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Innenstadt

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Wohlschmeckende Charity-Aktion

15.11.2017 08:48 Uhr

Round Table Oldenburg verkauft am 18.11.2017 deftige Erbsensuppe für einen guten Zweck!

Am 18.11.2017 sollen die Stadtbesucher von den Mitgliedern des Serviceclubs Round Table Oldenburg (RT 14) mit leckerer Erbsensuppe gestärkt werden. Die von der Markenfleischerei Bley stammende Qualitätssuppe wird an diesem Tage von 10 bis 17 Uhr an der Ecke Kurwickstraße/Mottenstraße vor dem Lieferanteneingang von Leffers heiß zubereitet und gegen einen geringen Kostenbeitrag verkauft. Auch diverse Getränke wie Glühwein und warmer Apfelpunsch sowie »Hot Buttered Rum« können erworben und genossen werden.

  Der Erlös wird vom RT 14 dem regional arbeitenden Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. gespendet. TrostReich begleitet und unterstützt trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien umfassend in ihrem Trauerprozess. Weitere Informationen über den Verein finden sich unter http://www.trostreich-ol.de

Weitere Informationen zu Round Table Oldenburg sind unter http://www.rt14.de zu finden.
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Rund 1000 Menschen wollen Erinnerung festhalten

10.11.2017 22:55 Uhr

Erinnerungsgang 2017

von Carsten Lienemann

»Wir heute Lebenden sind verantwortlich dafür, dass in 50 oder 100 Jahren nicht ein weiteres Ereignis wie die Reichsprogromnacht oder die Judenverfolgung in den Geschichtsbüchern steht«. So begann die Botschaft, die die Schüler_innen der IGS Kreyenbrück den Teilnehmer_innen des Erinnerungsgangs 2017 mit auf den Weg gaben. »Wir sind jung oder alt, kommen von hier oder vom anderen Ende der Welt, aber eines haben wir alle gemeisam: Wir sind heute alle hier, um zu zeigen, dass wir die Erinnerung festhalten wollen«, so der Text weiter.

Rund 1000 Menschen hatten sich an diesem 10. November auf den Weg von der Landesbibliothek, die 1938 Polizeikaserne war, zur ehemaligen Justizvollzugsanstalt im Gerichtsviertel gemacht, vorbei am Denkmal für die ehemalige Synagoge in der Peterstraße, wo der Gang wie immer anhielt, um Kränze und Rosen niederzulegen und das Kaddisch zu beten.

Während des Ganges verteilten die Schüler_innen kleine Holzwürfel, die man an den Schlüsselbund hängen kann. Sie sollen Denkmäler im Hosentaschenformat sein, die im Alltag an das Unbegreifliche erinnern und dem Vergessen vorbeugen helfen.

Erwartungsgemäß waren unter den Schüler_innen viele mit Migrationshintergrund, bei den Erwachsenen sah das leider ganz anders aus. An dieser Stelle kann und darf, ja muss sich sehr wahrscheinlich sogar etwas ändern, wenn der Erinnerungsgang auch eine Zukunftsperspektive bieten soll. Zwar bringen die Schüler_innen immer wieder kreative Ideen ein, zwar nimmt das Begleitprogramm immer wieder auch aktuelle Themen auf, aber auch bei der Kernveranstaltung sollten Menschen aller Altersgruppen und Kulturen beteiligt sein, die es in Oldenburg gibt, sonst wird der Gang irgendwann zum reinen Selbstzweck.
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Bühne frei auf dem Lamberti-Markt

10.11.2017 22:23 Uhr

Stadt sucht Chöre und Interpreten

Bühne frei: Die Stadt Oldenburg sucht Chöre und andere interessierte Gruppen oder Interpretinnen und Interpreten, die beim Lamberti-Markt auftreten möchten. Zur weihnachtlichen Budenstadt gehören in der Zeit vom 28. November bis zum 22. Dezember auch zwei Bühnen. Die Kulisse des Rathausplatzes und des Schlossplatzes sowie die Hütten des Marktes sorgen für eine ansprechende Atmosphäre.

Die Terminkoordination übernimmt die Marktverwaltung. Interessierte können ihre Bewerbung bis zum 15. November an die Stadt Oldenburg, Marktverwaltung (Pferdemarkt 14, 26121 Oldenburg), oder per E-Mail an ordnung@stadt-oldenburg.de senden. Für Rückfragen steht Axel Sieling unter der Telefonnummer 0441 235-2266 zur Verfügung.

Interessierte werden gebeten, die Größe ihrer Gruppe, den Strombedarf, Terminwünsche und das geplante Programm sowie dessen Länge anzugeben. Die Stadt wird die Beiträge sammeln und ein Programm für die Marktzeit erstellen. Eine Gage oder Aufwandsentschädigung kann leider nicht gewährt werden – dafür ist den Auftretenden der Beifall des Publikums gewiss.
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»Erinnerung festhalten« ist mehr als ein Arbeitstitel

08.11.2017 23:17 Uhr

Begleitende Ausstellung zum Erinnerungsgang eröffnet

von Carsten Lienemann

„Trennungen“ heißt die Kunstausstellung, die am Dienstag, 8. November, im Eingangsbereich der Landesbibliothek eröffnet wurde. Sie ist Teil des Begleitprogramms zum Erinnerungsgang, der jedes Jahr am 10. November im Innenhof der Landesbibliothek beginnt. Die Schüler_innen der Klasse 10b der IGS Kreyenbrück haben 18 Fotos jüdischer Männer einem Tontrennungsverfahren unterzogen und in großformatige Portraits übertragen.

Das Anliegen der Ausstellung ist die würdevolle Erinnerung an die Menschen, die in Olden­burg lebten und die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Schülerin­nen und Schüler der Klasse 10b der IGS Kreyenbrück haben sich künstlerisch mit diesen Opfern auseinandergesetzt und dies in großformatigen Porträtmalereien umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler wollen den jüdischen Männern, die den Gang von der Polizeika­serne am Pferdemarkt zum Gerichtsgefängnis antreten mussten, um anschließend depor­tiert zu werden, ein Gesicht geben. Sie wollen somit verdeutlichen, dass es sich nicht um namenlose Opfer handelt. Die Männer hatten in dieser Stadt Familie, Berufe und Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft. Überlieferte Porträtfotos zeigen Männer, die fest im Leben ste­hen. Gut gekleidet, zuversichtlich und ernst bis freundlich dreinschauend vermitteln sie das Bild von Personen, die viele persönliche Ziele schon erreicht haben. Ihr Leben - und das ihrer Angehörigen - hätte anders enden müssen und sollen.

»Durch das aufwendige Verfahren bekamen die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich intensiv nicht nur mit der NS-Zeit, sondern mit realen Personen zu beschäftigen«, sagte der Stellvertrende Schulleiter der IGS Kreyenbrück, Heiko Weber. Die Gesellschaft und insbesondere die Schule habe die Aufgabe, Jugendliche zu selbstsicheren, kritischen Menschen werden zu lassen. »Ich glaube, dass man selbstsichere Menschen nicht so leicht verführen kann«, so Weber.

Corinna Roeder, Direktorin der Landesbibliothek, dankte Schüler_innen und Lehrer_innen der IGS Kreyenbrück für ihr Engagement und ihre Kreativität. »Sie haben sich mit kritischer Distanz mit der NS-Zeit in Oldenburg und der Judenverfolgung beschäftigt und durch die Portraits einen persönlichen Bezug hergestellt. Engagement in diesem Zusammenhang muss wissenschaftlich fundiert sein, um sich nicht für beliebige Zwecke vereinnahmen zu lassen«, sagte Roeder und ließ offen, ob sie auf umstrittene angekündigte Aktionen für den eigentlichen Erinnerungsgang anspielen wollte.

»Ich bin beeindruckt von der Präsentation, sowohl der Bilder als auch des musikalischen Beitrags der Schulband«, erklärte Fredo Behrens, Sprecher des Arbeitskreises Erinnerungsgang. »Die Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück, die in diesem Jahr gemeinsam mit dem Arbeitskreis den Erinnerungsgang und das Begleitprogramm gestalten, haben das Motto ›Erinnerung festhalten‹ gewählt«. Zuerst sei es nur ein Arbeitstitel gewesen, aber recht bald sei klar geworden, dass es genau darum gehe. Wir Nachgeborenen seien in der Pflicht, uns der Vergangenheit mit allen Konsequenzen zu stellen. »Für Demokratie muss immer wieder gekämpft werden«, so Behrens.

Die Ausstellung ist noch bis zum 18.11.2017 im Foyer der Landesbibliothek zu sehen.
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Tanz und Akrobatik wie zu Luthers Zeiten

08.11.2017 09:12 Uhr
In der Schüler-Ausstellung „Luther macht Laune“, die das Horst-Janssen-Museum aktuell zeigt, können sich die Museumsbesucher am Donnerstag, 9. November, um 17 Uhr auf eine Tanz- und Akrobatikvorführung freuen. Schülerinnen des Herbartgymnasiums aus den Projektgruppen „Mittelalterliche Markfeste“ und „Gesellschaftstanz“ haben Tanz und Akrobatik wie zu Luthers Zeiten einstudiert. Die Darbietung dauert etwa 30 Minuten. Der Eintritt ist frei.
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100 Oldenbürger sorgen für musikalisches Chaos

28.10.2017 21:01 Uhr
100 DJs Party
18. November im Cadillac - Oldenburg


Gemäß dem Titel werden einhundert bekannte Gesichter aus dem Oldenburger Leben für eine Songlänge das Schicksal der Tanzwütigen in ihren Händen halten.

Eingeladen wird alles, was die Oldenburger Kulturlandschaft zu bieten hat: legendäre Kneipiers, Musikerinnen, Sportler sowie diverse Gesichter des Nachtlebens und ganz viele Charakterköpfe.

Die Akteur*innen sind also keineswegs DJ Profis – viele werden zum ersten mal die gespannte Menge beschallen.

Die Spielregeln sind einfach und zugleich eine Herausforderung, denn alle DJs dürfen jeweils nur einen einzigen Song spielen. Musikalische Willkür, ein stilistisches Chaos und jede Menge Überraschungen sind also vorprogrammiert.

Schließlich haben die letzten beiden Partys in oldenburg 2009 und 2011 gezeigt, dass selbst die „Münchener Freiheit“ im Strom der Dancefloor-Euphorie beim Publikum ein absoluter Knaller sein kann. Aber auch die Jets mit „Are you gonna be my girl“, die HipHop-Ikonen Kriss Kross mit „Jump“ oder „Funky Cold Medina“ von Tone L?c schlugen ein wie eine Bombe.

Von Pop über Metal, von Rockabilly bis Chanson, von James Brown bis zu DJ Koze - hier soll alles möglich sein und regelrecht aufeinanderprallen. Vereint sind alle wieder nur in einer Sache: Die Tanzfläche zum Kochen zu bringen!
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