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Wirtschaft

Meinung der Oldenburger Unternehmen ist gefragt

21.08.2017 09:08 Uhr

Stadtverwaltung startet Fragebogenaktion zum Wirtschaftsstandort Oldenburg

Mehr als 1.500 Gewerbebetriebe mit Sitz in der Stadt Oldenburg erhalten in diesen Tagen einen Fragebogen aus der Stadtverwaltung. Nachdem die Wirtschaftsförderung der Stadt bereits in den Jahren 2007 und 2012 über zwei erfolgreiche Unternehmensbefragungen mit hohen Rückläufen viele konkrete Anknüpfungspunkte für ihre Arbeit erhalten hatte, soll mit der diesjährigen Befragung die hohe Standortbindung der heimischen Betriebe noch weiter unterstützt werden. Weiteres Ziel dieser Aktion ist es, einen besseren Überblick über die Anforderungen der Unternehmen an die städtische Wirtschaftsförderung zu gewinnen. „Auf der Grundlage der betrieblichen Angaben können wir erkennen, in welchen Handlungsfeldern wir ansetzen müssen und welche zukünftigen Maßnahmen den höchsten Nutzen für unsere ansässigen Betriebe bringen werden“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er hofft auf eine intensive Beteiligung der Gewerbetreibenden.

In dem vierseitigen Fragebogen geht es neben einer Bewertung der Stadt als Wirtschaftsstandort um konkrete Entwicklungsabsichten der Betriebe. „Nur wenn wir wissen, wo demnächst Kapazitäten erweitert werden sollen, können wir unsere Angebote zur verstärkten Fachkräftesicherung und unsere Maßnahmen zu einem nachhaltigen Flächenmanagement bedarfsgerecht ausrichten“, sagt der Amtsleiter für Wirtschaftsförderung, Klaus Wegling. Außerdem möchte die Wirtschaftsförderung verstärkt Unterstützung in dem für die Betriebe wichtigen Bereich der Kooperationsförderung und im Themenfeld Digitalisierung leisten.

In der Stadtverwaltung hofft man erneut auf eine gute Resonanz. Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung zu wenden (Telefon 0441 235-3846). Außerdem kann der Fragebogen ab dem 23. August über die Homepage der Stadt aufgerufen und direkt online unter www.stadt-oldenburg.de/wirtschaft beantwortet werden.
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Unternehmen richten Blick nach Osten

10.08.2017 10:00 Uhr

Erster deutsch-polnischer Wirtschaftstag am 27. September in der LzO-Zentrale

Polen gilt bei deutschen Unternehmen als einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Mittel- und Osteuropas. Auch für die Region Oldenburg lohnt sich ein geschäftlicher Blick nach Osten: Gemeinsam mit der LzO lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg polnische und deutsche Unternehmen und Institutionen zum 1. Wirtschaftstag Oldenburg-Polen ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 27. September, von 13.30 bis 18 Uhr und einem anschließenden Abendprogramm in der LzO-Zentrale, Berliner Platz 1, in Oldenburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Mit dem Wirtschaftstag soll der wirtschaftliche Austausch zwischen Polen und der Region Oldenburg gefördert und ausgebaut werden. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft informieren über Möglichkeiten der bilateralen Zusammenarbeit und geben Einblicke in ihre bisherigen Erfahrungen. Branchenworkshops zu den Bereichen Energie/Möbelindustrie/Automotive ermöglichen einen intensiven Austausch zwischen deutschen und polnischen Unternehmerinnen und Unternehmern und schaffen das Forum für eine erste Kontaktaufnahme.

Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind im Internet zu finden unter www.oldenburg.de/wirtschaftstag-polen. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Kathrin Siemer, erreichbar unter Telefon 0441 235-2818 oder per E-Mail an kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de.
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Name für Café gesucht

01.08.2017 10:33 Uhr
von Daniel Lüllmann

Ab 1. Dezember 2017 betreibt die Teilhabe gGmbH, eine 100%ige Tochter der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) das Café im Horst-Janssen-Museum/Stadtmuseum. Mit einem Namenswettbewerb soll ein Name für das Café gefunden werden.

Wie soll es heißen, das Café im Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum, welches die Teilhabe gGmbH im Dezember als Arbeitsprojekt für Menschen mit Beeinträchtigungen eröffnet? Diese Frage wird nun öffentlich gestellt. An dem Namenswettbewerb kann sich jeder beteiligen, der einen kreativen Vorschlag hat. Die Ideen können bis zum 30.08.2017 per E-Mail an info@wfbm-oldenburg.de oder per Post an die Teilhabe gGmbH, Rennplatzstraße 203 in 26135 Oldenburg unter dem Stichwort „Namenswettbewerb Museumscafé“ eingereicht werden.

Eine Jury wird unter den Einsendungen den besten Vorschlag auswählen. Der Gewinner erhält einen 75 € Gutschein, der im Café oder dem Kaufhaus der Werkstätten (KDW) eingelöst werden kann.
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Auf der Suche nach herausragenden Kreativleistungen

18.07.2017 20:16 Uhr

CREATIVE_AWARD wird erstmals verliehen – Bewerbungsfrist endet am 15. August

Auf der Suche nach besonderen Impulsen aus der Kreativwirtschaft: Das Oldenburger Netzwerk „cre8 oldenburg“ verleiht in diesem Jahr erstmals den „CREATIVE_AWARD“. Mit dem Preis werden gelungene Best-Practice-Beispiele von Kreativschaffenden aus den Bereichen Design, Werbung, Text, Illustration, Web/Games/IT, Theater, Fotografie, Film, Musik, Kunst, Textil, TV/Radio, Architektur, Verlagswesen, Bildung/Coaching oder Events ausgezeichnet. Durch den „CREATIVE_AWARD“ soll gezeigt werden, wie in der Kreativwirtschaft neue und attraktive Produkte, Prozesse und Dienstleistungen für Wirtschaft, Institutionen und Gesellschaft entwickelt und angestoßen werden können. Die Jury setzt sich aus Experten der Branche zusammen.

Der „CREATIVE_AWARD“ wird von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg sowie dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium unterstützt. Es werden drei Preise in Form von Gutscheinen im Wert von 1.200 Euro, 800 Euro und 400 Euro vergeben. Die Gutscheine gelten für frei wählbare Dienstleistungen innerhalb des Netzwerkes „cre8 oldenburg“.

Bewerben kann sich, wer aus der Region kommt und in den vergangenen Jahren ein engagiertes, ungewöhnliches, spannendes, erfolgreiches, nachhaltiges oder anderweitig bemerkenswertes Projekt gemeinsam mit einem Unternehmen realisiert hat. Das kann zum Beispiel die Entwicklung eines neuen Produktes, eine innovative Außendarstellung oder ein neues Marketingkonzept sein.

Der „CREATIVE_AWARD“ wird am Sonnabend, 16. September, im Rahmen der „2. CREATIVE OLDENBURG“ verliehen. Diese Messe der Kreativwirtschaft findet vom 14. bis 17. September in der bau_werk Halle am Pferdemarkt statt.

Bewerbungsschluss ist am Dienstag, 15. August. Weitere Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung findet man im Internet als Download unter www.cre8oldenburg.de/creative_award/
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Messe rückt Kreativwirtschaft in den Fokus

12.07.2017 20:30 Uhr

Bis zum 15. Juli für „2. CREATIVE OLDENBURG“ anmelden

Nach dem großen Erfolg bei der Premiere vor zwei Jahren veranstaltet das Netzwerk für Kreativwirtschaft cre8 oldenburg von Donnerstag, 14. September, bis Sonntag, 17. September, eine neue Auflage der Messe „CREATIVE OLDENBURG“.

Im Rahmen der viertägigen Messe in der bau_werk Halle am Pferdemarkt haben Ausstellerinnen und Aussteller aus den Bereichen Design, Software, Werbung, Text, Illustration, Fotografie, Film, Musik, Kunst, Architektur und Theater die Möglichkeit, sich mit Ständen und Präsentationen der Wirtschaft und der Öffentlichkeit vorzustellen. Parallel zu den Ausstellungsständen wird ein umfangreiches und vielfältiges Begleitprogramm in Form von Vorträgen und Diskussionsrunden geboten. Die Eröffnung der Messe erfolgt durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und eine Vertreterin oder einen Vertreter des Landes.

Wer als Aussteller und/oder in Form einer Präsentation oder eines Vortrags zu Themen der Kreativwirtschaft an der Messe teilnehmen möchte, kann sich bis Samstag, 15. Juli, per E-Mail an messe@cre8oldenburg.de bewerben. Unter dieser E-Mail-Adresse erteilen die Organisatoren auch weitere Auskünfte.

Die Messe „CREATIVE OLDENBURG“ wird durch das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg organisiert und durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und das Wirtschaftsministerium Niedersachsen gefördert.
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Informationsveranstaltung zur Abfallvermeidung

22.03.2017 10:03 Uhr
Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktthemas „Unser Müll“ lädt das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Mehrweg- statt Einweg-Becher ein. Am Donnerstag, 30. März, werden im Technischen Rathaus, Industriestraße 1, Eingang C, Raum 245/246, ab 14 Uhr drei unterschiedliche Mehrwegbecher und die dazugehörigen Systeme vorgestellt. Allen gemeinsam ist die Bestrebung, die Menge an Einwegbechern für den beliebten „Coffee to go“ zu verringern und damit einen aktiven Beitrag zur Abfallvermeidung und zum Umweltschutz zu leisten.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Bäckereien, Cafés, Coffee-Shops und alle weiteren Anbieter von Heißgetränken außer Haus, die in Zukunft gern auf Einwegbecher verzichten möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist noch bis Montag, 27. März, unter Telefon 0441 235-3246 oder per Email an agenda21@stadt-oldenburg.de möglich.
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Freisprechung Goldschmiede 2017

02.03.2017 08:37 Uhr
Im feierlichen Rahmen hat die Gold- und Silberschmiede Innung Oldenburg–Ostfriesland die frischgebackenen Geselleninnen und den frischgebackenen Gesellen nach alter Sitte im beisein der Familien und Ausbildern "Freigesprochen". Sie mussten sich wie früher schon vor unserem Lehrlingswart hinknien und wurden dann mit dem Ringriegel (ein Werkzeug zum Schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig erlegte er ihnen neue Pflichten auf, dass sie unserem Beruf Ehre machen sollen und nur Gutes über ihren Meister erzählen sollen. Dann durften sie wieder aufstehen und ihren Gesellenbrief bei mir, dem Obermeister in Empfang nehmen. Alle hatten viel Spaß dabei und wir hatten einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der 3,5 Jahre Lehrzeit.

Innungsbeste mit der Note sehr gut/sehr gut wurde Karoline Lange (Goldschmiede Speckmann – Oldenburg)
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Aufstallungspflicht für Geflügel wird aufgehoben

19.02.2017 19:25 Uhr
Die Aufstallungsanordnung für sämtliches in der Stadt Oldenburg gehaltene Geflügel wird ab Freitag, 17. Februar, aufgehoben. Grundlage ist der Erlass des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums vom 13. Februar, nach der in Kommunen mit weniger als 1.000 Stück Geflügel pro Quadratmeter die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung des hochansteckenden Geflügelpestvirus aufgehoben werden sollen.

Da aber nach wie vor von einem hohen Eintragsrisiko der Geflügelpest in Nutzgeflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel ausgegangen werden muss, insbesondere bei Haltungen in der Nähe von Wasservogelrast- und Wildvogelsammelplätzen, sollten weiterhin physikalische und funktionelle Barrieren zwischen dem Lebensraum von Wildvögeln und den Geflügelhaltungen errichtet werden.

Nach Wegfall der Aufstallungspflicht steht nun die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen zur Minimierung des Risikos eines direkten und indirekten Kontakts von Hausgeflügel mit infizierten Wildvögeln besonders im Vordergrund. Insbesondere die indirekten Eintragungswege (von Wildvögeln verunreinigtes Futter, Wasser oder verunreinigte Einstreu, aber auch mit Wildvogelkot kontaminiertes Schuhwerk oder Fahrzeuge) müssen verhindert werden; wesentliche Maßnahmen sind hier die Reinigung und Desinfektion von eventuell kontaminierten Gegenständen, das Aufstellen von Desinfektionswannen an den Stalleingängen und das Tragen von Schutzkleidung im eigenen Geflügelbestand. Zur Einhaltung der Grundregeln zur Gewährleistung der Biosicherheit sind alle Geflügelhalter auch weiterhin gesetzlich verpflichtet. Die Nichtbeachtung der besonderen Schutzmaßregeln stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Allen Geflügelhaltern wird die Einhaltung folgende Schutzmaßnahmen dringend empfohlen:
• Personen, die Geflügelhaltungen aufsuchen, sollten andere Geflügelhaltungen in den folgenden 72 Stunden nicht betreten.
• Vermeidung der gemeinsamen Nutzung von Geräten und Fahrzeugen durch Geflügelhaltungen.
• Beschränkung von Fahrzeug- und Personenverkehr in Geflügelhaltungen auf das unerlässliche Maß.
• Kein Kontakt von Jägern, die mit Federwild in Berührung gekommen sind, zu Geflügel.
• Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln.
• das Eindringen von Wildvögeln in Auslaufbereiche des Hausgeflügels sollte durch eine Begrenzung des Auslaufs nach oben und seitlich zum Beispiel durch Wildvogel-dichte Netze oder Gitter wirksam unterbunden werden

Nähere Informationen gibt es beim Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen unter der Telefonnummer 0441 235-4610. Die Allgemeinverfügung ist auch im Internet unter www.oldenburg.de zu finden.
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»Wir brauchen Fachkräfte«

22.12.2016 10:23 Uhr

Neue Anlaufstelle für Ausbildungssuchende und Unternehmen

Schülerinnen und Schüler ohne Einserschnitt haben es oft schwieriger, nach dem Schulabschluss einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dabei sind immer mehr Unternehmen auch auf Bewerber mit schwächeren Noten angewiesen, da sie dringend Nachwuchs benötigen. Um diesem Problem – sowohl für Jugendliche als auch für Unternehmen – zu begegnen, wurde eine weitere Beratungsstelle am Wendehafen eingerichtet, die für Ausbildungswillige eine Anlaufstelle sein soll. Sie ist für alle, die eine Ausbildung machen wollen, aber auch für Unternehmen gedacht, die Interesse daran haben, diesen jungen Menschen eine Chance zu geben.

Das Team Wendehafen der Stadt Oldenburg hat 2015 das Projekt „Oldenburger Ausbildungsmodell“ gestartet, das sich explizit auf die Vermittlung von problembehafteten Jugendlichen spezialisiert hat. Es wird durch den Zusammenschluss von drei Projektpartnern realisiert. So sind neben dem Team Wendehafen (Projektträger) die Beratungsfirma bbf sustain und das Institut für ökonomische Bildung (IÖB) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg am Projekt beteiligt.

Ziel ist es, Unternehmen die Fachkräftepotenziale von diesen jungen Menschen zugänglich zu machen und Betreuungsleistungen anzubieten, die den Umgang mit schwächeren Kandidatinnen und Kandidaten erleichtern oder ermöglichen. „Wir freuen uns, mit diesem Projekt, neben den vielfältigen Angeboten speziell für Jugendliche in der Jugendberufshilfe, auch ein passendes Angebot für Betriebe und Unternehmen vorhalten zu können“, sagt Clarissa Dennerlein, Teamleiterin des Team Wendehafen.

Interessierte finden das Projekt in den Räumlichkeiten des Teams Wendehafen, in der Bloherfelder Straße 39. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung gibt es unter der Telefonnummer 0441 235-2973 oder per E-Mail an teamwendehafen@stadt-oldenburg.de.
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Wenn das 16. Jahrhundert dem Jahr 2016 begegnet

10.11.2016 20:13 Uhr

Goldschmiedeinnung prämiert wieder Nachwuchs-Arbeiten

von Carsten Lienemann

Es ist inzwischen gute Tradition: An jedem ersten Novemberwochenende ist die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland mit einer Gemeinschaftsausstellung zu Gast im Einrichtungshaus Ullmann. Trotz der zusätzlichen Aufgaben anlässlich des 180. Geburtstags wollte Ullmann-Inhaber Frieder Schmidt keine Ausnahme machen, und so stellten die Goldschmiedinnen und -schmiede zum bereits neunten Mal in Folge vom 4. bis zum 6. November ihre Vitrinen in seinem Haus auf.

Ebenso traditionell wird die Ausstellung am Abend vorher eröffnet, und zwar mit der Preisverleihung im Nachwuchswettbewerb. Die Auszubildenden aus dem ersten bis vierten Lehrjahr und die jungen Gesellinnen und Gesellen hatten wie in jedem Jahr beeindruckende Arbeiten eingereicht, diesmal zum Thema »16. Jahrhundert trifft 2016«. Keine leichte Aufgabe für die Jury, Gewinner und Platzierte zu bestimmen.

Die Preise übergaben Lehrlingswart Thomas Kunke, Innungsmeister Andreas Speckmann und Harald Lesch von der VR-Stiftung an 15 Preisträgerinnen und einen Preisträger (s. u.).

Die dritte traditionelle Aktion in Verbindung mit dieser Ausstellung ist noch nicht ganz so alt: Immerhin zum 5. Mal haben die Innungsmitglieder Anhänger gebaut, die die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung gewinnen konnten. 500 Lose standen dafür zur Verfügung, jedes kostete 5 Euro. Der Erlös von 2500 Euro wird in diesem Jahr an das Diakonie-Projekt »Volle Teller für Wohnungslose« gehen. Darüber freuten sich der theologische Vorstand Pfarrer Thomas Feld und der Geschäftsführer des Diakonischen Werks Oldenburg-Stadt Heinz Hermann Buse.

Ein Thema für den Wettbewerb im nächsten Jahr wurde auch bekanntgegeben. Auf Vorschlag von Martina Preuß dürfen die Auszubildenden sich dann mit der »Stein-Zeit« beschäftigen.

Die Musik an diesem Abend kam vom Saxophon-Trio »Magenta 3«.

Die Preisträger_innen:
1. Lehrjahr
1 Katja Telschow
2 Merle Themann
3 Cora Josephine Matyszent
Belobigung Lina Gerken

2. Lehrjahr
1 Johanna Frederike Marx
2 Mathis Voß
3 Ronja Kittner

3. Lehrjahr
1 Jennifer Thomassen
2 Mia Alvermann
3 Wiebke Scholz, Kaja Mertens

4. Lehrjahr
1 Karoline Lange
2 Johanna Püschner

Gesellen
1 Stephanie Wandelmaier
2 Franziska Ruhe
3 Franziska Ahlers

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Rolle rückwärts oder Salto nach vorne?

20.05.2016 17:59 Uhr

Oldenburger Energiecluster zieht fünf Jahre nach Fukushima gemischte Bilanz

Nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima hatte die Bundesregierung den gerade erst revidierten Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen und die Energiewende eingeläutet. Fünf Jahre nach dieser Entscheidung soll der Ausbau erneuerbarer Energien durch feste Korridore und Ausschreibungen gedeckelt werden. Der Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. zog auf seiner Dialogveranstaltung eine geteilte Bilanz.

Rund 60 interessierte Teilnehmer waren der Einladung des OLEC am Freitag, 20.Mai 2016, gefolgt. „Nach aktuellen Analysen wird die Windenergie dieses Jahr zum ersten Mal mehr Strom produzieren als die Atomkraft. Der Anteil erneuerbarer Energien hat sich seit dem vor fünf Jahren beschlossen Ausstieg aus der Kernenergie beinahe verdoppelt und die Energiewende ist zu einem Exportschlager geworden“, zog Roland Hentschel, erster Vorsitzender des Netzwerkes, ein durchaus positives Fazit aus den letzten fünf Jahren. Ursprünglich hatte die Politik den großen Stromkonzernen noch im Jahr 2010 eine Laufzeitverlängerung von bis zu zwölf Jahren für die Atommeiler in Aussicht gestellt und damit den Ausstieg der vorherigen Regierung wieder einkassiert. Diese Entscheidung wurde im Zuge der Reaktorkatastrophe vom März 2011 aber wieder revidiert.

Für die Zukunft der erneuerbaren Energien sieht es allerdings nicht so rosig aus. Im Zuge der jüngsten Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) tritt die Politik auf die Bremse. Zum einen soll es für alle Technologien feste Obergrenzen für den Ausbau geben und der Anteil am Stromverbrauch auf maximal 45 Prozent bis 2025 begrenzt werden. Aktuell sind es bereits 33 Prozent. Dieses Limit hält Peter Meiwald, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/die Grünen, für falsch. „Wir bräuchten eigentlich noch mehr regenerativen Strom, um diesen auch für die Elektromobilität und die Wärmeerzeugung zu nutzten“, sagt er. Die gegenteilige Meinung vertrat auf dem Podium Esther Chrischilles vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW). Das Institut hatte erst kürzlich eine Studie dazu vorgelegt. „Wir haben zu viel Strom und sind beim Ausbau erneuerbarer Energien eher über dem Soll“, sagt sie auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Komponente.

Bisher wird der Ausbau von den Stromkunden über die EEG-Umlage finanziert. Das waren 2015 Vergütungen in Höhe von rund 24 Milliarden Euro oder umgerechnet 200 Euro pro Haushalt. „Die Kosten haben sich seit 2011 verdoppelt und steigen durch die Absenkung der Vergütungen noch jährlich um etwa zwei Milliarden Euro. Auch bei der Klimabilanz hat sich nicht so viel getan, weil es zunächst um die Atomenergie und nicht um die Kohlekraftwerke geht“, rechnete Chrischilles vor. Sie hält die steigenden Differenzkosten zwischen der Vergütung erneuerbarer Energien und den historisch billigen Strompreisen von bis zu 2,5 Cent die Kilowattstunde an den Spotmärkten für problematisch. „Der Stromverbrauch der zahlenden Kunden korreliert eben nicht mit deren Einkommen. Daher kann der Staat die Förderkosten nicht automatisch auf die Verbraucher umlegen. Stattdessen sollte über ein Steuermodell nachgedacht werden“, betonte sie. Zudem monierte sie, dass es bis heute keine Vorstellung darüber gebe, wie lange die Anschubförderung regenerativer Technologien überhaupt dauern solle und dass es fragwürdig sei, dass die Politik mit ihren Deckeln und nicht der Wettbewerb entscheidet, welche Technologien sich durchsetzen.
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Jede Tasche ein Unikat

15.03.2016 19:28 Uhr
von Daniel Lüllmann

Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. produzieren aus alten Werbebannern, die bei Heimspielen des VfL Oldenburg zum Einsatz kamen, modische Taschen. Diese werden demnächst im VfL Fanshop und dem Kaufhaus der Werkstätten in der Oldenburger Innenstadt käuflich zu erwerben sein. Der Gewinn aus dem Verkauf kommt einem inklusiven Kunstprojekt zugute.

Durchschnittlich ist ein Werbebanner in der EWE-Arena vier Meter lang und einen Meter breit. Die Banner bestehen aus einer festen und robusten PVC-Folie, die im Volksmund auch LKW-Plane genannt wird. So liefert jedes Banner 4 m² hochwertiges Material für die neuen Taschen, die ab sofort bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) gefertigt werden.

Jede Saison werden ca. 5 Werbebanner aussortiert, und so häuften sich mit der Zeit etliche Quadratmeter im Lager des VfL Oldenburg an. „Wir haben lange überlegt, was wir mit den Bannern machen, zumal es keine gute und umweltfreundliche Entsorgungsmöglichkeit gab“, sagt Stefan Eickelmann (Marketingleiter des VfL Oldenburg). Die zündende Idee kam bei einem Gespräch mit Gerhard Wessels (Vorstand der GWO) am Rande eines Bundesligaspiels der Handballdamen. „Nun geben wir die alten Werbebanner an die GWO ab und lassen aus ihnen Taschen in der dortigen Näherei fertigen. So wird das Material recycelt und es entstehen coole Bundesliga-Unikate. Jede Tasche hat durch die verschiedenen Aufdrücke der Banner ein anderes Design und es gibt unterschiedliche Modelle.“, so Eickelmann weiter. Produziert werden Shopper und Messenger-Bags oder auch Handytaschen.

„Uns gefällt der Nachhaltigkeitsgedanke und gleichzeitig organisieren wir für unsere Beschäftigten eine tolle Arbeit - das passt zu unser Philosophie.“, betont Gerhard Wessels. Die Taschen werden demnächst im Kaufhaus der Werkstätten und dem VfL-Fanshop erhältlich sein. Die Käufer unterstützten gleichzeitig einen guten Zweck, der Gewinn aus dem Verkauf kommt dem inklusiven Kunstprojekt „Kunst im Quartier“ zugute.
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Perspektivwechsel mit dem PerspektivScheck

15.03.2016 08:30 Uhr

Gutschein für Unternehmen und Gründer


Mit dem PerspektivScheck bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg Unternehmen, Gründerinnen und Gründern einen Gutschein für finanziell geförderte Beratungsleistungen an. Sie will damit die Schwelle für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kreativschaffenden senken und Kooperationen fördern.

Der PerspektivScheck umfasst fünf Beratungsstunden im Gesamtwert von 300 Euro. Der Förderanteil durch die Wirtschaftsförderung beträgt dabei 200 Euro, der Eigenanteil des Unternehmens 100 Euro. Der PerspektivScheck kann für eines von zwei verschiedenen Angeboten in Anspruch genommen werden: Zum einen können Unternehmen im FabLab (Fabrication Laboratory) Oldenburg mit fachkundiger Unterstützung an technischen Fragestellungen arbeiten. Unter Verwendung von Geräten wie 3D-Druckern, einem Lasercutter, einer CNC-Fräse oder einem Styroporschneider können sie eigene Ideen und Produkte weiterentwickeln und entsprechende Prototypen anfertigen.
Zum anderen können interessierte Unternehmen eine Kreativberatung des 3x3 Projektbüros zu einer betrieblichen Fragestellung erhalten. In Zusammenarbeit mit Kreativschaffenden werden innovative Strategien entwickelt. Je nach Aufgabe steht hierfür ein Pool von derzeit 85 Kreativunternehmen zur Verfügung.

Der Fotograf Ronny Walter hat beispielsweise das FabLab genutzt: Er war auf der Suche nach einer individuellen Verpackung für hochwertige Hochzeitsfotos mit seinem eigenen Logo, in der er seinen Kundinnen und Kunden die Bilder überreichen könnte. Diese Idee wurde im FabLab weiterentwickelt. In mehreren Schritten wurden Prototypen entworfen, bevor schließlich mit dem Lasercutter eine Box mit einer Schublade für die Bilder und für den USB-Stick angefertigt wurde.

Die Unterstützung des 3x3 Projektsbüros hat beispielsweise die Unternehmerin Marie-Therese Herbers in Anspruch genommen. Sie leitet das Personalvermittlungsunternehmen „Qualifizierte Teilzeitarbeit“, dass in den Bereichen Job Sharing und Teilzeitarbeit auf Führungsebene tätig ist, und wünschte sich eine gezieltere Kundenansprache. Auf den PerspektivScheck war sie auf der Kreativwirtschaftsmesse Creative Oldenburg 2015 aufmerksam geworden. Gemeinsam mit dem 3x3 Projektbüro hat sie zum einen ihr Produktportfolio stringenter auf Unternehmen und Jobsuchende ausgerichtet, zum anderen mit der Werbeagentur „Vorsicht bissig“ die Angebote kundengerecht auf einer neuen Website präsentiert. Herbers ist sowohl mit dem Arbeitsprozess als auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Die Zusammenarbeit mit der Agentur war sehr kommunikativ und produktiv.“

Der PerspektivScheck wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gefördert. Ansprechpartner sind Patrick Günther im FabLab, per E-Mail an pg@kreativitaet-trifft-technik.de, und Peer Holthuizen beim 3x3 Projektbüro, per E-Mail an info@3mal3.net.
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VIEROL AG und Evangelisches Krankenhaus Oldenburg gewinnen den OLLY

02.12.2015 16:08 Uhr

Familienfreundliche Unternehmen in Oldenburg gekürt

OLLY, der Preis für familienfreundliche Unternehmen in Oldenburg, geht in diesem Jahr in der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen und Institutionen“ an die VIEROL AG und in der Kategorie „Große Unternehmen und Institutionen“ an das Evangelische Krankenhaus Oldenburg. Die Preisverleihung fand am Dienstag, 1. Dezember, im Rahmen des Oldenburger Unternehmertreffs „Kontaktpunkt Wirtschaft“ bei Möbel Buss vor etwa 280 Gästen statt. Die Laudatio hielt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Vorsitzender der OLLY-Jury. Zusammen mit Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, übergab Oberbürgermeister Krogmann die Pokale und Urkunden. Erstmals in der OLLY-Geschichte wurde zudem ein Bewerber außerhalb der beiden Kategorien gewürdigt. Für das beispielhafte und vorbildliche Engagement in der betrieblichen Kindertagespflege wurde die KiTaP Mühlengarten eG mit einer Urkunde ausgezeichnet.

In ihrem Gastvortrag betonte Ministerin Rundt: „Von familienfreundlichen Maßnahmen profitieren beide Seiten. Die Beschäftigten, weil sie Beruf und Familie vereinbaren können und die Unternehmen, weil zufriedene Mitarbeiter motivierter sind und seltener fehlen.“

In seiner Laudatio lobte Oberbürgermeister Krogmann die beteiligten Firmen und Institutionen: „Alle Bewerber im Rahmen der zwei Kategorien zeichnen sich ausnahmslos durch großes Engagement in der Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. Das Thema ist Teil der Unternehmensphilosophie und ist im Leitbild des Betriebs oder der Institution verankert“. Zudem berücksichtigen alle Firmen neben der Kinderbetreuung auch die Betreuung zu pflegender Angehöriger. Jede einzelne Bewerbung habe eine hohe Qualität – insofern sei das Jury-Votum nach intensiven Beratungen getroffen worden.

Die VIEROL AG hat die Jury-Mitglieder mit ihrem Gesamtkonzept zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders überzeugt. Zu nennen sind hier insbesondere die Aufnahme der Familienfreundlichkeit in die Unternehmensphilosophie, die bewusste Einbindung der Führungskräfte, die Möglichkeit für Teilzeitkräfte, Führungspositionen zu übernehmen, die Einrichtung der Großtagespflegestelle VIEROLINO mit der Übernahme der Betreuungskosten, das Angebot der Vertrauensarbeitszeit, die Gewährung von bezahltem Sonderurlaub aus familiären Gründen zusätzlich zum 30-tägigen Jahresurlaub oder eine einwöchige ganztägige Sommerferienbetreuung auf dem Betriebsgelände. Insgesamt befand die Jury das Engagement für ein Unternehmen dieser Größenordnung als besonders vorbildlich. Ebenfalls mit der Vielzahl und Qualität an Maßnahmen und Angeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat sich das Evangelische Krankenhaus Oldenburg hervorgetan: Ob es zum Beispiel die schriftliche Fixierung dieser Angebote in einem „12 Familien-Pluspunkte-Programm“, die individuellen Arbeitszeiten, die Möglichkeit der Mitnahme des Kindes an den Arbeitsplatz und die Einrichtung von Spielecken, die Einrichtung der Großtagespflegestelle Klinikzwerge, das „Essen to go“, die anteilige Übernahme von Kinderbetreuungskosten, das „Eltern-Starter-Paket“ oder die Unterstützung bei der Auswahl von Ferienangeboten in der Region ist. Insgesamt befanden die Jury-Mitglieder, dass sich das Evangelische Krankenhaus als großes Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen mit einem stimmigen Gesamtkonzept familien-freundlich aufgestellt und den Beweis erbracht habe, dass dies selbst bei einem 24-Stundenbetrieb möglich ist. Die Jury bestand aus folgenden Institutionen und Einrichtungen: Handwerkskammer Oldenburg, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, Arbeitgeberverband Oldenburg und der Stadt Oldenburg. Namentlich bedankte sich Oberbürgermeister Krogmann als Jury-Vorsitzender bei Jürgen Lehmann (Arbeitgeberverband Oldenburg), Klaus Higgen (Handwerkskammer Oldenburg), Björn Schaeper (Oldenburgische IHK), Dr. Frank Lammerding (Amt für Jugend und Familie), Inge von Danckelman (Amt für Personal- und Verwaltungsmanagement) und Klaus Wegling (Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg). Die undotierte Auszeichnung wurde in 2015 zum fünften Mal verliehen. 2007 sind das Unternehmen Büsing & Fasch (BÜFA) und die Physiotherapiepraxis Dillmann-Willers ausgezeichnet worden, in 2008 erhielt die EWE AG den Preis. LzO und die Firmengruppe Eriksen konnten im Jahr 2010 überzeugen. Preisträger in 2012 waren die Stadtbäckerei Schröder und die Oldenburgische Landesbank.
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Fast 600 Qualifizierungsmöglichkeiten
für Flüchtlinge

16.11.2015 07:00 Uhr

IHK befragt Mitgliedsunternehmen Oldenburg.

von Herausgegeben von der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer






Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), brachte es in seinem Schreiben an Ausbildungsbetriebe der Region auf den Punkt: „Der starke Strom an Zuwanderern ist für unsere Gesellschaft und damit auch für uns, die Unternehmerinnen und Unternehmer, eine riesige Herausforderung.
Neben den vielen Unwägbarkeiten sollten wir die Chance sehen, die damit verbunden ist: Die Gewinnung neuer Mitarbeiter mit Potential“.

Um diese Chance zu nutzen und bei der Bewältigung der großen Integrationsaufgabe zu helfen, hatte der IHK-Präsident die Mitgliedsbetriebe der IHK gebeten, für Flüchtlinge zusätzliche Ausbildungs-, Praktikums- oder Einstiegsqualifizierungsplätze zur Verfügung zu stellen.
Über 130 Unternehmen aus dem Oldenburger Land haben sich gemeldet – und sie bieten fast 600 Qualifizierungsmöglichkeiten. „Ein erfreuliches Zwischenergebnis“, so Stuke. „Nun müssen wir alles daran setzen, dass gemeinsam mit den anderen Arbeitsmarktpartnern die Vermittlung von Flüchtlingen in Ausbildung, Praktikum oder Beschäftigung gelingt.“
In enger Kooperation mit den Agenturen für Arbeit, den Jobcentern und dem Verein pro:connect (Oldenburg) wird in den kommenden Wochen daran gearbeitet, die gemeldeten Stellen möglichst passgenau zu besetzen.
„Hier sind Netzwerkarbeit und die Nutzung von Synergien gefragt“, sagt Stuke.

In den Firmen komme es darauf an, mit den Mitarbeitern über die Integration zu sprechen und sich darauf vorzubereiten. Integration sei nicht nur Chefsache – konkret geschehe im Unternehmen die Integration „an der Werkbank“.

Zudem haben bei einem Treffen die Spitzen von IHK, Handwerkskammer und Landwirtschaftskammer beschlossen, bei der Integration von Flüchtlingen sehr eng zusammenzuarbeiten.
Eine Arbeitsgruppe wird konzeptionelle Vorschläge zur Integration erarbeiten, die auch anderen Institutionen zugänglich gemacht werden sollen.

Ansprechpartner für Unternehmen, die noch freie Stellen für Flüchtlinge nennen möchten, ist der Fachkräfteberater der IHK, Heiner Paffenholz, Telefon 0441-2220-473, Fax 0441-2220-5473, E-Mail: paffenholz@oldenburg.ihk.de.


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Sehr gute Resonanz bei den „Promotiedagen“

07.11.2015 09:00 Uhr

Niederländische Messe hat sich als binationales Unternehmertreffen etabliert


Mit 19 Firmen und Institutionen präsentierte sich in diesem Jahr der „Oldenburg Plein“ auf den „Promotiedagen“ im niederländischen Groningen. Vom 3. bis 4. November war der Wirtschaftsstandort Oldenburg auf einem der größten Unternehmertreffen des Nachbarlandes vertreten. Höhepunkt des ersten Messetages war der Empfang der Stadt Oldenburg am Abend. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann konnte zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Verwaltung beider Länder begrüßen.

„Die Promotiedagen haben sich als binationales Unternehmertreffen mittlerweile fest etabliert“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann über die große Resonanz beim diesjährigen Messeauftritt. „Groninger und Oldenburger Unternehmen tauschen sich in vielen Bereichen eng aus. Im Laufe unserer seit 25 Jahren bestehenden Partnerschaft sind daraus wertvolle Beziehungen für die wirtschaftliche Entwicklung beider Städte entstanden.“

Neu war in diesem Jahr die Kooperation mit der Handwerkskammer Oldenburg und der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. „Durch diese Partnerschaft konnte der Wirtschaftsregion eine sehr gute Plattform geboten werden. Diese Form der Zusammenarbeit könnte sich zu einem bewährten Modell für die kommenden Promotiedagen entwickeln“, bilanziert Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg.

Der zweite Ausstellungstag startete traditionell mit dem Unternehmerfrühstück, bei dem die Aussteller zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen durften. Auch Michael Remmers, Sprecher der Aussteller des „Oldenburg Plein“, zieht ein positives Fazit: „Es konnten viele neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke ausgebaut werden. Nicht nur grenzübergreifend, sondern auch auf dem Plein haben die teilnehmenden Unternehmen neue Projekte besprochen.“

Neben der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg waren folgende Firmen und Institutionen vertreten: adjutem GmbH, China-Büro Stadt Oldenburg, Denies Deutsch-Nederlands Plus!, Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie – IDMT, Projektgruppe für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, Friedrich Kuhnt GmbH, Handwerkskammer Oldenburg, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, JLG Solution GmbH gemeinsam mit KomReGis Service-Druck und Verlag und pk topologis GmbH, Mediavanti – Content / Concept / Communication, Treuhand Oldenburg GmbH gemeinsam mit HLB Nannen, Wedler Lichtberatung, Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM), Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven (Arbeitgeberservice) und worldiety GmbH.

Die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg organisierte zum neunten Mal den Oldenburg Plein. Mit mehr als 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und mehr als 30.000 Besucherinnen und Besuchern an zwei Messetagen zählen die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ zu den größten Wirtschaftsmessen der Niederlande. In den vergangenen 29 Jahren hat sie sich zu einem hochinteressanten Netzwerktreffen und Türöffner für den Markt in die Niederlande entwickelt.
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Altpapiersammlung in Oldenburg:
OB legt Einigungsvorschlag vor

02.11.2015 06:00 Uhr

Stadt und ARGE einigen sich auf veränderte Form der Kooperation


In einem Mediationsverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg haben sich die Vertreter der Stadt Oldenburg und die ARGE Duales System Oldenburg auf ein verändertes Verfahren bei der Altpapiersammlung verständigt. „Ich freue mich, dem Rat einen tragfähigen Kompromiss vorlegen zu können.
Die Verhandlungen waren gekennzeichnet vom Einigungswillen aller Beteiligten und zu guter Letzt vermeidet das Ergebnis einen langjährigen Rechtsstreit“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Verständigung sieht vor, dass die ARGE für eine Laufzeit von zehn Jahren die Sammlung des Altpapiers durchführt. Dem Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) fließt für den Gebührenhaushalt eine jährliche Ausgleichszahlung zu.
Die Einigung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Rates der Stadt Oldenburg und der Kartellbehörde des Landes Niedersachsen.

Leitlinie der Einigung war unter anderem das Bestreben, dass sich für die Privathaushalte im Stadtgebiet so wenig wie möglich ändern sollte.
Die Papiertonnen, die derzeit für die Sammlung genutzt werden, können auch in Zukunft verwendet werden.
Der Abfuhrtag kann sich im kommenden Jahr ändern.

Der AWB kann die bislang für die Altpapiersammlung eingesetzten Fahrzeuge (Seitenlader) problemlos anderweitig einsetzen.
Durch den Einsatz der Fahrzeuge entfallen sonst erforderliche Ersatzbeschaffungen. Details zu konkreteren Fragen, wie Abfuhrtermine, werden rechtzeitig bekannt gegeben.


Quelle: Stadt Oldenburg
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IHK: Aussichten für 2016 trüben sich ein

22.10.2015 18:00 Uhr

Politische Rahmenbedingungen erschweren Wachstum in Oldenburg.

von PM IHK Oldenburg


Die Unternehmen im Oldenburger Land schauen deutlich skeptischer in die Zukunft als noch vor einigen Monaten. Das ergibt sich aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) im dritten Quartal 2015 bei rund 500 Unternehmen. Mittlerweile rechnen 23 Prozent der befragten Unternehmen mit einer eher ungünstigen Lage für 2016, während 21 Prozent eher optimistisch sind.
Im Vorquartal waren die optimistischen Stimmen noch in der Mehrheit.

Der IHK-Konjunkturklimaindex, der sich aus den Einschätzungen zur aktuellen und erwarteten Geschäftslage zusammensetzt, fällt um drei Zähler auf 110 Punkte. „Vor allem Industrie sowie Verkehrs- und Dienstleistungsgewerbe erwarten, dass sich das Wachstum 2016 verlangsamt“, so Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der IHK.
In der Industrie habe es im ersten Halbjahr nur eine schwache Umsatzentwicklung gegeben. Eine markante Besserung werde nicht erwartet. „Außerdem bleibt abzuwarten, wie sich die VW-Abgasaffäre auswirken wird“, so Peters. Sie sei zur Mitte der Konjunkturumfrage publik geworden, deshalb konnten sie nicht alle Unternehmen in ihren Antworten berücksichtigen.
„Trotz aller Skepsis für die Zukunft: Mit der aktuellen Geschäftslage ist die Mehrheit der Unternehmen zufrieden“, stellt Peters klar. Über 85 Prozent der Befragten bezeichnen sie als gut oder befriedigend. Baugewerbe, Einzelhandel, Großhandel sowie Verkehrs- und Dienstleistungsgewerbe berichten per Saldo sogar von einer besseren Geschäftslage als im Vorquartal. In der Industrie hat sich die Lageeinschätzung gegenüber dem Vorquartal etwas eingetrübt.

Die Beschäftigung bleibt auch in den nächsten Monaten stabil, und auch die Investitionsneigung wird nach den Planungen der Unternehmen 2016 positiv bleiben.
Jeder vierte Betrieb geht von einem höheren Investitionsvolumen aus, rund 16 Prozent planen, es zu reduzieren. Als Investitionsmotive nennen die Unternehmen an erster Stelle den Ersatzbedarf, gefolgt von Rationalisierungsinvestitionen. Kapazitätserweiterungen folgen erst an dritter Stelle.

Rahmenbedingungen werden schwieriger
„Obwohl einige Unternehmen Investitionsplanungen vorantreiben, bleibt das Niveau insgesamt zu gering, um für einen nachhaltigen Aufschwung zu sorgen“, so Peters. Das schwache Wachstum in Europa und in vielen Schwellenländern spiele sicherlich eine Rolle bei der Zurückhaltung.
Zunehmend machten es aber auch die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland den Unternehmen schwer zu investieren. Der Mindestlohn, die Rente mit 63, die den Fachkräftemangel verschärft, Änderungen bei der Erbschaftsteuer, aber auch die Russland-Sanktionen seien hierfür Beispiele.
Mittlerweile seien über 45 Prozent der befragten Betriebe mit den Rahmenbedingungen unzufrieden. „Dies ist eine klare Aufforderung an die Politik, Reformen umzusetzen, die wirtschaftliches Wachstum fördern und nicht behindern“, so Peters. „Mehr Wachstum wäre möglich.“
Die Stimmung bei den Einzelhändlern hat sich gegenüber dem Vorquartal verbessert. Der Grund dafür ist eine insgesamt zufriedenstellende Umsatzentwicklung in der Branche. Die steigenden Umsätze führen dazu, dass der Handel zukünftig mehr investieren will.


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»Herzensperle« bringt erneut 1600 Euro für Trauerland

07.09.2015 21:16 Uhr
In der Galerie D'OR im Herbartgang überreichten Inhaber Manfred Buchmesser und der Obermeister der Gold- und Silberschmiede-Innung, Andreas Speckmann, am Montag, 7. September, einen Spendenscheck über 1600 Euro an die Trauerland-Mitarbeiterinnen Carolin de Witt und Hille Ballin.

Seit Oktober des Jahres 2013 bieten die beteiligten Goldschmiedebetriebe mit der »Herzensperle« ein für den Verkauf zu Gunsten von Trauerland entworfenes Schmuckstück an. Beim Verkauf fließt der gesamte Reinerlös an den Verein »Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V.«

»Schon einmal konnten wir einen Spendenscheck über 1.620 € übergeben. Nun sind inzwischen weitere 1.600 € eingegangen und wir möchten Trauerland dieses Geld für Ihre Arbeit zur Verfügung stellen. Wir sind zuversichtlich, auch in Zukunft viele Interessierte für unsere Aktion zu gewinnen«, sagt Andreas Speckmann. Jedes Schmuckstück wird individuell nach den Wünschen des Kunden gefertigt und ist somit ein Unikat. »Wir freuen uns, dass wir dank dieses Schmuckstücks und dem Engagement der beteiligten Goldschmiede eine kontinuierliche Unterstützung bekommen können«, so Carolin de Witt.
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Azubis meistern Abschlussprüfung

21.07.2015 10:55 Uhr
Drei Auszubildende zum Metallfeinarbeiter und vier Auszubildende zum Werker im Gartenbau haben im Juli ihre Prüfungen erfolgreich bestanden.

Seit 2010 können junge Menschen bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) im Bereich aqua (Ausbildung, Qualifizierung und Arbeit) eine Ausbildung absolvieren. Angeboten werden die Ausbildungen zum Metallfeinarbeiter und zum Werker im Gartenbau. Auch der dritte Ausbildungsjahrgang beider Fachrichtungen hat die Prüfungen gemeistert und die Auszubildenden erhielten in einer Feierstunde ihre Facharbeiterbriefe und Abschlusszeugnisse.

Die dreijährige duale Berufsausbildung zum Metallfeinbearbeiter und zum Werker im Gartenbau wird nach den Regelungen der Industrie- und Handelskammer Oldenburg bzw. der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ausgebildet. Vor diesen Kammern legten die Absolventen jetzt auch ihre Prüfungen ab. Die Ausbildung wird in den GWO im Auftrag der Agentur für Arbeit durchgeführt. Interessenten können sich bei der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven im Team Reha/SB informieren.
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Ansiedlung Ostmann Gartencenter

26.05.2015 07:00 Uhr
von CMO-Pressemitteilung


Ein Hauptinteresse des City-Management Oldenburg (CMO) ist es, die Zentralität der Stadt Oldenburg zu stabilisieren und weiter zu erhöhen.

Die Ansiedlung eines großen Gartencenters in der Nachbarschaft von Möbel Buss in Tweelbäke trägt sicherlich erheblich dazu bei, die Zentralität von Oldenburg zu verbessern. Ein Gartencenter dieser Größenordnung ist ohne Zweifel eine Attraktion mit Alleinstellungsmerkmal im Einzugsgebiet von Oldenburg.

Zu bedenken gilt es aber auch, dass ein Gartencenter dieser Größenordnung immer auch zentrumsrelevante Sortimente führen wird, die die Innenstadt von Oldenburg direkt betreffen. Ob und wie der Umfang dieser Sortimente verträglich zur Innenstadt positioniert wird, gilt es gutachterlich zu berechnen. Ein solches Gutachten liegt dem CMO derzeit nicht vor. Eine Beschränkung der Verkaufsfläche für innenstadtrelevante Sortimente auf 10% der geplanten Gesamtverkaufsfläche sind üblich.

Die Ablehnung einer Ansiedlung im Jahr 2007/2008 an derselben Stelle wurde, (wenn ich mich recht erinnere), damit begründet, dass die im Einzelhandelsentwicklungskonzept (EEK) ausgewiesenen Solitärlagen nicht weiter wachsen sollten. Die jetzt zur Verabschiedung ausgelegte Fortschreibung des EEK weist einerseits einen Bedarf an diesen Sortimenten in Oldenburg aus, andererseits wird von einer Erweiterung in den Solitärlagen unter besonderen Prämissen geschrieben. Somit wäre mit dem fortgeschriebenen EEK eine Ansiedlung eher möglich als auf Grundlage des noch bestehenden EEK.

Das City-Management Oldenburg setzt sich insbesondere für ansiedlungswillige Familienunternehmen ein, gerade auch wenn diese aus dem Oldenburger Einzugsgebiet stammen. Beides ist bei dieser geplanten Ansiedlung der Fall.
Alleinstellungsmerkmale durch regionale Unternehmen sind in der Handelslandschaft für Oldenburg im Vergleich zu anderen Städten Standortvorteile und steigern die Attraktivität von Oldenburg.

Das CMO sieht bei einer Neuansiedlung in einer Flächengrößenordnung von 10.000-15.000 m² immer auch eine Gefährdung der bestehenden Betriebe, deren Marktanteile sich möglicherweise neu verteilen. Verträglichkeitsgutachten und auch das Einzelhandelsentwicklungskonzept sind dazu da, das Risiko zu minimieren und Existenzen von Firmen zu schützen.

Wir vertreten den Standpunkt, dass bestehende Betriebe, die sich erweitert haben oder neu angesiedelte Betriebe die ebenfalls beträchtliche Investitionen getätigt haben, von der Stadt Oldenburg eine überschaubare, befristete Zeitspanne an Investitionssicherheit ausgesprochen bekommen, bevor weitere Mitbewerber dazu kommen. Dies ist leider in der Vergangenheit nicht immer realisiert worden.
Das CMO steht damit zu dem Grundsatz: Investitionssicherheit: Ja - Konkurrenzschutz: Nein!


Friedrich-August Fisbeck
1. Vorsitzender
City Management Oldenburg e. V.

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Niedersächsisches Wirtschaftsministerium unterstützt Kreativwirtschaft

12.05.2015 20:16 Uhr

Staatssekretärin Behrens überreicht OB Krogmann den Förderbescheid

Die Kreativwirtschaft in Oldenburg kann sich über einen Förderbescheid aus dem Wirtschaftsministerium des Landes freuen. Insgesamt 95.000 Euro Förderung erhält die Stadt Oldenburg für die Verstärkung einer Zusammenarbeit von Kreativwirtschaft und weiterer Wirtschaft. Am 12. Mai hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann in Hannover den Förderbescheid von Staatssekretärin Daniela Behrens vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Empfang genommen. „Eine Stärke der Kreativwirtschaft ist, dass sie nicht an den Grenzen ihres eigenen Sektors aufhört, sondern Treiber von Innovationen in anderen wachsenden Sektoren ist. Sie ist inzwischen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Oldenburg“, freut sich Jürgen Krogmann über die Wachstumsperspektiven dieser Branche.

„Wir wissen, dass die Kreativwirtschaft nicht nur für sich selbst ein starkes Innovationspotenzial besitzt, sondern auch als Innovationstreiber für andere Branchen fungiert und so einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesamtwirtschaft leistet. Daran knüpft auch das Netzwerk Cre8 an, für das wir heute einen Förderbeschied übergeben haben. Cre8 hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2011 als engagiertes und stabiles Netzwerk etabliert. Die vorgesehenen Maßnahmen im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Projektes stellen eine konsequente Weiterentwicklung des bisherigen Aktivitäten dar“, sagt Staatssekretärin Daniela Behrens.

Das Konzept zur Kooperation von Kreativwirtschaft und weiterer Wirtschaft zielt mit acht Bausteinen genau auf diesen kreativen Transfer ab. Einer davon ist die Veranstaltungsreihe cre8_dialog ab Mai, in der Kreativ-Unternehmen zeigen, wie Dienstleistungen und Produkte aus der Kreativbranche die Wettbewerbsfähigkeit in ausgewählten Branchen verbessern kann. Erste Dialogpartner sind die Gastronomie und der Einzelhandel, weitere folgen. Das BarCamp im Juli ist zugleich Tagung, Workshop und offenes Meeting, bei dem die Experten aus der Teilnehmerschaft ihr Wissen und ihre Erfahrungen anderen Interessierten in parallel laufenden Sessions diskutieren. Das in der Szene sehr geschätzte Format spricht diesmal explizit die gesamte Wirtschaft an, die hier innovative Themen und aktuelle Trends und vielleicht sogar neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden kann. Erstmals wird es einen Kreativen Marktplatz geben, auf dem Kreativunternehmen ihre Dienstleistungen und Produkte der Wirtschaft und der Öffentlichkeit in Form einer Kreativen Messe vor stellen, an Ständen, in Workshops und mit interessantem Programm.

Basis des Konzepts war ein Strategieworkshop im Januar mit 26 Teilnehmern aus der Oldenburger Kreativwirtschaft sowie Vertretern der Oldenburger Wirtschaftsförderung, der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer sowie dem Regionalbüro Niedersachsen/Bremen des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, in dem über die zukünftige Ausrichtung des Netzwerks cre8 oldenburg zu den folgenden Themen diskutiert wurde.

Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung für cre8 oldenburg ist Ina Lehnert-Jenisch, erreichbar unter 0441 235-2105 oder ina.lehnert-jenisch@stadt-oldenburg.de. Weitere Informationen unter www.cre8oldenburg.de.
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Goldschmiede-Innung wählt Vorstand neu

01.04.2015 14:12 Uhr
Die Mitglieder der Gold- und Silberschmiede Innung Oldenburg-Ostfriesland haben ihren Vorstand 2015-2018 neu gewählt. Dabei wurden Obermeister Andreas Speckmann aus Oldenburg, Lehrlingswart Thomas Kunke aus Wiefelstede, Schriftführerin Irene Mätzke-Rischmann aus Wildeshausen und Schatzmeister Manfred Buchmesser aus Oldenburg in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist die Stellvertretende Obermeisterin Meike Domsky aus Leer.

Die Mitglieder der Innung sprachen dem Vorstand einstimmig Ihr Vertrauen aus.

Die Amtsperiode beträgt 3 JahreObermeister Andreas Speckmann aus Oldenburg, Lehrlingswart Thomas Kunke aus Wiefelstede, Schriftführerin wurde Irene Mätzke-Rischmann aus Wildeshausen und Schatzmeister Manfred Buchmesser aus Oldenburg in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist die Stellvertretende Obermeisterin Meike Domsky aus Leer
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Goldschmiedeinnung spricht Lehrlinge frei

18.02.2015 09:18 Uhr
Im feierlichen Rahmen hat die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland die frischgebackenen Gesellinnen nach alter Sitte im Beisein der Familien und Ausbilder "freigesprochen". Sie mussten wie früher schon vor dem Lehrlingswart Thomas Kunke niederknien und wurden dann mit dem Ringriegel (ein Werkzeug zum schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig erlegte er ihnen als neue Pflichten auf, dass sie unserem Beruf Ehre machen sollen und nur Gutes über ihren Meister erzählen sollen. Dann durften sie wieder aufstehen und ihren Gesellenbrief bei Andreas Speckmann, dem Obermeister in Empfang nehmen. Alle hatten viel Spaß dabei und wir hatten einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der 3,5 Jahre Lehrzeit.


Foto:  V.l.n.r. Obermeister Andreas Speckmann, Laura Pille (Platinschmiede - Bremen), Lena Ahrenholtz (Kunke GmbH - Wiefelstede), Franziska Ruhe (Juwelier Weiß GmbH & Co KG – Vechta), Kirsten Goldmann (Goldschmiede Lea Körfer - Wilhelmshaven), Nathalie Thill (Klaus Matthey – Dornum), Phillipp Domhardt (Koch & Bergfeld Corpus / Florian Blume – Bremen), Sabrina  Wagner (Goldschmiede Anja Rieken – Schortens)  Lehrlingswart Thomas Kunke
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Startschuss für neuen Carsharing-Transporter

30.01.2015 08:00 Uhr

Zusammenarbeit von AStA, Stadt und cambio
30. Fahrzeug ergänzt bisheriges Angebot


Der Vorstand des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (AStA) der Universität, Stadtbaurätin Gabriele Nießen und cambio-Geschäftsführer Klaus Göckler haben am Mittwoch, 28. Januar, an der Carsharing-Station „Westkreuz“ den Startschuss für den neuen cambio-Transporter gegeben. Dieser umzugstaugliche Fahrzeugtyp ist das 30. Fahrzeug im Gesamtangebot und ergänzt die bisherigen Kleinwagen, Minivans und Kombis.

„Wir arbeiten schon seit neun Jahren sehr gut mit cambio zusammen“, erläutert Katharina Corleis, Vorstandssprecherin des AStA der Carl von Ossietzky Universität. „Einerseits vermitteln wir unseren Studierenden die Möglichkeit mit cambio mobil zu sein, andererseits nutzen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter cambio-Fahrzeuge. Die Anzahl der Fahrten nimmt stetig zu und damit auch die Nachfrage nach Fahrzeugen, mit denen ein Umzug möglich ist.“
AStA-Sprecher Nikolaj Schulte-Wörmann ergänzt: „Andere ASten betreiben dafür eigene Fahrzeuge – mit allen Aufwänden, Kosten und Risiken. Wir haben abgewogen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es günstiger ist, wenn wir cambio bei der Anschaffung des Transporters unterstützen. Mit dem Preis und der Dienstleistungsqualität sparen wir unter dem Strich Aufwand und Geld – und erhalten trotzdem ein breites Fahrzeugangebot für die Studierenden.“

Auch die Stadt Oldenburg unterstützt den Ausbau des Angebotes. „Carsharing stellt bei unseren Planungen die vierte Säule eines umfassenden und umweltgerechten Mobilitätsangebots dar“, erläutert Baudezernentin Gabriele Nießen und fährt fort: „Es ergänzt das Fahren mit Bus und Fahrrad und das Zufußgehen und entlastet die Stadt langfristig vom Parkdruck und von Umweltbelastungen. Darüber hinaus ist das Thema Carsharing ein fester Bestandteil des vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossenen, integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes sowie des Strategieplanes Mobilität und Verkehr. Daher begrüßen wir die Ausweitung des Angebotes an Fahrzeugtypen, denn es macht das Oldenburger Carsharing für alle Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver.“

„Wir freuen uns, mit der Unterstützung des AStA und der Stadt diesen Schritt wagen zu können und möchten auch von den Emissionen her ein Zeichen setzen. Mit seinem Ausstoß von lediglich 166 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer gehört dieser Transit ‚ECOnetic‘ zu den verbrauchsgünstigsten Transportern“, betont Klaus Göckler, Geschäftsführer von cambio Oldenburg. „Der Durchschnitt der Emissionen der gesamten Oldenburger Flotte liegt aktuell bei nur 101 g CO2/km – im Vergleich zu mehr als 134 g CO2/km der in Deutschland zugelassenen PKW. Daher tragen wir auch das Umweltsiegel Der Blaue Engel mit Stolz.“

Insgesamt 30 Fahrzeuge an zwölf Stationen stehen den rund 1.150 Oldenburger cambio-Kunden zur Verfügung. cambio Oldenburg wurde für den Energieeffizienzpreis 2015 der Stadt Oldenburg nominiert.
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Oldenburg gibt Startschuss für Fachkräfteinitiative

23.01.2015 08:00 Uhr

Entscheidender Faktor für die Standortqualität


Die Gewinnung von neuen und die Sicherung von vorhandenen Fachkräften wird in den kommenden Jahren eines der zentralen Themen für den Wirtschaftsstandort Oldenburg. „Nur mit guten Fachkräften ist es möglich, den wirtschaftlichen Erfolg der Region zu sichern“, betont Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Daher hat die Stadt Oldenburg heute zusammen mit Oldenburger Unternehmen, den Kammern, der Universität und weiteren Akteuren den Startschuss für eine gemeinsame Strategie zur Fachkräftesicherung gegeben.
Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist hoch, das hat eine Unternehmensbefragung der städtischen Wirtschaftsförderung im Jahr 2012 ergeben. 71 Oldenburger Unternehmen haben einen Bedarf an Arbeitskräften mit Universitäts- oder Fachhochschulabschluss gemeldet.

In der Region bietet sich ein ähnliches Bild, erläutert Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der IHK: „Als IHK richten wir den Fokus vor allem auf die duale Ausbildung im Zusammenspiel von Betrieb und Berufsschule. Denn sie bildet das Rückgrat der ökonomischen Leistungsfähigkeit unserer Region. Unser Ziel ist es auch im Fachkräftebündnis, dafür zu sorgen, dass quantitativ und qualitativ die richtigen Kompetenzen für die Entwicklung unserer Region zur Verfügung stehen.“

Die Gewinnung von Fachkräften hat nicht nur in akademischen Berufen eine hohe Priorität, auch in den Handwerksbetrieben ist das Thema längst angekommen, betont Wolfgang Jöhnk, Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung der Handwerkskammer Oldenburg: „Unsere Betriebe können zurzeit nicht alle Aufträge zügig abarbeiten. Sie suchen Führungspersonal sowie Fachkräfte für Produktion und Dienstleistung. Eine Stärkung der Berufs- und Studienorientierung an allen Schulformen ist notwendig, damit sich auch künftig junge Menschen für eine Berufsausbildung im dualen System entscheiden. Die duale Ausbildung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.“

Die demografische Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit für ein solches Bündnis, gerade die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen wird in den kommenden Jahren deutlich kleiner werden. „Damit wird gerade die Zahl der potenziellen Berufseinsteiger kleiner“, sagt Dr. Thorsten Müller, Vorsitzender Geschäftsführer der Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven. „Deshalb richten wir unsere Ausbildungsinitiative gezielt auch an andere Gruppen, zum Beispiel an junge Erwachsene bis 35 Jahre, die noch keinen Berufsabschluss haben.“

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich um attraktive Arbeitsbedingungen zu kümmern. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und flexible Arbeitszeiten stehen ganz oben auf der Liste der Notwendigkeiten“, betont Jürgen Krogmann, der im Thema Fachkräftegewinnung eines der Top-Themen der kommenden Jahre für die gesamte Region sieht. Die Koordination des gesamten Projektes übernimmt die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.

Die inhaltliche Arbeit soll von einem Kernteam geleistet werden, dem zahlreiche Oldenburger Firmen und die Universität angehören. Bis Ende März soll eine Rahmenvereinbarung der beteiligten Firmen unterzeichnet werden. Gleichzeitig werden sich die Partner bemühen, das Umland in die Initiative mit einzubeziehen.
Gespräche mit den entsprechenden Landkreisen und der Stadt Delmenhorst laufen bereits. „Diese regionale Vernetzung ist besonders wichtig für einen Erfolg der Initiative“, unterstreicht Dr. Joachim Peters.

Bei inhaltlichen Fragen zum Thema „Fachkräfteinitiative“ können sich interessierte Unternehmen an das Standortmarketing der Stadt Oldenburg wenden. (giuseppa.giordano@stadt-oldenburg.de)


Quelle Stadt Oldenburg
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Oldenburgs Beziehungen
zu Südafrika intensivieren sich

29.11.2014 11:00 Uhr

Besuch des Wirtschafts- und Umweltministers aus dem Ostkap


Eine hochrangige Delegation aus dem Eastern Cape (Republik Südafrika), begleitet vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, besuchte heute Oldenburg und wurde von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Rathaus empfangen.

Die achtköpfige Gruppe um den für Wirtschaftsentwicklung, Umwelt und Tourismus sowie Planung und Finanzen zuständigen Minister der Provinz Eastern Cape, Sakhumzi Somyo, setzt sich in erster Linie aus Experten aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Biomasse und Energie zusammen. Vier der anreisenden Gäste arbeiten für die Buffalo City Metropolitan Municipality (BCMM), mit der die Stadt Oldenburg seit 2011 eine Partnerschaft aufbaut und derzeit unter anderem gemeinsame Klimaschutz- und Energieeffizienzprojekte durchführt.

Auf dem Besuchsprogramm der Delegation standen Gespräche bei der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, unter anderem zum Projekt „Hydrothermale Carbonisierung“.
Hierbei geht es um ein chemisches Verfahren zur Herstellung von Gas und Kohle aus Biomasse durch effiziente Nutzung von Kohlenstoff. Zusammen mit anderen Universitäten wird ein Konzept für den Bau und Betrieb einer kontinuierlich arbeitenden Anlage erstellt. Die Nutzung von Biomasse zur Energiegewinnung ist auch in dem ländlich geprägten Ostkap von zunehmender Bedeutung.
Weitere Stationen der Delegation waren: Besuch beim Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) sowie Besichtigungen des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) und einer familienbetriebenen Biogasanlage.
Während des Aufenthaltes wurden momentan laufende Projekte – unter anderem „50 Klimapartnerschaften bis 2015“ und „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)“ – ebenso thematisiert wie neue Kooperationsmöglichkeiten.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zeigte sich angetan von der rasanten, positiven Entwicklung der Beziehungen zwischen Oldenburg und BCMM: „Der Besuch des Ministers mit den verschiedenen Besichtigungsstationen am heutigen Tag im Bereich Energie und Abfallwirtschaft ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass unsere Kompetenzen aus Wissenschaft und Bildung, Wirtschaft und Verwaltung international gefragt sind und in der Bündelung gemeinsam einen Mehrwert für die internationale Zusammenarbeit darstellen. Viele der mit BCMM initiierten Projekte beziehen zudem auch direkt die Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Nichtregierungsorganisationen mit ein, was die Kooperation mit Südafrika auch für die Zukunft besonders attraktiv macht.“

Nach ihrem Aufenthalt in Oldenburg wird die Delegation nach Hannover reisen und von dort aus am 28. November zurück nach Südafrika fliegen.
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Gemeinschaftsausstellung der Gold und Silberschmiedeinnung Oldenburg Ostfriesland

08.11.2014 19:19 Uhr
Bevor am Donnerstag, 30. Oktober, im gut besuchten Einrichtungshaus Ullmann die Preise für die Wettbewerbsarbeiten an die Auszubildenden und Gesellinnen vergeben wurden, erhielten Innungsmeister Andreas Speckmann und Lehrlingswart Thomas Kunke großes Lob. »Was ihr für euren Nachwuchs leistet, ist einmalig und verdient besondere Anerkennung« sagte Ullmann-Inhaber Frieder Schmidt während seiner Begrüßung an die Adresse von Speckmann und Kunke.

Zum siebten Mal war die Gemeinschaftsausstellung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland, im Hause Ullmann zu Gast. Bereits zum 14. Mal wurden anlässlich der Ausstellungseröffnung Arbeiten von Auszubildenden und jungen Gesellen prämiert, die diese zum Thema »Rund um die Welt« erstellt haben.

Inzwischen eine gute Tradition ist die Benefiz-Verlosung von Schmuckstücken, die die Innungsmitglieder auch in diesem Jahr wieder hergestellt haben. 500 Lose zum Einzelpreis von 5 Euro wurden verkauft, der Erlös geht in diesem Jahr an ein Projekt der Schule Borchersweg. Der 2.Förderschulkonrektor Carsten Perkuhn stellte die Schule und das geplante Projekt vor.

Die mit Spannung erwartete Preisverleihung hat inzwischen eine Wertschätzung erreicht, die über die Region hinausgeht, das zeigen Teilnehmerinnen aus Hameln, Hamburg oder Wolfsburg. Die Lehre dauert dreieinhalb Jahre, und so gibt es Auszubildende im ersten bis vierten Lehrjahr, dazu gerade fertige Gesellen, die am Wettbewerb teilnehmen dürfen. In allen fünf Kategorien gab es originelle und handwerklich hervorragende Schmuckstücke. Folgerichtig wurde in der Kategorie 1. Lehrjahr, welche ihre Ausbildung gerade erst begonnen haben, neben der Erstplatzierten zwei Belobigungen ausgesprochen.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von »den Stolz Brothers«.
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ARGE darf weiter sammeln

06.11.2014 09:39 Uhr

Eilantrag gegen Untersagung der Altpapiersammlung erfolgreich

Eilantrag der ARGE gegen Untersagung ihrer Altpapiersammlung erfolgreich Mit Beschluss vom05.11.2014 hat das Verwaltungsgericht Oldenburg dem am 14.07.2014 gestellten Eilantrag der ARGE Duales System Oldenburg gegen die Untersagung ihrer gewerblichen Altpapiersammlung im Bereich der Stadt Oldenburg in vollem Umfang stattgegeben. Die aufschiebende Wirkung des von der ARGE bei der Stadt Oldenburg erhobenen Widerspruches gegen die Untersagung wurde wieder wiederhergestellt.

Das bedeutet, dass die ARGE ihre gewerbliche Sammlung aufgrund der Entscheidung bis auf Weiteres fortsetzen darf. Der zum 01.09.2014 ausgesprochene Sofortvollzug des Sammelverbotes wird nicht wirksam.

In der 60 Seiten umfassenden Begründung kommt das Verwaltungsgericht Oldenburg zu dem Ergebnis, dass die von der Stadt Oldenburg vorgebrachten Untersagungsgründe nicht tragfähig seien. Dies betrifft vor allem die Behauptungen, die gewerbliche Sammlung der ARGE beeinträchtige die Funktionsfähigkeit der öffentlichen Abfallentsorgung oder die Funktionsfähigkeit von Verpackungsrücknahmesystemen. Nach Auffassung des Gerichts begegnet das Verbot deshalb »erheblichen rechtlichen Bedenken, so dass im Verfahren der Hauptsache mit einer Aufhebung dieser Entscheidung zu rechnen ist«.

In den Entscheidungsgründen setzt sich das Verwaltungsgericht Oldenburg auch eingehend mit der Wirtschaftlichkeitssituation des Abfallwirtschaftsbetriebes der Stadt Oldenburg auseinander. Aufgrund dessen eigener Angaben geht es von »keiner besonderen Belastung« aus, die es rechtfertigen könne, die bestehende gewerbliche Sammlung der ARGE zu verbieten.

»Wir fühlen uns durch die nunmehr ergangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts vollen Umfanges in unserer Auffassung bestätigt«, teilt Carsten Heine für die ARGE mit. Es bleibe abzuwarten, ob die Stadt Oldenburg diese Entscheidung akzeptieren wird. Im Eilverfahren bestehe noch die Möglichkeit einer Beschwerde zum Oberverwaltungsgericht Lüneburg, die binnen 14 Tagen ab Zustellung der Entscheidung zu erheben ist. Angesichts der ebenso klaren wie gründlichen Beurteilung der Vorgehensweise der Stadt Oldenburg durch das erstinstanzliche Gericht erscheine ein Rechtsmittel im Eilverfahren allerdings wenig aussichtsreich, zumal das anzurufende Oberverwaltungsgericht Lüneburg in seiner bisherigen Rechtsprechung schon mehrfach behördlichen Sammelverboten entgegengetreten sei, so Heine.
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Modellprojekt Energieeffizienzhaus Buffalo City

18.10.2014 07:00 Uhr

Stadt, Land Niedersachsen, BFE und Next Energy unterstützen Partnerstadt in Südafrika


Die Stadt Oldenburg, Fachdienst Internationale Beziehungen, hat Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Nachhaltige Kommunalpartnerschaft durch Partnerschaftsprojekte“ (NaKoPa) für ein gemeinsames Projekt in der Partnerstadt East London in Höhe von 50.000 Euro eingeworben. Das Programm wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche und entwicklungspolitische Zusammenarbeit (BMZ) verwaltet und von der Bundesagentur „Engagement Global“ verwaltet.

Bei dem Projekt mit einem Gesamtvolumen von 120.000 Euro geht es um den modellhaften Umbau eines Verwaltungsgebäudes in East London in ein Energieeffizienzhaus. Das Projekt wird von Oktober 2014 bis März 2016 durchgeführt werden. Die Partnerstadt East London gibt selber 60.000 Euro dazu, 6.000 Euro Kofinanzierung kommen vom Land Niedersachsen.
Das Land Niedersachsen pflegt Kooperationsbeziehungen zur Partnerregion Eastern Cape (Ostkap) seit knapp 20 Jahren. Die Stadt Oldenburg beteiligt sich mit rund 4.000 Euro. Von Oldenburger Seite werden das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) und das EWE-Forschungszentrum Next Energy beteiligt sein.

Ziel des Projektes ist es, den Energiebedarf des öffentlichen Gebäudes, in dem das Departement for Electrific Affairs untergebracht ist, signifikant zu senken, zugleich eine Schulung für Hausmeister (facility manager) in der einzusetzenden Technik und bei Mitarbeitern im Bereich Energieeinsparung vorzunehmen und der Öffentlichkeit zum Beispiel mittels Display die Energieeinsparung zu vermitteln. Das Projekt soll Vorbildcharakter auch für die energieeffiziente Umgestaltung anderer öffentlicher Gebäude in East London und in der Provinz Eastern Cape haben. Das Departement for Electrific Affairs wurde in den 70er Jahren errichtet und beherbergt 60 Mitarbeiter inklusive einer Bibliothek.

Zunächst sollen Messstellen (smart meter) im Gebäude installiert werden, um detailliert den Energieverbrauch des Gebäudes zu ermitteln. Es sollen dann umfassende Energieeffizienzmaßnahmen und der Einsatz von regenerativen Energieerzeugungsanlagen geplant, simuliert, eingebaut und getestet werden. Hierbei sollen Solaranlagen, möglicherweise Mikro-Wind-Anlagen auf dem Dach des Gebäudes, neue energiesparende Lichtsysteme (LED) und Gebäudeautomatisierung (zum Beispiel automatisches Runterregeln von Klimaanlagen beim Verlassen der Büroräume) zum Einsatz kommen und als Gesamtsystem eingesetzt werden. Parallel sollen vor Ort Informationsmaterial für Nutzer und Besucher erstellt, Schulungsmaßnahmen für Techniker und Nutzer sowie Informationsveranstaltungen für die Regionalpolitik durchgeführt werden. Teil des Projektes werden auch Informationsveranstaltungen in Oldenburg über den Fortgang und Abschluss des Projektes sein.

Das Projekt wird noch in diesem Jahr mit einem umfassenden Fach-Workshop im November 2014 in East London starten. An diesem Workshop werden Vertreter der Stadt – das Projektmanagement wird ebenfalls aus den Fördermitteln bezahlt –, der BFE und Next Energy teilnehmen.

Oberbürgermeister Dr. Gerd Schwandner freut sich über das Projekt und die Förderung: „Die Partnerschaft mit East London hat sich innerhalb kürzester Zeit sehr dynamisch und konkret entwickelt, inzwischen auf vielen Gebieten. Kernstück ist die Energie- und Klimapartnerschaft, da können wir gemeinsam viel bewegen. Die Förderung von NaKoPa durch den Bund ist ein wichtiger Schlüssel für konkrete Ergebnisse, die Kofinanzierung durch das Land zeigt die Wertschätzung, die wir für unser beispielhaftes Engagement in Südafrika in Niedersachsen, aber inzwischen auch national und bei der Botschaft Südafrikas erhalten. Es freut mich besonders, dass mit BFE und Next Energy zwei in Südafrika anerkannte Oldenburger Spitzeneinrichtungen im Bereich Qualifizierung und Wissenschaft mit dabei sind und somit von der Partnerschaft der Städte direkt profitieren.
Neben der Klimapartnerschaft, die wir im März diesen Jahres begonnen haben, ist dies nun das zweite größere Projekt innerhalb eines Jahres, das den Weg für eine langfristige Zusammenarbeit mit unseren Freunden in Südafrika ebnet.“

Bürgermeisterin Zukiswa Ncitha, Buffalo City Metropolitan Municipality (BCMM), sagt:
„BCMM im Ostkap Südafrikas ist heute stolz, gemeinsam mit der Stadt Oldenburg in Niedersachsen bekannt zu geben, dass das NaKoPa-Projekt bewilligt worden ist. Klimaveränderung ist eine globale Realität und BCMM schätzt die Partnerschaft mit Oldenburg in diesem Themenbereich sehr. Der Fokus der südafrikanischen Regierung lag bisher auf Armutsbekämpfung und Beendigung von Rassentrennung als Erbe der Apartheid und weniger auf dem Umweltschutz. Aber das Land engagiert sich nun auch im Bereich grüner Energie und grüner Wirtschaft. Die Erzeugung erneuerbarer Energien hat heute eine Schlüsselbedeutung bei der südafrikanischen Regierung erlangt. Fortschritte wurden im Bereich des Umweltschutzes und in der Umsetzung von Vorzeigebeispielen für nachhaltige Lösungen gemacht.
Das Interesse von BCMM in erneuerbare Energietechnologien und -lösungen geht einher mit der Notwendigkeit, saubere Quellen für Energie mit wenig oder keiner Beanspruchung der Umwelt für die große Mehrheit der Bevölkerung bereitzustellen, die noch nicht einmal Zugang zu Energie hat und in Armut lebt.

Oldenburgs ausgeprägtes Wissen und Erfahrung zusammen mit den Partnern der Stadt, BFE und Next Energy, bietet BCMM den notwendigen Sachverstand und erstmals die Gelegenheit für die Mitarbeiter, sich mehr mit erneuerbare Energie-Lösungen zu beschäftigen, außerdem die Umsetzung des Projektes in der City in den nächsten Monaten mit zu begleiten.
Das Projekt wird sich modellhaft auf Energieeffizienz-Lösungen für das ‚Beacon Bay Electricity Departement’ konzentrieren. Unsere Mitarbeiter in diesem Departement werden Erfahrungen bei der Umsetzung des Projektes sammeln und kontinuierlich nach Abschluss überwachen. Das gibt Gelegenheit, das Projekt auch bei anderen städtischen Gebäuden zu prüfen, um damit kontinuierlich den CO2-Fußabdruck der Stadt zu reduzieren. Die Tatsache, dass wir bei diesem Projekt mitmachen, ist nicht bloß Signal für den Beginn einer Städtebeziehung, sondern als Festigung unserer Partnerschaft anzusehen, die 2011 bereits zum Vorteil beider Städte initiiert wurde.
Mit Bedauern sagen wir ‚Auf Wiedersehen’ zu Dr. Gerd Schwandner, der für eine weitere Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg nicht mehr zur Verfügung steht. Wir haben eine gute und herzliche Beziehung zu ihm seit Beginn der Partnerschaft gehabt. Er hat in herausragender Weise die Partnerschaft unterstützt und viele Projekte in den Jahren initiiert. Wir wurden von seiner Vision und seiner Führungskraft inspiriert. Mögen seine künftigen Vorhaben alle gut gedeihen. Wir freuen uns, mit seinem Nachfolger gemeinsam daran zu arbeiten, die Partnerschaft fortzusetzen und weiter wachsen zu lassen“.

Birgit Honé, Staatssekretärin in der Niedersächsischen Staatskanzlei, sagt: „Bereits seit 1995 besteht die erfolgreiche partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Provinz Eastern Cape und dem Land Niedersachsen. Die Niedersächsische Landesregierung begrüßt es sehr, dass hier ein Projekt zur nachhaltigen Energieversorgung entsteht. Die Zusammenarbeit und der Know-how-Transfer beim Ausbau der regenerativen Energien in unseren Partnerländern ist der Landesregierung ein wichtiges Anliegen; hier hat Niedersachsen starke Kompetenzen zu bieten. Besonders hervorzuheben ist, dass das verwaltungseigene Gebäude der East London/Buffalo City Metropolitan Municipality als Vorzeigemodell für andere öffentliche Gebäude dienen wird.
Nicht zuletzt dieser Vorbildcharakter hat die Niedersächsische Landesregierung veranlasst, das Projekt mit einem Förderbeitrag aus Landesmitteln zu unterstützen.“

Dr. Benedikt Hanke, Themenfeldleiter Gebäude-Energiemanagement am EWE-Forschungszentrum Next Energy, freut sich auf die Kooperation mit der Stadt Oldenburg bei der Gestaltung der Partnerschaft mit East London: „Die geplante Sanierung eines Bürogebäudes eignet sich hervorragend, unsere Ideen zur Integration von regenerativer Energieerzeugung im Umfeld von Gebäuden zu diskutieren und zu erproben. Der kulturelle Austausch mit Südafrika fördert kreatives Denken. Somit eröffnen sich auch Wege zu neuen Konzepten für zukünftige innovative Anwendungen in Deutschland.“ Next Energy wird im NaKoPa-Projekt in enger Abstimmung mit allen Beteiligten ein Konzept für eine anteilige regenerative Energieversorgung des Bürogebäudes erarbeiten und die Umsetzung begleiten. Zudem werden die Oldenburger Energieforscher die Ergebnisse einordnen und vor dem Hintergrund der Projektziele bewerten. „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir mit diesem Projekt die Oldenburger Partnerschaft nach East London weiter vertiefen und intensivieren könnten“, so Dr. Hanke.

Thorsten Janßen, Direktor des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik e.V. (BFE-Oldenburg), freut sich sehr über die Förderzusage von Engagement Global an die Stadt Oldenburg. „Dank der Vermittlung und Unterstützung der Stadt Oldenburg und des Landes Niedersachen betreibt das BFE-Oldenburg bereits seit 2012 eine enge Kooperation mit Partnern in East London in mehreren Projekten, im Bereich e-learning und Lernsoftware zu elektrotechnischen Themen. Beim NaKoPa-Projekt wird BFE Know-how bei der energetischen Sanierung eines größeren städtischen Gebäudes in East London einbringen und für ein solides Training des dortigen Technikpersonals sorgen. Die Zusammenarbeit hilft dem BFE auch sehr, seine Aktivitäten zu internationalisieren, um seine Kunden in Industrie und Handwerk in ihren immer globaleren Aktivitäten zunehmend international begleiten zu können.“

Weitere Informationen zum Projekt gibt es bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, Fachdienstleiter Roland Hentschel, unter Telefon 0441 235-3200 oder per E-Mail an roland.hentschel@stadt-oldenburg.de.


Quelle: Stadt Oldenburg
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Taxifahren soll teurer werden

09.10.2014 07:00 Uhr

Die seltsame Mathematik des Hajo Agena, Geschäftsführer der GVN (Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen e.V.)-Bezirksgruppe Oldenburg.

von - mp -


Wer ab 2015 in Oldenburg ein Taxi nutzen will, soll deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Mit Einführung des Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde wollen die Taxiunternehmen auch ihren Tarif ab 1.Januar 2015 »anpassen«.

Der vom GVN ausgearbeitete Tarifvorschlag sieht einen Grundpreis von 2,50 Euro (derzeit 2,80 Euro) und einen Kilometerpreis von 1,30 Euro (derzeit 1,80 Euro) vor. Hinzu kommt ein Zeitzuschlag von 50 Cent pro Minute. Neu ist auch der Mindestfahrpreis von fünf Euro.

„Wir haben uns in Oldenburg bewusst für die Zeitkomponente entschieden, weil zu bestimmten Zeiten sehr viel stockender Verkehr ist. Die Fahrer werden schließlich auch nach Zeit und nicht nach Wegstrecke entlohnt“, lässt sich Hajo Agena, Geschäftsführer der GVN-Bezirksgruppe Oldenburg zitieren.

Allerdings werden die Tarife nicht von den Taxiunternehmern festgelegt, sondern sie müssen durch den Verkehrsausschuss und abschließend vom Rat beschlossen werden. Vom GVN liegt der Verwaltung seit einigen Wochen ein entsprechender Antrag vor. Dieser wird zurzeit geprüft.
Der Verband verspricht sich durch die Einpreisung der Zeitkomponente in die Oldenburger Tarifstruktur eine gerechtere Entlohnung für die Fahrer. Je nach Verkehrslage könnten dann für dieselbe Strecke unterschiedliche Preise anfallen. Interessant ist, dass der GVN in einem offiziellen Schreiben an den Wirtschaftsminister Niedersachen Lies ( 9.September 2014) eine lineare Erhöhung der Tarife von 25% einfordert.
Von einer Zeitkomponente ist da nichts zu lesen.

Ganz-Oldenburg hat eine Probe aufs Exempel gemacht und hat erstaunliche Ergebnisse bekommen.

Ab Cäcilenbrücke, Hunterstraße Staugraben die Nadorsterstraße stadtauswärts bis eine Strecke von exakt 5,00 Kilometer zurückgelegt war.
Preis 11,80€ nach dem derzeitigen Tarif – 24 Stunden am Tag.

Mit der geplanten Preisstruktur wären
um 07:00 ca. 14,00€, ( 10 Minuten Fahrzeit ) plus 19%
um 10:30 17,00€ ( 16 Minuten ) plus 41%
und um 17:30 19,00 € ( 20 Minuten) plus 61%fällig.

Daraus errechnet sich eine durchschnittliche »Anpassung « von rund vierzig Prozent.
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LzO-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter
spenden 20.000 Euro

29.01.2014 16:11 Uhr

Hospiz St. Peter in Oldenburg erhält davon 5.000 Euro

von Annikka Repenning

Über eine Spende von 5.000 Euro freut sich das Hospiz St. Peter in Oldenburg. Claudia Müller und Carina Lehr vom Projektteam der LzO-Weihnachtsaktion überreichten den Scheck an die beiden Geschäftsführerinnen des Hospizes, Anna Wiechmann-Faida und Anne Rameil.

„Wir freuen uns riesig über diese Spende“, sagte Anna Wiechmann-Faida bei der Scheckübergabe, „denn einen Teil unserer Betriebskosten müssen wir über Spenden finanzieren. Insgesamt müssen wir jährlich deutlich über 200.000 Euro Spendengelder einnehmen, um das Hospiz St. Peter in seiner Existenz mit seinen vielfältigen Angeboten zu sichern. Damit können teilweise die Kosten für die Pflegekräfte, für Strom, Wasser und Heizung sowie für die Schulung und professionelle Begleitung der ehrenamtlichen Mitarbeitenden gedeckt werden. Wir benötigen eine dauerhafte und erhebliche Unterstützung, um die Betreuung und Begleitung der sterbenskranken Menschen und ihrer Angehörigen und Nahestehenden gewährleisten zu können. Unseren Bewohnerinnen und Bewohnern möchten wir ein selbstbestimmtes und vor allem würdevolles Leben bis zuletzt ermöglichen.“

Im Rahmen der Weihnachtsaktion 2013 „Ein großes Herz für eine große Region“ hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LzO im vergangenen Jahr insgesamt 20.000 Euro für den guten Zweck gesammelt. Diese LzO-Weihnachtsaktion fand bereits zum vierten Mal statt. Die Vorschläge, an wen das Geld gehen sollte, kamen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Drei weitere Projekte aus dem Oldenburger Land erhielten Spenden in gleicher Höhe: die NWZ-Weihnachtsaktion „Kinder helfen Nachbarskindern in Not“, das Refugium Wesermarsch aus Brake und die Aktion „Jedem Kind eine Chance“ des Friesoyther Bündnis für Kinder- und Jugendhilfe e. V.
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Von Picasso inspiriert

01.11.2013 12:17 Uhr

Goldschmiedeinnung prämiert Nachwuchs-Arbeiten

von Carsten Lienemann

Bevor am Donnerstag, 31. Oktober, im gut besuchten Einrichtungshaus Ullmann die Preise für die Wettbewerbsarbeiten an die Auszubildenden und Gesellinnen vergeben wurden, erhielten Innungsmeister Andreas Speckmann und Lehrlingswart Thomas Kuhnke großes Lob. »Was ihr für euren Nachwuchs leistet, ist einmalig und verdient besondere Anerkennung« sagte Ullmann-Inhaber Frieder Schmidt während seiner Begrüßung an die Adresse von Speckmann und Kunke.

Zum sechsten Mal ist die Gemeinschaftsausstellung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland, die noch bis zum 3. November zu sehen ist, im Hause Ullmann zu Gast. Bereits zum 13. Mal werden anlässlich der Ausstellungseröffnung Arbeiten von Auszubildenden und jungen Gesellen prämiert, die diese zu einem bestimmten Thema erstellt haben.

»Picasso« lautete das Thema des diesjährigen Wettbewerbs. Dr. Michael Brandt, Geschäftsführer der für Kunst und Kultur zuständigen Oldenburgischen Landschaft, gab einen kurzen Abriss über Leben und Werk des Künstlers. Auch er zeigte sich »begeistert über das Engagement des Nachwuchses im Goldschmiedehandwerk«.

Auf dem Weg zu einer Tradition ist die Benefiz-Verlosung von Schmuckstücken, die die Innungsmitglieder auch in diesem Jahr wieder hergestellt haben. 500 Lose zum Einzelpreis von 5 Euro werden verkauft, der Erlös geht in diesem Jahr an Wildwasser e. V. Oldenburg. Geschäftsführerin Rita Schilling, die auch der Jury angehörte, stellte das umfangreiche Beratungsangebot des Vereins vor.

Die mit Spannung erwartete Preisverleihung hat inzwischen eine Wertschätzung erreicht, die über die Region hinausgeht, das zeigen Teilnehmerinnen aus Hameln oder Halle Westfalen. Die Lehre dauert dreieinhalb Jahre, und so gibt es Auszubildende im ersten bis vierten Lehrjahr, dazu gerade fertige Gesellen, die am Wettbewerb teilnehmen dürfen. In allen fünf Kategorien gab es originelle und handwerklich hervorragende Schmuckstücke. Folgerichtig wurde in der Kategorie 1. Lehrjahr neben den drei Erstplatzierten eine Belobigung ausgesprochen und im 3. Lehrjahr sowie bei den Gesellinnen zwei zweite Plätze vergeben.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von »Crush«.

Alle eingereichten Schmuckstücke sowie natürlich die Arbeiten der Innungsmitglieder sind an den folgenden Tagen zu sehen:

Fr./Sa. 1./2. Nov. 10-18 Uhr
So, 3. Nov. 11-18 Uhr



Ausstellende Betriebe:

Atelier für Schmuckgestaltung · Hindenburgstr. 13a · 26122 Oldenburg
Meike Domsky · Rathausstr. 9 · 26789 Leer
D ́OR Galierie & Goldschmiede · Herbartgang 11 · 26122 Oldenburg
Juwelier Kramer · Mühlenstr. 55 · 26789 Leer
Andreas + Thomas Kunke · Hauptstr. 14 · 26125 Wiefelstede
Irene Mätzke-Rischmann · Westerstr. 13 · 27793 Wildeshausen
Harm- Friedrich Schmidt · Peterstr. 27 · 26160 Bad Zwischenahn
Andreas Speckmann · Achternstr. 41 · 26122 Oldenburg
Uniqueart Gold & Platinschmuck · Haarenstr. 34 · 26122 Oldenburg
Traute Zahn · Neue Str. 34 · 26789 Leer
Meike Domsky · Rathausstr. 9 · 26789 Leer
D'OR Galierie & Goldschmiede · Herbartgang 11 · 26122 Oldenburg

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Frauen lassen seit 10 Jahren die Späne fliegen

12.04.2013 06:50 Uhr

Tag der offenen Tür in der Selbsthilfe-Werkstatt - Aktionen für Groß und Klein

von Martina Beaumont

»Etwa 1000 Werkstücke sind in den vergangenen zehn Jahren hier von den Frauen selbst entworfen und gebaut worden«, erzählt Gisela Bangert stolz. Sie ist Gründungsmitglied des Vereins »Fliegende Späne – Holzwerkstatt für Frauen«, der nun am Sonntag im Hinterhof an der Klävemannstraße 11 sein 10-jähriges Bestehen feiert. Und bei Werkstücken meint sie nicht etwa Vogelhäuschen oder Frühstücksbretter, sondern spricht von Schränken, Gartenliegen oder ganzen Küchenzeilen.

Möglich wird dies durch zwei gelernte Tischlerinnen, die, wie alle 25 Mitgliedsfrauen, ehrenamtlich arbeiten und bei Bedarf fachkundige Hilfe geben. Auch das sei das Besondere an der Selbsthilfe-Werkstatt, meint Gisela Bangert: »Allen Frauen und Mädchen, die gern kreativ mit Holz arbeiten möchten, steht unsere Werkstatt offen, keine muss handwerkliche Vorkenntnisse besitzen.«

Meistens werde jedoch mit kleineren Stücken, wie etwa einem Hocker oder einem Regal begonnen. So können die Frauen erstmal mit kleineren Werkzeugen umgehen lernen. Die Arbeit mit den großen Maschinen wie Hobel, Fräse und Kreissäge entstehe dann Schritt für Schritt mit den erworbenen Fähigkeiten.

»Die Frauen sehen so ihr Möbelstück wachsen und wachsen selbst gleich mit«, freut sich auch Sonja Haas, die selbst schon etliche Möbelstücke in der Holzwerkstatt gebaut hat und ihre eigenen praktischen Erfahrungen gerne weitergibt. Gesammelt hat sie diese Erfahrungen in einem Frauenprojekt Mitte der 90er Jahre, zu der auch eine kleine Holzwerkstatt gehörte.

Als die Förderung durch die Stadt Oldenburg ausblieb, gründeten einige Frauen den Verein »Fliegende Späne e.V.«. Durch Spenden, Kleinkredite und eigenen Ersparnissen kauften sie Werkzeuge und Maschinen und zogen zunächst in leere Container auf dem Oldenburger Bahngelände. 2005 erfolgte nach einem kurzen Zwischenstopp in der Ankerstraße der Umzug in die Werkstatt an der Klävemannstraße 11.

Heute trägt sich der Verein quasi selbst. So werden die laufenden Kosten, wie Miete und Strom über Mitgliedsbeiträge und Nutzungskosten finanziert. Muss eine Maschine repariert werden, können Hilfen beim Paritätischen Wohlfahrtsverband beantragt werden, auch Spenden sind willkommen.

»Uns ist es wichtig, auch Frauen mit geringem Einkommen das Bauen mit Holz zu ermöglichen«, erzählt Vereinsfrau Gisela Bangert. Deshalb werden die Nutzungskosten sehr gering gehalten. 1,50 € die Stunde plus Materialkosten muss eine Frau aufbringen, um in der Werkstatt tischlern zu können. Auch eine Mitgliedschaft könne sich lohnen, vor allem, wenn mehrere Holz-Projekte verwirklicht werden sollen: »Wir möchten, dass noch Tausende von Möbelstücken in unserer Werkstatt von Frauen und Mädchen selbst gebaut werden«, sagt sie und lacht.

Wie viel Kilogramm Späne bei 1000 hergestellten Möbelstücken wohl abfallen mögen? So könnte eine der Schätzfragen lauten, wenn am Sonntag, den 14. April von 11.00 bis 17.00 Uhr im Hinterhof an der Klävemannstraße 11 der zehnte Geburtstag der Frauenholzwerkstatt gefeiert wird. Neben der Ausstellung von Werkstücken, Handweberei und Goldschmiedearbeiten gibt es Mitmach-Aktionen für Groß und Klein mit Holz, Mosaik, Filz und Korbflechterei. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
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Freisprechung Goldschmiede 2013

15.02.2013 10:15 Uhr
von Andreas Speckmann

Im feierlichen Rahmen hat die Gold- und Silberschmiede-Innung Oldenburg - Ostfriesland die frischgebackenen Geselleninnen nach alter Sitte im Beisein der Familien und Ausbilder »freigesprochen«.

Sie mussten sich wie früher schon vor ihrem Lehrlingswart hinknien und wurden dann mit dem Ringriegel (ein Werkzeug zum Schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig erlegte er ihnen neue Pflichten auf, dass sie ihrem Beruf Ehre machen und nur Gutes über ihren Meister erzählen sollen. Dann durften sie wieder aufstehen und ihren Gesellenbrief beim Obermeister in Empfang nehmen.

Alle hatten sichtlich viel Spaß dabei (einzusehen auf unserer Homepage unter www.goldschmiedeinnung-oldenburg-ostfriesland.de) und atten einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der 3,5 Jahre Lehrzeit.
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Gold- und Silberschmiedeinnung spendet 2500 Euro

16.11.2012 10:54 Uhr
Erlös aus Losverkauf geht an Trauerland e. V.

Mitglieder der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland haben zwölf individuelle Anhänger gestaltet, die anlässlich der Gemeinschaftsausstellung vom 2. bis 4. November im Hause Ullmann-Einrichtungen unter den Besuchern verlost wurden, sofern diese eines von 500 Losen à fünf Euro erworben hatten. Die Gewinn-Nummern sind auf den Internetseiten der Innung veröffentlicht worden. Es lohnt sich, noch einmal nachzusehen, einige Losnummern-Besitzer haben sich noch nicht gemeldet.

Die Arbeitszeit und das Material stellten die Künstler kostenlos zur Verfügung, und so konnten die 2500 Euro aus dem Losverkauf vollständig an Trauerland e. V. gespendet werden. Am Donnerstag, den 15. November, übergab Obermeister Andreas Speckmann den Spendenscheck an Carolin de Witt und Hille Ballin, die Dankesworte der Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges übermittelten.

2011 hat die Innung erstmals eine Spendenaktion gestartet, Empfänger war damals die Oldenburger Tafel. »Diesmal sollte es etwas für Kinder sein«, sagte Andreas Speckmann und hatte Trauerland vorgeschlagen. Die Innungsmitglieder waren einverstanden, und so ist es dabei geblieben.

Trauerland e. V. betreut Kinder und Jugendliche, die um Angehörige oder Freunde trauern und arbeitet ausschließlich auf Spendenbasis. Rechnet man alle Kosten für Betreuung, Beratungen, Fortbildungen der zum überwiegenden Teil ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Miete für die Räume um, so kommen etwa 160 Euro pro Monat auf ein Kind.
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Stadtbäckerei Schröder und Oldenburgische Landesbank gewinnen den OLLY

16.11.2012 09:22 Uhr
Stadtbäckerei Schröder und Oldenburgische Landesbank gewinnen den OLLY Oldenburgs familienfreundlichste Unternehmen 2012 wurden gekürt: Der OLLY geht in diesem Jahr in der Kategorie »Kleine und mittlere Unternehmen« an die Stadtbäckerei Schröder und in der Kategorie »Große Unternehmen« an die Oldenburgische Landesbank. Die Preisverleihung fand am Dienstag, 13. November 2012, im Rahmen des Oldenburger Unternehmertreffs »Kontaktpunkt Wirtschaft« bei der GSG Oldenburg statt. Die Laudatio hielt der Vorsitzende der Jury, Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner. Heiner Pott, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, übergab in Vertretung für Ministerin Aygül Özkan gemeinsam mit Oberbürgermeister Schwandner Pokal und Urkunde. Die Ministerin konnte aufgrund eines anderen unabweisbaren Termins an der Preisverleihung nicht persönlich teilnehmen.

»Alle Betriebe, die sich beworben haben, zeichnen sich ausnahmslos durch großes Engagement in der Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. Das Thema ist Teil der Unternehmensphilosophie und ist im Leitbild des Betriebs oder der Institution verankert«, lobte Oberbürgermeister Schwandner die beteiligten Firmen. Alle Bewerber berücksichtigten überdies neben der Kinderbetreuung auch die Betreuung zu pflegender Angehöriger. Insofern sei das Jury-Votum in beiden Kategorien eine Zielfotoentscheidung gewesen.


Preisträger Stadtbäckerei Schröder

Die Stadtbäckerei Schröder konnte die Jurymitglieder nicht nur als erster Handwerksbetrieb unter den Bewerbern seit der ersten OLLY-Vergabe für sich gewinnen, sondern auch, weil das Gesamtkonzept stimmte. Die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine familienfreundliche Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur gehören zu den Unternehmenszielen. Die Geschäftsführung hat erkannt, dass das Unternehmen damit zu einem attraktiven Arbeitgeber wird und über Wettbewerbsvorteile bei der Personalsuche verfügt. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden verschiedene Teilzeitmodelle und flexible Arbeitszeiten trotz großer Herausforderung bei der täglichen Sicherstellung der Filialbesetzungen angeboten. Voll- und Teilzeitkräfte haben gleiche Aufstiegschancen, das Führen in Teilzeit ist möglich. Es wird Wert gelegt auf Information und Kommunikation, auch während der Elternzeit. Die Geschäftsführung hat bereits neue Ideen für die Zukunft, etwa zum Aufbau eines Intranets oder Schulungen sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Themen »Personal- und Teamentwicklungsmaßnahmen«.


Preisträger Oldenburgische Landesbank

Die Oldenburgische Landesbank beeindruckte die Jury-Mitglieder durch die aufeinander abgestimmten Maßnahmen und das Gesamtpaket. Sie legt Wert darauf, für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter familienfreundliche Rahmenbedingungen und passende Serviceangebote zu schaffen – und das bereits seit 1997, zehn Jahre bevor der erste OLLY verliehen wurde. Ob der Intranetzugriff von zu Hause aus oder die Einrichtung der Xing-Gruppe »OLB-Eltern«; ob Führung in Teilzeit oder die Buchung von Belegplätzen in Großtagespflegestellen anderer Unternehmen sowie Einladungen zu Elterntreffen und Betriebsfesten, um den Kontakt während der Eltern- oder Familienpflegezeit zu halten wie auch die Möglichkeit für Kinder, am von der OLB bezuschussten Mittagessen teilzunehmen – bei allen Maßnahmen handelt es sich um Angebote, die Müttern und Vätern oder pflegenden Angehörigen helfen, eine gute Balance zwischen Beruf und Familie zu erreichen.


Foto: Stadt Oldenburg/M. Hibbeler
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20 Jahre Goldschmiedeinnung

02.11.2012 16:31 Uhr
Verlosungsaktion zugunsten von Trauerland e. V.

Musikalisch eingerahmt vom »Sechsköpfigen Saxophonquartett« (!) feierte die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland am Donnerstag, 1. November, ihr 20-jähriges Bestehen und gleichzeitig die Eröffnung der diesjährigen Gemeinschaftsausstellung.

Seit 2007 ist die Ausstellung in den Räumen des Einrichtungshauses Ullmann an der Heiligengeiststraße zu Gast. Inhaber Frieder Schmidt konnte an diesem Abend rund 400 Gäste begrüßen. Schmidt lobte die außerordentlichen kunsthandwerklichen und ausbilderischen Leistungen, die die Innung in ihrer 20-jährigen Geschichte hervorgebracht hat.

Die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland ist vor 20 Jahren gegründet worden, um die Ausildung in eigener Regie ausführen und eine Berufsschulklasse in Oldenburg einrichten zu können, erklärte ihr Obermeister Andreas Speckmann. Seit 12 Jahren gibt es jährlich eine Gemeinschaftsausstellung, und schon zum 13. Mal wurde ein Nachwuchswettbewerb veranstaltet, der in diesem Jahr ein tragbares Schmuckstück zum Stichwort »Kehrseite« von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlangte.

Darüber hinaus haben die Innungsmitglieder zwölf individuelle Anhänger gestaltet und für eine Verlosung gespendet, deren Erlös ohne Abzug an den Verein Trauerland e. V. geht. Funfhundert Lose à fünf Euro werden ausgegeben, mit denen die Anhänger zu gewinnen sind. Die Lose können noch bis zum Ende der Ausstellung am Sonntagabend erworben werden.

Carolin de Witt, pädagogische Mitarbeiterin bei Trauerland, nutzte die Gelegenheit, den Verein und seine Arbeit kurz vorzustellen. »Wir machen Jugendlichen ein ausschließlich über Spenden finanziertes Angebot, ihre Trauer in geschützten Räumen zu bewältigen, so wie sie es brauchen« sagte de Witt und bedankte sich für die großzügige Spende und die Plattform zur Bekanntmachung. Zusammen mit Hille Ballin stand sie anschließend auch für Fragen zur Verfügung.

Jurymitglied und Präsident der Handwerkskammer Oldenburg Wilfried Müller zeigte sich beeindruckt von der »enormen Entwicklung des Leistungswettbewerbs unter Obermeister Andreas Speckmann«. Wie attraktiv der Wettbewerb sei, erkenne man an außerbezirklichen Teilnehmern, z. B. aus Bremen, Wilhelmshaven, Hamburg oder Hameln. Auch die Gemeinschaftsausstellung sei außergewöhnlich.

Lehrlingswart Thomas Kunke dankte den Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre, bevor er die Preisträgerinnen und Preisträger der verschiedenen Kategorien nach vorne bat, um die Ehrung durch Andreas Speckmann und Wilfried Müller entgegenzunehmen.

Im Anschluss daran durften auch die Besucher die preisgekrönten Schmuckstücke im Original betrachten und auch beurteilen, denn einen Publikumspreis wird es auch noch geben.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. November zu sehen:
Freitag/Sonnabend von 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr
Einrichtungshaus Ullmann, Heiligengeiststraße 31

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»Handwerk kann man sich nicht anlesen«

02.11.2012 07:15 Uhr
von Carsten Lienemann

Seit 2006 betreibt Kirsten Heine in der Klävemannstraße 11 eine Handweberei. Ihre Hauptprodukte sind Wohntextilien und Taschen, für die sie reine Naturmaterialien wie Baumwolle, Wolle und Leinen sowie gelegentlich auch Viskose verwendet.

Zwar hat Kirsten Heine ein Biologiestudium absolviert und anschließend auch als Wissenschaftliche Hilfskraft gearbeitet. Nach ihrem Abitur aber hat sie 1989 zunächst eine Ausbildung zur Weberin begonnen - »bei Irene Steffens in Dornumersiel« - und diese 1991 mit dem Gesellenbrief abgeschlossen. Darüber hinaus ist sie mit dem 2. Bundespreis im Leistungswettbewerb des des Handwerks 1991 und dem 3. Preis im Wettbewerb »Die gute Form« ausgezeichnet worden.

Während der Semesterferien hat Kirsten Heine in der Werkstatt ihrer Ausbilderin gearbeitet und dabei ihre Kenntnisse vertieft. Die Aufhebung der Meisterpflicht im Weberhandwerk, private Entwicklungen und der pure Zufall bei der Suche nach geeigneten Räumen führten schließlich zu einer eigenen Weberei in der Klävemannstraße 11. Anfangs teilte sie die Fläche mit einer Bekannten, die eine Filzwerkstatt betrieb, inzwischen hat sie die Räume für sich allein.

Eng ist es trotzdem. Drei verschieden große Handwebstühle sind betriebsbereit, in den Regalen an den Wänden liegen Garnrollen in allen Farben, weitere Verbrauchsmaterialien und Hilfsmittel und natürlich die fertigen Produkte - Kissen, Taschen, Tischläufer etc.

Für Eigenkreationen bevorzugt Kirsten Heine skandinavisches und besonders finnisches Textildesign mit seinen klaren, geraden Formen und Strukturen. Es ist recht anspruchsvoll, derartige Muster auf einem Handwebstuhl herzustellen, »man muss ein bisschen tricksen«. Das Ergebnis aber ist umso attraktiver.

»Selbstverständlich können die Kunden auch individuelle Bestellwünsche äußern, das ist sogar erwünscht«, sagt Heine. Maße, Farben und Formen sind weitgehend frei bestimmbar.

Das Spannen der Kettfäden ist eine langwierige Arbeit. »Auf den großen Webstuhl passen rund 1600 Fäden, die erst einmal auf die gleiche Länge gebracht werden müssen, je nach Arbeitsstück zwischen 10 und 40 Meter«, erklärt Heine. Wenn die Kettfäden auf dem Kettbaum aufgewickelt sind, muss jeder einzelne Faden durch die Litzen zum Warenbaum geführt werden. »Das dauert alles in allem etwa eine Woche.«

Abhängig von der Webbreite und dem Muster kann die Webzeit zwischen eineinhalb und fünf Stunden pro laufendem Meter betragen. Die Schnellschusslade, die vor rund 200 Jahren erfunden wurde, beschleunigt die Arbeit dabei schon recht deutlich.

Die fertigen Waren verkauft Kirsten Heine auf verschiedenen Kunsthandwerkmärkten, Verkaufsausstellungen und seit kurzem auch im Internet. In Oldenburg sieht man sie zum Beispiel zu Pfingsten auf dem Nikolaimarkt und im Advent in der Verkaufsausstellung »Vormfest« im Herbartgang mit dem Verein Angewandte Kunst Oldenburg e.V.

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Ehemalige Donnerschwee Kaserne -
Spekulationsobjekt oder echtes Anliegen?

14.10.2012 15:00 Uhr
von Michael Petrick



Allgemein bekannt ist, dass das Unternehmen »Projekt Rentenvorsorge OHG« aus Langenhagen bei Hannover neuer Eigentümer der Donnerschwee-Kaserne ist.

Die Frage, ob Politik, Verwaltung und letztendlich die Bürger der Stadt glücklich mit diesem Investor sein werden, muss die Zukunft beantworten.
»Übermorgenstadt« sein zu wollen, ist ein hoher Anspruch, morgen allerdings wird das Gelände, das einzige noch zu gestaltende, zusammenhängende, stadtnahe Areal dieser Größe, bebaut sein und da ist es angebracht, heute genau hinzusehen, was geschieht oder geschehen könnte.

Das ist das Anliegen dieses Artikels: Genau hinzusehen, größtmögliche Transparenz während aller Planverfahren zu fordern und jede Mitwirkungsmöglichkeit seitens der Bevölkerung wahrnehmen, damit verhindert wird, dass ein neues »Wohlstandsghetto« entsteht.

FDP und Bündnis90/Grüne fordern in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 16.Oktober schon konkretere Aussagen bezüglich des Globe-Kinos und seines möglichen Fortbestandes ein, ein erster, ein wichtiger Schritt.

Für das Kasernenareal besteht derzeit noch kein Bebauungsplan. Nach einer Machbarkeitsstudie ist die Liegenschaft aufgrund ihrer Lage und Struktur für Wohn- und Mischnutzung geeignet.
Angesichts der großen Nachfrage nach innenstadtnahen Wohnungen favorisiert die Stadtverwaltung vorrangig Wohnnutzung und hat dies in einem neunseitigen Eckpunktepapier festgelegt, das allerdings der Öffentlichkeit zur Zeit nicht zugänglich ist.
Danach ist ein Mix aus unterschiedlichen Wohnungstypen (Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser) und Wohnformen (Familien, Generationswohnen, Senioren und Studenten) gewünscht. Ferner möchte die Verwaltung Angebote für Menschen mit Behinderung realisiert sehen.
Überdies wird an Wohnungen für etwa 60 Asylbewerber gedacht.
Die Sportflächen sollen nach dem Willen der Verwaltung bestehen bleiben.

Rentenvorsorge – Altersvorsorge sind Begriffe, die, dem beginnenden Wahlkampf geschuldet, stark fokussiert durch die mediale Welt rauschen.

Allerdings: Der Gedanke Rentenvorsorge in Verbindung mit Immobiliengeschäften lässt hellhörig werden und lädt ein, sich dem Unternehmen, zeitgerecht via Suchmaschine, zu nähern.
Es bleibt jedem interessierten Leser selbst überlassen, sich in dem Labyrinth der Firmenverflechtung zu verlieren…

»Quo vadis, domine«, wird man schnell denken, versucht man den Spuren Gerald Breschkes zu folgen.
Die Website der Projekt Rentenvorsorge wies ihn bis vor kurzem noch als Alleinvertretungsberechtigten der OHG aus, was in der aktualisierten Version heute nicht mehr der Fall ist.
Da gibt es nur noch zwei Gesellschaften, die die OHG bilden:
Die Nordland Investment GmbH, die ihm zu gleichem Teil mit Rüdiger Tolle gehört, der auch der ausgewiesene Geschäftsführer ist, scheint der Juniorpartner von MFM-Service GmbH & Co.Kg geworden zu sein.
Diese Gesellschaft nimmt seit schon erwähnter Aktualisierung den Platz der Wirtschaftskontor Mitteldeutschland GmbH & Co.KG ein, deren Insolvenz 2011 nur noch eine Frage der Zeit gewesen sein soll.
»Die Geschäftsleitung der beiden OHG-Gesellschafter arbeitet bereits seit mehr als 10 Jahren erfolgreich zusammen« ist auf der Homepage Projekt Rentenvorsorge zu lesen, allerdings gibt es die MFM erst seit vier Jahren.
Sinn macht diese Aussage, wenn man nicht gleich die Flinte ins Korn wirft und sich die Gesellschaften betrachtet, die die MFM bilden. (Da beginnt schon die selbst gestellte Aufgabe des Interessierten, es würde wirklich auch den hier möglichen Rahmen sprengen, die Ergebnisse im Einzelnen zu erörtern.)

Viele Spuren führen nach Magdeburg (Sitz vieler Firmen, die direkt oder indirekt mit der MFM verbunden sind) und Potsdam, wo ein Großakteur in der dortigen Immobilienszene aktiv ist: Ingolf Böx, ein in Hannover seit vielen Jahren als Notar tätiger Jurist. Böx gilt als gut vernetzter Mann mit vielen Verbindungen. Er soll auch behilflich gewesen sein, jenes schwer durchschaubare Geflecht von Gesellschaften und Tochtergesellschaften zu konstruieren, dem das Grundstück inzwischen gehört (?), die Krampnitz-Kaserne in Potsdam.
Ein Untersuchungsausschuss des Brandenburger Landtages beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit dem Deal, in dem die Projekt Rentenvorsorge – damals noch GbR - insofern involviert ist, als sie der TG Potsdam (Böx) Teilflächen für über 7 Mio. € abgekauft hat.
Tatsächlich war das gesamte Gelände aber nach einer Ausschreibung für 5,1 Millionen Euro an die TG Potsdam veräußert worden.
Breschke hat seinerzeit nach eigenem Bekunden den Wert der von ihm angekauften Areale mit Hilfe von Googlemaps gefunden.

Nun könnte man, nicht zu Unrecht, konstatieren, dass uns in Oldenburg diese »Geschichten« wenig tangieren müssten, wären da nicht die hohen Ansprüche, die die Stadtverwaltung an die Entwicklung des ehemaligen Kasernengeländes stellt.
Hier wird ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und Verantwortung vorausgesetzt; die bisherigen Aktivitäten der Projekt Rentenvorsorge waren, soweit nachvollziehbar, gewinnmaximierend ausgerichtet, lassen sich also schwerlich mit »bezahlbarem Wohnraum« und dem in Oldenburg nötigen sozialen Engagement in Einklang bringen.

Böse Worte wie »Rückabwicklungen« und »unlautere Vertriebsmethoden« sind in Verbindung mit der Nordland Investment GmbH und mit der MFM-Service GmbH & Co.KG und der mit ihr verflochtenen Gesellschaften zu finden.

Vielleicht gab es in der Stadtverwaltung schon frühe Zweifel, wie sich das alles entwickeln kann, und man hat deshalb eine angemeldete Kaufoption für das ehemalige Offizierskasino realisiert.
Die Stadt ist Eigentümerin von 7700 m² des ehemaligen Kasernengeländes mit dem ehemaligen Offiziersheim, und für den Verein Oldenburger Jugendkulturarbeit ist die weitere Nutzung der Gebäude gesichert.


Nachsatz: Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, sich einer Sache zu nähern und Klärungen zu finden, wir haben auch eine ganz altmodische gewählt, um die »Projekt Rentenvorsorge OHG« zu finden, die mehrstellige Millionenbeträge bewegt, wir sind hingefahren.

Und das war zu sehen.

Geschäftssitz der Projekt Rentenvorsorge OHG
und der Nordland Investment GmbH


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Baubeginn für neuen Gebäudekomplex in Ohmstede

12.04.2012 17:13 Uhr
LzO-Filiale erhält neue großzügige Geschäftsräume

Auf einem 2.300 Quadratmeter großen Grundstück am Trommelweg 60/Großer Kuhlenweg in Ohmstede hat die Fa. Kupietz Grundstücksverwaltung jetzt mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses begonnen (Foto).

In den kommenden Monaten entstehen hier komfortable moderne Mietwohnungen, die den besonderen Bedürfnissen älterer Menschen Rechnung tragen. Im Erdgeschoss wird die LzO-Filiale Ohmstede neue, großzügig gestaltete Geschäftsräume erhalten.

Miteinander leben und wohnen

Ein selbstbestimmtes, individuelles Leben in der gewohnten Umgebung – das ist die Lebensform, die sich die meisten Menschen in fortgeschrittenem Alter wünschen. Genau diese besondere Lebensqualität ergänzt durch ein bedarfsgerechtes Dienstleistungs- und Pflegeangebot wird in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. im zukunftsweisenden Wohnkonzept »Wohnen -und- Service« angeboten. Insgesamt stehen 15 Mietwohnungen, 1 Gästeappartement sowie ein Gemeinschaftsbereich mit Küche zur Verfügung. Die Wohnungen liegen aus Gründen der Sicherheit in den Obergeschossen. Sie sind über eine Treppe und einen behindertengerechten Aufzug schwellenlos zu erreichen. Alle Wohnungen bieten eine Einbauküche, Waschmaschine und Trockner, Balkon, Sonnenschutzanlage, 3-fach Verglasung, Fußbodenheizung, Gegensprechanlage mit Türöffner, Satellitenanlage, Rauchmelder und ein barrierefreies Badezimmer mit Tageslicht. Im Erdgeschoss befinden sich die Abstellräume, Trockenraum sowie die Haustechnik. In der Wohnanlage können jüngere und ältere Senioren ab 60 Jahren (alleinstehend oder als Paar) harmonisch zusammenleben. Der Paritätische Wohlfahrtsverband bietet als Dienstleister im Rahmen des Grundservice ein breites Angebot in der Wohnlage an.

LzO Ohmstede erhält neue Filialräume

Auf einer Gesamtfläche von 250 Quadratmetern wird die LzO - Filiale Ohmstede in dem Gebäudekomplex neue, großzügige Geschäftsräume erhalten. Für die Kunden- bedienung und die Beratungsgespräche ist eine Kundenhalle mit 112 Quadratmetern vorgesehen. Im 33 Quadratmeter großen SB-Foyer stehen an allen sieben Wochentagen rund um die Uhr ein Geldautomat mit Einzahlungsfunktion und ein Kontauszugdrucker zur Verfügung. Eine Mietfachanlage für die sichere Aufbewahrung von Wertsachen und Dokumenten sowie Parkplätze runden die Angebotspalette ab.

Christian Köhler, Leiter Privatkunden der LzO-Regionaldirektion Oldenburg:»Die alten Geschäftsräume, die 1970 entstanden waren, erfüllen räumlich und funktionell nicht mehr die Standards, die heute an eine zeitgemäße Kundenbedienung gestellt werden. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir in diesem Neubau unseren Kunden in Ohmstede künftig noch mehr Service bieten können.«

Die Fertigstellung des Gebäudes und der Bezug der Räume ist für Februar 2013 geplant.

auf dem Foto von links: Sabine Kupietz, Kupietz-Grundstücksverwaltung, legt gemeinsam mit Doris Meyer, Leiterin LzO-Filiale Ohmstede (5. von links) und Christian Köhler, Leiter Privatkunden der LzO-Regionaldirektion Oldenburg, (6. v.links) den Grundstein für 16 neue Wohnungen und die neue LzO-Filiale am Trommelweg 60/Großer Kuhlenweg
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OLLY: Stadt verleiht Preis für familienfreundliche Unternehmen

20.02.2012 11:09 Uhr


Auftaktveranstaltung am 23. Februar


Oldenburg. OLLY, der Preis für die familienfreundlichsten Unternehmen in der Stadt Oldenburg, wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Die Schirmherrschaft für die Preisverleihung hat wieder die Niedersächsische Familienministerin, Aygül Özkan, übernommen. Die Auftaktveranstaltung für Oldenburger Führungskräfte findet am Donnerstag, 23. Februar, 16 bis 18 Uhr, im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg, Marie-Curie-Straße 1, statt.

Neben den Modalitäten zum Ausschreibungsverfahren des OLLY wird die druckfrische Best-Practice-Broschüre »Betriebs-Klima-Wandel für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf« vorgestellt. Sie führt beispielhaft auf, was in Oldenburger Unternehmen und Institutionen schon alles möglich ist. Herausgeber der Broschüre sind die Wirtschaftsförderung Oldenburg und der Arbeitskreis »Familienfreundlichkeit in Unternehmen«.

Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, und Anke Kampmann, Eltern- und SeniorenService Arbeiterwohlfahrt (AWO), informieren über das neue Familienpflegezeitgesetz. Die Oldenburger Unternehmerberaterin Juliane Wefers referiert zum Thema »Familienfreundlich handeln - frauenfreundlich denken«.

Bei einem kleinen Imbiss besteht im Anschluss daran Gelegenheit, sich mit den Vertreterinnen des Arbeitskreises »Familienfreundlichkeit in Unternehmen« auszutauschen.

Anmeldungen sind noch möglich per E-Mail an birgit.schulz@stadt-oldenburg.de. Auf Wunsch wird eine Kinderbetreuung organisiert, für die ebenfalls um eine Anmeldung gebeten wird.
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Stadt Oldenburg veröffentlicht Beteiligungsbericht

20.02.2012 10:55 Uhr
Die Stadt Oldenburg hat für das Jahr 2010 einen Bericht über ihre Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts und über ihre Beteiligungen daran sowie über ihre kommunalen Anstalten erstellt. Das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz schreibt vor, dass allen Bürgerinnen und Bürgern die Einsicht in den Bericht gestattet ist. Der Bericht kann im Fachdienst Controlling, Pferdemarkt 14, Zimmer N 360, oder im Internet unter www.oldenburg.de/beteiligungsbericht eingesehen werden.
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Beweg' Dich in Deine Zukunft!

13.02.2012 08:00 Uhr

Jobcenter-SPEED-Dating Part II

Zu einer Ausbildungsplatz- und Arbeitsmesse mit Fußballspiel, Modelcasting und Messeralley lädt das Jobcenter Oldenburg am Mittwoch, 15.02.2012, von 15.00 – 18.00 Uhr, in den Sportpark Donnerschwee (ehemals Soccerland) in Oldenburg ein
(Eintritt frei).

Lag beim letzten SPEED-Dating des Jobcenters Oldenburg der Schwerpunkt auf der Musik, präsentieren sich die Jugendlichen dieses Mal mit ihren Talenten in den Bereichen Sport, Fashion und Messebetreuung.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen (Müller & Egerer GmbH, Deutsche Telekom, BÄKO Weser-Ems-Mitte, Restaurant Vapiano, Office People, Deichmann, Büsing & Fasch GmbH, Gauselmann AG, Stylist Siggi Rupp, Kosmetikerin Magdalena Traut, Friseurobermeisterin Gisela Beckedorf, IKEA, Debeka), Bildungsträgern (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH (BNW), BAU-ABC Rostrup), dem VfB Oldenburg, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dem Kreislandvolkverband Oldenburg und den Berufsbildenden Schulen III Oldenburg, werden insgesamt knapp 90 verschiedene Ausbildungsberufe präsentiert.
Die Besucher der Messe können sich umfassend – insbesondere über kaufmännische Ausbildungsberufe - informieren.
Auf der Messe werden wieder viele freie Ausbildungsstellen angeboten. Besucher erhalten aber auch umfassende Auskünfte zu Auslandsaufenthalten und Qualifizierungsangeboten.

Damit die Bewerbung einen guten Eindruck beim künftigen Arbeitgeber hinterlässt, kann man am Jobcenter-Stand seine Bewerbungsunterlagen checken lassen. Ferner bieten einige der Aussteller zusätzlich eine Betriebsbesichtigung an, für die man sich bei den einzelnen Ständen anmelden kann.

Für eine lockere Atmosphäre mit »spielerischen« Kontaktmöglichkeiten finden parallel zur Messe ein Fußballspiel und ein Modelcasting statt.
Die Mannschaften der Fußballteams rekrutieren sich aus dem im Jobcenter gemeldeten Jugendlichen und Auszubildenden der an der Messe beteiligten Betriebe auf der einen Seite und Mitarbeitern des Jobcenters und Arbeitgebern auf der anderen Seite.
Beim Modelcasting können sich die Besucher fachmännisch stylen und schminken lassen. Wer möchte, kann sich hinterher einem Fotografen und einer Jury stellen, die die drei „Looks“ des Tages fotografieren und prämieren.
Außerdem können alle Besucher an einer Messeralley teilnehmen.
Die Aussteller haben sich ausgefallene Aufgaben überlegt, die von den Teilnehmern zu lösen sind.
Am Ende der Veranstaltung wird der Gewinner der Ralley ausgelost.
Für die musikalische Untermalung sorgt der ehemalige niedersächsische
Vizemeister im beatboxen: „Beat-Trix“ alias Dennis Delger.

An der Organisation dieser Veranstaltung hat insbesondere auch das Jugendintegrationszentrum Oldenburg (eine gemeinsame Einrichtung von Jobcenter und BNW) wesentlich mitgewirkt.
Die Jugendlichen aus dem Projekt *JIZO - ID.OL* haben den Entwurf und die Gestaltung der Flyer und Plakate sowie einen Teil der Pressearbeit übernommen, während die jungen Erwachsenen aus der JIZO – Eventagentur u.a. für das Catering und die Durchführung der Messeralley verantwortlich sind.
Das Gastronomieprojekt des JIZOs verpflegt die Besucher mit kleinen Häppchen, die kostenlos auf der Veranstaltung gereicht werden.
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Grüne fordern
unangekündigte Übung zu Güterzugunfall

06.02.2012 08:11 Uhr
»Oldenburg muss eine fundierte Entscheidungsgrundlage haben, ob die im Zuge der Eröffnung des Jade-Weser-Ports dringend notwendige Ertüchtigung der Eisenbahnstrecke WHV-HB durch einen Ausbau der Strecke durch Oldenburg hindurch oder um Oldenburg herum erfolgen soll. Dazu sind Machbarkeitsstudien und Kostenschätzungen für verschiedene Varianten in Auftrag gegeben.

Ein wesentliches Entscheidungskriterium ist aber auch die Bewertung der Gefahren und die Möglichkeit ihrer Bewältigung im Unglücksfall. Die dazu vorgeschlagenen Maßnahmen sollen hier eine Klärung erbringen.«

So begründet Dr. Armin Frühauf, Ratsherr der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, den Vorschlag, der Rat möge eine unangekündigte »realistische Übung zu einem simulierten Güterzugunfall mit hoch explosiven Brennstoffen« mit anschließender Auswertung durch Fachleute beschließen.

Darüber hinaus regt Frühauf ein Gutachten an, das »belastbare Aussagen zum konkreten Gefährdungs- und Schadenspotential für Mensch und Umwelt in Oldenburg durch Unfälle mit Gefahrguttransporten« liefern soll.
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Grüne Fraktion begrüßt Initiative der Oldenburger Energiegenossenschaft

06.02.2012 07:51 Uhr
Die Stadtratsfraktion der Grünen begrüßt die Initiative der Oldenburger Energie-Genossenschaft, sich um die Konzession für das Energienetz der Stadt zu bewerben.

Die Genossenschaft hatte sich am 27.1.2012 im PFL erstmals den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit dem Titel »Mit Genossenschaften die  Energiewende beschleunigen« vorgestellt, zahlreiche Fragen der Öffentlichkeit beantwortet und damit zur Transparenz im Verfahren um die Konzessionsvergabe beigetragen.

 Die Grünen unterstützen das  Vorhaben von Bürgerinnen und Bürgern, regional zur Beschleunigung der Energiewende beizutragen. In dem genossenschaftlichen Modell, das allen Oldenburgerinnen und Oldenburgern über eine Mitgliedschaft Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe bietet, sieht die Grünen-Fraktion einen wesentlichen Beitrag zur Vielfalt im Bewerbungsverfahren und zu einem fairen Wettbewerb um die Konzession.
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Oldenburger Energie-Genossenschaft
bewirbt sich als Netzbetreiber

29.01.2012 16:31 Uhr
von Carsten Lienemann

Mitte 2013 läuft der Konzessionsvertrag zwischen der Stadt Oldenburg und der EWE Netz GmbH für das Strom- und Gasnetz in der Stadt aus und wird dann für 20 Jahre neu vergeben. Der Stadtrat hat sich gegen den Erwerb durch die Stadt entschieden, und so gibt es neben dem bisherigen Betreiber zwei weitere Bewerber, die Oldenburger Energie AG (EAG), gegründet von der Firmengruppe um die Oldenburger »Projekt GmbH« und die Oldenburger Energie-Genossenschaft, die sich am Freitag, 27. Januar, im PFL vorstellte.

Nach einer allgemeinen Einführung durch Moderator Barthel Pester und einem Überblick über das Wesen und Vergabeverfahren der Konzession erläuterten Dr. Ulirch Schachtschneider, Prof. Jan Middelberg und apl. Prof. Niko Paech, die zusammen den Aufsichtsrat der Oldenburger Energie-Genossenschaft bilden, sowie Jan Saffe, Grünen-Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft, der sich seit Anfang der 1990er Jahre für die Elektrizitätswerke Schönau engagiert, warum die Rechtsform der Genossenschaft gewählt wurde und was mit erwirtschafteten Überschüssen passieren sollte.

Bei einer Genossenschaft kann jede Bürgerin und jeder Bürger Anteile erwerben, die in diesem Fall je einhundert Euro kosten. Das Stimmrecht richtet sich aber nicht nach dem investierten Betrag, sondern allein nach der Anzahl der beteiligten Personen. »Auf dieser Grundlage wird die Entstehung eines Kraken vermieden, weil sehr viele Menschen über die Ausrichtung und Entwicklung des Unternehmens mitbestimmen«, so Jan Middelberg.

Ulrich Schachtschneider skizzierte die Ausrichtung des Unternehmens: »Ziel ist es, eine Energiewende herbeizuführen und das Energiesparen zu unterstützen, z. B. durch ein preisgünstiges Grundkontingent und einen höheren Preis für weiteren Strom.« Unabhängig vom Zuschlag für das Netz werde die Genossenschaft sich für mehr Wärmedämmung und den Ausbau regenerativer Energien einsetzen.

Dem befürchteten Arbeitsplatzverlust im Falle eines Betreiberwechsels entgegnete Niko Paech: »Wer immer ein Netz betreibt, braucht Leute. Während bei dem bisherigen Betreiber Arbeitsplätze verloren gehen, entstehen beim Nachfolger neue, möglicherweise sogar mehr als vorher, denn je länger ein Dienstleister tätig ist, desto mehr Routine und Rationalisierung stellen sich ein.« In der Praxis seien verschiedene Möglichkeiten denkbar, von der Übernahme der Arbeitskräfte bis hin zur Kooperation.

Schließlich ging es auch um den Wert des Netzes und damit um den Betrag, den die Genossenschaft investieren muss, wenn sie den Zuschlag erhält. Spätestens an dieser Stelle warben die Vertreter auf dem Podium beim durchweg wohlgesonnenen Publikum für den Erwerb von Anteilen, denn je größer das Eigenkapital, desto weniger muss über andere Wege der Geldbeschaffung nachgedacht werden.

Wieviel genau das Netz kostet, muss erst in einem detailliertes Gutachten ermittelt werden. Es gehöre zum Verfahren, dass man den Wert des Netzes nicht von Anfang an kenne, erklärte Paech dazu; ob es gekauft, gemietet oder geleast werden soll, steht auch noch nicht fest. Immerhin: »Der Netzeigentümer muss die Kommune wahrheitsgemäß über den Zustand des Netzes informieren, und diese muss die Informationen an die Mitbewerber weitergeben«, so Jan Middelberg.

Wer den Zuschlag für den Netzbertrieb erhält, entscheidet der Rat anhand einer vorher festgelegten Kriterienliste. Ungeachtet dessen hinaus dürfte auch die Absicht der Genossenschaft, Überschüsse zu verwenden, »um Menschen zum Sparen zu befähigen und in Dämmung und modernere Heizungen zu investieren« (Paech), für die Stadt interessant sein, denn das wirkte sich positiv auf ihre Kohlendioxidbilanz aus.
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Standortmarketing und Wissenschaftsförderung fusionieren

17.01.2012 09:23 Uhr
Auch Bereich Internationale Beziehungen wird neu geordnet

Das Standortmarketing der städtischen Wirtschaftsförderung und die Stabsstelle Wissenschaft werden aus strategischen Gründen zum 1. September neu aufgestellt. Unter dem Titel »Standortmarketing und wissenschaftsbasierte Standortentwicklung« werden die Organisationseinheiten der Stadtverwaltung dann als Fachdienst im Amt für Wirtschaftsförderung vereint sein. Die Leitung des neu fusionierten Fachdienstes wird umgehend öffentlich ausgeschrieben.

»Die Wissenschaftsentwicklung hat sich in den vergangenen Jahren zum neuen Standortfaktor der Übermorgenstadt entwickelt. Das erfolgreiche Jahr als Stadt der Wissenschaft 2009 hat dazu erheblich beigetragen. Wichtige Projekte wie das Schlaue Haus, das Umwelttechnologie-Netzwerk und die Energieeffiziente Stadt haben essentiellen Schub bekommen, ebenso eine ganze Reihe bestehender oder neuer Forschungsprojekte. Die wissensbasierte Entwicklung unserer Stadt hat damit den Reifegrad erreicht, ein ebenbürtiger Wirtschaftsfaktor zu sein. Deshalb werden wir die Stabsstelle Wissenschaft und den bisherigen Fachdienst Standortmarketing in der Wirtschaftsförderung fusionieren, und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem die European Medical School und das Schlaue Haus ins operative Geschäft einsteigen«, sagt Oberbürgermeister Gerd Schwandner.

Zugleich organisiert die Stadtverwaltung einen weiteren Fachdienst im Amt für Wirtschaftsförderung neu: Das bisherige Büro für internationale Beziehungen geht zum Jahresbeginn im Fachdienst Regionalentwicklung/Internationale Beziehungen unter der Leitung von Fachdienstleiter Roland Hentschel auf. Der kommende Einzug der Wirtschaftsförderung in das neue Gebäude in der Industriestraße schließt das geographisch bislang beim Büro des Oberbürgermeisters angesiedelte China-Kontaktbüro ein. Hintergrund dazu: Das vom Ausschuss für Wirtschaftsförderung im Juni 2011 als behandelt eingestufte »Grundlagenpapier kommunale Auslandspartnerschaften der Stadt Oldenburg« sieht eine grundlegendere Trennung zwischen traditionellen Städtepartnerschaften - die im Büro des Oberbürgermeisters organisiert werden - und den stärker wirtschaftlich orientierten »Strategischen internationalen Kooperationen« vor. »Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig, das Büro für internationale Beziehungen und dann auch das China-Kontaktbüro in der Wirtschaftsförderung anzusiedeln«, so Schwandner weiter. Der zur Evaluierung der internationalen Beziehungen vom Ausschuss von der Verwaltung erbetene Kriterienkatalog wird der Politik im späten Frühjahr vorgestellt.

Mit den Neuorganisationen gehen auch personelle Veränderungen einher: Dr. Rainer Lisowski, Leiter der Stabsstelle Wissenschaft und bis zur externen Besetzung der neuen Fachdienstleitung »Standortmarketing und wissenschaftsbasierte Standortentwicklung« weiterhin kommissarischer Leiter des bisherigen Fachdienstes Standortmarketing, wird die Stadtverwaltung nach seiner langjährigen, erfolgreichen aber befristeten Tätigkeit am 31. August verlassen, um ab 1. September eine Tätigkeit in der freien Wirtschaft anzunehmen. Lisowskis kommissarische Tätigkeit ist weiterhin unvergütet, sodass die bereits für die Zeit vor dessen Ausscheiden geplante externe Einstellung einer Fachdienstleitung im Saldo weder eine überplanmäßige Mehraufwendung bei den Personalkosten noch eine Veränderung des Stellenplanes darstellt.

Wei Zuo, Leiterin des China-Kontaktbüros, die einen befristeten Vertrag über eine Teilzeitstelle besitzt, verlässt die Stadtverwaltung nach langjähriger, erfolgreicher Tätigkeit zum 1. September, um ebenfalls einer Aufgabe in der freien Wirtschaft nachzugehen. Bei der Stadt soll eine chinesische Muttersprachlerin oder ein chinesischer Muttersprachler ihre Tätigkeit für die China-Initiative fortsetzen. Der Wirtschaftsförderungsausschuss hatte - in gleicher Sitzung vom Juni 2011 - einen Bürgerhaushalts-Vorschlag zur Beendigung der China-Initiative bei nur einer Enthaltung abgelehnt.


Foto: Stefanie Hofschlaeger / pixelio.de
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TGO weltweit bestes Technologiezentrum
der letzten fünf Jahre

23.12.2011 07:00 Uhr
von red /




Auszeichnung für nachhaltige Arbeit in den Jahren 2006 bis 2011

Das Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) ist internationale Spitze: Auf der Konferenz *Best Practices in Science Based Incubation* Anfang Dezember in Auckland (Neuseeland) wurde das TGO als das weltweit beste aller Zentren der Jahre 2006 bis 2011 im Wettbewerb *Science Based Incubators* ausgezeichnet.
Damit konnte sich
das TGO gegenüber der Konkurrenz aus Europa, Asien, Amerika, Afrika und Australien durchsetzen.

»Ein toller Erfolg«, freut sich
TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath, »zeigt er doch die über Jahre hinweg geleistete Qualität unsere Arbeit. Das ist Belohnung und Ansporn für das gesamte Team des TGO.«

In der Kategorie *Consistent Performance* wurden alle Bewerber erfasst, die sich in den Jahren 2006 bis 2011 mehrfach an dem Wettbewerb beteiligt haben.
Konsistent war hier auch der Erfolg des TGO: So wurde es in den Jahren 2006 bis 2010 regelmäßig mit einem Spitzenplatz ausgezeichnet. Zunächst im Jahr 2006 als *vielversprechendstes junges Technologiezentrum*, dann in den Jahren 2007 bis 2009 mit dem jeweiligen Spitzenplatz in der Kategorie *Beste Verwendung öffentlicher Mittel* und im vergangenen Jahr mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung.
Auf den Plätzen 2 und 3 des oben genannten *Nachhaltigkeits-Awards* folgten die Technologiezentren *IPN Incubadora* aus Portugal sowie das *First Flight Venture Center* aus den USA, die Gesamtsieger der Jahre 2010 beziehungsweise 2006.

Oberbürgermeister Gerd Schwandner, gleichzeitig Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der TGO GmbH, sagte: «Nicht nur führende
Wirtschaftsmagazine wie die Wirtschaftswoche sehen Oldenburg ganz vorn bei der Wirtschaftsförderung, in der Forschung und Entwicklung von Zukunftstechnologien und in der Unterstützung von Existenzgründerinnen und -gründern. Sondern auch die Internationale Fachwelt mit dieser ganz außerordentlichen Würdigung für unser TGO * herzlichen Glückwunsch!«


Auch Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Ellberg gratulierte umgehend:
»Ich bin sehr stolz, Aufsichtsratsvorsitzender des wieder einmal international so erfolgreichen Technologiezentrums TGO zu sein und gratuliere dem Geschäftsführer Jürgen Bath sowie dessen gesamter Crew für die hervorragende Arbeit. Gleichzeitig ist es eine Bestätigung des guten Kurses, den Gesellschafter und Geschäftsführung einvernehmlich schon seit Jahren eingeschlagen und umgesetzt haben.«

Mit der Auszeichnung werden sowohl die wirtschaftliche Betriebsführung, der generierte Erfolg, sowie die Nachhaltigkeit des Wirkens gewürdigt.
Der Wettbewerb wurde von der Vereinigung *The Technopolicy Network* mit Sitz in Den Haag/Niederlande in Kooperation mit dem britischen *Center for Strategy & Evaluation Services CSES* durchgeführt.
Die Methodik der Evaluation wurde für die Europäische Union im Rahmen eines Benchmarkings für Technologiezentren im Jahr 2003 entwickelt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter www.technopolicy.net und zum TGO unter www.tgo-online.de.


Bild: J.Bath
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