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Stark verbesserter VfL holt ersten Sieg in diesem Jahr

05.02.2018, 21:02 Uhr

Verdienter 34:30-Sieg in Neckarsulm

Fünf Wochen musste der VfL Oldenburg auf einen Sieg in der Bundesliga warten. Am 3. Februar war es endlich wieder soweit. Beim Gastspiel in Neckarsulm konnten die Oldenburgerinnen mit 34:30 ihren dritten Auswärtssieg in dieser Saison einfahren. Dabei zeigten sich die Gäste von der Hunte deutlich verbessert im Vergleich zu den letzten Auftritten in der Bundesliga. Die Grundlage zu diesem Erfolg legte das Team von Niels Bötel bereits in der ersten Halbzeit, die man mit 21:12 für sich entscheiden konnte. „Das war eine deutliche Verbesserung zu den letzten Spielen, wo wir zu dicht auf die Abwehr aufgelaufen waren und zu schnell abgeschlossen haben. Diesmal haben wir die Angriffe geduldig ausgespielt und so die Abwehr in Trab gehalten, so dass sie sich viel mehr bewegen musste. Auch war unsere Bewegung nach vorne heute deutlich schneller, was zu vielen einfachen Tore führte“, zeigte sich Niels Bötel zufrieden mit der Leistung seines Teams, auch wenn noch nicht alles optimal lief. Den etwas besseren Start ins Spiel erwischten allerdings die Gastgeberinnen, die nach fünf Minuten mit 4:2 in Führung gingen. Es sollte bis zur 11. Minute dauern, bevor der VfL durch Angie Geschke per Siebenmeter mit 7:6 erstmals in Führung gehen konnte. „In den ersten fünf Minuten haben wir ein paar Chancen liegen lassen. Sonst hätten wir schon früher den Ausgleich erzielen können“, so der VfL-Trainer. Innerhalb von sechs Minuten zogen die Grün-Weißen nun auf 11:6 davon. In der Folge pendelte sich der Vorsprung auf 3-5 Toren ein, bevor die Gäste in den letzten fünf Minuten noch einmal richtig Gas gaben und aus einem 16:12 die 21:12-Pausenführung machten. Dabei gelang Jenny Behrend zwischen der 26. und 28. Minute ein lupenreiner Hattrick. Nach dem Wiederanpfiff bekamen die 1020 Zuschauer in der Neckarsulmer Ballei-Sporthalle zunächst einen unveränderten Spielverlauf zu sehen, bevor die Gastgeberinnen ab der 36. Minute vermehrt auf die siebte Feldspielerin setzten. „Obwohl wir durch die Videoanalyse gewarnt waren, haben wir nicht so richtig Zugriff bekommen. Wir waren zu sehr mit unserer Abwehrarbeit beschäftigt, so dass wir vergessen haben, die einfachen Tore zu machen. Wir müssen einfach mehr auf uns schauen und nicht so sehr auf das, was unser Gegner macht. Insgesamt war der Sieg aber verdient“, sah Bötel vor allem in der zweiten Halbzeit noch Verbesserungspotential seines Teams. Nach und nach konnte Neckarsulm nun den Rückstand verringern. Innerhalb einer Viertelstunde kämpften sich die Schwäbinnen wieder auf 28:30 heran. Besonders das Kreisspieler-Duo Mette Gravholt und Seline Ineichen stellte die Oldenburger Abwehr immer wieder vor schwere Aufgaben. Alle sechs Tore dieses Duos fielen in dieser Phase des Spiels. Aber der VfL bewies Moral und ließ sich seinen ersten Sieg in 2018 nicht mehr nehmen. Kim Birke und Julia Wenzl konnten fünf Minuten vor dem Ende wieder auf 32:28 erhöhen. Nun ließ der VfL nichts mehr anbrennen und fuhr einen verdienten 34:30-Auswärtssieg ein.

Am Sonntag, 11. Februar, ist zum Abschluss der Hinrunde Aufsteiger HC Rödertal zu Gast in der EWE-Arena.
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