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Innenstadt

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Cadillac schaltet einen Gang hoch

24.06.2017 19:57 Uhr

Zentrum für Jugendkultur nutzt verlängerte Sommerpause für Umbau zum „Bandhaus“

Diese Nachricht ist Musik in den Ohren vieler junger Bands: Das langersehnte „Bandhaus“ im Jugendkulturzentrum Cadillac nimmt Formen an. Während der Umbauarbeiten geht das Cadillac vom 26. Juni bis zum 31. Juli in eine verlängerte Sommerpause.

Bezahlbare Proberäume für Musikerinnen und Musiker sind in Oldenburg bereits seit Jahren Mangelware. Dieses Defizit wird nun im Cadillac behoben: Dafür wird das hintere Bürogebäude, das auch die ehemaligen Kursräume der zum 31. Juli vorigen Jahres eingestellten hauseigenen Musikschule beherbergt hatte, aufwendig umgebaut. Es werden fünf weitere Proberäume geschaffen, so dass künftig insgesamt sieben solcher Räume zur Verfügung stehen.

Die beiden Büroräume wurden bereits in das vordere Gebäude an der Huntestraße 4 verlegt, so dass einem Baubeginn nichts im Wege steht. Für das Projekt stehen 190.000 Euro im Haushalt zur Verfügung. Die Kombination von Proberäumen mit dem Tonstudio und der Konzertbühne im Cadillac bietet beste Bedingungen. „Wir freuen uns sehr darauf, ab August mit wunderbaren Neuerungen und Veranstaltungen für die Oldenburger Kultur-, Jugend- und Musikszene noch attraktiver zu sein“, so das Cadillac-Team.

Darüber hinaus wird die verlängerte Sommerpause genutzt, um die sanitären Anlagen im Cadillac komplett zu erneuern. Sie werden in diesem Zuge für die weiblichen Gäste um zwei zusätzliche Toiletten-Kabinen erweitert.

Voraussichtlich ab August wird das Café tagsüber wieder öffnen. Die Konzertveranstaltungen werden im September starten. Hier stehen bereits zahlreiche attraktive Veranstaltungen und Konzerte auf dem Spielplan, über die man sich auf der Cadillac-Homepage unter www.cadillac.oldenburg.de informieren kann, ebenso wie im aktuellen Programm-Flyer und auf der Cadillac-Facebook-Seite. Den Konzert-Auftakt bestreitet am Freitag, 15. September, ab 20.30 Uhr die norwegische Rockband „Pristine“ mit ihrem Support „The Legendary“.

Die für Ende Juni angesetzte Jugendfahrt nach Belgien findet wie geplant statt, da diese nicht von den Umbauten betroffen ist.
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Wissenschaftsministerin weiht neues Lern- und Informationszentrum ein

22.06.2017 19:57 Uhr

Landesbibliothek Oldenburg präsentiert sich zum 225. Geburtstag traditionsbewusst und innovativ

Zum 225. Gründungsjubiläum der Landesbibliothek Oldenburg hat die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljaji?, am Mittwoch, dem 21. Juni 2017, das neue Lern- und Informationszentrum (LIZ) der Landesbibliothek Oldenburg eingeweiht. Die Ministerin und Bürgermeisterin Petra Averbeck der Stadt Oldenburg gratulierten der Landesbibliothek zur gelungenen Balance zwischen Tradition und Moderne. In ihrer Festrede machte Dr. Dorothea Sommer, stellvertretende Generaldirektorin der Bayerischen Staatsbibliothek München, deutlich, welch großen Herausforderungen sich Landesbibliotheken in heutiger Zeit zu stellen haben. Neben Vertretern aus Politik, Kultur und Gesellschaft waren besonders Ehrenamtliche und Bürgerinnen und Bürger zum Fest eingeladen, die die Landesbibliothek aktiv unterstützen.

Modern, hell, großzügig und einladend – so präsentierten sich die neuen Räume des Lern- und Informationszentrums an diesem sommerlichen Mittwoch der Festgesellschaft. Doch unter die Gäste mischten sich plötzlich ganz unerwartete Besucher: Im Gewand des 18. Jahrhunderts und scheinbar völlig vertieft in einen alten Folianten saß da an einem Tisch ein Hund. Eine verspätete Putzkolonne wuselte noch eilig durch die Gänge der Regale. Auch sie trug Masken. Auf Ihrem Rundgang hielten die Ministerin und die Bürgermeisterin immer wieder überrascht vor solchen Szenen inne, während sie sich von Bibliotheksleiterin Corinna Roeder, Architekt Claudius Grothoff und Klaus Wieting, dem Leiter des Staatlichen Baumanagements Ems-Weser, Konzept und Umsetzung des Umbaus erläutern ließen.

„Die Landesbibliothek Oldenburg hat eine besondere Stellung für Land und Region. Mit dem neuen Lern- und Informationszentrum präsentiert sie sich als innovative und zukunftsorientierte Einrichtung, die kulturelles Erbe bewahrt und vermittelt. Sie ist ein Ort mit Strahlkraft, der weit über Oldenburg hinaus wirkt und sichtbar ist“, sagte Wissenschaftsministerin Heinen-Kljaji? in ihrer Rede. Bürgermeisterin Averbeck überbrachte das Grußwort der Stadt Oldenburg, in dem sie die tiefe Verankerung der Landesbibliothek in Stadt und Region hervorhob: „Die enge Zusammenarbeit der Kultur- und Bildungseinrichtungen bereichert das Leben hier in Oldenburg und ist ein wichtiger Standortfaktor für die ganze Region“, so Averbeck. „Dafür stehen beispielsweise die kooperative Digitalisierung der Oldenburger Theaterzettel unter Federführung der Landesbibliothek oder das Oldenburger Netzwerk Schu:Bi – Schule und Bibliothek, um das uns andere Städte beneiden.“

Festrednerin Dorothea Sommer spannte anschließend den Horizont weit über Oldenburg hinaus auf: „In allen Ländern Europas stehen Staats- und Landesbibliotheken vor großen Herausforderungen, aber ihre Bedeutung gerade in der digitalen Welt wächst: Durch Digitalisierung stellen Landesbibliotheken ihre Kulturschätze heute weltweit für Forschung und Öffentlichkeit zur Verfügung. Als Archivbibliotheken sind sie verantwortlich für die Erhaltung der kostbaren Originale und die Überlieferung unseres Wissens. Gleichzeitig entwickeln sich Landesbibliotheken zu modernen Lernorten, sinnlich erfahrbaren Kulturräumen und kommunikativen Zentren in ihrer Region so wie auch hier in Oldenburg“, sagte Sommer.

Wie viel die Landesbibliothek bei ihrer erfolgreichen Entwicklung privatem bürgerschaftlichen Engagement verdankt, das erfuhren die Festgäste beim Podiumsgespräch mit dem Vorsitzenden der Oldenburgischen Bibliotheksgesellschaft Prof. Detlef Haberland, der Leiterin der internationalen Jugendbibliothek in München, Dr. Christiane Raabe, und Dr. Matthias Hengelbrock, Fachberater für Geschichte und Lehrer am Alten Gymnasium Oldenburg, der sich seit Jahren ganz besonders für die Restaurierung historischer Bücher einsetzt.

„Um die wachsenden Herausforderungen zu meistern, brauchen Landesbibliotheken wie die unsere die Unterstützung ihrer Träger, aber sie brauchen auch das Feedback, die Anregungen und die ideelle Unterstützung ihrer Leserinnen und Leser, ihrer Partner und Freunde in und außerhalb der Region“, wandte sich Bibliotheksleiterin Corinna Roeder am Ende der Veranstaltung an die Gäste: „Wir sind glücklich und dankbar für die vielfältige Unterstützung, die wir von Ihnen bekommen. Bleiben Sie an unserer Seite und im lebendigen Austausch mit der Landesbibliothek Oldenburg. Dann können wir den Bildungsauftrag, den Herzog Peter Friedrich Ludwig bei der Gründung seiner Bibliothek mitgegeben hat, auch in Zukunft verwirklichen.“
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Denkmalpflege hautnah erleben am 18. Juni am Pferdemarkt

17.06.2017 20:49 Uhr
Staubig, aber nicht verstaubt: Alle Facetten der Denkmalpflege können Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 18. Juni, zwischen 13 und 17 Uhr, am Tag für Denkmalpflege am Pferdemarkt kennenlernen. Mehr als 20 Akteure präsentieren traditionelle Handwerke ebenso wie moderne 3D-Modelle unter dem Motto „Altes Haus, was nun? Zwischen Wollen und Können“. Schlagwerk Nordwest sorgt für die musikalische Begleitung.

Vertreten sind beispielsweise die Jade Hochschule, die HAWK Hochschule für angewandte Kunst, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Jugendbauhütte, die Handwerkskammer und viele weitere. Mit dabei ist auch das Projekt „Wiki Loves Monuments“, ein weltweiter Fotowettbewerb zu Baudenkmalen von Wikimedia. Im Anschluss an die Eröffnung durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann um 13 Uhr in der Exerzierhalle gibt es verschiedene Podiumsdiskussionen, in denen der Denkmalschutz im Spannungsfeld zwischen Anspruch der Fachleute und Lebenswirklichkeit der Nutzer oder sogar Bewohner diskutiert wird. Der ehemalige NDR-Moderator Ludger Abeln stellt auf dem Platz zwischen Exerzierhalle und bau_werk Halle einige Akteure und ihre Arbeit vor.

Der 85. Tag für Denkmalpflege wird organisiert vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD) in Kooperation mit der Stadt Oldenburg. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage und im Blog des NLD unter www.denkmalpflege.niedersachsen.de und www.blognld.de.
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