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Edith-Russ-Haus lädt Lehrkräfte zum Ideenrundgang ein

25.04.2018 20:46 Uhr

Vermittlungsideen zur Ausstellung „Shadow Citizens“

Um Vermittlungsideen zur Soloausstellung „Shadow Citizens“ über den Filmemacher Želimir Žilnik auszutauschen, lädt das Edith-Russ-Haus am Donnerstag, 3. Mai, Lehrkräfte, Pädagogen und Multiplikatoren zu einem Ideenrundgang ein. Die Teilnehmenden können untereinander und mit Medienkunstvermittler Jan Blum über Möglichkeiten der kunstpraktischen Auseinandersetzung mit der Ausstellung sprechen. Außerdem werden für Schulklassen buchbare Angebote der Kunstvermittlung vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenlos; die etwa einstündige Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr.

Želimir Žilnik stammt aus der lebendigen jugoslawischen Amateurfilmszene der 1960er Jahre und hat seitdem über 50 Dokumentar- und Spielfilme gedreht. Er gilt als einer der Begründer des Doku-Dramas, einem Genre, das auf der Arbeit mit Laienschauspielern und der Verbindung von fiktionalen Drehbüchern mit biografischen Elementen beruht. Ergänzend zur Ausstellung gibt es ein Online-Filmprogramm mit mehr als 20 Filmen Žilniks, die verschiedene Zeiträume und unterschiedliche Arbeitsbedingungen nachzeichnen.
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Filmprogramm zur Ausstellung „Shadow Citizens“ im Cine k

17.04.2018 09:08 Uhr

Kostenlose Kinoabende am 20. und 21. April

Anlässlich der neuen Ausstellung „Shadow Citizens“ über den Filmemacher Želimir Žilnik zeigt das Cine k, das Filmkunstkino in der Kulturetage, eine Auswahl der Kurz- und Langfilme Žilniks im Original mit englischen Untertiteln. Der Eintritt ist jeweils frei, der Filmemacher wird bei allen Vorführungen anwesend sein. Es laufen jeweils ein Kurzfilm gefolgt von einem Langfilm, Beginn ist am Freitag, 20. April, und Samstag, 21. April, jeweils um 18 Uhr und um 20.30 Uhr. Zu sehen ist unter anderem auch „Early Works (Frühe Werke)“, der Film, für den Žilnik 1969 den Goldenen Bären der Berlinale gewann.

Folgende Filme werden gezeigt:
  • Freitag, 20. April, 18 Uhr: „Ich weiss nicht was soll es bedeuten“ (Deutschland, 1975, 10 Minuten), „The First Trimester of Pavle Hromis“ (Jugoslawien, 1983, 85 Minuten)
  • Freitag, 20. April, 20.30 Uhr: „The Unemployed” (Jugoslawien, 1968, 13 Minuten), „Kenedi Goes Back Home”(Serbien und Montenegro, 2003, 75 Minuten)
  • Samstag, 21. April, 18 Uhr: „A Newsreel on Village Youth, in Winter” (Jugoslawien, 1967, 15 Minuten), „Early Works” (Jugoslawien, 1969, 87 Minuten)
  • Samstag, 21. April, 20.30 Uhr: „Uprising in Jazak“ (Jugoslawien, 1973, 18 Minuten), „Tito Among the Serbs for the Second Time“ (Jugoslawien, 1994, 43 Minuten)
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Wissenschaftlerin untersucht Oldenburger Schmucksammlung

13.04.2018 20:53 Uhr
Die niederländische Wissenschaftlerin Sigrid van Roode ist derzeit am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zu Gast und untersucht die dortige Sammlung Orientalischen Silberschmucks.

Die Untersuchungen von Sigrid van Roode konzentrieren sich vor allem auf die materielle Kultur des Zar-Rituals in Ägypten und den dabei verwendeten Schmuck. Dafür betrachtet sie, neben der Oldenburger Sammlung, weitere bedeutende Schmucksammlungen in ganz Europa. Ihre Studie gibt sowohl einen Einblick in die Entwicklung des Zar-Rituals und seiner Geschichte als auch in den sozio-kulturellen Hintergrund der ägyptischen Gesellschaft in der Zeit von 1900-1960. Bei den Zar-Ritualen handelt es sich um Heilungszeremonien, bei denen Geister ausgetrieben werden, welche die erkrankten Personen in Besitz genommen haben. Die Ergebnisse ihrer Forschung sollen in einem Buch veröffentlicht werden.

Die Schmucksammlung wurde dem Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg im Jahr 2001 von Jutta Schienerl vermacht und umfasst rund 2000 Objekte. Sigrid van Roode konnte dabei einige Stücke als besonders selten und bedeutend klassifizieren.
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