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Donnerschwee

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Bei DADA frühstücken

15.08.2017 20:49 Uhr

Eine dadaistische Performance des Blauschimmel Ateliers

Wollen Sie mit dem Blauschimmel Atelier noch einmal „Bei Dada frühstücken“? Dann sollten Sie am Freitag, den 18.08.2017, um 18 Uhr in das Jugendprojektehaus (Weiße Rose 1) kommen. Dort zeigt die Montagsblaustelle des Blauschimmel Ateliers die multimediale Performance „Bei Dada frühstücken“.

Damit feiern wir nachträglich den 100. Geburtstag der Dada-Bewegung und zeigen in bewegten Bildern dadaistische Parallelen zur Gegenwart.

Unter der künstlerischen Gesamtleitung von Susanne Barelmann, Marianne Garbe und Theresa Ehmen hat die Montagsblaustelle die unterschiedlichsten Ansätze der Dada -Bewegung spielerisch erarbeitet und gemeinsam zu einer multimedialen Performance entwickelt.

Das Publikum ist eingeladen, sich von der revolutionären künstlerischen Kraft überraschen und zwischen Sinn und Unsinn ver-führen zu lassen.

Das Projekt, dass von der Oldenburgischen Landschaft und der EWE-Stiftung gefördert wurde, zeichnet sich durch seinen partizipativen Charakter und die Teihabemöglichkeit aller, auch des Publikums, aus.
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Neue Kita auf ehemaligem Kasernengelände Donnerschwee

17.06.2017 20:55 Uhr
Wo einst Soldaten in der ehemaligen Kaserne Donnerschwee (bis 2008) auf dem Exerzierplatz stramm standen, haben längst die Kinder das Kommando übernommen: Bereits seit Anfang Februar dieses Jahres haben die kleinen Bewohnerinnen und Bewohner den Neubau der Kindertagesstätte An der Beverbäke in Beschlag genommen. Davon, wie wohl sich die Kleinen in ihrem neuen Domizil fühlen können, überzeugten sich am Freitag die zahlreichen Gäste der Einweihungsfeier. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nahm die offizielle Eröffnung vor. Er übergab zusammen mit Jan Pawlowski vom Architekturbüro kgb Architekten den symbolischen Schlüssel an Kita-Leiterin Alexandra Hoffmeyer-Hanke. „Schön, dass sich die Kinder hier so gut aufgenommen fühlen“, freute sich der Oberbürgermeister. „Zu einem neu entstehenden Wohnquartier, das sehr attraktiv für junge Familien ist, gehört auch ein umfangreiches Kinderbetreuungsangebot“, so Krogmann.

Mit ihren 105 Plätzen deckt die Kindertagesstätte An der Beverbäke den Bedarf ab, der durch das Wohnquartier „Neu Donnerschwee“ auf dem früheren Kasernengelände entsteht. Die Kita beherbergt zwei Krippengruppen (je 15 Kinder) und drei Kindergartengruppen (je 25 Kinder). Die Kinder werden von 16 pädagogischen Fachkräften und einer Hauswirtschaftskraft betreut. „Wir nehmen nicht nur Kinder auf, sondern Familien. Diese Kita ist ein Ort der Begegnung“, betont Leiterin Alexandra Hoffmeyer-Hanke, die eine starke Vernetzung mit umliegenden Einrichtungen und Institutionen anstrebt.

Im städtebaulichen Vertrag, den die Stadt mit dem Investor, der Parkresidenz Oldenburg, abgeschlossen hatte, war von vornherein auf dem insgesamt 19 Hektar großen Areal auch eine Fläche für einen Kita-Bau vorgesehen. Die Stadt fungierte als Bauherr und ist gleichzeitig Betreiberin der Einrichtung.

In dem neuen Wohnquartier soll der Bau als modern und eigenständig wahrgenommen werden. Aus diesem Grund haben die Architekten das dominierende Fassadenmaterial der Kaserne, den dunkelroten Klinker, bewusst nicht aufgenommen. Stattdessen hat die Kita eine Fassade aus hellen Holzlamellen erhalten, die Wärme ausstrahlen soll. Bei der Planung hat das Architekturbüro das von der Stadt für den Bau von Kindertagesstätten entwickelte Musterraumprogramm umgesetzt.

Die Baukosten betrugen rund 2,95 Millionen Euro. Für die Schaffung der 30 Krippenplätze hat die Landesschulbehörde Fördermittel in Höhe von 360.000 Euro bewilligt. Die Investoren haben einen Investitionszuschuss in Höhe von 2,233 Millionen Euro gezahlt. Mit den Arbeiten war im März 2016 begonnen worden. Seit dem 1. Februar 2017 ist die Kita im Betrieb. Der Bau der Außenanlagen wurde im April dieses Jahres abgeschlossen.
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Jugendaustausch in unsicheren Zeiten

08.04.2017 21:56 Uhr
»Uncertain Times« ist der Titel des internationalen Jugendaustausches, der derzeit im Internationalen Jugendprojektehaus stattfindet. Insgesamt 25 Jugendliche aus Slowenien, Portugal und Deutschland befassen sich mit Intoleranz, Rassismus und Mobbing. Als Ergebnis wird es am Mittwoch, 12. April, um 19:00 Uhr eine öffentliche Theateraufführung geben.

»Angesichts der nationalen Strömungen nicht nur in Europa wollen wir Symbole für mehr Toleranz setzen«, sagt Thomas Vossenberg, der zusammen mit Lore Schilberg die neun Oldenburger Jugendlichen mitgebracht hat. Sie sind 15 bis 17 Jahre alt und kommen von der Oberschule Alexanderstraße und der Theatergruppe »DienstagsDrama« aus der Freizeitstätte Bürgerfelde.

Ebenfalls neun Jugendliche kommen aus Portugal. Sie sind 17 bis 21 Jahre alt und kommen von der »Experimentáculo Association« und dem »YMCA Portugal«. »Unsere Jugendlichen kommen aus unterschiedlichen Kulturen, einer ist Roma, andere haben afrikanische Wurzeln, wieder andere sind einfach Portugiesen, also eine interessante Mischung«, sagt ihr Betreuer João Moura.

Leonora Švagan begleitet 7 Jugendliche aus der slowenischen Stadt Ptuj, ebenfalls 17-21 Jahre alt. »Viele Länder haben Probleme mit Rassismus. Wir werden Ost-, Mittel- und Südeuropa vergleichen und uns fragen, ob die Probleme sich unterscheiden.«

Bis zur Aufführung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei trinationalen Gruppen durch Improvisationen und Diskussionen Teile einer Performance erarbeiten, die dann zu einer gemeinsamen Aufführung zusammengeführt werden. Finanziert wird das Projekt über das EU-Programm Erasmus+.

Öffentliche Aufführung:
Mittwoch, 12. April, 19:00 Uhr
Internationales Jugendprojektehaus, Weiße Rose 1 (ehem. Donnerschweekaserne)
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