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Sonstiges

Bürgerbüro Nord am 22. August nur eingeschränkt erreichbar

21.08.2017 09:11 Uhr
Aufgrund von baulichen Maßnahmen kommt es am Dienstag, 22. August, zu Beeinträchtigungen des Serviceangebots im Bürgerbüro Nord. Bürgerinnen und Bürger, die an diesem Tag etwas im Bürgerbüro Nord erledigen möchten, müssen daher mit längeren Wartezeiten rechnen. Soweit dies möglich ist, werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, mit ihren Anliegen auf einen anderen Wochentag auszuweichen. Alternativ kann auch das Bürgerbüro Mitte in Anspruch genommen werden. Das Bürgerbüro Mitte ist durchgehend von 8 bis 15.30 Uhr geöffnet.

Aufgaben der Führerscheinstelle und Kfz-Angelegenheiten, die nur im Bürgerbüro Nord durchgeführt werden können, kann das Bürgerbüro Mitte allerdings nicht übernehmen. Das Bürgerbüro Nord steht ab Mittwoch, 23. August, wieder uneingeschränkt zur Verfügung.
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Unerlaubte Waffen können legal abgegeben werden

21.08.2017 08:49 Uhr

Stadt informiert über Novellierung des Waffengesetzes – Amnestieregelung gilt bis 1. Juli 2018

Eine Änderung des Waffenrechts erlaubt die Abgabe illegaler Waffen – ohne dafür eine Strafe befürchten zu müssen. Nach einer kürzlich in Kraft getretenen Novellierung des Waffengesetzes können unerlaubt im Besitz befindliche Waffen (mit Ausnahme von Kriegswaffen) und Munition dank einer Amnestieregelung bis zum 1. Juli 2018 straffrei bei der Polizei oder den Waffenbehörden abgegeben werden. Auch der Transport unerlaubter Waffen und Munition auf dem direkten Weg zur Abgabe zieht in dieser Zeit keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich. Soweit es möglich ist, können Waffen und Munition nach vorheriger Kontaktaufnahme mit Polizei oder Waffenbehörden auch von Behördenmitarbeitern abgeholt werden.

Die Amnestieregelung gilt auch für Munition, für die ein Umgangsverbot besteht. Dazu gehören: panzerbrechende Munition, Munition mit Spreng- und Brandsätzen, mit Leuchtspursätzen sowie Geschosse für diese Munition und Munition mit Geschossen, die einen Hartkern enthalten.

Für weitere Informationen sind entweder die Polizeidienststellen unter ihren regulären Rufnummern oder der Fachdienst Sicherheit und Ordnung als Waffenbehörde der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2621 zu erreichen.
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Oldenburgs Touristinfo zieht in den Lappan

10.08.2017 08:39 Uhr
Ab sofort ist es offiziell: Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) zieht mit der Tourist Information nächstes Jahr an einen neuen Standort. Ab dem 1. September 2018 finden Gäste und Bürger die Touristinfo Oldenburg in der Langen Straße 3 im Lappan. Das hat die Gesellschafterversammlung der OTM beschlossen. Damit endet – wie im Februar mit der Schlaues Haus gGmbH vereinbart – der Betrieb am jetzigen Standort am 31. August 2018.

Für den neuen Standort hat sich Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM, nach intensiver Suche in Abstimmung mit der Stadtverwaltung entschieden. Neben der Größe war auch die zentrale Lage ein wichtiges Kriterium, das es zu erfüllen galt. „Der Lappan ist durch den Zentralen Omnibusbahnhof eine Laufachse für Pendler und Besucher, die mit dem Bus in die Innenstadt fahren. Und: Die neue Touristinfo befindet sich im Lappan, eine Sehenswürdigkeit und das Wahrzeichen der Stadt“, so Silke Fennemann. Eine optimale Ausschilderung in der Innenstadt solle zudem dafür sorgen, dass alle Interessierten die neue Adresse schnell und ohne Probleme finden.

Die Produkt- und Angebotspalette der Touristinfo werde optimiert und den Besuchererwartungen angepasst. Neben vielfältigem Oldenburg-Informationsmaterial würden weiterhin verschiedene Produktlinien an Oldenburg-Souvenirs und ein Ticket-Vorverkauf sowie die beliebten Einkaufsgutscheine angeboten. Zusätzlich solle das Oldenburg-Mosaik, das im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung zum 50. Geburtstag der Fußgängerzone durch Oldenburger Bürger entstanden ist, einen Platz in der neuen Touristinfo bekommen.
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Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Ofenerdiek

04.08.2017 18:13 Uhr
Die Freiwillige Feuerwehr Ofenerdiek feiert in diesem Jahr die Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses und gleichzeitig das 25-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Ofenerdiek. Diese Anlässe werden am Samstag, 12. August, von 10.30 bis 16 Uhr mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Im Feuerwehrgerätehaus im Langenweg 156 erwartet die Besucherinnen und Besucher eine Feuerwehr zum Anfassen. Neben interessanten Informationen rund um das Thema Brandschutz und Darstellung der Oldenburger Ortsfeuerwehren findet gleichzeitig auch ein Jubiläumswettbewerb für die umliegenden Jugendfeuerwehren sowie Jugendgruppen der Oldenburger Hilfsorganisationen statt.
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Zwischen Buchseiten und Bildschirmen

27.07.2017 20:31 Uhr

Stadtbibliothek baut mit WLAN und Apps digitale Angebote aus

Mit der Nutzung digitaler Medien schlagen Büchereien ein neues Kapitel auf – auch in Oldenburg: Ab sofort steht allen Besucherinnen und Besuchern in der Stadtbibliothek im PFL, der Kinderbibliothek am PFL und der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek während der Öffnungszeiten WLAN zur Verfügung.

Nach der Auswahl des verfügbaren „OL-WLAN“ in der Stadtbibliothek im PFL oder in der Kinderbibliothek am PFL informiert eine Vorschaltseite über die kostenfreie und auf zwei Stunden begrenzte Nutzung. Für den Fall, dass eine längere Zeit benötigt wird, werden vom Bibliothekspersonal Voucher ausgegeben.

In Ofenerdiek wird, wie bereits in der Stadtteilbibliothek Eversten, als Name des verfügbaren WLAN „Stadtbibliothek OL“ angezeigt. Nach dem Verbinden informiert auch hier eine Vorschaltseite über die Nutzung des kostenfreien und unbegrenzten Internetzugangs, der im Laufe des Jahres auch in den Stadtteilbibliotheken Flötenteich und Kreyenbrück verfügbar sein wird.

Das WLAN ermöglicht neben dem privaten Surfen auch den Zugriff auf die digitalen Services der Stadtbibliothek: So kann im mobilen Bibliothekskatalog (oldenburg.mobilopac.de) nach Medien recherchiert und die bekannten Benutzerfunktionen wie Reservierungen und Verlängerungen der Medien angewählt werden. Über die Onleihe-App können E-Books, Hörbücher und Magazine entliehen und in der mobilen Version des Munzingers (m.munzinger.de) fundierte und zitierfähige Hintergrundinformationen über international wichtige Personen, Musik und Länderkunde abgerufen werden. Die ganz neu verfügbare Brockhaus-App liefert verlässliche und allgemeinverständliche Antworten auf über 300.000 Stichwörtern, die mit Bild-, Audio- und Videodateien multimedial aufbereitet sind. Die jeweiligen Apps sind für Android- und Apple- Geräte in den jeweiligen Stores kostenfrei erhältlich.

„Die aufgeführten Angebote sind natürlich nicht nur mobil, sondern auch am heimischen PC oder WLAN-fähigen Laptop vor Ort aufrufbar. Der Zugang funktioniert bequem und unkompliziert. Einzige Voraussetzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis“, erläutert Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek.
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City-Paddeln

27.07.2017 20:01 Uhr

Eine Stadtführung mit dem Kanu

Bei dieser Stadtführung müssen die Teilnehmer nicht gut zu Fuß sein, sondern sie sollten eher ein bisschen Kraft in den Armen haben. Per Kanu werden die schönsten Ecken der Stadt entdeckt, denn neben der Hunte, die mit ihrem wichtigen Fracht- und Handels-Hafen für die großen Schiffe reserviert bleibt, gibt es in Oldenburg ruhige, schattige Wasserstraßen, die für Stadtführungen per Kanu wie geschaffen sind. Unter dem Motto „City-Paddeln“ werden an verschiedenen Terminen Stadtführungen mit dem Kanu angeboten.

Die nächste Führung dieser Art wird am Samstag 29. Juli um 14:00 Uhr und um 16:30 Uhr angeboten. Weitere Termine sind der 12.08., 27.08., 9.09. und 10.09.2017 jeweils um 14:00 und 16:30 Uhr.

Auf dem Hunte-Zufluss Haaren, ganz in der Nähe des Oldenburgischen Staatstheaters, beginnt die rund zweistündige Kanutour. Vorkenntnisse braucht für diese Boots-Partie niemand, nach einer kurzen Einweisung ist die Tour für jedermann leicht zu schaffen. Hat man sich erst mal ans Kanu gewöhnt, lässt sich unbeschwert das lautlose Gleiten genießen. Unter Schatten spendenden Bäumen hindurch, vorbei an den klassizistischen Fassaden, die so typisch sind für Oldenburg. Dazu gibt es Geschichten und Historisches von erfahrenen Stadtführern.

Der Kauf eines Teilnahmetickets ist in der Touristinfo Oldenburg oder per Onlinekauf unter www.oldenburg-tourismus.de/fuehrungen möglich. Weitere Informationen unter Telefon 0441 / 36161366, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Touristinfo Oldenburg am Schloßplatz 16.
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Stadt strickt weiter am WLAN-Netz

16.07.2017 21:53 Uhr

Zusätzliche Hotspots für kostenloses Surfen geplant – Nutzung steigt kontinuierlich

Das frei zugängliche Netz „OL-WLAN“ soll künftig noch engmaschiger werden. Die Stadtverwaltung plant, das seit Mitte November 2016 an fünf Standorten bestehende Gratis-Angebot auszudehnen. Für die ab dem nächsten Jahr vorgesehene Erweiterung kommen Flächen am Waffenplatz, am Julius-Mosen-Platz und am Hafen in Frage. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt die Weiterentwicklung von „OL-WLAN“: „Das ist in der heutigen Zeit ein wichtiges Serviceangebot, das die Stadt noch attraktiver für Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Touristen macht. Die Menschen wollen an öffentlichen Plätzen mit einer hohen Aufenthaltsqualität im Internet surfen können und erwarten in einer Großstadt entsprechende Möglichkeiten.“

Krogmann verweist auf die guten Erfahrungen mit dem vor rund einem halben Jahr gestarteten Probebetrieb. So genannte Hotspots, an denen sich die Nutzerinnen und Nutzer mit mobilen Endgeräten – Smartphone, Tablet oder Laptop – für zwei Stunden kostenlos bei „OL-WLAN“ einloggen können, gibt es am Alten Rathaus/Marktplatz, Schlossplatz, am Lappan, am Pferdemarkt und am Kulturzentrum PFL. Anbieter von „OL-WLAN“ ist die Stadt Oldenburg, als Betreiber fungiert EWE TEL. „Das kostenfreie städtische WLAN-Angebot hat sich bewährt“, bilanziert der Oberbürgermeister.

Die Zugangszahlen sind seit der Freischaltung am 16. November 2016 kontinuierlich gestiegen. So haben von Mitte April bis Mitte Juli dieses Jahres insgesamt mehr als 36.000 Nutzerinnen und Nutzer „OL-WLAN“ aufgerufen. Das entspricht circa 12.000 Nutzerinnen und Nutzern pro Monat. In diesen drei Monaten waren die Nutzerinnen und Nutzer insgesamt mehr als 55.000 Mal bei „OL-WLAN“ eingeloggt. Die Laufzeit des Modellprojekts endet Mitte November 2017. Es ist beabsichtigt, die Probephase an den fünf Standorten in einen Dauerbetrieb zu überführen. Hierfür rechnet die Verwaltung mit Kosten in Höhe von rund 5.500 Euro im Jahr. An jedem der fünf Standorte sind bis zu sechs sogenannte Access Points (Zugangspunkte) eingerichtet worden, die für eine gleichmäßige Netzabdeckung der Plätze sorgen.

Diese Standards sollen auch für die weiteren Standorte gelten. Während bei den für den Modellbetrieb ausgewählten Hotspots auf die technische Infrastruktur von städtischen Immobilien zurückgegriffen werden konnte, müssten bei den künftigen Flächen erst Leitungen verlegt sowie Netzanbindungen geschaffen und eine Stromversorgung aufgebaut werden. Die Ausbaukosten beziffert die Stadtverwaltung auf 12.000 Euro pro Standort.
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Führung durch Schloss- und Schlossgarten zeigt Oldenburgs grünes Herz

01.06.2017 22:31 Uhr
Der Oldenburger Schlossgarten ist ein besonderer Ort. Die rund 16 Hektar große Parkanlage mit ihrer Vielfalt an pflanzlichen Formen und Farben liegt mitten in der Stadt. Gründer war der Regent Herzog Peter Friedrich Ludwig, der sich für die Anlage eines Gartens im modernen englischen Stil entschied.

Bis Oktober wird jeden ersten Samstag im Monat ein zweistündiger Rundgang durch den Schlossgarten und das Schloss angeboten. Die nächste Führung findet am Samstag, den 3. Juni 2017, statt. Dabei informiert ein sachkundiger Gästeführer über den Schlossgarten, der seit 1814 fast unverändert, zum Teil sogar mit den ursprünglichen Baumbeständen, besteht.

Während des zweistündigen Rundgangs erhalten die Teilnehmer auch einen Einblick in die Wohnräume des Herzogs Peter Friedrich Ludwig, in die Natur und Garten ebenso Einzug gehalten haben. Die Führung beginnt um 14:00 Uhr vor dem Oldenburger Schloss am Eingang zum Landesmuseum. Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro pro Person.

Der Kauf eines Teilnahmetickets ist in der Touristinfo Oldenburg oder per Onlinekauf unter www.oldenburg-tourist.de/fuehrungen möglich. Weitere Informationen unter Telefon 0441 / 36161366, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Touristinfo Oldenburg am Schloßplatz 16.
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Neues »Ghostbike« an der Straße Am Bahndamm

19.05.2017 12:12 Uhr

Symbol für am 28. April getötete Radfahrerin

Am Mittwoch, den 17. Mai, fand der diesjährige Ride of Silence statt. In Oldenburg trafen sich neben dem Ghostbike am ZOB rund 50 Radfahrer_innen, um ebenso wie in über 400 weiteren Städten weltweit an die zu erinnern, die als Radfahrende im Straßenverkehr getötet oder verletzt wurden.

Trauriger aktueller Anlass war der Todesfall einer Radfahrerin am 28. April. Sie wurde von einem Transporter angefahren, der aus dem Rotkehlchenweg auf die Straße Am Bahndamm abbiegen wollte, und erlag noch am selben Tag ihren schweren Verletzungen. Zur Erinnerung daran wurde von Fahrrad-Aktivist_innen aus dem Umfeld der Critical Mass Oldenburg im Rahmen dieses Ride of Silence ein »Ghostbike« aufgestellt. Bei Ghostbikes handelt es sich um komplett weiße Fahrräder, die Stellen markieren, an denen Radfahrende durch Verkehrsunfälle getötet wurden. Sie dienen als Mahnmale und als Orte der Erinnerung.

Deutschlandweit wurden in den letzten Jahren jeweils rund 400 Radfahrende bei Verkehrsunfällen getötet und weit über 70.000 verletzt. In Oldenburg gab es bis zum tragischen Unfall am 28. April zwar seit 2013 keine getöteten Radfahrenden zu verzeichnen. Die Zahl der Verletzten ist aber dessen ungeachtet besorgniserregend hoch: So wurden im vergangenen Jahr 49 Radfahrende bei Unfällen schwer und 353 Radfahrende leicht verletzt. Überhaupt bewegen sich die Unfallzahlen für den Radverkehr in Oldenburg auf einem hohen Niveau. Diese Zahlen stellen dabei das Ergebnis einer Entwicklung dar, die seit 2010 im Gange ist. Seitdem weisen nahezu alle relevanten Zahlen einen deutlichen Trend nach oben auf – die Zahl der Unfälle mit der Beteiligung von Radfahrenden, die Zahl der dabei Leichtverletzten sowie die Zahl der dabei Schwerverletzten. Je nach Kennzahl sind das heute 26 bis 58 Prozent mehr als noch 2010.

Ohne Knautschzone unterwegs, ist das Risiko von schweren und tödlichen Verletzungen bei Unfällen für Radfahrende besonders groß. Vor allem, da sie verkehrsplanerisch häufig mit Lösungen (über)leben müssen, die sie an den Rand drängen, unsichtbar machen und benachteiligen.

»Radfahren ist eine Fortbewegungsart, die vom Kindesalter bis ans Lebensende den Allermeisten offensteht. Es handelt sich um eine der ersten Formen der eigenen Mobilität, es ist gut fürs Wohlbefinden, für die Gesundheit und für die Umwelt. Es ist platzsparend, lässt einen die Welt sehen und mit anderen Menschen in Interaktion treten. Gleichzeitig sind Radfahrende relativ schutzlos unterwegs. Menschen, die sich so bewegen, müssen geschützt werden! Wenn sie übersehen werden und dieses Übersehen-werden sich nicht nur häuft, sondern in der Folge auch Menschen tötet oder schädigt, dann läuft etwas ziemlich falsch«, so die Organisatoren von der Critical Mass Oldenburg.

Genau aus diesem Grund findet der Ride of Silence statt.

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Stadt will Beratung von Bau-und Wohngemeinschaften verbessern

02.05.2017 09:36 Uhr

Planungsbüros und Architekten zur Unterstützung gesucht

Das gemeinschaftliche Bauen oder Umbauen und insbesondere das Zusammenleben in einer lebendigen Gemeinschaft findet aktuell wieder deutlich mehr Interesse: Aus diesem Grund möchte die Stadt Oldenburg Bau-und Wohngemeinschaften den Weg in die gemeinsamen vier Wände etwas erleichtern, indem sie eine Beratung speziell für diese Zielgruppe anbietet. Hierfür werden Architekten, Ingenieure, Planungsbüros und andere Büros gesucht, die sich eine solche Beratung als Dienstleistung vorstellen können.

Es sind vielfältige Kenntnisse in den unterschiedlichsten Bereichen für eine solche Beratung erforderlich. Dabei geht es nicht nur um planerische oder architektonische Fragen, sondern auch um die Mediation einer Gruppe hin zu einer Bau- oder Wohngemeinschaft. Die genauen Voraussetzungen und Bedingungen finden sich auf der Internetseite des Agenda-Büros unter www.oldenburg.de/agenda21. Interessierte Büros können sich außerdem mit Fragen an die Agenda-Beauftragte, Inka Thole, unter Telefon 0441 235-3246 wenden. Bewerbungen können bis Freitag, 2. Juni, an die Stadt Oldenburg, Agenda-Büro, Industriestraße 1, 26121 Oldenburg gesandt werden.
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Vor den Sommerferien die Reisedokumente aktualisieren

19.04.2017 08:55 Uhr

Lieferfristen betragen derzeit bis zu 4 Wochen

Lieferfristen betragen derzeit bis zu 4 Wochen Oldenburg. Die Sommerferien beginnen in wenigen Wochen, in vielen Familien steht das Reiseziel bereits seit langem fest. Bei geplanten Auslandsreisen sollten jetzt die Reisepässe und Personalausweise der Familie auf ihre Gültigkeit kontrolliert werden.

Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Oldenburg weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Antragsteller die Antragsformulare im Bürgerbüro nur persönlich unterschreiben und sich nicht vertreten lassen kann. Alle Dokumente können sowohl im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14, als auch im Bürgerbüro Nord, Stiller Weg 10, beantragt werden.

Bisherige Ausweise oder Pässe (auch wenn sie abgelaufen sind) sind zur Antragstellung ebenso mitzubringen wie ein biometrisches Lichtbild und am besten auch eine Geburts- oder Heiratsurkunde.

Kinder, für die ein Kinderreisepass beantragt werden soll, müssen ihre Eltern begleiten. Dies gilt auch, wenn der Kinderreisepass nur verlängert bzw. aktualisiert werden soll oder die Kinder noch sehr klein sind.

Weitere Informationen sind auch auf den Internetseiten unter www.oldenburg.de zu finden.
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Stadt Oldenburg erleichtert Nutzung von städtischen Räumen

17.03.2017 09:58 Uhr

OB Krogmann: Satzung ist eine Stärkung von Vereinsarbeit und Ehrenamt

Die Stadt Oldenburg erleichtert den Zugang zu Räumlichkeiten in Gebäuden der Stadt. Um dies zu ermöglichen ist eine Satzung erarbeitet worden, die den Zugang und die Nutzung regelt. Ziel ist es vor allem die Räumlichkeiten in Schulen und anderen städtischen Gebäuden leichter zugänglich zu machen.

„Wir machen damit ein Angebot, dass in den Stadtteilen seit längerer Zeit gefordert wird. Gerade unsere Schulen bieten vielfältige Möglichkeiten, um dort kleinere Versammlungen und Sitzungen abzuhalten. Dies wollen wir in Zukunft leichter möglich machen und damit die ehrenamtliche Vereins- und Stadtteilarbeit stärken“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Satzung regelt im Wesentlichen die Vergabe und Nutzung der Räumlichkeiten. Vorwiegend sollen die im Eigentum der Stadt Oldenburg stehenden Räumlichkeiten für kulturelle, soziale, gemeinnützige, sportliche und bildungspolitische Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Die nutzbaren Räumlichkeiten der Stadt Oldenburg sind im Zusammenhang mit der Satzung aufgelistet worden. Insgesamt handelt es sich um über 70 Angebote in Schulen, Kindertagesstätten, Freizeitstätten oder Kultureinrichtungen. Vereinfacht wird der Zugang besonders in Räumen, die auch bauordnungsrechtlich bereits als Veranstaltungsort (Multifunktionsräume) geprüft worden sind. Dies gilt für die Grundschule Etzhorn, die Grundschule Kreyenbrück und die Mensa der Oberschule Ofenerdiek.

„Wir können mit diesem Angebot dazu beitragen, den Verlust von Stadtteilkneipen und Vereinslokalen aufzufangen und gerade die ehrenamtliche Arbeit in den Stadtteilen zu stärken“, betont Krogmann.

Die Satzung wird am Montag, 27. März, im Ausschuss für Allgemeine Angelegenheiten vorgestellt. Der Rat soll dann möglichst vor der Sommerpause darüber entscheiden.
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Städtischer PKW-Fuhrpark setzt auf mehr Elektrofahrzeuge

29.12.2016 11:37 Uhr
Der zentrale PKW-Fuhrpark der Stadt Oldenburg wird ab August 2017 um drei Elektrofahrzeuge ergänzt. Im Fuhrpark der Stadt Oldenburg wird bereits ein Elektrofahrzeug eingesetzt. Aufgrund der sehr positiven Erfahrungswerte, die die Stadt Oldenburg damit erzielen konnte, hat die Stadt sich dazu entschlossen, die E-Mobilität zu erweitern und erneut Elektrofahrzeuge auszuschreiben. Die Fahrzeuge werden jeweils für die Dauer von zwei Jahren geleast. Der zentrale städtische PKW-Fuhrpark wird dann ab August 2017 voraussichtlich aus 21 erdgasbetriebenen Fahrzeugen und vier Elektrofahrzeugen bestehen.

Das zurzeit bereits eingesetzte Elektrofahrzeug verfügt über eine Reichweite von etwa 150 Kilometern. Aufgrund der Reichweite wird der Kleinwagen nach Möglichkeit für Dienstfahrten innerhalb des Stadtgebietes und gegebenenfalls der Nachbargemeinden eingesetzt. Gerade im innerstädtischen Verkehr sind die Fahrten meist nicht weiter als 20 Kilometer und damit ist dieses Fahrzeug hierfür besonders geeignet.

Die Elektrofahrzeuge fahren emissionsfrei und aufgrund der Bezugskonditionen der Stadt zu 100 Prozent mit Ökostrom aufgeladen.
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Besser Umziehen in Oldenburg

14.12.2016 08:52 Uhr

SPD-Fraktion prüft die Einrichtung einer Wohnungstauschbörse und Umzugsberatung für die Stadt Oldenburg

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg hat für die Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Bauen im Januar 2017 einen Antrag zur Prüfung einer möglichen Einrichtung einer kommunalen Wohnungstauschbörse und freiwilligen Umzugsberatung eingereicht.

„Aufgrund der Wohnungsknappheit in Oldenburg sind kreative Lösungen gefragt. Wir möchten ein Angebot schaffen, das die Wohnsituation schneller auf die persönlichen Bedürfnisse anpassen lässt“, so Paul Behrens, Mitglied der SPD Fraktion. Hintergrund der Idee ist es, passgenauen Wohnraum möglichst im gleichen Stadtteil zu finden. Eine Wohnung kann für eine Person nach der Familienphase zu groß werden, während andere Menschen wegen Familienzuwachses eine größere Wohnung suchen.

„Wohnungssuchende können mit der freiwilligen Wohnungstauschbörse unabhängig beraten werden, erklärt Nicole Piechotta, Ratsfrau, den Prüfauftrag an die Verwaltung.

„Letztendlich erhoffen wir uns von der Einführung dieser Beratungsstelle auch eine Erleichterung des angespannten Wohnungsmarktes in der Stadt Oldenburg“, ergänzt Ulf Prange MdL, Vorsitzender des Fachausschusses, die Initiative der SPD Fraktion und setzt in diesem Zusammenhang auf Unterstützung durch die anderen Fraktionen im Rat.
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Spundwand im Alten Stadthafen wird erneuert

20.10.2016 22:05 Uhr
Ab Donnerstag, 20. Oktober, lässt der Eigenbetrieb Hafen der Stadt Oldenburg auf der Südseite des Alten Stadthafens die abgängige und über 100 Jahre alte Holzspundwand zwischen Haarenschöpfwerk und Wendebecken erneuern. Die Erneuerung ist aus Gründen des Hochwasserschutzes, der Verkehrssicherheit und der Nutzung des Stadthafens notwendig.

Als Ersatz wird eine Stahlspundwand eingebaut. Die vorhandene Böschung wird neu angelegt. Den oberen Abschluss für den Hochwasserschutz bildet eine Betonkante mit Geländer. Die Arbeiten dürfen zum Schutz der Fauna im Alten Stadthafen und der Hunte nur in Zeiten mit niedrigen Wassertemperaturen durchgeführt werden. Daher wird die Maßnahme von Oktober 2016 bis Ende März 2017 umgesetzt.

Nach Abschluss der Arbeiten wird der Anleger des Oldenburger Yachtclubs, der während der Bauarbeiten abgebaut werden muss, wieder an alter Stelle zur Verfügung stehen. Der maritime Charakter des Alten Stadthafens bleibt also auch in Zukunft erhalten. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro.

Die weiteren Abschnitte mit abgängigen Holzspundwänden im Alten Stadthafen (Wendebecken und Doktorsklappe) sollen in einem weiteren Bauabschnitt erneuert werden.
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Terminverschiebungen zu Weihnachten
und zum Jahreswechsel

26.12.2015 08:00 Uhr
Oldenburg. Durch die Feiertage zu Weihnachten und zum Jahreswechsel ergeben sich folgende Terminverschiebungen:

• Die Abfuhrtage für den Rest- und Biomüll verändern sich wie folgt:
von Donnerstag, 24. Dezember, auf Montag, 28. Dezember,
von Freitag, 25. Dezember, auf Montag, 28. Dezember,
von Montag, 28. Dezember, auf Dienstag, 29. Dezember,
von Dienstag, 29. Dezember, auf Mittwoch, 30. Dezember,
von Mittwoch, 30. Dezember, auf Samstag, 2. Januar,
von Donnerstag, 31. Dezember, auf Montag, 4. Januar,
von Freitag, 1. Januar, auf Montag, 4. Januar,
von Montag, 4. Januar, auf Dienstag, 5. Januar,
von Dienstag, 5. Januar, auf Mittwoch, 6. Januar,
von Mittwoch, 6. Januar, auf Donnerstag, 7. Januar,
von Donnerstag, 7. Januar, auf Freitag, 8. Januar,
von Freitag, 8. Januar, auf Samstag, 9. Januar.

• Bei der Abfuhr der kommunalen Papiertonne ergeben sich folgende Veränderungen:
von Donnerstag, 24. Dezember, auf Montag, 28. Dezember,
von Freitag, 25. Dezember, auf Montag, 28. Dezember,
von Montag, 28. Dezember, auf Dienstag, 29. Dezember,
von Dienstag, 29. Dezember, auf Mittwoch, 30. Dezember,
von Mittwoch, 30. Dezember, auf Samstag, 2. Januar,
von Donnerstag, 31. Dezember, auf Montag, 4. Januar,
von Freitag, 1. Januar, auf Montag, 4. Januar,
von Montag, 4. Januar, auf Dienstag, 5. Januar,
von Dienstag, 5. Januar, auf Mittwoch, 6. Januar,
von Mittwoch, 6. Januar, auf Donnerstag, 7. Januar,
von Donnerstag, 7. Januar, auf Freitag, 8. Januar,
von Freitag, 8. Januar, auf Samstag, 9. Januar.

• Die Abfuhrtage der Gelben Säcke/Gelben Tonne verändern sich wie folgt:
von Freitag, 1. Januar, auf Samstag, 9. Januar.

• Die Annahmestellen am Langenweg und Barkenweg sowie die Abfallbehandlungsanlage und das Kompostwerk am Barkenweg bleiben von Donnerstag, 24. Dezember, bis Samstag, 26. Dezember, sowie von Donnerstag, 31. Dezember, bis Freitag, 1. Januar, geschlossen.

• Der Oldenburger Verschenkmarkt ist von Donnerstag, 24. Dezember, bis Sonntag, 27. Dezember, sowie von Donnerstag, 31. Dezember, bis Freitag, 1. Januar, geschlossen.

• Die Wochenmärkte Pferdemarkt und Rathausmarkt finden am Donnerstag, 24. Dezember, sowie am Donnerstag, 31. Dezember, statt. Am Samstag, 26. Dezember, fallen diese allerdings ersatzlos aus. Die Wochenmärkte Bloherfelde und Kreyenbrück fallen am Freitag, 25. Dezember, sowie Freitag, 1. Januar, ebenfalls ersatzlos aus.

• Die Sprechstunde der AIDS-Beratung fällt von Montag, 21. Dezember, bis Sonntag, 3. Januar, aus.

• • Das Schiedsamt ist am Donnerstag, 24. Dezember, sowie am Donnerstag, 31. Dezember, geschlossen.

• Die Stadtbibliothek im PFL und die Kinderbibliothek am PFL haben von Donnerstag, 24. Dezember, bis Samstag, 26. Januar, sowie von Donnerstag, 31. Dezember, bis Freitag, 1. Januar, geschlossen.

• Die Stadtteilbibliotheken Eversten, Ofenerdiek, Flötenteich sowie Kreyenbrück haben von Donnerstag, 24. Dezember, bis Samstag, 2. Januar, ihre Türen geschlossen.

• Das Stadtmuseum und das Horst-Janssen-Museum haben am Donnerstag, 24. Dezember, Freitag, 25. Dezember, sowie am Donnerstag, 31. Dezember, geschlossen. Am Samstag, 26. Dezember, öffnen beide Einrichtungen ihre Türen von 10 Uhr bis 18 Uhr, sowie am Freitag, 1. Januar, ab 13 Uhr.

• Das EDITH-RUSS-HAUS für Medienkunst hat am Donnerstag, 24. Dezember, Freitag, 25. Dezember, sowie am Donnerstag, 31. Dezember, und Freitag, 1. Januar, geschlossen. Am Samstag, 26. Dezember, ist regulär von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 27. Dezember, finden keine Führungen statt, das Haus hat aber normal geöffnet.

• Die Artothek ist von Montag, 21. Dezember, bis einschließlich Mittwoch, 6. Januar, geschlossen.

• Die Geschäftsstelle der Musikschule ist von Mittwoch, 23. Dezember, bis einschließlich Mittwoch, 6. Januar, geschlossen.

• In den Hallenbädern Kreyenbrück und Eversten findet von Mittwoch, 23. Dezember, bis Mittwoch, 6. Januar, kein Frühschwimmen sowie Frauen- und Sportschwimmen statt.

• Die Erlebniswelt des OLantis Huntebades hat an Heiligabend sowie an Silvester von 6.30 Uhr bis 13 Uhr, und am Samstag, 26. Dezember, von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Am Freitag, 25. Dezember, sowie am Freitag, 1. Januar, hat die Erlebniswelt des OLantis Huntebades geschlossen.

• Die Saunawelt des OLantis Huntebades hat am Samstag, 26. Dezember, von 9 bis 23 Uhr sowie am Freitag, 1. Januar, von 13 bis 23 Uhr geöffnet. Am Donnerstag, 24. Dezember, Freitag, 25. Dezember sowie am Donnerstag, 31. Dezember hat die Saunawelt geschlossen. Außerdem findet am Montag, 28. Dezember, keine Damensauna statt.

• Die Wellnesswelt des OLantis Huntebades hat an Heiligabend von 9 Uhr bis 13 Uhr, am Samstag, 26. Dezember, von 10 bis 20 Uhr, am Donnerstag, 31. Dezember, von 9 bis 13.30 Uhr und am Freitag, 1. Januar, von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Am Freitag, 25. Dezember, hat die Wellnesswelt des OLantis Huntebades geschlossen.

• Im inForum und in der Agentur :ehrensache finden Beratungen nur nach Anmeldung statt.

• Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg hat von Donnerstag, 24. Dezember, bis Samstag, 26. Dezember, sowie von Donnerstag, 31. Dezember, bis Freitag, 1. Januar, geschlossen. Von Montag, 28. Dezember, bis Dienstag, 30. Dezember, hat die Einrichtung geöffnet.

• Das Gleichstellungsbüro ist von Donnerstag, 24. Dezember, bis Freitag, 1. Januar geschlossen.


Die Öffnungszeiten der Jugendpflege in der Weihnachtszeit:

• Das Kulturzentrum Rennplatz ist von Donnerstag, 24. Dezember, bis einschließlich Sonntag, 3. Januar, geschlossen.

• Der Abenteuerspielplatz ist von Freitag, 18. Dezember, bis einschließlich Sonntag, 3. Januar, geschlossen.

• Das Jugendkulturzentrum Cadillac ist von Montag, 23. Dezember, bis Dienstag, 5. Januar, geschlossen. Allerdings findet am Donnerstag, 31. Dezember, die Silvesterveranstaltung statt.

• Die Freizeitstätte Ofenerdiek hat von Mittwoch, 23. Dezember, bis Dienstag, 5. Januar, geschlossen.

• Die Freizeitstätte Kreyenbrück ist von Mittwoch, 23 Dezember, bis Sonntag, 3. Januar, geschlossen.

• Die Freizeit- und Begegnungsstätte Osternburg ist von Montag, 21. Dezember, bis Sonntag, 3. Januar, geschlossen.

• Die Freizeitstätte Bürgerfelde, hat am Donnerstag, 24. Dezember, von 14 bis 18 Uhr sowie am Dienstag, 29. Dezember, und Mittwoch 30. Dezember, von 15 bis 22 Uhr geöffnet. Am Montag, 28. Dezember, findet ab 19 Uhr die letzte „Lange Pokernacht“ statt. Von Freitag, 25. Dezember, bis Sonntag, 27. Dezember, sowie von Donnerstag, 31. Dezember, bis Sonntag, 3. Januar, sind die Türen geschlossen.

• Das Kinder- und Jugendbüro ist nicht betroffen.

• Am ersten Weihnachtstag sowie am 1. Januar dürfen frische Milch von 8 bis 10 Uhr und Blumen von 11 bis 13 Uhr verkauft werden. Bäcker- und Konditorwaren dürfen von 8 bis 17 Uhr für die Dauer von drei Stunden verkauft werden. Der Verkauf von Zeitungen ist an diesem Tag von 8 bis 13 Uhr gestattet. Am Heiligabend müssen die Geschäfte um 14 Uhr geschlossen werden. Am zweiten Weihnachtstag dürfen lediglich Zeitungen von 8 bis 13 Uhr verkauft werden.
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Abfallgebührenmarken 2015 sind 2016 weiterhin gültig

04.12.2015 13:52 Uhr
Die zurzeit gültigen Abfallgebührenmarken für das Jahr 2015 sind auch für 2016 gültig. Änderungen der angemeldeten Tonnen können beim Fachdienst Finanzen, Pferdemarkt 14, 26105 Oldenburg, beantragt werden. Falls bei einem Umzug Abfalltonnen zur neuen Wohnung mitgenommen werden, müssen diese auf das neue Grundstück umgemeldet werden.

Änderungen können die Grundstückseigentümer oder die beauftragten Hausverwaltungen schriftlich, per E-Mail an steuern@stadt-oldenburg.de, per Fax an die Nummer 0441 235-2180 oder persönlich beim Fachdienst Finanzen beantragen. Mieter wenden sich bitte an ihre Vermieter oder Hausverwaltungen.
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Gericht stärkt Stadt
beim Vorgehen gegen Prostitution

01.06.2015 07:00 Uhr

Prostitution in bordellartigen Betrieben ist in Mischgebieten, die durch Wohnnutzung und Gewerbenutzung geprägt sind, verboten – dies bestätigte jüngst das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht Lüneburg mit seinem Beschluss vom 30. April, dem ein Oldenburger Fall zu Grunde lag.
Die Stadt Oldenburg beabsichtigt insbesondere zunächst im Bereich der vorderen Nadorster Straße weiterhin gegen derart unzulässige und baurechtlich nicht genehmigte Nutzungen vorzugehen.

Die Stadt Oldenburg hatte einem Oldenburger Hauseigentümer und Vermieter die Nutzung seiner Wohnungen zu Prostitutionszwecken untersagt.
Bereits das Verwaltungsgericht Oldenburg hatte das Vorgehen der Stadt gestärkt und die Klage des Hauseigentümers insoweit abgewiesen. Das dagegen eingelegte Rechtsmittel blieb erfolglos. Auch das Oberverwaltungsgericht traf eine die Stadt bestätigende Entscheidung, die bisher noch nicht veröffentlicht wurde.

Damit besteht eine obergerichtlich abgesicherte, praktisch landesweit gültige Rechtslage, mit der festgestellt wurde, dass bordellartige Betriebe in Mischgebieten eindeutig unzulässig sind.
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Erinnerungsgang: QR-Codes werben für Toleranz

22.10.2014 06:00 Uhr



Neue Impulse für die Erinnerung: Um an das Schicksal der 1938 aus Oldenburg deportierten Jüdinnen und Juden zu erinnern, haben sich die Organisatoren des Erinnerungsgangs von 2013 und 2014 zusammen mit der Stadt Oldenburg etwas Besonderes einfallen lassen: QR-Codes auf einer Steinstele und bedruckte Aufkleber sollen für die beiden Internetseiten www.erinnerungsgang.de und www.erinnerungsgang-goespublic.de werben und das Thema für die Öffentlichkeit zugänglicher machen. Bei einem Pressegespräch am Dienstag, 21. Oktober, wurde die Aktion an der Informationstafel zur ehemaligen Synagoge und dem ehemaligen Schulhaus in der Peterstraße präsentiert.
Die Organisatoren sind der Arbeitskreis Erinnerungsgang sowie die IGS Flötenteich, das Neue Gymnasium Oldenburg und die Stabsstelle Integration.

Mit dem Erinnerungsgang setzen die Oldenburgerinnen und Oldenburger seit 1981 ein Zeichen des Gedenkens, indem sie am 10. November die Route nachlaufen, auf der 1938 jüdische Oldenburger durch die Stadt getrieben wurden.
Diese Route führte von der damaligen Polizeikaserne (heutige Landesbibliothek am Pferdemarkt) durch die Innenstadt zum Gefängnis, von wo aus sie ins Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert wurden. Der Arbeitskreis Erinnerungsgang organisiert seit 1981 die Veranstaltung. Seit 2005 übernimmt jährlich eine Oldenburger Schule die Schirmherrschaft des Erinnerungsgangs und unterstützt den Arbeitskreis bei der Organisation.

An den Schulen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit lokalen Bezügen des Naziregimes in Oldenburg auseinander und es finden viele Workshops und Projekte zu den Themen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Menschenrechte statt. Zur Dokumentation der Ereignisse vom November 1938 und der in diesem Zusammenhang durchgeführten Erinnerungsgänge und Aktivitäten der Schulen wurde durch den Arbeitskreis Erinnerungsgang die Internetseitewww.erinnerungsgang.de ins Leben gerufen.

Dieses Jahr wird der Erinnerungsgang durch Schülerinnen und Schüler des Neuen Gymnasiums Oldenburg organisiert. Im letzten Jahr haben dies Schülerinnen und Schüler der IGS Flötenteich übernommen und unter anderem das multimediale Projekt „Erinnerungsgang goes public“ durchgeführt. Unter diesem Projekttitel wurde eine Internetseite unterwww.erinnerungsgang-goespublic.de erstellt, auf der Filmbeiträge und Interviews zu den Themen Holocaust, Rassismus und Toleranz abgerufen werden können.

Anlässlich des bevorstehenden Erinnerungsganges am 10. November wurde der QR-Code zu der Internetseitewww.erinnerungsgang.de durch den Steinmetz Jan Wandscher auf eine Steinstele eingraviert. Diese Steinstele ist in unmittelbarer Nähe der Informationstafel für die ehemalige Synagoge und das ehemalige Schulhaus in der Peterstraße aufgestellt worden. Der QR-Code ermöglicht den unmittelbaren Zugriff auf die Inhalte einer Internetseite mittels eines Smartphones. Zusätzlich zu dieser Stele ist der QR-Code der Internetseite www.erinnerungsgang-goespublic.deauf transparente Aufkleber gedruckt worden und wird, entlang der Route des Erinnerungsgangs, an verschiedenen Geschäften, Institutionen und Einrichtungen angebracht.
Dieser Aufkleber beinhaltet als zentrales Motiv den QR-Code selbst und den Satz „Für ein geschichtsbewusstes und weltoffenes Oldenburg!“. Unterstützt wird diese Aktion von der Stadt Oldenburg, dem Land Niedersachsen, mehreren Einrichtungen und Geschäften in Oldenburg, dem City Management Oldenburg sowie dem Steinmetz Jan Wandscher. Mit diesen QR-Codes soll ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Faschismus gesetzt werden.

Die Initiatorinnen und Initiatoren der Aktion wünschen sich, dass das Engagement vieler Geschäfte und Einrichtungen, die den QR-Code an ihren Fenstern aufkleben, viel Nachahmung findet. Den Aufkleber mit dem QR-Code zu der Seite erinnerungsgang-goespublic.de stellt die Stabsstelle Integration, Altes Rathaus, Markt 1, bei Interesse gerne zur Verfügung. Die Stabsstelle ist erreichbar unter Telefon 0441 235 2188.



Quelle Stadt Oldenburg
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Oldenburg feiert fünfte Jahreszeit

26.09.2014 12:00 Uhr

407. Kramermarkt: vier Premieren in Oldenburg


Ab heute, Freitag den 26. September, präsentiert sich Oldenburg in Feierlaune.
Der Kramermarkt beginnt und steigt bis zum 5. Oktober in für Oldenburg mittlerweile gewohnte, ansonsten ungewöhnliche Höhen.
Auch 2014 steht das größte transportable Riesenrad der Welt – geschmückt mit eindrucksvoller LED-Technik – mit imposanten 60 Metern Höhe auf der Oldenburger Traditionsveranstaltung.
Bereits am 1. September wurde mit dem Aufbau begonnen. Umrahmt wird das Riesenrad von erneut drei Premieren von Großfahrgeschäften in Oldenburg: Die Firma Charles Blume gastiert zum ersten Mal mit dem „Tower Event Center“ in der Oldenburg. Über neun Etagen verteilt erwarten zwölf Aktionsräume das Oldenburger Publikum. Höhepunkt des Towers ist die Fahrt mit dem Segway in luftiger Höhe. Des Weiteren garantiert die Aussichtsterrasse einen tollen Blick über das Marktgelände.

Der „Traumgenerator“ der Schaustellerfamilien Hässler und Lemoine verspricht ein völlig neues Marktempfinden. Nicht nur die Illusionen im Innern des Simulators unterhalten die Besucherinnen und Besucher. Auch der vollbewegliche Roboter im Eingangsbereich verspricht abwechslungsreiches Kirmesgefühl.
Freunde des Horrors werden von einer Fahrt in Fellerhoffs „Geisterstadt“ begeistert sein. Diese Bahn wurde komplett überarbeitet und konnte so die Oldenburger Verantwortlichen überzeugen. Eine weitere Premiere ist im Segment der Kinderfahrgeschäfte zu verzeichnen. „Tom der Tiger“ wird sich auf dem Kramermarkt präsentieren. Oldenburg ist der zweite Kirmesplatz dieser neuen Kinderachterbahn.

Von den Premieren des Vorjahres haben die Riesenschaukel „Konga“ und der „Voodoo Jumper“ erneut den Weg zum Oldenburger Marktgelände gefunden. Bereits im Vorjahr überzeugte „Konga“ mit einer Flughöhe von gut 45 Metern das Marktpublikum. Keine Premiere, aber eine Rückkehr zur alten Wirkungsstätte feiert der „Spinning Racer“ der Familie Bruch. Dieser Coaster mit drehbaren Gondeln begeisterte bereits zweimal vor dem Bundestechnologiezentrum BFE. 2014 wird er ebenfalls dort zu finden sein.

Die Weltpremiere des Festzeltes „Dat Friesenhus“ der Firma Böseler in Oldenburg war 2010 ein voller Erfolg für die Veranstaltung und den Zeltbetreiber und wurde noch vom Zuspruch auf dem 406. Markt 2013 sogar übertroffen. Vor diesem Hintergrund setzt die Oldenburger Marktverwaltung auch in diesem Jahr auf das bewährte Schwerpunktthema Norddeutschland.
Norddeutsche Spezialitäten von Fischgerichten bis Mockturtle warten auf die Besucherinnen und Besucher. Wie in den Vorjahren werden wieder zahlreiche Livebands spielen und für Stimmung sorgen.
Abgerundet wird das Fahrgeschäft-Angebot von Attraktionen wie dem „Break Dance“, dem „Take Off“, dem „Musik-Express“, „Octopussy“ oder dem „Top Spin“. Insgesamt über 30 Großgeschäfte sorgen für einen deutlich erhöhten Herzschlag.

Zwölf Fahrgeschäfte speziell für Kinder machen den Familienausflug zum Kramermarkt zusätzlich abwechslungsreich: darunter „Aladin“, die Schiffsschaukel, das Schnauferl und die Reitbahn. „The Flying Airdance“ bringt die Kleinen in kindgerechte Höhen. Die Auswahl ist insgesamt groß und dürfte Kinderherzen höher schlagen lassen.  

Die 2010 geänderte Marktordnung führte in den letzten zwei Jahren zu einer deutlichen Reduzierung des Glasbruchs auf dem Veranstaltungsplatz. An diesem Ergebnis will sich auch der 407. Oldenburger Kramermarkt messen: Es ist weiterhin nicht gestattet, Flaschen und Gläser mit auf den Markt zu bringen.
Die Polizei und das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Oldenburg werden die Einhaltung dieser Regeln überprüfen. Erfahrungen in anderen Städten bestätigen die positive Wirkung dieses Verbots. Bewährt hat sich auch das Sanitärkonzept und so werden auf dem Kramermarkt 2014 wieder über 20 WC-Wagen bereitstehen.

Bisher stand den Besucherinnen und Besuchern des Marktes ein zentraler Parkplatz zur Verfügung. 2014 ändert sich die Situation durch den Neubau der Berufsbildenden Schulen III und Veränderungen durch einen Lärmschutzwall sehr deutlich.
Durch den Schulneubau sind gut 850 Parkplätze weggefallen. Gemeinsam mit der Polizei und der Weser-Ems Halle ist es der Marktverwaltung gelungen, Ersatzparkflächen zur Verfügung zu stellen. Mit den neuen Parkplätzen P2 und P3 stehen zwei große Flächen Ecke Maastrichter Straße/Wehdestraße zur Verfügung.
Die VWG wird die Nutzer dieser Flächen mit einem Shuttleservice zur Bushaltestelle „Unterm Berg“ bringen. Die Rückfahrt zum Marktgelände erfolgt ebenfalls ab dieser Bushaltestelle.
An den Wochenenden steht darüber hinaus der Mitarbeiterparkplatz der EWE an der Karlstraße der Öffentlichkeit zur Verfügung. Alle Parkflächen sind auch 2014 gebührenpflichtig.
Die Anzahl der weggefallenen Flächen konnte fast vollständig kompensiert werden. Dennoch empfiehlt die Stadt Oldenburg die Nutzung des ÖPNV. Neben Zusatzbussen der VWG sorgen die Nordwest-Bahn, die Deutsche Bahn AG und Weser-Ems Bus für ein entspanntes Erreichen des Marktgeländes.

Die Baumaßnahmen des Projektes „2014“ der Weser-Ems-Hallen sind weitestgehend abgeschlossen und ermöglichen in diesem Jahr erstmals eine teilweise neue Wegeführung. Von der Donnerschweer Straße/Europaplatz kommend gelangt der Kirmesbesucher in den Bereich der ehemaligen Halle 7, welcher 2014 erstmals als Teil des Außenumlaufs mitgenutzt wird.
Bedingt durch den Abriss der Halle 7 wird sich das Marktbüro wieder im Kassenbereich der Kongresshalle befinden. Die Polizei, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Feuerwehr sind in der Großen EWE-Arena erreichbar. Die neuen Räumlichkeiten sind auf dem Marktgelände großräumig ausgeschildert. Ergänzt werden die Sanitäter des DRK wieder durch die Kräfte der Johanniter Unfall Hilfe, die im Eingangsbereich „Unterm Berg“ einer Sanitätsstation anzutreffen sind. Nach Marktende kann in den Weser-Ems Hallen stimmungsvoll weitergefeiert werden.

Am Donnerstag, 2. Oktober, zeigen sich die Schaustellerinnen und Schausteller allen Besuchern zum Familientag bis 19 Uhr ganz spendabel: Stark ermäßigte Preise verlocken zum Marktbummel und Ausprobieren der Angebote.

Eröffnung

Mit der Eröffnungszeremonie am historischen Rathaus am Freitag, 26. September, kurz vor 18 Uhr, läuten das neue Glockenkind und Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner die fünfte Jahreszeit ein. Noch bis zum 22. September können sich Kinder bei der Stadt als Glockenkind bewerben. Weitere Infos gibt es auf www.oldenburg.de und www.kinder.oldenburg.de.

Festumzug

Der Umzug am Samstag, 27. September, ab 13.45 Uhr, wird voraussichtlich mehr als 100.000 Menschen in die Innenstadt locken.
Vom Staatstheater aus werden rund 120 Beiträge zum Marktgelände an der Weser-Ems Halle ziehen. Mit dabei: Musikkapellen, Akrobaten und Sportler sowie viele Themenwagen.
Für das Mitfeiern an der Straße empfiehlt es sich, Taschen und Tüten für „Oldenburger Kamelle“ mitzunehmen.

Feuerwerke

An den zehn Tagen Kramermarkt werden drei Feuerwerke den Markthimmel entflammen.
Das Lichterspektakel zur Eröffnung am Freitag, 26. September, 22 Uhr, Kranichs Feuerzauber am Freitag, 3. Oktober, im Anschluss an den Laternenumzug um circa 20 Uhr, sowie das traditionelle Abschluss-Feuerwerk am Sonntag, 5. Oktober, 22 Uhr.

Sonstiges

Montag, 29. September: Tag des Landvolks
Dienstag, 30. September: Tag der Vereine und Betriebe
Donnerstag, 2. Oktober: Familientag bis 19 Uhr
Sonntag, 5. Oktober: verkaufsoffener Sonntag


Kramermarkt in Zahlen

Mit einer Fläche von 90.000 Quadratmetern, rund 270 Geschäften und einer erwarteten Besucherzahl von 1,2 bis 1,5 Millionen gehört der Kramermarkt zu den großen deutschen Volksfesten.
Der Kramermarkt ist am Freitag, 26. September, ab 14 Uhr, und am Samstag, 27. September, ab circa 16 Uhr geöffnet.
An den übrigen Tagen ist der Markt täglich von 13 bis 24 Uhr geöffnet sowie freitags und samstags bis 1 Uhr.
Am 2. Oktober hat der Markt ebenfalls bis 1 Uhr geöffnet.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/kramermarkt.
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Kennedy-Teich: Nur Müll und Vandalismus?

14.07.2013 22:11 Uhr
von Carsten Lienemann

Der neue Steg am Kennedy-Teich ist im Mai 2013 der Öffentlichkeit übergeben worden. Aber der Zeitungsbericht in der NWZ (nachzulesen unter http://www.nwzonline.de/oldenburg/politik/teich-verkommt-zur-muellkippe_a_6,1,1972178649.html) spricht fast nur von Vandalismus und Müll. Auch in dem eingebetteten Videoclip (http://www.nwzonline.de/videos/neue-steganlage-sorgt-fuer-diskussionen_a_3,1,339779512.html) geht es mehr um die Störung brütender Gänse während der Bauzeit, den Müll und die Zerstörung.

»Ich habe mich sehr über diese Berichterstattung geärgert«, sagt Anwohner Ronny Wynter. »Da wird wieder ein Bild vom Kennedy-Viertel gezeichnet, das so nicht stimmt.« Das beginnt beim Vandalismus. »Kaum für die Öffentlichkeit freigeben, sind kleine Brandspuren auf den Eichenholzplanken zu sehen«, so steht es in dem Artikel.
»Ich bin unmittelbar nach der Freigabe auf dem Steg gewesen, das rot-weiße Absperrband war kaum zerschnitten. Die Brandflecken aber waren schon da. Wahrscheinlich eine Folge von Schweißarbeiten, vielleicht auch von Zigaretten der Arbeiter«, sagt Wynter.

Auch das Müll-Problem ist nicht erst mit dem Steg aufgetreten. Statt neunzigtausend Euro dafür auszugeben, solle die Stadt lieber ein paar Leute abstellen, die hier kontrollieren, fordert ein Anwohner in dem Video.

Nun ist illegale Müllentsorgung ein Problem, das nicht auf das Kennedy-Viertel beschränkt ist. Die Stadt kontrolliere durchaus, könne aber nicht tagtäglich 103 Quadratkilometer Stadtgebiet flächendeckend überwachen, wie Andreas van Hoven, Leiter des Pressebüros, mitteilt. Bei gezielten Hinweisen von Medien oder Bürgerinnen und Bürgern reagiere die Stadt aber sehr gezielt. Allerdings, und das kann man gar nicht genug betonen: »Für die Sauberhaltung ist zunächst jeder Bürger und jede Bürgerin insofern zuständig, als es illegal ist, jedweden Müll dort (und anderswo außerhalb der Wertstoffannahmestellen oder offiziell aufgestellter Müllbehälter) abzuladen«, so van Hoven.

In der Tat sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, nicht nur ihren eigenen Müll ordnungsgemäß zu entsorgen, sondern auch aktiv zu werden, wenn sie entsprechende Ordnungswidrigkeiten bei anderen Personen beobachten. Auch das ist ein Stück Zivilcourage. Dass es daran mangelt, hat auch Ronny Wynter schon erfahren müssen: »Diejenigen, die sich am lautesten beschweren und nach Verantwortlichen rufen, halten sich bei Aktionen wie Oldenburg räumt auf vornehm zurück.«

Ein positiver Aspekt findet sich dann doch noch in dem Zeitungsbericht. Die Gänse, um die viele Spaziergänger besorgt waren, haben sich von den Arbeiten während der Brutzeit nicht stören lassen. Das war auch von den Experten nicht erwartet worden, schließlich leben die Vögel seit Jahren in der direkten Umgebung von Menschen und sind an Lärm und Bewegung in ihrer Nähe gewöhnt.
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Bleibt für die Pekol Busse
nur noch die Schrottpresse?

04.02.2013 12:00 Uhr
von -m.petrick-


Es scheint, als habe der Vereinsvorsitzende des Vereins für Verkehrsgeschichte Luckau endgültig den Bogen überspannt und selbiger ist nunmehr am Brechen.

Eine gütliche Einigung mit der Supermarktkette Aktiv & Irma über den Verbleib der Busse an der Alexanderstraße ist nicht in Sicht, wie am Donnerstag in der Verhandlung vor dem Oberlandesgericht deutlich wurde. »Wir haben es drei Jahre lang versucht. Jetzt ist es dafür zu spät«, lehnte Lars Frerichs, Geschäftsführer der Supermarktkette, eine Einigung eine Minute vor zwölf ab.

Der Verein wird seine Halle mit den Oldtimern räumen müssen. alternative Räumlichkeiten für das Bus- und Fahrzeug-Museum zeigen sich nicht.
Auf die Frage zur Zukunft seiner Sammlung antwortete Hans-Joachim Luckau: »Ich kann nur noch die Tore aufmachen und sagen: Bedient euch«.

Zur Vorgeschichte: Wie hier schon berichtet, baut die Supermarktkette Aktiv & Irma auf dem ehemaligen Pekol-Gelände an der Alexanderstraße ein Einzelhandelszentrum.

Während der Zeiten, zu denen man noch miteinander sprach, war die Fahrzeughalle mit den Bussen in die Planungen mit einbezogen.
Aber es schien gleichzeitig eine kleine Büchse der Pandora geöffnet worden zu sein, immer wieder kam es zum Streit. Der Verein kritisierte erst die aus seiner Sicht zu kleine Nutzfläche und dann die Kosten der Dachsanierung. Dadurch verzögerte sich der Baubeginn des Einkaufszentrums. Es war ein Gerichtsbeschluss nötig, um den Verein zu bewegen, mit seinem Bus-Museum vom vorderen Hallenbereich in den angebotenen hinteren Trakt zu ziehen.

Wer nun meinte, damit wäre alles in trockenen Tüchern, durfte schnell feststellen, dass es keine Einigkeit über die Sanierung des hinteren Hallendaches gab. Entgegen vertraglicher Vereinbarungen wurde der Verein nicht tätig. Es wurden Kosten von mehr als 70  000 Euro ins Feld geführt, die der Verein eben nicht habe.
Eine angebotene 23 500-Euro-Spende von Aktiv & Irma nahm der Verein nicht an, und erwartungsgemäß kündigte die Supermarktkette den Mietvertrag im März 2012 fristlos und verklagte den Verein auf Räumung des Geländes.
Das Landgericht gab den Geschäftsleuten von Aktiv & Irma Recht. Gegen das Räumungsurteil legte der Verein Berufung ein.

In der Verhandlung am Donnerstag vor dem 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts wurde noch nicht abschließend Recht gesprochen, allerdings deutete der Vorsitzende Richter, Dr. Michael Kodde, die Richtung eines möglichen Urteils an: Das Gericht könnte die Berufung zurückweisen und das Räumungsurteil bestätigen. In der o.a.Vereinbarung sei eindeutig geregelt, welche Kosten der Verein zu tragen habe. »Wer Pflichten übernimmt, muss sie auch erfüllen«, sagte der Vorsitzende Richter.

Auch die vergleichsweise geringen Mietkosten sprach der Richter an. Für die 4000 Quadratmeter große Halle müsse der Verein nur 600 Euro Miete zahlen. Das entspräche 15 Cent pro Quadratmeter. In Südoldenburg soll es dafür Ackerland geben, hier werde dafür eine ganze Halle zur Verfügung gestellt, da könne niemand davon ausgehen, dass der Vermieter auch noch 20 000 Euro und mehr für Sanierungsmaßnahmen bezahle.

Nachdem Vereinsvorsitzender Luckau die klaren Worte des Richters realisiert hatte, machte er eine mentale Kehrtwende, zeigte sich plötzlich einigungsbereit und erklärte, dass der Verein alle erforderlichen Kosten tragen werde, wenn die Kündigung zurückgenommen werde, da die Halle existenziell für den Verein sei
Die Reaktion des Geschäftsführers darauf ist oben schon vorweggenommen worden.

Das Urteil wird Vorsitzender Dr. Michael Kodde in drei Wochen verkünden, passend zur Eröffnung der ersten Geschäfte im neuen Einkaufszentrum.
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BTB lässt die Puppen tanzen

03.11.2012 08:15 Uhr
Premiere am 9. November

Im ersten Teil der traditionellen Bühnenabende zeigen Turnerinnen und Turner, Tänzerinnen und Tänzer des Bürgerfelder TB die »BTB-Puppenshow«. Mehr als 100 Teilnehmer zeigen in 13 verschiedenen Gruppen eine »Turn-, Tanz- und Sportshow mit Puppen, Figuren und anderen Geschöpfen«, heißt es im zugehörigen Programm.

Nach der Pause folgt die ca. einstündige Kriminalkomödie »Prost de Damen« von Barbara Piazza (Niederdeutsch von Heino Buerhoop). Zwei erfolgreiche Single-Frauen, die feststellen, dass sie den selben Liebhaber haben, beschließen zunächst, diesen zu teilen, um mehr Zeit für den Beruf zu haben. Als der Liebhaber eine weiteres Verhältnis beginnt, trachten ihm seine beiden ersten Liebschaften nach dem Leben.

Das Bühnenstück wird in diesem Jahr nicht von der Speelkoppel van'n BTB aufgeführt. Mehr dazu lesen Sie unter Bei den BTB-Bühnenabenden fehlen dieses Jahr viele bekannte Gesichter.

Spielort:
Turnhalle 2, Alexanderstraße 191

Kartenvorverkauf:
Uhren Spiekermann, Alexanderstraße 191

Eintritt 9,00 € / 8,00 € / 6,50 €
An der Abendkasse zzgl. 0,50 €

Aufführungstermine:
Freitag, 9. November, 19:30 Uhr
Sonnabend, 10. November, 17:00 Uhr
Sonntag, 11. November, 15:00 Uhr
Dienstag, 13. November, 19:30 Uhr
Mittwoch, 14. November, 19:30 Uhr
Donnerstag, 15. November, 19:30 Uhr
Freitag, 16. November, 19:30 Uhr
Sonnabend, 17. November, 17:00 Uhr
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Bei den BTB-Bühnenabenden fehlen dieses Jahr viele bekannte Gesichter.

03.11.2012 08:00 Uhr
von M. Petrick


Es gibt solche und solche Pausen: Freiwillige und unfreiwillige.

Will man nun genau hinterleuchten, warum die Speelkoppel van’n BTB dieses Jahr pausiert, ist man auf zweierlei Umstände angewiesen.
Zum einen gibt es eine sehr konkrete Presseerklärung der Speelkoppel, zum anderen ist man auf Hörensagen und Meldungen – Interpretationen? – der Oldenburger Tagespresse angewiesen.
Auch die Vereinszeitschrift des BTBs, das bindeglied, hilft nicht wirklich weiter. »Bedingt durch Umbrüche in ihrer Abteilung macht die Spielschar in diesem Jahr eine Pause« schreibt die 1. Vorsitzende Cornelia Löber in der aktuellen Ausgabe.
Dazu die Speelkoppel: »Es gibt keine Umbrüche, es gibt nur Versuche des Vorstandes, diese herbeizuführen.«

Wie so etwas aussehen kann, wird so beschrieben:
»Der Vorstand verlangt jetzt, dass alle Mitglieder der Speelkoppel dem Verein angehören müssen, obwohl es in den vergangenen vierzig Jahren immer Gastspieler gegeben hat. Jetzt aber soll es nach dem Willen des Vorstandes diese Gastspieler nicht mehr geben, sie sollen entweder Vereinsmitglieder werden oder die Speelkoppel verlassen. Zu ersterem sind sie nicht bereit.«

Diese grundsätzliche Einstellung wird von der gesamten Speelkoppel mitgetragen.

»Wir können das nachvollziehen, denn sie nehmen keinerlei Leistungen des Vereins in Anspruch, ganz im Gegenteil, sie bringen sich ein, opfern einen nicht unerheblichen Teil ihrer Freizeit und sie geben den Zuschauern der Bühnenabende und damit dem BTB sehr viel. Und sie bringen auch Bühnenabend-Zuschauer mit, die ohne sie nicht kommen würden.«

Frau Löber vertritt die Ansicht: »Ein Spieler kann meiner Meinung nach den Status eines Gastspielers haben, wenn die Rolle einmal nicht anders zu besetzen ist. Diese Leute treten aber bereits seit Jahren auf.«
Und, welch eitel Bestreben, »fordern ein Mitspracherecht in der Abteilung ein, zum Beispiel bei der Auswahl des Theaterstücks.«
So in der Tagespresse zu lesen.

Dass dem Vorstand seit Jahren das Ergebnis der Stückauswahl einfach nur mitgeteilt wird und dieser damit bisher auch immer zufrieden war, wird allerdings nicht erwähnt.

Die Fronten scheinen verhärtet, denn »Frau Löber betonte zwar mehrfach, wie wichtig es ihr sei, dass Vorstand und Speelkoppel wieder aufeinander zugehen, wirkliche Bewegung aber wird bisher immer nur von uns erwartet. Das bisher einzige Zugeständnis war, den Schauspielern bis zu den diesjährigen Bühnenabenden eine passive Mitgliedschaft zu gestatten, danach aber müsse es eine Vollmitgliedschaft sein. Wir haben dem Vorstand im Allgemeinen und Frau Löber im Besonderen verschiedene Kompromisse vorgeschlagen, fanden aber auf der anderen Seite keinerlei Verhandlungsbereitschaft vor. Wir haben den Vorstand mündlich, schriftlich und schließlich mit einem vereinsintern offenen Brief zu Gesprächen aufgefordert. Es gab keinerlei Reaktion, der Vorstand scheint die Kontroverse totschweigen zu wollen«, teilt die Speelkoppel mit.

Dieser Eindruck macht sich allerdings auch bei ganz-oldenburg.de breit, unsere Bitte um ein Gespräch mit Frau Löber wurde von der Geschäftsführung mit Hinweis auf Urlaub zuerst bis Mittwoch dieser Woche vertagt, seitdem herrscht Schweigen im Walde, dem Vernehmen nach hat der BTB seiner Speelkoppel jedoch das Angebot gemacht, sich nach den Bühnenabenden zusammenzusetzen.

Ein Theaterstück wird es trotzdem auch dieses Jahr geben. »Es haben sich Vereinsmitglieder gefunden, die Spaß am Schauspiel haben,« sagt Cornelia Löber, ganz so, als habe man die ‚alten Hasen’ seit Jahren zu Proben und Aufführungen hinpeitschen müssen.
Vielleicht wäre ein wenig pädagogisches Fingerspitzengefühl angebracht.

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Der Verein Oldenburger Jugendkulturarbeit
kann sich freuen

29.08.2012 06:00 Uhr
von - m.petrick -


Noch befindet sich die Zukunft der Donnerschwee Kaserne in einem diffusen Schwebezustand.

Auf Nachfrage teilte uns die Stadt lediglich mit, dass kommende Woche eine erste Gesprächsrunde mit den von der BIMA präsentierten neuen Eigentümern der Kaserne, die Projekt Rentenvorsorge OHG aus Langenhagen, stattfinden soll.
Fakt ist allerdings, dass noch kein Kaufvertrag unterschrieben ist, und inwieweit sich Gerold Breschke, seine Zeichens alleinvertretungsberechtigter der OHG, mit den Vorstellungen der Stadt anfreunden kann, ist völlig offen.
Anzunehmen ist allerdings, dass niemand mehrere Millionen Euro investiert, ohne sich sehr sicher zu sein, dass sich sein Investment rentieren wird.

Für das Kasernenareal besteht derzeit noch kein Bebauungsplan. Nach einer Machbarkeitsstudie ist die Liegenschaft aufgrund ihrer Lage und Struktur für Wohn- und Mischnutzung geeignet.
Angesichts der großen Nachfrage nach innenstadtnahen Wohnungen favorisiert die Stadtverwaltung vorrangig Wohnnutzung und hat dies in einem neunseitigen Eckpunktepapier festgelegt.
Danach ist ein Mix aus unterschiedlichen Wohnungstypen (Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser) und Wohnformen (Familien, Generationswohnen, Senioren und Studenten) gewünscht. Ferner möchte die Verwaltung Angebote für Menschen mit Behinderung realisiert sehen.
Überdies wird an Wohnungen für etwa 60 Asylbewerber gedacht.
Die Sportflächen sollen nach dem Willen der Verwaltung bestehen bleiben.

Sehr viel detaillierter waren die Auskünfte, die wir von der BIMA direkt bekamen.
Jürgen Hohmann, Teamleiter Verkauf, teilte uns im Gespräch mit, dass die Stadt eine angemeldete Kaufoption für das ehemalige Offiziersheim nunmehr realisiert hat und am 3. September die entsprechenden Verträge unterzeichnet würden.
Die Stadt wird dann Eigentümerin von 7700 m² des ehemaligen Kasernengeländes mit dem ehemaligen Offiziersheim sein und für den Verein Oldenburger Jugendkulturarbeit ist die weitere Nutzung des Gebäudes gesichert.

Die Projekt Rentenvorsorge OHG war trotz vielfacher Bemühungen unsererseits nicht zu erreichen.


Bild: das InternetKontor
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Sommerfest zum Baubeginn

16.07.2012 18:24 Uhr
Mit einem Sommerfest feierte der Bürgerfelder Turnerbund am Sonnabend, 14. Juli, den begonnenen Wiederaufbau der abgebrannten Sporthalle an der Alexanderstraße.

Wegen des nicht wirklich sommerlichen Wetters hatten die Verantwortlichen die Veranstaltung in die Hallen 1 und 2 an der Alexanderstraße 191 verlegt. Dort wurden die zahlreichen Besucher von 14:00 Uhr an nicht nur mit einem attraktiven Showprogramm unterhalten, sondern konnten auch selbst an vielen Aktionen teilnehmen.

Eine große Hüpfburg, Malstationen, ein Glücksrad und vieles mehr luden zum Mitmachen ein, Kaffee und selbstgebackene Kuchen fanden reißenden Absatz. Keine Frage, für den BTB war das Sommerfest ein Riesenerfolg.

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11. Oldenburger Huntedrachen-Cup

04.06.2012 22:15 Uhr
4 Schüler- und 24 Erwachsenenteams paddeln um Sieg und Platzierungen

»Das ist Wassersport, da wird man nunmal nass«, mussten sich schon beim obligatorischen Training einige der Rennpaddler sagen lassen.

Allerdings nicht zwangsläufig von oben. Trotzdem, das feuchte Wetter trübte die allgemein gute Stimmung nur wenig. Alle Teams waren mit offensichtlichem Spaß bei der Sache - und selbstverständlich großem Ehrgeiz, dabei aber ganz unterschiedlichen Zielen: Die einen wollten unbedingt gewinnen, die anderen auf keinen Fall Letzter werden.

Drei Bahnen, drei verschiedene Boote – um die Chancengleichheit zu wahren, musste jedes Team je dreimal die 250 m lange Strecke absolvieren und dabei nach jeder Runde Bahn und Boot wechseln. (Die vier Schüler-Teams fuhren auf zwei Bahnen in zwei Booten zwei Runden aus.)

Am Ende gab es Sieger und Platzierte in zwei Abteilungen. Sieger in der »Fun-Sport«-Kategorie - die schnellsten 12 Teams – wurden die »Oldenburg Vikings« vor den »Flowerdragons« und den »Wundern der Motorik«. in der »Fun-Fun«-Abteilung - Team 13 bis 24 - belegten die »Die Rhododrachen« vor den »Fliegende Holländern« und den »Flotten Öffentlichen« die ersten drei Plätze. Bei den Schülern siegten die »Blue Dolphins« vor »Helenes Drachen«, den »Geo-Drachen« und »GAG cool«. Die detaillierten Ergebnisse sind auf der Website des Oldenburger Rudervereins zu finden.

Einen Sonderpreis für das originellste Kostüm hätten sicher die »Gemeinnützigen Renndrachen« verdient. Sie waren vor einigen Jahren als »KDW-Hühner« angetreten und hatten die entsprechenden Mützen wieder hervorgeholt. Ob die aerodynamisch vorteilhaften Kopfbedeckungen sich auf die Geschwindigkeit des Drachenbootes auswirkten, wurde nicht ermittelt.

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Wendebecken kann bis 2014 gebaut werden

09.02.2012 06:00 Uhr
von SPD Pressemitteilung


Mittel im Haushalt des Bundesverkehrsministeriums eingeplant

Der Oldenburger Hafen kann mit dem Bau des dringend erwarteten Wendebeckens bis 2014 rechnen.
Entsprechende Mittel sind im Investitionshaushalt des Bundesverkehrsministeriums eingeplant. Das erfuhr der Oldenburger SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Krogmann jetzt in einem Gespräch mit Klaus Frerichs, dem Leiter der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Aurich. Frerichs bestätigte damit eine Auskunft der Stadtverwaltung im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Internationale Beziehungen am vergangenen Montag.

„»ine gute Nachricht für die Zukunftsfähigkeit unserer Hafenwirtschaft. Damit kann künftig die neue Generation von Küstenmotorschiffen mit einer Länge von maximal 135 Metern Länge im Oldenburger Hafen anlegen. Das stärkt die Wirtschaftlichkeit und die Erreichbarkeit.« so Krogmann. Der Abgeordnete ist deshalb davon überzeugt, dass das neue Wendebecken dem Oldenburger Hafen einen Schub geben wird.

Der Umschlag bei den Seegütern hat sich um über 40 Prozent gesteigert.
»Die Realisierung des Wendebeckens ist das richtige Signal, um diese positive Entwicklung zu unterstützen.« so Krogmann.
Oldenburg spielt damit als kleiner aber feiner Hafen für Futtermittel, Baustoffe und Wertstoffe im Konzert der Niedersächsischen Seehäfen mit. Nach dem erfolgten Ausbau der Unteren Hunte und der Stadtstrecke ist dies der dritte Schritt auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit des Oldenburger Hafens.

Noch im vergangenen Jahr hatte das ganz anders ausgesehen. Vor dem Hintergrund der Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung um die Priorisierung von Investitionen in die Binnenwasserstraßen drohte das Oldenburger Projekt zu scheitern.
Krogmann hatte sich im Niedersächsischen Landtag gegen diese Pläne eingesetzt. »Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt zumindest für das Oldenburger Wendebecken aus dem Verkehrsministerium grünes Licht gibt.«
Baubeginn wird voraussichtlich 2013 sein.
Die Kosten des Projektes betragen 5,8 Millionen Euro.


Bild: Archiv
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EWE setzt beim Sponsoring den Rotstift an.

24.01.2012 06:00 Uhr
von red /


Weniger Geld für Kibum, Filmfest und Baskets –

Ohne Sponsoring wäre das baldige Aus der Kinderbuchmesse und des Kultursommer absehbar, dem Filmfest und den Baskets stände das gleiche Schicksal ins Haus.
Aber sie alle müssen sich in dieser Saison auf Kürzungen von Großsponsor EWE einstellen. Der Kultursommer geht sogar völlig leer aus, er bekommt 2012 keinen Cent, so lautet zumindest der derzeitige Stand.
Bei den Baskets sollen zwar nur zehn Prozent der Förderung gekürzt werden, das schlägt mit etwa 300 000 Euro zu Buche.

EWE-Sprecher Reinhard Schenke hält sich mit Summen zurück, lässt sich in der NWZ  so zitieren: »EWE hat vor dem Hintergrund der allgemeinen Ergebnisentwicklung auch den Marketingetat einer Überprüfung unterzogen. Deshalb sind bei zahlreichen Projekten Einsparungen vorgenommen worden.« Allen Partnern sei das rechtzeitig mitgeteilt worden, um die Projekte nicht zu gefährden.

Stadtsprecher Andreas van Hooven bestätigte entsprechende Willensbekundungen der EWE.

Nach neuen Sponsoren wird gesucht und die Stadt hat den Haushaltsposten für die Kibum vorsorglich erhöht. Die Politik muss diesen Ansatz noch genehmigen. 40 bis 50 Prozent des Etats kommen alljährlich durch Drittmittel für die Ausstellung ins Haus.

Die EWE-Stiftung überwies für die Kinderbuchmesse 2010 immerhin 15 000 Euro und 2011 noch 8000 Euro. Wie viel in diesem Jahr fließen wird, ist noch unklar. Gemeinsam mit der OLB und CeWe Color zählt der Versorger zu den tragenden Säulen der in Deutschland größten nichtkommerziellen Kinderbuchmesse.

Ohne neue Sponsoren wird laut van Hooven das Rahmenprogramm – auch in Kitas und Schulen – zusammengestrichen werden müssen.


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