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Innenstadt

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Offen für alle Gäste

19.01.2018 22:33 Uhr

Touristinfo Oldenburg baut Service für Menschen mit Beeinträchtigungen aus

Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) ist seit langer Zeit bestrebt, dass alle Menschen den Aufenthalt in der Touristinfo als auch in Oldenburg genießen können.

Im Fokus steht dabei insbesondere die Entwicklung touristischer Angebote, die den Anspruch der Barrierefreiheit erfüllen. Die Thematik wird auch im Tourismus immer wichtiger – nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie der vielen unterschiedlichen kurz- und langfristigen Beeinträchtigungen.

„Von Barrierefreiheit können alle profitieren: Für Betriebe und die Stadt kann sie zum Wirtschaftsfaktor werden, für den Gast stellt sie ein Qualitätsmerkmal dar. Die Entwicklungstendenzen in der gesellschaftlich Entwicklung bedeuten für uns, dass wir die notwendigen Voraussetzungen schaffen müssen, damit alle Menschen Oldenburg erleben können“, erklärt Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM.

Neben dem barrierefreien Zugang in die Räumlichkeiten verleiht die Touristinfo bereits kostenfrei einen Stadtplan in Blindenschrift zur Orientierung für blinde und sehbehinderte Menschen.

Außerdem wird das Serviceangebot rund um das Thema „Stadtführungen“ stetig ausgebaut: „Bereits seit dem Jahr 2015 sind wir dabei unsere Gästeführer zu sensibilisieren. Sie haben mittlerweile einen Teil der Stadtführungsangebote so optimiert, dass die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen erfüllt werden. Zudem haben wir aktuell eine Anlage für Gruppenführungen in Betrieb genommen, die Personen mit Hörbeeinträchtigungen sowohl die Teilhabe an unseren Stadtführungen als auch an Führungsangeboten in Oldenburger Museen ermöglicht“, erläutert Silke Fennemann.

Für Oldenburg arbeitet die OTM gemeinsam mit der Fachstelle Inklusion der Stadt Oldenburg zusammen. Seit 2016 ist die OTM zudem offizieller Netzwerkpartner des Projektes „Reisen für Alle in Niedersachsen“.

Eine erste Vorstellung und technische Kurzeinweisung in die Personenführungsanlage fand am 17. Januar 2018 mit Lena Haddenhorst, Fachstelle Inklusion Stadt Oldenburg und dem Gästeführerverein Oldenburg statt.
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Bauwerk-Halle wird nicht verkauft

18.01.2018 09:07 Uhr

Stadtverwaltung reagiert auf entsprechende Beschlüsse mehrerer Ratsfraktionen

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat entschieden, das Ausschreibungsverfahren zur Bauwerk-Halle nicht fortzusetzen.

„Nachdem sich jetzt mehrere Fraktionen klar gegen einen Verkauf des denkmalgeschützten Gebäudes ausgesprochen haben, erscheint eine Mehrheit im Rat unwahrscheinlich“, so Krogmann.

Damit werde auch das geplante Projekt eines inklusiv geführten Restaurants der Stiftung Teilhabe nicht umgesetzt werden können. „Das ist sehr bedauerlich, weil wir damit eine Chance verlieren, Menschen mit Behinderungen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Oldenburger Stadtzentrum zu bieten. Außerdem verlieren wir mehr als eine halbe Million Euro Stiftungsmittel, die wir zur denkmalgerechten Sanierung des Gebäudes hätten einwerben können. Diese Argumente kamen leider in der Diskussion nicht zum Tragen“, so der OB.

Die Halle soll nun als Veranstaltungsraum mit den bekannten saisonalen Einschränkungen bis auf weiteres nutzbar bleiben. Die Terminkoordination übernimmt das Kulturamt.
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Die Tradition des Druckereihandwerks erleben

18.01.2018 08:48 Uhr
Von der Zeitung bis zur Verpackung, praktisch überall begleiten uns heutzutage Druck-Erzeugnisse. Der moderne Buchdruck des Johannes Gutenberg ab dem Jahr 1450 wurde zu einem Wegbereiter für die modernen Druckverfahren. Das Druckhandwerk blickt auf eine lange Tradition und hat im Laufe seiner Geschichte, insbesondere in den letzten Jahrzehnten, viele Wandlungen durchlaufen. In Zusammenarbeit mit der Traditionsdruckerei Isensee bietet die Touristinfo Oldenburg ein Erlebnisangebot rund um die Tradition der Druckkunst. Am Samstag, 20. Januar, können sich interessierte Teilnehmer für eine Stunde der Kunst des Druckens widmen.

Im Mittelpunkt steht eine Druckmaschine aus den 50er-Jahren, mit der die Teilnehmer ihre eigenen Postkarten drucken. Einmal im Monat, jeweils samstags um 14:00 Uhr zeigt der passionierte Buchdruckmeister Dieter Engelken interessierten Teilnehmern das Handwerk. Weitere Termine werden angeboten am 17. Februar, 17. März, 21. April, 30. Juni, 29. September, 20. Oktober, 17. November, 1. und 29. Dezember 2018. Treffpunkt ist bei der Buchhandlung Isensee in der Haarenstraße.

Die Teilnahmetickets für das Angebot „Drucksache“ sind in der Touristinfo Oldenburg oder per Onlinekauf unter www.oldenburg-tourismus.de/fuehrungen erhältlich. Weitere Informationen unter Telefon 0441 / 36161366, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Touristinfo Oldenburg am Schloßplatz 16.
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Wechsel in der Alten Schmiede am Lappan

15.01.2018 12:29 Uhr

Edda Sandstede-Jacobs hört auf – Neuer Mieter ab April ist Metallgestalter Jörg Ridderbusch

In der Alten Schmiede, Lappan 4/Staulinie 1a, stehen Veränderungen an: Die bisherige Mieterin Edda Sandstede-Jacobs beendet ihre Tätigkeit nach mehr als 35 Jahren in den Räumlichkeiten der Schmiede zum 31. März. Ab dem 1. April startet dort der Oldenburger Metallgestalter Jörg Ridderbusch. Die Stadtverwaltung freut sich, dass der grundsätzliche Schmiedebetrieb – wenn auch mit etwas anderen Schwerpunkten – in dem denkmalgeschützten Gebäude weitergeführt werden kann und mit Jörg Ridderbusch ein engagierter Nachmieter gefunden wurde. Damit bleibt in der Innenstadt ein traditionelles Handwerk erhalten.

Die Alte Schmiede ist ein fester Begriff bei der Oldenburger Bevölkerung und wurde dank des Schaffens von Edda Sandstede-Jacobs auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Jörg Ridderbusch wird die Schmiede in der Tradition der lebendigen Werkstatt weiterführen und die Räumlichkeiten für die Fertigung von Skulpturen am „offenen Feuer“ sowie als Verkaufsfläche nutzen. Daneben sollen auch Schmiedekurse angeboten werden.

Der Kiosk, der sich ebenfalls in dem Gebäude befindet und zur Staulinie hin gelegen ist, wird weiterhin geöffnet sein.
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Mit Bildern erzählt – Gemälde und Zeichnungen von Klaus Frerichs

15.01.2018 12:17 Uhr
Vom 18. Januar bis 3. März 2018 präsentiert Klaus Frerichs seine künstlerischen Arbeiten unter dem Titel „Mit Bildern erzählt – Gemälde und Zeichnungen von Klaus Frerichs“ in der Landesbibliothek Oldenburg. Bei der Vernissage am Donnerstag, dem 18. Januar 2018 um 19 Uhr führt der Verleger und Antiquar Hermann Wiedenroth aus Bargfeld/Celle in das Werk des Künstlers ein.

„Fragen des Menschseins“, so formuliert der Emder Künstler Klaus Frerichs das, was ihn im Kern interessiert: In seinen figurativen Werken befasst er sich schwerpunktmäßig mit dem einzelnen Menschen selbst, mit dem was er ist und was er aus sich macht oder was aus ihm gemacht wird, mit seiner Lebenssituation, mit Jugend und Alter, mit Leiden, Sterben und Tod. Ganze Bildzyklen entstehen in der Auseinandersetzung mit existentiellen biblischen Themen und mit seinen eigenen Erinnerungen, von denen eine Auswahl in der Landes­bibliothek gezeigt wird.

Klaus Frerichs bevorzugt Zeichnungen und Ölmalerei. Sein zeichnerischer Stil ist beeinflusst von Arbeiten des jüngeren Horst Janssen, seine Ölmalerei vom Magischen Realismus eines Franz Radziwill. Menschen werden oft nackt mit Gesichtern dargestellt, die eine Allgemein­gültigkeit und Zeitlosigkeit der Bildaussage assoziieren lassen. Dieser Eindruck wird verstärkt durch einen oft strengen, unwirklich und inszeniert wirkenden Bildaufbau und eine auf wenige Farben beschränkte, in den Flächen klar voneinander abgesetzte Farbigkeit.

In der Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg möchte Klaus Frerichs vor allem mit Bildern erzählen. Dabei widmet er sich auch Themen, die bisweilen die Sprache der Bilder überschreiten. Dann sucht er Ergänzungen in der Literatur und verknüpft in seinen Werken Bild und Wort. Zusammen mit einer Bild-im-Bild-Darstellungsweise, mit Schrifteinschüben, zahlreichen Bildzitaten aus alter und moderner Malerei, mit historischen und aktuellen gesellschaftspolitischen Verweisen und mit autobiografischen Bezügen bilden die Arbeiten von Klaus Frerichs eine vielfältige, tief- und hintergründige, manchmal rätselhafte Bilderwelt, die sich einer eindeutigen Auslegung verschließt und breiten Raum für die eigene Fantasie und Interpretation des Betrachters einräumt.

Klaus Frerichs, geboren 1953, wuchs in einer Emder Werftarbeitersiedlung auf. Nach dem Abitur studierte er zunächst Philosophie, Politik- und Sozialwissenschaften an der Universität Hannover. Später wechselte er an die neu gegründete Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, an der er Kunst, Politik, Geschichte und Arbeitslehre auf Lehramt studierte. Von 1980 bis 2015 arbeitete er als Lehrer am Johannes-Althusius-Gymnasium in Emden. Bereits 2009, 2011 und 2014 präsentierte er seine Arbeiten erfolgreich in Einzelausstellungen in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden.

Mit Bildern erzählt – Gemälde und Zeichnungen von Klaus Frerichs
Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg
18. Januar bis 3. März 2018

Eröffnung am Donnerstag, 18.01.18, 19.00 Uhr
mit einer Einführung von Hermann Wiedenroth (Bargfeld/Celle). Der Künstler ist anwesend.

Öffnungszeiten
Mo – Fr 10 – 19 Uhr und Sa 9 – 12 Uhr. An Sonntagen geschlossen.
Eintritt frei

Öffentliche Führungen mit Klaus Frerichs
Sonnabend, den 20.01., 17.02. und 03.03.18, jeweils um 10.30 Uhr
Eintritt frei

Donnerstag, 08.02.18, 19.00 Uhr: Lesung und Gespräch zum Buch
Joke und Klaus Frerichs: „einer schreibt, einer malt“. Zwei Brüder aus dem Emder Arbeitermilieu finden ihren Weg. Emden, 2017.
Eintritt frei
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Mit neuem archäologischem Fokus ins Jahr 2018

07.01.2018 17:23 Uhr

Das neue Programmheft des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg

Pünktlich zum Start in das neue Jahr ist auch das Programmheft des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg erschienen. Von Januar bis März 2018 rücken vor allem neue archäologische Angebote in den Vordergrund, wie Workshops, Kindergeburtstage und eine neue Vortragsreihe, beginnend am 8. Februar um 19:30 Uhr mit einem Beitrag von Kay Peter Suchowa. Die Naturkunde bietet mit Führungen, Vorträgen, Workshops und der geologischen Fundberatung ebenfalls wieder spannende Inhalte für die ganze Familie. Auch unsere beliebten Klassiker, wie die Mittagsgespräche „Leckerbissen fürs Hirn“ und die „Wunderstunde mit Frau Zweistein“, werden wieder angeboten. Besonders vielfältig ist auch das aktuelle Führungsprogramm mit einem Themenspektrum von fleischfressenden Pflanzen über Traum- und Eiszeit bis hin zu Moor(fröschen).

Highlights des Programmhefts sind der Familientag „Hier piept’s“ am 4. Februar und die Finissage der Ausstellung „Laubenvögel – Ein Leben auf der Bühne“ am 18. Februar. An diesem Tag endet auch „Australiens vergessene Felsbilder“. Ab dem 17. März zeigt das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg die Ausstellung „Schamanen – Jäger und Heiler Sibiriens“, die ethnologische und archäologische Objekte rund um das Thema Schamanismus zeigen wird und gleich mit einer Kuratorenführung am 17. März und einer Führung op platt am 25. März beginnt.

Das Programmheft als Download gibt es unter:
http://www.naturundmensch.de/aktuelle-veranstaltungen.html und in den Auslagen Oldenburger Kulturinstitutionen, der Oldenburger Tourist-Information und an der Museumskasse.
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