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Krusenbusch

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Gesundes Frühstück
in der Kindertagesstätte Kennedystraße

16.07.2014 07:30 Uhr

Erfolgreiches Gesundheitsprojekt hat sich bewähr


Im April 2006 führte die Kindertagesstätte Kennedystraße im Rahmen eines Gesundheitsprojektes das „Gesunde Frühstück“ ein.
Aus einem umfangreichen Angebot frischer und gesunder Lebensmittel können die Kinder täglich selber entscheiden, was sie frühstücken möchten. Da die Kinder bei der Vorbereitung des Frühstücks miteinbezogen werden, indem sie beispielsweise den Tisch decken oder Obst und Gemüse schneiden, werden sie nicht nur an eine gesunde Ernährung herangeführt, sondern auch in pädagogischer Hinsicht gefördert.
Mittlerweile ist aus diesem Projekt ein wichtiges Qualitätsangebot geworden, das als fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit der Kindertagesstätte eine hohe Bedeutung erlangt hat.

Finanziert wird das „Gesunde Frühstück“ durch einen Eigenanteil der Eltern von 5 Euro im Monat, durch Spenden der Oldenburger Tafel e.V., von Firmen sowie über den Förderverein der Kita.
Auch der SPAR-Markt Frerichs unterstützt das Projekt mit Lebensmitteln: Zwei Mal in der Woche spendet der Markt frisches Obst und Gemüse im Wert von rund 200 Euro. „Wir verdanken es dem Spar-Markt Frerichs und seiner Unterstützung maßgeblich, dass wir den Kindern das gesunde Frühstücks trotz des geringen Eigenanteils der Eltern in einer so hohen Qualität bieten können“, betont Ulrike Arbeiter-Scheele, Leiterin der Kita Kennedystraße.

Das Frühstück ist integrativer Bestandteil des Tagesablaufs und wird gemeinsam mit den Kindern vorbereitet. Neben der gesunden und ausreichenden Ernährung werden im pädagogischen Alltag weitere Lernfelder berührt. So hat das spielerische, kommunikative Miteinander als bewusste Sprachbildung auch für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache einen bedeutsamen Stellenwert.
Die so wichtigen Lernfelder Verantwortung und Verlässlichkeit finden sich in dem integrativen Angebot wieder. Unabhängig von Herkunft, Kultur und finanziellen Mitteln der Familien hat jedes Kind täglich den gleichen Zugang zu ausreichendem und gesundem Essen.

Viele Familien und deren Kinder im Einzugsgebiet der Kita Kennedystraße erhalten Leistungen nach dem SGB II. Die Armutsbetroffenheit, besonders der Kinder, konfrontiert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den damit verbundenen Risikofaktoren und Fragestellungen: Befinden sich die Kinder in einem guten Ernährungszustand? Erhalten sie eine ausgewogene Ernährung? Was ist hier der Auftrag der Kindertagesstätte?
Diese Herausforderungen anzunehmen und ihnen zu begegnen, veranlasste das Team der Kindertagesstätte im April 2006 im Rahmen eines umfassenden Gesundheitsprojektes unter anderem das „Gesunde Frühstück“ einzuführen.
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School's-Out-Party im Frisbee

15.03.2013 23:26 Uhr
Wie immer zu Beginn von Schulferien wurde auch am Freitag, 15. März, in der Freizeit- und Begegnungsstätte »Frisbee« das vorübergehende Ende der Schulzeit gefeiert.
Musik gab es nicht nur aus der Konserve, sondern auch live: Shido, Black 33, Ben und Buddy und die OlStars standen auf der Bühne, zeitweise sogar gleichzeitig, und das nicht nur zum Soundcheck.

Zu den Jugendlichen aus den anliegenden Stadtteilen gesellte sich auch eine Gruppe aus Bloherfelde.
Auf Einladung des »Frisbee«-Leiters Kai Rotzinger-Varnhorn war eine Gruppe aus der »Offenen Tür Bloherfelde« zu Gast.
»Für unsere Jugendlichen ist es wichtig, dass sie hin und wieder aus ihrer gewohnten Umgebung herauskommen, mal etwas anderes sehen und andere Leute kennen lernen. Veranstaltungen wie diese sind eine gute Gelegenheit dafür«, sagte dazu OT-Mitarbeiter Lukas Krieg.

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Neue Infotafeln für Bahndammgelände Krusenbusch

28.06.2012 06:30 Uhr


Wissenswertes über das Naturschutzgebiet

Zum Sommerbeginn stellt die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Oldenburg im dritten Naturschutzgebiet, dem Bahndammgelände Krusenbusch, neue Informationstafeln auf.
Auf Antrag der Stadt Oldenburg hat das Land Niedersachsen über den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt.
Die drei Hinweistafeln sind passend gestaltet zu den bereits in den Vorjahren aufgestellten Tafeln in den Naturschutzgebieten Everstenmoor und Bornhorster Huntewiesen.
Die Tafeln bieten viele interessante Informationen über das Naturschutzgebiet und befinden sich im Eingangsbereich Klingenbergstraße, inmitten des Gebietes sowie im südlichen Bereich Höhe Bümmersteder Tredde.

Das Bahndammgelände Krusenbusch mit einer Größe von etwa 53 Hektarliegt im südöstlichen Teil der Stadt Oldenburg und zieht sich als etwa 3 Kilometer langes aber nur maximal 200 Meter breites Band vom Sprungweg bis zur Autobahn A28. 1998 wurde es als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Es ist eines der wenigen Naturschutzgebiete in der Region, das von Menschenhand geschaffen und nach Nutzungsaufgabe der Natur überlassen wurde.
Von 1911 bis 1976 wurde auf dem Gelände ein Güter-Rangierbahnhof betrieben.

Nach Rückbau der Gleisanlagen konnten sich auf dem bis zu 5 Meter mit Sand aufgeschütteten Bahndamm mit unterschiedlichem Oberflächenrelief sehr vielfältige Lebensräume entwickeln:
Wie ein Mosaik liegen sowohl trockene, sandige als auch kalkreiche oder feuchte Biotoptypen eng nebeneinander. Mit fast 400 Pflanzenarten weist das Gebiet für das Oldenburger Stadtgebiet eine einzigartige Flora auf.
Typisch ist der Sandmagerrasen, von besonderer Bedeutung ist aber auch die Vielfalt der Insekten. Einige der hier vorkommemden Arten wie Tausendgüldenkraut, Natternkopf, Silbergras, Sandsegge, Sandkäfer, Ödlandschrecke und Blindschleiche sind neben einem informativen Textteil auf den Tafeln abgebildet.

Da viele Verhaltensweisen der Bevölkerung allein aus Unwissenheit dem sensiblen Naturschutzgebiet schaden können, wird außerdem auf die wichtigsten Verhaltensregeln aufmerksam gemacht.
So ist das Betreten nur auf den Wegen und das Ausführen von Hunden das ganze Jahr über nur angeleint gestattet.
»Leider wird auch beobachtet, dass Unrat und Hausmüll in dem Gebiet abgelagert werden. Graffiti auf den zur Wegemarkierung ausgelegten Findlingen verunzieren das Gebiet«, so Robert Sprenger, Fachdienstleiter Naturschutz und technischer Umweltschutz, Stadt Oldenburg. »Die Untere Naturschutzbehörde bittet daher um Aufmerksamkeit der Mitbürger, um das sensible Gebiet nicht zu verunstalten oder Lebensräume zu gefährden.«

Zur Erhaltung dieses vielgestaltigen Gebietes ist die regelmäßige Pflege, manchmal auch der Einsatz mit schwerem Gerät, zum Beispiel zum Freilegen der Sandflächen, notwendig.


Bild: Stadt Oldenburg
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