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Energie

Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen

21.10.2017 22:06 Uhr

Vortrag informiert am 26. Oktober im TGO

Die Stadt Oldenburg bietet einen Vortrag zum Thema „Energieberatung für KMU (kleine und mittlere Unternehmen)“ an. Er findet am Donnerstag, 26. Oktober, von 15 bis 17 Uhr im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO), Marie-Curie-Straße 1, statt. Es referiert Diplom-Ingenieur Carsten Mücke, Energieberater für KMU und technische Gebäudeausstattung. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klima(+)Unternehmen“ statt.

Der Referent informiert über das Ziel von Energieberatungen in Betrieben und das aktuelle Angebot der Stadt Oldenburg, die in Kooperation mit der Energie- und Klimaschutzagentur Niedersachsen (KEAN) interessierten Unternehmen einen Beratungsgutschein im Wert von 1.000 Euro anbietet. Informationen zum Energiecheck gibt es online unter www.klimaplus-unternehmen.de.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter www.klimaplus-unternehmen.de oder bei Ralf Blömer vom Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-3615 oder per E-Mail an ralf.bloemer@stadt-oldenburg.de.
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Wohnhaus und Kraftwerk zugleich

20.09.2017 20:12 Uhr

Stadt fördert „Effizienzhaus Plus“-Häuser – Energieverbraucher werden zu Energieerzeugern

Zukunftsweisend für energetisch optimiertes, modernes Wohnen: Die Stadt Oldenburg unterstützt private Bauherren beim Neubau von selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern im Gebiet der Stadt Oldenburg, wenn die energetischen Standards über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen und den Standard eines „Effizienzhaus Plus“ erreichen. Ein „Effizienzhaus Plus“ erzeugt in der Jahresbilanz mehr Energie als es verbraucht. Dabei wird über die aktuellen Vorgaben des Gesetzgebers hinaus auch der Verbrauch an Haushaltsstrom mit einbezogen und ein möglichst hoher Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom gefordert. Die Förderung besteht aus einem Barzuschuss in Höhe von 10.000 Euro je Gebäude.

Bereits in den Jahren 2012 bis 2016 wurden auf Grundlage des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes im Stadtgebiet Oldenburg energieeffiziente Neubauten bezuschusst. Dabei handelte es sich um ein Fördervolumen von insgesamt 430.000 Euro. Der Schwerpunkt lag mit etwa 200 Wohneinheiten beim „Effizienzhaus 55“. Darüber hinaus wurden etwa 80 Wohneinheiten im „Effizienzhausstandard 40“ und vier Wohneinheiten im Standard „Effizienzhaus Plus“ gefördert.

Mit der letzten Verschärfung der Energieeinsparverordnung im März 2016 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ihre Förderprogramme für die Effizienzhäuser 55 und 40 deutlich verbessert. Die sehr günstigen Zinssätze, ein erhöhter Kreditrahmen (bis zu 100.000 Euro je Wohneinheit), verlängerte Laufzeiten (bis zu 30 Jahre) und höhere Zuschüsse je Wohneinheit, zum Beispiel 5.000 Euro für KfW 55 (vorher: 2.500 Euro) bzw. 10.000 Euro für KfW 40 (vorher 5.000 Euro), machen die KfW-Effizienzhausstandards derzeit sehr attraktiv gerade auch für Investoren von Mehrfamilienhäusern. „Vor diesem Hintergrund“, so Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement, „fokussiert die Stadt ihre Förderung nur noch auf das besonders innovative Effizienzhaus Plus, mit dem im Ergebnis Energieverbraucher zu Energieerzeugern werden.“
Ansprechpartnerin im Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg ist Michaela Thomann – sie ist unter der Telefonnummer 0441 235-3089 oder per E-Mail unter michaela.thomann@stadt-oldenburg.de zu erreichen.

Die Förderrichtlinie im Internet: www.oldenburg.de/energie
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Klima(+)Infomontag: „E-Mobilität“

25.03.2017 21:08 Uhr

Am 03. April informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über den aktuellen Stand der E-Mobilität

Mit der Elektromobilität deutet sich eine technologische Zeitenwende im Verkehrsbereich an. In Kombination mit Strom aus regenerativen Quellen sind Elektrofahrzeuge eine nachhaltige Lösung, um dem fortlaufenden Klimawandel entgegenzuwirken. Für eine breite Einführung von Elektrofahrzeugen in den kommenden Jahren ist es daher notwendig, die technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Herr Dr. Jonas Lohmann, Leiter des Kompetenz Centers Mobilität der EWE in Oldenburg wird in seinem Vortrag über die Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen, Förderung und Umfang des Stromtankstellennetzes im Stadtgebiet Oldenburg informieren.

Der Klima(+)Info-Montag findet jeweils am zweiten Montag im Monat von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 statt.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm klima(+)Oldenburg 2017 liegt als Flyer in vielen öffentlichen Einrichtungen aus und ist im Internet unter www.klimaplus-oldenburg.de/Veranstaltungen zu finden.
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„Altbau sanieren – Energie sparen und Fördermöglichkeit nutzen“

07.03.2017 10:54 Uhr
Am 13. März informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über energieeffiziente Altbausanierung und dafür zur Verfügung stehende Fördermittel.

Die Bundesregierung unterstützt die energieeffiziente Sanierung von Gebäuden mit 1,5 Milliarden Euro jährlich. Für Privatkunden bietet die KfW - Förderbank Zuschüsse oder Kredite für umfangreiche energetische Modernisierungen und Einzelmaßnahmen an. Das BAFA vergibt Zuschüsse für die „Energieberatung-vor-Ort“, die Nutzung erneuerbarer Energien, sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung. Die Stadt Oldenburg unterstützt mit dem Förderprogramm „Oldenburger Energie-Check“ eine Erstberatung vor Ort und bietet seit Sommer 2015 eine finanzielle Förderung durch ein eigenes Altbausanierungsprogramm an. Doch wie können die Angebote genutzt werden? Welche Kriterien müssen beachtet werden? Wie kommt der Hauseigentümer, der beispielsweise Fenster oder Heizung austauschen oder mit erneuerbaren Energien heizen will, an die Fördergelder? Der Referent Armin Bertram vom Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg erläutert, was genau gefördert wird und wie man bei Antragstellung vorgehen muss.

Der Klima(+)Info-Montag findet jeweils am zweiten Montag im Monat von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 statt.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm klima(+)Oldenburg 2017 liegt als Flyer in vielen öffentlichen Einrichtungen aus und ist im Internet unter www.klimaplus-oldenburg.de/Veranstaltungen zu finden.
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Energiekonzept für das „Zukunftsquartier Nadorst“ fertiggestellt

19.02.2017 19:20 Uhr

Einsparpotenziale erheblich

In den vergangenen zwölf Monaten hat die Stadt Oldenburg ein integriertes Quartierskonzept für das Quartier Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp in Nadorst entwickeln lassen. Darin werden Energiesparpotenziale und klimaschonende Energieversorgungslösungen untersucht und entsprechende Maßnahmen abgeleitet, die zukünftig auf freiwilliger Basis umgesetzt werden können.

Die in dem Konzept dargestellten Projekte und Maßnahmen ergänzen sich mit dem geplanten städtebaulichen Sanierungsverfahren in dem Quartier. „Durch eine kontinuierliche Abstimmung der beiden Projekte sind Synergien für eine insgesamt bessere Lebensqualität im direkten und indirekten Lebensumfeld der Quartiersbewohner zu erwarten“, sagt Baudezernentin Gabriele Nießen. „Ich danke allen Projektbeteiligten, den Eigentümern und den Bürgerinnen und Bürgern für die Mitwirkung und Unterstützung und hoffe auf eine großangelegte Umsetzung der Maßnahmen, Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt.“

Für 13 unterschiedliche Gebäudetypen wurden Steckbriefe erstellt, die Angaben zur Bestandssituation, Modernisierungsmöglichkeiten verschiedener Bauteile sowie eine Kosten-Nutzen-Übersicht enthalten. Das bedeutendste Einsparpotenzial weist die Sanierung von Wohngebäuden bei einer Sanierungsrate im Gebäudebestand von drei Prozent jährlich auf. Die Erweiterung von zwei der vier bestehenden Nahwärmenetze um Blockheizkraftwerke zeigt in einer Modellrechnung das zweithöchste Einsparpotenzial, gefolgt von der Umstellung aller Heizungen, die älter als 20 Jahre sind, auf Brennwerttechnik. Potential sehen die Gutachter zudem in der Verringerung von unnötigen Stromverbräuchen.

Auf Basis der Analysen wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, durch den die klimawirksamen Treibhausgasemissionen mittelfristig um etwa 1.000 Tonnen jährlich vermindert werden können. Björn Maaß, Projektleiter Quartierskonzepte der beauftragten Innovation City Management GmbH, ist überzeugt, dass die Umsetzung der in dem Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen realistisch sei, zumal die Stadt nicht bei null anfange, sondern über umfangreiche Erfahrungen verfüge. „Die in Bottrop bereits erprobten Projekte im klimagerechten Stadtumbau zeigen, dass solche Maßnahmen mit der Unterstützung verschiedener Akteure auch in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich umgesetzt werden können.“

Aufgabe des jetzt geplanten und auf drei Jahre angelegten Quartiersmanagements ist es, alle Grundstückseigentümer, aber auch Mieterinnen und Mieter zu überzeugen und zu motivieren, die Maßnahmenvorschläge umzusetzen und von Fördermöglichkeiten zu profitieren. Die im Gebiet tätigen Wohnungsbaugesellschaften und andere Projektbeteiligte haben ihre Kooperationsbereitschaft bereits zugesagt. Vorgesehen sind unter anderem Informations- und Beratungsangebote im Quartier und auf Wunsch auch bei Bürgerinnen und Bürgern zu Hause. Ziel ist es, die Maßnahmen zur energetischen Gebäude- und Anlagensanierung möglichst warmmietenneutral zu realisieren.

Das Quartierskonzept wurde durch die KfW- und die NBank finanziell gefördert. Mit der Entwicklung des Konzepts wurden die Büros Innovation City Management aus Bottrop und die Gertec Ingenieurgesellschaft aus Essen beauftragt. Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie weitere relevante Akteure wurden über die Zielsetzung und das Vorgehen informiert und daran beteiligt.
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Stadt verleiht
Energieeffizienzpreis an Unternehmen

16.02.2015 06:00 Uhr

Erster Preis geht an Corpus GmbH


Vier Oldenburger Firmen wurden am heutigen Freitag, 13. Februar, mit dem 2014 von der Stadt erstmals ausgelobten Energieeffizienzpreis für Unternehmen ausgezeichnet.
Die Verleihung fand mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Stadtbaurätin Gabriele Nießen im Alten Rathaus statt.

Mit dem ersten Preis wurde die Corpus GmbH, vertreten durch Dr. Wolfgang Oschkenat, ausgezeichnet.
Hervorgehoben wurde die konsequent effiziente und ressourcenschonende Wärme- und Stromversorgung durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) und Photovoltaik sowie die Umsetzung zahlreicher nicht- und kleininvestiver Energiesparmaßnahmen. Die eingesparte CO2-Menge im Vergleich mit einer herkömmlichen Heizungsanlage wird über eine gut sichtbare Tafel ständig aktuell angezeigt. Die Tafel gibt zusätzlich Anlass, das Thema Energieeinsparung mit den Mitarbeitern und Kunden zu besprechen.
Ein weiteres Unternehmen und eine Schule sowie mehrere Privatpersonen wurden von Corpus bereits in Bezug auf die Erneuerung der Heizungsanlage durch ein BHKW beraten.
Mitarbeiterausflüge und Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln und täglich genutzte Dienstfahrräder runden den nach Meinung der Stadt besonders anerkennenswerten ganzheitlichen Ansatz der Corpus GmbH ab.

In seiner Laudatio sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Mit dem Preis möchten wir das Engagement kleiner und mittlerer Unternehmen würdigen, Energie einzusparen und effizient einzusetzen sowie erneuerbare Energien zu nutzen und so zum Klimaschutz beizutragen. Durch die öffentliche Würdigung soll der Stellenwert dieses für die Stadt umwelt- und wirtschaftspolitisch besonders bedeutsamen Themas hervorgehoben werden, um gleichzeitig andere Unternehmen und Institutionen zu motivieren.“

Die StadtTeilAuto Oldenburg cambio GmbH wurde für ihr dauerhaftes Engagement zur Verringerung von Verkehrs- und Umweltbelastungen in der Stadt ausgezeichnet.
Heute fahren bereits 1.100 Personen mit 28 Fahrzeugen von 12 Stationen. Möglichst vielen Menschen für Privat- und Dienstfahrten mit möglichst wenigen Fahrzeugen ausreichend Mobilität zu bieten und dadurch Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu entlasten ist der Grundgedanke des Carsharings.
Aufgrund des emissionsarmen Fuhrparks und der Kooperation mit dem öffentlichen Personennahverkehr trägt die cambio-Gruppe das Umweltsiegel „Blauer Engel“ für umweltschonende Verkehrsdienstleistung.
Insgesamt verhindern die 28 cambio Fahrzeuge 1.570 Tonnen CO2 pro Jahr.

Die Friedrich Kuhnt GmbH erzielt erhebliche Stromeinsparungen durch eine sehr effiziente Beleuchtung, unter anderem durch LED, und eine Photovoltaikanlage mit Nutzung des selbst erzeugten Stroms. 2014 wurde ein BHKW zur Wärmeerzeugung installiert. Die Stromeigennutzung aus dem BHKW beträgt circa 70 bis 80 Prozent.

Die Oldenburger Vierol AG erzielt durch Solarnutzung und großflächige innovative LED-Beleuchtungstechnik erhebliche Energieeinsparungen und einen Klimaschutzbeitrag von über 400 Tonnen CO2 im Jahr.

Der Energieeffizienzpreis für Oldenburger Unternehmen wird alle zwei Jahre vergeben.


Quelle: Stadt Oldenburg
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Oldenburger Klimaschutzschule geht an den Start

15.02.2015 21:00 Uhr

Neues Angebot des Regionalen Umweltbildungszentrums


Mit der „Mobilen Klimaschutzschule Oldenburg“ bietet das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) ab Mai ein neues Kursangebot für Oldenburger Schulen: Innerhalb von vier Unterrichtsstunden können Schulklassen der Jahrgänge 9 und 10 in Räumen der eigenen Schule das Themenfeld Klimawandel und Klimaschutz mit innovativen Methoden erforschen.
Es werden die Herausforderungen des Klimawandels bearbeitet und mögliche praktikable Lösungsansätze entwickelt. Zunächst eignen sich die Schülerinnen und Schüler an fünf Laptop-Stationen Hintergrundwissen zu den Themenfeldern Klimawandel, Klimafolgen, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit an.
Dabei werden sowohl regionale als auch globale Zusammenhänge thematisiert und in interaktiven Lernaufgaben vertieft. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Fragen zur Klimagerechtigkeit, mit Maßnahmen zur Klimaanpassung in der Region und in anderen Ländern, mit dem ökologischen Fußabdruck als Anzeiger für ein nachhaltiges Leben und mit dem Zusammenhang von Glück und Konsum.

Bei jeder Lernstation wird der mitgeführte reale (Klima-)Rucksack zunächst immer schwerer. Dies geschieht durch Entscheidungen im persönlichen Lebensstil: Wie oft esse ich Fleisch? Wie effizient nutze ich Energie im Haushalt? Woher kommt die Kleidung, die ich trage? Wie lege ich meinen Schulweg zurück – Elterntaxi oder Fahrrad? Und wohin und wie fahre ich in den Urlaub? Durch nachhaltiges Verhalten kann der (Klima-)Rucksack wieder geleert werden.

In der anschließenden Präsentationsphase begeben sich die Jugendlichen auf eine fiktive Lernreise in das Jahr 2030 und entwerfen in Kleingruppen umweltfreundliche Zukunftsvisionen in den Bereichen Konsum, Urlaub, Fortbewegung und Hausbau. Aus der Perspektive des eigenen Erwachsenen-Ichs entwerfen sie das Fortbewegungsmittel und das Haus der Zukunft, schreiben eine Postkarte aus ihrem Urlaub im Jahr 2030, erklären in einer Talkshow ihr Klimaschutzverhalten im Rückblick und demonstrieren als lebende Schaufensterpuppe eine Aussicht auf nachhaltige Trends in der Bekleidungsindustrie.

„Der Klimawandel ist Realität und die Jugendlichen von heute werden in ihrem Leben mit vielen Klimaanpassungsstrategien konfrontiert werden. Mit der Mobilen Klimaschutzschule haben wir ein Angebot, das einerseits globales Wissen vermittelt, andererseits an die Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler anknüpft“, erläutert Dirk Wolf, Lehrer am Umweltbildungszentrum und an der Helene-Lange-Schule.

Die Mobile Klimaschutzschule Oldenburg wurde gefördert von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, der LzO-Stiftung Oldenburg, der energy & meteo systems GmbH, der BFE Oldenburg und der ARSU GmbH Oldenburg.

Weitere Informationen gibt es bei Christel Sahr vom RUZ Oldenburg unter Telefon 0441 248376, per E-Mail an christel.sahr@stadt- oldenburg.de sowie unter www.oldenburg.de/klimaschutzschule .


Quelle:Stadt Oldenburg
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Netzvergabe intransparent?

04.12.2013 09:50 Uhr

Olegeno kommentiert Vorlage des Ausschusses für Finanzen und Beteiligungen

Die Olegeno nimmt die Einschätzung des Gutachterbüros Rödl & Partner in ihrer Zusammenfassung für die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Beteiligungen (Vorlage 13/0881, PDF, 150 KB) mit Verwunderung zur Kenntnis, insbesondere die Einschätzung die Eignungskriterien nicht erfüllt zu haben. Dazu nehmen Nils Grabbe (Vorstand) und Niko Paech (Aufsichtsratsvorsitzender) wie folgt Stellung:

Es ist die Einschätzung der Olegeno und ihrer Juristen, dass die Forderung einer Genehmigung nach § 4 Abs. 1 EnWG im Rahmen des Konzessionsverfahrens nicht mit dem Verfahrensgrundsatz der Diskriminierungsfreiheit zu vereinbaren ist.

Hintergrund: Die Genehmigung nach § 4 Abs. 1 EnWG wird von der Bundesnetzagentur vergeben und ist für den Betrieb eines Energienetzes nötig. Der technische Dienstleister der Olegeno, die Teutoburger Energie Netzwerk eG (TEN), ist in Besitz einer solchen Genehmigung. Als Neukonzessionär kann die Olegeno eine solche Genehmigung erst beantragen, wenn Sie den genauen Zustand und Wert der Netze kennt. Diese Genehmigung zu einer Vorbedingung im Konzessionsverfahren zu machen verletzt nach Einschätzung der Juristen der Olegeno den Grundsatz der Diskriminierungsfreiheit entscheidend.

Im Übrigen hat die Olegeno alle Unterlagen eingereicht, die für eine Genehmigung nach § 4 Abs. 1 EnWG nötig sind und die zum jetzigen Zeitpunkt und Informationsstand erstellt werden können. Dazu gehören insbesondere der Nachweis des nötigen Eigenkapitals und eines Businessplans für die nächsten 20 Jahre.

Die Stadt Oldenburg kann den entstandenen Eindruck der Diskriminierung nur durch eine eindeutige Stellungnahme der Landeskartellbehörde entkräften.

Wenn sich die Stadt Oldenburg und der Rat nicht dem Vorwurf der Intransparenz ausgesetzt sehen möchte, muss das Gutachten von Rödl & Parnter komplett veröffentlicht werden. Nur anhand der Punktevergabe ist die Bewertung nicht zu überprüfen. Die politischen Kräfte sollten zudem in der jetzigen Phase des Konzessionsverfahrens auf eine Offenlegung des zukünftigen Konzessionsvertrages zwischen dem neuen Konzessionär und der Stadt Oldenburg drängen.
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»Schon jetzt ein Gewinn für Oldenburg«

19.11.2013 20:44 Uhr

Olegeno gibt Angebot für das Strom- und Gasnetz ab

»Die Qualität des Angebotes an die Stadt Oldenburg übertrifft meine kühnsten Erwartungen«, freut sich Niko Paech, Aufsichtsratsvorsitzender der Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG. Die Olegeno hat im Vergabeverfahren um die Konzession für den Betrieb des Oldenburger Strom- und Gasnetzes ihr Angebot an die Stadt Oldenburg finalisiert. Sie erfüllt damit die ambitionierten Anforderungen im Rahmen des Vergabeverfahrens. Darüber hinaus wird mit einem innovativen umwelt- und verbraucherfreundlichen Betriebskonzept eindrücklich die Kraft und Dynamik des Engagements der beteiligten Oldenburger Bürgerinnen und Bürger dokumentiert.

»Hier finden die Kompetenz unserer professionellen Experten aus dem Bereich des genossenschaftlichen Netzbetriebes und die Leidenschaft und der Ideenreichtum der Oldenburger, die sich zum Wohl ihrer Stadt engagieren, zusammen. Das Angebot der Olegeno liegt nun vor und bietet der Verwaltung eine Alternative. Es ist damit aus politischer Sicht jetzt schon ein großer Gewinn für die Stadt«, so Paech.

Anlässlich der jüngsten Generalversammlung am 14. November 2013 ergänzte Vorstandsmitglied Dr. Kay Holzkamp, dass »in dem mehr als 300 Seiten umfassenden Angebot viele hundert Stunden Arbeit des Vorstandes und des Teams« lägen. »Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis.«

Im Rahmen der Generalversammlung wurden die Aufsichtsratsmitglieder Prof. Dr.-Ing. Jan Middelberg, apl. Prof. Dr. Niko Paech und Dr. Ulrich Schachtschneider im Amt bestätigt. Neu in den Aufsichtsrat der Olegeno wurde Marie Halbach gewählt. »Mit dem Angebot haben wir einen umfassenden Vorschlag für eine wirklich demokratische Energiewende in Oldenburg vorgelegt: Jeder Cent, den die Olegeno im Netzbetrieb verdienen wird, wird für die Energiewende vor Ort ausgegeben«, betont die 29-jährige Bildungsreferentin für Umwelt und Entwicklung. »Neben den klassischen Aufgaben des Aufsichtsrates ist es mir ein wichtiges Anliegen diesen Grundsatz immer wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rufen.«

Die Olegeno im Netz: www.olegeno.de
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Studie zur Wirtschaftlichkeit von Wärmedämmungen

11.04.2013 06:11 Uhr
Wärmedämmung ist ein Thema, das viele Hausbesitzer interessiert. Und durch eine Erhöhung der Sanierungsrate kann auf örtlicher Ebene ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz erreicht werden. Die Stadt Oldenburg sieht sich in ihrer Klimaschutzstrategie durch eine im Auftrage der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erstellte Studie der Prognos AG zur Wirtschaftlichkeit von Dämmung und effizienter Heiztechnik im Neubau und bei der Altbausanierung bestätigt. Darauf verweist Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement der Stadt Oldenburg.

Die Studie prognostiziert, dass nach jetziger politischer Ausgangslage bundesweit bis zum Jahr 2050 rund 838 Milliarden Euro investiert werden, um wie geplant den Energiebedarf im Gebäudebestand um 80 Prozent zu senken. Mehr als die Hälfte davon werden in die Sanierung von Altbauten fließen. Lässt man hier die ohnehin anfallenden Kosten für Sanierung von defekten Bauteilen einmal außen vor, stehen den Investitionen für Dämmung und effiziente Heiztechnik in Höhe von 237 Milliarden Euro Heizkostenersparnisse von 361 Euro gegenüber. Unter dem Strich ergibt sich hier ein Plus durch energieeffiziente Maßnahmen von 124 Milliarden Euro. Damit sind energieeffiziente Maßnahmen als wirtschaftlich zu bewerten. Für diese Berechnungen wurde eine sehr moderate Energiepreissteigerung von nur einem Prozent angenommen.

Den Ausgaben für staatliche Fördermittel in Höhe von 66 Milliarden Euro stehen der Studie zufolge Einnahmen aus Wachstum und Beschäftigung von 95 Milliarden Euro gegenüber. Weiterhin kommen Arbeitsplätze im regionalen Handwerk hinzu: Es wird bundesweit von etwa 200.000 bis 300.000 Beschäftigten ausgegangen.

Die CO2-Einsparung wird mit 67 Millionen Tonnen beziffert. Was die Studie nicht in Zahlen ausdrücken kann, ist der erhöhte Wohnkomfort, von dem die Nutzer sanierter Gebäude profitieren. „Oldenburger Hausbesitzer, die ihren Altbau sanieren wollen, sollten sich von der aktuellen Diskussion über die Studie nicht verunsichern lassen“, sagt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement. „Leider wurden die Zahlen der Studie mancherorts eindeutig falsch interpretiert. Nicht die Unwirtschaftlichkeit von energieeffizienter Gebäudesanierung, sondern das genaue Gegenteil wird durch die Studie deutlich. Und dies gilt nicht nur auf volkswirtschaftlicher Ebene, sondern in der Regel auch für den Einzelfall, vor allem dann, wenn die energetische Sanierung an eine ohnehin fällige Sanierungsmaßnahme gekoppelt wird.“

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich beim Fachdienst Umweltmanagement unter Telefon 0441 235-3089 zum Thema Energieeffizienz an Alt- und Neubauten informieren. Eine Broschüre zum Thema Altbaumodernisierung kann im Internet unter www.oldenburg.de (Stichwortsuche: Altbaumodernisierung) heruntergeladen werden.
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Gutachten steht im Internet

28.09.2012 06:00 Uhr

Das Gutachten zu den Handlungsoptionen der Stadt bei der Konzessionsvergabe für Gas- und Stromnetze ist jetzt auf der Internetseite der Stadt zu lesen.

Damit folgte die Stadt einem Antrag der Grünen.

konzessionsvertrag.html
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Energierat begrüßt den Beschluss zur Erstellung einer umfassenden Studie

15.12.2011 08:35 Uhr
Der Energierat Oldenburg begrüßt den Beschluss von SPD und Grünen, eine umfassende Studie zur Neu-Konzessionierung der Gas-und Stromnetze in Auftrag zu geben. Es war das ursprüngliche Anliegen des Energierates in der Frage der Neu-Konzessionierung, dass der Vertrag mit EWE nicht ohne Prüfung von Alternativen einfach erneuert wird. Diesem Ziel ist Oldenburg jetzt einen Schritt näher gekommen.

So wie in der ersten Einschätzung des Wirtschaftsprüfers Göken, Pollak & Partner, so hat nun auch die Finanzdezernentin in der Vorlage für den Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen ihrerseits eine erste Bewertung vorgenommen. Die gegensätzlichen Ergebnisse machen um so eindringlicher deutlich, dass eine fundierte unabhängige Analyse bislang fehlt, und unterstützen unsere ursprüngliche Forderung nach der Erstellung einer umfassenden Studie.

Der Stadt sei empfohlen, die Ergebnisse der Studie zunächst abzuwarten und das Wettbewerbsfahren ergebnisoffen durchzuführen. Wichtig wäre die Beauftragung eines Gutachters, der noch nie für einen der vier großen Energiekonzerne sowie einen der Mitbewerber tätig war.

Die Aussage von Frau Meyn, eine Neukonzessionierung sei einer Rekommunalisierung aus ökonomischer Sicht überlegen, ist aus Sicht des Energierates ein unzulässiger Vorgriff auf die Ergebnisse der Studie sowie des Wettbewerbsverfahrens.
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