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Stadtplanung

Beirat soll breiten Konsens gewährleisten

14.09.2017 09:25 Uhr

Auftaktveranstaltung für das Sanierungsgebiet „Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp“

Die Planungen für das Sanierungsgebiet „Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp“ kommen voran: Als erster konkreter Schritt soll ein städtebauliches Konzept erstellt, die Entwicklungsziele präzisiert und Maßnahmen festlegt werden. An der Ideenfindung beteiligt werden sollen auch die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Eigentümerinnen und Eigentümer aus dem Gebiet. Damit die planerisch-konzeptionellen Grundlagen der Sanierung einen möglichst breiten Konsens finden, beabsichtigt die Stadt Oldenburg die Bildung eines Sanierungsbeirates. Die Auftaktveranstaltung mit der Wahl der Beiratsmitglieder findet am Mittwoch, 20. September, ab 19 Uhr in der Schule am Bürgerbusch (Eßkamp 126) statt.

Wer sich für die Mitarbeit im Beirat interessiert, kann sich formlos bei Elke Dannemann im Stadtplanungsamt unter der Telefonnummer 0441 235-2398 oder per E-Mail an elke.dannemann@stadt-oldenburg.de melden. Der Sanierungsbeirat wirkt unter anderem daran mit, die Planungen für die öffentlichen Maßnahmen im Sanierungsgebiet zu erstellen und Vorschläge zur Verwendung der Fördermittel zu erarbeiten. Der Sanierungsbeirat wird auch maßgeblich am Konzept für ein Quartierszentrum mitarbeiten. Der Beirat fungiert damit als Schnittstelle und Multiplikator zwischen der Stadt Oldenburg und den Aktiven im Sanierungsgebiet.

Neben der Wahl der Mitglieder des Sanierungsbeirates stellt sich in der Auftaktveranstaltung der von der Stadt Oldenburg beauftragte Sanierungsberater vor. Er wird über die Fördermöglichkeiten sowie das weitere Verfahren berichten. Dazu gehören erste Vorstellungen zur Verwendung des Verfügungsfonds und zur Förderung privater Modernisierungsmaßnahmen.

Das Sanierungsgebiet „Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp“ ist im vergangenen Jahr in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Mit den für die nächsten acht bis zehn Jahre in Aussicht gestellten Fördermitteln sollen zum einen der öffentliche Raum, insbesondere die Straßen, aufgewertet und die überwiegend als Wohnraum genutzten Gebäude modernisiert werden. Zum anderen sollen die Rahmenbedingungen für das Zusammenleben der Bewohner durch bedarfsgerechte Dienstleistungen und Freizeitangebote verbessert werden.
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