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Frischzellenkur für Außengelände der Grundschule Ofenerdiek

21.12.2017, 22:08 Uhr

Stadt investiert 370.000 Euro – Fertigstellung im Frühsommer – Weitere Schulhof-Projekte

Zu einer guten Schule gehört ein Schulhof, der für Kinder attraktiv ist, ihre Neugier weckt, Anreize zum Spielen und Bewegen bietet, gleichzeitig aber auch Ruhezonen vorhält. Dieser Idealvorstellung versucht die Stadt Oldenburg nach den Ideen der Landschaftsarchitekten „Die Draußenplaner“ an der Grundschule Ofenerdiek nahezukommen. Seit Ende Oktober werden rund 3600 Quadratmeter des Außengeländes umgestaltet. In diesem Zuge wird nicht nur der Schulhof neu strukturiert, sondern auch die Parksituation verbessert. Für die Realisierung stehen 370.000 Euro zur Verfügung.

Zwar ruht der Baubetrieb auf dem Schulgelände an der Lagerstraße derzeit witterungsbedingt, hinter den Absperrzäunen lässt jedoch schon einiges das künftige Aussehen des Schulhofes erahnen. Großes Augenmerk hat Planer Peter Schmitt darauf gelegt, den umfangreichen Altbaumbestand zu erhalten. Um das Grün herum bringt er mit gelben und anthrazitfarbenen Pflastersteinen und roter Wegedecke Farbe ins Schulhof-Spiel. Gelbe Steine und sich durch den Platz schlängelnde rote Betonsitzreihen weisen den Weg zum Haupteingang. Nah des Eingangs haben künftig auch die Fahrradständer für die Schülerinnen und Schüler ihren Platz. Der Bereich vor der Stadtbibliothek wird mit Spielflächen und Sitzgelegenheiten neu gegliedert und verspricht ein Mehr an Aufenthaltsqualität.

Eine Spielgeräte-Erneuerung sowie die barrierefreie Gestaltung des Innenhofes runden die Umgestaltung des Außengeländes ab, berichtet Thorsten Logemann vom Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“. Die Planung ermöglicht es auch, den Bring- und Holverkehr durch „Elterntaxis“ zu ordnen. An der Ecke Lagerstraße/Zufahrt zur benachbarten DRK-Kindertagesstätte wird eine Fläche angelegt, die acht Stellplätze und sowie Ein- und Ausfahrten enthält.

„Voraussichtlich im Frühsommer wird das Gelände komplett nutzbar sein“, schätzt Peter Schmitt. Der Großteil der Arbeiten findet bei laufendem Schulbetrieb statt.

Schulleiter Eibe Ruth freut sich über die Frischzellenkur fürs Schulgelände: „Der Schulhof wird dadurch deutlich aufgewertet. Die Umgestaltung der Außenanlagen schließt den Ausbau zur inklusionsfitten Ganztagsschule ab.“ Der Schulhof gilt als Visitenkarte der Schule und repräsentiert die Offenheit der Schule nach außen. Teile der Freianlagen werden auch als öffentlicher Spielplatz genutzt. „Daher verfolgen auch viele Ofenerdieker aufmerksam die Fortschritte“, weiß Ruth.

Teil des Gesamtkonzeptes, das der Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“ zusammen mit der Schule entwickelt hat, ist auch die Anlage kleiner Spielfelder für Streetball und ähnliches im nördlichen Bereich des Geländes. Wann dieses Projekt realisiert wird, ist noch offen.

An den folgenden Schulen werden zurzeit ebenfalls Schulhöfe durch den Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“ saniert: Grundschule Bümmerstede, IGS Flötenteich und BZTG Straßburger Straße. In 2018 folgen die Grundschulen Harlinger Straße, Etzhorn, Babenend und Bloherfelde. Weitere Schulhöfe werden auch in den kommenden Jahren renoviert.
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