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Kreyenbrück

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Neugestaltung des Klingenbergplatzes wird vorbereitet

27.07.2017 20:35 Uhr

Ausbau der nördlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße beginnt

Am Montag, 31. Juli, beginnen Straßenbauarbeiten in der Klingenbergstraße im Abschnitt zwischen der Cloppenburger Straße und der Einmündung der Straße An den Voßbergen. In diesem Abschnitt werden in den kommenden drei Monaten die nördlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße erneuert.

Diese Maßnahme stellt den Beginn einer umfassenden Neugestaltung des Klingenbergplatzes einschließlich der angrenzenden Klingenbergstraße dar. 2015 hatte die Stadt Oldenburg einen Planungswettbewerb ausgelobt, den das Landschaftsarchitekturbüro Killian und Frenz gewonnen hatte. Im Auftrag der Stadt Oldenburg hat dies Büro aus dem prämierten Wettbewerbsbeitrag einen Entwurf erarbeitet, der den Klingenbergplatz dauerhaft attraktiver und so für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils zu einer neuen Mitte aufwerten soll.

Die eigentlichen Sanierungsarbeiten auf dem Klingenbergplatz werden erst Anfang des kommenden Jahres beginnen. Für den Ausbau des Klingenbergplatzes läuft zurzeit noch die Planungsphase unter Beteiligung des Beirates des Sanierungsgebietes Kreyenbrück-Nord und der Werbegemeinschaft, da die vorgesehene Sanierung des Klingenbergplatzes einschließlich der Klingenbergstraße in diesem Bereich eine Maßnahme des Sanierungsgebietes Kreyenbrück-Nord ist.

Die jetzt beginnenden Arbeiten umfassen die Erneuerung der nördlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße. Vorgesehen ist ein Ausbaustandard auf Innenstadtniveau. Neben einer Erneuerung der Hochbord- und Rinnenanlage werden die Funktionsflächen Gehweg, Radweg und Schutzstreifen farbgleich mit einem grau-/rötlichen großformatigen Betonsteinpflaster hergestellt. Die Funktionsflächen werden mit einem zweireihigen Granitkleinpflasterstreifen abgegrenzt.

Zur Durchführung dieser Arbeiten ist die Sperrung der nördlichen Nebenanlagen und einer Fahrspur der Klingenbergstraße im Ausbaubereich erforderlich. Der Kfz- Richtungsverkehr auf der Klingenbergstraße zur Cloppenburger Straße wird während der Bauzeit über die vorhandene Linksabbiegespur geleitet. Es wird um Verständnis für die dadurch entstehenden Erschwernisse bezüglich der eingeschränkten Verkehrsabwicklung gebeten.
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Klassensprecher_innen diskutieren über Integration

27.06.2017 22:00 Uhr
Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Jahrgänge 5 bis 11 der Integrierten Gesamtschule Kreyenbrück haben am Montag, 12. Juni, in der Kulturetage über gelungene Integration diskutiert und erörtert, was es dafür braucht.

Eingeladen waren die rund 60 Schülerinnen und Schüler von der Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg zusammen mit der Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“. In Gruppen diskutierten die Schülerinnen und Schüler, wo Integration und vielfältiges Miteinander ihrer Wahrnehmung nach gut klappt und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Dabei scheuten sich die Jugendlichen auch nicht, Probleme offen anzusprechen. Danach erarbeiteten sie ihre Ideale eines guten Zusammenlebens und mit welchen Maßnahmen diese erreicht werden können. Abschließend wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen festgehalten und für alle präsentiert.

Die Veranstaltung fand statt im Rahmen der aktuellen Fortschreibung des städtischen Integrationskonzeptes. Unterstützt durch das EU-Projekt „Arrival Cities“ und das Projekt „Ankommen in Deutschland“ der Bertelsmann-Stiftung, hatte die Stabsstelle Integration seit Januar Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, in gemeinsamen Workshops Ideen und Vorschläge für das neue Integrationskonzept zu entwickeln. „Unsere Schülerinnen und Schüler sind sehr engagiert und leben Vielfalt jeden Tag“, sagt Heike Schaadt, didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück. „Aber ein gutes Zusammenleben fällt nicht vom Himmel.“

Nils Padberg, Mitarbeiter der Stabsstelle Integration, ergänzt: „Gerade die jungen Leute sind Expertinnen und Experten für Integration, darum wollen wir auf ihre Erfahrungen nicht verzichten.“ Die IGS ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“, gemeinsam mit dem Yezidischen Forum, IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V., der Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück, dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft und der Stabsstelle Integration.
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IGS Kreyenbrück ist ausgezeichnet!

24.04.2017 21:36 Uhr

Repair-Cafe und »Lernen durch Engagement« ist »sozial genial«!

Die IGS Kreyenbrück hat an dem zweiten Service-Learning-Wettbewerb »sozialgenial – Schüler engagieren sich« teilgenommen und gehört seit diesem Jahr zu den deutschlandweit nur fünf ausgezeichneten Schulen! Am 31. Mai fahren die Didaktische Leitung Heike Schaadt, Christian Dierking, Leiter der Technik-AG und des erfolgreichen Repair-Cafés, eine Schülerin und drei Schüler nach Berlin, um die Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Doch was ist überhaupt »sozialgenial« und wofür wurde die Schule genau ausgezeichnet?

»sozialgenial« ist ein Wettbewerb, der Schulen deutschlandweit dazu anregen möchte, Unterricht und Engagement miteinander zu verknüpfen. Das Projekt entstand 2009 auf Initiative der WGZ BANK (heute DZ BANK) und in Kooperation mit der Stiftung »Aktive Bürgerschaft«, es wird gefördert von der DZ BANK. Die Stiftung »Aktive Bürgerschaft« hat nach dem ersten Wettbewerb im letzten Jahr auch im Jahr 2017 wieder die besten Service-Learning-Schulen in Deutschland ausgezeichnet, die Schulen also, die Unterricht und Engagement am besten und nachhaltigsten miteinander verknüpfen. Hierbei ist die Leitidee der Stiftung folgende: »Gemeinsam stiften und sich persönlich engagieren in dem Ort oder der Region, in der man lebt oder arbeitet.« Und für genau diese Idee steht auch die IGS Kreyenbrück. Durch vielfältige Kooperationen innerhalb Oldenburgs und vor allem im Stadtteil Kreyenbrück und durch die Förderung des Schülerengagements in ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldern zeichnet sich die IGS Kreyenbrück besonders aus.

Beispielhaft sollen hier die für die Auszeichnung besonders wichtigen beiden Engagement-orientierten Handlungsorte, zum einen das Repair Cafe und zum anderen das Schulfach »Lernen duch Engagement« (LdE), kurz vorgestellt werden. Denn in genau diesen beiden Handlungsorten wird deutlich, warum die IGS Kreyenbrück ausgezeichnet wurde.

Ungefähr 150 Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück engagieren sich derzeit ehrenamtlich im Rahmen von LdE in ganz unterschiedlichen Institutionen. Das Schulfach wird vom siebten bis zum achten Jahrgang für jeweils zwei Stunden in der Woche unterrichtet, wobei im ersten Halbjahr theoretische Grundlagen über Engagement und Ehrenamt gelehrt werden. Daraufhin suchen sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Institution, in der sie sich für zwei Halbjahre circa zwei Stunden in der Woche ehrenamtlich engagieren. Besonders beeindruckend seien die Vielzahl an gemeinnützigen Institutionen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler wöchentlich einbringen können, und die Dauer des Ehrenamtes. Dies zeige die Qualität des Engagements auf. Und auch die Didaktische Leitung ist stolz darauf, dass bis auf wenige Ausnahmen der gesamte fünfzügige siebte Jahrgang einen Ort zum ehrenamtlichen Engagement gefunden hat.

Auch das Repair Café sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Unterricht und Engagement miteinander sinnvoll verknüpft werden kann. Im Wahlpflichtkurs »Ehrenamtlicher Fahrradmechaniker« bereiten sich Schülerinnen und Schüler auf ihren Einsatz im Repair Café vor, welches 2016 in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Technik der Universität Oldenburg ins Leben gerufen wurde. Dies ist ein fester Treffpunkt im Stadtteil geworden. In gemütlicher Atmosphäre treffen sich hier Jung und Alt aus verschiedenen Lebenskulturen und kommen beim Reparieren ins Gespräch. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich in ihrer Arbeit anerkannt und sind stolz auf ihre Tätigkeiten. Velten, 13 Jahre, beschreibt seine Arbeit so: »Ich fühle mich dabei gut, da wir für Leute mit nicht so viel Geld Sachen reparieren. Dabei sind wir in der Gemeinde und können uns auch mit neuen Leuten unterhalten.« Die monatlich stattfindenden Freitagstermine werden im Stadtteilmagazin regelmäßig bekannt gegeben und locken eine Vielzahl an Besuchern an. Einmal im Monat reparieren die Schülerinnen und Schüler dort Fahrräder, organisieren Kaffee und Kuchen, nehmen Aufträge an und leiten diese an die Reparateure weiter. Zudem helfen die syrischen Schüler der Sprachlernklasse zum Beispiel bei Textilarbeiten.

Nähere Informationen über:
http://www.aktive-buergerschaft.de/service_learning/service-learning-wettbewerb
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