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Bad Wildungen Vipers kein Stolperstein

25.12.2017, 14:00 Uhr
von Bernd Teuber

Nach sechswöchiger WM-Pause flog am 23. Dezember endlich wieder der Ball in der kleinen EWE-Arena in Oldenburg. Entgegen allen Befürchtungen war die Arena mit 1329 Zuschauern sehr gut gefüllt und der Saisonrekord wurde nur um sechzehn Zuschauer verpasst. Mit der Hoffnung auf eine vorzeitige Bescherung waren die Bad Wildungen Vipers nach Oldenburg gekommen. Die Gastgeberinnen des VfL Oldenburg erwiesen sich allerdings als Spielverderber und legten sich beim deutlichen 33:25-Sieg selbst zwei Punkte unter den Weihnachtsbaum. „Wir haben das Spiel deutlich in der ersten Halbzeit gewonnen und dabei das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, freute sich VfL-Trainer Niels Bötel über den erfolgreichen Start in die zweite Hälfte der Saison. „Nachdem wir zunächst deutlich dominiert haben, ließen wir die Vipers in der zweiten Halbzeit wieder auf drei Tore rankommen, weil uns die letzte Konsequenz gefehlt hat und wir zu oft frei vergeben haben“, zeigte er sich allerdings nur teilweise zufrieden mit der Präsentation seines Teams.

Dabei hatten die VfLerinnne zunächst nahtlos an die Leistung aus dem letzten Spiel gegen Buxtehude angeknüpft. Schon nach fünf Minuten hatten die Gastgeberinnen durch Jenny Behrend (2 Tore), Angie Geschke sowie Julia Wenzl eine 4:0 Führung herausgeworfen. Gleichzeitig machte Madita Kohorst hinten den Laden dicht, so dass die Gäste zunächst nur per Siebenmeter erfolgreich waren und erstmals in der elften Minute ein Tor (6:3) aus dem Spiel heraus erzielen konnten. Kontinuierlich baute der VfL die Führung aus und in der 23. Minute erzielte Julia Wenzl mit dem 15:6 die höchste Führung des Spiels. Mit einer 19:11 Führung der Gastgeberinnen ging es in die Pause.

„Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, nochmal zu sagen, dass wir jetzt alles versuchen müssen. Zum Glück haben wir das in der zweiten Halbzeit geschafft und phasenweise sehr gut gekämpft. Aber wir hatten schon einen zu deutlichen Rückstand zur Pause, um das Spiel zu drehen, zumal der VfL mit Madita Kohorst eine überragende Torhüterin hatte“, lobte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer die VfL-Torfrau und war gleichzeitig nicht ganz zufrieden mit der Einstellung ihres Teams. Die Vipers konnten das Spiel nach der Pause deutlich ausgeglichener gestalten und so einen höheren Rückstand verhindern, im Gegenteil. Aufgrund einiger vergebener Chancen der Grün-Weißen und gleich drei verworfener Siebenmeter in Folge konnten sich die Gäste zehn Minuten vor dem Ende wieder auf 23:26 herankämpfen. Aber nun gab das Team von Niels Bötel noch einmal Gas und fünf Minuten später war man wieder auf 31:23 davongezogen. Das Spiel war endgültig entschieden. Am Ende stand ein nie gefährdeter und verdienter 33:25-Sieg des VfL.
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