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Zum Sterben schöne Orte

09.02.2018 18:55 Uhr

Marion Poschmann präsentiert hochgelobten Roman „Die Kieferninseln“

Die Schriftstellerin Marion Poschmann erhielt in den vergangenen Jahren etliche Preise und Auszeichnungen für ihre Bücher. Auch ihr neuer Roman „Die Kieferninseln“ wird von der Literaturkritik hymnisch besprochen. Am Mittwoch, 21. Februar, stellt sie das Buch in der Reihe „Konstellationen“ des Literaturbüros Oldenburg vor. Beginn ist um 19.30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können im Internet unter www.wilhelm13.de oder telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 beim Literaturbüro vorbestellt werden.

In ihrem Buch lässt Marion Poschmann den erfolglosen Geisteswissenschaftler Gilbert Silvester aus einem Affekt heraus gen Japan ziehen. Zufällig trifft ihr Protagonist den unter Prüfungsangst leidenden Studenten Yosa, der auf dem Weg zu den Kieferninseln alle berühmten Selbstmordorte besuchen will, die im „Complete Manual of Suicide“ aufgeführt sind. Kann er den jungen Japaner davon abhalten, Selbstmord zu begehen?

Mit Matthias Bormuth, der unter dem Titel „Ambivalenz der Freiheit“ eine Studie zum Suizidalen Denken im 20. Jahrhundert veröffentlichte, spricht Marion Poschmann darüber, ob die Selbsttötung ein humanes Privileg ist. Moderiert wird ihr Austausch von Monika Eden, der Leiterin des Literaturbüros. Die Karl Jaspers-Gesellschaft ist Kooperationspartner der von der Stiftung Niedersachsen geförderten Veranstaltungsreihe „Konstellationen“.
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Leuchtende Farben, raffinierte Perspektiven und figürliche Anmut

02.02.2018 22:06 Uhr

Ausstellung „Neue Werke“ in der Artothek Oldenburg vom 8. Februar bis 5. April

In der Artothek Oldenburg, Niedersachsens größter Kunstausleihe, können Besucherinnen und Besucher aus einer 2.000 Werke umfassenden Sammlung von Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur auswählen. Die Artothek hat ihren Bestand erweitert und lädt alle Interessierten herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Neue Werke“ am Donnerstag, 8. Februar, um 19 Uhr in die Peterstraße 1 ein. Die regionalen Künstlerinnen und Künstler werden anwesend sein.

Bei der Vernissage werden spannende Einblicke in die neuen Werke gegeben. „Mit Kunstwerken lässt sich nicht nur die Wohnung verschönern, sondern man kann über die Kunst wunderbar ins Gespräch kommen und die Wirklichkeit besser verstehen", sagt Artotheks-Leiterin Dr. Sabine Isensee und erläutert: „Die 26 neuen Werke zeigen ein spannendes Spektrum der Gegenwartskunst von leuchtender Farbigkeit, über raffinierte Perspektiven bis hin zur figürlichen Anmut.“ Präsentiert werden Werke von regionalen und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern: Malerei von Anita Buchholz, Sarah Esslinger-Dahlmann, Eugenia Gortchakova und Natascha Kaßner; Grafiken von Ulla von Brandenburg, Birgit Brandis, Andrey Gradetchliev, Ellen Mäder-Gutz, Stefan Marx, Monika Michalko, Ellen Möckel und Matthias Weischer; Fotografien von Karl Blossfeldt, Brigitte Raché-Böker und Michael Schildmann sowie eine Skulptur von Stephanie Stellmann.
Das diesjährige Titelmotiv zur Ausstellung „Neue Werke“ ist ein Ölpastell der Oldenburger Künstlerin Natascha Kaßner, die Dozentin für Malerei, Zeichnung und Mixed Media an der Carl von Ossietzky Universität ist. „Im Mittelpunkt ihres Werkes steht die figürliche Welt, die sie mit Witz, Leichtigkeit und hintergründigem Charme entwirft“, erklärt Sabine Isensee. Das Werk „Die Jägerin“ erzählt eine assoziative Geschichte, die von der emotionalen Wechselbeziehung von Mensch und Tier handelt. „Eine elegant gekleidete Frau in Kostüm, Pumps und Perlenketten streichelt einen großen schwarzen Hund, der diese Zuwendung sichtlich genießt. Fünf Hirschgeweihe an der Wand genügen, um den Mythos der Jagd zu entfalten und diesen zugleich als modische Dekoration zu entlarven, die romantische Wildnis in das traute Heim bringt“, beschreibt Isensee das Bild.

Die regionale Kunstszene ist vielfältig mit Werken in der Ausstellung vertreten: Von Anita Buchholz, Sarah Esslinger-Dahlmann und Eugenia Gortchakova sind atmosphärische Öl- und Acrylbilder zu sehen, Andrey Gradetchliev und Ellen Mäder-Gutz haben meisterhafte Grafiken geschaffen, die Fotografien von Brigitte Raché-Böker und Michael Schildmann spiegeln raffinierte Momentaufnahmen von Kulturlandschaften wider und von der in Oldenburg geborenen Bildhauerin Stephanie Stellmann wird eine figürliche Bronze präsentiert, die durch grazile Anmut besticht.

Die Ausstellung „Neue Werke“ wird vom 8. Februar bis zum 5. April 2018 zu den Öffnungszeiten der Artothek (Montag und Donnerstag, 15 bis 19 Uhr) gezeigt. Bereits während der Ausstellung können die neuen Werke vorbestellt werden.

Am 15. Februar, 8. März und 5. April finden Abendführungen mit der Kunstvermittlerin Geraldine Dudek statt. Kosten: 3 Euro. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Informationen zur Ausstellung gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/artothek und auf www.stadtmuseum-oldenburg.de.
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Geschäftsstelle der Musikschule am 6. Februar geschlossen

02.02.2018 22:00 Uhr

Ab dem 7. Februar in der Katharinenstraße

Die Geschäftsstelle der Musikschule, Leo-Trepp-Straße 18, bleibt am Dienstag, 6. Februar, wegen ihres Umzugs geschlossen. Ab Mittwoch, 7. Februar, ist die Geschäftsstelle nur wenige Meter entfernt in der Katharinenstraße 1 zu finden. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
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