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1.000 Jahre Frauengeschichte im FORUM St. Peter

21.10.2017 22:01 Uhr

Ausstellung bedeutender Frauenpersönlichkeiten vom 26. Oktober bis 22. November

Sie haben viel riskiert, Hervorragendes geleistet und sind bis heute Vorbilder: Anita Augspurg, Ricarda Huch, Helene Lange und 27 weitere Frauenpersönlichkeiten aus Niedersachsen werden jetzt in einer Ausstellung gewürdigt: „frauenORTE Niedersachsen: Über 1.000 Jahre Frauengeschichte“ ist vom 26. Oktober bis 22. November im FORUM St. Peter, Peterstraße 22-26, zu sehen und wird präsentiert vom Deutschen Frauenring, Ortsring Oldenburg e.V., dem Zentrum für Frauen-Geschichte Oldenburg e.V., sowie dem Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg.

„Zum 70-jährigen Bestehen des hiesigen Ortsrings des Deutschen Frauenrings wollten wir etwas anderes als die üblichen Feierlichkeiten organisieren“, erklärt Anne Kühn vom Vorstand des Ortsrings, deshalb habe man sich Kooperationspartnerinnen gesucht, um die Wanderausstellung nach Oldenburg zu holen und ein hochwertiges Begleitprogramm anbieten zu können.

Die Ausstellung berichtet von weiblicher Courage und Meilensteinen der Frauenbewegung in einzelnen Lebens- und Wirkungsgeschichten. 30 großformatige Plakate und vier Begleitveranstaltungen informieren über Frauenpersönlichkeiten, die für Anliegen wie Wahlrecht und Bildung für Frauen über den Schutz verfolgter Minderheiten bis zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus einstanden. „Frauengeschichte sichtbar zu machen, Vorbilder aufzuzeigen und die Leistungen von Frauen zu würdigen ist ein wichtiger Bestandteil der Gleichstellungsarbeit“, hebt Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte, hervor. „Dies wird durch den gemeinsamen Auftritt all dieser bedeutenden Frauen möglich, der die Städte und Regionen Niedersachsens zu einem einzigartigen Netzwerk in weiblicher Perspektive verbindet“, ergänzt Gabi Beckmann vom Zentrum für Frauen-Geschichte, das zugleich den Auftakt der Begleitveranstaltungen übernimmt.

Das Rahmenprogramm beginnt am Sonntag, 29. Oktober, um 11 Uhr am Lefferseck mit einem Stadtspaziergang mit „Kirschenanna und Helene“, der an historischen Orten in der Innenstadt Alltag, Kultur und Politik aus Frauensicht nachgeht. Als Nächstes schlüpft Kammerschauspielerin Elfi Hoppe am Dienstag, 7. November, um 19.30 Uhr im Forum St. Peter in die Rolle der in Oldenburg geborenen Frauenrechtlerin Helene Lange und erzählt deren Geschichte – zwischen Revolutionen, Kriegen, dem Kampf der Frauen um gesellschaftliche Veränderungen und Privatleben. Zur „Mittagspause der besonderen Art“ liest am Donnerstag, 9. November, um 12.30 Uhr Günther Kühn im Forum St. Peter über die Leeraner Lehrerin und Autorin Wilhelmine Siefkes. Am Montag, 20. November, um 19.30 Uhr schließt Prof. Dr. Andrea Strübind, Universität Oldenburg, das Programm mit einem Vortrag über Antje Brons ab: Die Mennonitin verfasste die erste Gesamtdarstellung der Mennoniten in deutscher Sprache und setzte sich für Bedürftige und die Bildung von Mädchen ein.

Der Besuch der Ausstellung und der begleitenden Veranstaltungen ist kostenfrei. Führungen durch die Ausstellung bietet das Zentrum für Frauen-Geschichte nach Absprache unter Telefon 0441 776990 an.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Was kommt hinterm Horizont?

21.10.2017 21:41 Uhr

Edith-Russ-Haus bietet Workshop für Schulklassen und Ideenrundgang für Lehrkräfte

Anlässlich der neuen Ausstellung „Denn hinter diesem Horizont liegt ein weiterer Horizont“ bietet das Edith-Russ-Haus für Medienkunst geführte Rundgänge für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse an. Ausgehend von den Werken der Ausstellung beschäftigen sie sich mit der Zukunft des menschlichen Zusammenlebens: Sie diskutieren beispielsweise, warum Arbeitslöhne weltweit so ungerecht verteilt sind und was passiert, wenn Geld eines Tages nichts mehr wert sein sollte. Thematisiert werden zudem eine gerechte Verteilung von Ressourcen und die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt.

Die etwa einstündigen Workshops können ab sofort gebucht werden und kosten 25 Euro. Angeboten werden die Führungen bis zum 12. Januar. Bei Interesse und nach Absprache können sie auch um ein praktisches Projekt erweitert werden.


Ideenrundgang für Lehrkräfte

Außerdem lädt das Edith-Russ-Haus Lehrkräfte, Pädagogen und Multiplikatoren zu einem Ideenrundgang ein: Am Mittwoch, 25. Oktober, haben die Teilnehmenden Gelegenheit, sich untereinander sowie mit Medienkunstvermittler Jan Blum über Möglichkeiten der kunstpraktischen Auseinandersetzung mit der Ausstellung auszutauschen. Gezeigt werden Werke vor allem osteuropäischer Künstlerinnen und Künstler, die Vorschläge machen, wie die Menschen in Zukunft (über-)leben könnten. So werden existentielle Fragen über alternative Formen von Gemeinschaft, die faire Verteilung von Ressourcen oder auch Strategien zur Überwindung der fortschreitenden Entfremdung von Mensch, Gesellschaft und Natur gestellt.

Im Rahmen des Ideenrundgangs werden Angebote der Kunstvermittlung des Edith-Russ-Hauses vorgestellt und mögliche gemeinsame Projekte besprochen. Die Teilnahme ist kostenlos; die etwa einstündige Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr. Anmeldungen sind bis Dienstag, 24. Oktober, möglich.

Weitere Informationen gibt es bei Museumsvermittler Jan Blum unter Telefon 0441 235-3275 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Neue Ausstellung im Senioren- und Pflegestützpunkt

11.10.2017 20:27 Uhr

Das Blauschimmel Atelier stellt aus

Im Senioren- und Pflegestützpunkt (SPN) in der Straßburger Straße 8, ist ab Mittwoch, 11. Oktober, eine neue Ausstellung zu sehen.

Das Blauschimmel Atelier stellt in den Räumen des städtischen Beratungsbüros seine Werke aus. Die Bilder zeigen abstrakte, lebhafte Ausdrücke von Innen- und Außenwelten und wirken in ihrer inneren Dynamik stark emotional. Die Werke wurden von Karen Petzel, Felix Beilstein und Klaus Jürgen Janßen gemalt.

Das Blauschimmel Atelier wurde 1998 als gemeinnütziger Verein gegründet und ist ein Ort gelebter Inklusion. Hier begegnen sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen unterschiedlicher Generationen und Kulturen, um miteinander künstlerisch tätig zu sein.

Die Ausstellung kann während der offenen Sprechzeiten im SPN besucht werden. Offene Sprechzeiten hat der Senioren- und Pflegestützpunkt in der Straßburger Straße 8 immer montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr.
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