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Innenstadt

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Bauwerk-Halle wird nicht verkauft

18.01.2018 09:07 Uhr

Stadtverwaltung reagiert auf entsprechende Beschlüsse mehrerer Ratsfraktionen

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat entschieden, das Ausschreibungsverfahren zur Bauwerk-Halle nicht fortzusetzen.

„Nachdem sich jetzt mehrere Fraktionen klar gegen einen Verkauf des denkmalgeschützten Gebäudes ausgesprochen haben, erscheint eine Mehrheit im Rat unwahrscheinlich“, so Krogmann.

Damit werde auch das geplante Projekt eines inklusiv geführten Restaurants der Stiftung Teilhabe nicht umgesetzt werden können. „Das ist sehr bedauerlich, weil wir damit eine Chance verlieren, Menschen mit Behinderungen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Oldenburger Stadtzentrum zu bieten. Außerdem verlieren wir mehr als eine halbe Million Euro Stiftungsmittel, die wir zur denkmalgerechten Sanierung des Gebäudes hätten einwerben können. Diese Argumente kamen leider in der Diskussion nicht zum Tragen“, so der OB.

Die Halle soll nun als Veranstaltungsraum mit den bekannten saisonalen Einschränkungen bis auf weiteres nutzbar bleiben. Die Terminkoordination übernimmt das Kulturamt.
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Die Tradition des Druckereihandwerks erleben

18.01.2018 08:48 Uhr
Von der Zeitung bis zur Verpackung, praktisch überall begleiten uns heutzutage Druck-Erzeugnisse. Der moderne Buchdruck des Johannes Gutenberg ab dem Jahr 1450 wurde zu einem Wegbereiter für die modernen Druckverfahren. Das Druckhandwerk blickt auf eine lange Tradition und hat im Laufe seiner Geschichte, insbesondere in den letzten Jahrzehnten, viele Wandlungen durchlaufen. In Zusammenarbeit mit der Traditionsdruckerei Isensee bietet die Touristinfo Oldenburg ein Erlebnisangebot rund um die Tradition der Druckkunst. Am Samstag, 20. Januar, können sich interessierte Teilnehmer für eine Stunde der Kunst des Druckens widmen.

Im Mittelpunkt steht eine Druckmaschine aus den 50er-Jahren, mit der die Teilnehmer ihre eigenen Postkarten drucken. Einmal im Monat, jeweils samstags um 14:00 Uhr zeigt der passionierte Buchdruckmeister Dieter Engelken interessierten Teilnehmern das Handwerk. Weitere Termine werden angeboten am 17. Februar, 17. März, 21. April, 30. Juni, 29. September, 20. Oktober, 17. November, 1. und 29. Dezember 2018. Treffpunkt ist bei der Buchhandlung Isensee in der Haarenstraße.

Die Teilnahmetickets für das Angebot „Drucksache“ sind in der Touristinfo Oldenburg oder per Onlinekauf unter www.oldenburg-tourismus.de/fuehrungen erhältlich. Weitere Informationen unter Telefon 0441 / 36161366, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Touristinfo Oldenburg am Schloßplatz 16.
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Wechsel in der Alten Schmiede am Lappan

15.01.2018 12:29 Uhr

Edda Sandstede-Jacobs hört auf – Neuer Mieter ab April ist Metallgestalter Jörg Ridderbusch

In der Alten Schmiede, Lappan 4/Staulinie 1a, stehen Veränderungen an: Die bisherige Mieterin Edda Sandstede-Jacobs beendet ihre Tätigkeit nach mehr als 35 Jahren in den Räumlichkeiten der Schmiede zum 31. März. Ab dem 1. April startet dort der Oldenburger Metallgestalter Jörg Ridderbusch. Die Stadtverwaltung freut sich, dass der grundsätzliche Schmiedebetrieb – wenn auch mit etwas anderen Schwerpunkten – in dem denkmalgeschützten Gebäude weitergeführt werden kann und mit Jörg Ridderbusch ein engagierter Nachmieter gefunden wurde. Damit bleibt in der Innenstadt ein traditionelles Handwerk erhalten.

Die Alte Schmiede ist ein fester Begriff bei der Oldenburger Bevölkerung und wurde dank des Schaffens von Edda Sandstede-Jacobs auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Jörg Ridderbusch wird die Schmiede in der Tradition der lebendigen Werkstatt weiterführen und die Räumlichkeiten für die Fertigung von Skulpturen am „offenen Feuer“ sowie als Verkaufsfläche nutzen. Daneben sollen auch Schmiedekurse angeboten werden.

Der Kiosk, der sich ebenfalls in dem Gebäude befindet und zur Staulinie hin gelegen ist, wird weiterhin geöffnet sein.
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Mit Bildern erzählt – Gemälde und Zeichnungen von Klaus Frerichs

15.01.2018 12:17 Uhr
Vom 18. Januar bis 3. März 2018 präsentiert Klaus Frerichs seine künstlerischen Arbeiten unter dem Titel „Mit Bildern erzählt – Gemälde und Zeichnungen von Klaus Frerichs“ in der Landesbibliothek Oldenburg. Bei der Vernissage am Donnerstag, dem 18. Januar 2018 um 19 Uhr führt der Verleger und Antiquar Hermann Wiedenroth aus Bargfeld/Celle in das Werk des Künstlers ein.

„Fragen des Menschseins“, so formuliert der Emder Künstler Klaus Frerichs das, was ihn im Kern interessiert: In seinen figurativen Werken befasst er sich schwerpunktmäßig mit dem einzelnen Menschen selbst, mit dem was er ist und was er aus sich macht oder was aus ihm gemacht wird, mit seiner Lebenssituation, mit Jugend und Alter, mit Leiden, Sterben und Tod. Ganze Bildzyklen entstehen in der Auseinandersetzung mit existentiellen biblischen Themen und mit seinen eigenen Erinnerungen, von denen eine Auswahl in der Landes­bibliothek gezeigt wird.

Klaus Frerichs bevorzugt Zeichnungen und Ölmalerei. Sein zeichnerischer Stil ist beeinflusst von Arbeiten des jüngeren Horst Janssen, seine Ölmalerei vom Magischen Realismus eines Franz Radziwill. Menschen werden oft nackt mit Gesichtern dargestellt, die eine Allgemein­gültigkeit und Zeitlosigkeit der Bildaussage assoziieren lassen. Dieser Eindruck wird verstärkt durch einen oft strengen, unwirklich und inszeniert wirkenden Bildaufbau und eine auf wenige Farben beschränkte, in den Flächen klar voneinander abgesetzte Farbigkeit.

In der Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg möchte Klaus Frerichs vor allem mit Bildern erzählen. Dabei widmet er sich auch Themen, die bisweilen die Sprache der Bilder überschreiten. Dann sucht er Ergänzungen in der Literatur und verknüpft in seinen Werken Bild und Wort. Zusammen mit einer Bild-im-Bild-Darstellungsweise, mit Schrifteinschüben, zahlreichen Bildzitaten aus alter und moderner Malerei, mit historischen und aktuellen gesellschaftspolitischen Verweisen und mit autobiografischen Bezügen bilden die Arbeiten von Klaus Frerichs eine vielfältige, tief- und hintergründige, manchmal rätselhafte Bilderwelt, die sich einer eindeutigen Auslegung verschließt und breiten Raum für die eigene Fantasie und Interpretation des Betrachters einräumt.

Klaus Frerichs, geboren 1953, wuchs in einer Emder Werftarbeitersiedlung auf. Nach dem Abitur studierte er zunächst Philosophie, Politik- und Sozialwissenschaften an der Universität Hannover. Später wechselte er an die neu gegründete Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, an der er Kunst, Politik, Geschichte und Arbeitslehre auf Lehramt studierte. Von 1980 bis 2015 arbeitete er als Lehrer am Johannes-Althusius-Gymnasium in Emden. Bereits 2009, 2011 und 2014 präsentierte er seine Arbeiten erfolgreich in Einzelausstellungen in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden.

Mit Bildern erzählt – Gemälde und Zeichnungen von Klaus Frerichs
Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg
18. Januar bis 3. März 2018

Eröffnung am Donnerstag, 18.01.18, 19.00 Uhr
mit einer Einführung von Hermann Wiedenroth (Bargfeld/Celle). Der Künstler ist anwesend.

Öffnungszeiten
Mo – Fr 10 – 19 Uhr und Sa 9 – 12 Uhr. An Sonntagen geschlossen.
Eintritt frei

Öffentliche Führungen mit Klaus Frerichs
Sonnabend, den 20.01., 17.02. und 03.03.18, jeweils um 10.30 Uhr
Eintritt frei

Donnerstag, 08.02.18, 19.00 Uhr: Lesung und Gespräch zum Buch
Joke und Klaus Frerichs: „einer schreibt, einer malt“. Zwei Brüder aus dem Emder Arbeitermilieu finden ihren Weg. Emden, 2017.
Eintritt frei
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CCO-Tiefgarage wird abschnittsweise saniert

09.01.2018 21:54 Uhr

Arbeiten beginnen am 15. Januar – Nicht betroffene Parkflächen weiterhin nutzbar

Die Tiefgarage unter dem City Center Oldenburg (CCO) wird in der Zeit von Mitte Januar bis Ende März Schritt für Schritt saniert. Nach Mitteilung der Immobilien-Verwaltungsgesellschaft beginnt die Entfernung des Estrichs im ersten Parkkeller am Montag, 15. Januar. Bis zum 19. Februar sind in diesem Parkdeck insgesamt fünf aufeinanderfolgende Bauabschnitte geplant. Im zweiten Parkkeller starten die Sanierungsarbeiten am 20. Februar. Auf dieser Parkebene soll der letzte der dort vorgesehenen vier Bauabschnitte bis zum 28. März abgeschlossen sein.

Die staub- und lärmintensiven Arbeiten beginnen täglich gegen 7 Uhr und dauern bis circa 18 Uhr. Bei Bedarf und in Ansprache seien auch frühere (ab 6 Uhr) und spätere Arbeitszeiten (nach 18 Uhr) möglich, heißt es in der Mitteilung. Während der Sanierung sind nur die Parkflächen in den betroffenen Bauabschnitten blockiert. Der Rest der Parkgarage steht auch während der Arbeiten zur Verfügung. Wenn Schutt aus der Garage transportiert werden muss, sind die Zufahrtsmöglichkeiten zur Tiefgarage und innerhalb der Parkgarage zeitweise eingeschränkt. Nacht- und Wochenendarbeiten sind nicht vorgesehen.

Bewirtschaftet wird das Parkhaus mit 500 Plätzen von der bundesweit tätigen Contipark Gruppe. Im November 2016 war die Tiefgarage aufgrund statischer Probleme für einige Tage teilgesperrt worden. Nach erfolgreichen Sicherungsmaßnahmen konnten die Beschränkungen wieder aufgehoben werden. Nun steht eine grundlegende Sanierung an.
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Gefiederter Gesangsvirtuose in großer Not

09.01.2018 21:47 Uhr

Vortrag über den Star, Vogel des Jahres, beim Treffen der NABU-Stadtgruppe

Ein Vortrag über den Star, NABU Vogel des Jahres 2018, steht im Mittelpunkt des nächsten öffentlichen Treffens der NABU-Stadtgruppe am Dienstag, 16. Januar, um 19 Uhr in der Geschäftsstelle am Schlosswall 15.

Der Star als einst häufige »Allerweltsart« ist stark im Bestand zurückgegangen. Dafür ist vor allem Nahrungsmangel durch den Verlust von Grpnland und, damit verbunden, Insekten und Insektenlarven, verantwortlich. Auch der dramatische Flächenrückgang sowie kliamtische Faktoren und Bejagung im Mittelmeerraum spielen eine Rolle für seinen schleichenden Niedergang, der auch in der Stadt Oldenburg allemthalben duetlich wird: Wo früher in Nutzgärten zahlreiche Starenkasten als Angebot vorgehalten wurden und diese vom Star, einem der virtuosesten Sänger unter den heimischen Singvögeln, angeflogen wurden, gähnen heute Einheitsgrün oder Beton. Deshalb sollen im Rahmen des Vortrags auch praktische Lösungsansätze zum Starenschutz im eigenen Garten und Kleingarten aufgezeigt werden. Gäste sind willkommen.
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Mit neuem archäologischem Fokus ins Jahr 2018

07.01.2018 17:23 Uhr

Das neue Programmheft des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg

Pünktlich zum Start in das neue Jahr ist auch das Programmheft des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg erschienen. Von Januar bis März 2018 rücken vor allem neue archäologische Angebote in den Vordergrund, wie Workshops, Kindergeburtstage und eine neue Vortragsreihe, beginnend am 8. Februar um 19:30 Uhr mit einem Beitrag von Kay Peter Suchowa. Die Naturkunde bietet mit Führungen, Vorträgen, Workshops und der geologischen Fundberatung ebenfalls wieder spannende Inhalte für die ganze Familie. Auch unsere beliebten Klassiker, wie die Mittagsgespräche „Leckerbissen fürs Hirn“ und die „Wunderstunde mit Frau Zweistein“, werden wieder angeboten. Besonders vielfältig ist auch das aktuelle Führungsprogramm mit einem Themenspektrum von fleischfressenden Pflanzen über Traum- und Eiszeit bis hin zu Moor(fröschen).

Highlights des Programmhefts sind der Familientag „Hier piept’s“ am 4. Februar und die Finissage der Ausstellung „Laubenvögel – Ein Leben auf der Bühne“ am 18. Februar. An diesem Tag endet auch „Australiens vergessene Felsbilder“. Ab dem 17. März zeigt das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg die Ausstellung „Schamanen – Jäger und Heiler Sibiriens“, die ethnologische und archäologische Objekte rund um das Thema Schamanismus zeigen wird und gleich mit einer Kuratorenführung am 17. März und einer Führung op platt am 25. März beginnt.

Das Programmheft als Download gibt es unter:
http://www.naturundmensch.de/aktuelle-veranstaltungen.html und in den Auslagen Oldenburger Kulturinstitutionen, der Oldenburger Tourist-Information und an der Museumskasse.
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