ganz-oldenburg.de –
DAS Stadtmagazin im Internet
 
ganz-oldenburg.de – DAS Stadtmagazin im Internet

Kinder

Mein Geheimnis – Ferienworkshop für Kinder

22.07.2017 12:46 Uhr
Für Daheimgebliebene bietet das Horst-Janssen-Museum einen Ferienworkshop an: Unter dem Motto „Mein Geheimnis“ besuchen die Kinder erst die Ausstellung „Helene von Oldenburg: Janssen Revisited“, um sich für den anschließenden Praxisteil inspirieren zu lassen. Die Künstlerin Helene von Oldenburg hat unterschiedliche Weisen entwickelt, durch die man einen anderen Blick auf die Kunst von Horst Janssen werfen kann. Sie erarbeitete eine Zeichenschrift, verdeckte große Teile der Bilder, stapelte sie aufeinander oder hängte die Kunstwerke auf schrille Tapeten. Die Kinder können die Zeichenschrift ausprobieren und so kleine Geheimnisse aufschreiben. Zusammen mit einer Zeichnung entsteht eine individuelle Collage, die wie bei Helene von Oldenburg nur im Ausschnitt zu sehen sein wird. Den Workshop leitet die Kunstpädagogin Laura Keppel.

Der zweistündige Workshop findet vormittags statt und ist einzeln oder für Gruppen buchbar. Die Teilnahme kostet 3 Euro/Kind oder 50 Euro/Gruppe von mindestens 16 Kindern. Folgende Termine sind noch frei:

Freitag, 28.7., 10-12 Uhr
Montag, 31.7., 10-12 Uhr
Dienstag, 1.8., 10-12 Uhr
Mittwoch, 2.8., 10-12 Uhr

Anmeldung unter Telefon 0441 235-2891 oder per Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
nach oben

Abenteuerspielplatz bietet „elternfreien“ Samstag am 8. Juli

05.07.2017 20:13 Uhr
Der Abenteuerspielplatz der Stadt Oldenburg öffnet am Samstag, 8. Juli, von 11 bis 16 Uhr für Kinder von 6 bis 13 Jahren seine Pforten auf dem Gelände am Brandsweg 60 nahe des Schulzentrums Eversten. Folgen werden weitere Samstage am 19. August und am 16. September. Der Eintritt ist frei.

Vor allem das Hüttendorf als Erlebnisspielplatz und das so genannte Abenteuerspielen sollen im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen. Bei gutem Wetter steht auch die Wasserbaustelle zur Verfügung. Lagerfeuer und Stockbrotbacken gehören ebenfalls zum Angebot. Das freie Spielen mit anderem Spielmaterial ist auch möglich.

Dabei sollen die Kinder unter sich bleiben dürfen, denn das Konzept des „elternfreien Raumes“ ist ein wichtiger inhaltlicher Baustein des Abenteuerspielplatzes. Eltern sollen loslassen dürfen – in der Gewissheit, dass ihre Kinder auf dem pädagogisch betreuten Spielplatz in guten Händen sind.

Mit den Samstagsöffnungszeiten des Abenteuerspielplatzes wird dem Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Oldenburg Rechnung getragen. Ansprechpartner ist Michael Köhler – er ist unter Telefon 0441 592171 oder per E-Mail an michael.koehler@stadt-oldenburg.de zu erreichen.
nach oben

Sommeraktion auf den Kinderseiten

22.06.2017 18:51 Uhr

Witzige Wasserspiele, sommerliche Rezepte und coole Verlosung

Endlich Sommerferien! Das bedeutet für die Oldenburger Kinder: Sechs Wochen lang keine Schule, dafür warme Sonnenstrahlen, kühles Wasser und jede Menge Action. Die Kinderredaktion der Stadt Oldenburg startet auf www.kinder.oldenburg.de wieder eine super Sommeraktion: Für große und kleine Zuhause-Urlauber gibt es leckere Rezepte, spannende Spielideen für Sonnen- und Regentage, witzige Wasserspiele und Veranstaltungstipps einiger Freizeitstätten. Beim Sommer-Memory im Oldenburg-Gewand sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen gefragt. Besonderes Highlight ist in diesem Jahr wieder die Sommer-Verlosung: Gemeinsam mit vier Partnern gibt es tolle Preise für Kinder zu gewinnen. Einsendeschluss für die Verlosung ist Montag, 17. Juli 2017.

Sommer-Verlosung: Freibad, Kino, Wasserski
Dank der Unterstützung durch den Beachclub Nethen, das Cinemaxx Oldenburg, das Dschungelboot und das OLantis Huntebad sind attraktive Preise zusammen gekommen, die in den ersten drei Sommerferien-Wochen verlost werden. Alle Preise wurden für die Sommer-Verlosung kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das wird verlost:

• Tageskarten für Wasserski/Wakeboarden inkl. Ausrüstung im Beachclub Nethen • Freikarten für den Beachclub Nethen
• Saisonkarten für den Beachclub Nethen
• Freikarten für das Cinemaxx Oldenburg
• Kinder-Freikarten für das Dschungelboot Oldenburg
• Kinder-Tageskarten für die OLantis Erlebniswelt
• Familien-Tageskarten für die OLantis Erlebniswelt

Die Sommeraktion 2017 auf den Kinderseiten ist ab sofort bis zum 2. August unter www.kinder.oldenburg.de zu sehen.
nach oben

Neue Kita auf ehemaligem Kasernengelände Donnerschwee

17.06.2017 20:55 Uhr
Wo einst Soldaten in der ehemaligen Kaserne Donnerschwee (bis 2008) auf dem Exerzierplatz stramm standen, haben längst die Kinder das Kommando übernommen: Bereits seit Anfang Februar dieses Jahres haben die kleinen Bewohnerinnen und Bewohner den Neubau der Kindertagesstätte An der Beverbäke in Beschlag genommen. Davon, wie wohl sich die Kleinen in ihrem neuen Domizil fühlen können, überzeugten sich am Freitag die zahlreichen Gäste der Einweihungsfeier. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nahm die offizielle Eröffnung vor. Er übergab zusammen mit Jan Pawlowski vom Architekturbüro kgb Architekten den symbolischen Schlüssel an Kita-Leiterin Alexandra Hoffmeyer-Hanke. „Schön, dass sich die Kinder hier so gut aufgenommen fühlen“, freute sich der Oberbürgermeister. „Zu einem neu entstehenden Wohnquartier, das sehr attraktiv für junge Familien ist, gehört auch ein umfangreiches Kinderbetreuungsangebot“, so Krogmann.

Mit ihren 105 Plätzen deckt die Kindertagesstätte An der Beverbäke den Bedarf ab, der durch das Wohnquartier „Neu Donnerschwee“ auf dem früheren Kasernengelände entsteht. Die Kita beherbergt zwei Krippengruppen (je 15 Kinder) und drei Kindergartengruppen (je 25 Kinder). Die Kinder werden von 16 pädagogischen Fachkräften und einer Hauswirtschaftskraft betreut. „Wir nehmen nicht nur Kinder auf, sondern Familien. Diese Kita ist ein Ort der Begegnung“, betont Leiterin Alexandra Hoffmeyer-Hanke, die eine starke Vernetzung mit umliegenden Einrichtungen und Institutionen anstrebt.

Im städtebaulichen Vertrag, den die Stadt mit dem Investor, der Parkresidenz Oldenburg, abgeschlossen hatte, war von vornherein auf dem insgesamt 19 Hektar großen Areal auch eine Fläche für einen Kita-Bau vorgesehen. Die Stadt fungierte als Bauherr und ist gleichzeitig Betreiberin der Einrichtung.

In dem neuen Wohnquartier soll der Bau als modern und eigenständig wahrgenommen werden. Aus diesem Grund haben die Architekten das dominierende Fassadenmaterial der Kaserne, den dunkelroten Klinker, bewusst nicht aufgenommen. Stattdessen hat die Kita eine Fassade aus hellen Holzlamellen erhalten, die Wärme ausstrahlen soll. Bei der Planung hat das Architekturbüro das von der Stadt für den Bau von Kindertagesstätten entwickelte Musterraumprogramm umgesetzt.

Die Baukosten betrugen rund 2,95 Millionen Euro. Für die Schaffung der 30 Krippenplätze hat die Landesschulbehörde Fördermittel in Höhe von 360.000 Euro bewilligt. Die Investoren haben einen Investitionszuschuss in Höhe von 2,233 Millionen Euro gezahlt. Mit den Arbeiten war im März 2016 begonnen worden. Seit dem 1. Februar 2017 ist die Kita im Betrieb. Der Bau der Außenanlagen wurde im April dieses Jahres abgeschlossen.
nach oben

Kinder-Reporter im Fundbüro

24.04.2017 10:48 Uhr

Neuer Film der Nachwuchsreporter online

Was passiert eigentlich, wenn ich eine Jacke finde oder gar meine Geldbörse verliere? Mit dieser Frage haben sich Elisabeth, Constanze, Jakob und Keywan in der neuesten Folge der Kinder-Reporter beschäftigt. Denn sie haben im Schlossgarten unter einer Parkbank einen Schlüsselbund gefunden. Schnell sind sie sich einig, dass sie diesen ins Fundbüro bringen müssen. Und so lassen sie sich dort von Heike Robotta erst einmal alles ganz genau erklären.

Unterstützt, betreut und angeleitet wurden die jungen Reporter dabei wieder von einem Drehteam von oeins. Dies ist mittlerweile die 17. Folge, die in Kooperation mit dem Lokalsender produziert wurde. Sie ist ab sofort unter www.kinder.oldenburg.de online zu sehen. Zusätzlich laufen die Filme der Kinder-Reporter auch im Fernsehprogramm von oeins: am Montag, 1. Mai (um 18.30 und 22.30 Uhr), am Dienstag, 2. Mai (um 13.30, 18.30 und 22.30 Uhr), am Mittwoch, 3. Mai (um 13.30 Uhr), und am Sonntag, 5. Mai (um 10.30 Uhr).

Die Kinder-Reporter sind ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtverwaltung, des lokalen Bürgersenders oeins und der Grundschule Nadorst. Zu wechselnden Themen produzieren die Kinder zusammen mit den Redakteurinnen und Redakteuren des Lokalsenders mehrminütige Videos mit Fragen und Ideen aus Sicht der Kinder. Im Jahr 2013 erhielten die jungen Reporter für ihre Folge „Inklusion“ den KinderHabenRechtePreis. Die Auszeichnung des Landessozialministeriums und des niedersächsischen Kinderschutzbundes ehrt in jedem Jahr Initiativen, die das Kinderrecht auf Information umsetzen und beispielsweise den Umgang mit Fernsehen, Film, Radio, Büchern, Zeitungen und dem Internet fördern.

Alle Folgen der Kinder-Reporter gibt es unter www.kinder.oldenburg.de.
nach oben

Wenn Kindern ein Zuhause fehlt

27.02.2017 08:38 Uhr

Pflegekinderdienst der Stadt sucht qualifizierte Pflegeeltern

Der Pflegekinderdienst der Stadt Oldenburg sucht laufend pädagogisch erfahrene Familien, die Kinder vorübergehend oder auf Dauer aufnehmen. Damit jedes Kind eine Familie erhält, die es seinen Bedürfnissen entsprechend unterstützt, gibt es unterschiedliche Formen der Betreuung: Bereitschaftsfamilien geben Kindern aus Notsituationen vorübergehend ein Zuhause. Pflegefamilien nehmen Kinder auf, die für längere Zeit oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können.

Alle Familien erhalten regelmäßig Beratung und Unterstützung sowie ein monatliches Pflegegeld. Je nach Pflegeform werden zusätzlich Fortbildung, Supervision, Begleit- und Entlastungsangebote bereitgestellt. Selbstverständlich werden alle interessierten Familien auf ihre Tätigkeit fachlich vorbereitet. Für die Aufnahme eines Kindes kommen Familien, Paare und Alleinstehende infrage. Aktuell wird für drei Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren jeweils ein Zuhause in Pflegefamilien gesucht. Für die Aufnahme dieser Kinder ist eine pädagogische Berufsausbildung oder umfassende Erfahrung erforderlich. Außerdem werden drei neue Familien für die Betreuung von Kindern aus Notsituationen benötigt.

Wer Freude am Zusammenleben mit Kindern hat und sich vorübergehend oder auf Dauer für ein Pflegekind engagieren möchte, wird im Pflegekinderdienst gern beraten. Nähere Informationen gibt es telefonisch bei Meike Bruns unter Telefon 0441 235-3653.
nach oben

Faschingsparty im Mädchentreff

19.02.2017 19:08 Uhr
Am Freitag, 24. Februar steigt im Mädchentreff, Cloppenburger Str. 35, von 16 bis 19 Uhr eine Faschingsparty für Mädchen ab 8 Jahren. Mit fetzigen Spielen, Schminkaktion, Musik und Tanz werden alle mit oder ohne Kostüm jede Menge Spaß haben. Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte eine Kleinigkeit zu Essen für das gemeinsame Buffet mitbringen. Information und Anmeldung unter Tel. 61422 oder Email: treff@maedchenhaus-oldenburg.de
nach oben

NABU-Kindergruppe WildKids nimmt wieder Kinder auf

11.01.2017 09:45 Uhr

Naturerlebnis und praktischer Naturschutz für 7- bis 11-jährige Kinder

Die NABU-Kindergruppe WildKids nimmt wieder Kinder zwischen 7 und 11 Jahren auf. Die Kinder werden an die Natur herangeführt, um heimische Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen kennen zu lernen und setzen unter Anleitung praktischen Naturschutz um, von der Nistkastenbetreuung im Naturgarten der Umweltstiftung Weser-Ems am Marschweg bis zu Insektenhotels und Vogelzählung. Interessierte Eltern können sich beim NABU unter Tel. 0441 - 25600 melden.
nach oben

Tage der offenen Tür in den städtischen Krippen und Kindergärten

11.01.2017 09:40 Uhr
Noch bis zum 31. Januar läuft der Anmeldezeitraum für die Oldenburger Kindertagesstätten in städtischer und freier Trägerschaft. Die Anmeldungen für die Krippen und Kindergärten zum neuen Kindertagesstättenjahr ab 1. August erfolgen online unter oldenburg.betreuungsboerse.net. Anmeldungen für die Horte nehmen die Einrichtungen direkt entgegen. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, die Einrichtungen vorab zu besichtigen. Die Besichtigungstermine sind online unter oldenburg.betreuungsboerse.net unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren gibt es ebenfalls online sowie persönlich oder telefonisch im Servicebüro Kindertagesbetreuung des Amtes für Jugend und Familie, Bergstraße 25, unter Telefon 0441 235-3736 oder -3739.

Die Krippen und Kindergärten in städtischer Trägerschaft bieten folgende Informationstage an:
  • Kita Kennedystraße 55 (Kindergarten, Telefon 0441 593498): Freitag, 13. Januar, 14 bis 17 Uhr
  • Kita Harreweg 119 (Kindergarten, Telefon 0441 486464): Freitag, 13. Januar, 14 bis 17 Uhr
  • Kita Kurlandallee 6 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 33908): Samstag, 14. Januar, 10 bis 12 Uhr
  • Kita Dietrichsfeld, Alexanderstraße 300 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 63132): Samstag, 14. Januar, 14 bis 17 Uhr
  • Kita Cloppenburger Straße 73b (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 9603930): nur für Krippenplätze: Montag, 16. Januar, 15.30 Uhr
  • Krippe Hafenbande, Maastrichter Straße 31 (Krippe, Telefon 0441 2353895): Montag, 16. Januar, 16 bis 17 Uhr
  • Krippe Achtermöhlen 30 (Krippe, Telefon 0441 99877107): Freitag, 20. Januar, 15.30 bis 17.30 Uhr
  • Krippe Liliput, Donarstraße 27 (Krippe, Telefon 0441 2354412): Samstag, 21. Januar, 9.30 bis 12.30 Uhr
  • Kita Eschenplatz (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 5949520): nur für Krippenplätze: Samstag, 21. Januar, 11 bis 14 Uhr
  • Kita Ernst-Löwenstein-Straße 56 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 3990482): Termine nach telefonischer Vereinbarung
  • Kita Sperberweg 30 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 486401): Termine nach telefonischer Vereinbarung
nach oben

Bücherzwerge, Bilderbuchkino und Kamishibai

05.01.2017 09:25 Uhr

Veranstaltungen für Kinder in der Stadtteilbibliothek

Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, bietet von Januar bis März 2017 folgende kostenfreie Veranstaltungen für Kinder an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei den „Bücherzwergen“ für zwei- bis dreijährige Kinder erzählt Rouven Huwald eine kurze Geschichte. Dazu wird gesungen, geklatscht oder gespielt. Die Bücherzwerge finden jeweils mittwochs um 10 Uhr und um 15.30 Uhr am 18. Januar, 15. Februar und 22. März statt.

Beim „Bilderbuchkino“ für Kinder ab vier Jahren werden die Bilder einer Geschichte auf eine Leinwand projiziert und dazu vorgelesen. Im Anschluss gibt es eine kleine Bastel- oder Malaktion. Das Bilderbuchkino wird jeweils mittwochs, am 1. Februar und 1. März um 15.30 Uhr angeboten.

Beim „Kamishibai“ (Japanisch für „Papiertheater“) für Kinder von drei bis sechs Jahren werden Bildkarten gezeigt und die Geschichte dazu erzählt. Danach wird eine kleine Bastelaktion angeboten. Die Termine sind jeweils montags am 30. Januar, 27. Februar und 27. März um 15.30 Uhr.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
nach oben

Kinder-Kino ab 6. Januar auf dem Abenteuerspielplatz

05.01.2017 09:13 Uhr
Der Abenteuerspielplatz lädt ab Freitag, 6. Januar, wieder zum Kinder-Kino ein. Beginn der Filme ist jeweils um 15.30 Uhr, der Eintritt ist frei, und es gibt Popcorn. Die Filme richten sich an Kinder von 6 bis 13 Jahren. Eingeplant sind jeweils auch eine Einführung und ein Nachgespräch. Plätze können telefonisch beim Abenteuerspielplatz unter 0441 592171 reserviert werden und müssen jeweils bis 10 Minuten vor Beginn geltend gemacht werden.

Von Januar bis März zeigt der Abenteuerspielplatz folgende Kinder-Kinofilme zu verschiedenen Themen:

Freitag, 6. Januar: Starke Kinder
Es läuft die Verfilmung der erfolgreichen Kinderbuchreihe um ein fröhliches, freches Mädchen, das gemeinsam mit ihren vielen Freunden ein großes Abenteuer von Freundschaft, Tierliebe, Mut und Zusammenhalt erlebt.

Freitag, 20. Januar: Pferdefilm
Gezeigt wird die Geschichte eines Mädchens, dem es erst mit der Hilfe eines pferdeerfahrenen Flüchtlingskindes gelingt, das Vertrauen eines verstörten Pferdes zu gewinnen.

Freitag, 3. Februar: Animationsfilm
Gezeigt wird Disneys Oscar-prämierter Animationsfilm über ein elfjähriges Mädchen, dessen Emotionen in ihrem Kopf ein spaßiges Eigenleben entwickeln.

Freitag, 17. Februar: Fußball-Kids
Gezeigt wird der sechste Teil der beliebten Kinderfilm-Reihe um fußballverrückte Kids und einen legendären Bolzplatz.

Freitag, 3. März: Der besondere Tierfilm
Es läuft die Geschichte eines Jungen, der ein Adlerjunges aufzieht. So kommt es zu einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die auf eine harte Probe gestellt wird.

Freitag, 17. März: Animationsfilm
Es läuft der zweite Teil von Clownfisch-Vater und -Sohn, die sich gemeinsam mit der vergesslichen Doktorfisch-Dame auf eine Reise voller Gefahren und Abenteuer begeben.

nach oben

Anmeldungen für Krippen und Kitas für das Kindertagesstättenjahr 2017/18

30.12.2016 12:05 Uhr
Eltern, die ihre Kinder für das im August 2017 beginnende Kindertagesstättenjahr für einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Oldenburger Stadtgebiet anmelden möchten, können das vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2017 online über die Seite Wegweiser Kindertagesbetreuung der Stadt Oldenburg tun unter: oldenburg.betreuungsboerse.net. Eltern, denen eine Online-Anmeldung nicht möglich ist, können sich direkt im Servicebüro Kindertagesbetreuung melden.

Die Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort, dabei können bis zu drei Kindertagesstätten (Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch) ausgewählt werden. Erst am 1. Februar werden alle Erstwünsche gleichzeitig für die jeweiligen Wunscheinrichtungen freigeschaltet, zu festen Terminen folgen dann die Zweit- und Drittwünsche.

Wenn keine der Wunscheinrichtungen das Kind aufnehmen kann, können Eltern ihr Kind ab dem 16. März erneut für bis zu drei Einrichtungen online anmelden. Ab diesem Zeitpunkt werden im Programm auch aktuell freie Plätze angezeigt. Mit ihrem Passwort können Eltern jederzeit den Anmeldestatus überprüfen.

Die Kitas entscheiden nach individuellen Kriterien (wie zum Beispiel Alter des Kindes/Rechtsanspruch, das Kind besucht bereits die Einrichtung oder ein Geschwisterkind besucht bereits die Einrichtung), welches Kind aufgenommen werden kann. Eine Anmeldung während eines laufenden Kindertagesstättenjahres ist selbstverständlich auch möglich, ausgenommen im Zeitraum vom 1. Januar bis 15. März.

Auf der oben genannten Seite werden auch die Termine der Informationstage der einzelnen Kitas angezeigt, an denen Eltern sich vorab über die Einrichtungen informieren können.

Weitere Informationen zum Thema Kindertagesstätten gibt es im Servicebüro Kindertagesbetreuung, Bergstraße 25, bei Petra Bröffel-Hempen, Zimmer 119, Telefon 0441 235-3739 oder Sigrid Ziethe und Anke Keller, Zimmer 116, Telefon 0441 235-3736. Geöffnet hat das Servicebüro Kindertagesbetreuung montags, dienstags, donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr. Mittwochs ist das Servicebüro geschlossen.

Anmeldungen für Hortplätze werden weiterhin direkt in den Horten entgegen genommen.
nach oben

Alle Kitaverträge nunmehr unter Dach und Fach

10.12.2016 21:15 Uhr

Evangelische und katholische Kirche unterschreiben die neuen Betreiberverträge mit der Stadt Oldenburg

Die vom Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg entwickelten und mit den freien Trägern der Kindertagesstätten abgestimmten Betreiberverträge werden auch von den beiden Kirchen unterschrieben. „Damit ist eine langfristige Finanzierung der Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft sichergestellt“, freut sich die zuständige Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, Dagmar Sachse. Nachdem der Jugendhilfeausschuss und der Rat der Stadt Oldenburg die neue Finanzierungsrichtlinie im Dezember 2015 beschlossen hatte, wurden in mehreren Gesprächen die Details der Finanzierung von Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft geprüft. In einer Anlage zum Vertrag wurden Konkretisierungen in sprachlicher Form übereinstimmend geregelt, die dazu führten, dass beide Kirchen dem Vertragsentwurf nunmehr zustimmen konnten.

Die Kindertagesstätten stellen für den Leiter der Gemeinsamen Kirchenverwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, Michael Kählke, eines der größten und wichtigsten Arbeitsfelder der evangelischen Kirche dar. Die Synode der oldenburgischen Kirche habe aktuell trotz rückläufiger Einnahmen die jährlichen kirchlichen Zuschüsse für die Kindertagesstättenarbeit auf 5,3 Millionen Euro erhöht. Die Herausforderungen an Mitarbeitende und Träger seien zunehmend gewachsen. Umso erfreulicher sei es aus Sicht der evangelischen Kirchengemeinden, dass die Stadt Oldenburg diesen Herausforderungen in einem Dialog auf Augenhöhe mit den freien Trägern begegne, so Kählke.

Die neue Förderrichtlinie beinhaltet für die freien Träger die Möglichkeit Pauschalen zu erhalten, um damit flexibel auf die sich verändernden Bedarfe der Kindertagesbetreuung reagieren zu können. Darüber hinaus vermindert dies den Verwaltungsaufwand bei den freien Trägern und der Stadt. Die Betreiberverträge gelten ab dem 1. Januar 2016 und geben damit den beiden Kirchen auch rückwirkend finanzielle Sicherheit. Alle anderen freien Träger der Kindertagesstätten hatten die Betreiberverträge bereits unterzeichnet.

Die Stadt Oldenburg stellt den freien Trägern im Jahr 2017 über die neuen Verträge insgesamt circa 32,4 Millionen Euro für die Kindertagesstätten zur Verfügung.

An der Unterzeichnung der Betreiberverträge am Freitag, 9. Dezember, im Gemeindesaal der evangelischen Kirche, Hundsmühlerstraße 111, haben teilgenommen: Sozialdezernentin Dagmar Sachse und Dr. Frank Lammerding für die Stadt Oldenburg, Christian Fischer für die Katholische Kirche sowie Vertreterinnen und Vertreter der fünf Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden im Oldenburger Stadtgebiet und der Leiter der Gemeinsamen Kirchenverwaltung, Michael Kählke, für die evangelische Kirche.
nach oben

»Kleine Wünsche« suchen wieder Wunschpaten

24.11.2016 21:52 Uhr

Weihnachtsaktion von Johanniter und Oldenburger Jugendamt ist angelaufen

Mit »kleinen Wünschen« große Freude bereiten will wieder die Johanniter-Unfall-Hilfe. Wie bereits in den vergangenen Jahren starten die Johanniter in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Oldenburg die Aktion »Kleine Wünsche«, um Kindern aus sozial schwachen Familien das Weihnachtsfest zu verschönern. In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes der Stadt Oldenburg (ASD) die Wunschzettel in ausgesuchte Familien gebracht. Dort füllten die Kinder die Zettel aus und gaben sie wieder zurück. Der ASD bringt sie dann zu den Johannitern, die für die Wünsche so genannte Wunschpaten suchen. »Die ersten 500 Wunschzettel haben uns bereits erreicht«, erzählt Frank Komrowski, Leiter des Servicecenters der Johanniter in Oldenburg. Wunschpaten können sich dort jetzt ihren Wunschzettel abholen oder sich zuschicken lassen. »Wunschpate kann jeder werden, der einem Kind zum Weihnachten eine Freude machen möchte, dem es nicht so gut geht«, sagt Anke Siemers, Organisatorin der Aktion »Kleine Wünsche«.

Das Servicecenter der Johanniter-Unfall-Hilfe an der Bloherfelder Straße 175 ist rund um die Uhr, sieben Tag in der Woche besetzt und telefonisch erreichbar unter 0441 971900 oder unter der kostenfreien Rufnummer 0800 0019214. Dort können auch die gekauften und weihnachtlich verpackten Geschenke wieder abgegeben werden. Die Johanniter übergeben anschließend die Geschenke dem Jugendamt, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sie dem Kind bringen. Im vergangenen Jahr konnten 594 Wünsche im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro erfüllt werden. Der Wert der einzelnen Geschenke beträgt höchstens 15 Euro.

Wie in den vergangenen Jahren stellen die Johanniter die Aktion auch wieder öffentlich vor. Am Freitag, 25. November, sind sie mit ihrem Wunschzettel-Stand von 10:00 bis 18:00 Uhr im famila Einkaufsland Wechloy, am nächsten Tag, Samstag, 26. November, von 8:30 bis 20:30 Uhr in den Schlosshöfen Oldenburg. »Das besondere an den ‚Kleinen Wünschen' ist, dass die Wunschpaten nicht einfach Geld auf den Tisch legen, sondern dass sie selber losgehen und den ganz persönlichen Wunsch eines ganz bestimmten Kindes aus Oldenburg erfüllen«, erklärt Anke Siemers den Erfolg der Aktion. Angst, dass es leer ausgeht, muss kein Kind haben. »Wir kopieren alle Wunschzettel. Wenn einer nicht zurück kommt, besorgen wir das Geschenk«, sagt Siemers. Auch Firmen übernehmen wieder zahlreiche Wünsche. Infos gibt es auch unter www.kleine-wuensche.de.
nach oben

Weihnachtliche Überraschungen auf den Kinderseiten

24.11.2016 21:47 Uhr

Großer Online-Adventskalender auf www.kinder.oldenburg.de

Lange dauert es nicht mehr und es ist schon wieder Weihnachten. Um den Kindern die Zeit des Wartens zu verkürzen, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Online-Adventskalender auf www.kinder.oldenburg.de. Im prall gefüllten Kalender gibt es ab dem 1. Dezember jeden Tag eine neue Überraschung: leckere Rezepte, weihnachtliche Bastelideen und Gedichte, Veranstaltungstipps und vieles mehr – und hinter drei Türchen verbergen sich sogar Gewinnspiele.

Ein Dank gilt wie in den vorigen Jahren den Unterstützern, die die kostenfreie Bereitstellung der Materialien und der Gewinnspielpreise ermöglicht haben. Und für kleine Schlingel gilt: Die Türchen öffnen sich wirklich nur Tag für Tag. Es lohnt sich also, jeden Tag auf den städtischen Kinderseiten vorbeizuschauen.
nach oben

Feriensprachcamp in der Kita Sperberweg

17.11.2016 14:59 Uhr
von Carsten Lienemann

Eine ganz besondere Woche erlebten 31 Vorschulkinder aus der Kindertagesstätte Sperberweg. Vom 4. bis zum 8. Oktober nahmen die Kinder mit arabischen, kurdischen, russischen und deutschen Wurzeln an einem Feriensprachcamp teil. In nur vier Tagen erarbeiteten sie sich die Geschichte von Fany, einem bunten Vogel aus dem Land Fantasia, der von einem Sturm in ein anderes Land verweht wird, in dem er niemanden kennt und dessen Sprache er nicht spricht.

Angeleitet von Rita Meiners (Musikschule der Stadt Oldenburg) und Christian Jakober (Global Music Player e. V.) lernten die Kinder Lieder in verschiedenen Sprachen, spielten Instrumente, bastelten Requisiten und übten Tänze ein. Großartige Unterstützung leistete dabei Lava Murad, die gerade ein Praktikum in der Kita absolvierte. Am Freitag schließlich zeigten alle das rund 30 Minuten lange Stück den anderen Kindern der Kita. Der krönende Abschluss war aber der Erlebnistag am Sonnabend auf einem Pferdehof in Petersfehn II, zu dem auch Eltern und Geschwister eingeladen waren.

Es war eine sehr intensive und auch anstrengende Woche, gerade für die Kinder, aber alle hatten viel Spaß, und die Rückmeldungen aus allen Richtungen waren sehr positiv. Die Eltern freuten sich über glückliche Kinder, die Erzieherinnen berichteten, dass auf den Fluren der Kita die gerade gelernten Lieder rauf und runter gesungen wurden.

Auch die Sprachcamp-Leitung ist mehr als zufrieden. »Die Begeisterung der Kinder, vor allem, wenn sie sich in ihrer Mehrsprachigkeit ausdrücken konnten, war für mich das bewegendste Erlebnis in dieser Woche. Wenn Kinder, die die deutsche Sprache kaum verstehen, gespannt dem Theaterstück folgen und begeistert mitsingen, ist die Idee des Projekts voll aufgegegangen! Die Freude über diese Wertschätzung habe ich auch bei den Eltern erlebt«, sagt Rita Meiners.

»Ich fand toll, dass bei den unterschiedlichen Angeboten für alle Kinder etwas dabei war, so dass sich alle einbringen konnten. Dass die verschiedenen Muttersprachen in dem Projekt, in den Liedern und beim Theaterstück einbezogen wurden, war ein Volltreffer! So viele strahlende Augen bei den Kindern und bei den Eltern. Ein tolles Projekt!«, ergänzt Christian Jakober.

Beide sind den Kita-Mitarbeiterinnen und vor allem den mehrsprachigen Elternbegleiterinnen aus dem Projekt »Rucksack« der Sprachförderstelle der Stadt Oldenburg dankbar für ihre Unterstützung. »Ohne sie hätte das Projekt nicht geklappt«, ist sich Rita Meiners sicher.

Rundum zufrieden ist auch Kita-Leiter Ulrich Habichtsberg. »Die Wirkung auf die Kinder ist sehr positiv. Es wäre gut, wenn wir dieses Projekt in Zukunft regelmäßig durchführen könnten.«

Finanziert wurde das Projekt von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, der Klosterkammer Hannover und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.
nach oben

10 Jahre Trauerland e. V. in Oldenburg

28.09.2016 16:50 Uhr
Mit einer feierlichen Geburtstagsmatinee, zu der zahlreiche Gratulant_innen, Unterstützer_innen und natürlich auch fast alle Mitarbeiter_innen gekommen waren, beging Trauerland e. V. am 25. September in der Exerzierhalle das zehnjährige Bestehen seines Oldenburger Standortes.

»Kinder trauern anders«, diese Erfahrung hat sicher jeder schon gemacht. Ihnen die Zeit und den Raum zu geben, auf ihre Weise mit dem Verlust eines nahe stehenden Menschen umzugehen, war das Anliegen der Bremer Vereinsgründerin Beate Alefeld-Gerges. Bald zeigte sich, dass es auch im Einzugsgebiet Oldenburgs Bedarf gibt, und so wurde 2006 der Oldenburger Standort eröffnet.

Dessen Entwicklung führten die beiden Moderatorinnen Hille Ballin und Carolin de Witt – die bekanntesten Gesichter von Trauerland Oldenburg – dem Publikum eindrucksvoll vor Augen, als sie alle für den Verein Tätigen auf die Bühne baten. »Mit dieser Veranstaltung wollten wir uns nicht zuletzt bei allen ganz herzlich bedanken, die für uns engagierte Arbeit leisten«, sagt Hille Ballin.

Eingerahmt wurde die Veranstaltung in Grußworte und Ansprachen von Staatstheater-Generalintendant Christian Firmbach, MdB Stephan Albani, dem Präsidenten der Oldenburgischen Landschaft Thomas Kossendey, der Ersten Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg Germaid Eilers-Dörfler und Antje Möhrmann vom Trauerland-Vereinsrat, die sich alle auf die eine oder andere Weise für Trauerland e. V. engagieren, und musikalisch begleitet vom KlangHelden Jugendchor unter der Leitung von Thomas Honickel.

Zur Bildergalerie

nach oben

Weltkindertag mit Kinderrechte-Rallye

20.09.2016 10:48 Uhr
von Carsten Lienemann

Zum ersten Mal seit Beginn der Spielfeste zum Weltkindertag gab es am 18. September auf dem Rathausmarkt und dem Schlossplatz auch eine große Aktion zu Kinderrechten. Der Präventionsrat Oldenburg und der Stadtjugendring veranstalteten gemeinsam eine Kinderrechte-Rallye, bei der eine ganze Reihe anderer Austeller beteiligt waren. Hanna Folkens und Marie Kirchner vom Stadtjugendring hatten Aufgaben und Laufkarte entwickelt, die anderen Aussteller gebeten, Stationen zur Verfügung zu stellen sowie Informationsmaterial und Poster rund um Kinderrechte besorgt.

Der Andrang war groß, insgesamt 60 Kinder haben die Rallye von Anfang bis Ende durchlaufen und nach eigenen Angaben viel dabei gelernt. Ganz-oldenburg.de hat zwei Mädchen auf ihrem Weg begleitet.

Am Stand des Präventionsrates haben Charlotte und Emilia gerade ihre Laufkarten für die Kinderrechte-Rallye erhalten. Schnell erklärt ihnen Marie Kirchner noch, woran sie die Stationen erkennen, und dann geht es los.

Beim Stand der Montessori-Schule halten die beiden Mädchen das erste Mal. Hier müssen erst einmal warten, bevor die Rechenaufgaben lösen können, denn hier hat sich ein kleiner Stau gebildet. Die Aufgaben lösen sie spielend. Jedes Ergebnis steht für einen Buchstaben, zusammen ergeben sie das erste Lösungswort: Bildung.

Und weiter geht’s. Bei der Evangelischen Familienbildungsstätte müssen sie einen Satz aus verdrehten Wörtern vorlesen: »Knider hbaen das Rchet, gsuend zu lbeen«. Beiden ist klar, hier geht es um Gesundheit.

Die dritte Station ist der Info-Tisch von Unicef. Was haben die abgebildeten Kinder gemeinsam? Klar, allen geht es offenbar gut, weil kein Kind ausgeschlossen werden darf.

Beim Kinderschutzbund wird es ein bisschen kniffelig. Was dürfen Eltern, was dürfen sie nicht? Nicht ganz einfach zu erraten, dass es hier um das Recht auf elterliche Fürsorge geht.

Zurück zum Ausgangspunkt, dort sind die letzten beiden Stationen. Aber da fehlt doch noch eine. Ja, bei der AWO ist auch ein Rätsel zu lösen, hier müssen mindestens drei Wörter zum Thema Privatsphäre gefunden werden. »Post«, »Handy«, »Zimmer« entdecken Emilia und Charlotte recht bald.

Jetzt noch zum Stadtjugendring, wo die beiden letzten Aufgaben anstehen. Thema ist zum einen das Recht auf Freizeit, die beiden Mädchen sollen ihre liebsten Freizeitbeschäftigungen pantomimisch darstellen. Und schließlich noch etwas zu Meinungsäußerung und Beteiligung: Wenn ich König/Königin von Deutschland wäre, dann ... »Geld verteilen«, schreibt Emilia. Eine schöne Idee.

Hattet ihr vorher schon etwas von Kinderrechten gehört?
Ja. Zum Beispiel, dass Eltern Kinder nicht in der Ecke liegen lassen und sagen können: »Jetzt will ich dich nicht mehr haben.«

Habt ihr denn etwas neues erfahren bei dieser Rallye, was ihr noch nicht wusstet?
Ja, dass man Kinder respektieren sollte, ihre Privatsphäre. Dass Kinder ihre eigenen Sachen haben, die vielleicht nicht alle Leute sehen sollen. Und dass man Kinder, die z. B. gelähmt sind, nicht ausschließen darf.

Zur Bildergalerie

nach oben

Ferienpass 2016: Gemeinsam für Kinder und Jugendliche in Oldenburg

10.02.2016 07:00 Uhr

Weitere Veranstaltungen bis 4. März anmelden


Vereine, Initiativen oder Unternehmen, die im Rahmen des Ferienpasses in diesem Jahr Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen durchführen möchten, haben noch bis Freitag, 4. März, die Möglichkeit, dem Ferienpassteam ihre Aktion mitzuteilen.
Der Sommer, und somit auch die großen Ferien, sind zwar noch in weiter Ferne, aber die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren, um den Schülerinnen und Schülern möglichst vielfältige Angebote machen zu können.

Seit 41 Jahren bietet der Ferienpass inzwischen auf über 230 Seiten mehr als 500 Aktionen für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren gegen aufkommende Langeweile in den Sommerferien an.
All diese Angebote führt das Ferienpassteam aber nicht alleine durch: Hierbei sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Hilfe von Vereinen und Verbänden, Firmen oder Einzelpersonen angewiesen. Im letzten Jahr haben sie mit 140 Anbietern zusammengearbeitet; in diesem Jahr sollen es möglichst noch einmal mehr werden.

Nicht zuletzt trägt auch die finanzielle Unterstützung langjähriger Förderer wesentlich zum Gelingen der Ferienpassaktion bei. Um die Angebote für Kinder und Jugendlichen in den Ferien noch weiter auszubauen und vielfältiger gestalten zu können, freut sich das Ferienpassteam auch jederzeit über neue Sponsoren.

Von Betriebsbesichtigungen über Kreativangebote, sportliche Aktivitäten, Ausflüge oder Musik – wer etwas anbieten oder den Ferienpass finanziell unterstützen möchte, kann sich beim Team des Ferienpasses in der von-Finckh-Straße 1 melden, telefonisch unter 0441 235-3170 oder per E-Mail an ferienpass@stadt-oldenburg.de. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/ferienpass.

nach oben

ProWin spendet 2.500 Euro für Mentoren

13.01.2016 08:55 Uhr

Kinderschutz-Zentrums-Projekt „Balu und Du“ stellt Grundschulkindern Freund zur Seite

von Frerk Hinrichs

ProWin spendet 2.500 Euro für Mentoren Kinderschutz-Zentrums-Projekt „Balu und Du“ stellt Grundschulkindern Freund zur Seite Oldenburg, 12.01.2016 – Ein ChariTeam des Direktvermarkter ProWin hat jetzt 2.500 Euro an das Kinderschutz-Zentrum Oldenburg übergeben. Die sechs Frauen Anke Espelage, Ronja Vienerius, Stefanie Nieland, Barbara Fredeweß, Claudia Padeken und Sandra Muthorst hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um insgesamt 10.000 Euro für benachteiligte Kinder im Oldenburger Land und Bremen ausgeben zu können. ProWin-Chef Ingolf Winter hatte seine Vermarktungsteams in einem Wohltätigkeitswettbewerb zu Höchstleistungen aufgefordert und den Bestplatzierten die Möglichkeit gegeben, den Zweck der Spenden selbst zu bestimmen. Das ChariTeam um Anke Espelage hat sich bewusst dafür entschieden, das Projekt „Balu und Du“ des Kinderschutz-Zentrum Oldenburg zu fördern.

In dem Projekt werden Studierende als Begleiter für Grundschulkinder vermittelt. Der erwachsene Balu trifft sich während des Projektjahres einmal wöchentlich mit seinem Mogli. Gemeinsam planen und unternehmen die beiden etwas. Das fördert die Entwicklung der Kinder, die oft aus herausfordernden Lebensumständen kommen. Vom Spielplatz bis zum Kino, vom Schwimmbad bis zum Museum, die Liste der Möglichkeiten ist lang. Die Grundschulkinder bekommen in sicherer Begleitung viele neue Anregungen für ihr weiteres Leben. Oft entstehen dabei Freundschaften, die über die Projektzeit hinaus Bestand haben. Den ehrenamtlich arbeitenden Studierenden bietet das Kinderschutz-Zentrum regelmäßige Begleitung und Reflektionsmöglichkeit. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die positiven Auswirkungen des Projekts Balu und Du.
nach oben

Offene Türen bei Diakonie-Kitas und Krippen

12.01.2016 09:08 Uhr
von Frerk Hinrichs

Philosophenweg
Die Diakonie-Kindertagesstätte am Philosophenweg lädt am Mittwoch, 13.01.2016 von 15.00 bis 17.00 Uhr zum Schnuppern ein. Die Krippe am Philosophenweg können sich Eltern am Donnerstag, 14.01.2016 von 15.00 bis 17.00 Uhr ansehen. Eltern, die einen Integrationsplatz suchen, lassen sich von Einrichtungsleiterin Astrid Brundiers beraten. Für den heilpädagogischen Bereich antwortet Christina Rosenhöfel. Auffälligster Unterschied zu Regelgruppen: Integrative und heilpädagogische Gruppen in den Diakonie-Kindertagesstätten sind kleiner, damit die einzelnen Kinder besser gefördert werden können. Mehr Info unter www.kita-philosophenweg.de

Nadorster Straße
Die neue Diakonie-Krippe „Kleine Entdecker“ an der Nadorster Straße 155 können sich Eltern am Freitag, den 15.01.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr ansehen.

Gorch-Fock-Straße
In der neuen DiKiTa an der Gorch-Fock-Straße werden viele Kindergartenplätze frei, weil die Kinder zur Schule gehen. Kinder aus der Krippe und dem Stadtteil haben guten Chancen auf einen Platz, erläutert Einrichtungsleiterin Nicole Eilers. Am 21. Januar 2016 können sich Eltern mit ihren Kindern von 15.30 bis 18.00 Uhr in der DiKiTa umschauen. Vorab stehen Informationen und Konzept auf der Internetseite www.dikita-gorchfock.de zur Verfügung.

Birkhuhnweg
In der Diakonie-Kindertagesstätte am Birkhuhnweg können praktisch nur Krippenplätze neu besetzt werden. Die Krippe öffnet ihre Türen am 22.01.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr.


Wie alle Krippen und Kindertagesstätten im Stadtgebiet nehmen auch die Diakonischen Einrichtungen am Online-Anmeldeverfahren teil. Gerne beantworten Einrichtungsleitungen Besuchern auch Fragen, die im Zusammenhang mit dem Onlineverfahren entstehen können. Bis zum 31. Januar 2016 muss die Anmeldung zum kommenden Kindergartenjahr unter http://oldenburg.betreuungsboerse.net bei der Stadt Oldenburg eingegeben sein.
nach oben

Siehst du mich?

01.08.2015 12:00 Uhr

Kita-Kinder gestalten Buch über Gefühle


Vierundzwanzig Kinder der Ev. Kindertagesstätte Donarstraße haben sich das vergangene Jahr mit dem Thema Gefühle beschäftigt.
Entstanden ist dabei ein Buch mit dem Titel „Siehst du mich?“, in dem jedes Kind ein Gefühl mimisch, bildlich und erzählerisch beschreibt. Inspirieren ließen sich die Kinder u.a. bei Besuchen im Horst-Janssen-Museum.

Von A wie Angst bis Z wie zufrieden: Beim Erforschen der verschiedenen Gefühle wurden die Kita-Kinder von den Erzieherinnen Susanne Möhlmann und Petra Zimmerling begleitet. „Nur wer die eigenen Gefühle kennt, kann auf die Gefühle anderer eingehen“, erläutert Projektinitiatorin Petra Zimmerling den Gedanken, der hinter dem Buch steckt. Die fünfjährige Hiba ist zum Beispiel glücklich, wenn sie Eis essen, schaukeln oder rutschen darf.
Linus (3 Jahre) erklärt das Gefühl „Zorn“ so: „Wenn ich zornig bin, mache ich meine Augen ganz klein und meinen Mund ganz breit.“ Und der fünfjährige Leon ist oft nachdenklich: „Ich denke nach, warum die Dinos gestorben sind, und was sie gegessen haben.“

Umgesetzt werden konnte das Buchprojekt nur durch die finanzielle Förderung im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. „Es ist eine Bereicherung für die Kinder und für uns, wenn eine Kunstpädagogin in unser Haus kommt, um die künstlerische Arbeit anzuleiten, und dieses auch noch in Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum geschehen kann“, sagt Herma Sommer, Leiterin der Kindertagesstätte. Erzieherin Susanne Möhlmann, die die Fotos für das Buch gemacht hat, ergänzt: „Die Arbeit im Kindergarten und die künstlerische Umsetzung zum Thema Gefühle gingen Hand in Hand. Wir sind sehr stolz, dass aus dieser Zusammenarbeit ein Buch entstanden ist.“
Das Bilderbuch „Siehst du mich?“, das sich an Kinder im Kindergartenalter richtet, enthält aber auch eine Projektdokumentation, die anderen Erzieherinnen und Erziehern praktische Anregungen zum Thema „Gefühle“ geben kann.

Das Buchprojekt „Siehst du mich?“ ist eine Kooperation zwischen dem Horst-Janssen-Museum, der Ev. Kindertagesstätte Donarstraße und der Agentur ehren:sache.
Unterstützt wurde das Projekt vom Lappan Verlag durch Beratung und die Erstellung des Buchlayouts sowie von der Druckerei Isensee, die den Druck gesponsert hat.
Das Buch ist ab sofort für eine Schutzgebühr von 5,00 Euro im Museumsshop des Horst-Janssen-Museums erhältlich.
nach oben

Kindertheaterfestival im Verein Jugendkulturarbeit

20.07.2015 11:22 Uhr
Über 60 Kinder standen am 16. und 17. Juli beim inzwischen schon traditionellen Kindertheaterfestival des Vereins Jugendkulturarbeit auf der Bühne. Aus organisatorischen Gründen musste die Veranstaltung in diesem Jahr auf zwei Tage verteilt werden. So durften die Spielerinnen und Spieler des Kindertheaters PAEPP unter der Leitung von Sabine Hess zweimal ihr Stück »Schreckverschlingerchen« aufführen, in dem es um schlechte Träume geht und wie man sie loswerden kann. Prinzessin Lea kann nicht mehr schlafen, und das in einem Land, in dem das Paar König und Königin wird, das die schönsten Träume hat.

Ein bisschen gruselig ging es auch in der »Wolfsjagd« des Kooperativen Kindertheaters Ohmstede (KaKaO, Leitung Dettmar Koch und Leonie Rolfing) zu. Moritz wird von einem echten Werwolf gebissen und muss einen Weg zur Rückverwandlung finden. Zum Glück hat er Freunde, die ihn tatkräftig unterstützen. Aber die Zeit bis zum nächsten Vollmond ist knapp.

Das Kindertheater Bloherfelde (Leitung: Pia Schillinger) schließlich zeigte eine Szenencollage um Freundschaft, was sie ausmacht, was sie bedroht und was man tun kann und muss, um sie zu halten.

Das Kindertheaterfestival ist vor allem auch eine Möglichkeit für die drei Theatergruppen, sich ihre Produktionen gegenseitig zu zeigen. Ähnlich wie die »Großen« bei den Jugendtheatertagen erreichen sie so ein breiteres Publikum, dem sie zeigen können: Theater spielen macht richtig Spaß!
nach oben

Treffpunkt Klasse2000

29.06.2015 21:47 Uhr
Mit einer beeindruckenden Bühnenshow präsentierten Oldenburger Grundschülerinnen und Grundschüler am Sonnabend, 27. Juni im PFL das Programm »Klasse2000« Körperfunktionen, Bewegung, gesunde Ernährung, aber auch Körpersprache und Gefühle bilden über die vier Grundschuljahre die Inhalte des Gesundheitsprogramms. Auf ebenso informative wie unterhaltsame Weise führten die Schülerinnen und Schüler die Themen der einzelnen Klassenstufen wie den »Weg der Luft« oder den »Weg der Nahrung«vor und forderten das Publikum bei den Bewegungsübungen zum Mitmachen auf.

Zwischendurch wurden die teillnehmenden Schulen und natürlich dieGewinnerinnen und Gewinner der Malwettbewerbe »Mein Geburtstags-Klaro« und »Mein Weihnachts-Klaro« geehrt. Auf einen Besuch der Johanniter-Hundestaffel können sich die Grundschulen Nadorst und Auf der Wunderburg freuen; die beiden Siegerbilder werden demnächst in der Geschäftsstelle des Präventionsrates als Postkarten zu erwerben sein. Die Paul-Maar- und die Grundschule Bloherfelde erhalten eine besondere Sportstunde durch den VfL Oldenburg. Außerdem gingen KLARO Wurfscheiben als Kreativpreis an die Grundschule Wechloy und 200 Massagebälle für die meisten eingereichten Bilder an die Grundschule Bloherfelde.

Der Löwenanteil der Finanzierung des Klasse2000-Programms wird bundesweit von den Lions-Clubs getragen. In Oldenburg steuert außerdem der Präventionsrat einen großen Teil bei, und zusätzlich gibt es Privatleute, die Patenschaften für einzelne Klassen übernehmen.

Zum Schluss lud das Schulorchester der Grundschule Haarentor die Besucherinnen und Besucher zu einem gemeinsamen Gehirnjogging ein, bevor die Gesundheitsförderinnen und sonstigen Unterstützerinnen und Unterstützer geehrt wurden.

Zur Bildergalerie

nach oben

Über Spaß zum Erfolg

13.05.2015 18:03 Uhr

Begleitung von Mentoren fördert soziale Integration von Kindern

von Carsten Lienemann

Jessica Pfeiffer und Melanie Inselmann sind Lehramtsstudentinnen an der Carl von Ossietzky Universität. Genau wie derzeit 14 weitere Oldenburger Studierende treffen sie sich außerdem mindestens ein Jahr lang einmal in der Woche für eine bis zwei Stunden mit einem Grundschulkind, das einer besonderen Unterstützung bedarf. Aber nicht zum Lernen oder für Nachhilfe, sondern zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Erstaunlich nur für Nichteingeweihte: Die Kinder profitieren in vielfältiger Weise davon, auch und gerade in der Schule.

»Balu und Du« heißt das bundesweite Projekt, bei dem junge Erwachsene, meist Studierende wie Jessica Pfeiffer und Melanie Inselmann, als Mentorinnen und Mentoren engagiert sind. Die vorgeschriebene enge Begleitung der Mentoren durch eine betreuende Einrichtung wird in Oldenburg vom Kinderschutz-Zentrum geleistet.

»Wir sind froh und dankbar, dass wir dieses Projekt seit dem Start 2008 hier vor Ort koordinieren dürfen«, sagt Mareike van't Zet, Leiterin des Kinderschutz-Zentrums Oldenburg. »15-20 Kinder werden pro Jahr von Studierenden begleitet. Dank klarer Regeln, die für den Erfolg wichtig sind, haben die Kinder Zugang zu besserer Bildung, die langfristige Auswirkungen bis hin zu höherer Lebenserwartung haben«, so van't Zet.

Petra Klarmann ebenfalls vom Kinderschutz-Zentrum, ist die Koordinatorin des Projektes. Ihr werden von den Grundschullehrkräften die Kinder vorgeschlagen, die »Moglis« werden sollen, also einer besonderen Zuwendung bedürfen. Mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen stellt sie diese von ihr selbst so bezeichneten »Zwangsfreundschaften« zusammen. »Manchmal klappt es sofort, manchmal braucht es ein bisschen Zeit, bis Balu und Mogli aneinander gewöhnt haben«, so Klarmann. In den regelmäßigen Intervisionsgesprächen tauschten die Mentorinnen Erfahrungen aus und gäben sich gegenseitig Tipps und Hilfen für den Umgang mit ihren Moglis.

Dominik Esch, Geschäftsführer des Projektes »Balu und Du« Deutschland, betont die besondere Zusammensetzung in Oldenburg: »Die Universität ist nicht nur Quelle für die Balus, dort werden auch die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet. Das Kinderschutz-Zentrum bildet die Gespanne und begleitet die jungen Erwachsenen, und der Präventionsrat Oldenburg unterstützt das Projekt von Beginn an ideell und finanziell.« Die Studierenden verpflichteten sich zunächst für ein Jahr, es werde aber versucht, die Treffen der Balus und ihrer Moglis weiterhin zu ermöglichen. »Ein ganz wichtiges Signal für die Grundschüler ist, dass ihnen das Gefühl gegeben wird, es ist jemand nur für mich da und widmet mir seine ungeteilte Aufmerksamkeit«, so Esch.

Die wissenschaftliche Auswertung zeigt, dass diese scheinbar sinnfreie Freizeitgestaltung wirkt. »Obwohl die Gespanne nicht miteinander lernen, werden nicht nur die schulischen Leistungen der Moglis besser, auch ihre Lernmotivation steigt erheblich. Dazu verbessert sich ihr seelisches und ganz besonders ihr körperliches Wohlbefinden«, erklärt Prof. Dr. Hildegard Müller-Kohlenberg, Erfinderin des Projekts »Balu und Du«. Auch auf Seiten der Mentorinnen und Mentoren seien zahlreiche positive Effekte zu verzeichnen. »Letztlich profitieren alle Beteiligten, die Moglis, die Balus und auch die Gesellschaft. Es ist eine Win-win-win-Situation«. Eine aktuelle, sehr detaillierte Studie, die mit vielen Daten und Zahlen auch zur so genannten Sozialrendite den Erfolg des Projektes belegt, findet sich unter http://www.benckiser-stiftung.org/blog/wp-content/uploads/2015/02/SROI-Bericht-BuD-final-17Feb2015.pdf.

»Der Präventionsrat Oldenburg (PRO) zählt ›Balu und Du‹ neben den Schülerstreitschlichtern zu den Leuchtturmprojekten, die wir immer wieder gerne beispielhaft anführen«, sagt Richard-B. von Busse, Vorsitzender des Fördervereins. So war es für den PRO auch keine Frage, einer nun anstehenden Fortsetzung der finanziellen Unterstützung zuzustimmen. »Bei diesem Projekt gibt es im Vorstand keinerlei Diskussion«, so von Busse.
nach oben

Kunst_Macher: Kinder stellen aus

27.04.2015 16:43 Uhr

Museen erkunden und zu Originalen eigene Werke erschaffen

Zwölf Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule Eversten haben am Donnerstag, 23. April, ihre Ausstellung »Kunst_Macher« in den Atelierräumen der städtischen Museumspädagogik vorgestellt. Die Kinder haben von Oktober 2014 bis März 2015 im Rahmen der »Förderung besonderer Begabungen« das Stadtmuseum Oldenburg und das Horst-Janssen-Museum erkundet und eigene künstlerische Arbeiten entworfen. So entstanden zu den Sonderausstellungen »Crossover« und »Beuys ohne Hut« Reliefe und Collagen sowie Malereien zu den Schätzen des Stadtmuseums. Unterstützt wurden die Schüler dabei von der Lehrerin Ellen Siemann und der Kunstvermittlerin Heike Seiferth.

Einmal pro Monat erkundeten die Schüler die Museen, verbunden mit eigener künstlerischer Praxis. Die Kinder arbeiteten von der Kunst aus, das heißt, Ausgangspunkt waren immer Originalwerke im Museum oder eine bestimmte künstlerische Technik, die es auszuprobieren galt. »Durch den Austausch untereinander und mit der Kunstpädagogin Heike Seiferth sollen die Kinder Selbstbewusstsein für ihre künstlerische Praxis entwickeln«, erklärt Museumspädagogin Sandrine Teuber und führt näher aus: »Sie lernten Originale genau zu betrachten und zu hinterfragen und auch ihre künstlerische Tätigkeit zu reflektieren. Für uns bedeutet diese längerfristige Arbeit mit den Kindern auch immer eine Bindung an die Oldenburger Museen. Wir möchten offene Häuser sein. Wer uns schon als Kind kennenlernt, kommt auch später gerne wieder.«

Die Werke der »Kunst_Macher« sind noch bis zum 17. Mai in den Räumen der Museumspädagogik in der Raiffeisenstraße 25 zu sehen.
nach oben

Flohmarkt für Kinderartikel in der Freizeitstätte Ofenerdiek

23.04.2015 17:33 Uhr
Am Sonntag, 26. April, findet zwischen 11 und 16 Uhr im Außenbereich der Freizeitstätte Ofenerdiek, Lagerstraße 34, wieder ein Frühjahrs-Flohmarkt statt. Schnäppchenjäger für Kinder- und Jugendartikel können hier Beute machen. Verkauft wird alles für Kinder und Jugendliche – Bekleidung, Bücher, Spielwaren und vieles mehr. Wie bei den Flohmärkten üblich gibt es Kaffee, Kuchen, kalte Getränke und diesmal Bratwürste zur Stärkung. Außerdem sind die Kinderräume geöffnet.

Auch kurzentschlossene Verkäufer sind herzlich willkommen und können ihre Stände ab 10 Uhr aufbauen. Die Standgebühr beträgt pro Tapeziertischmaß 2,50 Euro. Alternativ oder zusätzlich können die Teilnehmenden Kuchen für den Verkauf in der Cafeteria zur Verfügung stellen. Der Flohmarkt wird gemeinsam vom Förderverein der Freizeitstätte Ofenerdiek e. V. und der Freizeitstätte Ofenerdiek veranstaltet. Die Erlöse aus Standgebühren und Kuchenverkauf gehen an den Förderverein. Weitere Informationen gibt es bei der Freizeitstätte Ofenerdiek unter Telefon 0441 601950.
nach oben

Notfamilien und Pflegeeltern gesucht

26.02.2015 15:59 Uhr

Wenn Kindern ein Zuhause fehlt: Infoabend

Der Pflegekinderdienst der Stadt Oldenburg sucht qualifizierte Familien, die Kinder vorübergehend oder auf Dauer bei sich aufnehmen. Wer Freude am Zusammenleben mit Kindern hat und sich für ein Pflegekind engagieren möchte, wird im Team Familienanaloge Hilfen gern beraten. „Pflege- und Bereitschaftsfamilien leisten für Kinder und die Gesellschaft einen unschätzbaren Dienst. Es ist immer wieder beeindruckend, wie sich Kinder in Pflegefamilien entwickeln. Pflegeeltern erleben die Begleitung eines Pflegekindes als große Bereicherung für die ganze Familie, die immer wieder auch neue Herausforderungen mit sich bringt“, sagt Bereichsleiterin Meike Bruns. „Eine gute Beratung und Unterstützung durch den Pflegekinderdienst ist daher unerlässlich“, so Bruns weiter.

Damit jedes Kind eine Familie erhält, die es seinen Bedürfnissen entsprechend unterstützt, gibt es unterschiedliche Formen der Betreuung:

- Bereitschaftsfamilien geben 0 bis 10jährigen Kindern aus Notsituationen ein Zuhause für bis zu sechs Monate.
- Pflegefamilien nehmen Kinder auf, die für längere Zeit oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können.
- Sonderpädagogische Pflegefamilien verbinden Beruf und Familie. Ein Elternteil hat eine pädagogische Berufsqualifikation.

Ein Informationsabend am Mittwoch, 4. März, gibt allen Interessierten einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten, einem Kind ein Zuhause zu geben. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Anmeldung unter Telefon 0441 235 3653.

Weitere Informationen unter www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung und
www.oldenburg.de/pflegekinderdienst.
nach oben

»Was ist nur los mit der Königin?«

26.02.2015 15:53 Uhr

Kindermusiktheatergruppe der Musikschule der Stadt Oldenburg feiert Premiere

Die Kindermusiktheatergruppe der Musikschule der Stadt Oldenburg feiert die Premiere eines selbst entwickelten Musicals. Das Stück mit dem Titel „Was ist nur los mit der Königin?“ ist unter der Leitung von Natalie König und Ralf Selmer entstanden. Es wird am Samstag, 14. März, 10.30 Uhr, und am Sonntag, 15. März, 16.15 Uhr, in der Oberschule Ofenerdiek, Lagerstraße 32, aufgeführt und dauert circa 60 Minuten. Das Musical richtet sich an Kinder von 5 bis 12 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Das Musical nimmt auf eine musikalische Reise durch eine fantastische Welt mit, in der die Musik gefährdet ist. Denn die Musikkönigin kann keine Musik mehr in die Welt zaubern. Die musikbegeisterten Kinder müssen der Musikkönigin helfen, um dadurch auch die Musik zu retten. Auf ihrer Reise zum Schloss der Königin begegnen die Kinder sonderbaren Wesen und mysteriösen Zugschaffnern und erfahren, wie wichtig Zusammenhalt ist. Die 20 Kinder der Musiktheaterwerkstatt Theatrix der Musikschule der Stadt Oldenburg haben auch dieses Stück wieder aus Improvisationen entwickelt. Begleitet wird das Musiktheaterspektakel von der Theatrix-Band und sorgt mit viel Musik und abwechslungsreichen Liedern für Spaß und Spannung.
nach oben

Spaß und Artistik in den Sommerferien

24.02.2015 18:19 Uhr

Johanniter und Stadt Oldenburg stellen Lilalu vor - Oberbürgermeister übernimmt Schirmherrschaft

Lilalu kommt nach Oldenburg. Das Ferienprogramm der Johanniter gastiert nach Städten wie München, Heidelberg, Dortmund und Ingolstadt nun erstmals in Norddeutschland. Von 10. bis 14. August bietet Lilalu verschiedene ganztagsbetreute Workshops für Kinder und Jugendliche an. Zur Auswahl stehen unter anderem Akrobatik, Ballett, Breakdance & HipHop, Bewegungsförderung in Tierkostümen für die Jüngsten, Clownerie, Luftartistik, Parkour, Slackline, Stunt-Action und Vertikaltuchartistik. Insgesamt sind fast 50 Workshops im Angebot, die Betreuungszeit ist flexibel und reicht von 7 bis 20 Uhr. "Wir stellen uns da ganz auf den Bedarf vor allem berufstätiger Eltern ein", betont Anna Seliger. Die Pädagogin hat Lilalu entwickelt und in München erstmals realisiert. Auch heute noch ist sie für das Projekt verantwortlich. "Das wir jetzt erstmals in Norddeutschland gastieren und dann auch noch in Oldenburg freut mich ganz besonders", sagt sie. Seliger stammt gebürtig aus Sandhatten.

Das Besondere an Lilalu sei der Betreuungsschlüssel mit einem Betreuer auf sechs bis acht Kinder, je nach Alter. "Lilalu ist nicht als klassisches Ferienprogramm zu verstehen, sondern als Bildungs- und Erziehungsangebot. Wir arbeiten dabei mit Kindern aus ganz unterschiedlichen sozialen Schichten", erklärt Seliger. Deshalb engagiert sich auch die Stadt Oldenburg. "Oldenburg hat eine lange Tradition des Kinderzirkus, die durch Lilalu wunderbar ergänzt wird", sagt Schirmherr Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. "Wir wollen aber, dass es sich auch Leute leisten können, die finanziell nicht so gut gestellt sind." Deshalb biete der Fachdienst Jugend ermäßigte Karten an, die gegen Nachweis beantragt werden können. Ingo Krüger ist Ferienpassbeauftragter im Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit. Für ihn ist Lilalu eine Ergänzung zum bestehenden Ferienprogramm. "Uns freut sehr, dass auch soziale Kompetenzen gelehrt werden."

"Wir waren von Anfang an begeistert", sagt auch Wilfried Barysch, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe in Weser-Ems. Nach der Vorstellung des Konzeptes durch Anna Seliger haben er und Stephan Siemer, Dienststellenleiter des Ortsverbandes Oldenburg, gar nicht lange überlegt. "Wir haben gleich gesagt, das machen wir." Er sei überzeugt, dass das Projekt ein Erfolg werde.

Die Lilalu-Sommer-Workshops finden statt vom 10. bis 14. August 2015 täglich von 9 bis 16 Uhr in der Turnhalle des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung Oldenburg, Straßburger Straße 2. Als Service für berufstätige Eltern bietet Lilalu von 7 bis 9 Uhr morgens eine kostenlose pädagogische Betreuung an. Von 16 bis 18 Uhr kann zusätzlich die kostenpflichtige Plusbetreuung gebucht werden. Das Training leiten erfahrene Artisten, Künstler und Sportler. Am Ende der Workshop-Woche zeigen die jungen Künstlerinnen und Künstler, was sie alles gelernt haben: Professionell kostümiert und geschminkt treten sie in einer öffentlichen Show auf.

Die Karten für die fünftägigen Workshops kosten 135 Euro. Die Plusbetreuung am Nachmittag kostet 30 Euro extra und kann auch Wunsch auch noch vor Ort gebucht werden (Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufs- und Systemgebühren). Der Vorverkauf für Lilalu in Oldenburg startet am Samstag, 28. Februar, bei ProTicket, www.proticket.de, Telefon 0231 9172290. Ausführliche Informationen zum Lilalu-Programm in Oldenburg gibt es unter www.lilalu.org.

Damit alle Oldenburger Kinder und Jugendlichen an dem Ferienprogramm teilnehmen können, gibt es für Oldenburger Teilnehmer aus einkommensschwachen Familien (mit und ohne Migrationshintergrund) ein Kontingent an ermäßigten Workshop-Plätzen. Für die Anmeldung ist ein entsprechender Nachweis erforderlich (z. B. aktueller Bescheid ALGII, Wohngeld). Je Workshop-Platz ist ein Eigenanteil von 25 Euro zu bezahlen. Weitere Informationen unter Telefon 0441 235-3170 und 235-3174.
nach oben

Kooperation
ermöglicht deutsch-polnische Bilderbuchkinos

12.01.2015 06:00 Uhr

Kinderbibliothek am PFL: Erster Termin am 28. Januar


Die Stadtbibliothek Oldenburg hat gemeinsam mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Oldenburg e.V. (DPG) ein neues Projekt ins Leben gerufen.
Im Jahr 2015 wird vier Mal ein deutsch-polnisches Bilderbuchkino „Polsko-niemieckie kino obrazkowe“ in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, vorgeführt. „Bereits seit 30 Jahren gibt es die DPG Oldenburg. Mit verschiedenen deutsch-polnischen Projekten wird die polnische Kultur näher gebracht und die Integration der in Oldenburg lebenden Polen erleichtert. Unter anderem organisiert die Gesellschaft zweisprachige Mitmachlesungen, Familientreffen sowie zweisprachige Spiel- und Krabbelgruppen“, erzählt die Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Oldenburg e.V. Agnieszka Adamczak-Waschow.

„Leseförderung, vor allem im zweisprachigen Bereich, ist uns ein großes Anliegen und darum freuen wir uns auf viele kleine und große Besucherinnen und Besucher“, berichtet Anne Düser, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Oldenburg. „Diese können ab sofort auch Bilderbücher in verschiedenen Sprachen ausleihen, unter anderem auf Polnisch, Türkisch, Russisch und Arabisch.“ Beim Bilderbuchkino werden die Bilder auf einer Leinwand gezeigt – fast wie im Kino. Die Geschichte wird abwechselnd auf Deutsch und Polnisch vorgelesen. „Auch Kinder, die die polnische Sprache nicht verstehen, werden der Geschichte trotzdem mit Spannung folgen können“, verspricht Marianne Reudink, Leiterin der Kinderbibliothek am PFL.

„Ich freue mich über diese neue Kooperation“, sagt die Integrationsbeauftrage der Stadt Oldenburg, Dr. Ayça Polat. „Eltern und Kinder erfahren so ganz anschaulich, dass zweisprachiges Vorlesen in den Familien sehr wichtig ist.“

Das erste zweisprachige Bilderbuchkino für Kinder ab vier Jahren findet am Mittwoch, 28. Januar, um 15.30 Uhr statt.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Es wird das Bilderbuch von Astrid Lindgren „Komm, Madita, es schneit“ – Partz, Madika, pada śnieg!“ vorgelesen.
Anschließend wird noch eine Kleinigkeit gebastelt.
Die Veranstaltung dauert insgesamt circa 60 Minuten und ist kostenfrei.
Die nächsten Termine sind: 22. April, 24. Juni und 25. November 2015.
nach oben

Kuschelfaktor entscheidend

12.12.2014 08:04 Uhr

Kinder und Jugendliche gestalten Kiola-Maskottchen zum Knuddeln

von Frerk Hinrichs

Anfang September hatte Kiola zum Wettbewerb für ein Maskottchen aufgerufen. Jetzt hat die Jury aus Melanie Jacob (v.li.), Jürgen Westerhoff (NWZ), Sozialdezernentin Dagmar Sachse, Kiola-Vorsitzende Ute Dorczok und Künstler Klaus Beilstein das Kiola-Maskottchen ausgesucht.

Ein buntes Fell, Ohren mit Glitzer und ein gemütlicher dicker Bauch zeichnet die Figur mit einem bunten Chamälion-Schwanz aus. Jerome (10. Klasse) und Laura (12. Klasse) von der Schule an der Kleiststraße haben das Kiola nicht nur entworfen, sondern auch gleich ein Modell genäht. Zuletzt war der Kuschelfaktor ausschlaggebend für die Wahl dieses Entwurfes. Bei einer vergrößerten Umsetzung eignet sich das ungewöhnliche Wesen aus verschiedensten Materialen gut zum Knuddeln und Kuscheln.

Jürgen Westerhoff kann sich die Figur auch als Kostüm vorstellen, in dem eine Person für Kiola Werbung läuft. Die beiden Jugendlichen habe die Ausschreibung in ganz eigenständiger Weise umgesetzt lobte die Jury. Erbeten hatte Kiola ein Geschöpf, das für das Leben der künftigen Besucher des Kiola-Hauses steht: Nicht ganz perfekt aber liebenswert.

Im Kiola-Haus werden Kinder und Jugendliche mit Behinderungen wohnen können, wenn sie nicht Zuhause sind. Wegen ihrer Beeinträchtigung brauchen sie täglich Unterstützung und Pflege. Die Lebensfreude leidet darunter aber nicht. Ein bisschen schräg, vielleicht auch unvollständig, solle die Figur auch Gefühle wecken, hatte sich Kiola gewünscht. Herausgekommen ist eine sympathische Figur, fröhlich und ein bisschen frech. Die Gewinner des Wettwerbs haben eine Tagesfahrt zur Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ nach Hamburg gewonnen. In der Ausstellung wird das Leben von Blinden für Sehende Besucher erfahrbar.
nach oben

10 Jahre Schulbücherei am Staakenweg

22.10.2014 19:55 Uhr

Lesung mit Kinderbuchautorin Usch Luhn

von Carsten Lienemann

Einer Grundschulbücherei kann eigentlich nichts besseres passieren, als zum zehnjährigen Bestehen eine Autorenlesung geschenkt zu bekommen. Wie es der Zufall wollte, feierte der Ravensburger Verlag auch gerade ein Jubiläum: 30 Jahre Leserabe - Lesespaß für Erstleser. Bei dem Schaufenster-Wettbewerb, der aus diesem Anlass stattfand, hat die Buchhandlung Bültmann und Gerriets eine von drei Lesungen gewonnen.

Dank der langjährigen Geschäftsbeziehungen zu Claudia Bode, die die Schulbücherei der Grundschule Staakenweg leitet, war der Veranstaltungsort schnell gefunden. Und weil eine Lesung mit großer Nähe zum Publikum leider nicht im großen Saal mit allen 380 Schülerinnen und Schülern funktioniert, hatte sich die Schule einen Wettbewerb ausgedacht. »Wie viele Bücher haben wir in der Bibliothek?« war die Aufgabe, die es zu lösen galt. Die beiden Klassen, die der richtigen Zahl am nächsten kamen, durften am Dienstag, 21. Oktober 2014, die Kinder- und Jugendbuchautorin Usch Luhn sehen und hören, für die anderen Klassen gab es zeitgleich Buchkino.

Eine ganze Stunde Zeit hatte Usch Luhn sich genommen, um aus ihrem Buch »Hier kommt die Sternenhof-Bande« aus der Reihe »Die frechen Vier« vorzulesen. Aber »vorlesen« trifft es eigentlich nicht. Vielmehr spielte die Autorin ihre Figuren, sie passte ihnen ihre Stimme an, schnitt Grimassen, kommentierte das Geschehen und erweckte die Geschichte zum Leben. Vor allem aber band sie immer wieder die Kinder mit ein, fragte sie nach ihren Einschätzungen der Lage oder wie es weiter gehen könnte und bekam manche originelle Antwort. Auf diese Weise gelang es ihr, den Spannungsbogen bei allen über die gesamte Stunde zu halten – naja, bei fast allen.

Usch Luhn schreibt seit rund 15 Jahren und hat mehr als 60 Bücher in verschiedenen Verlagen veröffentlicht. »Die Ideen für neue Geschichten kommen unentwegt«, sagt sie. »Lesungen wie diese inspirieren mich, die Orte, die Erzählungen der Kinder.« Auf 500 bis 800 Lesungen im Jahr kommt sie, »oft natürlich mehrere an einem Vormittag, sonst ginge das ja gar nicht«. Bleibt die Frage, woher sie die Zeit zum Schreiben nimmt. »Das ist ganz einfach«, sagt Usch Luhn, »ich schreibe zwischendurch. Ich kann überall und immer schreiben, wenn es passt, auch schon einmal zehn Stunden am Stück.«

Der Ravensburger Verlag, bei dem auch »Die frechen Vier« erschienen sind, hat ein Portrait über Usch Luhn veröffentlicht und ganz-oldenburg.de erlaubt, es hier einzubinden. Vielen Dank dafür.


Und wie viele Bücher stehen nun wirklich in der Schulbibliothek? »3857, plus die vier, die Frau Luhn uns gerade geschenkt hat« sagt die mit Recht stolze Claudia Bode. Sie leitet die Schulbücherei ehrenamtlich seit zehn Jahren, obwohl ihre Kinder die Grundschulzeit längst hinter sich haben. Unterstützt wird sie von einigen Müttern, und auch ein Vater ist dabei. Bode selbst ist zweimal wöchentlich in der Schule.

»Die Bücherei ist jeden Tag geöffnet, fast alle Kinder leihen regelmäßig Bücher aus«, so Bode. Im Stundenplan sind Lesezeiten vorgesehen, und Sachbücher würden für Referate genutzt. »Sehr gefragt ist zurzeit ›Das Magische Baumhaus‹ oder bei Jungen die ›Beast Quest‹-Reihe. Pferdebücher und bis vor kurzem auch ›Hexe Lilli‹ sind bei Mädchen sehr beliebt.«

500 Euro stehen Claudia Bode und ihren Helferinnen pro Jahr zur Verfügung, um neue Bücher kaufen zu können. Das ist nicht viel, darum kommen Spenden dazu: »Angehörige der Kinder können regelmäßig z. B. an Büchertischen Bücher im Namen eines Kindes kaufen. Diese Bücher bekommen dann einen Aufkleber mit dem Namen des Kindes, das es dann auch zuerst lesen darf, bevor es auch von anderen ausgeliehen werden kann.«

Das ist doch eine Idee, die Schule machen sollte.

Fotos: Edda Hayen, Carsten Lienemann

Zur Bildergalerie




Zur Bildergalerie

nach oben

»Jedes Kind hat Rechte!«

21.09.2014 23:59 Uhr
In diesem Jahr feiert die UN-Kinderrechtskonvention über die Rechte des Kindes ihren 25. Geburtstag. Trotzdem gibt es auch in Deutschland noch immer Mängel in der Umsetzung, beispielsweise in der Koordinierung der Kinder- und Jugendpolitik oder hinsichtlich der Kinderarmut.

Andererseits aber auch ein besonderer Anlass zum Feiern. An dem Sonntag, der dem Weltkindertag am nächsten kommt, veranstaltet der Spielefant in jedem Jahr ein Spielfest auf dem Rathausmarkt und dem Schlossplatz, diesmal am 21. September.

Zahlreich wie immer, trotz der teils recht heftigen Schauer, hatten kleine und große Besucher viel Spaß beim Spielen, Toben, Basteln und Malen. Zusätzlich nutzten viele Oldenburger Einrichtungen und Vereine, die sich auch oder gar ausschließlich um die Belange von Kindern kümmern, wieder die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen.

Zur Bildergalerie

nach oben

Grundschüler starten mit gesundem Frühstück

15.09.2014 17:25 Uhr

Aktion Bio-Brotbox erstmals auch in Oldenburg

von Carsten Lienemann

Am Sonnabend, 13. September 2014, erhielten die niedersächsischen Erstklässler ihre Schultüte. Für die rund 1400 ABC-Schützen der Oldenburger Grundschulen gab es am darauffolgenden Montag noch eine Zugabe: Sie bekamen die mit Brot, Obst und Gemüse gefüllte Bio-Brotbox für ein gesundes Pausenfrühstück.

Jedes Kind sollte täglich gesund frühstücken können, darin sind sich die Unterstützer und Paten der Aktion »Bio-Brotbox Oldenburg« einig. Organisiert vom Verein ProZept e. V. und zusammen mit dem Fachdienst Schule der Stadt Oldenburg packten sie für alle Schülerinnen und Schüler der neuen ersten Klassen Brotboxen, die dann an den 28 Oldenburger Grundschulen ausgegeben wurden.

Die Grundschulen konnten sich zuvor mit ihren Gesundheitskonzepten an dem Wettbewerb »Gesund und gut für die Umwelt« beteiligen. Am meisten überzeugt hatte dabei die Grundschule Ofenerdiek. Hier wird nicht nur täglich in den Klassen gemeinsam gefrühstückt, sondern es gibt außerdem z. B. jeden Mittwoch eine Müsli-Bar mit frischem Obst, Milch und Kakao kommen vom Biohof, Eltern werden über gesundes Frühstück informiert.

Damit hatten die Ofenerdieker den Hauptgewinn gezogen, die Erstklässler bekamen direkt aus den Händen von Cara Hartstock (VfL Oldenburg), Robin Smeulders (EWE-Baskets), Thorsten Tönnies (VfB Oldenburg) und den Blindfischen ihre Brotboxen. Die Blindfische präsentierten darüber hinaus ihr frisch aufgenommenes Brotbox-Lied und sehr zur Freude von Kindern und Erwachsenen auch noch einige weitere Stücke. Danach gab es dann endlich das erste gemeinsame Pausenfrühstück.

Zur Bildergalerie

nach oben

Jugendkulturarbeit e. V. feiert 4. Kindertheaterfestival

14.07.2014 07:28 Uhr

»PAEPP«, »KTB« und »KaKaO« zeigten noch einmal ihre aktuellen Stücke - Abschluss des MuT-Projektes

von Carsten Lienemann

Während die »Großen« jedes Jahr an den Oldenburger Jugendtheatertagen teilnehmen, treffen sich die Spielerinnen und Spieler der drei Kindertheatergruppen derJugendkulturarbeit immer kurz vor den Sommerferien zum vereinsinternen Kindertheaterfestival.

Den Anfang an diesem 10. Juli machte PAEPP aus Kreyenbrück mit dem Stück »Jetzt sind wird da!« Fluggäste aus allen Richtungen der Welt müssen mehrere Tage auf ihre Anschlussflüge warten und nutzen die Zeit, um sich gegenseitig von ihren Erlebnisse zu erzählen. Es folgte das Kindertheater Bloherfelde, das »Ein gefährliches Abenteuer« zeigte, in dem Nina wegen ihrer besonderen Gabe zusammen mit ihrer Freundin Ronja zu Livia gelockt wird, die die Weltherrschaft erlangen will. Zum Abschluss spielte das Kooperative Kindertheater Ohmstede (KaKaO) »Der Kleine Planet«, in dem Zoe und der Kleine Prinz vor Problemen stehen, die ihnen drei Geister ganz aus Versehen bereitet haben. Allen drei Stücken ist gemeinsam, dass der (selbstverständlich gute) Ausgang mit dem Erreichen eines Zieles verbunden ist, wie es sich für das dritte Jahr des MuT-Projektes gehört.

»Mit dieser regelmäßigen Veranstaltung, die heute zum vierten Mal stattfindet, wollten wir mehr Verbindung zwischen den Theatergruppen schaffen; der unmittelbare Anlass war das damals anstehende MuT-Projekt«, sagt der 1. Vorsitzende Jörg Kowollik.

Migration und Theater, abgekürzt MuT, so heißt das im letzten von drei Jahren laufende Projekt des Vereins Jugendkulturarbeit. Im ersten Jahr stand der Aufbruch über den Stücken der Kinder- und Jugendtheatergruppen, im zweiten Jahr waren sie unterwegs, nun, zum Abschluss, haben sie zur Landung angesetzt.

»Wir arbeiten zusammen mit Schulen und anderen Einrichtungen in den verschiedenen Stadtteilen und wollen allen Kindern und Jugendlichen, die Interesse haben, eine Bühne bieten«, so Kowollik. »Dabei kommen Spielerinnen und Spieler aus vielen Ländern und Kulturen zusammen, und unser Anliegen war, mit diesem MuT-Projekt einen Schwerpunkt mit gesellschaftlicher Relevanz in unserer Arbeit zu setzen und unter Theatergesichtspunkten zu behandeln«.

Die Folge sei, dass die Spielerinnen und Spieler über aktuelle politsche Themen diskutierten und dass man diese Diskussionen auch zulassen müsse, auch wenn sie gelegentlich wertvolle Probenzeit koste. Es sei aber ein wesentlicher Beitrag zur Bewusstseinsbildung und wecke auch beim Publikum neue Gedanken.

Nach drei erfolgreichen Jahren wird das MuT-Projekt beendet, das von vielen Einrichtungen und auch von der Stadt Oldenburg finanziell unterstützt und mehrfach prämiert wurde. »Zu Beginn haben wir den Integrationspreis für das Konzept erhalten, gegen Ende erhielten wir den Sonderpreis zur Sprachförderung von der Kutscheit-Stiftung, der uns bewusst machte, dass wir auch einen ganz erheblichen Teil zur Spracherziehung beitragen.«
Das Konzept soll in den nächsten Jahren in den Stadtteilgruppen fortgesetzt und um das große Thema Inklusion erweitert werden. »Alle sollen die Möglichkeit zum Theaterspielen erhalten«, sagt Jörg Kowollik und ist sich dabei des Spagates zwischen Pädagogik und Kunst ebenso bewusst wie der Schwierigkeit, wirklich allen Menschen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen gerecht zu werden.


Fotos: Edda Hayen und Carsten Lienemann

Zur Bildergalerie

nach oben

Zoe und der Kleine Prinz, entlassene Piraten und ein kluger Narr

09.07.2014 08:00 Uhr

Das Kooperative Kindertheater Ohmstede spielt »Der Kleine Planet«


Weitere Aufführung:
Freitag, 11.07., 09:00 Uhr im Rahmen des "MUT-Kindertheaterfestivals".

Für die Schulveranstaltungen ( 9. Juli, 11.00-13.00 Uhr) können die Grundschulen noch Karten für ihre Schulklassen bekommen.


Der Kleine Prinz auf dem Kleinen Planeten hat ein Problem. »Drei Geister wollten dem Kleinen Prinzen helfen und auf seiner Insel Bäume pflanzen. Aber sie haben aus Versehen die falschen Samen genommen, und dann sind auf der Insel Affenbrotbäume gewachsen. Und im Stück geht es darum, dass der Kleine Prinz jemanden findet, der weiß, was man gegen diese Bäume tun kann«, erklärt Fabian, der den Kleinen Prinzen spielt. Denn die Affenbrotbäume wachsen rasend schnell und veranstalten außerdem einen fürchterlichen Lärm.

Auf der anderen Seite des Kleinen Planeten hat auch Zoe, gespielt von Paula, ein Problem. »Ich habe ein Haus gebaut, und da kommen Geister und werfen einen Ball auf mein Haus. Aber der Ball besteht aus ganz vielen Käfern, die fressen mein Haus auf, und ich muss losgehen und mir ein neues suchen.«

Beide treffen nacheinander den Weichensteller, der sie auf den richtigen Weg bringt, die Piratin, die ihnen Seemannsgarn erzählt, aber Arbeitskräfte überlässt, und schließlich treffen sie sich. Und dank des Narren der Königin erfahren sie, wie sie all ihre Probleme lösen können. Auch die drei Geister können dabei helfen, denn die Magie des Faulen Zauberers hält nur für fünf Tage, und sie verwandeln sich zurück in drei normale Kinder.

Angelehnt an die Geschichte des Kleinen Prinzen haben die Kinder des KaKaO zusammen mit Jannis Meyring (FSJ), Julie Crighton und Karol Czajkowski (beide Europäische Freiwillige) dieses Stück entwickelt. 14 Kinder aus der Theater-AG der Grundschule Ohmstede und zahlreiche weitere aus der AG Videoclip-Dancing sind in diesem Jahr an der Aufführung des Kooperativen Kindertheatern Ohmstede (KaKaO) beteiligt.

Wenn das Schlüsselproblem erkannt ist, sind auch die anderen Probleme schnell gelöst. Und wenn alle helfen, gewinnen auch alle dabei. So könnte die Moral der Geschichte aussehen. Falls jemand eine braucht.

Premiere: 3. Juli, 18:00 Uhr

Alle Aufführungen im Internationalen Jugendprojektehaus, Schlieffenstraße 9/11 (ehem. Donnerschweekaserne).
nach oben

Brückenbauerinnen in Fällen von Häuslicher Gewalt

04.07.2014 07:40 Uhr

Wie Kitas, Schulen und frei Jugendarbeit helfen können

von Carsten Lienemann

Zum zweiten Mal hatte der Arbeitskreis »Häusliche Gewalt« des Präventionsrates Oldenburg (PRO) am 2. Juli 2014 zu einer Informationsveranstaltung zum Thema »Mädchen und Jungen als Zeugen häuslicher Gewalt« geladen. Referentin war diesmal Angela Könnecke vom Kinderschutzzentrum Oldenburg, die zu Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätten, Horte, Schulen und der freien Jugendarbeit sprach.

»Erst seit den 1990-er Jahren hat sich die Forschung damit beschäftigt, was es eigentlich mit Kindern macht, wenn sie Zeugen Häuslicher Gewalt werden«, sagt Angela Könnecke. Es ergab sich, dass Kinder zum einen fast alles mitbekommen, viel mehr, als die Eltern glauben, und zum anderen, dass die Zeugenschaft ebenso große seelische Schäden verursacht wie am eigenen Leib erlebte Gewalt. »Verleugnung und Geheimhaltung verschärfen die Situation.« Folgen wie Depressionen, Aggressivität, Ängste, geringes Selbstvertrauen, Bindungsstörungen etc. sind dabei sicher nicht überraschend. Weniger bekannt ist, wie Kinder die Eltern in ihren Rollen als Erzieher und Vorbilder wahrnehmen. »Die ›Opferposition‹ wird als Schwäche, die ›Gewaltposition‹ als Angst reduzierende Stärke erlebt«, so Könnecke. »Die Kinder verlieren den Respekt vor allem vor dem Gewaltopfer, in aller Regel die Mutter, weil sie ihnen keine Sicherheit mehr vermitteln kann.«

Könnecke appellierte an die Zuhörerinnen, genauer hinzuschauen, nachzufragen und auch das Gespräch mit den Eltern zu suchen, wenn sie bei Kindern entsprechende Symptome wahrnehmen. »Kinder brauchen Schutz und Sicherheit, Entlastung von Schuldgefühlen, gegebenenfalls auch Unterstützung von außen. Sie brauchen ein Netzwerk, das die Gewalt benennen kann, ohne das Kindeswohl zu gefährden und in dem die Zeugenschaft als genau so folgenschwer anerkannt ist wie die selbst erfahrene Gewalt.« Ganz wichtig sei aber auch die Erlaubnis und die Wertschätzung ambivalenter Gefühle. »Holen Sie sich Hilfe und Beratung bei einer der Organisationen aus dem breit aufgestellten Netzwerk in Oldenburg, bauen Sie Brücken.«

Im Anschluss stellten Vertreterinnen aus dem Hilfenetzwerk ihre Einrichtungen vor, darunter das Autonome Frauenhaus, die Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt (BISS), der Allgemeine Sozialdienst (ASD) und die gerade neu geschaffene Beratungsstelle für gewaltbetroffene Migrantinnen und weibliche Flüchtlinge »Olena«.

Angela Könnecke hatte mit ihrem Referat keine Fragen offen gelassen, und so drehte sich die Diskussion vorwiegend um die Arbeit des Jugendamtes bei Fällen von Häuslicher Gewalt. Cornelia Helmers vom ASD wünschte sich weniger anonyme Meldungen von Verdachtsfällen, da die Namen der Melder ohnehin nicht öffentlich genannt würden, während aus dem Publikum Verständnis dafür geäußert wurde, dass die Melder Angst hätten, selbst Opfer von Gewalt zu werden. Umgekehrt bemängelten mehrere Zuhörerinnen, dass es wenige bis gar keine Rückmeldungen über Schritte des Jugendamtes gebe und oft genug scheinbar nichts passiere. Helmers und ihre Kollegin Sonja Wittkowski entgegneten, dass das Jugendamt immer das Kindeswohl im Auge haben, sehr behutsam die Eltern zur Mitarbeit bewegen müsse und darüber hinaus zur Geheimhaltung verpflichtet sei. Dass ein Fall gezielt verschleppt werde, wiesen beide weit von sich: »Wir müssen bei schweren Fällen innerhalb von einer Woche reagieren«, so Helmers.

Angela Könneckes Präsentation ist als pdf-Datei auf den Internet-Seiten des PRO zu bekommen.

Der Arbeitskreis »Häusliche Gewalt« plant weitere Veranstaltungen dieser Art, die sich nach und nach an alle Berufsgruppen wenden sollen, die mit Kindern zu tun haben.
nach oben

Kindertheater PAEPP: »Jetzt sind wir da!«

29.06.2014 08:30 Uhr

Ein Theaterstück darüber, dass sich das Warten manchmal lohnt

Die Wartehalle eines Flughafens. Aus allen Richtungen kommen Reisende und nehmen Platz, ohne die anderen mehr zu beachten als unbedingt nötig. Was dann passiert, schildern Tilda und Lillian so: »Wir warten, und dann kommt die Durchsage, dass alle Flüge sich verspäten. Wir sind alle enttäuscht, weil wir nach Hause wollen. Aber eine ziemlich aufgedrehte Stewardess versucht uns aufzuheitern. Erst sind wir skeptisch, aber dann fragt sie uns nach unseren Erlebnissen, und wir erzählen unsere Geschichten.«

So durchleben die verhinderten Fluggäste nacheinander ihre Abenteuer noch einmal, und die anderen Wartenden sind ebenso wie das Publikum plötzlich mitten im Geschehen. Bevor es am Ende doch nach Hause geht, haben alle über die Mitwartenden eine Menge erfahren und gelernt, dass es manchmal sogar Spaß machen kann, wenn man warten muss.

Das Theaterstück haben die Kinder zu einem großen Teil selbst entwickelt. Die selbst geschriebenen Texte und Lieder, die Szenenimprovisationen und Tanzelemente verdichten sich zu einem Theaterstück, das die gemeinsamen Ideen der Gruppe widerspiegelt. Neben den Kulturpädagogen des Jugendkulturarbeit e. V. wurden die Kinder dabei durch eine europäische Freiwillige des Jugendkulturarbeit e. V. und einer Jugendlichen des Jugendtheaters Rollentausch unterstützt.

Auch das Stück »Jetzt sind wir da! des Kindertheaters PAEPP in der Freizeitstätte Kreyenbrück gehört zum dreijährigen Projekt »Migration und Theater« (MuT) des Vereins Jugendkulturarbeit e. V. Im ersten Jahr stand der Aufbruch als gemeinsames Thema über den Stücken der Kinder- und Jugendtheatergruppen, im zweiten Jahr waren sie unterwegs, nun, zum Abschluss, setzen sie zur Landung an.

Das Projekt findet in Kooperation mit der Freizeitstätte Kreyenbrück und der IGS Kreyenbrück statt.

Premiere:
03.07.2014, 18:30, Freizeitstätte Kreyenbrück (»Cafta«)

Weitere Aufführungen:
04.07.2014 und 07.07.2014, 09:00 Uhr (Schulauftritte, Freizeitstätte Kreyenbrück)
11. 07.2014 vormittags (MuT-Kindertheaterfestival im Internationalen Jugendprojektehaus, Schlieffenstraße 9/11)

Team: Jörg Kowollik (Leitung und Regie), Stephanie Amtenbrink (Leitung und Regie), Karin Barbeta (europäische Freiwillige / Regieassistenz), Hai Ahn Le (Assistenz), Christian Jakober (Musik), Reimer Meyn (Bühnenbild)
nach oben

»Ein gefährliches Abenteuer«

01.05.2014 10:54 Uhr
Das Kindertheater Bloherfelde hat sich in dieser aktuellen Produktion eine fantastische Geschichte ausgedacht zum Thema „Ankommen“. Das Theaterstück wird am 7. Mai um 17:30 Uhr in der Offenen Tür Bloherfelde (OT; Bloherfelder Str. 170) Premiere feiern. Weitere Aufführungen sind für den 8. Mai 16:30 Uhr und den 24. Mai 16 Uhr (im Rahmen des 10jährigen Jubiläums des Jungen Theaters Bloherfelde) in der OT geplant.

Das Theaterstück „Ein gefährliches Abenteuer“ haben sich die Teilnehmenden gemeinsam in Schreibworkshops und über Improvisationen unter der Anleitung der Theaterpädagogin Pia Schillinger und der europäischen Freiwilligen Gözde Okcu ausgedacht. Was jedoch genau passiert, wird nicht verraten. Nur so viel: Nina hat eine Gabe, die sonst niemand hat. Ronja hat endlich ihre Mutter gefunden. Livia will die Weltherrschaft. Cullon hat die Herrschaft über die Toten. Und Zuck und Ini? Die machen eigentlich alles für dich. Unterstützt wurde das Projekt weiterhin durch Reimer Meyn und Team (Bühnenbild/Kostüm) sowie Andreas Max (Musik).

Das Kindertheater Bloherfelde arbeitet im dritten Jahr im Rahmen des „MUT“-Projektes des Jugendkulturarbeit e. V. Unter dem Motto „Kinder und Jugendliche gestalten Vielfalt!“ arbeitet MUT in den sieben Kinder- und Jugendtheatergruppen des Vereins Jugendkulturarbeit als theaterpädagogisches Modellkonzept prozessorientiert und partizipativ. Das Besondere am Kindertheater Bloherfelde ist, dass es seit seiner Gründung durch eine Förderkooperative von drei Stadtteilvereinen (Förderkreis Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit West e.V., Bürgerverein Bloherfelde von 1952 e.V. und „Wir für uns“ Bewohner- und Bewohnerinnen-Verein Kennedyviertel) unterstützt wird. Außerdem ist die Teilnahme an dem Projekt für Schülerinnen und Schülr der OBS Eversten als AG anerkannt.
nach oben

»Wenn das Leben nicht so lange dauern darf«

23.01.2014 12:31 Uhr

GS Ohmstede spendet Weihnachtsbasar-Einnahmen an Kinder-Hospiz

»Insgesamt 3473 Euro und einen Cent habt ihr eingenommen«, verkündetet Schulleiterin Uta Schnelle am frühen Morgen des 23. Januar den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Ohmstede. Das ist richtig viel Geld für einen Weihnachtsbasar, vor allem, wenn man bedenkt, dass dieser wegen des Sturmtiefs »Xaver« um eine Woche verschoben werden musste.

Das Geld war nicht für die Schule bestimmt, was noch fehlte, war die Übergabe an den ambulanten Kinderhospizdienst. Zur Begrüßung sang die ganze Schule »Die Jahresuhr« von Rolf Zuckowski. Hospiz-Koordinatorin Lucia Loimayr-Wieland nahm das in ihre Dankesrede auf und verglich das Jahr mit einem Menschenleben, das auch irgendwann zu Ende ist: »Wenn aber das Leben nicht so lange dauern darf, bei unheilbaren Krankheiten, dann sterben auch Kinder, dann müssen Sie ein kurzes Leben leben. Das ist einfach nur gemein!«

Was man tun könne, wenn es Kindern und ihren Familien passiert - denn es seien ja alle davon betroffen und deswegen traurig - ist, diese Familien, Freunde, Mitschüler nicht allein zu lassen, sondern dabei zu sein und die lebensverkürzenden Krankheiten mit auszuhalten.

Die beiden Schulsprecher Sogül und Benedict übergaben anstelle des bei solchen Gelegenheiten üblichen riesengroßen Spendenschecks ein Plakat mit vielen kleinen selbst gemalten Bildern. »Wir haben bei für den Basar viel gearbeitet und gebastelt und gut verkauft. Das Hospiz ist und wichtig, und die Kinder sollen möglichst viel Freude an dem Plakat haben«, gaben sie Frau Loimayr-Wieland mit auf den Weg.

Zur Bildergalerie

nach oben

Post-Auszubildende setzen sich für Trauerland ein

20.09.2013 07:02 Uhr

Info-Abend am 23.September

Die Deutsche Post ruft in jedem Jahr ihre Belegschaft zur Teilnahme an sozialen Projekten auf. Natürlich beteiligen sich auch die Auszubildenden am Global Volunteer Day“ und können dafür unter verschiedenen Projekten wählen. »Einige haben sich das Trauerland-Projekt ausgesucht«, sagt Ausbilderin Petra Schelper. Der Kontakt kam über den Zustell-Stützpunktleiter Stephan Aust zustande, der Trauerland anlässlich der Fahrradputzaktion kennen gelernt hatte.

Die Auszubildenden haben zwei Holzspielgeräte zusammengebaut und hinter dem Gebäude der Freien Christengemeinde am Deelweg auf der Außenfläche aufgestellt, die einmal ein richtiger Spielplatz werden soll.

Die Freie Christengemeinde hat ihr neues Gebäude selbst erst im Dezember 2012 bezogen. Die für unterschiedliche Altersgruppen eingerichteten Räume des Gemeindezentrums, die sonntags für Kindergottesdienstgruppen genutzt werden, bieten Trauerland e. V., das seit August hier untergebracht ist, den geeigneten Rahmen für ihre Gruppenarbeit.

»Hier haben wir sogar die Möglichkeit, demnächst eine vierte Gruppe zu eröffnen«, erklärt Trauerland-Mitarbeiterin Stefanie Stiegekötter. Außerdem können alle Kinder, die hierher kommen, das Außengelände mit Rasenflächen und Spielgeräten gemeinsam nutzen.


Info-Abend

Zu einer Informationsveranstaltung lädt Trauerland am 23.September um 18:30 Uhr in den Deelweg 14 ein. Menschen jeden Alters oder Berufsgruppe können sich über die ehrenamtlichen Möglichkeiten informieren.

„Ehrenamtliche Begleiter sind unentbehrlich für unsere Arbeit in den Kindergruppen, und wir freuen uns über weitere Unterstützer“, weiß Gruppenleiterin Carolin de Witt. Aber auch bei Infoständen oder Veranstaltungen zur Spendengewinnung kann man sich im Trauerland engagieren. Eine Anmeldung hierfür ist unter Tel. 0421-69 66 720 oder per E-Mail an c.dewitt@trauerland.org wünschenswert.
nach oben

»Die Kinder vom Hafen«

18.06.2013 22:34 Uhr

Kindermusical des Kooperativen Kindertheaterprojektes Ohmstede (KaKaO) der GS Ohmstede in Zusammenarbeit mit dem Verein für Jugendkulturarbeit der Stadt Oldenburg und Markus Rohde - Rockmusik für Kinder

von Bianca Onnen und Christina Bruns

Warum werden obdachlose Kinder, die in einem geheimen Versteck im Hafen von Bremerhaven wohnen, angestiftet, einen roten Badeschuh zu stehlen?

Ein Antiquitätenhändler handelt mit geklauten Antiquitäten, eine Gräfin hat kein Geld, um Aufträge zu bezahlen, in eine Kirche wird eingebrochen, ein Privatdetektiv sucht zwei Kinder – es geht um Adoption, Besuchsrecht, Immigration und 1000 Euro Belohnung.

Dem, der mit beiden roten Badeschuhen bei Vollmond in die Nordsee springt, wird sein größter Wunsch erfüllt.

Natürlich haben alle Kinder, die aus vielen verschiedenen Ländern kommen, verschiedenste (Hinter-)Gründe haben und in einem geheimen Versteck mit Ihresgleichen wohnen, Wünsche und suchen im Auftrag nach einem der beiden roten Badeschuhe. Aber nicht nur die Kinder suchen – auch zwei der Kinder werden gesucht.

Eine spannende Geschichte, vor einem ansprechenden Bühnenbild wunderbar inszeniert, mit vielen Details ausgeschmückt, wie z. B. hin- und mitreißender Musik und Tänzen (u. a. auch zum Mitsingen und -tanzen) aus verschiedenen Ländern, immer begleitet von einer sehr engagierten Band, besonders von dem Saxophonisten.

Alle Kinder sind als Sängerinnen und Sänger, Tänzerinnen und Tänzer, Schauspielerinnen und Schauspieler etc. in vielen verschiedenen Szenen eingesetzt und haben mit Spaß, Engagement sowie Textsicherheit überzeugt. Dies konnte man auch am Applaus zum Ende der Vorstellung hören!

Das Plakat wurde von der Grundschule Ohmstede anhand einer Druckvorlage der Schülerfirma »Schoolsart« der IGS Flötenteich, gestaltet.

ca. 30 Kinder der GS Ohmstede haben im Rahmen des bestehenden Kooperations-projektes »Die Kinder vom Hafen« während einer einjährigen Theater-AG entwickelt.

Die Musik stammt von Markus Rohde & Band und wird live, mit Rainer Lochmann am Bass und Carsten Jacobs am Schlagzeug, aufgeführt.


Veranstaltungsort:
Internationales Jugendprojektehaus, Kranbergstraße 55, Eingang: Tor Schlieffenstr., Oldenburg

Weitere Vorstellungen:
Mo., 17. Juni bis Do., 21. Juni jeweils um 09.00 und 11.00 Uhr

Zur Bildergalerie

nach oben

Einfach schön

18.06.2013 07:26 Uhr

Musical »Tabaluga« an der Grundschule Dietrichsfeld

von Carsten Lienemann

Vor genau 30 Jahren brachte Peter Maffay sein Album »Tabaluga oder die Reise zur Vernunft« heraus. Noch viel älter ist die Forderung der Erwachsenen an ihre Kinder, endlich »vernünftig« zu werden.

Auch Drachenvater Tyrion verlangt das von seinem Sohn Tabaluga, und der zieht los und fragt alle Wesen, die ihm begegnen, wie man vernünftig wird. Aber jeder hat eine andere Antwort, und keine davon hilft Tabaluga wirklich weiter. Erst die uralte Meeresschildkröte Nessaja bringt ihn darauf, dass es die einzig richtige Lösung gar nicht gibt.

Die Kinder der Grundschule Dietrichsfeld bringen ihre Fassung mit viel Fantasie auf die Bühne. Die Zweit-, Dritt- und Viertklässler spielen, singen und tanzen mit viel Spaß und Hingabe und erzählen eine richtig schöne Geschichte. Ob Mond, Baum oder Riese, Ameisenkolonie, Kaulquappenschule oder Delfingruppe, alle Figuren werden wunderbar verkörpert und in Szene gesetzt.

Auch das an jede Szene angepasste Bühnenbild trägt zum runden Gesamteindruck bei. Es ist wieder in Zusammenarbeit mit Berufsschülern vom Bildungszentrum für Technik und Gestaltung Oldenburg an der Ehnernstraße entstanden.


Weitere Vorstellungen:
Dienstag, 18.06., 16:00 Uhr und 17:30 Uhr
Mittwoch, 19.06., 16:00 Uhr und 17:30 Uhr
Dienstag, 25.06., 08:30 Uhr und 10:00 Uhr

Zur Bildergalerie

nach oben

Sponsorenlauf in der Kindertagesstätte St. Marien

11.06.2013 16:47 Uhr

Die Hälfte des Erlöses geht an Trauerland. e. V.

von Carsten Lienemann

Die möglicherweise jüngsten Sponsorenläufer aller Zeiten, zumindest in Deutschland, ganz bestimmt aber in Oldenburg, wurden am Sonnabend, 8 Juni, in der Kindertagesstätte St. Marien an der Friesenstraße 33 auf die Strecke geschickt. Dass die Rekord-Anerkennung am Ende ausblieb, lag vielleicht daran, dass die gelegentlich mitlaufenden Erwachsenen den Altersdurchschnitt erheblich anhoben, oder daran, dass Verantwortliche und Beteitligte die Sache zum Glück nicht ganz so ernst nahmen.

»Wir wollten mit den Kindern und ihren Eltern einen schönen Tag gestalten, an dem alle Spaß haben. Sportlicher Ehrgeiz im engeren Sinne war uns dabei nicht so wichtig«, sagt Kita-Leiterin Annette Nagl.

Nach einer Begrüßung der Gäste durch den Kita-Chor wurden die insgesamt 90 Kinder der Einrichtung mit Startnummern versehen und in Gruppen auf den im Garten abgesteckten Rundkurs geschickt, während andere drumherum auf Dosen warfen, auf dem Tisch kegelten, am Glücksrad drehten und Kuchen oder Bratwurst aßen. Als Lohn für die Anstrengung bekamen die Sportlerinnen und Sportler ein Brötchen und ein Getränk.

Der Erlös konnte bisher noch nicht so genau beziffert werden, sicher ist aber, dass er je zur Hälfte in ein Puppenhaus für die Kita investiert werden und an den Verein Trauerland e. V. gehen soll.

Zur Bildergalerie

nach oben

DiebesMUT im Kooperativen Kindertheater Ohmstede

30.05.2013 08:50 Uhr
Im Internationalen Jugendprojektehaus (Kranbergstraße 55, Eingang: Tor Schlieffenstraße) feiert das Musical „Die Kinder vom Hafen“ im Rahmen des Modell-Projektes MUT - „Migration und Theater“ mit Schauspielern und Tänzern der Grundschule Ohmstede und Markus Rohde & Band Premiere.

Jedes Kind sollte Schuhe haben. Aber dennoch gibt es Kinder, die anscheinend keine Schuhe besitzen. Als Frida Jansen entdeckt, dass einige Kinder ihren roten Badeschuh stehlen wollen, erfährt sie von diesen, dass sie ohne Eltern in einem verlassenen Speicher am Hafen Bremerhavens leben. Auf der Flucht vor ihren Familien haben diese Kinder sich zu einer Kinderbande zusammengeschlossen, die sich durch kleine Diebstähle mit Geld versorgt. Der Detektiv Lupos Monoculus (Markus Rohde) schickt seine Leute auf die Fährte der Kinder, die von diesen in die Enge getrieben, durch Frida Jansen von den Geheimnissen des Badeschuhs erfahren. Der Badeschuh ist verzaubert - besitzt man das Paar, entwickelt es seine magischen Kräfte.
Nur so viel sei verraten: Am Ende erfüllen sich so manche Herzenswünsche ...

„Die Kinder vom Hafen" wurde mit ca. 30 Kindern der GS Ohmstede im Rahmen des bestehenden Kooperationsprojektes während einer einjährigen Theater-AG entwickelt. Den beiden Jugendregisseuren Lara Görtz-Mann und Guntars Almanis (Freiwillige bei Jugendkulturarbeit e. V.) haben mit Hilfe des Kinderliedermachers Markus Rohde und des Theaterpädagogen Dettmar Koch das Drehbuch entwickelt. Angelika Beck-Trauernicht erarbeitete mit den jungen Tänzerinnen und Tänzern der Grundschule Ohmstede die Tanzeinlagen. Die Musik stammt von Markus Rohde & Band und wird live aufgeführt, mit Rainer Lochmann am Bass und Carsten Jacobs am Schlagzeug.

Das Plakat zum Musical gestaltete die Grundschule Ohmstede. Die Druckvorlage stellt die Schülerfirma „Schoolsart“ der IGS Flötenteich her.


Premiere: Mi., 12. Juni 2013, 18:00 (öffentliche Veranstaltung)

Weitere Vorstellungen:
Do., 13. Juni, 9:00 und 11:00 (Schulveranstaltungen)
So., 16. Juni, 15:30 (öffentliche Veranstaltungen)
Mo.,17. Juni – Do., 20. Juni, jeweils 9:00 und 11:00 (Schulveranstaltungen)

Kartenreservierungen für die öffentlichen Vorstellungen und Schulveranstaltungen sind ab sofort unter: www.jugendkulturarbeit.eu oder der Telefonnummer von Jugendkulturarbeit e. V. (Kranbergstraße 55, Eingang: Tor Schlieffenstraße; Tel. 0441 39010750) möglich.
nach oben

»Modjo und Mütze«

29.04.2013 07:15 Uhr

Markus Majowski liest für Kinder ab 5 Jahren aus seinem Buch

von - m.petrick -


Ja kann der denn so etwas??

Einem breiten Publikum bekannt als der freundliche Verkäufer, der ab 1997 das damals neue »Telefon mit ohne Schnur« für die Telekom via Fernsehwerbung an Mann und Frau bringen sollte, oder als schräger Comedian in »die dreisten Drei« lässt den schlecht Informierten schnell zu dieser Frage kommen.
Aber ein kurzer Blick in seine Vita zeigt, dass er seit 1998 ständig an der Komödie, am Theater am Kurfürstendamm und am Renaissance-Theater.auf der Bühne steht.
Nach einem Auftritt in drei Episoden der Schwarzwaldklinik ist Majowski seit 1988 in Film und Fernsehen tätig.

Um die eingangs gestellt Frage zu beantworten: »Ja er kann !! Und wie!!«
Eigentlich ist er sein eigenes Hörspiel. Stimmgewaltig wo nötig, pointiert mit einer scheinbar unerschöpflichen Vielfalt in Klangfarbe und Ausdruck, kleine Schlenker in hanseatische Sprachkultur geben jeder seiner Figuren ihr eigenes Erscheinen, jederzeit wieder erkennbar.
Sparsam an Gestik aber ein Minenspiel, dass man ihm die Worte von den Lippen pflücken möchte, so schafft er es, dass ihm nicht nur die Kinder zuhören, sondern auch die Eltern erkennbar gebannt der Geschichte lauschen.
Teilweise als Geräuschkulisse, im Dialog und als »Pianist« ließ sich Majowski von seinem neunjährigen Sohn Julius begleiten.
Schon optisch eine geschickt gebaute Brücke zu seinem jungen Publikum

Die Handlung ist schnell dargestellt:
Friedlich sitzen Modjo und sein Sohn Mütze Rocco auf ihrem Fischerboot und frühstücken. Doch plötzlich ist es vorbei mit der Ruhe. Ein Unwetter zieht auf, Riesenkrake Greta klaut ihnen das Frühstück, ein Seepferdchen mit Schluckauf schlägt wild Alarm und im Radio kommt eine wichtige Durchsage:
Über dem Berg Kottmar hängen dichte Rauchschwaden. Bricht da etwa ein Vulkan aus? Und dann erfahren sie auch noch, dass Rieke, die Freundin von Modjo in Gefahr ist. Die sorgt nämlich für die Flugsicherheit und ist auf dem Weg zum Vulkan. Als Modjo und Rocco Rieke finden, sehen sie, dass ein Drache das Feuer des Vulkans entfacht hat. Werden sie es schaffen, das Ungeheuer zu besänftigen? Sind sie vielleicht seine letzte Rettung?


In der Nachlese erlaubte Markus Majowski einen kurzen Blick »hinter den Vorhang«.
Wie denn seine Geschichten entstanden seien beantwortete er so:
Es sind eigentlich Gutenacht Geschichten, die sich, quasi im Dialog mit seinem Sohn entwickelt hätten.
Er empfahl allen Eltern es ähnlich zu handhaben, denn wo heute die Phantasie am Werke sei, kann morgen das ernsthafte Gespräch stattfinden.


Eine Veranstaltung von Trauerland e.V.
nach oben

Mädchentag auf dem Abenteuerspielplatz

13.04.2013 19:17 Uhr
„Endlich wieder Mädchentag“ lautet das Motto am Freitag, 26. April, auf dem Abenteuerspielplatz in Eversten, Brandsweg 60. Ein knallbuntes Programm erwartet Mädchen von 6 bis 13 Jahren an diesem besonderen Tag. Auch am Mädchentag bleibt der Abenteuerspielplatz eine Eltern freie Zone, getreu dem Konzept des Spielplatzes, einen Eltern freien Spielraum für Kinder zu bieten. Betreut werden die Mädchen ausschließlich von weiblichen Mitarbeiterinnen des Abenteuerspielplatzes. Die Teilnahme am Mädchentag ist kostenfrei. Geöffnet ist von 15 bis 18 Uhr.

Viele Spielaktionen bieten an diesem Tag ausreichend „Mädchen-Raum“ zum Toben. Im Hüttendorf kann gespielt, gebaut und Stockbrot am Lagerfeuer gebacken werden. Es gibt den beliebten Filzworkshop und ein kreatives Malangebot. Außerdem können Mädchen das Schmieden erlernen und mit Hammer und Amboss ihre Kraft am Eisen erproben. Mutige Mädchen können sich beim Klettern an der Kunstfelskletterwand erproben. Airbrush-Tattoos und Haarzöpfe Flechten runden den Tag ab. Zusätzlich gibt es ein kleines Mädchencafé mit vielen Leckereien zu Taschengeldpreisen.
nach oben

Lukas-Quilter stellen aus

12.04.2013 07:40 Uhr

Ausstellung im Modehaus Leffers

Die Patchworkgruppe "Lukas-Quilter" vom Helmsweg 21 in Oldenburg fertigte im letzten Jahr in liebevoller und detailreicher Gemeinschaftsarbeit einen lustigen und farbenfrohen 2,00x 2,20m großen Quilt, den sie den trauernden Kindern der Gruppen von Trauerland - Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V. schenkten. In der Phantasie der Kreativen gehen die Kinder beim Betrachten und Bespielen der Decke auf Entdeckungsreise, erfinden Geschichten, kuscheln sich hinein oder bauen sich daraus eine schützende Höhle.

Um diese wunderschöne Arbeit einmal einem großen Publikum zugänglich zu machen, wird sie im Modehaus Leffers in Oldenburg ausgestellt. Außerdem sind handgemalte Bilder von Kindern zu sehen, die während der Trauergruppenzeit, als Ausdruck ihrer unterschiedlichen Gefühle nach dem Tod eines geliebten Menschen, gefertigt wurden.

Das Modehaus Leffers in Oldenburg ermöglicht dem Verein „Trauerland“ - Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V. eine wunderschöne, farbenfrohe Patchworkdecke zu präsentieren, die in Gemeinschaftsarbeit der Quiltgruppe des Lukashaus, Helmsweg 21, in Oldenburg entstanden ist und 2012 den Trauer-Kindergruppen geschenkt wurde. Außerdem sind handgemalte Bilder von Kindern zu sehen, die während der Trauergruppenzeit, als Ausdruck ihrer unterschiedlichen Gefühle nach dem Tod eines geliebten Menschen, gefertigt wurden.

Sebo Kramer, Geschäftsführer vom Modehaus Leffers, erläutert dazu: „Man verdrängt gerne, dass der Tod zum Leben dazu gehört. Gerade betroffene Kinder und Jugendliche trauern auf ihre ganz eigene Art und Weise und benötigen oftmals Hilfe von außen. Uns als Familienunternehmen liegt es sehr am Herzen, dass diesen Kindern durch ganz individuelle und einfühlsame Weise geholfen wird. Mit der Ausstellung von Trauerland e. V. im Lichthof vom 11. -27. April 2013 zeigen wir unsere besondere Anerkennung und freuen uns, dass es diese wertvolle Einrichtung gibt.“
nach oben

Großes Gewinnspiel mit Leseesel OLbert

11.04.2013 20:05 Uhr
Es gibt gleich zwei Neuigkeiten aus der Stadtbibliothek Oldenburg: Zum einen wird aus der „Kinder- und Jugendbibliothek“ die „Kinderbibliothek am PFL“ - aber die Adresse, Peterstraße 1, bleibt gleich. Zum anderen hat Leseesel OLbert, das Kindermaskottchen der Stadtbibliothek, Geburtstag. Daher lädt OLbert am Samstag, 27. April, 11 bis 14 Uhr, alle kleinen und großen Besucher in die Kinderbibliothek ein. Wer möchte, kann OLberts Lieblingsspiele spielen oder Bilder malen. Aber das ist noch nicht alles: OLbert hat sich außerdem ein tolles Gewinnspiel ausgedacht, bei dem Kinder zwischen sechs und zehn Jahren mitmachen können. Als Hauptgewinn wird eine Übernachtung für eine Familie in der Kinderbibliothek am PFL verlost. Als weitere Gewinne gibt es Gutscheine für Spielwaren oder Bücher.

Der Startschuss für die Aktion fiel im Möbelhaus Weirauch. Dort macht OLbert es sich in einem Bett gemütlich, das Möbel Weirauch später für die Lesenacht in der Bibliothek zur Verfügung stellt. „Die Gewinnerfamilie wird übrigens nach der Übernachtung zu einem leckeren Frühstück im Café Klinge erwartet“, verspricht Heike Janssen, die Leiterin der Stadtbibliothek. Wer die Lesenacht oder einen der Gutscheine von Spielzeug Scharmanns oder den Buchhandlungen Brader und Isensee gewinnen möchte, muss nur OLberts Rätselfragen beantworten. Den Rätselbogen gibt es in der Kinderbibliothek am PFL, den Stadtteilbibliotheken und bei Möbel Weirauch. Wer möchte, kann auch online teilnehmen unter www.kinder.oldenburg.de. Teilnahmeschluss ist der 27. April, die Gewinner werden ausgelost und benachrichtigt. OLberts Gewinnspiel findet im Rahmen der Aktionswoche der Bibliotheken im Oldenburger Land zum Welttag des Buches statt. Das Motto lautet wieder „Versuch ein Buch!“

Grund für die Namensänderung der Kinder- und Jugendbibliothek in „Kinderbibliothek am PFL“ ist eine konzeptionelle Neuordnung der Bestände. Die Bücher für Jugendliche ab 13 Jahren ziehen nach und nach um in die Zentralbibliothek im PFL. Dort ist ein eigener Jugendbereich geplant, in dem nicht nur Bücher, sondern auch andere Medien wie Konsolenspiele oder Hörbücher ausgeliehen werden können. Die Einweihung des neuen Jugendbereichs ist für Mitte 2014 geplant.
nach oben

Dietrichsfelder Kinder präsentieren
ihre selbst gestalteten Bücher

13.03.2013 08:38 Uhr

Verein Buchkinder Oldenburg führt erstes Schulprojekt durch

Mit einem Pilotprojekt an der Grundschule Dietrichsfeld sind die Buchkinder Oldenburg im laufenden Schuljahr 2012/13 an den Start gegangen. 52 Kinder aus den Klassen 2c und 4a haben zunächst ihre eigenen Geschichten geschrieben und diese dann mit Linolschnitt‑Bildern gestaltet. Die Ergebnisse wurden jetzt der Öffentlichkeit präsentiert: Stolz zeigten die Kinder ihre selbst geschriebenen Geschichten in ihren selbst gedruckten und gebundenen Büchern.

»Während der Schreibphase wurden die Kinder von den Klassenlehrern und den Deutsch‑Lehrkräften betreut. Für die künstlerische Umsetzung und das Binden der Bücher standen ihnen die beiden pädagogisch erfahrenen Künstlerinnen Teréz Fothy und Meike Dismer zehn Wochen lang für je zwei Wochenstunden zur Seite«, berichtet Bärbel Lange, Konrektorin der Grundschule Dietrichsfeld und eine der Initiatorinnen der Buchkinder Oldenburg. »Aus den Erfahrungen, die wir in diesem Pilotprojekt gewonnen haben, wollen wir Module entwickeln, die auf andere Schulen übertragen werden können«, so Teréz Fothy.

»Schwerpunkte unseres Konzeptes sind das spielerische Lernen, die Stärkung des Selbstbewusstseins, die Förderung der Kreativität und des Umgangs mit Sprache, die Teamarbeit, die Ausbildung des Realitätssinns und der Kritikfähigkeit sowie der Respekt vor der Arbeit anderer«, fügt Meike Dismer hinzu.

»Vorgaben gab es keine, die Kinder haben sich die Geschichten selbst ausgedacht und geschrieben«, sagt Bärbel Lange. Und so kamen alle Arten von Büchern zusammen: »Rotkälbchen« ist eine interessante und lustige Variante eines bekannten Märchens mit ähnlichem Namen, die viel erfreulicher für alle Beteiligten ausgeht als die Vorlage. Eine andere Geschichte erzählt von Paul, der sich lange nicht traut, zum Fußballtraining zu gehen. Als er endlich doch den Mut findet, wird er schnell zum entscheidenden Spieler. Ein Krimi mit Mord und Totschlag ist ebenso dabei wie ein Buch für alle Gelegenheiten, mit Witzen, Geschichten, Rezepten und Gymnastik-Übungen. Fast romanhafte Ausmaße nimmt »Gregs Tagebuch – Problematisch falsch« an.

Eigene Geschichten schreiben, dazu Bilder malen und alles zusammenfügen zu einem eigenen, selbst gedruckten und gebundenen Buch ‑ das alles können Kinder bei den Buchkindern Oldenburg, einer Schreib‑ und Druckwerkstatt für Kinder und Jugendliche. Die Besonderheit der Buchkinderprojekte besteht neben der freien und selbstständigen Arbeit in der Einbindung der Kinder in alle Prozesse des Büchermachens. Buchkinder wachsen mit ihren Büchern. Sie übernehmen Verantwortung und entwickeln auf bemerkenswerte Weise soziale Kompetenzen.

Der Verein Buchkinder Oldenburg ist nach dem Vorbild der Leipziger Buchkinder entstanden, die sich bereits 2002 gegründet haben und inzwischen regelmäßig auf der Leipziger Buchmesse vertreten sind.

Das Schulprojekt der Buchkinder Oldenburg wird gefördert vom Lionsclub Oldenburg Willa Thorade.

Zur Bildergalerie

nach oben

Märchen verboten

23.02.2013 08:20 Uhr
Theatrix, die Kindermusiktheatergruppe der Musikschule der Stadt Oldenburg, feiert die Premiere ihres selbst entwickelten Musicals »Isegrimms Märchen«. Aufführungen sind am Samstag, 2. März, 16 Uhr, und Sonntag, 3. März, 11.15 Uhr, in der Oberschule Ofenerdiek, Lagerstraße 32. Das Musical richtet sich an Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren, der Eintritt ist frei.

Märchen sind verboten - das haben die Wölfe endgültig beschlossen, denn sie sind es leid, ständig gekocht, aufgeschnitten oder mit Wackersteinen gefüllt in den Brunnen geworfen zu werden. Schon ziemlich lange sind die Märchen verboten, deswegen wissen die sieben Zwerge, Froschkönig und Rumpelstilzchen auch gar nicht mehr, wie »ihr Märchen« geht und alles geht fürchterlich durcheinander. Können Schneewittchen, die Prinzessin und die Müllerstochter die Wölfe davon überzeugen, die Märchen wieder zuzulassen? Denn Wolfgang Isegrimm und seine Wolfsfreunde sind sehr strenge Märchengegner. Es scheint also ziemlich aussichtslos, es sei denn ...

Die 22 Kinder der Musiktheaterwerkstatt Theatrix der Musikschule der Stadt Oldenburg entwickelten »Isegrimms Märchen« aus Improvisationen heraus. Entstanden ist ein Musiktheaterstück mit viel Spielfreude und absurder Komik - und natürlich wieder mit viel Musik und tollen Liedern, begleitet von der eigenen Theatrix-Band.


Foto: Ingo Hoffmeyer
nach oben

Kinder brauchen Patenschaften

05.02.2013 08:30 Uhr
von red /


Vor vier Jahren wurde das erfolgreiche Projekt »Bildung für alle« durch die Initiative der Integrationsbeauftragten und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr.Gerd Schwandner ins Leben gerufen.
Ziel ist die Verbesserung der Bildungschancen benachteiligter Kinder, insbesondere der Kinder mit Migrationserfahrungen.
Dies geschieht durch ausgewählte, geschulte Ehrenamtliche, die Patenschaften für Grundschulkinder mit Förderbedarf übernehmen.
Für Interessierte veranstaltet die Agentur :ehrensache eine Infoveranstaltung mit Projektvorstellung am Dienstag,12. Februar, 16 Uhr, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Seminarraum 5.
Anmeldungen nimmt die Agentur :ehrensache ab sofort in der Peterstraße 3, telefonisch unter 0441 235-2020 (Gabriela Kaboth-Freytag) und 235-2404 (Yasemin Kocatas) sowie per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de entgegen.

Am Dienstag, 5. März, beginnt zum achten Mal ein neuer Kurs, mit dem wieder Ehrenamtliche auf eine Patenschaft umfassend vorbereitet werden.
Die Schulung findet an sechs Abendterminen und einem Samstagvormittag im Kulturzentrum PFL statt.
Im Anschluss werden die Patinnen und Paten an die Grundschülerinnen und -schüler vermittelt.
Die teilnehmenden Kinder werden von den Lehrkräften mit Zustimmung der Eltern ausgesucht.
Koordiniert wird das Projekt von der Agentur :ehrensache in Kooperation mit der Volkshochschule Oldenburg; gefördert wird es durch das Land Niedersachsen. Es arbeitet mit Oldenburger Grundschulen und Sprachlernklassen eng zusammen.

Inzwischen wurden über 130 engagierte Bildungspatinnen und -paten aus allen Alters- und Berufsgruppen ausgebildet. Sie fördern die Kinder während einer begrenzten Zeitspanne durch gezielte Freizeitgestaltung in ihren sozialen und fachlichen Kompetenzen.
Bildungspatinnen und –paten haben aber auch eine Brückenfunktion zwischen Schule und Elternhaus. Sie vermitteln den Eltern wichtige Informationen über die Schule der Kinder und das Bildungssystem. Die Patinnen und Paten werden durch regelmäßige Erfahrungsaustausche und Fortbildungen begleitet.

Carsten Lienemann hat 2009 eine Bildungspatenschaft übernommen und hier ausführlich über sein Erleben berichtet.


nach oben

»Grüffelo« im Kennedyviertel

17.11.2012 15:25 Uhr
Bundesweiter Vorlesetag als Starthilfe für ein spannendes Vorleseprojekt

Zum Bundesweiten Vorlesetages am 16. November 2012 hat der Bewohner- und Bewohnerinnenverein Kennedyviertel e. V. »Wir für uns« alle kleinen und schon etwas größeren Bücherwürmer eingeladen. In den Gruppenräumen der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde las Oldenburger Autorin Heide Isrun Lorenz zunächst »Der Grüffelo« von Julia Donaldson (Text) und Axel Scheffler (Bilder) vor; anschließend blätterten die Kinder selbst in verschiedenen Büchern der Einrichtung.

Frau Lorenz selbst brachte noch fünf Bilderbücher mit, die die Evangelische öffentliche Bücherei »Blickpunkt«, Edewechter Landstraße 23, für das gerade gestartete »Leseratten«-Projekt des Bewohnervereins gespendet hatte.

Jeden Donnerstag nachmittag von 15:30 bis 16:30 Uhr soll im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit für Kinder von 5 bis 7 Jahren eine Geschichte aus einem Buch vorgelesen und anschließend noch ein bisschen gespielt werden, so die Idee von Andrea Stürenberg und Anja Wittoesch. »Das Angebot ist zunächst bis zum 20 Dezember befristet, wie es dann weiter geht, hängt davon ab, wie gut es angenommen wird«, erklärt Andrea Stürenberg.

Im Faltblatt dazu heißt es:

Bücher können spannend, traurig gruselig, lustig und Vieles mehr sein!
Wir finden Bücher toll und möchten mit Euch in verschiedenen Geschichten auf Phantasie‑ und Entdeckungsreise gehen ... außerdem macht Vorlesen schlau ...
... deshalb wollen wir gemeinsam mit Euch ein paar gemütliche Stunden verbringen und
  • Euch aus Büchern vorlesen
  • gemeinsam Bücher anschauen,
  • passend zu den Geschichten mit Euch malen und basteln,
  • Bilderbuchkino gucken,
  • quatschen
  • und Vieles mehr!!!
Eingeladen sind alle Kinder im Alter zwischen 5 und 7 Jahren und Eltern, die vielleicht auch mal gerne vorlesen möchten, donnerstags von 15:30 bis 16:30 Uhr in die Gruppenräume des Treffpunkts Gemeinwesenarbeit zu kommen,
Bloherfelder Str. 173
26129 Oldenburg

Fragen dazu beantworten
Andrea Stürenberg und Anja Wittoesch
Tel/Fax: 0441-5947169
E-Mail: kontakt@wir-fuer-uns-oldenburg.de

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn und soll die Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken und laden zum 2012 am 16. November ein.

Der Aktionstag folgt der Idee: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor - zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 12.000 Vorleserinnen und Vorleser am Bundesweiten Vorlesetag, darunter viele Prominente aus Politik, Kultur und Medien.
nach oben

Botschafter aus Südafrika tanzt mit Oldenburger Kindern

14.11.2012 07:10 Uhr
KIBUM-Fotoausstellung »African Kids«: Ensemble »EWO!« begeistert Gäste und Besucher

von Martina C. Beaumont

Kinder führten durch das Programm, Kinder machten die Musik, Kinder tanzten, spielten und sangen und - sie eroberten sich die Herzen eines begeisterten Publikums. Die Eröffnung der KIBUM-Fotoausstellung »African Kids« , wie auch die Eröffnung der Ausstellung »Tingatinga – Afrika!« über die Bilderbuchkunst von John Kilaka und Tobias Krejtschi waren am Sonntag »kindgerecht« gestaltet worden. Ganz so, wie von Veranstaltern und Organisatoren zuvor versprochen.

»Alle mal aufstehen und mitmachen«, der 7-jährige Jarnu vom eigens für die KIBUM gegründeten Kinderensemble »EWO!« (Los geht’s!) blickte auffordernd nach vorn. »Alle!«, scheuchte er auch die letzten hoch. Nun wurde es in den Ausstellungsräumen schweißtreibend. Bei dem bekannten Kinderlied aus Ghana »Tse Tse Kule«, flogen die Hände erst in die Luft, klatschten dann auf die Knie, dann auf den Boden. Dabei kam der eine oder die andere ganz schön außer Atem, doch alle strahlten übers ganze Gesicht, so viel Spaß machte das. Ganz vorn mit dabei: Oberbürgermeister Gerd Schwandner, Buchautor Lutz van Dijk und der südafrikanische Botschafter Reverend Dr. Makhenkesi.

Letzterer war auch schon zuvor spontan aufgesprungen und tanzte mit den Kindern zu ihrem selbstgetexteten Lied »Hallo Kinder aus Südafrika« nach der bekannten Melodie von »Der Löwe schläft heut Nacht« im Kreis. Rhythmisch und melodisch begleitet wurden »EWO!« von Richard Kouame und Miriam Konate. Der Sänger und Tänzer von der Elfenbeinküste und die Oldenburger Rhythmikpädagogin haben seit September mit den Kindern aus verschiedenen Grundschulen Oldenburgs geprobt. »Kei nes der Kinder kannte vorher eine der afrikanischen Sprachen. Aber sie haben sehr schnell ein Gefühl für die Sprache und den Rhythmus entwickelt«, erzählte Richard Kouame beeindruckt.

Begeistert zeigte sich auch der südafrikanische Botschafter, nachdem er sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen hatte. In seiner kleinen Dankesrede beschwor er die Verbundenheit der Menschen und lud dazu ein, nach Südafrika zu kommen, um voneinander zu lernen. Auch verwies er auf die wertvolle Arbeit, die der Buchautor Lutz van Dijk sei t 2001 für von AIDS betroffene Kinder in Kapstadt leistet und die nun auch in »African Kids« zu Wort kommen.

Van Dijks jüngste Publikation »African Kids« entstand in enger Kooperation mit der KIBUM. Hierin lässt er Kinder aus dem Township Masiphumelele ihre Geschichte erzählen, die von ihrem oft harten Alltag, ihrem Leben mit AIDS, aber auch von ihrer Lebenslust, ihrem Humor und ihrer Zuversicht handeln.

Nach der souveränen Überleitung durch die 14-jährige Moderatorin Mystele Tendonge aus Kamerun näherte sich das KIBUM-Ensembles »Ewo!« auch diesem Thema musikalisch und tänzerisch an. Das von den sieben Kindern gefühlvoll vorgetragene Lied »Sponono« ist ein kleines Tanzlied der Xhosa aus Südafrika. Sein Text beklagt, vergleichbar einem Blues, den Verlust eines geliebten Menschen.

So manch einer der Besucher summte das Lied beim Betrachten der ausdrucksstarken Bilder noch vor sich hin, da waren die Kinder von »EWO!« schon auf dem Weg zu ihrem zweiten Auftritt. Denn nun stand die Eröffnung der Bilderbuchkunst-Ausstellung »Tingatinga – Afrika!« auf dem Programm – mit Liedern und (Mitmach-)Tänzen aus Tansania.

Die Fotoausstellung »African Kids« ist noch bis zum 20.11.12 täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr in der Artothek, Peterstr.1 geöffnet. Die beeindruckenden Fotos lieferten Nic Bothma, Chef-Fotograf der Europäischen Presseagentur in Westafrika und Ralf Hirschberger, Journalist der DeutschenPresse Agentur/dpa in Südafrika.

Die kraftvollen und leuchtenden Bilderbuchwelten von John Kilaka und die expressiven Illustrationen von Tobias Krejtschi der »Tingatinga – Afrika« –Ausstellung sind noch bis zum 20.11.12 montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr und samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr in der BBK-Galerie, Peterstr. 1 zu bewundern.

Zur Bildergalerie

nach oben

Zehn Tage lang großes Lesevergnügen

08.11.2012 06:00 Uhr

Afrika erzählt! – Mit diesem Motto wird die 38. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse vom 10. bis zum 20. November afrikanische Kinder- und Jugendliteratur in den Mittelpunkt rücken. Die beiden Veranstalter der KIBUM – die Stadt Oldenburg und die Carl von Ossietzky Universität – möchten dazu einladen, die Vielfalt des afrikanischen Kontinents und seiner Kulturen zu entdecken.
Für die erwarteten 35.000 kleinen und großen Besucher verwandelt sich das Kulturzentrum PFL wie in jedem Jahr in eine große Bücherlandschaft mit nahezu 2.200 neu erschienenen deutschsprachigen Kinder- und Jugendmedien.

»Die KIBUM macht vor, wie Leseförderung aussehen sollte: spannend, unterhaltsam, faszinierend – und gleichzeitig informativ und lehrreich. Die Kinder erleben Bücher als eine zweiflüglige Tür zu Abenteuern und zu Wissen. Das ist Bildung, die Spaß macht. So wirkt sie intensiv und dauerhaft. Und genau darum geht es«, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner.

»Afrika ein faszinierendes Thema, das die Kinder viel Neues wird entdecken lassen. Es erfüllt mich mit großer Freude, wie alljährlich die Leselust der kleinen und großen Besucher beflügelt wird. Die gleichbleibend hohe Qualität der KIBUM ist nur möglich durch das Engagement und die perfekte Zusammenarbeit aller Akteure aus Stadt und Universität«, so Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon.

Desmond M. Tutu – Friedensnobelpreisträger und Schirmherr der Afrika-KIBUM – wünscht aus Kapstadt in seinem Grußwort »allen ein großes Lesevergnügen« und schreibt: »Lesen ist etwas Wunderbares. [...] Die KIBUM leistet, dass Tausende von Büchern Zigtausenden von Kindern leicht und motivierend zugänglich gemacht werden.«

Neben dem generellen Ziel der KIBUM, Leselust und Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, liegt den Veranstaltern das interkulturelle Lernen am Herzen. In vielen intensiven Kontakten und Dialogen können sich neue Sichtweisen auf Afrika vermitteln.
Ein dynamisches, aktuelles wie auch traditionelles und dabei differenziertes Bild Afrikas eröffnet sich in zahlreichen Veranstaltungen mit afrikanischen und afrikakundigen, westlichen Kinder- und Jugendbuchautoren sowie Illustratoren, Künstlern und Pädagogen.
nach oben

In elf Tagen durch afrikanische Welten

20.10.2012 06:00 Uhr


38. KIBUM startet am 10. November
Friedensnobelpreisträger Tutu ist Schirmherr


Afrika erzählt! – Mit diesem Motto wird die 38. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM vom 10. bis zum 20. November afrikanische Kinder- und Jugendliteratur in den Mittelpunkt rücken. Die beiden Veranstalter der KIBUM – die Stadt Oldenburg und die Carl von Ossietzky Universität – möchten dazu einladen, die Vielfalt des afrikanischen Kontinents und seiner Kulturen zu entdecken.
Für die erwarteten 35.000 kleinen und großen Besucher verwandelt sich das Kulturzentrum PFL wie in jedem Jahr in eine große Bücherlandschaft mit nahezu 2.500 neu erschienenen deutschsprachigen Kinder- und Jugendmedien. Schirmherr der diesjährigen KIBUM ist der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Desmond M. Tutu.

Neben dem generellen Ziel der KIBUM, Leselust und Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, liegt den Veranstaltern das interkulturelle Lernen am Herzen.
In vielen intensiven Kontakten und Dialogen können sich neue Sichtweisen auf Afrika vermitteln. Ein dynamisches, aktuelles wie auch traditionelles und dabei differenziertes Bild Afrikas eröffnet sich in zahlreichen Veranstaltungen mit afrikanischen oder afrikakundigen, westlichen Kinder- und Jugendbuchautoren sowie Illustratoren, Künstlern und Pädagogen.

Eine Auswahl der renommiertesten Schriftsteller und Schriftstellerinnen, Illustratorinnen und Illustratoren aus Schwarzafrika im Kinder- und Jugendbuchbereich ist zur KIBUM eingeladen: Véronique Tadjo (Südafrika), John Kilaka (Tansania), Dominique Mwankumi (Kongo), Meshack Asare (Ghana), Ibo (Senegal), Patrick Addai (Ghana), Lutz van Dijk (Südafrika) und viele mehr.
Sie alle möchten zur KIBUM in zum Teil zweisprachigen, von kompetenten Übersetzern begleiteten Lesungen, Ausstellungseröffnungen und Workshops ihre Arbeiten vor Ort präsentieren und ins Gespräch mit ihrem Publikum kommen.

Besondere Glanzlichter sind die Bilderbuchkunst-Ausstellung Tingatinga – Afrika! (Eröffnung am 11. November, 15 Uhr) und die auf Initiative und in enger Zusammenarbeit mit der KIBUM entstandene Publikation »African Kids – Eine südafrikanische Township-Tour« von Lutz van Dijk mit gleichnamiger Fotokunst-Ausstellung (Eröffnung am 11. November, 12 Uhr).
Weiteres Highlight ist das von der Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur der Carl von Ossietzky Universität organisierte öffentliche Symposium »Wie schön fern ich bin«, das sich am 16. und 17. November mit Afrikabildern in der Kinder- und Jugendliteratur und ihrer Vermittlung beschäftigt.

Die Afrika-KIBUM wird gefördert vom Hauptsponsor Oldenburgische Landesbank AG, von CEWE COLOR, Saxoprint, der EWE Stiftung, vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der IFE Eriksen AG.


Quelle & Grafik: Stadt Oldenburg
nach oben

Hin und weg, auf und davon

17.10.2012 10:39 Uhr
Neue CD von Markus Rohde und Band

Am Sonntag, 14. Oktober, feierte die Band das Erscheinen der aktuellen CD mit einem Konzert im theater/hof 19. Wie der Titel vermuten lässt, geht es unter anderem um Urlaub. Eigentlich ist es ein bisschen spät dafür, könnte man denken, aber Markus Rohde (Gitarre), Carsten Jacobs (Schlagzeug) und Rainer Lochmann (Bass) gelingt es in Windeseile, den ganzen Saal in Ferienstimmung zu versetzen und Kinder wie Erwachsene zum Mitmachen zu bewegen. Markus spricht die Kinder im Publikum immer wieder direkt an, stellt Fragen und holt sich die Antworten mit dem Mikrofon ab, auch wenn er dabei lange Wege durch die Sitzreihen gehen muss.

Eine Besonderheit auf dieser CD sind die vielen Gäste, die mitgespielt und mitgesungen haben. Zwei von ihnen sind sogar da: Elke Kamper und Andreas Orth vom Mönchengladbacher »Lila Lindwurm« singen und spielen mit bei »Hey Hopp im Galopp«.

Eine weitere Besonderheit ist, dass mit dieser CD das Hilfsprojekt »Kinder-Raising-Voices« in Uganda unterstützt wird. Mit einem beeindruckenden und kurzweiligen Film, den er im Sommer vor Ort gedreht hat, stellt Markus das Projekt vor, dann geht das Musikprogramm nahtlos weiter.

»Rockmusik für Kinder von 5 bis 99« machen Markus, Carsten und Rainer nach eigenen Angaben. Und tatsächlich, es ist alles dabei, Schnelles und Langsames, Lautes und Leises, Ausgelassenes und auch Nachdenkliches. Die Musik und die Texte sind eingängig und leicht verständlich, dabei aber durchaus anspruchsvoll. Das ist sicher nicht nur ein Zugeständnis an die Erwachsenen, um ihnen das Mithören angenehmer zu gestalten. Auch Kinder freuen sich, wenn sie mit all ihren Stimmungen angenommen und ernst genommen werden.


Noch zwei Kritiker

Andre Wichmann (rechts), obwohl noch jung an Jahren, hat schon reichlich Bühnenerfahrung. Er spielt Akkordeon und Theater und stand noch vor den Sommerferien mit Markus, Rainer und Carsten auf der Bühne, als Schiffskoch in dem Kindermusical »Piraten, Wellen und Spinat«, das das Kooperative Kindertheater Ohmstede aufgeführt hat. Zusammen mit seinem Bruder Nico (links) hat er aufmerksam die Show verfolgt.

Wie fandet ihr es insgesamt?
Andre: Gut!
Nico: Ja, war gut!

Was war am besten?
Nico: Das Lied mit der Feuerwehr. Und der Dampf.
Andre: Ja, die Nebelmaschine, und das Lied fand ich auch gut.

Wie war der Film?
Andre: Cool, der war witzig, und alle Kinder haben Musik gemacht und witzig getanzt ...
Nico: ... und Grimassen geschnitten!


Die beiden waren offenbar zufrieden und holten sich wie viele andere Kinder auch am Schluss ein paar Autogramme ab.

Zur Bildergalerie

nach oben

KIBUM-Vorab:

13.07.2012 06:00 Uhr



Afrika erzählt mit dem Kinderbuchautor Ibo Kreativwerkstatt in der Grundschule Dietrichsfeld

Unter dem Motto Afrika erzählt wird die 38. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM die afrikanische Kinder- und Jugendliteratur sowie Kultur vom 10. bis 20. November zum Thema haben.
Im Rahmen des KIBUM-Vorab-Programms entwickelte nun der senegalesische, in Saarbrücken lebende Autor und Musiker Ibo gemeinsam mit Kindern der Oldenburger Grundschule Dietrichsfeld ein Literatur-, Musik- und Tanzprojekt.
Bereits am Dienstag, 10. Juli, wurde während eines Pressetermins ein Einblick in die quirlige Kreativwerkstatt mit zwanzig hoch motivierten Kindern gewährt.

Im Mittelpunkt der insgesamt dreitägigen Arbeit in Oldenburg stand Ibos afrikanisches Bilderbuch *Dikum Dakum * Die geheimnisvolle Zauberformel*, das im Bakame-Verlag in Ruanda erschienen ist.
Unterstützt wurde Ibo von der Oldenburger Regisseurin und Schauspielerin Stephanie Baak und der Tänzerin und Sängerin Jesicha aus der Elfenbeinküste, die das Projekt mit den Kindern in den nächsten Monaten bis zur KIBUM fortführen.
Die farbenprächtige Inszenierung wird im Zentrum der KIBUM-Eröffnung am 10. November stehen. Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters von der Stadtbibliothek war begeistert: »Ibo versteht es meisterlich, sein junges Publikum mit einer Mischung aus Erzählkunst, Pantomime, Tanz und Gesang zu begeistern und zu inspirieren. Ibos Arbeit für das KIBUM-Vorab war an diesen drei Tagen intensiv: nachmittags produzierten wir mit ihm und Kindern zudem ein spannendes Hörbuch. Anders als in üblichen afrikanischen Märchenanthologien sind die Helden der für die KIBUM gewählten Märchen allesamt Kinder, so dass eine große Identifikation »unserer« Kinder mit den literarischen Protagonisten entsteht.
Das Audiobook wird dann zur KIBUM an mehreren Hörstationen im Afrika-Erlebnisraum im Foyer der Peterstraße 1 zu hören sein.«

Ibrahima Ndoffène Ndiaye * kurz Ibo * ist Autor, Kabarettist, Tänzer, Schauspieler, Musiker und Geschichtenerzähler in Personalunion aus dem Senegal, wo er 1963 geboren wurde.
Er studierte Germanistik, Romanistik und Anglistik in Dakar und Saarbrücken.
Seit 1987 lebt Ibo in Deutschland, wo er unter anderem für den Saarländischen Rundfunk, das Kulturamt der Stadt Saarbrücken und in verschiedenen interkulturellen Vereinen tätig ist.
Die KIBUM 2012 wird gefördert von der OLB, CEWE COLOR, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der EWE Stiftung und der IFE Eriksen AG.


Bild: Stadt Oldenburg/ T.v.Reeken

nach oben

Ohne Zwang kreativ sein

05.05.2012 08:00 Uhr


Kinder machen Bücher

Liebe und Engagement, diese Komponenten sind immer eine solide Basis einzigartiger Projekte. Die *Buchkinder* in Leipzig sind ein gelungenes Beispiel dafür, wie unerschütterlicher und teilweise ehrenamtlicher Einsatz gepaart mit der Liebe zu Kindern und Büchern eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat. ( Zitat Kunst & Material* Jan./Feb. 2012)

Der Verein Buchkinder Leipzig e.V. ist eine Buch- und Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren.
Der Verein wurde 2002 gegründet und beschäftigt inzwischen rund 20 Mitarbeiter.
Der Erfolg zeigt sich im weitverzweigten solidarischen Netzwerk von Buchkinderinitiativen in Aachen, Berlin, Frankfurt am Main, Gütersloh, Höxter, Halle, Mainz, Neapel, Sinsheim und Weimar.( www.buchkinder.de )

Unser Anliegen ist es, * Buchkinder* auch in Oldenburg ins Leben zu rufen!!! Dafür brauchen wir (Terez Fothy, Meike Dismer freischaffende Künstlerinnen, Bärbel Lange Grundschule Dietrichsfeld, Christiane Maaß Stadt Oldenburg, Kulturbüro, Projekt Kulturelle Bildung, Sandrine Teuber Museumspädagogischer Dienst, Horst- Janssen -Museum) ein innovatives Netzwerk hier vor Ort * also Sie/ Euch.

Erste Gespräche haben auf der Leipziger Buchmesse stattgefunden . Wir haben das einmalige Angebot bekommen in Oldenburg einen zertifizierten Buchkinder-Grundkurs unter der Leitung der Fachfrauen aus Leipzig durchzuführen.

Schwerpunkt der Buchkinder in Oldenburg soll die Arbeit mit Kindern aus sozial- und einkommensschwachen Familien, aus Familien mit Migrationshintergrund und im Sinne der Inklusion auch mit Kindern mit einer Behinderung sein. Von daher ist die Einbindung der Stadtteile in dieses Projekt von besonderer Bedeutung. Schwerpunkte des Konzeptes sind:
• Spielerisches Lernen
• Stärkung des Selbstbewusstseins
• Förderung der Kreativität
• Umgang mit Sprache
• Teamarbeit
• Ausbildung des Realitätssinns
• Kritikfähigkeit
• Respekt vor der Arbeit anderer

Kooperationsgespräche finden bereits mit Schulen, Museen, Bibliotheken und der Stadt Oldenburg statt.
Für eine Veröffentlichung auf der KIBUM 2012 besteht bereits eine mündliche Zusage.
Geplant ist die Einbeziehung der Kirchengemeinden und Stadtteiltreffs.
Ein Info-Abend hierzu findet am Do., 10. Mai um 19:00 Uhr im Atelier W.1 (Waffenplatz 1, 26122 Oldenburg) statt.
Anmeldungen werden unter Tel.: 0151-15287795, sowie per Email an meike-dismer@t-online.de bis zum 9. Mai entgegen genommen.
Wir freuen uns über Ihr/ Euer Interesse und hoffen auf viel
Unterstützung.
Ihre/ Eure Buchkinder-Initiative-Oldenburg

Kontakt zur Initiative *Buchkinder Oldenburg*: Teréz Fóthy, Bärbel Lange
Tel.: 0151-15287795, Email: terez.fothy@gmail.com
Tel.: 0441-62614, Email: baerbel.lange1@gmx.de


M.A.Teréz Fóthy
www.terezfothy.com

Freischaffenden Künstlerin
Ateliergemeinschaft W1
Am Waffenplatz 1
26122 Oldenburg
Germany

Mobil: +49 151 152 87795


Bild: Gerd Altmann
nach oben

Kinderschutz-Zentrum wird mobil

17.01.2012 13:36 Uhr
von Frerk Hinrichs

Mit einem weißen Kleinwagen sind die Mitarbeitenden des Kinderschutz-Zentrum jetzt unterwegs. Zuschüsse von Diakonie (2.000 €), Horst-Heißenbüttel-Stiftung (1.000 €) und Volkswagen-Zentrum Oldenburg (2.000 €) haben den Erwerb des Fahrzeugs ermöglicht. Jetzt sind die Mitarbeitenden des Kinderschutz-Zentrum mobiler. Mit Beratungsangeboten, Elternabenden und Fortbildungen ist das Zentrum in in der Region Weser-Ems präsent. Mit Schulprojekten zur Prävention und Informationsveranstaltungen kommt das Kinderschutz-Zentrum Menschen im Oldenburger Land entgegen.

Das Kinderschutz-Zentrum Oldenburg bietet Hilfe und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, sexueller und häuslicher Gewalt betroffen sind, Hilfe und Unterstützung. In der Vertrauensstelle Benjamin, berät das Kinderschutz-Zentrum seit 25 Jahren kostenlos und anonym Kinder, Eltern und Bezugspersonen. Die Mitarbeitenden des Kinderschutz-Zentrum stehen Fachleuten aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder dem Medizin- und Gesundheitsbereich zur Seite, wenn sie sich Sorgen um ein Kind machen, oder mit der Tatsache und den Auswirkungen traumatischer Gewalt gegen Kinder konfrontiert sind. Durch Präventions- und Fortbildungsmaßnahmen arbeitet das Kinderschutz-Zentrum daran, Kinder frühzeitig zu schützen, Erwachsene in ihrer Verantwortung für den Schutz zu stärken und durch Informationsveranstaltungen und Projekte auf das Thema Gewalt gegen Kinder aufmerksam zu machen. Infos unter: www.kinderschutz-ol.de

Bild:
Diakonie-Vorstand Pfr. Thomas Feld (v.li.), Regine Heißenbüttel-Röhr und Detlef Siebes vom Volkswagen-Zentrum Oldenburg überreichen Michael Herschelmann den Schlüssel für das neue Kinderschutz-Auto.
nach oben

Neue Kindergruppe in Kreyenbrück

09.01.2012 20:49 Uhr
Seit kurzem gibt es im Stadtteiltreff Kreyenbrück die Gruppe »Stadtteilspatzen«. Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen 1 und 3 Jahren. Die »Spatzen« treffen sich jeden Donnerstag von 14.30 bis 16.30 Uhr im Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58, zum Spielen, Singen und Lachen. Den Eltern soll in dieser Zeit die Möglichkeit gegeben werden, in Ruhe einzukaufen, Kaffee zu trinken oder anderen persönlichen Interessen nachzugehen.

Die »Stadtteilspatzen« suchen noch Verstärkung und würden sich über neue Spielkameraden freuen. Anmelden können Eltern ihre Kinder telefonisch unter 0441 235-3292 oder persönlich im Stadtteiltreff Kreyenbrück.
nach oben