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Elisabethstift baut Seniorengerechte Wohnungen

11.10.2017, 20:06 Uhr

Richtkrone über neuem Gebäude im Haareneschviertel

von Frerk Hinrichs

Gleichzeitig mit der Errichtung der Krone über dem Rohbau des neuen Wohngebäudes feiert das Elisabethstift sein 128jähriges Jahresfest. Das Elisabethstift baut auf dem Gelände der ehemaligen Altenpflegeschule, Familienbildungsstätte und Erwachsenenbildung 10 Seniorenwohnungen in der Größe von ca. 50 qm.

Das zweieinhalbstöckige Gebäude wird eine Fahrstuhl bekommen, mit dem auch die Keller zu erreichen sind. Die Wohnungen in der Nachbarschaft der Altenpflegeeinrichtungen Friedas-Frieden-Stift und Elisabethstift sind seniorengerecht geplant. Eine Wohnung ist vollständig rollstuhlgerecht angelegt. Vor dem Wohngebäude an der Haareneschstraße 58a wird noch ein Gebäude mit je ca. 150 qm Praxis- und Büroräumen gebaut, erklärt die Vorstandsvorsitzende des Elisabethstiftes, Rita Szaszi. Insgesamt wendet der Verein des Diakonissenmutterhauses 2,2 Millionen Euro auf, um die beiden Gebäude mit einem Sockelgeschoss aus heimischem Klinker zu errichten. Oben werden die Häuser mit einer Putzfassade versehen, die Dächer werden begrünt und erhalten eine Solaranlage. Zusammen weisen die Gebäude eine Nutzfläche von 800 qm auf. Wohnungen, Praxis- und Büroräume werden durch das Elisabethstift vermietet.

Den Bau entworfen und die Ausführung geplant hat der Bereich Architektur im Diakonie Service-Zentrum Oldenburg (DSO). Der Generalbauunternehmer Hoff und Partner GmbH aus Gronau errichtet beide Gebäude. Die Fertigstellung ist für April 2018 geplant. Die Andacht zum Richtfest und zum Jahresfest hält Vorstand Pastor Werner Könitz. Er empfahl, die neuen Häuser nach der ersten Oberin des Elisabethstiftes, Ida Siebel, zu benennen. Auf diese Weise könne deutliche werden, in welcher Tradition das Elisabethstift den Neubau sehe. Ida Siebel stand der Lebens- und Dienstgemeinschaft der Diakonissen ab 1899 für 21 Jahre vor. Mit den Diakonissen hat sie sich für alte und pflegebedürftige Menschen engagiert, die Kranken- und Altenpflege professionalisiert und sich für die Reduzierung der Arbeitszeit in der Pflege eingesetzt. Mit dem Neubau am ehemaligen Ruheort der Schwestern entstehe ein Haus, an dem sich Menschen in späteren Lebensabschnitten wohl fühlen werden.
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