezentrale Wohnstätten für Personen im Asylverfahren gefunden

Die Flüchtlingsunterkunft An der Kolckwiese auf einem EWE-Gelände im Stadtteil Kreyenbrück wird zum 31. März geschlossen. Dies betrifft zurzeit etwa 50 Geflüchtete, die in dem Containerkomplex leben. Für die weitere Nutzung des Geländes werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amts für Teilhabe und Soziales übergangsweise in die Räumlichkeiten einziehen.

„Das ist eine sinnvolle und gute Weiternutzung des Standortes“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Mein Dank gilt der EWE, die uns im vergangenen Jahr beim Aufbau des Standortes unterstützt hat. Vor allem möchte ich auch den Anwohnerinnen und Anwohnern rund um das Gelände danken, denn das Zusammenleben mit den Geflüchteten hat gut und problemlos funktioniert“.

Für alle Personen im Asylverfahren hat die Stadt Oldenburg dezentrale Unterkünfte gefunden. Diejenigen, die bereits einen Aufenthaltstitel erhalten haben, aber aufgrund des geringen Angebots noch keine Wohnung finden konnten, können zunächst in einer Gemeinschaftsunterkunft bleiben. Sie werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Flüchtlingsmanagements weiterhin intensiv dabei unterstützt, eine eigene Wohnung zu finden und anzumieten.

Die Stadt plant, dass mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Teilhabe und Soziales in den Containerkomplex einziehen, um ein Angebot stadtteilbezogener Sozialarbeit bereitzustellen. Diese Interimslösung soll bis zur Fertigstellung des neuen Stadtteilzentrums in Kreyenbrück andauern, in dem Einrichtungen für Teile des Sozialwesens entstehen sollen.
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