ganz-oldenburg.de –
DAS Stadtmagazin im Internet
 
ganz-oldenburg.de – DAS Stadtmagazin im Internet

Nadorst

Seiteninhaltsliste einblenden 

Kabellos in der Stadtteilbibliothek Flötenteich

07.03.2018 10:35 Uhr

Freies WLAN ergänzt digitales Angebot

Ganz im Zuge der Digitalisierung steht allen Besucherinnen und Besuchern in der Stadtteilbibliothek Flötenteich während der Öffnungszeiten ab sofort kostenloses WLAN zur Verfügung.

In der Stadtteilbibliothek Flötenteich wird, wie bereits an den Standorten Eversten und Ofenerdiek, als Name des verfügbaren WLAN „Stadtbibliothek OL“ angezeigt. Nach dem Verbinden informiert eine Vorschaltseite über die Nutzung des kostenfreien und unbegrenzten Internetzugangs.

Neben dem privaten Surfen ermöglicht das WLAN auch den Zugriff auf die digitalen Services der Stadtbibliothek: Im mobilen Bibliothekskatalog (www.oldenburg.mobilopac.de) kann nach ausleihbaren Medien gesucht sowie Reservierungen und Verlängerungen getätigt werden. Über die Onleihe-App ist es möglich, eBooks, Hörbücher (eAudios) und digitale Zeitschriften (eMagazine) zu entleihen. Zusätzlich stehen mit der online abrufbaren Version der Munzinger-Datenbank und des Brockhaus fundierte und zitierfähige Hintergrundinformationen zu wichtigen Personen und vielfältigen Themen zur Verfügung. Abrufbar sind die digitalen Services nicht nur mobil mit Android- und Apple-Geräten, sondern auch über den heimischen PC oder Laptop. Lediglich ein gültiger Bibliotheksausweis wird dafür benötigt.
nach oben

Stadt richtet Energieberatungsstelle im „Zukunftsquartier Nadorst“ ein

07.03.2018 10:14 Uhr

Kampf gegen Schimmel ist Schwerpunktthema im März und April

Für das „Zukunftsquartier Nadorst“ (im Bereich Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp) hat die Stadt Oldenburg eine Energieberatungsstelle im Gemeindezentrum Nadorst, Hartenkamp 18, eingerichtet. Ziel ist es, vorrangig Eigentümer und Mieter dieses Quartiers, darüber hinaus aber auch aus ganz Nadorst, kostenlos und neutral über Möglichkeiten des Energiesparens zu informieren.

Erfahrungen zeigen, dass in den meisten Haushalten Energiekosten von mindestens einem Viertel eingespart werden können – oftmals mit einfachen Mitteln, zum Beispiel mit optimierten Einstellungen von Heizungspumpen, Reglern, Heizkurven und Raumtemperaturen, mit einer bedarfsgesteuerten Warmwasserbereitung oder dem Austausch von stromfressenden Haushaltsgeräten und alten Glühlampen.

Die Energieberatungsstelle ist mit Ausnahme von Ferienzeiten jeden zweiten Dienstag im Monat von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Für die Beratungstermine am 13. März und 10. April steht das Thema „Schimmel im Haus –Was nun?“ im Fokus. In älteren und bislang energetisch nicht oder nur teilweise sanierten Häusern bilden sich an Gebäudeecken und Fensterlaibungen leicht Schimmelflecken. Erklärt wird, warum der Schimmel bei Kälte so gut wächst, wie man ihn fachgerecht entfernt und wie man dafür sorgt, dass sich kein Schimmel mehr bildet.

Weitere Beratungsschwerpunkte sind:
• energiesparendes Bauen
• energetische Gebäude- und Anlagensanierung
• Optimierung von Heizungsanlagen
• Nutzung regenerativer Energien
• Wärmebrücken, Luftundichtigkeiten
• energiesparende Haushaltsgeräte
• verschiedene Fördermöglichkeiten
• Energiesparverhalten
• Feuchtigkeits- und Schimmelvermeidung

Neben der kostenlosen Beratung im Gemeindezentrum Nadorst besteht auch die Möglichkeit, Termine für eine Energieberatung bei sich zu Hause zu vereinbaren. Eine Anmeldung für eine Beratung ist nicht notwendig. Mitgebracht werden können Energieabrechnungen und/oder Gebäudepläne. Als Ansprechpartnerin fungiert Bärbel Dreyer-Schierz, Fachdienst Umweltmanagement, Telefon 0441 235-3893, E-Mail: baerbel.dreyer-schierz@stadt-oldenburg.de

Hilfestellung zu den oben genannten Themen gibt es auch bei der Energieberatung von Klima(+)Oldenburg; mehr Informationen sind unter www.klimaplus-oldenburg.de zu finden.
nach oben

Erfolgreicher Start für »TrostReich«

22.02.2018 10:31 Uhr

Ab März in eigenen Räumen Am Pantentbusch 6

Die erste Mitgliederversammlung des im Juli 2017 gegründeten Vereins TrostReich e. V. bot Gelegenheit für eine ausgesprochen positive Bilanz der ersten Monate. »Wir haben lange überlegt, ob wir das stemmen können. Ich selbst war aufgrund meiner beruflichen Erfahrung zuversichtlicher als meine Vereinskolleginnen und -kollegen, aber es war ein Sprung ins kalte Wasser«, sagt eine rundum zufriedene Antje Möhrmann aus dem Vorstand.

Im Juli 2017 hat sich TrostReich offiziell von dem in Bremen ansässigen Verein »Trauerland e. V.« abgespalten, weil die Oldenburger sich von der Zentrale zunehmend eingeengt und in ihren Aktionen beschränkt fühlten. Thomas Kossendey, der auch schon Trauerland-Botschafter für Oldenburg war und jetzt erster TrostReich-Botschafter ist, hatte in sich in langen Telefonaten für mehr Selbstständigkeit der Oldenburger Sektion eingesetzt. »Leider kamen wir an der Stelle nicht weiter«, stellt er bedauernd fest.

Also trennten sich die Oldenburger von Trauerland, nannten sich ab sofort »TrostReich e. V.« und sammelten von nun an die Spendengelder für die eigene Vereinskasse ein. »Die Resonanz war überwältigend«, sagt Vorstandsmitglied Hille Ballin. »Ausnahmslos alle Geldgeber standen zu uns, sicher auch, weil wir Spendenaktionen immer personell unterstützen. Viele freuten sich, dass ihre Spenden nun komplett in der Stadt bleiben.«

Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen wurden gefragt, ob sie bleiben oder mitgehen wollten, »und auch hier entschieden sich letztlich alle für den Neuanfang«, freut sich Antje Möhrmann. À propos Ehrenamt: »Die Leiter*innen der Kindergruppen bei TrostReich sind pädagogisch, psychologisch und therapeutisch ausgebildete Ehrenamtliche, weitere Ehrenamtliche werden von diesen fortgebildet. Spenden fließen also vollständig in die Projektarbeit«, erklärt Möhrmann.

Und die Spenden fließen derzeit gut, so gut, dass jetzt eigene Räume angemietet werden konnten. Ab März findet man TrostReich Am Patentbusch 6. »Wir haben jetzt drei Kindergruppen, die sich jeweils 14-täglich treffen. Zusätzlich könnte es in Zukunft noch eine Jugendgruppe geben, falls es mit der Finanzierung klappt. Aber mehr wird es nicht, wir möchten beim ehrenamtlichen Verfahren bleiben«, sagt Antje Möhrmann.

Über wachsende Mitgliederzahlen würde Möhrmann sich aber schon freuen. Für 40 Euro pro Jahr kann man die Arbeit des Vereins dauerhaft unterstützen, es darf aber auch mehr sein. Auch für weitere Ehrenamtliche wäre noch Platz. »Viele Menschen werden aus Zeitgründen erst mit Beginn der Rente ehrenamtlich aktiv. Von daher fehlt es uns vor allem an jüngeren Männern«, erklärt Hille Ballin.

»Wie lange die Kinder von uns begleitet werden möchten, entscheiden sie selbst. Im Durchschnitt bleiben sie zweieinhalb bis drei Jahre bei uns. Je eine erwachsene Person begleitet ein Kind und nimmt an einer Selbsthilfegruppe teil. Im Moment haben wir noch Platz in unseren Gruppen, wir könnten also noch Kinder aufnehmen«, ergänzt Ballin.

Am 14. März wird TrostReich seine Räume der Öffentlichkeit vorführen. Bis dahin müssen die Renovierungsarbeiten abgeschlossen und die gesammelten Möbel platziert sein. Antje Möhrmann, Hille Ballin und auch Thomas Kossendey sind sehr zuversichtlich, dass das klappt.
nach oben