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Integration als Schwerpunktthema der Prävention

22.06.2017 20:16 Uhr

Bilanz des 22. Deutschen Präventionstags aus Oldenburger Perspektive

von Carsten Lienemann

Der Deutsche Präventionstag hat sich zu einem echten Großereignis entwickelt. Zur 22. Auflage am 19. und 20. Juni in Hannover hatten sich rund 3000 Besucher_innen aus dem In- und Ausland angemeldet, die 600 Expert_innen treffen, 192 Vorträge, Themenboxen und Projektspots hören konnten und 155 Infostände besucht haben. Der Präventionsrat Oldenburg (PRO) war mit insgesamt drei haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen vertreten. Unter dem Schwerpunktthema »Prävention und Integration« wurde ein dicht gepacktes Programm angeboten.

Am eigenen Messestand machte der PRO vor allem auf zwei seiner Erfolgsprojekte aufmerksam, die gemeinsam mit der VHS und der Ev.-Luth. Akademie inzwischen seit vier Jahren veranstalteten »Lebendigen Bibliothek« sowie den Arbeitskreis Religionen und dessen Erklärung zu Grundwerten und Religionsfreiheit. »Diese Wahl hat sich als goldrichtig erwiesen«, freut sich PRO-Geschäftsführerin Melanie Blinzler, »es haben sich zu beiden Themen viele interessante Gespräche und Austausche ergeben.«

Darüber hinaus war der PRO auch am benachbarten Stand des Verbunds kommunaler Präventionsräte im Nordwesten Niedersachsens (»PrimA«) beteiligt, der seine gemeinsame Kampagne zur Zivilcourage im Internet mit dem Schwerpunkt »PrimA-Challenge« vorstellte. Hier nutzten einige Besucher_innen auch die Möglichkeit, sich direkt am Stand an der Abstimmung über Verhaltensregeln im Internet zu beteiligen.

Über Vorteile und Synergien, die sich in einem Verbund kommunaler Präventionsräte für eine gemeinsame Kampagne ergeben, referierte Melanie Blinzler in einem Projektspot. Das Netzwerk »PrimA – Prävention im Nordwesten« hat bisher zwei Projekte nach diesem Prinzip durchgeführt. Dabei wird Informations- und Arbeitsmaterial von wenigen erarbeitet und an alle verteilt, während jeder einzelne Kooperationspartner nach eigenem Ermessen Veranstaltungen durchführen und Schwerpunkte legen kann. Damit werden die Aufgaben im Netzwerk arbeitsteilig übernommen, und die Ergebnisse stehen allen zur Verfügung.

Weiter nutzten die Vertreter_innen des PRO den Präventionstag zur Pflege bestehender und Aufnahme neuer Kontakte zu Praxis und Wissenschaft, zur Sammlung von Informationen, Projektideen und Material für die Arbeit in Oldenburg und selbstverständlich auch zur Fortbildung, soweit möglich, denn bei 192 Vorträgen an zwei Veranstaltungstagen musste man schon sehr gezielt auswählen.

Besonders beeindruckend war der Vortrag von Prof. Andreas Beelmann, Leiter des Instituts für Psychologie an der Universität Jena. Er stellte die Ergebnisse einer nicht-repräsentativen Befragung von syrischen Geflüchteten vor. Demnach wünscht sich ein großer Teil der Geflüchteten, in einer Demokratie zu leben, wobei die Vorstellung der Befragten von einer demokratischen Gesellschaft in einigen Punkten von den in unserer Verfassung festgelegten Bestimmungen abweicht. Das betrifft unter anderem das Rollenverständnis der Geschlechter, das Verhältnis von Staat und Religion und auch die Pressefreiheit. Die Frauen antworteten tendenziell konservativer als die Männer. Allerdings, so Beelmann, waren sie während der Befragung in männlicher Begleitung. Ob sie alleine anders geantwortet hätten, bleibt Spekulation.

Ebenfalls sehr interessant war ein Vortrag zum Thema Minderjährigen-Ehen. Die Sozialpsychologin Dr. Bettina Doering und die Juristin Isabell Plich sehen ein Problem darin, dass die Einzelfallprüfung mit der neuen Gesetzgebung abgeschafft wurde. Viele Ehen unter Minderjährigen seien geschlossen worden, um eine Flucht aus bedrohter Lage überhaupt möglich zu machen.

Der 23. Deutsche Präventionstag findet am 11. und 12. Juni 2018 in Dresden statt.

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Stadt Oldenburg legt Landschaftsrahmenplan vor

22.06.2017 20:08 Uhr

Stadtbaurätin Nießen: „Standardwerk für den Naturschutz im Stadtgebiet“

Natur und Landschaft der Stadt Oldenburg sind umfangreich untersucht und kartiert worden. Nach jahrelanger Arbeit liegt das umfangreiche Werk jetzt vor: der Landschaftsrahmenplan der Stadt ist fertiggestellt.

Der Landschaftsrahmenplan ist das Standardwerk für die untere Naturschutzbehörde der Stadt Oldenburg. Für dieses Werk ist die Natur und Landschaft im Stadtgebiet in weiten Bereichen neu erfasst worden. Darüber hinaus haben alle hier vorliegenden Daten aus Untersuchungen, Gutachten, Kartierungen, Beobachtungen, Zufallsfunden und so weiter, analoge wie digitale, dort Eingang gefunden.

Für Stadtbaurätin Gabriele Nießen ein wichtiger Beitrag zu einer lebenswerten Stadt:
„Wir gehören zu den wenigen Städten in Niedersachsen, die eine solche umfassende Aufstellung vorgenommen haben. Der Landschaftsrahmenplan beschreibt den gegenwärtigen Zustand von Natur und Landschaft in Oldenburg und ist für uns eine wichtige Grundlage weiterer Planungen.“

Geschaffen wurde ein umfassender Plan, der aus geordneten, ausgewerteten Daten Ziele und Handlungsanweisungen formuliert. Zweck des Landschaftsrahmenplans ist es, gemäß § 1 BNatSchG, die Natur und Landschaft in Oldenburg auf Grund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen zu schützen.

So sollen die biologische Vielfalt, die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft auf Dauer gesichert werden. Die Bewertung und Ausarbeitung der vorliegenden Daten erfolgte in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Oldenburg durch das Büro Moritz Umweltplanung.

Einige wenige Exemplare liegen gedruckt vor. Diese können gegen eine Gebühr von 100 Euro erworben werden.
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Jakob-Muth-Preis an AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ verliehen

22.06.2017 20:05 Uhr

Porträtfilm im Internet verfügbar

Am Mittwoch, 21. Juni, wurde der AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ der Jakob-Muth-Preis in Rostock verliehen. Als stadtweite Arbeitsgruppe wurde sie in diesem Jahr mit dem bundesweiten Preis für inklusive Schulen ausgezeichnet, der von der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, der Deutschen UNESCO-Kommission und der Bertelsmann Stiftung ausgeschrieben wird. Sozialdezernentin Dagmar Sachse und Prof. Dr. Holger Lindemann haben zusammen mit weiteren Vertreterinnen und Vertreter der AG den Preis in Anwesenheit von Verena Bentele, Birgit Hesse, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern, Britta Ernst, Ministerin für Schule und Berufsbildung in Schleswig-Holstein, sowie der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt entgegengenommen. Die Auszeichnung beinhaltet 5.000 Euro Preisgeld und die Möglichkeit einer individuellen Fortbildung.

Bereits im April war in Oldenburg Engelkes TV zu Gast, ein Filmteam aus Köln, das im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung ein Porträt der Arbeitsgemeinschaft und der inklusiven Arbeit an Schulen in Oldenburg gedreht hat. Der Film, der bei der Preisverleihung seine Premiere feierte, zeigt die Grundschule Krusenbusch und die Helene-Lange-Schule mit ihren Beiträgen zur Inklusion sowie ausführlich die Arbeit der AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“. Er ist in voller Länge zu sehen unter www.jakob-muth-preis.de.
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Noch Plätze frei bei Fahrrad-Exkursion

22.06.2017 20:02 Uhr

Themenführung zu Graf Anton Günther / Anmeldung bis zum 26. Juni

Die vom Stadtmuseum Oldenburg ursprünglich für heute geplante Exkursion „Graf Anton Günther – Radtour zum Tillyhügel“ wird aufgrund der Unwetter-Vorhersage auf nächsten Mittwoch, 28. Juni, verschoben. Da es freie Plätze gibt, besteht für Interessierte nun eine neue Chance, sich für die Teilnahme anzumelden.

Die Radtour zum Tillyhügel in Wardenburg zum Thema Graf Anton Günther dauert von 17 Uhr bis ca. 20 Uhr. Begleitet von Stadtführerin Christine Krahl erfahren die Teilnehmer Geschichtliches und Anekdoten rund um den letzten Oldenburger Grafen, dessen Todestag sich im Juni zum 350. Mal jährt. Eine große Lebensleistung von Anton Günther (1583 – 1667) war seine Friedenspolitik in kriegerischen Zeiten. Dank seines diplomatischen Geschicks (und seiner Pferdezucht) konnte er den kaiserlichen Feldherrn Tilly, nach dem der Hügel benannt ist, mit seinem Heer zum Rückzug bewegen.

Geradelt wir circa 25 km in gemütlichem Tempo, zum Teil auf unbefestigten Wegen. Treffpunkt ist die Lambertikirche gegenüber der Bremer Landesbank, Ziel die Cäcilienbrücke. Die Teilnahme kostet 12 Euro. Es wird um Anmeldung bis zum 26. Juni unter Telefon 0441 235-2886 (Mo.-Fr., 8-12 Uhr) oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de gebeten.
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Raub am Bahnhofsplatz

22.06.2017 20:00 Uhr

Zeugen gesucht

In der Nacht zu Donnerstag, 22. Juni, raubten zwei bislang unbekannte Täter gegen 04.10 Uhr einen 18-Jährigen am Bahnhofsplatz in Höhe der ehemaligen Hauptpost in Oldenburg aus.

Der 18-Jährige war auf dem Weg zum Bahnhof als zwei Unbekannte an ihn herantraten und ihm das Handy aus der Hand rissen. Das Opfer rannte daraufhin weg, wurde jedoch von den Tätern eingeholt und festgehalten. Sie entwendeten ihm dann noch die Geldbörse aus der Hosentasche und flüchteten anschließend. Der 18-Jährige blieb unverletzt.

Die Täter werden auf 17-18 Jahre alt geschätzt und hatten ein südländisches Aussehen. Beide sollen circa 170cm groß und schlank gewesen sein. Zur Bekleidung konnte angegeben werden, dass beide Täter dunkle Strickjacken trugen und einer zudem mit einer dunklen Cargohose bekleidet war.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen und/oder zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0441-7904115 zu melden.
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Oldenburg im Zeichen des Denkmalschutzes

22.06.2017 19:51 Uhr

Festveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals am 10. September

Oldenburg wird im September den bundesweiten Tag des offenen Denkmals ausrichten. Die Vorbereitungen für den Festakt laufen derzeit, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Stadt Oldenburg arbeiten dabei eng zusammen. Das Motto des Tages lautet „Macht und Pracht“. „Wir freuen uns sehr, mit der bundesweiten Eröffnung in Oldenburg zu Gast zu sein. Die Stadt zeichnet sich durch einen hohen Denkmalbestand aus, den sie bereits seit vielen Jahren der Öffentlichkeit überaus erfolgreich am Tag des offenen Denkmals präsentiert. Einige ihrer herausragenden Bauten können und konnten wir mit unseren Mitteln bei der Instandsetzung unterstützen“, so Dr. Ursula Schirmer, Pressesprecherin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Oldenburg bietet sich als Ausrichterstadt dabei an, denn es gibt insgesamt mehr als 2.500 Denkmale in der Stadt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat bislang die Instandsetzung von 13 dieser Denkmale mit rund einer halben Million Euro unterstützt.

„Einige besonders bedeutende Denkmale, voraussichtlich rund 30 bis 40, werden wir am 10. September der Öffentlichkeit vorstellen können“, freut sich Oldenburgs Stadtbaurätin Gabriele Nießen. „Unsere historische Bausubstanz, wie zum Beispiel klassizistische Hundehütten, Prachtbauten oder historische Park- und Wallanlagen, ist ein wesentlicher Beitrag zur großen Anziehungskraft unserer Stadt. Die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne macht Oldenburg zu einem lebenswerten Wohn- und Arbeitsort und damit auch zu einer touristischen Attraktion,“ erläutert Nießen.

Zahlreiche Denkmale geöffnet
Unter den Denkmalen, die Tür und Tor öffnen werden, sind beispielsweise das Degode-Haus, der Gertrudenfriedhof mit Mausoleum, die Alte Post und das Alte Rathaus, ebenso wie die Standorte des Landesmuseums im Schloss, Augusteum und Prinzenpalais. Außerdem können das Huntekraftwerk, die Eisenbahnrollklappbrücke und voraussichtlich auch der Alte Landtag besichtigt werden, der bereits im letzten Jahr zum 100. Jubiläum zahlreiche Interessierte anlockte. Führungen wird es beispielsweise auch durch mittelalterliche Kellergewölbe geben. Das vollständige Programm veröffentlicht die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im August im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Sonderkonzert beim Musikfest Bremen
Ein besonderes Highlight gibt es außerdem am Abend: Im Rahmen des Musikfests Bremen findet im Oldenburgischen Staatstheater um 18.30 Uhr ein Sonderkonzert zum Tag des offenen Denkmals statt. In der Benefiz-Konzertreihe „Grundton D“ des Deutschlandfunk präsentieren der Countertenor Valer Sabadus und das Barockensemble Nuovo Aspetto Arien und Instrumentalwerke von Antonio Caldara, Johann Georg Reutter und Francesco Bartolomeo Conti.

Oldenburg folgt auf Augsburg
Im vergangenen Jahr war die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Augsburg mit der bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals zu Gast. Dieser findet seit 1993 statt und verzeichnet regelmäßig hohe Besucherzahlen. Bis zu vier Millionen Menschen werden regelmäßig am bundesweiten Tag des offenen Denkmals gezählt. Allein im letzten Jahr waren mehr als 8.000 Objekte für die Besucherinnen und Besucher.
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Bürgerinnen und Bürger kommen zum Zuge

22.06.2017 19:48 Uhr

Eisenbahn-Bundesamt beteiligt Öffentlichkeit an Lärmaktionsplan

Das Eisenbahn-Bundesamt hat mit der Erstellung eines Lärmaktionsplans für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes begonnen. Betroffen ist auch Oldenburg – allerdings steht dabei laut Eisenbahn-Bundesamt nur die Strecke Oldenburg-Bremen im Fokus. Als Haupteisenbahnstrecke ist ein Schienenweg mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Zügen pro Jahr definiert.

Ab sofort ist dazu unter der Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de eine Informationsplattform des Eisenbahn-Bundesamtes im Internet erreichbar. Am 30. Juni dieses Jahres beginnt die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Bis zum 25. August 2017 haben Bürgerinnen und Bürger dann die Gelegenheit, Anregungen und Bedenken vorzubringen. Grundlage für die Erarbeitung des Lärmaktionsplanes sind Lärmkartierungen, die das Eisenbahn-Bundesamt Ende Juni veröffentlichen will.

So läuft das weitere Verfahren ab: Mitmachen kann man entweder online oder per Post. Im Internet wird die Anwendung zur aktiven Beteiligung rechtzeitig zum Start der Öffentlichkeitsbeteiligungsphase zusätzlich zum Informationsangebot unter www.laermaktionsplanung-schiene.de freigeschaltet. Alternativ können Beteiligungen auch per Post an die Adresse Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 601230 in 14412 Potsdam geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann vom 30. Juni an über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über obenstehende Adresse angefordert werden.

Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung fließen zusammen mit der Lärmkartierung sowie bereits vorhandenen und geplanten Maßnahmen des Bundes zur Lärmminderung im Schienenverkehr in den Lärmaktionsplan Teil A ein. Daran wird die 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung vom 24. Januar bis zum 7. März 2018 anschließen. Hier besteht die Möglichkeit einer Rückmeldung zum Lärmaktionsplan Teil A. Die Ergebnisse münden in den Lärmaktionsplan Teil B, der Mitte 2018 vorliegen soll.

Das Eisenbahn-Bundesamt erstellt alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken. Ziel ist die Regelung von Lärmproblemen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de. Fragen können an das Eisenbahn-Bundesamt per E-Mail unter lap@eba.bund.de oder per Post mit dem Stichwort „Lärmaktionsplanung“ an die Zentrale in Bonn (Heinemannstraße 6, 53175 Bonn) gerichtet werden.
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Noch freie Plätze: Ferienpass bringt Abwechslung in die Sommerferien

22.06.2017 18:58 Uhr
Bei der Ferienpassaktion der Stadt Oldenburg sind noch freie Plätze für die verschiedensten Aktionen verfügbar: Ob Tagesfahrten in Freizeitparks oder Sport,- Kreativ- und Musikangebote – für jeden Geschmack ist noch etwas dabei. Eingesehen werden können die freien Plätze unter www.ferienpass.eu/oldenburg.

Kostenfreie Angebote können telefonisch unter 0441 235-80 gebucht werden, kostenpflichtige Aktionen müssen bar im Kinder- und Jugendbüro, von-Finckh-Straße 1, bezahlt werden. Buchbar sind alle Angebote nur mit einem Ferienpass, der ebenfalls zu den Öffnungszeiten dort vor Ort gekauft werden kann: montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13.30 bis 15.30 Uhr. Die Ferienpass-Aktion läuft während der ganzen Sommerferien vom 22. Juni bis 2. August.
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Sommeraktion auf den Kinderseiten

22.06.2017 18:51 Uhr

Witzige Wasserspiele, sommerliche Rezepte und coole Verlosung

Endlich Sommerferien! Das bedeutet für die Oldenburger Kinder: Sechs Wochen lang keine Schule, dafür warme Sonnenstrahlen, kühles Wasser und jede Menge Action. Die Kinderredaktion der Stadt Oldenburg startet auf www.kinder.oldenburg.de wieder eine super Sommeraktion: Für große und kleine Zuhause-Urlauber gibt es leckere Rezepte, spannende Spielideen für Sonnen- und Regentage, witzige Wasserspiele und Veranstaltungstipps einiger Freizeitstätten. Beim Sommer-Memory im Oldenburg-Gewand sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen gefragt. Besonderes Highlight ist in diesem Jahr wieder die Sommer-Verlosung: Gemeinsam mit vier Partnern gibt es tolle Preise für Kinder zu gewinnen. Einsendeschluss für die Verlosung ist Montag, 17. Juli 2017.

Sommer-Verlosung: Freibad, Kino, Wasserski
Dank der Unterstützung durch den Beachclub Nethen, das Cinemaxx Oldenburg, das Dschungelboot und das OLantis Huntebad sind attraktive Preise zusammen gekommen, die in den ersten drei Sommerferien-Wochen verlost werden. Alle Preise wurden für die Sommer-Verlosung kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das wird verlost:

• Tageskarten für Wasserski/Wakeboarden inkl. Ausrüstung im Beachclub Nethen • Freikarten für den Beachclub Nethen
• Saisonkarten für den Beachclub Nethen
• Freikarten für das Cinemaxx Oldenburg
• Kinder-Freikarten für das Dschungelboot Oldenburg
• Kinder-Tageskarten für die OLantis Erlebniswelt
• Familien-Tageskarten für die OLantis Erlebniswelt

Die Sommeraktion 2017 auf den Kinderseiten ist ab sofort bis zum 2. August unter www.kinder.oldenburg.de zu sehen.
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Kindern ein Zuhause geben

22.06.2017 18:40 Uhr

Vorbereitungsseminar für Pflegeeltern

Im nächsten Vorbereitungsseminar für Pflegeeltern gibt es noch freie Plätze. Das dreitägige Seminar findet vom 11. bis 13. September statt. Es richtet sich an Paare und Alleinstehende, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Pflegekind aufzunehmen. Die Teilnehmenden erhalten neben fachlichen Informationen die Möglichkeit, sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Vorhaben, Pflegefamilie zu werden, auseinanderzusetzen. „Wir bekommen von den Seminarteilnehmern sehr positive Rückmeldungen“, berichtet Meike Bruns, Bereichsleitung des Pflegekinderdienstes der Stadt Oldenburg. „Der Seminarbesuch dient den Familien als Entscheidungshilfe, sie können im geschützten Rahmen mit einer unabhängigen Referentin alle ihre Fragen erörtern und überprüfen, ob die Aufgabe, ein Pflegekind zu betreuen, zu ihnen passt.“

Der Pflegekinderdienst sucht laufend Familien, die Freude am Zusammenleben mit Kindern haben und sich für ein Pflegekind engagieren wollen. Die Anmeldung für das Seminar erfolgt nach einem Informationsgespräch im Pflegekinderdienst. Nähere Auskünfte dazu gibt Meike Bruns unter Telefon 0441 235-3653.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/pflegekinderdienst und www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung
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Bürgerforum in Oldenburg – Mitreden über Europa

22.06.2017 18:27 Uhr

Bürgerinnen und Bürger fragen – Europaabgeordnete antworten!

Freitag, 23. Juni 2017, 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr, Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg

Noch nie waren innenpolitische Debatten in Deutschland so geprägt von Themen, die vom Europäischen Parlament mitentschieden werden. Die vielen Flüchtlinge, die vor Bürgerkrieg und Terrorismus aus ihrer Heimat fliehen müssen, beschäftigen Politik und Gesellschaft auf allen Ebenen und stellen die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten vor große Herausforderungen. Weitere wichtige und aktuelle Themen sind beispielsweise der Brexit.

Das Bürgerforum „Mitreden über Europa“ des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland bietet ein Forum für diese und andere Fragen rund um die Europäische Union.

In Oldenburg stellen sich die Europaabgeordneten David McAllister (CDU), Tiemo Wölken (SPD), Prof. Dr. Bernd Lucke (LKR) und Prof. Dr. Gunilla Budde, Professorin für deutsche und europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Moderiert wird das Bürgerforum von Carola Schede vom NDR.

Zu Beginn der Veranstaltung werden Bürgermeisterin Christine Wolff sowie Frank Piplat, Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland, die Gäste begrüßen.

Anders als bei einer klassischen Podiumsdiskussion steht beim Bürgerforum "Mitreden über Europa" der Dialog zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den Podiumsgästen im Vordergrund. Fragen können auch über den Hashtag #MitredenEU in die Diskussion eingebracht werden.

Im Anschluss an die Diskussion findet ein Empfang statt, zu dem auch europäische Projekte und Organisationen aus der Region ihre Arbeiten vorstellen werden. Der Eintritt ist frei.
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Seniorenbegleiter dringend gesucht

17.06.2017 20:52 Uhr

„Ehrenamtliche Seniorenbegleitung“ erstmals ein Abendkurs

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg sucht für ältere Menschen im Stadtgebiet dringend ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen und -begleiter, die älteren Menschen ihre Zeit schenken möchten, gemeinsam etwas mit ihnen unternehmen möchten oder Zeit für ein Gespräch oder Spaziergänge haben.

Ein kostenfreier Schulungskurs als Vorbereitung für die Aufgabe der ehrenamtlichen Seniorenbegleitung findet ab August auch erstmals abends statt. „Berufstätigen, die bisher den Kurs ‚Freiwillige Seniorenbegleitung‘ nicht belegen konnten, bieten wir in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung e.V. und der Katholischen Erwachsenenbildung e.V. eine Möglichkeit an, den Kurs außerhalb ihrer Arbeitszeiten zu besuchen“, so Dagmar Bunge-Köpping vom Seniorenstützpunkt.

Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer befassen sich unter anderem mit Gesprächsführung, Kommunikation, Altersbildern, Biographiearbeit, Beschäftigungsmöglichkeiten, Alterserkrankungen, Reflektion der eigenen Motivation und Versicherungsrecht im Ehrenamt. Die Fortbildung umfasst 50 Stunden Theorie und 20 Stunden Praxis. Sie ist ein Kooperationsprojekt des Senioren- und Pflegestützpunktes Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg, der Evangelischen Erwachsenenbildung e.V. und der Katholischen Erwachsenenbildung e.V.

Für Anmeldungen und Auskunft zu den Kursen ab August stehen die Mitarbeiterinnen des Senioren-und Pflegestützpunktes telefonisch unter 0441 235-3880 oder persönlich in der Straßburger Straße 8/Ecke Karlstraße zur Verfügung, in der Zeit von montags bis freitags, 10 bis 13 Uhr, sowie donnerstags, 14 bis 17 Uhr.
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Nachtarbeit an Straßenbelägen kurz vor dem Abschluss

17.06.2017 20:38 Uhr

Im Juli beginnen umfangreiche Straßenunterhaltungsarbeiten

Nachtarbeit an Straßenbelägen kurz vor dem Abschluss In den kommenden Tagen wird die Stadt die nächtlichen Arbeiten an einigen Straßenabschnitten beenden. Auf Hauptverkehrsstraßen werden die Arbeiten überwiegend nachts ausgeführt, weil diese wegen der hohen Verkehrsbelastung tagsüber nicht gesperrt werden können.

Es werden – zeitweise lärmintensive – Asphaltinstandsetzungsarbeiten durchgeführt, bei der Rissesanierung kommt eine spezielle Rissfräse zum Einsatz. Diese Arbeiten sind für den Erhalt der Straßen allerdings unumgänglich. Die Stadt bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für den Lärm.

Die Nachtarbeiten erfolgen im Zeitraum von Mittwoch, 14. Juni, bis Freitag, 16. Juni. Weitere Nachtarbeiten sind nicht geplant.

1. Rissesanierung: Alexanderstraße: Von-Finckh-Straße bis Am Alexanderhaus.

2. Aufbringung eines Dünnschichtbelages: Nadorster Straße von Ammergaustraße bis Wilhelmshavener Heerstraße.

Die anstehenden Sommerferien – und damit eine relativ verkehrsarme Zeit – nutzt die Stadt, um ab Sonntag, 2. Juli, in großem Umfang Straßenunterhaltungsarbeiten auszuführen. Die Arbeiten erfolgen unter laufendem Verkehr. Für die Versiegelung der Straßendecken wird ein spezieller Dünnschichtbelag aufgebracht. Hierbei werden die bereits vorbehandelten Flächen mit einer Bitumenemulsion besprüht und sofort mit einem Splitt abgestreut. Der Splitt wird anschließend durch den laufenden Verkehr verfestigt. Die Beseitigung des überschüssigen Splitts erfolgt nach etwa zwei Wochen mit Kehrmaschinen. Danach wird die Straßenmarkierung neu aufgebracht.


In folgenden Straßen werden die Arbeiten stattfinden:

1. Alexanderstraße: Von-Finckh-Straße bis Am Alexanderhaus
2. Melkbrink: Alexanderstraße bis Rauhehorst
3. Jägerstraße: Friedhofsweg bis Schützenweg
4. Infanterieweg: Schützenweg bis Artillerieweg
5. Pophankenweg: Artillerieweg bis Ammerländer Heerstraße
6. Rauhehorst: Melkbrink bis Brookweg
7. Brookweg: Rauhehorst bis Alexanderstraße
8. Mittelweg: Brookweg bis Babenend
9. Quendelstraße: Mittelkamp bis Rauhehorst
10. Nadorster Straße: Ammergaustraße bis Wilhelmshavener Heerstraße
11. Scheideweg: Schulweg bis Weißenmoorstraße
12. Mühlenhofsweg: Rennplatzstraße bis Hochheider Weg
13. Etzhorner Weg: Haseler Weg bis Ekernstraße
14. Rennplatzstraße: Nadorster Straße bis Butjadinger Straße
15. Butjadinger Straße: Dreschkamp bis Ekernstraße
16. Lambertistraße: Alexanderstraße bis Ekernstraße
17. Großer Kuhlenweg: Donnerschweer Straße bis Ostlandstraße
18. Ammergaustraße: Donnerschweer Straße bis Nadorster Straße

Mit diesen Unterhaltungsmaßnahmen wird die Befahrbarkeit verbessert und die Lebensdauer der Straßen verlängert. Die Verkehrsteilnehmer und besonders die Motorradfahrer werden um besondere Vorsicht gebeten, da die mit Splitt bestreuten Straßen vorübergehend sehr rutschig sind. Eine entsprechende Beschilderung wird aufgestellt.
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Stadt Oldenburg richtet Welcome Center ein

17.06.2017 20:21 Uhr

OB Krogmann: „Wichtige Ergänzung unseres Dienstleistungsangebots“

Als weitere Säule im Rahmen der Fachkräfte-Initiative eröffnet die Stadt Oldenburg am 1. September am Standort Pferdemarkt 14 ein Welcome Center. Das Welcome Center soll Neubürgerinnen und Neubürgern, die Oldenburg als Lebens- und Arbeitsort auswählen, als zentrale Anlaufstelle dienen. Damit geht die Stadt einmal mehr einen Schritt voran, um Wirtschaftsunternehmen und Institutionen in der Region bei der Deckung des Fachkräftebedarfes zu unterstützen und so deren Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

„Das Welcome Center ist eine wichtige Ergänzung bereits bestehender Angebote und ein weiterer Baustein einer dienstleistungsorientierten Verwaltung“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Das Welcome Center kann dabei wertvolle Impulse setzen: „Neubürger sollen eine umfassende Betreuung bekommen, sich schnell zurechtfinden und bestenfalls natürlich dauerhaft in Oldenburg bleiben“, so Krogmann weiter. Dies ist im Wettbewerb der Standorte zunehmend von Bedeutung, letztlich konkurriert Oldenburg mit zahlreichen anderen Wirtschaftszentren um die gleichen Bewerberinnen und Bewerber. Das Welcome Center wird eng zusammenarbeiten mit der Service-Stelle für Oldenburger Arbeitgeber im Amt für Wirtschaftsförderung, welche bereits seit April 2016 im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Unternehmerinnen und Unternehmer berät und unterstützt.

In der täglichen Arbeit bündelt das Welcome Center künftig die Angebote der stadtweiten Fachstellen und erfüllt eine Lotsenfunktion. Die Mitarbeiter werden in- und ausländische Neubürger in den Bereich „Ankommen“, „Leben“ sowie „Arbeiten und Studieren in Oldenburg“ passgenau beraten können. Damit steht die Eröffnung des Welcome Centers für einen weiteren Baustein im Sinne der gelebten Willkommenskultur der Stadt Oldenburg. Neubürgern wird mit einer gezielten Vorbereitung auf weitere Termine, Vermittlung von Ansprechpartnern und Hilfestellungen, zum Beispiel bei der Antragsstellung, ein umfangreiches Servicepaket geboten.

Das Leistungsportfolio des Welcome Center ist eine Ergänzung bereits vorhandener Angebote. Die Einrichtung am Standort Pferdemarkt gewährleistet eine enge Kooperation mit den publikumsintensiven Dienststellen der Verwaltung insbesondere im Bürger- und Ordnungsamt. Neben der Kooperation mit stadtinternen Partnern wird der Schwerpunkt im weiteren Prozess aber auch auf der Vernetzung mit externen Akteuren, wie beispielsweise der Universität Oldenburg, der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter, dem Verein „pro:connect“, der IHK und HWK sowie der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH liegen.

Ab dem 1. September steht im Welcome Center Janine Schellberg als Ansprechpartnerin zur Verfügung. In der derzeitigen Aufbau- und Planungsphase erfolgten die Konzipierung des Projekts, eine Analyse des bestehenden Angebots und erste Schritte im Bereich der Netzwerkarbeit. Bis zur Eröffnung liegt der Fokus auf der Gestaltung des Internetauftritts, weiteren Marketingmaßnahmen und dem Ausbau der Netzwerkarbeit.

Kontakt
Stadt Oldenburg, Bürger- und Ordnungsamt, Welcome Center, Pferdemarkt 14
Janine Schellberg, Telefon: 0441 235-2991,e-mail: welcome@stadt-oldenburg.de
Allgemeine Anfragen an die Stadt Oldenburg bitte an das ServiceCenter, Telefon 0441 235-4444.
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Fluchtmuseum e. V. lässt im Bus vortragen

15.06.2017 00:19 Uhr

Majed Abusalama und Ronnie Barkan sprechen über »Palästinas Leiden und wie die Ungerechtigkeit gestoppt werden kann«

von Carsten Lienemann

Darauf muss man erst einmal kommen. Die Stadtverwaltung zieht die Zusage für die Veranstaltung des Vereins Fluchtmuseum e. V. für den 12. Juni im PFL wieder zurück, und der 1. Vorsitzende Ulrich Hartig lädt nicht etwa die Referenten und alle Interessierten wieder aus, sondern mietet einen Bus als im Notfall sogar fahrbereiten Veranstaltungsraum. Um den nicht an einem konstruktiven Dialog interessierten Menschen in der Stadt möglichst wenig Gelegenheit zu geben, auch diesen genialen Schachzug zu torpedieren, wurden Informationen dazu nur sehr gezielt und häppchenweise herausgegeben. Dennoch war der Vortrag so gut besucht, dass gar nicht alle Platz finden konnten.

Die Veranstaltungsgegner_innen hatten sich vorab und vergeblich vor dem PFL eingefunden. Sie kamen später zum Pferdemarkt, beschränkten sich unter Polizeibeobachtung aber darauf, Transparente hochzuhalten, auf denen u. a. »für eine solidarische Gesellschaft« und »gegen Antisemitismus« zu lesen war – alles Werte, für die sich auch die Personen aussprechen würden, die im Bus saßen. Die beiden Referenten haben es jedenfalls in aller Deutlichkeit getan. Beide sprachen englisch, die Vorträge wurden von Christoph Glanz übersetzt.

Ronnie Barkan, der eine Referent, ist ein israelischer Aktivist, Wehrdienstverweigerer und Mitbegründer von »Boycott from Within«, einer Gruppe von Israelis, die den BDS-Aufruf der Palästinenser_innen unterstützt.

Barkan führte sehr anschaulich aus, warum die Palästinenser_innen nach Ansicht der BDS-Aktivist_innen im Staat Israel nicht gleichberechtigt sind. »Meine offizielle Nationalität lautet ›jüdisch‹, die meines Nachbarn ›arabisch‹. Eine israelische Nationalität gibt es nicht. Von der Gründung des israelischen Staates an ging es darum, meiner ethnischen Gruppierung Privilegien zu verleihen und anderen Bevölkerungsgruppen Rechte und Privilegien zu nehmen. Eine Israelischen Nationalität widerspricht laut dem höchsten israelischen Gerichtshof dem Charakter des Staates Israel. Eine isrealische Nationalität oder Verfassung wäre aber die Basis für Gleichberechtigung aller israelischen Bürger«, sagt Barkan.

Der UN-Teilungsplan habe den Juden, die vor der Staatsgründung Israels etwa 30% der Bevölkerung ausgemacht und ca 10% des Landes besessen hätten, mehr als die Hälfte des Staatsgebietes zugesprochen. Die Palästinenser hätten diesen Plan nie anerkannt, aber auch die Zionisten seien damit nie zufrieden gewesen. Ihr Ziel sei eine eigene Mehrheit gewesen, und dazu hätten sie als erstes die indigene Bevölkerung vertrieben und ihnen keine Rückkehrerlaubnis gegeben. Die Übriggebliebenen hätten nicht die gleichen Rechte wie die jüdischen Staatsbürger, so Barkan weiter.

»Weil sich seit 1948 daran nichts Wesentliches geändert hatte, hat die palästinensische Zivilgesellschaft 2005 schließlich zur BDS-Kampagne (Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen) aufgerufen. Über 170 Organisationen aus jedem Bereich der palästinensischen Zivilgesellschaft haben diesen Aufruf unterschrieben. Der Aufruf fordert von Israel die Einhaltung von internationalem Recht und der Menschenrechtskonvention. Und die Weltgemeinschaft ist aufgerufen, Druck auf den Staat Israel auszuüben, bis er diesen Verplichtungen nachkommt.«

Im Kern stellt der BDS-Aufruf drei Hauptforderungen an den Staat Israel: 1. Ein Ende der militärischen Besatzung der Gebiete von 1967, 2. das Zugeständnis gleicher Rechte für alle Bürger_innen Israels, 3. das Rückkehrrecht für alle, die seit 1948 aus Palästina vertrieben wurden.

»Im gleichen Sinne, wie das Südafrika in Zeiten der Apartheid ein ›weißer‹ Staat war, ist Israel ein ›jüdischer‹ Staat«, meint Barkan.


Majed Absualama, der zweite Referent, stammt aus Gaza. Er hat internationale und deutsche Politik studiert. »Es geht um Freiheit, Gerechtigkeit, Würde und Gleichheit.«
Israel habe gerade den Bau von mehr als 3000 weiteren Wohneinheiten in der Westbank beschlossen, so Absualama. Die Siedler verfügten jederzeit über Strom und sauberes Wasser. Ein Kind, dass 2006 in Gaza geboren worden sei, habe Massaker erlebt, Kriegsflugzeuge gesehen, aber nie mit sauberem Wasser duschen können und kenne keinen kompletten Tag mit elektrischem Strom. »Was für ein Bild formt sich in so einem Menschen?«, fragt Absualama.
Die Palästinenser hätten in Ihrer Verzweiflung zu BDS aufgerufen. »Aber wir sind nicht gegen Juden und werden es nie sein. Juden, Palästinenser, Christen haben lange Zeit in Frieden zusammen gelebt. Es geht nicht um eine Atacke gegen jüdische Menschen gleich welcher Art, sondern es geht um Menschenrechte«, so Absualama. »Es geht letztlich darum, dass wir alle die gleichen Rechte haben. Oder, wie Ronnie sagt, wenn wir alle priviligiert wären, dann ginge es uns allen gut«.

Zu dem Vorwurf, die BDS-Kampagne würde Israel das Existenzrecht absprechen, sagt Ronnie Barkan, Israel könne nur legitim sein, wenn es die Rechte aller Menschen im Land anerkenne. »Wir fordern Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit für alle Töchter und Söhne des Landes. Der Staat Israel ist genau so wenig legitim, wie es der südafrikanische Apartheids-Staat war. Aber wir rufen nicht zur Zerstörung des Staates auf, sondern fordern das Ende eines kriminellen Regimes und die Errichtung eines wirklich demokratischen Regimes an seiner Stelle.«

Majed Absualama ergänzt: »Wir haben diesen Aufruf an die internationale Gemeinschaft gerichtet, weil wir glauben, dass die Situation einer Lösung bedarf. Die Zionisten betrachten sich als die Besitzer des ›Versprochenen Landes‹. Aber jedes Volk ist auserwählt, und jedes Land ist ein versprochenes Land. Wir können nicht in einem Land leben, in dem es faktisch eine Über- und Untermenschensituation gibt. Uns geht es aber um eine Situation, die für alle Menschen gut ist. Wenn das Unrecht zu groß wird, kann es nicht fortdauern, und der Staat Israel wird sich selbst zerstören, so wie der Apartheids-Staat Südafrika sich selbst zerstört hat.«

Antisemitisch sei die BDS-Kampagne keineswegs, betont Barkan: »Die Rechte aller Menschen im Land sollen respektiert werden, dabei stehen naheliegenderweise die im Fokus, denen diese Rechte nicht zugestanden werden. Wenn der BDS antisemitisch ist, gilt das auch für das internationale Recht. Außerdem schließen sich viele Juden weltweit diesen Forderungen an. Letztlich geht es um Menschenrechte.«

Aber wie die Lösung aussehen kann, wissen auch Barkan und Absualama zumindest heute noch nicht. »Wir haben keine Lösung. Unsere Lösung besteht aus Gleichheit, Freiheit, Würde und Gleichberechtigung für alle Menschen. Aber wir müssen über Lösungen diskutieren«, sagt Absualama, und Barkan fügt an: »Ich hoffe, dass es einen Staat geben wird, in dem wir alle gemeinsam leben können. Das hat es schließlich schon gegeben in Palästina, warum sollte es nicht wieder gehen?«

Übersetzer und Gast Christoph Glanz war sehr zufrieden, dass die zunächst abgesagte Veranstaltung gerettet werden konnte. »Es waren unter den gegebenen Umständen viele Zuhörer_innen da, und ich freue mich ganz besonders, dass auch die in Oldenburg lebenden Palästinenser_innen gekommen sind und ihr Interesse bekundet haben.

Auch Veranstalter Ulrich Hartig war mit dem Verlauf des Abends zufrieden. »Es war wichtig, dass dieser Doppelvortrag stattfinden konnte und wir eine offene Diskussion über das Thema führen können. Außerdem haben wir auch der Verwaltung und einigen Lokalpolitiker_innen gezeigt, dass sie ihre Position vielleicht mal überdenken sollten.«
Nicht ganz so glücklich war Hartig über das Verhalten einiger junger Palästinenser vor dem Bus, die Flaggen präsentierten und versuchten, die Veranstaltungsgegner zu provozieren. Glücklicherweise ließ sich niemand provozieren, und alles blieb friedlich. Das wäre doch ein Anfang.

Die Veranstaltung wurde komplett auf Video dokumentiert. Sobald die Bearbeitung abgeschlossen ist und die fertige Zusammenfassung online verfügbar ist, werden wir Internetadresse hier veröffentlichen.
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Moderne Schnitzeljagd zu Oldenburgs Klimaschätzen

15.06.2017 00:15 Uhr

Stadt stellt neue Geocaching-Tour vor

Mit der neuen städtischen Geocaching-Tour „Klimaschätze in Oldenburg“ unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann gibt es in Oldenburg ab sofort eine moderne Schnitzeljagd, die markante Klimaprojekte innerhalb der Stadt zeigt.

„Strom aus erneuerbaren Quellen, innovative Mobilitätskonzepte, zukunftsfähige Konsumalternativen: In Oldenburg gibt es viele gute Beispiele für mehr Klimaschutz. Mit der vom Fachdienst Um-weltmanagement entwickelten Idee, acht Oldenburger Klimaschätze zu einer spannenden Geo-caching-Route zusammenzufassen, vermitteln wir einmal auf ganz neue Weise spannende Informa-tionen über Energie und Klimaschutz in unserer Stadt“, erklärt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Geocaching ist frei übersetzt eine digitale Schatzsuche, bei der kleine „Schätze“ versteckt werden, deren Koordinaten veröffentlicht werden. Mitspielerinnen und Mitspieler können dann per Smart-phone oder GPS-Gerät diese sogenannten Geocaches suchen und sich in dem dort hinterlegten Logbuch als Finder eintragen.

Klimaschätze in Oldenburg
Die ausgewählten Klimaschätze der Oldenburger Tour stehen exemplarisch für den klimafreundlichen Umgang mit Ressourcen und eine zukunftsfähige Lebensweise. So reicht das Spektrum von Orten der erneuerbaren Energien wie dem Solarpark am Fliegerhorst über Angebote zu nachhaltiger Mobilität mit E-Tankstellen und Car-Sharing bis hin zur ehemaligen Zentraldeponie Oldenburgs, dem Utkiek. Die dort versteckten Geocaches sind interaktiv und können von den Schatzsuchern mit Einsatz und Spürsinn gehoben werden. Einer dieser Klimaschätze befindet sich im neuen Wohnquartier am Stadthafen und repräsentiert die dort verwendete innovative Wärmerückgewinnung aus Abwasser. Für dieses Projekt ist die Stadt Oldenburg im Jahr 2016 mit Partnern als „Niedersächsische Klimakommune“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preisgeld dieses Wettbewerbs hat die Stadt die Geocaching-Tour realisiert und damit ein lebendiges Angebot geschaffen, das interessante Klimaschutzprojekte öffentlich in den Fokus rückt und den Klimaschutzgedanken in die Freizeit trägt.

Die Klimaschätze können einzeln oder als Tour gesucht werden und richten sich an Bürgerinnen und Bürger, an die Geocacher-Community, an Touristen sowie mit einem Zusatzangebot an Oldenburger Schulen und Jugendherbergsgäste.

„Wir freuen uns über das neue Angebot als Erweiterung der lokalen Freizeitmöglichkeiten“, sagt Silke Fennemann von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH. Eine kostenlose Klimaschätze-Broschüre mit einer genauen Beschreibung der Caches gibt es bei der Tourist-Info in der Oldenburger Innenstadt, wo auch einzelne GPS-Geräte ausgeliehen werden können. Wer alle acht Klimaschätze gehoben hat, kann noch einen zusätzlichen Bonuscache öffnen und schließlich die limitierte Oldenburger „Geocoin“, die es in drei verschiedenen Versionen gibt, bei der Tourist-Info erwerben. Diese Münze kann digital registriert und als Wanderobjekt durch die Caches dieser Welt geschickt werden oder als begehrtes Sammlerstück an die Oldenburger Klimaschätze erinnern. Weitere Informationen zur Geocaching-Tour gibt es unter www.oldenburg.de/klimaschaetze. Geocacher können sich online unter www.geocaching.com für weltweiten Austausch registrieren.
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Ein Örtchen für alle, aber nicht für jeden

15.06.2017 00:12 Uhr

Erste „Toilette für alle“ eröffnet – Angebot im Schlauen Haus einzigartig in Norddeutschland

Über dieses stille Örtchen darf gerne laut geredet werden: Oldenburgs Sozialdezernentin Dagmar Sachse und die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen, Petra Wontorra, haben am Mittwoch im Schlauen Haus (Schloßplatz 16) eine „Toilette für alle“ vorgestellt. Das neue Angebot richtet sich an Menschen mit schweren, mehrfachen und altersbedingten Beeinträchtigungen. In der „Toilette für alle“ – die erste ihrer Art in Norddeutschland – finden Betroffene und ihre Pflegepersonen alles, was sie für die persönliche Hygiene brauchen: Die Toilettenräume sind groß genug, um auch mit einem Elektrorollstuhl oder Liegendrollstuhl zu rangieren. Es gibt eine Liege sowie einen Personen-Lifter, der es Angehörigen oder Assistenzkräften ohne großen Kraftaufwand ermöglicht, einen Menschen mit Schwerbehinderung aus dem Rollstuhl auf die Liege heben und zu versorgen.

„Die ,Toilette für alle‘ ist ein Leuchtturmprojekt, nicht nur für die Stadt Oldenburg, sondern auch die gesamte Region“, betont Dagmar Sachse. Für Menschen mit zum Teil schweren Behinderungen sei es immer wieder schwierig, eine nach ihren Bedürfnissen eingerichtete Toilette im öffentlichen Raum zu finden. „Hier ist die ,Toilette für alle‘ ein Meilenstein, der es noch mehr Menschen ermöglichen wird, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Wir streben an, im ganzen Stadtgebiet verteilt weitere ‚Toiletten für alle‘ entstehen zu lassen“, kündigt die Sozialdezernentin an.

„Teilhabe für alle erfordert Toiletten, die auch von Menschen mit komplexen Behinderungen genutzt werden können: mit Liege und Transfermöglichkeiten“, erläutert Petra Wontorra, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. „Es ist ein echtes Bedürfnis, im doppelten Sinne: Niemand will, aber auch niemand soll auf dem Fußboden liegen müssen, wenn eine Inkontinenzeinlage gewechselt wird. Das ist menschenunwürdig. Inklusion ohne Toiletten für alle? Nein, im Gegenteil, wir brauchen viel mehr davon!“

Bei der Suche nach einem geeigneten Standort hatte sich die Fachstelle Inklusion der Stadt Oldenburg für das Schlaue Haus entschieden – ausschlaggebend waren die zentrale Lage, die gute Zugänglichkeit und die Mitnutzung durch die Oldenburger Tourismus und Marketing GmbH (OTM). An der Auswahl waren auch die Stiftung „Leben pur“ aus München sowie der Oldenburger Behindertenbeirat und die Seniorenvertretung beteiligt gewesen. Die Stiftung setzt sich bundesweit dafür ein, dass an allen öffentlichen Orten „Toiletten für alle“ entstehen. „Wir verstehen das Oldenburger Projekt als wegweisend für viele weitere Anlagen dieser Art, die im Norden hoffentlich bald entstehen werden“, erklärt David Offenwanger vom Wissenschafts- und Kompetenzzentrum der Stiftung „Leben pur“.

Die bestehende rollstuhlgerechte, barrierefrei zugängliche Toilette im Schlauen Haus musste nur umgebaut werden. Die Kosten für den Umbau in Höhe von 11.500 Euro sowie für Beschaffung und Einbau der Liege wurden von der Stadt Oldenburg aus Mitteln des Preisgeldes aus dem Niedersächsischen Modellvorhaben zur Stärkung der Inklusion auf der örtlichen Ebene (2014) finanziert. „Wir freuen uns über die schnelle und unkomplizierte Lösung“, sagt Richard-Balthasar von Busse, Geschäftsführer des Schlauen Hauses.

Die „Toilette für alle“ ist während der Öffnungszeiten des Schlauen Hauses/ OTM (Montag bis Freitag von 9.30 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr) sowie bei Abendveranstaltungen zugänglich. Für die Nutzung des Personen-Lifters ist es notwendig, das persönliche Lifter-Tuch mitzubringen.
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Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen

15.06.2017 00:07 Uhr

Vortrag am 14. Juni im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klima(+)Unternehmen“ bietet die Stadt Oldenburg einen Vortrag zur Energieberatung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an. Er findet am Mittwoch, 14. Juni, von 15 bis 17 Uhr im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg, Marie-Curie-Straße 1, statt. Es referiert Diplomingenieur Carsten Mücke, Energieberater für KMU und technische Gebäudeausstattung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Carsten Mücke erklärt Energieeinsparpotenziale, die durch eine betriebliche Expertenberatung erschlossen werden können, anhand zahlreicher Praxisbeispiele. Verborgene Starkverbraucher und ungenutzte Reserven können aufgedeckt und somit oft ohne großen Aufwand Kosten reduziert werden.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter www.klimaplus-unternehmen.de oder telefonisch bei Ralf Blömer, Amt für Umweltschutz und Bauordnung, unter 0441 235-3615, beziehungsweise per E-Mail an ralf.bloemer@stadt-oldenburg.de.
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Oldenburg auf dem Weg zur Smart City

15.06.2017 00:03 Uhr

OB Krogmann: „Technische Entwicklung soll den Menschen helfen“

Selbstparkende Autos, bessere Möglichkeiten für ein selbstständiges Leben im Alter, eine bessere medizinische Versorgung oder ein intelligentes und umweltschonendes Mobilitätskonzept. Die Steuerung und Nutzung von Trink- und Abwasser und ein nachhaltiges Energiemanagement. All diese Möglichkeiten sind Begriff „Smart City“ enthalten.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann steckt den Rahmen der anstehenden Debatte ab, indem er betont: „Mir war von Beginn an wichtig, dass bei allen Fragen der Mensch und ein konkreter Nutzen im Mittelpunkt stehen sollten. Nur so ist die entsprechende Akzeptanz zu erreichen.“

Die Vision der wesentlichen Inhalte der Smart City Oldenburg wird heute vom Institut OFFIS im Ausschuss für Wirtschaftsförderung vorgestellt. Das Visionspapier wurde nach einer Bestandsaufnahme der Aktivitäten, Experteninterviews und mehreren Workshops erarbeitet und deckt die Bereiche Versorgung, Verkehr, Smart Governance und Lebensqualität ab. Es enthält darüber hinaus Empfehlungen für zukünftige Smart City Schwerpunkte und eine Übersicht über Fördermöglichkeiten.

Die Smart City Strategie Oldenburg wird in der Ausschusssitzung durch Prof. Sebastian Lehnhoff, Vorstandsmitglied im Informatikinstitut OFFIS und Professor für Energieinformatik an der Universität Oldenburg, vorgestellt. Der Bericht mit dem Titel „Smart City Oldenburg: Der Mensch im Mittelpunkt“ ist in Kurzfassung im Ratsinformationssystem unter www.oldenburg.de abrufbar.

Bei all diesen Entwicklungen ist Krogmann ganz wichtig: „Die Nutzer sollen die Hoheit über ihre Daten behalten. Denn nur mit der Akzeptanz bei den Menschen kann technologischer Fortschritt erfolgreich sein.“

Um den gesamten Prozess aktiv zu steuern, richtet der OB eine Stabsstelle Digitalisierung ein, die am 1. Juli ihre Arbeit aufnimmt und direkt dem OB zugeordnet ist. Die Stabsstelle Digitalisierung übernimmt dabei eine koordinierende Rolle innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung. Für die Stelle konnte die zertifizierte Projektmanagement-Fachfrau Julia Masurkewitz-Möller gewonnen werden. Sie hat im Rahmen ihrer derzeitigen Tätigkeit im Informatik-Institut OFFIS bereits intensiv am Smart-City-Prozess in der Stadt Oldenburg gearbeitet.
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Museums-Kunst-Schule

14.06.2017 23:56 Uhr

Schülerinnen und Schüler erobern die städtischen Museen

Elf Schülerinnen und Schüler der Schule am Borchersweg entdeckten von Oktober 2016 bis Juni 2017 das Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum Oldenburg. Die Kinder der 5. Klasse besuchten mit ihrer Lehrerin Meike Busse-Arnold und der pädagogischen Mitarbeiterin Monika Nordbrock einmal im Monat die Museen und schauten sich diverse Sonderausstellungen an. Heike Seiferth, Kunstvermittlerin an den städtischen Museen, machte jeden Besuch zu einem Erlebnis, der die Kreativität der Schülerinnen und Schüler im Atelier anregte. „Berührungsängste hatten die Kinder nie“, erzählt Frau Seiferth. Die Kunstvermittlerin ist begeistert von den motivierten Kindern. Ob Schrottskulpturen wie von Jean Tinguely, fantastische Malereien wie die von Otmar Alt oder gezeichnete Klangerlebnisse zu „Sound goes Image“, die Schülerinnen und Schüler waren stets neugierig. Zu der jetzigen Sonderausstellung „Helene von Oldenburg. Janssen revisited“ entstanden Collagen aus Horst Janssen Werken, eigenen Zeichnungen und Tapete, die in der Kinderecke des Museums zu sehen sind.

Die Inspiration durch die Museumsbesuche wird in der Schule mit Teréz Fóthy, Kunsttherapeutin an der Schule fortgeführt. „Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum ist sehr vertrauensvoll“, erläutert Frau Fothy. „So kann die künstlerische Arbeit in der Schule weitergeführt werden.“ Zum Ende des Projektes Museum-Kunst-Schule bekommt jedes Kind ein Zertifikat, welches die Teilnahme und die Kompetenzen festhält, die erworben worden sind.

Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüle der Schule am Borchersweg können bis zum 30. Juli in der Kinderecke des Horst-Janssen-Museum besichtigt werden. Die Ausstellung wird in den Atelierräumen fortgesetzt und ist nach Absprache unter 0441 235-2891 zu besichtigen.
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Podiumsdiskussion zu Europa im PFL

14.06.2017 23:52 Uhr
Am 15. Juni um 18.45 Uhr laden die Städtischen Museen Oldenburg und die Universität Oldenburg zu einer kostenlosen Podiumsdiskussion zum Thema „Wo ist Europa?“ ins Kulturzentrum PFL, gefördert von der Oldenburgische Landesbank AG. Nachdem sich Großbritannien für den Brexit entschieden hat, diskutieren vier Teilnehmer aus der Geschichtsforschung, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft die Frage nach der Verortung von Europa. Denn Europa definiert sich nicht nur über Geografie, sondern auch über gemeinsame Geschichte, über viel berufene gemeinsame Werte und über die Zusammenarbeit. „Das Thema Europa ist ein zentrales Thema unserer Zeit“, sagt Dr. Nicole Deufel, die Leiterin des Amtes für Museen, Sammlungen und Kunsthäuser der Stadt Oldenburg. „Deshalb war es für uns als städtische Museen wichtig, das Thema für eine Podiumsdiskussion aufzugreifen. Wir freuen uns sehr, dass wir dabei in Kooperation mit der Universität Oldenburg arbeiten.“

Die Podiumsdiskussion wird von einer kleinen Ausstellung umrahmt, in der Postkarten von der zivilgesellschaftlichen Initiative Pulse of Europe präsentiert werden. Auf diesen Postkarten haben Bürgerinnen und Bürger während ihrer Demonstrationen zum Erhalt Europas ihre persönliche Bedeutung von Europa beschrieben. Darüber hinaus lädt die Veranstaltung die Besucherinnen und Besucher zur Beantwortung der Frage „Wo ist Europa für Sie verortet?“ ein.

Im Vorfeld haben bereits Bürgerinnen und Bürger diese Frage per Zusendung beantwortet, so etwa John (36), der als Brite heute in Oldenburg lebt: „Das ist für mich Europa: Die Freiheit, sich in anderen Ländern ein Leben zu ermöglichen und zu der kulturellen Vielfalt des Kontinents beitragen.“ Für Käthe (86), die als Kind nationalsozialistischer Eltern aufwuchs, ist vor allem ein vereinigtes, friedvolles Europa für die Zukunft entscheidend: „Ein einiges Europa begeistert mich total! Nie wieder Krieg! Verständnis und Freundschaft unter allen Völkern der Erde! - Ich bin sehr traurig über den Austritt Englands.“

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:
Professor Neville Morley, Althistoriker an der University of Exeter in Großbritannien. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der modernen Rezeption der Antike und deren Wirkung in der Gegenwart. Derzeit ist Professor Morley Einstein Visiting Fellow an der Freien Universität Berlin.

Prof. Dr. Michael Sommer, Althistoriker an der Universität Oldenburg. Er forscht zur Politik- und Sozialgeschichte der römischen Welt und zum Nahen Osten in der Antike. Ein besonderes Anliegen sind ihm institutionengeschichtliche Querbezüge zwischen Altertum und Moderne.

Christoph Siebecke, verantwortlich für Asset Management bei der Oldenburgischen Landesbank AG. Seit 2013 ist Herr Siebecke auch Dozent für Volkswirtschaftslehre an der Frankfurt School of Finance & Management.

Julia Böhme, Pulse of Europe Oldenburg, eine zivilgesellschaftlichen Bewegung für Europa.

Die Diskussion wird moderiert von Frau Inge von Danckelman. Die Veranstaltung beginnt mit musikalischen Beiträgen aus Europa, vorgetragen vom Verein der Musikfreunde Oldenburg e.V. Die Podiumsdiskussion wird gefördert durch die Oldenburgische Landesbank AG.
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Echte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen möglich machen

18.11.2016 12:00 Uhr

Dennis Rohde ludt zur Podiumsdiskussion ins "Café Herz"


Bei einer Diskussionsveranstaltung hat der Bundestagsabgeordnete für Oldenburg und das Ammerland, Dennis Rohde (SPD), sich mit Sachverständigen und dem Publikum zum Bundesteilhabegesetz ausgetauscht.
Das Gesetz soll Menschen mit Behinderungen mehr Selbstbestimmung und mehr Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Mit ihm diskutierten die Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Kerstin Tack MdB (ebenfalls SPD), die Geschäftsführerin des AWO-Bezirksverbandes Weser-Ems, Hanna Naber, sowie Martin Podszus von der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.

"Dass über das, was am Ende im Gesetz stehen soll, leidenschaftlich diskutiert und auch gestritten wird, begrüße ich", so Rohde im Anschluss. "Wir wollen, dass in unserer Gesellschaft alle in Würde leben und in der Arbeitswelt gleichberechtigt mitmachen können - egal ob mit oder ohne Behinderung. Deswegen freue ich mich auch, dass sich viele eingebracht haben, die sich in Werkstätten, in Beiräten oder Selbsthilfegruppen engagieren. Das brauchen wir, damit das Bundesteilhabegesetz den hohen Ansprüchen gerecht wird."

Das barrierefreie "Café Herz" in der Stedinger Straße 26 wird von der Baumhaus Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH betrieben. Das Bundesteilhabegesetz wurde am 22. September in den Deutschen Bundestag eingebracht und wird derzeit dort beraten. Die erste Stufe des Gesetzes soll zum 01. Januar 2017 umgesetzt werden.
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Aktuelles Kinoprogramm des Casablanca

21.06.2014 06:00 Uhr

CASABLANCA-PROGRAMMKINO



Johannisstr. 17,
26121 Oldenburg,
Tel. 0441 - 884757

www.casablanca-oldenburg.de

Vor der Programmübersicht für kommende Woche erst einmal ein wichtiger Hinweis:

Sie können über das Internet platzgenau Kinokarten fürs Casablanca-Kino reservieren! Und das ganz einfach:
Klicken Sie oben den Link www.casablanca-kino.de, klicken Sie entweder »Karten reservieren« an oder gehen über die Filmübersicht und Anfangszeiten weiter.
Sie kommen dann auf eine Seite, auf der Sie Film und Vorstellungszeit auswählen können.
Von hier aus geht es dann direkt in die Ansicht der Kinosäle und Sie können den gewünschten Platz auswählen und auf Ihren Namen reservieren.
Bei der ersten Reservierung müssen Sie Ihren Namen und ein Passwort hinterlegen, um möglichen Mißbrauch oder versehentliches Löschen vorzubeugen.
Alle weiteren Reservierungen laufen dann über den Benutzernamen.
An der Kassen nennen Sie einfach den Benutzernamen und Sie erhalten Ihre Karten.

Beachten Sie, dass die reservierten Karten 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung abgeholt werden müssen!!





Zum aktuellen Programm
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Verkehr aktuell

00.00.0000 00:00 Uhr
Lindenallee ab dem 26. Juni abschnittsweise gesperrt

Wegen umfangreicher Straßenbauarbeiten an der Kreuzung Lindenallee und Hindenburgstraße wird die Lindenallee von Montag, 26. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 21. Juli, im Abschnitt von der Meinardusstraße bis zur Hindenburgstraße gesperrt. Für den Kfz-Verkehr wird eine Umleitung über die Hindenburgstraße/Roonstraße/Theaterwall/Gartenstraße/Meinardusstraße eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle weiterhin passieren.


Huntestraße bis Ende Juni gesperrt

Zur Durchführung von Böschungsarbeiten wird die Huntestraße im Abschnitt zwischen dem Stautorkreisel bis zur Nikolausstraße von Montag, 26. Juni, bis Freitag, 30. Juni, gesperrt. Für den Kfz-Verkehr ist eine Umleitung über die Amalienstraße und die Nikolausstraße eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer können den Straßenabschnitt passieren.


Dietrichsweg teilweise gesperrt

Wegen Kanal- und Straßenausbauarbeiten wird der Dietrichsweg im letzten Abschnitt zwischen dem Grundstück mit der Hausnummer 64 und der Straße Vahlenhorst von Montag, 22. Mai, bis voraussichtlich Ende September 2017 gesperrt. Für den Fahrzeugverkehr sind Umleitungen eingerichtet. Die Fußgänger können die Baustelle passieren.


Bahnhofstraße bis Ende August gesperrt

Wegen Kanal- und Straßenausbauarbeiten wird die Bahnhofstraße im Abschnitt zwischen der Gottorpstraße bis zur Rosenstraße vom 3. Mai bis voraussichtlich zum 31. August für den Kfz-Verkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können die Arbeitsstelle passieren.


Bahnhofstraße bis zum 31. August gesperrt

Wegen Kanal- und Straßenausbauarbeiten wird der Einmündungsbereich Gottorpstraße/Bahnhofstraße von Mittwoch, 3. Mai, bis Freitag, 12. Mai, für den Kfz-Verkehr komplett gesperrt. Die Einbahnregelung in der Gottorpstraße wird zur Erreichbarkeit der Grundstücke aufgehoben. Gleichzeitig wird die Bahnhofstraße von der Gottorpstraße bis zur Rosenstraße bis voraussichtlich Donnerstag, 31. August, gesperrt. Die Fußgänger und Radfahrer können die Arbeitsstelle passieren.


Hier blitzt die Stadt
In der Woche vom 19. bis 23. Juni

Montag: Niedersachsendamm und Blücherstraße
Dienstag: Rosenstraße und Eiffelstraße
Mittwoch: Sandweg und Sodenstich
Donnerstag: Uhlhornsweg und Mittelweg
Freitag: An den Voßbergen und Auguststraße
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