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Ohmstede

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Gedenken an ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

02.05.2017 09:03 Uhr
Zum Gedenken an die ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wird Bürgermeisterin Petra Averbeck am Mittwoch, 3. Mai, einen Kranz niederlegen. Die Gedenkzeremonie findet um 16 Uhr am Mahnmal der Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber auf dem Friedhof Ohmstede zusammen mit Pastor Christoph Fasse von der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ohmstede, Ulf Prange, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, sowie Vertreterinnen und Vertretern des Rates statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Über 12 Millionen Menschen leisteten im Verlauf des Zweiten Weltkrieges für Deutschland Zwangsarbeit. Durch die kampflose Übergabe der Stadt Oldenburg an die Alliierten am 3. Mai 1945 konnten die kanadischen Truppen noch am selben Tag die in den Lagern eingesperrten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter befreien. Das Mahnmal auf dem Friedhof Ohmstede ist das größte Sammelgrab für Opfer der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg. Die neue Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber wurde 2015 eingeweiht.
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Abschluss des Berufsbildungsbereichs

21.12.2016 10:21 Uhr

24-monatige berufliche Qualifizierung beendet

In diesem Jahr beendeten gleich 26 Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg (GWO) ihre 24-monatige berufliche Qualifizierung. Zwei Jahre lang konnten die Teilnehmer die von ihnen gewählten Berufsfelder im Berufsbildungsbereich erkunden und so ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern.

Im festlichen Rahmen wurden den Absolventen von den Mitarbeitern des Berufsbildungsbereichs die Abschluss-Zertifikate übergeben und persönliche Erfolge hervorgehoben. An die Absolventen gerichtet sagte Silke Schiffler (Betriebsleiterin Berufsbildungsbereich), dass alle Teilnehmer stolz auf ihre Leistungen der vergangen zwei Jahre sein könnten. Mit ihrem Abschluss legen sie den Grundstein für ihr späteres Arbeitsleben, so Schiffler.

Der Berufsbildungsbereich ist eine von der Agentur für Arbeit geförderte berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, die zur Verbesserung der Eingliederungsmöglichkeiten in den allgemeinen Arbeitsmarkt oder dem Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen dient.
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Atelier Farbsinn bietet neue Kunstkurse an

29.09.2016 17:13 Uhr

Ab Oktober neue Angebote an Menschen mit und ohne Behinderung

von Daniel Lüllmann

Das Atelier Farbsinn der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. an der Rennplatzstraße 123 bietet ab Oktober ein neues Halbjahresprogramm an.

Thea Wilczura (Leiterin des Ateliers) freut sich auf das neue Angebot: »Wir haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das thematisch für Jeden etwas bietet. Die Erfahrung zeigt, wie gut das Angebot von den unterschiedlichsten Menschen angenommen wird. Kursteilnehmer sind Kinder und Senioren, Migranten, Menschen mit und ohne Behinderung.« Verschiedene Kunstkurse zu Themen wie Zeichnen von Stillleben, Drucktechniken erlernen, ein Freizeitmalangebot für Kinder oder ein persönliches Kunstwerk zu Weihnachten anfertigen sind Teil des Programms. Der Besuch der Kurse ist grundsätzlich kostenlos, auch Materialien werden gestellt. Anmeldungen sollten zeitnah erfolgen, empfiehlt Thea Wilczura. Die Kurse des letzten Halbjahres waren oft schnell ausgebucht.

Das Programmheft kann auf der Webseite der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg heruntergeladen werden und ist an den Standorten der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. erhältlich. Wer sich nicht direkt zu einem der Kurse anmelden möchte, kann das Offene Atelier, immer dienstags von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr oder donnerstags von 14:30 bis 17:00 Uhr, besuchen und sich einen Eindruck verschaffen.

Die Aktion »Kunst im Quartier« unter der die Kursangebote laufen wird unterstützt durch die Stadt Oldenburg, die Wirtschaftsvereinigung Kleiner Kreis und die Oldenburger Bürgerstiftung.
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