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10.000 Euro für TrostReich e.V.

11.12.2017 12:24 Uhr

Riesenspende vom Einrichtungshaus IKEA

von Carsten Lienemann

Hille Ballin ist sturmerprobt und nicht so leicht aus der Bahn zu werfen. Wenn ihr als ehrnamtlicher Spendensammlerin des im Sommer 2017 neu gegründeten Vereins »TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.« die Sprache wegbleibt, dann muss das schon eine ganz besondere Ursache haben.

Und die gab es auch an diesem Sonnabendmorgen, 9. Dezember, in der Oldenburger IKEA-Filiale.
Das Einrichtungshaus an der Holler Landstraße besteht nunmehr seit 10 Jahren, aber Leitung und Mitarbeiter_innen wollen sich nicht auf Feiern beschränken:

»Wir betrachten ein Einrichtungshaus niemals als etwas Eigenständiges, sondern immer als Teil eines Ganzen. Daher liegen uns die Menschen in der Region und insbesondere unsere direkten Nachbarn sehr am Herzen. Zu einem besonderen Anlass wie unserem 10-jährigen Jubiläum ist es uns natürlich ein Anliegen zu unterstützen und zu helfen. TrostReich ist in diesem Jahr mit einer Spendenanfrage an uns herangetreten und wir von IKEA sind der Meinung, dass unsere Spende gerade in der Startphase einer so tollen Einrichtung, die das Leben mit Kindern unterstützt und ihnen in problematischen Situationen hilft, sehr gut eingesetzt ist, um ein schönes Umfeld für die betroffen Kinder und Jugendlichen zu schaffen und eine Ausbildung für die ehrenamtlichen Helfer zu gewährleisten«, erklärt der Store Manager IKEA Oldenburg Lars Fritsch.

Die Höhe der Spende allerdings hatte er vorher nicht verraten, und als seine Kollegin Martina Lange den Scheck umdrehte, war die Überraschung perfekt. Hille Ballin vergaß vor Glück ihre vorbereitete Rede, und auch ihre beiden Vereinskolleginnen Carolin de Witt und Antje Möhrmann konnten erst einmal gar nichts sagen.

Ein paar Worte fand Hille Ballin dann aber doch noch: »IKEA Oldenburg wird 10 Jahre alt. Aus diesem Grunde dürfen wir heute hier sein und freuen uns sehr über diesen tollen Betrag. Aber egal wie hoch, jede Spende hilft uns. Unser Team von rund 40 Ehrenamtlichen, Gruppenleitungen und Vorstand arbeitet eng und harmonisch zusammen und ist sich seiner Verantwortung den Familien und Spendern gegenüber bewusst.«


TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. begleitet Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen Trauer bei Verlust eines Angehörigen und bietet gleichzeitig eine Entlastung für die Familien. TrostReich ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert seine Arbeit zurzeit aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Die Begleitung der Familien ist kostenfrei. TrostReich bietet seine Hilfe Familien aus Oldenburg und den umliegenden Landkreisen an.

Mehr Infos unter www.trostreich-ol.de.
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Fußgängerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

11.12.2017 12:22 Uhr

Weitere Unfälle durch Schneeglätte

Die Polizei Oldenburg meldet mehrere Verkehrsunfälle zum Teil mit Personenschäden:

Bei einem Verkehrsunfall in der Straße "Stau" wurde am Sonntagabend gegen 19 Uhr eine 57-jährige Fußgängerin schwer verletzt.
Die Frau aus Bad Zwischenahn wollte gemeinsam mit ihrem Ehemann die Fahnbahn überqueren und übersah dabei offenbar den aus Richtung Stautorkreisel herannahenden Passat eines 38-jährigen Oldenburgers. Aufgrund der Schneeglätte konnte der 38-Jährige nicht mehr ausweichen und erfasste die Fußgängerin. Bei dem Zusammenstoß stürzte sie und wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen: Telefon 790-4115.

Am Großen Kuhlenweg in Höhe der Einmündung in den Trommelweg kam es gegen 20 Uhr zu einem Unfall mit Blechschaden: der 26-jährige Fahrer eines Opel war auf dem Großen Kuhlenweg unterwegs und fuhr in den Einmündungsbereich ein, ohne auf den von links kommenden VW Golf eines 46-Jährigen zu achten, der Vorfahrt hatte. Beiden Fahrern gelang es nicht, die Fahrzeuge rechtzeitig zum Stillstand zu bringen. Es kam zum Zusammenstoß. Der Schaden beträgt etwa 2000 Euro.

Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit geriet um 20.10 Uhr ein 25-Jähriger mit einem VW Sharan auf der Weißenmoorstraße ins Schleudern. In Höhe einer Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Ampelmast. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 4000 Euro.

Ebenfalls ins Schleuderin geriet eine 53-jährige Autofahrerin aus Rastede, die gegen 21.20 Uhr auf der Butjadinger Straße unterwegs war. Sie kam mit ihrem Fiat von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Das Fahrzeug wurde dabei so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

Um 23.25 Uhr geriet verlor ein 27-Jähriger auf der Gartenstraße die Kontrolle über seinen VW Golf und kam in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Sein Fahrzeug prallte gegen eine Laterne und wurde leicht beschädigt.
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Dem Igel »ein Weihnachtsgeschenk machen«

11.12.2017 12:15 Uhr

NABU gibt Tipps/ »2018 zum Igeljahr im eigenen Garten machen!«

Der Igel zählt zweifelsohne zu den beliebtesten Wildtieren in Deutschland – nicht zuletzt hat er seinen festen Platz in Märchen und Geschichten gefunden, und Groß und Klein überschlagen sich gleichermaßen in der Wertschätzung des stacheltragenden Säugetiers. »Leider ist allerdings die Zuneigung zum Igel oft nur ein Lippenbekenntnis«, bedauert Rüdiger Wohlers, Bezirksgeschäftsführer des Naturschutzbundes NABU im Oldenburger Land, »denn Taten folgen der Sympathie für den Igel selten – viele Gärten sind absolut igelfeindlich, und die Besitzer wissen es oft nicht einmal!« Da wird es Zeit, so der Geschäftsführer des Naturschutzbundes, nun selbst aktiv zu werden, damit sich der Igel im Garten wohl fühlt – und auch sein Nachwuchs. »Wer etwas für seinen Lebensraum tun will, kann dem Igel durch einige Maßnahmen ein 'echtes Weihnachtsgeschenk' machen«, schmunzelt Wohlers.

Und er wird konkret: »Problemstellen und Fallen gibt es für den Igel viele. Sei es der offene, nicht abgedeckte Lüftungsschacht oder die freie Kellertreppe, sei es der offene Bordsteingully oder der Kunstteich mit steilen Kanten und ohne Ausstiegsbrett – all dies sind Todesfallen für Igel, sie haben keine Chance zu entkommen und verenden elendig«, berichtet Wohlers. Der Naturschützer weiter: »Neuerdings sind Zäune in Mode gekommen, die so dicht sind, dass Igel keine Chance haben, hindurchzuschlüpfen – so wird ihr Lebensraum verringert. Besonders fatal sind allerdings naturferne Gärten, in denen lediglich exotische Grüngewächse wachsen, aber heimische Sträucher, Stauden oder Wildpflanzen fehlen. Hier regiert für den Igel Schmalhans, denn Nahrung finden sie hier nicht.« Dort gibt es auch keine Chance, kleine Igel zur Welt zu bringen oder den Winter zu überstehen.

»Igel benötigen Reisig- und Laubhaufen, möglichst luftig, um sich in ihre Wochenstube oder Winterquartier zurückziehen zu können«, erläutert der NABU-Geschäftsführer. »Dafür eignet sich der Bau einer so genannten Igelburg ganz besonders; in diesem leicht aus Holz zu bauenden Unterschlupf kann das Igelweibchen die vielen kleinen Jungigel zur Welt bringen und säugen, und im Winter bietet sich eine gute Möglichkeit, darin die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die Igelburg sollte an einem trockenen Platz, nie in einer Senke, aufgestellt und mit Reisig und Laub überdeckt werden. Die Igel werden selbst Halme und Laub hineinschieben, um die Igelburg auszukleiden. Wenn sie richtig gebaut wird, können Katzen nicht hineingelangen.« Der Igelbestand in Deutschland scheint wie in weiten Teilen Europas rückläufig zu sein - auch aufgrund der Ausräumung der Landschaft und des Flächenverbrauchs, der auch innerorts immer mehr naturnahe Flächen »frisst«.

Deshalb ruft der NABU-Geschäftsführer auf, der Igelliebe Taten folgen zu lassen, den Garten naturnah zu gestalten und – eine Igelburg zu bauen! »Dafür ist es nie zu früh oder zu spät«, schwärmt Wohlers von den Vorzügen. Baupläne für die Igelburg in der 30seitigen Bauplansammlung für Nisthilfen aller Art und detaillierte Igelinfos in der Broschüre »Der Igel« hält der NABU gegen Einsendung von 5 Euro (bei Anforderungen aus Österreich wegen des hohen Portos: 10 Euro) bereit. Die Infos können angefordert werden beim NABU, Stichwort »Igel«, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg. »Vielleicht entstehen ja viele Tausend neue Igelburgen und werden viele Gärten igelfreundicher und vielgestaltiger!«
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NABU nimmt wieder gebrauchte Bücher und Schallplatten an

11.12.2017 12:10 Uhr

Erlös für Naturschutzprojekte im Oldenburger Land

Der NABU nimmt wieder gebrauchte Bücher und Schallplatten aus dem ganzen Oldenburger Land an. Der Erlös fließt in Naturschutzprojekte. Für größere Mengen kann ein bholtermin vereinbart werden. Nähere Informationen unter Tel. 0441-25600.
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NABU nimmt wieder alte Handys an

08.12.2017 20:28 Uhr

Erlös für Naturschutz-Großprojekt des NABU-Bundesverbandes an der Unteren Havel

Alte Handys, Smartphones und Tablets nimmt der NABU montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr in seiner Geschäftsstelle am Schlosswall 15 an. Der Erlös fließt in das Naturschutz-Großprojekt des NABU-Bundesverbandes zur Renaturierung der Flusslandschaft an der Unteren Havel. Wer sich selbst an der Handy-Sammlung beteiligen möchte, kann beim NABU auch Sammelboxen bekommen.
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Tempo 30 vor Schulen und Kindertagesstätten

05.12.2017 20:57 Uhr

Stadt setzt an 17 Standorten Änderung der Straßenverkehrsordnung um

Die Stadt Oldenburg richtet in diesen Tagen Tempo-30-Bereiche vor insgesamt 17 Schulen und Kindertagesstätten ein. Die Geschwindigkeitsreduzierungen auf 30 km/h sind von montags bis freitags jeweils auf die Zeit von 7 bis 17 Uhr begrenzt. Die streckenbezogene Tempobeschränkung gilt je nach Örtlichkeit auf einer Länge von höchstens 300 Metern.

Nach der Änderung der Straßenverkehrsordnung ist die Geschwindigkeit im unmittelbaren Bereich von an Straßen gelegenen Kindergärten, Kindertagesstätten, Krippen und Horten, allgemeinbildenden Schulen, Förderschulen für geistig oder körperlich behinderten Menschen, Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern in der Regel auf 30 km/h zu beschränken. Voraussetzungen sind, dass die Einrichtungen über einen direkten Zugang zur Straße verfügen oder im Nahbereich der Einrichtungen starker Ziel- und Quellverkehr herrscht. Mit dieser Gesetzesänderung wird den Kommunen ein Instrumentarium an die Hand gegeben, um verantwortungsvoll zu prüfen, in welchen Fällen diese Anordnungen in Betracht kommen, um einerseits schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen, andererseits den Verkehrsfluss nicht übermäßig zu beeinträchtigen.

In den vergangenen Wochen wurde daher die Verkehrssituation an den unmittelbar im Hauptverkehrsstraßennetz der Stadt Oldenburg befindlichen schutzbedürftigen Einrichtungen von der Verkehrsbehörde und der Polizei überprüft. An folgenden Einrichtungen lagen die gesetzlichen Voraussetzungen für die Einrichtung von Tempo 30 vor:

• Neues Gymnasium, Alexanderstraße 90
• Grundschule Bümmerstede, Bümmersteder Tredde 110
• Grundschule Nadorst, Eßkamp 6
• Schule Am Bürgerbusch, Eßkamp 126
• Gymnasium HGO, Hauptstraße 114
• IGS Flötenteich, Hochheider Weg 169
• Grundschule und Kindertagesstätte Kreyenbrück, Klingenbergstraße 195/197
• Förderschule, Sandkruger Straße 119
• Waldorf-Michael-Kindergarten, Bremer Straße 15
• Kindertagesstätten KiB e. V. und St. Ansgar, Edewechter Landstraße 39 + 50
• Ev. Kindertagesstätte, Großer Kuhlenweg 28
• Kinderkrippe, Hindenburgstraße 20
• Ev. Kita Ofenerdiek, Langenweg 165 a
• Kinderkrippe am Bürgerbusch, Scheideweg 231
• Grundschule Ohmstede, Rennplatzstraße 182
• Förderschule, Borchersweg 80
• Grundschule Etzhorn mit Hort, Butjadinger Straße 355

An allen anderen schutzbedürftigen Einrichtungen ohne einen direkten Zugang zur Hauptverkehrsstraße bleibt es bei den aus Verkehrssicherheitsgründen angeordneten Gefahrzeichen „Kinder“, die die Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Aufmerksamkeit und Verringerung der Geschwindigkeiten verpflichten.

Mit den Beschilderungsmaßnahmen ist in der vergangenen Woche begonnen worden.
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Sperrung der städtischen Sportplätze bis Jahresende verlängert

05.12.2017 20:56 Uhr
Frühzeitige Winterpause für Fußballerinnen und Fußballer: Die städtischen Sportplätze bleiben bis Ende des Jahres gesperrt. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage sind die Rasenflächen stark aufgeweicht. Eine Nutzung der Sportplätze würde die Rasennarbe nachhaltig so stark schädigen, dass sich im kommenden Jahr der Rasen von allein nicht mehr regenerieren könnte. Eine Sanierung der Flächen wäre die notwendige Folge.

Ausgenommen von der generellen Sperre sind lediglich die Kunstrasenplätze sowie das Marschwegstadion. Hier erfolgt eine gesonderte Entscheidung durch eine Platzkommission am angesetzten Spieltag. Über eine Aufhebung der Sperrung wird frühestens am Dienstag, 2. Januar, entschieden.
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Weihnachtsmarkt 2017 zieht viele Besucher an

05.12.2017 20:49 Uhr
von Daniel Lüllmann

Trotz regnerischen Wetters zog der Weihnachtsmarkt der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V am 1. Advent zum wiederholten Male viele Besucher an. Zunächst stimmten sich viele Gäste beim vorherigen Gottesdienst in der Ohmsteder Kirche ein, der von Beschäftigten der GWO mitgestaltet wurde. Zur Eröffnung sprach Hanna Naber (MdL) und eröffnete zusammen mit Vorstand Gerhard Wessels den Markt. Sie wies bei ihrer Rede auf die erfolgreichen Projekte für Menschen mit Behinderungen der GWO hin und mahnte den Weg für mehr Teilhabe, in Zeiten in denen vermehrt Stimmen laut werden die Inklusion zu bremsen, weiterzugehen. Hanna Naber und Gerhard Wessels wünschten allen Besuchern viel Freude beim Stöbern und Kaufen auf dem Weihnachtsmarkt.
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Azubis besuchen Wohnungslose

05.12.2017 20:46 Uhr

Schüler und Schülerinnen der BBS Wechloy planen Adventsaktion

von Frerk Hinrichs

Im Rahmen des Religionsunterrichts bei Tessen von Kameke haben sich Auszubildende der Agentur für Arbeit entschlossen, einen Adventsnachmittag im Tagesaufenthalt zu gestalten. Pünktlich um 13:30 Uhr stehen die künftigen Fachangestellten der Arbeitagentur vorm Tagesaufenthalt. Mit Tannenzweigen, Keksen, Plätzchen, Punsch und Bastelmaterial.

»Die 16 Schüler der AD3A haben alles selbst organisiert und mit der Leitung des Tagesaufenthalts abgesprochen«, erklärt von Kameke. »Wir wollen mit den Besuchern ins Gespräch kommen«, betonen die Schüler. Es sei einfacher, wenn man gemeinsam etwas unternimmt. Deswegen haben sich die jungen Männer der Grupppe vorgenommen, Sterne zu basteln. Aber auch die jungen Frauen haben sich überlegt, wie sie Gespräche fördern. Im Unterricht haben sich die jungen Erwachsenen schon eine Weile mit dem Thema Obdach- und Wohnungslosigkeit beschäftigt. Jetzt sind sie interessiert an den persönlichen Geschichten der Betroffenen.
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Oldenburger Schulen bekommen bessere Breitbandversorgung

05.12.2017 20:36 Uhr

OB Krogmann: Wichtiger Schritt zu Teilhabe und guter Bildung

Die Breitbandversorgung an Oldenburger Schulen soll deutlich verbessert werden. Dafür macht sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stark. In Oldenburg wird sich damit in einem wichtigen Bereich die Breitbandversorgung spürbar verbessern. Die Gesamtsituation im Stadtgebiet ist derzeit zufriedenstellend, das ist das Ergebnis einer Bestandsaufnahme des Planungsbüros Seim&Partner aus Wiesbaden. Denn bis 2020 werden mehr als 99 Prozent aller Oldenburger Haushalte über einen Breitbandanschluss von mindestens 30 Mbit/s verfügen. In einem weiteren Schritt soll jetzt die Verbesserung der Breitbandversorgung der Schulen hinzukommen. Die Schulen könnten dabei von einem Ausbauprogramm profitierten, das vom Bund finanziell unterstützt und von der Stadt vorangetrieben wird.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist gerade das Thema der Versorgung der Schulen ein wichtiger Beitrag für bessere Bildungschancen: „Der Breitbandausbau gehört ganz selbstverständlich zu unserem ambitionierten Schulausbauprogramm. Nicht nur auf gute Räume kommt es heute an, sondern natürlich auch auf eine zeitgemäße technische Ausstattung. Breitband ist dabei ein Schlüssel.“

Etwa 30 Schulen in Oldenburg – mit insgesamt mehr als 900 Klassen – sollen in den kommenden Jahren entsprechend angebunden werden. Ziel ist eine Datenrate von 50 Mbit/s pro Klasse.

Für die Umsetzung des Konzeptes sind 290.000 Euro eingeplant, der Bund fördert die Breitbandversorgung der Schulen mit 50 Prozent der Kosten.

Das Ausbauprojekt ist so angelegt, dass die Stadt nach Ausschreibung einen oder mehrere Telekommunikationsanbieter beauftragt, die Breitbandversorgung der Schulstandorte auszubauen. Auch an eine personelle Ausstattung müsse dabei gedacht werden, sagt Oldenburgs Sozialdezernentin Dagmar Sachse: „Für die fachliche Begleitung des Projektes werden wir eine Stelle einrichten, dafür fallen Personalkosten in Höhe von 50.000 Euro an. Diese werden von der Stadt übernommen.“

Damit entstehen für dieses Projekt Gesamtkosten von 340.000 Euro. Die Stadt strebt eine Aufnahme in ein Förderprogramm des Bundes an, die Fördersumme des Bundes würde 145.000 Euro betragen.
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NABU: Kein Streusalz - der Umwelt zuliebe

05.12.2017 20:28 Uhr
In Teilen des Oldenburger Landes rieselte am Sonnabend der erste Schnee. Doch so schön die weiße Pracht auch sein kann, so besteht auf vielen Gehwegen Rutschgefahr. Das bedeutet ein erhöhtes Haftungsrisiko für Grundstücksbesitzer, die für die Sicherheit auf ihren Bürgersteigen verantwortlich sind. Da ist es nicht verwunderlich, wenn vermehrt Streumittel zum Einsatz kommen -darunter auch Streusalze.

„Die Auswirkungen von Streusalzen sind vielfältig“, erklärt NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers. „Das Salz schädigt nicht nur den Nährstoffhaushalt der Straßenbäume, die dadurch anfälliger für Schädlinge und Krankheiten werden. Sondern wird darüber hinaus über die Kanalisation in die Bäche gespült. Dort kann es die auf Süßwasser angewiesenen Fische und Kleintiere schwächen.“ An Land können sich Wild- und Haustiere am Streusalz die Pfoten entzünden. Neben den ökologischen Folgen verursacht Streusalz zudem ökonomische Schäden wie die Korrosion an Brücken und Kraftfahrzeugen.

Diese Auswirkungen können vermieden werden: Die richtige Wahl geeigneter Streumittel und Alternativen zum Streusalz sind salzfreie, abstumpfende Streumittel wie beispielsweise Granulate, Split, Sand oder Kies. Im Handel gibt es vom Umweltbundesamt (UBA) getestete Produkte. Das UBA hat für Streumittel, die bestimmte ökologische Anforderungen erfüllen, das Umweltzeichen 'Der Blaue Engel - weil salzfrei' vergeben. In einigen Städten und Gemeinden ist der private Einsatz von Streusalz ohnehin offiziell nicht erlaubt. Nach Ansicht des NABU sollte Streusalz komplett aus Dörfern und Städten verbannt werden.

Verantwortungsvollen Bürger empfiehlt der NABU beim Kauf von Streugut auf das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ zu achten. Für eine umweltschonende, kostengünstige und gleichzeitig nachhaltige Glättebekämpfung sollte das Streugut zusammengekehrt und für den nächsten Einsatz aufbewahrt werden.
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Auf alles vorbereitet: Winterdienst und Schulausfall bei Schnee und Eis

03.12.2017 22:58 Uhr

Streusalzlager gut gefüllt/Bei potentiellem Schulausfall Radio hören oder online informieren

Die Temperaturen sind in den letzten Tagen gesunken und der Winter kann unter Umständen in den nächsten Wochen mit Eis und Schnee besondere Anforderungen an die Verkehrsteilnehmer stellen: „Für den Extremfall ist der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) aber bestens vorbereitet“, so Volker Schneider-Kühn, Leiter des AWB. „Das Streumittellager ist mit rund 1.000 Tonnen gut gefüllt.“

Bei Schnee und Eisglätte sind je nach Bedarf acht große und neun kleinere Räum- und Streuwagen sowie weitere verschiedene Einsatzfahrzeuge unter Federführung des AWB im Einsatz. Rund 120 in Bereitschaft befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden je nach Wetterlage mobilisiert. Im vergangenen Winter hatte der AWB rund 1.000 Tonnen Streumittel verbraucht.

Rechtlich notwendig ist Winterdienst auf gefährlichen und zugleich verkehrswichtigen Stellen auf Fahrbahnen und Radwegen sowie auf Fußgängerüberwegen. Bei Schnee und Glätte räumt der AWB ab 5 Uhr morgens Fahrbahnen und Radwege entsprechend ihrer Verkehrsbedeutung. Darüber hinaus werden Fahrbahnen und Radwege der Ausfallstraßen sowie wichtiger innerstädtischer Verbindungsstraßen, wesentliche Strecken der VWG-Buslinien und Schulbuslinien geräumt und gestreut. Besonders wichtig sind auch kritische Bereiche wie die Amalienbrücke oder die Unterführung an der Ammerländer Heerstraße. In den späteren Abendstunden (ab circa 20 Uhr) und in nachgeordneten Straßen wird grundsätzlich kein Winterdienst durchgeführt.

Eigentümer von Grundstücken, die an Straßen oder Wege grenzen, sind dafür verantwortlich, dass diese geräumt und gestreut werden. Mieter eines Hauses oder einer Wohnung sollten beim Vermieter oder der Hausverwaltung nachfragen, wer den Winterdienst erfüllen muss. Gehwege sowie kombinierte Rad- und Gehwege, die an ein Grundstück grenzen, müssen in einer Breite von mindestens 1,5 Meter geräumt und bei Schnee und Eisglätte gestreut werden. Gibt es keinen angelegten Gehweg, ist ein 1,5 Meter breiter Streifen ab dem Straßenrand zu räumen und zu streuen.

Es gilt der Grundsatz: Erst räumen – dann gegebenenfalls streuen. Um die Umwelt zu schonen, ist Streusalz nur bei extremen Wetterlagen wie Eisregen oder überfrierender Nässe sowie an heiklen Stellen wie Treppen, Rampen oder auf Strecken mit starkem Gefälle erlaubt. Grundsätzlich sollte mit einem abstumpfenden Mittel wie Sand, Granulat oder Splitt gestreut werden. Dabei sollte der Winterdienst montags bis freitags bis 7 Uhr, samstags bis 8 Uhr sowie sonn- und feiertags bis 9 Uhr durchgeführt sein und bei Bedarf bis 20 Uhr wiederholt werden.

Wenn es nachts stark geschneit oder sich Glatteis gebildet hat, prüfen Feuerwehr, Polizei und VWG, ob die Schule wie gewohnt beginnen kann oder ob es zu gefährlich ist, die Schülerinnen und Schüler loszuschicken. Können die Busse nicht fahren, kann auch die Schule nicht wie gewohnt beginnen. Die Stadt Oldenburg gibt in diesem Fall über Radiostationen und andere Medien sowie über www.oldenburg.de und die KATWARN-APP (online unter www.oldenburg.de/katwarn) bekannt, dass die Schülerinnen und Schüler erst zur dritten Stunde erscheinen müssen. Üblicherweise wird dies am frühen Morgen entschieden. Bürgerinnen und Bürger können sich ebenso über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 informieren. Auch wenn bei verspätetem Schulbeginn vor der dritten Stunde kein regulärer Unterricht stattfindet, sind die Schulen geöffnet und stellen eine Betreuung der anwesenden Schülerinnen und Schüler sicher.
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Abfuhrkalender für 2018 wird verteilt

03.12.2017 22:57 Uhr
Der Abfuhrkalender 2018 für die Stadt Oldenburg wird ab Montag, 4. Dezember, an alle Haushalte, Gewerbebetriebe und sonstigen Einrichtungen im Auftrag des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) durch die Deutsche Post AG verteilt. Bürgerinnen und Bürger, die bis zum 16. Dezember keinen Abfuhrkalender erhalten haben, werden gebeten, sich an das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 235-4444 zu wenden. „Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich den Abfuhrkalender ab dem 6. Dezember im Internet herunterzuladen und auszudrucken“, teilt AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn mit.

Der Abfuhrkalender enthält alle abfallwirtschaftlichen Informationen für die Stadt Oldenburg. So sind die Abfuhrtermine der Rest- und Bioabfallbehälter, die vom AWB geleert werden, aber auch die Abfuhrtermine der gelben Säcke und Altpapiertonnen, die von der ARGE Duales System abgefahren werden, aufgeführt. Die Termine der mobilen Schadstoffsammlung sowie die verschiedenen Öffnungszeiten der abfallwirtschaftlichen Einrichtungen sind ebenfalls im Abfuhrkalender enthalten.

„Mit dem Ziel, die bei der Abfallsammlung entstehenden Kosten zu senken, werden in bestimmten Stadtgebieten Seitenladerfahrzeuge für die Leerung der Rest- und Bioabfallbehälter eingesetzt“, betont Schneider-Kühn. „Die betreffenden Straßen sowie Hinweise zum richtigen Bereitstellen der Abfallbehälter sind im Abfuhrkalender enthalten. Zu beachten ist, dass die Altpapiertonnen sowie Gelben Tonnen nicht von Seitenladerfahrzeugen abgeholt beziehungsweise geleert werden.“

Der Abfuhrkalender 2018 ist ab Mittwoch, 6. Dezember, auch im Internet unter www.awb-oldenburg.de einzusehen.
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Oldenburg Gastgeber für Tagung „Fahrradfreundliche Kommunen“

03.12.2017 22:45 Uhr

Drei weitere Städte ausgezeichnet

Als fahrradfreundliche Kommune ist Oldenburg bereits im vergangenen Jahr ausgezeichnet worden. Heute war die Stadt als Gastgeber gefordert für die diesjährige Veranstaltung des Landes Niedersachsen und der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK). Dabei wurden drei weitere Kommunen als fahrradfreundlich ausgezeichnet, dies sind Hameln, Lingen und Osnabrück.

Die Stadt Oldenburg wurde dabei von Stadtbaurätin Gabriele Nießen (Vorstandsmitglied der AGFK) vertreten. „Ich freue mich sehr über die Wahl Oldenburgs als Veranstaltungsort des diesjährigen Fachtags und der Mitgliederversammlung der AGFK Niedersachsen/Bremen“, sagte Nießen. „Die Mitwirkung des neuen Ministers für Wirtschaft, Arbeit ,Verkehr und Digitalisierung, Bernd Althusmann, der die Zertifizierung fahrradfreundlicher Kommunen im Rahmen der Veranstaltung vorgenommen hat, unterstreicht die große Bedeutung des Themas und unterstützt uns bei unseren weiteren Aktivitäten rund um den Radverkehr.“

Die Auszeichnung bescheinigt den Kommunen für fünf Jahre eine der fahrradfreundlichsten Kommunen in Niedersachsen zu sein.
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Echte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen möglich machen

18.11.2016 12:00 Uhr

Dennis Rohde ludt zur Podiumsdiskussion ins "Café Herz"


Bei einer Diskussionsveranstaltung hat der Bundestagsabgeordnete für Oldenburg und das Ammerland, Dennis Rohde (SPD), sich mit Sachverständigen und dem Publikum zum Bundesteilhabegesetz ausgetauscht.
Das Gesetz soll Menschen mit Behinderungen mehr Selbstbestimmung und mehr Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Mit ihm diskutierten die Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Kerstin Tack MdB (ebenfalls SPD), die Geschäftsführerin des AWO-Bezirksverbandes Weser-Ems, Hanna Naber, sowie Martin Podszus von der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.

"Dass über das, was am Ende im Gesetz stehen soll, leidenschaftlich diskutiert und auch gestritten wird, begrüße ich", so Rohde im Anschluss. "Wir wollen, dass in unserer Gesellschaft alle in Würde leben und in der Arbeitswelt gleichberechtigt mitmachen können - egal ob mit oder ohne Behinderung. Deswegen freue ich mich auch, dass sich viele eingebracht haben, die sich in Werkstätten, in Beiräten oder Selbsthilfegruppen engagieren. Das brauchen wir, damit das Bundesteilhabegesetz den hohen Ansprüchen gerecht wird."

Das barrierefreie "Café Herz" in der Stedinger Straße 26 wird von der Baumhaus Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH betrieben. Das Bundesteilhabegesetz wurde am 22. September in den Deutschen Bundestag eingebracht und wird derzeit dort beraten. Die erste Stufe des Gesetzes soll zum 01. Januar 2017 umgesetzt werden.
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Aktuelles Kinoprogramm des Casablanca

21.06.2014 06:00 Uhr

CASABLANCA-PROGRAMMKINO



Johannisstr. 17,
26121 Oldenburg,
Tel. 0441 - 884757

www.casablanca-oldenburg.de

Vor der Programmübersicht für kommende Woche erst einmal ein wichtiger Hinweis:

Sie können über das Internet platzgenau Kinokarten fürs Casablanca-Kino reservieren! Und das ganz einfach:
Klicken Sie oben den Link www.casablanca-kino.de, klicken Sie entweder »Karten reservieren« an oder gehen über die Filmübersicht und Anfangszeiten weiter.
Sie kommen dann auf eine Seite, auf der Sie Film und Vorstellungszeit auswählen können.
Von hier aus geht es dann direkt in die Ansicht der Kinosäle und Sie können den gewünschten Platz auswählen und auf Ihren Namen reservieren.
Bei der ersten Reservierung müssen Sie Ihren Namen und ein Passwort hinterlegen, um möglichen Mißbrauch oder versehentliches Löschen vorzubeugen.
Alle weiteren Reservierungen laufen dann über den Benutzernamen.
An der Kassen nennen Sie einfach den Benutzernamen und Sie erhalten Ihre Karten.

Beachten Sie, dass die reservierten Karten 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung abgeholt werden müssen!!





Zum aktuellen Programm
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Verkehr aktuell

00.00.0000 00:00 Uhr
Sprungweg vom 4. bis 6. Dezember abschnittsweise gesperrt

Der Sprungweg wird von der Einmündung zum Borchersweg bis zur Unterführung der Autobahn 29 von Montag, 4. Dezember, bis Mittwoch, 6. Dezember, jeweils in der Zeit von 7.30 Uhr bis circa 15.30 Uhr abschnittsweise für den Verkehr gesperrt. Der Grund sind Baumschnittarbeiten zur Herstellung der Verkehrssicherheit. Eine Umleitungsstrecke ist eingerichtet und ausgeschildert.

Teil des Osterkampswegs am 7. und 8. Dezember gesperrt

Der Osterkampsweg wird im Einmündungsbereich zum Schramperweg wegen Asphaltierungsarbeiten von Donnerstag, 7. Dezember, bis Freitag, 8. Dezember, gesperrt. Eine Umleitungsstrecke ist eingerichtet und ausgeschildert. Radfahrer und Fußgänger können die Arbeitsstelle passieren.


Am Wendehafen und Doktorsklappe: Geh- und Radwege gesperrt

Für die Durchführung von Spundwandarbeiten wurden in den Straßen Am Wendehafen und Doktorsklappe die hier unmittelbar angrenzenden Geh- und Radwegverbindungen bis voraussichtlich Ende Juli 2018 gesperrt. Für den Radverkehr führt die Umleitung über die Kanalstraße/Alte Amalienstraße/Nikolausstraße.


Sperrung des Schramperwegs bis zum 15. Dezember verlängert

Die Sperrung des Schramperwegs im Einmündungsbereich zur Edewechter Landstraße aufgrund der Sanierung der Trinkwasserleitung wird bis voraussichtlich Freitag, 15. Dezember, verlängert. Eine Umleitung ist eingerichtet und ausgeschildert.


Hier blitzt die Stadt

In der Woche vom 11. bis 15. Dezember

Montag: Rummelweg und Franz-Marc-Straße
Dienstag: Johann-Justus-Weg und Tannenkampstraße
Mittwoch: An den Voßbergen und Kiesgrubenstraße
Donnerstag: Schützenweg und Theodor-Pekol-Straße
Freitag: Artillerieweg und Dragonerstraße
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