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Bloherfelde

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Büchertausch-Café öffnet länger

24.04.2017 10:36 Uhr
Das Büchertausch-Café der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten erweitert seine Öffnungszeiten. Ab Montag, 24. April, können täglich gut erhaltene Bücher eins zu eins getauscht werden, und zwar zu folgenden geänderten Zeiten: montags, mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr.
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Grundschule Bloherfelde wird Ganztagsschule

23.01.2017 10:03 Uhr

Start zum Schuljahr 2018/2019

Die Grundschule Bloherfelde soll mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 in eine Ganztagsschule nach dem Rahmenkonzept „Kooperative Ganztagsbildung in Grundschulen“ umgewandelt werden. Dieser grundsätzliche Beschluss sowie die Einleitung der notwendigen Baumaßnahmen sind Inhalt eines Beschlussvorschlages, über den der Schulausschuss und der Jugendhilfeausschuss gemeinsam am 18.01.2017 beraten.

Die Schule arbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit dem Kindertagesstätten- & Beratungs-Verband e.V. an einem Standortkonzept. Die Stadt Oldenburg begrüßt die Umsetzung des Ganztags nach Rahmenkonzept an der Grundschule Bloherfelde, weil so die Ziele einer bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Verbesserung der individuellen Bildungs- und Teilhabechancen besonders wirksam erreicht werden können.

„Die Weiterentwicklung des Ganztagsangebotes ist ein wichtiges Element zur Gestaltung der Oldenburger Bildungslandschaft. Mit der Grundschule Bloherfelde werden wir in dieser Hinsicht einen großen Schritt nach vorne machen“, sagt Schul- und Sozialdezernentin Dagmar Sachse.
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Den Krieg in Syrien können die Johanniter nicht beenden

13.12.2016 13:57 Uhr

Weihnachtsaktion: 604 Geschenke für finanziell benachteiligte Familien

Es gibt manchmal Wünsche, die kann man nicht erfüllen. Auch wenn man es sich noch so sehr wünscht. Diese Erfahrung mussten jetzt wieder die Johanniter machen, als sie mit ihrer Weihnachtsaktion "Kleine Wünsche" 604 liebevoll verpackte Geschenke im Gesamtwert von mehr als 12.000 Euro für Kinder aus finanziell benachteiligten Familien den Teams des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) der Stadt Oldenburg überreichten. "Ein zehnjähriges Mädchen hat sich gewünscht, dass der Krieg in Syrien endet", erzählt Anke Siemers, Organisatorin der Johanniter-Weihnachtsaktion "Kleine Wünsche". "Da bekommt man schon einen Kloß im Hals", sagt Siemers. Immerhin gibt es auf jeden Wunschzettel noch einen Zweitwunsch, und der konnte erfüllt werden. So gibt es zumindest einen kleinen Trost bei der Bescherung unter dem Weihnachtsbaum.

Bei den "Kleinen Wünschen" füllen die Kinder in den vom ASD ausgewählten Familien die Wunschzettel aus, die Johanniter suchen dann für jeden Wunsch einen Paten, der das Geschenk kauft, weihnachtlich verpackt und bei den Johanniter abgibt. Nach der Übergabe an den ASD bringen die Teams die Geschenke zu den Familien gebracht, damit sie rechtzeitig auf den Gabentisch landeten. Die Wünsche dürfen bis 15 Euro kosten. "Viele erfüllen aber den Erst- und Zweitwunsch und packen zusätzlich Schokolade und vieles mehr ein", berichtet Frank Komrowski, der die Aktion "Kleine Wünsche" vor sieben Jahren ins Leben gerufen hat.

Das jüngste Kind war vier Wochen alt und wünschte sich vom Weihnachtsmann einen Strampler und Schnuller. "Ich denke, da haben die Eltern den Wunschzettel ausgefüllt", sagt Siemers lachend. Es waren aber auch wieder Wünsche dabei, die betroffen gemacht haben. Einige Kinder wünschten sich warme Kleidung, Handschuhe, Socken oder eine eigene Zahnbürste. "Viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, aber in solchen Haushalten fehlen", sagt Siemers. Sie lobt besonders die Hilfsbereitschaft der Menschen. Die meisten Spender kommen aus Oldenburg, aber auch aus Berlin und sogar aus den Niederlanden. Es beteiligen sich auch Unternehmen, die teilweise selber Wunschzettel übernehmen oder sie an interessierte Mitarbeiter weiterreichen.
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