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Familie

Wenn Ex-Partner sich die Kinderbetreuung teilen

26.09.2017 20:47 Uhr

Arbeitskreis Kindschaftsrecht veranstaltet Fachtagung zum „Wechselmodell“

Der Arbeitskreis Kindschaftsrecht lädt am Donnerstag, 28. September, von 9 bis 13 Uhr zu einem Fachvormittag zum Thema „Wechselmodell“ ins Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Professionen und Fachkräfte, die mit Hochkonflikt-Familien arbeiten beziehungsweise direkt am familiengerichtlichen Verfahren beteiligt sind. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung zum Fachtag ist bis Montag, 25. September, über das Service Center der Stadt Oldenburg möglich unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de>servicecenter@stadt-oldenburg.de

Familienrichterin Stephanie Knobloch und Familienanwältin Inge Saathoff werden in zwei Vorträgen die relevanten juristischen Themen zum Wechselmodell entfalten. Dabei ist beabsichtigt, sowohl die auf das Kindschaftsrecht bezogene Fragen (Umgangs – und Sorgerecht) als auch die unterhaltsrechtlichen Fragen aus richterlicher und aus anwaltlicher Sicht zu beleuchten. Das anschließende Podiumsgespräch ist der Diskussion gewidmet, wie gute Lösungen für Familien im Sinne des Kindeswohls gefunden werden können.

Seit Anfang 2017 hat ein Umdenken im deutschen Familienrecht eingesetzt. Wenn Eltern sich trennen, müssen Lösungen gefunden werden, wo die Kinder wohnen. Nach wie vor ist das Residenzmodell weit verbreitet – das heißt, die Kinder leben bei einem Elternteil, und es gibt eine Besuchsregelung für den anderen Elternteil. Neben diesem Residenzmodell existieren aber auch andere Möglichkeiten. Das sogenannte Wechselmodell, bei dem die Kinder annähernd zeitlich gleichwertig von beiden Elternteilen betreut werden, ist eine davon.
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Offene Schwangerensprechstunde im Stadtteiltreff Kreyenbrück

03.04.2017 10:26 Uhr
In Kooperation mit dem Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58, bietet die Schwangerschafts- und Konfliktberatungsstelle der AWO an jedem ersten Donnerstag im Monat, jeweils von 10 bis 12 Uhr, eine Beratung an. Im vertraulichen Gespräch finden Ratsuchende Unterstützung bei allen Fragen rund um die Schwangerschaft. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Beratung ist kostenfrei. Nähere Informationen gibt es bei der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück, unter Telefon 0441 235-3292, sowie bei der Familienberatungsstelle der AWO, unter Telefon 0441 973770.
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Hereingestürmt!

26.01.2017 08:38 Uhr

Familientag im Oldenburger Landesmuseum Natur und Mensch

Am Sonntag, den 5. Februar, findet der alljährliche Familientag im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Von 10 bis 18 Uhr gibt es unter dem Motto „Hereingestürmt!“ ein buntes Programm aus Kurzführungen und kreativen Mitmachaktionen rund um die aktuelle Sonderausstellung „Alle Wetter!“ Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei, Erwachsene zahlen 2 €.

Am diesjährigen Familiensonntag lädt eine Kreativwerkstatt dazu ein, eine Sonnenuhr zu fertigen, eine kleine Wetterstation zu bauen oder mit dem Windschwirrer, einem alten Kinderspielzeug, Wirbel zu machen. Stündlich bieten kurze Familienführungen spannende Einblicke in die aktuelle Sonderausstellung: Um 10.30 Uhr nimmt Biologin Dr. Christina Barilaro alte Bauernregeln unter die Lupe; um 11.30 Uhr berichtet Ethnologin Jennifer Tadge unter dem Titel „Götterdämmerung“ vom Einfluss der Wettergötter und –heiligen; wie sich die Menschen früher „Gegen Schietwetter gerüstet“ haben, thematisiert sie um 13.30 Uhr; „Von Blitz und Donner“ spricht Biologin Dr. Maria Will in einer Kurzführung um 12.30 Uhr und stellt um 15.30 Uhr Wetterboten wie „Wetterfrosch und Co.“ vor; um 14.30 Uhr gibt es „Wettergeschichte(n)“ mit Archäologin Tosca Friedrich und Biologin Kirsten Preuss lenkt schließlich um 16.30 Uhr unter dem Titel „Beim Wetter wirken mit…“ den Fokus auf die Akteure des Wetters. Zu Gast ist an diesem Tag Michael Olsen, Schöpfer der Skulptur „Windwerk“ vor dem Landesmuseum, und stellt in kurzen Gesprächen um 11 und 14 Uhr seine künstlerische Arbeit vor. Ein Angebot an Kuchen und Getränken gibt es ab 12.00 Uhr in der Museumscafeteria.

Die Sonderausstellung „Alle Wetter!“ ist noch bis zum 23. April im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zu sehen und widmet sich dem weltweiten Gesprächsthema Nummer 1, dem Wetter. Exponate aus den Bereichen Naturkunde, Technik, Kulturgeschichte und Völkerkunde stellen die naturwissenschaftlichen Phänomene des Wetters lebendig dar und erzählen von der Bedeutung des Wetters für den Menschen.
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Presseecho zu »Kommunen mit Krippenplätzen zufrieden« 12. Juli 2013 in der NWZ

15.07.2013 19:00 Uhr
von red / m.petrick


Ein nicht geringer Bevölkerungsanteil wurde von der Familienministerin überrascht, als sie im Rahmen einer Bundespressekonferenz mitteilte, dass es in Sachen Kindergrippenplätze (für unter 3-jährige) in Deutschland alles bestens sei, ja »man habe das Ziel sogar überereicht, um mehr als 30.000 Plätzen.«

Hätte sie doch vom Planziel gesprochen, die Aussage hätte in der ihr zustehende Schublade »Politsatire« o.ä. abgelegt werden können.
So aber kann die entsprechend orientierte Presse eine weitere Erfolgsmeldung der CDU/FDP in Großlettern verbreiten.

Wie sieht es in der Realität aus?
Frau Rita Schilling, Ratsfrau und Mitglied des Jugendhilfeausschusses hat die folgende Pressemitteilung versandt:


Genügend Krippen und gutes Personal anstatt Betreungsgeld!

Es wird berichtet, dass die geforderte Betreuungsquote fasst überall im Oldenburger Land erfüllt sei. Die Stadt Oldenburg wird benannt mit einer Quote von 37 Prozent zum Stichtag.
Es lohnt sich, diese Angabe unter die Lupe zu nehmen.

Zu Oldenburg lässt sich sagen, dass die Planungs-Durchschnittsquote der Bundesregierung nicht zutrifft wie für andere Städte gleichermaßen. Das hätte eine Familienministerin sich denken können. Um den Rechtsanspruch zu erfüllen, braucht Oldenburg eine Versorgungsquote im Krippenbereich von 39,19 Prozent! Dieses Ziel ist in Oldenburg nicht erreicht worden. Es kann also nicht behauptet werden, dass in Oldenburg der Rechtsanspruch erfüllt werden kann.

Der bedarfsgerechte Krippenausbau würde im August 2013 in Oldenburg ein Angebot von 1.500 Plätzen bedeuten. Dieses ist bei weitem nicht erreicht worden.
Von der Verwaltung wurde benannt, dass am 01.07.2013 950 Krippenplätze zur Verfügung stünden. Diese Zahl bedeute einen Versorgungsgrad von 24,63 Prozent. Im Laufe des Kita-Jahres 2013/2014 soll durch die sich in Planung bzw. in Bau befindlichen Krippenräumlichkeiten der Versorgungsgrad auf 33,2 Prozent erhöht werden.-
Es wäre ein Glücksfall, wenn die weiterhin geplanten Krippen im nächsten Jahr alle zur Verfügung stünden.
Denn die Erfahrungen zeigen, dass es im allgemeinen 1 – 2 Jahre dauern kann von Planung neuer Krippengebäude und Umbauten bis zur Einweihung der Einrichtung.
Erstaunlich sind die Meldungen, dass bundesweit »alles gut« sei. Die Vermutung liegt nahe, dass die Krippen »auf dem Papier« gezählt wurden und nicht diejenigen, in denen die Eltern ab 01. August ihr Kind tatsächlich betreuen lassen können.
Ein bedarfsgerechtes Angebot, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht, braucht mehr als »Papierplanzahlen«
Stattdessen brauchen wir ausreichend gute Fachkräfte und ein zeitlich flexibles Angebot im Kindertagesstättenbereich.
Die Familien benötigen mehr familienfreundliche Arbeitszeitmodelle für Väter und Mütter in Unternehmen. Was die Welt überhaupt nicht braucht, ist ein Betreuungsgeld für
Eltern, die auf einen Betreuungsplatz verzichten. Dieses Glanzstück aus dem Hause der Familienministerin Schröder birgt die große Gefahr in sich, dass Eltern auf eine Förderung durch die Kindertagesstättenpädagogik verzichten. Mütter bleiben möglicherweise zu Hause, um sich der traditionellen Rolle der Alleinverantwortung in der Betreuung und Förderung von Kindern zu verschreiben.
Diese »Barzahlung« des Staates gehört schnellstens abgeschafft, stattdessen muss ein flächendeckendes Krippenangebot mit guter Fachqualität und bedarfsgerechten Betreuungszeiten geschaffen werden!

Mit freundlichen Grüßen
für die Ratsfraktion
gez. Rita Schilling
Jugendhilfeausschuss
Ratsfraktion

Oldenburg ist keine Insel –an dieser Stelle schon öfters postuliert, wird durch ähnlichen Pressemeldungen vieler Kommunen und Parteien bestätigt.
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GRÜNE: Gleichgeschlechtliche Pflegeelternschaft ermöglichen

09.01.2012 12:16 Uhr
GRÜNE: Gleichgeschlechtliche Pflegeelternschaft ermöglichen Über Pflegeelternschaften gleichgeschlechtlicher Paare in anderen Städten oder Kommunen möchten die Grünen mehr erfahren. »Wir begründen unseren dahingehenden Beschlussvorschlag für den Jugendhilfeausschuss mit prägnanten Ergebnissen aus einer Reihe von wissenschaftlichen Studien«, so die Fraktionssprecherin Alexandra Reith. Sie belegen, dass die Entwicklung und das Verhalten von Kindern in so genannten Regenbogenfamilien ohne Auffälligkeiten ist. Auch werde deutlich, dass ein beachtlich hoher Anteil von 6% an Männer- oder Frauenpaaren überhaupt erst durch die Übernahme einer Pflegschaft zu Eltern wurde. Die Stadt könne sich schon aufgrund des Prinzips der Antidiskriminierung dem Thema nicht verschließen. Auch gingen die Menschen in Oldenburg schließlich Jahr für Jahr auf die Straße, um zu demonstrieren, dass sie willens und in der Lage sind, ungerechtfertigten Stigmatisierungen etwas entgegenzusetzen.
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