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Nadorst

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Neue Fitnessgeräte am Flötenteich

27.06.2017 21:58 Uhr
Fit am Flötenteich: Die Stadtverwaltung hat auf einer kleinen Wiese hinter dem Altenwohnzentrum Haus am Flötenteich drei Fitnessgeräte am Seeufer aufgestellt. Nach einer notwendigen Wartezeit, da der neue Rasen erst noch wachsen musste, sind sie jetzt zum Benutzen freigegeben. Die Geräte wurden in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der Stadtteilkonferenz Nord-Ost ausgewählt. Eine Hinweistafel enthält Tipps zur Benutzung und Übungsanleitungen. Ergänzt wird das Angebot durch Sitzmöglichkeiten auf einem Aussichtsbalkon am Wasser, der barrierefrei erreicht werden kann. In den vergangenen Tagen sind die Geräte bereits intensiv getestet worden.
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Stadtplanungsamt informiert über Bebauungsvorschlag für den Deelweg

17.04.2017 20:57 Uhr

Bürgerversammlung im Technischen Rathaus am 25. April

Das Stadtplanungsamt stellt am Dienstag, 25. April, um 19 Uhr bei einer Bürgerversammlung im Technischen Rathaus, Industriestraße 1, Gebäude C, Raum 245, einen Bebauungsvorschlag für den Bereich westlich des Deelweges vor. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, den Vorschlag mit den Amtsvertreterinnen und -vertretern zu diskutieren.

Der Plan zielt darauf ab, auf bereits erschlossenen Bauflächen ergänzenden Wohnraum zu schaffen. Dadurch wird eine maßvolle Wohnbebauung mit altengerechten Kleinwohnungen und Reihenhäusern möglich sein.
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Energiekonzept für das „Zukunftsquartier Nadorst“ fertiggestellt

19.02.2017 19:20 Uhr

Einsparpotenziale erheblich

In den vergangenen zwölf Monaten hat die Stadt Oldenburg ein integriertes Quartierskonzept für das Quartier Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp in Nadorst entwickeln lassen. Darin werden Energiesparpotenziale und klimaschonende Energieversorgungslösungen untersucht und entsprechende Maßnahmen abgeleitet, die zukünftig auf freiwilliger Basis umgesetzt werden können.

Die in dem Konzept dargestellten Projekte und Maßnahmen ergänzen sich mit dem geplanten städtebaulichen Sanierungsverfahren in dem Quartier. „Durch eine kontinuierliche Abstimmung der beiden Projekte sind Synergien für eine insgesamt bessere Lebensqualität im direkten und indirekten Lebensumfeld der Quartiersbewohner zu erwarten“, sagt Baudezernentin Gabriele Nießen. „Ich danke allen Projektbeteiligten, den Eigentümern und den Bürgerinnen und Bürgern für die Mitwirkung und Unterstützung und hoffe auf eine großangelegte Umsetzung der Maßnahmen, Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt.“

Für 13 unterschiedliche Gebäudetypen wurden Steckbriefe erstellt, die Angaben zur Bestandssituation, Modernisierungsmöglichkeiten verschiedener Bauteile sowie eine Kosten-Nutzen-Übersicht enthalten. Das bedeutendste Einsparpotenzial weist die Sanierung von Wohngebäuden bei einer Sanierungsrate im Gebäudebestand von drei Prozent jährlich auf. Die Erweiterung von zwei der vier bestehenden Nahwärmenetze um Blockheizkraftwerke zeigt in einer Modellrechnung das zweithöchste Einsparpotenzial, gefolgt von der Umstellung aller Heizungen, die älter als 20 Jahre sind, auf Brennwerttechnik. Potential sehen die Gutachter zudem in der Verringerung von unnötigen Stromverbräuchen.

Auf Basis der Analysen wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, durch den die klimawirksamen Treibhausgasemissionen mittelfristig um etwa 1.000 Tonnen jährlich vermindert werden können. Björn Maaß, Projektleiter Quartierskonzepte der beauftragten Innovation City Management GmbH, ist überzeugt, dass die Umsetzung der in dem Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen realistisch sei, zumal die Stadt nicht bei null anfange, sondern über umfangreiche Erfahrungen verfüge. „Die in Bottrop bereits erprobten Projekte im klimagerechten Stadtumbau zeigen, dass solche Maßnahmen mit der Unterstützung verschiedener Akteure auch in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich umgesetzt werden können.“

Aufgabe des jetzt geplanten und auf drei Jahre angelegten Quartiersmanagements ist es, alle Grundstückseigentümer, aber auch Mieterinnen und Mieter zu überzeugen und zu motivieren, die Maßnahmenvorschläge umzusetzen und von Fördermöglichkeiten zu profitieren. Die im Gebiet tätigen Wohnungsbaugesellschaften und andere Projektbeteiligte haben ihre Kooperationsbereitschaft bereits zugesagt. Vorgesehen sind unter anderem Informations- und Beratungsangebote im Quartier und auf Wunsch auch bei Bürgerinnen und Bürgern zu Hause. Ziel ist es, die Maßnahmen zur energetischen Gebäude- und Anlagensanierung möglichst warmmietenneutral zu realisieren.

Das Quartierskonzept wurde durch die KfW- und die NBank finanziell gefördert. Mit der Entwicklung des Konzepts wurden die Büros Innovation City Management aus Bottrop und die Gertec Ingenieurgesellschaft aus Essen beauftragt. Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie weitere relevante Akteure wurden über die Zielsetzung und das Vorgehen informiert und daran beteiligt.
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