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Oldenburg auf dem Weg zur Smart City

15.06.2017, 00:03 Uhr

OB Krogmann: „Technische Entwicklung soll den Menschen helfen“

Selbstparkende Autos, bessere Möglichkeiten für ein selbstständiges Leben im Alter, eine bessere medizinische Versorgung oder ein intelligentes und umweltschonendes Mobilitätskonzept. Die Steuerung und Nutzung von Trink- und Abwasser und ein nachhaltiges Energiemanagement. All diese Möglichkeiten sind Begriff „Smart City“ enthalten.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann steckt den Rahmen der anstehenden Debatte ab, indem er betont: „Mir war von Beginn an wichtig, dass bei allen Fragen der Mensch und ein konkreter Nutzen im Mittelpunkt stehen sollten. Nur so ist die entsprechende Akzeptanz zu erreichen.“

Die Vision der wesentlichen Inhalte der Smart City Oldenburg wird heute vom Institut OFFIS im Ausschuss für Wirtschaftsförderung vorgestellt. Das Visionspapier wurde nach einer Bestandsaufnahme der Aktivitäten, Experteninterviews und mehreren Workshops erarbeitet und deckt die Bereiche Versorgung, Verkehr, Smart Governance und Lebensqualität ab. Es enthält darüber hinaus Empfehlungen für zukünftige Smart City Schwerpunkte und eine Übersicht über Fördermöglichkeiten.

Die Smart City Strategie Oldenburg wird in der Ausschusssitzung durch Prof. Sebastian Lehnhoff, Vorstandsmitglied im Informatikinstitut OFFIS und Professor für Energieinformatik an der Universität Oldenburg, vorgestellt. Der Bericht mit dem Titel „Smart City Oldenburg: Der Mensch im Mittelpunkt“ ist in Kurzfassung im Ratsinformationssystem unter www.oldenburg.de abrufbar.

Bei all diesen Entwicklungen ist Krogmann ganz wichtig: „Die Nutzer sollen die Hoheit über ihre Daten behalten. Denn nur mit der Akzeptanz bei den Menschen kann technologischer Fortschritt erfolgreich sein.“

Um den gesamten Prozess aktiv zu steuern, richtet der OB eine Stabsstelle Digitalisierung ein, die am 1. Juli ihre Arbeit aufnimmt und direkt dem OB zugeordnet ist. Die Stabsstelle Digitalisierung übernimmt dabei eine koordinierende Rolle innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung. Für die Stelle konnte die zertifizierte Projektmanagement-Fachfrau Julia Masurkewitz-Möller gewonnen werden. Sie hat im Rahmen ihrer derzeitigen Tätigkeit im Informatik-Institut OFFIS bereits intensiv am Smart-City-Prozess in der Stadt Oldenburg gearbeitet.
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