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Haarentor

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Neue Ausstellung in der BBS Haarentor

03.03.2018 12:04 Uhr

Schüler schreiben zu Werken der Artothek Oldenburg

In der Cafeteria der Berufsbildenden Schulen (BBS) Haarentor eröffneten Schulleiter Diedrich Ahlfeld, Leiterin der Artothek Oldenburg Dr. Sabine Isensee und Lehrerin Elisabeth Drab am 28. Februar die Ausstellung „Erfahrung von Ferne und Fremdheit“ mit Werken der Artothek. Bis Ende Juni 2018 haben die Schülerinnen und Schüler der BBS Haarentor nun die Möglichkeit, sich kreativ den Kunstwerken zu nähern, indem sie Geschichten oder Gedichte schreiben.

Ausgewählt wurden acht Grafiken von international bekannten Künstlerinnen und Künstlern, die in ihren Werken vielschichtig das Thema Fremdheit aufzeigen. Zu sehen sind ungewöhnliche Orte und Landschaften sowie eigenwillige Tier- und Menschengestalten von Heike Kati Barath, Klaus Fußmann, Detlef Kappeler, Jens Lausen, Lucjan Mianowski, Andreas Nottebohm, Renate Sautermeister und Hendrik Tauché. „Die Ausstellung in der BBS weckt das Interesse am Unbekannten und lädt die Schülerinnen und Schüler zu einer spannenden Spurensuche ein, das Fremde zu ergründen und sprachlich in Worte zu fassen“, sagt Sabine Isensee.

Elisabeth Drab, die das Projekt zur kulturellen Bildung an der BBS koordiniert, ist über die gelungene Zusammenarbeit mit der Artothek erfreut und ergänzt: „In der Cafeteria besteht nun für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, über Kunst miteinander ins Gespräch zu kommen. So können die Schreibanlässe unabhängig vom Unterricht wahrgenommen oder von Lehrkräften in die Fächer Politik, Deutsch und Geschichte integriert werden.“ Nach der Ausstellung wählt Elisabeth Drab zusammen mit anderen Deutschlehrerinnen Gedichte und Geschichten aus, um sie in einer Online-Anthologie vorzustellen. Seit 2015 sind bereits fünf Textsammlungen begleitend zu den Ausstellungsprojekten entstanden.

Die Ausstellung in der Cafeteria der BBS Haarentor ist öffentlich und kann montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr besichtigt werden.
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Neue Wegweiser führen ins „Quartier Alte Fleiwa“

14.02.2018 20:40 Uhr

Technologie- und Dienstleistungsareal erhält eine einheitliche Dachmarke

Neue Wegweiser im Stadtgebiet führen in ein geschichtsträchtiges Areal im Haareneschviertel – ins „Quartier Alte Fleiwa“. Damit wird insbesondere auswärtigen Kunden und Besuchern, die Unternehmen und Einrichtungen im Quartier ansteuern möchten, die Orientierung im Stadtgebiet erleichtert.

Der Begriff „Quartier Alte Fleiwa“ ist als einheitliche Dachmarke für das gesamte Areal rund um die Industriestraße, Jägerstraße, Familie-Mechau-Straße, Fritz-Bock-Straße, den Escherweg, Am Schützenplatz und die Straße Alte Fleiwa zu sehen. Auch ein Logo gehört zur Dachmarke: es orientiert sich am quartiersprägenden Turm der Alten Fleischwarenfabrik – vielen Oldenburgerinnen und Oldenburgern noch als „Alte Fleiwa“ im Gedächtnis. Die Fabrik stand bis Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts in diesem Areal und ist ein Teil der Stadtgeschichte geblieben. Der Turm steht in neuer Funktion heute noch im Quartier und ist weithin sichtbar. Das Logo greift das Dach und die drei oberen Fenster auf. Farblich orientiert es sich an dem grünen Turmdach.

Nach dem Weggang der Alten Fleischwarenfabrik aus dem Quartier hatte die Stadt Oldenburg das Areal gekauft und zu einem modernen Technologie- und Dienstleistungsstandort entwickelt. Mehr als 40 Unternehmen und Institutionen haben sich mittlerweile im Quartier Alte Fleiwa angesiedelt. Rund 1.800 Arbeitsplätze sind in den Branchen Informationstechnologie, Energie und Verwaltung entstanden. Auch die Stadtverwaltung ist mit dem Technischen Rathaus, dem Gesundheitsamt, der Wirtschaftsförderung und weiteren städtischen Einheiten präsent.
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Waschbecken von Aktion Mensch

09.02.2018 19:55 Uhr

Kita-Kinder am Philosophenweg freuen sich über Unterstützung

von Frerk Hinrichs

Zähne putzen oder Händewaschen gehören zum Alltag in Kindertagesstätten der Diakonie. Am Philosophenweg können Kinder mit Beeinträchtigungen jetzt ein höhenverstellbares Waschbecken nutzen. Es lässt sich auf die Höhe von Rollstuhlfahrern einstellen. Aber auch andere Kinder stellen sich gern an das neue Becken. In der Kindertagesstätte der Diakonie werden Kinder ohne und mit unterschiedlichen Behinderungen betreut. Wenn man viel Seife nimmt, quillt der Schaum aus den Abflussöffnungen freut sich der kleine Junior. Zähneputzen gehört sonst eigentlich nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der Kinder, weiß Erzieherin Heidemarie Limbach. Deswegen haben wir am Philosophenweg ein Lied zum Zähneputzen. Damit macht es auch den drei- bis sechsjährigen Spaß. 2.500 Euro hat die Aktion Mensch der Kindertagesstätte für den Einbau genehmigt.
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