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Umwelt

Vortrag über oberflächennahe Geothermie am 18. August im TGO

15.08.2017 21:12 Uhr
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Klima(+)Unternehmen bietet die Stadt Oldenburg einen Workshop zum Thema „Oberflächennahe Geothermie für Industrie und Gewerbe“ an. Er findet am Freitag, 18. August, von 10 bis 14 Uhr im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) in der Marie-Curie-Straße 1 statt. Es informiert Diplomingenieur Kim Schwettmann von GeoEnergy Celle e.V. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die oberflächennahe Geothermie nutzt Bohrungen bis circa 400 Meter Tiefe für das Beheizen und Kühlen von Gebäuden, technischen Anlagen oder Infrastruktureinrichtungen. In dem Workshop erfahren interessierte Unternehmen, wie praxisorientierte Lösungen wirtschaftlich umgesetzt werden können.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter www.klimaplus-unternehmen.de, direkt bei Ralf Blömer, Amt für Umweltschutz und Bauordnung, unter Telefon 0441 235-3615, oder per E-Mail an ralf.bleomer@stadt-oldenburg.de.
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Die Fledermaus-Nacht zu Gast beim Oldenburgischen Golfclub

10.08.2017 10:34 Uhr

NABU-Geschäftsführer stellt spannendes Leben der fliegenden Säugetiere vor

Die spannende Lebensweise der Fledermäuse steht im Mittelpunkt einer Führung über das weitläufige und artenreiche Gelände des Golfplatzes des Oldenburgischen Golfclubs in Hahn-Lehmden am Donnerstag, 17. August: Um 20 Uhr wird unter der Leitung von NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers aus Oldenburg ein "Fledermausspaziergang" über den Golfplatz stattfinden, bei dem die einzelnen Fledermausarten erklärt und deren Ultraschalllaute mittels eines so genannten Bat Detectors für das menschliche Ohr hörbar gemacht werden. An der Veranstaltung, die im Rahmen der 21. Internationalen Nacht der Fledermäuse stattfindet, können auch Kinder ab 6 Jahren in Begleitung Erwachsener teilnehmen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Verbindliche Anmeldungen nimmt der Oldenburgische Golfclub unter Tel.04402-7240 entgegen.
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Stadt überprüft Baustellen auf asbesthaltige Materialien

04.08.2017 17:38 Uhr

Keine gesundheitliche Gefährdung durch Funde in Oberschule Ofenerdiek

Bei Routineuntersuchungen auf den Baustellen in Oldenburger Schulen sind asbesthaltige Proben in Fassadenelementen der Oberschule Ofenerdiek gefunden worden. Dies führt zu einer zeitlichen Verzögerung beim Bau, der Unterricht ist davon jedoch nicht betroffen. Auch eine gesundheitliche Gefahr für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte kann nach Auskunft des Gesundheitsamtes ausgeschlossen werden. Das Problem sind ausschließlich verdeckt eingebaute asbesthaltige Baustoffe, die etwa in mineralischen Putzen, Spachtelmassen und vor allem Fliesenklebern vorkommen können, von denen aber im festeingebauten Zustand keinerlei Gefahr ausgeht.

Von den 16 Baumaßnahmen an Schulen wurden sieben als unbedenklich eingestuft. Neun weitere wurden untersucht, davon gab es sechs mit Befund, drei ohne Befund. Die Materialien wurden teilweise bereits ausgebaut und werden ordnungsgemäß entsorgt.

Von der Problematik können grundsätzlich alle Gebäude betroffen sein, die bis 1995 gebaut wurden, aber nur wenn durch Baumaßnahmen entsprechende Stoffe freigesetzt würden. Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber wurden überwiegend in den 1960er bis in die 1980er Jahre verwendet. Die städtischen Hausmeister werden derzeit mit einer Schulung auf die höheren Anforderungen im Umgang mit belasteten Materialien vorbereitet, damit wird die Ausführung kleinerer Arbeiten sichergestellt.

1993 erging das Asbestanwendungsverbot, so dass ab 1995 von einer Asbestfreiheit in Baumaterialien ausgegangen werden kann.
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Umweltschutzaktion in der Haarenniederung

22.07.2017 12:36 Uhr

Frauen aus der JVA Vechta beseitigen mit Bürgerinnen und Bürgern schädliches Springkraut

Bei einer Naturschutzaktion in der Haarenniederung am Dienstag, 11. Juli, kamen eine Gruppe Frauen aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Vechta/Hildesheim, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende der Universität Oldenburg, Mitglieder des Vereins Erholungsgebiet Haarenniederung e.V. und Bürgerinnen und Bürger zusammen, um gemeinsam die unerwünschten Drüsigen Springkräuter zu beseitigen. Die Drüsigen Springkräuter gehören zu den Neophyten die aus Asien eingewandert sind, also gebietsfremde Pflanzen, die durch ihre Größe und massenhafte Versamung heimische Pflanzen verdrängen.

Die eintägige Unternehmung fand unter der Federführung der Unteren Naturschutzbehörde und der Landschaftswartin Renate Ponel statt, nachdem sie bereits im letzten Jahr erfolgreich verlief. Neben der Umweltpflege ist es das Ziel der sozialen Umweltaktion, dass die Frauen aus der JVA zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam arbeiten.

„Durch die Zusammenarbeit vieler Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zeigte sich, dass alle zusammen Verantwortung für das Gemeinwohl übernommen haben, Berührungsängste abgebaut wurden und zudem eine erfolgreiche Aktion im Sinne des Artenschutzes stattfand!“, resümierten Robert Sprenger, Leiter des Fachdiensts Naturschutz und technischer Umweltschutz, und Oliver Weßels, Leiter der JVA für Frauen Vechta/ Hildesheim bei einem gemeinsamen Dankeschön-Kaffee für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Trotz der etwas mühseligen Arbeit nahmen sogar Kinder an der Aktion teil: Anton und Enno kamen mit ihrem Vater, um mitzuhelfen. Auch Anton zieht ein Resümee: „Es hat gut getan, mal wieder was Richtiges zu schaffen.“
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Energetisches Nachbarschaftsquartier rückt in greifbare Nähe

12.07.2017 20:36 Uhr

Stadt und OFFIS hoffen auf Millionen-Förderung des Bundes für Fliegerhorst-Projekt

Auf dem Fliegerhorst könnte schon bald die Zukunft beginnen: Die Stadt Oldenburg und das Informatik-Institut OFFIS sind aufgefordert, einen Vollantrag in der Förderbekanntmachung „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ einzureichen. Sollte das gemeinsame Leuchtturm-Projekt im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt werden, fließen Fördermittel in Höhe von rund 18 Millionen Euro in das ambitionierte Vorhaben auf dem Fliegerhorst-Gelände. „Wir freuen uns über diese Chance und hoffen nun natürlich, auch den finalen Förderbescheid zu erhalten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Eine Projektskizze war von einem Konsortium mit insgesamt 21 Partnern aus Industrie und Forschung unter Federführung von Stadt und OFFIS eingereicht worden. Der Projektantrag ist aus dem Ende vergangenen Jahres im Auftrag der Stadt Oldenburg von OFFIS entwickelten Strategiepapier „Smart City Oldenburg – der Mensch im Zentrum“ mit konkreten Ansätzen für die Umsetzung in den Bereichen Energie, Verkehr, Verwaltung und Lebensqualität hervorgegangen.

„Die Neugestaltung des Fliegerhorstes bietet der Stadt Oldenburg die einmalige Gelegenheit, sich als Vorreiter für die Entwicklung von Smart City-Konzepten für vergleichbare Kommunen und Städte in Deutschland und Europa zu positionieren“, so Krogmann. Ein Teilbereich des Fliegerhorstes – ein 3,9 Hektar großes, vormals militärisch genutztes Areal – ist als „lebendes“ Labor für die Erprobung neuer Smart City-Technologien vorgesehen. Es soll ein klimaneutrales Quartier konzipiert und umgesetzt werden.

Wie muss eine lokale Energiegemeinschaft eines Nachbarschaftsquartiers aus sozialer und betriebswirtschaftlicher Sicht ausgestaltet sein, um eine hohe Akzeptanz bei Anwohnern, Besitzern der Erzeugungseinheiten und Dienstleistern zu erlangen und auch langfristig attraktiv sowie betriebswirtschaftlich tragbar zu sein? „Das ist eine der Kernfragen, die wir in dem Projekt beantworten möchten“, so Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, OFFIS-Vorstand. „Das multimodale Energiesystem des Quartiers wird die Erzeugungs- und Energiewandlungsanlagen unterschiedlicher Besitzer so miteinander vernetzen, dass die lokal erzeugte Energie auch möglichst lokal verbraucht wird.“

Hierfür ist geplant, ein Infrastrukturkonzept zu erarbeiten und umzusetzen, das die physischen Infrastrukturen Strom, Wärme und alternative Antriebsformen mit Hilfe von Energiekopplern miteinander in einem Sektor übergreifenden Versorgungsnetz verbindet. Die Anwohner sollen über ein Community-Portal als Energieproduzenten und -konsumenten in die Konzeption von Anreizmodellen für die Bildung lokaler Energiegenossenschaften und der daraus abgeleiteten Geschäftsmodelle für die Dienstleister zum Aufbau und Betrieb von derartigen Quartieren einbezogen werden.

Das Konsortium schreibt nun fleißig am sogenannten Vollantrag, um das ambitionierte Projekt mit den vom Bund avisierten 18 Millionen Euro an Fördermitteln umsetzen zu können. „Wir hoffen, im Herbst 2017 den Förderbescheid zu bekommen, um Anfang 2018 mit der Projektumsetzung starten zu können“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
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Explosion in der Abfallbehandlungsanlage Neuenwege

05.07.2017 20:30 Uhr

Schredderanlage erheblich beschädigt – Keine Verletzten – AWB erstattet Anzeige

Explosion in der Abfallbehandlungsanlage Neuenwege Am Mittwoch, 5. Juli, kam es gegen 13 Uhr in der mechanischen Abfallbehandlungsanlage des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) in Neuenwege zu einer Explosion. Die Schredderanlage wurde dabei erheblich beschädigt.

Offenbar haben unbekannte Verursacher in einem Container mit Sperrmüll entzündlichen Abfall eingegeben, der dann beim Schreddern explodiert ist. Die Feuerwehr rückte an, um weitere Schäden zu vermeiden. „Wir können nur von Glück sagen, dass sich zum Zeitpunkt der Explosion keine Personen in unmittelbarer Nähe des Schredders aufgehalten haben, so dass keine Mitarbeiter des AWB verletzt wurden“, berichtet Arno Traut, Betriebsleiter des AWB, erleichtert. „Wir haben aber Anzeige gegen Unbekannt erstattet, die Kriminalpolizei ermittelt bereits“, so Traut weiter.

„Es wird nach einer ersten Einschätzung wahrscheinlich mehrere Wochen dauern, bis die Abfallbehandlungsanlage repariert ist und wieder ihren Betrieb aufnehmen kann“, schätzt Traut. Die Abfälle werden aber weiterhin wie gewohnt angenommen. Sie werden in auswärtige Entsorgungsanlagen transportiert und dort verarbeitet.

In der Abfallbehandlungsanlage ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Bränden oder Explosionen gekommen, weil Entsorger leicht entzündliche Abfälle in den Restabfall oder Sperrmüll gegeben haben. „Es kann schon eine nicht völlig entleerte Spraydose, die in den Schredder gelangt, zu einem erheblichen Brand oder gar Explosion führen“, berichtet Traut. Er weist daher darauf hin, dass solche Abfälle keinesfalls im Restabfall oder Sperrmüll zu entsorgen sind, sondern unbedingt als Sonderabfall.
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Neue Ausstellung im Edith-Russ-Haus: Podiumsdiskussion über „Ozeane“

01.07.2017 14:57 Uhr

Meeresforschung aus der Perspektive des Künstlers und weiteren Gästen

„Ozeane – Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“: Darum dreht sich die neue Soloausstellung des Videokünstlers und Fotografen Armin Linke im Edith-Russ-Haus für Medienkunst. Anlässlich der Eröffnung lädt das Kunsthaus zu einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 5. Juli, um 17 Uhr ein. Die Referenten sind neben Armin Linke Dr. Matthias Haeckel vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung (Kiel), Kai Kaschinski, Vorsitzender von Fair Oceans (Bremen) und Markus Reymann, Direktor der TBA21-Academy, Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (Wien). In Form von Videointerviews und Filmaufnahmen aus der Tiefsee gibt die Ausstellung „Ozeane“ Einblicke in die komplexen Prozesse der Meeresforschung.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion um 19 Uhr eröffnet Dr. Nicole Deufel, Amtsleiterin der städtischen Museen, die Ausstellung. Markus Reymann und die beiden Leiter des Edith-Russ-Hauses Edit Molnár und Marcel Schwierin stellen Konzept und Werke der Ausstellung vor.

„Ozeane – Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“ läuft vom 6. Juli bis 24. September. Weitere Informationen auch zum Rahmenprogramm gibt es im Internet unter www.edit-russ-haus.de.
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Abfallwirtschaftsbetrieb bekommt neuen Betriebsleiter

27.06.2017 22:16 Uhr

Volker Schneider-Kühn folgt auf Arno Traut

Im Herbst des Jahres wird der AWB einen neuen Betriebsleiter bekommen. Volker Schneider-Kühn (43) wird Nachfolger von Arno Traut, der Ende November 2017 in den Ruhestand geht. Schneider-Kühn verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Abfallwirtschaft, zuletzt war er Betriebsstättenleiter der Nehlsen GmbH am Standort Wiefels (Landkreis Friesland) und dort für 160 gewerbliche und 40 kaufmännische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich.

Er hat an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel Umwelt- und Hygienetechnik studiert. Seit Anfang 2002 ist er in der Entsorgungsbranche tätig.

Seine Stelle als Betriebsleiter des AWB in Oldenburg wird er zum 1. November antreten.
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Stadt Oldenburg legt Landschaftsrahmenplan vor

22.06.2017 20:08 Uhr

Stadtbaurätin Nießen: „Standardwerk für den Naturschutz im Stadtgebiet“

Natur und Landschaft der Stadt Oldenburg sind umfangreich untersucht und kartiert worden. Nach jahrelanger Arbeit liegt das umfangreiche Werk jetzt vor: der Landschaftsrahmenplan der Stadt ist fertiggestellt.

Der Landschaftsrahmenplan ist das Standardwerk für die untere Naturschutzbehörde der Stadt Oldenburg. Für dieses Werk ist die Natur und Landschaft im Stadtgebiet in weiten Bereichen neu erfasst worden. Darüber hinaus haben alle hier vorliegenden Daten aus Untersuchungen, Gutachten, Kartierungen, Beobachtungen, Zufallsfunden und so weiter, analoge wie digitale, dort Eingang gefunden.

Für Stadtbaurätin Gabriele Nießen ein wichtiger Beitrag zu einer lebenswerten Stadt:
„Wir gehören zu den wenigen Städten in Niedersachsen, die eine solche umfassende Aufstellung vorgenommen haben. Der Landschaftsrahmenplan beschreibt den gegenwärtigen Zustand von Natur und Landschaft in Oldenburg und ist für uns eine wichtige Grundlage weiterer Planungen.“

Geschaffen wurde ein umfassender Plan, der aus geordneten, ausgewerteten Daten Ziele und Handlungsanweisungen formuliert. Zweck des Landschaftsrahmenplans ist es, gemäß § 1 BNatSchG, die Natur und Landschaft in Oldenburg auf Grund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen zu schützen.

So sollen die biologische Vielfalt, die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft auf Dauer gesichert werden. Die Bewertung und Ausarbeitung der vorliegenden Daten erfolgte in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Oldenburg durch das Büro Moritz Umweltplanung.

Einige wenige Exemplare liegen gedruckt vor. Diese können gegen eine Gebühr von 100 Euro erworben werden.
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Moderne Schnitzeljagd zu Oldenburgs Klimaschätzen

15.06.2017 00:15 Uhr

Stadt stellt neue Geocaching-Tour vor

Mit der neuen städtischen Geocaching-Tour „Klimaschätze in Oldenburg“ unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann gibt es in Oldenburg ab sofort eine moderne Schnitzeljagd, die markante Klimaprojekte innerhalb der Stadt zeigt.

„Strom aus erneuerbaren Quellen, innovative Mobilitätskonzepte, zukunftsfähige Konsumalternativen: In Oldenburg gibt es viele gute Beispiele für mehr Klimaschutz. Mit der vom Fachdienst Um-weltmanagement entwickelten Idee, acht Oldenburger Klimaschätze zu einer spannenden Geo-caching-Route zusammenzufassen, vermitteln wir einmal auf ganz neue Weise spannende Informa-tionen über Energie und Klimaschutz in unserer Stadt“, erklärt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Geocaching ist frei übersetzt eine digitale Schatzsuche, bei der kleine „Schätze“ versteckt werden, deren Koordinaten veröffentlicht werden. Mitspielerinnen und Mitspieler können dann per Smart-phone oder GPS-Gerät diese sogenannten Geocaches suchen und sich in dem dort hinterlegten Logbuch als Finder eintragen.

Klimaschätze in Oldenburg
Die ausgewählten Klimaschätze der Oldenburger Tour stehen exemplarisch für den klimafreundlichen Umgang mit Ressourcen und eine zukunftsfähige Lebensweise. So reicht das Spektrum von Orten der erneuerbaren Energien wie dem Solarpark am Fliegerhorst über Angebote zu nachhaltiger Mobilität mit E-Tankstellen und Car-Sharing bis hin zur ehemaligen Zentraldeponie Oldenburgs, dem Utkiek. Die dort versteckten Geocaches sind interaktiv und können von den Schatzsuchern mit Einsatz und Spürsinn gehoben werden. Einer dieser Klimaschätze befindet sich im neuen Wohnquartier am Stadthafen und repräsentiert die dort verwendete innovative Wärmerückgewinnung aus Abwasser. Für dieses Projekt ist die Stadt Oldenburg im Jahr 2016 mit Partnern als „Niedersächsische Klimakommune“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preisgeld dieses Wettbewerbs hat die Stadt die Geocaching-Tour realisiert und damit ein lebendiges Angebot geschaffen, das interessante Klimaschutzprojekte öffentlich in den Fokus rückt und den Klimaschutzgedanken in die Freizeit trägt.

Die Klimaschätze können einzeln oder als Tour gesucht werden und richten sich an Bürgerinnen und Bürger, an die Geocacher-Community, an Touristen sowie mit einem Zusatzangebot an Oldenburger Schulen und Jugendherbergsgäste.

„Wir freuen uns über das neue Angebot als Erweiterung der lokalen Freizeitmöglichkeiten“, sagt Silke Fennemann von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH. Eine kostenlose Klimaschätze-Broschüre mit einer genauen Beschreibung der Caches gibt es bei der Tourist-Info in der Oldenburger Innenstadt, wo auch einzelne GPS-Geräte ausgeliehen werden können. Wer alle acht Klimaschätze gehoben hat, kann noch einen zusätzlichen Bonuscache öffnen und schließlich die limitierte Oldenburger „Geocoin“, die es in drei verschiedenen Versionen gibt, bei der Tourist-Info erwerben. Diese Münze kann digital registriert und als Wanderobjekt durch die Caches dieser Welt geschickt werden oder als begehrtes Sammlerstück an die Oldenburger Klimaschätze erinnern. Weitere Informationen zur Geocaching-Tour gibt es unter www.oldenburg.de/klimaschaetze. Geocacher können sich online unter www.geocaching.com für weltweiten Austausch registrieren.
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Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen

15.06.2017 00:07 Uhr

Vortrag am 14. Juni im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klima(+)Unternehmen“ bietet die Stadt Oldenburg einen Vortrag zur Energieberatung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an. Er findet am Mittwoch, 14. Juni, von 15 bis 17 Uhr im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg, Marie-Curie-Straße 1, statt. Es referiert Diplomingenieur Carsten Mücke, Energieberater für KMU und technische Gebäudeausstattung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Carsten Mücke erklärt Energieeinsparpotenziale, die durch eine betriebliche Expertenberatung erschlossen werden können, anhand zahlreicher Praxisbeispiele. Verborgene Starkverbraucher und ungenutzte Reserven können aufgedeckt und somit oft ohne großen Aufwand Kosten reduziert werden.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter www.klimaplus-unternehmen.de oder telefonisch bei Ralf Blömer, Amt für Umweltschutz und Bauordnung, unter 0441 235-3615, beziehungsweise per E-Mail an ralf.bloemer@stadt-oldenburg.de.
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Stadtverwaltung im Austausch mit Greenpeace über Stickstoffdioxide

30.05.2017 12:21 Uhr

Plakate aus Bürgerbefragung übergeben

Stadtverwaltung im Austausch mit Greenpeace über Stickstoffdioxide Über das Thema „Saubere Luft“ haben Vertreterinnen und Vertreter von Greenpeace Oldenburg mit Baudezernentin Gabriele Nießen diskutiert. Anlass war ein bundesweiter Greenpeace-Aktionstag am 4. März, an dem auch in Oldenburg über die Schadstoffbelastung der Luft informiert wurde. Greenpeace-Mitglieder hatten dabei in der Innenstadt rund 150 Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Maßnahmen abstimmen lassen. Das Ergebnis haben Danny Rimpl und Isabelle Bause von der Oldenburger Ortsgruppe nun an Baudezernentin Nießen sowie Klaus Büscher, Amtsleiter Umweltschutz und Bauordnung, und Robert Sprenger, Fachdienstleiter Naturschutz und technischer Umweltschutz, übergeben.

Unter den fünf Vorschlägen, die zur Abstimmung standen, gab es die meisten Stimmen für den Punkt „Räume für Menschen, nicht für Autos“. Beliebt waren auch die Vorschläge „Nahverkehr im Innenstadtbereich muss kostenlos sein“ und „Feet first: Vorfahrt Fußgänger und Radfahrer“. Auf den Plätzen vier und fünf landeten die Maßnahmen „Die neue City-Freiheit: Mut zu autofreien Zonen“ sowie „Slow statt stressig, Tempo runter, Verkehr beruhigen“.

Nähere Informationen zur Luftreinhaltung in Oldenburg gibt es im Internet unter www.oldenburg.de unter dem Suchwort „Luftreinhalteplan“.
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Fotos vom Feldsperling

15.05.2017 07:58 Uhr

NABU ruft zu Wettbewerb auf

Der Naturschutzbund NABU hilft seit einem Jahr mit dem Projekt »Feldsperlinge - Vögel des Siedlungsrandes«, gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, dem Feldsperling im gesamten Oldenburger Land. Es wurden schon Blühstreifen angelegt, Nisthilfen ausgebracht sowie Wildsträucher und Obstbäume gepflanzt. Nun ruft der NABU zu einem »Fotowettbewerb Feldsperling« auf.

»Hierbei geht es uns weniger um wertvolle Preise und Hochglanzfotos«, sagt Projektleiter Bernd Ziesmer vom NABU in Oldenburg. »Wir möchten einfach dazu aufrufen, dem oft übersehenen Feldsperling ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Und wann schaut man schon genauer hin, als wenn man durch den Sucher blickt, um ein besonders gelungenes Foto zu machen!«

Der Feldsperling ist als ländlicher Verwandter des Spatzes an seiner kastanienbraunen Kappe gut zu erkennen. »Männchen und Weibchen sehen beim Feldsperling gleich aus,« weiß Ziesmer zu berichten. »Vor allem im ländlichen Raum und am Siedlungsrand lohnt es, nach dem geselligen Vogel Ausschau zu halten.«

Da wir gerade Brutzeit für Feldsperlinge haben, könnten im Moment sehr schöne Fotos gelingen. Wem der Feldsperling »vor die Linse« kommt, der kann seine digitalen Bilder bis Ende Juni an ziesmer@nabu-oldenburg.de schicken. »Wir werden eine Auswahl der Fotos auf unseren Projektseiten vorstellen und für die drei besten Aufnahmen stehen auch Preise bereit!« Ein dreifacher Feldsperlingskasten aus Holzbeton, ein Obstbaum sowie ein Wildstauden-Pflanzpaket werden die schönsten und interessantesten Fotos ehren.

Infos im Internet: www.nabu-oldenburg.de
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Die mobile Schadstoffsammlung startet wieder

25.04.2017 20:43 Uhr
Das Schadstoffmobil des Abfallwirtschaftsbetriebes Stadt Oldenburg (AWB) startet am Mittwoch, 26. April, seine Entsorgungstour durch das Stadtgebiet. Bis zum 21. Juni wird die mobile Schadstoffsammlung an insgesamt sechs Tagen, jeweils mittwochs, unterwegs sein und wohnortnah den Bürgerinnen und Bürgern eine Entsorgungsmöglichkeit für ihre schadstoffhaltigen Abfälle bieten. Informationen über die Haltestellen finden sich im Abfuhrkalender sowie unter www.oldenburg.de/awb.

Neben schadstoffhaltigen Abfällen, wie zum Beispiel Lacke, Holzschutzmittel, Haushalts- und Heimwerkerchemikalien, nimmt die mobile Sammlung auch wieder Elektrokleingeräte wie beispielsweise Bügeleisen, Toaster oder Staubsauger sowie Flaschenkorken an. Elektrogroßgeräte sowie Fernseher und Monitore können im Rahmen der mobilen Sammlung nicht entsorgt werden. Das gleiche gilt für Altöl, zu dessen Rücknahme der Handel gesetzlich verpflichtet ist.
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NABU: Materialien zur diesjährigen Stunde der Gartenvögel sind eingetroffen

12.04.2017 22:12 Uhr

Mitmachen bei Deutschlands größter Vogelzählung

Druckfrisch eingetroffen sind die Materialien zur größten Vogelzählaktion Deutschlands, der NABU Stunde der Gartenvögel – sie findet vom 12. bis 14. Mai statt. Die Teilnahmeblätter, Aktionsblätter für Grundschulkinder mit Begleitheft und Poster sind abholbereit und liegen in der NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15 montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr bereit.
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NABU sucht gebrauchte Weckgläser

29.03.2017 09:08 Uhr
Der NABU bittet die Bevölkerung um besondere Spenden: gebrauchte Weckgläser. Diese sollen Ende August als Windlichter bei der Europäischen Nacht der Fledermäuse, deren zentrale Veranstaltung für ganz Deutschland der NABU Oldenburg in diesem Jahr durchführen wird, zum Einsatz kommen. Die Weckgläser können montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr im NABU-Büro, Schlosswall 15, abgegeben werden.
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Zahlreiche Vögel sterben an Glasflächen

09.02.2017 11:49 Uhr

NABU ruft zu Gegenmaßnahmen auf und gibt Tipps

Zahlreiche Vögel sterben jedes Jahr an Glasflächen: Freistehende Scheiben als Windschutz, große, Bäume reflektierende Scheiben, Zimmerfenster, hinter denen Pflanzen als scheinbare "Landeplätze" zu stehen scheinen, lassen die Gefiederten dagegen fliegen, oft mit hoher Geschwindgikeit, sodass viele dadurch sterben. Darauf weist NABU-Bzeirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers hin. "Es ist grauenvoll, miterleben zu müssen, wie manches Vogelleben dadurch zuende geht", sagt Wohlers. "Viele Vögel sterben nicht gleich, sondern bleiben verletzt liegen, sodass sie eine leichte Beute für Katzen oder auch Ratten werden", sagt der Naturschützer, der sich besorgt zeigt, dass offenbar "ein Trend zu immer größeren Glasfassaden und vor allem zu freistehenden Scheiben besteht, die für Vögel zu erheblichen Todesfallen werden können, auch in Oldenburg!" Sogar mancher Eisvogel gehöre zu den Opfern.

Daher ruft der NABU auf, Glasflächen für Vögel zu entschärfen - auch solche von Wintergärten oder Unterständen. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen wie Rollos, Vorhänge oder auch spezielle Klebstreifen und andere Strukturen geschehen, die auf die Scheiben aufgebracht werden können; dazu sind im Handel auch sehr effektvolle UV-reflektierende Markierungen erhältlich. Auch Bauherren können bereits bei der Planung mithelfen, den Vogeltod an Glasflächen zu verhindern. - Ein kostenloses Faltblatt zu diesem Thema, das vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) erstellt wurde, hält der NABU in seiner Geschäftsstelle am Schlosswall 15 montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr bereit. Es kann dort auch unter Tel. 0441 - 25600 angefordert werden.
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Restplätze für kostenlose Energieberatung

02.02.2017 10:32 Uhr
Für den diesjährigen Energieberatungstag von Klima(+)Oldenburg am 6. Februar gibt es noch wenige freie Restplätze. Unabhängige Energieexperten aus Oldenburg beraten in der Zeit von 16 bis 20 Uhr im PFL kostenlos und individuell zu allen Themen rund um effiziente Sanierungs- und Neubauvorhaben. Mögliche Themen sind: Fenster- oder Heizungstausch, Dämmung von Wand, Dach und Kellerdecke sowie die Nutzung von Sonnenenergie und Fördermitteln. Die Beratung dauert etwa 40 Minuten und ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Anmeldung unter 235-3089 oder 235-3893.

Der Energieberatungstag ist ein Baustein der breit aufgestellten Beratungsangebote von Klima(+)Oldenburg. Er ist ein Angebot speziell zur Feierabendzeit. Interessenten, die am 6. Februar verhindert sind, können alternativ andere Beratungsangebote von Klima(+)Oldenburg nutzen, wie die telefonische, persönliche oder mobile Beratung. Zum Einstig können die Informationen unter www.klimaplus-oldenburg.de genutzt werden oder die kostenlosen monatlichen Vorträge. Am 13. Februar gibt es beispielsweise einen Abend zum Thema „Anforderungen an moderne Fenster“.
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»Neubürger« in den Schlosshöfen

11.01.2017 09:08 Uhr

NABU-Ausstellung informiert über tierische Einwanderer

Marderhund, Wollhandkrabbe, Kastanien-Miniermotte und Nilgans: Exotisch klingende Namen von auch – einst – exotischen Tieren. Über diese Arten, stellvertretend für viele andere, die auf unterschiedlichen Wegen in den vergangenen Jahrzehnten zu uns in Mitteleuropa gefunden haben, informiert die am Montag in den ECE-Schlosshöfen eröffnete Ausstellung "Neubürger". Dabei geht es in der von Etta Bengen und Kai Wenke konzipierten und umgesetzten Ausstellung, zu der auch Präparate gehören, um die "spannende Geschichte zu diesen Arten, die für viele andere stellvertretend stehen, und die Auswirkungen auf hiesige Lebensräume", sagte NABU-Geschäftsführer Rüdiger Wohlers bei Eröffnung der Ausstellung. "Und ebendiese Geschichte ist spannend und so unterschiedlich; vom aus den Weiten Sibiriens langsam zu uns eingewanderten großen Marderhund bis hinzur winzigen, schwere Schäden auslösenden Kastanien-Miniermotte, der aus Zierhaltung entflohenen und sich in großer Anzahl auch in Norddeutschland vermehrenden Nilgans bis zur Wollhandkrabbe, die einst im Bilgenwasser von Schiffen in die Nordsee gelangte."

Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonnabend, 21. Januar, zu den Öffnungszeiten in den ECE-Schlosshöfen zu sehen. Sie wurde von der Niedersächischen Bingo-Umweltstiftung, der Barthel-Stiftung, vom BUND Oldenburg, von der Fa. aktiv + irma sowie Privatpersonen bezuschusst. "Der NABU Oldenburger Land dankt den Unterstützern ganz besonders. Ohne sie wäre die Umsetzung der Ausstellung, die nun durch den Nordwesten auf Tournee gehen soll, nicht möglixch gewesen", betonte NABU-Geschäftsführer Rüdiger Wohlers bei der Eröffnung.
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NABU nimmt ab 5. Januar wieder Bücher und Schallplatten an

22.12.2016 10:25 Uhr
Ab Donnerstag, 5. Januar, nimmt der NABU wieder gebrauchte Bücher und Schallplatten in seiner Geschäftsstelle am Schlosswall 15 – geöffnet montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr – an. Für größere Mengen kann unter Tel. 25600 eine Abholung vereinbart werden. Der Erlös fließt in Naturschutzprojekte im Oldenburger Land. Nicht angenommen werden Zeitschriften, Schulbücher, Lehrbücher und Reader's Digest-Ausgaben.
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NABU-Programm für 1. Halbjahr 2017 erschienen

14.12.2016 09:00 Uhr

Von Eulen bis zu Fledermäusen, von Kräutern bis zu Wildgänsen ein buntes und spannendes Programm

Das Veranstaltungsprogramm des NABU für das erste Halbjahr 2017 ist erschienen. Die Bandbreite der informativen und spannenden Veranstaltungen reicht dabei von Waldkauzabenden zum NABU Vogel des Jahres 2017 über Fledermausabendwanderungen bis hin zu vogelkundlichen Exkursionen, etwa ins Rheiderland zu den rastenden Wildgänsen und in die Dümmerniederung, einer Grünkohlwanderung, einem Vogelstimmenmorgen im Wald, der traditionellen Nachtigallwanderung an der Hunte, einem Besuch des Ringelnatterprojkets im Loyermoor und den beliebten Kuttertouren nach Spiekeroog sowie zu Naturerlebniswanderungen durch das Blankenburger Holz, die – das ist neu – vierteljährlich zum Erlebnis der Jahreszeiten dieses Oldenburger Waldes beitragen sollen.

Das Programm liegt in der NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15 aus (Öffnungszeiten: montags bis donnerstags, 15 bis 17 Uhr) und kann telefonisch unter Tel. 0441 - 25600 angefordert werden. Es findet sich im Internet unter www.nabu-oldenburg.de
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Alte Jugendherberge: NABU Stadtgruppe sorgt sich um den Baumbestand

09.12.2016 08:56 Uhr
Im Hinblick auf Pläne für einen Neubau der Jugendherberge an der Straßburger Strasse sorgt sich die Stadtgruppe des NABU um den alten Baumbestand rund um die jetzige Jugendherberge in der Von-Finckh-Straße/Ecke Alexanderstraße.

In einem Schreiben an die zuständige Dezernentin der Stadt fordert der NABU die Unterschutzstellung des bestehenden Ensembles. Rolf Grösch, Vorstandsmitglied der NABU Stadtgruppe, weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass schon jetzt an dem Platz des geplanten Neubaus hinter dem Verwaltungsgebäude der GSG eine umfangreiche Baumfällung erfolgt sei.

»Gerade vor dem Hintergrund der massiven Verdichtung in den Stadtteilen, kommt dem Schutz bestehender Bäume – zumal noch auf städtischem Grund – eine besondere Bedeutung zu«, so Rolf Grösch.

Der NABU möchte im Frühsommer auch für den Bereich der alten Jugendherberge gründliche Untersuchungen über Fledermausvorkommen anregen, da dort Sommerquartiere im alten Baumbestand zu vermuten sind.
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Umgang mit Biomüll im Winter

09.12.2016 08:52 Uhr

Abfallwirtschaftsbetrieb gibt Tipps

Die Minusgrade der letzten Tage und Nächte sorgen dafür, dass die Abfälle in den Biotonnen oftmals festfrieren. Damit die Biotonne auch im Winter problemlos geleert werden kann, empfiehlt Arno Traut, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Stadt Oldenburg (AWB), bei frostigen Wetterlagen Papiersäcke oder sonstige biologisch abbaubare Tüten in die Biotonne zu legen und darin den Bioabfall locker einzufüllen. Alternativ kann auch Zeitungspapier verwendet werden, das ausreichend zwischen Boden, Seitenwände und Bioabfall gelegt wird. Feuchte Abfälle sollten grundsätzlich nicht in die Tonne gegeben werden.

Bei befüllten Biotonnen, die gewöhnlich in Schuppen oder Garagen stehen, ist es sinnvoll, diese erst am Abfuhrtag morgens bis 7 Uhr an die Straße zu stellen. Gegebenenfalls ist es am Abfuhrtag erforderlich, den Inhalt der Biotonne mit einem Stock oder einem Spaten vom Rand zu lösen. Grundsätzlich sind die Nutzerinnen und Nutzer der Biotonnen dafür verantwortlich, die Tonnen so bereit zu stellen, dass sie reibungslos entleert werden können.
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Ökostrom –
Oldenburger Unternehmen zeigen Flagge

29.07.2015 07:00 Uhr

Stadt zeichnet Engagement im Klimaschutz aus


Die Stadt Oldenburg dehnt ihre Ökostromkampagne über die Zielgruppe der Privathaushalte hinaus nun auch auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen aus.
Damit verstärkt die Stadt ihre Aktivitäten, um das 2012 gesetzte Ziel zu erreichen, 100.000 Tonnen Kohlendioxid bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 einzusparen. Unternehmen, die Ökostrom beziehen, erhalten eine Urkunde sowie Ökostrom-Plaketten als Aufkleber für die Eingangstür oder das Schaufenster. „Damit können sie ihr vorbildliches Engagement nach außen zeigen und andere zum Nachahmen animieren. Zugleich ist es ein Zeichen unserer Anerkennung, die wir den Unternehmen für ihr nachhaltiges Handeln entgegenbringen möchten“, so Ataman Erönü, Klimaschutzmanager im Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg.

Anlässlich der Überreichung der Ökostrom-Urkunde an das traditionsreiche Feinkostgeschäft Käse Friese in der Oldenburger Innenstadt zeigte sich Inhaber Karim Olivo überzeugt: „Ich habe mich bereits vor drei Jahren für echten Ökostrom entschieden. Damit Mutter Erde uns noch für lange Zeit wunderbar schmeckende und gesunde Lebensmittel schenken kann, sollte jeder von uns einen kleinen Beitrag zu ihrem Erhalt leisten.“

„Mit der Auszeichnung wollen wir einen weiteren Anreiz schaffen, die Ökostromquote in Oldenburg in Richtung 10 Prozent zu steigern; auch die Stadtverwaltung geht hier bereits mit bestem Beispiel voran“, so Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement. Etwa ein Drittel der Kohlendioxid-Emissionen in Oldenburg werden im Unternehmenssektor verursacht.
Ursache ist hier vor allem der Stromverbrauch. Neben Energieeinsparungen und Effizienzsteigerungen lässt sich dieser klimaschädliche Einfluss auch durch den Bezug von Ökostrom verringern, denn die Ökostrom-Erlöse zertifizierter Produkte fließen in den weiteren Ausbau nachhaltiger Stromerzeugung und treiben somit die Energiewende weiter voran.

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die Ökostrom beziehen, können die Urkunde und verschiedene Aufkleber online unter www.klimaplus-unternehmen.de anfordern oder wenden sich an Ataman Erönü unter ataman.eroenue@stadt-oldenburg.de.

Für weitere Informationen, wie zum Beispiel zu Gütesiegeln und Tarifen, hat die Klimaschutzstelle der Stadt Oldenburg eine Hotline zum Ökostromwechsel eingerichtet: Unter Telefon 0441 235-3481 geben städtische Energieberaterinnen und -berater Wechseltipps und eine anbieterneutrale Beratung.
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Bio- und Restmülltonne: Gebührensteigerung zum 1. Januar

11.11.2014 16:36 Uhr

»Anhebung nach sechs Jahren unumgänglich«

Auf die Bürgerinnen und Bürger Oldenburgs kommt eine Gebührensteigerung bei der Entsorgung von Bioabfall und Restmüll zu: »Mehrere Faktoren sind die Ursache«, sagt Erste Stadträtin Silke Meyn. »Im vergangen Jahr hatten wir Mengenrückgänge und Einnahmeverluste beim Kompostwerk, auch in der Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege und auf den Wertstoffhöfen in Neuenwege und an der Felix-Wankel-Straße. Hinzu kam eine Steuernachzahlung für die Jahre 2011 und 2012.«

Die Auswirkungen halten sich für die Bürgerinnen und Bürger dennoch in Grenzen: Die Litergebühr für Rest- und Bioabfälle soll im Januar 2015 um 17 Cent auf 1,66 Euro steigen. Aufs ganze Jahr bedeutet das: Für ein Grundstück mit 35-Liter-Tonne Restabfall und einer 60-Liter-Tonne Biomüll sind das Mehrbelastungen im Jahr von 5,95 Euro. Bei einer 60-Liter-Restmülltonne sind es 10,20 Euro jährlich. Das sind 5,1 Prozent beziehungsweise 6,6 Prozent Steigerungen nach sechs Jahren Gebührenstabilität.

Der Entwurf der Gebührenbedarfsberechnungen für 2015 steht am 20. November im Betriebsausschuss Abfallwirtschaft auf der Tagesordnung und am 24. November soll der Rat die Gebührensätze für 2015 beschließen.

»Wir werden die Gebührenvorschläge anhand einer umfänglichen Vorlage im Betriebsausschuss darstellen, die ab sofort im städtischen Ratsinformationssystem zur Verfügung steht«, kündigt Arno Traut, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes, an und zitiert eine Aussage der Vorlage: »Die Gebührenerhöhung in der Abfallsammlung basiert nahezu ausschließlich auf der zwangsläufigen Weitergabe einer erhöhten Anlieferungsgebühr für die Anlagen in Neuenwege. Ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Verlauf der kommunalen Altpapiersammlung im Jahr 2014 besteht nicht.«

Unabhängig vom weiteren Vorgehen der Stadt nach der Verwaltungsgerichtsentscheidung zum Altpapier bleibt nicht genug Zeit, Veränderungen so rechtzeitig und verbindlich auf den Weg zu bringen, dass eine Neukalkulation und Bekanntmachung modifizierter Gebührensätze noch im laufenden Jahr erfolgen könnte.

Die Annahmegebühr für Anlieferungen unmittelbar beim Kompostwerk und der Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege soll von 142,25 Euro pro Tonne auf 162,60 Euro pro Tonne steigen. Da die Sammelfahrzeuge des AWB dort die überwiegenden Anlieferungen tätigen, schlägt die Gebührenerhöhung von 20,35 Euro pro Tonne unmittelbar auf die Hausmüllgebühren durch.

Im Bereich der Straßenreinigung sieht der Verwaltungsvorschlag keine Erhöhung vor.
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Elektrofahrzeug an städtische Gartenmeisterei übergeben

06.11.2014 08:51 Uhr

Energiesparauto mit Partnern aus der Wirtschaft finanziert

Der Fuhrpark der städtischen Gartenmeisterei am Großen Bürgerbusch erhält innovativen Zuwachs: Zukünftig steht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Spielplatzunterhaltung ein elektrisch betriebenes Fahrzeug zur Verfügung. Es wird eingesetzt zur Wartung und Reparatur von Spielgeräten sowie zur Kontrolle von Grünanlagen. Fast geräuschlos und völlig abgasfrei wird das Fahrzeug von einem etwa 60 PS starken Elektromotor angetrieben und kann je nach Fahrweise bis zu 150 Kilometer zurücklegen. Besonders für mittlere Strecken und den innerstädtischen Stop-and-go-Verkehr ist dieses Fahrzeug gut geeignet, da es im Stand keinen Strom verbraucht. Der Stromverbrauch beläuft sich nach Herstellerangaben auf etwa 15,5 KWh/100 Kilometer. Vereinfacht gerechnet betragen die Verbrauchskosten ungefähr 3 Euro auf 100 Kilometer. Je nach Ladebox und Stromstärke kann der Ladevorgang zwischen vier und acht Stunden betragen.

Die Stadt Oldenburg bezieht bereits zu 100 Prozent Ökostrom und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 eine relative CO2-Reduktion von etwa 35 Prozent zu erreichen. Daher ist es folgerichtig, neben vielen anderen Maßnahmen zukünftig auch Elektrofahrzeuge einzusetzen. In Zusammenarbeit mit der Mobil Marketing OHG Riedel & Kaiser, die seit vielen Jahren für Kommunen, Krankenhäuser, Schulen und sozialen Einrichtungen die Anschaffung von werbefinanzierten Fahrzeugen ermöglicht, ist es gelungen, weitgehend kostenfrei ein entsprechendes Fahrzeug zu beschaffen. Riedel & Kaiser übernahm hierbei die Fahrzeugbeschaffung sowie die gesamte kaufmännische Abwicklung. Mit der Fahrzeugübergabe ist das Elektrofahrzeug in das Eigentum der Stadt übergegangen.

Die Außenflächen des Fahrzeuges dienen hierbei als Präsentationsflächen, auf denen die Werbekunden gegen ein gewisses Entgelt ihre Firmenlogos platzieren. Entsprechend der vertraglichen Vereinbarung bleiben die Werbeträger mindestens für fünf Jahre am Fahrzeug und dokumentieren damit die enge Verbundenheit der Firmen zur Stadt. Insgesamt haben sich 23 Firmen an dieser Aktion beteiligt und die Stadt Oldenburg dankt allen Werbepartnern für ihre Unterstützung. Im Einzelnen sind dies:

Steinmetzbetrieb Udo Köhler, Ingenieurberatung Bröggelhoff GmbH, Zimmerei und Trockenbau Dieter von Seggern, Tholen GmbH & Co. KG, Bernd Merten GmbH, Hauschild Kommunal & Landtechnik GmbH & Co. KG, Forstbetrieb Andreas Gericke, Elektrotechnik Ralf Wedelich GmbH, P + K Immobilien, Rebo Motorgeräte, Handels- und Reparatur GmbH, Brundiers Sanitär & Heizung GmbH, GFG Gesellschaft für Gebäudedienste mbH, Generalplanung Detlef Juilfs, Baumbüro Schöpe, Ingenieur Büro AG Tewes, EWE Vertrieb GmbH Geschäftsregion Oldenburg-Varel, Kurt Gerdung Industrietore Vertriebs GmbH, Kommunikation & Wirtschaft GmbH, Citipost Nordwest GmbH & Co. KG, Ostendorf GmbH, Ludwig Schipper Fliesenfachbetrieb, Bauunternehmen Kurt Herbarth, Bioland Baumschule Aloys Pöhler.
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Oldenburger Schulen haben erfolgreich abgedreht

24.09.2014 07:00 Uhr

Energiesparprojekt: Prämie in Höhe von 101.000 Euro


Auch im Jahr 2013 haben über dreißig Schulen in Oldenburg wieder erfolgreich ihre Energieverbräuche gesenkt.
Im Rahmen des städtischen Energiesparprojektes „abgedreht?!“ konnten sie durch nichtinvestive Maßnahmen wie die Minimierung von Standby-Verbräuchen, den besonnenen Umgang mit Beleuchtung und Raumheizung, ein vernünftiges Lüftungsverhalten sowie den sparsamen Umgang mit Wasser ihre Strom- und Heizkosten erheblich reduzieren.
Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 515 Tonnen Kohlenstoffdioxid und rund 154.000 Euro Energiekosten gespart werden, wovon den Schulen selbst eine Prämie in Höhe von 101.000 Euro ausgezahlt werden kann.
Diese Prämie wird anteilig, je nach Einsparerfolg, auf die Schulen aufgeteilt.
Das Projekt „abgedreht?!“ wird seit 1997 erfolgreich durchgeführt und bringt sowohl für den Klimaschutz als auch für die Geldbeutel von Stadt und Schulen Gewinn.

Lebendig flankiert werden die engagierten Klimaschutzbemühungen der Schulen in diesem Jahr von einem Aktionstag am Mittwoch, 26. November. Unter dem Motto „Oldenburg dreht ab“ sind alle Oldenburger Schulen aufgerufen, um 8 Uhr für eine Stunde den Strom und eventuell auch die Heizung auszustellen.
Dadurch soll ein symbolisches Zeichen für den Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung gesetzt werden. Das dunkle Klassenzimmer, Kopierer, Tageslichtprojektoren, Aufzüge und automatische Türen, die nicht funktionieren... all das gibt Anstoß, um mit den Schülerinnen und Schülern über unseren Energiekonsum, unseren Ressourcenverbrauch und unseren Lebensstil nachzudenken.

„Mit dem Aktionstag möchten wir das abgedreht-Projekt stärken und das Themenfeld Energiesparen, Klimaschutz und Nachhaltigkeit noch wirkungsvoller in den Schulen verankern“, erläutert Christel Sahr vom Regionalen Umweltbildungszentrum Oldenburg (RUZ). Um den Lehrkräften Ideen, Konzepte und Materialien für die Gestaltung des Aktionstages zu geben, findet in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde ein vorbereitender Fachtag am Dienstag, 30. September, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt.
In Workshops und Vorträgen werden zum Beispiel ein Klimafrühstück, Recycling-Produkte, ein Repair-Café und das Klimaspiel „Keep Cool“ vorgestellt. Außerdem werden an diesem Tag die Urkunden an die teilnehmenden Schulen des Projektes „abgedreht?!“ übergeben.

Begleitend wurde der Fotowettbewerb NachHALT!igkeit initiiert: Das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst und das Umweltbildungszentrum laden Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 aus Schulen in Bremerhaven, Bremen und Oldenburg ein, Fotos von Orten, Dingen oder Situationen in denen sie sich nachhaltig verhalten oder Nachhaltigkeit in ihrem Alltag entdecken, einzureichen.
Die Gewinner werden am Aktionstag im November gekürt und erhalten attraktive Preise.

Weitere Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/oldenburg-dreht-ab .
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Pflanzaktion an der Oberschule Osternburg

17.03.2014 07:49 Uhr

62. Tag des Baumes

Bedeckter Himmel und hohe Luftfeuchtigkeit an diesem 16. März 2014, also »bestes Pflanzwetter«, wie Stadtbaurätin Gabriele Nießen zur Begrüßung der prominenten und weniger prominenten freiwilligen Pflanzhelferinnen und -helfer sagte. Nießen, die den kurzfristig erkrankten Oberbürgermeister Gerd Schwandner vertrat, erinnerte daran, dass der Tag des Baumes 1951 von den Vereinten Nationen proklamiert und bereits ein Jahr später auch in Deutschland eingeführt worden war. »In Oldenburg, das von Anfang an dabei war, ist dieser Tag immer in größere Projekte eingebunden gewesen«, so Nießen.

Rund 100 Menschen nahmen an diesem Sonntagvormittag Spaten und Schaufel in die Hand, um auf dem Pausenhof der Oberschule Osternburg vier Trompetenbäume und eine Hainbuchenhecke zu pflanzen. Schulleiterin Marlies Ramien dankte dem Amt für Umweltschutz, dass »die Aktion in diesem Jahr hier bei uns stattfindet und wir so einen grauen in einen grünen Bereich umwandeln können«, außerdem auch dem Fachdienst Stadtgrün für die gute Vorbereitung der Aktion. Die schnell wachsenden, robusten Trompetenbäume sollen zusammen mit der ebenfalls robusten Hainbuchenhecke einen Rückzugsbereich für die älteren Schülerinnen und Schüler bilden, erklärte Ramien.

Musikalisch begleitet wurde die Pflanzaktion vom Wahlpflichtkurs Musik, und zur Belohnung und Stärkung für alle Beteiligten wurde im Anschluss in der Mensa Bockwurst mit Kartoffelsalat gereicht.

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»Unangemessen, überzogen und inakzeptabel«

19.02.2014 09:05 Uhr

NABU-Geschäftsführer Wohlers entsetzt über massive Baumfällpläne an Edewechter Landstraße

Entsetzt hat sich NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers über die Pläne geäußert, im Zuge des Ausbaus der Edewechter Landstraße 29 Bäume zu fällen, darunter auch besonders große Eichen. »Das ist unangemessen, überzogen und inakzeptabel«, sagte Wohlers. »Diese Pläne müssen dringend kassiert werden, wenn nicht das 'westliche Tor' der Stadt ihren Charakter verlieren soll«, forderte der NABU-Geschäftsführer. »Diese Planung hat jedes Augenmaß verloren!«

»Es kann doch nicht sein, dass 30 Jahre, nachdem sich beherzte Bürger bei der damaligen Baumfällaktion - einer der schlimmsten, die in Oldenburg je stattfanden - schützend vor die Bäume gestellt haben, an der Edewechter Landstraße erneut die Säge kreischen soll. Da ist offenbar jedes Maß an Sensibiität verloren gegangen. Es muss auch einen Weg geben, eine Planung ohne eine solche, massive Baumfällung zu realisieren!« sagte Wohlers, der 1984 ebenfalls zu den Protestlern gehörte.

»Die 'Übermorgenstadt' muss aufpassen, nicht in die Beliebigkeit zu marschieren, was Baumerhaltung und Ästhetik betrifft«, mahnte der NABU-Geschäftsführer. »Überhaupt anzudenken, Eichen mit einem Umfang von über zwei Metern einer Verkehrsplanung zu opfern, passt nicht ins 21. Jahrhundert.« Wohlers rief die Ratsfraktionen auf, dieses Damoklesschwert zu entschärfen und die Bäume an der Edewechter Landstraße zu retten. An viel zu vielen Stellen in der Stadt sei gerade in den letzten Jahren bereits wertvoller Baumbestand geopfert worden.
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Siedlergemeinschaft hat NABU auf ihrer Seite

17.10.2013 06:15 Uhr

NABU-Stadtgruppe kritisiert geplante Verrrohrung der Straßengräben an der Siebenbürger Straße

Als "nicht mehr zeitgemäß" und "unsinnig" lehnt die Stadtgruppe des NABU die im Zuge des Straßenausbaus geplante Verrohrung der Straßengräben ab und stellt sich damit hinter die dortige Initiative. NABU-Vorsitzender Rolf Grösch zeigte sich "erstaunt, dass in heutiger Zeit überhaupt noch über Grabenverrohrungen nachgedacht wird - in einer Zeit, in der allenthalben das Gegenteil in vielen anderen Kommunen vorgenommen wird und man sogar über die Wiederöffnung nachdenkt, auch angesichts von immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen." Straßengräben sollten grundsätzlich erhalten werden und als Lebensräume weiter entwickelt werden, so der NABU-Vorsitzende. Zudem sollte grundsätzlich über eine solche Maßnahme kritisch nachgedacht werden, "so lange noch nicht einmal die genaue Planung für die Querung der nahen Alexanderstraße klar ist", sagte Grösch.
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Stadt setzt auf Ökostrom

15.10.2013 23:37 Uhr

Klima(+)Oldenburg startet Kampagne

Im energiepolitischen Arbeitsprogramm der Stadt Oldenburg spielt das Thema Ökostrom eine wichtige Rolle, um bereits in den nächsten Jahren einen maßgeblichen Beitrag zur Reduktion der klimaschädlichen CO2-Emissionen zu erreichen. Im Rahmen einer Ökostromkampagne strebt die Stadt bis 2020 eine bilanzielle CO2-Reduktion von über 18.000 Tonnen an. Die Stadtverwaltung bezieht für ihre Liegenschaften, dazu gehören auch alle Schulen und Kindergärten, bereits 100 Prozent zertifizierten Ökostrom und geht damit beispielhaft voran.

Auch die Straßenbeleuchtung wurde entsprechend umgestellt. Der Oldenburger Kramermarkt erzielt bei einem Stromverbrauch von circa 450.000 Kilowattstunden eine CO2-Einsparung von fast 2 Tonnen, immerhin etwa 0,2 Prozent des städtischen Klimaschutzzieles bis 2020. Einige tausend Privatkunden in Oldenburg und zahlreiche Unternehmen, so zum Beispiel die Weser-Ems-Halle, haben schon umgestellt und tragen damit vorbildlich zur Energiewende bei.

„Der Preisvergleich zeigt, dass Ökostrom aus Wasser, Wind und Sonne schon vielfach zu günstigeren Konditionen zu haben ist als viele konventionelle Stromprodukte aus Kernkraft und Kohle. Trotzdem haben die meisten Haushalte noch nie ihren Stromversorger beziehungsweise das Stromprodukt gewechselt. Dabei ist das denkbar einfach“, sagt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement der Stadt und verantwortlich für Klima(+)Oldenburg. „Im Internet kann man eines der bekannten Vergleichsportale aufrufen. Als Suchbegriff wird zum Beispiel Strom oder Ökostrom eingegeben. Wer sich damit nicht so auskennt, kann sich jederzeit auch an die Klimaschutzleitstelle der Stadtverwaltung wenden unter Telefon 0441 235-3089.“

Klima(+)Oldenburg, zu deren Mitgliedern bekanntlich die Verbraucherzentrale, BUND und NABU gehören, empfiehlt Produkte ohne Vorauskasse oder Kaution, mit kurzen Kündigungsfristen und begrenzten Vertragslaufzeiten (1 bis 2 Jahre). Die Tarife sollten eine eingeschränkte Preisgarantie haben (diese begrenzt sich auf den Energiekostenanteil sowie die Netznutzungsentgelte, nicht aber auf sämtliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen können die Preise entsprechend angepasst werden). Pakete mit Mehr- oder Minderverbrauchsregelungen sind oft am günstigsten, aber „gefährlich“, weil Minderverbräuche nicht erstattet werden.

Aus der Steckdose kommt natürlich auch nach einem Wechsel zu einem Ökostromprodukt physikalisch der sogenannte Strommix; dieser ändert sich aber mittelfristig in dem Maße zugunsten von Ökostrom, je weniger herkömmlicher Strom eingekauft wird. „Somit kann jeder Verbraucher einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und muss nicht erst nach dem Staat rufen“, betont Gerd Iwanuk. „Wichtig ist, dass die Stromherkunft durch ein Zertifikat eines unabhängigen Instituts nachgewiesen wird. Diese Institution sieht die Verträge und Rechnungen eines Ökostromanbieters durch und kontrolliert, ob tatsächlich die entsprechende Menge an Strom aus den jeweiligen Anlagen eingekauft wurde. Zusätzlich gibt es noch Label, also Markenkennzeichnungen, für ökologische Spitzenprodukte, zum Beispiel das „Grüner Strom Label“ (GSL), mit dem garantiert ein fester Betrag je Kilowattstunde in neue Ökokraftwerke wie Solar- oder Windkraftanlagen, infrastrukturelle Maßnahmen wie Stromspeicher oder intelligente Netze und in die Erhöhung der Energieeffizienz fließt.“

Die Stadtverwaltung stellt im Rahmen der Ökostromkampagne über die Arbeitsgruppe Klima(+)Oldenburg leicht verständliche Informationen im Internet unter www.klimaplus-oldenburg.de, in den Medien, durch Flugblätter und im Rahmen von Beratungsaktionen bereit. Die obige Hotline unter Telefon 0441 235-3089 steht allen Interessierten ab sofort kostenlos zur Verfügung.
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