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Kinder

Kleine Dinge – große Welten: Workshop für Kinder mit Trickfilm und mehr

08.12.2017 20:23 Uhr

Anmelden bis 13. Dezember/Workshop am 16. und 17. Dezember

Wer schon immer einmal einen eigenen Trickfilm gestalten wollte, ist am 16. und 17. Dezember im Edith-Russ-Haus richtig aufgehoben: Kinder von 8 bis 11 Jahren können sich dort gemeinsam mit Medienkunstvermittler Jan Blum Gedanken über verschiedene Lebenswelten machen und einen Trickfilm entwickeln. Ausgangspunkt sind Werke der Künstlerin Diana Lelonek, die weggeworfene Gegenstände erforscht. Der sogenannte Müll ist nicht für jedes Lebewesen nutzlos, sondern kann wertvollen Lebensraum darstellen. Für den Trickfilm denken sich die Kinder fantasievolle Welten auf scheinbar wertlosen Gegenständen aus und zeigen, wie diese mit Leben gefüllt werden können.

Der Workshop läuft am Samstag, 16. Dezember, von 10 bis 15 Uhr und am Sonntag, 17. Dezember, von 10 bis 14 Uhr. Er kostet 5 bis 10 Euro nach eigener Einschätzung. Anmeldungen sind bis Mittwoch, 13. Dezember, telefonisch möglich unter 0441 235-3275 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Dringend gesucht: Zuhause auf Zeit für Kinder in Not

21.11.2017 21:56 Uhr

Für die Bereitschaftsbetreuung werden weitere Familien benötigt – Bereichernde Aufgabe

Wenn Kinder in Not und akut gefährdet sind, weil ihre Eltern nicht ausreichend für sie sorgen können, brauchen sie Menschen, die ihnen ein Zuhause auf Zeit geben. Für die sogenannte Familiäre Bereitschaftsbetreuung (FBB) werden aktuell weitere Familien, Paare oder Einzelpersonen aus der Stadt Oldenburg und der näheren Umgebung gesucht.

Das Alter der Kinder liegt zwischen wenigen Wochen und zehn Jahren. Die Kinder leben vorübergehend in der Bereitschaftsfamilie, kommen dort zur Ruhe, erhalten Schutz und Geborgenheit und zuverlässige Versorgung. Das Amt für Jugend und Familie klärt mit allen Beteiligten, ob eine Rückkehr nach Hause möglich ist oder ob eine Pflegefamilie oder eine Wohngruppe gesucht werden muss.

„Wir suchen weitere Familien, die sich dieser wichtigen und bereichernden Aufgabe widmen möchten und ein Kind aufnehmen“, so Bereichsleiterin Meike Bruns, „auch für die gemeinsame Unterbringung von Geschwistern fehlen uns Bereitschaftsfamilien.“

Um Bereitschaftsfamilie zu werden, ist eine pädagogische Berufsqualifikation oder fundierte pädagogische Erfahrung erforderlich. Das Amt für Jugend und Familie bereitet die Familien auf ihre künftige Aufgabe vor, stellt die laufende Beratung und Begleitung sicher und organisiert regelmäßige Dienstbesprechungen. FBB-Familien erhalten ein angemessenes Entgelt, Supervision und Fortbildung. „Ich erlebe es als Bereicherung, mich immer wieder neu auf ein Kind einzustellen und vor der Aufnahme nicht zu wissen, ob ein Säugling oder ein Kind im Grundschulalter kommt“, beschreiben Betreuungspersonen ihre langjährige Erfahrung als FBB-Familie. „Und es macht Freude, zu sehen, wie sich die Kinder in kurzer Zeit weiterentwickeln.“

Weitere Informationen gibt es im Amt für Jugend und Familie bei Gerda Hinrichs-Emken, Telefon 0441 235-2844, und Carola Gienke, Telefon 0441 235-3608 oder im Internet unter www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung.
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Oldenburger Modell mit Vorbildcharakter

08.11.2017 23:13 Uhr

Präventiver Kinderschutz: System der frühen Hilfen besteht seit zehn Jahren

Schlimme Fälle von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung waren vor zehn Jahren Anlass, den Kinderschutz in Deutschland zu überdenken: vom reaktiven Handeln hin zur Prävention. Familiäre Belastungen sollten frühzeitig erkannt, passgenaue Unterstützungsangebote bereitgestellt und die Zusammenarbeit von Gesundheitswesen sowie Kinder- und Jugendhilfe verbessert werden. Eine Vorreiterrolle bei der Vernetzung von Angeboten nahm dabei Oldenburg ein. Das „Oldenburger System Früher Hilfen“ (OSFH), in dem sich Fachkräfte aus der Stadt Oldenburg und dem Landkreis Oldenburg unter Federführung des Kinderschutz-Zentrums Oldenburg zusammengeschlossen hatten, galt schon damals vorbildlich. Auf dieser Basis wurde am 1. September 2007 in Oldenburg das „Koordinierungszentrum Kinderschutz – Kommunales Netzwerk Frühe Hilfen“ als eines von vier landesweiten Modellprojekt-Standorten gegründet. Das zehnjährige Bestehen des OSFH würdigten die Beteiligten am Mittwoch mit einer Feierstunde im „Theater Laboratorium“.

„Das gemeinsame Wirken von Fachleuten im multiprofessionellen Kontext hat sich als Erfolgsmodell erwiesen“, bilanziert die Leiterin des Koordinierungszentrums, Petra Bremke-Metscher. „Wir sind gestartet, bevor der Bund überhaupt die gesetzlichen Grundlagen geschaffen hat, die seit dem 1. Januar 2012 alle Kommunen zum Aufbau solcher Netzwerke verpflichten.“ Damals wie heute geht es darum, für Familien – vor allem mit kleinen Kindern – Unterstützungsangebote an Stellen zu machen, an denen verschiedene Rechtsbereiche und Kostenträger zusammentreffen. „Kinderärztinnen sollten etwa mit den Angeboten der Erziehungsberatung vertraut sein, und Psychotherapeutinnen und -therapeuten sollten über Familienhebammen und deren Angebote für junge Eltern Bescheid wissen“, erläutert Beate Pollak, die das Netzwerk der frühen Hilfen im Landkreis Oldenburg leitet. Das in Stadt und Landkreis etablierte Netzwerk sei eine Idee gewesen, die die Praxis im Kinderschutz bereichert habe.

In dem Netzwerk sind Fachkräfte aus verschiedensten sozialen Bereichen vertreten, in denen mit Eltern und Kindern gearbeitet wird. Inhalte der Arbeitstreffen sind üblicherweise, sich kennenzulernen, gegenseitig die Angebote vorzustellen und Angebotslücken aufzuzeigen. Sich gemeinsam fortzubilden und auch einmal Stellung zu beziehen, wenn es um Fragen des Kindeswohls geht, sind zentrale Themen. Auch tagesaktuelle Problemstellungen der Familien und die sich daraus ergebenden Bedarfe werden in diesem Rahmen thematisiert.

Die Treffen des „Oldenburger Systems Frühe Hilfen“, die viermal im Jahr in der Regel im Kulturzentrum PFL stattfinden, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit: Um die 35 bis 40 Teilnehmende kommen regelmäßig zusammen, die Tendenz ist steigend. „Dabei handelt es sich aber nicht um einen geschlossenen Kreis, in dem seit zehn Jahren die selben Personen diskutieren. Im Gegenteil: Das ,Oldenburger System Frühe Hilfen‘ war und ist ein lebendiger Ort auch für Fachkräfte, die neu in ihrem Tätigkeitsfeld in der Stadt Oldenburg sind. Hier können sie schnell und leicht Kontakt zu Ansprechpersonen aus anderen Institutionen finden“, so Petra Bremke-Metscher.

Der Kreis ist offen und freut sich immer über neue Mitglieder. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich im Kinderschutz-Zentrum Oldenburg melden unter der Telefonnummer 0441 17788.
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Mit kleinen Dingen große Freude bereiten

03.11.2017 10:18 Uhr

Oldenburger packen Geschenke für bedürftige Kinder – Zwei Aktionen

Mit kleinen Dingen große Freude bereiten: Das wollen zwei Geschenkaktionen zugunsten von bedürftigen Kindern, für die derzeit in Oldenburg gesammelt wird. Dabei handelt es sich zum einen um die bundesweite Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ unter Trägerschaft des christlichen Werkes „Geschenke der Hoffnung“, zum anderen um eine Mitmachaktion, die von der Stadt Oldenburg organisiert wird.

Bei „Weihnachten im Schuhkarton“ können die mit Geschenken gefüllten Päckchenspenden an sechs Standorten in der Stadt und in der Umgebung abgegeben werden, berichtet Sammelstellenleiterin Martina Musielak. Die Pakete werden dann von Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen zielgerichtet an bedürftige Kinder vorwiegend in Osteuropa verteilt. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann einen handelsüblichen Schuhkarton weihnachtlich dekorieren, ihn mit neuen Präsenten für ein Mädchen oder Jungen in den Altersgruppen zwei bis vier, fünf bis neun oder zehn bis 14 Jahren füllen und mit einer empfohlenen Geldspende von acht Euro pro Kind zur Abgabestelle bringen. Die Orte und Öffnungszeiten sind unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org zu erfahren. Dort findet man auch Packtipps sowie Informationen, welche Gegenstände nicht eingepackt werden sollten.

Bei der städtischen Aktion werden Flüchtlingskinder, die in den Kommunalen Gemeinschaftsunterkünften leben, bedacht. Auch hierbei wird dazu aufgerufen, Schuhkartons zu füllen – und zwar mit nützlichen und schönen Dingen im Wert rund 15 Euro. Um die Kinder und Jugendlichen gezielt beschenken zu können, werden Unterstützerinnen und Unterstützer gebeten, Kontakt zum ServiceCenter der Stadt Oldenburg aufzunehmen. Das ServiceCenter ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0441 235-4444 erreichbar. Hier erfährt man, für welches Kind (Junge oder Mädchen, in welchem Alter, aus welcher Gemeinschaftsunterkunft) ein Karton gepackt werden kann. Außerdem gibt es Infos zu Abgabestellen für fertige Päckchen. Diese können bis Freitag, 8. Dezember, abgegeben werden.
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KIBUM vorab: Buchpremiere der „Wisent-Geschichten“

23.10.2017 09:09 Uhr

Geschenk an alle Grundschulklassen – Förderung durch CEWE

Zur 43. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse unter dem Motto „Witaj! KIBUM trifft Polen“ ist in den letzten Monaten das Kinderbuch „Wisent-Geschichten“ entstanden. Die jungen Co-Autorinnen und -Autoren haben die druckfrische Publikation am Donnerstag, 19. Oktober, in der Kinderbibliothek am PFL vorgestellt. Gemeinsam mit dem polnischen Kinderbuchautor und -illustrator Piotr Socha – kürzlich ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für sein Sachbuch „Bienen“ – hatte die Klasse 3a der Oldenburger Wallschule an zwei Vormittagen im Juni an den „Wisent-Geschichten“ gearbeitet. Während der KIBUM werden Piotr Socha und die Kinder ihr Buch im Rahmen einer Lesung präsentieren.

Für den experimentellen Bilderbuchpart der „Wisent-Geschichten“ zeichneten Socha und die Kinder gemeinsam. Darin unternimmt der kleine Wisent Spicek mit seinem Uropa Piotr aus dem Urwald von Bialowieza in Polen eine spannende Zeitreise in die Steinzeit, in das antike Rom und die Kunst- und Kulturgeschichte. Zugleich ist „Wisent-Geschichten“ aber auch ein Sachbuch, das Wissenswertes über die urwüchsigen Wisente, beeindruckende Wisent-Fotos und das wunderschöne Polen in Bildern und Texten aufblättert. Die Kinder stellen die Berufe „Bilderbuchillustrator“ und „Förster“ vor, und ein Making-of zeigt Piotr Socha und die achtjährigen Schüler bei ihrer intensiven Arbeit.

Lehrerin Melanie Fuchs ist begeistert über das außerschulische Projekt: „Für die Kinder der Klasse 3a war es sehr interessant mitzuerleben, wie das neue KIBUM-Buch entstanden ist. Die Kinder wurden zu begeisterten Wisent-Experten und identifizierten sich zunehmend mit ‚ihrem’ Buch. Der Höhepunkt war die Zusammenarbeit mit dem Illustrator Piotr Socha, der die Kinder durch seine sympathische, bescheidene Art an seiner Kunst teilhaben ließ und sie gleichzeitig zu eigenen Illustrationen ermutigte.“

Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters freut sich über die Publikation: „Es ist immer eine ganz besondere Aufgabe und Herausforderung, ein für Kinder spannendes Buch zu planen. Die Auszeichnung mit dem Jugendliteraturpreis für Piotr Socha freut uns alle riesig und zeigt, dass wir schon früh im Jahr ein gutes Gespür für Sochas Potential bewiesen haben. Die Gestaltung des Buchs lag zudem in den Händen des Oldenburger Künstlers Andrey Gradetchliev. In puncto Nachhaltigkeit ist es wunderbar, dass wir – dank der Förderung von CEWE – jeder Grundschulklasse, die die KIBUM besuchen wird, ein Exemplar der ‚Wisent-Geschichten‘ für die Klassenbibliothek und zur Nachbereitung schenken können.“

Auch Dr. Christine Hawighorst von CEWE ist angetan: „CEWE unterstützt vielfältige Bildungsprojekte. Bücher haben dabei auch im Zeitalter des Internets weiterhin einen besonderen Stellenwert. Wir freuen uns deshalb mit unserem Bestsellerprodukt, dem CEWE Fotobuch, einen gesellschaftlichen Bildungsbeitrag in der Region zu leisten.“
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Sparda unterstützt Krippe am Philosophenweg

15.10.2017 20:47 Uhr
von Frerk Hinrichs

Die Diakonie Kindertagestätte Philosophenweg hat sich beim Sparda-Leuchtfeuer-Wettbewerb beteiligt. Zwar konnte sich die Krippe mit ihrem Projekt beim Voting nicht durchsetzen, dafür hat sich das Team um Sparda-Regionaldirektor Markus Fettback nun für die Krippe entschieden und einen Filialpreis übergeben.

Einrichtungsleiterin Astrid Brundiers und Gruppenleiter Marten Sieper freuen sich über die Spende in Höhe von 1500,- Euro. Sie werden das Geld verwenden, um eine zweite Spielebene mit einem Spielhaus im Gruppenraum der Käfergruppe einbauen zu lassen. Tomma, Alica, Enno, Jakob und Sophia sind schon ganz gespannt darauf, was sie darin alles machen können.
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Kinder-Reporter hören sich schlau

04.10.2017 20:44 Uhr

Neuer Film der Nachwuchsreporter online

Warum hören wir eigentlich? Und was passiert, wenn wir nicht mehr hören können? Mit diesen und vielen anderen Fragen im Gepäck haben sich Elisabeth, Constanze, Jakob und Keywan in der neuesten Folge der Kinder-Reporter auf den Weg ins Haus des Hörens gemacht. Dort haben sie kompetente Ansprechpartner gefunden und einiges entdeckt.

Unterstützt, betreut und angeleitet wurden die jungen Reporter dabei wieder von einem Drehteam von oeins. Dies ist mittlerweile die 18. Folge, die in Kooperation mit dem Lokalsender produziert wurde. Sie ist ab sofort unter www.kinder.oldenburg.de online zu sehen. Zusätzlich laufen die Filme der Kinder-Reporter auch im Fernsehprogramm von oeins: am Montag, 9. Oktober (um 18.30 und 22.30 Uhr), am Dienstag, 10. Oktober (um 13.30, 18.30 und 22.30 Uhr), am Mittwoch, 11. Oktober (um 13.30 Uhr), und am Sonntag, 15. Oktober (um 10.30 Uhr).

Die Kinder-Reporter sind ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtverwaltung, des lokalen Bürgersenders oeins und der Grundschule Nadorst. Zu wechselnden Themen produzieren die Kinder zusammen mit den Redakteurinnen und Redakteuren des Lokalsenders mehrminütige Videos mit Fragen und Ideen aus Sicht der Kinder. Im Jahr 2013 erhielten die jungen Reporter für ihre Folge „Inklusion“ den KinderHabenRechtePreis. Die Auszeichnung des Landessozialministeriums und des niedersächsischen Kinderschutzbundes ehrt in jedem Jahr Initiativen, die das Kinderrecht auf Information umsetzen und beispielsweise den Umgang mit Fernsehen, Film, Radio, Büchern, Zeitungen und dem Internet fördern.

Alle Folgen der Kinder-Reporter gibt es unter www.kinder.oldenburg.de.
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OLbert lädt ein: Lesenachmittage in der Kinderbibliothek

14.09.2017 09:41 Uhr
In der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, werden im Herbst zwei Lesenachmittage für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen angeboten. Leseesel OLbert, das Maskottchen der Stadtbibliothek, hat sich zwei abwechslungsreiche Programme für kleine und große Bücherfreunde ausgedacht.

Los geht es am Samstag, 23. September, von 15 bis 17 Uhr in der Kinderbibliothek. Unter dem Motto „Von Lieblingsbüchern und fiesen Bibliothekarinnen“ präsentiert OLbert zusammen mit dem Team der Kinderbibliothek einige seiner Lieblingsbücher. Diese werden vorgelesen oder als szenisches Bilderbuchkino gezeigt. Das Angebot richtet sich an Kinder von 7 bis 10 Jahren, die zusammen mit einer Begleitperson teilnehmen können. Natürlich kann auch nach Herzenslust geschmökert werden, die Rückgabe und Ausleihe von Medien ist ebenfalls möglich. Es stehen nur wenige Plätze zur Verfügung, deshalb ist eine Anmeldung unter der Telefonnummer 0441 235-2893 erforderlich.

Am Samstag, 21. Oktober, ebenfalls von 15 bis 17 Uhr, lädt OLbert wieder in die Kinderbibliothek ein. Dann können Kinder von 7 bis 10 Jahren zusammen mit ihren Vätern die Veranstaltung „Von Buchstabendieben und pfiffigen Detektiven“ erleben.

Die Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Stadtbibliothek: Bücherzwerge, Bilderbuchkino und Kamishibai

14.09.2017 09:09 Uhr

Veranstaltungen für Kinder im Herbst

Die Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL und die Stadtteilbibliotheken Eversten, Kreyenbrück und Ofenerdiek bieten im Herbst folgende kostenfreie Veranstaltungen für Kinder an:

In der Vorlesereihe für zwei- bis dreijährige Kinder wird jeweils eine kurze Geschichte präsentiert und dazu gesungen, geklatscht oder gespielt. In der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, gibt es die Bücherzwerge mit Lena Hübner am Mittwoch, 20. September, und Mittwoch, 18. Oktober, jeweils ab 10 und 15.30 Uhr. Weitere Termine sind am Mittwoch, 22. November und 13. Dezember.

Claudia Maria Schneider bietet die Bücherzwerge am Mittwoch,13. September, ab 16 Uhr in der Stadtteilbibliothek Eversten, Brandsweg 50, an sowie am Mittwoch, 27. September, ab 16 Uhr in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, Lagerstraße 39. Im Oktober, November und Dezember wird die Veranstaltungsreihe fortgesetzt.

Beim „BiBuKi“ wird für Kinder ab vier Jahren vorgelesen, während die Bilder auf einer Leinwand gezeigt werden. Im Anschluss gibt es noch eine kleine Bastelaktion. In der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, liest Lena Hübner am Mittwoch, 4. Oktober, ab 15.30 Uhr. Weitere Termine: Mittwoch, 1. November und Mittwoch, 29. November.

Neu ist das Bilderbuchkino in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, Ewigkeit 20, wo Juliane Liedtke an drei Mittwochnachmittagen, 27. September, 25. Oktober und 22. November, jeweils um 15.30 vorliest und anschließend mit den Kindern bastelt.

Kamishibai, das „kleinste Theater der Welt“, präsentiert Lena Hübner in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, an den Montagen am 25. September, 23. Oktober und 27. November jeweils ab 15.30 Uhr. Mit dem Kamishibai (Japanisch für Papiertheater) werden Bildkarten gezeigt und die Geschichte dazu erzählt. Kinder von drei bis sechs Jahren können dabei sein und nach dem Erzählen noch bei einer kleinen Bastelaktion mitmachen.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Deutsch-Polnisches Bilderbuchkino im Rahmen der „Polen Begegnungen“

10.09.2017 21:07 Uhr

Angebot der Stadtbibliothek für Kinder ab vier Jahren

In der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, gibt es im Herbst zwei Termine für das zweisprachige Bilderbuchkino. Lena Hübner und Agnieszka Pröfrock lesen am Mittwoch, 13. September, und Mittwoch, 25. Oktober, jeweils um 15.30 Uhr eine Geschichte vor. Welche Bilderbücher sie ausgesucht haben, bleibt diesmal eine Überraschung. Die Bilder werden passend zum Vorlesen auf einer Leinwand gezeigt. Kinder ab vier Jahren können teilnehmen und dabei auch ein paar Worte aus der jeweils fremden Sprache lernen. Im Anschluss an das Vorlesen wird gebastelt und gemalt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei.

Das Deutsch-Polnische Bilderbuchkino wird in Kooperation zwischen der Stadtbibliothek und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Oldenburg e.V. angeboten. Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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KIBUM-Vorab: Kinder werden für große Janosch-Ausstellung kreativ

10.09.2017 20:56 Uhr

Ausstellung öffnet am 5. November in der bbk-Galerie und der Artothek

„Witaj! KIBUM trifft Polen“ – das ist das Motto der 43. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM, die vom 4. bis zum 14. November unter der Schirmherrschaft des Kinderbuchautors und -illustrators Janosch veranstaltet wird. In Vorbereitung der Ausstellung „Oh, wie schön ist … Bilderbuchkunst von Janosch“ sind einige Kinder der Grundschule Hogenkamp kreativ geworden: Im Rahmen ihrer Intensiv-Kurse „Deutsch als Bildungssprache“ (DAB) schreiben, malen und werkeln sie für eine gemeinsame Präsentation zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 5. November, 15 Uhr, in der bbk-Galerie und der Artothek. Am Donnerstag, 7. September, gaben die Kinder einen Einblick in ihr kreatives Schaffen rund um Janoschs Kunst.

Unterstützung erhalten sie von der Kunstfachfrau Eva Frömchen. Zusammen mit Lehrerin Sabine Oberwinkler eröffnet sie den Kindern viele Perspektiven. Die Schülerinnen und Schüler können dabei entweder in künstlerisch-kreativen Angeboten oder einer Sprachwerkstatt aktiv werden. In der Schreibwerkstatt entwickeln sie Texte für ihre Moderationen zur Eröffnung, aber auch eigene Geschichten zu den Janosch-Figuren Kleiner Bär, kleiner Tiger und Tigerente.

Sabine Oberwinkler – Lehrerin, Fachberaterin für interkulturelle Bildung und Moderatorin im Sprachbildungszentrum – begrüßt das KIBUM-Projekt: „Es trägt maßgeblich dazu bei, dass die Kinder einen Zugang zur Literatur, Kunst und somit zur kulturellen Bildung bekommen. Sie lernen Janosch als Autor mit polnischen Wurzeln kennen und können in dem Zusammenhang auch ihre Herkunftssprache einbringen, da wir auch Kinder mit polnischer Herkunft haben.“

Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters ergänzt: „Janosch empfindet Oldenburg als seine ‚zweite Heimat‘.“ Die KIBUM selbst sei ihm „ein Begriff“. Janosch habe die Schirmherrschaft gern übernommen, schrieb ein emotionales Grußwort für das Programmheft und gestaltete eine Videobotschaft zur KIBUM-Eröffnung. Dass nun Oldenburger Kinder mit großer Begeisterung zu seinem Werk arbeiten, gefällt ihm ausgesprochen gut: „Jetzt redet man also in Oldenburg über mich, und von Kindern werden dort Bilder für mich gemalt, wow!“, kommentierte Janosch.

Martin Heuermann, Leiter der OLB-Filiale Oldenburg, begleitete den Fototermin. „Die KIBUM verbindet die Leseförderung mit Kreativität und Spaß – auch über die Schule hinaus. Diese erfolgreiche Arbeit unterstützen wir sehr gerne. Besonders freue ich mich in diesem Jahr auf die Janosch-Ausstellung und das umfassende Rahmenprogramm.“

Janosch ist einer der bedeutendsten Kinderbuchautoren und -illustratoren des 20. Jahrhunderts. Er schuf mehr als 300 Bücher, die in 70 Sprachen übersetzt wurden. Er prägt und prägte die Kindheit vieler Kinder und heutiger Erwachsener mit seinen Kinderbüchern wie „Oh, wie schön ist Panama“ oder „Post für den Tiger“. Seine Zeichnungen, Illustrationen und Geschichten wurden nicht nur mit angesehenen Literaturpreisen, sondern auch mit zahlreichen Kultur-, Kunst- und Filmpreisen ausgezeichnet.
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