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Flüchtlinge

Neujahrsempfang der UNO-Flüchtlingshilfe in Oldenburg

12.01.2016 06:00 Uhr
Am Donnerstag, den 14. Januar 2016, findet um 18:30 Uhr im Café IBIS in Oldenburg der Neujahrsempfang der UNO-Flüchtlingshilfe statt. Bereits zum neunten Mal lädt Hon. Prof. Dr. Reinhold Friedl, Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland, zu der traditionellen Veranstaltung ein.

Auch in diesem Jahr steht der Empfang thematisch im Zusammenhang mit Aspekten der Weltflüchtlingsproblematik und den Vereinten Nationen. Im Vordergrund stehen dabei die Flüchtlingskrise in Syrien sowie die Lage von Flüchtlingen in Europa. Es wird auch über die Situation von Flüchtlingen in Niedersachsen und Oldenburg gesprochen.

Nach einem Grußwort von Uwe Erbel, Geschäftsführer der Interkulturellen Arbeitsstelle IBIS e.V., leitet Prof. Dr. Reinhold Friedl in die Thematik ein. Es schließt sich ein Podiumsgespräch mit folgenden Gästen in der IBIS Halle an:

Wolfgang Grenz, ehemaliger Generalsekretär von Amnesty International, Vorstandsmitglied der UNO-Flüchtlingshilfe und Autor des Bestsellers „Schiffbruch - Das Versagen der europäischen Flüchtlingspolitik“; Dr. med. Gisela Penteker, Vorsitzende des Niedersächsischen Flüchtlingsrats; Dirk Sabrowski, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe; Ilyas Yanc, Yezidisches Forum und Flüchtlingsberater bei IBIS. Moderation durch Reinhold Friedl. Anschließend sind Fragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum möglich.
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Ärzte für Tweelbäke gesucht

04.01.2016 18:36 Uhr
die Notunterkunft in Tweelbäke sucht händeringend nach 1 oder 2 Ärzten, die sich ein oder zweimal die Woche für eine Stunde einige der Bewohner_innen ansehen könnten. Der Zugang zum Gesundheitswesen ist für die Notunterkunft schwierig und kompliziert, weil die Bewohner_innen noch keine Aufenthaltsgestattung haben.

Kontakt über:
IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.
Uwe Erbel
Klävemannstr.16
26122 Oldenburg
Fon 0441 - 88 40 16 (international: +49 441 88 40 16)
Durchwahl Verwaltung/Geschäftsführung: 0441-984 96 05
Fax 0441-984 96 06 (international: +49 441 98496 06)
Mail: info@ibis-ev.de
leitung@ibis-ev.de
www.ibis-ev.de
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Ankunft weiterer Flüchtlinge in der Tennishalle des Post SV

07.11.2015 10:00 Uhr

Land Niedersachsen schickt 50 Personen im Rahmen der Amtshilfe


In der kurzfristig Ende Oktober eingerichteten Notunterkunft in der ehemaligen Tennishalle des Post SV in der Alexanderstraße werden am Samstag, 7. November, weitere Flüchtlinge von der Stadt Oldenburg aufgenommen. Das Land Niedersachsen hat die Stadt am 4. November informiert, dass im Zuge der Amtshilfe kurzfristig die Aufnahme von 50 Personen vorzubereiten ist. Ob alle Flüchtlinge in Oldenburg bleiben werden oder ob einzelne ihren Weg fortsetzen, ist noch offen. Derzeit leben zehn Flüchtlinge in der Unterkunft. Von den Ende Oktober angereisten 97 setzten die Meisten ihren Weg nach Skandinavien, Belgien und in die Niederlande sowie zu Verwandten in anderen deutschen Städten fort.

Aufnahme und Registrierung sind für den kommenden Samstag vorbereitet. Betreut werden die Flüchtlinge wieder von den Johannitern, damit ist die Erstversorgung der Menschen gewährleistet. Spontane Spendenaktionen vor Ort sind deshalb nicht nötig. Auch das Gesundheitsamt und die Feuerwehr werden die Aufnahme vor Ort mit Helfern begleiten.

Zum Hintergrund: Die Stadt Oldenburg bekommt seit mehreren Jahren Flüchtlinge zugewiesen, die zuvor bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes registriert wurden.
Diese Menschen hat die Stadt in angemieteten Wohnungen und Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Aufgrund der stark gestiegenen Flüchtlingszahlen werden neuerdings Kommunen im Rahmen der Amtshilfe gebeten, im Auftrag des Landes auch selbst kurzfristige Notunterkünfte für die Erstaufnahme und Registrierung bereitzustellen.
Später werden die Aufgenommenen dann wieder einer Landes-Erstaufnahmeeinrichtung zugeteilt.
Die Sachkosten für die Amtshilfe und die dabei anfallenden Personalkosten Dritter trägt das Land Niedersachsen.
Die Organisation vor Ort obliegt aber den Kommunen, so dass die Stadt Oldenburg in diesem Fall die originären Sach- und Personalkosten selber trägt.

Momentan gibt es in Oldenburg für eine solche Notunterbringung nur ein passendes Gebäude, in dem die Anforderungen in der Kürze der Zeit erfüllt werden können: Dies ist die leerstehende Tennishalle des Post SV in der Alexanderstraße, die in wenigen Tagen als Notunterkunft hergerichtet wurde.
Die Stadt hat mit dem Verein einen Mietvertrag bis zum 31. März 2016 geschlossen, die Anwohnerinnen und Anwohner wurden informiert.
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IBIS sucht Lehrkräfte
und Räume für Deutschunterricht

28.10.2015 09:03 Uhr
IBIS e. V. hat seit 15 Jahren Erfahrung darin, geflüchteten Menschen die deutsche Sprache beizubringen. Nun gibt es die Möglichkeit für Flüchtlinge, unter bestimmten Umständen, finanzierte Deutschkurse zu besuchen.

»Wir möchten da mitmachen und bieten nun auch diese Kurse an. Da es verschiedene Modelle gibt, die wir alle bedienen, können wir wohl allen Geflüchteten einen passenden Kurs bieten. Interessierte Flüchtlinge können gerne an uns vermittelt werden.
Interessierte Flüchtlinge können vorzugsweise Mittwoch und Freitag zu uns ins Café kommen, damit wir die Anmeldung vornehmen können. Am Montag beginnen dann die Kurse«, sagt Geschäftsführer Uwe Erbel.

Allerdings reichen die eigenen Räume dafür nicht aus. »Was wir aber noch brauchen, sind Räume, die groß genug sind (ab etwa 35 qm). Einzelne Kurse können wir noch bei uns unterbringen, aber dann wird es eng. Wer also frei stehende Räume kennt, bitte gerne melden.«

Auch zusätzliche Lehrkräfte werden wahrscheinlich bald gebraucht. »Wir würden uns freuen, wenn sich potentielle Lehrkräfte, die ein pädagogisches Studium (idealerweise verbunden mit Deutsch als Fremdsprache oder einer anderen Sprache) hinter sich haben, bei uns melden würden. Auch ein Lehramtsstudium im sprachlichen Bereich ist eine gute Voraussetzung. Der Unterricht wird bezahlt. Besonders aufgefordert sich zu bewerben sind natürlich diejenigen, die bereits ehrenamtlich Deutsch unterrichtet haben oder derzeit noch unterrichten«, so Erbel.

Interessenten richten Ihre Bewerbung mit Lebenslauf und Motivationsschreiben bitte an deutsch@ibis-ev.de.
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Johanniter übernehmen Betreuung
im Kloster Blankenburg

25.09.2015 23:13 Uhr
Nahe Oldenburg entsteht fünfte Erstaufnahmeeinrichtung in Niedersachsen - acht hauptamtliche Kräfte kümmern sich um 600 Flüchtlinge

Der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe übernimmt die Kinder- und die Sozialbetreuung in der geplanten Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Niedersachsen im ehemaligen Kloster Blankenburg bei Oldenburg. Start soll am 1. November sein, geplant ist eine Unterkunft für 600 bis 800 Flüchtlinge. "Wir freuen uns sehr auf diese Aufgabe und wollen dazu beitragen, den Flüchtlingen einen möglichst guten Start in ihre neues Leben in Deutschland zu ermöglichen", erklärt Stephan Siemer, Dienststellenleiter der Oldenburger Johanniter. Dazu werden insgesamt acht neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt, darunter Erzieher, Sozialassistenten und Sozialarbeiter. Unterstützt werden sie von ehrenamtlichen Helfern.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe engagiert sich zurzeit in acht Einrichtungen für Flüchtlinge in Niedersachsen mit insgesamt 3759 Plätzen, weitere für insgesamt mehrere tausend Flüchtlinge sind im Aufbau. Die Johanniter sind auch in der Erstaufnahme-Einrichtung in Bramsche-Hesepe engagiert. Dort kümmern sie sich um die Sanitätsstation sowie um die Sozialbetreuung in der Zeltstadt mit mehr als 600 Plätzen. "Von unseren Helfern sind schon einige in Bramsche gewesen und haben dort mitgeholfen", erklärt Siemer. Diese Erfahrungen wollen die Oldenburger Johanniter natürlich nutzen. "Wir stehen da in engem Austausch mit unseren Kollegen in Bramsche."
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