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Kreyenbrück

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Aktion Mensch fördert Fahrzeug für mehr Mobilität

21.02.2018 11:52 Uhr
von Daniel Lüllmann

Aktion Mensch fördert Fahrzeug für mehr Mobilität Das ambulante Wohnangebot Kielweg für Menschen mit Behinderungen der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. erhält ein gefördertes Fahrzeug von der Aktion Mensch. Das Auto mit Rollstuhlrampe und weiteren Umbauten hat einen Gesamtwert von über 55.000 €.

Die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern sowie Inklusion – das gleichberechtigte Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung – in der Gesellschaft zu fördern, das sind die Ziele der Aktion Mensch. Die Mitspieler der Soziallotterie legen mit ihren Loskäufen die finanzielle Grundlage für die Förderung. So kann die Aktion Mensch bis zu 1.000 soziale Projekte monatlich unterstützen. Davon profitiert nun auch das ambulante Wohnangebot am Kielweg der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO). Die Bewohner und Mitarbeiter freuen sich über einen neuen Ford Transit mit rollstuhlgerechtem Umbau im Gesamtwert von über 55.000 €. 70 Prozent der Kosten werden von der Aktion Mensch getragen.

„Für unsere Bewohner ist das Fahrzeug ein echter Gewinn“, sagt Wolfgang Abend (Bereichsleiter Wohnen GWO) „Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Ohne ein entsprechendes Fahrzeug können viele Freizeitaktivitäten gar nicht stattfinden, da öffentliche Verkehrsmittel allein den Bedarf nicht ausreichend abdecken“, so Abend.

Das ambulante Wohnprojekt Kielweg für Menschen mit Behinderungen liegt mitten in einem Wohnquartier der GSG Oldenburg im Stadtteil Kreyenbrück. Die Besonderheit ist, dass sich das ambulante Angebot an Menschen mit Behinderungen richtet, die aufgrund ihres Hilfebedarfs häufig stationäre Wohnformen in Anspruch nehmen müssen. Wohnassistenten stehen am Kielweg rund um die Uhr zur Verfügung und unterstützen die Bewohner im Alltag.
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Unabhängige Beratung für Menschen mit Behinderung

14.02.2018 20:48 Uhr
In der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück bietet der Verein SeGOld e.V. Beratung für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung an. Im Sinne des Peer-Counseling beraten Betroffene andere Betroffene (Hilfe zur Selbsthilfe).

Die Beratung richtet sich an Menschen mit körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen in den Bereichen Assistenz, persönliches Budget oder sozialrechtliche Themen. Auch Angehörige können sich Rat holen. Die Beratung findet jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr im Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58, statt. Informationen gibt es unter Telefon 0441 235-3292 oder im Internet unter www.segold.de.
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Bleibende Spuren im Stadtteil hinterlassen

08.02.2018 09:21 Uhr

Teilnehmende für Kreyenbrücker Fotoprojekt gesucht – Beitrag zum Festival „Farbenfroh“

An die Kameras, fertig, los: Zum Kreyenbrücker Kulturfestival „Farbenfroh“, das im Juni dieses Jahres seine Premiere feiert, ist ein Fotoprojekt geplant. Der Titel des Projekts lautet: „Mein Kreyenbrück – an diesem Platz fühle ich mich wohl!“ Ziel ist es, eine Fotocollage für den öffentlichen Raum zu erstellen. Das Werk soll dem Publikum bei der Eröffnung des Farbenfroh-Festivals am 15. Juni erstmals präsentiert und langfristig erhalten bleiben.

Dabei sollen Fotos entstehen, die Kreyenbrück als Stadtteil abbilden, in dem man wohnt, arbeitet und lebt. Das Projekt soll dazu anregen, sich mit Hilfe der Fotografie mit dem direkten Arbeits-und Wohnumfeld kreativ auseinanderzusetzen. Es sollen bleibende Spuren in Form von großformatigen Aufnahmen im öffentlichen Raum hinterlassen werden. Das Klinikum Oldenburg stellt als Ausstellungsfläche den Zaun vor der Kinderklinik an der Straße „An den Voßbergen“ zur Verfügung. Das Unternehmen CEWE Stiftung & Co. KGaA unterstützt das Projekt durch Sachspenden. Die Initiative dazu hatte die Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück zusammen mit einem freien Mitarbeiter gegeben, der ehrenamtlich für das Projekt verantwortlich zeichnet.

So soll das Projekt ablaufen: Von Mitte März bis Ende Mai machen die Teilnehmenden Bilder von ihrem Stadtteil, gestalten gemeinsam Fotos und treffen eine Auswahl für die Ausstellung. Kenntnisse im fotografischen Bereich sind wünschenswert, aber keine Bedingung für eine Teilnahme. Es ist eine Einführung und begleitende Beratung mit Tipps für den Umgang mit der Kamera und Aufnahmetechniken vorgesehen. Mit Unterstützung eines künstlerischen Beraters sollen die Fotos bearbeitet und als Collage zusammengesetzt werden, um sie dann auf witterungsbeständigen Tafeln präsentieren zu können.

Alle fotobegeisterten Kreyenbrückerinnen und Kreyenbrücker sind eingeladen, am Donnerstag, 15. März, um 17 Uhr zum ersten Informationstreffen in der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58, zu kommen. Nähere Informationen gibt es unter Telefon 0441 235-3292.

Das Kulturfestival „Farbenfroh“ wird von und mit Menschen in Kreyenbrück entwickelt und findet erstmalig vom 15. bis 24. Juni statt. Mit dem „Farbenfroh“-Festival öffnet sich der Stadtteil für ganz Oldenburg und lädt dazu Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Stadt und Region ein.

Mehr Informationen im Internet unter www.farbenfroh-festival.de.
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