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Oberbürgermeister Krogmann stellt Bibliotheksprofil 2021 vor

10.08.2017, 08:49 Uhr

Stadtbibliothek positioniert sich neu

Die Stadtbibliothek hat ein Konzept erarbeitet, mit dem auf das veränderte Leseverhalten und die veränderte Mediennutzung reagiert wird. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat das „Bibliotheksprofil 2021“ für die mittelfristige Entwicklung des städtischen Bibliothekssystems heute vorgestellt.

„Wir haben das Nutzerverhalten gründlich analysiert und wollen mit dem Bibliotheksprofil unsere Bibliotheken als attraktive Orte der Begegnung und des Lernens erhalten und stärken“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir haben damit alle Chancen, vielen Menschen Bildung und Teilhabe auch in Zukunft zu ermöglichen.“

Die Stadtbibliothek Oldenburg, bestehend aus der Zentralbibliothek im PFL, der Kinderbibliothek am PFL und den vier Stadtteilbibliotheken, ist eine beliebte Kultur- und Bildungseinrichtung der Stadt. Zahlreiche bauliche und konzeptionelle Veränderungen und Weiterentwicklungen hat sie bereits seit der Gründung im Jahr 1904 erfahren: vom „Verein Lese- und Bücherhalle“, der sich die Bildung der unteren Schichten auf die Fahnen geschrieben hatte, über die allseits bekannte „Brücke der Nationen“ und der Gründung von vier Stadtteilbibliotheken bis hin zum Umzug von Zentral- und Kinderbibliothek ins neue Kulturzentrum PFL.

Ihren Auftrag, Wissen, Information und Unterhaltung für eine breite Bevölkerungsschicht, alle Altersstufen und Nationalitäten verfügbar zu machen, hat sie dabei immer in Blick behalten. Schon immer hat sich die Stadtbibliothek Oldenburg auf gesellschaftliche und auch technologische Entwicklungen eingestellt. So auch im Bibliotheksprofil 2021: „Besonderen Stellenwert hatten zudem Aspekte der bundesweit prognostizierten Defizite in den Schlüsselqualifikationen Sprache und Lesen“, betont Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek.

Grundlage des Profils war eine eigens durchgeführte und auf die Stadt Oldenburg bezogene Auswertung. Erstmalig wurde in diesem Zusammenhang in einer Sinus-Auswertung die Milieustruktur der Stadt sowie einzelner Stadtteile untersucht und um weitere relevante demografische und sozio-ökonomische Daten der Stadt ergänzt.

Die Stadtbibliothek konzentriert sich in den nächsten fünf Jahren auf folgende Handlungsfelder: Sicherung eines freien Zugangs zu Informationen, Sprachbildung und Leseförderung, Unterstützung des lebenslangen Lernens und der Ausbau der Ausleihstellen als herkunfts- und generationsübergreifende, nicht-kommerzielle Treffpunkte und Orte kultureller Bildung. „Konkret soll zum Beispiel der digitale Wandel im Medien-, Dienstleistungs- und Veranstaltungsangebot der Stadtbibliothek berücksichtigt werden. Auch zielgruppengerechte Veränderungen in Sachen Öffnungszeiten, Raumangebot und Veranstaltungen sollen realisiert werden“, erläutert Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur und Sport.
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