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Innenstadt

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Schüler zeigen „Kunst im Quadrat“ in der Artothek

23.05.2018 20:35 Uhr

Ausstellung vom 28. Mai bis 25. Juni 2018

Vom 28. Mai bis zum 25. Juni ist in der Artothek Oldenburg die Ausstellung „Kunst im Quadrat“ zu erleben. 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 b von der Oberschule Osternburg haben quadratische Bilder, Collagen und Fotografien gestaltet, in denen die geometrische Form spielerisch ausgelotet wird. Im Rahmen des Projekts „Artothek & Schule“ besuchten sie mit ihren Klassenlehrerinnen Sabine Müller-Jentsch und Christiane Uschkurat die Kunstausleihe und ließen sich dort von drei Werken der Oldenburger Künstlerinnen und Künstler Edeltraut Rath, Renate Groh und Michael Schildmann inspirieren, in denen das Quadrat im Mittelpunkt steht. „Bereits 1915 erlangte das Quadrat in der Kunstszene durch den russischen Maler Kasimir Malewitsch Weltruhm. Seitdem haben sich viele Künstler dieser Form schöpferisch gewidmet und heute füllen auch Schüler das Quadrat sehr kreativ mit ihrer farbenfrohen Fantasie“, freut sich Kuratorin Dr. Sabine Isensee, Leiterin der Artothek.

Experimentelle Techniken
Mit großer Begeisterung haben die Schüler die Kunstwerke für mehrere Monate in ihr Klassenzimmer ausgeliehen, sie erforscht und dann zum Anlass für eigene gestalterische Arbeiten genommen. Sehr ideenreich wurde mit unterschiedlichen Materialien und Techniken experimentiert: Sie haben mit Acrylfarben gemalt, Collagen mit textilen Stoffen und Papieren gestaltet sowie quadratische Strukturen fotografiert. Das Aufspüren von Quadraten und die Umsetzung von Ausdrucksmöglichkeiten hat bei den Jugendlichen ein großes kreatives Potential geweckt. Dies zeigt bereits das Titelmotiv zur Ausstellung von Serhat Oerke, der aus violetter und gelber Acrylfarbe ineinander verschachtelte Quadrate gemalt hat, in deren Mittelpunkt ein gelber Kreis gesetzt ist, der sich – wie der Titel verrät – überraschenderweise als Spiegelei entpuppt.

In Anlehnung an die Textilcollage „In memory of M.“ der Friedrichsfehner Künstlerin Renate Groh entstanden in der schulischen Nähwerkstatt dreidimensionale Collagen aus Stoffen, Knöpfen, Garnen und anderen textilen Materialien, in denen die Schüler auch persönliche Erinnerungen an ihre Heimat verarbeiten. In einem Workshop mit der Pädagogin Nina Gluth näherten sich die Jugendlichen theoretisch der Landschaftsfotografie von Michael Schildmann an, um dann auf dem Schulgelände selbst quadratische Strukturen aufzuspüren und zu fotografieren. Ein besonderer Höhepunkt des Projekts war die persönliche Begegnung mit der Kooperationskünstlerin Edeltraut Rath, die den Schülern viel Interessantes über sich und den Entstehungsprozess ihrer Malerei erzählte.

Eröffnung
Die Ausstellung „Kunst im Quadrat“ wird am Montag, 28. Mai, um 18 Uhr in der Artothek eröffnet. Stadtmuseumsleiter Dr. Andreas von Seggern wird die Gäste begrüßen, Artotheksleiterin Dr. Sabine Isensee in die Ausstellung einführen und Schüler der Klasse 9 b werden poetische Texte zu Quadraten vortragen.

Führungen
Führungen zur Ausstellung „Kunst im Quadrat“ sind auch außerhalb der Öffnungszeiten der Artothek möglich. Sie können beim Museumspädagogischen Dienst Oldenburg nach Absprache unter Telefon 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de gebucht werden.
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Neue Regelung in der Fahrradstraße am Haarenufer

19.05.2018 10:02 Uhr

Stadt entschärft konfliktträchtige Verkehrssituationen

Seit Beginn der Woche ist das Parken in der Straße Haarenufer auf der Fahrbahn zwischen der Herbartstraße und der Ratsherr-Schulze-Straße nicht mehr möglich. Damit wurde der Ratsbeschluss zur Fahrradstraße Haarenufer vom 23. April umgesetzt.

Mit dem Wegfall von 13 Stellplätzen werden die konfliktträchtigen Verkehrssituationen entschärft, weil der Begegnungsraum für den Kfz-Verkehr und Radverkehr vergrößert wird.

„Mit dem Wegfall der Stellplätze für den Autoverkehr wird die Sicherheit des Schülerverkehrs unterstützt“, beschreibt Prof. Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, die Umsetzung. „Dennoch wird weiterhin die Situation in der Fahrradstraße Haarenufer beobachtet.“ Schließlich sei der Abschnitt zwischen der Ratsherr-Schulze-Straße bis zum Rummelweg durch die Engstellen neben dem ruhenden Verkehr genauso kritisch zu sehen, wie es der Bereich zwischen der Herbartstraße und Ratsherr-Schulze-Straße war, erläutert Müller das weiterführende Monitoring.

Die Fahrradstraße Haarenufer ist Teil der ausgewiesenen Radroute West und wird täglich von fast 6.000 Radfahrenden und lediglich 700 Autos als Weg genutzt.

Im ersten Schritt der verkehrssicheren Umgestaltung wurden die Einmündungen durch Umpflasterung so geändert, dass für alle Verkehrsteilnehmer die Bevorrechtigung für die Fahrradstraße deutlich wahrnehmbarer wurde. Weiterhin ist mit dem Brückenneubau Am Zuggraben und der neu geschaffenen Querungsmöglichkeit ein zweiter wichtiger Schritt für die Akzeptanz der neuen Streckenführung des Radverkehrs erfolgt, da stadteinwärts die ehemalige Radwegeführung nicht aufrechterhalten werden konnte.

Die Cäcilienschule und der OTB als große Anlieger der Fahrradstraße Haarenufer befürworten diese Maßnahme. Die parkenden Autos haben die Situation für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Kursteilnehmer des OTB oft noch konfliktträchtiger gemacht.
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Sing das Ding! – Die Mitsing-Party ohne Fremdschämfaktor

16.05.2018 20:20 Uhr
Am Mittwoch, 23. Mai findet ab 19:00 Uhr die vorletzte „Sing Das Ding!“ Veranstaltung vor der Sommerpause statt.

Immer mehr Menschen haben Spaß daran, selber zu singen, dies aber nicht allein tun zu müssen. Und so erfreut sich die Cadillac-Veranstaltung „Sing das Ding!“ immer größerer Beliebtheit. Der Name lässt erahnen, worum es sich handelt, eine große Menge versammelt sich, um gemeinsam mit zwei ambitionierten Musikern zu singen.

Die zwei Musiker sind Marco Neumann und Marcus Friedeberg, welche bereits seit mehreren Jahren gemeinsam in der Formation „Off Limits“ unterwegs sind und sich auch als Duo „Pangea“ einen guten Namen erspielt haben.

Bei „Sing das Ding!“ werden gemeinsam Lieder aus den verschiedensten Genres, vorzugsweise aus den Bereichen Rock, Pop, Folk, Charts und natürlich vielen Party-Klassikern gesungen. Worauf sich die beiden Musiker nicht einlassen, sind Volksmusik und Schlager, das wäre ja auch zu einfach. Die Texte der Lieder werden via Beamer an eine 4x4 Meter große Leinwand projiziert und sind somit für alle Mitsänger*innen gut lesbar. Es lässt sich auch ein wenig als Massen-Karaoke beschreiben, allerdings mit diversen Instrumenten als Begleitung, Marco und Marcus als Vorsänger und hin und wieder auch mit Video-Einspielungen.

Es macht einfach Spaß, gemeinsam in der großen Masse einfach nur lauthals zu singen – egal ob Profisänger oder Anfänger, denn es geht einzig und allein um den Spaß. Singen ist expressiv, befreiend und lässt gelegentlich auch einfach mal Dampf ab. Das Beste an „Sing das Ding!“ ist, dass man nicht alleine unter der Dusche Zuhause singt, sondern mit vielen anderen begeisterten Mitsinger*innen „alles raus lassen“ kann.

Jetzt kann man sagen: „Das ist dann so etwas wie das Rudelsingen“. Bedingt mag das stimmen, allerdings musikalisch jünger und moderner orientiert und noch ein wenig überschaubarer und ab und an auch mal mit einem Mehrwert, denn gelegentlich gibt es auch mal einen gesanglichen Tipp für die Atmung oder richtige Intonation.

Musikalisch gibt es eine breite Mischung aus Rock- und Pop-Hits, Partyklassikern, Irish Folk und hier und da auch mal einen Evergreen, damit für jede*n von 16 bis 56 oder älter etwas Passendes dabei ist. So werden beispielsweise Songs von Ed Sheeran auf AC/DC treffen oder von Depeche Mode auf Schandmaul, oder von U2 auf Pharrell Williams, oder die Ärzte auf The Who. Songvorschläge werden gerne über Facebook in der Veranstaltung „Sing das Ding!“ angenommen, ansonsten kann man auch Songwünsche unter cadillac@stadt-oldenburg.de an das Cadillac senden. Am Mittwoch, den 23. Mai ab 19:00 Uhr startet „Sing Das Ding!“ in diesem Monat. Die genauen Termine kann man bei Facebook finden und auf der Homepage des Cadillac.

Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse zu einem Preis von nur 6 Euro.
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Dicker Brummer

16.05.2018 19:08 Uhr

Workshop mit Hannes Bittar

Am Samstag, den 19. Mai findet zwischen 14 und 16 Uhr im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein Steinzeit-Workshop statt. Kinder ab 8 Jahren können für einen Kostenbeitrag von 10 € unter der Anleitung von Hannes Bittar Schwirrhölzer herstellen. Schwirrhölzer, auch Schwirrgeräte genannt, gelten als die ältesten Instrumente der Welt und reichen bis in die Steinzeit zurück. Die Anmeldung für den Workshop ist über museum@naturundmensch.de oder unter 0441/ 9244-300 möglich.
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Einmal selbst Regisseur sein: Filmwerkstatt für Jugendliche

12.05.2018 18:51 Uhr

Anmeldung bis 22. Mai

Zur neuen Ausstellung „Shadow Citizens“ gibt es im Edith-Russ-Haus eine Filmwerkstatt für filmbegeisterte Jugendliche ab 12 Jahren, die einmal selbst hinter der Kamera stehen wollen. Am Samstag, 26. Mai, 10 bis 13 Uhr, sind sie eingeladen, gemeinsam mit Kunstvermittlerin Nina Bochmann künstlerische Ideen und Filmtechniken auszuprobieren. Inspiration bietet die aktuelle Soloausstellung von Filmemacher Želimir Žilnik. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber um Anmeldung bis Dienstag, 22. Mai, gebeten: per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3275.
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Kostümführung zu Theodor Franckens „Sehnsucht nach Italien“

12.05.2018 18:48 Uhr

Mit Anmeldung bis zum 18. Mai

Kunstvermittlerin Geraldine Dudek schlüpft am Samstag, 26. Mai, in die Kleidung aus der Zeit Theodor Francksens, um von 16 bis 17.30 die Besucherinnen und Besucher des Stadtmuseums durch die historischen Villen zu führen. Der Museumsgründer Francksen war Mäzen und Kunstsammler und verspürte Zeit seines Lebens eine „Sehnsucht nach Italien“, die in der Kostümführung thematisiert wird. Dabei werden nicht nur die Räumlichkeiten der Villen und Ausstellungsexponate beleuchtet, sondern auch Objekte und Kunstwerke aus dem Museumsmagazin sowie Briefe und Tagebücher von Theodor Francksen.

Die Teilnahme an der Führung kostet 5 Euro plus ermäßigten Eintritt. Es wird um Anmeldung bis zum 18. Mai per Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2886 (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr) gebeten.
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Aktionstag im Stadtmuseum: Wir feiern unseren Gründer!

10.05.2018 10:42 Uhr

Theodor Francksen und die Reiselust

Das Stadtmuseum Oldenburg lädt am Samstag, 12. Mai, von 11 bis 17 Uhr unter dem Titel „Wir feiern unseren Gründer!“ zu einem Aktionstag ein, bei dem das Thema „Reisen und Ferne“ im Mittelpunkt stehen wird. Anlass ist das Europäische Kulturerbejahr 2018, mit dem die Europäische Kommission Europa den Europäern wieder ein Stück näher bringen möchte, indem sie zeigt, dass europäische Geschichte Zuhause beginnt. Über die Figur des Museumsgründers Theodor Francksen, der Zeit seines Lebens eine bedeutende Sammlung zusammentrug, können Besucherinnen und Besucher das europäische Kulturerbe des Museums entdecken und erleben.

Francksen reiste in den Jahren 1902 bis 1906 regelmäßig nach Italien. Die Reisen in den klimatisch angenehmen Süden dienten nicht nur zur Stärkung seiner geschwächten Gesundheit (er litt an Tuberkulose), sondern auch der intensiven Beschäftigung mit der reichen Kunst- und Kulturlandschaft. Seine Eindrücke, die er auf den häufig mehrmonatigen Reisen gewann, hielt er sorgfältig in Reisetagebüchern fest. Am Aktionstag haben die Museumsbesucher nun erstmals die Gelegenheit, eines von Francksens Reisetagebüchern gemeinsam zu erkunden: Wohin reiste Theodor Francksen? Wen hat er getroffen? Was hat er gesehen?

Im Fokus steht das vierte der insgesamt fünf Reisetagebücher, das Francksen 1905 auf seiner Reise nach Italien und Frankreich anlegte. Über großformatige Ausdrucke können sich die Besucherinnen und Besucher auf seine Spuren begeben und seine Reise, seine Erlebnisse und seine Begegnungen mit Post-its auf den einzelnen Seiten verschlagworten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einzelne Passagen zu transkribieren. Die Ergebnisse dieses offenen Formats fließen in eine neue Online-Ausstellung des Stadtmuseums Oldenburg ein, die sich dem Thema „Reise und Ferne“ widmet und voraussichtlich im Sommer veröffentlicht wird.

Zudem wird es am Aktionstag einen Vortrag zum Thema Italienreisen im 19. und frühen 20. Jahrhundert geben sowie Lesungen aus den Reisetagebüchern und Führungen zu Gemälden, die Francksen mit Italien verband. Außerdem können die Besucher selbst kreativ werden und ein eigenes modernes Tagebuch gestalten. Am Aktionstag gilt der reguläre Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.


Das Programm am Aktionstag:



11.30-12.30 Uhr: Kurzführung mit Action Tagging
Die italienischen Landschaftsgemälde werden auf Postkarten gedruckt, die während und im Anschluss der Führung von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschlagwortet werden. Diese Schlagworte werden in die museumseigene Datenbank (Sammlung) einfließen. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen.

13.00-13.30 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 2. Reisetagebuch von 1902/1903
Mit einer Einführung zu Theodor Francksen von Dr. Dr. Ummo Francksen. Es liest: Dirk Meyer.

14.00-16.00 Uhr: Miniaktivität zur Gestaltung eines kreativen Tagebuchs/Kalenders
Unter der Anleitung von Kunstpädagogin Melanie Robinet.

14.00-15.00 Uhr: Tastführung
Bei dieser Führung kann man Francksens Sammlung tastend erfahren. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen.

15.15-15.45 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 3. Reisetagebuch von 1903/1904
Dr. Dr. Ummo Francksen, der Großneffe des Museumsgründer, liest aus dem 3. Reisetagebuch.

16:00-16:30 Uhr: Vortrag „Ach Italien! Italienlust und -frust im 19. und frühen 20. Jahrhundert“
Ein Vortrag von Museumsleiter Dr. Andreas von Seggern.die Reiselust Das Stadtmuseum Oldenburg lädt am Samstag, 12. Mai, von 11 bis 17 Uhr unter dem Titel „Wir feiern unseren Gründer!“ zu einem Aktionstag ein, bei dem das Thema „Reisen und Ferne“ im Mittelpunkt stehen wird. Anlass ist das Europäische Kulturerbejahr 2018, mit dem die Europäische Kommission Europa den Europäern wieder ein Stück näher bringen möchte, indem sie zeigt, dass europäische Geschichte Zuhause beginnt. Über die Figur des Museumsgründers Theodor Francksen, der Zeit seines Lebens eine bedeutende Sammlung zusammentrug, können Besucherinnen und Besucher das europäische Kulturerbe des Museums entdecken und erleben.

Francksen reiste in den Jahren 1902 bis 1906 regelmäßig nach Italien. Die Reisen in den klimatisch angenehmen Süden dienten nicht nur zur Stärkung seiner geschwächten Gesundheit (er litt an Tuberkulose), sondern auch der intensiven Beschäftigung mit der reichen Kunst- und Kulturlandschaft. Seine Eindrücke, die er auf den häufig mehrmonatigen Reisen gewann, hielt er sorgfältig in Reisetagebüchern fest. Am Aktionstag haben die Museumsbesucher nun erstmals die Gelegenheit, eines von Francksens Reisetagebüchern gemeinsam zu erkunden: Wohin reiste Theodor Francksen? Wen hat er getroffen? Was hat er gesehen?

Im Fokus steht das vierte der insgesamt fünf Reisetagebücher, das Francksen 1905 auf seiner Reise nach Italien und Frankreich anlegte. Über großformatige Ausdrucke können sich die Besucherinnen und Besucher auf seine Spuren begeben und seine Reise, seine Erlebnisse und seine Begegnungen mit Post-its auf den einzelnen Seiten verschlagworten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einzelne Passagen zu transkribieren. Die Ergebnisse dieses offenen Formats fließen in eine neue Online-Ausstellung des Stadtmuseums Oldenburg ein, die sich dem Thema „Reise und Ferne“ widmet und voraussichtlich im Sommer veröffentlicht wird.

Zudem wird es am Aktionstag einen Vortrag zum Thema Italienreisen im 19. und frühen 20. Jahrhundert geben sowie Lesungen aus den Reisetagebüchern und Führungen zu Gemälden, die Francksen mit Italien verband. Außerdem können die Besucher selbst kreativ werden und ein eigenes modernes Tagebuch gestalten. Am Aktionstag gilt der reguläre Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.


Das Programm am Aktionstag:



11.30-12.30 Uhr: Kurzführung mit Action Tagging
Die italienischen Landschaftsgemälde werden auf Postkarten gedruckt, die während und im Anschluss der Führung von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschlagwortet werden. Diese Schlagworte werden in die museumseigene Datenbank (Sammlung) einfließen. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen.

13.00-13.30 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 2. Reisetagebuch von 1902/1903
Mit einer Einführung zu Theodor Francksen von Dr. Dr. Ummo Francksen. Es liest: Dirk Meyer.

14.00-16.00 Uhr: Miniaktivität zur Gestaltung eines kreativen Tagebuchs/Kalenders
Unter der Anleitung von Kunstpädagogin Melanie Robinet.

14.00-15.00 Uhr: Tastführung
Bei dieser Führung kann man Francksens Sammlung tastend erfahren. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen.

15.15-15.45 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 3. Reisetagebuch von 1903/1904
Dr. Dr. Ummo Francksen, der Großneffe des Museumsgründer, liest aus dem 3. Reisetagebuch.

16:00-16:30 Uhr: Vortrag „Ach Italien! Italienlust und -frust im 19. und frühen 20. Jahrhundert“
Ein Vortrag von Museumsleiter Dr. Andreas von Seggern.
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Kreisch, Trööt, Quietsch: Lesung aus der Barks-Library

10.05.2018 10:37 Uhr
Unter dem Titel „Kreisch, Trööt, Quietsch“ lädt das Stadtmuseum Oldenburg am Dienstag, 15. Mai, um 19 Uhr zu einem Abend mit Entenhauser Geschichten ein. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Der Comic ist eine mittlerweile anerkannte Gattung der Kunst. In der als Graphic Novel bezeichneten Weiterentwicklung des Genres berührt der Comic heute auch das weite Feld der Literatur. Aber wie steht es mit den Klassikern? Sind etwa die kongenialen Geschichten um Donald und Dagobert Duck, Daniel Düsentrieb oder Gustav Gans, für die Carl Barks verantwortlich zeichnete, nicht auch bereits zur Weltliteratur zu zählen?

Der Leiter des Stadtmuseums, Dr. Andreas von Seggern, und der Kunstvermittler Dirk Meyer versuchen dieser Frage im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „DUCKOMENTA“ nachzugehen und lesen dazu ausgewählte Geschichten aus der Werkstatt des Comiczeichners, der den ‚Kosmos Entenhausen‘ erschuf und dessen Geschichten bis heute begeistern.
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inForum: Erzählcafé stellt Hospiz St. Peter vor

04.05.2018 20:33 Uhr

Pflegedienstleiterin Elke Rinke zu Gast

Das inForum lädt am Dienstag, 8. Mai, ab 15.30 Uhr zum Erzählcafé ins Kulturzenttrum PFL, Peterstraße 3, ein. Dieses Mal stellt sich das Hospiz St. Peter vor. Dort wird unheilbar kranken Menschen die Möglichkeit gegeben, bis zuletzt ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu führen, unabhängig von ihrer Herkunft, kulturellem Hintergrund, Religion oder Nationalität. Elke Rinke, Pflegedienstleitung des Hospiz, wird zu Gast sein.

Sie erklärt, für wen eine Aufnahme infrage kommt und für wen nicht. Die Finanzierung und die Tagesabläufe in einem Hospiz erläutert sie ebenso. Im Anschluss an Ihren Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich bei einer Tasse Kaffee auszutauschen. Der Preis für Kaffee und Kuchen ist 2,50 Euro. Anmeldungen nimmt das inForum unter Telefon 0441 235-2781 oder persönlich im Büro im PFL an. Die Sprechzeiten sind montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr, sowie donnerstagnachmittags von 14 bis 16 Uhr. Dort gibt es bei Bedarf auch weitere Informationen.
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Artothek Oldenburg präsentiert Griffelkunst Frühjahrswahl

03.05.2018 18:42 Uhr

Ausstellung vom 7. bis 13. Mai 2018

Die neuen Editionen der Griffelkunst-Vereinigung werden vom 7. bis 13. Mai in der Artothek Oldenburg präsentiert. Die Ausstellung gibt spannende Einblicke in aktuelle druckgrafische und fotografische Positionen von elf Künstlerinnen und Künstlern, aus denen die Mitglieder ihre Blätter auswählen können.

In der Frühjahrswahl reicht die Bandbreite der präsentierten Editionen von Radierungen, Lithografien und Fotografien bis hin zu ungewöhnlichen Techniken wie Papierbohrungen, grafischen Mischtechniken und Messingobjekten. In dieser Bilderwahl stellt Katharina Hinsberg, Professorin für konzeptionelle Malerei an der HBK Saarbrücken, ihre experimentellen Zeichnungen vor, die mittels Bohrungen durch das Papier entstehen und eine erstaunliche Raumwirkung entfalten. Die Schweizer Künstlerin Zilla Leutenegger verbindet in ihren Lithografien skulpturale Elemente mit denen sie fiktive Treppenhausansichten entwirft, während der international bekannte norwegische Künstler Olav Christopher Jenssen, der seit 2007 als Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig lehrt, in seinen farbgewaltigen Lithografien der mythologischen Figur der Penelope nachspürt.

Der Fotograf Martin Rosswog, der Meisterschüler von Prof. Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf war, hat eine Edition von C-Prints mit Esstischen aus sechs europäischen Ländern zusammengestellt, die faszinierende Einblicke in regionaltypische Lebensräume gewähren. Der multimedial arbeitende Künstler Gerrit Frohne-Brinkmann, der letztes Jahr im Stadtmuseum Oldenburg mit dem Kunstpreis der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg ausgezeichnet wurde, lässt in seiner Polaroid-Serie das Mammut wiederauferstehen. Aus dem Nachlass von Regina Relang (1906-1989), die ab 1947 zur führenden deutschen Modefotografin avancierte und von Haute Couture Schauen in Paris, Florenz und Mailand berichtete, sind die schönsten Pariser Motive aus den Jahren 1936 bis 1951 als Schwarzweiß-Abzüge auf Barytpapier zu sehen.

In der Projektreihe hat der Hamburger Künstler Thomas Baldischwyler Porträtbilder von Schauspieler Buster Keaton, der britischen Musikband Stone Roses und dem Maler Toulouse-Lautrec zu neuen Bildideen und philosophischen Texten verarbeitet. Bei den Einzelblättern stellt die Berliner Künstlerin Heike Kati Barath drei großformatige Siebdrucke mit jugendlichen Figuren vor, die das gesamte Gefühlsspektrum durchleben. Der Kölner Künstler Heiner Blumenthal hat zwei Aquatinta Radierungen mit imaginären Konstruktionen gestaltet, während der Hamburger Künstler Thorsten Brinkmann in seinem Inkjet-Print das Porträt des Dada-Künstlers Kurt Schwitters mit einem Parfümzerstäuber verfremdet. Und von dem Berliner Künstler Olaf Nicolai liegt schließlich ein Multiple vor, das aus einer hochpolierten Messingkugel in einer Box aus MDF und Banderole besteht.

Über die Griffelkunst
Der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V., die 1925 gegründet wurde, gehören heute mehr als 4.400 Mitglieder in ganz Deutschland an. Die Artothek Oldenburg ist seit 1992 Mitglied der Vereinigung und besitzt zahlreiche Griffelkunstblätter in ihrem Sammlungsbestand.

Ausstellung und Ausgabe der Grafiken
Die Ausstellung kann am Montag, 7. Mai, von 15 bis 19 Uhr in der Artothek, Peterstraße 1, besucht werden. Der Eintritt ist frei. Die Wahl und Ausgabe der Grafiken erfolgt am Sonntag, 13. Mai, von 11 bis 15 Uhr und wird von Daphne Andersch betreut.
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Ich repariere, also bin ich

03.05.2018 18:38 Uhr
Kaufen, kaufen, kaufen. Dabei könnten viele alte und gebrauchte Dinge repariert werden. Doch die Menge des Elektroschrotts nimmt von Jahr zu Jahr zu. Dass es auch anders geht, die Lebensdauer von Geräten zu verlängern, zeigt das Repair Café in den Räumlichkeiten der Werkschule in der Rosenstraße 41 am Samstag, den 05.05.2018 von 14–18 Uhr.

Repair Cafés sind Treffen, bei denen ehrenamtliche Reparateur*innen gemeinsam mit denjenigen defekte Dinge reparieren, denen sie kaputt gegangen sind. In den Repair Cafés gibt es wechselnde Angebote wie Fahrrad, PC/IT, Haushalts- und Elektrogeräte wie Toaster, Fön oder Mixer, Textilien und Upcycling, Messer schärfen, eine Kleidertauschbörse und dieses Mal eine Beratung für das Reparieren von Gitarren. Angeboten wird auch eine unabhängige Beratung für den Kauf von Neu- und Gebrauchtgeräten und die damit verbundene Frage des Datenschutzes.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht vonnöten, einfach vorbeikommen und mitmachen. Wer lieber selbst reparieren möchte anstatt reparieren zu lassen, kann sich das dazu nötige Know-how in Reparaturcafés aneignen. Die ehrenamtliche Reparateur*innen sind alle total fit und geben ihr Wissen sehr gerne weiter.

Mittlerweile gibt es in Oldenburg drei Reparaturtreffpunkte: Das nächste Mal am 08.06. in Kreyenbrück von 15–17 Uhr in der Pasteurstraße 5 und am 18.06. von 14.30–16.30 Uhr in der Alexanderstraße 331.

Weitere Repair Cafés in den Oldenburger Stadtteilen sind geplant und von daher sind sie nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivist*innen nutzt die Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. Ob im Gemeinschaftsgarten oder im Repair Café oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen diese Bürger*innen das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens.

Das nächste Mal am Samstag, den 05.05.2018 im Repair Café von 14-18 Uhr in der Rosenstraße 41. Kuchenspenden sind willkommen, gerettete Lebensmittel zum verschenken ebenfalls und Tee und Kaffee verstehen sich von selbst. Reparatur-Schnack inclusive.

Mehr Informationen finden Sie unter www.repaircafeoldenburg.org. Fragen bitte an folgende Emailadresse richten: repaircafe.orgateam@gmail.com.
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Sona, Sona, Sonagramm – Deine Stimme auf Papier!

29.04.2018 14:50 Uhr

Kinder-Uni zu Besuch im Edith-Russ-Haus/Anmeldung bis 7. Mai

Die Kinder-Uni ist am Samstag, 12. Mai, zu Besuch im Edith-Russ-Haus für Medienkunst mit dem Workshop „Sona, Sona, Sonagramm – Deine Stimme auf Papier!“. Ein Sonagramm macht Klang sichtbar und wenn man es ausdruckt, kann man es wiederum selbst zum Klingen bringen. Die Kinder stellen mit einer einfachen App Sonagramme aus ihren Namen her, können diese zeichnerisch verändern oder auch einen Gegenstand darin einbauen. Interessierte Kinder können bis zum 7. Mai per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3275 angemeldet werden. Der Workshop kostet 4 Euro und geht von 11 bis 13.30 Uhr.
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