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Schule

Tanz und Akrobatik wie zu Luthers Zeiten

08.11.2017 09:12 Uhr
In der Schüler-Ausstellung „Luther macht Laune“, die das Horst-Janssen-Museum aktuell zeigt, können sich die Museumsbesucher am Donnerstag, 9. November, um 17 Uhr auf eine Tanz- und Akrobatikvorführung freuen. Schülerinnen des Herbartgymnasiums aus den Projektgruppen „Mittelalterliche Markfeste“ und „Gesellschaftstanz“ haben Tanz und Akrobatik wie zu Luthers Zeiten einstudiert. Die Darbietung dauert etwa 30 Minuten. Der Eintritt ist frei.
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Über 1000 Schüler_innen arbeiten für das Erinnern

29.10.2017 00:19 Uhr

Die IGS Kreyenbrück gestaltet in diesem Jahr das Begleitprogramm zum Erinnerungsgang

»Erinnerungen festhalten«, das ist der Leitgedanke, den die IGS Kreyenbrück für den Erinnerungsgang am 10.11.2017 gewählt hat. In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang ist die IGS in diesem Jahr für die Planung und Durchführung verantwortlich und hat ein vielfältiges Rahmenprogramm zusammengestellt, welches den Gang thematisch einrahmt und inhaltlich vertieft.

Am Freitag, 27. Oktober, stellten die Schülerinnen und Schüler ihre zahlreichen Projekte vor, in denen ganz unterschiedlichen Aspekte des Erinnerns betrachtet werden. So hat der sechste Jahrgang zusammen mit dem Verein Heimatsucher e. V. die Erinnerungen von Zeitzeug_innen zu Stop-Motion-Filmen verarbeitet. Unterstützt von Werkstattfilm e. V. hat der neunte Jahrgang einen Film über die NS-Zeit in Oldenburg erstellt.

Während des diesjährigen Ganges werden die IGS-Schüler_innen kleine Holzwürfel verteilen. »Unser dringender Wunsch, Erinnerungen festzuhalten, wird dadurch greifbar und bleibt nicht auf wenige Augenblicke begrenzt. Die Würfel sind daher ›Denkmäler im Hosentaschenformat‹, die im Alltag an das Unbegreifliche erinnern und dem Vergessen vorbeugen helfen«, sagt Heike Schaadt, Didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück..

Weitere Projektbeispiele:
  • Die antijüdischen Gesetze der NS-Zeit wurden zusammengetragen und werden auf dem Erinnerungsgang gezeigt.

  • In einem Kunstprojekt erhielten die Opfer ein Gesicht; ab dem 8. November sind die Portraits in der Landesbibliothek am Pferdemarkt zu sehen.

  • Die Wohnorte der Juden in Oldenburg wurden auf einem Stadtplan lokalisiert.

  • Aktuelle Musik- und Raptexte, die sich mit Diskriminierung und Rassismus beschäftigen, wurden untersucht.

  • Die Kurzgeschichte «Die Küchenuhr« von Wolfgang Borchert wurde in Fotostorys umgesetzt

  • Symbole und Schrift wurden analysiert.


»Seit Januar arbeiten die Jahrgänge 6 bis 12 am Begleitprogramm. Die Hauptarbeit haben die Schülerinnen und Schüler in zwei Projektwochen absolviert. Außerdem standen pro Woche zwei AG-Stunden zur Verfügung«, erklärt Bastian Kohlhaase, Koordinator an der IGS für den Erinnerungsgang.

Die Einzeltermine des umfangreichen Programms sind im Faltblatt zum Erinnerungsgang aufgeführt. Der Erinnerungsgang selbst beginnt wie in jedem Jahr am 10. November um 15:00 Uhr auf dem Innenhof der Landesbibliothek.
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Stadt sperrt Räume im Bildungszentrum für Technik und Gestaltung

04.08.2017 18:02 Uhr

Asbestwerte in den Räumen liegen über den Grenzwerten

Bei Routinemessungen des Bremer Umweltinstituts vor dem Beginn von Bauarbeiten im Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) ist eine Überschreitung von Grenzwerten für Asbest in der Raumluft festgestellt worden. Daraufhin wurde gestern Abend die Schulleitung informiert und eine vorübergehende Sperrung großer Teile der unteren Etage des Schulgebäudes festgelegt.

Nicht betroffen sind die Räume des ersten Obergeschosses, die Verwaltungsräume und die Pausenhalle. Diese Räume können in Betrieb bleiben. Die Schulleitung hat heute früh Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte informiert und ist dabei, den Unterrichtsplan entsprechend zu ändern. Zu diesen Maßnahmen gehört, dass etwa 400 Schülerinnen und Schüler zunächst einmal vom Berufsschulunterricht freigestellt werden und vorerst in ihren Betrieben bleiben.

Das asbestbelastete Material ist in den Stützpfeilern des Schulgebäudes verbaut worden. Die Messungen waren veranlasst worden, weil Bauarbeiten für den Brandschutz erfolgen sollten. Die Stadt ist bereits im Gespräch mit einer Firma, die nach Möglichkeit bereits am Wochenende damit beginnen wird, die betroffenen Pfeiler zu verkleiden. Anschließend kann die Feinreinigung der Räume erfolgen.

Wie lange die Räume gesperrt bleiben ist bisher noch offen, die Stadt geht nach derzeitigen Erkenntnissen von bis zu drei Wochen aus. Für die Herbstferien ist ein kompletter Ausbau der asbesthaltigen Materialien geplant.
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Meeresforschung aus Schülersicht mit „Tief unter dem Meer“ und „Meer sehen“

04.08.2017 17:40 Uhr

Frei buchbare Vermittlungsangebote für Schulklassen im Edith-Russ-Haus

Im Rahmen von zwei Workshopangeboten wird das Edith-Russ-Haus für Medienkunst mit der aktuellen Ausstellung „Ozeane“ zum Klassenzimmer: So können Kinder im Kita- und Grundschulalter die Ozeane erforschen und eigene Unterwasserwelten basteln, während Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen sich mit umweltpolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Weltmeere auseinandersetzen können. Beide Angebote sind bis zum 24. September nach Absprache buchbar, per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de sowie telefonisch bei Jan Blum unter 0441 235-3275.

In dem Workshop „Tief unter dem Meer“ für Kitas, Vorschulen und Grundschulen erkunden die Kinder, was es im Meer alles zu sehen gibt und was auf der anderen Seite nicht dorthin gehört. Sie erforschen die Weiten der Ozeane und basteln anschließend eine eigene Unterwasserwelt. Der Workshop dauert 90 Minuten, die Kosten betragen 37,50 Euro.

Der Rundgang „Meer sehen“ richtet sich an weiterführende Schulen, dauert 60 Minuten und kostet 25 Euro. Die großflächigen Unterwasseraufnahmen von Armin Linke werden zum Anlass genommen, sich Gedanken über den Zustand der Weltmeere zu machen. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Themen wie dem Meeresspiegelanstieg, Seerecht, Umweltaktivismus sowie dem Industriegebiet Meer. Es können auch individuelle Schwerpunkte gesetzt werden, ebenso besteht die Möglichkeit, den Rundgang um ein (kunst-)praktisches Projekt zu erweitern.
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Schulabgänger der Sekundarstufe I weiterhin schulpflichtig

27.07.2017 20:13 Uhr

Einschulungen an den berufsbildenden Schulen stehen bevor

Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen werden in diesem Jahr ab Mittwoch, 2. August, eingeschult. Sie müssen dazu ihren Ausbildungsvertrag, Schreibmaterial und ihr Abschlusszeugnis der zuletzt besuchten Vollzeitschule mitbringen. Zum Besuch einer berufsbildenden Schule verpflichtet sind alle Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen sowie alle, die die Sekundarstufe I verlassen haben und ihre zwölfjährige Schulpflicht noch nicht erfüllt haben.

Berufsbildende Schulen Haarentor
An den Berufsbildenden Schulen Haarentor (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Informatik und Gesundheit), Ammerländer Heerstraße 33/39, werden am Mittwoch, 2. August, die folgenden Ausbildungsberufe eingeschult: Fachinformatiker-Anwendungs¬entwicklung und Systemintegration, Informatikkauffrau/-mann, IT-Systemkauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Büromanagement, Medienkauffrau/-mann Digital und Print, Personaldienstleistungskauffrau/-mann sowie Servicekraft und Kauffrau/-mann für Dialogmarketing.

Folgende Ausbildungsberufe im Bereich Gesundheit werden eingeschult: Medizinische/r Fachangestellte/r, Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r, Tiermedizinische/r Fachangestellte/r und Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r sowie auch die Fachoberschulklasse 12 der Fachrichtung Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege, und die Fachoberschulklasse Informatik, Klasse 12.

Die genaue Uhrzeit und der jeweilige Klassenraum werden rechtzeitig unter www.bbs-haarentor.de sowie am Einschulungstag auf entsprechenden Hinweistafeln veröffentlicht. Weitere Informationen gibt es auch unter Telefon 0441 77915-0.

Berufsbildende Schulen Wechloy
An den Berufsbildenden Schulen Wechloy (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Recht und Verwaltung), Am Heidbrook 10, Telefon 0441 2182-0, findet die Einschulungsveranstaltung für alle Ausbildungsberufe am Donnerstag, 3. August, um 14 Uhr in der Pausenhalle statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bbs-wechloy.de.

Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG)
Die technischen und gestalterischen Berufe werden am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) an der Straßburger Straße 2 beziehungsweise Ehnernstraße 132 angeboten. Ausbildungsbetriebe können sich im Internet unter www.bztg-oldenburg.de (unter Schnellzugriff/Erster Schultag) über den ersten Unterrichtstag informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Berufsbildende Schulen 3 (BBS 3)
An den Berufsbildenden Schulen 3 (BBS 3), Maastrichter Straße 2, findet die Einschulung für die Vollzeit-Schülerinnen und -schüler – sofern sie nicht bereits erfolgt ist – am Donnerstag, 3. August, statt. Die neuen Klassen der Berufsfachschulen, der Berufseinstiegsklasse, des Berufsvorbereitungsjahrs sowie der Berufsoberschule, Fachoberschulen, Fachschulen und Beruflichen Gymnasien werden zu unterschiedlichen Zeiten eingeschult, die im Internet unter www.bbs3-ol.de unter dem Stichwort Einschulung eingesehen werden können. Ebenfalls sind unter diesem Stichwort die bereits bestehenden Klassen mit den ersten Unterrichtstagen gelistet. Die Schultage für die Berufsschulklassen sind den Betrieben mitgeteilt worden und auch im Internet unter www.bbs3-ol.de nachzulesen.

Schulpflichtige Schülerinnen und Schüler, die für das neue Schuljahr noch einen Schulplatz an den BBS 3 suchen und noch keinen Schulplatz an einer berufsbildenden Schule angenommen haben, melden sich bitte am 3. August um 15 Uhr mit dem letzten Zeugnis im Eingangsbereich der BBS 3.

Jugendliche müssen zwölfjährige Schulpflicht erfüllen Jugendliche, die zum Ende des vergangenen Schuljahres eine allgemeinbildende Schule verlassen und noch keinen zwölfjährigen Schulbesuch hinter sich haben, sind weiterhin schulpflichtig. Wer eine Berufsausbildung beginnt, ist verpflichtet, die Berufsschule zu besuchen. Das gilt auch für Auszubildende, die ihre zwölfjährige Schulpflicht bereits erfüllt haben. Jugendliche, die ihre Schulpflicht noch nicht erfüllt haben und keinen Ausbildungsvertrag abschließen konnten, müssen ihre Schulpflicht nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule an einer berufsbildenden Schule erfüllen. Sie können das Berufsvorbereitungsjahr, eine Berufseinstiegsklasse, eine Berufsfachschule oder eine andere Vollzeitschule besuchen. Die Anmeldungen für die Vollzeitschulen an den berufsbildenden Schulen wurden bereits im Februar entgegengenommen, sind im Falle von Schulpflichtigen aber auch jetzt noch möglich. Auskünfte über noch bestehende Aufnahmemöglichkeiten erteilen die Schulen.

Umschulungen
Wer eine Umschulung beginnt, kann die Aufnahme in eine berufsbildende Schule beantragen. Vor Beginn des Schulbesuchs müssen die Umschülerinnen und Umschüler den Aufnahmeantrag des Umschulungsträgers – der Agentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung – vorlegen.

Weitergehende Informationen über alle Oldenburger berufsbildenden Schulen gibt es im Internet unter www.bbs-ol.de, Informationen zu den Schulanmeldungen sind ebenso unter www.oldenburg.de/schule zu finden.
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Klassensprecher_innen diskutieren über Integration

27.06.2017 22:00 Uhr
Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Jahrgänge 5 bis 11 der Integrierten Gesamtschule Kreyenbrück haben am Montag, 12. Juni, in der Kulturetage über gelungene Integration diskutiert und erörtert, was es dafür braucht.

Eingeladen waren die rund 60 Schülerinnen und Schüler von der Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg zusammen mit der Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“. In Gruppen diskutierten die Schülerinnen und Schüler, wo Integration und vielfältiges Miteinander ihrer Wahrnehmung nach gut klappt und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Dabei scheuten sich die Jugendlichen auch nicht, Probleme offen anzusprechen. Danach erarbeiteten sie ihre Ideale eines guten Zusammenlebens und mit welchen Maßnahmen diese erreicht werden können. Abschließend wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen festgehalten und für alle präsentiert.

Die Veranstaltung fand statt im Rahmen der aktuellen Fortschreibung des städtischen Integrationskonzeptes. Unterstützt durch das EU-Projekt „Arrival Cities“ und das Projekt „Ankommen in Deutschland“ der Bertelsmann-Stiftung, hatte die Stabsstelle Integration seit Januar Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, in gemeinsamen Workshops Ideen und Vorschläge für das neue Integrationskonzept zu entwickeln. „Unsere Schülerinnen und Schüler sind sehr engagiert und leben Vielfalt jeden Tag“, sagt Heike Schaadt, didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück. „Aber ein gutes Zusammenleben fällt nicht vom Himmel.“

Nils Padberg, Mitarbeiter der Stabsstelle Integration, ergänzt: „Gerade die jungen Leute sind Expertinnen und Experten für Integration, darum wollen wir auf ihre Erfahrungen nicht verzichten.“ Die IGS ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“, gemeinsam mit dem Yezidischen Forum, IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V., der Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück, dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft und der Stabsstelle Integration.
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Museums-Kunst-Schule

14.06.2017 23:56 Uhr

Schülerinnen und Schüler erobern die städtischen Museen

Elf Schülerinnen und Schüler der Schule am Borchersweg entdeckten von Oktober 2016 bis Juni 2017 das Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum Oldenburg. Die Kinder der 5. Klasse besuchten mit ihrer Lehrerin Meike Busse-Arnold und der pädagogischen Mitarbeiterin Monika Nordbrock einmal im Monat die Museen und schauten sich diverse Sonderausstellungen an. Heike Seiferth, Kunstvermittlerin an den städtischen Museen, machte jeden Besuch zu einem Erlebnis, der die Kreativität der Schülerinnen und Schüler im Atelier anregte. „Berührungsängste hatten die Kinder nie“, erzählt Frau Seiferth. Die Kunstvermittlerin ist begeistert von den motivierten Kindern. Ob Schrottskulpturen wie von Jean Tinguely, fantastische Malereien wie die von Otmar Alt oder gezeichnete Klangerlebnisse zu „Sound goes Image“, die Schülerinnen und Schüler waren stets neugierig. Zu der jetzigen Sonderausstellung „Helene von Oldenburg. Janssen revisited“ entstanden Collagen aus Horst Janssen Werken, eigenen Zeichnungen und Tapete, die in der Kinderecke des Museums zu sehen sind.

Die Inspiration durch die Museumsbesuche wird in der Schule mit Teréz Fóthy, Kunsttherapeutin an der Schule fortgeführt. „Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum ist sehr vertrauensvoll“, erläutert Frau Fothy. „So kann die künstlerische Arbeit in der Schule weitergeführt werden.“ Zum Ende des Projektes Museum-Kunst-Schule bekommt jedes Kind ein Zertifikat, welches die Teilnahme und die Kompetenzen festhält, die erworben worden sind.

Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüle der Schule am Borchersweg können bis zum 30. Juli in der Kinderecke des Horst-Janssen-Museum besichtigt werden. Die Ausstellung wird in den Atelierräumen fortgesetzt und ist nach Absprache unter 0441 235-2891 zu besichtigen.
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Schüler zeigen „Spielraum Grün“ in der Artothek

25.05.2017 11:12 Uhr

Ausstellung bis 15. Juni 2017

In der Artothek Oldenburg ist bis zum 15. Juni die Ausstellung „Spielraum Grün“ zu erleben, die gestern Abend erfolgreich eröffnet wurde. 23 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b vom „Förderzentrum Lernen“ der Schule am Bürgerbusch haben phantasievolle Bilder, Objekte, Fotografien und einen Trickfilm gestaltet, in denen das Farbspektrum Grün spielerisch ausgelotet wird. Im Rahmen des Projekts „Artothek & Schule“ besuchten sie mit ihren Klassenlehrerinnen Inger Kramer und Iris Klußmann die Kunstausleihe und ließen sich dort von sechs Werken der Künstler Christoph Peter Seidel, Ingo Kürten, Susanne Krause, Helmut Lindemann und Wulf Kirschner inspirieren, in denen die Farbe Grün im Mittelpunkt steht. „Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, dass die Farbe Grün für die Kinder im kreativen Schaffen zu einem sinnlichen und spielerischen Erlebnisraum wurde“, freut sich Kuratorin Dr. Sabine Isensee, Leiterin der Artothek.

Mit großer Begeisterung haben die Schüler die Kunstwerke in ihr Klassenzimmer ausgeliehen, sie erforscht und dann sehr ideenreich mit unterschiedlichen Materialien und Techniken experimentiert. Sie haben mit Farben gemalt, Figürliches gezeichnet, Stoffe bedruckt, Käfer aus Ton geformt, in der freien Natur fotografiert und einen Trickfilm über grüne Monster gedreht.

Führungen zur Ausstellung „Spielraum Grün“ sind auch außerhalb der Öffnungszeiten der Artothek möglich. Sie können beim Museumspädagogischen Dienst Oldenburg nach Absprache unter Telefon 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de gebucht werden.
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MICK 2017 – Ein ganz gewöhnliches Fußballturnier

21.05.2017 18:27 Uhr
Es war das zehnte Grundschul-Fußballturnier für Mädchenmannschaften unter der Überschrift »MICK – Mädchen kicken mit«, das an diesem 19. Mai stattfand, doch wirklich wichtig hat das niemand genommen. Das öffentliche Interesse hat stark nachgelassen. Und das ist gut so, zeigt es doch, dass dieses nach wie vor herausragende Projekt auf dem besten Weg ist, sein eigentliches Ziel zu erreichen.

Es ist inzwischen keine besondere Nachricht mehr, dass Mädchen Fußball spielen, mit ebenso viel Ehrgeiz und Spaß wie Jungen. Es ist auch nichts außergewöhnliches mehr, dass alle Mädchen, die hier zur Schule gehen, miteinander Fußball spielen, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

19 Grundschulen hatten 20 Teams ins Turnier geschickt, das in 4 Gruppen mit je 5 Mannschaften gestartet wurde. Die Gruppenspiele gingen großenteils sehr knapp aus, ein Zeichen für die hohe Ausgewogenheit. Daher gehörte auch ein bisschen Glück dazu, am Ende als Siegerteam dazustehen.

Aber um das Gewinnen geht es ja letztlich gar nicht, das haben alle Trainer_innen und Betreuer_innen ihren Spielerinnen wiederholt gesagt. Dass dieses Turnier in dieser Form ganz selbstverständlich jedes Jahr stattfindet (und seit mehreren Jahren ja auch einen winterlichen Ableger in der Halle hat), ist ein Gewinn für alle, die Mädchen, die Schulen, die Gesellschaft. Die Pokalgewinner und die Platzierten wechseln jedes Jahr, die Sieger_innen nicht.

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IGS Kreyenbrück ist ausgezeichnet!

24.04.2017 21:36 Uhr

Repair-Cafe und »Lernen durch Engagement« ist »sozial genial«!

Die IGS Kreyenbrück hat an dem zweiten Service-Learning-Wettbewerb »sozialgenial – Schüler engagieren sich« teilgenommen und gehört seit diesem Jahr zu den deutschlandweit nur fünf ausgezeichneten Schulen! Am 31. Mai fahren die Didaktische Leitung Heike Schaadt, Christian Dierking, Leiter der Technik-AG und des erfolgreichen Repair-Cafés, eine Schülerin und drei Schüler nach Berlin, um die Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Doch was ist überhaupt »sozialgenial« und wofür wurde die Schule genau ausgezeichnet?

»sozialgenial« ist ein Wettbewerb, der Schulen deutschlandweit dazu anregen möchte, Unterricht und Engagement miteinander zu verknüpfen. Das Projekt entstand 2009 auf Initiative der WGZ BANK (heute DZ BANK) und in Kooperation mit der Stiftung »Aktive Bürgerschaft«, es wird gefördert von der DZ BANK. Die Stiftung »Aktive Bürgerschaft« hat nach dem ersten Wettbewerb im letzten Jahr auch im Jahr 2017 wieder die besten Service-Learning-Schulen in Deutschland ausgezeichnet, die Schulen also, die Unterricht und Engagement am besten und nachhaltigsten miteinander verknüpfen. Hierbei ist die Leitidee der Stiftung folgende: »Gemeinsam stiften und sich persönlich engagieren in dem Ort oder der Region, in der man lebt oder arbeitet.« Und für genau diese Idee steht auch die IGS Kreyenbrück. Durch vielfältige Kooperationen innerhalb Oldenburgs und vor allem im Stadtteil Kreyenbrück und durch die Förderung des Schülerengagements in ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldern zeichnet sich die IGS Kreyenbrück besonders aus.

Beispielhaft sollen hier die für die Auszeichnung besonders wichtigen beiden Engagement-orientierten Handlungsorte, zum einen das Repair Cafe und zum anderen das Schulfach »Lernen duch Engagement« (LdE), kurz vorgestellt werden. Denn in genau diesen beiden Handlungsorten wird deutlich, warum die IGS Kreyenbrück ausgezeichnet wurde.

Ungefähr 150 Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück engagieren sich derzeit ehrenamtlich im Rahmen von LdE in ganz unterschiedlichen Institutionen. Das Schulfach wird vom siebten bis zum achten Jahrgang für jeweils zwei Stunden in der Woche unterrichtet, wobei im ersten Halbjahr theoretische Grundlagen über Engagement und Ehrenamt gelehrt werden. Daraufhin suchen sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Institution, in der sie sich für zwei Halbjahre circa zwei Stunden in der Woche ehrenamtlich engagieren. Besonders beeindruckend seien die Vielzahl an gemeinnützigen Institutionen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler wöchentlich einbringen können, und die Dauer des Ehrenamtes. Dies zeige die Qualität des Engagements auf. Und auch die Didaktische Leitung ist stolz darauf, dass bis auf wenige Ausnahmen der gesamte fünfzügige siebte Jahrgang einen Ort zum ehrenamtlichen Engagement gefunden hat.

Auch das Repair Café sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Unterricht und Engagement miteinander sinnvoll verknüpft werden kann. Im Wahlpflichtkurs »Ehrenamtlicher Fahrradmechaniker« bereiten sich Schülerinnen und Schüler auf ihren Einsatz im Repair Café vor, welches 2016 in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Technik der Universität Oldenburg ins Leben gerufen wurde. Dies ist ein fester Treffpunkt im Stadtteil geworden. In gemütlicher Atmosphäre treffen sich hier Jung und Alt aus verschiedenen Lebenskulturen und kommen beim Reparieren ins Gespräch. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich in ihrer Arbeit anerkannt und sind stolz auf ihre Tätigkeiten. Velten, 13 Jahre, beschreibt seine Arbeit so: »Ich fühle mich dabei gut, da wir für Leute mit nicht so viel Geld Sachen reparieren. Dabei sind wir in der Gemeinde und können uns auch mit neuen Leuten unterhalten.« Die monatlich stattfindenden Freitagstermine werden im Stadtteilmagazin regelmäßig bekannt gegeben und locken eine Vielzahl an Besuchern an. Einmal im Monat reparieren die Schülerinnen und Schüler dort Fahrräder, organisieren Kaffee und Kuchen, nehmen Aufträge an und leiten diese an die Reparateure weiter. Zudem helfen die syrischen Schüler der Sprachlernklasse zum Beispiel bei Textilarbeiten.

Nähere Informationen über:
http://www.aktive-buergerschaft.de/service_learning/service-learning-wettbewerb
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„Zukunfts(t)räume“

01.03.2017 09:32 Uhr

Rezitierabend an der IGS Kreyenbrück

Am 27.02.2017 fand von 18.00–19.30 Uhr der jährliche Rezitierabend dieses Mal zum Thema „Zukunfts(t)räume“ im Forum der IGS Kreyenbrück statt.

Besonders war an diesem Abend, dass die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld in jahrgangsübergreifenden Kreativ-Workshops in der Erarbeitung ihrer Beiträge unterstützt wurden. Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 11. Jahrgang erarbeiteten gemeinsam mit externen Künstlern und Kreativen (Jan Blum, Christian Bruns, Christian Jakober und Boran Wehlau) in sechs unterschiedlichen kulturell-künstlerischen Workshops vom 6. bis zum 10. Februar sehr sehenswerte Beiträge. Das Rahmenthema war dabei allen Workshops gemein: „Zukunfts(t)räume“. Die Fragen nach dem, was in der Zukunft passiert, wer man in der Zukunft sein wird, sind so aktuell und brisant wie lange nicht mehr. Die Welt befindet sich in so vielen Bereichen im Umbruch: Politik, Gesellschaft, Moral, das Leben miteinander, die (virtuelle) Wirklichkeit, - um nur einige Schlagworte zu nennen. Alles wird in Frage gestellt und alles erscheint brüchig. Umso wichtiger ist es, dass jeder Einzelne von uns sich Gedankenräume schafft, um eine sinnvolle Zukunft zu entwerfen. So sollten auch die Schülerinnen und Schüler auf künstlerisch-kreative Weise sich selbst als „Erschaffer“ einer (besseren) Zukunft begreifen. Den Schülerinnen und Schülern wurde der RAUM ermöglicht, um die ZukunftsTRÄUME zu erschaffen.

Und eben diese Träume wurden auf der Bühne des Rezitierabends lebendig. Pro Workshop nahmen ca. 15 Schülerinnen und Schüler freiwillig und mit großer Motivation teil. Während in den ersten beiden Tagen die Kreativwoche noch von den Externen angeleitet wurde, wurde jedoch der zweite Teil der Woche selbstständig von Lehrerinnen und Lehrern der IGS Kreyenbrück begleitet. Die Künstler initiierten die Projektarbeit, die von den Lehrern weitergeführt wurde. So nahmen die Externen eine kulturelle Multiplikatorenfunktion ein. In Zukunft sollen zwar weiterhin Kreative und Künstler in die IGS eingeladen werden, jedoch bilden sich einige Lehrerinnen und Lehrer der IGS Kreyenbrück so weit fort, dass sie auch selbst die Kreativworkshops anleiten können. Vielfältige, selbst gestaltete Hörspiele, Raps, Poetry-Slam-Beiträge, Kunst-Drucke, Kurzfilme und Theaterszenen sind in diesen Projekten entstanden, die nur darauf warteten, bestaunt zu werden.

Gerade die Unterstützung durch die Künstler, aber vor allem auch das eigenständige und kreative Arbeiten sowie das gemeinsame Präsentieren war für die Schülerinnen und Schüler eine besondere und lehrreiche Erfahrung im Schulalltag. In der abschließenden Reflexionsrunde der Workshops wurde deutlich, dass es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht hatte und viele meldeten zurück, dass sie durch dieses Arbeiten ihr Selbstvertrauen steigern konnten.

Finanziert wurde das Projekt durch die Teilhabe der IGS Kreyenbrück an dem Projekt „Schule:Kultur!“. Die IGS Kreyenbrück ist eine von 40 ausgewählten Schulen aus Niedersachsen, die Teil dieses Projektes sind, dessen Ziel es ist, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives Schaffen zu begeistern. Dieses Ziel, so viel lässt sich festhalten, ist durch die und während der Kreativworkshops erreicht worden.

Der Rezitierabend war ein großer Erfolg und fand vor vielen Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und auch interessierten Bewohnern Kreyenbrücks statt.
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»Bunt wie ein Mosaik«

21.02.2017 18:20 Uhr

Sprachlernklasse der IGS Kreyenbrück präsentiert ihr Wandbild

Sie sind 24 Kinder und Jugendliche, und sie sind seit einem Jahr hier. Oder seit zwei Monaten. Sie sind 10 Jahre alt. Oder 13. Oder 15, oder 18. Mädchen und Jungen, bunt gemischt, geboren in Syrien, dem Irak, Afghanistan, Polen. Zusammen bilden sie die Sprachlernklasse der IGS Kreyenbrück, die von Nadine Diegel und Mehtap Sengün geleitet wird, und so bunt und kleinteilig wie ihre Gruppe ist das Kunstwerk, dass sie jetzt der Öffentlichkeit präsentiert haben.

Seit November letzten Jahres arbeitet der Verein Bildungskreis e. V. mit den Schülerinnen und Schülern der Sprachlernklasse der IGS Kreyenbrück an dem zweiteiligen Projekt „Sprache durch Kunst“. In dem Projekt sollen Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen ihre Sprachfertigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten erweitern. Vier Monate lang haben die Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse mithilfe des Künstlers Rodi Khalil an Mosaik-Bildern gearbeitet. Am Montag, 20. Februar 2017, haben die jungen Künstler_innen ihr Ergebnis in der IGS Kreyenbrück präsentiert.

»Die Schülerinnen und Schüler konnten sich hier ausprobieren und Verständigung in anderen Kontexten anwenden. Die Sprache wird dabei nicht ausschließlich über der Kopf, sondern über Gefühle und Handeln vermittelt«, sagte die Didaktische Leiterin der IGS Heike Schaadt. Sie freute sich über die Unterstützung durch den Bildungskreis e. V. in Person von Anja Seemann, die das Projekt leitet und auch für die Finanzierung gesorgt hat.

Möglich macht das gesamte Projekt die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. »Künste öffnen Welten« im Rahmen des Förderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«, ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für außerschulische Angebote der kulturellen Bildung spezifisches Projekt.

»Es war eine anstrengende, aber schöne Zeit«, findet Rodi Khalil. »Wir haben die Sprache vergessen und uns mit Hilfe der Kunst unterhalten. Ich wünsche Euch, den Schülerinnen und Schülern der Sprachlernklasse, dass Ihr Mosaikteilchen in Deutschland werdet.« Sein Dank galt der Schule im Allgemeinen, der Werkstatt, »weil wir ganz selbstverständlich alle Geräte benutzen durften« und dem Pädagogischen Mitarbeiter der IGS Süleyman Hür, »der immer da war, wenn wir seine Hilfe brauchten«.

Anhand einer Bilderschau konnten die Gäste die Arbeitsgänge von den ersten Entwürfen bis zum fertigen Wandbild nachvollziehen. Anschließend bedankte sich jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler bei Rodi Khalil und Anna Seemann.

Ab Februar 2017 beginnt der zweite Baustein des Projekts: Die Erarbeitung eines Theater- oder Tanzstücks in Kooperation mit dem Verein Jugendkulturarbeit e. V. Eltern, Schüler_innen und alle weiteren Interessierten dürfen sich schon jetzt auf eine interessante Aufführung freuen.
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3. Platz für Oldenburger Schüler

09.02.2017 11:52 Uhr

3. Sieger beim niedersächsischen Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders“ für Inklusive – gegen Ausgrenzung

?Mit ihrem Anti-Mobbing-Film „Endlosschleife" gewinnen Oldenburger Schüler der Graf-Anton-Günther den 3. Preis beim Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders“. Den ersten Platz gewinnt „Deutschland aus meiner Sicht“ von Schülern der Leonore-Goldschmidt-Schule Hannover. Der 2. Platz geht an eine Dokumentation der Berthold-Otto-Förderschule in Mellendorf. Zum YouTube-Publikumssieger gekürt wird das Musikvideo „Schachfeld Khäoz“ von Schülern aus Achim bei Bremen.

Insgesamt nahmen 201 Filmteams der 8.-10. Jahrgangsstufen aus Förder- und Regelschulen am Wettbewerb für Inklusion – gegen Ausgrenzung teil und bewarben sich mit Filmideen zum Jahresmotto „ganz schön ungerecht“ für die kostenlosen Filmworkshops. 71 Schüler-Kurzfilme wurden schließlich rechtzeitig fertig. Elf Filme wurden von einer Jury um die Schauspielerin mit Down Syndrom Juliana Götze für den niedersächsischen Kurzfilmpreis nominiert. Die Schüler der Graf-Anton-Günther-Schule gewannen den 3. Preis – und den Kinobesuch mit der ganzen Klasse. Ihr Film wurde von Schülern des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte in Gebärdensprache übersetzt.

Roter Teppich für junge Filmemacher: Alle Filme wurden am 8.2. um 11 Uhr im Astor Grand Cinema Hannover mit Untertiteln und in einer Hörfilmfassung für Menschen mit Sehbehinderung präsentiert. Knapp 500 Schüler aus Förder- und Regelschulen zwischen Aurich und Göttingen nahmen an der Filmgala im Astor Kino teil. Ziel des künstlerischen Wettbewerbs ist es, Vorurteile und Berührungsängste zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Fähigkeiten abzubauen. Die Schüler-Filme werben in diesem Jahr nicht nur für mehr Gerechtigkeit sondern setzen sich auch für gesellschaftliche Vielfalt ein.
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Schauspieler des Oldenburgischen Staatstheaters liest bei Lesenacht der IGS Kreyenbrück

29.01.2017 18:42 Uhr
von Heike Schaadt

Am 26.01.2017 veranstaltete die IGS Kreyenbrück für die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs eine Lesenacht. Die Lesenacht ist eine bewährte Tradition der IGS Kreyenbrück, die jedes Jahr im Januar als Abschluss des Schulhalbjahres stattfindet. Insgesamt übernachteten ca. 200 Schülerinnen und Schüler in der Schule.

Um 19.00 Uhr trafen sich die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs in der Schule und richteten ihre Bettenlager in den Klassenräumen ein. Um 19.30 Uhr begann die Lesung des Schauspielers Klaas Schramm vom Oldenburgischen Staatstheater, der aus dem Buch „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ von Rick Riordan vorlas und seine Zuhörer in seinen Bann nahm. An dieser Stelle sei noch einmal ein herzlicher Dank an den Förderverein der IGS Kreyenbrück gerichtet, der das Honorar des Schauspielers übernahm. Zeitgleich nahmen auch einige Schülerinnen und Schüler an verschieden Angeboten rund um das Thema Lesen teil, beispielsweise bastelten sie Lesezeichen oder lasen selbstständig in Büchern zum Thema Fabeln und Sagen. Gegen 21 Uhr zogen sich die Kinder des 5. und 6. Jahrgangs in ihre Schlafsäcke zurück, konnten dort aber noch weiter lesen oder sich gegenseitig ihre Bücher vorstellen. Am nächsten Morgen erfolgte ein gemeinsames Frühstück, bevor die Schülerinnen und Schüler in den letzten Schultag des Halbjahres starteten und ihre Lernentwicklungsberichte in Empfang nehmen konnten.

Die Kooperation zwischen dem Oldenburgischen Staatstheater und der IGS Kreyenbrück besteht nun seit drei Jahren. Die IGS Kreyenbrück ist u.a. Teil des Enterprogramms. So besuchen regelmäßig Klassen der Schule verschiedene Stücke des Staatstheaters. In Zusammenarbeit mit Sandra Rasch, der Theaterpädagogin des Staatstheaters, entstanden in den letzten Jahren die Theaterprojekte „Blankenburg“ (Jahrgang 6/8), „5% Werther“ (Jahrgang 8/9), „Angst!Grusel!Schrecken!“ (Jahrgang 6) sowie ganz aktuell „Battle of Systems“. Die letzten drei genannten Stücke wurden in der Exerzierhalle aufgeführt. Die Anwesenheit eines professionellen Schauspielers an der Schule stellt eine neue Dimension der Zusammenarbeit dar und ermöglicht den Schülerinnen und Schüler einen direkten Kontakt mit einem Kulturschaffenden.

Das Bestreben der IGS Kreyenbrück ist es, möglichst verschiedene kulturelle Institutionen und Kulturschaffende in das Schulleben und damit auch in das Leben der Schülerinnen und Schüler zu integrieren. Die IGS Kreyenbrück ist eine von 40 ausgewählten Schulen aus Niedersachsen, die Teil des Projektes „Schule:Kultur!“ sind, dessen Ziel es ist, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives Schaffen zu begeistern.
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Grundschule Bloherfelde wird Ganztagsschule

23.01.2017 10:03 Uhr

Start zum Schuljahr 2018/2019

Die Grundschule Bloherfelde soll mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 in eine Ganztagsschule nach dem Rahmenkonzept „Kooperative Ganztagsbildung in Grundschulen“ umgewandelt werden. Dieser grundsätzliche Beschluss sowie die Einleitung der notwendigen Baumaßnahmen sind Inhalt eines Beschlussvorschlages, über den der Schulausschuss und der Jugendhilfeausschuss gemeinsam am 18.01.2017 beraten.

Die Schule arbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit dem Kindertagesstätten- & Beratungs-Verband e.V. an einem Standortkonzept. Die Stadt Oldenburg begrüßt die Umsetzung des Ganztags nach Rahmenkonzept an der Grundschule Bloherfelde, weil so die Ziele einer bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Verbesserung der individuellen Bildungs- und Teilhabechancen besonders wirksam erreicht werden können.

„Die Weiterentwicklung des Ganztagsangebotes ist ein wichtiges Element zur Gestaltung der Oldenburger Bildungslandschaft. Mit der Grundschule Bloherfelde werden wir in dieser Hinsicht einen großen Schritt nach vorne machen“, sagt Schul- und Sozialdezernentin Dagmar Sachse.
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Start für Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule

10.12.2016 21:07 Uhr

Anfang 2017 beginnen Planungen zur Umsetzung in Oldenburg

Vier Jahre nach dem landesweiten Startschuss für ein inklusives Schulsystem ermöglicht das Land Niedersachsen nun ab 2017 die Einrichtung der ersten elf Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI) – und das auch in Oldenburg. Schon lange wünschen sich die Oldenburger Akteurinnen und Akteure des schulischen Inklusionsprozesses ein solches Zentrum. Sozialdezernentin Dagmar Sachse sagt hierzu: „Dass wir gleich im ersten Durchgang berücksichtigt werden, ist eine große Auszeichnung. Wir haben lange auf die Einrichtung eines solchen Zentrums hingearbeitet und begrüßen die Entscheidung des Landes Niedersachsen daher sehr.“

Bereits 2012 machte sich Oldenburg auf den Weg zur Inklusiven Schule. Um den Weg inhaltlich zu begleiten, wurde durch das Amt für Schule und Bildung in Kooperation mit der Universität Oldenburg die AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ ins Leben gerufen. In der AG beteiligen sich aktuell über 60 Mitglieder unter anderem aus Schulen, dem Stadtelternrat, dem Stadtschülerrat, Selbsthilfegruppen, dem Behindertenbeirat, freien Trägern, Politik und Stadtverwaltung. Neben der gemeinschaftlichen Gestaltung wichtiger Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der räumlichen Ausstattung der Schulen oder der Richtlinien für den Einsatz von Schulbegleitung wurde bereits 2014 ein Konzept für ein Beratungs- und Unterstützungszentrum erarbeitet und dem Land Niedersachsen vorgelegt. Anfang 2017 kann in Oldenburg nun mit den konkreten Planungen zur Umsetzung begonnen werden.

Das Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule wird den Inklusionsprozess in der Stadt weiter befördern. Ein breites Beratungsangebot, die Bereitstellung inklusiver Konzepte und die Koordinierung von Unterstützungsangeboten sowie Lehrerstunden werden unter einem Dach gebündelt. Darüber hinaus entsteht ein landesweites Inklusionsnetzwerk, in dem regionale Inklusionskonzepte ausgetauscht und weiterentwickelt werden können.

Weitere Informationen zur Inklusion an Oldenburger Schulen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/schule.
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Außerschulisches Lernen mit Zertifikat

24.06.2016 10:44 Uhr
Mit ihrem jährlichen kulturellen Sommerfest begüßten die IGS Kreyenbrück und die Jugendfreizeitstätte Cafta gemeinsam die Schülerinnen und Schüler des kommenden fünften Jahrgangs. Jede Klasse, der Eltern- und Förderverein, die Kostbar und die Cafta stellten sich mit einem interessanten Bühnenprogramm, vielfältigen Ständen und Leckereien vor.

Ein besonderer Programmpunkt war der Abschluss des ersten Durchgangs im neuen Schulfach »Lernen durch Engagement«. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b und 8c wurden nach zwei Jahren mit Zertifikat aus ihren Ehrenämtern entlassen, die sie in Kindertagesstätten und Seniorenheime, zum Technischen Hilfswerk, zum Therapeutischen Reiten oder auch zur Oldenburger Tafel geführt hatten.

Die IGS Kreyenbrück hat »Lernen durch Engagement« im Schuljahr 2014/15 als reguläres Schulfach für zunächst zwei siebte Klassen eingeführt. »Wir wollten unseren Schülerinnen und Schülern eine praxisnahe Aufgabe vermitteln, bei der sie sich ernst genommen fühlen«, sagt Heike Schaadt, didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück. Die Resonanz war noch besser als erwartet, es gab Lob und Preis von allen Seiten, vor allem die Jugendlichen zeigten sich durchweg begeistert von dieser Art außerschulischem Unterricht: »Wir bekommen Einblicke in soziale Arbeit und lernen interessante Menschen aus ganz anderen Bereichen kennen.« Nach den Sommerferien werden alle fünf Klassen des neuen siebten Jahrgangs ihr »Lernen durch Engagement« beginnen.

Andere außerschulische Lernorte stellte der aktuelle siebte Jahrgang vor. Der Spanischkurs (zweite Fremdsprache ab Jahrgang 6) hat an einem Austausch mit Schülerinnen und Schülern aus Valencia teilgenommen: Im März 2016 war der Kurs für 10 Tage in Valencia, im April waren die spanischen Schülerinnen und Schüler in Oldenburg.

Mitten in einem dreijährigen Projekt befindet sich die AG Go Europe, die mit Jugendlichen aus den Niederlanden und Schweden in Verbindung steht. 2015 hatten sich alle in den Niederlanden getroffen, dieses Jahr in Schweden. 2017 kommen alle nach Oldenburg. In Kontakt stehen die Schülerinnen und Schüler über Skype das ganze Schuljahr. So können die Aktionen bei den Treffen besser vorbereitet werden.

Wie wichtig diese Begegnungen sind, merken die Jugendlichen sehr schnell: »Wir haben dieses Jahr in Schweden viele Vorurteile über Deutsche gehört, die wir hoffentlich ausräumen konnten. Wir hatten wahrscheinlich auch ein paar über die Schweden.« Sehr gelobt wurde die Schulen wegen ihrer sehr guten medialen Ausstattung. Da haben wir in Deutschland sicher noch Luft nach oben.
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10. Oldenburger Schüler-Streitschlichtertag

07.04.2016 23:20 Uhr
von Carsten Lienemann

Im Jubiläumsjahr zurück zu den Wurzeln: Zum zehnten Mal fand am Donnerstag, 7. April, das Oldenburger Forum für Schülerinnen- und Schülerstreitschlichter statt. Für die Veranstalter, bestehend aud dem Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ), dem Oldenburger Präventionsrat (PRO), der Polizeiinspektion Oldenburg/Ammerland und der Helene-Lange-Schule, kein Anlass für Gigantismus, im Gegenteil. »Wir haben dieses Mal rund 100 Schülerinnen und Schüler von Oldenburger Schulen hier, das sind genau so viele wie in den vergangenen Jahren auch. Nur dass in diesem Jahr keine Schulen aus dem Umland vertreten sind«, sagt Ulrike Heinrichs vom OFZ, gleichzeitig Stellvertretende Vorsitzende des PRO.

Insgesamt waren es aber nur etwa halb so viele Teilnehmer_innen wie in den Vorjahren, und so konnte das Programm reduziert und ein mit dem Alten Landtag der ursprüngliche Veranstaltungsort gewählt werden.

Fünf Workshops standen für die Schüler_innen zur Auswahl, auf die sie mit einer kurzen Spielszene des Kurses »Darstellendes Spiel« der Helene-Lange-Schule eingestimmt wurden. Der Ausgang war eine typische Mobbing-Situation, die plötzlich eskaliert. Die Lösung des Konfliktes war dann eine der zu lösenden Aufgaben in den Workshops.

Die Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen berichteten übereinstimmend, dass die Streitschlichtung gut funktioniert, wenn sie gefordert ist, wobei es meist um Kleinigkeiten geht. Aber die Ausbildung bringt auch etwas für die Persönlichkeitsentwicklung und das Sozialverhalten der Streitschlichter_innen. Manche nehmen das gar nicht wahr, anderen ist es durchaus bewusst.

Für den Polizeipräsidenten Johann Kühme ist die Schülerstreitschlichtung ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention. »Auch wenn man den Anteil natürlich nicht messen kann, dass wir seit mehreren Jahren einen deutlichen Rückgang der Gewalt an Schulen feststellen, verdanken wir auch den Streitschlichtern.«
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Sprache lernen über Musik und Tanz

11.02.2016 10:07 Uhr
Es liegt nicht am Rosenmontag, dass die 19 Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse an der Grundschule Dietrichsfeld als Tiger oder Bär, als Indianer, Prinzessin oder feine Dame verkleidet sind. Zwar wird hier heute auch Karneval gefeiert, aber erstmal steht die Sprachlernklasse auf der Bühne und damit im Zentrum der Aufmerksamkeit. In der Vorwoche haben sie unter der Leitung von Richard Kouadio Kouame und Christian Jakober vom Verein Global Music Player e. V. eine Bühnenshow aus Tanz und einem Lied einstudiert, die sie jetzt ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aus den Regelklassen vorführen wollen. Die Kostüme gehören zur Show, Auftreten ist viel leichter, wenn man sich ein bisschen hinter einer Maske verstecken kann.

»Es war nicht einfach, manche Kinder sprechen noch fast gar kein deutsch, nur wenige können schon mehr als ein paar Sätze«, berichtet Christian Jakober. »Erklärungen dauern lange und erfordern viel Aufmerksamkeit. Wir mussten die Gruppe teilen, um vernünftig arbeiten zu können.«

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eine letzte Probe steht noch bevor, dann kommt die Vorführung. »Fünf, sechs, sieben, acht«, zählt Richard Kouadio vor, dann »eins, zwei … halt! Genau bei ›eins‹ den Schritt machen, nicht zu früh und nicht zu spät!«. Richard wacht sehr streng darüber, dass alle den Takt einhalten. Bis zum Schluss verbessert er Kleinigkeiten, aber es funktioniert, weil die Kinder es gut machen wollen. Der letzte Probedurchlauf klappt, jetzt kann das Publikum rein.

Christian Jakober ist gespannt. »Mal sehen, wie es jetzt läuft. Oft werden die, die bei den Proben die große Klappe haben, vor Publikum ganz kleinlaut.« Aber die Sorge ist diesmal unbegründet. Niemand vergisst seine Schritte, alle können ihren Text. Und am Schluss gibt es verdientermaßen Riesenapplaus und einen großen Zugewinn an Selbstbewusstsein.

Der Förderpreis für kulturelle Bildung des Kulturbüros der Stadt Oldenburg machte diese Projektwoche möglich. Die Grundschule Dietrichsfeld und Global Music Player e. V. hatten sich mit »Begegnungen. Tanz, Theater und Musikprojekt mit Kindern aus der Sprachlernklasse« beworben und den Zuspruch in der Kategorie »participate!« erhalten.
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Zeitreise für den Klimaschutz

04.12.2015 13:54 Uhr

Die Mobile Klimaschutzschule war eine Woche lang zu Gast in der IGS Kreyenbrück

von Carsten Lienemann

Eine gedankliche Reise in das Jahr 2030: Wie werden wir wohnen und reisen, wie bewegen wir uns fort und wie kleiden wir uns? In Arbeitsgruppen befassen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a an der IGS Kreyenbrück mit diesen Fragen, immer unter dem Aspekt des Klimaschutzes. Etwa eine Stunde Zeit haben sie dafür, dann müssen sie ihre Ergebnisse vor der Klasse präsentieren.

Zuvor hatten Sie sich an den E-Learning-Stationen der Mobilen Klimaschutzschule Oldenburg über die grundsätzlichen Zusammenhänge von Energieverbrauch, Konsumverhalten und Klimaveränderung informiert. Für die jetzt anstehenden Aufgaben erhalten sie einen Fragenkatalog und Material, mit dem sie arbeiten können.

300 Schülerinnen und Schüler an der IGS Kreyenbrück haben sich in der Woche vom 30 November bis zum 4. Dezember intensiv mit dem Thema Klimaschutz und Klimawandel auseinandergesetzt. Die Mobile Klimaschutzschule des Umweltbildungszentrums Oldenburg war zu Gast an der Gesamtschule, und alle zehn Klassen der Jahrgänge 9 und 10 lernten, spielten und planten innerhalb des jeweils vierstündigen Kurses zu Fragestellungen des lokalen und globalen Klimawandels. Sie sollten die Folgen und Ursachen des Temperaturanstiegs auf unserer Erde erkennen und individuelle Wege entdecken, aktiv zu werden.

»Mit der Klimaschutzschule erarbeiten die Jugendlichen sich nicht nur Fachwissen zum Klimawandel. Besonders wichtig ist uns, dass sie ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten im Alltag erkennen, um ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten«, sagt die Didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück, Heike Schaadt.
Es gehöre zu den Aufgaben der Schule, den Schülerinnen und Schülern Kompetenzen zu vermitteln, die ihnen dabei helfen, ein Klimabewusstsein zu entwickeln und mit dem Klimawandel umgehen zu lernen, so Schaadt weiter. »Wir holen uns, wie in diesem Fall, gerne Experten von außen, die unser Bildungsangebot bereichern, und das möglichst auch regelmäßig.«

Die Mobile Klimaschutzschule gehört seit Beginn des Jahres 2015 zu den vielfältigen Angeboten des Bildungsnetzwerkes »Klima und Energie« und richtet sich an die Schuljahrgänge 9 und 10. »Wir waren damit schon an mehreren Oldenburger Schulen, allerdings immer nur in ausgewählten Klassen. Hier an der IGS Kreyenbrück führen wir das Programm erstmals für die kompletten Jahrgänge durch«, sagt Christel Sahr vom Regionalen Umweltbildungszentrum. »Die Schülerinnen und Schüler sind begeistert und hoch motiviert, sie entwickeln oft Ideen, bei denen sich das Weiterdenken lohnt« ergänzt ihr Kollege Edgar Knapp.

Bleibt noch zu klären, wie die Vorschläge der Jugendlichen für das Leben im Jahr 2030 aussehen. Das Problem Reisen und Energieverbrauch wollen manche mit verbesserter Technik, andere mit Verzicht und Muskelkraft lösen. Kleidung soll weitestgehend aus Naturprodukten und Recycling-Material bestehen, die Energie für die Fortbewegung soll aus regenerativen Energieformen kommen, und auch für das Wohnen gilt: Viel dezentral erzeugte Solar- und Windenergie, gute Isolierung, Recycling von Verbrauchsstoffen und Wasser. Auch an geringeren Landverbrauch durch Hochhäuser mit kleinen Wohnungen oder Wohnen auf dem Meer wurde gedacht. In einem Brief aus der Zukunft an sich selbst in der Jetztzeit sprachen sich alle Schülergruppen für mehr Recycling und nachhaltigen Umgang mit Energie und Rohstoffen aus.
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IGS Kreyenbrück wird für Schulfach »Ehrenamtliches Engagement« geehrt

02.12.2015 22:38 Uhr

Preisverleihung zu Jugendbeteiligung der Stiftung Bildung in Berlin

von Heike Schaadt

Eine Delegation von Schülern, Lehrkräften und Elternvertretern der IGS Kreyenbrück reiste am 27.11. nach Berlin, um an der Preisverleihung des Förderpreises „Verein(t) für gute Schule“ der Stiftung Bildung teilzunehmen. 30 Projekte aus ganz Deutschland waren nominiert, darunter das neu eingeführte Schulfach „Lernen durch Engagement“ an der IGS Kreyenbrück. Die Oldenburger Jugendlichen hatten Gelegenheit, sich mit Vertretern der anderen Projekte während eines Seminartags über ihr Engagement auszutauschen und wurden darüber hinaus in der Projektarbeit weitergebildet.

„Dass so viele Kinder da waren, die selbst Projekte gemacht haben, ohne Lehrer, das hat mich beeindruckt“, so Janik (14). Die Stärkung von Kinder- und Jugendbeteiligung ist das Ziel des Förderpreises, denn diese sei „noch nicht flächendeckend in der Schule angekommen“, so Katja Heintze, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung.

Die Kreyenbrücker gehen hier bereits mit gutem Beispiel voran: 60 Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs betätigen sich jede Woche ehrenamtlich in unterschiedlichen Institutionen, wie Kindertagesstätten, Seniorenheimen und gemeinnützigen Vereinen. Neben der Unterstützung, die die Jugendlichen so der Gemeinschaft bieten, lernen sie, Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen. „Die anderen Teilnehmer fanden unser Projekt gut, weil wir selbstständig arbeiten und uns auch selbst die Plätze in den Institutionen gesucht haben“, berichtet Jennifer (13).

Drei weitere Klassen des jetzigen siebten Jahrgangs werden zum neuen Halbjahr folgen und sich in Oldenburg ehrenamtlich betätigen. Dass es dieses Jahr bei der Nominierung blieb, nehmen die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte der IGS Kreyenbrück zum Ansporn, das Thema Jugendpartizipation an ihrer Schule noch weiter voran zu treiben. Von der Fahrt nach Berlin bleibt das Gefühl, etwas Besonderes angestoßen zu haben, sagt Janik: „Wir wurden vor allen anderen nominierten Projekten erwähnt, weil wir die einzige Schule waren, die das Engagement als Schulfach macht.“
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Engagierte Schüler der IGS Kreyenbrück für Förderpreis nominiert

25.11.2015 20:25 Uhr
von Heike Schaadt und Barbro Schönberger

Schule besser machen – Kinder und Jugendliche stärker beteiligen, das sind zwei Ziele, die die Schulleitung und der Förderverein der IGS Kreyenbrück vor Augen hatten, als sie das Projekt “Lernen durch Engagement” starteten. Mit der Einführung eines neuen Schulfaches, in dem sich die Schülerinnen und Schüler jede Woche außerhalb der Schule ehrenamtlich betätigen, hat sich die IGS Kreyenbrück für den mit 5000,- € dotierten Förderpreis “Verein(t) durch gute Schule” der Stiftung Bildung und Gesellschaft qualifiziert.

Am 27. November geht es für eine kleine Delegation zur Preisverleihung nach Berlin - stellvertretend für rund 60 Schülerinnen und Schüler, die sich seit Beginn des laufenden Schuljahres in Kindertagesstätten, Seniorenheimen und anderen Institutionen im Sinne des Gemeinwohls engagieren. Aufregend wird für die vier Achtklässler, die nach Berlin fahren dürfen, wohl nicht nur die Preisverleihung, denn dieser geht ein Seminartag voraus, auf dem sie sich mit Jugendlichen aus der ganzen Bundesrepublik über soziales Engagement austauschen werden.

Sollte es am kommenden Freitag bei der Nominierung bleiben, so ist sowohl für die Didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück, Heike Schaadt, als auch dem Vorstand des Fördervereins, vertreten durch Marion Pierrets, jetzt schon klar: Für die Schule ist der bisherige Erfolg von “Lernen durch Engagement” ein Hauptgewinn.
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IGS Kreyenbrück ist »Schule ohne Rassismus«

14.10.2015 20:50 Uhr

Einbindung auch von Eltern im Gespräch

von Carsten Lienemann

Seit dem 13. Oktober 2015, Schlag 15:30 Uhr, darf sich auch die IGS Kreyenbrück als vierte Schule in Oldenburg als »Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage« bezeichnen. Das war der Moment, als Ulf Koller, der als Lehrer die vorbereitende AG geleitet hatte, stellvertretend für die Schule aus den Händen von Peter Kaufmann von der Landeskoordination die Urkunde entgegennahm.

Die beiden Schülervertreter Rezan und Arin erklärten in einem anschaulichen Rollenspiel, was Schüler und Schule tun müssen und welche Verpflichtungen sie eingehen, wenn sie dem Projekt beitreten wollen.

Schulleiter Jens Kazmirek freute sich, dass Kollegium und Schülerschaft sich mit sehr großer Mehrheit zu dieser Selbstverpflichtung entschlossen und die geforderten 70% weit übertroffen hätten. »Als Schulleiter wünscht man sich immer etwas Einzigartiges für seine Schule, ein Alleinstellungsmerkmal. Aber an diesem Projekt sollte sich eigentlich jede Schule beteiligen.«

»1886 Schulen bundesweit haben sich diesem Projekt verschrieben«, sagte Peter Kaufmann, »in Niedersachsen ist die IGS Kreyenbrück die Nr. 223«. Das bedeute, dass rund eine Million Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen und Lehrer sich für »Schule mit Courage« engagieren; es sei damit das größte Projekt gegen Rassismus in Deutschland, so Kaufmann. »Wir Menschen sind alle gleich, aber auch alle verschieden. Diese beiden Dinge zusammenzubringen, ist Aufgabe dieses Projektes«, sagte Kaufmann zur anstehenden Herausforderung.

AG-Leiter Ulf Koller nahm Bezug zu dem aktuellen Animationsfilm »Alles steht Kopf«, in dem Gefühle hinter der Stirn der Hauptperson zu Figuren werden. Er malte sich aus, was passieren könnte, »wenn Wut und Angst Nachwuchs bekommen, nämlich das kleine Vorurteil«. Und dieses kleine Vorurteil legt Menschen schnell in Schubladen ab, je weniger es über einen Menschen weiß, desto schneller. Niemand sei davor sicher, so Koller, weder Schüler noch Lehrer, aber man könne etwas dagegen tun, wenn man sich bemühe, Menschen als Individuen zu betrachten.

Als Patinnen, die die Schülerinnen und Schüler nicht nur am Tag der Titelübergabe, sondern dauerhaft in ihrem Engagement unterstützen, konnte die IGS Kreyenbrück die Bundesliga-Frauen des VfL Oldenburg gewinnen. Trainer Leszek Krowicki höchstpersönlich enthüllte das Schild an der Gebäudefassade.

»Nicht wegschauen, sondern etwas dagegen unternehmen, wenn man diskriminierende oder rassistische Handlungen wahrnimmt«, war auch Julia Renners Ratschlag. Als Referendarin an der IGS und Bundesliga-Torhüterin vertrat sie Schule und Paten zugleich. »Es ist ein tolles Projekt, weil Ihr aus Eigeninitiative daran teilnehmt«, sagte sie an die Schülerinnen und Schüler gewandt. »Wir sind verschiedene Menschen, wir können voneinander lernen und von den verschiedenen Eigenschaften und Eigenheiten gemeinsam profitieren, im Handball wie auch in der Schule.«

Einen Schritt über das Konzept hinaus möchte Ulrich Hartig vom Internationalen Fluchtmuseum anregen, der auf Einladung von Ulf Koller gekommen war. Hartig möchte die Eltern mit ins Boot holen und die »Schule ohne Rassismus« damit zusätzlich zu unterstützen, die Antidiskriminierung auf eine breitere Basis zu stellen und damit von der Schule in das allgemeine Gesellschaftsleben auszuweiten. »Auch an den anderen Oldenburger ›Schulen ohne Rassismus‹ habe ich das bereits ins Gespräch gebracht. Vielleicht kommen wir auf diese Weise schneller dem Ziel nahe, alle Oldenburger Schulen einzubinden«, sagt Hartig.

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GS Alexandersfeld erläuft Riesenspende

13.10.2015 11:40 Uhr

Sponsorenlauf bringt 7200 Euro für Jugendhilfezentrum

Für echte Marathonläufer wäre es an diesem 5. Oktober schon fast zu warm gewesen. Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Alexandersfeld hätte es für ihren Sponsorenlauf keine besseren Bedingungen geben können. Es war sonnig und angenehm warm, genau das richtige Wetter für ein paar lockere Runden um den Sportplatz.

Aber von wegen locker! Die Läuferinnen und Läufer hatten sich viel vorgenommen, sie hatten sich warm gelaufen und gedehnt und wollten so zwischen 5 und 10 Runden laufen, jede einzelne 380 m lang. Für jede Runde bekamen sie von ihren Klassenlehrerinnen zum Zählen ein Gummiband um den Arm, das für einen Gegenwert von 5 Cent bis hin zu vier Euro mehr auf dem Spendenkonto stand, je nachdem, was die Sponsoren aus Familie und Bekanntenkreis versprochen hatten.

Das Ergebnis zeigt, dass die meisten der 160 Kinder ihre Vorgaben noch übertroffen haben. Insgesamt liefen sie 2661 Runden, pro Kind sind das fast 17 Runden und insgesamt deutlich mehr als eine Million Meter, genau 1.011.180 m!

Aber nicht nur den Fitness-Test haben die Schülerinnen und Schüler bestanden, auch die erlaufene Spendensumme ist sensationell: 7200 Euro sind innerhalb von zwei Schulstunden zusammengekommen, über die sich das Jugendhilfezentrum freuen darf, das unter anderem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut.

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Stadtbibliothek und Grundschule
schließen Kooperationsvertrag

16.09.2015 19:00 Uhr

Bildungspartnerschaft soll Leseinteresse fördern


Mit Beginn des neuen Schuljahres machen sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Kreyenbrück regelmäßig auf den Weg zu einem ganz besonderen Lernort: die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück.
„Unsere Schule und die Bibliothek stehen schon lange in gutem Kontakt. Mit dem Start in den Ganztagsbetrieb möchten wir diese Zusammenarbeit nun stärken und ausbauen“, sagt Schulleiterin Susanne Wendt, die am 15. September gemeinsam mit Anne Düser, der Leiterin der Stadtteilbibliothek, einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnete.

Die Teilnahme an Schulungsangeboten der Stadtteilbibliothek wird mit dem Schuljahr 2015/16 verbindlich in den Lehrplan aufgenommen. „Die Schülerinnen und Schüler werden so systematisch und altersgerecht in die Bibliotheksnutzung eingeführt“, erläutert Düser.
Ergänzt werden die Einführungen durch Schnupperbesuche, Bilderbuchkino, die Ausleihe von Medienboxen und andere mit der Schule abgestimmte Aktivitäten. „Lesen ist unverzichtbar für den Erfolg in Schule und Beruf und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Durch die Kooperation haben wir die Chance, das Leseinteresse auf einer breiten Basis zu wecken und zu fördern und die allerersten Grundlagen für den kompetenten Umgang mit Medien zu vermitteln“, berichtet Anne Düser.

Die Bildungspartnerschaft mit der Grundschule Kreyenbrück ist für die Stadtbibliothek bereits die achte Kooperation im Rahmen des Netzwerks „Schule und Bibliothek – Bildungspartner für Lese- und Informationskompetenz“.
Fünf Grundschulen und vier weiterführende Schulen zählen zu den Kooperationsschulen der Stadtbibliothek. Grundlage für die Zusammenarbeit sind die Erfahrungen, die im Projekt „Schu:bi – Schule und Bibliothek“ gesammelt worden sind. Im Rahmen dieses Projektes wurden seit 2008 erfolgreich Unterrichtseinheiten zur Vermittlung von Lese- und Informationskompetenz für Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 12. Klasse entwickelt.

Ausführliche Informationen zur Partnerschaft zwischen Schulen und Bibliotheken in Oldenburg und der Region gibt es auf www.schubi-ol.de.
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Tierischer Besuch in der Grundschule Nadorst

15.09.2015 08:54 Uhr
von Carsten Lienemann

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c an der Grundschule Nadorst konnten es kaum erwarten, und ihre Schulleiterin Sabine Stehno war nicht weniger aufgeregt: An diesem 14. September bekamen sie Besuch von der Rettungshundestaffel der Johanniter Unfall-Hilfe. Das war ihre Belohnung für die tollen Bilder, die sie für den Klasse2000-Malwettbewerb im Juni beim Präventionsrat Oldenburg (PRO) eingereicht hatten.

Aber zuerst kamen nur Zweibeiner, denn am Anfang war eine kleine theoretische Einführung nötig. Susanne Oltmanns, Leiterin der Hundestaffel, und ihre vier Kolleginnen Franka Riemann, Ute Lange, Andrea Pöpken und Frauke Schütte erklärten und zeigten, was man im Umgang mit Hunden wissen sollte: freundlich begegnen, den Besitzer fragen, wenn man das Tier streicheln möchte, nicht lange in die Augen schauen und nie beim Fressen stören. Das meiste davon wussten die Kinder allerdings schon.

Spannender wurde es, als es um die Ausbildung zum Rettungshund ging. Wie lernen sie, vermisste Personen zu finden und das auch anzuzeigen? »Wir arbeiten mit positiver Bestätigung, die Hunde bekommen eine Belohnung, wenn sie etwas gut gemacht haben. Das muss ganz schnell gehen, damit sie verstehen, wofür genau sie belohnt worden sind«, erklärt Susanne Oltmanns.

Dann ging es nach draußen, und die Kinder durften nun endlich auch die Hunde begrüßen. Das Wetter war nicht überragend, aber »das stört keinen großen Geist«, wie Karlsson vom Dach sagen würde. Jede der vier Rettungshündinnen zeigte nacheinander das Auffinden einer sichtbaren und einer versteckten Person. Dabei durften auch die Kinder »Gesuchte« sein, und die Hündinnen führten zwei Arten der Signalgebung vor: Lautes Bellen, bis die Hundeführerin da ist, oder zurück laufen und die Hundeführerin holen.

Und schon waren zwei Schulstunden herum. Die Schülerinnen und Schüler kehrten zum Frühstück in die Klasse zurück und erzählten, wie es ihnen gefallen hatte. »Es war toll, dass wir uns mit verstecken und ihnen Leckerlies geben durften, und wie schnell die Hunde laufen können« - »Ein bisschen laut und gruselig war es, wenn die Hunde so laut gebellt haben, aber gut, dass nicht alle gebellt haben.«

Dass zu Beginn »so lange gequatscht« wurde, fanden nicht alle gut, sahen aber ein, dass es wichtig war, vorher ein paar Dinge zu wissen, damit nichts schief geht.

Währenddessen war die Rettungshundestaffel schon auf dem Weg zur Grundschule auf der Wunderburg. Dort warteten nämlich auch noch zwei Klassen auf ihren Gewinn aus dem Malwettbewerb.

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Empfang mit Jubel und Applaus

03.09.2015 18:19 Uhr

OBS Eversten begrüßt "die Neuen"

von Carsten Lienemann

Am Anfang stand ein herzliches Willkommen. Die Schülerinnen und Schüler der 6b zeigten den neuen Fünftklässlern an ihrem ersten Schultag, wie man mit diesen beiden Wörtern gleichzeitig das Schulleben an der Oberschule Eversten buchstabieren kann. Anschließend wiederholten sie das Willkommen in unterschiedlichen Sprachen, darunter kurdisch, russisch, japanisch und arabisch.

Aus gutem Grund, denn die Schülerinnen und Schüler der OBS Eversten kommen, wie an den meisten Schulen in Oldenburg, aus verschiedenen Kulturen und Sprachräumen. Konsequenterweise hat sich eine Gruppe im Rahmen einer Projektwoche im März 2015 um die Anerkennung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gekümmert und Unterschriften für die entsprechende Selbstverpflichtung gesammelt. Mit Erfolg, am 12. Juli bekam OBS Eversten den Titel offiziell verliehen.

Ebenso konsequent aber ging Schulleiter Dr. Jürgen Boy in seiner Begrüßungsansprache mit keinem Wort auf unterschiedliche Nationalitäten ein, sondern wünschte den „Neuen“ vielmehr, das die eventuelle Nervosität und Unsicherheit sich schnell verliert, wenn die Abläufe erst einmal klar sind.

Mit Musik und Tanz ging es weiter. Die Schülerinnen der Sprachlernklasse tanzten und sangen ein Stück, dass sie unter der Leitung von Christian Jakober und Richard Kouadio vom Verein Global Music Player einstudiert hatten, und zum Abschluss rappte noch einmal die Klasse 6b, bevor die neuen Klassen nacheinander auf die Bühne geholt wurden. Mit Jubel, Applaus und je einer Schultüte wurden die neuen Fünftklässler von den Spalier stehenden älteren Schülerinnen und Schülern in ihre Klassenräume verabschiedet.

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Stadt Oldenburg ordnet Schulbereich neu

29.04.2015 09:13 Uhr

Dezernat 3 bekommt Amt für Schule und Bildung

Im Dezernat 3 (Soziales, Jugend und Schule) der Stadt Oldenburg wird im Zuge einer organisatorischen Veränderung ein Amt für Schule und Bildung eingerichtet. Im Kern wird es die Zuständigkeiten des bisherigen Fachdienstes 515 (Schule und Bildung) erhalten. Aus der Sicht von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann erleichtert die neue Struktur, den Dialog mit den Schulen noch weiter zu verstärken. »Der intensive Austausch mit den Schulen und den Schulleitungen wird eine zentrale Aufgabe der neuen Amtsleitung sein«, betont er.

Sozial- und Schuldezernentin Dagmar Sachse sieht in der neuen Struktur ihres Dezernats ebenfalls Vorteile: »Um den bildungspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre begegnen zu können, ist eine neue Schwerpunktsetzung ein geeigneter Weg und entlastet das bisherige Amt für Jugend, Familie und Schule. Die positiven Entwicklungen durch die gute und enge Kooperation von Jugendhilfe und Schule werden fortgeführt und weiter ausgebaut.« Die Stelle der Amtsleitung wird im Mai öffentlich ausgeschrieben.
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9. Oldenburger Streitschlichterforum

13.03.2015 12:40 Uhr
Konflikte unter Schülerinnen und Schülern können am besten von Schülerinnen und Schülern gelöst werden, davon ist Eckhard Wache, Vorsitzender des Präventionsrates Oldenburg, überzeugt. »Ihr sprecht die gleiche Sprache, Ihr könnt die Situation am besten einschätzen«, sagte Wache zur Begrüßung der rund 250 Jugendlichen, die am Donnerstag, 12. März, am 9. Oldenburger Schülerstreitschlichterforum teilnahmen. »Zum Streitschlichten gehört neben Mut auch Erfahrung, und Erfahrungen sollten mit anderen besprochen werden, wenn man daraus lernen will«, so Wache weiter.

»Die Zahl der Straftaten im schulischen Kontext - Körperverletzung, Raub (›Abziehen‹), Mobbing - ist bereits seit mehreren Jahren rückläufig«, berichtet Bernd Deutschmann, Vizepräsident der Polizeidirektion Oldenburg. Einen großen Anteil an diesem Erfolg schreibt er den Schülerstreitschlichtern zu, auch wenn dieser statistisch nicht erfasst werden könne.

13 Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie 3 für Lehrkräfte standen zur Auswahl, darunter Themen wie Teambildung, Mobbing, Fainess im Sportunterricht, aber auch ganz konkreten Hinweise und Hilfen für die Streitschlichter.

Neu in diesem Jahr war ein Workshop unter der Leitung von Ulrike Heinrichs vom veranstaltenden Oldenburger Fortbildungszentrum (ofz), der sich gleichzeitig an Schülerinnen und Schüler wie an Lehrkräfte richtete und Verbesserungsmöglichkeiten für den Einsatz von Streitschlichtern in den Schulen behandelte.

Der Workshop zur Förderung einer interkulturellen Klassengemeinschaft, der auch schon im Vorjahr auf dem Programm stand, wurde thematisch erweitert und neu auch für die Lehrkräfte angeboten. »Vielfalt als Chance begreifen, die Schüler erkennen lassen, dass sie sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten gegenseitig voranbringen können, darum geht es bei uns«, erklärt Behice Şengün von der Oberschule Eversten, die zusammen mit Bernd Munderloh (Studiendirektor a. D.) diesen Workshop leitet. Den Schülern werde dabei Empathiefähigkeit und der Wert indidueller Eigenschaften vermittelt.

»Das Schülerstreitschlichterforum ist eines der Projekte, das der Präventionsrat am längsten unterstützt«, so Eckhardt Wache. »Es ist nachhaltig erfolgreich und hilft bei der Entwicklung einer angemessenen Streitkultur, so dass die Folgen von Auseinandersetzungen nicht so heftig ausfallen und Opfer weniger stigmatisiert werden.«

Der Präventionsrat Oldenburg finanziert auch von Anfang an die Ausbildung von Schulmediatoren, die wiederum die Schülerstreitschlichter ausbilden.
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Agentur :ehrensache unterstützt neues Schulfach in IGS Kreyenbrück

07.11.2014 21:45 Uhr

Lernen und ehrenamtliches Engagement: Schüler setzen sich fürs Gemeinwohl ein

Oldenburg. Mit Beginn des neuen Schuljahres wurde in der IGS Kreyenbrück in Zusammenarbeit mit der städtischen Agentur :ehrensache für zwei 7. Klassen ein neues Fach eingerichtet, das den Namen „Lernen durch Engagement“ trägt. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler gesellschaftliches Engagement entwickeln und sich für das Gemeinwohl einsetzen, sei es im ökologischen, kulturellen, sozialen, sportlichen oder politischen Bereich. Dieses ehrenamtliche Engagement findet aber nicht losgelöst statt, sondern wird im Unterricht geplant, reflektiert und teilweise mit den Bildungsinhalten von bestimmten Fächern verknüpft.

„In einer halbjährlichen Vorbereitungszeit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Vorstellungen darüber, was Ehrenamt und Engagement bedeuten, welche Stärken und Schwächen sie persönlich in das Gemeinwohl einbringen können, auf welche Weise sie Einrichtungen finden, sich bei ihnen vorstellen und so ihr Ehrenamt umfassend vorbereiten können,“ sagt Monika Engelmann-Bölts von der Agentur :ehrensache. Ab dem 1. Februar 2015 stehen die Schülerinnen und Schüler den Institutionen circa 1,5 Jahre zur Verfügung, die eine konkrete Unterstützung der Kinder und Jugendlichen sinnvoll in ihre Arbeit integrieren können. Da in der IGS Kreyenbrück in vielen Unterrichtsstunden des Vormittags so genannte „KOMPASS“-Arbeit (Freiarbeit) stattfindet, kann der Einsatz der Schülerinnen und Schüler recht flexibel gehandhabt werden. Einsatzmöglichkeiten gibt es zahlreiche, zum Beispiel als Lernpaten in Grundschulen oder für Kinder, die die deutsche Sprache noch nicht beherrschen, als Museumsführer für Kinder, als Sportassistenten, als Vorleser in der Kita, im Kinderkrankenhaus oder im Altenheim, als Kunst-, Tanz-, Computer- oder Mathematikexperten.

Bislang haben sich schon über 25 Kooperationspartner bereit erklärt, Schülerinnen und Schülern der 7. und späteren 8. Klassen aufzunehmen. In einem Workshop, der am 4. Dezember von 15 bis 18 Uhr im Kulturzentrum PFL zusammen mit der Agentur :ehrensache durchgeführt wird, entwickeln die unterschiedlichen Institutionen konkrete Vorstellungen, in welchen Bereichen die Ehrenamtlichen sinnvoll tätig werden können. Anmeldungen sind hier noch möglich.

Die IGS Kreyenbrück ist die erste Schule in Niedersachsen, die das Fach „Lernen durch Engagement“ für den 7. und 8. Jahrgang einführt. Eingebunden ist dieses Fach in eine Gesamtkonzeption der Schule, in der die Schülerinnen und Schüler Verantwortung und Engagement während ihrer gesamten Schulzeit für ihre Klasse, die Schule, für ihren Schulabschluss und für den Übergang zu einem Beruf übernehmen. Ziel ist es, dass sich nach einer Pilotphase alle fünf Klassen dieser Jahrgänge und damit circa 300 Schülerinnen und Schüler ehrenamtlich engagieren.

Das Projekt wird wissenschaftlich durch Prof. Dr. Karsten Speck von der Universität Oldenburg begleitet und evaluiert.

Weitere Informationen gibt es bei der Agentur :ehrensache, Monika Engelmann-Bölts, unter Telefon 0441 235-2311 oder per E-Mail an monika.engelmann-boelts@stadt-oldenburg.de sowie bei Heike Schaadt, didaktische Leitung der IGS Kreyenbrück, unter Telefon 0441 9450150 oder per E-Mail an didaktik@igs-kreyenbrueck.de.

Foto: IGS Kreyenbrück
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Sechs Oldenburger Schulen erhalten
im neuen Schuljahr kostenlos Obst und Gemüse

10.09.2014 07:00 Uhr

Grünenpolitikerin Susanne Menge freut sich über hohe Beteiligung am Schulobstprogramm des Landes Niedersachsen

Mit frischem Obst und Gemüse werden im kommenden Schuljahr die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Heiligengeisttor, Dietrichsfeld, und Kreyenbrück sowie die Förderschulen an der Kreisstraße und am Bürgerbusch versorgt. Die freie Waldorfschule kommt ebenso in den Genuss.
Das hat die Landtagsabgeordnete Susanne Menge jetzt mitgeteilt. Die Schulen haben sich erfolgreich beim Landwirtschaftsministerium für die Teilnahme beworben.

Hintergrund ist das EU-Schulobst- und Gemüseprogramm, das jetzt von Landwirtschaftsminister Christian Meyer aus Landesmitteln unterstützt und für interessierte Schulen, überwiegend Grundschulen, in Niedersachsens eingeführt wird.
Mehr als 600 niedersächsische Schulen erhalten ab dem kommenden Schuljahr, dreimal wöchentlich jeweils 100 Gramm Obst oder Gemüse pro Schüler.

Die Schulen können sich nun einen Anbieter für möglichst regionales Obst und Gemüse aussuchen, der portionsgerecht liefert und sich auch um die Abrechnung kümmert.

„Es ist uns sehr wichtig, dass bereits Grundschulkindern eine gesunde und vielseitige Ernährung mit frischem Obst und Gemüse nahegebracht wird“, sagt Menge. „Längst nicht alle Kinder kennen das von Zuhause. In der Gruppe probieren sie leichter auch mal etwas Neues aus und lernen es schätzen, weil es einfach lecker ist. Auch den Obst- und Gemüsebauern unserer Region bietet die Teilnahme so vieler Schulen neue Absatzmöglichkeiten.“

Im Rahmen des Programms sollen die Schulen auch die Herkunft der verschiedenen Obst- und Gemüsesorten thematisieren und möglichst gemeinsam mit den Kindern die Zubereitung vornehmen.
Frisches Obst und rohes Gemüse seien wegen ihrer wichtigen Inhaltsstoffe auch eine Voraussetzung für eine Ernährung, die frühzeitig gesundheitsgefährdendes Übergewicht vermeidet, betont die regional zuständige Grünen-Abgeordnete.

Weitere Informationen gibt es auf www.schulobst.niedersachsen.de

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Ganztagsgrundschulen haben Nachmittagsbetreuung verfünffacht

09.09.2014 17:50 Uhr

Babenend ist siebte Ganztagsgrundschule/4,7 Millionen Euro seit 2011 allein für Bauten


Immer mehr Familien können ihre Kinder auch nachmittags in Grundschulen der Übermorgenstadt betreuen lassen.
Zum Schuljahresbeginn startet mit der Grundschule Babenend die siebte von 28 Primarschulen ihr Ganztagsangebot. Sechs von ihnen basieren auf dem vom Rat der Stadt mit großer Mehrheit im Jahr 2011 beschlossenem, pädagogischen Konzept der kooperativen Ganztagsbildung; weitere Grundschulen werden in den nächsten Jahren für die Kinder umgewandelt.
Schuldezernentin Dagmar Sachse zum erfolgreichen Etappenziel: „Umfassende und vielfältige Bildung und ein Höchstmaß an Familienfreundlichkeit sind unumgängliche Ziele, wenn Städte auf Dauer lebenswert und erfolgreich sein wollen. Der Oldenburger Weg sticht dabei hervor: Der Schulterschluss mit den freien Trägern der Jugendhilfe, den Vereinen und nicht zuletzt den Kollegien, den Elternvertretungen und der Politik ist einzigartig. Allen gebührt Dank!“

Bereits im Frühjahr hatte die Grundschule Staakenweg ihren Ganztagsbetrieb aufgenommen. Ausgebaut für den kooperativen Ganztagsbetrieb wurden zudem die Grundschulen Nadorst und Donnerschwee (zum Schuljahr 2012/13) und Ofenerdiek und Krusenbusch (für 2013/14).
Die Grundschule Ohmstede war zuvor bereits Ganztagsgrundschule. Sachse weiter: „Augenfällig wird der umfassende Prozess durch die großen Baumaßnahmen. Jede der sechs Schulen hat eine neue Mensa bekommen, in der es abwechslungsreiches, gesundes Essen aus der Region gibt. Aber das Konzept der kooperativen Ganztagsgrundschule ist ein pädagogisches und reicht damit weiter. Spezielle Ganztags- und Inklusionsräume und hell gestaltete Klassenzimmer sind ein weiterer Ausdruck des ganzheitlichen Ansatzes. Rund 4,7 Millionen Euro haben wir bislang in Baumaßnahmen investiert, 1,6 Millionen davon in Babenend.“
Finanziell hinzu kämen in Teilen neues Mobiliar, neueste Lernmitteln, Medien, Computer und Whiteboards.
Derzeit werden in den Räumen der Grundschule Babenend letzte Arbeiten ausgeführt – die neue Mensa startet mit kurzer Verzögerung. Sie kann auch für Elterntreffen, Feste und weitere Veranstaltungen genutzt werden.

Gesamtgesellschaftlicher Austausch über Werte und Bildungsbegriffe
Die Idee des ganztägigen Lernens entwickelt sich in Oldenburg seit 2009. Für die Gestaltung und Realisierung hat die Stadtverwaltung eine Arbeitsgruppe aus Schulleiterinnen und Schulleitern, Jugendhilfeträgern, Sportvereinen, Kultureinrichtungen und weiteren Partnern einberufen.
Von ihr stammt das Rahmenkonzept „Kooperative Ganztagsbildung in Grundschulen“, das am 14. November 2011 mit großer Mehrheit vom Rat der Stadt verabschiedet wurde. Leitidee des Konzepts ist es, die Vielfalt der Lebens- und Lernangebote förderlich zu entwickeln, Lernmöglichkeiten für Kinder zu verbessern und Eltern durch verlässliche Betreuungsangebote zu unterstützen.
Das Oldenburger Modell setzt bewusst auf die Kooperation verschiedener Professionen und die Annäherung zweier Systeme: Schule und Jugendhilfe. Hierdurch entstand ein gesamtgesellschaftlicher Austausch über Werte, Bildungsbegriffe und Haltungen.

„Inzwischen können wir in der kooperativen Ganztagsbildung auf eine mehrjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kindertagesstätten- und Beratungs-Verband, dem Verein für Kinder und dem Deutschen Roten Kreuz zurückblicken. Das gemeinschaftliche Wirken ist ein großer Gewinn für Oldenburg“, so Sachse weiter. Die Ganztagsbildung habe sehr gute Bedingungen für das Leben und Lernen geschaffen. Einerseits durch großzügige Raumstandards, die Schulen zum ganztägigen Lebensraum werden ließen und andererseits durch Finanzierung eines Personalschlüssels, der zusätzliche Bildungs- und Förderangebote ermögliche und damit weit über den klassischen Betreuungsaspekt hinausreiche, wodurch die Bildungschancen für alle Kinder stiegen.

Fünfmal so viele Kinder am Standort in Ganztagbetreuung
Dass das Konzept der kooperativen Ganztagsgrundschule ein durchschlagender Erfolg ist, zeigt auch der Blick auf die Betreuungszahlen: Waren vor Beginn der sechs Ganztagsgrundschulen an den Standorten 192 Kinder an Nachmittagen in Horten betreut, so sind es zum Schulbeginn 2014/15 beinahe fünfmal so viel: 952 . „Diese auch für die Eltern sehr positive Entwicklung wäre ohne das erhebliche Engagement der Grundschulen, der freien Träger, aber auch des städtischen Eigenbetriebs für Gebäudewirtschaft und Hochbau und der Politik undenkbar“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Mit Blick auf die hohe Akzeptanz des Modells der kooperativen Ganztagsgrundschule bei den Eltern geht der Ausbau in den nächsten Jahren weiter.
Die Arbeitsgruppe wird das Kooperative Rahmenkonzept an Grundschulen inhaltlich an den neuen Ganztagsschulerlass, der zum 1. August in Kraft getreten ist, anpassen. Diskussionen über die Organisationsform, Fragen der Organisation und Koordination des Ganztagsbetriebs, Ressourcenzuweisung oder Einsatz von Lehrkräften am Nachmittag stehen im Herbst auf der Agenda, zudem das Großprojekt für 2015: Die Grundschule Kreyenbrück soll zur nächsten Ganztagsgrundschule ausgebaut werden, um zum Schuljahr 2015/16 den Ganztagsschulbetrieb aufzunehmen.


Quelle: Stadt Oldenburg
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Die »Cäcilie« lässt keinen kalt

26.07.2014 11:52 Uhr

Projektwoche an der Oberschule Osternburg

von Carsten Lienemann

Der Anlass war der drohende Abriss Cäcilienbrücke, aber die Themenvielfalt, die die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Osternburg dem Wahrzeichen ihres Stadtteils entlockten, geht weit über diesen Teilaspekt hinaus.

Vom 21. bis 23. Juli untersuchten die Jugendlichen im Rahmen einer Projektwoche mit der Brücke aus allen Blickwinkeln, am Donnerstag, dem 24. Juli, wurden die Ergebnisse präsentiert. Modelle und Gemälde wurden ausgestellt, es gab Informationen zur Geschichte und zur wirtschaftlichen Bedeutung der Brücke, einen Kurzfilm mit Interviews von einigen Passanten; die Cäcilienbrücke war aber auch Schauplatz und Tatort selbstverfasster Geschichten, selbst die zahlreichen Vorhängeschlösser waren nicht übersehen worden und hatten die Schülerinnen und Schüler zu eigenen Liebesgedichten inspiriert. Die Sprachlernklasse hatte das Thema etwas weiter gefasst und sich die Sprache als Brücke vorgenommen.

Die Cäcilienbrücke spielt im Leben der Menschen, die in Osternburg wohnen oder arbeiten oder zur Schule gehen, ganz offensichtlich eine unübersehbare Rolle, für viele sogar mehr als eine. Die meisten lieben sie und möchten sie nicht missen, auch wenn sie sich gelegentlich darüber ärgern, wenn es heißt: »Die Brücke ist hoch«.

Zum Abschluss des Schul-Donnerstags fand ein Brückenlauf statt, aufgeteilt in drei je nach sportlichem Ehrgeiz: Für Walker, Dauerläufer und Schnellläufer.

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»Sexting im schulischen Kontext«

17.07.2014 07:26 Uhr

Symposium der Nds. Landesschulbehörde, der Polizeidirektion Oldenburg und des Präventionsrats Oldenburg

von Carsten Lienemann und Melanie Blinzler

»Sexting? Was ist das denn?« Zunächst einmal eine Wortschöpfung aus »Sex« und »Texting«, mit der das Versenden von freizügigen Selbstaufnahmen per Smartphone oder Internet gemeint ist. Am Dienstag, dem 15. Juli 2014, veranstaltete der Präventionsrat Oldenburg (PRO) zusammen mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde und der Polizeidirektion Oldenburg dazu ein Symposium für Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Eltern.

Hintergrund des Sexting ist die Zeit der Pubertät: das Spiel um Körperlichkeit und Sexualität, aber auch um Anerkennung und Vertrauen. Durch das Internet erfahren diese Themen eine ganz andere Dynamik, die das Problem potenziert.

Fünf Expertinnen und Experten stellten das Sexting aus Ihrer Perspektive dar. »Ich kenne keine fünfte Klasse mehr ohne kursierendes Nacktfoto« begann Medienpädagoge Jens Wiemken von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Nacktfotos seien eine Auseinandersetzung mit Körperlichkeit und gleichzeitig Vertrauensspiele. »Sexting sind misslungene Vertrauensspiele mit fatalen Folgen für das Opfer.«

Ralf Connemann (Niedersächsische Landesschulbehörde, Schulpsychologische Beratung) betrachtete das Problem aus psychologischer Sicht. »Die ›Neuen Medien‹ spielen bei Beziehungsanbahnungen eine wichtige Rolle, wobei die Jugendlichen heute freizügiger sind als früher.« Bilder würden oft erst nach Beendigung einer Beziehung weitergeleitet, oft würden auch Mädchen erpresst. Nur wenige nähmen das locker, meist blieben sie aus Scham längere Zeit der Schule fern. Helfen könne den Betroffenen nur ein wertschätzendes Verständnis, das leider selten gezeigt werde. Als präventive Gegenmaßnahme empfiehlt Connemann langfristige und kontinuierliche Arbeit. »Kampagnen und Projektwochen sind nicht alles, wir brauchen eine positive Schulkultur.«

»In der Kooperation mit den Schulen liegt unser besonderes Augenmerk auf den Opfern«, sagt Harald Nienaber von der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, denn Sexting berge die dauerhafte Gefahr, Jugendliche öffentlich in eine Opferrolle zu drängen. Tatbestände seien Verletzung der Persönlichkeitsrechte, Erpressung und Mobbing. Schule und Polizei seien bei Kenntnis von Sexting-Fällen zur Zusammenarbeit verpflichtet. Präventiv sei hier die Vermittlung von Medienkompetenz, »das erfordert ein funktionierendes Netzwerk von Eltern, Schule, Jugendschutz und Polizei«, so Nienaber.

Victoria Schrader von Staatsanwaltschaft Oldenburg ordnete das Sexting nach Strafbarkeit. »Wer ein Nacktfoto ohne Einwilligung der Urheberin bzw. des Urhebers weiter schickt, begeht eine Straftat. Bei Minderjährigen muss sogar die Einwilligung eines Elternteils vorliegen. Der Besitz allein ist nicht strafbar.« Allerdings müsse eine Anzeige vorliegen und das Opfer müsse identifizierbar sein. Bei pornografischem Bildern oder Filmen von Minderjährigen sei dagegen schon der Besitz strafbar. Dies wüssten viele Jugendliche nicht, die entsprechendes Material, auch unfreiwillig, zugesendet bekommen und versäumen, es sofort zu löschen.

»Jugendliche handeln oft unüberlegt, das haben sie schon immer getan«, so Cornelia de Vries von Wildwasser e. V. Oldenburg. »Im Internet und in den sozialen Netzwerken ist das aber immer weniger kontrollierbar.« Die Jugendlichen müssten dafür sensibilisiert werden, dass eine Chatfolge oder der Austausch von digitalen Fotos und Filmen andere Folgen haben kann als ein direktes Gespräch. »Wildwasser kümmert sich in enger Zusammenarbeit mit Eltern, Schule und Polizei um die Betroffenen. Mädchen können sich bei uns anonym beraten lassen. Außerdem bieten wir präventive Maßnahmen an, wie z. B. ›Chatten - aber sicher?!‹, mit dem wir bald sogar in die Grundschulen gehen müssen, weil auch Kinder vermehrt soziale Netzwerke nutzen.«

Alle Experten waren sich auch darüber einig, dass nicht die Jugendlichen eine Schuld tragen, die Nacktfotos anfertigen - in den allermeisten Fällen Mädchen - sondern allenfalls diejenigen, die andere dazu nötigen und die Fotos verbreiten.

Nach der Pause haben die 120 Teilnehmenden mit den Referenten vor allem die Frage der Hilfemöglichkeiten diskutiert. Welche rechtlichen und technischen Schritte man gehen kann, um die unerwünschte Verbreitung von Fotos zu verhindern, ist u. a. unter www.saferinternet.at/sexualitaet-internet/ zu finden, wie Jens Wiemken schon in seinem Vortrag erwähnt hatte. Empfehlungen für kurzfristig wirksame Hilfen in konkreten Fällen konnte aber auch die Expertenrunde nicht wirklich nennen. Mehrfach betont wurde aber die Bedeutung der ersten vorwurfsfreien Reaktion von Eltern oder Lehrkräften, da sich ansonsten die Jugendlichen nicht öffnen, was schwerwiegende Folgen haben kann. Vertrauenslehrer bzw. pädagogische Mitarbeiter können und sollten angesprochen werden und sollten ihrerseits versuchen, die Opfer zum Sprechen zu bringen. Ein Schulwechsel werde oft erwogen, funktioniere aber nicht immer, denn die Bilder wanderten mit, bestätigten sowohl Ralf Connemann wie auch Cornelia de Vries.

Sehr unterschiedlich wurde ein Handyverbot eingeordnet. Viele Schulen verbieten die Nutzung von Handys und Smartphones weitgehend, um Mobbing und Sexting einzudämmen. Anderenfalls wären die Lehrkräfte überfordert, hieß es aus dem Publikum. »Handyfreie Zone heißt lebensferne Zone« hielt Jens Wiemken gewohnt provokativ dagegen. Prävention bedeute nicht das gleiche wie Verhinderung, und Verbote nützten gar nichts, es müsse vielmehr der richtige Umgang mit den Möglichkeiten der Technik vermittelt werden, so Wiemken. »Wir haben eine hochaggressive Grundstimmung in der Gesellschaft, verlangen aber von den Kindern, was wir Erwachsenen selbst nicht vorleben.«


Weitere Informationen unter
http://www.saferinternet.at/sexualitaet-internet
http://www.wildwasser-oldenburg.de
http://www.praeventionsrat-oldenburg.de
http://www.pd-ol.polizei-nds.de
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Alles rund um Sonne und Energie

21.05.2014 07:32 Uhr

Modell-Projektwoche vom 12. bis 16. Mai an der Grundschule Ohmstede

von Carsten Lienemann

»Es ist eigentlich alles fertig, ihr braucht kaum noch etwas tun!« Mit diesen Worten versuchte Gabriele Grundmann-Pophanken, Lehrerin an der Grundschule Ohmstede, ihre Kolleginnen und Kollegen von der »Sonnenwoche unterwegs« zu überzeugen. Dabei handelt es sich um eine Projektwoche für Grund- und Förderschulen, die Frau Grundmann-Pophanken als Mitarbeiterin des Regionalen Umweltbildungszentrums (RUZ) mit entwickelt und für den ersten Durchlauf an ihrer Grundschule vorbereitet hat.

An jedem der fünf Projekttage traf sich die ganze Schule zunächst in der Sporthalle, um sich mit einem Sonnenlied gemeinsam einzustimmen. Das zeigte zwar langsam, aber stetig Wirkung: Draußen wurde es mit jedem Tag sonniger und wärmer.

Dann ging es zu den Stationen. Die Klassenverbände waren aufgelöst, die Schülerinnen und Schüler waren so verteilt, dass in den Gruppen Kinder aus allen vier Klassenstufen zusammen arbeiteten. Um Sonnenblumen und ihre Kerne als Energiespeicher und -lieferanten ging es beim Backen der Kraftprotz-Brötchen ebenso wie beim Herstellen einer Öllampe. Stromgewinnung und Stromverbrauch war ein weiteres großes Thema, aber auch Licht, Wärme und Farben der Sonne und wie man das alles nutzen kann.

Am Schlusstag präsentierten die Kinder ihren Eltern, Großeltern und weiteren Besuchern ihre Ergebnisse und einige der Experimente. Das RUZ hatte einen Solarkocher mitgebracht, in dem Würstchen warmgemacht wurden, und natürlich gab es auch leckere Kraftprotz-Brötchen zu essen.

Mit 270 Schülerinnen und Schülern war die Grundschule Ohmstede wie kaum eine andere in Oldenburg geeignet, um das gesamte Projektpaket mit allen zehn Workshops in der Praxis zu testen. Das Angebot enthält verschiedene Aufgaben und Experimente zu Sonne und Licht, Strom und Wärme, verpackt in zehn Themenkisten. Zu jeder Aufgabe steht eine genaue Beschreibung zur Verfügung, jedes Kind erhält ein Forscherheft, in das Ergebnisse und Beobachtungen der einzelnen Stationen notiert werden.

Schulleiterin Uta Schnelle ist »froh, dass wir dieses Projekt als erste Schule ausprobieren durften. Frau Grundmann-Pophanken hat enorm viel Zeit investiert und sehr gut vorgearbeitet.«

»Zwei Jahre haben die Vorbereitungen gedauert, es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf, ein großer Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen, die sehr viel getan haben, und auch an die Eltern und Großeltern, die hier ganz toll geholfen haben, denn trotz der guten Vorbereitung war doch noch sehr viel zu tun«, sagte Gabriele Grundmann-Pophanken am Freitag.

Wie schon angedeutet ist »Sonnenwoche unterwegs« ein fertiges Konzept für eine Projektwoche, die von Grund- und Förderschulen beim RUZ ausgeliehen werden kann. »Da es sich um einzelne, voneinander unabhängige Module handelt, können auch kleinere Einrichtungen davon profitieren, die nicht alle zehn Teile ausführen können oder wollen«, so Christel Sahr, die zweite der drei Entwicklerinnen der Projektwoche.

Darüber freut sich auch Gabriele Mesch von der Landessparkasse zu Oldenburg, die das Projekt finanziell unterstützt. »Es ist eine gelungene spielerische Heranführung an das Themengebiet, das auf diese Weise vielen Schulen in der Region zugute kommen kann«.

Bettina Karczmarzyk, Fachberaterin Bildung für nachhaltige Entwicklung an der niedersächsischen Landesschulbehörde, will an dieser Grenze noch nicht aufhören: »Wir möchten das Projekt noch weiter tragen, mindestens landesweit.«

Wir von ganz-oldenburg.de möchten die Eindrücke, die wir während dieser Projektwoche gewonnen haben, gerne vertiefen. Deshalb werden wir in Kürze den normalen Schulbetrieb an der Grundschule Ohmstede näher betrachten.

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Erfolgreiche Schülerdemo gegen Streichung von Klassenfahrten

20.03.2014 08:12 Uhr
von Carsten Lienemann

Die Polizei hatte 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, der Zusammenschluss der Oldenburger Gymnasien, der sich zur Organisation dieser Demonstration gebildet hatte, hoffte auf 2500 bis 3000. Am Ende waren es nach Polizeiangaben sogar 3800 Schülerinnen und Schüler, die am Mittwoch, 19. März 2014, gegen die Streichung von Klassenfahrten an Gymnasien demonstrierten.

Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien sollen ab dem kommenden Schuljahr 24,5 Stunden pro Woche unterrichten; das ist eine Stunde mehr als bisher, aber nicht mehr, meist sogar weniger als ihre Kollegen an anderen Schulformen in Niedersachsen leisten müssen. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 25,5 Unterrichtsstunden pro Woche.

Die betroffenen Lehrkräfte reagierten hochemotional und brachten teils zu kurz greifende, teils gar unzutreffende Behauptungen in die Diskussion, die sie ihren Schülern in dieser Form wohl nicht durchgehen ließen. Und sie strichen Klassen- und Kursfahrten.

Das rief den Stadtschülerrat auf den Plan, und der rief die Oldenburger Schülerinnen und Schüler zur Demonstration auf die Straße. Der Streit um die Mehrarbeit sollte nach ihrer Ansicht nicht auf ihrem Rücken ausgetragen werden. »Wir fordern ein Ende der Instrumentalisierung der Schüler. Wir fordern die Wiederaufnahme eines konstruktiven Dialogs zwischen Lehrern und der Landesregierung. Wir fordern unsere Klassenfahrten zurück«, so die Zielsetzung der Organisatoren.

Schüler von Gymnasien in Oldenburg, aber auch aus der Umgebung waren dem Aufruf gefolgt, manche trotz Verbot, denn einige Schulleitungen hatten ihren Schülern eine Teilnahme tatsächlich untersagt, auch nicht gerade ein Zeichen für ein angemessenes Demokratieverständnis. Lehrer an anderen Gymnasien waren sogar froh über die Teilnahme ihrer Schüler, nach dem Motto: Jede Aufmerksamkeit ist gut für uns.

Instrumentalisierung durch die Hintertür? Diese Gefahr sei beispielsweise am Herbartgymnasium durchaus gesehen und diskutiert worden, sagt Schülersprecherin Frederike Trumpf-Müller. »Wir haben uns trotzdem für die Demo entschieden, denn letztlich wollen wir zeigen, dass wir Klassenfahrten als eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Schulklima betrachten. Wir haben durchaus Verständnis für die Unzufriedenheit der Lehrer, wehren uns aber dagegen, dass wir unter ihrer Auseinandersetzung mit der Landesregierung leiden sollen.«

Am Herbartgymnasium sind momentan einige Klassenfahrten gestrichen, andere können nicht kostenneutral storniert werden. Das führt z. B. im elften Jahrgang dazu, dass die Hälfte der Schüler unterwegs ist und unte Umständen den Stoff verpasst, den die daheimgebliebenen in der gleichen Zeit durchnehmen. Um diese Ungleichbehandlung zu vermeiden, gibt es immerhin schon einen Lösungsansatz.

Die Kollegien müssen sich aber auch die Frage gefallen lassen, ob sie sich mit dem Boykott der Klassenfahrten nicht selbst das Arbeitsklima verschlechtern. »Meine Eltern sind beide Lehrer«, sagte ein Schülervertreter bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz. »Darum weiß ich, dass die Vorbereitung von Klassenfahrten aufwendig und stressig ist. Aber es lohnt sich auch, es bereichert das Schulleben.«

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»Streitschlichtung lebt von Erfahrungen«

07.03.2014 00:46 Uhr

Mehr als 330 Schülerinnen und Schüler beim
8. Streitschlichtertag

von Carsten Lienemann

Bei Konflikten unter Schülern können Mitschüler meist besser vermitteln als Erwachsene. »Gleichaltrige sprechen die gleiche Sprache, verstehen die Probleme besser und werden von den Streitenden eher akzeptiert«, sagte Eckhard Wache, der Vorsitzende des Präventionsrates Oldenburg (PRO), zur Begrüßung der Streitschlichterinnen und Streitschlichter aus Oldenburg und dem Ammerland. Streitschlichtung lebe von Erfahrungen, darum biete dieses Forum schon zum achten Mal die Möglichkeit zum Austausch und zur Weiterbildung, die offenbar gerne wahrgenommen werde.

»Die Zahl der Straftaten im schulischen Bereich ist deutlich zurückgegangen«, berichtete Polizeipräsident Johann Kühme. »Das geht sicher nicht ausschließlich auf die Arbeit der Schülerstreitschlichter zurück, aber zum guten Teil.« Die große Zahl der Teilnehmer sei beeindruckend, so Kühme. »Diese Veranstaltung ist Straftatverhinderung pur«.

»In diesem Jahr haben wir vierzehn Schülerworkshops und zwei für Erwachsene, außerdem die Puppenbühne und das Antiaggressionstraining für Grundschüler, die zum zweiten Mal teilnehmen. Alle Workshops werden an diesem Tag zweimal angeboten«, erläutert Ulrike Heinrichs, Leiterin des mitveranstaltenden Oldenburger Fortbildungszentrums (OFZ) und stellvertretende Vorsitzende des PRO. »Die Themen, mit denen sich Schüler konfrontiert sehen, ändern sich im Laufe der Zeit. Mit dem Schülerstreitschlichterforum sind wir in der Lage, auf diese Entwicklungen zu reagieren und Fort- und Weiterbildungen für Schülerstreitschlichter anzubieten, die sich an deren Bedürfnissen ausrichten.«

Cybermobbing ist eine solche Entwicklung. Die Landesstelle Jugendschutz bietet dazu niedersachsenweit eintägige Veranstaltungen an Schulen an. Einen Ausschnitt davon zeigte Tanja Opitz in einem Workshop zu Gemeinheiten und Mobbing im Netz. »Es geht darum, sich in andere hineinzufühlen, festzustellen: Was macht das mit mir, was ist normal und was ist beleidigend. Letztlich entscheiden die Betroffenen selbst, was sie akzeptieren wollen und was nicht«, so Opitz.

Auch die übrigen Workshops (s. Veranstaltungsflyer) konnten aufgrund der begrenzten Zeit von je 90 Minuten nur kurze, aber wertvolle Einblicke in Projekte und Arbeitstechniken geben. ganz-oldenburg.de hat sich zwei von ihnen näher angesehen.

Im Workshop 01: Spiele zur Teambildung - Projekt »WIR sind stark«, durchgeführt von Margitta Kehmeier vom Jugendkommissariat der Polizeiinspektion Oldenburg/Ammerland und Burkhard Kreins, Lehrer am Gymnasium Eversten, soll u. a. gezeigt werden, dass Gewalt sehr subjektiv empfunden wird. Auch hier gilt: Der oder die Betroffene entscheidet, wo Gewalt beginnt. Selbstbewusstsein stärken, zu seiner Meinung stehen, andere Meinungen akzeptieren und dadurch das Vertrauen in der Gruppe und die Gemeinschaft verbessern, sind weitere Ziele dieses eigentlich zweitägigen Schulprojektes.
In einer Übung bekamen zwei Freiwillige die Aufgabe, in eine Gesprächsrunde aufgenommen zu werden. Die Gesprächsgruppen wiederum sollten die dazu Kommenden schlicht ignorieren. Zwar hatten die beiden Freiwilligen eine Ahnung, was ihnen bevorstand, trotzdem war die Situation für sie unangenehm, was auch daran zu erkennen war, dass sie die Zeitspanne ihrer Ausgrenzung deutlich überschätzten. Aber auch die anderen Workshopteilnehmer wussten, wie sich so etwas anfühlt und was es für Folgen haben kann: Einsamkeit, Schulangst, Depressionen bis hin zum Suzid auf der einen Seite, andererseits Veränderung der Persönlichkeit, Verleugnen der eigenen Vorstellungen, um den anderen zu gefallen.
»Wie viele Stühle brauchen wir mindestens, damit alle 19 Teilnehmer darauf stehen können?« Diese Frage sollte zum Abschluss geklärt werden. Die Schätzungen lagen zwischen 6 und 15. Tatsächlich waren es 8 Stühle, und das ist bei einer Gruppe, die sich kaum kennt, eine beeindruckend kleine Zahl.


»Förderung einer (interkulturellen) Klassengemeinschaft« lautet die Überschrift zu Workshop 02. Mit Hilfe von Zitronen zeigen Behice Şengün (Oberschule Eversten) und Bernd Munderloh (Studiendirektor a. D.), dass eine genaue Betrachtung erkennen lässt, dass es keine zwei gleichen gibt. Wenn man sich aber erst einmal die individuellen Merkmale vor Augen geführt hat, findet man die eine Zitrone unter Dutzenden wieder. Treibt man das Spiel noch weiter, indem man ihr einen Namen gibt und dazu eine Lebensgeschichte erfindet, wird die Zitrone beinahe eine Person mit vielfältigen Eigenschaften.
Die Interpretation dieses Spiels ist nicht schwer und gelingt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mühelos: Wir urteilen oft nach Äußerlichkeiten und erstem Ansehen und pflegen unsere Vorurteile. Wenn wir Menschen sehen, haben wir Erwartungen und sehen oft nur das, was wir sehen wollen. Erst wenn wir uns die Mühe machen, einen Menschen genauer kennen zu lernen, erkennen wir seinen besonderen Wert.
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Projektübergabe an der BBS Haarentor

27.02.2014 22:52 Uhr

Informatik-Schüler übergeben Web-Anwendungen an Kunden

von Carsten Lienemann

»Die Ernstsituation mit echten Kunden erleben« und entsprechende Erfahrungen sammeln, das ist es, was Knut Harms, Lehrer der Fachoberschule Informatik an den Berufsbildenden Schulen Haarentor, mit seinen Projekten erreichen will. Teil der Ausbildung ist deswegen bereits seit mehreren Jahren die Entwicklung oder Überarbeitung von Anwendungen und Webseiten, die nicht nur zu Übungszwecken erstellt werden, sondern für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Am Donnerstag, 27. Februar 2014, wurden weitere sieben Projekte an ihre Auftraggeber übergeben. Die Schüler der einzelnen Arbeitsgruppen - im diesjährigen Abschlussjahrgang gibt es keine »Quoten-Frau«, darauf wies Schulleiter Diedrich Ahlfeld in seiner Begrüßung hin - stellten jeweils ihr Projekt vor und händigten anschließend ihren Kunden die Zugangsdaten aus.

Zwei Projekte, eine Geocaching-Anwendung und eine Online-Lehrerbewertung, hatte Knut Harms selbst in Auftrag gegeben, fünf weitere wurden für externe Kunden erstellt: Das Herbartgymnasium, die Grundschule Feldbreite in Rastede und die Schule Borchersweg haben ihre Interneseiten überarbeiten lassen, die Kunstfirma SchülerArt, eine Schülerfirma der Oberschule Osternburg, erhielt erstmals einen eigenen Webauftritt.

Eine spezielle Entwicklung nahm die Arbeit für den Präventionsrates Oldenburg (PRO). Zunächst waren die »Rettungsring«-Seiten von Crackern lahmgelegt worden und sollte wiederhergestellt werden, dann passierte das gleiche mit dem ungleich wichtigeren Internet-Auftritt des PRO. Unangenehm für den Präventionsrat, aber für die mit dem Projekt befassten Schüler eine gute Gelegenheit, mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten umgehen zu lernen. Die Rekonstruktion der Seiten war dann auch eine Punktlandung.

Dass Arbeit für reale Kunden sich vom Schulalltag nach Stundenplan unterscheidet, ist ein weiterer Lerneffekt bei dieser Art von Projektarbeit. »Wir lösen uns von den 90-Minuten-Zyklen, machen Pausen nicht, wenn es klingelt, sondern wenn es gerade passt, und wir essen, wann wir wollen und wo wir wollen«, sagt Knut Harms.

Bevor die Informatik-Schüler sich aber ganz von der Schule lösen können, müssen sie noch ein paar Prüfungen bestehen. »Und darum möchten wir die Projekte nun beenden und uns von Ihnen verabschieden«, so Harms.
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Lautstark in die Ferien

21.12.2013 20:08 Uhr

Weihnachtsfeier mit den Blindfischen

von Carsten Lienemann

Ruhig und besinnlich? Von wegen! Richtig laut wurde es am Freitagmorgen, 20. Dezember, dem letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, in der Grundschule Ohmstede. Üblicherweise werden Ferien hier mit einer »Bühne« eingeläutet, auf der die Kinder selbst ihren Mitschülerinnen und Mitschülern etwas vorspielen. Die Bühne aber war diesmal für »die Blindfische« reserviert, allerdings hatten die Kinder (und auch die Lehrerinnen und Lehrer) reichlich Gelegenheit, mitzusingen und mitzutanzen.

Die Blindfische spielten mit ihnen Ball und Cowboy, kochten »Spinat mit Spagat«, suchten nach dem entflogenen Kakadu, luden mit allen gemeinsam die leeren Akkus wieder auf und flogen schließlich zum Mond. Am lautesten war es dabei keineswegs auf der Bühne, im Gegenteil, die Kinder gingen so begeistert mit, dass die drei Musiker ohne Mikrofon und Lautsprecher gar nicht mehr durchgedrungen wären.

Dass manchmal etwas schiefgeht, gehört bei den Blindfischen zur Bühnenshow. Allerdings weiß man nie, ob es eine echte oder eine gespielte Panne ist, weil die drei mit großer Routine auch echte Pannen locker überspielen. Das gilt auch für Stefan Gwiasda, der zum ersten Mal am Schlagzeug saß und sich nahtlos einfügte. Er soll Andi Steil, der viel unterwegs ist, gegebenenfalls vertreten. Als Veranstaltungsort für diesen ersten gemeinsamen Auftritt wurde die Grundschule Ohmstede gewählt, weil Gitarrist Roland Buchholz hier Musikunterricht gibt.

Zum Schluss wurde es dann doch nochmal weihnachtlich-besinnlich. Als Zugabe sangen alle zusammen »O Tannenbaum«, wobei »der Neue wieder das doofste Kostüm anziehen musste«.

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Sponsorenlauf an der IGS Kreyenbrück

27.10.2013 06:21 Uhr
Rund 550 Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück liefen am Freitag, 25. Oktober, rund zwei Stunden lang im Dienst der guten Sache. Sie hatten sich zuvor bei den örtlichen Gewerbebetrieben oder bei Verwandten und Bekannten Geldgeber gesucht, die bereit waren, für jede gelaufene Runde einen bestimmten Betrag in den Spendentopf zu legen. Manche hatten drei und mehr Sponsoren, die Einzelbeträge pro Runde reichten von 10 Cent bis hin zu sechs Euro, dann allerdings auf einen Maximalbetrag beschränkt.

Das Kollegium und die Schüler, die nicht mitlaufen konnten, hatten alle Hände voll zu tun, für die Verpflegung der Sportler zu sorgen und die gelaufenen Runden auf den Laufkarten abzuzeichnen. Getränke, Obst und auch der physiologisch nicht ganz so wertvolle, aber leckere Kuchen war von den Eltern und dem Förderverein der Schule gestiftet worden.

Natürlich hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld Gedanken gemacht, was mit dem erlaufenen Geld geschehen sollte. Sie hatten sich für die Anschaffung weiterer Spiele und Spielgeräte sowie zusätzliche Ausstattung für die Schulräume ausgesprochen. Als Motivationshilfe war diese Liste auf einer Tafel vor der Eingangstür zu lesen.

»Darüber hinaus geht ein Teil des Geldes an ein Schulprojekt in Gambia«, sagte Sport-Fachbereichsleiterin Denitza Voge, die sich sehr über diese kollektive Leistung freute. »Es geht hier ja nicht nur um Geld, es ist ein großes sportliches Gemeinschaftserlebnis und ein Zeichen gemeinsamer Verantwortung.« Und Spaß machte es offenbar auch. Manche liefen noch weiter, selbst wenn ihr Maximalbetrag längst erreicht war.

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Buchkinder präsentieren weitere Werke

21.06.2013 07:08 Uhr

Zweiter Teil und Abschluss des Pilotprojektes

von Carsten Lienemann

Im März 2013 hatten Kinder der Grundschule Dietrichsfeld selbst geschriebene, mit eigenen Linoldrucken bebilderte und gebundene Bücher, die im Unterricht entstanden waren, der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Donnerstag, 20. Juni, stellten weitere 11 Buchkinder ihre Gesamtkunstwerke vor, diesmal im Stadtteiltreff Dietrichsfeld, denn hier waren sie entstanden.

Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler wieder von den beiden Künstlerinnen Meike Dismer und Teréz Fothy. Vorgaben erhielten die Kinder nicht, und so war von Pferdegeschichten über exotische Tiere und ungewöhnliche Freundschaften bis zu Zukunftsfantasien alles dabei, entsprechende Bilder natürlich auch. Eines nur haben alle Geschichten gemeinsam: Sie gehen gut aus.

Unterstützt wurde dieser zweite Teil vom Rotary Club Oldenburg und vom Linolium Werk Armstrong DLW AG. Im nächsten Schuljahr zieht das Projekt Buchkinder an eine andere Grundschule und eine andere Einrichtung der Gemeinwesenarbeit innerhalb Oldenburgs weiter. Einen Einblick in Arbeit und Ziele des Vereins Buchkinder gibt diese Broschüre.

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Zweiter Stern für die Grundschule Dietrichsfeld

20.06.2013 09:03 Uhr
von Carsten Lienemann

Zum zweiten Mal ist die Grundschule Dietrichsfeld als sportfreundliche Schule ausgezeichnet worden. Am Rande des Schulsportfestes überreichte Birgitta Müller-Pulsfort von der Landesschulbehöde am Mittwoch, 19. Juni, die Urkunde und ein neues Schild für die Eingangstür.

»Eure Schule wird jetzt zum zweiten Mal ausgezeichnet, und darum sind auf diesem Schild auch zwei Sterne«, erklärte Müller-Pulsfort den Schülerinnen und Schülern, die vollzählig auf dem Sportplatz versammelt waren.

Die Zertifizierung gilt jeweils für drei Jahre und muss bei der Behörde beantragt werden. Die Auszeichnung als sportfreundliche Schule ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, dazu gehört ein entsprechendes Gelände, Angebote wie die »bewegte Pause« im Schulalltag und die Teilnahme an Wettkämpfen.
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Fremde Freunde an der Grundschule Dietrichsfeld

16.06.2013 08:14 Uhr
Zwei Wesen können sich noch so fremd sein, Freunde können sie trotzdem werden. Gazelle und Löwe, Troll und Elfe, Mensch und Alien können miteinander befreundet sein.

Davon sind jedenfalls die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen an der Grundschule Dietrichsfeld überzeugt. Sie haben sich über mehrere Wochen mit dem Thema Freundschaft beschäftigt und unter der künstlerischen Leitung von Inga-Lotta Behrens (Bundesfreiwillige Kultur und Bildung), Stephanie Baak (Schauspielerin und Schauspielpädagogin) sowie Tejo Janssen (Tänzer und Choreograph) zunächst Geschichten geschrieben und sie anschließend in Episodenform auf die Bühne gebracht.

Am Freitag, 14. Juni, führte jede Klasse ihr Freundschafts-Stück auf, vor ausverkauftem Haus, könnte man sagen, wenn denn Eintrittsgeld erhoben worden wäre. Auf jeden Fall war die Aula bis auf den letzten Platz gefüllt, alle wollten die drei Stücke sehen.

Freundschaft ist das Wichtigste auf der Welt! Darum gibt es Freundschaften auch schon seit Millionen von Jahren. In den Geschichten der Klasse 3a werden Freunde vorgestellt, die schon 50 vor Christus gelebt haben, und Freunde, die zwar aus unterchiedlichen Ländern stammen, aber dennoch verbunden sind.

Bei einem wahren Freund ist es egal, was für ein Wesen er ist, wenn man ihn braucht, dann ist er da. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b haben ihre Geschichten über Roboter, Ringelmonster, Aliengrütze, verzauberte Schmetterlinge, Freundschaftskaninchen und Rumsgeräusche geschrieben.

Freundschaft ist so vielfältig wie das Leben. Das zeigt auch die Klasse 3c denn in ihren Geschichten gibt es Freundschaften zwischen Märchenwesen, zwischen gefährlichen Raubtieren und deren eigentlicher Beute und zwischen Menschenkindern und Aliens aus dem Weltall. Der Freundschaft sind also keine Grenzen gesetzt.
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MICK-Turnier 2013: Auf dem Weg zur Normalität

15.06.2013 07:33 Uhr
von Rieke, Esther, Felix, Moritz (GS Alexandersfeld) / Carsten Lienemann

Bereits zum sechsten Mal ermittelten die Oldenburger Grundschulen am Freitag, 14. Juni, unter der Überschrift »MICK - Mädchen kicken mit« auf dem Platz des FC Ohmstede an der Rennplatzstraße die beste Mädchenfußballmannschaft des Jahres, wie immer bestens organisiert und geleitet von Schülerinnen der IGS Kreyenbrück. Die Rekordteilnehmerzahl von 24 Teams von 22 Schulen wurde auch in diesem Jahr erreicht. Die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer allerdings war schon mal höher.

Das mag eine Momentaufnahme sein, aber die öffentliche Wahrnehmung des Turniers hat sicher ein wenig nachgelassen, es ist ein Stück weit zur Normalität geworden. Aber das ist gut und richtig so, denn es zeigt, dass die Zielsetzung, Mädchen mit Migrationshintergrund durch Sport besser zu integrieren, auf einem guten Weg ist. Fast alle Grundschulmannschaften sind im besten Wortsinn bunt gemischt, das ist ganz selbstverständlich. Genau so selbstverständlich werden die Mädchenteams von ihren männlichen Mitschülern anerkannt und im Spiel angefeuert. Eine dritte erfreuliche Entwicklung ist, dass überehrgeizige Trainer und Betreuer inzwischen komplett verschwunden und durch pädagogisch motivierende und Spaß vermittelnde Mannschaftsverantwortliche ersetzt werden.


Die Gastreporter

Wie schon beim JICK-Turnier kommen unsere Gastreporter Rieke, Esther, Felix und Moritz auch an diesem Tag von der Grundschule Alexandersfeld, und sie stehen ihren Reporterkollegen vom Vortag in nichts nach. Sie haben etliche Seiten vollgeschrieben und viele Fotos geschossen (Bildergalerie Fotos 1-35):

Es gibt 24 Mannschaften und deshalb auch 24 Pokale. Und es gibt auch wieder einen Pokal für die beste Torwartin. Diesmal gibt es vier Plätze zum Fußball spielen. Und diesmal gibt es kein Abseits und keine Rückpassregel. Es spielen Schülerinnen aus den Schulen GS auf der Wunderburg, GS Ofenerdiek, GS Drielake und noch 21 weiterer Mannschaften.

Paula aus der GS Alexandersfeld ist die Torwartin der Schule. Sie versucht heute, alles für ihre Mannschaft zu halten.

Die GS Alexandersfeld wärmt sich schonmal auf, wie die anderen Mannschaften. Dann geht es mit der Begrüßung los. Dann leiten ein paar Schülerinnen der IGS Flötenteich ein Aufwärmspiel.

Und nun gehen die Spiele los, aber die GS Alexandersfeld ist noch nicht dran. Sie wärmen sich erst hinter den Plätzen auf. Gleich sind sie dran, sie warten schon ungeduldig.

Herr Heisig, der Trainer der Mädchenmannschaft, versammelt nochmal seine Spielerinnen in einem Kreis und sagt schnell, wo jede spielt.

Es geht los gegen die GS Klingenbergstraße. Klingenbergstraße foult und Freistoß für Alexandersfeld: Elisa schießt und Tor! 1:0 für Alexandersfeld. Nach einer Weile schießt Zeynep das 2:0. Kurz hin und her - Tor! 3:0 durch Nele für Alexandersfeld. Abstoß durch die Torwartin. Dann schießt Nele, aber die Torwartin hat gehalten. Danach kommt schon der Abpfiff. Alexandersfeld hat 3:0 gewonnen. Die Mädchen stürmen jubelnd vom Platz.

Nach dem Spiel sagt Herr Heisig, dass die Mädchen sich in die Sonne setzen und ausruhen sollen.

Kurz vor dem zweiten Spiel schießt Paula Herrn Heisig die Paprika vom Brot.

Dann spielt die GS Alexandersfeld gegen Bloherfelde. Der Ball kommt zu Paula, doch die wehrt ab. Zeynep schießt das 1:0. Dann eine Chance für Bloherfelde, aber Zeynep verhindert den Schuss und passt zu Theda, die rennt und schießt das 2:0. Jetzt kommt Bloherfelde und schießt das 2:1, aber unsere Tore reichen, um das Spiel zu gewinnen.

Es gibt auch viele Erfrischungen, die man sich kaufen kann, aber es gibt bei einem Stand namens »Barmer GEK - die gesund experten« verteilen die beiden sympathischen Mitarbeiter Rudolf und Peter leckere Getränke auch kostenlos.

Alle machen eine Pause und stärken sich ein bisschen. Dann beginnt das Spiel gegen die GS Eversten. Eversten hat erst mehr Ballbesitz, aber Alexandersfeld schlägt zurück. Es gibt eine Ecke, die Torwartin von Eversten hält. Ecke Eversten, Abstoß Alexandersfeld und leider kein Tor. Angriff auf das Tor von Eversten und ein schönes Tor von Nele in letzter Sekunde. Alexandersfeld gewinnt wieder.

Nun spielt die GS Alexandersfeld gegen Dietrichsfeld. Dietrichsfeld hat erst die besseren Chancen, aber dann passt Elisa zu Theda, und die schießt ein Tor. Kurz vor Schluss schießt die GS Alexandersfeld nochmal aufs Tor, doch die Torwartin hält. Dann ist das Spiel zu Ende, und Alexandersfeld hat 1:0 gegen Dietrichsfeld gewonnen. Und Paula hat bisher nur ein Tor Alexandersfeld muss nur noch ein Spiel gegen Ofenerdiek spielen.
Es gibt eine Ecke und fast ein Tor für Alexandersfeld, dann fast ein Tor für Ofenerdiek. Alexandersfeld muss sich anstrengen. Wieder eine Ecke für Ofenerdiek und Tor. Spiel leider verloren. Wir machen ein Foto von unserer Mannschaft.


Danach machten wir eine große Pause. Die Tore und Punkte für die nächsten Spiele wurden zusammengerechnet. In der Zeit konnten die Mädchen, die nichts zu tun hatten, Kirschkern-Weitspucken machen.

Jetzt müssen wir um den 5. Platz gegen Staakenweg spielen. Nele sagt, dass sie gewinnen möchte.
Der Ball geht hin und her. Dann kommt der Ball zu Paula, aber die wehrt ab. Danach fliegt der Ball am Tor vorbei. Eine Weile danach hält Paula einen unhaltbaren Ball. Dann kommt eine Spielerin vom Staakenweg vor das Tor, doch Paula hält häufiger Bälle, die beinahe ins Tor gegangen wären. Bei Abpfiff steht es 0:0. Deshalb entscheidet das 7-m-Schießen. Nele schießt, Tor! Danach schießt Staakenweg, 1:1. Danach Zeynep und der wurde gehalten. Nun lässt Paula leider einen Ball ins Tor, 1:2. Dann schießt Elisa zum 2:2. Dann schießt wieder Staakenweg und macht ein Tor, 2:3. Dann ist Schluss, Staakenweg hat das Spiel um Platz 5 gewonnen. Aber immerhin belegen wir den sechsten Platz.

Die besten Mannschaften spielen noch ein Endspiel. Dann waren alle Spiele vorbei.


Die Platzierungen:
24. Grundschule Kreyenbrück
23. Grundschule Eversten
22. Grundschule Klingenbergstraße
21. Grundschule Drielake 1
20. Paul-Maar.Schule
19. Grundschule Ohmstede 1
18. Grundschule Krusenbusch
17. Grundschule Dietrichsfeld
16. Grundschule Drielake 2
15. Grundschule Bümmerstede
14. Grundschule Nadorst
13. Grundschule Heiligengeisttor
12. Wallschule
11. Grundschule Bürgeresch
10. Hermann-Ehlers-Schule
  9. Grundschule Bloherfelde
  8. Grundschule Babenend
  7. Grundschule auf der Wunderburg (Fainesspreis)
  6. Grundschule Alexandersfeld
  5. Grundschule Staakenweg
  4. Grundschule Ofenerdiek
  3. Grundschule Ohmstede 2 (Mutigste Torhüterin)
  2. Grundschule Röwekamp
  1. Grundschule Etzhorn

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JICK-Turnier 2013: Fußball im warmen Regen

14.06.2013 07:40 Uhr
von Nele, Nina, Moritz und Paul (GS Alexandersfeld) / Carsten Lienemann

Zwölf Grundschul-Mannschaften hatten sich für das Endturnier am 13. Juni qualifiziert, das wie immer auf dem Platz des FC Ohmstede an der Rennplatzstraße ausgetragen wurde. Für den reibungslosen Ablauf sorgten - auch wie immer - Schülerinnen und Schüler der IGS Flötenteich.

Auch in diesem Jahr gab es spannende Spiele zu sehen, die meist auf hohem technischen Niveau standen, aber selbstverständlich auch mit großem Einsatz geführt wurden. Von den insgesamt 38 Spielen des Turniers blieb nur ein einziges torlos - eines der beiden Halbfinale, das folglich im Neunmeterschießen entschieden werden musste.

Sehr erfreulich ist auch, dass die Platzierungsliste im Vergleich zu den letzten Jahren bunt durcheinandergemischt wurde (s. u.).


Die Gastreporter

Paul, Nele, Nina und Moritz von der Grundschule Alexandersfeld haben bei diesem Turnier als Gastreporter für ganz-oldenburg.de nicht nur ihre Mannschaft beobachtet. Sie haben sich richtig ins Zeug gelegt, vier Notizblockzettel voll geschrieben und viele Fotos gemacht (Bildergalerie Nr. 1-30), was wegen des dunklen Himmels und des Regens gar nicht einfach war. Und damit ist klar: Die Grundschule Alexandersfeld hat in diesem Jahr vielleicht nicht die beste Fußballmannschaft, aber ganz bestimmt ein tolles Reporter-Team.

Hier ist ihr Bericht:

GS Alexandersfeld macht sich warm. Sie machen Elfmeterschießen.

GS Alexandersfeld gegen Etzhorn: 1:0 für Etzhorn
Etzhorn machte Ecke und dann ein Tor. Colin konnte danach noch ein Tor verhindern. Felix schoss, doch der Torwart hielt. Ein Schuss danach wurde auch gehalten. Dann ertönte der Abpfiff. Alexandersfeld hat 1:0 verloren.

GS Heiligengeisttor gegen Alexandersfeld 1:0
Die Spieler sind sauer von Alexandersfeld, weil sie schon wieder verloren haben. Herr Heisig sagte nach dem Spiel den Spielern, dass sie, wenn sie den Ball haben, nach vorne rennen müssen.

Alexandersfeld gegen Paul-Maar-Schule 2:0 verloren
Mosche schießt ein. Die Paul-Maar-Schule hat geschossen, doch daneben. Danach schoss Alexandersfeld, doch daneben. Danach machte Alexandersfeld ein Foul. Freistoß und Tor. Danach wieder, 2:0. Wenige Sekunden danach war der Abpfiff. 2:0 für die Paul-Maar-Schule. Die GS Alexandersfeld hat schon das dritte Spiel verloren.

GS Alexandersfeld gegen Kreyenbrück
Kreyenbrück hat eine erste Chance, aber er hat an den Pfosten geschossen. Mosche schießt einen Freistoß für Yoke. Johannes machte ein Foul. Freistoß Kreyenbrück, doch den Schuss konnte Mosche halten. Freistoß für Kreyenbrück, doch Joshua konnte als Mauer abwehren. Doch danach machte Kreyenbrück ein Kopfballtor, 1:0. Danach konnte Mosche noch einen knallharten Ball abwehren. Nochmal Ecke für Kreyenbrück, aber daneben. Im Spiel hat Frau Duwe einen Ball von Kreyenbrück ins Gesicht gekriegt. Dann nach der Ecke von Kreyenbrück war auch schon der Abpfiff. Kreyenbrück hat gegen Alexandersfeld 1:0 gewonnen.

Grundschule Alexandersfeld gegen Wechloy
Alexandersfeld und Wechloy hatten beide eine Torchance. Nico hat sich zweimal weh getan. Mosche hält jeden Ball. Wechloy führt 1:0 gegen Alexandersfeld. Felix ist raus, Colin ist drin. Wechloy hat aber auf das Tor von Alexandersfeld geschossen. Es steht 3:0. Letzte Minute und da ist das Spiel aus. Wechloy hat gegen Alexandersfeld 3:0 gewonnen.

Nun spielt die GS Alexandersfeld nochmal gegen Krusenbusch. Krusenbusch schießt den Ball, aber daneben. Der Ball kommt hin und her. Und auch häufig ins Aus. Yoke schießt und schoss daneben. Der Ball saust immer nah am Krusenbuscher Tor vorbei. Nun schoss Kevin und machte ein Tor: 1:0! Kurz danach kam ein Foul von Alexandersfeld, doch der Ball wurde abgewehrt. Dann arbeitete sich Joshua vor und es steht 2:0! Dann nach Hin und Her machte Felix noch ein Tor und schon kam der Abpfiff. Alexandersfeld gewann 3:0.

Es gab zum Schluss noch das Finale. In einer Minute würde die Preisverleihung stattfinden. Es wurde noch ein wunderschöner Pokal auf den Tisch gebracht, für den besten Torwart. Und nun war es soweit und die Preisverleihung fing an. Alle Fußballteams haben sich versammelt. Jetzt werden die Pokale verteilt. Wer den größten kriegt, ist der beste.

12. Platz: Grundschule Krusenbusch
11. Platz: Grundschule Alexandersfeld
10. Platz: Grundschule Bürgeresch
9. Platz: Grundschule Heiligengeisttor (Fairste Mannschaft)
8. Platz: Paul-Maar-Schule
7. Platz: Grundschule Dietrichsfeld
6. Platz: Grundschule Etzhorn
5. Platz: Grundschule Bümmerstede
4. Platz: Grundschule Klingenbergstraße
3. Platz: Grundschule Ohmstede
2. Platz: Grundschule Kreyenbrück (Bester Torwart)
1. Platz: Grundschule Wechloy

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GRÜNE: Kein Sortieren nach vier Jahren

08.06.2013 11:35 Uhr

Lange gemeinsam in dieselbe Schule!

»Erfreulich ist die Nachricht, dass die Anmeldezahlen bei den Integrierten Gesamtschulen wie in den Vorjahren zeigen, dass Gesamtschulplätze nach wie vor sehr nachgefragt sind«, sagt Rita Schilling von der Ratfraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Ein richtiger Schritt sei deshalb die Entscheidung gewesen, die IGS Flötenteich auszubauen, um so schnell wie möglich die IGS-Kapazitäten um zwei Schulzüge zu erweitern.
»Die höchste Leistungsgruppe als Maßstab aller Dinge, in diesem Fall im Zusammenhang mit den Anmeldungen, zu nehmen, halten wir für sehr bedenklich. Die Leistungsfähigkeit einer einzelnen Schülerin oder eines einzelnen Schülers bereits in der Grundschule in drei Kategorien zu manifestieren, halten wir für falsch. Individuelle Entwicklungs- und Fördermöglichkeiten erfahren dadurch eine starke Einschränkung«, so Schilling weiter.

Die Gewinnerin des Robert-Bosch-Preises, die in dieser Woche bekannt gegeben wurde, ist die renommierte Gemeinschaftsschule Anne-Frank-Schule aus Bargteheide. In dieser Schule schafften mehr als die Hälfte einen höheren Abschluss, als in der Grundschulempfehlung angegeben.
In der Anne-Frank-Schule würden alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam und individuell gefördert - offensichtlich mit viel Erfolg! Das sollte auch das Ziel der Oldenburger Bildungspolitik sein!

»In der Oldenburger Schullandschaft bewege sich sehr viel. Dieses ist an dem Ausbau der Kooperativen Ganztagsbildung und den zusätzlichen Maßnahmen, die aufgrund der Zielsetzung der inklusiven Beschulung erforderlich sind, zu erkennen. Die Gemeinschaftsschule für alle ab Klasse 1 ist dabei ein passender Gedanke, der verfolgt werden muss!«
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Geschichte zum Anfassen

01.06.2013 06:34 Uhr

Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück befassten sich eine Projektwoche lang mit Steinzeit und Mittelalter

von Heike Schaadt und Carsten Lienemann

Eine Woche lang hat sich der 5. Jahrgang der IGS Kreyenbrück das Leben in der Steinzeit hautnah erarbeitet und mitempfunden. Handlungs- und produktionsorientiert verschafften sie sich Einblicke in das Wohnen und Leben in der Steinzeit, Feuer, Musik und Höhlenmalerei.

Zur gleichen Zeit bereitete der 7. Jahrgang einen mittelalterlichen Markt vor. Auf diesem wird nicht nur Essen angeboten sondern auch dargestellt, wie das Leben auf einer Burg verlief, welche Kleidung von wem getragen werden durfte, welche Foltermethoden damals angewandt wurden, welche technischen Erfindungen im Mittelalter gemacht wurden usw.

Am Freitag, 31. Mai, konnten sich Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte bei der Präsentation der Ergebnisse davon überzeugen, dass die Schülerinnen und Schüler wesentliche Teile der Geschichte in dieser Projektwoche begriffen haben und mit ihr frisch erworbenes Fachwissen weitergeben konnten.

Die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs haben sich in dieser Woche mit ihrer eigenen Entwicklung und mit dem Thema „Erwachsen werden“ beschäftigt. Die Ergebnisse werden einem breiten Publikum am 25. Juni 2013 auf dem Kulturabend der IGS Kreyenbrück dargestellt.

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Das Sprechen ernst nehmen

08.05.2013 06:44 Uhr
von Heike Schaadt

Die IGS Kreyenbrück setzt im Englischunterricht auf mündliche Konversation und führte mündliche Prüfungen ab Klasse 5 ein. Seit zwei Jahren ersetzt die Prüfung eine schriftliche Lernerfolgskontrolle pro Jahr. Alle Schüler werden jährlich mündlich geprüft. Dabei geht der kommunikative Aspekt vor Sprachrichtigkeit.

Jahrzehntelang war der Englischunterricht traditionell den Kompetenzen des Lesens und des Schreibens zugewandt. Hörverstehen und Sprechen fristeten eher ein Schattendasein mit dem Effekt, dass viele Deutsche selten in der Lage waren, auf Englisch die alltäglichen Dinge des Lebens bewältigen zu können.

Seit Einführung des neuen Kerncurriculums zu Beginn des Schuljahres 2006/07 stehen das Hörverstehen und das Sprechen gleichwertig neben dem Schreiben und Lesen. Allerdings war es in Niedersachsen noch nicht vorgeschrieben, die Schülerinnen und Schüler mündlich zu prüfen. »Wir haben jedoch von Anfang an die Sprechkompetenz auch als Teil der fachlichen Kompetenzen für das Fach Englisch in den Lernentwicklungsbericht aufgenommen«, sagt die Fachkonferenzleiterin Hannah Früh.

Vergangene Woche waren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 an der Reihe. Sie wurden von ihren Lehrkräften aufgefordert, über ihren Alltag zu erzählen. Anschließend mussten sie sich zu zweit über Bilder unterhalten, die ihnen vorgelegt wurden. Das bewältigten die meisten souverän, obwohl viele ein wenig aufgeregt waren. »Aber wir kennen das ja schon vom vergangenen Jahr«, sagten die Sechst- und Siebtklässler.

»Wir trainieren mit den mündlichen Prüfungen nicht nur die englische Konversation, sondern auch die Prüfungssituation«, erklärt Arne Pertiet, der als Fachberater für Englisch auch andere Schulen bei der Durchführung von mündlichen Prüfungen berät. »Das kommt den Schülerinnen und Schülern zum Beispiel bei Vorstellungsgesprächen zu Gute. Zudem sind mündliche Prüfungen ab dem kommenden Schuljahr als Teil der Abschlussprüfung in Klasse 10 von allen Haupt-, Real- und Oberschulen und integrierten Gesamtschulen durchzuführen.«
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Zu wenig Geld für Schulsanierung?

06.03.2013 16:58 Uhr

GRÜNE: Es müssen mehr Gelder für die Unterhaltung der Schulgebäude eingeplant werden!

In der Schulausschuss-Sitzung am 5. März musste die Verwaltung zugeben, dass die im Haushaltsentwurf von der Verwaltung eingestellten Mittel für die Unterhaltung der Schulgebäude in keiner Weise dem tatsächlichen Bedarf entsprechen.
»Wie schon im Ausschuss von uns dargestellt, rächt sich jetzt der Sanierungsstau aus früheren Jahren«, so Ratsfrau Rita Schilling, Bündnis 90 / Die Grünen.
Dazu komme offensichtlich ein Ausgabenplan für das aktuelle Haushaltsjahr, der den realen Bedürfnissen überhaupt nicht entspreche. Angesichts eines Haushalts, der kein Defizit aufweist, kann da die Frage nach Verantwortung schon gestellt werden.
Inzwischen häufen sich die Anfragen durch direkte »Hilferufe« von Eltern oder Schulleitungen nach dringend nötigen Unterhaltungsarbeiten in den Schulen. Dieses solle und dürfe kein akzeptabler Zustand bleiben.

»Wir fordern von der Stadtverwaltung in Zukunft eine realitätsnahe Finanzbedarfsplanung. Die Oldenburger Zukunftsinvestitionen in Bildung dürfen die alltäglichen Unterhaltungsmaßnahmen nicht ausschließen! Wir wollen den Schwerpunkt Investition in Bildung. Es darf aber nicht sein, dass die Investitionen in Ganztagsbildung, den Krippenausbau und für Inklusion dazu führen, dass die anderen umfänglichen Arbeiten und die damit verbundenen Kosten auf den jährlichen Verschiebebahnhof landen« so die Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen.
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Grundschule FREIraum informiert

11.02.2013 07:00 Uhr


Die Grundschule FREIraum und die Oberschule FREIraum informieren am Mittwoch, den 20. Februar 2013 um 19.30 Uhr im Schulgebäude, Denkmalsweg 22 in Oldenburg-Bümmerstede über das pädagogische Konzept und den Schulalltag.
Bildung ist Eines der wichtigsten Themen unserer Zeit, es beschäftigt Eltern, Pädagogen und Politiker gleichermaßen. Im Blickpunkt steht hierbei zumeist die Variation vorhandener Bildungsangebote, zum Beispiel die Diskussion über die Schuldauer bis zum Abitur oder die Umsetzung von Inklusion. Die Grundschule FREIraum, gelegen am Denkmalsweg 22 in Oldenburg-Bümmerstede, geht seit 2010 andere Wege. Mit großem Erfolg, wie ein Besuch und das Gespräch mit Lehrkräften, Eltern und Schülern zeigt.

Grundlage des Schulkonzepts sind die Erkenntnisse Maria Montessoris. »Hilf mir, es selbst zu tun« ist der Titel eines Informationsabends in der Grundschule FREIraum, der am Mittwoch, dem 22.02.2013 um 19.30 Uhr stattfindet und veranschaulicht, wie die Lehren Montessoris mit Leben gefüllt werden.

Der Besuch wird sich lohnen, denn die Schule ist wirklich außergewöhnlich: das reetgedeckte Bauernhaus, umgeben von einem traumhaftem Garten und grasenden Schafen, lässt kaum vermuten, dass es sich hier um eine Schule handelt.
Und auch das Innenleben bedient keineswegs die Vorstellung einer Grundschule: vergeblich sucht man die zentrale grüne Tafel und die davor platzierten Tische und Stühle, stattdessen lernen die Schüler in heimelig ausgestatteten Arealen, in die sie sich zur Beschäftigung mit den Lernangeboten Mathe, Deutsch, Naturwissenschaften und Kunst zurückziehen. Ungewöhnlich ist auch die Betreuung der Schüler und Schülerinnen - es findet kein Frontal-unterricht statt.
»Wir erstellen individuell ausgearbeitete Wochenpläne, die eine Auswahl aus verschiedenen Lernangeboten ermöglichen« erläutert Janine Kahlke, Lernbegleiterin der Grundschule, und fährt fort: »jahrgangsübergreifend arbeiten unsere Schüler an den jeweiligen Themen, sodass es durchaus vorkommen kann, eine Schülerin aus dem vierten Jahrgang neben einem Schüler aus dem ersten zu finden.«
»Lernen die denn was?« fragte sich die 20-jährige Linda Bock, als sie ihr Studium begleitendes Praktikum in der Grundschule FREIraum begann. Nach vier Monaten an der Schule ist das Stirnrunzeln aus ihrem Gesicht verschwunden und einem breiten, stolzen Lächeln gewichen. »Auf jeden Fall!«, sagt sie voller Überzeugung und beschreibt, wie auch komplexe Lerninhalte mit einer erstaunlichen Leichtigkeit bei den Schülern hängen bleiben. Linda Bock ist mittlerweile fasziniert vom Potenzial der Schule und rät aufgeschlossenen Eltern, sich mit diesem Angebot auseinander zu setzen.
Hierzu bietet der Informationsabend die Gelegenheit. Ganz praktisch mit Montessori-Materialien wie dem Wurzelziehbrett. Oder im Gespräch mit Lernbegleitern und Eltern, die von ihren Erfahrungen berichten.
Um Inklusion wird in der Grundschule FREIraum übrigens nicht gefochten, sondern sie wird mit Selbstverständlichkeit gelebt.
Die nachschulischen Betreuungszeiten genügen ebenfalls modernen Ansprüchen. Rüdiger Kohtz, Vorsitzender des Trägervereins FREIraum Oldenburg e.V., ist sich sicher, dass das Konzept auch über die Grundschulzeit hinaus tragfähig ist: »Die positive Resonanz auf das Angebot der Grundschule und letztlich das Vertrauen der Eltern, die ja schließlich am nächsten an ihren Kindern dran sind, haben uns bewogen, die bewährte Struktur nun auch auf eine Oberschule zu übertragen.«


Der Trägerverein FREIraum Oldenburg e.V. eröffnet zum kommenden Schuljahr die erste Montessori-Oberschule in Oldenburg.
Der Informationsabend am 20.02.2013 richtet sich sowohl an Schulanfänger als auch an Quereinsteiger.
Den Eltern wird die Möglichkeit gegeben, sich in Gesprächen mit den Lehrern und dem Vorstand des Vereins umfassend zu informieren, sowie sich mit anderen Eltern auszutauschen.
Eltern, die an diesem Tag keine Zeit haben, können unter info@oberschule-freiraum.de ein persönliches Gespräch vereinbaren.
Vorab kann man sich auch unter www.oberschule-freiraum.de und ww.grundschule-freiraum.de informieren.

Der Trägerverein FREIraum Oldenburg e.V. betreibt seit dem Jahr 2010 die Grundschule FREIraum. Die FREIraum-Schulen wenden sich an Eltern, die möchten, dass ihre Kinder eigenverantwortlich und selbständig Lernen. Daran werden die Kinder durch innovative Unterrichtsformen herangeführt.
Die FREIraum-Schulen ermöglichen durch die individuelle Förderung und eine nachhaltige Bildung die idealen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn.
In der Grundschule FREIraum gibt es keine überfüllten Klassen, sondern eine Gruppe von zurzeit maximal 20 Kindern um die sich zwei Lernbegleiter gleichzeitig kümmern.
Die Oberschule FREIraum wird zum Start Kinder für die 5. Klasse aufnehmen und langsam wachsen.

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»Lernen braucht Bewegung«

17.12.2012 07:10 Uhr

Die IGS Kreyenbrück ist jetzt offiziell »Sportfreundliche Schule in Niedersachsen«

von Carsten Lienemann

Gerade mal zweieinhalb Jahre alt ist die IGS Kreyenbrück, aber sie verfügt bereits über ein Qualitätssiegel. Seit Freitag, dem 14. Dezember, darf sie sich offiziell als »Sportfreundliche Schule in Niedersachsen« bezeichnen.

In einer Feierstunde, die selbstverständlich in der Sporthalle stattfand, verlieh Birgitta Müller-Pulsfort, Fachberaterin der Landesschulbehörde für Schulsport, die Auszeichnung an die IGS Kreyenbrück und erläuterte dabei dem Publikum, welche Kriterien dafür erfüllt sein müssen:
  • geeignete Räumlichkeiten - davon konnten sich alle Anwesenden direkt überzeugen
  • ein Schulleiter, der praktischerweise auch Sportlehrer ist, und ein engagiertes Kollegium
  • Schülerinnen und Schüler natürlich
  • außerschulische Projekte und Arbeitsgemeinschaften zum Thema Sport sowie die Teilnahme an Wettkämpfen und Turnieren - die Jungen-Fußball-Schulmannschaft und die Basketball-AG zeigten einen Teil ihres Könnens
  • die »Bewegte Pause« - dafür hatten zwei Diabolo-Künstler sowie drei Trampolinspringer jeweils eine Choreografie einstudiert
  • das »Bewegte Klassenzimmer« - der Schwerpunkt »Stomp in the Classroom« lieferte den Beleg

»Lernen braucht Bewegung«, sagte die Dezernentin der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Angelika Nordhues, in ihrer Ansprache. Sport und gesunde Ernährung seien wichtig für den Lernerfolg, und »die Bewegte und Gesunde Schule ist im Leitbild der IGS verankert«.

»Oldenburg ist eine sportliche Stadt, ein Drittel der Bevölkerung gehört einem Sportverein an«, so Oberbürgermeister Gerd Schwandner. Das MICK-Projekt (»Mädchen kicken mit«), das Integration durch Sport voranbringen soll, sei ein bundesweites Vorbild, ähnliches sei im Basketball gerade begonnen worden. »Sport und Gesundheit in der Schule stehen auch im Interesse der Gesellschaft.«

»Ich bin stolz auf das, was ich hier heute morgen gesehen habe« sagte Schulleiter Jens Kazmirek, der stellvertretend für sein Kollegium die Urkunde entgegennahm. Er dankte allen, die ihren Beitrag zur Veranstaltung und zum Erhalt der Auszeichnung geleistet haben, besonders der Fachbereichsleiterin Sport Denitza Voge, ohne die es die »Sportfreundliche Schule IGS Kreyenbrück« nicht gäbe.

Den musikalischen Rahmen lieferte die Lehrerband der IGS, und moderiert wurde die Veranstaltung von Arin Khalaf und Salam Mosani, die dem siebten Jahrgang angehören, mit leichter Unterstützung durch die Leiterin Darstellendes Spiel, Anne Gelsing. Arin und Salam wurden von Denitza Voge als Schulmannschaftsbetreuer und Begleiter bei Schulturnieren ausgesucht. In Kürze werden sie eine Übungsleiterlizenz erwerben. Die Moderation von Veranstaltungen gehört nicht unbedingt zu ihrem Aufgabengebiet, aber auch das haben sie hervorragend gemacht. »Wir haben den Ablauf vorher mehrmals geübt, inklusive Sprechtechnik«, so Arin und Salam. Aufgeregt seien sie trotzdem gewesen, sagen beide. Davon aber war wenig zu spüren.

Der Trampolin-Beitrag ist in der Projektwoche »Mensch und Bewegung« entstanden, wie Michael Galuska, einer der drei Trampolinspringer, erzählt. So rund 10 bis 15 Schulstunden habe es gedauert, dann war es bühnenreif.

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Viel Neues an der OBS Osternburg

11.12.2012 09:53 Uhr
von Carsten Lienemann

Die Oberschule Osternburg ist bekannt dafür, Probleme als Chance zu betrachten und Lösungen flexibel anzugehen. Die Einweihung der neuen Fassade und der renovierten Räume an der Sophie-Schütte-Straße am Montag, 10. Dezember, ist ein weiteres Beispiel.

»Vor einem Jahr hatten wir gedacht, wir könnten die neuen Fachräume im Sommer einweihen, aber dann hat sich der Zeitplan total verschoben«, sagte Schulleiterin Marlies Ramien. Die Einweihungsfeier sei in die Pausenhalle verlegt worden, um allen Beteiligten den längeren Aufenthalt bei Wind und Wetter zu ersparen.

Auch der neue Schriftzug wurde im Saal enthüllt, virtuell per Trickfilm. Ganz reell dagegen war das Programm: Mit viel selbst gemachter Musik einer Breakdance-Vorführung und einer Modenschau wurden Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und natürlich auch Eltern eine gute halbe Stunde lang pächtig unterhalten, bevor es dann in den ersten Stock zur Besichtigung der neu gestalteten Unterrichtsräume ging.

Aber Besichtigung trifft es eigentlich nicht, genau genommen ging die Vorführung hier weiter. Auf dem Flur gab es für wenig Geld Kaffee, Gebäck und Kerzenständer, weitere Tanz- und Akrobatik-Vorführungen sowie die gerade erschienene Ausgabe der Osternburger Nachrichten, die von Schülerinnen und Schülern der OBS Osternburg erstellt wird. In den Fachräumen wurden die aktive Berufswahl-Vorbereitung, das Projekt Offshore-Windanlagen und das Profil Gesundheit und Soziales präsentiert und eine Weihnachtskarten-Druckwerkstatt angeboten.

Auch der Internetauftritt der Oberschule Osternburg ist überarbeitet worden, und auch dieses Ergebnis kann sich sehen lassen: eine sehr übersichtliche Struktur in optisch ansprechender Form. Hier muss niemand lange suchen.

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Praktische Einblicke in Berufsfelder

05.12.2012 09:19 Uhr
Fußball unter Anleitung von Schülerinnen und Schülern der Oberschule Osternburg wurde am Dienstag, 4. Dezember, an der Grundschule Krusenbusch gespielt. Im Rahmen eines Lernortetages in Zusammenarbeit mit dem Projekt JICK (Jungen kicken mit) zeigten Schüler, wie sie Grundschülern die Lust am Spiel und an der Bewegung vermitteln. Das An-Institut »Integration durch Sport und Bildung« der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg führt dabei in diesem Schuljahr, unterstützt durch das JICK-Projekt der Stadt Oldenburg, erstmalig einen Lernortetag zum Thema »Soziale Arbeit mit Kindern« durch.

Der Lernortetag ist ein an der Oberschule Osternburg bewährtes Konzept zur vorberuflichen Bildung. Einmal in der Woche steht für die Schüler des 8. Jahrgangs das Lernen außerhalb der Schule auf dem Lehrplan. Im Laufe des Schuljahres haben sie die Chance, durch praktische Arbeit Einblicke in fünf verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Das JICK-Projekt will unter dem Titel »Soziale Arbeit mit Kindern« am Beispiel Fußball den Schülern vermitteln, wie Kinder zu Spiel, Sport und Bewegung angeregt werden können. Sie erfahren die spezifischen Merkmale einer solchen Tätigkeit und was es bedeutet, in einer Gruppe Verantwortung zu übernehmen. Höhepunkt des Lernortetages sind die Besuche in Grundschulen, an denen die Schüler den in Eigenregie gestalteten Sportunterricht mit den Jüngeren durchführen. Am 4. Dezember war eine Gruppe von acht Schülerinnen und Schülern deshalb zu Besuch in der Grundschule Krusenbusch.

Wolfram Müller, Koordinator der Oberschule, stellte erfreut fest: »Ich erlebe völlig andere Schülerinnen und Schüler hier, die ein Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Kindern entwickelt haben und sehr engagiert und kreativ handeln.« Die Erfahrungen und Lerninhalte, die die Jugendlichen auf diese Weise außerhalb der Schule vermittelt bekommen, könne auch der beste Schulunterricht nicht bieten, so Müller weiter.

Auch Kerstin Pößiger vom An-Institut »Integration durch Sport und Bildung« der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hält diesen Lernortetag für ein gelungenes Projekt und sagt: »Es unterstützt die Jugendlichen dabei, die Anforderungen in einem pädagogischen Beruf kennenzulernen und Freude daran zu entwickeln.« Wichtig sei, dass die Jugendlichen klar formulierte Aufgaben bekommen, verbunden mit einem ebenso klar formulierten Vertrauen, dann wüchsen sie regelmäßig über sich hinaus.

Die Jugendlichen gehen mit hohem Engagement und Spaß an die Sache heran. Sie lernen, Training und Turniere zu organisieren, Übungsanweisungen an kleinere und größere Gruppen zu geben, aber auch kleinere Auseinandersetzungen zu schlichten oder einfach mal jemanden zu trösten.

Kornelia Ehrhardt, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg, wünscht sich, »dass dies ein Weg sein kann, um mehr Jungen für pädagogische Berufe zu interessieren. Denn überwiegend nehmen Jungen teil und vielleicht baut der Fußball Brücken in so manche Erzieherausbildung.«
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Eltern der IGS Kreyenbrück drückten noch einmal die Schulbank

21.11.2012 06:10 Uhr
von Heike Schaadt

Am Samstag, den 17. November 2012 fand in der IGS Kreyenbrück ein Elternseminar für den neuen 5. Jahrgang statt. Ab 10.30 Uhr lernten die Eltern den Unterricht ihrer Kinder konkret kennen, indem sie selbst einen fächerübergreifenden Wochenplan bearbeiteten. Dabei erfuhren sie, welche Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden, damit sie ihre Pläne umfassend und vollständig bearbeiten können. Bei der Auswertung stellten die Eltern fest, dass sie jetzt erst verstehen könnten, dass von ihren Kindern zahlreiche Kompetenzen entwickelt und geschult würden. Ein Vater äußerte, dass diese Art des schulischen Arbeitens ihm in seiner eigenen Schulzeit geholfen hätte, mehr Spaß am Lernen zu entwickeln.

Nach einer Mittagspause wurden durch die Didaktische Leiterin Heike Schaadt und durch die Jahrgangsleitung Nathalie Ranft die Eltern näher mit dem Schulprogramm und den pädagogischen Schwerpunkten der IGS Kreyenbrück vertraut gemacht. So lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lernentwicklungsbericht und die zahlreichen Differenzierungsmöglichkeiten im Unterricht kennen. Die ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden ebenfalls über die Arbeit des Schulelternrats und des Fördervereins informiert.
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Drei Millionen Euro für die Inklusion

02.11.2012 06:00 Uhr

Schulen werden umgebaut – Vollständige Konzepte liegen noch nicht vor

Die Inklusion an Oldenburger Schulen wird zum Schuljahr 2013/2014 umgesetzt. Vorausgesetzt, der Schulausschuss verabschiedet in seiner Sitzung am Dienstag, 6. November, ab 17 Uhr im Alten Rathaus einen Beschlussvorschlag, den die Verwaltung vorgelegt hat.

Er basiert auf der einstimmig verabschiedeten Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft »Inklusion an Oldenburger Schulen«. Vertreten darin waren alle Interessengruppen einschließlich Schulen, Schüler/innen und Eltern.
Zielvorgabe war die Schaffung eines möglichst großen Angebots an inklusiver Bildung im Rahmen der verfügbaren Ressourcen zum nächsten Schuljahr.
Inklusion bedeutet, dass alle Schüler (egal ob mit oder ohne Behinderung) gemeinsam unterrichtet werden.

Nach den Plänen der Verwaltung wird jede Schule vom Grundsatz her alle Schüler mit festgestelltem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Rahmen der üblichen Aufnahmeverfahren aufnehmen.
Im Primarbereich erfolgt das über die Anmeldung im Schulbezirk und im Sekundarbereich über die Anmeldung an der gewünschten Schulform und Schule.

Eine stufenweise Weitergabe an eine andere Schule ist nur dann gestattet, wenn schwerwiegende bauliche, organisatorische oder pädagogische Gründe vorliegen. Um allen Schülern eine Beschulung im Regelsystem anbieten zu können, wird ein Investitionsplan aufgelegt, durch den eine ausreichende Anzahl an Schulen baulich für die inklusive Arbeit ausgestattet wird.

Die Grundschulen Ofenerdiek, Krusenbusch, Staakenweg, Nadorst, Babenend, Klingenbergstraße werden gemäß dem in der Abstimmungsphase befindlichen Raumprogramm (Pflege-, Therapie-, Ruhe-, Differenzierungsräume etc.) ausgestattet. Weiterführende Schulen, die ebenfalls auf die Inklusion vorbereitet werden, sind die IGS Helene-Lange-Schule, Oberschule Eversten, Oberschule Alexanderstraße und das Gymnasium Eversten.

Für den Ausbau der inklusiven Schullandschaft wurden 3 000 000€ Euro in den Haushalt 2013 eingestellt. Diese Summe resultiert aus einer Schätzung des benötigten Finanzvolumens anhand eines entsprechenden Szenarios, bevor die konkreten Schulen oder Raumbedarfe feststanden. Die ermittelten Kosten stellen lediglich eine grobe Schätzung dar, da noch keine vollständigen Konzepte vorliegen.


Quelle Stadt Oldenburg
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Fünf Schritte bis zur Einigung

19.10.2012 13:06 Uhr
»Friedensbrücke« an der Grundschule Ohmstede eingeweiht

von Carsten Lienemann

»In Arbeitsgemeinschaften und in Ganztagsangeboten werden bei uns schon seit acht Jahren Streitschlichter ausgebildet«, sagt Beratungslehrerin Gabriele Grundmann-Pophanken. »Jetzt aber haben wir begonnen, die 12-stündige Ausbildung jeder Klasse im dritten oder vierten Jahrgang und damit allen Schülerinnen und Schülern zukommen zu lassen.«

Eine Klasse voller Streitschlichter gibt es bereits, und die hat am Freitag, 19. Oktober, auch die gerade erst aufgestellte Friedensbrücke der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter anderem mit Rollenspielen wurden die Kinder auf ihre Aufgabe vorbereitet, und so führten sie Ulrike Heinrichs und Melanie Blinzler vom Präventionsrat sowie Axel Hinrichs von der Raiffeisenbank praktisch vor, wie ein Streit entsteht und wie er in fünf Schritten aus der Welt geschafft werden kann:

Jeweils zwei Streitschlichter sind in den Pausen auf dem Schulhof unterwegs, erkennbar an gelben Signalwesten. Wenn sie einen Streit beobachten oder gerufen werden, schlagen sie eine Schlichtung vor, und wenn die beiden Gegner einverstanden sind, begeben sie sich zur Brücke. Beobachter sind dabei nicht erwünscht.

Hier wird im ersten Schritt jede Seite aufgefordert, das Geschehen aus der eigenen Sicht zu schildern. Zweitens werden die beiden Beteiligten gefragt, wie sie sich dabei gefühlt haben. Drittens werden die Hintergründe untersucht: Was ist vorher passiert, was war beabsichtigt, gibt es sonst noch etwas Wichtiges, das hier eine Rolle spielen könnte? Im vierten Schritt kann jeder sagen, was er sich wünscht, um den Streit zu bereinigen, und im fünften Schritt schließlich sollen beide sich auf eine Lösung einigen.

Bei jedem Schritt bewegen sich die beiden Streitenden auch körperlich aufeinander zu, so dass sie am Ende unmittelbar voreinander stehen und sich die Hände reichen können. Die Schlichter wiederholen jeweils das Gesagte, um Missverständnisse zu vermeiden. Sie schlagen aber nichts vor, sondern stellen nur Fragen und geben Handlungsanweisungen. Einigen müssen sich die Gegner selbst.

»Das Projekt Friedensbrücke beschäftigt mich seit etwa 10 Jahren«, so Gabriele Grundmann-Pophanken. »Diese Wackelbrücke symbolisiert anschaulich und auf spielerische Weise, dass man sich in einer Konfliktsituation aufeinander zu bewegen muss.« Außerdem sei die Brücke gleichzeitig ein ganz normales Spielgerät auf dem Pausenhof.

Schulleiterin Uta Schnelle dankte der Stadt Oldenburg, dem Präventionsrat und der Raiffeisenbank für die finanzielle Unterstützung, die das Aufstellen der Friedens-Wackelbrücke möglich gemacht hat. Darüber hinaus waren der Förderverein der Grundschule Ohmstede und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft an der FInanzierung beteiligt.
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Grundschule Staakenweg - Ganztagsschule ja oder nein ?

01.10.2012 10:11 Uhr
von m.petrick


»In trockenen Tüchern« ist es noch nicht, ob neben Krusenbusch und Ofenerdiek auch die Grundschule Staakenweg im Stadtwesten antragsgemäß zum neuen Schuljahr in eine Ganztagsgrundschule umgewandelt wird.

Die Stadtverwaltung hadert mit der Entscheidung von Schul- und Jugendhilfeausschuss für die Einrichtung von drei neuen Ganztagsgrundschulen zum Schuljahr 2013/14 und will den Staakenweg unbedingt zurückstellen.

Die prekäre Haushaltssituation, die »insbesondere im investiven Bereich wegen der hohen und zusätzlichen Bedarfe für den Krippenausbau, der Umsetzung der Inklusion und des Schulausbaus (z.B. Mensen, BBS III) äußerst gespannt ist« wird in Feld geführt..

Die Neueinrichtungen der anderen Ganztagsschulen werden schon teurer als geplant, eine dritte neue Ganztagsschule für 2013 mit Kosten von 990 000 Euro Investition und 280 000 Euro jährlichen Betriebskosten sei zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, »auch wenn dies wünschenswert wäre«.
Die Politik sieht bei anderen Haushaltsansätzen noch Einsparpotentiale zur Finanzierung der Schulen.


Bild: www.grundschule-staakenweg.de
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Auch Grundschule am Staakenweg wird kooperative Ganztagsschule

20.09.2012 19:19 Uhr
SPD und Bündnis 90/Die Grünen werden Umbau im Haushalt 2013 absichern

Entgegen dem Vorschlag der Stadtverwaltung werden in Oldenburg im kommenden Jahr drei kooperative Ganztagsgrundschulen an den Start gehen. Die Ratsmehrheit von SPD und Bündnis 90/Die Grünen einigten sich darauf, neben den Grundschulen Krusenbusch und Ofenerdiek auch die Grundschule Staakenweg zur Ganztagsgrundschule umzuwandeln. Die erforderlichen zusätzlichen Investitionsmittel von 640.000 Euro sollen im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2013 bereit gestellt werden. Einen entsprechenden Änderungsantrag werden die beiden Fraktionen heute Abend in der gemeinsamen Sitzung von Jugendhilfe- und Schulausschuss vorlegen.

»Der Oldenburger Westen hat bislang noch gar kein Ganztagsangebot an Grundschulen. Auch deshalb haben wir den Staakenweg wieder hineingenommen, begründet Rita Schilling von der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen die Entscheidung. »In unseren Augen muss ein qualifiziertes Ganztagsangebot schneller flächendeckend realisiert werden als die bisherige Rahmenplanung das vorsieht. Die Kooperative Ganztagsbildung bietet mehr Bildungschancen für die Schülerinnen und Schüler und ermöglicht eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf«.

»Wir werden in den Haushaltsberatungen sicherstellen, dass die Investition nicht zu Lasten anderer Schulen oder Bildungsinvestitionen geht. Im Bildungsbereich haben wir durch die Ganztagsschulen, den Krippenausbau und die Inklusion drei große Herausforderungen. Das werden wir als Schwerpunkt im Haushalt verankern müssen«, so der SPD-Ratsherr und Schulausschussvorsitzende Jürgen Krogmann. »Anders als in Regionen mit Bevölkerungsrückgang, wo leerstehende Schulräume für neue Angebote genutzt werden können, führt die Umwandlung in Ganztagschulen in der noch wachsenden Stadt Oldenburg fast immer zu erhebliche Um- und Neubauten. Dem müssen wir uns stellen.«
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Sommerfest am Schulzentrum Kreyenbrück

16.09.2012 09:30 Uhr
Mit einem gemeinsamen Fest begrüßten die IGS Kreyenbrück und die Freizeitstätte »Cafta« am Sonnabend, 15. September, die Schülerinnen und Schüler des neuen 5. Jahrgangs und natürlich auch ihre Eltern. Die 6. und 7. Klassen unterhielten auf dem Pausenhof verschiedene Aktionsstände mit so unterschiedlichen Angeboten wie »Hula Hoop für Anfänger und Fortgeschrittene«, Filzen, Origami, Dosenwerfen, Luftballon-Rasieren, Bobbycar-Rennen, Einradführerschein und anderes mehr. Die Cafta bot eine Disco, Airbrush-Tattoos und Basteln an, und das Jugendtheater »Rollentausch« gab einen Einblick in seine Arbeit. Dazu kam eine breite kulinarische Palette aus den Händen der Damen und Herren aus der »Kost-Bar«, die von Salaten und Bratwurst bis hin zu Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränken reichte.

Auch der Eltern-Förderverein nutzte die Gelegenheit, sich vorzustellen, ein paar weniger erfreuliche Themen anzusprechen und diese unter anderem mit den anwesenden Kommunalpolitikern zu erörtern. So ist der Bau einer Mensa zwar vorgesehen, der Baubeginn aber ist noch immer nicht abzusehen, obwohl die momentan genutzten Einrichtungen für die inzwischen 450 Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück bei weitem nicht ausreichen. In einem Jahr werden 600 Schüler zu verköstigen sein, aber eine Mensa wird wohl auch dann noch nicht stehen.

Ähnlich sieht es mit der Versorgung mit Lehrerstunden aus, vor allem für die Nachmittage. Die Entscheidung darüber aber wird nicht in Oldenburg, sondern in Hannover getroffen. Und dass die derzeitige Landesregierung die IGSen unterstützt, kann man nun wirklich nicht behaupten.

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Zweiter Kulturabend in Kreyenbück

20.07.2012 08:59 Uhr
Unter dem Motto »The Best Of 2011/12« stand der zweite Kulturabend, mit dem am Donnerstag, 19. Juli, das Ende des zweiten Schuljahres in der IGS Kreyenbrück feierlich begangen wurde.

Eingerahmt von der Lehrerband, die zu Beginn und am Ende des Programms auftreten durfte, zeigten die Schülerinnen und Schüler dem Publikum in der voll besetzten Pausenhalle eine bunte Mischung aus Musik, Tanz und Theater, darunter selbst entwickelte Szenen und Choreographien.

Anschließend präsentierten die Schülerinnen und Schüler in den Klassenräumen Ergebnisse von im Unterricht behandelten Themen sowie der Projektwochen.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KostBar präsentierten ihre Ergebnisse und sorgten damit in gewohnt guter Qualität für den kulinarischen Teil der Veranstaltung.

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Lucky Luke und Ma Dalton

11.07.2012 07:10 Uhr
Kindermusical der Grundschule Dietrichsfeld

Was passiert, wenn man nicht auf seine Ma hört? Man wird verhaftet und landet im Gefängnis. Natürlich nur, wenn man zu den vier Dalton-Brüdern zählt.

Die Daltons sind mal wieder aus dem Gefängnis ausgebrochen und kommen bei ihrer Mutter Ma Dalten unter. Lucky Luke hat auch schon davon gehört und erkundigt sich bei Ma. Sie tut natürlich völlig ahnungslos. Anstatt sich ruhig zu verhalten und keinen Unsinn zu machen, so wie es ihre Ma befohlen hat, schmieden die Brüder einen heimtückischen Plan. Sie wissen, dass Ma jede Woche die Einzelhändler überfällt. Also verkleiden sich die vier Daltons als Ma und überfallen gleichzeitig einen Discounter, eine Sparkasse, einen Bäcker und den ortsansässigen Metzger und rauben die Tageseinnahmen. Doch was wäre die Kleinstadt ohne ihren Helden Lucky Luke. Er hat eine Idee, wie er die vier Dalton-Brüder ins Gefängnis bringt. Denn auch diese Ganoven haben ihre Mutter lieb.

Kinder mit Spielbegeisterung. Kinder mit Engagement (vor und hinter den Kulissen) und Kinder mit ganz viel Mut.
Ein Musical, das humorvoll, spritzig, lebendig und mit gleichbleibender Freude und Tempo dargeboten wird.

Grundstock des Musicals bildet das Theaterstück. Umrahmt wird dies musikalisch durch die Beiträge des Chors und durch Tanzeinlagen zwischen den einzelnen Theaterszenen. Die Kinder beschäftigen sich ernsthaft mit ihrer Aufgabe, ihre Rolle auszufüllen. Und dies manchmal so sehr, dass einige vergessen, dass es noch Publikum gibt, das gerne auf die Bühne schauen möchte. Andere spielen mit diesem, zwinkern ihm von oben zu und wollen sagen: »Ah, ihr wisst schon, was jetzt passiert.«

Fast alle kleinen Künstler und Chormitglieder sind vielfältig eingesetzt. Neben ihrer eigentlichen Tätigkeit sind sie noch als Tänzer bzw. Sänger auf der Bühne in Aktion. Dies bescheinigt ihnen Variantenreichtum. Sie können mehr als nur szenisch spielen, singen oder tanzen.

Die Mitglieder des Chors singen auswendig. Sie sind immer textsicher und gesanglich engagiert. Die Lieder sind für das Stück umgeschrieben und stammen von gängigen Popsongs, Schlagern oder aus der Countrymusic.

Begeisterungstürme brechen bei den Tanzeinlagen zwischen den szenischen Spielen aus. Passend zum gerade Vorgespielten singt der Chor und eine Gruppe Kinder tanzt dazu. Ihr Repertoire reicht von Line Dance über Rock 'n' Roll, Disco Fox bis hin zu Square Dance. Das Publikum lässt sich mitreißen, klatscht und schunkelt im Takt mit. Der Schlager »Heimweh - So schön war die Zeit ...« animiert einige zum leisen Mitsingen.

Großes Lob für das Bühnenbild, die Gestaltung der Plakate und der Eintrittskarten. Diese sind in Kooperation mit Berufsschülern vom Bildungszentrum für Technik und Gestaltung Oldenburg an der Ehnernstraße entstanden.
Der Saloon, Ma Doltons Küche, und die City von wurden auf große Laken gemalt und geben so den Hintergrund für die Spielorte.

Die Kinder der Klassen 2-4 haben ein Schuljahr lang in den AGs Bühnenbild, Tanz, Musical und Theater an diesem Musical gearbeitet.

Weitere Vorstellungen:
16 Juli, 16:00Uhr und 17:30Uhr
Grundschule Dietrichsfeld
Liegnitzer Straße 37

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Ohmsteder Piraten gehen auf große Fahrt

09.07.2012 05:50 Uhr
Morgen ist Premiere

Das ganze Schuljahr über haben die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler an diesem Projekt gearbeitet, am morgigen Donnerstag sticht das stolze Schiff in See. »Piraten, Wellen und Spinat« heißt das aktuelle Stück des »Kooperativen Kindertheaterprojektes Ohmstede« der GS-Ohmstede in Zusammenarbeit mit dem Verein für Jugendkulturarbeit, der Stadt Oldenburg und Markus Rohde - Rockmusik für Kinder. Es basiert auf dem gleichnamigen Programm von Markus Rohde & Band und enthält folglich viel Musik und natürlich auch Tanzeinlagen, die die Videoclipdancing-AG beiträgt.

Obwohl es mehr Aufführungen gibt als in den Vorjahren, sind nicht mehr ganz so viele Karten zu haben. Wer also noch keine hat, sollte sich beeilen. Und wer keine mehr bekommt, kann sich auf unserer Sonderseite, von Carsten Lienemann gestaltet, einen Eindruck über die wieder einmal gelungene Produktion verschaffen.

Vorstellungen:
Mo., 9. Juli - Do., 12. Juli, jeweils 9:00 und 11:00 (Schulveranstaltungen)
Fr., 13. Juli, ab 9:00, im Rahmen des Kindertheaterfestivals »MUT«

Kartenreservierungen für die öffentlichen Vorstellungen (5,- € pro Karte) und Schulveranstaltungen sind ab sofort unter www.jugendkulturarbeit.eu oder der Telefonnummer von Jugendkulturarbeit e. V. (Kranbergstraße 55, Eingang: Tor Schlieffenstraße; Tel. 0441 3801260) möglich.
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Neuer Rekord beim 5. MICK-Turnier

30.06.2012 20:16 Uhr
Gastreporterinnen kommen von der Röwekampschule

Vierundzwanzig Mannschaften von 22 verschiedenen Oldenburger Grundschulen, so viele waren es noch nie. Rund 270 fußballspielende Mädchen, dazu Trainer und Betreuer und natürlich zahlreiche Fans, die ihre Teams lautstark anfeuerten - es war ganz schön eng auf dem Platz an der Rennplatzstraße. Um das Turnier innerhalb von vier Stunden über die Bühne zu bekommen, wurde auf vier Feldern gleichzeitig gespielt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer mussten höllisch aufpassen, um die Spielfeldmarkierungen immer richtig zuordnen zu können.

Aber nicht nur zwischen den Feldern war es eng, auch auf den Plätzen wurde um jeden Meter gekämpft, so dass viele Spiele sehr knapp ausgingen. Viele Begegnungen der Zwischen- und der Platzierungsrunde, darunter auch das Finale, mussten im 9-m-Schießen entschieden werden. Mit anderen Worten: Die Leistungsdichte ist hoch.

Und das ist die wesentliche Nachricht an diesem Tag: Das Projekt »MICK - Mädchen kicken mit« hat inzwischen Standorte an neun Oldenburger Grundschulen und bezieht unter anderem über dieses Turnier auch die übrigen mit ein. Das Institut »Integration durch Sport und Bildung« der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg erreicht hier einen Erfolg, der zweifellos nachhaltig ist: Mädchen mit Migrationshintergrund gehören überall ganz selbstverständlich dazu, aber das ist längst nicht alles. Das Turnier und das Projekt als ganzes kommt seit Jahren gut an, und alle Mädchen, nicht nur junge Migrantinnen, profitieren auch langfristig von einem gesteigerten Selbstbewusstsein.

Hervorzuheben ist auch, dass es keine Serien-Siegerinnen gibt. In diesem Jahr war die Grundschule Nadorst ganz vorn, vor den Grundschulen aus Bloherfelde, Etzhorn und der Klingenbergstraße. Die beste Torhüterin des Turniers stand bei der Grundschule Haarentor zwischen den Pfosten, der Trikotsatz für die beste Anfeuerung vom Spielfeldrand ging an die Grundschule Eversten.

Schülerinnen der IGS Flötenteich sorgten für den reibungslosen Ablauf. Sie leiteten die Spiele, versorgten Spielerinnen, Betreuer und Zuschauer mit geschnittenem Obst und stellten den Sanitätsdienst, all das wie gewohnt ganz hervorragend.



Unsere Gastreporterinnen

Lotta, Nina, Mavie, Caroline, Marit und Jette haben von der Röwekampschule haben an diesem Vormittag nicht nur Fußball gespielt, sondern haben auch ihre Eindrücke für uns festgehalten. Hier ist ihr Bericht:


Wir wollen möglichst weit kommen. Hauptsache wir haben Spaß.

Das erste Spiel lief nicht so gut - 3:0 gegen Ofenerdiek verloren. Aber das nächste Spiel gewinnen wir hoffentlich!

Wir freuen uns tierisch - wir haben 1:0 gegen die Grundschule »Unter dem Regenbogen« gewonnen. Wir freuen uns auf das nächste Spiel.

Eine Niederlage gegen Etzhorn - 4:0. Aber was soll's, nächstes Spiel gewinnen wir.

Wir verlieren fast den Faden - 3:0 gegen Hogenkamp verloren. Das nächste Spiel werden wir gewinnen, hoffentlich.

Wir haben diesmal tapfer verloren - 0:1 gegen Haarentor.

Es geht ja! Wir haben 1:0 gegen Bürgeresch gewonnen. Jetzt spielen wir um den 18. und 17. Platz. Wir erreichen das Elfmeterschießen. Aber leider verloren wir.

Wir haben den 18. Platz und wir hatten einen riesigen Spaß. Aber besser der 18. Platz als der letzte Platz.


Näher am Geschehen kann eine Reportage nicht sein. Viel besser als diese langweiligen Pressekonferenzen im Fernsehen und die Interviews der Fußballprofis nach einem Spiel. Toll gemacht, vielen Dank!


Die Platzierungen:

24. Grundschule Unter dem Regenbogen
23. Grundschule Eversten
22. Grundschule Dietrichsfeld
21. Grundschule Ohmstede
20. Grundschule Kreyenbrück 2
19. Grundschule Bürgeresch
18. Grundschule Röwekamp
17. Grundschule Babenend
16. Grundschule Krusenbusch
15. Grundschule Bümmerstede
14. Grundschule Staakenweg
13. Grundschule Ofenerdiek
12. Grundschule Kreyenbrück
11. Grundschule Heiligengeisttor
10. Grundschule Hogenkamp
  9. Grundschule Ohmstede 2
  8. Grundschule Wechloy
  7. Hermann-Ehlers-Schule
  6. Grundschule Alexandersfeld
  5. Grundschule Haarentor
  4. Grundschule KlingenberGrundschuletraße
  3. Grundschule Grundschule Etzhorn
  2. Grundschule Bloherfelde
  1. Grundschule Nadorst

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Sehenswerter Fußball beim dritten JICK-Turnier

29.06.2012 07:45 Uhr
Gastreporterinnen von der Wallschule

»Ha-Ge-Te« rufen die Schülerinnen und Schüler der Heiligengeisttorschule am Spielfeldrand, um ihre Mannschaft anzufeuern. Die Spieler auf dem Feld aber haben für die drei Buchstaben eine andere Deutung gefunden: »Heute gehen Tore!« heißt es bei ihnen. Und das gilt nicht nur für das Heiligengeisttor.

Aber es fallen nicht nur viele Tore an diesem Vormittag. Die zwölf Jungen-Grundschul-Mannschaften, die sich für dieses Finalturnier qualifiziert haben, zeigen durchweg interessante und technisch gute Spiele. Und der Einsatz stimmt selbstverständlich auch, kein Meter Boden wird freiwillig preisgegeben. Entsprechend häufig werden die zwei Sanitätsschüler angefordert, die aber nur leichte Verletzungen behandeln müssen.

Dabei sind alle Mannschaften bemerkenswert fair und beeindrucken die Zuschauer vielmehr mit fußballerischem Können. Präzise Flanken und Ecken, Kopfballtore und Vollspannschüsse, und schon in der Vorrunde gefühlte sieben Fallrückzieher! Aber auch tolle Torwartparaden. Der beste Torwart des Turniers steht nach Ansicht »einer Jury, die anonym bleiben möchte« (Zitat der Turnierleitung) für die Grundschule Klingenbergstraße auf der Linie und wird dafür mit einem Pokal ausgezeichnet. Für die beste Anfeuerung vom Spielfeldrand zeichnet die gleiche Jury die Mannschaft der Grundschule Ofenerdiek mit einem Trikotsatz aus.


Unsere Gastreporterinnen

Sarah, Wendy, Hannah, Emely, Melina, Greta und Yukiko von der Wallschule sind an diesem Vormittag unsere Gastreporterinnen. Sie haben ihre Mannschaft genau beobachtet, die Ergebnisse festgehalten und Interviews mit den Spielern geführt. Hier ist ihr Bericht:

Die meisten Spieler haben ein gutes Gefühl zu gewinnen.

Tim:»Ich bin nicht sehr aufgeregt, ich habe ein gutes Gefühl. Der 1. Platz wird schwer, aber wir geben unser Bestes. Wie stark die gegnerischen Mannschaften sind? Geht so.«

Das erste Spiel der Wallschule ist gegen Haarentor und endet 0:0. Das zweite gegen Ohmstede 2 verlieren wir 0:2. Wir machen wahrscheinlich nicht den ersten Platz.

Justus: »Wir haben nicht wirklich eine Chance.«

Jakob: »Naja! Ja, wir haben noch eine Chance. Der schwerste Gegner ist Staakenweg. Das nächste Spiel gewinnen wir vielleicht.«

Wallschule gegen Heiligengeisttorschule 0:1
Wallschule gegen Grundschule Wechloy 1:2
Wallschule gegen Grundschule Staakenweg 0:4

Wir spielen um den 11. und 12. Platz.

Daniel: »Ich finde, wir hätten besser spielen sollen, und es ist blöd, auf dem letzten Platz zu sein. Ich glaube, wir gewinnen 2:0 im letzten Spiel.«

Wallschule gegen Grundschule Bürgeresch 0:4


Am Ende ist es also ein guten zwölften Platz für die Wallschule, die damit immer noch vor all den Grundschul-Mannschaften liegt, die sich nicht für diesen Spieltag qualifizieren konnten. Auf jeden Fall haben unsere sieben Gastreporterinnen das ganz toll gemacht!


Die Platzierungen:

12. Platz: Wallschule
11. Platz: Grundschule Bürgeresch
10. Platz: Grundschule Ohmstede
  9. Platz: Paul-Maar-Schule
  8. Platz: Grundschule Ofenerdiek
  7. Platz: Grundschule Haarentor
  6. Platz: Grundschule Staakenweg
  5. Platz: Grundschule Alexandersfeld
  4. Platz: Grundschule Wechloy
  3. Platz: Grundschule Heiligengeisttor
  2. Platz: Grundschule Klingenbergstraße
  1. Platz: Hermann-Ehlers-Schule


Das gesamte Turnier wurde von Schülern der IGS Flötenteich geleitet, die natürlich auch die Spiele pfiffen, und zwar ganz hervorragend.

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Horst Milde berichtet in der IGS Kreyenbrück über seine Kindheit

25.06.2012 13:43 Uhr
von Heike Schaadt

Am Freitag, dem 22. Juni 2012 besuchte der ehemalige Oldenburger Oberbürgermeister und Landtagspräsident Horst Milde die IGS Kreyenbrück. Dort hielt er vor 150 Schülerinnen und Schülern des 6. Jahrgangs einen Vortrag über seine Kindheit und Jugend während der NS-Zeit und über seine Vertreibung aus Breslau.

Aufmerksam lauschten die Zuhörer und konnten es kaum erwarten, Herrn Milde ihre Fragen zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich z.B. für seine Erlebnisse während der Bombardierungen und dafür, wie die Lebensbedingungen während der Vertreibung aussahen, ob Herr Milde Hitler zu Gesicht bekommen hatte, wie der Schulalltag damals aussah und ob er Freunde und Familienangehörige während des Krieges und der Flucht verloren hatte. Die Zeit reichte nicht aus, um alle Fragen zu beantworten. Die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs bedankten sich bei Herrn Milde mit einem Riesenapplaus und werteten die Veranstaltung als lehrreich und sehr interessant aus.

Dieser Vortrag war eingebettet in das Schwerpunktthema »Kinder werden erwachsen«, das der 6. Jahrgang der IGS Kreyenbrück fächerübergreifend bearbeitet. Das Leben von Kindern und Jugendlichen während der NS – Zeit war und ist für die Schülerinnen und Schüler von starkem Interesse, da sie sich immer wieder die Frage stellen, wie sie zur damaligen Zeit gehandelt hätten und wie man diktatorische Strukturen verhindern kann.
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IGS-Schülerinnen und -Schüler reisen
in die Steinzeit und werden erwachsen

19.06.2012 08:08 Uhr
Präsentation vielfältiger Ergebnisse einer Projektwoche der IGS Kreyenbrück

von Heike Schaadt

Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück haben in der Woche vom 11.- 15. Juni 2012 im Rahmen einer Vorhabenwoche das Leben in der Steinzeit hautnah miterlebt. Dabei wurden sie von 20 Studierenden des Faches »Interdisziplinäre Sachbildung« unter Leitung von Dr. Maren Ullrich angeleitet. Am Freitag, den 15. Juni 2012 präsentierte der 5. Jahrgang von 15.00 bis 16.30 Uhr seine Ergebnisse in Form einer Ausstellung. Man konnte z.B. Modelle von Behausungen, Werkzeuge, Schmuck und Musikinstrumente bewundern. Auf Plakaten werden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Wohnweisen erläutert und die Feuernutzung dargestellt. In einer nur von Kerzen beschienen Höhle konnte man sich über die Entstehung der Wandmalerei informieren. Viele Eltern der Schülerinnen und Schüler hörten sich ein Schwirrholzkonzert an und nahmen an einer Pressekonferenz über Ötzi teil. Stolz zeigten die Kinder ihren Eltern, was sie während der vergangenen Woche konstruiert und zu welchen inhaltlichen Ergebnissen sie gekommen waren.

Zur gleichen Zeit präsentierte der 6. Jahrgang der IGS Kreyenbrück die Ergebnisse der Projektwoche »Kinder werden erwachsen«. Zu diesem Oberthema hatten sich die Schülerinnen und Schüler vielfältig auseinandergesetzt, indem sie sich z.B. bei Beratungseinrichtungen wie »Wildwasser«, »Benjamin« und »Rose 12« über Missbrauch, Drogenabhängigkeit und Beratungsmöglichkeiten erkundigt hatten. Auch wurden Hebammen besucht, um authentische Schilderungen über die Geburt von Babys zu erhalten. Besonderes Interesse zeigten die Schülerinnen und Schüler an den Unterthemen »Sexualität«, »Verhütung«, »Umgang mit den Eltern« und »Schönheit«. Am Präsentationsnachmittag konnten sich die Eltern anhand von Broschüren, Theaterstücken, Filmen und Diskussionsrunden über den schwierigen Weg zum Erwachsen informieren.

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Foto-AG der IGS Kreyenbrück arbeitet nachhaltig

04.06.2012 22:50 Uhr
Einzige Aktion aus Oldenburg

Die Foto-AG der IGS Kreyenbrück präsentierte am Montag, 4. Juni 2012, Arbeiten zum Deutschen Aktionstag Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist wichtig. Alles muss heute nachhaltig sein, je nachhaltiger, desto besser. Aber was genau heißt eigentlich »nachhaltig«?

Die 11- bis 12-jährigen Schülerinnen und Schüler der Foto-AG der IGS Kreyenbrück haben sich dazu Gedanken gemacht und sich fotografisch-künstlerisch mit dem Thema auseinandergesetzt. Zu Beginn haben Sie über eine Internet-Recherche das nur schwer zu fassende Thema »Nachhaltigkeit« in Unterbegriffe zu gliedern und diese mit Inhalten zu füllen versucht. Dabei haben sie besonderen Wert auf Bilder gelegt, die sich damit verbinden lassen.

In einem zweiten Schritt haben sie dann in Kleingruppen einige dieser Unterbegriffe durch eigene oder durch verfremdete Bildideen fotografisch umgesetzt. Ergänzt durch Textfragmente, Erklärungen und Stichwörter sind daraus Kollagen entstanden, die am 2. Juni zum Schnuppertag der IGS, vor allem aber am Montag, den 4. Juni, um 9:30 Uhr (große Pause) der Öffentlichkeit präsentiert werden.

»Es ist unser bescheidener Beitrag zu einem großen Aktionstag«, erklärte AG-Leiter Carsten Lienemann. »Auf diese Weise sorgen wir dafür, dass die Übermorgenstadt kein weißer Fleck auf der Karte der Veranstaltungen bleibt.«
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Gemeinsam stark im Netzwerk Schu:Bi

02.06.2012 11:00 Uhr

Landesbibliothek und GAG stärken Studierfähigkeit von Oberstufenschülern

Fünf Jahre ist es alt, das 2007-2010 als Projekt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Stadt Oldenburg, der EWE-Stiftung, der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland und der Volksbank Oldenburg geförderte Netzwerk »Schu:Bi – Schule und Bibliothek«.
Aus dem Projektstadium mittlerweile entwachsen, hat diese Bildungspartnerschaft für Lese- und Informationskompetenz nun ein neues Mitglied: die Graf-Anton-Günther-Schule.
Das Landkreisgymnasium nutzt damit seinen Standortvorteil in der Universitätsstadt Oldenburg und unterstreicht damit seinen Anspruch, die ihm anvertrauten Schülerinnen und Schülern in allen Oberstufenschwerpunkten studierfähig zu machen.

Wichtigster Bestandteil des am Donnerstag von GAG-Schulleiter Wolfgang Schoedel und der Leiterin der Landesbibliothek Corinna Roeder unterzeichneten Vertrags ist eine auf die Oberstufe vorbereitende Basisschulung aller GAG-Schüler/innen in Klasse 10. „Schon immer haben viele unserer Schüler/innen bei den in allen Seminarfächern (Jg. 11) kultusministeriell vorgeschriebenen Facharbeiten die von den Oldenburger Archiven und wissenschaftlichen Bibliotheken angebotenen Recherche- und Ausleihmöglichkeiten genutzt.

Der für beide Seiten spürbare Vorteil der heutigen Kooperationsvereinbarung“, so Deutsch-Fachgruppenleiterin Magret Möckel, »liegt aber darin, dass die in den letzten Jahren gemachten guten Erfahrungen mit der nah gelegenen Landesbibliothek nun fester Bestandteil des regulären Pflichtunterrichts in Klasse 10 werden und so unsere Schüler durch eine gesteigerte Informationskompetenz erhebliche Zeit- und Notenvorteile für Abitur, Studium und Beruf erreichen können.«

Auch Corinna Roeder bestätigt dies: »Gerade für Landkreisschüler mit erheblichen Fahrzeiten ist das Internet eine verführerisch schnelle, oft aber fehler- und lückenhafte Informationsquelle. Daher unterstützen wir besonders gern Schulen wie die GAG, deren Lehrkräfte sich dazu verpflichten, ihren Schülerinnen und Schülern die Suche nach Perlen in der heutigen Flut von gedruckten und digitalen Medien zu erleichtern und bei ihnen so über die Oberstufe hinaus Studienlust statt –frust erreichen wollen.«

Nach vier Gymnasien aus Oldenburg und Wilhelmshaven ist die GAG nun die fünfte Kooperationsschule der Landesbibliothek.
Die durch eine Fortbildung für Deutschlehrer der GAG am 24.4. vorbereitete und demnächst ins GAG-Schulprogramm aufgenommene Kooperation greift erstmals zum Schuljahr 2012/13 und ergänzt so die schulintern in Klasse 5 beginnende Grundschulung aller GAG-Schüler/innen in den Informationstechnologien.


Bild: Von links nach rechts: Corinna Roeder von der Landesbibliothek Oldenburg, Wolfgang Schoedel und Magret Möckel von der Graf-Anton-Günther-Schule
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Neue Bildungspartnerschaft -

09.05.2012 00:06 Uhr
von red /


- zwischen der Cäcilienschule Oldenburg und der Landesbibliothek Oldenburg

Die Cäcilienschule Oldenburg und die Landesbibliothek Oldenburg besiegelten ihre Bildungspartnerschaft im Rahmen von "Schu:Bi - Schule und Bibliothek".
Seit vielen Jahren besuchen Schülerinnen und Schülern des Seminarfachs an der Cäcilienschule Oldenburg die Landesbibliothek. Sie nutzen dabei das Angebot, einen Einblick in die Dienstleistungen einer wissenschaftlichen Bibliothek zu gewinnen und die für die Facharbeit notwenige Recherche- und Informationskompetenz zu verbessern.

Aufgrund der guten Erfahrungen mit den instruktiven Schulungen in der Landesbibliothek entstand an der Cäcilienschule der Wunsch, die Zusammenarbeit zu intensivieren. Der zur Unterzeichnung vorliegende Kooperationsvertrag zielt zum einen auf mehr Verbindlichkeit, zum anderen aber auch auf einen Ausbau der Bildungspartnerschaft beider Institutionen. So ist vorgesehen, dass zukünftig
alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Cäcilienschule Oldenburg an einem Basismodul (zu Ende des 2. Halbjahres) und an einem Aufbaumodul zur Facharbeitsrecherche (zu Beginn des 1.Halbjahres der Jahrgangsstufe 11 / Q1, d.h. vor Beginn der Facharbeit) teilnehmen
ein jährliches Evaluationsgespräch von Schul- und Bibliotheksleitung mit den Kontaktpersonen von Cäcilienschule und Landesbibliothek zusammen durchgeführt wird.

Die Cäcilienschule verpflichtet sich, die Inhalte des Kooperationsvertrags, insbesondere die oben genannten Module, als integrale Bestandteile ihres schulischen Angebots zu betrachten und umzusetzen. Die Bildungspartnerschaft wird zunächst für drei Schuljahre (2012/13 – 2014/15) verabredet.
Die Grundlage für diese Kooperation wurde im Rahmen von „Schu:Bi – Schule und Bibliothek“, einem Projekt von mehreren Oldenburger Bibliotheken und Schulen, über einige Jahre erarbeitet und getestet. Durch die kontinuierliche Arbeit in und mit Bibliotheken während der gesamten Schulzeit sollen die Fähigkeit und die Motivation der Schülerinnen und Schüler zur selbständigen Wissensaneignung systematisch unterstützt werden.
Weitere Informationen zu „Schu:Bi – Schule und Bibliothek“ unter www.schubi-ol.de

Bild;
Cäci-Zehntklässler bei der online-Recherche nach der Einführung in das Arbeiten durch die Landesbibliothek. Kreativ formulierte Johannes Ulrich am Tag des Buches dazu die paradoxe Erkenntnis in der Landesbibliothek „Lesen befreit durch Bücher, die fesseln.“
Auf dem Photo sind von links nach rechts aus der 10a der Cäcilienschule
Alexander Müller, Johannes Ulrich, Bowen Ye.



Kontakt: Michaela Klinkow, Landesbibliothek Oldenburg, Pferdemarkt 15,
26121 Oldenburg, Tel.: 0441 / 799-2823, Fax: 799-2865, e-mail: klinkow@lb-oldenburg.de


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Überzeugende Ansätze für hohe Ziele

24.03.2012 08:54 Uhr
Der Oldenburger Stadtschülerrat hat sich viel vorgenommen

Seit vielen Jahren hat Oldenburg einen Stadtschülerrat, der die Schülerinnen und Schüler zurzeit 28 weiterführenden Schulen in der Stadt vertritt, aber erst seit etwas mehr als einem Jahr dringt er bis in die öffentliche Wahrnehmung vor. Das ist vor allem dem Team um den gerade im Amt bestätigten Vorsitzenden Jakob Korenke und die neu gewählten Stellvertreterin Valérie Lange sowie Kristina Brömse (Schriftführerin) und Kira Bartsch (Öffentlichkeitsarbeit) zu verdanken, das für viel Bewegung sorgt.

Valérie und Jakob haben kürzlich mit ganz-oldenburg.de über ihre Arbeit in der Schülervertretung (SV) und im Stadtschülerrat gesprochen.

Alle acht bis zehn Wochen treffen sich die Schulsprecherinnen und -sprecher zu Sitzungen, tauschen sich über Probleme und Lösungsmöglichkeiten an den einzelnen Schulen aus, unterstützen sich gegenseitig in der SV-Arbeit, beziehen aber auch Stellung zu aktuellen lokalen und schulpolitischen Themen, etwa zu Inklusion, zur Gründung einer 4. Integrierten Gesamtschule oder auch zur Neufassung des Hausaufgabenerlasses. Ein weiteres aktuelles Thema ist die Situation der Caféterien und Mensen.

Es wird aber nicht nur geredet, sondern auch etwas getan. Schon fast selbstverständlich ist Stadtschülerrat an der Aktion »Oldenburger Schulen räumen auf« am 16. März beteiligt. Und nach dem beeindruckenden Schülersternmarsch zum Deutschen Präventionstag 2011 soll auch die Zusammenarbeit mit dem Oldenburger Präventionsrat intensiviert werden, mit dem der Stadtschülerrat gerade eine Kooperationspartnerschaft geschlossen hat. Darüber hinaus ist der Stadtschülerrat Ansprechpartner der Stadt und anderer Institutionen und auch im Schulausschuss des Rates vertreten.

Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass es schon anstrengend genug ist, einen guten Schulabschluss hinzubekommen, seit dem verkürzten Weg zum Abitur umso mehr. Trotzdem nehmen die Schülervertreterinnen und -vertreter diese zusätzliche Arbeit auf sich. Ist es, weil Schule so viel Spaß macht, oder weil es so viel zu beanstanden gibt?

»Schule macht mir Spaß«, sagt Valérie dazu, »aber die Vertretung der Schüler liegt mir besonders am Herzen. Natürlich gibt es verschiedene Sachen zu kritisieren, allerdings geht es hauptsächlich geht darum, sich für die Schüler einzusetzen und etwas zu bewegen.«

Da drängt sich die Frage auf, woher die Schülerinnen und Schüler die Motivation für dieses zweifellos umfangreiche und ehrgeiziges Programm nehmen. Dass sie die Kompetenz mitbringen, daran lassen Valérie Lange und Jakob Korenke keinen Zweifel. Sie können nicht nur sehr präzise Wege und Ziele formulieren, sie wissen auch ganz genau, was zum effektiven Arbeiten nötig ist. Eine Aufwertung ihres Lebenslaufes haben beide dabei nicht im Sinn, »und ich glaube auch nicht, das sonst jemand aus dem Stadtschülerrat das so sieht«, sagt Jakob.

Bleibt zu hoffen, dass es den aktuellen Vorstandsmitgliedern gelingt, die hohe Motivation in der knapp bemessenen Amtszeit an zukünftige Stadtschülersprecher weiterzugeben. Ganz dem Zufall überlassen sie das Problem nicht. »Es gibt die Idee des kontinuierlichen Vorstandes, der sich immer aus gemischten Jahrgängen zusammensetzt«, erklärt Jakob. »So scheidet nur ein Teil mit dem Schulabschluss aus, die anderen bleiben und geben ihre Erfahrungen an die Nachrückenden weiter.«

Bild (von vorn): Valérie Lange, Kristina Brömse, Kira Bartsch, Jakob Korenke.
Foto: Stadtschülerrat



Stadtschülerrat im Internet: http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=8351
E-Mail: stadtschuelerrat@stadt-oldenburg.de
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Verwandlung - Schülerinnen und Schüler stellen aus

22.03.2012 07:05 Uhr
Ausgehend vom Unterrichtsthema Jahreszeiten kommt man über Wandel und Verwandlung auf Horst Janssen und das gleichnamige Museum - jedenfalls, wenn man über so gute Kontakte dorthin verfügt wie die Grundschule Dietrichsfeld. Und so verwandelten sich in nur neun Wochen weißes Papier, Laubblätter, Gräser und Früchte sowie Gebrauchsgegenstände in Kunstobjekte und Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse in große Künstler.

Der Flyer zur Ausstellung erklärt es ebenso knapp wie anschaulich:
»Was verwandelt sich? Horst Janssen ist dafür bekannt, dass er Gegenständen neues Leben einhaucht, aus Fundstücken Collagen und Objekte gestaltet oder sein Gesicht aus einem Baumstamm entstehen lässt. Dabei handelt es sich jeweils um VERWANDLUNGEN. Die drei 1. Klassen der Grundschule Dietrichsfeld haben mit Unterstützung der Lehrerinnen Bärbel Lange, Kirsten Buchholz und Katja Schnell, der Künstlerinnen Teréz Fóthy und Meike Dismer sowie der Museumspädagogin Sandrine Teuber sehr unterschiedliche Arten der Verwandlungen am Vorbild Horst Janssens erarbeitet.«

Die Schülerinnen und Schüler sammelten alles, was brauchbar schien. Anhand von Janssen-Originalen zeigte Sandrine Teuber, »wie aus einem Blatt das Kleid einer Tänzerin oder aus einem Knopf ein Vogelkörper werden kann«. Dann ging es ans Werk. Durch Reißen, Legen, Malen und Kleben entstanden zahlreiche Bilder zu den Themen »Collage«, »Das Tier in mir«, »Portraitverwandlung«, »Meine besondere Eigenschaft«, außerdem kleine und größere Objekte, eines sehenswerter als das andere.

Einen kleinen Eindruck der Ausstellung und ihrer Eröffnung mag die Bildergalerie geben, einen Besuch aber kann sie nicht ersetzen. Also: Machen Sie sich selbst ein Bild! Bis zum 20. Mai haben Sie Zeit.

Zur Bildergalerie

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SchoOL'n'art - Projekt in der Heiligengeisttorschule

03.03.2012 08:00 Uhr


Grundschule soll zum »Haus des Lernens und Lebens« werden

Im Rahmen des inzwischen preisgekrönten Projekts SchoOL 'n' art – Kultur macht Schule des Kulturamts Oldenburg verwirklicht die Grundschule Heiligengeisttor im zweiten Schulhalbjahr gemäß ihrem Motto »Miteinander arbeiten, voneinander lernen und miteinander leben« ein partizipatorisches Kunstprojekt.

Ziel soll sein, das Innere der Schule künstlerisch zu gestalten und damit deren Aufenthaltsqualität zu erhöhen.
Der schulische Raum wird vom Kollegium als so genannter -Dritter Pädagoge- verstanden. Es ist längst erwiesen, dass sich eine für Kinder ansprechende Umgebung positiv auf das Lernen auswirkt. Die Schülerinnen und Schüler der Heiligengeisttorschule sollen sich mit ihrer Schule identifizieren können. Deshalb werden sie nun im Schulalltag aktiv in die optische Umgestaltung einbezogen.

Künstlerisch gearbeitet wird zum Thema »Vier Elemente: Erde, Feuer, Wasser, Luft«. An der Planung und Durchführung beteiligt sind außer den Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern und dem Kollegium der Heiligengeisttorschule die Künstlerin Hildegard Strutz (Neustadt am Rübenberge), Silvia Messing, Lehrerin an der Berufsfachschule des BZTG mit ihrer Klasse und die Jugendwerkstatt der Volkshochschule Oldenburg.
Die Grundierungsarbeiten der VHS Maler zu den Themenbereichen „Erde“ im Neubau, Feuer und Wasser in den Fluren des Altbaus sind bereits in den Weihnachts- und Zeugnisferien ausgeführt worden. Die Vorarbeiten zum Thema "Luft" sollen in den Osterferien abgeschlossen werden.

Das SchoOL 'n' art -Projekt der Heiligengeisttorschule befindet sich auf einem guten Weg,berichtet Gabriele Heine, Schulleiterin derHeiligengeisttorschule. »Die fleißigen, talentierten und kreativen Schülerinnen der Klasse 2 der Berufsfachschule des BZTG haben bereits im Neubau erste Entwürfe an die Wände gezeichnet. Die Neugierde bei unseren Grundschülern war groß und vereinzelt haben einige von ihnen auch schon bei den Zeichnungen erfolgreich assistiert.«

Das Projekt wird bisher finanziell unterstützt durch das Kulturamt der Stadt Oldenburg, die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg und den Förderverein der Heiligengeisttorschule.
Weitere Sponsoren haben ihre Unterstützung angekündigt.
»Die Umgestaltung der Heiligengeisttorschule mit künstlerisch-gestalterischen Mitteln, an der alle beteiligt werden, die in und mit dieser Schule leben und lernen, sehen wir als modellhaft an«, sagt Dr.Gerd Schwandner, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg. »Zur Qualität dieses Modellprojektes trägt insbesondere die Beteiligung einer ausgewiesenen Künstlerin und Architektin wie auch der Gestaltungsklasse des BZTG bei.«

In der Zeit bis zu den Osterferien sollen nun die Klassen 1 bis 4 im Unterricht eigene Ideen zu den vier Elementen entwickeln und in der Projektwoche vom 23.04. bis 27.04.2012 zusammen mit Lehrern, Eltern und Berufsfachschülern den größten Teil der Arbeiten durchführen.

Bereits die farblich neu gestalteten Wände wurden von unseren Schülern positiv aufgenommen. Nachdem nun erste Gestaltungsarbeiten an den Wänden erfolgt sind, ist die Begeisterung der Kinder groß, so Gabriele Heine. »Wir planen, das Projekt mit einem schönen Sommerfest gebührend zu feiern und abzuschließen.«

Mit freundlichem Grüßen

gez. Gabriele Heine gez. Anne Lück gez. Sascha Weiß


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Präventionstheater: »Click it!2 reloaded«

16.02.2012 06:05 Uhr
Wildwasser e. V. Oldenburg und Präventionsrat holen Theaterstück nach Oldenburg

von Carsten Lienemann

Cybersurfer Captain@Sorglos liebt das Internet, das einfach alles bietet, was man sich nur vorstellen kann: Neue Freunde, News, Musik, das gesamte Wissen der Menschheit - alles nur einen Klick entfernt. Und alles völlig ungefährlich. Egal, was die Skeptiker sagen.

Insgesamit 600 Schülerinnen und Schüler der Graf-Anton-Günther-Schule und des Herbartgymansiums sehen an diesem 15. Februar zwei Aufführungen von »Click it!2 reloaded«. Captain@Sorglos führt sie in das Zimmer von »GreatMasterBastler« Silvio, Herr über eine komplette Partybeleuchtungsausrüstung und natürlich ständig über Handy und Computer in Kontakt mit denen, die er als Freunde bezeichnet.

Seine Klassenkameradin Billa, die ihr Leben auf Video festhält, soll ihn für ein Schulprojekt portraitieren. Silvio spricht ein paar spaßige Sätze in die Kamera und schickt das Video per E-Mail an seinen Cousin, der. einen Teil davon auf einem Videoportal postet. Von nun an ist Silvio das Ziel von Cybermobbing-Attacken. Weil er sich Billa anvertraut, weil diese zu ihm steht und Widerstand organisiert und weil er offenbar doch ein paar echte Freunde hat, kommt Silvio am Schluss aber mit einem Blauen Auge davon.

Soweit das Stück. Spontanen Kommentaren während der Aufführung ist zu entnehmen, dass viele Schülerinnen und Schüler bereits ihre Erfahrungen gemacht haben und längst nicht so unbedarft mit dem Internet umgehen wie die Bühnenfiguren. Viele haben auch schon an dem Wildwasser-Projekt »Chatten - aber sicher!« teilgenommen oder stehen unmittelbar davor.

Auch die Schaupieler lassen die Zuschauer nicht allein. Während Wolfgang Decker Tykwer (Captain@Sorglos) Informationsmaterial an Lehrerinnen und Lehrer verteilt, stehen Eva Kristina Korte (Billa) und Johannes Schmidt (Silvio) für Fragen zur Verfügung und stellen auch selbst welche. Dabei zeigt sich, dass die Schüler durchaus Gefahren im Internet kennen, besonders in sozialen Netzwerken, und auch wissen, wie sie sich dagegen schützen können: keine echten Namen und Portraitfotos verwenden, möglichst wenig private Einzelheiten nennen, nur »Freunde« hinzufügen, die man tatsächlich kennt.

Wenn dann doch jemand gemobbt wird, haben sie auch einen Lösungsvorschlag: Mit einem Erwachsenen reden! Eva Kristina Korte ergänzt diesen Tipp durch den Hinweis, dass man sich auch an eine Beratungsstelle oder an die Polizei wenden kann, denn »Cybermobbing ist verboten!«

»Click it!2 reloaded«, eines von drei Präventionstheaterstücken des Kölner Vereins Zartbitter e. V. - Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen, wurde dank der Initiative von Wildwasser e. V. und des Präventionsrates zum ersten Mal in Oldenburg gezeigt. Wie der Titel andeutet, wurde das Stück mehrfach überarbeitet und an aktuelle Gegebenheiten angepasst. »Momentan spielen wir die dritte Version, immer mit mehreren Besetzungen«, erklärt Korte. Zum Inhalt ergänzt Johannes Schmidt: »Wir haben Geschichten von mehreren Betroffenen verarbeitet. Was wir spielen, ist also nicht, wie im Stück, nur einer Person passiert, aber es ist passiert.«

Mit »Click it!2 reloaded« gelingt nicht nur eine zielführende und gleichzeitig unterhaltsame Warnung vor der Preisgabe privater Daten im Internet, im Gegensatz zu vielen anderen TV- und Bühnenproduktionen, die sich an Jugendliche wendet, gelingt hier auch die Jugendsprache, sie wirkt an keiner Stelle aufgesetzt oder überzogen, sondern passt einfach. Erfreulicherweise wird auch nicht versucht, die Fallstricke im Internet in ihrer ganzen juristischen Breite auszuleuchten. Dazu wird im Nachgang auf verschiedene Möglichkeiten der Hilfe verwiesen. Lediglich das Löschen von einmal hochgeladenen Inhalten scheint bei nüchterner Betrachtung ein bisschen zu optimistisch. Ähnliches gilt auch für das »Recht am eigenen Bild«, das nicht ganz so einfach geregelt ist, wie es Schulleiter Wolfgang Schoedel in seiner Begrüßung und die Darstellern nach der Vorstellung skizzieren. Man beachte die Ausnahmen.
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Grünen-Antrag: Zahlen und Daten zu Schulwechsel

07.02.2012 08:34 Uhr
In der Schulausschuss-Sitzung am 10. Januar legte die Verwaltung ihre Pläne zur Bewältigung der »konstant hohen Nachfrage« von Gymnasialplätzen vor. Das Gymnasium Eversten soll demnach im Sommer 5 statt 4 und das Neue Gymnasium 6 statt 4 neue Klassen aufnehmen.

Die Grünen-Ratsfrauen Rita Schilling, Andrea Hufeland und Sinja Eichner möchten zur nächsten Sitzung des Schulausschusses am 6. März (17:00 Uhr, Mensa des Schulzentrums Alexanderstraße 90) von der Verwaltung wissen, wie der Werdegang der Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien verläuft:

»Wir bitten um eine detaillierte Auflistung über den Wechsel der Schülerschaft von Gymnasien zu Oberschulen, Realschulen und Integrierten Gesamtschulen oder auch anderen Gymnasien in der Stadt Oldenburg. Die Auflistung soll pro Schule erfolgen und mindestens die letzten 5 Schuljahre umfassen. Gleichzeitig bitten wir um Auskunft darüber, ob Vergleiche der Zahlen der im 5. Jahrgang eingeschulten Kinder mit den Zahlen der erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Sekundarstufe II (Abitur) vorliegen? Wenn ja, bitten wir um Statistiken für die einzelnen Schulen.«

In der Begründung heißt es: »Die Eltern entscheiden sich für die Anmeldung an diesen Schulen, weil sie sich für ihre Kinder die bestmöglichen Bildungschancen, möglichst mit Erlangen der Hochschulreife, erhoffen. Die Schulbiografie von Kindern gestaltet sich nicht selten anders, als sich Eltern und Kinder im 5. Jahrgang das vorgestellt haben. Hier gilt es, objektive Daten zu erhalten.«
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Gemeinsam gegen Gewalt: »Fair kann mehr«

26.01.2012 09:50 Uhr
Scheckübergabe und Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen

Gewaltprävention an Schulen gehört zu den zentralen Anliegen des Präventionsrates Oldenburg (PRO). Seit 2004 werden in Zusammenarbeit mit dem Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ) und dem Verein »Brückenschlag« e. V. Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen zu Schulmediatoren ausgebildet, die anschließend ihrerseits Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern ausbilden. Und weil das alles viel Geld kostet, waren auch Sponsoren wie die Sparda Bank Münster als Schulpaten von Anfang an eingebunden.

Schulmediatoren und Schülerstreitschlichter leisten an Grundschulen gute Arbeit, wie Cordula Seeber, Leiterin der Grundschule Krusenbusch, zu berichten weiß: »Wir bilden Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen zu Streitschlichtern aus, und als Viertklässler nehmen sie die Arbeit auf. Sie führen ihre Aufgabe sehr engagiert aus, und die jüngeren Schüler nehmen das Angebot gerne an.«

An weiterführenden Schulen sieht das etwas anders aus. »Die Mediatoren arbeiten gut und erfolgreich, wir haben seit 2009 bei 1600 Schülern kein einziges Disziplinarverfahren gehabt«, sagt Schulleiter Wolfgang Schoedel von der Graf-Anton-Günther-Schule (GAG). Die Streitschlichter aber hätten keine Fälle »Bei Konflikten wenden sich die betroffenen Schüler eher an die Schulsozialpädagogin.« Ähnliche Erfahrungen hat der Schulleiter der Oberschule Alexanderstraße, Paul-Willem Schläfke, gemacht.

»In den weiterführenden Schulen läuft die Streitschlichtung unter Schülern nicht so gut wie gedacht. Streitschlichter gelten als ›uncool‹, um es in der Sprache der Jugendlichen auszudrücken«, sagt Ulrike Heinrich, stellvertretende Vorsitzende des PRO und Leiterin des Oldenburger Fortbildungszentrums. Darum soll im nächsten Schritt die Institution Schule stärker einbezogen werden. Die bisherigen Maßnahmen werden unter dem Stichwort »Fair kann mehr« um die Entwicklung einer konstruktiven Streitkultur erweitert.

Markus Fettback von der Sparda Bank Münster findet diese Entwicklung konsequent: »Das Projekt ist nach wie vor gut, denn die Mediation nimmt die zunehmende Ellenbogenmentalität etwas zurück. Der Präventionsrat erreicht durch diese Erweiterung die Schülerschaft in ganzer Breite, und das möchten wir finanziell unterstützen.«

Auch Paul-Willem Schläfke begrüßt diese Entwicklung: »Wir haben inzwischen 60 Schulmediatoren in Oldenburg. Ihre Ausbildung ist nicht kostenlos und daher nur über Sponsoren möglich, denn in der eigentlichen Lehrerausbildung ist sie nicht vorgesehen.« Bisher aber sei weder der Erfahrungsaustausch der Schulen untereinander ausreichend, noch die Freistellung der als Mediatoren arbeitenden Lehrkräfte von Unterrichtsaufgaben. »Hier ist das Kultusministerium gefordert, aber auch die Schulleiterinnen und Schulleiter.«

Mit 3.000,- Euro unterstützt die Sparda Bank Münster die weitere Verankerung der Gewaltprävention an Schulen mit »Fair kann mehr«. Neben der Scheckübergabe wurden außerdem die Vereinbarungen von Schulleitern unterzeichnet, mit denen die Beteiligten eine überprüfbare (Weiter-)Entwicklung der Schulmediation verbindlich eingehen.
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OB fordert besten Einschulungstermin

26.01.2012 06:00 Uhr


Lösung im Sinne der Eltern und Kinder hat Priorität

Oberbürgermeister Dr.Gerd Schwandner hat am 24. Januar mit Blick auf die für Eltern und Kinder sehr schwierige terminliche Situation zur Einschulung 2012/13 ein Schreiben an die zuständige Landesschulbehörde gesendet.
Tenor ist die Forderung nach dem für Kinder und Eltern besten Einschulungstermin.
Im Wortlaut hieß es:

Nach meinem Kenntnisstand könnte sich zu Beginn des Schuljahres 2012/2013 durch einen außergewöhnlich späten Einschulungstermin zwischen dem ersten Schultag und dem Tag der Einschulung in vielen Schulen eine zusätzliche zeitliche Lücke ergeben, an denen die neuen Erstklässler/innen weder Kindergarten- noch Schulkinder sind.
Die Kinder würden dann an diesen Vormittagen nicht am Angebot der beiden Einrichtungen teilnehmen können. Dies stellt viele Eltern vor ein großes Problem bei der Organisation der Kinderbetreuung.

Die Thematik wurde kürzlich intern diskutiert. Wir bedauern die Situation aus Sicht der Eltern und Kinder sehr. Obwohl uns die inhaltlichen und rechtlichen Beweggründe von Schulen weitgehend bekannt sind, möchten wir Sie dennoch bitten, sich für den aus unserer Sicht für die Eltern und Kinder einzig sinnvollen Einschulungstermin in Oldenburg, nämlich Samstag, den 1. September, einzusetzen.Zwar könnte die Einschulung laut uns vorliegender Erlasslage vom 01.09. bis zum 05.09.2012 und damit auch am ersten Montag, Dienstag oder Mittwoch im September stattfinden.
Ein ganzer Schuljahrgang würde dadurch aber den festlichen und familiären Rahmen dieses so außergewöhnlichen Tages im Leben jedes Kindes verlieren, weil die Eltern berufsbedingt vielfach nicht teilnehmen könnten.


Das Land bietet Schulen die Möglichkeit, einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung für einen Einschulungstermin ausnahmsweise am Samstag, 8. September, zu stellen. Der Ausnahmeantrag muss vom jeweiligen Schulvorstand beschlossen worden sein und dem Land gegenüber begründet werden.
Das Einvernehmen mit dem Schulträger (der Stadt Oldenburg) soll dabei hergestellt werden.

Mit Blick auf die bei einem Termin 8. September dann offene Frage der Kinderbetreuung während dieser Woche wird die Stadt die eingehenden Anträge bei der Landeschulbehörde unterstützen, wenn die jeweilige Schule eine Regelung im Sinne der Eltern und Kinder gefunden hat.
Hierzu bietet die Stadt den Schulen Unterstützung im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten an.


Bild: Dieter Schütz - pixelio.de
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4. IGS: Standort nennen oder nicht?

11.01.2012 20:53 Uhr
Der am meisten diskutierte Punkt der Schulausschuss-Sitzung vom Dienstag, 10. Januar, in der Mensa der Oberschule Osternburg stand fast ganz unten auf der Tagesordnung: die Frage der Gründung einer vierten IGS und die damit verbundene Standortfrage.

Zuvor ließen die Ausschussmitglieder sich den Teilhaushalt Jugend und Schule für das kommende Jahr erläutern. Wie nicht anders zu erwarten steigen die Kosten für den Schulbetrieb, darüber hinaus sind Sanierungsmaßnahmen in der IGS Flötenteich und der Grundschule Kreyenbrück fällig und die Grundschule Nadorst wird zur Ganztagsschule ausgebaut. Insgesamt steigen die Kosten um mehr als 2,7 Mio. Euro, die größten Posten sind dabei höhere Leistungsentgelte (+1,4 Mio), Ausbau der Ganztagsgrundschulen (+300.000), Mehraufwendungen für Schülerbeförderung (+150.000) und Abschreibungen (+530.000).

Weil die Verwaltung zu Beginn des laufenden Schuljahres einen Engpass an den Gymnasien festgestellt hat und etwas ähnliches zum Schuljahr 2012/13 vermeiden möchte, wurde der an der Entwicklung der Oldenburger Bildungslandschaft entscheidend beteiligte Dr. Klaus-Jürgen Tillmann von der Universität Biefeld beauftragt, die Schülerzahlenentwicklung der Eingangsklassen zu analysieren, (»ohne zusätzliche Kosten«, wie Jugendamtsleiter Dr. Frank Lammerding betonte). In Abstimmung mit den Schulleitern der Gymnasien, so Lammerding weiter, sei dann eine praktikable Lösung zur Unterbringung der Schülerinnen und Schüler erarbeitet worden: Das Gymnasium Eversten soll demnach im Sommer 5 statt 4 und das Neue Gymnasium 6 statt 4 neue Klassen aufnehmen.

Anschließend ging es dann endlich um die mögliche vierte IGS, genauer gesagt um einen Antrag der Ratsfraktionen von SPD und Grünen, eine solche einzurichten. Der Oldenburger SPD-Vorsitzende Jürgen Krogmann begründete diesen mit dem offensichtlichen Bedarf, der an den Anmeldezahlen der letzten Jahre abzulesen sei. Rita Schilling (Grüne) ergänzte, dass bei aller Sorgfalt Eile geboten sei, »wenn wir den Elternwillen ernst nehmen«.

Jonas Höpken (Linke), der Christine Arndt vertrat, sicherte nicht nur Unterstützung zu, sondern schlug auch mit dem Schulzentrum Ofenerdiek gleich einen Standort vor. Das war gleichsam das Stichwort für die Vertreter der CDU-Fraktion, namentlich Esther Niewerth-Baumann. Der Standort müsse so früh wie möglich bekannt sein und in die Elternbefragung mit eingehen, »weil die Eltern wissen müssen, welche Schule geschlossen wird«. Auch Hans-Richard Schwartz (Fraktion FDP/WFO) zielte in die gleiche Richtung und sprach sich für einen Standort aus, an dem bereits ein gymnasiales Angebot vorhanden sei, also etwa Eversten oder Alexanderstraße.

Der Festlegung auf einen geeigneten Standort müssten erst entsprechende Untersuchungen vorangehen, entgegnete Krogmann, außerdem sollten erst die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr abgewartet werden. Dem schloss sich Rita Schilling an und betonte, es seien Fragen zu klären, um nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu entscheiden. »Wir haben uns noch nicht für einen Standort entschieden, wir wollen wissen: Was geht an welchem Standort?«

Hier endete an diesem Abend die Diskussion, aber das war mit Sicherheit erst der Anfang. Eine vierte IGS ist im günstigsten Fall sicher frühestens zum Schuljahr 2013/14 möglich, wahrscheinlich ist das aber kaum. Bis dahin wird es noch viel zu untersuchen und zu besprechen geben.
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Wie geht es weiter mit der 4. IGS?

03.01.2012 06:00 Uhr

Die Schulausschussmitglieder der Fraktionen Bündnis 90 / Die Grünen und SPD möchten der Nachfrage von Schülerinnen und Schülern und deren Eltern gerecht werden und mit der Planung einer weiteren IGS im Stadtgebiet Oldenburg beginnen.

Konkret geht es darum, in einer ersten Beratung eine Reihe von Fragen zu behandeln, die im Zusammenhang mit einer möglichen Neugründung geklärt werden müssen.

*Wie ist der derzeitige Stand der Planungen?
*Wie schätzt die Verwaltung das Verhältnis von Angebot und Nachfrage für IGS-Plätze in Oldenburg aktuell ein?
Hält die Verwaltung ein Gutachten für erforderlich, wie es vor der Einrichtung der IGS Kreyenbrück erstellt wurde?
*Welche zeitlichen Voraussetzungen sind bei der Neugründung einer weiteren IGS –insbesondere im Hinblick auf die derzeit noch gültige Gesetzeslage im Land Niedersachsen zu beachten? Ist es möglich, bereits jetzt einen groben Zeitplan für eine Neugründung zu skizzieren?
*Welche allgemeinen baulichen Aspekte gilt es zu bedenken?
*Wie sehen die derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen aus? *Wie viele SchülerInnen muss eine Klasse mindestens umfassen? *Welche Vorgaben für die Zusammensetzung der Schülerschaft im Hinblick auf Schullaufbahnempfehlungen sind zu beachten?
*Wie sehen die Anmeldezahlen an den drei Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien in Oldenburg aus? *Wie schlagen sich die unterschiedlichen Schulempfehlungen in den Anmeldungen nieder?
*Wie kann die Standortfrage entschieden werden? Gibt es bereits Vorschläge, wenn ja, wie sind diese zu begründen? *Wurden/werden sozio-kulturelle Aspekte für einen möglichen Standort berücksichtigt? *Wie stellt sich diese Berücksichtigung dar? *Welche baulichen Veränderungen sind notwendig? *Wie wären sie zu schaffen und zu finanzieren?
*Wie können Eltern, Schulleitungen und Kollegien betroffener Schulen optimal in einen solchen Prozess eingebunden werden?

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