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Krusenbusch

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Fußgängertunnel in Krusenbusch auf dem Wartegleis

05.07.2017 20:25 Uhr
Deutsche Bahn AG zieht Gestattungsangebot zurück und will Flächen verkaufen – Stadt strebt weitere Verhandlungen an

Die 36 Jahre alte Fußgängerbrücke, die über die Bahntrasse Oldenburg-Osnabrück führt und die Stadtteile Krusenbusch und Bümmerstede verbindet, soll durch einen Tunnel ersetzt werden. Dafür stehen Planungskosten in Höhe von 310.000 Euro zur Verfügung – doch wirklich voran kommt das Projekt (noch) nicht. Grund ist eine Kehrtwende der Deutschen Bahn AG, mit der die Stadt seit dem Jahr 2013 über die Überlassung von Bahn-Flächen zwischen der Straße „Am Schmeel“ und der Bahnhofsallee verhandelt. Die Bahn will der Stadt die 150.000 Quadratmeter großen Flächen jetzt nicht mehr nur überlassen, sondern ganz verkaufen. Und das zu einem Preis, der davon ausgeht, dass aus einem Teil des Areals (25.000 Quadratmeter) Wohnbauland werden kann. „Das ist nicht das, was wir uns vorgestellt hatten“, zeigt sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann enttäuscht, gibt die Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung allerdings nicht auf.

Die hatte sich bereits abgezeichnet, als die DB Immobilien der Stadt im September 2013 ein Angebot für eine Nutzungsgestattung unterbreitet hatte. Dieser Gestattungsvertrag war Grundlage nachfolgender Planungen, hat nun offenbar aber keine Gültigkeit mehr. Im Februar dieses Jahres erhielt die Stadt die Aussage, dass das Angebot nicht mehr aufrechterhalten wird. Im März ließ die Bahn ein Kaufangebot mit einem Preis folgen, dessen Höhe das Gestattungsentgelt um ein Vielfaches übersteigt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann appellierte daraufhin schriftlich an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Richard Lutz, die einmal gegebenen Zusagen einzuhalten.

Die erhoffte positive Antwort blieb indes aus. Stattdessen bekräftigte der Konzernbevollmächtigte für die Länder Bremen und Niedersachsen, Ulrich Bischoping, dass sich bei der DB zwischenzeitlich die Strategie bei der Veräußerung von Grundstücken geändert habe. „Flächen, die nicht für den Bahnbetrieb erforderlich sind – und um eine solche handelt es sich hier –, werden nur noch veräußert. Die zuvor geltende Möglichkeit einer Gestattung entfällt“, heißt es in Bischopings Schreiben. Da die von der Stadt für die Bahnquerung benötigte Teilfläche aufgrund ihrer geringen Größe, des Zuschnitts und der Lage der verbleibenden Restflächen für die Bahn nicht wirtschaftlich sei, komme auch nur der Verkauf der Gesamtflächen in Frage, so der Konzernbevollmächtigte. Weitere Gespräche wolle die Bahn nur noch als Grunderwerbsverhandlungen führen.

Bischoping zeigt sich zuversichtlich, dass dabei ein Ergebnis erzielt werden wird, das auch den Interessen der Stadt entspricht. Darauf hofft auch der Oberbürgermeister: „Wir wollen dieses Projekt weiterhin realisieren“, betont Krogmann.

Die Entscheidung, dass ein Tunnel die Brücke ersetzen soll, hatte der Stadtrat bereits im Jahr 2012 gefällt. Weil die Realisierung aber auf sich warten ließ, wurde die aus dem Jahr 1981 stammende Brücke 2013 teilsaniert, um die Verkehrssicherheit weiter gewährleisten zu können. Eine grundlegende Instandsetzung blieb seinerzeit aus. Für eine direktere Anbindung an Bümmerstede und Kreyenbrück setzt sich der Bürgerverein Krusenbusch bereits seit Jahren ein.
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Gesundes Frühstück
in der Kindertagesstätte Kennedystraße

16.07.2014 07:30 Uhr

Erfolgreiches Gesundheitsprojekt hat sich bewähr


Im April 2006 führte die Kindertagesstätte Kennedystraße im Rahmen eines Gesundheitsprojektes das „Gesunde Frühstück“ ein.
Aus einem umfangreichen Angebot frischer und gesunder Lebensmittel können die Kinder täglich selber entscheiden, was sie frühstücken möchten. Da die Kinder bei der Vorbereitung des Frühstücks miteinbezogen werden, indem sie beispielsweise den Tisch decken oder Obst und Gemüse schneiden, werden sie nicht nur an eine gesunde Ernährung herangeführt, sondern auch in pädagogischer Hinsicht gefördert.
Mittlerweile ist aus diesem Projekt ein wichtiges Qualitätsangebot geworden, das als fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit der Kindertagesstätte eine hohe Bedeutung erlangt hat.

Finanziert wird das „Gesunde Frühstück“ durch einen Eigenanteil der Eltern von 5 Euro im Monat, durch Spenden der Oldenburger Tafel e.V., von Firmen sowie über den Förderverein der Kita.
Auch der SPAR-Markt Frerichs unterstützt das Projekt mit Lebensmitteln: Zwei Mal in der Woche spendet der Markt frisches Obst und Gemüse im Wert von rund 200 Euro. „Wir verdanken es dem Spar-Markt Frerichs und seiner Unterstützung maßgeblich, dass wir den Kindern das gesunde Frühstücks trotz des geringen Eigenanteils der Eltern in einer so hohen Qualität bieten können“, betont Ulrike Arbeiter-Scheele, Leiterin der Kita Kennedystraße.

Das Frühstück ist integrativer Bestandteil des Tagesablaufs und wird gemeinsam mit den Kindern vorbereitet. Neben der gesunden und ausreichenden Ernährung werden im pädagogischen Alltag weitere Lernfelder berührt. So hat das spielerische, kommunikative Miteinander als bewusste Sprachbildung auch für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache einen bedeutsamen Stellenwert.
Die so wichtigen Lernfelder Verantwortung und Verlässlichkeit finden sich in dem integrativen Angebot wieder. Unabhängig von Herkunft, Kultur und finanziellen Mitteln der Familien hat jedes Kind täglich den gleichen Zugang zu ausreichendem und gesundem Essen.

Viele Familien und deren Kinder im Einzugsgebiet der Kita Kennedystraße erhalten Leistungen nach dem SGB II. Die Armutsbetroffenheit, besonders der Kinder, konfrontiert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den damit verbundenen Risikofaktoren und Fragestellungen: Befinden sich die Kinder in einem guten Ernährungszustand? Erhalten sie eine ausgewogene Ernährung? Was ist hier der Auftrag der Kindertagesstätte?
Diese Herausforderungen anzunehmen und ihnen zu begegnen, veranlasste das Team der Kindertagesstätte im April 2006 im Rahmen eines umfassenden Gesundheitsprojektes unter anderem das „Gesunde Frühstück“ einzuführen.
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School's-Out-Party im Frisbee

15.03.2013 23:26 Uhr
Wie immer zu Beginn von Schulferien wurde auch am Freitag, 15. März, in der Freizeit- und Begegnungsstätte »Frisbee« das vorübergehende Ende der Schulzeit gefeiert.
Musik gab es nicht nur aus der Konserve, sondern auch live: Shido, Black 33, Ben und Buddy und die OlStars standen auf der Bühne, zeitweise sogar gleichzeitig, und das nicht nur zum Soundcheck.

Zu den Jugendlichen aus den anliegenden Stadtteilen gesellte sich auch eine Gruppe aus Bloherfelde.
Auf Einladung des »Frisbee«-Leiters Kai Rotzinger-Varnhorn war eine Gruppe aus der »Offenen Tür Bloherfelde« zu Gast.
»Für unsere Jugendlichen ist es wichtig, dass sie hin und wieder aus ihrer gewohnten Umgebung herauskommen, mal etwas anderes sehen und andere Leute kennen lernen. Veranstaltungen wie diese sind eine gute Gelegenheit dafür«, sagte dazu OT-Mitarbeiter Lukas Krieg.

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